Pfefferminztee in der ssw

Pfefferminztee in der Schwangerschaft: Risiko?

Während der Schwangerschaft ist bei manchen Lebensmitteln, wie Kaffee oder rohem Fisch Vorsicht geboten, da sie das ungeborene Baby gefährden können. Doch wie sieht es bei Pfefferminze aus? Das Heilkraut wird auch heute noch von manchen als schädlich in der Schwangerschaft angesehen, da es durch sein ätherisches Öl und das darin enthaltene Menthol sogar eine Fehlgeburt auslösen könne. Gilt das auch für Pfefferminztee oder kann dieser uneingeschränkt von werdenden Müttern getrunken werden? Die Antwort bekommst Du hier.

Pfefferminztee in der Schwangerschaft ist in normalen Mengen unbedenklich.

Dürfen Schwangere Pfefferminztee trinken?

Ja, in der Schwangerschaft ist Pfefferminztee kein Problem. Zwar enthält Minze ätherisches Öl mit Menthol, dieses ist jedoch bei den getrockneten Blättern so niedrig konzentriert, dass es unbedenklich ist. Der Tee kann eine gute Alternative zu herkömmlichen und in der Schwangerschaft nicht unbedenklichen Medikamenten sein. So kann Pfefferminztee gegen Morgenübelkeit, bei Magen-Darm-Problemen oder einer Erkältung helfen.

Natürlich kommt es auch immer auf die Dosis an: Ein bis zwei Tassen Pfefferminztee am Tag sind unbedenklich. Also so lange Du den Tee nicht täglich literweise zu Dir nimmst, hast Du nichts zu befürchten. Lediglich in den letzten Wochen der Schwangerschaft solltest Du sicherheitshalber auf den Konsum von Minztee verzichten.

Wann ist Pfefferminze in der Schwangerschaft schädlich?

In einer zu hohen Dosis kann Pfefferminze die Gebärmutter stimulieren und somit Wehen auslösen. Die Folge kann eine Früh- oder Fehlgeburt sein. Verzichte daher während der Schwangerschaft ganz auf die Einnahme von Pfefferminzöl. Lediglich als Zugabe zum Erkältungsbad stellt es kein Problem dar. Wenn Du jedoch unter Sodbrennen in der Schwangerschaft leidest, solltest Du auch auf den Tee verzichten, da dieser die Säureproduktion im Magen anregt.

Pfefferminzblätter sind unbedenklich.

Pfefferminze in der Schwangerschaft zusammengefasst:

  • 1-2 Tassen des Tees sind täglich erlaubt
  • Auf eine zu hohe Dosis verzichten
  • Nicht bei Sodbrennen trinken
  • Während der gesamten Schwangerschaft kein Minzöl einnehmen
  • Erkältungsbäder mit Menthol sind unbedenklich

Pfefferminze in der Stillzeit

Achtung: Wenn Dein Baby auf der Welt ist und Du es stillen möchtest, solltest Du auf Pfefferminztee verzichten! Denn dieser verringert die Milchproduktion und hat somit eine abstillende Wirkung. Wenn Du also langsam damit anfangen möchtest, mit dem Stillen aufzuhören, kann Minztee recht nützlich sein, ansonsten nicht. Eine gegenteilige Wirkung hat Bockshornklee-Tee: Dieser steigert die Milchproduktion. Vorsicht ist auch bei Babys und Kleinkindern geboten, denn bei ihnen kann Pfefferminztee oder auch nur Dampf Allergien und sogar Atemnot auslösen.

Worauf Du nicht verzichten musst

Es kann schon ein Vollzeitjob sein, wenn Du Dir immer Gedanken darüber machen musst, was Du essen darfst und was nicht. Gerade, wenn der kleine Heißhunger ruft. Um Dir den Alltag etwas zu vereinfachen, zeigt Dir das folgende Video, welche Snacks weiterhin erlaubt sind. Über Nummer 3 wirst du dich ganz bestimmt freuen!

Natürlich solltest Du nicht zu übervorsichtig sein. Die meisten Tees während der Schwangerschaft zu trinken ist unbedenklich. Auf Alkohol, Nikotin oder auch Rohmilch solltest Du hingegen unbedingt verzichten. Wenn Du ansonsten unsicher bist, was Du in der Schwangerschaft essen darfst, bitte einfach Deinen Frauenarzt um Rat.

Sommerhitze: Diese Getränke sind ideal für Schwangere

Mit den Temperaturen steigt auch das Verlangen nach Flüssigkeit. Und werdende Mütter sollen ja viel trinken. Doch welcher Durstlöscher eignet sich in der Schwangerschaft am besten?

Optimal für werdende Mütter bei diesen Temperaturen: klassisches Mineralwasser. Es sollte möglichst natriumreich sein, also mehr als 100 mg Natrium pro Liter enthalten. Grund: Der Körper schwitzt nicht nur Flüssigkeit aus, er verliert auch Mineralien und Salze wie Natrium, Magnesium und Zink. Ein perfektes Sommergetränk sollte nicht nur die fehlende Flüssigkeit, sondern auch Mineralstoffe wie Calcium oder Magnesium ersetzen, die der Körper beim Schwitzen verliert. Bei einem Mangel helfen zusätzlich Präparate aus der Apotheke. Mineralwasser mit viel Kohlensäure ist nicht zu empfehlen – die Säure belastet den ohnehin gestressten Magen bei der Hitze zusätzlich.

Hahnenwasser ist durchaus zu empfehlen, denn das Leitungswasser hat in der Schweiz generell eine gute Qualität. Es sollte aber – weil es wenig Mineralstoffe enthält – etwas angereichert werden, z.B. mit einem Schuss Apfelmost.

Fruchtschorlen sind sehr erfrischend. Dazu mischen Sie möglichst hochwertige Fruchtsäfte (ohne Zuckerzusatz) mit Wasser oder Mineralwasser. Fertige Schorlen oder Wasser-Mischgetränke aus dem Supermarkt sind in Ordnung, sollten aber keinen zusätzlichen Zucker enthalten – sonst löschen sie den Durst nicht. Orangensaft sollten Sie als Schwangere nur wenig trinken, da die enthaltenen Säuren die Zähne rasch angreifen können – und durch den veränderten Enzymhaushalt sind die Zähne sowieso sehr empfindlich. Ideal sind dagegen Gemüsesäfte, z. B. aus Tomaten oder Rüebli.

Früchte- und Roibuschtee (Roibostee) können Sie nach Belieben trinken. Ideal ist im Sommer ein lauwarmer Pfefferminztee, wie man ihn gerne in südlichen Ländern trinkt. Die ätherischen Öle der Pfefferminze haben im Mund einen kühlenden Effekt. Am besten mit einem Spritzer Zitronen- oder Limettensaft „würzen“. Auch Hibiskustee und Hagebuttentee schmeckt gut!

Bei Kräutertees sollten Sie aber generell aufmerksam sein, denn nicht jeder ist für Schwangere geeignet – Brennnesseltee etwa entwässert zu viel, Himbeerblütentee fördert in den letzten Wochen möglicherweise die Wehen.

Kaffee und schwarzer Tee (Eistee), Limonade, Energydrinks und Cola-Getränke sind bei dieser Hitze nicht empfehlenswert – sie haben zu viel Zucker und zu viele Kalorien. Ausserdem wirken sie schweiss- und harntreibend und entwässern den Körper.

Üppige Milchshakes, die Erfrischung und Ferienstimmung versprechen, haben in Wahrheit nur einen sehr begrenzten Coolness-Faktor. Die darin enthaltenen Extra-Kalorien sorgen dafür, dass auf den Genuss meistens ein Gefühl der Mattheit folgt. Wenn Sie gerne ein erfrischendes Milchprodukt hätten, ist ein naturbelassenes Joghurt mit frischen,kleingeschnittenen Früchten eine wohlschmeckende und gesunde Alternative. Vollmilch ist jedenfalls kein guter Durstlöscher und zudem sehr kalorienreich. Nehmen Sie besser fettarme oder entrahmte Milch, noch besser Buttermilch (schmeckt säuerlich und hat wenig Fett) und Molkegetränke (ohne Zucker) – die enthalten viele Mineralstoffe. Übrigens: Ein frisch gemachter Shake mit fettarmer Milch und einer Banane oder Erdbeeren ist eine vollwertige Mahlzeit bei sehr heissem Wetter.

Auf eiskalte Getränke sollte man grundsätzlich verzichten. Diese können Magenbeschwerden verursachen und bringen ohnehin nur kurzfristige Abkühlung. Danach kommen dann umso mehr Schweissperlen. Nehmen Sie Getränke und Speisen nicht direkt aus dem Kühlschrank, sondern lassen Sie sie etwas warm werden. Die ideale Trinktemperatur liegt bei ca. 20 Grad. Denn unser Köper möchte bei zu kaltem Essen oder Trinken die Temperatur ausgleichen – spontan beginnt man zu schwitzen.

Welche Kräutertees man in der Schwangerschaft trinken sollte

Kräutertees gelten gerade, wenn man schwanger ist, als gute Alternative zu Kaffee und schwarzem Tee. Wir verraten Ihnen, welche Kräutertees man in der Schwangerschaft bedenkenlos trinken kann.
Grundsätzlich spricht nichts gegen die meisten Tees, wenn man sie in Maßen zu sich nimmt. So gilt zum Beispiel beim klassischen grünen Tee oder Oolong Tee, dass man ihn durchaus trinken darf, sich aber auf ein bis zwei Tassen am Tag beschränkt.
Bei manchen Kräutertees sollte man aber die Wirkung im Hinterkopf haben, um keine unerfreuliche Überraschung zu erleben. So gibt es Tees, von denen bei Schwangeren abgeraten wird. Andere sind dagegen sogar sehr hilfreich und geben dem Körper wichtige Inhaltsstoffe weiter.
In jedem Fall ist der Teegenuss eine gute Möglichkeit, um den erhöhten Flüssigkeitsbedarf von 2,5 bis 3 Litern abzudecken.

Empfehlenswerte Kräutertees in der Schwangerschaft

Eine gute Übersicht zu den Kräutertees, die man in der Schwangerschaft trinken sollte, findet man auch auf hebammenwissen.info.
Demnach sind folgende Kräutertees besonders zu empfehlen, wenn man schwanger ist:
Rooibos
Rooibos – eine glänzende Wahl in der Schwangerschaft. Dieser Tee enthält kein Koffein, dafür aber Antioxidantien, Eisen und Mineralien, die Schwangeren gut tun. Der Rooibostee hilft bei Verdauungsproblemen und soll sogar Allergien lindern.
Salbeitee
Der Salbeitee hilft gegen starkes Schwitzen, er ist antibakteriell, stärkt die Nerven und fördert die Wundheilung. Aber nur in normaler Menge trinken.
Pfefferminztee
Bis circa sechs Wochen vor der Geburt ist der Pfefferminztee okay. Vor allem bei Übelkeit oder Erbrechen kann er helfen. Er sollte aber nur in kleinen bis normalen Mengen getrunken werden.
Anistee
Der Anistee wirkt krampflösend, antibakteriell und schleimlösend. Nicht in größeren Mengen trinken.
Fencheltee
Der Fencheltee hilft bei Magenkrämpfen und Verdauungsproblemen wie Blähungen. Nur in normalen Mengen trinken.
Kamillentee
Der Kamillentee beruhigt, ist antibakteriell und wirkt krampflösend. Er ist auch gut für die Verdauung. Aber nicht in großen Mengen trinken.
Lavendeltee
Lavendeltee fördert das Einschlafen und stärkt auch die Nerven. Er wirkt also insgesamt beruhigend. Außerdem ist er krampflösend und antibakteriell.
Melissentee
Der Melissentee ist dafür bekannt, dass er beruhigt und beim Einschlafen hilft. Darüber hinaus tut er auch dem Magen gut.
Thymiantee
Zum Thymiantee kann man unter anderem dann greifen, wenn man mit einer Erkältung oder einem Husten kämpft. Auch bei Entzündungen im Mund und Rachen hilft er.

Vorsicht bei diesen Kräutertees in der Schwangerschaft

Abgeraten wird in der Schwangerschaft von folgenden Tees und Kräutern:

  • Brennessel (in größeren Mengen)
  • Eisenkraut
  • Ginseng
  • Hibiskus (in größeren Mengen)
  • Ingwer (in größeren Mengen)
  • Johanniskraut
  • Rosmarin
  • Süßholzwurzel
  • Zimt (in größeren Mengen)

Im Laufe der Schwangerschaft sollte man zusehends auf wehenauslösende Inhaltsstoffe verzichten. Dazu zählen vor allem Ingwer, Kardamom, Nelke, Oreganum und Zimt. Es gibt sogar eine Mischung für einen „Wehentee“, der Ingwer, Verbene, Zimt und Nelke enthält. Dies soll helfen, die Wehen auszulösen.
Zum Himbeerblättertee trifft man auf unterschiedliche Ansichten. Er wird vor allem ab der 37. Schwangerschaftswoche empfohlen, da er die Geburtswege weicher macht. Damit ist er für viele Hebammen auch ein Klassiker in der Geburtsvorbereitung.

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Den 37 Wochen Schub spürten wir in der vergangenen Woche immer öfter – aber bei weitem nicht so heftig wie die letzten Schübe. Im Grunde genommen endete er, bevor er richtig begann *glücklich*! Das Wickeln ist hier momentan mehr als nur ein Krampf – aber dazu mehr in einem gesonderten Post! Ansonsten schwebt die dritte große Reise wie ein riesiges Damoklesschwert über unseren Köpfen und wir überlegen jeden Tag aufs Neue, wann wir denn am besten fahren um es der Puppe as easy as possible zu machen. Gut drauf ist sie nach wie vor, krabbelt, brabbelt, zieht sich überall hoch, steht und fällt wieder um, schreit, weint, lacht… glückliches kleines Mädchen :).

39 Wochen Baby sein:

Lieblingsbeschäftigung: in den Stand ziehen und dann natürlich stehen
Lieblingsspielzeug: leider immer noch der Autoschlüssel :/
Wörter: momentan wieder ganz viel „neeeiiin“ und „dadadada“
Das mag ich gar nicht: wickeln hat hier eine Dimension erreicht, die einen Extra-Post verdient
Darauf bin ich stolz:

  • das erste Mal 3 Sekunden frei stehen
  • im Krabbeln bin jetzt Meister – endlich nicht mehr so faul 😉

Sonstige Skills:

  • das Essen klappt wieder etwas besser: größere Mengen werden vertilgt und auch kleinere Portionen schaffen es in den Mund
  • Kinderwagen geht immer nur kurz gut, dann Geschrei
  • ich ziehe mir schon seit Wochen gerne die Mützen vom Kopf – das wird aber immer schlimmer
  • meine Haare sind jetzt endlich so lang und „schwer“, dass sie nicht nur noch ausnahmslos nach oben stehen
  • ich liebe es, wenn meine Familie mit mir ganz schnell um den Kamin rennt und lache dabei wie verrückt
  • ich sitze sooooo gerne in Einkaufswägen

39 Wochen Eltern sein:

Neue Erkenntnisse:

  • wenn das Kind im Hochtsuhl sitzt und die Windel voll knallt ist Eile geboten
  • ein guter Fahrradanhänger ist soooo teuer 🙁
  • der Billighochstuhl von IKEA ist bei weitem besser als wir dachten (und ja, man braucht einen zweiten Hochtstuhl, wenn man auf großen Reisen nicht das schwere Holzteil mitschleppen will)

Schreckmoment: das Leben mit einem Krabbelkind, was sich überall hochzieht ist ein EINZIGER Schreckmoment
Nächte: ganz unterschiedlich! Mal zwei Unterbrechungen, ganz oft aber auch vier. Momentan geht sie erst zwischen 20.00 und 21.00 Uhr ins Bett und steht immer gegen 7.00 Uhr auf der Matte. Tagsüber gibt es noch zwei Schläfchen.
Dafür fehlt die Zeit: bisschen Gartenarbeit und Wäsche
Der glücklichste Moment: Mama und Papa sitzen mit dem „mamamamamama“ brabbelnden Kindlein auf dem Bett. Papa sagt: „sag doch mal Papa und nicht immer nur Mama“. Kindlein entgegnet „baba“. *herzherzherz*
Streit über: kein Streit! 🙂
Darauf freuen wir uns: also Mama freut sich erst einmal auf den Frisörbesuch am kommenden Wochenende und zusammen fiebern wir dem nächsten Flohmarkt entgegen!
Das macht Mama (un)glücklich: ein Magen-Darm Virus hat mich Ende der Woche ziemlich flach gelegt :/
Das macht Papa glücklich: das Kindlein spielte zwei Stunden Sekretärin in Papas Büro *herz*

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Stimmungstiefs: Erste Hilfe

  • Lass dich von deinem Partner verwöhnen. Bitten ihn z.B. deine Füße zu massieren oder ein entspannendes Bad einzulassen. Auch kann es sehr wohltuend sein, sich vom Partner aus deinem Lieblingsbuch vorlesen zu lassen.
  • Gönn dir etwas Gutes: Bereite gemeinsam mit deinem Partner ein leckeres Frühstück zu, vielleicht gönn ihr euch auch eine Flasche Sekt (natürlich alkoholfrei) zum Frühstück. Das schmeckt erstaunlich gut und hebt die Laune ungemein.
  • Wenn du bereits Kinder hast, schickst du sie öfter einmal zu Verwandten oder den Großeltern, damit du Zeit hast, dich auszuruhen.
  • Geh viel spazieren. Denn Bewegung an der frischen Luft wirkt sich erstaunlich positiv auf das Empfinden aus.

Die Sichtweise ändern

Schwangerschafttiefs sind vollkommen normal und gehören zum Verlauf einer Schwangerschaft dazu. Dennoch muss man sich nicht tatenlos der schlechten Laune ausliefern. Während einer akuten depressiven Verstimmung solltest du deine Sichtweise auf die Schwangerschaft einmal hinterfragen. Denn bei den ganzen körperlichen Veränderungen ist eine Schwangerschaft eine enorme Leistung, auf die du stolz sein kannst!

Halte dir vor Augen, was dein Körper in dieser Zeit an wundervollen Veränderungen durchlebt. All diese Veränderungen sind Signale, die zeigen, dass es deinem Baby gut geht und es sich prächtig entwickelt. Versuch, dich mit Stolz und Neugierde zu verändern. Führ z.B. ein Tagebuch, in dem alle Veränderungen und Stadien deine Schwangerschaft beschreiben. Später wirst du diese Aufzeichnungen sicher gerne mit deinem Kind lesen und dich erinnern.

Lass auch deinen Partner nicht außen vor. Teil ihm Sorgen und Ängste mit. Rede dir den Ballast von der Seele und fördere so das Verständnis deines Partners. Lass dich ruhig von ihm verwöhnen, bitte gezielt um seine Zuneigung, wenn es dir schlecht geht. Einen liebevolleren Tröster kannst du nicht haben. Er braucht aber mitunter auch deutliche Hinweise. Zeige ihm, dass du auch bei schlechter Laune nicht deine Ruhe haben willst, sondern dich nach Unterstützung und Anteilnahme sehnst.

Trotz der Tiefs: eine Schwangerschaft ist stets ein wundervolles Ereignis im Leben einer Frau, also versuche, deine Sichtweise positiv zu verändern. Wenn du dich morgen wieder so richtig zum himmelhochjauchzend fühlst, mach ein paar Fotos von dir selbst. Zelebrier dies Gefühl – die Erinnerung daran hilft dir ganz sicher auch durch das nächste Tal!

29./30. Schwangerschaftswoche

In diesem Artikel erwartet dich:

Willkommen im letzten Drittel eurer Schwangerschaft! Es sind noch ca. 11 Wochen bis zum Geburtstermin. Jetzt wird es langsam eng. Euer Baby verbringt in dieser Zeit (wenn es das nicht schon getan hat) vielleicht seine letzte Turnstunde damit, sich in eurem Bauch zu drehen und die endgültige Geburtsposition einzunehmen. Manche Babys drehen sich allerdings auch erst kurz vor dem Termin oder sogar während der Geburt. Macht euch also keine Sorgen, wenn der Kopf noch oben ist. Eure Hebamme wird euch in dieser Phase tatkräftig unterstützen und beraten.

Ansonsten geht es für euch um die unmittelbare Vorbereitung auf die Geburt. Ihr geht die letzten Tage zur Arbeit, bevor es in den Mutterschutz geht oder habt vielleicht schon Urlaub. So oder so: Gönnt euch Ruhe und sammelt Kraft! Alle zwei Wochen lasst ihr euch und euer Baby nun beim Frauenarzt abchecken und auch die letzte große Vorsorgeuntersuchung steht bis zur 32. Woche an. Ungefähr 20% der werdenden Mamis kriegen in dieser Phase absolute Bettruhe verordnet. Das ist zwar kein Trost, aber immerhin wisst ihr: Ihr seid damit nicht allein! Nutzt die Zeit und belest euch. Wenn das Baby erst mal da ist, werdet ihr dafür keine Zeit mehr finden.

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Euer Körper

Aufgrund der höheren Belastung kann es sein, dass ihr euch in einem kleinen Schwangerschafts-Blues wiederfindet. Aber keine Panik – Zweifel, Sorgen und vor allem auch schlechte Laune gehören einfach dazu. Schließlich entsteht ein kleines Leben in euch, was euer Körper durchmacht ist ein Wunder der Natur. Ein zugegeben sehr anstrengendes Wunder!

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Ernährung

Nun befindet ihr euch in einem kleinen Zwiespalt mit eurem Körper. Aufgrund des Wachstums eures Babys und der anzulegenden Fettreserven, habt ihr ständig Hunger. Da euer Baby aber so sehr auf euren Magen und Verdauungstrakt drückt, ist es schwierig den Hunger mit nur einer Mahlzeit stillen zu können. Viele kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt sind notwendig, damit ihr euch satt und zufrieden fühlt. Außerdem ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung in dieser Phase eurer Schwangerschaft noch notwendiger als zuvor. Euer Baby befindet sich in seiner starken Wachstumsphase und benötigt wichtige und gesunde Stoffe, wie Spurenelemente und Vitamine. Achtet auch auf eine eisenreiche Ernährung. Euer Körper muss Blut bilden und sich somit auf einen etwas höheren Blutverlust bei der Geburt vorbereiten. Weitere Informationen findet ihr auch in unserem Artikel „Ernährung in der Schwangerschaft“.

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Wadenkrämpfe

Aufgrund der höheren Belastung für die Beine und den Druck, den der Uterus auf euren Körper ausübt, kann es in dieser Zeit zu Wadenkrämpfen kommen. Das ist wieder eine unschöne Begleiterscheinung der Schwangerschaft, die ihr aber mit ein paar Tricks bekämpfen könnt. Esst viel kalzium- und kaliumhaltige Nahrung, zum Beispiel Milch- und Milchprodukte, grünes Blattgemüse, Trocken- und Hülsenfrüchte, Sesam- und Leinsamen.
Tipp: Kalium ist in fast allen Gemüsesorten enthalten. Hier gilt aber Vorsicht beim Kochen. Wenn ihr eure Kartoffeln und das Gemüse in Wasser kocht, entzieht dieses den Kaliumgehalt und beim Wegkippen verliert ihr den wichtigen Nährstoff. Deshalb probiert mal das Dünsten aus, denn hierbei bleiben euch auch wichtige Vitamine erhalten. Eine andere Möglichkeit ist es das Kochwasser zum Verzehr weiter zu verwenden, zum Beispiel für eine Soße oder Ähnliches.

Tipp: Regelmäßige Dehnungsübungen wirken den unschönen Krämpfen auch entgegen. Wenn es doch mal zu einem Krampf kommen sollte, steht auf und zieht eure Fußspitze nach oben. Das ist zwar kurz etwas schmerzhaft aber schnell werdet ihr so Linderung schaffen.

Krampfadern

Unter Krampfadern versteht man dunkle, hervorstehende Venen, die hauptsächlich an den Unterschenkeln auftreten und jucken beziehungsweise schmerzen. Viele Frauen (meistens erblich bedingt) leiden in der Schwangerschaft an Krampfadern. Über diese Krampfadern habt ihr schon in dem Artikel aus der 17./18. Schwangerschaftswoche die ersten Details erfahren.

Es kann sogar jede zweite Schwangere treffen. Vor allem, wenn ihr schon vor eurer Schwangerschaft Probleme mit Krampfadern hattet, ist es leider sehr wahrscheinlich, dass diese sich während eurer Schwangerschaft verschlimmern.
Solltet ihr Krampfadern bei euch feststellen, besteht erhöhte Vorsicht. Das Risiko an einer Venenentzündung oder Thrombose zu erkranken ist nämlich ausgesprochen hoch. Tastet den Bereich, in dem die Krampfadern auftreten, regelmäßig ab. Solltet ihr einen harten Strang erfühlen, geht schnell zum Arzt und lasst das abchecken. Außerdem ist es leider so, dass die Krampfadern, sind sie erst einmal da, nie wieder ganz verschwinden. Sie werden somit zumindest ein ästhetisches Problem bleiben.

Tipp: Treten einmal Krampfadern auf, solltet ihr schnell etwas dagegen unternehmen. Stützstrümpfe am besten noch vorm Aufstehen überstreifen. Das vermindert immerhin das Risiko der Bildung von noch mehr Krampfadern. Beine hochlegen und Muskelübungen mit den Zehen helfen und schaffen Entlastung. Wenn ihr doch noch viel sitzen müsst, achtet darauf nicht die Beine zu überschlagen und die Füße parallel weg vom Körper zu stellen. Verzichtet außerdem auf hohe Absätze, warme Bäder (Wechselduschen sind besser) und Strümpfe mit einschneidendem Bund. Hausmittelchen sind kalte Umschläge und Cremes mit den Wirkstoffen Rosskastanie, Hamamelis, Ringelblume, Weinlaub und Wacholder (am besten kalt auftragen).

Hämorrhoiden

Was viele nicht wissen: Auch Hämorrhoiden sind Krampfadern – eben nur am After oder (seltener) auch an den Schamlippen. Sie sind zwar lästig und sehr schmerzhaft aber nicht so gefährlich wie die klassischen Krampfadern. Ihr ertastet die Hämorrhoiden am Darmausgang als kleine Knötchen, im fortgeschrittenen Stadium als größere Knoten. Die Geburt kann diese noch verschlimmern.
Bei einem regelmäßigen Beckenbodentraining nach der Schwangerschaft, sollten sie aber von allein wieder verschwinden. Falls nicht, sucht unbedingt einen Arzt auf oder vertraut euch eurem Frauenarzt bei der Nachsorgeuntersuchung an.

Tipp: Hämorrhoiden zu bekämpfen ist theoretisch ganz einfach. Sorgt für eine ballaststoffreiche Ernährung, damit ein zu harter Stuhlgang das Problem nicht verschlimmert. Vollkornprodukte, Obst und Gemüse stehen also auf dem Tagesplan. Außerdem ist eine ausreichende Zufuhr von Wasser, Tees oder Schorlen notwendig. Habt ihr arge Probleme damit und bluten sie auch, dann empfiehlt euch euer Arzt sicher Cremes oder Salben, Zäpfchen und Sitzbäder.

Die Entwicklung eures Babys

Dein Baby ist schon ungefähr 38-40 Zentimeter groß (Scheitel bis Ferse) und wiegt 1200-1400 Gramm. Bei der Geburt hat das Baby ein durchschnittliches Gewicht von 3000-3500 Gramm. Nun könnt ihr euch vorstellen, wie sehr euer Baby im letzten Drittel noch zulegt, damit es in ein paar Wochen als kleiner Wonneproppen das Licht der Welt erblickt. Das Würmchen entwickelt sich prächtig und bereitet sich – wie ihr auch – auf die Geburt und das Kennenlernen mit euch vor. Es verliert das Lanugohaar und bekommt richtige Haare. Es wird immer selbständiger, reguliert nun schon seine eigene Körpertemperatur und nimmt immer mehr Impulse von außen wahr. Eine Frühgeburt in dieser Zeit geht zu 90% gut, sollte aber natürlich mit allen Mitteln verhindert werden. Mit dem immer größer werdenden Bauch, kommt es nicht selten vor, dass ihr euch eventuell auch mal stoßt. Kein Grund zur Sorge, die Fruchtblase besteht aus zwei Schichten und umgibt euer Baby schützend. Zusätzlich dämpft das Fruchtwasser Stöße von außen ab.

Wachsen, Wachsen und nochmals Wachsen

Die Hauptaufgabe eures Babys ist in dieser Phase definitiv das Wachsen. Alle Organe sind soweit vollständig entwickelt und werden sich nur noch minimal in den Funktionen differenzieren. Das Gehirn und Nervensystem werden noch deutlich weiterentwickelt bis zur Geburt, denn das Neugeborene wird ungefähr 100 Milliarden Gehirnzellen haben. Das hört sich viel an, aber bis zum 20. Lebensjahr nimmt die Entwicklung des Gehirns kein Ende. Eine große Baustelle ist in dieser Zeit auch die Vergrößerung des Kopfes. Da das Gehirn kontinuierlich an Volumen zulegt, muss auch das Skelett des Kopfes mitziehen und größer werden. Das Immunsystem eures Babys zieht sich in der 29. und 30. Schwangerschaftswoche die verschiedensten Antikörper aus eurem Blut, sodass es gewappnet ist gegen die ersten Krankheitseinflüsse der Welt da draußen.

Übrigens: Mit dem Wachsen geht natürlich auch die Gewichtszunahme eures kleinen Würmchens einher. Interessant dabei: Laut einer Statistik steigt mit jedem geborenen Kind auch das Geburtsgewicht. Das zweite Kind ist also tendenziell schwerer als das Erstgeborene. Zudem sind Jungs bei der Geburt meistens etwas schwerer als Mädchen.

Das Baby bestellt sich Muttermilch

Kaum zu glauben aber wahr, euer Baby denkt jetzt schon an später und bestellt sich seine Milch, wie ein Gast im Restaurant. Es bildet das Hormon Östriol selbständig und mit Hilfe der Plazenta. Dieses gelangt ins Blut der Mutter und bewirkt die Produktion der Muttermilch. Verrückt, was die Natur sich hier wieder einfallen lassen hat. Auf Milchfluss, Stillen und Co. gehen wir in der Schwangerschaftswoche 31. und 32. noch einmal ausführlich ein.

Obstsalat: Fötusgröße im Vergleich

Denkt an den Herbst und an die Zubereitung von leckerer Kürbissuppe. Die Regale im Supermarkt quellen über von verschiedensten Kürbissorten. Eure Aufmerksamkeit gilt nun dem Butternusskürbis, denn seine Größe lässt sich gut mit der eures Babys vergleichen.

Namensgebung

Sicher wisst ihr schon das Geschlecht eures kleinen Schatzes. Habt ihr denn auch schon einen Namen ausgesucht? Zur Namensfindung gibt es ja die abenteuerlichsten Geschichten, denn meistens ist die Einigung zwischen Mama und Papa nicht so einfach. Der Name soll etwas Besonderes sein, schließlich wird euer Schatz ihn sein Leben lang tragen. Er soll für ein Baby passend sein und auch für einen erwachsenen Menschen. Vielleicht möchtet ihr eurem Zwerg sogar 2 oder 3 Vornamen geben. Zum Nachnamen muss das Namenskonstrukt dann aber auch passen und gegebenenfalls zu bereits vorhandenen Geschwisternamen. Vielleicht möchtet ihr oder euer Partner auch einen Vornamen eurer Eltern beziehungsweise Großeltern mit einbringen. Das macht das jeweilige Familienmitglied sicher stolz, aber was denken die anderen Familienmitglieder dann darüber? Wenn ihr nicht verheiratet seid, habt ihr euch schon Gedanken über den Nachnamen gemacht? Für den Falle einer geplanten Hochzeit ist natürlich der Nachname, der dann auch für beide Eltern gewählt wird sinnvoll.
So viele Fragen und Entscheidungen – da ist es nicht verkehrt, sich nun langsam Gedanken zu machen. Jetzt habt ihr schließlich noch Zeit, Namenslisten zu wälzen und euren Favoriten zu diskutieren oder auszulosen.

Weiter zur 31. und 32. SSW →

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