Periode natürlich verkürzen

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Es ist ungerecht. Manche Frauen haben ihre Regelblutung nur drei bis vier Tage, andere können sie sogar zwischen sieben bis zu 14 Tage lang haben. Im Durchschnitt sollte die Periode aber nur drei bis fünf Tage dauern.

Wenn deine Regelblutung regelmäßig viel länger als sieben Tage andauert, kann das verschiedene Ursachen haben. Stress, hormonelle Veränderungen, aber auch eine Erkrankung deiner Geschlechtsorgane ist möglich. Um letzteres auszuschließen, solltest du das von deinem Frauenarzt abklären lassen.

Manchmal passt es einfach nicht: Periode verkürzen

Manchmal kommt die Menstruation allerdings einfach ungelegen. Kurz vorm Urlaub, zur eigenen Hochzeit… es gibt viele Gelegenheiten, wo es einem überhaupt nicht passt, seine Tage zu haben. Dann gibt es zwei Optionen: Die Periode zu verschieben oder sie mit unseren Tipps verkürzen!

Die Periode verkürzen – mit diesen Methoden kriegst du das hin!
Foto: iStock

Um die Periode zu verkürzen gibt es verschiedene Mittel und Wege. Natürliche und weniger natürliche. Wir stellen sie dir hier vor:

Mit natürlichen Mitteln die Periode verkürzen

Die Wirkung dieser Maßnahmen ist wissenschaftlich leider nicht erwiesen. Doch viele Frauen weltweit und seit vielen Generationen schwören darauf – und wir können nur empfehlen, zunächst den natürlichen Weg auszuprobieren.

Auch wenn’s schwer fällt – Bewegung und Sport:

Wir müssen zugeben, wenn wir unsere Tage haben, ist uns nach allem Möglichen zumute (vor allem nach Essen) – aber nicht nach Sport. Doch vielleicht sollten wir uns aufraffen. Denn Sport und Bewegung lösen während deiner Tage nicht nur Krämpfe, sondern sollen auch das Blut schneller abfließen lassen. Doch Vorsicht, wenn du zu Kreislaufbeschwerden neigst! (Weiterlesen: Sport während der Menstruation: Tut mir das wirklich gut?)
Generell fit und sportlich zu sein, kann dir langfristig dabei helfen, deine Periode kürzer und erträglicher zu machen.

Wohltuende Wärme:

Das machen viele von uns schon ganz richtig, denn viele greifen zu einer Wärmflasche oder einem Körnerkissen, wenn sie ihre Tage haben. Normalerweise machen wir das, um Krämpfe zu lösen. Doch die Wärme soll auch bewirken, dass die Blutungen schneller einsetzen.

Kein Eisprung: Mache ich etwas falsch?

Die Heilkraft der Pflanzen:

Verschiedene Pflanzen haben eine entkrampfende und blutungsfördernde Wirkung haben. Nimm sie am besten mehrmals täglich als Tee, oder vielleicht auch als Pille ein. Zu den pflanzlichen Mitteln gehören Mönchspfeffer, das zyklusregulierend wirkt, Himbeer- und Thymiantee wirken blutungsfördernd, Makka-Wurzel sorgt für ein Hormon-Gleichgewicht und Schafgarbe zieht dein Gewebe und deine Blutgefäße zusammen.

Sex hilft:

Sex während der Periode – viele Frauen finden das eher unangenehm. Doch angeblich kann Sex mit dem Partner oder auch allein (Masturbation) dabei helfen, die Periode zu verkürzen – hauptsache du kommst! Denn durch die Kontraktionen bei einem Orgasmus verlierst du schneller Blut. Und das verkürzt deine Tage. (Hier findest du noch mehr Gründe, während deiner Periode Sex zu haben.)

Mit nicht-natürlichen Mitteln die Periode verkürzen

Bevor du zu einem dieser Mittel greifst, sprich bitte sicherheitshalber mit deinem (Frauen-)Arzt. Man sollte nie unüberlegt in seinen Zyklus eingreifen.

Die Periode mit der Pille verkürzen:

Die Antibabypille kann die Periode einer Frau auf Dauer verkürzen, einige bestimmte Pillen können auch die Anzahl der Perioden, die du im Jahr hast, verringern. Wenn du generell unter deinen starken und lang anhaltenden Blutungen leidest, sprich mit deinem Arzt darüber, ob es für dich sinnvoll wäre, die Pille zu nehmen.

Wenn du bereits die Pille nimmst und deine Periode dir nur gerade wegen eines bestimmten Termins ungelegen kommt, kannst du deine Periode mithilfe deiner Pille verkürzen, indem du deine siebentägige Pillenpause um eine Woche vorziehst. Höre also einfach schon nach 14 statt nach 21 Tagen auf, die Pille zu nehmen. Deine Tage setzen dann nach wenigen Tagen ganz normal ein, allerdings bei vielen Frauen schwächer und kürzer. Du solltest allerdings niemals die Pille weniger als 14 Tage nehmen und die Einnahmepause niemals länger als sieben Tage machen, um die Verhütungssicherheit nicht zu gefährden.

>>> Pille absetzen: 3 Frauen, 3 Erfahrungen

Außerdem kannst du im Monat zuvor deine Pille zwar normal nehmen, aber die Pillenpause verkürzen. Also bereits nach etwa vier oder fünf Tagen wieder nehmen. Damit verschiebst du deinen Zyklus, so dass du deine Tage im Folgemonat ein wenig früher bekommst.

Zuletzt kannst du die Pillenpause einfach ausfallen lassen und die Pille durchnehmen, also gleich die nächste Packung anfangen zu nehmen. Damit bleiben deine Tage für den Monat komplett aus. Deine nächste Pillenpause sollte aber dennoch die üblichen sieben Tage lang sein, niemals länger! Außerdem gibt es Frauen, die bei dieser Maßnahme mit Nebenwirkungen zu tun bekommen, also sprich auf jeden Fall vorher mit deinem Arzt!

Andere hormonelle Verhütungsmittel:

Ähnlich wie bei der Pille kannst du auch mit anderen hormonellen Verhütungsmitteln vorgehen, wie mit Verhütungspflastern oder einem Vaginalring. Sprich darüber mit deinem Arzt.

Schmerzmittel wie Ibuprofen:

Viele Frauen schwören auf Ibuprofen, um ihre Periode zu verkürzen. Das Schmerzmittel lindert nicht nur die Schmerzen und Krämpfe, sondern soll die Blutungen um bis zu die Hälfte reduzieren. Dafür sollte man drei- bis viermal täglich eine Tablette nehmen. Aber Vorsicht: 1. Nimm nie mehr Tabletten, als die in der Packungsbeilage angegebene Tageshöchstdosis. Und 2. ist Ibuprofen immer noch ein Medikament mit Nebenwirkungen. Wir können uns nur wiederholen: Sprich mit deinem Arzt, bevor du zu dieser Maßnahme greifst.

Deine Periode bleibt aus, ohne dass du es wolltest? Daran kann es liegen:

Periode verkürzen – geht das eigentlich wirklich?

Kann man auf die Periode Einfluss nehmen und sie durch bestimmte Tricks sogar verkürzen? Wir nehmen den Mythos unter die Lupe und klären, wieso die Periode bei manchen drei, bei anderen sieben Tage dauert.

Kann man die Periode verkürzen? Mit ein paar Tricks kann es möglich sein.

In manchen Monaten ist sie verflucht, in anderen wird sie sehnlichst erwartet: die Periode. Letztlich nehmen wir sie meist einfach schulterzuckend hin, schließlich gehört sie zum Lebens als Frau einfach dazu und ist wahrlich nichts Schlimmes. Doch in manchen Situationen kommt die Regelblutung einfach ungelegen: Urlaub, neuer Job, Geschäftsreise – gerade für Frauen, die während ihrer Menstruation von Schmerzen, Antriebslosigkeit und Müdigkeit geplagt werden, kann die Periode in manchen Situationen einfach störend sein. Wegzaubern kann man sie leider nicht. Allerdings sollen ein paar Dinge dabei helfen, die Periode wenigstens ein bisschen zu verkürzen. Das ist zwar nicht wissenschaftlich belegt, viele Frauen schwören aber darauf.

Wovon ist die Länge der Menstruation abhängig?

Wie lange die Periode dauert, ist von Frau zu Frau verschieden. Bei den einen ist sieschon nach drei bis vier Tagen wieder vorbei, bei den anderen dauert sie sieben bis acht Tage. In Ausnahmefällen kann die Periode auch mal bis zu 14 Tage lang anhalten. Dann spielen meist allerdings gesundheitliche Faktoren wie starker Stress, Krankheiten oder hormonelle Veränderungen eine Rolle. In solchen Fällen sollte immer die Frauenärztin aufgesucht werden.

Wie lange die Menstruation dauert ist von hormonellen Faktoren abhängig, die u. a. durch die Ernährung, das Körpergewicht, Stress, den gesundheitlichen Allgemeinzustand oder Sport geprägt sein können. So haben stark übergewichtige Frauen oftmals längere und stärkere Blutungen, Leistungssportlerinnen hingegen neigen zu kürzeren und schwachen Blutungen. Wird Extremsport betrieben, kann es sogar zum Ausbleiben der Periode kommen.

Mit ein paar Kniffen kannst du versuchen, deine Periode zu verkürzen. Wissenschaftliche Belege gibt es zwar keine, aber einen Versuch ist es allemal wert! Die folgenden Tipps können dir nämlich nicht nur dabei helfen, die Periode zu verkürzen, sie tun auch dir und deinem Körper gut.

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Tipp 1: Periode verkürzen durch Sport

Viele Frauen fühlen sich in den ersten Tagen ihrer Periode matt und träge. Am liebsten möchte man einfach nur auf der Couch liegen (und essen!). Wenn du deine Periode verkürzen möchtest, ist das allerdings nicht ideal. Der Schlüssel zu einer kurzen Periode soll nämlich Sport sein. Durch Bewegungen beim Gewichtestemmen, Joggen, Volleyball Spielen oder Tanzen lassen das Blut schneller abfließen. Gleichzeitig wirkt Sport krampflösend. Also, auch wenn es schwer fällt: Fernseher aus und ab aufs Rad!

Tipp 2: Eine kürzere Regel dank Wärme

Manchmal fühlt man sich während der Periode aber einfach nur antriebslos und Sport ist absolut keine Option. Wenn du dich einfach mit einer Wärmflasche auf die Couch mummeln möchtest, haben wir eine gute Nachricht: Auch Wärme soll dabei helfen, die Periode zu verkürzen. Wärme sorgt dafür, dass der Bauch entkrampft und so ein besseres Abfließen der Blutung möglich ist.

Tipp 3: Mit Orgasmen die Periode verkürzen

Neben Sport und Wärme sollen auch Orgasmen sehr hilfreich sein, wenn du deine Periode verkürzen möchtest. Ob du masturbierst oder Sex hast, ist dabei ganz egal, hauptsache du kommst zum Höhepunkt. Die Kontraktion der Gebärmutter beim Orgasmus soll dafür sorgen, dass das Blut schneller abläuft.

Tipp 4: Menstruation verkürzen durch Kräuter

Pflanzen können während der Menstruation sehr wohltuend sein. Sie können dir nicht nur dabei helfen, deine Regelschmerzen etwas zu lindern, sie können außerdem einen positiven Effekt auf die Länge deiner Periode haben. Pflanzen und Kräuter kannst du sowohl in Pillenform als auch durch Tees zu dir nehmen:

  • Himbeerblätter- und Ingwertee wirken blutungsfördernd
  • Mönchspfeffer soll eine zyklusregulierende Wirkung haben
  • Maca-Wurzel kann das Gleichgewicht der Hormone unterstützen
  • Schafgarbe soll dabei helfen, dein Gewebe und deine Blutgefäße zusammenzuziehen

Die Regel mit Schmerzmitteln beschleunigen

Tatsächlich soll es möglich sein, durch die Einnahme von Schmerzmitteln wie Ibuprofen oder Paracetamol die Länge der Periode zu beeinflussen. Es soll sie sogar um bis zur Hälfte verkürzen. Damit das gelingt, sollen täglich allerdings etwa vier Schmerztabletten eingenommen werden und das ist ganz schön viel. Eine übermäßige Einnahme von Schmerztabletten ist sehr ungesund und kann hohe gesundheitliche Risiken mit sich führen, daher ist von dieser Methode unbedingt abzuraten. Schmerztabletten sollten während der Periode ausschließlich dann zum Einsatz kommen, wenn starke Schmerzen und Krämpfe auftreten.

Die Periode mit der Pille ganz ausfallen lassen

Wer die Pille einnimmt und feststellt, dass die Periode auf einen sehr ungünstigen Zeitpunkt fällt, der kann durch das Durchnehmen der Pille, also dem Verzicht auf die Woche Pillenpause, seine Periode auch ausfallen lassen. Das bringt keine Nachteile oder gesundheitlichen Risiken mit sich, sollte aber vorher zur Sicherheit immer kurz mit der Frauenärztin abgeklärt werden.

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Am Ende zählt es einfach, auf den eigenen Körper zu hören, verschiedene – natürliche – Dinge auszuprobieren und zu schauen, wie der Körper darauf reagiert. In der Regel gilt: Tu das, was dir gut tut!

Du möchtest deine Periode anregen und die Tage früher bekommen? Dann bist du hier richtig! Wir verraten dir ob und wie das am besten funktioniert.

Der ideale Zeitpunkt für die Tage? Den gibt es einfach nicht. Irgendwie nerven sie immer.

Gründe, dass du die Periode vorziehen möchtest, gibt es mit Sicherheit einige.

Wenn eine Hochzeit oder der Urlaub ansteht, dann möchtest du in der Zeit garantiert nicht deine Regel bekommen.

Oder wenn du wie ich einen sehr unregelmäßigen Zyklus hast und dir sicher sein möchtest, dass du nicht schwanger bist.

Die gute Nachricht: Wenn du deine Periode anregen möchtest, dann gibt es den einen oder anderen Trick.

Was du tun kannst, um die Regel zu beschleunigen? Alle Tipps erfährst du hier!

Das kannst du gegen Pickel vor der Periode machen!

Wie du deine Periode anregen kannst

Der weibliche Zyklus ist von Frau zu Frau unterschiedlich. Laut Lehrbuch dauert ein Zyklus 28 Tage. Das trifft allerdings nur auf die wenigsten zu.

Entweder sind es mehr oder weniger Tage. Von 25 bis 35 Tage ist alles möglich. Manchmal dauert es sogar länger.
Der Zyklus ist nicht nur von Hormonen abhängig, sondern auch von äußeren Einflüssen.

Ich hab’s getestet: Das ist meine Erfahrung mit der Menstruationstasse!

Viele Faktoren können dazu beitragen, dass deine Blutung unregelmäßig kommt.

Falls du deinen unregelmäßigen Zyklus in den Griff bekommen möchtest oder einfach nur, dass deine Regel früher kommt, dann haben wir einige Tipps für dich.

Tipp: Ich nutze die Menstruationstasse von Lunette. Sie kostet einmalig 20 Euro und du kannst sie viele Jahre lang verwenden. Das spart viel Geld und schont die Umwelt. Auch für deine Gesundheit ist es besser, weil in vielen Tampons Bleichmittel und andere Chemikalien stecken!

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Welche Hausmittel beim Periode anregen helfen

Es gibt natürlich keine wissenschaftlich sicheren Methoden, wenn es um Hausmittel geht. Aber es lohnt sich auf alle Fälle, diese Tipps einmal auszuprobieren.

Periode anregen mit Petersilie

Nicht nur Gewürze können beim Periode anregen helfen. Auch Kräuter wie die Petersilie fördern deine Blutung.

Viele Naturheilkundler schwören darauf, dass die in Petersilie enthaltenen Substanzen sich auf die Gebärmutter auswirken.

Das leckere Kraut enthält Apiol und Myristicin. Diese Inhaltsstoffe sollen dafür sorgen, dass sich deine Gebärmutter leicht zusammenzieht.

  • Petersilie passt zu Speisen aller Art. Von Kartoffeln über Nudeln, Reis bis zu Suppen, Salaten und Soßen.
  • Eine weitere Möglichkeit ist aber auch ein Petersilientee. Wasche und schneide etwa ¼ Tasse frische Petersilie. Danach mit kochendem Wasser übergießen und für 5 Minuten ziehen lassen. Anschließend kannst du die Petersilie wieder aussieben und den Tee genießen.

Ganz nebenbei hilft Petersilie übrigens auch beim Abnehmen!

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Periode früher bekommen mit Vitamin C

Ein sicheres Mittel, um deine Periode anregen zu können gibt es leider nicht. Ohne hormonelle Verhütungsmittel lässt sich dieser natürliche Prozess nur sehr schwer kontrollieren.

Tipp: Kennst du schon waschbare Binden? Sie haben eine Lebensdauer von 3 Jahren und können ganz einfach in der Waschmaschine gereinigt werden. Waschbare Slipeinlagen gibt’s bei Amazon!

Du möchtest aber trotzdem deine Periode früher bekommen? Und das ganz natürlich? Dann kann es helfen, wenn du Lebensmittel mit einem hohen Vitamin C Anteil zu dir nimmst.

Warum dir gerade das helfen soll? Ganz einfach! Eine hohe Dosis Vitamin C erhöht einerseits den Östrogenspiegel und verringert die Progesteronkonzentration in deinem Körper.

Es beeinflusst also zwei wesentliche weibliche Hormone. Ein hoher Östrogenspiegel ruft Kontraktionen in der Gebärmutter hervor. Ein geringer Progesterongehalt minimiert die Dicke der Gebärmutterschleimhaut. Genau diese Hormonveränderung kann dabei helfen die Periode innerhalb von 1 bis 3 Tagen anzuregen.

Ganz viel Vitamin C findest du in diesen Lebensmitteln

  • Petersilie: 100 g frische Petersilie enthält 133 mg Vitamin C.
  • Spinat: Spinat genießt du am besten roh im Salat, anstatt ihn zu kochen.
  • Guave: Die Frucht kannst du roh essen, die Blätter als Tee aufkochen oder den Saft trinken.
  • Zitrusfrüchte: Limetten, Zitronen, Grapefruit und Orangen sind sehr reich an Vitamin C.
  • Brokkoli: Statt das grüne Gemüse im Wasser zu kochen ist es besser, wenn du ihn schonend dünstest.
  • Kiwi: Eine Tasse voll mit Kiwi enthält ca. 167 mg Vitamin C.
  • Erdbeeren: Die süßen Früchtchen sollten roh gegessen oder als Saft getrunken werden.

Egal für welche Lebensmittel du dich entscheidest, achte darauf sie mit so wenig Hitze wie möglich zuzubereiten. Erhitzt du die Nahrungsmittel auf über 60 °C, dann sinkt der Vitamin C Gehalt. Alternativ kannst du auch auf ein Vitamin C Pulver aus der Apotheke zurückgreifen.

Diese Lebensmittel enthalten mehr Vitamin C als Orangen!

Regel erzwingen mit Kurkuma

Periode anregen mit Kurkuma? Das soll wirklich funktionieren? Zwar gibt es dafür keine wissenschaftlichen Belege, allerdings ist es auf jeden Fall einen Versuch wert.

Kurkuma soll eine regelmäßige Blutung fördern.

Du kannst Kurkuma sehr vielseitig einsetzen.

  • Verwende es zum Würzen deiner Speisen. Kurkuma passt super zu Reis, gegartem Gemüse oder Hühnchen.
  • Aber auch als Getränk kannst du das Gewürz zu dir nehmen. Gib einfach einen Teelöffel Kurkuma in ein Glas Wasser. Die Mischung verfeinerst du mit Zitrone und Honig. Besonders lecker schmeckt dieses Getränk gekühlt.
  • Es gibt auch Kurkuma Tee, den du Teebeuteln kaufen kannst.

Falls dir Kurkuma aber gar nicht schmeckt, kannst du das Gewürz auch in Kapselform zu dir nehmen.

Ja, es gibt sie wirklich: No Bake Brownies gegen PMS!

Regel schneller bekommen mit Aloe Vera

Aloe Vera wird häufig in Kosmetikprodukten verwendet. Es kann aber mehr als nur eine schöne Haut machen.

Der Saft der Aloe Vera Saft soll menstruationsfördernd sein. Nimm täglich einen Esslöffel zu dir.

Tipp: Gegen Regelschmerzen helfen Regelschmerz-Pflaster. Sie lindern durch Wärme Krämpfe im Unterleib. Du kannst die Pflaster online bestellen!

Mit pflanzlichen Präparaten die Periode vorziehen

Wenn du deine Periode anregen willst, kannst du zu pflanzlichen Präparaten greifen. Es gibt bestimmte Mittel, die den Menstruationsvorgang stimulieren.

Viele dieser Präparate sind aber nicht gesetzlich zugelassen. Daher solltest du sie nur mit Vorsicht genießen. Bevor du so ein Mittelchen einnimmst, spricht mit deinem Arzt.

Tipp: Kennst du schon Menstruationsschwämmchen? Das ist ein ganz natürliches Produkt, das wie ein Tampon verwendet wird. Sie sind ungebleicht, fusselfrei und sehr feinporig. Die Schwämmchen gibt’s bei Amazon.

Auch die Packungsbeilage solltest du sorgfältig durchlesen und dich an die empfohlene Dosierung halten.

Kennst du schon diese Tampon Alternativen?

Diese pflanzlichen Mittel können die Periode fördern:

  • Chinesische Engelwurz: Diese Pflanze zählt zu den bekanntesten Mitteln, um die Regel schneller bekommen zu können. Sie hilft dabei, den Blutfluss zum Becken zu unterstützen. Dadurch kann die Blutung angeregt werden.
  • Wanzenkraut: Dieses Kraut wird bereits seit Hunderten von Jahren dafür verwendet, die Menstruation auf natürliche Weise herbeizuführen. Der gesamte Zyklus wird damit stimuliert, vor allem die Durchblutung des unteren Bauchbereichs.
  • Herzspannkraut: Nimmst du dieses pflanzliche Präparat ein, dann wird auf sanfte Weise die Gebärmutter angeregt. Das kann dabei helfen die Blutung schneller herbeizuführen.
  • Weiße Pfingstrose: Auch hiermit wird die Durchblutung im Beckenbereich gefördert. Dadurch kannst du die Regel schneller bekommen.

Aufgepasst Mädels: Das hilft wirklich gegen PMS!

Wie dein Lebensstil die Periode anregen kann

In Zeiten mit extremem Stress ist es nicht unüblich, dass die Periode ausbleibt oder sich verzögert. Zu viel Stress führt zu Veränderungen der Funktion des Hypothalamus. Hypo was?

Das ist ein bestimmter Teil deines Gehirns, der deine Hormone regelt und in weiterer Folge natürlich auch deine Regel.

Du glaubst Stress ist Schuld daran, dass die Periode ausbleibt? Oder du möchtest etwas gegen den Stress machen, um die Periode anzuregen? Dann solltest du unbedingt weiterlesen!

Mit einem heißen Bad die Regel erzwingen

Periode früher bekommen mit einem heißen Bad? Es gibt zwar keine wissenschaftlichen Belege dafür, dass das hilft, allerdings schwören viele Frauen darauf.

Warmes Wasser kann dabei helfen, dass du dich entspannst. Dadurch reduziert sich auch dein emotionaler und körperlicher Stress.

Du solltest dir dafür aber unbedingt genug Zeit nehmen. Genieße ein heißes Bad mit ätherischen Ölen. Badezusätze mit Lavendel, Rose und Zitronengras können dazu beitragen, dass du dich herrlich entspannst.

Versuch dich in der Wanne auf dich selbst zu konzentrieren. Lass alle Probleme und Sorgen hinter dir und versuche loszulassen.

Besser als gekauft: Badeöl ganz einfach selber machen!

Periode früher bekommen durch Entspannung

Damit du deine Periode anregen kannst, musst du dich entspannen. Versuch dir ein paar freie Tage von der Arbeit zu verschaffen.

Verbringe die Zeit mit Dingen, die du gerne machst. Entspannen kannst du auch bei gutem Essen und Sport. Gehörst du auch zu den Menschen die nicht „Nein“ sagen können? Das solltest du schleunigst ändern.

Verschaff dir regelmäßig ein bisschen Zeit für dich selbst. Yoga und Meditation können dir auch beim Periode anregen helfen.

Du kannst dich gar nicht mehr richtig entspannen? Du leidest unter chronischem Stress? Dann solltest du dir jemanden suchen mit dem du reden kannst.

Mit einem Therapeuten kannst du zusammen versuchen, eine gute Lösung für dich zu finden, um den chronischen Stress den Kampf anzusagen.

Dann kommt auch dein Körper sicher wieder ins Gleichgewicht.

Diese Stresssymptome zeigen, dass du dringend eine Pause brauchst!

Periode anregen mit Vitamin D

Sommer, Sonne, gute Laune! Sonnenschein kann dir dabei helfen die Regel zu beschleunigen. Wie das gehen soll? Grund dafür ist Vitamin D.

Vitamin D ist wesentlich für viele Körperfunktionen. Wenn du an einem Mangel leidest, hat das einen direkten Einfluss auf die Nebenschilddrüse.

Das wiederum wirkt sich auf die Sexualhormone aus. Deshalb ist es wichtig, dass du auf ausreichend Vitamin D achtest.

Empfohlen wird, sich täglich für 15 Minuten direktem Sonnenlicht auszusetzen. Für eine richtige Aufnahme solltest du zumindest ein paar Körperzonen nackt lassen und auf Sonnenschutzmittel verzichten.

In diesen Lebensmitteln steckt Vitamin D!

Ein gesundes Körpergewicht ist wichtig für den Menstruationszyklus

Viele Frauen, die untergewichtig sind, kennen das Problem: Die Periode bleibt aus oder verzögert sich.

Wiegst du auch mehr als 10% unter dem Normalgewicht? Dann kommt dir das wahrscheinlich bekannt vor.

Frauen, die untergewichtig sind und etwas an Gewicht zulegen, bemerken oft, dass sich ihr monatlicher Zyklus normalisiert.

Welches Gewicht für dich gesund ist, kannst du zusammen mit deinem Arzt herausfinden. Hilfreich kann aber auch der Body Mass Index (BMI) sein. Wobei sich beim BMI die Geister scheiden. Vor allem deshalb, weil Muskeln schwerer sind als Fett. Deshalb sind die Ergebnisse nicht immer aussagekräftig.

Leidest du unter einer Essstörung, wie Bulimie oder Anorexie, dann leidet auch die Menstruation darunter. In diesem Fall ist es wichtig, dass du dir eine Behandlungsmöglichkeit suchst.

Alleine kannst du diese Störung nicht in den Griff bekommen. Darunter leidet aber nicht nur deine Blutung sondern die gesamte Gesundheit.

Wie du die Periode mit der Pille beschleunigst

Periode anregen mit der Pille? Ja das geht. Mit der Einnahme der Pille hast du dich Möglichkeit direkt in den Zyklus einzugreifen. Möglich machen es die enthaltenen Hormone.

Diese unterdrücken die Eireifung und den Eisprung. Diese Hormone wirken auf den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut und verhindern das Eindringen von Spermien in den Uterus.

Frauen, die die Pille nehmen, können den Zyklus regelmäßiger gestalten, da die Menstruation keine normale Monatsblutung ist. Ausgelöst wird die Periode hier durch die fehlende Pilleneinnahme.

Die Pille hat eine ganze Reihe Nebenwirkungen mit denen du dich ganz genau auseinander setzen solltest.

Achtung: So verursacht die Pille einen Nährstoffmangel!

Mit der Mikropille kannst du auch die Periode beschleunigen, indem du folgendermaßen vorgehst:

  1. Du nimmst die Pille nicht 21 Tage, sondern nur 14 Tage ein.
  2. Nach diesen zwei Wochen legst du wie gewohnt, eine 7-tägige Pillenpause ein.
  3. Die Regelblutung setzt am zweiten oder dritten Tag der Pause ein.
  4. Nach den sieben Tagen beginnst du wieder mit einer neuen Packung im Rhythmus von 21 Tagen.

Guck aber ganz genau in die Packungsbeilage und frag bei Unklarheiten deinen Frauenarzt!

Warum deine Regel ausbleiben kann

Wenn wir die Periode anregen möchten, dann sollten wir uns erstmal im Klaren werden, warum sie ausbleibt oder unregelmäßig ist, falls sie das tut.

  • Stress: Durch zu viel Stress kann sich der weibliche Zyklus verändern. Dadurch kann sich deine Blutung verzögern oder sogar ganz ausbleiben.
  • Infektionen: Eine sexuell übertragbare Erkrankung, eine bakterielle Infektion oder eine Beckenbodenentzündung, kann die Verkürzung des Zyklus begünstigen oder sogar Schmierblutungen hervorrufen. Bei Symptomen wie Unterleibsschmerzen, unregelmäßiger Zyklus, Juckreiz oder Ausfluss solltest du unbedingt deinen Frauenarzt aufsuchen.
  • Sport: Jede sportliche Betätigung wird von deinem Körper als Stress wahrgenommen. Zu viel Sport und ein zu geringer Körperfettanteil können dazu führen, dass die Periode ausbleibt.
  • Zigaretten: Wissenschaftler fanden heraus, dass Rauchen Menstruationsbeschwerden verschlimmern. Zudem haben viele Raucherinnen auch einen viel unregelmäßigeren und kürzeren Monatszyklus.
  • Alkohol: Regelmäßig zu viel Alkohol kann auf lange Sicht enorme Auswirkungen auf deinen Körper haben. Neben organischen Erkrankungen kommt es auch zu Zyklusstörungen.
  • Gewichtszunahme: Du hast in kurzer Zeit rapide Gewicht zugelegt? Das kann den Hormonhaushalt ganz schön durcheinanderbringen. Durch das steigende Körpergewicht wird mehr Testosteron produziert. Das begünstigt einen Ausfall der Periode.
  • Unregelmäßige Arbeitszeiten: Frauen, die in Schichten arbeiten, haben oft Probleme mit einem regelmäßigen Monatszyklus. Durch die ständig wechselnden Arbeitszeiten wird der Biorhythmus beeinflusst. Das wiederum wirkt sich auf die Regelmäßigkeit der Periode aus.
  • Schwangerschaft: Du bist schwanger und dadurch bleibt die Blutung aus.
  • Erkrankungen: Es gibt bestimmte Erkrankungen die sich auf den Monatszyklus auswirken. Dazu gehören unter anderem Erkrankungen der Schilddrüse oder das polyzystische Ovarsyndrom.

Unser Fazit

Es gibt verschiedene Mittel, um die Periode anregen zu können. Neben Nahrungsmitteln, solltest du auch auf ausreichend Entspannung achten.

Was bei dir hilft, kann pauschal leider nicht gesagt werden. Am besten probierst du unsere Tipps durch. Falls du lieber auf Nummer sicher gehen und direkt Einfluss auf deinen Zyklus nehmen möchtest, dann solltest du zur Pille greifen.

Mit dieser hormonellen Verhütung kannst du auch ohne Probleme deine Blutung beschleunigen. Allerdings solltest du das nicht zu häufig machen. Wie du letztendlich deine Periode anregen möchtest, bleibt dir überlassen. Am besten ist aber immer der natürliche Weg.

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Häufige Veränderungen der Periode während der Wechseljahre

Veränderungen der Periode sind oftmals eines der ersten Anzeichen dafür, dass die Wechseljahre einsetzen. Wir informieren Sie über einige der häufigsten Auffälligkeiten, die Frauen bei ihrem Zyklus zu Beginn der Wechseljahre feststellen können. Dazu zählen: das Ausbleiben der Periode, ein kurzer oder langer Zyklus oder starke Blutungen.

Sinkende Östrogenspiegel beeinflussen Ihren Monatszyklus, deshalb kann Ihre Regelblutung leicht, stark, lang oder kurz sein, verspätet einsetzen oder sogar ausbleiben, und zwar in jeder Kombination. Es kann sein, dass bei Ihnen einige der Symptome gemeinsam auftreten und Sie wenige Monate später dann völlig andere Symptome feststellen.

> Die häufigsten Wechseljahresbeschwerden im Überblick

Welche Veränderungen der Periode sind möglich?

Leider lässt sich nicht genau vorhersagen, welche der Symptome eintreten und wie lange sie andauern. Dies ist abhängig vom schwankenden Östrogenspiegel und der hormonellen Umstellung. Das Durchschnittsalter für dieses ,,hormonelle Chaos” im Körper liegt bei 45-55 Jahren.

Einige Frauen können jedoch schon früher in die Wechseljahre kommen, besonders wenn dies bereits bei anderen nahen Verwandten der Fall gewesen ist. Ethnische Herkunft, Rauchen, Übergewicht und bestimmte chronische Krankheiten können ebenfalls der Grund für einen frühzeitigen Eintritt in die Wechseljahre sein.

> Entfernung der Gebärmutter und Wechseljahre

Ausbleiben der Periode

Es kann sein, dass eine Regelblutung ausbleibt, eine oder zwei Blutungen kommen, dann mehrere Blutungen nicht eintreten, und so weiter. Letztendlich bleibt die Menstruation dann für immer aus – dies kann jedoch mehrere Jahre dauern. Einige wenige Frauen können sich glücklich schätzen, dass ihr Zyklus ohne Vorankündigung einfach für immer aufhört. Sie brauchen keine spezielle Behandlung: Es sind lediglich Ihre Hormone, die auf natürliche Weise herunterfahren.

Starke Regelblutungen

Die Periode kann immer noch regelmäßig kommen, jedoch immer stärker und stärker werden. Einige Regelblutungen können aber auch ausbleiben und darauf folgt plötzlich eine starke Blutung.

Der Grund: Der natürliche Menstruationszyklus wird von Hormonen gesteuert. In der Menopause fallen diese Hormonspiegel, sodass keine Menstruationsblutungen mehr eintreten. In den Jahren vor dem Ende der letzten Menstruation können die Hormonspiegel jedoch unkontrolliert schwanken, was den Zyklus durcheinanderbringt und starke Blutungen verursachen kann.

> Wie gefährlich sind Myome?

Starke Monatsblutungen, bei denen sehr viel Gebärmutterschleimhaut abgestoßen wird, können zu Blutarmut führen. Das wiederum kann Müdigkeit, schlechte Laune, schlechten Schlaf, Muskel- und Gelenkschmerzen, brüchige Nägel und sprödes Haar zur Folge haben. In diesem Fall ist die Einnahme eines leichten Eisenpräparates eine mögliche Hilfe. Da Stress zu einer Veränderung der Hormonproduktion führen kann, ist es möglich, dass auch effektive Stressbewältigung zur Linderung Ihrer Symptome beiträgt.

Starke Blutungen zu Beginn der Wechseljahre können zudem mit pflanzlichen Mitteln behandelt werden, allen voran mit der Heilpflanze Mönchspfeffer (Agnus castus), da sie zu einer Stabilisierung der Hormonspiegel beitragen kann. Dies gilt ganz besonders bei unregelmäßigen Blutungen.

> Endometriose: Ursachen, Kennzeichen und Behandlung

Monatsblutungen in größeren Abständen

Sie bemerken unregelmäßige Blutungen, die immer später und später einsetzen. Dies führt normalerweise dazu, dass einige Blutungen über längere Zeit entfallen und die Periode dann für immer ausbleibt.

Frauen brauchen in diesem Fall keine besondere Behandlung, da dies ein ganz natürlicher hormoneller Vorgang ist.

Menstruation in kürzeren Abständen

Es kann sein, dass Sie Ihre Regel bekommen und nur zwei Wochen später die nächste einsetzt. Dabei handelt es sich häufig um starke Blutungen, die bis zu sieben Tage oder länger dauern.

Solche Monatsblutungen können zu Blutarmut führen, daher wäre die Einnahme eines leichten Eisenpräparates anzuraten. Auch die Heilpflanze Mönchspfeffer (Agnus castus) kann helfen, da diese auf natürliche Weise dafür sorgt, dass Ihr Monatszyklus wieder ins Gleichgewicht kommt. Werden die Blutungen zu stark oder gehen sie ineinander über, dann sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

> Was sind die Ursachen für Brustschmerzen in den Wechseljahren?

Flutartige Monatsblutungen

Sie stellen vielleicht fest, dass Sie plötzlich eine sehr heftige und starke Periode haben.

Gehen Sie sofort zum Arzt, es kann zu Blutarmut sowie zu Schwindel und Schwächegefühle kommen.

Kurze Periode

Statt der üblichen Menstruationsdauer stellen Sie fest, dass die Blutung nur wenige Tage dauert. Diese kann schwach sein; bei einigen Frauen ist es jedoch eine starke Regelblutung (Menorrhagie).

Wenn Ihre monatlichen Blutungen schwach sind, müssen Sie nichts tun.

> Kopfschmerzen und Wechseljahre: Was hilft gegen die Beschwerden?

Lange Blutungen

Sie haben vielleicht festgestellt, dass Ihre Regel länger dauert als normal. Dabei kann sie schwach oder stark oder beides in Kombination sein, üblicherweise beginnt sie leicht und wird dann immer stärker. Auch hier ist ein Arztbesuch ratsam.

Schmierblutungen

Schmierblutungen können zwischen den Monatsblutungen oder anstelle der Monatsblutung auftreten. Sie können einen Tag dauern oder über Wochen anhalten.

Tritt die Schmierblutung zusammen mit Schmerzen auf, insbesondere zwischen Ihren regulären Monatsblutungen, oder hört sie nicht auf, sollten Sie dies von Ihrem Arzt abklären lassen.

> Hormonersatztherapie: Für wen kommt sie infrage?

Schmerzhafte Monatsblutungen

Einige Frauen leiden plötzlich an Schmerzen während ihrer Menstruation, obwohl sie sonst keine hatten. Frauen mit schon zuvor schmerzhaften Blutungen haben wiederum das Gefühl, dass die Schmerzen immer stärker ausfallen. Wenn mehrere Monatsblutungen ausgeblieben sind, kommt es häufig vor, dass die nächste Blutung mit starken Schmerzen einhergeht.

Eine tägliche Magnesiumeinnahme lindert häufig die Beschwerden. Sollten die schmerzhaften Monatsblutungen in kürzeren Abständen auftreten, kann Ihnen vielleicht die Heilpflanze Mönchspfeffer Linderung verschaffen. Wenn die Schmerzen jedoch stark sind oder Ihren Alltag beeinträchtigen, sollten Sie dies von Ihrem Arzt abklären lassen.

Wenn Sie eine Veränderung beunruhigt, scheuen Sie nicht den Arztbesuch. (c) Colourbox

Scheinbare Periode

Obwohl Ihre Periode ausfällt, verspüren Sie die üblichen prämenstruellen Symptome und haben das Gefühl, dass sie bald kommen müsste. Auch wenn Ihre Hormone herunterfahren, gibt es noch den Monatszyklus. Der Hormonspiegel ist zwar nicht hoch genug, um eine Blutung auszulösen, kann jedoch immer noch PMS-ähnliche Symptome hervorrufen.

Dies ist eine übliche Begleiterscheinung beim Eintritt in die Wechseljahre, daher können Sie beruhigt sein. Die Einnahme von Magnesium und B-Vitaminen kann Ihre Symptome lindern. Werden die Beschwerden nicht besser, ist ein Arztbesuch ratsam.

> Gelenkschmerzen in den Wechseljahren: Ursache und Therapie

Ihre Monatsblutungen setzen nach einem Jahr erneut wieder ein

Bei manchen Frauen bleibt die Regelblutung bis zu über einem Jahr lang aus und kehrt dann einmalig oder über mehrere Monate hinweg wieder zurück. Häufig wird dies durch ein „letztes Aufflackern“ Ihrer Hormone oder durch Stress, Krankheit, anstrengende Übungen, Abnehmen, Ernährungsumstellung (besonders bei einer Verbesserung) verursacht; sogar eine neue Beziehung kann einen „Neustart“ für Ihre Hormone bedeuten.

Diese Erscheinung tritt sehr häufig auf. Denken Sie daran, dass Ihre Menopause erst dann als beendet gilt, wenn Ihre letzte Blutung schon zwei Jahre lang her ist. Wenn Sie wieder eine Monatsblutung bekommen, müssen Sie wieder von vorne zu zählen beginnen. Sie sollten hierbei ärztlichen Rat einholen.

> Was tun bei Hitzewallungen in der Menopause?

Ihre Regel kehrt nach zwei Jahren oder mehr zurück

Hier gilt das Gleiche wie oben beschrieben. Es ist jedoch wirklich wichtig, dass Sie zur Abklärung Ihren Arzt aufsuchen.

Die Blutung hat ihre Farbe verändert, riecht anders und enthält Blutklumpen

Viele Frauen stellen fest, dass das Blut anders aussieht, also dunkler und dick- oder dünnflüssiger ist und anders riecht. Zu diesem Zeitpunkt können auch Blutklumpen aus der Gebärmutterschleimhaut dabei sein.

Dies tritt sehr häufig auf und ist normalerweise ein ganz normaler Teil der hormonellen Veränderung. Sie können jedoch anfälliger für vaginale Infektionen sein. Treten diese Symptome in Verbindung mit Schmerzen oder Unwohlsein auf, dann lassen Sie dies abklären. Das gilt genauso bei großen oder übermäßig vielen Blutklumpen.

Wann zum Arzt

Wenn Ihnen eines der genannten Symptome irgendwie Sorgen bereitet, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

> Erfahren Sie mehr über das Spurenelement Eisen

Wenn deine Periode versucht, dich umzubringen

Illustration von Sophie Chadwick

Dieser Artikel ist zuerst auf Broadly erschienen.

Ich saß im Schneidersitz auf einem Krankenhausbett und erzählte einem Arzt die Geschichte meiner Menstruation. Er sah mich fragend an und blickte auf meine Aufzeichnungen. „25? Sie sind sehr jung.“ An jenem Nachmittag hatte ich erfahren, dass ich an schwerer Blutarmut litt. Ich wurde für eine Bluttransfusion ins Krankenhaus eingewiesen und auf einer Station voller Frauen, die dreimal so alt waren wie ich, an einen Tropf gehängt.

Früher an jenem Tag hatte mich meine Ärztin mit den Ergebnissen meiner Blutuntersuchung angerufen. Sie hatte mich angewiesen, sofort in die Notaufnahme zu gehen und zu sagen, dass meine Hämoglobinwerte gefährlich niedrig seien. Ich fühlte mich desorientiert und einsam und weinte still, während die Schwestern mir Plastikventile an den Arm hängten. Ich war so müde, dass ich kaum gehen konnte, und man schob mich in einem Rollstuhl die langen Krankenhauskorridore entlang. Sogar sitzen fiel mir schwer. Mein Körper klappte immer wieder in sich zusammen. Man kann sehr schnell vergessen, wie zerbrechlich der Mensch ist, wenn man die ganze Zeit so von einer Flut der Ablenkung vereinnahmt ist, dass man aufhört, auf seinen Körper zu hören. Doch an jenem Tag wurde mir mehr als deutlich vor Augen geführt, dass niemand unverwundbar ist.

Jeden Monat, seit ich in die Pubertät gekommen war, hatte ich eine lebensbedrohliche Menge an Blut verloren—und ich hatte es für normal gehalten.

Die extreme Müdigkeit hatte Ende Juni angefangen. Ich war gerade von einem Festival nach Hause gekommen und fühlte mich ein wenig erschöpft, nachdem ich so schwer getragen hatte, aber ich dachte, es würde mir schon wieder besser gehen, wenn ich mich den Rest des Tages ausruhte. Stattdessen wurde die Lethargie noch schlimmer. Alltägliche Aufgaben fielen mir extrem schwer. Ich fühlte mich die ganze Zeit völlig erschöpft und so frustriert, dass es mir Tränen in die Augen trieb. Ich kämpfte mit meiner Arbeit und konnte kaum einen Treppenabsatz hochgehen. Der Gedanke an mein normales, leichtes Workout füllte mich mit Anspannung—an den meisten Tagen konnte ich einfach nicht die Energie dafür aufbringen. Ich konnte mich nicht einmal in die Küche schleppen, um zu kochen, und sehr oft wollte ich einfach auf dem Sofa liegen und aufgeben. Ich hatte angefangen, mitten am Tag einzuschlafen.

Es war Schlaf, den ich nicht wollte, und den ich mir nicht vom Leib halten konnte. Schlaf, der mir ein völlig hilfloses Gefühl gab. Wenn ich morgens zu schnell aufstand, brachen Schwindel und Kopfschmerzen über mich herein. Und ich hatte ein unstillbares Verlangen nach Eis (nicht Eiscreme, Eis.)—ein Symptom der Anämie, wie ich später erfahren sollte.

Manchmal spielt das Leben einem übel mit, aber es gibt einem auch Warnsignale, die sagen: „Hör auf, bevor es zu spät ist.“ Zuerst hörte ich nicht darauf und plagte mich stattdessen mit ängstlichen Zweifeln: War ich müde oder einfach nur faul? Die meisten Leute warfen einen Blick auf mich und nahmen an, ich sei völlig gesund. In einer Welt, in der unser Selbstwert und Wert so eng mit unserer Produktivität verbunden sind, fühlen wir uns schnell schuldig, wenn wir nichts leisten, und so setzte ich mich selbst immer weiter unter Druck, Dinge zu tun und meine Wohnung zu verlassen.

MUNCHIES: Spinat hat nicht so viel Eisen, wie lange Zeit angenommen. Macht nichts, er ist trotzdem klasse.

Es war eine Erleichterung, eine Diagnose zu bekommen und zu wissen, dass meine körperliche Erschöpfung einen Grund hatte. Die schwere Anämie war durch meine starken Monatsblutungen verursacht worden. Jeden Monat, seit ich in die Pubertät gekommen war, hatte ich eine lebensbedrohliche Menge an Blut verloren—und ich hatte es für normal gehalten. Nachtbinden mussten um Mitternacht gewechselt werden und an den schwersten Tagen konnte ich das Haus nicht ohne mindestens fünf Super-Tampons verlassen.

Meine erste Periode bekam ich mit 11. Dank der schlechten Sexualkunde an meiner Schule wusste ich zwar, dass ein Tampon seine Größe bis zu verdreifachen konnte, aber ich hatte keine Ahnung, wie viel jemand in meinem Alter wohl normalerweise blutete. Der Fokus war immer auf der Form unserer Körper und nicht auf ihrer Funktion. Also kämpfte ich mich still durch meine Teenagerzeit und meine frühen Zwanziger, und nur die Menschen, die mir am nächsten standen, hatte eine Ahnung, was für Schmerzen ich hatte.

Ich litt unter Perioden, die so schmerzhaft waren, dass sie mich komplett außer Gefecht setzten und ich mich in Schule oder Arbeit krankmelden musste. Ich wachte vor dem ersten Tag der Blutung mitten in der Nacht unter Schmerzen auf. Die Übelkeit war so schlimm, dass ich im Badezimmer saß und mich erbrach, und ich traute mich nicht, etwas zu essen, falls es nochmal passierte. Ich verlor Stunden des Schlafs und war in klammen Schweiß getränkt. Meine Periode fing an, als ich in der Arbeit war, und ich musste irgendwie die Erlaubnis bekommen, nach Hause zu gehen. Meine Tage riefen bei mir kein mildes Unbehagen hervor, sondern tiefsitzende Angst. Ich hatte das Gefühl, dass meine Periode versuchte, mich umzubringen—und später tat sie das auch fast.

Anämie ist bei Frauen mit schweren Monatsblutungen sehr verbreitet, auch wenn diese zwei Dinge nicht immer zusammenhängen. Normalerweise kann man dem mit einer eisenreichen Ernährung gut entgegenwirken. In meinem Fall reichte es das aber nicht, um meinen Blutverlust auszugleichen. Menstruierende Frauen scheinen ein höheres Risiko zu haben, und dennoch haben sie die geringste Chance auf eine frühe Diagnose, die auch ernstgenommen wird.

Ich hatte, als ich aufwuchs, keinen Richtwert oder Vergleich, an dem ich mich orientieren konnte, also hinterfragte ich auch nicht, was mit mir geschah.

„Eisenmangel wird bei menstruierenden Frauen als Indiz für eine Krankheit nicht so ernstgenommen wie bei Männern und Frauen nach den Wechseljahren“, erklärt Sophie Osbourne, eine Ärztin.

Ihre Aussage passt zu meiner eigenen Erfahrung—vor einem Jahr zeigten meine Blutwerte eine geringfügige Anämie, doch meine Ärztin hielt es nicht für wichtig genug, es mir mitzuteilen.

„Es ist ziemlich ungewöhnlich, dass ein geringfügiger Mangel sich zu einem schwerwiegenden Mangel entwickelt, wenn nicht noch andere Faktoren im Spiel sind“, fährt sie fort. „Sehr schwere Monatsblutungen führen im Laufe der Zeit sicherlich zu schockierend niedrigen Eisenwerten.“

Osbourne erzählt mir, dass sie im Laufe ihrer Karriere bereits viele Frauen mit Eisenmangel eingewiesen hat. „In vielen Fällen hatte man Verdacht auf Darmblutungen, doch am Ende war die Menstruation schuld.“

In der Schule, in der Arbeit und in der Öffentlichkeit erfinden Frauen und Mädchen immer innovative Methoden, ihre Tampons auf dem Weg zur Toilette im Ärmel zu verstecken, oder diskret ihre Menstruationstassen auszuleeren. Das Stigma um Perioden brachte mir schon sehr früh bei, dass mit Körpern, die nicht männlich sind, Dinge passieren, die seltsam und falsch sind und über die man einfach nicht spricht.

Es gab mal eine Zeit, als Frauen darum kämpften, das volle Wissen um ihre reproduktive Gesundheit zu besitzen. Die feministische Bewegung der späten Sechziger brachte das gemeinschaftliche Buchprojekt Our Bodies, Ourselves hervor. Das Buch war aus einem Workshop über weibliche Körper entstanden, den wissensdurstige Frauen vor dem Hintergrund der männlich dominierten Gesundheitsbranche abhielten.

VIDEO: Amazone Katerina ist vielleicht keine Feministin, aber mit dem weiblichen Körper kennt sie sich aus.

Heutzutage sprechen wir nicht wirklich über Menstruation. Ich hatte, als ich aufwuchs, keinen Richtwert oder Vergleich, an dem ich mich orientieren konnte, also hinterfragte ich auch nicht, was mit mir geschah. Der Gedanke, mit meinen Freundinnen über meine Menstruationsprobleme zu sprechen, machte mich nervös und ich fühlte mich wie eine Betrügerin, wenn ich meinen Arbeitgebern sagte, dass ich aufgrund meiner Schmerzen nicht zur Arbeit kommen würde. Im Laufe der Jahre lernte ich, mit meinem Problem umzugehen. Mein Umstieg auf wiederverwendbare Tassen reduzierte peinliche Problem mit dem Auslaufen. Ich vermied Stresssituationen, was die monatlichen Schmerzen verringerte. Freiberuflich zu arbeiten, bedeutete, dass ich ein paar Tage freinehmen konnte, ohne mich schuldig zu fühlen, weil ich keine Chefs mehr hatte, vor denen ich mich rechtfertigen musste.

Ein paar Tage nach meiner Bluttransfusion fühlte ich mich immer noch müde und frustriert. Ich rief meine Ärztin an. Ich hatte naiv angenommen, die Prozedur würde in etwa so wirken wie Handy-Aufladen—ich wurde mit Blut vollgepumpt und konnte wieder losziehen, so gut wie neu. Stattdessen schickten sie mich mit einer Tüte voller Medikamente nach Hause. Ich kam eine Zeit lang auf ganze 10 Tabletten am Tag, von denen die schwerwiegendste meine Periode komplett stoppen sollte, damit der schwere Blutverlust nicht die ganze Transfusion zunichte machen konnte.

Es dauerte Wochen, bis ich mich wirklich erholt hatte. Ich bin immer noch nicht fertig mit dem Genesungsprozess, doch immerhin fühle ich mich wieder lebendig. Es sind die kleinen Dinge, wie schnell die Treppe hochlaufen, weil ich etwas vergessen habe, ohne dass ich innehalten und mich ausruhen muss. Es ist das Fehlen von bohrenden Kopfschmerzen. Es ist die Fähigkeit, auf mein Fahrrad zu steigen, ohne das Gefühl zu haben, dass ich gleich ohnmächtig werde. Mit der Lethargie kam auch ein Abstumpfen der Sinne, doch nun sind meine Emotionen auf überwältigende Dankbarkeit gepolt. Dass es mir besser geht, dank Fremden, die ihr Blut gespendet haben—Blut, das jetzt mein Blut ist—, erfüllt mich immer wieder mit Ehrfurcht. Ich habe immer noch ein bisschen Angst vor meiner Periode. Aber ich glaube, ich bin den schlimmsten ihrer Folgen entkommen—zumindest vorerst.

Wir zeigen drei Wege, wie man die Periode verkürzen oder beschnleunigen kann – und das komplett ohne Hormone!

Die Menstruation ereilt uns ja manchmal genau dann, wenn wir es am wenigsten gebrauchen können oder hält länger an, obwohl wir getrost drauf verzichten könnten. Dann dauert sie statt nur drei, ganze fünf Tage. Geht sie sogar länger als siebe Tage, können Stress oder eine hormonelle Veränderung der Grund sein. In diesem Fall solltest du unbedingt mit deinem Frauenarzt sprechen.

DAS steckt übrigens hinter der #freienMenstruation:

Du möchtest deine Periode gerne verkürzen oder beschleunigen? Dann kannst du folgendes machen, ohne dabei mit der Chemiekeule vorgehen zu müssen:

Periode verkürzen durch Bewegung

Wir müssen den Tatsachen ins Auge sehen: Sport hilft uns nicht nur gesund zu bleiben, er sorgt auch dafür, dass während der Regel das Blut schneller abfließt. Zudem löst er Krämpfe. Neigst du zu Kreislaufproblemen während deiner Periode, solltest du jedoch vorsichtig sein und nicht gleich mit einer Joggingeinheit starten, sondern leichtem Yoga.

  • Periode beschleunigen Ganz simpel: So ziehst du deine Regelblutung vor!
  • Periode verkürzen durch Sex

    Kein Scherz, aber Sex verkürzt die Menstruation – wenn du einen Orgasmus hast. Auslöser ist die Kontraktion, also das Zusammenziehen, des Muskels im Unterleib. Die Gynäkologin Dee Ellen Fenner erklärte gegenüber dem US-Magazin Metro: „Auch wenn es keine offiziellen Studien dazu gibt, ist es sehr wahrscheinlich, dass das komplette Blut durch einen Orgasmus aus der Gebärmutter abfließt.“

    Hast du während deiner Periode keine Lust auf Sex, kannst du natürlich auch masturbieren – wie der Orgasmus zustande kommt, ist schließlich egal…

    Periode verkürzen durch Wärme

    Nimm ein Bad, geh in die Sauna oder lege dir eine Wärmflasche auf den Bauch. Die Wärme wirkt wie der Sport krampflösend und sorgt für eine schnellere und bessere Durchblutung. Optimal: Wenn du alle drei Methoden anwendest. Dann hast du die größten Chancen deine Regel ein wenig zu verkürzen.

    Du möchtest deine Regel mit der Pille verschieben oder ausfallen lassen? Das geht so:

  • Menstruation verschieben So verzögerst du deine Periode – mit und ohne Pille
  • Periode verschieben

    Veröffentlicht von cyclotest 14.10.2019 Kategorie(n): Meine Regel

    Wie kann ich meine Periode verschieben?

    Die Periode lässt sich mithilfe hormoneller oder natürlicher Mittel gezielt verschieben – um 1-2 Tage oder sogar um über eine Woche. Oftmals liegt dieses Ziel dann vor, wenn ein wichtiges Fest oder ein Urlaub ansteht und die Periode genau zu diesem Zeitpunkt eintreten würde.

    Gerade wenn die Urlaubszeit ansteht, taucht dieser Wunsch wieder ganz oben auf: Meine Periode kommt genau zur schönsten Zeit des Jahres! Kann ich sie nicht verschieben?

    Viele Frauen denken, dass sie den Zeitpunkt ihrer Periode genauso viel beeinflussen können wie das Wetter: nämlich gar nicht. Das ist aber nicht ganz richtig, denn Du kannst tatsächlich die Periode verschieben. Vielleicht steht ein wichtiger Termin an, ein Bewerbungsgespräch beispielsweise oder der Hochzeitstag, bei dem Dir die Periode noch ungelegener kommt als ohnehin schon. In solchen Fällen sind Dir „Ausnahmen von der Regel“ vielleicht ganz recht.

    Du kannst Deine Periode mithilfe von Hormontabletten oder mit natürlichen Methoden verschieben. Die Wahl des Mittels hängt dabei zum einen davon ab, wie lange Du Deine Tage verschieben möchtest, zum anderen davon, ob Dein „Notfall“ so groß ist, dass Du auch Hormone einnehmen würdest. Auf jeden Fall ist es wichtig zu wissen, wann die nächste Periode fällig ist.

    Periode verschieben ohne Pille

    Frauen, die nicht hormonell verhüten, können den Zeitpunkt ihrer Menstruationsblutung verzögern. Um die Periode zu verschieben, musst Du zunächst einmal herausfinden, wann Deine nächste Periode planmäßig kommen sollte. Hierzu ist ein Regelkalender sehr hilfreich, aber meist ungenau. Kein Zyklus gleicht dem anderen.

    Noch zuverlässiger ist das Erfassen Deiner Zyklusdaten mit der Zyklusapp cyclotest mySense, die alles automatisch aufzeichnet und Dir eine Prognose über den Zeitpunkt Deiner nächsten Monatsblutung gibt. Damit hast Du alle wichtigen Daten auf einen Blick.

    Du kannst Deine Periode dann auf natürliche Art und Weise verschieben, nämlich mit Kräutern. Schafgarbe und Mönchspfeffer sind bekannt dafür, dass sie eine Zyklusverschiebung von einigen Tagen nach hinten bewirken können, wenn sie rechtzeitig eingenommen werden.1

    Periode verschieben mit Schafgarbe

    Die Schafgarbe wirkt am besten, wenn Du Dir einen Tee daraus zubereitest und täglich ab dem 1. Zyklustag mehrere Tassen davon trinkst. Im Tee sind die Blüten und Stängel der Pflanze enthalten, nicht jedoch die Blätter. Schafgarbe wirkt außerdem auch krampflindernd.2

    Mönchspfeffer zum Verschieben der Periode

    Mönchspfeffer ist bekannt für seine regulierende Wirkung im weiblichen Zyklus und kann auch zur Zyklusverlängerung beitragen. Mit einer hochdosierten Einnahme kann eine Verlängerung um 1 bis 2 Tage erreicht werden, allerdings oftmals erst nach einigen Einnahmewochen.3 Es wird empfohlen, Mönchspfeffer als Präparat einzunehmen.

    Periode mit Medikamenten verschieben

    Mithilfe von Medikamenten lässt sich die Periode relativ einfach verschieben. Allerdings solltest Du Dir der Tatsache bewusst sein, dass Medikamente gegen Krankheiten entwickelt wurden – und die Periode mag vielleicht lästig sein, schmerzhaft oder unpassend: Eine Krankheit ist sie nicht. Daher solltest Du Deine Menstruation auch nur im Notfall verschieben und wenn, dann nicht länger als zwei Wochen. Und natürlich solltest Du die Aktion vorher mit Deinem Arzt besprechen!

    Periode verschieben mit der Pille

    Der Termin, zu dem die Periode eintritt, lässt sich unter anderem mit Gestagen verzögern, welches in der Antibabypille enthalten ist. Die Vorgehensweise: Du machst nach dem Aufbrauchen eines Blisters keine Pillenpause (dadurch entfällt neben Menstruationsbeschwerden auch die Abbruchblutung), sondern fährst gleich mit dem nächsten Blister fort. Dadurch erreichst Du einen sogenannten Langzeitzyklus. Mit dem Langzeitzyklus können Anwenderinnen von Einphasenpräparaten (Östrogen und Gestagen) sogar dauerhaft auf die Menstruationsblutung verzichten.

    NuvaRing – Kann ich die Periode verschieben?

    Auch mit dem NuvaRing ist es möglich, die Periode zu verschieben. Normalerweise wird der Vaginalring nach 3 Wochen Tragedauer entfernt. Nach einer 7-tägigen Pause, in der die Abbruchblutung wie bei der Pille eintritt, wird ein neuer Ring eingesetzt. Um die Blutung zu verzögern, verkürze die Pause zwischen 2 Ringen oder lasse sie ganz weg. Die Pause darf aber nie länger als 7 Tage sein, da sonst kein Empfängnisschutz gewährleistet ist. Das Vorgehen sollte allerdings mit dem Frauenarzt abgesprochen werden.

    Verschieben der Periode mit Norethisteron

    Wenn Du nicht mit der Pille verhütest, kannst Du Deine Periode mit dem synthetisch hergestellten Gelbkörperhormon Norethisteron verschieben. Es wird in Form von Hormontabletten angeboten und verzögert den Abbau der Gebärmutterschleimhaut dadurch, dass durch seine Einnahme das Absinken des Gelbkörperhormonspiegels verhindert wird – denn dieses Absinken signalisiert dem Körper normalerweise, dass die Gebärmutterschleimhaut abgestoßen werden soll.

    Wie alle künstlichen Hormone hat auch dieses Präparat möglicherweise Nebenwirkungen, unter anderem Blähungsgefühl, Magenbeschwerden, Brustschmerzen und geringere Libido – und einen künstlich veränderten Hormonhaushalt. Kläre ungewöhnliche Nebenwirkungen mit Deinem Arzt. Und: Das Präparat ist kein Verhütungsmittel. Die Einnahme kann keine Schwangerschaft verhindern.

    Du solltest Deine Periode maximal 2 Wochen hormonell mit dem Präparat Norethisteron verschieben, da Du sonst Gefahr läufst, dass Dein Periodenzyklus aus dem Gleichgewicht gerät. Wenn Du die Tabletten absetzt, dauert es etwa 3 Tage bis zum Einsetzen Deiner Blutung.

    Vorteile

    mehr Selbstbestimmung bei der Regelblutung
    seltener Regelschmerzen, Migräne, Stimmungsschwankungen, Brustspannen

    Nachteile

    Schmier- und Zwischenblutungen
    manchmal Übelkeit, Schwindel, Erbrechen, Kopfschmerzen

    Wie oft kann ich meine Periode verschieben?

    Die Periode sollte nach Möglichkeit nicht allzu häufig verschoben werden, da ansonsten die Gefahr besteht, den Menstruationszyklus durcheinanderzubringen und man sich Probleme bei der Monatsblutung einhandelt. Daher sollte eine Verschiebung der Regelblutung immer mit dem Frauenarzt besprochen werden und auch nur in Ausnahmefällen in Erwägung gezogen werden.

    Frauen, die ihre Periode dauerhaft „ausfallen“ ließen, z. B. durch Einnahme der Pille, berichteten außerdem, dass es ihnen viel schwerer falle, eine mögliche Schwangerschaft festzustellen.4 Frauen, die aber unter starken Menstruationsbeschwerden und Blutungen leiden, können vom Ausfallen oder Verschieben der Periode profitieren, wenn sie beispielsweise nur alle 3 Monate die Blutung bekommen.

    Quellen:
    1 Augsburger Allgemeine: So lässt sich die Menstruation natürlich verschieben. 21. Dezember 2016.
    2 Seel, M. und Hurling, E.: Die Pflege des Menschen im Alter: Ressourcenorientierte Unterstützung nach den AEDL. Schlütersche Verlagsgesellschaft, Hannover, 1997.
    3 Madejsky, M.: Lexikon der Frauenkräuter. AT Verlag, Baden und München, 2015.
    4 Stein, E. and Kim, S.: Flow. The cultural story of menstruation. St. Martin’s Griffin, New York, 2009.

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    Starke Regelblutung

    Wie kann eine zu starke Regelblutung behandelt werden?

    (PantherMedia / Susanne Güttler) Für Frauen mit sehr starker Regelblutung und ausgeprägten Beschwerden gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten wie Medikamente, hormonelle Verhütungsmittel oder eine Operation. Die jeweiligen Vor- und Nachteile zu kennen, hilft bei der Wahl einer passenden Therapie.

    Wenn sehr starke Regelblutungen zu belastend werden, kann eine Behandlung helfen, besser damit zurechtzukommen. Verschiedene Medikamente können die Blutung abschwächen und die Beschwerden lindern. Wenn ein Mittel keine Erleichterung verschafft, ist es meist möglich, andere Wirkstoffe auszuprobieren.

    Hormonelle Mittel wie die Antibabypille oder Hormonspirale beeinflussen den Menstruationszyklus und sorgen dafür, dass die Blutung weniger stark ausfällt. Sind Myome oder Polypen die Ursache für die starken Blutungen, können sie operativ entfernt werden. Bei besonders starken Beschwerden kommen noch andere Eingriffe infrage.

    Die Entscheidung über die Art und den Zeitpunkt einer Behandlung hängt auch davon ab, ob eine Frau sich ein Kind wünscht. Denn die wirksamsten Behandlungen schränken alle die Möglichkeit ein, schwanger zu werden – entweder zeitweise wie etwa die Pille oder dauerhaft wie die operative Entfernung der Gebärmutter.

    Solange eine starke Regelblutung nicht zu einer Blutarmut (Anämie) führt, muss aber nicht unbedingt behandelt werden. Manche Frauen entwickeln mit der Zeit Strategien, sich so gut es geht auf die Tage mit starker Blutung einzustellen. Sinnvoll ist aber, die Ursache einer zu starken Blutung ärztlich abklären zu lassen.

    Was kann ich selbst tun?

    Wenn die Tage mit starker Blutung so anstrengend sind, dass sie den Alltag beeinträchtigen, kann man versuchen, es in dieser Zeit etwas ruhiger angehen zu lassen. Einige Frauen empfinden Entspannungstechniken oder Yoga als hilfreich, um zur Ruhe zu kommen und Anspannung abzubauen. Manchen Frauen hilft auch viel Bewegung, ihre Beschwerden zu lindern.

    Frauen mit starker Regelblutung wird oft empfohlen, sich anders zu ernähren: So sollen bestimmte Fettsäuren, Vitamine oder Ballaststoffe helfen. Dass eine Ernährungsumstellung starke Blutungen abschwächen oder die Beschwerden lindern kann, ist jedoch nicht belegt. Dies gilt auch für sportliche Aktivitäten, homöopathische Präparate oder Akupunktur.

    Eisenreiche Nahrungsmittel wie Fleisch, Hülsenfrüchte, grünes Blattgemüse und Vollkornbrot können helfen, einer Blutarmut vorzubeugen.

    Welche nicht hormonellen Medikamente kommen infrage?

    Bei Menstruationsbeschwerden wie Krämpfen oder Schmerzen und auch bei starker Regelblutung werden oft Schmerzmittel wie Ibuprofen und Diclofenac aus der Gruppe der nicht steroidalen Antirheumatika (NSAR) eingesetzt. Möglicherweise lindern sie nicht nur die Schmerzen, sondern verringern auch den Blutverlust. Acetylsalicylsäure (ASS) ist bei einer starken Regelblutung nicht geeignet, da ASS gerinnungshemmend wirkt und den Blutverlust während der Menstruation verstärken kann.

    Die häufigsten Nebenwirkungen von NSAR sind Magenbeschwerden, Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen und Benommenheit. Bei Frauen, die in Studien NSAR gegen starke Regelblutungen nahmen, zeigten sich aber nicht viel mehr Nebenwirkungen als bei Frauen, die zum Vergleich ein Scheinmedikament (Placebo) einnahmen.

    Ein anderes Medikament, das bei starken Regelblutungen helfen kann, ist Tranexamsäure: Es greift in die Blutgerinnung ein und verringert die Blutungsneigung. In Studien wirkte das Medikament besser als NSAR. Tranexamsäure kann Kopfschmerzen, Müdigkeit und Muskelkrämpfe verursachen. Diese Nebenwirkungen traten aber nicht häufiger auf als bei der Einnahme von NSAR.

    Es gibt keine aussagekräftige Forschung dazu, ob pflanzliche Mittel bei starker Regelblutung helfen können.

    Wenn der starke Blutverlust sehr müde macht, ist meist eine Eisenmangel-Anämie der Grund. Sie wird normalerweise mit Eisentabletten behandelt. Eisenpräparate können Nebenwirkungen wie Magenschmerzen oder Verstopfung haben, zudem kann sich der Stuhl schwarz färben.

    Wie können Hormone helfen?

    Der Menstruationszyklus wird von verschiedenen Hormonen beeinflusst: So sorgt das weibliche Geschlechtshormon Östrogen dafür, dass jeden Monat eine Eizelle heranreift. Mithilfe des Gelbkörperhormons Progesteron bereitet sich die Gebärmutterschleimhaut auf eine mögliche Schwangerschaft vor. Der Einsatz von Hormonen kann helfen, die Regelblutung abzuschwächen.

    Progesteron-Tabletten

    Bei einer starken Regelblutung können Tabletten eingenommen werden, die das Hormon Progesteron enthalten. Es hemmt den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut in der Zeit vor der Menstruation, dadurch fällt die Regelblutung schwächer aus. In Studien zeigten Progesteron-Tabletten im Vergleich zu NSAR allerdings keine Vorteile.

    Progesteron-Tabletten werden jeweils zwischen dem 7. und 21. Zyklustag eingenommen. In der Zeit der Regelblutung folgt eine Einnahmepause.

    Pille und Minipille

    Die Antibabypille („Pille“) ist ein hormonelles Verhütungsmittel. Es enthält entweder eine Hormonkombination aus Östrogen und Gestagen (Kombinationspille) oder Gestagen allein (Minipille).

    Frauen, die vor allem wegen ihrer starken Regelblutung die Pille nehmen, entscheiden sich vergleichsweise häufig für die Minipille. Das niedrig dosierte Gestagenpräparat wird durchgehend eingenommen. Dadurch wird die Monatsblutung meist unregelmäßig und kann auch ganz ausbleiben.

    Kombinationspillen werden vor allem als Verhütungsmittel eingesetzt. Die meisten Frauen nehmen die Kombipille an 21 Tagen ein. In der anschließenden siebentägigen Einnahmepause setzt eine Blutung ein. Niedrig dosierte Kombinationspillen können aber auch durchgehend eingenommen werden. Dadurch bleibt die Blutung mit der Zeit meist völlig aus, es kommt höchstens noch zu leichten Schmierblutungen.

    Allerdings sind Kombinationspillen in Deutschland bisher nicht zur durchgehenden Einnahme zugelassen. Es handelt sich also um eine „Anwendung außerhalb der Zulassung“ (Off-Label-Use). Wichtig ist, die möglichen Konsequenzen dieser Anwendung mit der Ärztin oder dem Arzt zu besprechen.

    Nebenwirkungen der Antibabypille können Wassereinlagerungen, Kopfschmerzen und Spannungsgefühle in der Brust sein. Vor allem die Kombipille erhöht das Risiko, dass sich ein Blutgerinnsel (Thrombose) bildet. Deshalb wird Frauen mit erhöhtem Thromboserisiko (beispielsweise Raucherinnen) von der Einnahme abgeraten.

    Hormonspirale

    Eine Hormonspirale wird in die Gebärmutter eingesetzt und kann dort etwa fünf Jahre bleiben. Sie schützt wie die Antibabypille vor einer Schwangerschaft, indem sie kontinuierlich Gestagen (Levonorgestrel) abgibt. Studien zeigen, dass eine gestagenhaltige Spirale den Blutverlust und die Beschwerden während der Menstruation wirkungsvoller verringern kann als die Pille oder NSAR.

    In einer Studie in Großbritannien mit Frauen, die auf einen Operationstermin warteten und zwischenzeitlich eine Gestagen-Spirale benutzten, waren diese mit der Wirkung der Spirale so zufrieden, dass sie auf die geplante Operation verzichteten.

    Die häufigsten Nebenwirkungen der Hormonspirale sind Akne, Zwischenblutungen und Spannungsgefühle in der Brust. Sie treten aber nicht so häufig auf wie bei der Minipille. Die Hormonspirale kann zudem gutartige Zysten an den Eierstöcken verursachen, die sich aber überwiegend innerhalb eines Jahres von allein zurückbilden. Bei etwa einer von 10 Frauen wird die Spirale abgestoßen werden, sodass ein erneuter Besuch bei der Frauenärztin oder dem Frauenarzt nötig wird.

    Wird die Spirale zur Behandlung einer starken Regelblutung verordnet und nicht in erster Linie zur Verhütung, übernehmen normalerweise die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten.

    Welche Operationen sind möglich?

    Myom- oder Polypen-Entfernung

    Eine Operation kann nötig sein, wenn gutartige Geschwulste in oder an der Gebärmutterwand (Myome oder Polypen) die starke Regelblutung verursachen. Bei einer Myomektomie entfernt ein Ärzteteam die Myome operativ über die Scheide oder den Bauchraum. Dabei bleibt die Gebärmutter erhalten und eine Schwangerschaft ist normalerweise noch möglich.

    Entfernung der Gebärmutterschleimhaut

    Eine andere Möglichkeit ist, die Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) zu entfernen. Bei diesen Verfahren wird das Gewebe mit chirurgischen Instrumenten entfernt (Endometriumresektion) oder zum Beispiel durch Laserstrahlen oder Mikrowellen zerstört (Endometriumablation). Nach dem Eingriff bleibt die Regelblutung oft aus oder wird deutlich schwächer. Eine Schwangerschaft ist unwahrscheinlich.

    Die Gebärmutterschleimhaut kann aber auch wieder nachwachsen. Wenn dann erneut starke Regelblutungen auftreten, kann der Eingriff wiederholt werden. Etwa 20 von 100 Frauen lassen sich innerhalb von zwei Jahren erneut operieren.

    Eine Endometriumablation oder -resektion kann unter Umständen ambulant durchgeführt werden. Nach diesen Eingriffen erholt man sich vergleichsweise schnell.

    Gebärmutterentfernung (Hysterektomie)

    Bei sehr starken und belastenden Blutungen und wenn vorherige Behandlungen ohne Erfolg geblieben sind, kommt auch die operative Entfernung der Gebärmutter infrage (Hysterektomie). Sie ist jedoch eine größere Operation, die neben körperlichen auch emotionale Folgen haben kann. Nach einer Hysterektomie hat eine Frau keine Regelblutung und daher auch keine damit verbundenen Beschwerden mehr. Nach der Entfernung der Gebärmutter ist eine Schwangerschaft nicht mehr möglich. Der Hormonhaushalt bleibt aber unverändert, da die Eierstöcke bei diesem Eingriff fast immer erhalten bleiben.

    Der Eingriff kann bei etwa 5 von 100 Frauen zu Verletzungen im Bauchraum führen. Er ist mit den üblichen Operationsrisiken wie etwa Infektionen oder Wundheilungsproblemen verbunden. Zur Entfernung der Gebärmutter ist in der Regel ein Krankenhausaufenthalt nötig.

    Was Studien sagen

    Wie schneiden die Therapien im Vergleich ab?

    Vergleicht man die Wirksamkeit der unterschiedlichen Medikamente und hormonellen Behandlungen, verringert die Hormonspirale die Blutungen und Beschwerden am besten. Die Wirkung der Hormonspirale ist mit der einer operativen Gebärmutterschleimhaut-Entfernung vergleichbar: In Studien zeigte sich kein eindeutiger Unterschied zwischen beiden Behandlungen.

    Vergleicht man die verschiedenen Operationen untereinander, zeigt die Gebärmutterentfernung die größten Vorteile: Nach den Eingriffen, bei denen die Gebärmutterschleimhaut entfernt oder zerstört wird, verschwinden die Beschwerden nicht so vollständig wie nach einer Gebärmutterentfernung. Außerdem kann eine zweite Operation nötig werden, wenn die Schleimhaut nachwächst. Dafür kommt es nach einer Endometriumablation oder -resektion deutlich seltener zu ernsthaften Neben- und Folgewirkungen als nach einer Hysterektomie.

    Wie finde ich eine für mich passende Lösung?

    Jede Frau erlebt ihre Regel anders, und es gibt natürliche Schwankungen in der Blutungsstärke. Wie groß die persönliche Belastung durch eine starke Regelblutung ist, kann eine Frau aber nur selbst beurteilen: Manche Frauen stören starke Regelblutungen nicht allzu sehr, andere fühlen sich bereits bei weniger starken Blutungen sehr unwohl.

    Wichtig ist, zunächst die möglichen Ursachen einer starken Regelblutung ärztlich abklären zu lassen. Fast immer ist es dann möglich, in Ruhe zu entscheiden, ob man eine Behandlung beginnen möchte und welche infrage kommt. Im Zweifel kann eine zweite ärztliche Meinung sinnvoll sein – besonders dann, wenn eine Entfernung der Gebärmutter empfohlen wird. Zur Unterstützung kann eine Entscheidungshilfe verwendet werden, die die wichtigsten Vor- und Nachteile der Behandlungsmöglichkeiten kurz zusammenfasst.

    Quellen

    Agency for Healthcare Research and Quality (AHRQ). Primary Care Management of Abnormal Uterine Bleeding. Comparative Effectiveness Review No. 96. Rockville (MD): AHRQ, 03.2013.

    Bhattacharya S, Middleton LJ, Tsourapas A, Lee AJ, Champaneria R, Daniels JP et al. Hysterectomy, endometrial ablation and Mirena for heavy menstrual bleeding: a systematic review of clinical effectiveness and cost-effectiveness analysis. Health Technol Assess 2011; 15(19): 1-252.

    Lethaby A, Duckitt K, Farquhar C. Non-steroidal anti-inflammatory drugs for heavy menstrual bleeding. Cochrane Database Syst Rev 2013; (1): CD000400.

    Lethaby A, Hussain M, Rishworth JR, Rees MC. Progesterone or progestogen-releasing intrauterine systems for heavy menstrual bleeding. Cochrane Database Syst Rev 2015; (4): CD002126.

    Lethaby A, Farquhar C, Cooke I. Antifibrinolytics for heavy menstrual bleeding. Cochrane Database Syst Rev 2000; (4): CD000249.

    Lethaby A, Penninx J, Hickey M, Garry R, Marjoribanks J. Endometrial resection and ablation techniques for heavy menstrual bleeding. Cochrane Database Syst Rev 2013; (8): CD001501.

    Lethaby A, Irvine G, Cameron I. Cyclical progestogens for heavy menstrual bleeding. Cochrane Database Syst Rev 2008; (1): CD001016.

    Fergusson RJ, Lethaby A, Shepperd S, Farquhar C. Endometrial resection and ablation versus hysterectomy for heavy menstrual bleeding. Cochrane Database Syst Rev 2013; (11): CD000329.

    Marjoribanks J, Lethaby A, Farquhar C. Surgery versus medical therapy for heavy menstrual bleeding. Cochrane Database Syst Rev 2016; (1): CD003855.

    Middleton LJ, Champaneria R, Daniels JP, Bhattacharya S, Cooper KG, Hilken NH et al. Hysterectomy, endometrial destruction, and levonorgestrel releasing intrauterine system (Mirena) for heavy menstrual bleeding: systematic review and meta-analysis of data from individual patients. BMJ 2010; 341: c3929.

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    Schlagwörter: D50, D64, Drüsen und Hormone, Frauengesundheit, Hypermenorrhoe, N92, N93, Regelblutung, Starke Regelblutung Aktualisiert am 5. April 2017 5. April 2017
    Erstellt am 15. Oktober 2010
    Nächste geplante Aktualisierung: 2020
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    Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)
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    Individuelle Lösungen sind gefragt

    Stehen Ödeme und Gewichtszunahme im Vordergrund, liegt eine Diuretika-Therapie nahe. Positive Erfahrungen gibt es mit Spironolacton, das die Frau in einer Dosierung von 100 mg/Tag wenige Tage vor Beginn der Symptome bis zum Eintritt der Menstruation einnimmt (12).

    GnRH-Analoga wie Buserelin, Nafarelin und Triptorelin schalten die Ovarialfunktion effektiv aus. Somit verhindern sie alle mit dem Zyklus assoziierten Veränderungen. Aufgrund des erheblichen Eingriffs in den Regelkreis sollten sie nur bei sehr stark beeinträchtigten Frauen eingesetzt werden (zugelassene Indikation beachten). Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass man in diesen Fällen auch die Eierstöcke operativ entfernen kann, was heute nur noch sehr selten gemacht wird.

    Der Dopaminagonist Bromocriptin wird häufig eingesetzt, wenn eine Hyperprolaktinämie vorliegt und die Behandlung einer Mastodynie im Vordergrund steht. Die Empfehlung lautet, 2,5 mg/d von der Zyklusmitte bis zum Einsetzen der Menstruation zu geben (3).

    Wenn der Arzt die Ursache eines PMS abgeklärt hat und die Beschwerden nicht zu belastend sind, greifen viele Frauen zur Selbstmedikation. Neben den Phytopharmaka können Apotheker ihnen auch Mineralstoffe und Vitamine empfehlen. Da diese praktisch nebenwirkungsfrei sind, eignen sie sich als erster Schritt zur Linderung des PMS. Für Calcium gibt es überzeugende Daten, dass die tägliche Aufnahme von 1200 mg die Symptome günstig beeinflusst (4, 11). Geduld ist dabei nötig: Erfolge stellen sich oft erst im zweiten Einnahmemonat ein. Auch für Magnesium (200 bis 400 mg/d) gibt es Wirksamkeitsbelege (11).

    Vitamine des B-Komplexes, vor allem Pyridoxin (Vitamin B6), scheinen sich ebenfalls günstig auf die Symptomatik auszuwirken (11, 13). Man erklärt dies damit, dass Vitamin B6 als wichtiger Cofaktor in der Serotoninsynthese fungiert (4). Andere Autoren vermuten zudem, dass Pyridoxin über einen beschleunigten hepatischen Estrogenabbau den Gestagen-Estrogen-Quotienten positiv beeinflusst (14). Vitamin E (400 IE/Tag) soll über eine Beeinflussung der Prostaglandinsynthese sowie eine Modulation der zentralen Neurotransmittersynthese lindernd wirken (4).

    Auch Gamma-Linolensäure, etwa in Nachtkerzensamenöl, oder Omega-3-Fettsäuren in Fischöl werden häufig bei PMS empfohlen. Hier ist die Datenlage allerdings nicht überzeugend.

    Frauen, die an Stimmungsschwankungen und gesteigertem Appetit leiden, kann der Apotheker eine kohlenhydratreiche Ernährung empfehlen. Nachweislich bessert dies die Beschwerden deutlich (6, 11). Stress kann das Zyklusgeschehen ganz erheblich beeinflussen. Tipps zur Stressbewältigung, zum Beispiel mit Yoga, autogenem Training oder leichtem Sport, sind daher oft hilfreich (17).

    Schmerzhafte Monatsblutung

    Unter Dysmenorrhö versteht man besonders schmerzhafte Monatsblutungen mit allgemeinem Krankheitsgefühl. Neben krampfartigen Beschwerden im Unterbauch leiden die Frauen an Übelkeit, Erbrechen, Kreuzschmerzen, Kopfschmerzen, Diarrhö und Schwindel. Die Schmerzen dauern etwa 24 Stunden an. Dysmenorrhö ist definitionsgemäß kein Symptom des PMS.

    Als häufigste Ursache wird eine übermäßige Prostaglandinbildung der Gebärmutterwand und -schleimhaut vermutet. Dauerkontraktionen des Uterus führen zudem zu einer Akkumulation von anaeroben Metaboliten, die wiederum lokale Typ-C-Schmerzneuronen stimulieren (6). Auch eine Lageanomalie oder Fehlentwicklung des Uterus sowie eine gestörte Hormonbalance können Auslöser sein. Hormonfreie Intrauterinpessare können ebenfalls eine Dysmenorrhö hervorrufen oder verstärken.

    Die Beschwerden treten erstmals meist zwischen der sechsten bis zwölften Menstruationsblutung auf (primäre Dysmenorrhö). Die Menarche und die folgenden Blutungen sind in Regel noch schmerzfrei. Von sekundärer Dysmenorrhö spricht man, wenn bei Frauen, deren Regelblutung über lange Zeit schmerzlos verlief, plötzlich Schmerzen auftreten. Meist geht dies auf gynäkologische Erkrankungen zurück, zum Beispiel Uterusgeschwülste, Schleimhautpolypen, entzündliche Genitalerkrankungen, Myome, Endometriose oder Einengungen des Gebärmutterhalskanals.

    Behandlung der Dysmenorrhö

    Vor der Therapie einer Dysmenorrhö ist zunächst eine gründliche Diagnose beim Frauenarzt erforderlich. Dies gilt insbesondere bei einer sekundären Dysmenorrhö, die höchstens nach der Diagnosestellung für die Selbstmedikation geeignet ist (Tabelle 4).

    Mit Arzneistoffen, die die Prostaglandinsynthese hemmen, lassen sich die Schmerzen meist gut beherrschen, da sie auch die Kontraktilität des Uterus reduzieren. Naproxen und Ibuprofen gelten als Mittel der ersten Wahl. Man sollte mit der Einnahme direkt bei Auftreten der Beschwerden beginnen und die Medikation 12 bis 24 Stunden fortsetzen. Als orale Dosis für Naproxen werden initial 500 mg (zwei Tabletten), bei Bedarf zusätzlich 250 mg nach sechs Stunden (täglich maximal 750 mg) vor den Mahlzeiten empfohlen. Für Ibuprofen liegt die Tagesmaximaldosis (TMD) bei 1200 mg, sie kann auf zwei bis vier Einnahmen verteilt werden (18).

    Bei starken krampfartigen Schmerzen ist ein Spasmolytikum wie Butylscopolamin drei- (bis fünf-) -mal täglich (10) bis 20 mg (TMD 60 mg) empfehlenswert, vorausgesetzt es liegen keine Kontraindikationen wie Blasenentleerungsstörungen, Engwinkelglaukom oder Myasthenia gravis vor. Bei leichteren Krämpfen genügt häufig auch eine leichte Bauchmassage, mäßiger Sport, eine Wärmflasche oder ein entspannendes Vollbad.

    Da es unter oralen Kontrazeptiva nicht zu einer natürlichen Menstruation kommt, können sie eine Dysmenorrhö verhindern. Hier verordnet der Arzt vor allem niedrig dosierte Einphasenpräparate, natürlich nur, wenn kein Kinderwunsch besteht. Ebenso können hormonfreisetzende Intrauterinpessare die Regelblutung und die Beschwerden unterdrücken. Sie eignen sich jedoch nicht für junge Mädchen.

    Auch Magnesium scheint Regelschmerzen mildern oder beseitigen zu können. Diskutiert wird eine Hemmung der Prostaglandinwirkung und eine Stimulation der Prostacyclinproduktion mit nachfolgender Vasodilatation. Für Vitamin B1 (100 mg/d) gibt es Evidenz, dass es gegen Schmerzen bei primärer und sekundärer Dysmenorrhö wirksam ist. Allerdings sind sowohl für Magnesium als auch für Vitamin B1 weitere Studien nötig. Für Vitamin B6 und Omega-3-Fettsäuren reicht die Datenlage zum Einsatz bei Dysmenorrhö für eine Empfehlung nicht aus (15).

    Homöopathisch ansetzen

    Die homöopathische Heilkunde kennt eine Fülle von Arzneimitteln zur Behandlung von Beschwerden rund um den Menstruationszyklus. Bei Dysmenorrhö und PMS werden je nach Beschwerdebild zum Beispiel Chamomilla, Magnesium phosphoricum, Pulsatilla und Cimicifuga (meist als D6) eingesetzt. Beim PMS spielt auch Agnus castus D4 eine wichtige Rolle. Wie immer in der Homöopathie wählt man ein Einzelmittel nach den vorherrschenden Symptomen und der Gemütslage der Patientin aus. Dazu einige Beispiele.

    So eignet sich Chamomilla, wenn heftige wehenartige Periodenschmerzen schon vor Beginn der Blutung einsetzen, sich danach weiter steigern und die Frau schier zur Verzweiflung treiben. Sie empfindet die Schmerzen als „unerträglich“, ist ärgerlich, gereizt und ungeduldig.

    Ein wichtiges krampflösendes Mittel in der Homöopathie ist Magnesium phosphoricum. Wärme, leichte Bauchmassage und Zusammenkrümmen lindern die einschießenden Krämpfe im Unterbauch.

    Pulsatilla wird oft als Mittel für empfindliche, weinerliche und launische Frauen beschrieben, die viel Trost brauchen. Schon tagelang vor der Blutung verspüren sie ein Druckgefühl nach unten. Die Blutung kommt unregelmäßig und ändert sich ständig in Rhythmus, Stärke und Beschwerden.

    Einen ausgeprägten Bezug zum weiblichen Hormonsystem und seinen Störungen hat Cimicifuga. Je stärker die Blutung, umso mehr Schmerzen. Die Menses kommen unregelmäßig, die Frau ist nervös, niedergeschlagen, mitunter depressiv. Ihr seelisches Befinden bessert sich mit Eintritt der Blutung. Auch bei Menstruationsmigräne hat sich Cimicifuga bewährt.

    Beim PMS wird Agnus castus nicht nur als Phytopharmakon, sondern auch als homöopathische Zubereitung in niedrigen Potenzen (D1 bis D4) eingesetzt. Es eignet sich vor allem bei geschwollenen schmerzenden Brüsten sowie Zyklusstörungen.

    Bei akuten Beschwerden kann die Frau anfangs alle 15 Minuten fünf Globuli oder Tropfen nehmen, dann alle Stunde. Bei Besserung absetzen. Beim PMS sollte die Frau das Homöopathikum einige Zyklen lang nehmen; dreimal täglich fünf Globuli/Tropfen und während der Blutung pausieren. In der Beratung ist auch an homöopathische Komplexmittel zu denken, die mehrere Einzelmittel zur Abdeckung einer breiteren Symptompalette beinhalten.

    Migräne im Rhythmus des Zyklus

    Hormonschwankungen sind wesentliche Triggerfaktoren zur Auslösung eines Migräneanfalls, wenn Frauen eine entsprechende Veranlagung haben. Dies erklärt das gehäufte Auftreten von Migräneattacken während der Periode und des Eisprungs.

    Man unterscheidet die prämenstruelle Migräne, die typischerweise 2 bis 7 Tage vor der Menstruation beginnt und mit Einsetzen der Blutung endet, und die menstruelle Migräne, die meist mit dem ersten Tag der Blutung einsetzt. Es ist nicht klar, ob die prämenstruelle Form Teil des PMS ist oder ob das PMS einen spezifischen Triggerfaktor für die menstruelle Migräne darstellt.

    Die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft empfiehlt, bei ärztlich diagnostizierter zyklusabhängiger Migräne eine Prophylaxe mit zweimal 500 mg Naproxen vier Tage vor bis drei Tage nach der Periode zu versuchen. Als Alternative für die Kurzzeitprophylaxe kommen Estrogenpflaster (100 µg) in der Phase des Hormonabfalls zum Einsatz (16).

    Noch ein Wort zur Hygiene

    Für die Monatshygiene bevorzugen viele Frauen Tampons, weil sie sich damit sicherer und in der Bewegung weniger eingeschränkt fühlen als mit Binden. In den Packungsinformationen weisen die Hersteller auf das Toxische Schocksyndrom (TSS) hin. Dies ist eine äußerst seltene, aber ernst zu nehmende Erkrankung, die zum Beispiel nach Verletzungen oder Operationen und eben auch bei Tamponverwendung auftreten kann.

    Das TSS wird durch bakterielle Toxine, meist von Staphylococcus aureus, verursacht. Die Symptomatik ist unterschiedlich und kann schnell voranschreiten: plötzliches hohes Fieber über 39°C, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, sonnenbrandähnlicher Ausschlag, Halsschmerzen, Schwindelgefühl und Ohnmacht. Tritt eines dieser Symptome während (oder kurz nach) der Periode auf, sollte die Frau den Tampon entfernen und unverzüglich einen Arzt aufsuchen. In der Therapie setzt man Antibiotika sowie gegebenenfalls weitere Arzneimittel ein, um die Symptome zu bessern.

    Auch wenn ein TSS sehr selten ist, sollten Frauen einige Grundsätze beachten, um das Risiko weiter zu senken: Hände vor Applikation des Tampons waschen, Tampon regelmäßig alle vier bis sechs Stunden wechseln, maximal acht Stunden im Körper belassen, daher nachts unter Umständen besser Binden verwenden, auf angemessene Saugstärke achten und nie zwei Tampons gleichzeitig verwenden. Wenn die Blutung gegen Ende der Periode schwächer wird, reichen oft leichte Binden oder Slipeinlagen. Auf keinen Fall sollte man den Tampon im Körper vergessen! Tampons dürfen nur während der Periode verwendet werden und nicht in anderen Zyklusphasen, um den natürlichen Ausfluss aufzusaugen.

    Fazit

    Die Krankheitsbilder rund um den Menstruationszyklus sind vielfältig und die Ursachen nicht immer eindeutig geklärt. Aus der breiten Palette der Therapieoptionen müssen Arzt und Patientin daher sehr individuell auswählen. Nach der ärztlichen Diagnose wollen viele Frauen ihre Beschwerden auch selbst angehen und suchen Rat in der Apotheke. Jedoch sind die Daten und Erklärungen zum Wirkmechanismus vor allem bei Mineralstoffen, Vitaminen und Fettsäuren unzureichend. Dies ist besonders bedauerlich, da gerade diese gut verträglichen Stoffe für die Selbstmedikation auch bei längerer Einnahme geeignet sind.

    Wie kann man seine Periode abschwächen bzw. verkürzen?

    Ich kenne nur Tipps, wie man die Schmerzen lindern kann. Da hilft Magnesium, am besten schon eine Woche vor der Blutung hochdosiert nehmen, das schwächt die Krämpfe.

    Die Stärke kann man leider nicht vermindern. Die Pille ist nämlich garkeine Lösung dafür, die unterdrückt die Symptome einfach nur.

    ich kann dir aber nen Tipp geben, wie du mit einer Starken Blutung umgehen kannst. Nimm keine Tampons, sondern einen Menstruationsbecher. Das ist ein kleiner „Becher“ aus weichem Kunststoff oder Silikon, der wie ein Tampon eingeführt wird und dann quasi „abdichtet“. Da sammelt sich das Blut drin und man kann ihn dann ausleeren. Klingt für manche eklig, ist es aber eigentlich nicht. Der hat ein viel größeres Fassungsvermögen, kann mehrfach verwendet werden, hält bis zu 10 Jahre und ist viel angenehmer, weil keine Faden rumbaumelt. Wenn man damit geübt ist, braucht man nirgendes mehr Tampons mit hinzunehmen, kann zum Schwiemmen, in die Sauna, einfach überall hin.

    Kannst ja mal hier schauen: http://www.afriska.ch/menstruationstassen.html

    Oder hier, das ist der günstigste in Deutschland: meluna.eu

    Kostet 12€ und hält bei guter Pflege 10 Jahre! Sparst dir also ordentlich Geld auch noch 🙂

    Mit folgenden Tricks kannst du die Dauer deiner Periode verkürzen und regulieren:

    Es gibt mehrere Tricks mit denen du versuchen kannst deine Periode schneller zu beenden. Einige davon sind regelmäßig anwendbar, andere sollten nur im Notfall oder mit ärztlicher Genehmigung angewandt werden.

    Wie lange geht die Periode normalerweise?

    Die Länge der Menstruation variiert von Frau zu Frau und wird von vielen Dingen wie Stress, dem Body-Mass-Index und den Hormonen beeinflusst. Die durchschnittliche Dauer kann zwischen zwei und sieben Tagen betragen. Bei einigen einigem Frauen kann dieser Zeitraum aber auch länger sein. Bei vielen Frauen verkürzt sich die Dauer des Zyklus im Alter.

    1. Nimm die Antibabypille

    Die Antibabypillen und andere hormonelle Mittel zur Geburtenkontrolle können verwendet werden, um deinen Zyklus zu regulieren. Hormonelle Geburtenkontrolle kann auch die Stärke der Krämpfe verringern und die Dauer deiner Periode im Monat verkürzen. Falls du die Pille erst seit kurzem nimmst, kann die Verkürzung sich auch erst in ein paar Monaten bemerkbar machen.

    Antibabypillen und Hormonspritzem sind nur auf Rezept erhältlich. Zusammen mit deinem Arzt kannst du Variante und Methode entsprechend deines Lebensstils und deiner medizinischen Bedürfnisse bestimmen.

    2. Sex haben

    Ein Orgasmus, entweder durch Geschlechtsverkehr oder Masturbation, kann sowohl die Krämpfe als auch den Menstruationsfluss reduzieren. Dies liegt daran, dass Orgasmen Gebärmutter-Muskelkontraktionen erzeugen, welche helfen Menstruationsblut aus der Gebärmutter zu bewegen. Diese Kontraktionen helfen auch der Gebärmutter das Blut schneller zu verarbeiten.

    3. Trainiere regelmäßig

    Regelmäßige und gute Herz-Kreislauf-Übungen fördern nicht nur die allgemeine Gesundheit, sondern helfen auch dabei deine Periode zu erleichtern und zu verkürzen. Dadurch wird die Anzahl der Tage an denen du deine Periode hast verkürzt.

    Spreche mit deinem Arzt über den besten Trainingsplan für dich. Übermäßige Bewegung kann zu viel Körperfett reduzieren, was deinen Body Mass Index (BMI) auf einen ungesunden Bereich senken kann. Dies kann deine hormonelle Gesundheit beeinträchtigen und dazu führen, dass du überhaupt keine Perioden mehr bekommst. Auch wenn dies erst mal gut klingt, kann es negative Auswirkungen auf deine allgemeine Gesundheit haben.

    4. Nutze rezeptfreie Medikamente

    Nichtsteroidale entzündungshemmende Medikamente, einschließlich Aspirin und Ibuprofen, können zur Verringerung von Krämpfen und Periodenflüssigkeit hilfreich sein. Diese Mittel reduzieren die Überproduktion einer natürlichen, hormonähnlichen Substanz namens Prostaglandine. Prostaglandine fördern die Kontraktionen des Uterusmuskels.

    Diese Medikamente sollten nur wie angegeben eingenommen werden. Spreche unbedingt mit deinem Arzt über die Verwendung, insbesonders wenn du andere Medikamente, Kräuterzusätze oder Kräutertees einnimmst.

    5. Meide Tampons

    Tampons blockieren den internen Fluss von Periodenblut, was die Anzahl der Tage, an denen du deine Periode hast, verlängern kann. Binden funktionieren anders und zwar indem sie die Periodenflüssigkeit aufnehmen, nachdem sie deinen Körper verlassen haben. Die ausschließliche Verwendung von Binden während deiner Periode kann helfen, deine Menstruation schneller zu beenden.

    6. Nimm mehr Vitamin C zu dir

    Große Mengen an Vitamin C können deinen Progesteronspiegel senken. Dies kann helfen, deine Gebärmutterschleimhaut schneller abzubauen, was deine Periode verkürzen kann. Achte darauf, dass du nur die empfohlene Dosis zu dir nimmst. Die übermäßige Verwendung von Vitamin C kann Nebenwirkungen wie Magenverstimmung, Durchfall und Schlaflosigkeit verursachen.

    Es ist keine große oder schwere Sache deine Periode zu verkürzen solange du es sicher machst. Wenn deine Periode normalerweise länger als eine Woche dauert, extrem schwer ist oder schmerzhafte Krämpfe verursacht, sollten du diese Symptome mit deinem Arzt besprechen. Übermäßige Probleme bei der Periode kann auch durch andere gesundheitliche Probleme entstehen. Dein Arzt wird mit dir zusammen arbeiten, um festzustellen, was diese Symptome verursacht und wie du sich am besten los wirst.

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