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Willst du mein Patenonkel werden? 5 tolle Ideen, um den Patenonkel zu fragen

Da der letzte Beitrag zum Thema „Willst du meine Patentante werden?“ so gut bei euch angekommen ist, folgt mit diesem Beitrag quasi die etwas männlichere Fortsetzung mit den 5 besten Ideen, um den Patenonkel zu fragen.

Denn egal ob Bruder, bester Freund, Cousin oder Vater: Jeder von diesen Männern freut sich in Zukunft sicherlich sehr darauf, für euren Krümel einen Teil Verantwortung zu tragen und ihn mit zu Fußballspielen und Männerurlauben zu nehmen.

Natürlich wird es auch Männer geben, die sich genauso über ein Armband freuen, wie eine Frau. Und zugegeben: Heute wird es ein wenig klischeereich. Schaue gerne einmal in diesem Beitrag vorbei, falls du nach weiteren, ein wenig neutraleren Ideen suchst.

5 Ideen, um den Patenonkel zu fragen:
„Willst du mein Patenonkel werden?“

Bierflasche mit besonderer Botschaft

Dein auserwählter Patenonkel trinkt gerne Bier? Lad ihn nach der Geburt doch mal auf ein Bier ein und setze ihm eins mit deinem selbstgestaltetem Ettiket vor die Nase. Mal schauen, ob und wann er es bemerkt.

Ettiketten für die Bierflasche kannst du z.B. auf dieser Seite designen und drucken lassen. Man kann dort im übrigen auch Ettiketten für Wein und Sekt drucken lassen. Auch eine individuelle Gravierung auf Whiskeyflaschen habe ich hier entdeckt.

Schnuller mit personalisiertem Aufdruck

Mittlerweile gibt es von vielen verschiedenen Anbietern die Möglichkeit sich Schnuller und Schnullerketten bedrucken zu lassen. Auch dies halte ich für eine gute Möglichkeit um den Patenonkel etwa beim 1. Besuch zu fragen, ob er Pate von deinem Sohn oder deiner Tochter werden möchte.

Diesen Schnuller habe ich bei Nuk gestaltet. Der Schnuller kann nach Gebrauch z.B. auch als Erinnerung im Bilderrahmen an den zukünftigen Paten verschenkt werden.

Babybody mit Aufdruck

„Möchtest du mein Patenonkel werden?“
Im letzten Blogbeitrag habe ich euch ja schon erzählt, dass wir unsere Paten mit diesem Body überrascht haben. Was hier für die Patentante gilt, ist auch eine super Idee für den Patenonkel. Hier müsst ihr unbedingt den Überraschungsmoment ausnutzen und den Patenonkel den Body selbst entdecken lassen.

Du bist auf der Suche nach kreativen Spiel – und Bastelideen, praktischen „Momhacks“ und einfachen Familienrezepten?

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Postkarte mit passendem Spruch

„Schnapp dir die Feuchttücher, du wirst gebraucht!“ Ein noch passenderes Statement gibt es – vor allem für den Anfang – glaube ich nicht. Einfach, aber die Botschaft kommt sicherlich an.

Flachmann mit Gravur

Ok, irgendwie ist diese Kategorie ein wenig alkohollastig. Damit will ich nicht sagen, dass Männer mehr Alkohol trinken als Frauen. Ganz und garnicht. Aber einen gravierten Flachmann finde ich eine prima Idee, um den zukünfigen Patenonkel zu fragen.

An den Flachmann könnte man zusätzlich ja noch einen Zettel mit einem witzigen Spruch hängen, a la „Falls dich unser Krümel mal zur Verzweiflung bringt“.

Deko- und Geschenkartikel aus hochwertigem Papier

Durch die passende Tischdekoration erhält jeder Anlass – Geburtstag, Willkommensfest, Taufe, Kommunion oder Hochzeit – den richtigen festlichen Rahmen.
Hierbei sollte die Persönlichkeit der Feiernden individuell zum Ausdruck kommen.
Besondere Fragen verdienen einen ebenso stilvollen Rahmen wie die späteren Feiern. Geschenke sollten liebevoll und indviduell verpackt werden.

Individuell gestaltete Windlichter als leuchtender Rahmen

Zum jeweiligen Anlass passende Tischkarten und Windlichter betonen das festliche Ambiente zusätzlich. Wir gestalten beides gerne für Dich individuell nach unserem Design oder Deinen speziellen Vorstellungen.
Die dekorativen, individualisierbaren Lichter bestehen aus qualitativ hochwertigem, weißem Transparentpapier, das über eine hohe Lichtdurchlässigkeit verfügt.
Die „Lyrical Lights“ sind entflammbar, daher bitte immer einen Teelichthalter oder LED-Teelichter verwenden. Kerzen nicht unbeaufsichtigt brennen lassen.
Der Aufbau unserer Windlichter ist kinderleicht! Die weiße Schutzfolie vom Klebestreifen lösen. Die beiden Enden des „Lyrical Lights“ aufeinander kleben, so dass das Motiv außen ist. Und nun nur noch ein LED-Teelicht oder ein Gläschen mit einem Teelicht hineinstellen.
Die Lichthülle selbst ist die Gestaltungsfläche, die zur kreativen Bearbeitung bereit steht. Sie kann mit allen denkbaren Motiven bedruckt werden, die Dir gefallen und sich für Design und Druck eignen.
Das Design auf den Lichthüllen wird farbig gedruckt. Somit besteht die Möglichkeit, die Motive auf den Windlichtern passend zu den Farben des übrigen Tischschmuckes zu wählen.
Auch Gastgeschenke, Einladungen, Geschenktüten und Danksagungskarten können individuell auf Euch bzw. Euer Kind angepasst werden.
Natürlich lassen sich auch alle Gestaltungsvarianten für Zwillinge oder Mehrlinge anfertigen. Je nach Motto oder Wunsch findest Du in unserer Auswahl das passende Layout.

Willst Du meine Patentante werden? Willst Du mein Patenonkel werden?

Diese ersten wichtigen Fragen nach Patin und Pate sind nicht immer einfach zu formulieren. Manchmal wohnen Patenonkel oder Patentante auch einfach weit weg. Wie gut, dass es unsere Patenkarten gibt!
Mit diesen Karten könnt Ihr als Eltern des Täuflings auf sehr stilvolle und individuelle Weise, die wichtigste Frage für Euer Kind stellen!
Ein niedlicher kleiner Hase fragt ganz lieb einen großen Hasen, ob er Patenonkel oder Patentante werden möchte. Aus der fluffigen Pusteblume fliegt der Name des kleinen Hasen auf Wunsch durchs Bild.
Neben dem Hasen-Motiv gibt es auch eine Gestaltung mit niedlichen Elefanten und einer bunten Wimpelkette mit einem Vögelchen.
Wer kann bei dieser süßen Art zu fragen noch nein sagen? Auch für die wichtige Frage haben wir Euch einen Text im Inneren der Karte vorbereitet. Gerne könnt Ihr aber auch die Karte ohne Innentext zur freien Gestaltung bestellen.

Echte Handarbeit und Produktion in NRW

Die Qualität ist neben der besonderen Gestaltung unserer Produkte für uns sehr wichtig. Wir designen, drucken, schneiden und bearbeiten unsere Produkte selbst direkt regional in NRW nahe der niederländischen Grenze.

Was passiert nach Deiner Bestellung?

Zuerst überprüfen wir Deine Bestellung Vollständigkeit. Sollten wir hier Probleme feststellen, melden wir uns flugs bei Dir per Email.
Wenn alles in Ordnung ist, geht es direkt los. Der Druck wird gestartet und Deine Produkte zeitnah produziert. Je nach Weiterverarbeitung oder Veredelungsart kann die Produktion zwischen 2 bis 4 Werktagen benötigen.
Nach der finalen Qualitätskontrolle in unserer Manufaktur werden die Artikel liebevoll verpackt und sicher per Post verschickt.
Schon nach ein oder zwei Werktagen solltest Du Deine individuellen Produkte aus Nanös Welt in den Händen halten. Wir wünschen Dir viel Freude damit!


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Babybody mit lustigem Aufdruck. Ein tolles Geschenk für die angehende Patentante und eine originelle Idee auf süße Art nachzufragen.
Unsere Textilien für Kids, garantiert kinderfreundlich aus 100% Bio-Baumwolle.
– 100% Bio-Baumwolle, gekämmt und organisch
– Natürlich ungebleicht
– Body mit drei nickelfreien Ton-in-Ton Druckknöpfen
– Interlock
– Amerikanische Form
– Bündchen aus Rippstrick
– Seitennähte.
Aufdruck:
Standardmäßig sind unsere Produkte mit Siebdruck, oder Digitaldruckverfahren versehen und zertifiziert nach Öko-Tex Standard 100, somit ökologisch unbedenklich und frei von PVC, Weichmachern, Schwermetallen und AZO Farbstoffen. Diese Drucke sind aufgrund ihrer Wasch- und Scheuerfestigkeit besonders haltbar und farbecht.
Ökologie:
Alle Produkte sind schadstoffgeprüfte Textilien nach Öko-Tex Standard 100. Was ist Öko-Tex Standard 100? Unter dem Motto Textiles Vertrauen stehen die unabhängigen Prüfinstitute der Internationalen Öko-Tex Gemeinschaft mit ihren Schadstoffprüfungen nach Öko-Tex Standard 100 seit 1992 für gesundheitliche, sowie hautfreundliche einwandfreie Textilprodukte aller Art.
In Ausnahmefällen kann es produktbedingt bei verschiedenen Größen zu Farbabweichungen kommen.

Eine Patentante oder ein Patenonkel sind wichtige Bezugspersonen für ein Kind. Die Paten begleiten das Kind auf dem weiteren Lebensweg nach der Taufe und unterstützen die Eltern möglicherweise bei der Erziehung. Für die auserwählten Paten bedeutet diese Verantwortung meist eine große Ehre! Vielen Eltern fällt es allerdings schwer, die zukünftige Patentante oder den Patenonkel zu wählen und diese zu fragen.

Aus diesem Grund stellen wir Ihnen eine Reihe an kreativen Ideen und Tipps vor! Erfahren Sie beispielsweise, auf welche Voraussetzungen Sie bei der Patenwahl achten sollten oder welche persönlichen Taufgeschenke sich für Ihre Paten eignen. ♥

Welche Voraussetzungen sollten Sie bei der Wahl der Paten beachten?

Bevor Sie sich mit Ihrem Partner für die Paten entscheiden, sollten Sie sich mit den Voraussetzungen beschäftigten. Denn nicht jeder gewünschte Pate erfüllt die Bedingungen einer Patenschaft. Wir zeigen Ihnen daher, welche Regelungen bundesweit gelten:

– Kirchenzugehörigkeit:

Der Kandidat muss getauft und konfirmiert oder gefirmt sein. Denn die Zugehörigkeit zu einer christlichen Kirche ist eine Grundvoraussetzung für die Patenschaft.

– Mitglied der Kirche:

Der Pate darf zu dem Zeitpunkt der Taufe nicht aus der Kirche ausgetreten sein.

– Mindestalter:

Für die katholische Kirche gilt ein Mindestalter von 16 Jahren für eine Patenschaft. In der evangelischen Kirche dürfen getaufte und konfirmierte Jugendliche ab einem Alter von 14 Jahren eine Patenschaft übernehmen.

Da die Voraussetzungen für eine Patenschaft von der Region und Gemeinde abhängig ist, sollten Sie sich zudem bei Ihrer zuständigen Kirchengemeinde informieren.

5 Kreative Ideen, um die Paten zu fragen

Da mit einer Patenschaft zahlreiche Aufgaben und eine große Verantwortung einhergehen, können Sie Ihre zukünftigen Paten mit einer kleinen Aufmerksamkeit überraschen. Wir zeigen Ihnen dazu fünf kreative Ideen, um die zukünftige Patentante oder den Patenonkel zu fragen!

1. Puzzle mit Botschaft

Überraschen Sie die Patentante oder den Patenonkel mit einem kleinen Puzzle. Sie können das Puzzle anfertigen lassen oder selbst erstellen. Wichtig ist, dass Ihre Frage an den Paten klar erkennbar ist, wenn dieser das Puzzle zusammenfügt. Mit einem Foto Ihres Kindes runden Sie die kleine Aufmerksamkeit perfekt ab!

2. Bedruckbare Tassen

Viele Eltern entscheiden sich für eine bedruckbare Tasse, um den Paten zu fragen. Tadaaz bietet Ihnen passend dazu eine große Auswahl an hochwertigen Tassen mit eigenem Text an, die Sie mit Ihrer Frage und weiteren Details personalisieren können! ♥

Zu den Fototassen >>

3. Babybody mit Aufdruck

Wie wäre es, wenn Ihr Neugeborenes einen Babybody trägt, auf dem Ihre Frage aufgedruckt ist? Mit dieser kreativen Idee können Sie Ihren Paten bei einem Besuch mit Ihrem Kind direkt überraschen!

4. Süßigkeiten

Sie ziehen es vor, den Paten direkt zu fragen? In diesem Fall ist es sinnvoll, eine kleine Aufmerksamkeit mitzubringen. Suchen Sie sich dazu eine Auswahl an Pralinen, Bonbons oder Keksen aus und wählen Sie eine liebevolle Verpackung. In unserem Online Shop finden Sie dazu passende Dosen, Faltboxen oder kleine Tüten!

Zu den Gastgeschenken >>

5. Erinnerungsbuch

Eine schöne Idee ist es, ein Erinnerungsbuch für eine Patenschaft zu schenken. Denn mit einem Erinnerungsbuch lassen sich später die gemeinsamen Erlebnisse und Fotos mit dem Patenkind festhalten.

Welche Punkte sollten Sie im Voraus mit den Paten absprechen?

Sie haben sich für eine schöne Idee entschieden, um die Patentante sowie den Patenonkel zu fragen, und diese haben zugesagt? Dann folgt nun der nächste Schritt! Besprechen Sie mit den Paten die wichtigsten Details rund um die Taufe und die Patenschaft.

Zunächst sollten Sie über die bevorstehende Taufe sprechen. Teilen Sie den Paten frühzeitig den Tauftermin und den Ablauf der Feier mit, damit sich diese auf die Taufe vorbereiten können. Es ist sehr wichtig, dass Sie Ihre Vorstellungen und Wünsche für die Taufe äußern. Auf diese Weise haben die Paten eine Möglichkeit, Sie zu unterstützen.

Überlegen Sie sich ebenfalls, wie Sie sich die gemeinsame Zukunft mit den Paten vorstellen. Gibt es bestimmte Aufgaben, die Sie den Paten anvertrauen möchten? Sollen die Taufpaten lediglich ihren moralischen Verpflichtungen nachgehen oder die Eltern bei der christlichen Erziehung unterstützen? Versuchen Sie, diese Fragen unbedingt zu klären, bevor die Taufe Ihres Kindes stattfindet.

Persönliche Gastgeschenke zur Taufe

Sie möchten sich nach der Taufe bei den Paten und den Gästen mit persönlichen Taufgeschenken bedanken? Dann eignen sich personalisierte Fotogeschenke! Vom bedruckbaren Untersetzer bis zum Lätzchen mit Foto – bei Tadaaz finden Sie eine liebevolle Auswahl an Gastgeschenken zur Taufe. Im ersten Schritt wählen Sie das Geschenk Ihrer Wahl aus und laden anschließend ein Foto Ihres Kindes hoch. Über den Editor lassen sich zudem persönliche Daten oder Texte hinzufügen.

Wie fragt man, ob jemand Patentante oder Patenonkel werden will?

Ganz einfach, man fragt sie. Aber man sollte sich auch im Klaren sein, was man eigentlich von ihnen erwartet. Babysitten, Geld oder gute Ratschläge?

Das Kind ist da und soll getauft werden. Man hat auch schon die Menschen im Visier, die als Paten infrage kommen. Aber wie fragt man sie? Denn mit der Übernahme dieser Aufgabe geht ein Einverständnis her, nämlich, dass man dieser Frau oder diesem Mann zutraut, für das Wohl des Kindes zu sorgen. In religiöser Hinsicht ist der Auftrag ganz klar: Die Paten sollen dem heranwachsenden Kind christliches Geleit geben und bis zum 16. Lebensjahr ihrem Schützling in allen Lebensfragen mit Rat und Tag zur Seite stehen.

Wie findet man die richtigen Paten?

Immer mehr sehen allerdings von einer christlichen Taufe ab und wollen jemanden, der sich kümmert. Aber wie sieht das aus? Man sollte sich nämlich schon im vornherein klar sein, was man eigentlich von der Patin oder dem Paten will. Eine Vorbildfunktion? Einen weiteren Babysitter? Finanzielle Unterstützung? Jemand, der später beim Schulprojekt hilft? Mit dem Kind in den Urlaub fährt? Denn oft sind es ja die weltlichen Belange, die hinter einer Patenschaft steckt. Und über allem steht dann das Worst-Case-Szenario: Wenn wir frühzeitig sterben sollten, nimmst du unser Kind zu dir?

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Wie fragt man? Man fragt einfach!

Ich schreibe diesen Artikel nicht nur, weil sich eine Vielzahl an Leuten zu fragen scheinen, wie man Patentante und Patenonkel richtig fragt, sondern auch, weil es mich persönlich betrifft. Ich wurde fünfmal gefragt und habe fünfmal Ja gesagt. Im Prinzip ist es also ganz einfach – man fragt „Willst du die Patenschaft übernehmen?“ Das ist schon ein toller Moment, wenn man gefragt wird, denn es ist eine große Ehre. Zwei meiner Patenkinder sind Neffen, zwei Nennnichten und ein Nennneffe. Viermal fand die Taufe in der Kirche statt, einmal gar nicht, aber es macht keinen Unterschied, denn die Intention war dieselbe.

Wer sollte Patenonkel oder Patentante werden?

Im besten Fall hat man sich schon während der Schwangerschaft Gedanken dazu gemacht, wer als Patenonkel oder -tante infrage kommt. Dabei hat man meist mehrere Optionen zur Auswahl – alle mit Vor- und Nachteilen:
• Kinderlose Paten haben den Vorteil, dass sie meistens mehr Zeit haben, weil sie sich nicht um den eigenen Nachwuchs kümmern müssen. Sie können ihre Fürsorgeimpulse austoben und haben vielleicht auch mehr Geld, mit dem sie die Kleinen mit Geschenken versorgen und das sie später vererben können. Natürlich ist das Geld nur ein Teil der gesamten Patenschaft, aber sind wir einmal ehrlich miteinander, ist es ebenso ein Faktor, den man nicht missachten sollte.

• Paten mit eigenen Kindern können mehr Erfahrung bei drängenden Fragen einbringen und sind im Ernstfall eher in der Lage, die Patenkinder aufzunehmen.

• Ältere Paten bringen Weisheit, aber sie sind auch diejenigen, die später nicht mehr da sein werden und viele Meilensteine im Leben des Kindes nicht mehr mitbekommen.

• Jüngere Paten können mehr Enthusiasmus zeigen, aber wenn sie zu jung sind, können sie der Aufgabe vielleicht noch nicht gewachsen sein. Die Entscheidung liegt natürlich bei den Eltern, aber eine Patenschaft ist nicht nur ein Lob, sondern bringt auch jede Menge Verantwortung.

Paten innerhalb der Verwandtschaft fragen

Wenn man sich umschaut, hat sich die Patenschaft schon sehr verändert, denn unsere Gesellschaft ist weltlicher geworden. Aber die Herkunft der Paten ist zum großen Teil gleich geblieben – es sind die Schwestern, die Brüder oder die Eltern. Sie kennt man am besten und ihnen traut man vielleicht auch eher die fürsorgliche Rolle zu. Oder es ist einfach der innerfamiliäre Druck – wehe, wenn man sie nicht zum Paten macht! Ein ewiger Familienknatsch steht an. In vielen Familien ist es auch schon abgemachte Sache, wer die Patenschaft übernimmt, denn man hat eine besonders enge Beziehung zu ihm oder ihr. Und diese enge Beziehung wird dann noch einmal mit dem Geschenk der Patenschaft vertieft. Denn ein Geschenk ist es. Das man dann hoffentlich mit Fürsorge und Zuneigung für das Patenkind vergelten kann.

Paten im Freundeskreis fragen

Dass so viele Paten aus dem Familienkreis kommen, hat auch einen praktischen Grund. Während Freundschaften zerbrechen, glaubt man, dass die eigene Sippe einem erhalten bleibt und man nie den Kontakt verliert. Aber es kann auch sein, dass man gar keine Geschwister hat oder den besten Freund oder beste Freundin lieber hat. Man hat sich sie als Wegbegleiter aus bestimmten Gründen ausgesucht und es sind diese Qualitäten, die man auch dem eigenen Kind mitgeben möchte.

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Warum fragen wir sie?

Noch einmal zurück zu der Warum-Frage, denn sie ist eine der allerwichtigsten, denn sie beschreibt den weiteren Weg der Patenschaft und kann möglichen Enttäuschungen vorgreifen. Mit der Patenschaft sind nämlich immer auch

Erwartungenverknüpft und die allererste ist die, dass man am Leben der Patenkinder teilnimmt. Das sollte man den Paten auch klarmachen. Es geht hier nicht darum, dem Kind an Weihnachten und Geburtstag zwanzig Euro in die Hand zu drücken. (Wenn man das Kind fragt, wahrscheinlich schon.)

Es geht darum, dass man die Meilensteine einer kindlichen Entwicklung mitmacht wie erster Schultag, Schulaufführungen oder Fußballspiele. Das klappt nicht immer und ich wäre eine Heuchlerin, wenn ich sagen würde, dass ich alle meine fünf Patenkinder mit der gleichen Intensität begleitet habe, denn bei vieren von ihnen habe ich noch nicht einmal in derselben Stadt gewohnt. Wollt ihr die volle Aufmerksamkeit eines Paten für euer Kind, wäre es ratsam jemanden zu nehmen, der nicht schon sechs weitere Patenschaften angenommen hat. Oder wenn ihr physische Präsenz wollt, sollte man dann doch lieber auf Menschen vor Ort setzen und nicht diejenigen, die in einem anderen Ort oder sogar in einem anderem Land leben. Aber ein Hoch auf die Technik, mit WhatsApp, Skype, Facetime & Co. kann man trotzdem in Kontakt bleiben und am Leben teilnehmen.

So oder so, man sollte sich immer gut überlegen, wem man das Kind anvertrauen möchte und auch warum. Und auch nicht böse sein, wenn der ausgesuchte Patenonkel oder die ausgesuchte Patentante nicht möchte, weil die Verantwortung zu groß ist. Das ist eine Enttäuschung, aber belegt zumindest, dass die ausgesuchte Person wusste, worum es ging und sich nicht leichtfertig der Aufgabe hingab.

Anja Kleinelanghorst

Das Patenamt: Eine Aufgabe mit viel Verantwortung

Wenn ein Kind getauft werden soll, stehen die Eltern vor einer schweren Entscheidung: Wer soll der Pate, wer soll die Patin werden? In der Regel fällt die Wahl auf jemanden, der dem Paar nahesteht. Schließlich möchte man sicher sein, dass derjenige sein Amt auch so ausfüllt, wie man es erwartet. Doch was kann man eigentlich erwarten und was ist zwingend mit dem Patenamt verbunden?

Worin liegen die Aufgaben der Paten?

Ohne Zweifel gibt es Paten, die sich lediglich an Weihnachten und Geburtstag in Form von Geschenkegebern zeigen, doch die meisten bemühen sich, dieses ihnen von den Eltern anvertraute Ehrenamt auch angemessen auszufüllen. Grundsätzlich geht es beim Patenamt nämlich darum, das Kind auf seinem Weg zu begleiten und an seiner menschlichen und vor allem auch religiösen Entwicklung teilzunehmen, also seine christliche Erziehung zu unterstützen. Schließlich kommt das Wort „Pate“ ja auch von „pater“ und bedeutet sozusagen „geistlicher Vater“. Heutzutage erwarten viele Eltern von den Paten, dass sie den Kindern ein weiterer Beistand im Leben sind, zum Beispiel helfen, wenn es Probleme gibt.

Auf jeden Fall sollte man aber mit den gewünschten Taufpaten im Vorfeld ein klärendes Gespräch darüber führen, was man selbst erwartet und wie auch sie sich ihre Aufgaben im Einzelnen vorstellen, um hinterher unschöne Überraschungen zu vermeiden. Im optimalen Fall entwickelt sich aber zwischen dem Kind und seinen Paten ein so gutes Verhältnis, dass sie gerne etwas miteinander unternehmen und Vertrauen zueinander aufbauen. Eine Bezugsperson fürs Leben sozusagen, die auch an allen einschneidenden Anlässen wie dem ersten Schultag, den Geburtstagen oder der Hochzeit wie selbstverständlich dabei ist. Die Eltern können übrigens das Patenamt nicht selbst übernehmen, die Großeltern allerdings schon. Dabei sollte man aber bedenken, dass diese meist sowieso eine enge Bindung zum Kind haben und man so auf eine weitere, zusätzliche Bezugsperson bewusst verzichtet.

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Welche Voraussetzungen muss ein Pate erfüllen?

Martin Luther forderte im 16. Jahrhundert, dass die Paten „besonders feine, sittige, ernste und fromme Gevattern“ sein sollten. Und letztendlich gilt das auch heute noch, denn in erster Linie sollte als Pate beziehungsweise als Patin jemand gewählt werden, dem die Eltern hundertprozentig vertrauen. Das können zum Beispiel die Geschwister sein, aber auch sehr gute Freunde, was unter anderem den Vorteil hat, dass diese Personen nicht in Familieninterna verstrickt sind, die Eltern gut kennen und entsprechend auch einmal zwischen den Eltern und dem Kind vermitteln können, wenn es notwendig ist. Entscheidend ist, dass die Paten wissen, in welchem Sinn das Kind erzogen werden soll und was den Eltern an Werten wichtig ist.

Aber selbstverständlich gibt es auch vonseiten der Kirchen bestimmte Voraussetzungen, die ein Pate erfüllen muss. Da er das Kind auch auf religiöser Ebene begleiten soll, ist es notwendig, dass er einer christlichen Kirche angehört, gefirmt beziehungsweise konfirmiert ist. Ob es der Glaube sein muss, in dem das Kind getauft wird, das hängt von der jeweiligen Kirche ab. Die katholische Kirche sieht das oft strenger als die evangelische, in der zum Beispiel auch jemand mit griechisch-orthodoxem Glauben das Amt des Taufpaten übernehmen kann, zumindest wenn ihm ein weiterer Pate mit evangelischem Glauben zur Seite steht. Aber auch hier sind die Anforderungen in den Landeskirchen unterschiedlich und es ist wichtig, sich im Vorfeld mit dem Pfarrer, der Pfarrerin der eigenen Gemeinde in Verbindung zu setzen und das zu klären.

Taufzeugen als Alternative

Denn zusätzlich gibt es auch die Möglichkeit der so genannten Taufzeugen – sozusagen ein kleiner Ausweg, wenn die gewünschten Paten nicht beziehungsweise noch nicht den Anforderungen der Kirche entsprechen. Paten, die nicht der taufenden Gemeinde angehören, benötigen einen Patenschein, der ihnen von der eigenen Gemeinde ausgestellt wird. Es handelt sich dabei um ein Dokument, in dem bezeugt wird, dass eine Patenberechtigung besteht, dass derjenige also einer christlichen Kirchengemeinde angehört. In der Regel werden ein bis zwei Paten bestellt, die älter als 16 Jahre sein sollten. Wobei interessanterweise bis Mitte der 80er Jahre eine Patenschaft sogar eine „geistliche Verwandtschaft“ darstellte und somit später ein Ehehindernis bedeutete.

Wann endet das Patenamt?

In der katholischen Kirche kann der Pate bei der Firmung, also der Vollendung der Taufe, entweder bestätigt oder neu bestellt werden und das Amt ist dann lebenslang, in der evangelischen Kirche endet es offiziell mit der Konfirmation. Aber auch, wenn laut den Kirchenregeln das Patenamt hier zu Ende geht, erwünscht ist doch, dass der Pate dem Kind ein Leben lang verbunden bleibt. Tritt ein Taufpate aus seiner Kirche aus und gehört dann keiner christlichen Kirche mehr an, dann erlischt sozusagen auch seine Patenschaft. Aber: Derjenige bleibt trotzdem Zeuge der Taufe und in der Regel ist es auch so, dass die Entscheidung, aus der Kirche auszutreten unabhängig vom Patenamt getroffen wird und sich die Person auch weiterhin moralisch verpflichtet fühlt, dem Patenkind beizustehen.

Welche Bräuche gibt es im Zusammenhang mit dem Patenamt?

Oft haben die zukünftigen Taufpaten Freude daran, das Fest mitzuplanen, sich im Gottesdienst einzubringen oder zum Beispiel die Taufkerze selbst zu gestalten. Auch ist es in der Regel der Taufpate, die Taufpatin, die das Kind halten, wenn es getauft wird. Allerdings sollte man hier darauf achten, dass die beiden miteinander bereits ein wenig vertraut sind, um unnötiges, erschrecktes Weinen zu vermeiden. Später sind es normalerweise die Paten, die eine geeignete Kinderbibel auswählen und in manchen Familien lebt auch der Brauch, dem Patenkind einen Brief zu schreiben, in dem man festhält, was man ihm für seinen Lebensweg wünscht und wie man ihm zur Seite stehen will – sozusagen ein kleines schriftliches Versprechen. In manchen Gegenden ist es üblich, dass die Kinder ihren Paten am Palmsonntag einen Palmstock bringen, einen geschnitzten und oft bunt verzierten Weidenstock, der vorher in der Kirche gesegnet wurde. Besonders schön ist auch der Brauch, das eigene Patenkind in jedem Jahr an seinem Tauftag zu besuchen und ein persönliches kleines Fest aus diesem Anlass zu machen.

Was ist, wenn den Eltern etwas zustößt?

Ursprünglich war es üblich, dass die Paten für das Kind sorgten, wenn den Eltern etwas zugestoßen ist. Auch heute erhoffen sich das viele Eltern von ihrer Auswahl. Aber selbstverständlich handelt es sich beim Patenamt um eine moralische Verpflichtung und nicht um eine gesetzliche. Wenn man also möchte, dass die Paten sich im Fall des Falles auch um das Kind kümmern können, dann muss man das festlegen. „Für den Fall, dass beide Eltern sterben, können sie für ihre minderjährigen Kinder einen so genannten ‚Vormund‘ benennen.“, erklärt Clemens Busse, Notar in Nürnberg. „Eine solche Benennung kann aber ausschließlich in Form einer letztwilligen Verfügung erfolgen, also in der Regel durch ein Testament, das handschriftlich oder notariell erstellt werden kann. Der Unterzeichner muss dessen spätere Auffindbarkeit sicherstellen. Hier besteht die Möglichkeit, das Testament gegen eine geringe Gebühr in die amtliche Verwahrung des Amtsgerichts zu geben.“

Wenn der Pate zum Vormund werden soll

Allerdings kann nur eine einzelne Person zum Vormund bestellt werden, außer es handelt sich um ein Ehepaar. Wenn Eltern also einen Paten als einen solchen Vormund in ihrem Testament bestimmen, dann muss sich das Familiengericht im Fall des Falles auch an diesen letzten Willen halten. „Es darf den benannten Vormund ohne seine Zustimmung im Wesentlichen nur dann übergehen“, erklärt der Notar, „wenn das über 14-jährige Kind mit ihm nicht einverstanden ist oder in der Person des Vormunds wichtige Gründe gegen die Bestellung vorliegen.“

Damit auch wirklich alles im Reinen ist, sollte man aber einen Schritt wie die Benennung eines Vormunds nicht unternehmen, ohne das vorher mit der betreffenden Person auch abgeklärt zu haben, denn nur so kann man sich sicher sein, dass im schlimmsten Fall alles im eigenen Sinn für die Kinder geregelt wird. „Schließlich hat man ja nichts davon“, ergänzt Clemens Busse, „wenn derjenige seine Betreuung lustlos erfüllt oder sich vor seiner Bestellung so verhält, dass ihn das Vormundschaftsgericht als ‚ungeeignet‘ übergeht.“ Liegen keine besonderen Gründe wie zum Beispiel unterschiedliche Konfessionen vor, dann sollte für Geschwister prinzipiell nur ein Vormund bestellt werden. Die Kosten für eine solche Vormundbenennung liegen in etwa bei 50 Euro pro Person.

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Patentante oder Patenonkel – Diese Aufgaben fallen an

Das Amt der Patentante oder des Patenonkels ist eine weltweit verbreitete Tradition. Sie übernehmen die Aufgabe, den Schützling bis zur Volljährigkeit zu begleiten und eine zusätzliche Bezugsperson neben den Eltern zu sein. Wichtig ist, dass sich ein Pate der Verantwortung dieser besonderen Verbindung bewusst ist. Zudem sollten sie nicht aufgrund von falschen Pflichtgefühlen zu der Entscheidung kommen, sich um ein Kind zu kümmern. Wir erläutern in diesem Artikel, warum ein Pate für ein Kind wichtig ist, was Eltern von Paten erwarten dürfen und wie das Verhältnis zwischen Kind dem oder der Auserwählten langfristig gestärkt werden kann.

Die Entscheidung: Wer wird Patentante oder Patenonkel?

Die meisten Eltern fragen zunächst ihre Geschwister, ob sie das Amt der Patentante oder des Patenonkels übernehmen wollen. Schließlich wissen Eltern hier, welche Werte und Strukturen dem Bruder oder der Schwester wichtig sind, da sie zusammen aufgewachsen sind und sich durch die eigenen Eltern viele Ansichten ähneln. Als Alternative springen auch gerne die besten Freunde ein, die als wichtige Bezugsperson für das Kind da sind und sich sogar im Todesfall der Eltern um das Sorgerecht des Kindes kümmern. Dieser Auftrag ist mit viel Verantwortung verbunden und sollte daher nicht leichtfertig vergeben werden.
Es ist ratsam nicht vorschnell zu entscheiden, wer als Pate für ein Kind geeignet ist und mit den potentiellen Personen ein offenes Gespräch zu suchen. Viele Eltern beginnen bereits während der Schwangerschaft damit, sich mit dem Thema zu beschäftigen und zu überlegen, bei welcher Person sich auch das Kind wohl fühlen könnte. Schließlich sollte das Wohlbefinden des Kindes hier im Mittelpunkt stehen.

Was dürfen Eltern von Paten erwarten

Als Patentante oder Patenonkel übernimmt man eine wichtige Rolle im Leben eines Kindes. Mit der anfallenden Verantwortung können wichtige Entscheidungen der Eltern beeinflusst werden. Auch wenn die Auserwählten eine stellvertretende Funktion in der Erziehung haben, können sie dennoch in vielen Fällen als Berater und Vermittler zur Seite stehen.
Im Umkehrschluss können Eltern in diesem Zusammenhang auch einige Erwartungen stellen.

Geburtstage

Eltern sollten erwarten dürfen, dass sich der Pate oder die Patin zu den Geburtstagen des Patenkindes meldet – ob per Post, telefonisch oder in Person.

Die Einschulung

Die Einschulung ist eines der wichtigsten Meilensteine in unserem Leben. Dieses Event sollte kein Pate verpassen, da er oder sie auf jedes Familienfoto gehört.

Ausflüge und Wochenendbetreuung

Um die Bindung zwischen Kind und Paten aufrecht zu erhalten, wirken gemeinsame Unternehmungen oftmals wahre Wunder. Eltern dürfen die Patentante oder -Onkel darum bitten, in regelmäßigen Abständen verschiedene Unternehmungen mit dem Kind zu machen. Das macht Spaß und schafft Vertrauen – zwei Faktoren, die in dieser Beziehung nicht fehlen sollten.

Last but not least: Telefonseelsorge

Kinder machen Spaß und sind für die Eltern eine Bereicherung. Jede Mutter und jeder Vater weiß allerdings auch, wie anstrengend die Erziehung von Kindern sein kann. Umso besser, wenn auch in schwierigen Zeiten Patentante und -Onkel beratend zur Seite stehen. Zusammen klappt vieles leichter.

Fazit

Einen geeigneten Paten für sein Kind zu finden ist keine leichte Entscheidung. Nicht jeder ist dieser Verantwortung gewachsen. Deshalb sollte möglichst früh und besonders gründlich darüber nachgedacht werden, welche Person aus dem Familien – oder dem Freundeskreis die oder der Richtige für das Kind sein kann. Es sollte stets im Sinne des Kindes entschieden werden und nicht nach den Empfindlichkeiten anderer. Es wird nicht immer leicht sein, sich mit Paten bei dem Thema Erziehung abzustimmen. Allerdings ist es auch beruhigend zu wissen, dass im Notfall immer jemand da ist, der unterstützend zur Seite steht und das Kind ebenfalls bestens betreuen kann. Eltern sollten nicht zu kritisch mit den Paten umgehen. Sie wissen selbst am besten, dass man immer an seinen Herausforderungen wächst. Wichtig ist dabei, dass Patenonkel als auch Patentanten mit vollem Herzen dabei sind.

Paten als wichtige Begleiter für Kinder – nicht nur in religiöser Hinsicht

Bei der Taufe legen die Paten stellvertretend für ein Kind das Glaubensbekenntnis ab. Sie bezeugen die Aufnahme des Täuflings in die Kirche und sollen der jungen Familie bei der religiösen Erziehung zur Seite stehen. Standhaft im Glauben sollten sie deshalb sein, so jedenfalls wollen es die christlichen Kirchen. Tatsächlich aber ist die „Institutionalisierung von Kontakten“ für viele Eltern heute das wichtigste Motiv für die Patenwahl, erklärt die katholische Theologin Christiane Bundschuh-Schramm. „Patenschaft gilt heute als Auszeichnung und Freundschaftsbeweis für die Paten und als eine Absicherung des Kindes im Falle eines Unglücks“, meint auch ihr evangelischer Kollege Reinhard Mawick. Mütter und Väter erwarten von den Paten vor allem, dass sie ihrem Kind besonderes Wohlwollen entgegenbringen und ihm zuverlässige Begleiter sind. Deshalb wählen sie aus Familie oder Freundeskreis Menschen, die ihnen selbst am Herzen liegen. Durch die Patenwahl, so hoffen viele, wird sich auch die Beziehung unter den Erwachsenen festigen.

Patinnen und Paten empfinden es in der Regel als Ehre, wenn ihnen die Rolle angetragen wird, aber auch als Verpflichtung. Sie bemühen sich um ihr Patenkind, indem sie auf die eine oder andere Weise für Kontakt sorgen. Beschränkt sich der bei den einen auf Geschenke zum Geburtstag und zu Weihnachten, beteiligen sich andere an der Betreuung der Kinder, besuchen sie regelmäßig oder laden sie zu Unternehmungen ein.

Einem Kind beständigen Kontakt außerhalb der Familie anzubieten, darin sieht Johannes Böhnke die Hauptaufgabe von Paten. „Verlässlichkeit ist immer die Grundlage, dass sich Vertrauen bildet“, so der Sozialpädagoge und Referent für Familienberatungsstellen im Erzbistum Köln. Im besten Fall ist dann der Pate oder die Patin eine Person, an die ein Kind sich auch in einer Krise wendet, die vielleicht sogar vermittelt, wenn es in der Pubertät mit den Eltern kracht. „Allein ihre Existenz kann stabilisierend wirken“, meint die Theologin Bundschuh-Schramm. Als verlässliche Begleiter sind Paten manchmal ihr Leben lang gefragt. Auch die längst erwachsenen Paten“kinder“ wenden sich mit kritischen Themen mitunter lieber an erfahrene Menschen, die zwar vertraut aber weniger nahe stehend sind, als die Eltern.

Paten aus der Familie oder lieber aus dem Freundeskreis?

Eine Garantie für den Bestand der Erwachsenenfreundschaften kann eine Patenschaft aber nicht bieten. Bei Paten, die der Familie angehören, ist die Gefahr geringer, dass sie einfach so verschwinden, meint Christiane Bundschuh-Schramm, weil die Beziehungen auch bei Konflikten nicht gleich abgebrochen werden. Institutionalisierte Treffen zu Familienfesten sorgen zudem dafür, dass Patenkind und Paten sich regelmäßig sehen. Johannes Böhnke hingegen hebt die Vorzüge außerfamiliärer Paten hervor: „Innerhalb der Familie schwelen manchmal noch alte Konflikte“, sagt er. Die können das Klima zwischen Paten und Eltern, dann auch zwischen Paten und Kindern negativ beeinflussen. „Freunde teilen diese Familiengeschichte nicht, sie sind neutraler“, so Böhnke. In jedem Fall, rät Christiane Bundschuh-Schramm, sollten Eltern und potentielle Paten im Vorfeld klären, was sie voneinander erwarten. Das hilft Missverständnisse und Enttäuschungen zu vermeiden. „Keinesfalls sollten Paten als Besserwisser auftreten“, rät Johannes Böhnke. Die Erziehung bleibt allemal Elternsache, da sind die Paten außen vor, selbst dann, wenn ihnen etwas nicht passt.

Paten und Patenkinder, soviel ist festzuhalten, können sich gegenseitig und das Leben ihrer Familien bereichern, nicht nur im religiösen Sinne. Auch Eltern, für die eine Taufe nicht in Frage kommt, müssen auf die stabilisierende Funktion institutionalisierter Begleiter keineswegs verzichten. Warum nicht einen oder mehrere Erwachsene zu „Paten“ eines Kindes bestimmen und ein eigenes Ritual entwickeln, um die besondere Verbindung zu dokumentieren? Auch ohne den religiösen Bezug kann so ein Samen gelegt werden, aus dem sich vielleicht eine wunderbare Beziehung zwischen „Patenkind“ und „Paten“ entwickelt.

So sehen es die Kirchen

Wer keiner Kirche angehört, wird deshalb weder von der katholischen, noch von der evangelischen Kirche als Pate akzeptiert. Dabei reicht beiden Konfession eine einzige Person als Pate oder Patin aus, ihr Geschlecht spielt keine Rolle. Bei den Katholiken muss diese Person katholisch sein, mehr als zwei Paten sind nicht erlaubt. Wählen katholische Eltern als zweite oder weitere Begleiter Menschen aus, die evangelisch oder konfessionslos sind, so gelten diese nicht als vollwertige Paten, sondern lediglich als Taufzeugen. Eine ökumenische Taufe gibt es nicht. Auch die evangelische Kirche sieht in der Patenschaft ein Kirchenamt: „Patin oder Pate kann sein, wer der evangelischen Kirche angehört und zum Abendmahl zugelassen ist“, heißt es kurz und knapp in einer Mitteilung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). In der Praxis handhaben die einzelnen Landeskirchen und Gemeinden die Zulassung jedoch liberaler. So bestehen sie nicht unbedingt darauf, dass die Paten konfirmiert sein müssen und akzeptieren in Ausnahmefällen sogar ein Mitglied einer anderen, von ihr anerkannten, christlichen Kirche. Paten müssen mindestens 16 Jahre alt sein.

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Autorin

Ingrid Leifgen ist freie Journalistin und Autorin mit dem Schwerpunkt Familie und Erziehung. Sie hat drei Kinder.

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Erstellt am 15. Juni 2012, zuletzt geändert am 25. Juli 2013

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