Oben auf des berges spitze sitzt ein zwerg mit seiner mütze

Das ist der Daumen,
der schüttelt Pflaumen,
der liest sie auf,
der trägt sie nach Haus,
und der kleine Schlingel isst sie alle auf!
– Fünf Finger einer Hand abzählen, mit dem Daumen beginnen

Der ist in den Busch gegangen,
der hat den Hasen gefangen,
der hat ihn heimgebracht,
der hat ihn gebraten,
und der hat’s verraten!
– Fünf Finger einer Hand abzählen, mit dem Daumen beginnen

Daumen, bück dich,
Zeiger streck dich,
Großer reck dich,
Goldner, lupf dich,
Kleiner, duck dich.
– Fünf Finger einer Hand abzählen, mit dem Daumen beginnen

Der ist ins Wasser g’fallen,
der hat ihn rausgeholt,
der hat ihn ins Bett gelegt,
der hat ihn zugedeckt,
und der kleine Schelm da
hat ihn wieder aufgeweckt.
– Fünf Finger einer Hand abzählen, mit dem Daumen beginnen

Das ist das Kleinchen,
das ist das Beinchen,
das ist der lange Mann,
das ist der Zeigemann,
das ist der dicke Mann,
der so schön nicken kann.
– Und einmal andersherum: vom kleinen Finger zum Daumen abzählen

Das ist der Daumen Doppeldick,
das sieht man auf den ersten Blick.
– Mit dem Daumen wackeln,

Und schlieߒ ich meine Hand zur Faust,
schlüpft Doppeldick zurück ins Haus.
– Den Daumen in der Faust verschwinden lassen,

Schnarcht, dass sich die Balken biegen,
komm näher ran, dann siehst ihn liegen.
– Wenn das Kind sich herbeugt, sanft ins Ohr blasen.

Da hast ‘nen Taler,
– Auf die Kinderhand patschen,

geh auf den Markt,
– mit dem Finger in die Ferne zeigen,

kauf dir ‘ne Kuh,
– mit den Zeigefingern an der Stirn Hörner andeuten,

und ein Kälbchen dazu,
– mit der Hand ‘klein’ zeigen,

das Kälbchen hat ein Schwänzchen,
– am kleinen Finger ziehen,

dideldideldänzchen!
– in die Kinderhand krabbeln.

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Das ist der Daumen,
der schüttelt die Pflaumen,
der liest sie auf,
der trägt sie heim,
und der kleine isst sie ganz allein.

Daumen bück dich,
Zeiger streck dich,
Goldner lupf dich,
Kleiner duck dich.

Da kommt die Maus,
da kommt die Maus,
Klingelingeling!
Ist der Herr zu Haus?

Da hast ein Taler,
geh auf den Markt,
kauf dir e Kuh
und e Kälbli dazu.
S Kälbli hat e Schwänzli:
didel didel dänzli.

Daume,
Laume,
Langemann,
Spielmann,
Dotz.

Der ist in den Brunnen gefallen,
der hat ihn wieder raus geholt,
der hat ihn ins Bett gelegt,
der hat ihn zugedeckt
und der kleine Schelm da
hat ihn wieder aufgeweckt.

Der is in Busch gegangen,
der hats Häschen gefangen,
der hats heimgebracht,
der hats gebraten,
der hats verraten.

Knusper, knusper, knäuschen,
wer knuspert an meinem Häuschen?
Der Wind, der Wind,
das himmlische Kind

Adam hatte sieben Söhne,
sieben Söhne hatte Adam.
Sie aßen nicht,
sie tranken nicht,
sie waren alle liederlich
und machten so wie ich:
Mit dem Fingerchen tip tip tip,
mit dem Köpfchen nick nick nick,
mit dem Füßchen trab trab trab,
mit den Händen klapp klapp klapp.

Der Müller will mahlen,
das Rädchen geht um.
Mein Kind ist verzürnet,
weiß selbst nicht warum.

Weißt du was?
Wenn’s regnet wird’s naß,
wenn’s schneit wird’s weiß,
du bist ein alter Naseweis.

Was?
Küberle, Züberle, Salzfaß,
wenn’s regnet, werden die Steine naß.

Ich erzähl dir ein Märchen
vom Dippel Dappel Därchen,
von der Dippel Dappel Fledermaus,
blas der Katz das Schwänzchen aus.

Es war einmal ein Männchen,
das kroch in ein Kännchen,
dann kroch es wieder raus,
da war die Geschichte aus.

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Das ist der Daumen – Das Fingerspiel

Bildquelle: Mariia Masich / .com Anzeige

Fingerspiele (auch Fingertheater genannt), wie zum Beispiel „Das ist der Daumen“ gibt es bereits seit Jahrzehnten. Sie sind als Spiele für und mit Kindern gedacht, bei dem eine Kurzgeschichte mithilfe der Finger in einem kleinen Theaterstück vorgeführt wird. Die Finger dienen hierbei als eine Art Handpuppen, welche in die unterschiedlichsten Rollen wie zum Beispiel Personen oder Tieren schlüpfen können. Fingerspiele sind sowohl erzählend und beschreibend, können aber oftmals auch gesungen werden. Allerdings gibt es auch Spiele, bei denen voller Körpereinsatz gefragt ist und die Kinder zum mitmachen animiert. Eines der wohl bekanntesten Fingerspiele und besonders beliebt bei den ganz Kleinen ist „Das ist der Daumen“.

Anleitung zum Fingerspiel: Das ist der Daumen

Das ist der Daumen
(Den Daumen des Kindes anfassen & damit wackeln)

Der schüttelt die Pflaumen
(Dann den Zeigefinger des Kindes anfassen & wackeln)

Der sammelt alle auf
(Den Mittelfinger anfassen und wackeln)

Der bringt sie nach Haus
(Den Ringfinger anfassen & diesen wackeln)

Und der kleine Wicht, der isst sie alle ganz alleine auf
(Nun steht der Kleine Finger im Mittelpunkt mit diesem wackeln und als Abschluss mit der Hand den Bauch des Babys kitzeln)

Am Anfang muss man das Baby oder Kleinkind noch unterstützen, die einzelnen Finger des Kindes anfassen und die Bewegung also das Wackeln selber durchführen. Später wenn das Baby bzw. Kleinkind den Ablauf kennt, zeigt man allerdings nur noch die eigene Hand und macht die Übungen vor. Das Kind macht die Abläufe dann automatisch mit. Unser Nachwuchs erweitert damit seine Fähigkeiten und Wissen und fördert damit seine frühkindliche Entwicklung.

Weitere Fingerspiele finden Sie hier:

  • Spezielle Fingerspiele für Babys
  • Himpelchen und Pimpelchen
  • Zehn kleine Zappelmänner
  • Da hast du einen Taler

Weitere Informationen zu Fingerspielen, warum Fingerspiele für unsere Kids wichtig sind und was beim gemeinsamen spielen zu beachten ist finden Sie unter folgendem Beitrag: Fingerspiele für Kids und Baby oder für die großen Kinder: Kinderspiele.

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von Beate Grossart-Cappelen

Überall werden wieder Manieren gepaukt. Denn Beziehungen sowie auch Karrieren hängen oft an Kleinigkeiten. Weiße Socken beim Vorstellungsgespräch oder unelegant ausgespuckte Fischgräten können so manchen Nachwuchsmanagern das Genick brechen. Darüber hinaus haben schlechte Manieren schon so einige viel versprechende Lovestories gekillt.

Karrierefaktor Benehmen

Sogar Klein-Schumi-Formel 1-Nachwuchs und jüngerer Bruder von Rennstar Michael bekommt von seinem Manager Willi Weber Manieren beigebracht, damit Jüngling Ralf auch richtig vermarktet werden kann.
Freiherr von Knigge ist seit 200 Jahren tot. Doch gutes Benehmen und Stil sind wieder „in“, und das nicht nur bei den „Grufties“. Benimmschulen und Etikettetraining erleben zur Zeit eine wahre Renaissance. Denn immer mehr Karrieristen brauchen eine Überlebenshilfe im Dschungel der Manieren. „Das Interesse für gutes Benehmen ist Anfang der 70er von Amerika wieder rübergeschwappt“, so Irmgard Rühl, Inhaberin der Berliner-Schule „Ton & Takt“. Die Dame, die davon lebt, Menschen ohne Manieren solche beizubringen, glaubt, dass sich nur rund 50 Prozent der Deutschen richtig benehmen können. Auch sei der deutsche Tourist fast überall unbeliebt und falle schon aufgrund seiner schlechten Kleidung in jedem Land auf. „Doch wer Karriere machen will, muss sich heutzutage benehmen“, betont die Benimmlehrerin, die auch in Firmen jungen, aber auch älteren Führungskräften Nachhilfeunterricht in Sachen Umgangsformen gibt. Denn für Holzhacker-Charaktere wird es immer schwerer, die Stufenleiter des Erfolgs zu erklimmen.

Blamage beim Essen

Der größte Fauxpas für die Frankfurter Etikette-Trainerin und Ex-Stewardess Lis Droste ist es, nicht zu wissen, wo der eigene Salatteller steht oder sich ausgehungert auf das Buffet zu stürzen. Der Spruch „Willst Du eines Menschen Bildung messen, schau ihm fleißig zu beim Essen“, hat für sie keine Bedeutung verloren. Doch einige alte Zöpfe, die früher zum guten Ton gehörten, sind inzwischen out.
Den kleinen Finger beim Essen oder Trinken abzuspreizen – wie einige Schickimickis es immer noch machen – ist vollkommen passé. Im Mittelalter hingegen hatte das Fingerspreizen noch einen guten Grund, da damals der kleine Finger das Toilettenpapier ersetzte.

Während in manchem dunklen Raubritternest während der Mahlzeiten gerotzt und gespuckt, das Mundtuch sogleich für die Nase benutzt wurde, man am Tischtuch sein Messer abwischte und sich auf dem Boden würgend erleichterte, wenn eine Speise nicht bekam, legte der Burgherr Wert auf Benehmen. Mit weißem Leinen wurde die Tafel gedeckt, die Mundtücher durften nur zum Abtupfen von Braten, Sud und Wein genutzt werden. In Schalen reichte man duftendes Wasser für die Hände herum, und die Damen spreizten den kleinen Finger, den man gemeinhin zum Reinigen des Afters nutzte, geziert von ihren Trinkbechern ab, um diesen nicht zu beschmutzen und ihren neuen Sinn für Reinlichkeit zu demonstrieren.

(Auszug aus „Der Kapuziner Mönch aus dem Mittelalter“)
Steif ist out

Auch durfte das „schwache Geschlecht“ früher nicht vor dem Mann die Treppe hinaufsteigen. Denn der hätte ja die Gelegenheit nutzen können, ihr schamlos unter den Rock zu schauen. Heute steht die Sicherheit vor der Moral und so soll das Weib vor dem Mann die Treppe besteigen, damit er sie im Notfall auffangen kann.

Die Benimmregeln lehnen sich generell an den Zeitgeist an. Vor zehn Jahren hätte keiner einen Handy-Knigge gebraucht. Heutzutage gibt es dafür Möchtegern-Yuppis, die ihre Handys sogar auf einer Beerdigung klingeln lassen. Auch hatte das Rauchen für viele früher etwas Mondänes an sich, heute gelten die Raucher als charakterschwach. Dennoch: Steife und überkorrekte „Moralis“ sind nicht gefragt, sondern Rücksichtnahme heißt das Zauberwort für gutes Benehmen.

Hilfe im Dschungel der Manieren

Wer vorhat, zum Liebling aller Mamas und Papas zu avancieren und keine kostspieligen Benimm-Kurse besuchen will , kann sich mit dem

„Manager Knigge 2000“ von Heinz Commer
(Econ, 288 Seiten, DM 58,00) schlau machen oder seine Manieren mit dem Buch

„Umgangsformen heute“ von Hans-Georg Schnitzer
(Falken, 255 Seiten, DM 29,90) aufpolieren.

Einen Karriere-Knigge für Frauen gibt es natürlich auch schon: „Erfolg ist weiblich“ von Irmgard Rühl (Herder, 125 Seiten, DM 12,80).

Wer sich beim Schlemmen nicht blamieren, sondern mit vorzüglichen Tischmanieren glänzen will, bekommt mit dem Buch „Wie ißt man das? 77 schwierige Gerichte“ von Hermann Bareis einen umfassenden Nachhilfeunterricht.

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