Nüsse in schwangerschaft

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Drei Portionen Nüsse pro Woche reichen aus, um die gesunde Hirnentwicklung des Ungeborenen zu fördern, ergibt die aktuelle Schwangerschaftsstudie von Forschern des Barcelona Institute for Global Health.

Das Team um Florence Gignac begleitete mehr als 2.200 Mutter-Kind-Paare von der Schwangerschaft bis zum neunten Lebensjahr des Kindes. Im ersten und letzten Trimester füllten die Schwangeren Fragebögen zu ihrer Ernährung aus. Zusätzlich wurde die neuropsychologische Entwicklung des Kindes mithilfe von Standardtests im Alter von 18 Monaten, fünf und acht Jahren überprüft.

Nüsse fördern Hirnentwicklung

Die Analyse ergab: Kinder der Mütter, die im ersten Schwangerschaftstrimester die meisten Nüsse verzehrten (ca. dreimal 30 Gramm pro Woche), schnitten bei den späteren Tests von kognitiver Leistung, Aufmerksamkeit und Arbeitsgedächtnis am besten ab.

„Zu den Nüssen, die wir in dieser Studie berücksichtigten, gehörten Walnüsse, Mandeln, Erdnüsse, Pinienkerne und Haselnüsse“, so Studienleiterin Gignac. „Wir glauben, dass die positiven Effekte, die wir beobachteten, daher rühren, dass die Nüsse hohe Level an Folsäure enthalten sowie wichtige Fettsäuren wie Omega-3 und Omega-6. Diese Komponenten neigen dazu, sich im neuralen Gewebe anzusammeln, besonders in den frontalen Bereichen des Gehirns, die das Gedächtnis und exekutive Funktionen des Gehirns beeinflussen.“ Schwangerschaft & Geburt Schwangerschaftsnewsletter – jetzt anmelden!

Nüsse schützen auch das Herz

Die Menge an Nüssen, die die Mütter mit dem höchsten Nusskonsum wöchentlich verzehrten, liegt noch unter der von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlenen Menge (25 Gramm täglich). Die Studienautoren vermuten, dass sich mit einer solchen Menge noch größere Effekte erzielen ließen.

Der regelmäßige Verzehr von Nüssen lohnt sich übrigens für alle Menschen: Eine 2017 veröffentlichte Nuss-Studie der Harvard School of Public Health konnte zeigen, dass 30 Gramm Nüsse täglich das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen um 14 Prozent senken.

Ausgewogen und vitalstoffreich sollte das Essen in der Schwangerschaft sein. Davon profitiert die werdende Mutter, vor allem aber das ungeborene Kind.

Wie sich der Verzehr von Nüssen während der Schwangerschaft auf die kognitiven Fähigkeiten des Kindes auswirkt, haben sich spanische Forscher angesehen. Ihre Ergebnisse haben sie nun im European Journal of Epidemiology veröffentlich.

Für die Erhebung befragten die Wissenschafter die Mütter von 2.208 Kindern. Diese füllten während des ersten und dritten Trimesters Fragebögen aus. Zusätzlich führten die Forscher Tests auf motorische und intellektuelle Fähigkeiten durch, als die Kinder anderthalb, fünf und acht Jahre alt waren.

Es zeigte sich: Während ein Drittel der befragten Frauen überhaupt keine Nüsse aß, schnitten die Kinder der Frauen mit dem höchsten Nusskonsum bei den Leistungstests am besten ab. Die Kinder von Schwangeren, die im Schnitt rund 74 Gramm Nüsse pro Woche aßen, erzielten bei den Tests zu Konzentration, Arbeitsgedächtnis und Intelligenzquotient die besten Ergebnisse.

Beeinflussende Faktoren, wie etwa das Alter der Mutter, deren sozioökonomischer Status, Rauchen und den Alkoholkonsum, wurden ausgeschlossen.

Nüsse: „Mindestens dreimal pro Woche“

„Es ist das erste Mal, dass wir diesen Effekt beobachten. Es sind aber nicht genug Informationen, um die Richtlinien (zur Ernährung in der Schwangerschaft, Anm.) zu ändern“, sagte Studienautor Jordi Julvez, Forscher am Barcelona Institute for Global Health, über die Erkenntnisse im Interview mit der New York Times. „Wir müssen die Ergebnisse mit anderen Stichproben replizieren. Trotzdem würde ich Frauen empfehlen, mindestens dreimal pro Woche Nüsse zu essen, insbesondere Mandeln, Walnüsse und Haselnüsse.“

Nüsse, Kerne und Samen in der Schwangerschaft

Bei einer Vorbelastung im direkten Familienumfeld verzichte auf die entsprechende Nusssorte. Ansonsten spricht auch in der Schwangerschaft nichts gegen ihren Konsum. Im Gegenteil! Nüsse (ungeröstet, ungesalzen) sind gesund. Da sie allerdings sehr pilzanfällig sind, haben wir hier noch ein paar Tipps für dich.

Tipps

  • Das Pilzrisiko ist bei Erd-, Hasel- und Walnüssen sowie Mandeln am geringsten.
  • Pistazien aus Kalifornien sind zudem seltener belastet als solche aus feucht-warmen Ländern.
  • Bevorzuge für sie außerdem lichtundurchlässige Verpackungen.
  • Und verzehre deren Inhalt nach Öffnung innerhalb von 2-3 Tagen.
  • Muffig riechende Nüsse solltest du gar nicht mehr probieren. Das gilt aber natürlich auch für andere Lebensmittel.

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Erdnüsse Risiken: Sonstige
Haselnüsse Risiken: Sonstige
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Walnüsse Risiken: Sonstige

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Schwangerschaft: Erdnüsse können Allergie vorbeugen

dpa

Boston – Die Gefahr, dass der Verzehr von Erdnüssen in der Schwangerschaft dem Feten schaden könnte, erscheint im Licht einer neuen prospektiven Studie in JAMA Pediatrics (2013; doi: 10.1001/jamapediatrics.2013.4139) unbegründet. Der reichliche Verzehr in der Schwangerschaft könnte sogar eine Schutzwirkung erzielen.

Noch im Jahr 2000 riet die American Academy of Pediatrics Schwangeren vom Verzehr von Erdnüssen und anderen Nüssen ab, um eine frühzeitige Sensibilisierung des Kindes auf das häufige Nahrungsmittelallergen zu vermeiden (Pediatrics 2000; 106; 346-349). Neuere Studien zeigen jedoch, dass gerade die Meidung von Allergenen die Entwicklung einer Allergie fördern könnte. Hierfür spricht auch eine Auswertung der „Growing Up Today Study“, einem Ableger der Nurses’ Health Study II, die seit 1989 eine Kohorte von Kindern der US-Krankenschwestern begleitet.

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Von 8.205 Kindern, deren Daten das Team um Michael Young vom Boston Children’s Hospital jetzt ausgewertet hat, erkrankten 140 an einer ärztlich bestätigten Allergie auf Erdnüsse oder Baumnüsse (Mandeln, Paranüsse, Cashews, Kastanien, Haselnuss, Macadamianuss, Pekannuss, Pistazien oder Walnüsse). Deren Mütter hatten während der Schwangerschaft nun nicht häufiger, sondern seltener die betroffenen Nüsse gegessen als Mütter von Kindern ohne Allergie.

zum Thema

  • Abstract der Studie
  • Growing Up Today Study

Young ermittelt eine dosisabhängige inverse Assoziation, die bei einem Verzehr der Nüsse an mehr als 5 Gelegenheiten pro Monat mit einer Odds-Ratio von 0,31 und einem 95-Prozent-Konfidenzintervall von 0,13 bis 0,75 hochsignifikant war. Ob die Schutz­wirkung tatsächlich von der Exposition mit den Nuss-Antigenen ausgeht, lässt sich aus einer Beobachtungsstudie niemals sicher sagen.

Es könnte sein, dass Frauen, die gerne Nüsse essen, auch in anderen Bereichen Lebensweisen haben, die ihre Kinder vor Allergien schützen. Die Studie bedeutet auch nicht, dass allen Schwangeren zum Verzehr von Nüssen geraten werden kann. Frauen, die selbst allergisch sind, sollten auch während der Schwangerschaft vorsichtig sein – zum einen, um sich selbst vor allergischen Reaktionen zum schützen.

Erdnüsse in der Schwangerschaft sind unbedenklich

Schwangeren Frauen wird oft dazu geraten, während der Schwangerschaft Lebensmittel zu meiden, die ein starkes Allergiepotenzial besitzen, wie beispielsweise Erdnüsse. Eine aktuelle Studie aus den USA deutet jedoch eher darauf hin, dass Frauen, die viele Erdnüsse in der Schwangerschaft essen, das Risiko einer Nahrungsmittelallergie ihres Kindes sogar verringern.

In den westlichen Industrieländern leiden etwa 2 Prozent der Bevölkerung an einer Erdnussallergie, die sich negativ auf Schleinhäute, Magen und Darm sowie Atmung und Kreislauf auswirken kann. Lange Zeit wurde befürchtet, dass Erdnüsse in der Schwangerschaft krankhafte Immunreaktionen beim ungeborenen Baby auslösen könnten. Doch obwohl die beliebten Nüsse ein hohes Allergiepotenzial haben, sind sie für Schwangere scheinbar unbedenklich. Das ergab eine Studie, die am Boston Children’s Hospital (USA) unter der Leitung von Michael Young durchgeführt und nun in der Fachzeitschrift „JAMA Pediatrics“ veröffentlicht wurde.

Erdnüsse in der Schwangerschaft sind kein Tabu

Erdnüsse in der Schwangerschaft können das Allergierisiko sogar senken

„Für Frauen, die selbst nicht allergisch gegen Erdnüsse sind, gibt es keinen Grund, Erdnüsse in der Schwangerschaft zu meiden“, erklärt Michael Young. Stattdessen lässt die von ihm durchgeführte Studie vermuten, dass ein früher Kontakt mit den Allergenen sogar das Risiko mindert, dass das Kind später an einer Erdnussallergie leidet. Für die Langzeitstudie wurden die Ernährungsgewohnheiten von Schwangeren protokolliert und ausgewertet. Bei den Kindern der Frauen, die regelmäßig – also ein bis viermal pro Woche – Erdnüsse in der Schwangerschaft aßen, verringerte sich das Allergierisiko um 44 Prozent. Für Kinder von Frauen, die noch häufiger Erdnüsse zu sich nahmen, wurde das Risiko einer Nussallergie sogar um bis zu 69 Prozent gesenkt.

Erdnüsse in der Schwangerschaft: Ursache-Wirkung-Beziehung nicht gesichert

Allerdings könne aufgrund der erhobenen Daten nicht garantiert werden, dass Frauen, die Erdnüsse in der Schwangerschaft essen, ein Allergierisiko bei ihrem Kind minimieren oder sogar verhindern. „Wir können nicht mit Sicherheit sagen, ob sich durch erhöhten Erdnusskonsum in der Schwangerschaft eine Erdnussallergie bei Kindern verhindern lässt“, räumt Young ein. „Aber die Ergebnisse zeigen, dass der Verzehr von Erdnüssen keine Allergie bei den Kindern auslöst.“ Frauen, die bereits an einer Nussallergie leiden, sollten allerdings auf jeden Fall darauf verzichten, Erdnüsse in der Schwangerschaft zu essen.

Wie eine aktuelle Studie aus Boston belegt, erhöht ein Verzehr von Erdnüssen während der Schwangerschaft nicht das Allergierisiko für das Kind. Im Gegenteil: Die Ergebnisse der Untersuchung deuten sogar daraufhin, dass für Kinder von Frauen, die Erdnüsse in der Schwangerschaft gegessen haben, ein geringeres Risiko besteht, später an einer Erdnussallergie zu leiden.

Erdnüsse: Nicht während Schwangerschaft und Stillzeit?!

Etwa eine von 200 Personen reagiert allergisch auf Erdnüsse; jedes Jahr sterben mehrere Personen an einem durch diese Allergie ausgelösten anaphylaktischen Schock. Die Empfehlung, die in der letzten Ausgabe der Fachzeitschrift British Medical Journal veröffentlicht wurde, beruht auf der Tatsache, daß Atopien wie Hautekzeme oder Asthma bronchiale die Prävalenz für eine Allergie gegen Erdnüsse erhöhen. Man geht davon aus, daß bei Familien, in denen Atopien gehäuft auftreten, der Fötus oder das Neugeborene zusätzlich für die Ausbildung einer Erdnußallergie sensibilisiert wird, wenn die Mutter während der Schwangerschaft oder Stillzeit Erdnüsse oder Erdnußprodukte zu sich nimmt. John Warner, Professor für Kinder- und Jugendmedizin an der Universität Southampton, dazu: „Der Verzehr von Erdnüssen oder Erdnußprodukten durch die Mutter ist nachweislich mit einem früheren Ausbruch und einer erhöhten Prävalenz der Allergie beim Kind verbunden.“ Es ist daher sinnvoll, bei Müttern, bei denen man durch die familiäre Häufung von Atopien bereits davon ausgehen kann, daß ein erhöhtes Risiko für Erdnußallergien besteht, die Kinder durch Vermeidung des Allergens in den frühen Lebensphasen zu schützen. Frauen, bei denen selbst oder in der Familie keine Atopien vorhanden sind, können jedoch Erdnußprodukte weiterhin ohne Bedenken zu sich nehmen. Abgesehen vom Allergierisiko sind Erdnüsse nämlich ein guter Eiweißlieferant und als solche – vor allem für Vegetarierinnen – ein wertvoller Nahrungsbestandteil.

Verursachen Nüsse Allergien und Asthma während der Schwangerschaft?

Nüsse in der Schwangerschaft – Ja oder Nein?

Widersprüchliche Studien ranken sich um die Ernährungsempfehlungen für die Schwangerschaft. Vor allem vor dem Verzehr von Nüssen wird aufgrund ihrer allergenen Eigenschaften gewarnt, da sie Babys schon über die Nabelschnur anfälliger für Allergien machen sollen. Eine neue Langzeitstudie zum Zusammenhang von Nüssen und Allergien bei Babys und Kindern, wirft jedoch genau diese Aussage über den Haufen und behauptet stattdessen, der regelmässige Verzehr von Nüssen in der Schwangerschaft könnte Kinder gegen Allergien stärken.

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Diese Erkenntnisse widersprechen einem Forschungsbericht, der 2010 beim Treffen der Amerikanischen Akademie für Allergie, Asthma & Immunologie in New Orleans vorgestellt wurde. Bei den damaligen Untersuchungen waren Wissenschaftler von einer direkten Verbindung zwischen dem Verzehr von Nüssen und einer erhöhten Allergie-Rate ausgegangen. Da sowohl Nüsse als auch Eier und Milch Bestandteile dieser Studie waren, wurde in wissenschaftlichen Kreisen Kritik an der Aussagekraft der Analyse laut, gelten doch alle drei Lebensmittel für sich als potentielle Allergene. Instinktiv mögen wir uns dieser Kritik anschliessen. Denn warum sollte ein so gesundes Lebensmittel wie Nüsse (z. B. Walnüsse, Mandeln als auch Erdnüsse) mit ihren wertvollen Vitalstoffen (Omega-3-Fettsäuren, B-Vitaminen etc.) dem gedeihenden Leben gefährlich werden?

Schützen Nüsse in der Schwangerschaft vor Allegien?

Eine dänische Studie, die kürzlich in der Fachzeitschrift Journal of Allergy and Clinical Immunology veröffentlicht wurde, kam zu dem Ergebnis, dass Kinder von Frauen, die während ihrer Schwangerschaft Nüsse assen, seltener mit Allergien zur Welt kamen als Kinder von Frauen, die entsprechend üblicher Empfehlungen auf Nüsse verzichteten. Studienleiterin Ekaterina Maslova und ihre Kollegen vom Centre for Fetal Programming am Statens Serum Institut in Kopenhagen befragten knapp 62.000 Mütter, die zwischen 1996 und 2002 ein Kind geboren haben, nach ihrem Nusskonsum und verglichen diese Angaben mit der Wahrscheinlichkeit von Allergien bei ihren Kindern.

Es zeichnete sich eine eindeutige Korrespondenz zwischen der Menge der verzehrten Nüsse und dem Auftreten von Allergien ab. Denn je mehr Nüsse die Mütter zu sich nahmen, desto geringer schien das Allergie-Risiko bei ihren Kindern. Unter Einbeziehung äusserer Faktoren stellte sich heraus, dass für die Kinder von Müttern mit dem grössten Nusskonsum beispielsweise eine um 21 Prozent geringere Gefahr bestand, an Asthma zu erkranken.

Die Forscher verfolgten die weitere gesundheitliche Entwicklung der Kinder im Alter von 18 Monaten bis 7 Jahren. Dabei zeigte sich, dass die 18 Monate alten Kinder der Mütter, die öfter als einmal in der Woche Walnüsse assen, im Vergleich zu anderen Kindern ein um 25 Prozent geringeres Risiko hatten, an Asthma zu erkranken oder andere Atemwegsbeschwerden zu entwickeln. Auch in späteren Jahren traten bei denjenigen Kindern, deren Mütter (mehr) Nüsse zu sich nahmen, deutlich weniger Allergien auf als bei Kindern, deren Mütter während der Schwangerschaft entweder weniger oder gar keine Nüsse assen. Im Alter von 7 Jahren sank die Wahrscheinlichkeit einer Allergie bei den untersuchten Kindern um 34 Prozent.

Diese Studie zeigt, dass es möglicherweise von Vorteil für Ihr Kind sein könnte, wenn Sie während der Schwangerschaft einfach so weiteressen, wie Sie es gewöhnlich tun, und nicht auf Nüsse verzichten. Ihrem Kind könnte späteres Asthma erspart bleiben,

schlussfolgerte Dr. Todd Mahr, ein Kinder-Allergologe vom Gundersen Lutheran Medical Center in La Crosse, Wisconsin.

Nüsse – Potentielle Allergieauslöser

Als potentielle Allergieauslöser sind sämtliche Nüsse (z. B. Haselnüsse, Walnüsse, Cashewnüsse) einschliesslich Erdnüsse kennzeichnungspflichtig. In Europa stehen vor allem Walnüsse und Haselnüsse unter verstärkter allergologischer Beobachtung, denn die durch Nüsse ausgelösten allergischen Reaktionen können entsprechend der individuellen Sensibilisierung dramatisch ausfallen. Insbesondere isolierte Nuss-Allergien wie z. B. eine Haselnuss-Allergie können starke allergische Reaktionen (Anaphylaxie) hervorrufen.

Weiter verbreitet sind Nuss-Allergien, die durch Kreuzreaktionen mit frühblühenden Pollen (u. a. Birke, Erle, Hasel) ausgelöst werden. In diesem Fall kann es zum sogenannten oralen Allergiesyndrom kommen, was Lippen, Mund und Schleimhäute betrifft (z.B. Kribbeln, Brennen). Auch Magen-Darm-Beschwerden, Asthma und Neurodermitis können häufig auf Nuss-Allergien zurückgeführt werden. Nuss-Allergien werden von einem Allergologen durch Haut- und Blutuntersuchungen nachgewiesen. Bei bestehender Allergie müssen entweder eine bestimmte Nusssorte oder sämtliche Nüssen gemieden werden, um allergische Reaktionen zu verhindern.

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Nüsse fördern Entwicklung von Kindern

Liegt keine nachgewiesene Nuss-Allergie vor, können Nüsse das Wachstum von Kindern äussert positiv beeinflussen. Jede Nusssorte für sich liefert ein reiches Spektrum an Vitalstoffen, darunter B-Vitamine, Vitamin E, Magnesium, Calcium, Eisen sowie zellschützende Antioxidantien, Ballaststoffe, hochwertiges pflanzliches Eiweiss und essentielle Fettsäuren, welche für die gesunde Entwicklung von Kindern unerlässlich sind. Diese Entwicklung ist bekanntermassen in der Schwangerschaft besonders prägend, deshalb sollten sich werdende Mütter Nüsse nicht verwehren. Optimal ist eine Handvoll Nüsse täglich. Da für Kleinkinder die Gefahr besteht, sich zu verschlucken, bietet es sich an, die Nüsse beispielsweise als Nussmus oder kleingehackt anderen Nahrungsmitteln beizumischen (z. B. Apfelmus mit gehackten Walnüssen).

Vor allem Walnüsse mit ihren Omega-3-Fettsäuren unterstützen das Wachstum des Gehirns bereits im embryonalen Stadium. Sie gelten als Nervennahrung und können dank Vitamin B6 auch besonders quirlige Geister beruhigen.

Auch Macadamianüsse werden für ihre hochwertigen mehrfach ungesättigten Fettsäuren gelobt, die für diverse Stoffwechselprozesse nötig sind. Das Macadamiaöl sorgt zusätzlich für eine schöne Haut und unterstützt die Wundheilung, was den vielen Stützen und anderen Verletzungen im Kindesalter entgegen kommt.

Haselnüsse wiederum enthalten sehr viel Vitamin E, das für die Entwicklung von roten Blutkörperchen, Nervenzellen und Muskeln entscheidend ist. Als Radikalfänger stärkt es die kleinen Entdecker auch gegen Krankheitserreger, so dass das Spielen bei Wind und Wetter weniger Sorgen bereitet.

Mandeln liefern neben Magnesium, Zink, Kalium, Eisen und B-Vitaminen mehr zwanzig antioxidativ wirkende Flavonoide zur Stärkung des Immunsystems. Auch bei Bauchweh können Mandeln Abhilfe schaffen. Schon 5 bis 10 Mandeln täglich lindern nachweislich leichte Magen-Darm-Beschwerden.

Cashewnüsse sind nicht nur wegen ihres besonders süssen Geschmacks beliebt. Sie enthalten auch grosse Mengen an Magnesium, das für den Muskelaufbau wichtig ist und den Eiweiss- und Kohlenhydratstoffwechsel fördert. Mit ihrem Eisenanteil regen Cashews die Blutbildung an, während Beta-Carotin die junge Haut zum Strahlen bringt.

Die Antioxidantien der Pistazie können Erkältungen vorbeugen, indem sie das Immunsystem kräftigen. Neben lebenswichtigem Kalium, das den Säure-Basen-Haushalt harmonisiert und somit potentiellen Zivilisationskrankheiten schon in jungen Jahren vorbeugt, macht sich die Folsäure insbesondere während der Schwangerschaft und Stillzeit für Mutter und Kind nützlich.

Schwangerschaft: Nüsse verschärfen Asthmarisiko

Nüsse sind bereits bekannt dafür, dass sie allergische Reaktionen auslösen können. Insbesondere Erdnüsse, die botanisch betrachtet nicht zu den Nüssen gehören, sind tückisch: Sie können einen anaphylaktischen Schock auslösen, eine lebensgefährliche allergische Reaktion, die in einem Herz-Kreislauf-Versagen enden kann. Dass Frauen, die während der Schwangerschaft viele Nüsse essen, damit ihrem Kind bereits im Mutterleib schaden können, ist neu.
Saskia Willers von der Universität Utrecht und ihre Kollegen stützten sich in ihrer Untersuchung auf Umfragebögen von über 2800 Müttern und ihren Kindern. Bereits in der Schwangerschaft hatten die Frauen den Ernährungsfragebogen ausgefüllt. Darin gaben sie Auskunft darüber, wie oft sie Gemüse, frische Früchte, Eier, Milch und Milchprodukte, Nüsse oder Produkte aus Nüssen im letzten Monat verzehrt hatten. Die Ernährung ihrer Kinder wurde im Alter von zwei Jahren genauer betrachtet. Zudem wurde jährlich bis zu einem Alter von acht Jahren dokumentiert, wie es bei den Kindern um Asthma und Allergien bestellt ist.

Besser nicht: Nussgelüsten frei nachgeben
Die Auswertung der Daten erbrachte, dass mögliche Allergene in manchen Nüssen die Allergieneigung des Nachwuchses erhöhen. Verglichen die Wissenschaftler Frauen, die während der Schwangerschaft Nüsse aßen, mit solchen, die sie nur sehr selten verzehrten, zeigte sich für ihre Kinder ein um 50 Prozent gestiegenes Asthmarisiko.
Die Faktoren, die bewirken, dass manche Kinder in der Schwangerschaft oder den ersten Lebensjahren Asthma entwickeln, sind noch immer nicht ganz klar. Asthma tritt in manchen Familien gehäuft auf, aber auch die Umwelt spielt eine bedeutende Rolle. Ganz vom Verzehr von Nüssen abraten will Studienautorin Saskia Willers jedoch noch nicht. „Es ist noch zu früh, die Empfehlung auszusprechen, auf Nüsse zu verzichten. Für Schwangere ist es vielmehr wichtig, sich gesund zu ernähren – und was für viele Lebensmittel zutrifft, stimmt auch hier: Zu viel von einer Sache ist nie gut.“ Einstweilen sollten Schwangere sich frei an der Obsttheke bedienen: Denn unter den Kindern der Frauen, die während der Schwangerschaft viel Obst aßen, trat Asthma wesentlich seltener auf.

Studie: Nüsse in der Schwangerschaft machen Kinder intelligenter

Werdende Mütter sollten Nüsse zu sich nehmen

Sicherlich wünschen sich viele Eltern, dass ihr Kind in der Schule aufmerksamer ist und bessere Ergebnisse bei Klassenarbeiten erzielt. Die Leistung von Kindern kann laut einer aktuellen Untersuchung gefördert werden, indem werdende Mütter in der Schwangerschaft vermehrt Nüsse essen. Dies führte bei Kindern im späteren Leben zu erhöhter Aufmerksamkeit, einem besseren Gedächtnis und einer generellen Verbesserung der geistigen Fähigkeiten.

Bei einer aktuellen Untersuchung des Barcelona Institute for Global Health konnte festgestellt werden, dass wenn werdende Mütter während ihrer Schwangerschaft Nüsse essen, sich dies positiv auf die Denkleistung und das Gedächtnis des Kindes auswirkt. Die Ergebnisse der Studie wurden in dem englischsprachigen Fachblatt „European Journal of Epidemiology“ veröffentlicht.

Der Konsum von Nüssen während der Schwangerschaft wirkt sich positiv auf die geistige Gesundheit des Kindes aus. Nehmen werdende Mütter ausreichend Nüsse zu sich, erhöht dies die Denkfähigkeit und das Gedächtnis des Kindes. (Bild: George Dolgikh/fotolia.com)

Nüsse sollten im ersten Drittel der Schwangerschaft konsumiert werden

Die neue Studie legt nahe, dass der Verzehr von Nüssen im ersten Schwangerschaftsdrittel die geistigen Fähigkeiten des Babys erhöht. Dieser Prozess scheint durch in Nüssen enthaltene Folsäure und Fettsäuren ausgelöst zu werden, mutmaßen die Forschenden. Es wird empfohlen, dass schwangere Frauen ungefähr drei Handvoll Nüsse pro Woche (90 g) innerhalb der ersten drei Monate der Schwangerschaft essen sollten. “Hierfür eignen sich beispielsweise Walnüsse, Mandeln, Pinienkerne oder Haselnüsse”, so die Forscher.

2.000 Mütter und deren Kinder nahmen an Studie teil

Für die Studie wurden 2.200 Mütter und deren Kinder untersucht. Die Mütter füllten dabei einen Fragebogen zu Essgewohnheiten aus und ihr jugendlicher Nachwuchs absolvierte verschiedene Prüfungen. Diese bewerteten ihre Denkfähigkeit, die Aufmerksamkeit und das Gedächtnis im Alter von 18 Monaten sowie im Alter von fünf und acht Jahren.

Die Kinder, deren Mütter im ersten Trimester die meisten Nüsse konsumierten, erzielten die besten Ergebnisse. Die beobachteten positiven Auswirkungen könnten auf die Tatsache zurückzuführen sein, dass die Nüsse einen hohen Gehalt an Folsäure und insbesondere essentiellen Fettsäuren wie Omega-3 und Omega-6 aufwiesen. “Es ist die erste Studie, welche die möglichen Vorteile des Konsums von Nüssen während der Schwangerschaft für die Entwicklung des Kindes auf lange Sicht untersucht”, berichten die Autoren der Studie.

Mütterliche Ernährung beeinflusst die Gehirnentwicklung des Fötus

Das Gehirn durchläuft während der Schwangerschaft eine Reihe komplexer Prozesse. Das bedeutet, dass die mütterliche Ernährung ein entscheidender Faktor für die Gehirnentwicklung des Fötus ist und langfristige Auswirkungen haben kann.

Folsäure und insbesondere essentiellen Fettsäuren wie Omega-3 und Omega-6 neigen dazu, sich im sogenannten Neuralgewebe anzusammeln, insbesondere in den Stirnbereichen des Gehirns, die das Gedächtnis und die ausführenden Funktionen beeinflussen. Es ist bereits bekannt, dass Nüsse außerdem auch das Risiko für Bluthochdruck und Diabetes senken und im Alter vor dem geistigen Verfall schützen können. Die Studie untersuchte auch den Nusskonsum in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft, stellte jedoch fest, dass ein solcher Konsum nur wenig nachfolgende Wirkung erzielte. (as)

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

Obst ist ein fester Bestandteil einer gesunden Ernährung: Früchte wie Äpfel, Erdbeeren, Weintrauben und Co schmecken nicht nur gut, sondern enthalten auch große Mengen Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffeund Spurenelemente. Vor allem in einer Schwangerschaft sollte Obst jeden Tag auf Ihrem Speiseplan stehen. Aber auch Nüsse (z.B. Walnüsse) bieten wertvolle Nährstoffe.

Während einer Schwangerschaft verspüren viele Frauen eine heftige Lust auf Süßigkeiten. Diese enthalten jedoch viel Zucker und meistens auch Fett. Davon können Sie mehr zunehmen, als in einer Schwangerschaft gesund ist. Wenn Sie der Heißhunger überkommt, dann greifen Sie stattdessen doch lieber zum Obst. Auch Nüsse sind eine gesunde Alternative und bieten weit mehr wertvolle Nährstoffe als Chips und andere Knabbereien.

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Obst in der Schwangerschaft – frisch statt Konserve

Obst ist ein wichtiger Vitamin- und Mineralstofflieferant. Früchte sind etwas kalorienreicher als Gemüse, da sie von Natur aus Zucker enthalten.

Der Nährstoffgehalt von Obst unterscheidet sich von Sorte zu Sorte. Besonders reich an Folsäure und Vitamin C sind Beeren, Kiwis und Zitrusfrüchte. In Weintrauben ist viel Kalium enthalten. Neben Kalium beinhaltet Trockenobst darüber hinaus jede Menge Ballaststoffe.

Frisches, rohes Obst ist ein idealer Snack – ob als Nachtisch, zum Naschen zwischendurch oder als kleiner Energieschub beim Sport. Früchte sind ein gesunder und leckerer Ersatz zu kalorien- und fettreichen Süßigkeiten oder Kuchen. Verzichten Sie jedoch auf konserviertes Obst aus dem Glas oder der Dose.

Nüsse liefern gesunde ungesättigte Fettsäuren, Mineralstoffe und Vitamine. Leider sind alle Nusssorten regelrechte Kalorienbomben. Essen Sie daher Nüsse in Maßen, beispielsweise als kleine Zugabe in Obstsalaten, Müslis oder Joghurt.

Obst und Nüsse – so viel sollten Schwangere essen

In der ersten Schwangerschaftshälfte empfiehlt sich eine tägliche Obstmenge von 250 Gramm. Etwa 300 Gramm sollten Sie pro Tag in der zweiten Hälfte verzehren. Beispiel: 150 Gramm wiegen jeweils ein Apfel oder eine geschälte Orange, ungefähr 125 Gramm eine geschälte Banane. Essen Sie während der gesamten Schwangerschaft täglich einen Esslöffel Nüsse.

Nüsse als Auslöser von Allergien in der Schwangerschaft?

Veröffentlicht von Redaktion 7. Dezember 2017 Kategorie(n): Ernährung Schlagwörter: Allergie, Allergien, Antioxidantien, Ballaststoffe, Cashewnuss, Haselnuss, Macadamianuss, Mandel, Neurodermitis, Nuss-Allergie, Nüsse, Nussmus, Pistazie, Vitamine, Walnuss

Allergien sind eine unschöne Sache und zahlreiche Menschen werden davon heimgesucht. Unterschiedliche Auslöser sind für Allergien verantwortlich, besonders Nüsse werden nicht selten mit Allergien in Zusammenhang gebracht.

Lange Zeit ging man davon aus, dass Nüsse in der Schwangerschaft zu meiden seien, damit das Allergierisiko vermindert ist.

Doch laut den neuesten Forschungsergebnissen weiß man heute, dass die wertvolle Schalenfrucht gerade in der Schwangerschaft sowie auch bei Kindern als Förderer des Wachstums gilt. Allerdings muss eine Nussallergie ausgeschlossen sein.

Wie ist das nun mit Nüssen in der Schwangerschaft?

Früheren Studien zur Folge, hat man schwangeren Frauen geraten, auf den Verzehr von Nüssen zu verzichten, da das ungeborene Baby über die Nabelschnur anfällig für Allergien gemacht werde. Neue Forschungen bringen ganz anderer Ergebnisse zutage und man glaubt heute, dass genau das Gegenteil erreicht wird. Demnach gilt: Wer regelmäßig Nüsse zu sich nimmt, schützt das Ungeborene vor Allergieanfälligkeit.

Nun aber der Reihe nach: Bei einem Forschungsbericht im Jahre 2010 gingen Wissenschaftler davon aus, dass es eine Verbindung, zwischen dem Konsum von Nüssen in der Schwangerschaft und einem erhöhten Risiko eine Allergie zu bekommen, gibt. Bei den Untersuchungen wurden neben den Nüssen auch Milch und Eier miteinbezogen, beides ebenfalls potentielle Allergie auslösende Nahrungsmittel.

Dadurch stand man der Aussagekraft dieser Untersuchungsergebnisse kritisch gegenüber.

Dass Milch und Milchprodukte verheerende gesundheitliche Schädigungen hervorrufen, besagen zahlreiche Studien. Beispielsweise ist Milch der wichtigste Neurodermitis-Auslöser überhaupt. Jetzt aber wieder zu den Nüssen…

Dänische Studie: Nüsse sind gesund!

Neue Erkenntnisse zu diesem Thema liefert uns eine dänische Studie: Hier wurde deutlich, dass Kinder von Müttern, die während der Schwangerschaft Nüsse verzehrt hatten seltener Allergien gezeigt haben, als jene Kinder, deren Mütter auf Nüsse verzichtet haben. Bei dieser Studie wurden 62.000 Mütter bezüglich ihres Nuss-Verzehrs in der Schwangerschaft befragt. Es wurde leicht erkennbar, je mehr Nüsse in der Schwangerschaft verzehrt wurden, desto weniger Allergien traten auf. Gerade bei Asthma besteht ein 21 Prozent geringeres Risiko nach dem Nuss-Konsum in der Schwangerschaft. Die Wissenschaftler begleiteten die befragten Mütter und deren Kinder über mehrere Jahre und fanden heraus, dass auch bei den 18 Monate alten Kindern, ein geringeres Risiko bestand an Asthma zu erkranken. Dasselbe zeigte sich auch in späteren Jahren.

„Diese Studie zeigt, dass es möglicherweise von Vorteil für Ihr Kind sein könnte, wenn Sie während der Schwangerschaft einfach so weiteressen, wie Sie es gewöhnlich tun, und nicht auf Nüsse verzichten. Ihrem Kind könnte späteres Asthma erspart bleiben“ ,so die Aussage von Dr. Todd Mahr.

Die Nuss als Auslöser von Allergien?

Sämtliche Nüsse gelten als potentielle Auslöser für Allergien. In Europa stehen die Walnüsse und Haselnüsse an erster Stelle, aber auch Erdnüsse und Cashewnüsse stehen unter allergologischer Beobachtung. Allergische Reaktionen, die durch Nüsse ausgelöst werden, können sich durchaus heftig zeigen. Natürlich kommt es dabei auch auf die individuelle Sensibilisierung an. Sind Menschen mit einer isolierten Nuss-Allergie behaftet, zeigen sich die allergischen Reaktionen meist sehr stark und ausgeprägt. Dies ist oft bei einer Haselnuss-Allergie zu beobachten. Man spricht hier von einer Anaphylaxie.

Nuss-Allergien werden des Weiteren auch durch Kreuzallergien mit Pollen ausgelöst. Dies können Pollen von Birken, Hasel und Erle sein. Kommt es zu einer Kreuzreaktion, kann sich ein sogenanntes orales Allergiesyndrom entwickeln, das sich am Mund und den Lippen sowie an den Schleimhäuten zeigt. Es äußert sich meist durch Symptome wie Brennen oder Kribbeln.

Asthma, Neurodermitis und auch bestimmte Magen-Darm-Erkrankungen sind manchmal auf eine Allergie durch Nüsse zurückzuführen. Wesentlich häufiger allerdings auf Milch, wie bereits oben geschrieben.

Wer den Verdacht hat, auf Nüsse allergisch zu reagieren, sollte dringend einen Allergologen aufsuchen, der durch bestimmte Blutuntersuchungen und spezielle Hauttests, der Allergie schnell auf die Spur kommt. Besteht nun tatsächlich eine Allergie auf Nüsse, muss auf den Verzehr der Schalenfrucht verzichtet werden. Manche Menschen reagieren nur auf eine bestimmte Nusssorte allergisch, andere wiederum vertragen keinerlei Nüsse.

Nüsse und die Entwicklung der Kinder

Der Verzehr von Nüssen kann die Entwicklung sowie das Wachstum von Kindern positiv beeinflussen. Natürlich nur dann, wenn keine Allergie gegen Nüsse vorliegt!

Nüsse, egal welche Sorte, sind gute Lieferanten für unterschiedliche Vitamine und Vitalstoffe: Wer viel Nüsse ist, wird bestens mit Eisen, Magnesium, Kalzium, B-Vitaminen und Vitamin E versorgt. Des Weiteren liefern Nüsse Ballaststoffe, essentielle Fettsäuren und auch Antioxidantien und hochwertiges Eiweiß. All diese Inhaltsstoffe sind für die Entwicklung sowie für das Wachstum der Kinder enorm wichtig. Bei kleinen Kindern besteht generell die Gefahr des Verschluckens: Als Alternativen zum Verzehr von Nüssen kann auch ein Nussmus gereicht werden. Kinder entwickeln sich bereits im Mutterleib, daher empfiehlt es sich für schwangere Frauen, jeden Tag eine Handvoll Nüsse zu verspeisen.

Die Walnuss

Walnüsse verfügen unter anderem über Vitamin B6 und Omega-3-Fettsäuren. Bereits im Mutterleib unterstützen die Omega-3-Fettsäuren das Gehirn beim Wachstum. Walnüsse werden auch gerne als Nervennahrung bezeichnet, was auf das Vorkommen von Vitamin B6 zurückzuführen ist.

Die Haselnuss

In Haselnüssen kommt unter anderem sehr viel Vitamin E vor, welches für die Nervenzellen, Muskeln und roten Blutkörperchen bedeutsam ist. Es wirkt auch positiv gegen Krankheitserreger, sodass man mit entsprechendem Verzehr von Haselnüssen auf der sicheren Seite ist.

Die Macadamianuss

Das Macadamiaöl, welches sich in den Macadamianüssen befindet, sorgt für eine bessere Wundheilung und beschert eine wunderschöne Haut. Macadamianüsse beinhalten, die für die unterschiedlichen Stoffwechselprozesse notwendigen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren.

Die Cashewnuss

Die Nüsse mit dem süßen Geschmack enthalten viel Magnesium, das sich positiv auf den Muskelaufbau auswirkt. Ebenso wird durch das Magnesium der Kohlenhydrat- und Eiweißstoffwechsel gefördert. Wer Cashewnüsse verspeist, sorgt auch für ausreichend Eisen im Körper, das die Blutbildung unterstützt. Strahlende Haut gibt es auch noch gratis dazu, das wiederum hat man dem Beta-Carotin zu verdanken.

Die Mandel

Mandeln enthalten neben Eisen und B-Vitaminen auch Kalium, Magnesium und Zink. Des Weiteren liefern die Mandeln zur Stärkung des Immunsystems etwa 20 Flavonoide, die antioxidativ wirken. Und wer über leichte Magen-Darm-Beschwerden klagt, sollte es auch einmal mit Mandeln versuchen. Verspeisen Sie jeden Tag fünf bis zehn Mandeln und Ihren Magen-Darm-Beschwerden dürfte es bald besser gehen.

Die Pistazie

Auch Pistazien haben einige Inhaltsstoffe, die sich positiv auf den Körper von Kindern und Erwachsenen auswirken. Die Pistazie verfügt über Antioxidantien, die das Immunsystem kräftigen und über Folsäure, die während der Schwangerschaft und Stillzeit nötig gebraucht wird. Des Weiteren kommt in Pistazien Kalium vor, ein lebenswichtiger Mineralstoff, der unter anderem für die Harmonisierung des Säure-Basen-Haushaltes zuständig ist. Ist der Säure-Basen-Haushalt in Ordnung, beugt man ganz nebenbei bestimmten Zivilisationskrankheiten vor.

Nüsse, egal welche Sorte man bevorzugt, sollten bei der Ernährung regelmäßig auf dem Speiseplan stehen. Sie liefern sehr wertvolle Nährstoffe, die der Körper braucht, um gesund und vital zu bleiben. Wer also keine Nussallergie hat, darf ruhig kräftig zugreifen und muss auch während der Schwangerschaft nicht auf die Schalenfrucht verzichten.

In der Schwangerschaft wirst Du in Bezug auf die Ernährung die eine oder andere Nuss zu knacken haben: „Darf ich das essen? Schadet es meinem Kind?“ So auch bei den Nüssen, denn sie stehen in dem Ruf, Allergien auszulösen.

Dabei liefern die Kraftpakete nicht nur viele Vitalstoffe, sondern schmecken auch lecker. Daher wäre es bedauerlich, wenn Du sie während Deiner Schwangerschaft auf die Verbotsliste setzen müsstest. Das würde bedeuten: Keine Knabberei für zwischendurch und Salat und Müsli ohne knackige Zugabe. Eine trübe Aussicht!

Darfst Du in der Schwangerschaft Nüsse essen?

Allen Miesmachern zu Trotz: Du darfst während Deiner Schwangerschaft alle Nüsse essen, auf die Du Appetit hast. Eine Ausnahme besteht natürlich dann, wenn Du bereits vor Deiner Schwangerschaft allergisch auf Nüsse reagiert hast.

Wenn Du Nüsse gut verträgst, kannst Du sie essen, ohne Deinem Baby zu schaden.

Die Meinung, Nüsse würden bei Kindern die Anfälligkeit für Allergien erhöhen, konnte nicht bestätigt werden. Im Gegenteil – denn neuste Studien haben ergeben, dass Kinder weniger an anfällig für Allergien sind, wenn Mütter während der Schwangerschaft Nüsse konsumiert haben.

Im Unterschied dazu litten die Kinder häufiger unter Allergien und Atemwegserkrankungen, deren Mütter auf Nüsse verzichtet haben. Nüsse sind daher nicht nur eine schmackhafte Vitalstoffquelle, sondern auch eine sehr gute Prävention gegen Allergien und Asthma.

Nüsse – Kraftpakete, die es in sich haben

Nüsse bieten, unabhängig von der Sorte, eine breite Palette an Vitalstoffen. Auch wenn die Menge der Inhaltsstoffe von Sorte zu Sorte differiert, haben Nüsse insgesamt viel zu bieten.

Dazu gehören wertvolles Pflanzeneiweis, Ballaststoffe, Mineralien, Vitamine und Antioxidantien sowie Fettsäuren wie Omega-3 und Omega-6. Sie liefern damit alles, was Dein Baby in der Schwangerschaft benötigt.

Mit Nüssen kannst Du aber auch Dir viel Gutes tun. Nüsse wirken sich positiv auf Deinen Cholesterinspiegel aus und stabilisieren Deinen Blutzuckerwert.

Gerade dieser Aspekt ist in der Schwangerschaft von Bedeutung, denn so kannst Du das Risiko einer Schwangerschaftsdiabetes minimieren.

Vitamin E

Einige Nusssorten wie Hasel- und Erdnüsse sowie Mandeln haben einen sehr hohen Anteil an Vitamin E. Da Dein Körper dieses Vitamin nicht selbst produzieren kann, kannst Du Dich und Dein Baby mit einer Handvoll Nüsse auf schmackhafte Weise damit versorgen.

Vitamin E schützt die embryonalen Zellen stärkt das Immunsystem.

Proteine

Haselnüsse, Erdnüsse und Mandeln haben aber noch mehr zu bieten: Diese drei Sorten verfügen über sehr viele Proteine. Diese „Bausteine des Lebens“ benötigt Dein Baby für die Hormonproduktion, den Aufbau seiner Organe, der roten Blutkörperchen und der Knochen.

Von den Proteinen profitiert aber nicht nur Dein Baby. Die Eiweißstoffe wirken sich regulativ auf Deinen Blutzuckerwert aus und verleihen Dir einen Energieschub, der für Euch beide reicht!

Kalzium

Apropos Knochen – Haselnüsse und Mandeln haben auch einen sehr hohen Anteil an Kalzium, dem Mineral, das maßgeblich zum gesunden Knochenaufbau beiträgt. Da Dein Baby viel Kalzium benötigt, erhöht sich Dein Bedarf während der Schwangerschaft um ca. 20 Prozent.

Nüsse sind auch wichtige Folsäure-Liederanten, wobei die Erdnuss die Favoritenrolle einnimmt. Dieses Vitamin ist in der Schwangerschaft von besonderer Bedeutung, denn es sorgt für die gesunde Entwicklung der embryonalen Zellen und schützt Dein Baby vor Missbildungen.

Auch in der Stillzeit solltest Du auf eine Extra-Portion Folsäure achten, denn Folsäure sorgt nach der Geburt für die Entwicklung der Gehirnzellen und für ein gesundes Wachstum Deines Kindes.

Magnesium

Nüsse, gleich welcher Sorte, haben einen sehr hohen Anteil an Magnesium, wobei Cashewnüsse, gefolgt von Pinienkernen, Mandeln und Haselnüssen die Spitzenreiterrolle einnehmen. Magnesium ist während der Schwangerschaft und Stillzeit ein wichtiges Mineral, das bei Deinem Baby für einen gesunden Muskelaufbau sorgt.

Aber auch Deiner Muskulatur kannst Du mit regelmäßigem Nusskonsum Gutes tun. Da während der Schwangerschaft viel Magnesium über die Nieren ausgeleitet wird, kann ein Mangel zu unangenehmen Wadenkrämpfen führen.

Mit ein paar Cashewnüssen oder Mandeln kannst Du dem entgegenwirken.

Selen

In Bezug auf das Spurenelement Selen steht die Paranuss mit 1917 μg pro 100 Gramm unangefochten auf Platz 1 aller Lebensmittel. Selen hat nicht nur einen positiven Einfluss auf das Schilddrüsenhormon und die Aktivität von Enzymen, sondern unterstützt auch das Zellwachstum Deines Babys.

Da Du in der Schwangerschaft 60 μg pro Tag benötigst, kannst Du diesen Bedarf leicht mit einer einzigen Nuss decken. Neben Selen enthält die exotische Nuss noch weitere gute Vitalstoffe. Dazu gehören Phosphor, Calcium, Magnesium und ungesättigte Fettsäuren.

Eisen

Viele Nussarten haben einen hohen Anteil an Eisen. Dieses Spurenelement benötigt der Körper für die Blutbildung und für den Sauerstofftransport.

Da nimmt es nicht Wunder, wenn der Bedarf in der Schwangerschaft erhöht ist – schließlich müssen zwei Menschen versorgt werden. Mit leckeren Pinienkernen, Pistazien oder Mandeln kannst Du einem Mangel leicht entgegenwirken.

Inhaltstoffe der Nusssorten

Damit du eine gute Übersicht über alle Inhaltsstoffe, welche für dich als Schwangere wichtig sind, hast, haben wir untenstehen eine kurze Liste bezüglich den einzelnen Nusssorten erstellt:

  • Haselnüsse 26 mg
  • Mandeln 26 mg
  • Pinienkerne 13,6 mg
  • Erdnüsse 11 mg
  • Erdnüsse 25 mg
  • Pinienkerne 24 mg
  • Mandeln 19 mg
  • Cashewnüsse 18 mg
  • Pistazien 18 mg
  • Mandeln 250 mg
  • Haselnüsse 226 mg
  • Pistazien 136 mg
  • Paranüsse 130 mg
  • Walnüsse 87 mg
  • Erdnüsse 169 μg
  • Haselnüsse 71 μg
  • Cashewnüsse 60 μg
  • Pistazien 58 μg
  • Pinienkerne 57 μg
  • Cashewnüsse 270 mg
  • Pinienkerne 235 mg
  • Mandeln 170 mg
  • Paranüsse 160 mg
  • Pekannüsse 140 mg
  • Pinienkerne 9,2 mg
  • Pistazien 7, 3 mg
  • Mandeln 4,1 mg
  • Haselnüsse 3,8 mg

Nüsse machen dich und dein Baby schlau

Nüsse sorgen mit ihren vielen gesunden Inhaltsstoffen aber nicht nur für das körperliche Wohlbefinden – sie machen auch schlau! Studien haben gezeigt, dass sich der Nusskonsum der Mutter während der Schwangerschaft positiv auf die Gehirnentwicklung des Embryos auswirkt.

So kannst Du bereits mit einem dreimaligen Konsum pro Woche das Arbeitsgedächtnis sowie die Intelligenz deines Kindes positiv beeinflussen. Ob Erdnüsse, Haselnüsse, Walnüsse oder Mandeln – eine kleine Portion von ca. 30 Gramm ist völlig ausreichend.

Was Schwangere beim Verzehr von Nüssen beachten sollten

Während der Schwangerschaft kannst Du alle Nusssorten bedenkenlos genießen. Dazu gehören auch Mandeln, die im Verdacht stehen, Blausäure (Amygdalin) zu enthalten. Dieser gefährliche Bitterstoff ist aber nur in Bittermandeln enthalten, die es ohnehin nur in der Apotheke gibt.

Die im Handel erhältlichen Süßmandeln enthalten lediglich Spuren von Amygdalin und sind daher unbedenklich. Die einzige „Gefahr“ bei Nüssen liegt in der hohen Energiebilanz. Mit 570 bis 700 kcal pro 100 Gramm können sie schnell zu „Gewicht“ schlagen…

Das gilt insbesondere für gesalzene oder geröstete Nüsse. Wie schnell ist beim Fernsehen oder beim Lesen eines spannenden Krimis eine Tüte Röstmandeln oder Erdnüsse verputzt!

Daher solltest Du Nüsse am besten nur roh verzehren. Neben dem Salz, das sich unvorteilhaft auf den Blutdruck auswirkt, ist frische Ware wesentlich gesünder.

Wenn Dein Baby auf der Welt ist, solltest Du ihm keine ganzen Nüsse oder größere Stücke geben. Da sich Kleinkinder recht schnell verschlucken, solltest Du Nüsse kleinhacken und anderen Speisen wie z. B. Apfelmus beimischen oder Nussmus verwenden.

Mandeln – Der perfekte Snack

Tipp unserer Expertin Fiorina Springhetti (Ernährungsberaterin)

Wussten Sie, dass Mandeln der perfekte Snack sind? Mandeln sind wahrhaftige Alleskönner. Sie stecken voller Mikronährstoffe, liefern wertvolle Fette und helfen bei verschiedenen Wehwehchen. So zum Beispiel beim leidigen Sodbrennen in der Schwangerschaft. Langsam zerkaut, helfen die Mandeln die überschüssige Säure zu binden und das Sodbrennen wird erträglicher.

Zudem präsentiert sich die Mandel mit einem sehr tiefen glykämischen Index, nämlich 15 (auf einer Skala, die bis 100 geht). Das bedeutet, dass Mandeln den Blutzuckerspiegel nur sehr langsam ansteigen lassen, also die Bauchspeicheldrüse bei der Insulinbildung nicht überfordern und so auch dem Heisshunger entgegenwirken. Ein Snack, der lange satt macht und Heisshunger verhindert – was will man mehr.

Die Mandeln liefern ausserdem eine grosse Menge an Vitamine B und E. Das stärkt die Nerven und versorgt unsere Zellen mit Energie. Das reichlich in ihnen enthaltene Kalzium und Magnesium unterstützen den Mineralstoffhaushalt unseres Körpers und die einfach ungesättigten Fettsäuren versorgen uns mit wertvollen essentiellen Fetten, die unsere Blutfettwerte positiv regulieren und somit den Blutcholesterinspiegel senken.

Wahrhaftig ein kleiner Alleskönner, die Mandel. Und dazu noch so lecker. Jetzt aber nicht gleich eine ganze Packung pro Tag verschlingen, das täte der Kalorienbilanz dann wieder weniger gut. Lieber als Zwischenmahlzeit ganz bewusst vier bis fünf Mandeln langsam kauen und geniessen. Tut gut und schmeckt gut.

Letzte Aktualisierung : 06-02-17, FS

11 schnelle Snacks für Schwangere

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Schwangerschaft in 3D

Schwangerschaft erleben: Woche 15 – 20

Schnelles Essen muss nicht Fast Food sein

Wir leben in einer Zeit, in der alles schnell gehen muss, auch das Kochen und Essen. Fastfood-Ketten und Fertiggerichte erfreuen sich daher wachsender Beliebtheit. Ein Nachteil dieser Speisen ist, dass sie oft Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffe, ungesunde Fette sowie weitere Substanzen enthalten, die Sie während der Schwangerschaft nur selten auf der Speisekarte haben sollten.
Doch was tun, wenn Ihnen plötzlich flau im Magen wird, die nächste Küche aber nicht in Sicht ist? Zum Glück gibt es für unterwegs schnelle und gesunde Alternativen zu Pizza, Burger + Co. Hier sind elf schnelle und schmackhafte Snacks, die Ihnen helfen, die Zeit bis zur nächsten richtigen Mahlzeit zu überbrücken.
Lesen Sie auch, um welche fünf ungesunden Verlockungen Sie besser einen weiten Bogen schlagen. Die US-Ernährungsexpertinnen und Bestsellerautorinnen Heidi Reichenberger und Elizabeth Somer haben die Ratschläge für Sie zusammengetragen.

Gesunde Snacks für Schwangere

  1. Früchte
    Essen Sie zwischendurch eine Portion Obst oder Gemüse – je nach Sorte roh, gedünstet oder gekocht. Wenn Sie täglich insgesamt fünf Portionen zu sich nehmen, versorgen Sie Ihren Körper mit wichtigen Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen sowie sekundären Pflanzenstoffen – auch bioaktive Substanzen oder Phytochemicals genannt. Diese Powerstoffe wirken sich positiv auf Ihr Wohlbefinden aus und stärken Ihr Immunsystem. Davon profitiert auch Ihr Baby.
    Eine Portion Obst kann sein:
    • 1 Apfel, 1 Banane, 1 Orange oder 1 Pfirsich
    • 2 Handvoll Erdbeeren, Himbeeren oder Trauben
    • 5 Trockenpflaumen oder getrocknete Aprikosen

    Eine Portion Gemüse kann sein:

    • 1 kleiner Kohlrabi, 1 Paprika oder 3 Tomaten (roh oder gedünstet)
    • 2 Hände voll Salat
    • 2 Handvoll gedünsteten Broccoli, Spinat oder Champignons (ca. 125 g)
    • 1 Handvoll gekochte Hülsenfrüchte wie Linsen oder Erbsen
    • 1 Handvoll Sauerkraut oder sauer eingelegtes Gemüse
  2. Sojamilch
    Sojamilch gibt es pur oder mit Schokoladen-, Vanille- oder Fruchtgeschmack. Die kleinste Verpackungseinheit sind 0,2 l. Diese Menge entspricht in etwa einem Drittel Ihres täglichen Bedarfs an Kalzium und Vitamin D. Am besten, Sie haben für den Hunger zwischendurch immer eine kleine Packung Sojamilch in Ihrer Tasche dabei (die Milch muss nicht gekühlt werden).
  3. Rosinen
    25 g Rosinen versorgen Sie mit zwei Gramm Ballaststoffen, vier Prozent der täglich empfohlenen Menge an Eisen und einem Gramm Proteine.
  4. Joghurt
    Ein Becher Joghurt (150 g, Fettgehalt von 3,5%) enthält 216 mg Kalzium – das entspricht knapp einem Viertel Ihres Tagebedarfs an Kalzium. Außerdem enthält er wertvolle, leicht verdauliche Proteine sowie Phosphor, Kalium, Vitamin A und Vitamine der B-Gruppe.
  5. Selbst gemachtes Studentenfutter
    Eine leicht herzustellender Snack: Mischen Sie eine Handvoll Weizenflocken mit einer Handvoll getrockneter Rosinen und Mandeln. Sie sollten immer einen Vorrat in einem verschließbaren Beutel in Ihrer Handtasche, in Ihrer Schreibtischschublade oder im Handschuhfach des Autos zur Hand haben.
  6. Salatbar
    Einige Fastfood-Restaurants und viele Lebensmittelgeschäfte haben Salatbars, wo Sie Ihre ganze Tagesration an Obst und Gemüse abdecken können. Greifen Sie zu bei Spinat, Karotten, Tomaten, Sellerie, Gurken, Zucchini, Nüssen, Samen und Keimen. Fügen Sie für Ihre Eiweißversorgung zusätzlich noch Kichererbsen oder Kidneybohnen hinzu. Wichtig: Alles vor dem Verzehr gründlich waschen!
  7. Babykarotten
    Karotten enthalten viel Provitamin A und Faserstoffe. Da sie sich gut portionieren lassen, eignen sie sich perfekt als Fingerfood für zwischendurch. Auch Gurken, Paprika, kurz gedünsteter Broccoli oder Blumenkohl eignen sich gut zum Knabbern. Dippen Sie sie in fettarmen Joghurt ein, den Sie mit ein wenig Ranch Dressing¹ oder einer anderen Würzsauce geschmacklich verfeinern können. ¹ Ranch Dressing ist ein in den USA sehr beliebtes Dressing auf Buttermilch-Basis mit Knoblauch und anderen Kräutern und Gewürzen.
  8. Käsesticks
    Käse ist ein Milchprodukt und reich an Kalzium und Proteinen. In Form von handlichen Käsesticks ist er eine leckere Nascherei – eine gesunde Alternative zu Schokoriegeln, Chips oder Keksen. Für unterwegs gibt es inzwischen sogar fertige Käsestreifen im Kühlregal mancher Supermärkte. Besonders gut geeignet sind fettarme Mozzarellasticks.
  9. Orangensaft
    Ein Glas (120 ml) mit Kalzium angereichertem Orangensaft enthält die Hälfte der täglich erforderlichen Menge an Vitamin C und deckt ungefähr 15 Prozent des Kalziumbedarfs. Den mit Kalzium angereicherten Saft gibt es in vielen Lebensmittelgeschäften.
  10. Frühstücksflocken
    Cerealien wie Müsli oder Cornflakes (ohne Zuckerüberzug!) können Sie immer in Ihrem Schreibtisch für einen schnellen Imbiss bei der Arbeit bereit halten. Fast alle Frühstücksflocken sind heutzutage mit wichtigen Vitaminen und Mineralien angereichert.
  11. Hüttenkäse
    Diesen Frischkäse gibt es auch in kleinen Portionen im Kühlregal fast jedes Lebensmittelgeschäfts. So passt er in jede Handtasche. Das ist gut, denn Hüttenkäse ist eine gute Quelle für Proteine und Kalzium. Er kann pur, auf Brot oder mit Kräutern genossen werden.

5 Snacks und Drinks, die Sie als Schwangere selten essen sollten

  1. Instant Nudelsuppen
    Sie stecken voller Salz und Fett und enthalten so gut wie keine gesunden Vitalstoffe.
  2. Cola und Limo
    Diese Getränke enthalten vor allem eines: Zucker. Der Magen wird mit leeren Kalorien gefüllt und so bleibt kein Platz für gesunde Nahrung. Fettarme Milch, Mineralwasser mit oder ohne Kohlensäure (Vorsicht bei Sodbrennen!), Kräutertees und Säfte sind eine bessere Alternative, wenn Sie Durst haben.
  3. Lunchpakete aus dem Supermarkt
    Fertig abgepackte Lunchpakete bieten erste Hilfe, wenn Sie plötzlich hungrig werden. Aber Konservierungsstoffel, Salz und Fett machen sie nicht wirklich empfehlenswert.
  4. Fast alle gefrorenen Fertiggerichte
    Fertiggerichte enthalten häufig astronomische Mengen an Salz und Fett. Schieben Sie stattdessen eine Kartoffel in die Backröhre und bedecken Sie sie mit Käse und gedünstetem Broccoli. So erhalten Sie eine schnelle und gesunde Mahlzeit. Wenn sich ein TK-Fertiggericht mal nicht vermeiden lässt, dann wählen Sie am besten ein Produkt mit wenig Salz und Fett – am besten mit Bio-Siegel.
  5. Eisbergsalat
    Eisbergsalat enthält viel Wasser, aber nur minimale Mengen an Vitalstoffen. Nehmen Sie lieber Römersalat, Radicchio oder Baby-Spinat – sie enthalten vergleichsweise ansehnliche Mengen an Vitamin A, B und C, Folsäure, Kalzium oder Kalium.

Was kann ich noch für eine gesunde Ernährung tun?

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Mandeln, Gebrannte Mandeln oder Marzipan gehören wohl zu den Leckereien, bei denen wir alle gelegentlich zugreifen. Sie haben eine lange Kulturgeschichte und Brot aus Mandelmehl, das schon im antiken Ägypten bekannt war, erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Der Grund dafür liegt in ihren gesundheitsfördernden Eigenschaften.

Dennoch gibt es immer wieder ernst gemeinte Warnungen, dass Mandeln – vor allem in der Schwangerschaft – ein Risiko sind. Als werdende Mutter bist du naturgemäß vorsichtig und an Gewissheiten jenseits von Mythen und Gerüchten interessiert.

Darfst du Mandeln in der Schwangerschaft essen?

Mandeln bieten dir in der Schwangerschaft nicht nur zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe, sondern auch gesunde Fette und Proteine. Du kannst ihnen als Snack oder auch beim Backen und Kochen vertrauen. Auf den Konsum von Bittermandeln sollten Schwangere aber verzichten, denn sie tragen zur Bildung giftiger Blausäure im Körper bei.

In den Supermärkten und Reformhäusern findest du allerdings nahezu ausnahmslos sogenannte Süßmandeln, die du bedenkenlos essen kannst.

Vitalstoffe der Mandeln für eine gesunde Schwangerschaft

Gesunde Fettsäuren, Proteine, Vitamine und Mineralstoffe sind die Basis deiner Gesundheit in der Schwangerschaft. Sie sorgen in der richtigen Zusammensetzung für einen ausgewogenen Energiehaushalt und einen gesunden Stoffwechsel. Mandeln zählen zu den Früchten, die dir in der Schwangerschaft eine optimale Kombination bieten.

Du profitierst von Mandeln vor allem dadurch:

  • Magnesium, Kalium und Vitamin B unterstützen ein gesundes Nervenwachstum und einen ausgewogenen Stoffwechsel
  • die enthaltenen Ballaststoffe und ungesättigten Fettsäuren wirken vorbeugend gegen Schwangerschaftsdiabetes
  • die speziellen Fettsäuren der Mandeln stabilisieren darüber hinaus den gesunden HDL-Cholesterinspiegel und senken das kritische LDL-Cholesterin
  • die braune Schale von Mandeln enthält zahlreiche Antioxidantien, die deine Zellgesundheit fördern.

Mit rund 600 kcal pro 100 Gramm liefert die Frucht sehr viel Energie, die bei zu hohen Mengen natürlich auch kritisch sein kann. Das Tolle an Mandeln ist allerdings, dass sie viele Ballaststoffe beinhalten und damit auch deinen Appetit zügeln können.

Sie eignet sich daher sehr gut als Snack für zwischendurch, da sie dir eine anhaltende Sättigung bieten.

Du findest Mandeln auf nahezu allen Empfehlungslisten für Schwangere, die von Ernährungsberatern aufgestellt werden. Sie teilen sich diesen Platz mit Nüssen. Trotz der Ähnlichkeit in Bezug auf Ernährung und Aussehen haben Mandeln und Walnuss & Co aber keine gemeinsame Familiengeschichte.

Wissenswertes über Mandeln während der Schwangerschaft

Der Mandelbaum gehört zu den Steinobstgewächsen und ist mit Aprikose, Pflaume und Kirsche verwandt. Die begehrte Mandel ist also eigentlich das Innere des Kerns der Mandelbaumfrucht.

Aus der langen Geschichte der Kultivierung des Mandelbaums sind für uns vor allem drei wichtige Arten entstanden:

  • Süßmandeln mit porösem Kern
  • Süßmandeln mit hartem Kern
  • Bittermandel

Für den Genuss während deiner Schwangerschaft sorgen die Süßmandeln. Sie sind es, die du zum Kochen und Verzehr im Supermarkt findest. Die schädlichen Inhaltsstoffe sind bei ihr durch gezielte Zucht entfernt worden.

Diese Art unterscheidet sich aufgrund der Härte der Schale bzw. des umgebenden Kerns.

Auch in der Schwangerschaft kann ein gemütlicher Fernsehabend durch das Knacken von Nüssen gekrönt werden. In dem Fall solltest du auf Mandeln mit porösem Kern setzen. Der eine oder andere Nussknacker hat sich bei Hard-Shell-Mandeln schon die Zähne ausgebissen.

Für Schwangere giftige Blausäure in Bittermandeln

Die wilde Form der Mandeln ist für uns nicht genießbar: Sie ist bitter und enthält Amygdalin, das in unserem Magen zu giftiger Blausäure umgewandelt wird. Dieses Erbe ist heute noch in den Bittermandeln zu finden.

Sie spielen vor allem in der industriellen Produktion von Mandel-Produkten eine Rolle.

Durch rezessive Mutation kommt es aber vor, dass die jeweiligen Gene auch bei Süßmandel-Samen aktiviert werden. Daher findest du immer wieder einzelne Mandeln in einer Packung Süßmandeln, die besonders bitter schmecken. Diese solltest du auf jeden Fall entsorgen.

Wenn dir beim Backen die eine oder andere bittere Mandel entgeht, musst du dir auch als werdende Mutter keine Sorgen machen. Zum einen liegt die kritische Menge bei gesunden Erwachsenen bei rund 1 kg Bittermandeln. Zum anderen wird das problematische Amygdalin beim Erhitzen abgebaut.

Mandelmehl und Mandelöl bereichern deine Schwangerschaft

Die wichtigen Vitalstoffe der Mandeln können für dich in der Schwangerschaft nicht nur beim Knappern oder Backen für einen gesunden Speiseplan sorgen. Auch andere Mandelprodukte können einen wichtigen Beitrag leisten, dazu zählen vor allem:

  • Mandelmehl für glutenfreie Speisen
  • Mandelöl für äußerliches und innerliches Wohlbefinden

Mandelmehl entsteht als Nebenprodukt bei der Erzeugung von Ölen aus Mandeln. Es ist reich an Vitaminen sowie Proteinen, gleichzeitig aber auch arm an Kohlenhydraten und glutenfrei. Es spielt daher in der ernährungsbewussten Küche eine immer wichtigere Rolle.

Das trickreiche ist allerdings, dass beim Backen von Brötchen oder Pfannkuchen das Gluten aus herkömmlichem Getreide für die notwendige Bindung sorgt. Bei Mandelmehl solltest du daher entweder auf zusätzliche Eier oder stark bindende Zutaten wie Guarkernmehl setzen.

Mandelöl ist vorwiegend zur äußeren Anwendung bekannt. Als Massageöl oder für glanzvolle Haare zählt es schon länger zu den Geheimtipps. Auch nach der Schwangerschaft gilt es als Hausmittel gegen Dehnungsstreifen: Bei täglicher Anwendung regeneriert es deine Haut.

Immer öfter wird Mandelöl auch in der Küche eingesetzt. Das besondere Aroma verfeinert gleichermaßen Teige und Saucen. Mit einem Rauchpunkt von rund 210 °C sind die meisten Speiseöle auf Mandelbasis auch gut zum Braten geeignet.

Mandel-Leckereien in der Schwangerschaft selbst gemacht

Die besondere Beliebtheit hat die Mandel wohl ihrem hohen „Leckerei-Faktor“ zu verdanken. Es gibt wohl keinen Weihnachtsmarkt, der ohne gebrannte Mandeln oder Marzipan auskommt. Als werdende Mutter kannst du deinen Appetit auf diese Mandel-Spezialitäten leicht selbst befriedigen.

Die Herstellung ist wesentlich einfacher, als oft gedacht:

  • Gebrannte Mandeln:
    • 40 Milliliter Wasser und 180 Gramm Zucker auf 120 °C erhitzen und den Topf von der Platte nehmen;
    • rund 300 Gramm geschälte Mandeln zufügen und gut verrühren;
    • das Gemisch bei ständigem Rühren wieder langsam erhitzen, bis der Zucker karamellisiert.
  • Marzipan:
    • Geschälte Mandeln fein hacken oder mahlen;
    • mit etwas Flüssigkeit (je nach Vorlieben Öle oder etwa Rosenwasser) langsam und geduldig zu einer geschmeidigen Masse verkneten – fertig ist die Marzipanrohmasse.

Auf diese einfache Weise kannst du dir deine Schwangerschaft mit Mandel-Schlemmereien versüßen. Da auch die braune Schale der Mandel viele essenzielle Inhaltsstoffe enthält, kannst natürlich auch mit unbeschälten Kernen experimentieren.

Im Fall, dass du dann doch auf die geschälten Varianten zurückgreifen möchtest, kannst du das sehr einfach machen: Die Mandeln etwa 2 Minuten in reichlich Wasser köcheln und danach abkühlen lassen; jetzt kannst du die Kerne problemlos aus der Schale drücken.

Ist Mandelmus im Babybrei empfehlenswert?

Die essentiellen Inhaltsstoffe der Mandel können dich nicht nur in der Zeit der Schwangerschaft zuverlässig begleiten. Sie können auch deinem Baby wichtige Vitalstoffe für seine Entwicklung liefern.

Als Beikost ist vor allem Mandelmus ab etwa dem 10. Lebensmonat gut als Zutat geeignet. Es liefert sehr viele Proteine, einfach ungesättigte Fettsäuren und vor allem Magnesium und Calcium.

Bei der Dosierung solltest du allerdings achtsam sein. Ein Teelöffel Mandelmus im Getreidebrei bringt viele Inhaltsstoffe mit, sorgt für einen ausgewogenen Geschmack und liefert mit rd. 50 kcal ausreichend Energie für den Stoffwechsel des kleinen Körpers.

Die kritischen Bittermandeln sind bei Markenprodukten auch kein Grund zur Sorge. Mandelmus als Babynahrung unterliegt strengen Qualitätskriterien. Sowohl die Auswahl der Mandeln als auch die Verarbeitung wird zuverlässig kontrolliert.

Mandeln bereichern deine Schwangerschaft

Deine Schwangerschaft ist eine besondere Zeit, die für dich wohl auch große Herausforderungen mit sich bringt. Umso wichtiger sind die kleinen und großen Genussmomente, die du dir gönnen kannst.

Mandel-Leckereien sind dafür eine gute Wahl: Sie bieten dir Aroma und viele wichtige Inhaltsstoffe.

Ob geröstete Salzmandeln, gebrannte Mandeln oder Pfannkuchen mit Mandelmehl: Die Frucht des Mandelbaums bietet dir Geschmacksvielfalt. Gerade als werdende Mutter profitierst du davon, egal wohin dein Appetit dich führt.

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