Nora tschirn schwanger

„Mein Privatleben ist kein Volkseigentum“, erklärte Nora Tschirner (34) in einem Interview 2014. Wirklich viel weiß man über ihr Privatleben daher leider nicht. Dabei müsste sie das gar nicht verstecken!

Ihr Liebster ist nämlich kein Geringerer als Alexander Fehling (34). Der Schauspieler brillierte bereits in einigen tollen Film-Produktionen und spielte sogar schon an der Seite von Brad Pitt (52) in „Inglorious Basterds“. Seit Juni 2015 spielt er eine Hauptrolle in der US-Erfolgs-Serie „Homeland“ – mit Superstar Claire Danes (36)!

Heimliches Liebesglück

Bis auf wenige gemeinsame Events hält sich das Paar aus der Öffentlichkeit heraus. Die heimliche Liebe scheint jedoch groß zu sein. Seit 2013 hat das Paar ein gemeinsames Kind. Die Schwangerschaft blieb so lange es ging geheim. Als sich Nora dann im April 2013 auf der Premiere ihrer Doku „Waiting Area“ mit großem Babybauch präsentierte, war die Überraschung groß. Darüber, was es wird und vor allem wer der Vater ist, verriet sie jedoch kein Sterbenswörtchen. In Interviews stellt sie immer wieder klar: „Ich rede für mein Gefühl in Interviews schon viel zu viel über mich und mein Leben im Allgemeinen. Aber mein Privatleben bleibt privat.“ Ihr heimliches Liebesglück gönnen wir ihr trotzdem!

Nora Tschirner will als TV-Ermittlerin nicht Lara Croft sein.

Im Video: Die überraschende Schwangerschaft von Nina Eichinger!

Nora Tschirner: Hier zeigt sie ihren ECHTEN Babybauch

Da haben wir die Bestätigung!

Am Sonntag präsentierte Schauspielerin Nora Tschirner (31, „Zweiohrküken“) nicht nur ihr Regiedebüt „Waiting Area“, sondern auch zum ersten Mal ganz offiziell ihren echten Babybauch.

Bei den Dreharbeiten zum „Tatort“ in Weimar musste Nora Tschirner als schwangere Kommissarin Kira Dorn noch mit einer Schaumstoff-Attrappe nachhelfen. Damals erfuhr BILD: Unter dem falschen wächst ein echter Babybauch. Weder zur Schwangerschaft noch zum Vater des Kindes wollte sich die 31-Jährige bislang äußern.

Doch vor dem Berliner Kino „Babylon“ zeigte Nora Tschirner am Sonntagnachmittag jetzt ihre echte, süße Babykugel und sah dabei umwerfend aus.

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Im langen, blau-weiß gestreiften Kleid mit lockerer Jacke darüber stellte die 31-Jährige beim „Achtung Berlin“-Filmfestival zusammen mit Co-Regisseurin Natalie Beer ihren Dokumentarfilm „Waiting Area“ über Mütter aus Äthiopien vor.

Dabei war ihr Babybauch nicht zu übersehen.

Nora Tschirner beim „Tatort“-Dreh

  • Tatort: Babybauch! Nora Tschirner schwanger!

    Als „Kommissarin Kira Dorn“ ist sie hochschwanger! Der Babybauch musste aufgepolstert werden – aber nicht mehr lange!

  • Schwangere Nora Tschirner „Tatort“-Stunts sind ab jetzt tabu!

    Die Schauspielerin erwartet ihr erstes Kind, steht schwanger vor der Kamera. Stunts sind ab jetzt aber tabu!

Schauspielerin Nora Tschirner soll schwanger sein

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Wenn man in den frühen Nuller-Jahren vor sich hin pubertierte, war klar wen man einmal heiraten möchte, wenn man groß ist. Die Mädchen wollten sich den geschmacksfesten MTV-Moderator und Popmusik-Intellektuellen Markus Kavka angeln.

Und die Jungs? Ganz klar! Alle Jungs wollten diese eine Neue da von MTV ehelichen. Ihr Name: Nora Tschirner. Zum ersten Mal schien auch eine Frau Groupies zu haben, bei der die Jungs reihenweise schwach wurden.

Doch nun könnte der ehemalige Jugendtraum endgültig ausgeträumt sein. Denn Nora Tschirner soll schwanger sein. Das berichtet die Bild-Zeitung. Als Kommissarin Kira Dorn wird 31 Jahre alte Schauspielerin im Weimarer „Tatort“ hochschwanger zu sehen sein. Tatsächlich soll die Schauspielerin auch im wahren Leben bald Mutter werden. Wer der Vater des Babys ist, sei allerdings nicht bekannt.

Dreharbeiten bis Ende April

Momentan laufen die Dreharbeiten zum neuen „Tatort“ aus Thüringen, der am 26. Dezember zu sehen sein wird. Zusammen mit Christian Ulmen (37, „Einer wie Bruno“) drehte sie bisher in einer Wurstfabrik und auf dem Weimarer Marktplatz. Bis Ende April stehen die beiden neuen Kommissare noch zusammen vor der Kamera.

Nora Tschirner ist neben ihrer Arbeit als Moderatorin auch erfolgreiche Filmschauspielerin (“Soloalbum“, “Keinohrhasen“). Seit letztem Jahr ist sie auch als Sängerin aktiv. Mit Erik Lautenschläger und Tom Krimi von Stereo de Luxe gründete Tschirner die Band „Prag“.

„Tatort“: Warum Ulmen und Tschirner nicht überzeugen können

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Weimar. Wenn ein Mann mit einer Krücke im Schildkrötentempo vor der Polizei flüchtet, die ihn im Spaziergang verfolgt, ist das kein so übler Anfang für einen Krimi, für den Humor der Treibstoff ist.

Der Weimar-Tatort mit Nora Tschirner und Christian Ulmen veredelt seit sechs Jahren eine Mischung aus Situationskomik, platten Kalauern und geistreichen Bonmots zu höherem Blödsinn, prallvoll mit Anspielungen und in seinen besten Momenten hinreißend komisch. Man muss leider sagen: Von diesen Momenten ist die neue Folge „Die harte Kern“ weit entfernt.

Lessing sitzt schnell hinter Gittern

Dem ansonsten amüsanten Gefrotzel des Kommissar-Paars Lessing (Ulmen) und Dorn (Tschirner) entzieht das Drehbuch früh die Basis: Lessing muss in den Knast, aus seiner Dienstwaffe ist ein tödlicher Schuss auf einen Schrottplatzbesitzer (Heiko Pinkowski) abgefeuert worden, den Lessing für einen Mörder hielt.

Die interne Ermittlung in Person einer übellaunigen Maria Kern (Nina Proll) hat obendrein eine Rechnung mit der Abteilung und deren dösigem Chef (Thorsten Merten) offen, dessen Verteidigungskräfte ja grundsätzlich früh erlahmen – und schon sitzt Lessing hinter Gittern.

Sammelsurium bunter Vögel

Bislang haben Murmel Clausen und Andreas Pflüger sämtliche Drehbücher für die Weimar-Reihe verfasst, ein Glücksfall, darf man zusammenfassen. Diesmal zeichnen sie, aus welchen Gründen auch immer, nur für die Dialoge verantwortlich. Das Autorenduo Deniz Yildizr und Sebastian Kutscher allerdings fummelt hier eine lieblose Geschichte zusammen, bei der man zusehends den Überblick verliert und an der sich schließlich auch Regisseurin Helena Hufnagel hilflos abarbeitet.

Kira Dorn, bei der diesmal die Wuttränchen fließen, durchleuchtet die schräge Verwandtschaft des Erschossenen: die esoterische Ehefrau (Julika Jenkins), den brummigen Bruder (Marc Hosemann) und dessen schauspielernde Frau (Katharina Marie Schubert), die unter falscher Identität den fröhlich unterbelichteten Schutzpolizisten Lupo (Arndt Schwering-Sohnrey) als Pseudo-Geliebte ausspioniert. Ein Sammelsurium bunter Vögel, wie es im Weimar-Kosmos ja häufig vorgeführt wird – aber man folgt ihm mit schwindendem Interesse.

Tschirner und Ulmen wirken seltsam uninspiriert

Während die Weimar-Tatorte sonst selbst entlegenste und komplex aufgepumpte Erzählstränge und kurioseste Verknüpfungen am Ende stets zu einem großen Ganzen zusammenfügten, liegen in dieser unübersichtlichen Gemengelage sämtliche Einzelteile herum. Und es macht wenig Spaß, das Puzzle selbst zusammenzusetzen.

Selbst Tschirner und Ulmen wirken seltsam uninspiriert, als ahnten sie, dass es diesmal einfach nicht funktionieren will. „Wenn Du noch länger im Knast sitzt, musst du wenigstens nicht nach dem Kindergeburtstag aufräumen“, tröstet Dorn ihren Lessing. Es ist so müde wie alles in dieser Folge.

• Sonntag, 22. September, um 20.15 Uhr, im Ersten

„Tatort“ aus Weimar: Alles sprechen nur über DIESES Detail – „Moment mal…“

Weimar. Am Sonntagabend kam der „Tatort“ aus Weimar.

Dabei standen allerdings die beiden Ermittler Kira Dorn (Nora Tschirner) und Lessing (Christian Ulmen) selbst im Fokus der Ermittlungen.

Zur Handlung: Die beiden „Tatort“-Kommissare bringen einen Mann vor Gericht. Sie sind davon überzeugt, dass Harald Knopp eine Frau ermordet hat.

„Tatort“ (ARD): Ermittler gerät selbst unter Verdacht

Doch das Gericht glaubt an die Unschuld von Knopp und spricht ihn frei. Ein Schock, vor allem für Lessing. Kurze Zeit später erhält er einen Anruf von Knopp, der ihn darum bittet, zu seinem Schrottplatz zu kommen.

Typisch: Es ist nachts, Lessing ist allein, trotzdem macht er sich auf den Weg – nur, um Knopp vorzufinden: tot.

Doch es kommt noch schlimmer. Weil der Mann mit Lessings Dienstwaffe ermordet wurde, steht der Kommissar aus Weimar plötzlich selbst unter Verdacht. Seine Kollegin Kira Dorn ermittelt, um die Unschuld ihres Partners zu beweisen.

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Kira Dorn geht ins Theater – Detail sorgt für Gesprächsstoff

Die Ermittlungen führen sie in ein Theater, wo der Bruder des Verstorbenen arbeitet. Als die Polizistin ankommt, wird das Musical „Titanic“ inszeniert.

Das sorgt bei den Zuschauern für viel Gesprächsstoff. „Ich wollte Tatort gucken und bin irgendwie plötzlich bei Titanic gelandet“, schreibt eine Userin bei Twitter. Eine andere Nutzerin twittert: „Egal, wie dieser Tatort wird, die Titanic-Aufführung hat mich komplett überzeugt.“

Doch besonders ein Detail interessiert die Fans: Der Eisberg im Musical. Er wird von einem Menschen gespielt.

Wer kann schon von sich behaupten, DEN Eisberg in Titanic gespielt zu haben!!? 🤷🏻‍♀️

— Sandra Beck 🏳️‍🌈🇪🇺 (@SandraB20169956) September 22, 2019

Careergoal: der Eisberg im „Titanic“ Musical #Tatort

— Eddie (@Eddie_Rock) September 22, 2019

Der Eisberg erinnert an…

Der Eisberg ist dabei nicht irgendein Eisberg. Keineswegs ist er ein normaler Eisberg, wie man ihn kennt. Er ist ein sehr spitzer Eisberg, der die Zuschauer vor allem an eines erinnert: die Kapuze des berüchtigten Ku-Klux-Klans aus den USA.

  • Hat da gerade ein Typ vom Ku-Klux-Klan den Eisberg gespielt?
  • Welches Kind durfte da wohl den Ku-Klux-Klan in der Schulaufführung spielen? Oder war’s ein Eisberg? ich bin jedenfalls neidisch.
  • Ku-Klux-Klan – das Musical
  • Der Ku-Klux-Klan-Eisberg

Sogar der offizielle Twitteraccount des „Tatort“ äußert sich dazu: „Moment mal! Der Ku-Klux-Klan hatte was mit dem Untergang der Titanic zu tun?“, heißt es auf der Seite.

Moment mal! Der Ku-Klux-Klan hatte was mit dem Untergang der Titanic zu tun?! #Tatort pic.twitter.com/5dlrIktngG

— Tatort (@Tatort) September 22, 2019

Ein Zuschauer findet: „Wer immer auf diese Idee kam, sollte eine Beförderung bekommen!“

Wie es zu dem Eisberg kam, der an die Ku-Klux-Klan-Kapuze erinnert, ist nicht geklärt.

Das ist der Ku-Klux-Klan:

  • Gründung: 24. Dezember 1865
  • ein Geheimbund vor allem in den US-Südstaaten
  • er ist rassistisch und gewalttätig
  • von 1865 bis 1875 und 1915 bis 1944 war er als einheitliche Organisation aktiv
  • seitdem bestehen unter dem Namen mehrere voneinander unabhängige Gruppen

Mehr Gefühl als Klamauk

Bei Weimar-Tatort setzte Regisseurin Helena Hufnagel (34) diesmal mehr auf Gefühl als auf überraschende Wendungen und grotesken Klamauk – die bisher für gute Quoten, aber auch für sehr geteilte Meinungen beim Publikum sorgten.

Es sei der emotionalste aller bisherigen Weimarer Fälle, wie sie es formuliert. Die ganze Folge des neuen „Tatort“ aus Weimar kannst du in der ARD Mediathek ansehen.

— Tatort (@Tatort) September 22, 2019

„Tatort“-Zuschauer sind unzufrieden

Besonders gut kam der „Tatort“ bei den Zuschauern nicht an. Auszüge aus dem von der „Tatort“-Redaktion erfragten Feedback bei Twitter:

  • „Ziemlich beknackt, besonders der Schluss“
  • „Die Dialoge sind ganz witzig, aber die Story war eher so mau.“
  • „Weimar normal stark, heute sehr schwach. Sehr langweilig und ne haarsträubende Story“
  • „Na ja,geht so. Die beiden Hauptdarsteller sind süß. Der Plot etwas an den Haaren herbeigezogen.“

Die neue „Tatort“-Komissarin präsentiert das erste Mal ihren runden Babybauch. Nur den Vater hält sie noch geheim!

Ganz schön dick geworden Frau Tschirner! Steht ihnen aber gut! Seit Wochen gehen Gerüchte um, Nora Tschirnern sei schwanger. Keiner glaubte es, weil die Schauspielerin in ihrer neuen Rolle als Tatort-Komissarin eine schwangere Polizistin spielt. Für die Dreharbeiten trug sie eine Schaumstoff-Bauch-Attrappe, doch die braucht sie nun nicht mehr. Denn ihre eigene Schwangerschaft ist schon weit fortgeschritten, dass da nicht mehr nachgeholfen werden muss.

Bis jetzt hatte der „Zweiohrküken“-Star die Schwangerschaft und den Vater des Ungeborenen gut verstecken können. Doch bei der Premiere zu ihrer Doku „Waiting Area“ präsentierte Nora in einem eng anliegenden, gestreiften Maxikleid ihren süßen Babybauch.

Doch wo war der Papa? Nicht anwesend. Nora Tschirner behält dieses Geheimnis (noch) für sich. Obwohl sie hoch schwanger ist, arbeitet der Workaholic weiter. Anfang April stand sie noch für den Tatort vor der Kamera.

Geboren: 12. Juni 1981 in Ost-Berlin 
Beruf: Schauspielerin und Musikerin
Ausbildung: Studium der Islamwissenschaften (abgebrochen)
Status: Lautstark

Nora Tschirner wurde als MTV-Moderatorin bekannt und mit dem Til-Schweiger-Film Keinohrhasen berühmt. Trotzdem tut man ihr Unrecht, wenn man sie in die Schublade „leichte Unterhaltung“ bugsiert: Tschirner gehörte jahrelang zur Band Prag, drehte einen Dokumentarfilm über Frauen in Äthiopien und produzierte den feministischen Film Embrace mit. „Wir werden mit Bildern von perfekten Menschen regelrecht zugeballert“, hat sie damals gesagt. Und: „Frauen sollten keine Angst haben, dass der Wampomat mal rausguckt.“

Da sie seit Jahren auch Tatort-Kommissarin ist, lässt sich ihr Plan erahnen, mit Mainstream-Projekten andere Leidenschaften querzufinanzieren. Und vielleicht liegt es an ihrer Berliner Schnauze – Tschirner redet viel und meistens lustiges Zeug –, aber irgendwie hat man das Gefühl, als könnte man diese Frau jederzeit anrufen, wenn man sich einsam fühlt. Dabei könne sie „juristisch sehr bissig“ werden, sie möge es nicht, „wie im Streichelzoo angefasst und fotografiert“ zu werden. Und so weiß man zwar, dass sie ein Kind hat, aber nicht, ob es ein Junge oder Mädchen, geschweige denn, wer der Vater ist. Im Kinofilm Gut gegen Nordwind (Start: 12. September) spielt sie, das ist belegt, an der Seite ihres früheren Lebensgefährten Alexander Fehling.

Herr Fehling, ich muss das bitte gleich zu Anfang fragen: Wie ist das, die große Liebe zu spielen – mit der eigenen Ex-Freundin, Nora Tschirner?

Julia Schaaf

Redakteurin im Ressort „Leben“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

  • F.A.Z.

Völlig unkompliziert. Das ist ewig her, wir sind viel länger befreundet, als wir je zusammen waren. Und Film ist immer ein Experiment, man weiß nie, was dabei herauskommt. Vertrauen ist das Schlüsselwort. Dass ich Nora schon lange kenne, ist da ein Vorteil.

Auch, um diese spezifische Magie des Verliebtseins zu spielen?

Nein, überhaupt nicht.

Sie waren der junge Goethe, Andreas Baader und ein Staatsanwalt, der die Auschwitz-Prozesse ins Laufen bringt, Sie haben in „Homeland“ mitgespielt und gerade eine Lola für Ihre dubiose Figur in einem Politthriller bekommen. Jetzt: „Gut gegen Nordwind“. Die Verfilmung des Bestsellers von Daniel Glattauer, ein zeitgenössisches Liebesmärchen. Was hat Sie daran gereizt?

Mich hat einfach die Geschichte berührt. Diese Geschichte von zwei Menschen, die sich eigentlich gar nicht kennenlernen möchten, vielleicht auch nicht dürfen, und in denen dann so etwas wächst über diese eigenartige Kommunikation des Schreibens. Irgendwann schafft sich das Platz und übernimmt die Führung.

Ist Ihnen das schon passiert: dass man sich schreibend verliebt?

Nein. Aber ich kann es mir durchaus vorstellen, klar.

Was ist die Liebe? Glauben Sie an Platons Vorstellung vom Kugelmenschen, also daran, dass zwei Menschen zueinander gehören wie die beiden Hälften einer Kugel?

(Schnaubt.)

Jetzt sagen Sie nicht, da hätten Sie noch nie drüber nachgedacht!

(Lacht.) Doch. Die Liebe ist auf jeden Fall kein Zustand, sondern ein Prozess, etwas, das sich bewegt, selbst wenn es stillzustehen scheint. Für mich spielt gar keine Rolle, ob es jetzt zwei Hälften gibt oder diesen einen Menschen oder zehn. Was hilft das? Ich habe kein Problem damit, dass der Begriff etwas Rätselhaftes hat. Aber je länger ich lebe, desto mehr habe ich das Gefühl, dass Liebe doch sehr viel mit Lassen zu tun hat. Mit Akzeptanz und Toleranz. Die Grenze, die man mit anderen Leuten hat, wo man sagt, bis hierhin und nicht weiter, ist dann besonders weit gesteckt oder vielleicht gar nicht mehr da. Und zwar nicht, weil man vom anderen abhängig wäre, sondern aus dem Interesse daran, dass der andere blüht.

„Gut gegen Nordwind“ ist ein E-Mail-Roman, Ihr Vater war Journalist: Wie wichtig ist Sprache für Sie?

Ich finde es schön, wenn jemand die Worte findet, um eine Sache genau auszudrücken. Wir neigen oft dazu zu sagen: Du weißt schon, was ich meine. Da wird etwas hingelabert, was an sich nicht schlimm ist, aber es führt zu Zeitverschwendung und Missverständnissen. Es geht ja darum, danach zu suchen, was man eigentlich meint. Auch, um sich selbst zu verstehen. Der Weg ins Innere entsteht durch die Worte, die uns durch den Kopf gehen.

Ich habe mir Ihren allerersten Film noch mal angesehen: „Am Ende kommen Touristen.“ Sie spielen einen jungen deutschen Zivildienstleistenden in Auschwitz, der allein durch seine Präsenz die Konflikte an diesem unfassbaren Ort zutage fördert. Sehr faszinierend. Und: Sie sagen fast nichts. So was macht Ihnen Spaß, oder?

Ja, total. Kino ist im Grunde eine körperliche Sache. Ich habe zwar auch Filme gemacht, wo viel gesprochen wird. Aber dieses Irrationale, was Kino ja kann, was nicht über das Denken kommt …

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