Neue kinofilme für kinder

München – Bereits der erste Trailer von „Ich – Einfach unverbesserlich 3“ gab den Fans einen Einblick in den dritten Teil des 3D-Abendteuers. Nun wurde ein zweiter Trailer veröffentlicht und der verrät noch einmal ein spektakuläres Detail.

Die Regie übernahmen, wie bereits bei den anderen beiden Filmen, Pierre Coffin und Kyle Balda. In den Vereinigten Staaten wird die computeranimierte Filmkomödie bereits am 30. Juni 2017 in den Kinos anlaufen. Aber auch hierzulande müssen die Fans nicht mehr lange auf den Kinostart warten, denn der ist für den 6. Juli 2017 angesetzt.

Der erste Trailer zum Minions-Film zeigt: Gru lernt seinen Zwillingsbruder kennen

Eigentlich befindet sich der Gauner Gru (samt seinen Minions) im Ruhestand. Denn seit er eine Familie gegründet hat, will er eigentlich keine krummen Dinger mehr drehen. Darunter leidet aber auch seine finanzielle Situation. Eines der Mädels will ihm helfen und verkauft seine Spielsachen auf einem Flohmarkt direkt vor dem Haus der Familie. Doch auch als Gru seine Tochter beruhigt, eine Lösung hat er trotzdem nicht.

Alles ändert sich, als Gru plötzlich seinen Zwillingsbruder Dru kennenlernt, von dem er zuvor überhaupt nichts wusste. Die Familie beschließt, ihn zu besuchen und ist erstaunt: Dru ist steinreich.

Doch woher hat er all sein Geld? Schnell wird klar, auch Dru ist wie sein Zwillingsbruder ein Bösewicht und Dieb. Doch ganz im Gegenteil zu seinem Bruder übt er diesen Beruf immer noch aus.

Bezaubert und beeindruckt von dem ganzen Reichtum lässt sich Gru von seinem Bruder überreden, gemeinsam ein Ding zu drehen. Los geht die Aktion, bei der man Gru anmerkt, dass er eigentlich bereits im Ruhestand ist.

Die Minions sind natürlich auch wieder mit von der Partie und unterstützen die beiden Ganoven bei ihrem Vorhaben. Der Gegner der beiden Brüder ist in diesem Film Balthazar Bratt – ein ehemaliger Kinderstar. Warum gerade ein Kinderstar zum kriminellen Banditen wird, verrät der Trailer nicht. Auch bleibt offen, ob die beiden Brüder bei ihrem Vorhaben Erfolg haben – das wird wohl erst der Film verraten.

Kurios: Schwere Anschuldigung gegen den Mann im Minion-Kostüm in Bremen! Eine Touristin aus England ist der Meinung, von der Film-Figur in der Bremer Innenstadt beklaut worden zu sein.

Dieses Detail enthüllt der zweite Trailer über den neuen Film

Im zweiten Trailer erfahren die Fans ein Detail, das der erste Ausschnitt nicht gezeigt hat: Die Minions sitzen nämlich im Gefängnis. Schlecht scheint es ihnen dort aber nicht zu gehen. Im Gegenteil: Sie sind ganz offenbar die Chefs im Knast und kommandieren die anderen Gefangenen ganz schön herum. Aber kein Wunder, es sind schließlich auch viele.

Warum die Minions im Gefängnis sitzen und wie sie dort wieder herauskommen, das verrät auch der zweite Trailer nicht. Dennoch lohnt es sich, den Trailer anzusehen, schon allein weil die Minions sogar in den gestreiften Gefängnis-Outfits einfach cool aussehen.

Neben den bekannten deutschen Stimmen von Oliver Rohrbeck (Gru) und Martina Hill (Lucy) kommt im dritten Film ein neuer Sprecher hinzu: Der Bösewicht Balthazar Bratt, gegen den Gru und sein Zwillingsbruder im dritten Film kämpfen, bekommt seine Stimme von Joko Winterscheidt.

So sehen Sie den ganzen Film „Ich – Einfach unverbesserlich 3“ im Stream

Da der Film erst am 6. Juli in die deutschen Kinos kommt, ist es derzeit praktisch unmöglich, den Film über legale Quellen zu streamen.

Zusammen mit dem DVD-Start, sind die meisten Filme etwa sechs bis zwölf Monate nach dem eigentlichen Kinostart zum Kaufen oder Leihen bei Anbietern wie iTunes, Amazon Video oder Maxdome verfügbar. Bis der Film jedoch bei Abo-Diensten wie Netflix oder Amazon Prime erscheint, könnte es noch mehr als ein Jahr gehen. Voraussichtlich wird aber der Anbieter Sky Ticker den Film zuerst in seinem Programm anbieten.

Wer sich bis dahin nicht gedulden will, der sollte einfach am 6. Juli ins Kino gehen. Doch die Kinokarten sollten man möglichst frühzeitig reservieren. Denn bereits die ersten beiden Filme waren bei Groß und Klein ein riesiger Erfolg.

Die beiden ersten Filme der „Ich – Einfach unverbesserlich“- Reihe gibt es übrigens bereits bei verschiedenen Anbietern. So kann man sich die Zeit bis zum Kinostart auf jeden Fall verkürzen und gleichzeitig die Vorfreude auf das neue Abenteuer steigern.

Das ist der Soundtrack von „Ich – Einfach unverbesserlich 3“

Zwei der Soundtracks von „Ich – Einfach unverbesserlich 3“ werden den meisten bereits bekannt sein: Denn die Regisseure des 3D-Abendteuers haben als Hintergrundmusik für die Trailer keine geringeren Songs als „Bad“ von Michael Jackson und „Sussudio“ von Phil Collins gewählt.

Das sind aber nicht alle, denn mit „What it is“ von Xzibit (Feat. Young De) und „Whats the Difference“ von Dr. Dre (Feat Eminem & X-Zibit) versuchen die Kinomacher, noch einmal ein bisschen Gangster-Feeling in die Trailer zu bringen.

Hier können Sie die vier Soundtracks zum Film anhören:

  • „Bad“ von Michael Jackson:

  • „Sussudio“ von Phil Collins

  • „What it is“ von Xzibit (Feat. Young De)

  • „Whats the Difference“ von Dr. Dre (Feat Eminem & X-Zibit)

Das passiert in „Ich – Einfach unverbesserlich 1“

Der erste Film der Reihe von „Ich – Einfach unverbesserlich“ kam bereits 2010 in die Kinos und erhielt überwiegend positive Kritiken.

Er erzählte die Geschichte um den Superschurken Gru, dessen Ziel es ist, die Welt zu beherrschen. Immer mit dabei ist eine riesige Horde von Minions, seine kleinen gelben Untergebenen, die ihn bei allem unterstützen.

Eigentlich ist Grus Leben völlig in Ordnung, wäre da nicht das plötzliche Auftauchen eines neuen aufstrebenden Schurken, namens Vector, der ihn durch den Raub der Cheops-Pyramide von Platz 1 der Superschurken verdrängt.

Das kann Gru natürlich nicht zulassen. Er plant seinen größten Streich überhaupt: Er will den Mond stehlen. Für seine Mission braucht er allerdings Geld, das er sich bei der „Bank des Bösen“ leihen will. Doch ganz so einfach, wie Gru sich das denkt, ist es dann doch nicht. Für den erforderlichen Kredit will der Bankdirektor nämlich zunächst eine Sicherheit und zwar den „Schrumpfstrahler“.

Mit diesem ist es möglich, alles nur erdenkliche ganz klein zu schrumpfen. Und tatsächlich schafft es Gru, den Strahler zu entwenden – doch promt wird ihm dieser vom amtierenden Superschurken Vector geklaut. Um ihn wiederzubekommen, muss Gru in Vectors Haus einbrechen, was gar nicht so einfach ist, denn dabei handelt es sich um eine Festung. Viele vergebliche Versuche folgen, bis er eine Beobachtung macht: Gru sieht, wie Vector die drei kleinen Waisen Margo, Edith und Agnes in sein Haus lässt, um diesen Kekse abzukaufen.

Gru fasst einen teuflischen Plan: Er will die drei Mädchen für seine Zwecke nutzen und adoptiert sie deswegen. Tatsächlich gelingt es ihm, mit ihrer Hilfe auch an den „Schrumpfstrahler“ zu kommen.

Doch Probleme gibt es trotzdem: Zum einen ist Gru mit den Kindern völlig überfordert, zum anderen will der Bankdirektor Gru nun trotz des Strahlers keinen Kredit geben. Seine Begründung: Gru sei zu alt für einen Superschurken. Außerdem kommt ans Licht, dass Vector der Sohn des Bankdirektors ist. Der soll nun für den Vater den Mond stehlen.

Weil er kein Geld für seine Mission hat, sieht sich Gru zunächst gezwungen, sein Vorhaben aufzugeben. Doch seine Kinder und die Minions legen ihr Geld zusammen, sodass das Vorhaben doch noch umgesetzt werden kann. Die drei Mädchen wachsen Gru mittlerweile immer mehr ans Herz.

Das gefällt Grus Mitarbeiter Dr. Nefario jedoch ganz und gar nicht: Er verständig heimlich das Heim der drei Waisen, woraufhin diese wieder abgeholt werden. Gru ist zunächst traurig, lässt sich dann aber davon überzeugen, dass es besser für ihn ist, ohne Kinder zu leben.

Der Diebstahl des Mondes geklingt ihm, doch glücklich ist er trotzdem nicht. Er eilt zurück zu seinen kleinen drei Mädchen, muss aber feststellen, dass Vector diese entführt hat. Im Austausch für die drei Waisen fordert der Obergauner den Mond. Doch als Gru ihm diesen gibt, lässt er die Kinder trotzdem nicht frei.

Eine dramatische Rettungsaktion beginnt, bei der auch Dr. Nefari mithilft, die Kinder zu retten. Am Ende ist der Gauner Vector auf dem Mond, dieser wieder an seinem alten Platz und Gru gesteht sich ein, dass er die drei Mädchen in sein Herz geschlossen hat.

Das passiert in „Ich – Einfach unverbesserlich 2“

Auch der zweite Film war in Deutschland ein Riesenerfolg und lockte über drei Millionen Zuschauer in die Kinos. 2013 wurde der Streifen mit der Goldenen Leinwand ausgezeichnet.

Der zweiten Film beginnt damit, dass ein Unbekannter das Serum PX-41 aus einem geheimen Labor stiehlt, mit dem es möglich ist, jedes Lebewesen in kleine, lila-farbene Tötungsmaschinen zu verwandeln. Die Organisation „Anti-Verbrecher-Liga“ will verhindern, dass das Serum in die falschen Hände gerät. Dafür wollen sie Hilfe von einem erfahrenen Gauner: Gru. Agentin Lucy wird losgeschickt, um den ehemaligen Ganoven zu holen.

Der lebt mittlerweile mit seinen drei Mädchen und den Minions zufrieden in seinem Haus ein ruhiges Leben. Doch dann kommt Lucy und entführt ihn in das Hauptquartier der „Anti-Verbrecher-Liga“. Als der dortige Direktor ihn bitte, bei der Suche nach dem Serum zu helfen, lehnt Gru jedoch ab. Er will sich lieber auf seine Kinder und die Produktion seiner eigenen Marmelade konzentrieren. Doch schnell bemerkt er: Die schmeckt ganz und gar nicht. Zu allem Übel kündigt auch noch sein langjähriger Mitarbeiter Dr. Nefario. Gru beschließt, das Jobangebot der Organisation doch anzunehmen.

Diese hat zwischenzeitlich Spuren des Serums in einem Einkaufszentrum gefunden. Gru und Lucy machen sich dort auf die Suche nach dem Dieb. Schon bald hat Gru den Besitzer eines mexikanischen Restaurant im Visier, der dem früheren Gangster „El Macho“ zum Verwechseln ähnlich sieht. Der soll aber angeblich längst tot sein.

Lucy und Gru brechen trotzdem in dessen Restaurant ein, finden aber nichts. Stattdessen finden sie Rückstände des Serums in einem anderen Laden in dem gleichen Einkaufszentrum. Die Organisation verhaftet daraufhin den Besitzer und erklärt den Fall für gelöst.

Gru und Lucy sind sich mittlerweile näher gekommen. Doch als die Mission zu Ende ist, ist Gru zu feige, ihr seine Gefühle zu gestehen. Der mexikanische Restaurantbesitzer lädt Gru und seine Familie zu einem Fest zu sich nach Hause ein – sicherlich auch, weil sich Grus älteste Tochter Agnes in dessen Sohn verliebt hat.

Zunächst scheint alles friedlich, doch dann macht Gru eine Entdeckung: Bei dem Mexikaner handelt es sich doch um den ehemaligen Gauner „El Macho“. Außerdem erfährt er, dass Dr. Nefario, eigentlich Grus ehemaliger Mitarbeiter, mittlerweile für ihn arbeitet. Mit Hilfe des Serums haben die beiden Komplizen bereits einige Minions entführt und in Monster verwandelt. Gru flieht mit seinen Kindern von dem Fest.

In der Zwischenzeit stellt Agentin Lucy fest, dass sie sich in Gru verliebt hat und kommt deswegen ebenfalls zu der Party. Durch einen Zufall erfährt „El Macho“ dort jedoch, dass es sich bei Lucy um eine geheime Agentin handelt. Er nimmt sie daraufhin gefangen. Dr. Nefario informiert Gru über die Gefangene und sofort macht der sich auf, um seine Geliebte zu retten.

Auch Dr. Nefario ist jetzt wieder auf Grus Seite und kann die Minions durch ein Gegenmittel wieder zurückverwandeln. „El Macho“ kämpft erbittert gegen Gru, der sich und Lucy jedoch befreien kann.

Und endlich traut sich Gru und fragt Lucy nach einem Date.

So fing alles an: Der Film „Minions“ erzählt die Geschichte der kleinen, gelben Zuschauer-Lieblinge

Unglaublichen Erfolg erlangte der Film „Minions“, der 2015 in die Kinos kam und die Geschichte der kleinen, gelben Lebewesen bis zum Beginn der Filmreihe „Ich – Einfach unverbesserlich“ zeigt.

Darin wird klar: Die Minions existierten schon zu Urzeiten. Doch damit sie zufrieden und glücklich sein können, gilt es, einen Meister zu haben, dem sie dienen können. Leicht gesagt als getan, denn immer wenn die kleinen Lebenwesen einen neuen Herren gefunden haben, stirbt dieser wieder – und das meist durch die Schuld der etwas ungeschickten Minions selbst.

Sie werden traurig und lethargisch, wissen nichts mehr mit ihrem Leben anzufangen – bis sich einer entschließt, einen neuen Meister zu suchen. Es ist das Jahr 1968, als sich der Minion namens Kevin zusammen mit Bob und Stuart auf den Weg macht.

Ihre Suche führt sie nach New York City, wo sie von einer Zusammenkunft von Superschurken in Orlando erfahren, auf der auch nach neuen Helfern gesucht wird. Dort laufen sie Scarlet Overkill in die Arme, die es sich zum Ziel gemacht hat, der erste weibliche Bösewicht zu werden. Um sich diesen Lebenstraum zu erfüllen, kommen die Minions – die einst den Münchner Hauptbahnhof unsicher machten, wie auf merkur.de zu sehen ist – gerade recht.

Als erste Aufgabe sollen sie für die Superschurkin Overkill die Krone von Queen Elizabeth II. stehlen. Versagen sie, steht ihnen der Tod bevor. Zunächst läuft alles wie geschmiert: Die Minions schaffen es, in den „Tower of London“ einzudringen, in dem die Krone der Queen aufbewahrt ist. Doch im letzten Moment wird ihnen das Ziel vor der Nase weggeschnappt.

Die Minions geben aber nicht auf. Es kommt zu einer wilden Verfolgungsjagd, die damit endet, dass Bob stürzt und neben dem legendären Schwert Excalibur landet. Mit Hilfe mechanischer Hände, die der Ehemann von Overkill für sie angefertigt hat, zieht Bob das Schwert mühelos heraus, eigentlich nur, um sich zu verteidigen. Doch der Mythos besagt: Wer es schafft, das Schwert aus dem Stein zu ziehen, wird neuer König von England.

Weil die Minions aber nicht selbst herrschen wollen, sondern immer noch nach einem neuen Meister suchen, bietet Bob Scarlet Overkill die Krone an. Doch anstatt den Minions zu danken, lässt Scarlet sie in den Kerker werfen, aus dem sie jedoch durch den Abwasserkanal entkommen. Scarlet lässt sie verfolgen und nimmt Stuart und Bob gefangen.

Zur gleichen Zeit finden die zuhause gebliebenen Minions einen neuen Anführer, nämlich einen Yeti. Doch auch dieser kommt durch die ungeschickten Minions um, woraufhin sie vor den restlichen wütenden Yetis fliehen und den Kontinent verlassen müssen.

Die ganze Truppe gelangt nach England, wo Kevin gerade dabei ist, seine beiden Freunde zu befreien. Queen Elizabeth wird erneut als Staatsoberhaupt eingesetzt, doch Scarlett und ihr Ehemann versuchen, ihr die Krone zu entreisen.

Und da kommt Gru ins Spiel. Mit seinem Gefrierstrahler stoppt er die beiden. Für die Minions ist klar: Das ist ihr neuer Meister.

Date Time
Sat 30th September 1.30pm
Sun 1st October 1.30pm

Dir: Kyle Balda, Pierre Coffin | USA | 2017 | 103 mins
Voice cast: Steve Carell, Kristen Wiig, Trey Parker, Jenny Slate, Steve Coogan, Julia Andrews

The latest instalment in the hilarious Despicable Me franchise sees the return of Gru (voiced by Steve Carell), his wife Lucy (Kristen Wiig) and their three adorable daughters alongside the Minions. Gru is busy facing off against Balthazar Bratt (Trey Parker) – a former child star who’s grown up obsessed with the character that he played in the ’80s – whilst also getting into some serious sibling rivalry with his long-lost charming, cheerful, and more successful twin brother Dru (also Carell), who’s keen to team up for a criminal heist. With an all star voice cast Steve Coogan, Julie Andrews and Jenny Slate.

The screening on Saturday 22nd July is an Autism Friendly screening. More details here. For the Autism Friendly screening (‘AF’), the actual film start time is shown, as there are no adverts and trailers being screened.

All times listed are the programme start time unless otherwise stated. Films start approx 30 mins after the programme start time.

Abgeschnitten

Die Handlung von Abgeschnitten

Ein psychopathischer Killer verknüpft auf perfide Art und Weise die Schicksale von Rechtsmediziner Paul Herzfeld (Moritz Bleibtreu) und der Comic-Künstlerin Linda (Jasna Fritzi Bauer). Er findet bei der Autopsie einer Leiche eine Kapsel mit der Telefonnummer seiner vermissten Tochter. Sie will sich auf Helgoland vor ihrem Stalker-Ex-Freund verstecken. In einem schweren Sturm, der die Insel komplett von der Außenwelt abschneidet, irrt sie herum und stößt auf die Leiche eines Unbekannten – mit Herzfelds Nummer als letztem Telefonat auf seinem Handy.

Herzfeld vermutet an oder in der Leiche weitere Hinweise auf den Verbleib seiner Tochter. Deswegen drängt er die junge Frau dazu, den Leichnam ins verlassene Inselkrankenhaus zu schleppen – und dort unter seiner telefonischen Anleitung eine Autopsie vorzunehmen. Gleichzeitig versucht Herzfeld selbst, schnellstmöglich auf die Insel zu gelangen, trotz eingestellten Flug- und Bootsverkehrs. Und damit treibt Herzfeld ohne es zu wissen Linda und sich selbst genau in die Falle des Killers …

Kritik zu Abgeschnitten

Harter Thriller nach dem gleichnamigen Bestseller von Sebastian Fitzek und Michael Tsokos. Genrespezialist Christian Alvart, der u.a. die Til-Schweiger-„Tatorte“ inszenierte, führte Regie und produzierte. Neben Schockeffekten und Spannung hat er mit Moritz Bleibtreu, der aufstrebenden Jasna Fritzi Bauer, Fahri Yardim und Lars Eidinger ein prominentes und bewährtes Ensemble, um den Zuschauer zu packen.

Karg, kalt, Clooney

Das wäre ihm früher nicht passiert, hält ihm Auftrag geber Pavel (eindrucksvoll: Johan Leysen) vor. Pavel schickt ihn in das Bergdorf Castelvecchio in den Abruzzen, hier soll Jack auf seinen Anruf warten. Das ihm dazu überlassene Mobiltelefon schmeißt Jack gleich weg. Fortan ist die Telefonzelle am Marktplatz die einzige Kontaktmöglichkeit. Der neue Auftrag sei ganz simpel: Jack brauche nicht mal abzudrücken, lediglich für Kollegin Mathilde (Thekla Reuten) ein modifiziertes Gewehr samt Schalldämpfer anfertigen.
Jack macht sich an die Arbeit, aber er hört nicht auf Pavel: Er schließt wieder Freundschaften. Mit dem Pfarrer und mit Clara (Violante Placido), einer Prostituierten, bei der es vielleicht sogar Liebe ist. Jack lässt Pavel jedenfalls wissen, dass nach diesem Auftrag Schluss sei – und gibt sein Todesurteil in Auftrag …
Wenig Dialoge, kaum Action, dezente Spannungsmusik zwischen Morricone light und Film noir. Nicht mal einen richtigen Showdown gönnt Corbijn seinem Antihelden, der vielleicht doch ein Held ist, weil George Clooney ihn spielt, hager, verhärmt, verbissen, ohne jeden Anklang von Manierismen.
Mit bekannten Versatzstücken, sicher auch Klischees, ist Corbijn ein moderner Western im Schatten von Sergio Leone gelungen, dessen „Spiel mir das Lied vom Tod“ hier in einer leeren Bar im Fernsehen läuft.
Volker Bleeck
Trailer zu „The American“:

Jürgen Prochnow, 74, wurde berühmt durch seine Rolle als Kapitän in „Das Boot“. Der Kriegsfilm von 1981 brachte ihn nach Hollywood, wo er zu einem der erfolgreichsten deutschen Schauspieler avancierte. Ab 14. Januar ist er mit „Die dunkle Seite des Mondes“ in den Kinos zu sehen. Prochnow lebt in Los Angeles.

Herr Prochnow, Ihre US-Filmografie der vergangenen Jahrzehnte ist beeindruckend: „Das siebte Zeichen“, „Der englische Patient“, „Air Force One“. Nun drehen Sie in Deutschland. Hatten Sie Heimweh?

Vielleicht ein wenig. Meine Frau und ich planen, uns eine Wohnung in Berlin zu nehmen. Meinen Wohnsitz in den USA will ich jedoch behalten, ich habe ja seit 2003 den amerikanischen Pass – ohne den deutschen aufgegeben zu haben.

Weil hier die Krankenversicherung besser ist?
Ich bin drüben dank der Schauspielergewerkschaft sehr gut versichert. Und wenn man über 65 wird, ist man automatisch auch in der Medicare, der Sozialversicherung, die gab es schon vor Obama. Aber ich weiß, was Sie meinen. Selbst in meinem Freundeskreis regten sich Leute über „Obamacare“ auf, weil angeblich die kleinen Unternehmer pleitegehen, wenn sie für ihre Leute Abgaben leisten müssen. In Amerika wird immer nur ans Geschäft gedacht. Nach dem Motto: Another Day, Another Dollar.

Ein Motto, nach dem der Charakter in Ihrem neuen Film „Die dunkle Seite des Mondes“ lebt. Sie sind dort Pius Ott, skrupelloser Chef eines Pharmakonzerns und ein kontrollierter Mensch. Moritz Bleibtreu darf in der Rolle Ihres Gegespielers seine Aggressionen rauslassen. Welchem Charakter fühlen Sie sich näher?
Ich denke, ich bin eher der kontrollierte Typ. Bis zu einem bestimmten Punkt, dann geht auch bei mir die Schranke hoch.

Was muss dafür passieren?

Ich kann Schlamperei nicht ertragen. Wenn jemand im Beruf nicht vorbereitet ist, sich nicht genug für seine Aufgabe interessiert. Ein Film ist ein Gemeinschaftsprodukt, und wenn nicht gewährleistet ist, dass andere ihre Verabredungen einhalten, weiß ich, dass das Ziel nicht erreicht wird.

Sie hängen abends die Hose gefaltet über den Stuhl?
Eine gewisse Ordnung ist mir ganz wichtig. Ich lege Dinge wie eine Brille zum Beispiel immer an der gleichen Stelle ab, damit ich sie wiederfinde. Ich würde mich deshalb nicht als Pedanten bezeichnen, sicher trage ich ein starkes Pflichtbewusstsein mit mir herum – das ist mein preußisches Erbe.

Ein schweres Erbe? 1986 erzählten Sie dem „Playboy“, Sie hätten mit 18 Jahren so viel in sich reingefressen, dass Sie ein Magengeschwür bekamen.
Ich war frustriert, in dieser grauen Adenauerzeit in Westdeutschland aufzuwachsen – wir sind Anfang der 50er Jahre von Berlin nach Düsseldorf gezogen. Und ich habe die Schule gehasst.

Wie sind Sie dem entkommen?
Mein Ventil habe ich schon als 13-, 14-Jähriger beim Schauspiel gefunden. In der Kirchengemeinde hatten wir einen Gruppenleiter, der in Berlin Theaterwissenschaft studiert hatte und nun eine Laienspielgruppe aufbaute. Ich habe gleich gedacht, das ist etwas, wo ich mich ausleben kann, mit meinen Sehnsüchten und Empfindungen.

Stammen aus jener Zeit Ihre Narben, die später als Kommandant im „Boot“ Ihr Markenzeichen waren?

Mit 14 hatte ich sehr stark Akne. In den Ferien bin ich nach Südfrankreich getrampt, das Geld, das ich mir dazuverdiente, reichte, um in der Sonne zu liegen und im Salzwasser zu baden. Die Akne ging dort weg, nur zu Hause kam sie immer wieder.

Haben Sie gefürchtet, Ihr Traum von der Schauspielerei könnte sich deshalb zerschlagen?
Nein, zumal ich meinen Eltern zuliebe eine Banklehre anfing. Es hatte in unserer Familie nie einen Schauspieler gegeben, und die Ängste waren entsprechend groß, als mein älterer Bruder an der Folkwang-Hochschule angenommen wurde. Ich wollte das meinen Eltern nicht antun, dass wir nun beide Schauspieler werden.

Waren Sie gut in der Bank, ordentlich, wie Sie sind?
Ich war sogar sehr gut.

Die besten Kinderfilme der 90er: Nostalgie pur für Groß und Klein

Welches Neunziger-Kind erinnert sich nicht mit einem wohligen Gefühl an die ersten Kinobesuche? In unserer Liste haben wir die besten Kinderfilme der 90er Jahre zusammengetragen. Dort findet wir nicht nur bekannte Klassiker, sondern auch längst vergessene Hits aus den alten Tagen. Zeit für ein bisschen Nostalgie und vielleicht könnt ihr den ein oder anderen Film der neuen Generation schmackhaft machen.

Die besten Kinderfilme der 90er

Ach ja, die guten alten 90er! Damals gab es noch VHS-Kassetten, tragbare CD-Spieler und, ihr habt es erraten, geniale Filme. Damals konnten Kinder noch Zeichentrick-Meisterwerke wie „König der Löwen“ oder „Aladdin“ im Kino miterleben. Und auch abseits der Disney-Schmiede hat das Jahrzehnt einige Klassiker hervorgebracht. Man denke da nur an „Kevin allein zu Haus“ oder „Mrs. Doubtfire“, die noch heute im TV rauf und runter laufen.

Doch was ist mit den Filmen, die einen als Kind begeistert haben, aber über die Jahre in Vergessenheit geraten sind? In unserer Bilderstrecke könnt ihr eure Erinnerung auffrischen. Darunter findet ihr eine einfache Aufzählung mit allen Titeln. Sobald ihr auf den Film klickt, werdet ihr zur jeweiligen Filmseite weitergeleitet. Wir haben es uns nicht nehmen lassen, die Streaming-Möglichkeiten für die einzelnen Filme anzugeben. Achtung, Angaben sind auf dem Stand vom 9.8.2018.

Bilderstrecke starten(22 Bilder) Die besten Kinderfilme der 90er in Bildern

Bist du ein Kind der 90er? Mach den Test!

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