Nasenspray in der schwangerschaft

  • vonAnne Lemhöfer schließen

Die Berliner Charité erklärt Schwangeren seit 25 Jahren, welche Medikamente sie einnehmen dürfen und welche nicht. Oft werden Präparate für riskanter gehalten, als sie tatsächlich sind.

Manchmal ist es ein simples Nasenspray, das eine schwangere Frau um den Schlaf bringt. Entweder, weil sie trotz fürchterlich verstopfter Nebenhöhlen keines nimmt und sich röchelnd im Bett wälzt. Oder, weil sie sich eben doch schlechten Gewissens ein paar Spritzer genehmigt und dann schreckliche Sorgen macht. Heißt es nicht, man dürfe in der Schwangerschaft keine Medikamente nehmen? Steht nicht im Beipackzettel, dass Xylometazolin, der Inhaltsstoff vieler abschwellender Nasensprays, schwanger nicht angewendet werden darf? Schrieb nicht neulich diese Userin im Internetforum, sie habe gehört, Nasenspray habe die gleiche Wirkung auf das Ungeborene wie Zigaretten, weil es die Gefäße verenge und daher die Sauerstoffversorgung der Plazenta gefährde?

Auch Schwangere werden krank. Sie bekommen Kopfschmerzattacken und Heuschnupfen, fangen sich Infekte ein und fiebern, leiden womöglich sogar chronisch unter Depressionen, Epilepsie, Akne, Herzkrankheiten, Asthma oder Rheuma. Die Frage, welche Medikamente werdende Mütter nehmen dürfen und welche nicht, ist allerdings eine heikle. Therapieren kranke Frauen doch in der Schwangerschaft stets zwei Patienten: sich selbst und einen in der Regel gesunden Fötus. „Panik ist trotzdem in den meisten Fällen nicht angebracht“, sagt Christof Schaefer, Ärztlicher Leiter des Instituts für Embryonaltoxikologie, das zur Klinischen Pharmakologie im Zentrum für Therapieforschung der Berliner Charité gehört. „An die Gefahren, die etwa vom Alkohol ausgehen, reicht kaum ein Medikament heran.“

Trotzdem müsse in jedem Einzelfall individuell entschieden werden, um Gefahren auszuschließen. Die lauern nämlich nicht nur in der Anwendung von Arzneimitteln. Sondern auch in der Nichtanwendung. So können Medikamente für riskanter gehalten werden, als sie tatsächlich sind. „Eine solche Fehleinschätzung kann im schlimmsten Fall zu einem unnötigen Abbruch einer eigentlich erwünschten Schwangerschaft führen“, sagt Schaefer.

Nicht alles ist gleich schlimm

Insbesondere könnten Informationen aus Packungsbeilagen oder Arzneimittelverzeichnissen nahelegen, ein Medikament nicht anzuwenden, weil keine abschließenden Ergebnisse aus wissenschaftlichen Untersuchungen für schwangere beziehungsweise stillende Frauen vorliegen. „Diese Rückversicherungsklauseln der Pharmaindustrie erwecken den Eindruck, nahezu alle Medikamente seien gleich schlimm für Schwangere. Das ist definitiv nicht der Fall.“ Andererseits könne die Anwendung bestimmter Substanzen durchaus Risiken für die Schwangerschaft oder das Ungeborene bedeuten. Der Name „Contergan“ weckt bis heute Beklemmungen. „Das reale Risiko von Schädigungen des Kindes durch Arzneimittel, die die Mutter nimmt, ist allerdings deutlich kleiner als die Ängste davor“, sagt Schaefer. „Ein zweites Contergan muss heute niemand mehr befürchten. Doch auch bei gut erforschten Wirkstoffen gilt immer die Faustregel: So viel wie nötig, so wenig wie möglich.“

Das Berliner Institut ist bundesweit als Referenzadresse angesehen, der Kurzname Embryotox gilt bei Ärzten und werdenden Müttern als Synonym für unabhängiges Expertentum. Das gemeinsam vom Berliner Senat und aus Bundesmitteln finanzierte Zentrum befasst sich bereits im 26. Jahr mit der Verträglichkeit und Sicherheit von Arzneimitteln in Schwangerschaft und Stillzeit, sammelt dafür seit 1988 Daten, wertet sie aus und gleicht sie mit denen ähnlicher Zentren weltweit ab. Ihr Wissen geben die Experten in Fachbüchern und im Internet unter www.embryotox.de an Ärzte und Apotheker weiter, per Telefon- und Onlineberatung auch direkt an werdende Mütter.

Aktueller und präziser als in Beipackzetteln und Roten Listen des Dachverbands der Pharmaindustrie werden hier täglich bis zu 80 Anfragen von Schwangeren sowie aus Universitätskliniken, Praxen und Apotheken aller Bundesländer und auch europäischer Nachbarstaaten beantwortet.
Embryotox füllt eine Forschungslücke: Weil an schwangeren und stillenden Frauen aus naheliegenden Gründen keine Studien durchgeführt werden dürfen, müssen die fehlenden Daten durch Erfahrungswerte ersetzt werden. Und davon besitzt das Institut sehr viele, vor allem aus Fragebögen und Interviews mit Frauen, die die Ärzte durch eine Schwangerschaft unter einer Medikation begleitet haben.

Neben individueller Beratung bietet die institutseigene Website darüber hinaus via Suchmaske Informationen zu den wichtigsten 440 Arzneimittel-Wirkstoffen. Seit sie 2008 online ging, wurde die Seite www.embryotox.de bereits fast drei Millionen Mal aufgerufen. Zu Nasenspray findet sich etwa die folgende Info: „Hinweise auf eine mögliche teratogene (fruchtschädigende) Wirkung haben sich auch bei weit verbreitetem Einsatz in der Schwangerschaft nicht ergeben und sind aufgrund der geringen resorbierten Menge auch nicht zu erwarten.“ Kein Grund für Schwangere also, sich bei hartnäckiger Symptomatik dieses Mittel vorzuenthalten, zumal wenn es auf wenige Tage beschränkt bleibt.

Doch wenn es nicht nur um Nasenspray geht – was können Medikamente konkret anrichten? „Fehlbildungen kommen durchschnittlich bei etwa drei bis fünf von 100 geborenen Kindern vor, das ist das sogenannte Basisrisiko. Von wiederum 100 Kindern mit Fehlbildungen sind diese jedoch nur bei zwei bis vier durch äußere chemische oder physikalische Einwirkungen entstanden“, erklärt Schaefer. „Und dabei spielen Drogen, insbesondere Alkohol, eine wesentlich größere Rolle als Medikamente. Diese machen insgesamt nur etwa ein Prozent aller angeborenen Fehlbildungen aus.“

Verzicht aus Angst dagegen könne fatale Folgen haben: „Es gibt Erkrankungen, da ist eine Nichtbehandlung sogar schlimmer als eine Medikation, etwa bei Diabetes, Schilddrüsenstörungen, chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, einer Epilepsie, bestimmten Infektionen oder schweren psychischen Erkrankungen“, erläutert der Toxikologe. Wenn die Mutter völlig aus der Balance und extrem verängstigt sei, bekomme das Kind in der Gebärmutter das mit. Das könne gravierendere Auswirkungen haben als ein Medikament. Ähnlich sieht es bei schweren Wochenbettdepressionen aus.

Die schwarze Liste ist überschaubar

Auch wenn unerkannte Risiken wie im Falle von Contergan heute unwahrscheinlich scheinen: Es gibt sie, die schwarze Liste extrem gefährlicher Wirkstoffe. „Das ist eine übersichtliche Anzahl“, sagt Schaefer. Isotretinoin gehört etwa dazu, das im sehr starken Aknemittel Accutane steckt. Dieses Medikament ist mit einer Schwangerschaft nicht vereinbar, da es nachweislich zu Fehlbildungen der Ohren, und des Herzens und anderer Organe führen kann. Problematisch sind laut Schaefer auch hochdosierte Vitamin-A-Präparate sowie einige Anti-Epileptika. Von solchen extrem gefährlichen Präparaten abgesehen: Chronisch kranke Frauen, die auf Dauermedikation angewiesen sind, können bei guter Beratung ohne weiteres ganz gesunde Kinder zur Welt bringen.

Aber wie ist die Lage bei nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten, etwa Kopfschmerztabletten? So gehört zum Beispiel Paracetamol zu den wenigen Wirkstoffen, die in der Schwangerschaft ausdrücklich erlaubt sind. In therapeutischer Dosierung besteht keine Gefahr für das Ungeborene. Eine Dauermedikation über weite Teile der Schwangerschaft hingegen ist bislang kaum untersucht. Für Aufsehen gesorgt hat in diesem Herbst daher eine Studie aus Norwegen, die Kindern, deren Mütter „an mehr als 28 Tagen in der Schwangerschaft“ das so häufig empfohlene Paracetamol eingenommen haben, noch im Alter von drei Jahren Entwicklungsdefizite bescheinigt – eine einzige Tablette alle zehn Tage in einer 280 Tage dauernden Durchschnittsschwangerschaft würde diesen Kriterien genügen.

Christof Schaefer hält die Studie für seriös und interessant, allerdings als einzelne Untersuchung nicht zwangsläufig für aussagekräftig. „Keine Frau muss sich deshalb mit schlimmen Kopfschmerzen herumplagen. Es ist das erste Mal, dass ein solcher Zusammenhang bei diesem alten Schmerzmittel hergestellt wurde. Ein plausible Erklärung für die unterstellte Wirkung fehlt bisher. Ohne weitere Forschungen kann man das nicht bestätigen.“

Eine ausführliche Beratung sei fast immer angebracht, wenn über den Zeitraum von ein paar Tagen hinaus Medikamente genommen würden, sagt er – unter anderem, weil man die Wirkung oft nicht im Detail kennt und es nicht egal ist, in welchem Schwangerschaftsstadium man was nimmt. So muss man etwa über Ibuprofen wissen, dass es zwar eines der Mittel der ersten Wahl bei Schmerzen und Entzündungen ist – aber nur bis zur 28. Schwangerschaftswoche. „Danach dürfen Schwangere es nicht mehr nehmen, denn nun stellt sich der Kreislauf des Fötus langsam auf die Geburt ein, ist empfindlicher und kann geschädigt werden“, erklärt Schaefer.

Alles in allem sei auch er als Arzt immer wieder fasziniert, wie widerstandsfähig so ein winziger werdender Mensch sei. Trotz Umweltgiften, womöglich nicht optimaler Ernährung und Medikamenteneinnahme kommen die weitaus meisten Kinder unbeschädigt auf die Welt. „Es ist beeindruckend, was ein Embryo so alles aushält, dafür haben Jahrmillionen der Entwicklungsgeschichte des Menschen gesorgt.“

Sind Nasensprays oder Inhalierstifte auch in der Schwangerschaft noch erlaubt?

Ja, wenn bei einer Erkältung das Nasenspray nicht über einen längeren Zeitraum genommen wird. Denn Schnupfensprays wirken auch im übrigen Körper, z.B. an den Blutgefässen der Plazenta, etwas gefässverengend, was aber für begrenzte Zeit kein Problem ist. Ungünstiger wäre auf jeden Fall, wenn Sie durch die verstopfte Nase zuwenig Sauerstoff aufnehmen können. Das kann Ihr Baby eventuell mehr beeinträchtigen als die minimalen Nebenwirkungen eines Medikaments.

Versuchen Sie trotzdem, zunächst mit harmlosen Meerwasser- oder Kochsalzsprays auszukommen oder mit Nasensprays in niedriger Konzentration, z.B. für Säuglinge. Die verdünnte Lösung wirkt meist noch stark genug an der Nasenschleimhaut, aber nur noch sehr gering im übrigen Körper. Auch ein Erkältungsbad kann schon helfen.

Die aktiven Wirkstoffe im Inhalierstift oder in Nasensalbe sind pflanzlich, meist Menthol, Kampfer und Kiefernnadel-Öl. Vor allem Menthol wirkt leicht betäubend, kühlend und abschwellend. Alle drei Stoffe sind in diesen geringen Dosierungen nicht schädlich, auch nicht in der frühen Schwangerschaft. Wenn Sie bei Erkältung gute Erfahrungen damit gemacht haben, dürfen Sie das Mittel auch in der Schwangerschaft verwenden.

„Ich bin in der 15. Schwangerschaftswoche und habe einen ziemlich heftigen Schnupfen. Tagsüber mache ich Spülungen mit Kochsalz, aber sobald ich mich hinlege, verstopft meine Nase total. Um nachts einigermassen schlafen zu können, habe ich insgesamt zweimal das Nasenspray „Triofan“ mit folgenden Inhaltsstoffen angewandt: Wirkstoffe: Xylometazolini hydrochloridum 1 mg/0,5 mg und Carbocisteinum 10 mg/5 mg. Hilfsstoffe: Konservierungsmittel: Benzalkonii chloridum, Alcohol benzylicus. Meinen Hausarzt hatte ich danach gefragt, ob nicht auch Schnupfensprays (wie fast alles) in der Schwangerschaft tabu seien. Er beruhigte mich, indem er mir erklärte, dass der Grund dafür keine Beeinträchtigung des Embryos/Fötus sei, sondern lediglich den mütterlichen Blutdruck erhöhe und bei mir gegen eine sporadische Anwendung nichts spreche. Habe ich nun Grund, mir Sorgen zu machen?“
Antwort: Es ist in der Tat unproblematisch, ein Schnupfenspray, also ein Spray mit einem gefäßverengenden Wirkstoff, insbesondere ab dem zweiten Schwangerschaftstrimester einzunehmen. Achten Sie aber darauf, dass Sie es nur rund zwei Mal am Tag und auch nicht über mehr als fünf Tage hinweg anwenden. Wie Ihr Gynäkologe bereits festgestellt hat, kann ein Nasenspray in der Schwangerschaft in höheren Dosen und über längere Zeit weg eingenommen den Blutdruck erhöhen, was eine ungünstige Versorgung des Kindes zur Folge haben kann. Ihrem Kind direkt schadet es aber nicht.
Am besten ist es immer, wenn Sie ein Präparat mit nur einem Wirkstoff einnehmen. Ihr Apotheker wird Sie dazu gerne beraten.
Ute Lichte, Pharmazeutin

Nasentropfen bei Säuglingen gefährlich

Ein Ärzteteam aus der Kinder- und Jugendklinik des Universitätsklinikums Erlangen berichtet in der Monatszeitschrift Kinderheilkunde von den schweren Nebenwirkungen abschwellender Nasentropfen bei einem Neugeborenen.

Die Tropfen mit dem Wirkstoff Xylometazolin sind in Deutschland frei verkäuflich und in der Anwendung auch bei Säuglingen und Kleinkindern weit verbreitet.

Dreimal täglich 0,1 ml

In diesem Fall hatten die Eltern ihren 30 Tage alten Säugling, ein Mädchen, ins Krankenhaus gebracht. Sie hatten es am Tag zuvor wegen eines Schnupfens mit Nasentropfen behandelt.

Auf Anraten der Hebamme gaben sie 3-mal täglich jeweils 0,1 ml 0,05?%iger Xylometazolinlösung mittels einer Feindosierungsspritze in jedes Nasenloch. Dieses Arzneimittel ist für Kinder unter 2 Jahren aber laut Fachinformation kontraindiziert, heißt es in dem Beitrag.

Erbrechen, Atemstillstand, Bewusstlosigkeit

Wegen Erbrechen, Atemstillstand und Bewusstlosigkeit wurde der Säugling auf die pädiatrische Intensivstation aufgenommen.

Nachdem mögliche Krankheitsursachen – eine Infektion mit Bakterien oder Viren, andere schädliche Substanzen in Blut, Urin und Gehirnflüssigkeit – negativ getestet wurden, stellten die Ärzte im Urin eine hohe Konzentration von Xylometazolin fest.

Xylometazol-Vergiftung

Das Kind erholte sich 26 Stunden nach der Aufnahme spontan, wurde wach, die Atmung war unauffällig, und es fanden sich keine weiteren Symptome, sodass die Symptomatik durch eine Xylometazol-Vergiftung erklärt werden konnte, schreiben die Autoren.

Die Gefährlichkeit von Sympathomimetika enthaltenden Nasentropfen bei Neugeborenen und Kleinkindern ist bekannt. Sie bewirken eine Verengung der Gefäße, was die Schleimhautschwellung vermindert. Sie können aber zugleich die Herzfrequenz senken und betäubend wirken, was zu einer verlangsamten Atmung und einem komaähnlichen Zustand führen kann.

Drei Neugeborene im Koma

Schon 2006 berichteten Ärzte aus der Heidelberger Kinderklinik über drei Neugeborene, die nach Dosierungen in der zugelassenen Indikation ins Koma gefallen waren. In England darf freiverkäufliches Xylometazolin nur bei Kindern ab 6 Jahren eingesetzt werden.

Otriven gegen Schnupfen 0,025% Nasentropfen für Säuglinge und Kleinkinder

Otriven Protect 1 mg/ml + 50 mg/ml Nasenspray, Lösung

Wirkstoffe: Xylometazolinhydrochlorid / Dexpanthenol Anwendungsgebiete: Für Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahren: Zur Abschwellung der Nasenschleimhaut bei Schnupfen (Rhinitis) und zur Förderung der Heilung von Schleimhautschäden, zur Behandlung von anfallsweise auftretendem Fließschnupfen (Rhinitis vasomotorica) und zur Behandlung einer verstopften Nase nach Nasenoperationen. Zur Abschwellung der Nasenschleimhaut bei Schnupfen in Verbindung mit akuten Entzündungen der Nasennebenhöhlen (Rhinosinusitis). Warnhinweis: Enthält Benzalkoniumchlorid. Packungsbeilage beachten. Apothekenpflichtig. Stand: 01/2019. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Otriven SinuSpray 0,1 %

Wirkstoff: Xylometazolinhydrochlorid 1 mg/ml. Anwendungsgebiete: Für Erwachsene und Schulkinder: Zur Abschwellung der Nasenschleimhaut bei Schnupfen, anfallsweise auftretendem Fließschnupfen (Rhinitis vasomotorica), allergischem Schnupfen (Rhinitis allergica). Zur Erleichterung des Sekretabflusses bei Entzündung der Nasennebenhöhlen sowie bei Katarrh des Tubenmittelohrs in Verbindung mit Schnupfen. Warnhinweis: Enthält Benzalkoniumchlorid. Packungsbeilage beachten. Apothekenpflichtig. Stand: 12/2018. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Otriven gegen Schnupfen 0,1 % Dosierspray ohne Konservierungsstoffe

Wirkstoff: Xylometazolinhydrochlorid 1 mg/ml. Anwendungsgebiete: Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahren: Zur Abschwellung der Nasenschleimhaut bei Schnupfen, anfallsweise auftretendem Fließschnupfen (Rhinitis vasomotorica), allergischem Schnupfen (Rhinitis allergica). Zur Erleichterung des Sekretabflusses bei Entzündung der Nasennebenhöhlen sowie bei Katarrh des Tubenmittelohrs in Verbindung mit Schnupfen. Apothekenpflichtig. Stand: 12/2018. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Otriven gegen Schnupfen 0,1 % Nasenspray

Wirkstoff: Xylometazolinhydrochlorid 1 mg/ml. Anwendungsgebiete: Für Erwachsene und Schulkinder: Zur Abschwellung der Nasenschleimhaut bei Schnupfen, anfallsweise auftretendem Fließschnupfen (Rhinitis vasomotorica), allergischem Schnupfen (Rhinitis allergica). Zur Erleichterung des Sekretabflusses bei Entzündung der Nasennebenhöhlen sowie bei Katarrh des Tubenmittelohrs in Verbindung mit Schnupfen. Warnhinweis: Enthält Benzalkoniumchlorid. Packungsbeilage beachten. Apothekenpflichtig. Stand: 12/2018. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Otriven 0,1 % Nasentropfen

Wirkstoff: Xylometazolinhydrochlorid 1 mg/ml. Anwendungsgebiete: Für Erwachsene und Schulkinder: Zur Abschwellung der Nasenschleimhaut bei Schnupfen, anfallsweise auf-tretendem Fließschnupfen (Rhinitis vasomotorica), allergischem Schnupfen (Rhinitis allergica). Zur Erleichterung des Sekretabflusses bei Entzündung der Nasennebenhöhlen sowie bei Katarrh des Tubenmittelohrs in Verbindung mit Schnupfen. Warnhinweis: Enthält Benzalkoniumchlorid. Packungsbeilage beachten. Apothekenpflichtig. Stand: 12/2018. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Otriven gegen Schnupfen 0,1 % Nasentropfen

Wirkstoff: Xylometazolinhydrochlorid 1 mg/ml. Anwendungsgebiete: Für Erwachsene und Schulkinder: Zur Abschwellung der Nasenschleimhaut bei Schnupfen, anfallsweise auftretendem Fließschnupfen (Rhinitis vasomotorica), allergischem Schnupfen (Rhinitis allergica). Zur Erleichterung des Sekretabflusses bei Entzündung der Nasennebenhöhlen sowie bei Katarrh des Tubenmittelohrs in Verbindung mit Schnupfen. Warnhinweis: Enthält Benzalkoniumchlorid. Packungsbeilage beachten. Apothekenpflichtig. Stand: 12/2018. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Otriven gegen Schnupfen 0,1 % Einzeldosispipetten Nasentropfen, Lösung für Erwachsene und Schulkinder (Wirkstoff: Xylometazolinhydrochlorid). Zur Abschwellung d. Nasenschleimhaut b. Schnupfen, anfallsw. auftretendem Fließschnupfen (Rhinitis vasomotorica), allerg. Schnupfen (Rhinitis allergica). Zur Erleichterung d. Sekretabflusses b. Nasennebenhöhlenentzündungen sowie b. Tubenmittelohrkatarrh in Verbindung mit Schnupfen. Das Präparat ist für Erwachsene und Schulkinder bestimmt. Hinweis: Erst für Kinder ab 6 Jahren geeignet! Rezeptfrei in Ihrer Apotheke. Referenz: OTR8-E03. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Otriven 0,05 % Dosierspray ohne Konservierungsstoffe

Wirkstoff: Xylometazolinhydrochlorid 0,5 mg/ml. Anwendungsgebiete: Für Kinder von 2 bis 12 Jahren: Zur Abschwellung der Nasenschleimhaut bei Schnupfen, anfallsweise auftretendem Fließschnupfen (Rhinitis vasomotorica), allergischem Schnupfen (Rhinitis allergica). Zur Erleichterung des Sekretabflusses bei Entzündung der Nasennebenhöhlen sowie bei Katarrh des Tubenmittelohrs in Verbindung mit Schnupfen. Apothekenpflichtig. Stand: 12/2018. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Otriven gegen Schnupfen 0,05 % Nasentropfen

Wirkstoff: Xylometazolinhydrochlorid 0,5 mg/ml. Anwendungsgebiete: Für Kinder von 2 – 6 Jahren: Zur Abschwellung der Nasenschleimhaut bei Schnupfen, anfallsweise auftretendem Fließschnupfen (Rhinitis vasomotorica), allergischem Schnupfen (Rhinitis allergica). Zur Erleichterung des Sekretabflusses bei Entzündungen der Nasennebenhöhlen sowie bei Katarrh des Tubenmittelohrs in Verbindung mit Schnupfen. Warnhinweis: Enthält Benzalkoniumchlorid. Packungsbeilage beachten. Apothekenpflichtig. Stand: 12/2018. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Otriven gegen Schnupfen 0,025 % Nasentropfen

Wirkstoff: Xylometazolinhydrochlorid 0,25 mg/ml. Anwendungsgebiete: Säuglinge und Kleinkinder unter 2 Jahren: Entzündungszustände der Schleimhäute im Nasen-Rachenraum (z.B. Schnupfen; zur Erleichterung des Sekretabflusses bei Nasennebenhöhlenentzündung; bei Tubenmittelohrkatarrh). Warnhinweis: Enthält Benzalkoniumchlorid. Packungsbeilage beachten. Apothekenpflichtig. Stand: 12/2018. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Otri-Allergie Nasenspray Fluticason

Wirkstoff: 0,05 mg Fluticasonpropionat/Sprühstoß Anwendungsgebiete: Für Erwachsene ab 18 Jahren: Zur symptomatischen Behandlung bei allergischer Rhinitis (Heuschnupfen). Hinweis: Erst anwenden, wenn eine saisonale allergische Rhinitis ärztlich diagnostiziert wurde. Warnhinweis: Enthält Benzalkoniumchlorid. Apothekenpflichtig. Stand: 07/2018. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Otriven-Nasentropfen für Säuglinge: Warnung vor falscher Dosierung

Wenn Eltern ihrem Kind Otriven-Nasentropfen für Säuglinge mit 0,025 Prozent Xylometazolin mit der beigelegten Pipette in die Nase träufeln, laufen sie Gefahr, die Tropfen überzudosieren. Darauf weist die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) hin. Mehrere Eltern hatten eine Apotheke darauf aufmerksam gemacht, dass die zulässige Gabe der empfohlenen Tropfenmenge mit der Pipette schwierig umzusetzen sei, so die AMK in ihrer Warnung. Vor allem jüngere Kinder halten bei der Verabreichung von Nasentropfen häufig nicht still und strampeln. Je jünger das Kind, desto größer sei die Gefahr einer Fehldosierung.

Überdosierung von Nasentropfen kann lebensgefährlich sein

Abschwellende xylometazolin- und oxymetazolinhaltige Nasentropfen für Säuglinge und Kleinkinder enthalten in der Packungsbeilage den Warnhinweis zu schweren Nebenwirkungen – insbesondere zur Gefahr eines Atemstillstands bei Babys. Die empfohlene Tagesdosis liegt bei dreimal täglich einem Tropfen für jedes Nasenloch. Laut AMK können bereits bei den empfohlenen Dosen schwere Nebenwirkungen auftreten.

Erst im vergangenen Jahr wurde den Produktinformationen ein zusätzlicher Hinweis hinzugefügt: Bei Säuglingen unter einem Jahr wird die Anwendung nur unter ärztlicher Aufsicht empfohlen.

Otriven-Nasentropfen für Säuglinge sollen bei Schnupfen und Entzündungen der Nasennebenhöhlen den Abluss des Nasensekrets erleichtern und dafür sorgen, dass die kleinen Patienten wieder freier atmen können. Die Nasentropfen sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.

Tipps für die Anwendung von Nasentropfen bei Säuglingen

Die AMK bittet Apotheken jetzt, Eltern über die Risiken aufzuklären und Tipps zur richtigen Anwendung zu geben. Dies sind die wichtigsten Hinweise zur Verabreichung von Nasentropfen für Säuglinge:

  • Am einfachsten ist die Verabreichung, wenn das Baby oder Kleinkind auf dem Rücken liegt. Der Kopf sollte leicht nach hinten gebeugt sein.
  • Die Pharmazeutische Zeitung (PZ) empfiehlt für die korrekte Anwendung: „Die Pipette des Arzneimittels mit der Lösung wird vorsichtig etwa einen halben Zentimeter in das Nasenloch des Babys eingeführt, und durch ganz leichten Druck auf das Saughütchen wird ein Tropfen appliziert. Das lässt sich vorher auch gut außerhalb der Nase üben. Der Druck auf das Saughütchen wird konstant gehalten und dabei der Applikator wieder aus der Nase herausgezogen, um zu verhindern, dass Nasenschleim in die Pipette gesogen wird. Die Pipette vollständig entleeren und gründlich abwischen, bevor sie zurück in die Flasche gesteckt wird.“
  • Vor der Anwendung sollten Sie dem Kind die Nase putzen.
  • Nutzen Sie die Nasentropfen nur für einen Patienten – und niemals länger als sieben Tage. Es besteht die Gefahr einer Nasentropfen-Abhängigkeit.
  • Ist die Flasche geöffnet, sollten Sie die Tropfen nicht länger als vier Wochen verwenden und danach über den Restmüll entsorgen.

Behandlungsmöglichkeiten für schwangeren FrauenSinusitis in der Schwangerschaft – Was tun?

Eine Sinusitis bei schwangeren Frauen ist als Folge der häufig auftretenden Schwangerschaftsrhinitis nicht selten. Wie lassen sich die Symptome der Sinusitis behandeln, ohne dem Baby zu schaden?

Bei etwa 20 % aller Frauen schwillt die Schleimhaut der oberen Atemwege während der Schwangerschaft an. Schwangere sind deshalb besonders anfällig für eine Entzündung der Nasennebenhöhlen (Sinusitis). Wenn es zu einer Erkrankung kommt, bieten sich vor allem sanfte Methoden zur Behandlung der Symptome an. Aber auch auf medikamentöse Maßnahmen müssen Sie nicht verzichten.

Sinusitis-Behandlung: Was ist während der Schwangerschaft erlaubt?

Viele angehende Mütter stehen bei einer Nasennebenhöhlenentzündung vor einer schwierigen Frage: Was darf ich tun, um die Sinusitis-Symptome zu bekämpfen, ohne meinem Baby zu schaden? Vor diesem Hintergrund fürchten viele schwangere Frauen gesundheitsschädliche Nebenwirkungen von typischen Sinusitis-Medikamenten wie Antibiotika und abschwellenden Nasentropfen.

Den Nebenwirkungen von Medikamenten stehen auf der anderen Seite ernsthafte Risiken bei einer unzureichenden Behandlung gegenüber. So steigt bei einer unbehandelten Sinusitis während der Schwangerschaft z. B. das Risiko einer Fehlgeburt. Die Sinusitis auszusitzen, ohne sie zu therapieren, ist also keine sinnvolle Alternative.

1. Nasentropfen/Nasensprays bei Nasennebenhöhlenentzündung

Bei Sinusitis in der Schwangerschaft sind abschwellende Nasentropfen generell nicht zu empfehlen! Viele Medikamente sind auch gar nicht für Schwangere zugelassen. Nur bei starken Symptomen ist ein kurzzeitiger Einsatz ratsam. Als dauerhafte Alternative bieten sich pflegende Nasensprays mit Dexpanthenol an, um die Schleimhäute ohne Nebenwirkungen zu befeuchten.

Welches Nasenspray ist das richtige?

2. Antibiotika bei bakteriell verursachter Sinusitis

Bei bakteriellen Infektionen wird eine Sinusitis – nur wenn unbedingt notwendig – mit Antibiotika behandelt. Eine bakterielle Infektion erkennt man an hartnäckigen Symptomen, die auch nach 2 Wochen nicht verschwinden. Zudem werden bakterielle Infekte oft von hohem Fieber begleitet.

Während der Schwangerschaft reichen die Risiken einer bakteriell verursachten Sinusitis bis hin zur Fehlgeburt und sind damit größer als die möglichen Nebenwirkungen von Antibiotika. Generelle Aussagen lassen sich zwar nur schwer treffen, aber in der Regel sollten bakterielle Infekte bei Schwangeren deshalb mit Antibiotika behandelt werden. Penicilline können beispielsweise relativ bedenkenlos eingenommen werden – und zwar auch im ersten Schwangerschaftsdrittel.

Welches Antibiotikum sinnvoll ist und welche Dosis verabreicht wird, sollten Sie jedoch in jedem Fall mit Ihrem behandelnden Arzt abstimmen.

Sinusitis: Wann helfen Antibiotika?

3. Kortison bei chronischer Sinusitis

Kortisonhaltige Nasensprays werden vor allem bei chronischer Nasennebenhöhlenentzündung und in Verbindung mit Allergien verschrieben. Sie wirken abschwellend und entzündungshemmend.

In niedriger Dosierung müssen die Nebenwirkungen von Kortisonsprays auch von Schwangeren nicht gefürchtet werden. Als Spray werden sie lokal eingesetzt und betreffen den gesamten Organismus kaum. Jedoch sollten Frauen in den ersten 3 Monaten der Schwangerschaft die Anwendung solcher Sprays möglichst vermeiden.

Kortison bei Sinusitis

4. Sinusitis-Behandlung ohne Medikamente

Um die Nebenwirkungen von Medikamenten zu vermeiden, greifen viele schwangere Frauen auf Hausmittel gegen Nasennebenhöhlenentzündung zurück. Kräutertees, Dampfinhalationen oder Infrarotlicht sind bei Sinusitis tatsächlich ratsam, weil sie wohltuend sind und die Genesung beschleunigen können – auch während der Schwangerschaft.

Hausmittel bei Sinusitis

Auch das Atemtherapiegerät RC-Cornet® PLUS NASAL hilft nachweislich, eine Sinusitis zu therapieren. Durch die Anwendung werden festsitzendes Sekret gelöst und die Symptome reduziert. Besonders für Schwangere ist diese Therapieform geeignet, weil sie keine Nebenwirkungen erzeugt und den Bedarf an Medikamenten senkt.

Atemtherapie mit dem RC-Cornet® PLUS NASAL

Fazit

Hausmittel können eine Therapie mit Medikamenten besonders bei starken Beschwerden nicht ersetzen. Auf eine medikamentöse Therapie der Sinusitis sollte man in der Schwangerschaft daher auf keinen Fall verzichten. Jedoch ist eine niedrige Dosierung der Medikamente ratsam sowie die Unterstützung der Therapie durch nicht-medikamentöse Maßnahmen.

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Rhinisan in der Schwangerschaft?

Antwort: Es besteht kein Grund zur Sorge! Rhinisan ist im Austria- Codex nicht gelistet, nach meiner Internetrecherche sollte der Wirkstoff in Rhinisan „Triamcinolon acetonid“ sein, ein kortisonartiger Wirkstoff, der bei uns als Nasacort- Nasenspray verkauft wird.

Grundsätzlich sind inhalierbare Kortisonpräparate in der Schwangerschaft sehr gut verträglich, das Basisrisiko für angeborene Anomalien von drei Prozent beim Menschen wird dadurch nicht deutlich erhöht.

Außerdem sind Sie bereits in der 28. Woche, die Zeit der besonderen Empfindlichkeit des Embryo / Fetus ist längst vorüber.

Triamcinolon acetonid konkret ist in der humanen Schwangerschaft noch nicht umfangreich systematisch untersucht, im Gegensatz zu ähnlichen Wirkstoffen wie z.B. Beclomethason oder Budesonid – zu diesen Substanzen gibt es bereits sehr umfangreiche Erfahrung zum Einsatz bei Schwangeren.

„Rhinocort“ wäre ein Budesonid- haltiges Nasenspray, und in der Schwangerschaft zu bevorzugen, da sich in über 6.000 beobachteten Schwangerschaftsverläufen kein Hinweis auf fruchtschädigende Effekte gezeigt hat. Bitte sprechen Sie mit Ihrem HNO-Arzt, ob z.B. Rhinocort eine mögliche Alternative wäre.

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Autoren:
Dr. Herbert Juch, Institut für Zellbiologie, Histologie und Embryologie der Medizinischen Universität Graz

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