Nähen nach der geburt

Zu eng genäht nach Geburt… wer noch???

Hallo ihr Lieben, hab mal ne Frage.
Ich bin bei der Geburt gerissen (Schamlippe & in der Scheide), habe dann noch einen Dammschnitt gehabt. Dazu kam eine Ausschabung weil die Nachgeburt nicht richtig rauskam
& eine Not Op weil eine Aterie nicht mit zugenäht wurde und ich innere Blutungen bekam.
Als hätte das nicht gereicht, wird man bei jedem Schäferstündchen daran erinnert…
Das ist jetzt heute 17 Wochen her und ich kann immer noch nicht schmerzfrei mit meinem Mann schlafen.
Der Arzt meinte:,, 2 Finger passen rein, alles gut!"
Ok… aber ein Penis ist ja nicht wirklich mit 2 Fingern gleichzusetzen…. Wäre mir jedenfalls neu
Bei einer Bekannten ist es auch so und ihr Arzt sagte, das da wer großzügig genäht hat.
Wer hat das auch gehabt und wie ist es ausgegangen.
Muß man unbedingt nohmal "aufgeschnitten" und nochmal genäht werden?
Aber, verstehe eh nicht, wie das gehen soll…
Der Arzt hat doch keinen "Saum" gelassen falls nochmal was geändert werden muss…
Würde mich jedenfalls freuen, falls ihr Tips habt was man machen kann.
Es ist ja schon besser als vor 3 Monaten aber eben noch nicht gut.
Mal eben spontan und schnell Liebe machen geht nicht… immer erst schön vorsichtig…Ist doch blöd… will auch wieder mit meinem Mann schlafen können wie früher.
Danke für eure Antworten und schöne Weihnachten an alle
Liebe Grüße Michelle

Nach Dammriss zu eng genäht..

Hallo Mädels,

auch ich möchte mich mal zu Wort melden. Habe seit der Geburt (21.07.12) nichts mehr beitragen können, denn der kleine und zu viel Besuch halten mich ziemlich auf Trab!

Erstens gratuliere ich allen Mamis zu ihrem Nachwuchs!! Ich denke jetzt haben wir es inzwischen alle geschafft.

Kurz zu meiner Geburt: Am errechneten Entbindungstermin wurde die geburt eingeleitet (wegen insulinpflichtigem Diabetes). Um 14:30 Uhr habe ihc meine erste viertel Tablette bekommen. gegen 17:00 Uhr meine zweite viertel Tablette. Um 18:00 Uhr hatte ich einen Blasensprung und dann gings los mit wehen also ca. von 18:01 Uhr bis zur Geburt unseres kleinen um 20:25 Uhr. eine wehe nach der anderen. ich konnte mich kaum zwischendurch bewegen. ich war danach fix und fertig!! echt heftig so kurz und doch so schmerzvoll! Naja letztendlich ist er dann in 2 ein halb stunden auf die welt gekommen. nicht schlecht für eine erstgebärende oder ?? 🙂

Naja nun zu meinem anliegen. Ich hatte einen Riss zweiten Grades. Die Diensthabende Ärztin hat mich genäht, aber leider zu eng genäht. Die Hebamme hatte diese Vermutung schon zwei wochen nach der entbindung, aber sie sagte ich soll mal abwarten und schauen ob es beim geschlechtsverkehr weh macht. Und ich sollte es dann bei der Untersuchung bei meiner Gyn. ansprechen. Nach dem Wochenbett habe ich es mit meinem Mann versucht, doch geschweige denn das es weh macht, kann er gar nicht eindringen weil es so eng ist. vorgestern war ich zur gyn untersuchung und die meinte auch : Oh ja, da komme ich nicht mal richtig mit den Fingern rein, das hat keinen Sinn. Das schaffen sie niemals alleine. Sowas habe ich ja noch nie erlebt! -> Es muss wieder aufgeschnitten werden.

Habe für anfang oktober einen termin nochmal in dem krankenhaus indem ich entbunden habe. ich möchte gerne das rechtlich geltend machen und einen schadenersatz oder zumindest schmerzensgeld anfordern. so leben kann ich nicht. möchte keine nonne sein 😉 und wenn mir das zusteht denke ich warum nicht. was sagt ihr dazu? Soll ich diesen weg gehen? Es wäre zumindest ein Trost gegen meine Nadelphobie. letzendlich bekomme ich wieder eine örtliche betäubung und ich habe wieder schmerzen beim sitzen.. jetzt wo alles abgeheilt ist und ich in den normalen alltag kann wieder so ein sch´´ß..

bin mal gespannt was ihr so sagt und was ihr machen würdet!!

LG Kiwunsch mit Malik, der gerade neben ihr auf der Couch schläft..

Der „Husband Stitch“

Wenn Sie heute noch keinen Grund dazu hatten, Ihren Kopf in Verzweiflung mehrfach gegen die Wand zu hämmern, haben wir nun den passenden Artikel für Sie: Das ist die Wahrheit hinter dem „Husband Stitch“.

Bittere Realität für manche Frauen: der „Husband Stitch“.

Es hört sich an wie eine dieser Horrorgeschichten aus dem Mittelalter: Frauen, die nach der Geburt „enger“ zugenäht werden, um den Geschlechtsverkehr für den Mann „lustvoller“ zu machen. Der sogenannte „Husband-Stitch“ ist aber keine Fabel aus längst vergangenen Zeiten, sondern bittere Realität.

„Husband Stitch“ – Wenn Frauen ihrer körperlichen Autonomie beraubt werden

Verlässliche Informationen über den „Husband Stitch“ (manchmal auch noch schlimmer: „daddy stitch“) gibt es kaum. Sogar eine offizielle Definition ist auffallend abwesend im Internet oder Duden. Wikipedia nennt den Vorgang in einem kurzen Artikel ein „angeblich historisches chirurgisches Verfahren“ und spricht von einer Urban Legend oder einem Witz.
Auf der anderen Seite gibt es aber Berichte über Berichte im Internet in Schwangerschaftsforen und –communities von Frauen, denen, als sie am verletzlichsten waren, ihre körperliche Autonomie genommen wurde. Frauen, die im Deckmantel der Anonymität über die schrecklichen Schmerzen schreiben, die sie erleiden mussten, weil ihr Arzt „ihrem Mann einen Gefallen getan hat“. Frauen, deren Sexleben zur Qual geworden ist, weil Ärzte zum Wohl des Ehemannes und nicht zum Wohl der Frau gehandelt haben. Frauen, die sich im Kreißsaal Witze darüber anhören mussten, dass sie „so gut wie neu – vielleicht sogar besser – sein werden“. Frauen, deren Angst vor der Geburt von solchen archaischen Praktiken nur noch ins Unermessliche gesteigert wird.
Das Prekäre: Die Erfahrungen und Ängste dieser Frauen werden weitläufig als Paranoia abgetan. Wie der Wikipedia-Eintrag zeigt, werden diese Erlebnisse zu alten Fabeln oder Witzen gemacht – was uns in den Zeiten von #metoo einiges darüber verrät, wie viel Glaubwürdigkeit Frauen in der Gesellschaft wirklich eingeräumt wird.

Schwangerschaft

Dammschnitt und Dammriss – Info, Vorbeugung & Co.

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Schmerzen und Qual

Im Medizinlexikon möge sich keine Definition des „Husband Sitch“ finden lassen. Über die Realität der extra Naht, die den Vaginaleingang verengen soll, um dem Mann beim Geschlechtsverkehr mehr Lust zu verschaffen, berichten aber zahlreiche Frauen in teilweise erschütternden Kommentaren.
Die Website „MAMA BIRTH“ zitiert anonyme Mütter:

„Ich wusste nicht, dass ich einen Husband Stitch als Teil einer Reparatur eines Dammrisses dritten Grades bekommen hatte. Ich fand es nur Monate später heraus, als ich unter anderem wegen schmerzhaften Sex untersucht wurde. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich irgendjemand dieser Praxis freiwillig unterziehen würde. Sie hat unser Sexualleben ruiniert.“
„Ich hatte bei meinem ersten Baby einen Dammschnitt (dem ich nicht zustimmte … die Ärztin hat mich informiert, während sie den Schnitt durchgeführt hat). Danach hat sie mich zu eng zugenäht. Geschlechtsverkehr hat mir sechs Monate lang Schmerzen bereitet … Zuerst war es so qualvoll, dass wir es nicht einmal probieren konnten. Ich weinte jedes Mal, wenn wir es versuchten.“

Wenn Sie nun glauben, der „Husband Stitch“ sei nur ein amerikanisches Phänomen, müssen wir Sie leider enttäuschen. Das Magazin Edition F hat auf seiner Facebook-Seite deutsche Frauen nach ihren Erfahrungen bezüglich des „Husband Stitches“ befragt:

„Ich bin Gynäkologin und wurde im Kreißsaal mehrmals von den Ehemännern/Partnern pseudo-scherzhaft gefragt, ob ich nicht ’noch ein, zwei Stiche mehr machen‘ könne. Ich habe einfach nicht geantwortet und gehofft, dass die Frauen nicht gehört haben, was der Vater ihres Neugeborenen da gerade gesagt hat. Schwer vorstellbar, dass es Ärzte gibt, die sowas tatsächlich tun. Andererseits, so schwer auch wieder nicht, ältere männliche Gynäkologen mit einem mehr als fragwürdigen Frauenbild gibt es leider so einige.“
„‚Ach, ich näh einfach noch ein bisschen enger‘, sagte mein Arzt nach der Entbindung und grinste meinen Ex-Mann an …“

Wie soll der „Husband Stitch“ funktionieren? Gar nicht!

Die bittere Wahrheit: Das Resultat dieses übergriffigen Verhaltens funktioniert nicht einmal wie es soll (was dennoch noch das kleinste Problem am „Husband Stitch“ ist).

Fakt ist: Bei einer vaginalen Geburt kann das Gewebe zwischen Vulva und After der Frau – der sogenannte Damm – reißen. Das bezeichnet man als Dammriss. Früher führten Ärzte deshalb häufig einen vorbeugenden Dammschnitt durch, heute vertritt man allerdings den Standpunkt, dass ein spontaner Dammriss besser verheilen kann, weswegen ein Dammschnitt nur noch selten vorbeugend durchgeführt wird. Egal, ob Riss oder Schnitt, das Gewebe muss nach der Geburt genäht werden. Beim „Husband Stitch“ näht der Arzt das Gewebe noch etwas weiter zu, um den Vaginaleingang enger zu machen. Aber: Das hat keinen Einfluss auf den Lustgewinn des Mannes, denn die Vagina an sich wird so nicht enger. Also: Männer erfahren dadurch keinen lustvolleren Sex. Frauen erfahren dagegen bei der Penetration schreckliche Schmerzen. Was für eine sinnvolle Praxis. Nicht.

Was für ein sexistischer Mist

An alle Frauen – schwanger oder nicht: Bitte lasst euch durch solche Berichte nicht noch mehr Angst vor der Geburt machen! Dieser Artikel soll keineswegs eure Bedenken vor der Geburt noch vergrößern! Vielmehr soll und muss er auf eine Praxis hinweisen, die leider immer noch der Realität angehört und Sexismus von einer seiner dunkelsten Seiten darstellt. Denn der „Husband Stitch“ ist nur ein Phänomen eines immer noch prävalenten Gedankens: Frauenkörper existieren nur für Männer – für ihre Lust, ihr Schönheitsempfinden, ihren Komfort. Die Wünsche des Mannes werden priorisiert, die Wünsche, gar das Wohlergehen der Frau hinten angestellt.

Das einzige, das bei der Geburt eine Rolle spielen sollte, ist aber genau das: das Wohl von Mutter und Kind – und nicht der vermeintliche Lustgewinn des Mannes, der neben ihnen steht.

Schwangerschaft

Die Wahrheit über die Vagina nach der Geburt

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Schmerzen beim Geschlechtsverkehr nach einem Dammschnitt

(Prod-akszyn )

Antwort: Es ist durchaus nicht ungewöhnlich, dass nach der Entbindung mit einem Dammschnitt am Scheideneingang Probleme auftreten. Der Dammschnitt (Episiotomie) dient der Entlastung des Beckenbodens beim Durchtritt des Kindes, um ein Überdehnen und Zerreißen der tiefen Beckenbodenmuskulatur zu vermeiden. Durchgeführt wird der Dammschnitt bei:

  • straffen Weichteilen und dadurch drohendem Dammriss,

  • Frühgeburten,

  • ungünstiger Einstellung des Kindes (Beckenendlagen),

  • Abfallen der kindlichen Herztöne,

  • Anstreben einer Geburtsbeendigung.

Ein Dammschnitt wird auch bei jeder vaginaloperativen Entbindung (Zangen- oder Saugglockengeburt) gemacht.

Es gibt unterschiedliche Arten der Schnittführung mit unterschiedlichen Heilungstendenzen und Komplikationen. Wird der Schnitt in der Mitte Richtung After durchgeführt, heilt die Wunde am besten, das kosmetische Ergebnis ist meistens sehr gut. Anschließende Beschwerden treten dann selten auf. Ein Nachteil ist, dass bei Problemen während der Entbindung, also zum Beispiel eine Zangen- oder Saugglockenentbindung notwendig wird, der Schnitt nicht erweitert werden kann und dadurch die Gefahr besteht, dass der Damm bis zum Darm reißt. Anschließende Probleme, z. B. mit dem „Stuhlhalten“, sind möglich.

Wird der Schnitt von der Mitte, also von „sechs Uhr“ ausgehend zur Seite durchgeführt, ist die Gefahr der Darmverletzung kleiner, und der Schnitt ist im Notfall erweiterbar. Nachteilig sind die große Wunde, die starke Blutung und die Gefahr der Blutergussbildung mit anschließender Wundheilungsstörung. Trotzdem wird diese Form der Episiotomie, die „mediolaterale“, häufig angewendet, weil sie eben Platz schafft. Durch die Naht kann es zu kleinen Stufenbildungen kommen, oder Nerven, die durchtrennt waren, bilden kleine, knotige Strukturen, die schmerzhaft sein können.

Wenn beim Eindringen des Penis Schmerzen auftreten, sollten solche Stufenbildungen ausgeschlossen werden. Manchmal können diese so ausgeprägt sein, dass eine erneute Naht in Narkose notwenig wird. Vorher sollten andere Ursachen, die beim Einführen des Penis in die Scheide für Schmerzen verantwortlich sein können, ausgeschlossen werden. Dazu gehören Infektionen aller Art.

Die Wundheilung der Episiotomie dauert etwa sechs Wochen, bis dahin sollten sich die meisten Fäden aufgelöst haben und die Schwellung sollte zurückgegangen sein. Zu diesem Zeitpunkt ist dann normalerweise ein Geschlechtverkehr ohne Schmerzen möglich.

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Autoren:
Dr. Britta Bürger, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe

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Was ist ein Dammschnitt?

Der Damm ist Ihr Muskelgewebe zwischen Vagina und After. Manche Babys haben Probleme, auf die Welt zu kommen, weil die Vagina der Mutter zu eng für ihren Kopf ist. Wenn das bei Ihrem Baby der Fall ist, dann könnten Ihr Arzt/Ihre Ärztin oder Ihre Hebamme entscheiden, dass ein Dammschnitt Ihnen die Geburt erleichtern könnte. Dann wird Ihr Damm eingeschnitten, damit die Öffnung größer wird.
Dammschnitte werden heute nur noch selten gemacht, nur wenn bei der Geburt Komplikationen auftreten, wenn beispielsweise Ihr Baby im Geburtskanal in Not gerät. Hebammen wollen möglichst einen Dammschnitt vermeiden, weil er manchmal schlecht heilt und Sie in den Tagen nach der Geburt Schmerzen haben könnten (Enkin et al. 2000: 295; Carroli and Belizan 2004).
Inzwischen gehen die meisten Mediziner davon aus, dass ein Dammriss die bessere Alternative zum Dammschnitt ist. Manche Mediziner vertreten zwar die Meinung, dass ein Dammschnitt besser heilt als ein Dammriss, aber der wissenschaftliche Beweis dafür ist nicht erbracht (McGuiness et al. 1991).

Was ist ein Dammriss?

Bei einem Dammriss reißt das Gewebe zwischen Vagina und After meist an der dünnsten Stelle (einer so genannten Sollbruchstelle). Deshalb ist oft viel weniger Muskelgewebe betroffen als beim Schnitt.
Ein spontaner Dammriss ist weniger schmerzhaft (Klein et al. 1994) oder wenigstens nicht schmerzhafter (Sleep et al. 1984) als ein Dammschnitt.
Verschiedene Studien haben ergeben, dass es für die Beckenbodenmuskeln keinen Unterschied macht, ob die Mutter unter der Geburt einen Dammschnitt, Dammriss oder einen unbeschädigten Damm hatte. Drei Monate nach der Geburt waren die Beckenbodenmuskeln bei allen Frauen gleich stark (Allen et al. 1990; Sultan et al. 1994).

Wie wird ein Dammschnitt gemacht?

Bevor der Schnitt gemacht wird, werden Sie eventuell ein lokales Betäubungsmittel bekommen. Wenn sich der Kopf Ihres Babys schon zeigt, dann ist das nicht mehr nötig, denn dann ist keine Nervenbahn mehr durchblutet und Ihr Damm ist gefühllos.
Das Gewebe, dass während der Geburt sehr stark unter Spannung steht, wird dann mit einem Skalpell aufgeschnitten.

Werde ich entscheiden können, ob ich einen Dammschnitt bekomme?

Wenn Sie einen Dammschnitt vermeiden wollen, sprechen Sie bei einer Ihrer Vorsorgeuntersuchungen mit Ihrem/r Frauenarzt/ärztin und schreiben Sie Ihren Wunsch in einen Geburtsplan. Probieren Sie Dammassagen, Ihre Hebamme kann Ihnen zeigen, wie das geht. Alternativ sagen Sie Ihrem Geburtspartner, dass Sie nur im Notfall (für Ihr Baby) einen Dammschnitt möchten. Er kann dann das Klinikpersonal über Ihren Wunsch informieren, wenn es nötig werden sollte.
Wenn Sie einen Geburtsvorbereitungskurs besuchen, dann lernen Sie eine Reihe von Geburtspositionen und Enspannungstechniken für die Geburt kennen, die Ihrem Kind die Geburt auch ohne einen Dammschnitt erleichtern.

Außerdem können Sie sehr starken Kaffee (so dass man ihn nicht mehr trinken kann) mit ins Krankenhaus bringen. Wenn die Hebamme Tücher mit diesem Gebräu tränkt und gegen Ihren Damm hält, dann wird dadurch Ihr Gewebe an dieser Stelle geschmeidiger und besser durchblutet. So können Sie das Risiko eines Dammrisses minimieren.

Tut ein Dammschnitt weh?

Die meisten Mütter sagen, dass sie den Dammschnitt selbst gar nicht gespürt haben. Sich aber von diesem Schnitt zu erholen, kann sehr schmerzhaft sein. Falls Sie einen Dammschnitt hatten, gibt es einige Möglichkeiten, wie Sie den Schmerz lindern können:

  • Füllen Sie Quark in ein Kondom, knoten Sie es zu und legen Sie es in den Kühlschrank. Wenn es kühl ist, legen Sie es auf die schmerzende Stelle. Achten Sie aber darauf, dass Sie nicht Ihre Harnröhre mitkühlen, sonst könnten Sie eine Blasenentzündung bekommen. Natürlich geht auch eine Kühlkompresse (McMasters 1977; Sleep and Grant 1988).
  • Halten Sie die Naht trocken und belasten Sie die Stelle möglichst wenig. Das bedeutet: Sitzen Sie nicht auf der Naht, bleiben Sie nicht lange auf der Toilette und pressen Sie nicht stark. Das setzt natürlich voraus, dass Sie sich gesund und ballaststoffreich ernähren und dadurch eine gute Verdauung haben.
  • Nehmen Sie ein kurzes Sitzbad von maximal 2 Minuten (sonst weicht die Naht auf). Badezusätze mit Calendula-Essenz oder Tannolact sind wohltuend. Tupfen Sie die Naht mit einem weichen, sauberen Tuch trocken.
  • Lassen Sie frische Luft an die Naht. Ziehen Sie den Slip aus und legen Sie sich zweimal am Tag für 30 Minuten auf ein altes Handtuch aufs Bett.
  • Stimulieren Sie vorsichtig durch sanfte Übungen Ihre Beckenbodenmuskulatur. So regen Sie die Durchblutung an und der Schnitt heilt schneller.
  • Homöopathisch oder als Salbe kann Ihnen Hamamelis (Zaubernuss) helfen. Hamamelis wird seit Jahrhunderten benutzt, um den Heilungsprozess zu unterstützen.

Wann kann ich nach einem Dammschnitt wieder Sex haben?

Bei manchen Frauen ist die Naht nach drei Tagen verheilt, bei manchen erst nach drei Monaten. Sobald Sie das Gefühl haben, dass Sie nach der Geburt wieder bereit für Sex sind, dann ist das auch in Ordnung. Allerdings empfehlen einige Experten, zumindest zu warten, bis der Wochenfluss aufgehört hat. Aber wenn Sie wieder Lust verspüren, dann ist das das beste Anzeichen, dass die Naht verheilt ist!
Vielleicht machen Sie sich Sorgen, dass die Narbe beim Sex schmerzen könnte. Sprechen Sie mit Ihrem Partner darüber und vereinbaren Sie, dass Sie jederzeit aufhören können. Wahrscheinlicher ist aber, dass alles in Ordnung ist. Entspannen Sie sich vorher, trinken Sie vielleicht ein Gläschen Wein, nehmen Sie ein schönes Bad, kuscheln Sie mit Ihrem Partner und lassen Sie sich viel Zeit für das Vorspiel.

Quellen

Allen, R. E. Hosker, G. L. Smith, A. R. Warrell, D. W. 1990. Pelvic floor damage and childbirth: a neurophysiological study. British Journal of Obstetrics and Gynaecology. 97. pp. 770-9.
Carroli, G. and Belizan, J. 2004. Episiotomy for vaginal birth (Cochrane Review). In: The Cochrane Library, Issue 3. Chichester : John Wiley & Sons, Ltd.
Enkin, M. Keirse, M. J. N. C. Neilson, J. Crowther, C. Duley, L. Hodnett, E. Hofmeyr, J. 2000. A guide to effective care in pregnancy and childbirth. 3rd edition. Oxford: Oxford University Press.
Klein, M. C. Gauthier, R. J. Robbins, J. M. 1994. Relationship of episiotomies to perineal trauma and morbidity, sexual dysfunction and pelvic floor relaxation. American Journal of Obstetrics and Gynecology. 171. pp. 591-8.
McGuiness, M. Norr, K. Nocion, K. 1991. Comparison between different perineal outcomes on tissue healing. Journal of Nurse Midwifery. 36 (3). pp.192-8.
McMasters, W.C. 1977. A literary review on ice-therapy injuries. The American Journal of Sports Medicine. 5(3) :124-6.
Sleep, J. and Grant, A. 1988. Relief of perineal pain following childbirth: a survey of midwifery practice. Midwifery. 4. pp118-22.
Sleep, J. Grant, A. Garcia, J. Elbourne, D. Spencer, J. Chalmers, L. 1984. West Berkshire perineal management trial. British Medical Journal 289. pp. 587-90.
Sultan, A. H. Kamm, M. A., Hudson, C. N. 1994. Pudendal nerve damage during labour: prospective study before and after childbirth. British Journal of Obstetrics and Gynaecology. 101. pp. 22-8.

Dammschnitt (Episiotomie)

Wird bei der Geburt das Gewebe zwischen Scheide und After sehr stark gedehnt, kann ein Dammschnitt notwendig werden, um den Scheideneingang zu erweitern und ein unkontrolliertes Reißen des Dammgewebes zu verhindern. Auch bei einem sehr großen Kind, bei Mehrlingsgeburten oder einer Saugglocken- oder Beckenendlagengeburt kann der Eingriff notwendig werden. Der Schnitt wird später in örtlicher Betäubung genäht. Die Fäden müssen nicht gezogen werden, sondern lösen sich von alleine auf. Einige Tage nach der Geburt kontrolliert meist eine Hebamme oder eine Frauenärztin, ob die Naht gut heilt.

Durch die Naht ist das Sitzen und Gehen nach der Geburt oft erschwert. Manchmal entstehen auch kleine Blutergüsse an der Naht. Hilfreich ist es dann den Erfahrungen von Hebammen zufolge, die Naht kurz mit Eispackungen oder Gel-Pads zu kühlen. Manche Frauen verwenden auch Binden, die im Kühlschrank gelagert waren. Nach einigen Tagen wirken oft warme Sitzbäder von fünf bis zehn Minuten wohltuend, denen man Lavendel- oder Arnikaessenzen zufügen kann.

Bei neun von zehn Müttern in Deutschland muss nach der Geburt der Damm versorgt werden. Auch, wenn nicht jede Frau genäht werden muss — bei der ersten Geburt kommt es häufig vor, dass die Hebamme oder der Arzt eine Dammnaht vornehmen müssen. Über alles Wissenswerte zum Thema Dammnaht und Dammriss informiert Dich unsere Autorin Kerstin.

Die Dammschnittrate liegt im Bundesschnitt bei ca. 60% und ist damit ziemlich hoch. Ein Dammschnitt muss im Anschluss immer genäht werden. Und auch tiefere Risse im Scheidengewebe und am Damm werden in der Regel mit einer Naht versorgt.

Wenn Du das erste Mal schwanger bist, erschreckt Dich die hohe Anzahl an Geburtsverletzungen sicherlich. In diesem Artikel möchte ich Dich deshalb nicht nur darüber informieren, wie die Dammnaht gut heilen kann, sondern Dir auch ein wenig die Angst nehmen. Denn die meisten Dammverletzungen heilen schnell und unkompliziert.

Inhalt

Wann der Damm genäht werden muss

Der Bereich zwischen dem unteren Schamspaltenwinkel und dem After wird als Damm oder Perineum bezeichnet. Die Haut dort ist sehr elastisch und wird bei der Geburt stark gedehnt. Dabei kann es passieren, dass die Haut durch den hohen Druck des Köpfchens reißt.

Manchmal nimmt die Hebamme auch vorsorglich einen Dammschnitt vor, um die Geburt zu erleichtern. Dies passiert häufig bei Zangengeburten. Bei Spontangeburten ohne Hilfsmittel werden Dammschnitte in den letzten Jahren seltener vorgenommen, da die Wissenschaft zu der Erkenntnis gekommen ist, dass Risse oft schneller verheilen als glatte Schnitte.

Oberflächliche Risse am Damm (Dammriss 1. Grades) und kleine Abschürfungen müssen nicht genäht werden und verheilen innerhalb recht kurzer Zeit von alleine. Geburtsverletzungen zweiten, dritten und vierten Grades werden in der Regel genäht.

Wie eine Dammnaht vonstatten geht

Nach der Geburt untersucht die Hebamme nicht nur die Plazenta, sondern auch Deine Scheide und den Damm. In der Zeit lernst Du Dein Baby kennen, kuschelst mit Deinen kleinen Schatz und bekommst – so zumindest meine Erfahrung – kaum noch etwas von dem mit, was zwischen Deinen Beinen passiert.

Stellen der Arzt oder die Hebamme schwerere Verletzungen fest, werden sie Dich darauf hinweisen, dass der Riss bzw. die Risse genäht werden müssen. Dazu wird der Bereich, der genäht werden muss, betäubt. Dies kann durch eine lokale Betäubung geschehen oder es kann zum Beispiel auch die PDA wieder aufgespritzt werden, sofern Dir während der Geburt eine PDA gelegt wurde. Bei größeren und tieferen Rissen kann eine OP unter Vollnarkose nötig sein.

Normalerweise bekommst Du von der Dammnaht kaum etwas mit, es ziept und drückt lediglich ein wenig. Meist wird mit Fadenmaterial genäht, das sich in den kommenden Tagen von selbst auflöst bzw. auflösen sollte.

Die Pflege der Dammnaht

Im Krankenhaus und auch später zuhause wird eine Hebamme Deine Dammnaht regelmäßig kontrollieren.

So kannst Du die Heilung der Naht unterstützen

  • Eisgekühlt erträgt sich vieles besser: Viele Hebammen empfehlen, die Scheide und den Damm zu kühlen. Und ich schwöre: Dieser Tipp ist Gold wert! Zum Kühlen kannst Du entweder klassische Kühlpads benutzen oder zum Beispiel einen Waschlappen mit Eiswürfeln füllen und diesen in einen Gefrierbeutel packen.
  • Halte die Naht sauber: In den ersten Tagen nach der Geburt solltest Du alle 2-4 Stunden Deine Binden wechseln, damit sich keine Infektion ausbreiten kann. Außerdem solltest Du Dich regelmäßig waschen oder duschen, damit sich Bakterien nicht vermehren können. Nutze dafür klares, fließendes Wasser oder eine milde Seife.
  • Luft an die Naht: Die Verletzungen heilen schneller an der Luft. Du solltest deshalb möglichst viel „unten ohne“ laufen oder liegen.
  • Sitzbäder: Etwas aus der Mode gekommen, aber durchaus wirkungsvoll sind Sitzbäder. In der Apotheke gibt es diverse Sitzbadmischungen, die sich super eignen, um die Heilung der Dammnaht zu unterstützen.
  • Die Gießkanne auf der Toilette: Unterstützt zwar nicht unbedingt die Heilung, lindert aber die Schmerzen. Wenn Du beim Pinkeln warmes Wasser über den Intimbereich laufen lässt, brennt der Urin am Damm deutlich weniger. Und auch wenn es Dir seltsam vorkommen mag: Die klassische Gießkanne ist wirklich praktisch!

Probleme mit der Dammnaht

Geburtsverletzungen können sehr schmerzhaft sein. Gönn Dir deshalb viel Ruhe und stille Dein Baby möglichst im Liegen, um den Damm nicht unnötig zu belasten. Und fühle Dich auch nicht dazu verpflichtet, beim Familienbesuch am Kaffeetisch zu sitzen, sondern bleib entspannt auf der Couch liegen. Dein Arzt oder Deine Hebamme können Dir Auskunft darüber geben, welche Schmerzmittel in welcher Dosierung Du auch in der Stillzeit einnehmen kannst. Wenn Du der Homöopathie gegenüber aufgeschlossen bist, kannst Du alternativ auf homöopathische Mittel zurückgreifen.

Hebamme und Frauenarzt solltest Du ansprechen, wenn Deine Naht stark spannt, sich die Fäden nicht auflösen oder sich die Nähte entzündet haben. Und halte durch: Meist werden die Schmerzen deutlich besser, wenn sich die Fäden aufgelöst haben.

Übrigens: Die Damm-Massage während der Schwangerschaft kann Dammverletzungen zwar nicht verhindern, senkt aber das Risiko von Geburtsverletzungen.

Bei einer Geburt kann es zu verschiedenen Geburtsverletzungen kommen. Wir wissen natürlich, dass dieses Thema sehr sensibel und mit vielen Unsicherheiten verbunden ist. Wir wollen dir daher heute ganz kurz und knapp einzelne Arten der Geburtsverletzungen erklären und dir ein paar Tipps und Tricks für das Wochenbett mitgeben, um eine eventuell vorhandene Geburtsverletzung optimal zu pflegen.

Es gibt drei verschiedene Verletzungen, die bei einer Geburt entstehen können. Je nach Größe und Lage der Verletzung ist eine Versorgung durch eine Naht notwendig.

Dammriss

Der Dammriss ist eine Verletzung im Bereich des Dammes. Dieser liegt zwischen der Vagina und dem After. Hier kann es während der Geburt zu einem Riss der Vaginalschleimhaut und anderer Gewebeschichten kommen.

Scheidenriss und Labienriss

Ein Scheidenriss ist eine Verletzung der Vagina. Beim Labienriss wiederum sind die Schamlippen betroffen. Durch den Druck des Kopfes oder Steißes vom Kind kann es zu Rissen in der Vagina und bzw. oder der Labien kommen.

Episiotomie

Die Episiotomie, auch Dammschnitt genannt, dient zur Erweiterung des Geburtskanals. Sie wird aktiv durch die Hebamme oder die Ärztin/den Arzt durch Einschneiden durchgeführt.

Pflege der Geburtsverletzungen

Es gibt viele verschiedene Arten der Pflege von Geburtsverletzungen. Viele Hebammen handhaben es auf unterschiedliche Art und Weise und greifen daher auf verschiedene Salben, Tinkturen oder Mittel zurück. Wir zählen dir heute ein paar dieser Möglichkeiten der Pflege auf und hoffen, dass sie dir gut helfen werden. Auch die Hygiene spielt hierbei eine große Rolle. Wenn du dazu mehr erfahren möchtest, schaue gerne noch einmal den Artikel Hygiene im Wochenbett an.

Zuerst haben wir 5 Tipps zum allgemeinen Umgang mit Geburtsverletzungen:

  1. Gönne dir viel Ruhe und versuche, dich zu schonen. Zu viel Bewegung und Stehen kann Druck auf deine Naht ausüben und sollte daher vermieden werden. Stillen klappt auch super in liegenden Positionen. Schonhaltungen sollten verhindert werden.
  2. Lasse möglichst viel Luft an die Verletzung.
  3. Verwende keine Plastikbinden. Achte darauf, dass sie luftdurchlässig sind.
  4. Setzte dich am besten nicht in den Schneidersitz. Durch den Schneidersitz kann die Naht unter Spannung geraten und dir so Schmerzen verursachen.
  5. Ruhe, Ruhe und nochmals Ruhe: Jede Verletzung braucht seine Zeit zum Heilen und diese solltest du ihr auch geben.

Calendulaessenz

Zur Pflege empfehlen wir dir, regelmäßig bei jedem Toilettengang zu spülen, damit die Wunde sauber bleibt. Nehme einen Teelöffel der Essenz und gebe es in deinen Spülbecher. Spüle dich mit der im Wasser enthaltenden Calendulaessenz ab. Dies sorgt für ein wohltunendes Gefühl, ist antibakteriell und wirkt abschwellend.

Hebammen-Tipp: Nehme eine Binde, tupfe ein paar Tropfen der Calendulaessenz auf die Binde und betröpfel diese anschließend mit etwas Wasser. Lege sie dann in die Gefriertruhe und lasse die nasse Binde frieren. Wenn diese gefroren ist, hole sie aus dem Gefrierfach heraus und lasse sie 2 Minuten bei Zimmertemperatur liegen, damit sie antaut und lege diese anschließend ein (Hinweis: Überprüfe zuvor am Unterarm, dass sie dir nicht zu kalt ist). Es besitzt eine tolle kühlende Wirkung, wirkt antibakteriell, abschwellend und einfach wohltuend. Wende diesen Trick jedoch nicht zu oft an, da vermehrtes Kühlen die Heilung behindern kann.

Beinwellsalbe

Zur Pflege deiner Geburtsverletzung kannst du auch zu einer Beinwellsalbe greifen. Diese erhältst du in der Apotheke. Trage diese dünn auf die Wunde auf und lasse sie einziehen. Auch hier gilt natürlich: Viel Luft fördert die Heilung der Wunde.

Sitzbäder

Auch Sitzbäder können bei Geburtsverletzungen sehr hilfreich sein. Je nach dem angewendeten Zusatz wirken sie entzündungshemmend, erfrischend und wohltuend. Du kannst hierfür eine Sitzwanne verwenden. Wenn du zu Hause jedoch keine zur Hand hast, ziehe einfach eine Plastiktüte eng über die Klobrille und lasse dir darin ein Sitzbad ein. Du kannst das Sitzbad einmal täglich für 10 bis 15 Minuten anwenden. Das Wasser sollte warm (circa 35°C) sein und eine für dich angenehme Temperatur haben.

Du kannst Sitzbäder mit verschiedenen Zusätzen durchführen:

  • Kamille
  • Eichenrinde
  • Tannolact
  • Schwarztee
  • Calendulaessenz
Der Umgang mit Nahtfäden

Die meisten Fäden, die heutzutage verwendet werden, sind selbstauflösende Nahtfäden. Jedoch gibt es Fäden, die sich mit der Zeit sehr unangenehm und stachelig anfühlen. Diese können nach 7 bis 12 Tagen durch deine Hebamme oder deine Gynäkologin bzw. deinen Gynäkologen entfernt werden. Frage ruhig nach und traue dich. Denn durch den Wochenfluss kann es vorkommen, dass sich die Knoten, die Enden der Fäden, verhärten und ein unangenehmes Gefühl verursachen.

Schmerzmittel und Homöopathie

Auch nach der Geburt gilt: Du musst und solltest keine Schmerzen aushalten. Du darfst und solltest in der ersten Zeit nach Geburt auch Schmerzmittel verwenden. Meist wird Ibuprofen als Mittel der Wahl nach der Geburt empfohlen, da es als ein stillverträgliches Schmerzmittel gilt. (Hinweis: Achte auf die in der Packungsbeilage empfohlene Dosis des Schmerzmittels.)

Ein homöopathisches Mittel, mit dem viele Frauen gute Erfahrungen gemacht haben, ist Arnica. Frage hierzu gerne in der Apotheke deines Vertrauens nach. Viele Apotheken verfügen über homöopathische Mittel und können dich dahingehend gut beraten.

Komplikationen

Bei der Heilung der Geburtsverletzungen können Komplikationen, wie beispielsweise Wundheilungsstörungen oder Infektionen, auftreten. Wenn du dich unsicher fühlst oder Schmerzen hast, solltest du dies ärztlich abklären lassen.

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