Muttermilch wie aufbewahren

Inhalte

Abgepumpte Milch aufbewahren: So geht’s

Viele Mütter pumpen Muttermilch ab, um sie anschließend praktisch im Kühlschrank zu lagern. Vielleicht musst Du es machen, weil sich ein Milchstau ankündigt. Möglicherweise möchtest Du aber auch einfach für alle Eventualitäten gerüstet sein oder der Papa möchte gerne das Baby füttern. Gründe zum Abpumpen gibt es viele. Doch wie sieht es eigentlich mit der Aufbewahrung der Muttermilch aus?

Anzeige

Das solltest Du bei Einlagerung von Muttermilch beachten

Bei der Aufbewahrung von Muttermilch hast Du zwei Möglichkeiten. Wenn Du weißt, dass die Milch schnell benötigt wird, kannst Du sie im Kühlschrank aufbewahren. Fülle die Muttermilch dafür in einen sterilen Behälter und verschließe diesen. Der Kühlschrank sollte nicht wärmer als 4 Grad Celsius sein. Dann kannst Du die Milch darin für bis zu 48 Stunden aufbewahren.

Zudem bietet sich die Option, abgepumpte Muttermilch innerhalb von 24 Stunden in ein Gefäß zu füllen und einzufrieren – zum Füttern sollte die Milch im Wasserbad langsam erwärmt werden.

Anzeige

Abgepumpte Muttermilch für längere Zeit einfrieren

Größere Mengen an Muttermilch, die nicht so bald benötigt wird, lässt sich wunderbar einfrieren. Wenn Dein Tiefkühlschrank eine konstante Temperatur von rund -20 Grad Celsius hat, hält sich die Milch darin bis zu sechs Monate. Liegt die Temperatur darunter, ist sie bis zu zwei Wochen haltbar. Empfehlenswert ist es, nicht zu große Portionen einzufrieren. Eine gute Menge ist zwischen 60 und 120 Millilitern. Du kannst die Portionen dann dem Tiefkühlschrank entnehmen, langsam über mehrere Stunden auftauen lassen. Nachdem Du die Muttermilch dann im Wasserbad erwärmt hast, kannst Du Dein Baby damit füttern.

Geeignete Gefäße, in denen Du abgepumpte Milch aufbewahren kannst

Als Gefäße zum Einfrieren bieten sich sterile Dosen, Flaschen oder auch Muttermilchbeutel an. Auch in diesem Fall kannst Du die Muttermilch innerhalb von 24 Stunden in ein Gefäß geben und sie anschließend einfrieren.

Sowohl im Kühlschrank als auch im Gefrierschrank lässt sich abgepumpte Muttermilch sicher aufbewahren und etwas länger haltbar machen.

Muttermilch aufbewahren: Wie lagert man sie am besten?

Abgepumpte Muttermilch ist nützlich, aber man sollte Einiges bei ihrer Lagerung beachten, damit sie nach wie vor wertvoll für das Baby ist.

Damit der Säugling genügend zu essen bekommt, ist abgepumpte Muttermilch ein Segen. Sie kann eingesetzt werden, wenn man gerade krank ist und nicht stillen kann. Oder das Neugeborene muss noch zugefüttert werden, weil es nicht richtig saugt. Abpumpen ist dann nötig, damit sich die Brustwarzen nicht entzünden. Mit abgepumpter Milch kann die Mutter auch mal einen Abend ohne Baby verbringen. Manche Frauen möchten ihre Muttermilch spenden. Zum Glück gibt es viele Möglichkeiten, die Muttermilch aufzubewahren. Bei allem ist aber die Hygiene wichtig – also immer die Hände waschen, wenn man abpumpt und die Milch dann in die entsprechenden Behälter füllt. Außerdem sollten die Milchpumpe und die Behälter sorgsam mit heißem Wasser ausgespült werden und an der Luft getrocknet werden. Und bitte nicht vergessen aufzuschreiben, wann die Milch abgepumpt wurde.

Wie kann man am besten Muttermilch aufbewahren?

Worin lagert man die Muttermilch?

Am besten sind kleine Behälter, in denen man schon vorher portionieren kann, damit man nicht zu viel Überschuss hat. Optimal ist es, wenn die Milchpumpe schon an ein passendes Gefäß angeschlossen ist.

Philips Avent* hat verschiedene Systeme, die man mit Aufbewahrungsbechern aufbauen kann. Oder man kauft Behälter mit Weithals wie die von Lanisoh*, damit man den Sauger oder die Pumpe anschließen kann. Um Platz zu sparen, kann man Muttermilchbeutel wie zum Beispiel die von NUK* kaufen. Man kann aber auch Glasbehälter benutzen. Egal welche Behälter – sie sollten schadstofffrei und gründlich gereinigt sein. Deshalb bitte keine normalen Gefrierbeutel benutzen, denn darin könnten sich Weichmacher befinden.

Baby

Abpumpen: Mit Muttermilch mobil

Weiterlesen Baby Weiterlesen

Wo lagert man die Muttermilch?

Je nachdem, wie lange die Muttermilch nach dem Abpumpen aufbewahrt werden soll, bieten sich unterschiedliche Möglichkeiten an. Diese haben natürlich auch einen Einfluss auf die Haltbarkeit. Generell sollte man schauen, dass die Milch so kurz wie möglich gelagert wird, da sie nach und nach ihre wichtigen Eigenschaften verliert.
• Lagerung bei Raumtemperatur: Abgepumpte Muttermilch hält sich bei Raumtemperatur – also bei Temperaturen zwischen 16 und 29 Grad aus – bis zu acht Stunden, wenn sie besonders hygienisch gesammelt wurde und danach abgedeckt im Raum steht. Aber am besten füttert man sie spätestens nach drei -bis vier Stunden, um auf der sicheren Seite zu stehen.
• Lagerung im Kühlschrank: Im Kühlschrank ist Muttermilch natürlich länger haltbar. Hier könnte man sie bis zu acht Tage lagern, aber auch hier ist der mittlere Wert der sicherste – also drei bis vier Tage. Wichtig ist auch, wo man sie verstaut. Am besten nicht in der Tür, denn das ist nicht kälteste Ort im Kühlschrank. Der ist hinter über dem Gemüsefach in der Ecke – also ein Ort, den man in einem gutgefüllten Kühlschrank leicht übersehen kann.
• Lagerung im Gefrierfach oder Gefrierschrank: In einem Gefrierfach kann man die dann gefrorene Muttermilch bis zu drei Wochen lagern. Wer aber einen richtig tollen 3-Sterne-Gefrierschrank mit wesentlich erhöhter Gefrierleistung hat, kann sie dort sogar drei bis vier Monate verstauen, bis sie ihre antibakterielle Wirkung verloren hat und nicht mehr zu gebrauchen ist. Achtung: Da sich Milch beim Gefrieren ausdehnt, sollte man die Behälter nicht randvoll füllen.
• Lagerung in der Gefriertruhe: Eine Gefriertruhe mit einer Gefrierleistung von -18 Grad und kälter ist das Allerbeste, denn hier könnte man Muttermilch bis zu einem halben Jahr aufbewahren.

Gesundheit

Wundermittel Muttermilch

Weiterlesen Gesundheit Weiterlesen

Sollte man die Milch eingefroren haben, darf man sie aber nach dem Auftauen nicht noch einmal einfrieren. Die Milch taut man schonend im Kühlschrank oder in einem handwarmen Wasserbad auf, damit ihre Nährwerte nicht verloren gehen.
Wenn es darum geht, das Baby mit echter Muttermilch zu füttern, gibt es also genügend Wege, auf sie zurückzugreifen. Nach der Lagerung ist es wichtig, die Muttermilch nie zu heiß werden zu lassen – also Finger weg von Mikrowelle oder zu heißem Wasser im Topf oder aus dem Hahn! Hat die Milch die passende Temperatur – 37 Grad, rührt man sie noch einmal um, damit sich das Fett verteilt. Dann kann man mit der Fütterung beginnen.

*gesponserter Link

Muttermilch aufbewahren – So geht’s

Muttermilch ist in den Anfangsmonaten das Beste für dein Baby. Wenn die Brust zu viel Milch produziert oder der Papa das Kind allein versorgen muss, lohnt es, die wertvolle Muttermilch abzupumpen. Daher erfährst du hier alles darüber, wie du Muttermilch aufbewahren kannst und wie es mit der Haltbarkeit aussieht.

Muttermilch richtig aufbewahren

Am besten klappt es mit dem Abpumpen oft direkt nach dem Stillen. Denn nicht immer trinkt dein Baby eine Brust sozusagen leer. Manchmal kann Stillen ganz schön anstrengend sein, denn nicht jedes Baby hat einen ausgeglichenen Stillrhythmus. Vor allem, wenn du weißt, dass du abends oder am nächsten Tag eine Weile nicht bei deinem Baby sein kannst und der Papa ran muss, lohnt es sich gleich eine gewisse Menge abzupumpen. Außerdem kann eine gefüllte Brust sehr schmerzhaft sein und es wäre schade, die wichtige Nahrung nur ans T-Shirt oder den Still-BH zu vergeuden. Manche Mütter pumpen auch direkt während des Stillens ab, denn dann läuft die Milch besonders gut, weil das trinkende Baby den Milchspendereflex anregt.

Egal ob du eine Handmilchpumpe oder eine elektrischen Pumpe nutzt, wichtig ist die Hygiene bei der Aufbewahrung. Frische Muttermilch solltest du immer hygienisch aufbewahren.

Folgende Behälter eignen sich zur Aufbewahrung:

  • verschließbare Glasgefäße
  • Kunststoffgefäße aus Polypropylen (PP)
  • Muttermilchflaschen aus Polyethylen (PE)
  • Muttermilchbeutel aus Polyethylen (PE)

Nicht geeignet zur Aufbewahrung von Muttermilch sind:

  • Gefäße aus Hartplastik (PC)
  • offene Gläser
  • Tassen

Hartplastik enthält Bisphenol A (BPA), das im Körper zu einer hormonellen Anreicherung führt und gilt als umstritten. Für den Organismus eines Neugeborenen ist dies eher nicht zu empfehlen. Daher sollte man beim Kauf von Aufbewahrungsbehältern für Muttermilch sowie bei allen Babyfläschchen immer darauf achten, dass sie BPA-frei sind.

Muttermilch aufbewahren: Am besten in speziellen Muttermilchbeuteln oder BPA-freien Fläschchen.

Lesetipp

So beruhigst du dein Baby, wenn es beim Stillen schreit

Jetzt Lesen

Sollte ich Muttermilch-Flaschen sterilisieren?

Hygiene ist wie gesagt das A und O. Es reicht aber völlig aus, wenn die Muttermilchflaschen oder Beutel mit heißem Wasser gereinigt werden. Nicht nötig ist es, spezielle Reinigungsmittel zu verwenden oder diese zu sterilisieren. Wenn du ein wenig Seife benutzten möchtest, ist das auch kein Problem, du solltest sie danach nur gründlich abspülen. Ebenso kannst du die Fläschchen auch mit kochendem Wasser reinigen.

Manche Behälter sind spülmaschinenfest, das solltest du vorher in Erfahrung bringen. In jedem Fall ist es wichtig, nur Muttermilch und Wasser in die Behälter zu füllen und keine anderen Flüssigkeiten. Der Behälter sollte bei der Aufbewahrung immer geschlossen sein, damit keine Bakterien eindringen oder Schmutz hineingelangt.

Das Wichtigste beim Aufbewahren der Muttermilch ist die Hygiene.

So lange ist deine Muttermilch haltbar

Um deine Muttermilch aufzubewahren, füllst du sie in die Beutel oder Fläschchen, die du gut verschließt. Wie lange sie jetzt haltbar ist, hängt auch davon ab, wie du sie aufbewahrst.

Haltbarkeit bei Raumtemperatur

Wenn du vorhast, dein Baby noch am selben Tag mit der abgepumpten Milch zu füttern, kannst du sie bei Raumtemperatur aufbewahren. Diese liegt meist zwischen 20 und 22 Grad Celsius. Gut verschlossen ist die Milch auf diese Weise zwischen 6 und 8 Stunden haltbar. Der Papa kann also ohne Probleme einen Spaziergang mit dem Kind machen und es dort füttern, wenn die Außentemperatur 20 Grad nicht übersteigt. Wir empfehlen nicht die Milch ohne Kühlung länger aufzubewahren, da sie dann sehr schnell schlecht wird.

Haltbarkeit im Kühlschrank

Die beste Art wie du Muttermilch aufbewahren solltest, ist natürlich der Kühlschrank. Bei guter Kühlung von 4 bis 6 Grad Celsius hält sich die Flüssigkeit bis zu 72 Stunden. Das heißt, du solltest die Milch nicht in der Kühlschranktür sondern eher im Gemüsefach aufbewahren. Da ist es nämlich am kühlsten.
Wenn du freitags frisch abpumpst, weil du übers Wochenende nicht bei deinem Baby bist, kann der Papa oder die Oma die Milch ohne Probleme das ganze Wochenende im Kühlschrank aufbewahren und dem Baby geben.

Tipp: Beschrifte deine Milch immer mit dem Abpumpdatum, damit du genau weißt, wie alt sie ist und sie nicht verwechselst.

Einfrieren von Muttermilch

Natürlich kannst du deine Muttermilch auch einfrieren. Das ist sogar eine günstige Form, sie länger haltbar zu machen. Dadurch wird sie sozusagen konserviert und du kannst sie so mehrere Wochen aufbewahren. Wichtig ist hierbei, dass du sie ganz langsam wieder auftaust und nicht stark erhitzt.

Lesetipp

So frierst du deine Muttermilch richtig ein und taust sie auf

Jetzt Lesen Im Kühlschrank ist abgepumpte Milch bis zu 3 Tagen haltbar.

Muttermilch füttern: Was ist die richtige Temperatur?

Milch, die direkt aus dem Kühlschrank kommt, ist viel zu kalt für das Baby. Daher muss sie vorsichtig erwärmt werden. Das machst du am besten ganz langsam im Wasserbad bei maximal 37 Grad. Achte darauf, das du die Milch nicht kochst! Es geht wirklich nur ums erhitzen. Teste die Wärme, indem du deinen kleinen Finger hineinhältst. Am besten erwärmst du nur kleine Mengen, da du die Milch nicht mehrfach heiß machen solltest. Sie sollte wirklich möglichst frisch sein. Das Erwärmen in der Mikrowelle empfehlen wir nicht, da die Strahlungen die Milch viel zu stark erhitzen und Mikrowellenstrahlung sehr umstritten ist.

Die beste Temperatur Milch zu füttern ist Raumtemperatur. So musst du sie nicht erhitzen und verlierst keine wertvollen Inhaltsstoffe. Manche Babys sind da auch empfindlicher als andere. Nicht jedes Kind trinkt Milch der gleichen Temperatur. Da es hier kein Patentrezept gibt, musst du das ausprobieren.

Video: So kannst du ein zahnendes Baby beruhigen

Irgendwann fängt dein Baby an zu zahnen. Wir verraten dir, wie du und dein Kind die schwierige nervenaufreibende Zeit überstehen könnt.

Das A und O beim Milch aufbewahren ist Hygiene und die richtige Kühlung. Auf keinen Fall solltest du frisch abgepumpte und bereits gekühlte Milch mischen. Bewahre sie am besten immer getrennt auf. Hast du dich eigentlich schonmal gefragt, wie Muttermilch schmeckt? Auch darauf haben wir eine Antwort. Hast du weitere Tipps zur Kühlung und Aufbewahrung von abgepumpter Milch? Wir freuen uns über deinen Kommentar.

Worin lässt sich Muttermilch gut einfrieren?

© hatmuth – Fotolia.com

Einfrierbehältnisse gibt es viele, aber längst nicht alle sind sicher und praktisch – die ARDO-Muttermilchgefrierbeutel „EasyFreeze“ schon.

Was genau sind die EasyFreeze-Gefrierbeutel?

Die EasyFreeze-Gefrierbeutel sind äußerst praktische, speziell zum Lagern und Einfrieren von Muttermilch hergestellte Gefrierbeutel, die Mamas jede Menge unnötigen Stress ersparen und darüber hinaus auch noch sicher sind.

Wieso können die EasyFreeze-Gefrierbeutel Mamas unnötigen Stress ersparen?

Weil sie in der Regel dafür sorgen, dass folgende Situationen ausbleiben:

Situation 1: Alles geht daneben!

Die Milch sollte ins Gefrierbehältnis, verteilt sich jetzt jedoch gleichmäßig auf dem Küchenfußboden? Das wird Ihnen mit den EasyFreeze-Beuteln so schnell nicht passieren – sie stehen nämlich selbstständig bzw. kann die Milch auch gleich direkt vom ARDO-Pumpset oder der Handmilchpumpe (Amaryll) in einen EasyFreeze-Gefrierbeutel gepumpt werden.

Situation 2: Die Milch gefriert im Gefrierschrank – allerdings außerhalb des Behältnisses!

Das Gefrierbehältnis ist ausgelaufen, die Muttermilch befindet sich jetzt am Boden des Gefrierschranks. Mit den EasyFreeze-Beuteln geht normalerweise kein Tropfen der kostbaren Milch verloren, denn sie sind durch einen handlichen Zippverschluss dicht verschließbar.

Situation 3: Das Einfrieren hat geklappt – nur leider riecht die Milch nicht mehr nur nach Milch!

Ihr Baby mag seine Milch plötzlich nicht mehr? Vielleicht haben sich fremde Gerüche darunter gemischt. Damit genau das nicht passiert, besitzen die EasyFreeze-Gefrierbeutel eine hochwertige, FDA geprüfte Doppelbeschichtung, die vor Fremdgerüchen schützt.

Situation 4: Die Muttermilch ist eingefroren – doch in welcher Menge?

Wie viel Milch taue ich eigentlich gerade auf? Die EasyFreeze-Gefrierbeutel besitzen eine Skalierung (bis zu 180 ml), damit Mamas immer genau ablesen können, wie viel sie von ihrer Milch eingefroren haben.

Weitere Vorteile der EasyFreeze-Gefrierbeutel

Die EasyFreeze-Gefrierbeutel sind außerdem noch vorsterilisiert und PVC – sowie Bisphenol A frei und besitzen ein Hygienekammersystem, das die Milch vor Kontamination schützt. Sie lassen sich auch einfach (vorgedruckte Felder) beschriften und haben einen integrierten Wärmeindikator.

Warum Muttermilch einfrieren?

… weil jeder einzelne Tropfen Muttermilch kostbar ist – selbst wenn er nicht getrunken wird!

Muttermilch sollte stets korrekt aufbewahrt werden, nicht nur um das Risiko einer bakteriellen Kontamination zu minimieren, sondern auch, damit alle Nährstoffe, die das Baby braucht, erhalten bleiben.

Vielfach besteht Unklarheit darüber, wie lange Muttermilch im Kühlschrank eigentlich aufbewahrt werden sollte, ohne dass die Qualität darunter leidet. Es geht dabei immer um eine hygienische, aber auch möglichst praktische Aufbewahrung. Wer Muttermilch aufbewahren möchte, sollte unbedingt auch auf die geeigneten Gefäße dazu achten. Denn längst nicht alle Behälter sind für die Aufbewahrung von Muttermilch geeignet.

1. Die Muttermilch am besten in verschließbaren Glas- oder Polypropylen-Gefäßen aufbewahren

Tiefkühlbeutel oder normale Eisbeutel sollten nicht für die Lagerung von Muttermilch verwendet werden, denn sie sind nicht vor-sterilisiert. Um eine hygienische Aufbewahrung zu gewährleisten, haben sich jedoch verschließbare Gefäße aus Glas oder aus dem speziellen Kunststoff Polypropylen bewährt. Wir haben die Aufbewahrungsgefäße von Philips Avent benutzt und waren sehr zufrieden damit:

💖 Meine Empfehlung für dich *Preis inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versandkosten. Zuletzt aktualisiert am 03.02.2020 um 11:02 Uhr. Es handelt sich um Affiliate-Links.

Im Fachhandel sind auch spezielle Muttermilchbeutel aus Polypropylen erhältlich. Polypropylen ist nicht zu verwechseln mit Polycarbonat, denn Gefäße aus diesem Hartplastik sollten dem Kindeswohl zuliebe nicht zur Aufbewahrung der Muttermilch dienen. Hartplastik aus Polycarbonat steht im Verdacht, Bisphenol A in die Muttermilch abzugeben. Reichert sich diese chemische Substanz im Blut des Babys an, so könnte die Gesundheit durch die hormonähnlichen Wirkungen Schaden erleiden.

Da die Beutel deutlich günstiger sind als die Behälter von Philips Avent, sind wir irgendwann auf diese umgestiegen. Tipp: Frage deine Hebamme, ob sie ein paar Muster hat, dann kannst du eventuell verschiedene Beutel ausprobieren und schauen, welche dir am besten gefallen (und sparst dabei ein bisschen Geld).

💖 Meine Empfehlung für dich *Preis inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versandkosten. Zuletzt aktualisiert am 03.02.2020 um 11:02 Uhr. Es handelt sich um Affiliate-Links.

Wenn du Muttermilch abfüllst, vergiss nie das Datum auf den Behälter oder Beutel zu schreiben! Nur so behältst du einen Überblick darüber, was wann gefüttert werden solle. Wir haben zum Beschriften einfach einen Edding genommen.

Zur Sicherheit sollte bei der Aufbewahrung von Muttermilch in Kunststoffflaschen beim Händler nachgefragt werden, ob diese auch wirklich frei von Bisphenolen sind. Spezielle Muttermilchflaschen können mit warmem Seifenwasser oder in der Spülmaschine gespült werden. Eine zusätzliche Sterilisation ist dann nicht erforderlich. Ist keine Seife verfügbar, so ist auch siedendes Wasser ausreichend.

2. Bei Raumtemperatur kann Muttermilch nicht sehr lange gelagert werden

Bei Frühchen oder Kindern mit bekannten Vorerkrankungen sollte für eine möglichst hygienische Aufbewahrung der Muttermilch auf jeden Fall auch der Rat der Hebamme oder des Gynäkologen eingeholt werden!

Bevor die Muttermilch abgepumpt wird, sollten stets beide Hände gründlich mit Wasser und Seife gereinigt werden. Ein zusätzliches Reinigen der Brust oder der Brustwarze ist jedoch nicht erforderlich. Wer gleichzeitig abpumpen und stillen möchte, sollte einfach ausprobieren, wie es am besten klappt. In der Regel wird empfohlen nach dem Stillen abzupumpen, man kann aber auch mit einer Seite Stillen, während man auf der anderen abpumpt. Beachten sollte man immer, dass sich die Menge der Muttermilch nach dem „Verbrauch“ richtet. Deine Hebamme oder eine speziell ausgebildete Stillberaterin berät dich hier sicher und kann mit dir gemeinsam einen Plan aufstellen. Wer Abpumpen statt Stillen möchte, der sollte dabei ebenfalls einiges beachten.

Ein gern genutztes Hilfsmittel zum Abpumpen sind Muttermilchpumpen. Im Handel sind Handmilchpumpen oder elektronische Milchpumpen dafür erhältlich. Weit effektiver und dabei günstiger sind jedoch die Muttermilchpumpen, die man sich in der Apotheke ausleihen kann. Für diese benötigt man lediglich ein Rezept, dass der Haus-, Kinder- oder Frauenarzt ausstellen kann.
Ist die Muttermilch hygienisch abgepumpt, dann gelten für die korrekte Aufbewahrung bereits seit dem Jahre 2011 bestimmte Richtwerte. Hebammen und Frauenärzte sind angehalten, Mütter nach der Entbindung darauf hinzuweisen. Bei normaler Raumtemperatur ist Muttermilch nicht länger als 6 bis maximal 8 Stunden haltbar. Kann die Milch innerhalb dieses zeitlichen Rahmens nicht verfüttert werden, so ist eine weitere Aufbewahrung nicht statthaft.

3. Einfrieren ist eine gute Konservierungsmethode für Muttermilch

Die Muttermilch aufbewahren im Kühlschrank kann in einem zeitlichen Rahmen von bis zu 72 Stunden erfolgen. Jedoch nur unter der Bedingung, dass der Kühlschrank eine konstante Innentemperatur von 4-6 °C aufweist und die Muttermilch nicht direkt an der Kühlschranktür aufbewahrt wird.

Es ist möglich, Muttermilch, die innerhalb von 24 Stunden gesammelt wurde, bei 4-6 °C aufzubewahren und anschließend einzufrieren. Die Muttermilch einfrieren ist also ebenfalls eine erprobte Methode der Haltbarmachung. Denn in der Tiefkühltruhe bei Temperaturen von mindestens -17 °C kann Muttermilch unbedenklich bis zu 6 Monate aufbewahrt werden.

Das Einfrieren von Muttermilch ist als Konservierungsart besonders dann ideal, wenn es schnell geschieht, dass Auftauen dagegen schonend und langsam. Muttermilch, die bereits aufgetaut aber noch nicht erwärmt wurde, hält sich bei einer Raumtemperatur von etwa 21 °C nicht länger als 3 Stunden. Im Kühlschrank hält sich aufgetaute Muttermilch ungeöffnet nicht länger als einen Tag.

Das Mischen von bereits gekühlter oder gefrorener und körperwarmer Muttermilch ist nicht zu empfehlen. Frisch gewonnene Milch sollte stets gut abkühlen, bevor sie zu bereits aufbewahrter Muttermilch hinzugefügt wird. Das Muttermilch auftauen sollte stets schonend geschehen, um die wertvollen Inhaltsstoffe wie Mineralien, Vitamine, Spurenelemente und komplexe Eiweißmoleküle bestmöglich zu erhalten.

4. Riecht aufgetaute Muttermilch anders als vorher, stellt das in der Regel kein Problem dar

Behälter mit Muttermilch zum Einfrieren sollten nie randvoll gefüllt werden, denn während des Gefrierprozesses dehnt sich die Flüssigkeit entsprechend aus. Sind die Behälter also zu voll, könnten sie durch den Frost platzen. Um einer Verschwendung vorzubeugen, sollte sie in Portionsgrößen von 60 bis 120 ml eingefroren werden. So kannst du deinem Baby zunächst eine kleine Portion anbieten und wenn diese leergetrunken ist eine weitere Portion erwärmen. Wir haben oft zu viel Muttermilch erwärmt und mussten den Rest dann entsorgen.

Beim Muttermilch auftauen ist oft festzustellen, dass diese durchaus etwas anders riechen und schmecken kann. Dies ist jedoch in der Regel kein Hinweis auf Verderbnis. Das in der Muttermilch enthaltene Enzym Lipase spaltet Fettsäuren auf, die diesen Geruch verursachen können.

Eine Gesundheitsgefahr für Säuglinge besteht dadurch aber nicht, im Gegenteil, denn diese Aufspaltung der Fettsäuren ist sogar hilfreich und nützlich im Hinblick auf eine geregelte Verdauung. Einige Kinder weigern sich jedoch, diese Milch zu trinken, manchmal ist dann eine Erhitzung auf etwa 40 °C hilfreich, denn dadurch wird die Aktivität des Enzyms Lipase gestoppt.

Muttermilch nutzen, die nicht mehr verfüttert werden kann

Muttermilch, die du deinem Baby nicht mehr geben magst (oder die vom Baby einfach nicht getrunken wurde), musst du nicht entsorgen. Du kannst sie weiterhin als Badezusatz für dein Baby nutzen oder eine Muttermilchcreme selber herstellen und so die empfindliche Haut pflegen. Lediglich Muttermilch, die schon unangenehm riecht, sollte komplett entsorgt werden.

Quellen

451 Shares

Muttermilch aufbewahren – So macht ihr es richtig!

Stillen ist das Beste für das Kind – aber wenn man als Mutter etwas mehr Freiheit haben möchte, ist die Anschaffung einer Milchpumpe doch ratsam. Fangt mit dem abpumpen am besten auch schon an, lange bevor ihr die Muttermilch wirklich einsetzen wollt. Wie so vieles erfordert der problemlose Umgang mit den Milchpumpen und die Aufbewahrung der Milch etwas Übung und Eingewöhnung. Es spricht nichts dagegen, Muttermilch von Anfang an abzupumpen. Wie ihr sie dann aufbewahrt und wieder erwärmt, das erfahrt ihr hier.

Muttermilch richtig aufzubewahren ist ganz einfach! Foto: Getty Images

Eigentlich ganz klar: Muttermilch muss hygienisch aufbewahrt werden. Dazu geeignet sind wiederverschließbare Glasgefäße, Kunststoffbehälter aus Polypropylen (PP), spezielle Muttermilchflaschen oder Muttermilchbeutel aus Polyethylen (PE). Normale Eis- oder Tiefkühlbeutel eignen sich nicht, da sie nicht steril sind. Auch Gefäße aus klarem Hartplastik werden nicht empfohlen. Diese können Polycarbonat(PC) enthalten. Ein Stoff der in Verdacht steht, sich hormonell im Organismus anzureichern.

Behälter für die Aufbewahrung von Muttermilch

Philips Avent, Aufbewahrungsbehälter, ca. 9 Euro über baby-walz.de Nuk, Aufbewahrungsbeutel, ca. 7 Euro über baby-walz.de Elanee, Muttermilchbeutel, ca. 6 Euro über baby-walz.de

Beutel sind praktisch, weil sie besonders platzsparend im Gefrierschrank aufzubewahren sind. Wenn man sie liegend lagert, taut die Milch außerdem recht schnell wieder auf. Aber wiederverwendbare Gefäße verursachen natürlich weniger Müll.

So lange ist Muttermilch haltbar

Bei einer Raumtemperatur von rund 21 Grad ist frisch abgepumpte Muttermilch rund sieben Stunden haltbar. Später sollte die Milch allerdings nicht mehr verfüttert werden. Das erfordert natürlich etwas Planung, denn ihr müsst abpumpen, kurz bevor die Milch tatsächlich verfüttert werden soll.

Mam, Babyfläschchen, ca. 3 Euro mambaby.de Heheva, Babyfläschchen 2er Set, ca. 22 Euro über najoba.de Medela, Babyfläschchen, ca. 8 Euro über baby-walz.de

Im Kühlschrank hält sich Babys Mahlzeit deutlich länger. Bis zu 48 Stunden kann abgepumpte Milch hier aushalten. Achtet nur darauf, dass die Temperatur im Kühlschrank nicht mehr als +4 °C beträgt. Außerdem ist ein Gefäß mit Schraubverschluss zu empfehlen, das vor Gebrauch sorgfältig gereinigt wird. So vermeidest Du Keime in der Milch. Falls Du die Milch einfrieren willst, kannst Du über 24 Stunden abpumpen und die Portionen jeweils im Kühlschrank lagern, bevor Du sie einfrierst.

Philips Avent, Aufbewahrungsbehälter, ca. 9 Euro über baby-walz.de Nuk, Aufbewahrungsbeutel, ca. 7 Euro über baby-walz.de Elanee, Muttermilchbeutel, ca. 6 Euro über baby-walz.de

Muttermilch einfrieren

Eingefrorene Muttermilch hält sich bis zu maximal 6 Monaten. Es ist jedoch zu empfehlen, die Milch in einem Zeitraum von 3 Monaten zu verbrauchen. Die abgepumpte Milch sollte innerhalb eines Tages eingefroren und schonend wieder aufgetaut werden. Am besten nicht mehr als 100 Milliliter einfrieren. Das macht Dir das Einfrieren und Portionieren leichter. Dennoch einen etwas größeren Behälter benutzen, da sich die Milch beim Einfrieren etwas ausdehnt.

Muttermilch erwärmen

Die Milch sollte schonend im Kühlschrank oder bei Zimmertemperatur aufgetaut werden. Danach Babys Mahlzeit in einem speziellen Wärmer oder im Wasserbad auf Temperatur bringen. Sobald Sie wärmer als 40 °C wird, können wichtige Inhaltsstoffe der Milch beschädigt werden. Dies beeinträchtigt die positive Wirkung, die die Muttermilch auf das Verdauungssystem des Babys hat. Vom Aufwärmen in der Mikrowelle ist abzuraten, da hierbei nicht gleichmäßig erwärmt wird. Nutze also immer die älteste Milch zuerst. Um den Überblick zu behalten, das Milchgefäß mit Datum und Uhrzeit des Abpumpens versehen.

Chico, Fläschchenwärmer, ca. 22 Euro über babymarkt.de Nuk, Fläschchenwärmer, ca. 28 Euro über babymarkt.de Philips Avent, Fläschchenwärmer, ca. 33 Euro über philips.de

Achtung: Einmal aufgetaut, darf die Milch nicht erneut eingefroren werden.

Titelbild Mam

Muttermilch aufbewahren, auftauen und erwärmen: Was muss man dabei beachten?

Tiefkühlschrank
(bei -17°C oder kälter)
Kühlschrank
(nicht in der Tür!)
Raumtemperatur
(ca. 21°C)
Frisch abgepumpte Muttermilch 6 Monate 3 Tage 6-8 Stunden
Aufgetaute, nicht erwärmte Muttermilch Nicht wieder einfrieren 24 Std. im ungeöffneten Behältnis, 12 Std. im geöffneten Behältnis 3 Stunden

Für die Muttermilch Aufbewahrung im Kühlschrank gilt: Stelle die Milch direkt nach dem Abpumpen in den Kühlschrank. Wenn es sich um eine kleine Milchmenge handelt, darf diese, sobald sie ebenfalls Kühlschranktemperatur hat, einem Behälter mit bereits abgepumpter Milch hinzugefügt werden. Das heißt, dass du niemals frisch abgepumpte, noch warme Milch der bereits gekühlten hinzufügen darfst.

Die Muttermilch sollte außerdem immer im kältesten Teil des Kühlschranks aufbewahrt werden. Das ist die unterste Ablage, auf dem Gemüsefach ganz hinten. In der Türe hingegen sollte die Milch, auch wenn es praktisch erscheint, nicht aufbewahrt werden, da hier die Temperatur zu oft schwankt.

Muttermilch im Gefrierschrank aufbewahren

Willst du die Muttermilch längere Zeit aufbewahren, bietet sich das Muttermilch Einfrieren an. Generell gilt, dass die Milch so schnell wie möglich nach dem Abpumpen eingefroren werden sollte. Wurde die Muttermilch vorher bereits im Kühlschrank gekühlt, kannst du sie zu einer anderen, bereits eingefrorenen Milch direkt in den Behälter geben.

Für den Platz gilt dasselbe wie im Kühlschrank: an der hintersten Stelle des Gefrierschranks schwankt die Temperatur am wenigsten. Bei selbst entfrostenden Geräten sollten die Milchbehälter nicht die Wände des Tiefkühlers berühren.

Egal, ob Muttermilch im Kühlschrank oder Tiefkühler: Schreibe am besten immer das Abpumpdatum bzw. das Datum des Einfrierens sowie die Milchmenge auf ein Klebeetikett, denn nur dann kannst du den Überblick behalten und die Milch in der richtigen Reihenfolge verwenden.

Worin die Muttermilch lagern?

Wenn du immer mal wieder Muttermilch abpumpst und über einen längeren Zeitraum aufbewahren musst, stellt sich schnell die Frage nach den richtigen Behältnissen. Hier hast du mehrere Möglichkeiten: du kannst zum Beispiel leere, saubere Muttermilchfläschchen oder aber Muttermilchbeutel aus BPA freiem Plastik verwenden.

Willst du die Muttermilch einfrieren, sollten die Behältnisse explizit auch dafür geeignet sein. Glasflaschen zum Beispiel können unter Umständen bei niedrigen Temperaturen zerbrechen. Fülle sie deshalb nicht ganz voll. Gut geeignet sind hierfür spezielle Muttermilchbeutel, die es von mehreren Fläschchen-Herstellern zu kaufen gibt.

Die Behältnisse sollten nur zu ¾ befüllt werden, da sich die Milch während des Einfrierens noch etwas ausdehnt. Außerdem sollten nur kleinere Mengen bis 60 ml aufbewahrt werden. Das erleichtert später das Auftauen. Du kannst bei Bedarf problemlos zwei oder drei Portionen auftauen und nach dem Auftauen mischen.

Wie lange kann man die Muttermilch aufbewahren?

Die Frage nach der Muttermilch Aufbewahrung ist mehr als berechtigt. Denn bei zu langer Aufbewahrungszeit entstehen Keime und die Inhaltsstoffe gehen verloren. Wie lange genau die Muttermilch aufbewahrt werden kann, wird maßgeblich von der Sauberkeit der Behältnisse und von der Aufbewahrungstemperatur bestimmt.

  • Bei Raumtemperatur (21 Grad) kannst du frisch abgepumpte Muttermilch maximal 6 Stunden lang aufbewahren.
  • Muttermilch, die im Kühlschrank gelagert wurde, darf maximal 24 h lang im verschlossenen Behälter dort aufbewahrt werden.
  • Im Gefrierschrank darf die Milch bis zu 6 Monate lang aufbewahrt werden.

Wie aber sieht es aus mit Milch, die eingefroren war und im Kühlschrank aufgetaut wurde? Diese Milch darf bis zu zwei Stunden bei Raumtemperatur und bis zu 24 Stunden im Kühlschrank aufbewahrt werden, darüber hinaus noch maximal zwei Stunden bei Raumtemperatur.

Wichtig: Milch, die bereits einmal eingefroren war, bitte nicht noch ein zweites Mal einfrieren.

Eingefrorene Muttermilch auftauen: Wie geht man am besten vor?

Wenn du eingefrorene Muttermilch auftauen willst, kannst du schon rechtzeitig vor der nächsten Stillmahlzeit die gefrorene Milch aus dem Gefrierschrank nehmen und im Kühlschrank bis zur Fütterung aufbewahren – allerdings maximal 24 Stunden lang. Oder du lässt sie außerhalb des Kühlschranks auftauen, dann darf sie jedoch nur zwei Stunden lang aufbewahrt werden.

Problemlos kann die tiefgekühlte Milch aber auch sofort erwärmt werden. Sie darf allerdings nicht zu heiß werden.

Wie die Muttermilch erwärmen?

Wenn du die Muttermilch erwärmen willst – egal, ob noch eingefroren oder bereits aufgetaut – stellst du den Beutel oder die Flasche am besten ein paar Minuten lag in eine Tasse mit heißem Wasser, um sie auf Körpertemperatur zu erwärmen. Etwas einfacher geht das mit einem Flaschenwärmer. Wenn die Milch zu diesem Zeitpunkt noch vollständig gefroren ist, wird das allerdings ein paar Minuten lang dauern.

Alternativ geht das Muttermilch Aufwärmen grundsätzlich auch in der Mikrowelle. Deutlich schonender aber ist das Erwärmen im Wasserbad oder im Fläschchenwärmer. In der Mikrowelle werden außerdem die Bestandteile der Milch zerstört. Ihre bakterizide Wirkung wird dadurch herabgesetzt. Hinzu kommt das Problem der ungleichmäßigen Erwärmung.

Du wirst schnell feststellen, dass sich aufbewahrte Muttermilch in unterschiedlichen Schichten absetzt und das Fett nach oben schwimmt. Bevor du dein Baby mit der Milch fütterst, solltest du deswegen das Fläschchen sanft hin und her schwenken, so dass sich die Bestandteile wieder miteinander verbinden.

Abgepumpte Muttermilch unterwegs aufbewahren und erwärmen

Möglicherweise musst du oder eine andere Betreuungsperson auch das eine oder andere Mal unterwegs die Muttermilch aufbewahren und dann bei Bedarf die abgepumpte Milch erwärmen. Hierfür bietet sich eine spezielle Kühltasche (die es auch in handlicher Größe für Milchflaschen gibt) plus Akkus an. Sind die Akkus aufgetaut, darf die Muttermilch bei Raumtemperatur noch weitere vier Stunden aufbewahrt werden. In einer Kühltasche mit Kühl Akkus geht man von einer Temperatur von maximal 15 Grad aus, was eine Muttermilch Aufbewahrung von bis zu 24 Stunden ermöglicht.

Im Hochsommer ist Vorsicht geboten: Wird die Milch nicht ausreichend gekühlt, können sich schnell Keime bilden.

Um die Milch dann zu erwärmen, eignet sich entweder ein Fläschchenwärmer oder alternativ eine Thermoskanne mit heißem Wasser plus ein Becher, in den bei Bedarf das heiße Wasser plus das Fläschchen gegeben werden. In Restaurants oder Cafes kannst du auch nach einer Tasse heißem Wasser Fragen oder das Fläschchen unter warmes Leitungswasser halten.

Wie oft darf man Muttermilch erwärmen?

Einmal aufgewärmte Muttermilch darf leider kein zweites Mal mehr erwärmt werden. Die Gefahr der Keimbildung wäre viel zu groß. Außerdem gehen dann zu viele wichtige Nährstoffe verloren. Ist also Milch übrig, muss diese nach dem ersten Aufwärmen weggeschüttet werden.

Wieviel Grad sollte die erwärmte Muttermilch haben?

Die meisten Eltern gehen davon aus, dass Muttermilch beim Füttern 37 Grad haben sollte. Das stimmt aber nicht ganz. Grundsätzlich reicht es nämlich auch aus, wenn die Milch auf Raumtemperatur erwärmt wird. Du brauchst dafür kein Thermometer. Der Test am Handgelenk reicht meistens aus, um festzustellen, ob die Milch ausreichend warm oder womöglich schon zu heiß ist.

Muttermilch Warmhalten – was ist zu beachten?

Muttermilch sollte generell nicht warmgehalten werden. Auch das Transportieren im Thermobehälter zum Warmhalten ist keine gute Idee. Die Keimentwicklung wäre viel zu gefährlich. Muttermilch wird erst zum Füttern erwärmt und kann dann noch bis zu zwei Stunden stehen bleiben, aber nicht im Wasserbad oder im Flaschenwärmer, sondern außerhalb.

Erwärmte Muttermilch: wie lange haltbar?

Wenn dein Baby die aufgetaute oder erwärmte Milch nicht ganz austrinkt, dann kannst du diese darüber hinaus noch weitere ein bis zwei Stunden aufbewahren und füttern. Danach allerdings muss übrig gebliebene Milch weggegeben werden.

Welche Möglichkeiten gibt es, die Muttermilch zu verabreichen?

Am praktischsten ist es, dem Baby die Muttermilch mit einem Fläschchen zu füttern. Bei einigen Babys kann dies aber in den ersten vier Wochen zu einer Saugverwirrung führen, da es deutlich komplexer ist, an der Brust zu saugen als an einer Flasche. Am besten wäre es also, dein Baby in den ersten 6 Wochen ausschließlich an der Brust zu stillen, um eine Saugverwirrung auszuschließen.

Alternativ werden Neugeborene oft in den ersten Tagen ihres Lebens mit dem Löffel gefüttert. Vor allem dann, wenn sie noch zu schläfrig sind, um zu saugen. Auch später ist das eine Möglichkeit. Allerdings ist das Füttern mit dem Löffel bei Säuglingen nicht ganz einfach.

Nach ein paar Tagen, wenn mehr Milch kommt, kann das Baby auch mit einem Becher gefüttert werden, aber auch hier ist es zuerst wichtig, die richtige Technik zu erlernen. Eine Dauerlösung ist auch das nicht, weil junge Babys naturgemäß ein starkes Saugbedürfnis haben.

Später, wenn das Baby ein paar Monate alt ist und aus dem Becher trinken kann, ist es prinzipiell möglich, die abgepumpte Milch anstatt aus der Falsche aus dem Becher zu verabreichen. Selbiges gilt für das Füttern mit dem Löffel.

Fazit

Es ist einfach und praktisch, Muttermilch aufzubewahren und dem Baby erst zu einem späteren Zeitpunkt zu verabreichen. Wenn zum Beispiel die Mutter berufstätig ist, einen wichtigen Termin hat oder aus einem anderen Grund nicht stillen kann, ist das eine tolle Möglichkeit, dem Baby trotzdem die so wichtige Muttermilch zu geben. So kann auch Papa das Baby füttern. Auch bei einem Milchüberschuss kann man mittels Milchpumpe einen guten Vorrat anlegen und diesen auch eventuell spenden.

Allerdings müssen dabei unbedingt Sauberkeit und Hygiene herrschen und die oben genannten Zeiten beim Auftauen und Aufbewahren der Muttermilch eingehalten werden. Dann spricht nichts dagegen, dem Baby ab und zu die wertvolle Muttermilch mit der Flasche zu füttern.

About the author

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.