Muttermilch abpumpen und aufbewahren

Inhalte

Tipps & Infos

Muttermilch ist die beste und gesündeste Ernährung für dein Baby, da sie alle wichtigen Nährstoffe und Antikörper enthält. Das Stillen unterstützt außerdem die unvergleichliche Bindung zwischen euch. Aber auch das gelegentliche oder gar regelmäßige Abpumpen gehört für viele Mütter ganz selbstverständlich zu einer guten Stillbeziehung. Es ermöglicht dir kleine Auszeiten oder den Wiedereinstieg in den Beruf, ohne dass dein Kind
auf die wertvolle Muttermilch verzichten muss. Und auch für den Papa kann das Füttern mit der Flasche eine schöne Erfahrung sein. Wir möchten euch dabei unterstützen, dass ihr eine schöne, harmonische und möglichst lange Stillzeit erlebt.

Welche Pumpe passt zu mir?

Egal, ob du gelegentlich oder regelmäßig Muttermilch abpumpen möchtest: Eine deinem Bedarf entsprechende manuelle oder elektrische Milchpumpe solltest du dir rechtzeitig besorgen. Aus bestimmten medizinischen Gründen kann deine Gynäkologin bzw. dein Gynäkologe oder deine Kinderärztin bzw. dein Kinderarzt dir eine Milchpumpe verschreiben. Sie oder er wird entscheiden, ob eine Handmilchpumpe ausreicht oder eine
elektrische (Leih-)Pumpe notwendig ist. Eine Leihpumpe wird in der Regel für den Zeitraum von vier Wochen verordnet. Hilfe bei der Entscheidung für die passende Milchpumpe findest du hier: „Die richtige Milchpumpe finden“

Abpumpen von Muttermilch beim Stillen

Wenn du zusätzlich zum Stillen Milchvorräte schaffen und einfrieren möchtest, solltest du immer kurz nach dem Stillen oder während des Stillens abpumpen.

Wann pumpe ich am besten ab?

Wenn dein Baby beispielsweise alle drei Stunden an beiden Brüsten trinkt, solltest du am besten eine Stunde nach jeder Mahlzeit Muttermilch abpumpen. Stillst du immer nur an einer Seite, kannst du währenddessen an der anderen Brustseite abpumpen. Dein Kind löst bereits beim Saugen den Milchspendereflex aus und das Abpumpen gelingt so noch leichter und schneller.

Außerdem kannst du während des Stillens mithilfe eines Muttermilchauffängers oder einer Milchauffangschale die Muttermilch aus der anderen Brust mühelos sammeln. Die abgepumpte und aufgefangene Milch eines Tages kann zusammen aufbewahrt werden – Flaschen, Bechern oder praktischen Muttermilchbeuteln. Am besten beschriftest du das Gefäß mit Datum und Uhrzeit der ersten Portion, bewahrst die Milch im Kühlschrank auf und gießt die über den Tag gewonnenen Portionen hinzu, sobald sie im Kühlschrank die gleiche Temperatur angenommen haben. Abends kannst du die Vorräte dann entweder einfrieren oder dein Kind bekommt sie direkt erwärmt aus der Flasche.

Gut zu wissen!

  • In den ersten zwei bis drei Wochen nach der Geburt solltest du noch keine Muttermilch-Vorräte anlegen, da sich die Milch noch stark verändert.
  • Wenn dein Baby die aufgetaute Muttermilch gar nicht trinken mag, kann es helfen, die ältere Milch mit frisch abgepumpter zu mischen

Muttermilch abpumpen ohne dein Baby

Bist du getrennt von deinem Baby und willst abpumpen, zum Beispiel unterwegs oder bei der Arbeit, kann das anfangs gewöhnungsbedürftig
sein. Es ist nicht immer ganz einfach, den Milchspendereflex ohne dein Kind auszulösen. Was du dann versuchen kannst: Schau dir ein Foto oder Video von deinem Kind an oder rieche an einem seiner Kleidungsstücke. Dann weiß dein Körper instinktiv, für wen er das tut, und das kann helfen. Auch eine sanfte Brustmassage oder ThermoPerlen – warm aufgelegt – können den anschließenden Pumpvorgang unterstützen. Außerdem solltest du vor dem Abpumpen und auch währenddessen immer ausreichend trinken.

Hab Geduld!

Manchmal kann es einige Tage dauern, bis beim Abpumpen so viel Muttermilch zusammenkommt, wie du benötigst. Keine Milchpumpe ist so effektiv wie ein saugendes Kind!

Studien zeigten, dass mehr Milch gewonnen werden kann, wenn gleichzeitig an beiden Brüsten abgepumpt wird. Willst du regelmäßig abpumpen, empfiehlt sich daher die Anschaffung einer elektrischen Doppelmilchpumpe. Hast du nur eine Milchpumpe zum einseitigen Abpumpen, wechsle wie beim Stillen immer die Seiten. So kannst du dir den wiederkehrenden Milchspendereflex zunutze machen.

Beispiel für wechselseitiges Abpumpen: Pumpe zehn Minuten an der linken und danach zehn Minuten an der rechten Brust ab, danach jeweils fünf Minuten an jeder Seite, dann jeweils drei Minuten.

Willst du deine Milchbildung zusätzlich anregen, solltest du häufiger als üblich stillen, da sich dein Körper auf die zusätzliche Nachfrage einstellt und mehr Muttermilch produziert. Außerdem lohnt es sich, auch nachts zu stillen und abzupumpen. Das Milchbildungshormon Prolaktin erreicht dann seinen höchsten Wert, das heißt, dein Körper bildet nachts am meisten Milch. Grundsätzlich solltest du beachten, dass der direkte Hautkontakt mit deinem Baby ganz wichtig für die Steigerung deiner Milchbildung ist. Sorge außerdem immer dafür, dass du in Ruhe stillst und abpumpst.

Muttermilch richtig aufbewahren

Fülle nicht zu viel Milch in die Muttermilchbeutel oder Flaschen. Durch das Einfrieren vergrößert sich das Volumen der Muttermilch und sie könnte auslaufen. Am besten portionierst du die Milch bereits so, wie du sie später benötigst, denn einmal erwärmte und nicht getrunkene Muttermilch darf leider nicht weiterverwendet werden. Die gefrorene Muttermilch sollte möglichst schonend und langsam im Kühlschrank oder bei Raumtemperatur aufgetaut werden. So bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten. Wenn es doch mal schnell gehen muss, taue die Milch am besten in einem warmen Wasserbad auf. Wichtig: Benutze dafür bitte niemals die Mikrowelle! Dort werden wertvolle Inhaltsstoffe der Muttermilch zerstört.

Haltbarkeit von Muttermilch*

Ohne Kühlung (ca. 21°C): 6 – 8 Stunden
Die Muttermilch muss dann umgehend verfüttert werden, bitte keine weitere Aufbewahrung!
Im Kühlschrank (ca. +4°C): 3 Tage
Muttermilch, die innerhalb von 24 Stunden gesammelt wird, kann bei 4 bis 6° C aufbewahrt und dann eingefroren werden. Aufgetaute Muttermilch kann im ungeöffneten Behältnis 24 Stunden und im geöffneten Behältnis 12 Stunden im Kühlschrank aufbewahrt werden.
In der Tiefkühltruhe (bei -17° C oder kälter): 6 Monate
Tieffrieren ist eine ideale Konservierungsart für Muttermilch, wenn das Einfrieren schnell und das Auftauen schonend geschieht. Einmal aufgetaute Muttermilch darf nicht wieder eingefroren werden.

Wenn es zum ersten Mal ohne dich gehen muss

Damit du und vor allem dein Baby gut eine gewisse Zeit ohne einander verbringen könnt, solltet ihr eine harmonische und stabile Stillbeziehung entwickelt haben. Im Allgemeinen hat sich dein Kind nach sechs bis acht Wochen so an das Stillen gewöhnt, dass es sich auch von einem Schnuller oder Sauger nicht verwirren lässt und danach problemlos wieder an der Brust trinkt. Der Flaschensauger sollte besonders weich, dehnbar und flexibel sein.

Probiert das Füttern mit der Flasche bereits vor eurer ersten Trennung einmal aus. Das sollte der Vater oder die Person, die später das Baby füttern wird, übernehmen. Sobald euer Kind die Flasche akzeptiert, kannst du dir mit gutem Gewissen eine Auszeit nehmen. Und für den Vater kann es ein schönes Erlebnis sein, dass euer Kind auch gut trinkt, wenn du mal nicht da bist. Lasst euch keinesfalls entmutigen, falls es nicht auf Anhieb klappt. Jedes Kind ist anders. Probiert es einfach weiter. Wenn es schließlich funktioniert, kann die ganze Familie davon profitieren.

Wir wünschen euch eine tolle Stillzeit und viel Erfolg!

Download Themenblatt “Muttermilch abpumpen – Was du beim Abpumpen, Aufbewahren und Füttern beachten solltest” (PDF)

Du willst Muttermilch abpumpen und das besonders effektiv? Dann solltest Du Dir dafür Zeit und Ruhe nehmen, denn Pump-Stillen funktioniert etwas anders als “normales” Stillen.

Inhalt

Muttermilch abpumpen: Erste Schritte

Die Pumpe muss passen

Willst Du Muttermilch abpumpen, ist es wichtig – wie bei allen Milchpumpen – dass der Trichter der Pumpenöffnung zur Größe der Brustwarze passt, da es sonst durch Reibung zu Verletzungen kommen kann oder das Pumpen ineffektiv ist. Um ineffektives Muttermilch abpumpen zu verhindern, werden die Brusthauben in verschiedene Größen angeboten. Der Saugtrichter sollte zentriert auf die Brust aufgesetzt sein, so dass die Brustwarze im Zentrum des Trichters liegt.

Die zwei Phasen des Abpumpens

Zuerst sollte der Pumpvorgang rhythmisch schnell erfolgen, um die Ansaugphase des Babys (non-nutritives Saugen) zu imitieren und Deinen Milchspendereflex zu stimulieren. Das dauert etwa ein bis drei Minuten.

Sobald die Milch dann fließt, wird mit gleichmäßigen, längeren Zügen die Milch aus der Brust abgepumpt. Die meisten elektrischen Milchpumpen imitieren diesen natürlichen Saugrhythmus, viele schalten sogar automatisch nach ein paar Minuten vom sogenannten Stimulationsmodus in den Abpumpmodus. Willst Du mit der Hand Muttermilch abpumpen, musst Du diesen Rhythmus selbst imitieren. Der gesamte Vorgang sollte etwa zehn bis zwanzig Minuten dauern. Dadurch wird die Milchbildung angeregt.

Lies in diesem Beitrag nach, wie Du die richtige Milchpumpe für Dich findest.

Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Muttermilch abpumpen

Auch wenn frische Muttermilch am besten ist, ist es nicht empfehlenswert, das Muttermilch Abpumpen direkt vor dem Stillen durchzuführen. Ein vor Hunger schreiender Säugling verursacht Stress und erschwert Dir das Muttermilch abpumpen. Daher solltest Du die Milch lieber in Ruhe – idealerweise etwa eine Stunde nach dem Stillen – abpumpen, anschließend kühlen oder einfrieren und zum Füttern wieder erwärmen.

Was Du beim Einfrieren und Auftauen von abgepumpter Muttermilch beachten solltest, erklärt Dir Julia in diesem Artikel.

Muttermilch abpumpen: Die richtige Milchmenge

Bei gelegentlichem Muttermilch abpumpen reicht es aus, nur die akut benötigte Milchmenge mit Hilfe der Milchpumpe aus der Brust abzupumpen. Je nach Alter und Hunger des Säuglings sind dabei 50 ml bis 200 ml zu empfehlen.

Für regelmäßiges Muttermilch abpumpen ist es erforderlich, dass die gepumpte Milchmenge mehr oder weniger dem Trinkbedarf des Säuglings entspricht. Die Trinkmenge eines Babys kann dabei sehr unterschiedlich sein. Meist trinken Säuglinge zwischen 600 ml und 1200 ml täglich bei fünf bis zwölf Mahlzeiten. Daher sollte die abgepumpte Milchmenge ähnlich hoch sein.

Muttermilch abpumpen: Milchmenge steigern mit dem richtigen Pump-Rhythmus

Wie beim Stillen bestimmt auch beim Abpumpen die Nachfrage die benötigte Milchmenge. Das heißt, je öfter Du abpumpst, desto mehr Milch produziert Deine Brust. Es ist effektiver, häufiger zu pumpen als die einzelnen Pumpzeiten zu verlängern. Um die Milchproduktion anzuregen, sollte sehr häufig, also alle zwei bis drei Stunden (und mindestens einmal in der Nacht) gepumpt werden.

Bei einseitigem Muttermilch abpumpen ist ein häufiger Wechsel der Brust milchfördernd. Später reicht es aus, die Brüste alle vier bis sechs Stunden zu leeren. Letztendlich muss mindestens fünf- bis sechsmal in 24 Stunden gepumpt werden, um die Milchproduktion aufrecht zu erhalten.

Um die Milchmenge zu steigern, ist eine Doppelmilchpumpe emfehlenswert: Damit kannst Du nicht nur die Milchmenge erhöhen, sondern die gewonnene Milch ist auch fettreicher.

Experten empfehlen eine Gesamt-Pumpdauer von 100 Minuten pro Tag. Um die Milchmenge zu verringern, reicht es aus, seltener und kürzer zu pumpen. Um einen Überblick über Milchmenge und Pump-Rhythmus zu behalten, ist es sinnvoll, ein Pump-Protokoll zu führen. Bei Schwierigkeiten mit dem Pump-Stillen ist es sehr sinnvoll, frühzeitig den Rat einer Hebamme oder Stillberaterin einzuholen, um die Milchbildung in Gang zu bringen und später aufrechtzuerhalten.

Bei einer medizinischen Indikation kannst Du eine Milchpumpe auf Rezept in Apotheken oder Krankenhäusern ausleihen.

Hebammen-Tipps für erfolgreiches Muttermilch abpumpen

In diesem Video gibt Dir Medela-Hebamme Alexandra Buder weitere Tipps und Infos zum Thema erfolgreiches Abpumpen.

Muttermilch auftauen & erwärmen

Muttermilch ist voller wichtiger Inhaltsstoffe – Babys bekommen diese wertvolle Milch aber auch von Müttern, die wegen ihres Jobs oder anderen Gründen abpumpen möchten. Doch um diese Inhaltsstoffe nicht zu zerstören, muss beim Aufbewahren und Erwärmen einiges beachtet werden. Wie du Muttermilch richtig und hygienisch aufbewahrst, weißt du bereits, doch was musst du beim Auftauen und Erwärmen von gefrorener Muttermilch beachten? Wir haben alle Infos für dich zu den Fragen:

Muttermilch auftauen: Das musst du beachten

Wie taue ich gefrorene Muttermilch wieder auf?

Um eingefrorene Muttermilch wieder aufzutauen, hast du mehrere Möglichkeiten:

  • Im Kühlschrank: Der optimale Weg, um alle Inhaltsstoffe der Muttermilch zu erhalten, ist, die Milch, zum Beispiel über Nacht, langsam im Kühlschrank auftauen zu lassen.
  • Im Wasserbad: Möchtest du Muttermilch im Wasserbad auftauen, achte darauf, dass das Wasser handwarm ist, also maximal 37 Grad Celsius hat. Ist es wärmer, können wichtige Enzyme in der Muttermilch zerstört werden. Wenn du die Muttermilch direkt im warmen Wasserbad komplett auftaust und erwärmst, solltest du sie auch direkt füttern. Alternativ zum Wasserbad kannst du die Muttermilch auch unter fließendem, handwarmem Wasser auftauen.
  • Im Flaschenwärmer: Viele Flaschenwärmer haben eine Auftau-Funktion, mit der du die Muttermilch auftauen lassen kannst.

Wie lange dauert es, Muttermilch aufzutauen?

Beim Auftauen von gefrorener Muttermilch gilt: Je langsamer und sanfter du sie auftaust und erwärmst, desto besser. Deswegen sind die Auftau-Methoden, die am längsten benötigen, die empfehlenswertesten. Im Kühlschrank kann der Auftau-Prozess bei größeren Mengen an Muttermilch unter Umständen länger dauern, in der Regel ungefähr 12 Stunden. Am schnellsten geht es im Flaschenwärmer.

Warum riecht aufgetaute Muttermilch anders?

Vielleicht hast du es selbst schon einmal festgestellt: Muttermilch riecht und schmeckt nach dem Auftauen manchmal anders. Der leicht seifige oder ranzige Geruch kommt von dem Enzym Lipase, welches Fettsäuren freisetzt. Der Muttermilch und deinem Baby macht dies nichts aus, jedoch ist es möglich, dass dein Baby die Muttermilch aufgrund des veränderten Geruchs und Geschmacks nicht annimmt.

Muttermilch erwärmen: So geht’s

Wie warm muss erwärmte Muttermilch sein?

Muttermilch, die Raumtemperatur hat, muss nicht zwingend erwärmt werden, sondern kann direkt gefüttert werden. Möchtest du die Milch für dein Baby erwärmen, dann sollte das Fläschchen Körpertemperatur haben. Erwärme deine Muttermilch immer nur bis 37° C!

Wie erwärme ich aufgetaute oder gekühlte Muttermilch am besten?

Muttermilch aus dem Kühlschrank erwärmen:

Gekühlte Muttermilch aus dem Kühlschrank musst du vorsichtig aufwärmen. Idealerweise in einem handwarmen Wasserbad oder einem geeigneten Flaschenwärmer. Auf keinen Fall solltest du Muttermilch in heißem Wasser, in der Mikrowelle oder auf dem Herd erwärmen, um den Verlust von Vitaminen und Mineralstoffen und eine Verbrühung deines Babys zu vermeiden.

Aufgetaute Muttermilch erwärmen:

Wenn du deine Muttermilch schon im Wasserbad oder unter warmem Wasser komplett aufgetaut und damit auch erwärmt hast, kannst und solltest du sie direkt füttern.

Kleiner Tipp: Schwenk die Milchflasche oder den Muttermilchbeutel sanft, um abgesetztes Fett mit der Milch zu vermischen. Bitte nicht schütteln oder rühren, da so wichtige Nährstoffe und Inhaltsstoffe beschädigt werden können.

Wie erwärme ich Muttermilch unterwegs?

Bist du einmal unterwegs und hast Muttermilch gekühlt dabei, kannst du diese mit den oben beschriebenen Methoden auch unterwegs erwärmen, beispielsweise unter fließendem handwarmem Wasser. Da du dieses bei Autofahrten ebenso wenig dabei hast wie einen Flaschenwärmer, gibt es noch einen praktischen Trick: Nimm heißes Wasser in einer Thermoskanne mit und eine große Tasse oder eine Schale, in der du ein Wasserbad für das Fläschchen machen kannst. Innerhalb weniger Minuten hast du die Muttermilch überall bequem und einfach erwärmt.

Wie oft kann man Muttermilch erwärmen?

Einmal aufgewärmte Milch sollte nicht noch ein zweites Mal aufgewärmt werden! Die erwärmte Muttermilch solltest du innerhalb von einer Stunde verfüttern. Da durch das Nuckeln deines Babys Bakterien aus dem Mund in die Milch gelangen, musst du Muttermilch-Reste wegschütten.

Kleiner Tipp: Fülle lieber kleinere Mengen an Muttermilch ab. So kannst du genau die Menge erwärmen, die du für eine Mahlzeit benötigst und es bleibt nach dem Füttern weniger übrig.

Muss abgepumpte Muttermilch erwärmt werden?

Ist die Muttermilch nicht eingefroren oder gekühlt, sondern frisch abgepumpt, musst du diese nicht unbedingt erwärmen. Im Normalfall hat die Muttermilch Körpertemperatur und du kannst sie direkt verfüttern.

Milch abpumpen

Ab wann klappt das Stillen wie im Schlaf?

Für Neugeborene und ihre Mütter ist das Stillen anfangs ein Lernprozess. Normalerweise sind Mutter und Kind erst nach etwa sechs bis acht Wochen ein richtig eingespieltes Team. Das Baby ist dann mit der Technik des Stillens so weit vertraut, dass auch ein Fläschchen mit Sauger es nicht gleich aus dem Konzept bringt. Hebammen empfehlen deshalb, während des Wochenbetts noch keine Muttermilchvorräte anzusammeln.

Milch abpumpen: Vor, während oder nach dem Stillen?

Stillende Frauen, die kleinere Vorräte für gelegentliche Zeiten der Trennung anlegen möchten, sollten am besten nach dem Stillen Milch abpumpen. Beispiel:

  • Die Stillende weiß: Meist trinkt ihr Baby ungefähr alle drei Stunden.
  • Nach dem Stillen kann am besten per Doppelpumpset noch maximal 15 Minuten abgepumpt werden.
  • Teilmengen, die aus maximal 24 Stunden stammen, können gesammelt werden.
  • Bei Bedarf benötigte Milchmenge mit dem Fläschchen füttern.

Stillende Frauen, die regelmäßig mehrere Mahlzeiten überbrücken möchten, etwa weil sie in den Arbeitsalltag zurückkehren, müssen während ihrer Abwesenheit abpumpen. Die gesamte Milchmenge wird dann entsprechend aufbewahrt. Damit steht sie für die Zeit der Abwesenheit zur Verfügung. Das Milch abpumpen, während Mutter und Baby getrennt sind, kann manchmal ein wenig schwierig sein, weil der Milchspendereflex langsamer ausgelöst wird. Ein Foto des Babys hilft! Mit ein wenig Übung klappt es dann zumeist jedoch recht gut.

Muttermilch richtig abpumpen, aufbewahren und aufwärmen

Egal, ob das Abpumpen gelegentlich oder regelmäßig erfolgen soll: Eine dem Bedarf angepasste manuelle oder elektrische Milchpumpe ist eine große Hilfe. Die Handhabung der verschiedenen Modelle erklärt die Hebamme oder Stillberaterin gern. Zudem werden noch einige geeignete Aufbewahrungsgefäße benötigt, wie etwa Muttermilchflaschen oder Bisphenol-A-freie Kunststoffbeutel, denen das Einfrieren nichts anhaben kann. Wenn das Baby dann hunrig ist, muss die Milch wieder auf die richtige Temperatur gebracht werden.

Manuelle oder elektrische Milchpumpe?

Diese Frage lässt sich so ohne Weiteres leider nicht beantworten. So kann sich eine Handmilchpumpe, die ursprünglich für das gelegentliche Abpumpen angeschafft wurde, durchaus auch im Dauereinsatz bestens bewähren. Manche Mütter empfinden das selbstbestimmte Abpumpen zudem als angenehm, während sie der permanente Rhythmus einer elektrischen Milchpumpe stört. Andererseits lassen sich qualitativ hochwertige elektrische Pumpen sehr fein regulieren, sodass sie immer individuell, an die aktuelle Situation angepasst, funktionieren. Elektrische Doppelmilchpumpen entleeren beide Brüste gleichzeitig. Sie haben also den zusätzlichen Vorteil, dass der Abpumpvorgang doppelt so schnell vonstattengeht. Hormonell betrachtet ist ein Doppelpumpset am effektivsten, weil an beiden Brüsten jeder Milchspendereflex (findet etwa alle 3 Minuten statt) ausgenutzt wird.

Oft berichten Mütter, dass es Anfangs eine Weile gedauert hat, bis letztendlich die gewünschte Milchmenge zusammenkam. Das ist ganz normal. Nichts ist nämlich für den Milchfluss so effektiv, wie ein an der Brust saugendes Baby. Studien belegen andererseits, dass nach einer entsprechenden Eingewöhnungsphase die Milchausbeute infolge des regelmäßigen Abpumpens, bedeutend gesteigert werden konnte.

Übrigens: Manche Frauen schwören auch auf das Ansammeln eines gewissen Milchvorrates ganz ohne Pumpe. Ihnen gelingt das Entleeren der Brust mit gekonnten Streichbewegungen der Hände. Auch diese Technik zeigen Stillberaterinnen und Hebammen gern.

Interessant: Es gibt auch Frauen, die ihr Baby voll stillen, bei denen jede Pumpe aber keinen Tropfen Milch aus der Brust befördern! Nicht unnormal! Hebammen helfen gern bei Lösungen für Mütter,die trotzdem mal von ihrem Kind getrennt sein müssen oder wollen.

Produktbeschreibung Medela Mini Electric elektrische Milchpumpe

Die Medela Mini Electric elektrische Milchpumpe wurde vor allem für den gelegentlichen oder kurzfristigen Gebrauch entworfen. Wenn gesundheitliche Probleme wie Milchstau oder wunde Brustwarzen auftreten, bietet sie eine gute Alternative zum Stillen. Die Brustpumpe kann ganz einfach mit nur einer Hand bedient werden. Mit dem Vakuumregler kann der angenehmste Vakuumlevel gewählt werden. Die Medela Mini Electric ist eine der kleinsten und kompaktesten elektrischen Milchpumpen der Welt. Somit ist sie ideal für unterwegs.

Diese Milchpumpe günstig kaufen mit kostenloser Lieferung

Sie besteht aus nur 5 Einzelteilen, so dass sie im Nu auseinandergesetzt und gereinigt werden kann. Die Medela Mini Electric elektrische Milchpumpe kann per Netz- oder Batteriebetrieb benutzt werden. Alle Materialien die mit der Muttermilch in Kontakt kommen, sind BPA-frei und sehr leicht zu reinigen. Da jede Mutter unterschiedlich ist, bietet Medela auch 5 verschiedene Brusthaubengrößen an.

Produktdetails

  • Elektrische Milchpumpe vor allem für gelegentliches Abpumpen
  • Komfortabel, kann mit nur einer Hand bedient werden
  • Kompaktes Design ideal für unterwegs
  • Kann mit Netzadapter oder Batterien betrieben werden
  • Leicht zu reinigen
  • BPA-frei
  • Besteht aus wenig Einzelteilen zur leichten Reinigung und Zusammensetzen
  • Vakuumregler hilft das angenehmste Vakuumlevel auszuwählen
  • Inklusive Netzadapter und Muttermilchsauger

Kundenrezensionen

Pro:

Die Mehrzahl aller Rezensionen für die Medela Mini Electric elektrische Milchpumpe fällt sehr positiv aus. Viele dieser Kundinnen haben von einer manuellen Milchpumpe zur Medela Mini Electric elektrische Milchpumpe gewechselt. Sie finden, dass die Pumpe komfortabler ist. Eine Kundin schreibt dazu, dass sie bereits Schmerzen in der Hand hatte von ihrer manuellen Pumpe.

Einer weiteren Kundin wurde die Medela Mini Electric elektrische Milchpumpe von ihrer Hebamme empfohlen. Auch sie ist damit sehr zufrieden. Immer wieder ist zu lesen, dass das Preis-Leistungsverhältnis hier sehr gut ist. Auch die kompakte Größe kommt sehr gut bei den meisten Kundinnen an. Mehrmals wird geschrieben, dass die Milchpumpe dank ihrer Größe tatsächlich praktisch für Reisen ist.

Kontra:

Ein paar Kundinnen bemängeln, dass die Medela Mini Electric elektrische Milchpumpe nicht richtig abpumpt. Bei einer Kundin hatte der Motor bereits bei der ersten Anwendung Aussetzer. Demnach lief der Motor weiter, pumpte aber nicht mehr richtig ab. Bei einer weiteren Kundin hat die Brustpumpe nach 7 Mal Abpumpen nicht mehr funktioniert.

Leider hat hier auch der Kundenservice von Medela angeblich nicht weitergeholfen. Weitere Minuspunkte gibt es für die Lautstärke der Medela Mini Electric elektrische Milchpumpe. Vor allem Mütter, die meistens nachts abpumpen halten die Lautstärke der Pumpe für inakzeptabel.

Mehr Kundenrezensionen lesen

Fazit:

Die Medela Mini Electric elektrische Milchpumpe schneidet mit 3,9 von möglichen 5 Sternen gut in den Kundenrezensionen ab. Trotz kleinerer Mängel empfehlen die meisten Kunden die Milchpumpe weiter. Viele Kundinnen schreiben, dass das Gerät sehr gut abpumpt und leicht zu handhaben ist. Praktisch ist auch, dass die Milchpumpe tatsächlich sehr kompakt ist.

Beim Hinstellen muss man jedoch aufpassen, dass die Medela Mini Electric elektrische Milchpumpe nicht umkippt, da der Motor etwas schwerer ist, als die leere Milchflasche. Außerdem ist die Milchpumpe etwas laut, worüber die meisten Kundinnen aber hinweg sehen können. Die Medela Mini Electric elektrische Milchpumpe ist eine gute Alternative für das gelegentliche Abpumpen.
Preis prüfen auf Amazon

Muttermilch sicher aufbewahren: So geht’s

Abpumpen geht schnell, aber wie bewahre ich Muttermilch sicher auf? Kann ich sie einfrieren? Was muss ich beim Erwärmen beachten? Unser Wiki für dich!

Sie ist die beste Nahrung für dein Baby ab der Geburt: Muttermilch versorgt dein Kleines optimal mit wichtigen Nährstoffen und ganz nebenbei fördert der intensive Haut- und Körperkontakt während des Stillens eine innige Beziehung zwischen dir und deinem Kind. Trotzdem kannst du dir als Mutter während der Stillzeit mühelos auch mal Freiräume verschaffen: indem du deine Milch abpumpst! Dank kleiner, kompakter Pumpen wie der Freestyle Flex, Swing Flex oder Swing Maxi Flex geht das überall problemlos. Allerdings solltest du danach ganz genau darauf achten, wie du die Muttermilch aufbewahrst, transportierst und erwärmst, damit sie für dein Baby hygienisch sicher bleibt.

Muttermilch kannst du auf drei Arten aufbewahren:

  • Bei Zimmertemperatur
  • Im Kühlschrank
  • Im Gefrierfach

Je nachdem, für welche Aufbewahrungsart du dich entscheidest, ergeben sich andere Richtlinien zu Aufbewahrung und Haltbarkeit. Unser kleines Wiki für dich!

Wie kann ich Muttermilch hygienisch aufbewahren? Gibt es spezielle Behälter?

Die oberste Maxime im Umgang mit Muttermilch lautet: Sie muss hygienisch einwandfrei aufbewahrt werden. Dazu geeignet sind BPA-freie Muttermilchflaschen – am besten direkt die Flasche, in die du abgepumpt hast, damit kein Tropfen verloren geht! – oder, wenn es besonders platzsparend sein soll, Muttermilchbeutel, die sich flach stapeln lassen.

Wichtig ist auch, dass du die Flasche oder den Beutel immer mit dem Abpumpdatum beschriftest, damit du später die ältesten Portionen zuerst aufbrauchen kannst.

Am Ende des Ratgebers findest du hilfreiche Produkte zum Aufbewahren von Muttermilch von Medela.

Muttermilch im Kühlschrank aufbewahren

Muss Muttermilch sofort in den Kühlschrank?

Wenn du sie deinem Baby sofort oder sehr zeitnah füttern möchtest, muss das nicht sein. Bei Raumtemperatur kann sie bedenkenlos vier Stunden aufbewahrt werden (bis zu sechs Stunden, wenn du unter sehr hygienischen Bedingungen abgepumpt hast). Abgepumpte Muttermilch, die du nicht gleich verwenden möchtest, solltest du aber sofort in den Kühlschrank stellen.

Wo bewahre ich Muttermilch im Kühlschrank am besten auf?

Auf keinen Fall solltest du die Muttermilch in der Kühlschranktür aufbewahren! Am besten stellst du sie in den kältesten Teil des Kühlschranks, also in den hinteren Bereich des Fachs über dem Gemüsefach. Dort ist der ideale Platz für Milchflaschen und Muttermilchbeutel, die gleichmäßig und dauerhaft gekühlt werden müssen. Der Vorteil der Lagerung im Kühlschrank: Anders als eingefrorene Milch lässt sich die Milch aus dem Kühlschrank schneller erwärmen, wenn dein Baby wieder mal völlig unvermittelt Hunger bekommt.

Muttermilch in der Gefriertruhe aufbewahren

Kann ich Muttermilch einfrieren?

Ja, das kannst du. Sie hält im Gefrierfach oder der Tiefkühltruhe sogar deutlich länger, als im Kühlschrank. Mit Muttermilchbeuteln kannst du sie dort platzsparend aufbewahren. Im Gefrierfach bei minus 18 Grad sogar bis zu neun Monate. Wichtig ist, dass du sie schonend auftaust, am besten im Kühlschrank.

Wie friere ich Muttermilch ein?

Unsere Tipps, wie du Muttermilch richtig einfrierst:

  • Verwende nur für die Aufbewahrung von Muttermilch ausgelegte Fläschchen, wiederverschließbare Becher oder Muttermilchbeutel, keine normalen Gefrierbeutel o.ä.
  • Beschrifte den Behälter oder die Muttermilchbeutel mit dem Abpumpdatum
  • Fülle die abgepumpte Milch in saubere Gefäße. Wiederverwendbare Fläschchen etc. sollten gründlich mit Seifenwasser, kochendem Wasser oder in der Spülmaschine gereinigt werden. Muttermilchbeutel sind bereits vorsterilisiert.
  • Fülle die Fläschchen oder die Beutel nur zu etwa 3/4, da sich die Milch während des Einfrierens ausdehnt.
  • Friere kleine Portionen ein, um Reste zu vermeiden
  • Platziere die Behälter oder Muttermilchbeutel weit hinten im Gefrierfach bei -18 Grad oder kälter. Im Tiefkühlfach ist es hinten am kühlsten.

Wie lange ist Muttermilch haltbar?

Wie lange du Muttermilch aufbewahren kannst, kommt ganz darauf an, wo du sie lagerst:

Haltbarkeit von frischer Muttermilch

Bewahrst du abgepumpte Muttermilch bei Zimmertemperatur auf, ist sie unter sehr hygienischen Bedingungen bis zu 6 Stunden haltbar (bei 16 bis 25 Grad).

Haltbarkeit von gekühlter Muttermilch

Im Kühlschrank, also bei einer Temperatur von etwa 4 Grad Celsius oder weniger, hält sie bis zu 5 Tage.

Haltbarkeit von gefrorener Muttermilch

Bei minus 18 Grad Celsius kannst du die gefrorene Milch dort sogar problemlos sechs Monate lagern (sogar bis zu neun Monate, wenn du unter sehr hygienischen Bedingungen abgepumpt hast). Wird Muttermilch bei Raumtemperatur aufgetaut, sollte sie innerhalb von max. zwei Stunden aufgebraucht werden. Ist die Milch im Kühlschrank aufgetaut, muss sie innerhalb von 24 Stunden aufgebraucht werden. Ganz wichtig: Friere einmal aufgetaute Muttermilch nicht wieder ein!

Zerstört Einfrieren die Nährstoffe in der Muttermilch?

Die in der Muttermilch vorhandenen Vitamine, Eiweiße und Fette nehmen beim Einfrieren keinen Schaden, jedoch geht die antibakterielle Wirkung der Milch nach ca. drei Wochen verloren.

Zum Überblick kannst du dir diese Tabelle in die Küche hängen:Die folgenden Richtlinien für das Aufbewahren und Auftauen von Muttermilch gelten für gesunde, reife Babys:

Kann ich Muttermilch mehrerer Abpumpsitzungen zusammenschütten?

Ja, du kannst auch Muttermilch „sammeln”, um eine volle Mahlzeit für dein Baby zusammenzubekommen. Aber Achtung: Gib nie frische abgepumpte Milch auf bereits gekühlte Milch! Du solltest darauf achten, dass die Milchportionen dieselbe Temperatur haben. Frisch abgepumpte Muttermilch sollte also erst separat gekühlt werden und erst in völlig erkaltetem Zustand zur bereits gekühlten Milch gegossen werden. Einzige Ausnahme: Gekühlte Muttermilch kann direkt auf bereits gefrorene Milch gegossen werden.

Eingefrorene Muttermilch kannst du im Kühlschrank, im handwarmen Wasserbad (max. 37 Grad Celsius!) oder unter fließendem handwarmem Wasser auftauen. Der optimale Weg, um alle Inhaltsstoffe der Muttermilch zu erhalten, ist, die Milch, zum Beispiel über Nacht, langsam im Kühlschrank auftauen zu lassen.

Wir erwärmst du Muttermilch?

Wenn du deine Muttermilch schon im Wasserbad oder unter warmem Wasser bzw. bei Raumtemperatur komplett aufgetaut und damit auch erwärmt hast, kannst und solltest du sie direkt füttern. Falls du sie aber aus dem Kühlschrank nimmst, musst du sie noch vorsichtig aufwärmen. Idealerweise am besten ebenfalls in einem handwarmen Wasserbad oder einem geeigneten Flaschenwärmer.

Viele weitere Infos dazu, wie du gefrorene Muttermilch am besten auftaust und erwärmst, erhältst du in unserem ausführlichen Ratgeber zu dem Thema.

Muttermilch unterwegs aufbewahren

Wie kann ich Muttermilch am besten transportieren, wenn ich unterwegs abgepumpt habe?

Auch beim Transport mag es Muttermilch grundsätzlich kühl. Du solltest deine Muttermilch deshalb immer in einer kleinen Kühltasche wie der CityStyle Tragetasche mit Kühlelementen aufbewahren und transportieren.

Wie lange kann ich Muttermilch in einer Kühltasche aufbewahren?

Hier gibt es leider keine allgemeingültige Antwort, denn das hängt vom Modell der Kühltasche oder Kühlbox und auch den äußeren Umständen (Umgebungstemperatur, Ausgangstemperatur der Muttermilch etc.) ab. Letzteres gilt auch für die Kühltasche von Medela. Mit dem passgenauen Kühlakku für maximal vier Flaschen ist sie optimal für den Transport deiner Muttermilch z.B. von zu Hause in die Kita, ins Krankenhaus oder von der Arbeit nach Hause geeignet.

Unter „normalen“ Umständen, also einer Umgebungstemperatur von ca. 20 Grad Celsius, kannst du die Muttermilch darin nach dem Abpumpen bis zu acht Stunden aufbewahren, das gleiche gilt für vorab bereits gekühlte Milch. Diese Empfehlung gilt jedoch nur für Babys, die älter sind als einen Monat. Falls die Muttermilch für ein Neugeborenes (bis ein Monat) bestimmt ist, das noch im Krankenhaus bleiben muss, sollte die Muttermilch maximal drei bis vier Stunden in der Kühltasche aufbewahrt werden. Maßgeblich sind in jedem Fall jedoch die Bestimmungen des entsprechenden Krankenhauses. Am besten fragst du in diesem Fall das Fachpersonal vor Ort oder eine Stillberaterin, um spezifische Angaben zur Aufbewahrung von Muttermilch für dein Neugeborenes zu bekommen.

Wichtig: Eine Kühltasche ist nicht dafür gedacht, eingefrorene Muttermilch im eingefrorenen Zustand zu halten! Die gefrorene Milch wird naturgemäß langsam auftauen. Das ist völlig okay, wenn du sie danach zeitnah deinem Baby geben möchtest, bedeutet aber, dass du sie auf keinen Fall am Ankunftsort wieder einfrieren solltest!

Hilfreiche Produkte zum Aufbewahren deiner Muttermilch:

Alles in einem: Muttermilchflaschen

Die BPA-freien Muttermilchflaschen wurden speziell konzipiert, um deine Muttermilch sicher aufzufangen, aufzubewahren und zu füttern. Sie lassen sich mit allen Medela Milchpumpen und natürlich auch mit dem Calma Sauger kombinieren. Du kannst also direkt in die Flaschen hinein abpumpen und die gewonnene Milch später auch direkt daraus füttern. So geht kein Tropfen deiner wertvollen Muttermilch durch lästiges Umschütten verloren. Das beständige Material und die Schraubdeckel sorgen dafür, dass alles dicht ist und nichts ausläuft – egal ob zu Hause in Kühl- oder Gefrierschrank oder unterwegs in der Kühltasche. Und zur Reinigung kannst du sie einfach in die Spülmaschine stellen und in der Mikrowelle desinfizieren, z.B. mit den Quick Clean Mikrowellenbeuteln (bitte Gebrauchsanweisung beachten)!

Besonders platzsparend: Muttermilchbeutel

Wenn du wenig Platz in deinem Gefrierschrank hast und regelmäßig größere Mengen Muttermilch einfrieren möchtest, kann es mit Muttermilchflaschen schnell eng werden. Die BPA-freien Medela Muttermilchbeutel sind deshalb besonders praktisch zum hygienischen und sicheren Aufbewahren und Einfrieren von Muttermilch: Durch ihre flache Form sparen sie ordentlich Platz und können außerdem besonders schnell wieder aufgetaut werden. Jeder Beutel ist einzeln versiegelt, der Doppelverschluss der Beutel sorgt dabei dafür, dass keine Milch auslaufen kann. Besonders praktisch zur übersichtlichen Lagerung: das extra-große Beschriftungsfeld.

Schnelle Reinigung: Quick Clean Mikrowellenbeutel

Das Desinfizieren von Flaschen und Milchpumpenzubehör kann ganz schön Zeit kosten, wenn du alles ganz klassisch auskochen willst. Mit den Quick Clean Mikrowellenbeuteln geht es wesentlich schneller, denn der Name ist Programm: Einfach die zu desinfizierenden Teile reinigen, rein in den Beutel, Wasser dazugeben, ab in die Mikrowelle, kurz warten – fertig! Innerhalb von nur drei Minuten werden 99,9 Prozent der schädlichsten Bakterien und Keime abgetötet, sodass Milchflaschen, Sauger oder Brusthauben wieder sicher sind. Das ist besonders unterwegs praktisch, denn die platzsparend zusammenfaltbaren Beutel passen in jede Handtasche – und sind bis zu 20 Mal verwendbar!

Sicher transportieren: CityStyle Kühltragetasche & Kühltasche

Ohne ausreichende Kühlung solltest du deine Muttermilch unterwegs auf keinen Fall transportieren: Eine Kühltasche ist Pflicht! Je kleiner, umso besser. Die Medela Kühltasche ist besonders praktisch und kompakt: Der zugehörige passgenaue Kühlakku wurde eigens für die enthaltenen vier Milchflaschen entwickelt und maximiert so die Zeitspanne, in der du deine Muttermilch unterwegs aufbewahren kannst. Und falls du noch weiteres Zubehör bequem transportieren möchtest: In der CityStyle Kühltragetasche ist nicht nur Platz für eine kleine mobile Milchpumpe und Zubehör, sondern auch für alles, was sonst unterwegs mit und ohne Baby wichtig ist.

Du hast weitere Fragen zum Umgang mit Muttermilch? Schreib uns deine Fragen an [email protected] oder über Facebook!

About the author

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.