Mütter und töchter

Die Beziehung zur eigenen Mutter prägt uns oft am meisten. So ist es nicht verwunderlich, dass sie unser Leben, die Entwicklung unserer Persönlichkeit am meisten beeinflusst – im Guten wie im Schlechten. Soll heißen: Ist die Beziehung voller Wärme, Geborgenheit und Liebe, wirkt sie sich positiv auf uns aus. Mangelt es stattdessen an diesen essentiellen Dingen, kann die Tochter darunter leiden. Ist die Mutter-Tochter-Beziehung von einer oder mehrerer der folgenden Verhaltensweisen mütterlicherseits geprägt, kann sie das Band zwischen ihnen vergiften.

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Abweisung

Wenn man etwas tut, worauf man stolz ist, hat man – vor allem als Kind – zu aller erst das Bedürfnis, es der Mama zu erzählen. In einer intakten Beziehung, spricht die Mutter Lob aus, ist stolz auf ihr Kind.

Einige Mütter reagieren stattdessen abweisend. Sie reden das vom Kind Erzählte klein oder gehen gar nicht erst darauf ein. Studien haben ergeben, dass diese Kinder bis ins Erwachsenenalter hin an ihren eigenen Bedürfnissen zweifeln.

Sie glauben, dass ihnen keine Aufmerksamkeit zusteht und hegen Selbstzweifel – während sie sich im Innersten nach Liebe und Bestätigung sehnen. Die Töchter abweisender Mütter glauben, dass ihre Stimme nicht zählt, ihre Meinung nichts wert sei.

Verstärkt wird dieses Gefühl, wenn das Kind sich kein Gehör verschaffen kann, es nie von der Mutter nach dem Befinden gefragt wird. Abweisende Mütter fragen vielleicht, was die Tochter gerne am Wochenende unternehmen würde. Bekommen sie eine Antwort, wird sie ignoriert, und die Pläne der Mutter werden ausgeführt. Diese Ablehnung kollidiert mit dem natürlichen Bedürfnis der Tochter, die Nähe zur Mutter zu suchen (und zu finden).

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Kontrolle

Ist die Mutter zu beherrschend, fühlt sich die Tochter nicht anerkannt, nicht gewürdigt. Dabei geht es nicht um die Kontrolle von Schlafens- oder Fernsehzeiten, sondern die akribische Kontrolle der kleinsten, intimsten Dinge: Was die Tochter sagen darf und was nicht (z.B. zu Verwandten). Wie sie sich zu verhalten hat (z.B. in der Öffentlichkeit). Was sie zu wählen hat (z.B. beim Essen).

Die Begründung dieser Mütter ist stets die gleiche: „Es ist nur für dein Bestes.“

Folge: Diese Töchter verlieren die Fähigkeit, selbstständig Entscheidungen zu treffen, Situationen einzuordnen und zu bewerten. Stattdessen sind sie auf die Entscheidung und Meinung ihrer Mütter angewiesen, werden von ihr abhängig, brauchen ihre Führungshand.

Emotionale Distanz

Mütter, die eine emotionale Distanz zu ihren Töchtern aufbauen, hinterlassen Narben in den Seelen ihrer Töchter.

Emotionale Distanz drückt sich durch Mangel an körperlicher Nähe (etwa Umarmungen, Küsse, Kuscheln) aus, aber auch durch Mangel an Mitgefühl, wenn das Kind z.B. weint. Diese Mängel lassen die Töchter emotional verhungern: Sie fordern naturgemäß die Gefühle ihrer Mütter ein – jedoch werden sie ihnen verwehrt.

Im Erwachsenenalter neigen diese emotional verunsicherten Töchter in eigenen Beziehungen zu klammern und suchen stets nach emotionaler Bestätigung von Partnern und Freunden.

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Verstrickung

Es gibt Mütter, welche die Beziehung zu ihren Töchtern nicht als das sehen was sie ist, nämlich eine Beziehung zwischen zwei Menschen. Stattdessen leben sie durch ihre Töchter, ermutigen sie, Ziele zu erreichen, erfolgreich zu sein – als ob sich ihre beiden Leben verstrickt hätten, die der Mutter mit dem der Tochter.

Darunter leidet das Gefühl der Tochter, ein eigenständiger Mensch zu sein, ein individuelles Ich zu entwickeln. Auch das Gefühl von Freiheit ist bei diesen Töchtern oft wenig ausgeprägt.

Streitsucht

Mütter, die ihre Töchter schlecht machen, ihnen gegenüber überkritisch sind, sie beneiden oder mit ihnen konkurrieren, beginnen oder provozieren häufig Streit. Der größte Nachteil für die Töchter: Die Mütter sitzen am längeren Hebel – vor allem, so lange die Töchter noch nicht volljährig sind.

Die Töchter verinnerlichen diejenigen Worte am intensivsten, die aus dem Mund ihrer Mütter stammen. Dieser verbale (und somit emotionale) Missbrauch ist gefährlich, weil es sehr stark die Charakterentwicklung der Tochter prägt. Meistens halten diese Mütter ihre Kritik für notwendig – ohne dass sie es tatsächlich ist. Oft fühlen sich diese Töchter wert- und machtlos – ihr Leben lang.

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Unzuverlässigkeit

Die Unzuverlässigkeit einer Mutter ist für Kinder besonders schwer zu meistern. Sie wissen nie, ob sie sich auf die Mutter verlassen können oder nicht, ihr trauen können oder nicht. Gleiches gilt für die Unberechenbarkeit: Wenn die Mutter an einem Tag ablehnend und kritisch der Tochter gegenüber agiert, am nächsten Tag aber zuvorkommend und freundlich – beides ohne ersichtlichen Grund.

Diese Unsicherheit, die die Tochter dabei verspürt, kann ungeheure Ausmaße annehmen. Die Tochter lernt nie einzuschätzen, was sie erwartet, wie sie sich verhalten soll. Können die Töchter keinen Grund für das unberechenbare Verhalten der Mütter finden, suchen sie nicht zuletzt auch die Schuld dafür bei sich selbst, bis sie sich für das Verhalten der Mütter schuldig, wenn nicht sogar verantwortlich fühlen. Dieser Reflex, die Schuld bei sich zu suchen, kann sich in der Persönlichkeit verfestigen und jedes Mal wieder zum Vorschein kommen, wenn ihr etwas Schlechtes im Leben widerfährt.

Egozentrik

Egozentrische bis narzisstische Mütter sehen die Kinder als ihr Anhängsel – wenn sie sie überhaupt wahrnehmen. Sie versucht, ihre Tochter an ihr eigenes Leben anzupassen – und dafür versucht sie sie so zu formen, bis sie hinein passt, ohne zu „stören.“ Das klappt meist nur durch Manipulation und Kontrolle.

Narzissten sind meist nicht dazu in der Lage, Empathie zu entwickeln. Stattdessen legen sie sehr viel Wert darauf, was andere Menschen über sie denken und sagen; wie sie auf andere Menschen wirken.

Die Beziehung einer egozentrischen Mutter zu ihrer Tochter ist nur oberflächlich – schließlich ist sie sich selbst die wichtigste Person. So soll die Tochter in ihren Augen nur dazu beitragen, sich noch besser zu fühlen und in einem besseren Licht zu erscheinen.

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Rollentausch

Manche Mütter sind „schwach.“ Sie kommen womöglich nicht mit ihrem Leben zurecht, haben Schwierigkeiten, ihren Platz in der Welt zu finden, (Alltags-)Probleme zu bewältigen. Oft müssen ihre Töchter schon in jungen Jahren diese Aufgaben erledigen, sich um die Mutter kümmern. Es kommt zu einer Art „Rollentausch“ bei der die Töchter für die mütterliche Fürsorge zuständig sind.

Oft trifft dieser Fall ein, wenn eine Frau jung Mutter wird und noch nicht „genug Zeit“ hatte, sich selbst im Leben zurecht zu finden, bevor sie die Verantwortung für ein Kind übernehmen kann.

So lernen die Kinder solcher Mütter schon im Grundschulalter, für sich selbst und die Mutter zu kochen, die Wäsche zu machen, die Wohnung aufzuräumen und sich gegeben falls noch um jüngere Geschwister zu kümmern. Oft sind diese überforderten Mütter sehr dankbar für die Hilfe ihrer Kinder, sie scheinen für sie eine Art „Fels in der Brandung“ darzustellen – der Halt in ihrem (meist turbulenten) Leben.

Diese Töchter fühlen sich im Erwachsenenalter um ihre Kindheit beraubt. Sie mussten schnell erwachsen und vernünftig handeln, Verantwortung übernehmen, hatten wenig Zeit, um einfach nur Kind zu sein, zu toben, zu spielen, Unsinn zu machen.

Lösung

Erst wenn die Tochter begreift, dass die Denk- oder Verhaltensweisen, die ihr das Leben erschweren, von der Beziehung zu ihrer Mutter stammen, kann sie sie bewältigen. Manchmal genügt schon das Wissen darum, dass das z.B. die Quelle ihrer Unsicherheit in der Kindheit liegt. Manchmal braucht es aber einer längeren Aufarbeitung, ggf. mit der Hilfe eines Psychotherapeuten.

Mütter und Töchter haben die stärkste aller Bindungen

Forscher haben herausgefunden, dass die Beziehung zwischen Müttern und Töchtern die stärkste aller Eltern-Kind-Bindungen ist. Ursache dafür sind emotionale Prozesse im Hirn, die bei Müttern und Töchtern ähnlich ablaufen.

Starkes Band zwischen Mutter und Tochter

Keine Beziehung prägt einen Menschen so, wie die Beziehung zur eigenen Mutter. Das Band, das sich schon vor der Geburt zwischen Mutter und Kind knüpft und nach der Geburt immer fester gewoben wird, begleitet die meisten Menschen ihr Leben lang. Forscher der University of California rund um die Psychiatrieprofessorin Fumiko Hoeft haben jetzt herausgefunden, dass insbesondere die Beziehung zwischen Mutter und Tochter sogar noch stärker ist, als bisher angenommen.

Niemand versteht die Tochter so wie die Mama

Die Wissenschaftler untersuchten dafür 35 Familien. Mit Hilfe der Magnetresonanztomographie (MRT) bildeten sie die Bereiche des Gehirns ab, die die Emotionen regulieren. Es zeigte sich, dass sich diese Hirnareale bei Müttern und Töchtern viel ähnlicher waren, als in allen anderen Elternteil-Kind-Kombinationen. In der Fachzeitschrift The Journal of Neuroscience schlussfolgern die Forscher, dass es aufgrund dieser Ergebnisse sehr wahrscheinlich ist, dass Mütter sich emotional besser in ihre Töchter hineinversetzen können – und sie damit besser verstehen. „Wir scherzen darüber, dass sich Sturheit und Ordentlichkeit vererben – aber wir haben das bisher noch nie im menschlichen Hirn nachweisen können. Unsere Studie zeigt, dass es einen Einfluss gibt“, so die Initiatorin der Studie Prof. Fumiko Hoeft.
Die Studie gibt außerdem Hinweise darauf, dass die mentale Gesundheit der Mutter große Rückschlüsse auf die psychische Stabilität der Tochter zulässt. Mit diesem Wissen können gegebenenfalls Depressionen erklärt und ihnen besser vorgebeugt werden.

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Eine schrecklich schöne Beziehung

Wie kann man als Mutter von Anfang an eine gute, gefestigte Beziehung zur Tochter aufbauen?
Eine liebevolle Beziehung beginnt mit der Bindung im Mutterleib. Dies wird durch das „Rooming- In“ auf der Geburtenstation weiter ausgebaut. Das heißt, dass das Kind im Zimmer der Mutter bleiben darf. Die Verbundenheit mit der Mutter wird durch Nähe, Zärtlichkeit, Schutz vor Gefahren und das Lernen sozialer Fähigkeiten verstärkt. Diese kann das Kind später in ihre eigenen Beziehungen einbringen.

Warum sind Mutter-Tochter-Beziehungen oft so schwierig?
Grundsätzlich lernen Kinder am Modell. Mädchen möchten wie ihre Mütter sein. Sie beobachten und übernehmen daher auch Verhaltensweisen, die uns nicht immer gefallen. Verhalten wird nicht als rein Gegebenes gesehen, sondern entsteht durch das wechselseitige Beeinflussen von Mutter und Tochter.

Wie können Mutter und Tochter bestmöglich mit Konflikten umgehen?
Eine Mutter, die das Verhalten ihres Kindes in Konfliktsituationen positiv beeinflussen möchte, sollte zuerst die eigenen Verhaltensmuster kennen. Wichtig ist in solchen Situationen die Sprache. Die Art und Weise, mit ihrer Tochter zu sprechen, wenn es Konflikte gibt. Ebenso die eigene Vorbildwirkung sowie das Setzen von Konsequenzen. Auch wichtig: Über diese Regeln sprechen, dadurch lernt ein junges Mädchen die Sinnhaftigkeit zu verstehen und kann sie besser einhalten. Was die Mutter außerdem an die Tochter weitergeben sollte ist Zuwendung, die Botschaft: du bist mir wirklich wichtig!

In welchen Lebenssituationen muss die Mutter mit der Tochter nachsichtig sein, wann ist es umgekehrt?
Besonders bei der Entkoppelung der Mutter-Tochter-Allianz: Wenn die Tochter in die Pubertät kommt, wird sie gegenüber den Eltern oft feindselig und provokativ. Die Mutter versucht dann verzweifelt, die beste Freundin zu bleiben. Durch das aufdringliche Verhalten fühlt sich die Tochter aber bedrängt und irritiert. Häufig stecken Mädchen während dieser Zeit in einem tiefen Konflikt. Als Mutter sollte man sich in dieser Phase auf die Führungsaufgabe und den Erfahrungsvorsprung konzentrieren.

Was fördert eine gute Beziehung wenn die Tochter bereits erwachsen ist?
Eine Mutter, die in der Beziehung zu ihrer Tochter den Platz als Mutter und nicht als Freundin gefunden hat. Sie wird ihrer erwachsenen Tochter als Ratgeberin in entscheidenden Situationen mit ihrer Erfahrung helfend zur Seite stehen können.

Mütter und Töchter

SENDETERMIN Mo., 13.01.20 | 01:40 Uhr | Das Erste Karen bereut es, ihre Tochter zur Adoption freigegeben zu haben. Erst in ihrer Beziehung zu Paco findet sie wieder Halt. | Bild: ARD Degeto

Spielfilm USA/Spanien 2009

Manche Entscheidungen verfolgen einen für den Rest des Lebens. So auch bei der 50-jährigen Physiotherapeutin Karen: Mit 14 Jahren wurde sie schwanger und gab das Kind notgedrungen zur Adoption frei. Direkt nach der Entbindung wurde sie von ihrer Tochter getrennt. Diesen Verlust hat Karen nie verwunden. Sie führt ein zurückgezogenes Leben und meidet den Kontakt zu anderen Menschen. Ihrer unbekannten Tochter schreibt sie Briefe, die sie aber nie abschickt.

Der einzige Mensch in Karens Leben ist ihre pflegebedürftige Mutter. Bis sie eines Tages ihren Arbeitskollegen Paco kennenlernt. Der sympathische und zurückhaltende Mann zeigt deutliches Interesse an ihr – und tatsächlich gelingt es ihm, Karens raue Schale zu durchbrechen und ihrem Leben eine Wende zu geben.

Auch Karens Tochter Elizabeth führt ein Leben in selbstgewählter Einsamkeit. In ihrem Job als Anwältin ist sie äußerst erfolgreich, aber privat schottet sie sich von anderen Menschen ab. Als sie eine neue Stelle in einer großen Kanzlei antritt, beginnt sie eine Affäre mit ihrem Chef Paul. Doch auch ihn lässt sie emotional nicht wirklich an sich heran. Dann aber wird Elizabeth ungewollt schwanger. Obwohl Paul ihr Unterstützung anbietet, will sie das Kind nach der Geburt zur Adoption freigeben. Aber es kommt anders als geplant.

Unterdessen hofft das afroamerikanische Ehepaar Lucy und Joseph verzweifelt auf ein Kind. Da Lucy unfruchtbar ist, möchten die beiden ein Baby adoptieren. Nach zermürbenden Vorgesprächen bei einer Vermittlungsorganisation scheint sich ihr Traum endlich zu erfüllen. Doch Joseph kommt mit dem Gedanken, ein fremdes Kind aufzuziehen, nicht zurecht – die Ehe gerät in die Krise. Lucy ahnt noch nicht, dass sich ihr Kinderwunsch bald trotzdem erfüllen wird – und sie auf schicksalhafte Weise auch Karen dazu verhilft, mit ihrer Vergangenheit ins Reine zu kommen.

Mehr zu „Mütter und Töchter“

„Mütter und Töchter“ erzählt von drei starken Frauen, die sich zwar nie gesehen haben, deren Schicksale aber auf ungeahnte Weise miteinander verknüpft sind. Dabei vermeidet der preisgekrönte kolumbianische Regisseur und Drehbuchautor Rodrigo García jedes Pathos und setzt auf eine realistische Lebensnähe. In den Hauptrollen liefern Naomi Watts („Diana“), Oscar-Preisträgerin Annette Bening und Kerry Washington, bekannt aus „Django Unchained“, berührende Porträts eigenwilliger, vom Leben gezeichneter Frauen.

Beim traditionsreichen Filmfestival von Deauville wurde „Mütter und Töchter“ mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet.

Besetzung und Stab

Besetzung

Rolle Darsteller
Elizabeth Naomi Watts
Karen Annette Bening
Lucy Kerry Washington
Paco Jimmy Smits
Paul Samuel L. Jackson
Ada S. Epatha Merkerson
Schwester Joanne Cherry Jones
Sofia Elpidia Carrillo
Ray Shareeka Epps
Tom David Morse
Nora Eileen Ryan
Dr. Eleanor Stone Amy Brenneman
Joseph David Ramsey
Violet Britt Robertson
Leticia Lisa Gay Hamilton
Stab

Funktionsbereich Name des Stabmitglieds
Musik: Ed Shearmur
Kamera: Xavier Pérez Grobet
Buch: Rodrigo García
Regie: Rodrigo García

Erstausstrahlung: 01.02.2015

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