Mutter mit meisten kindern

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Köln –

Eine normale Geburt ist für Eltern schon eine extreme Erfahrung. Ein 3,5-Kilo-Würmchen herauszupressen scheint aber im Vergleich zu manchen extremen Geburtsgeschichten und -zahlen wie ein Spaziergang.

Wir stellen ein paar beeindruckende Rekorde rund ums Kinderkriegen vor:

Das größte Baby der Welt

Von wegen kleines Ding: Das schwerste Neugeborene der Welt, das überlebte, wog laut Guinness-Buch der Rekorde 10,2 Kilogramm. 1955 war der Junge im italienischen Aversa geboren worden. Das größte jemals registrierte Baby soll laut Legende im Jahr 1879 sogar über 11 Kilo auf die Waage gebracht haben.

Inzwischen gibt es weltweit immer wieder Berichte über Kinder, die bei ihrer Geburt um die sieben oder acht Kilo gewogen haben sollen. Das bisher größte und schwerste Baby Deutschlands kam 2013 in Leipzig auf natürlichem Wege zur Welt. Die kleine Jasleen wog 6.110 Gramm und war 57,5 Zentimeter lang.

Schon 2011 hatte ein mit 6.080 Gramm ähnlich schwerer Junge in Berlin das Licht der Welt erblickt. Jihad war mit 59 Zentimetern sogar noch größer gewesen. Das bisher längste Baby Deutschlands maß sogar 62 Zentimeter und kam 2016 in Südhessen zur Welt.

Mit 6.080 Gramm Geburtsgewicht ist Jihad, der 2011 in Berlin zur Welt kam, das zweitschwerste Baby, das in Deutschland geboren wurde.

Foto:

picture alliance/Britta Pedersen/dpa

Das kleinste Baby der Welt

Geradezu winzig war dagegen das bisher leichteste Baby der Welt: In Witten wurde 2016 die kleine Emilia schon in der 26. Woche geboren – mit nur 229 Gramm , bei einer Körperlänge von 22 cm.

2004 war in Chicago mit nur knapp 244 Gramm und 25 Zentimetern Länge ein ähnlich kleines Baby auf die Welt gekommen, die kleine Rumaisa Rahman.

Die jüngste Mutter

Die bisher jüngste Mutter der Welt war erst fünf Jahre alt. Das Mädchen Lina Medina aus Peru gebar 1939 einen gesunden Jungen, den sie Gerardo nannte. Lina hatte verfrüht ihre Pubertät bekommen, ein Fall von Pubertas praecox. Wer der Vater des Kindes war, wurde nie geklärt. Lange stand Linas Vater unter Verdacht, sie vergewaltigt zu haben.

Die älteste Mutter

Lange hielt die Spanierin María del Carmen Bousada de Lara den Rekord der ältesten Mutter der Welt. Sie brachte 2006 im Alter von 66 Jahren die Zwillinge Christian und Pau auf die Welt, die durch In-vitro-Fertilisation entstanden sind. Die Inderin Rajo Devi soll mit 70 Jahren aber sogar noch älter gewesen sein: Mit Hilfe von Eizellenspende und künstlicher Befruchtung bekam sie 2008 eine Tochter.

Hier lesen: Diese Familie hat ihr 20. Baby bekommen

Die meisten Kinder gesamt

Das ist mal eine Großfamilie: Die Russin Vassilyev hat laut Überlieferungen und Guinness-Buch zwischen 1725 und 1765 in insgesamt 27 Geburten 69 Kinder auf die Welt gebracht. Davon 16 Paar Zwillinge, siebenmal Drillinge und viermal Vierlinge.

Die meisten Kinder bei einer Geburt

Mehrlinge sind allgemein schon sehr selten. 2009 brachte die Kalifornierin Nadya Suleman tatsächlich mithilfe künstlicher Befruchtung in der 30. Woche gesunde Achtlinge zur Welt. Damit ist sie jetzt insgesamt Mutter von 14 Kindern.

Auch Geburten von Neunlingen und Zehnlingen sind verzeichnet, hier haben aber nicht alle Babys überlebt. In Deutschland liegt der Rekord bei sechs Kindern auf einen Schlag: In Berlin kamen 2008 Sechslinge zur Welt, vier Mädchen und zwei Jungen.

Der größte Altersabstand zwischen Geschwistern

Diese Geschwister könnten Oma und Enkel sein: Elizabeth Ann Buttle hat am 19. Mai 1956 ihre Tochter Belinda auf die Welt gebracht und sagenhafte 41 Jahre und 185 Tage später, am 20. November 1997, ihren Sohn Joseph. Da war die Mutter bereits 60 Jahre alt.

Die schnellste Geburt

Die bisher schnellste Geburt hatte laut verschiedenen Medienberichten die 33-jährige Palak Vyvas aus dem englischen Isleworth. Etwa zwei Minuten nachdem ihre Fruchtblase geplatzt war, kam Töcherchen Vedika auch schon auf die Welt.

2015 hat die Australierin Mary Gorgens ebenso in nur zwei Minuten Sohn Brody geboren.

Hier lesen: Dieses Baby ist erst 5 Monate alt und hat schon einen Rekord aufgestellt

Die längste Geburt

Dass zwischen der Geburt von Zwillingen ein paar Minuten liegen, ist bekannt. Doch in Köln sind erst kürzlich Zwillinge im Abstand von 97 Tagen auf die Welt gekommen. Am 17. November 2018 erblickte die kleine Liana das Licht der Welt. Ihre Zwillingsschwester Leonie blieb dagegen noch weiter im Bauch der Mutter und wurde erst am 22. Februar 2019 geboren. Beide Kinder sind gesund und wohlauf.

Der geringste Zeitabstand zwischen zwei Geburten

Gleich wieder schwanger: Die Neuseeländerin Jayne Bleackley brachte nur 208 Tage nach der Geburt ihres Sohnes Joseph Rober ihre Tochter Annie Jessica Joyce auf die Welt. Das Mädchen kam viele Wochen zu früh.

Ebenfalls nur 208 Tage sind auch die Kinder der Engländerin Sadie Budden auseinander. Nur sechseinhalb Monate nach ihrem Sohn Ronnie kam schon Töchterchen Sienna, als Frühchen in der 26. Woche. (iwo)

Geburtsrekorde: 12 Babys, die sprachlos machen!

Die deutsche Durchschnitts-Frau bekommt in ihrem Leben rund 1,41 Kinder. Sie ist dabei in der Regel 31 Jahre alt. Das Baby kommt nach rund 266 Tagen zur Welt, wiegt 3500 Gramm und ist in über 50 Prozent der Fällen ein Junge.

Ja, eine Geburt ist schon was Wundervolles – aber stellt euch mal vor, das Kind, das ihr zur Welt bringen müsst, wiegt satte 10 Kilo? Oder stellt euch vor, ihr seid mit Zehnlingen schwanger? Wenn es um Geburten geht, bestätigen Ausnahmen eben immer öfter die Regel – und besonders diese Beispiele hier, sind einfach nur unglaublich:

Die jüngste Mutter der Welt:

Es ist unglaublich, aber wahr. Die kleine Lina aus Peru war erst fünf, als sie ein Baby bekam. 1939 wunderten sich ihre Eltern, dass Linas Bauch immer dicker wurde. Ärzte fanden schließlich heraus, dass sie an einer verfrüht einsetzenden Pubertät litt und schwanger ist.

Wer der Vater des Kindes ist, hat Lina, die heute 81 Jahre alt ist, nie verraten. Man vermutet aber, dass sie von ihrem eigenen Vater vergewaltigt und geschwängert wurde. Auch deswegen (neben ihrem Alter) grenzt es an ein Wunder, dass ihr Sohn vollkommen gesund und ohne Einschränkungen zur Welt kam. Eine Knochenkrankheit kostete Gerado mit 40 Jahren leider dennoch das Leben.

Die älteste Mutter der Welt:

65 Jahre mehr auf dem Buckel hatte hingegen Rajo Devi Lohan bei der Geburt ihres ersten Kindes. Die Inderin hat sich immer ein Baby gewünscht, dennoch blieb ihre Ehe 55 Jahre kinderlos. Erst eine künstliche Befruchtung im Jahre 2008 brachte der mittlerweile 70-Jährigen den Kindersegen.

Das größte Baby der Welt:

Was erwartet man, wenn die Mama schon selber 2,41 Meter Körpergröße misst? Anna Bates aus dem US-Bundesstaat Ohio brachte 1879 einen Jungen zur Welt, der satte 9,98 Kilogramm wog und 71 Zentimeter groß war. Traurigerweise starb das Kind elf Stunden nach seiner Geburt.

Das schwerste Baby der Welt:

Zugegeben 9,98 Kilo sind schon eine Wucht. Eine Italienerin konnte das aber locker toppen. 1955 brachte sie ein Baby zur Welt, dass laut dem Guinness Buch der Rekorde 10,2 Kilogramm auf die Waage brachte – puh!

Das leichteste Baby der Welt:

Ganz anders verhält es sich bei der Tochter von Rumaisa Rahman aus den USA. Bei seiner Geburt wog das Baby gerade mal so viel wie ein Päckchen Butter. 2004 kam sie nach nur 25 Schwangerschaftswochen als Zwilling zur Welt und wog nur federleichte 244 Gramm.

Die meisten Kinder bei einer Geburt:

Ja, Drillinge sind schon recht selten und Vierlinge erst recht – aber stellt euch mal vor, ihr wäret mit Zehnlingen schwanger! Laut dem Guiness Buch der Rekorde gab es weltweit bisher drei Fälle, in denen eine Frau mit zehn Babys schwanger war. 1924 in Spanien, 1936 in China und 1946 in Brasilien – leider können diese Geburten aber alle nicht durch medizinische Akten belegt werden, weswegen eine andere Mehrlingsgeburt derzeit das Guinessbuch anführt.

Nadya Suleman aus den USA – besser bekannt als ‚Octomum’ – brachte 2009 gesunde Achtlinge zur Welt und dokumentiert das Leben in einer Groß-Groß-Großfamilie seitdem rege auf ihrem Instagram-Account.

Thankful for another day of health and happiness! And of course, another Thanksgiving morning race! #5k #Thanksgiving #Thankful #HealthyFamily #AttitudeOfGratitude ?

Ein von Solomon Family (#mom) (@nataliesuleman) gepostetes Foto am 24. Nov 2016 um 10:01 Uhr

Die gebärfreudigste Mutter der Welt:

Kinder sind das schönste Geschenk der Welt – aber auch ganz schön anstrengend. Wie wird das aber erst, wenn man 69 (!!!) Kinder hat? Was komplett unglaublich klingt, ist laut dem Guinness Buch der Rekorde aber tatsächlich passiert.

Eine Russin bekam in 27 Schwangerschaften zwischen 1725 und 1765 wahrscheinlich 16 Mal Zwillinge, siebenmal Drillinge und viermal Vierlinge. Von den 69 Kindern sollen übrigens mindestens 67 das Säuglingsalter überlebt haben.

Das früheste Frühchen der Welt:

Die kleine Frieda hatte wirklich nicht viel Zeit im Bauch ihrer Mama. Bereits nach 21 Wochen und fünf Tagen kam sie zur Welt – so früh wie noch kein anderes Baby vor ihr. Bei ihrer Geburt wog Frieda übrigens nur zarte 460 Gramm – und war damit immer noch schwerer als das leichteste Baby der Welt.

Der größte Altersunterschied zwischen Geschwistern:

Elisabeth Ann Buttle hat sich nach der Geburt ihrer Tochter Belinda im Jahre 1956 wirklich Zeit gelassen mit weiterem Nachwuchs. Erst 41 Jahre später wurde sie erneut schwanger und brachte 1997 mit 60 Jahren ihren Sohn Joseph zur Welt. Belinda und ihr Bruder könnten demnach auch als Oma und Enkel durchgehen – unglaublich!

Der geringste Zeitabstand zwischen zwei Geburten:

Da hatte es aber jemand eilig mit der Familienplanung. Nur 208 Tage nach der Geburt ihres Sohnes Joseph brachte die Neuseeländerin Jayne Bleackley ihr Töchterchen Annie zur Welt – das Mädchen kam einige Wochen zu früh.

Die schnellste Geburt der Welt:

Stundenlang in den Wehen zu liegen ist für viele werdende Mütter eine regelrechte Horror-Vorstellung. Die Engländerin Palak Vyvas kann da nicht mitreden – Töchterchen Vedika kam bereits zwei Minuten nachdem die Fruchtblase geplatzt war, auf die Welt.

Die längste Geburt der Welt:

Die Irin Maria Jones-Elliott hätte da wohl auch nichts gegen gehabt. Sie war mit Zwillingen schwanger, allerdings kam Tochter Amy bereits nach der 24. Schwangerschaftswoche zur Welt, während Schwester Katie sich noch drei Monate länger Zeit ließ. Somit liegen ganze 87 Tage zwischen den beiden Zwillings-Mädchen.

Weltrekord!: Mutter gebärt 69 Kinder in 27 Schwangerschaften

Die gebärfreudigste Mutter brachte in ihrem Leben 69 Kinder auf die Welt. Bild: dpa

Jede Mutter weiß, wie anstrengend die Geburt eines Kindes ist. Auch die Strapazen einer Zwillings- oder Drillingsgeburt, kann man noch leicht nachvollziehen. Doch was eine Russin ihrem Körper zugemutet hat, ist nahezu unfassbar.

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Gebärfreudigste Mutter der Welt: 69 Kinder in 27 Schwangerschaften

Laut einem Bericht von t-online.de wurde die lediglich als Gattin des Bauern Fjodor Wassiljew bekannte Frau zur gebärfreudigsten Frau der Welt ernannt. Denn zwischen 1725 und 1765 soll die Russin insgesamt 69 Kindern das Leben geschenkt haben.

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Foto: dpa Kamera

16 Paar Zwillinge, sieben Paar Drillinge, viermal Vierlinge

In 27 Schwangerschaften bekam sie 16 Paar Zwillinge, sieben Paar Drillinge und viermal Vierlinge. Dies wurde 1782 von dem Kloster Mikolskaja nach Moskau berichtet. Demnach sollen auch mindestens 67 der 69 Kinder das Säuglingsalter überlebt haben.

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Amerikanerin Nadya Sulemann Frau mit den meisten Kindern bei einer Geburt

Während die Russin die 69 Kinder in einem Zeitraum von 40 Jahren gebärte, schafften es andere Mütter auf einen etwas anderen Rekord. Denn die meisten Kinder bei einer Geburt waren Zehnlinge. Dreimal kam es bisher zu einer solchen Geburt. 1924 in Spanien, 1936 in China, 1946 in Brasilien. Allerdings fehlen medizinische Akten um diese Berichte zu belegen. Als Rekordhalterin für die meisten Kinder bei einer Geburt wird die Amerikanerin Nadya Suleman geführt. Sie wurde 2009 als „Octomum“ bekannt, als sie sechs Jungen und zwei Mädchen auf die Welt brachte.

Älteste Mutter der Welt

Die älteste Mutter der Welt kommt übrigens aus Indien. Sie war 70 Jahre alt, als ihr Baby zur Welt kam. Zwar war sie 20 Jahre zuvor in die Wechseljahre gekommen, doch mittels künstlicher Befruchtung wurde sie dennoch schwanger.

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fro/news.de

1,5 Kinder bekommen Frauen in Deutschland inzwischen durchschnittlich – und die Tendenz ist seit einigen Jahren steigend. Soweit, so gut. Dennoch gelten hierzulande schon Familien mit mehr als zwei Kindern als groß. Bei Familie Radford aus dem britischen Morecambe bekommt der Begriff Großfamilie allerdings eine ganz neue Dimension: Denn 20 Kinder hat das Ehepaar bereits in die Welt gesetzt. Und jetzt ist Mutter Sue, die sogar bereits Oma (!) ist, wieder schwanger. Das verkündete die Familie auf ihren Social-Media-Kanälen. Bei Instagram posteten die Radfords ein Ultraschallbild und schrieben dazu: „Wir können es nicht erwarten, dich in der Familie zu begrüßen!”

Ein Beitrag geteilt von Radford Family (@theradfordfamily) am Mai 29, 2018 um 2:27 PDT

Das Geschlecht von Kind Nummer 21: Es wird ein Mädchen, wie der ganzen Familie durch einen pinkfarbenen Konfettiregen im Rahmen der obligatorischen „Baby-Party“ eröffnet wurde.

Ein Beitrag geteilt von Radford Family (@theradfordfamily) am Mai 29, 2018 um 4:08 PDT

Dass die Kleine überhaupt bald Teil der Radfords sein wird, war alles andere als langfristig geplant. Denn eigentlich sollte das 20. Kind das letzte bleiben – das hatten die Eltern jedenfalls im vergangenen September angekündigt, nachdem ihr Sohn geboren wurde. Mutter Sue erklärte damals nach der einstündigen Geburt, es sei doch schön, mit einer geraden Zahl aufzuhören, wie die britische Online-Seite „dailymail.co.uk” berichtet.

Und auch Vater Redford hatte damals verkündet, dass „Schluss“ sein müsse. Die erneute Schwangerschaft war also eine echte Überraschung für die Riesenfamilie, die es in Großbritannien mittlerweile zu einiger Bekanntheit gebracht hat.

Kindergeld, sonst keine Unterstützung!

Übrigens: Wer jetzt meint, eine derartige Großfamilie könne gar nicht aus eigenen Kräften über die Runden kommen, der irrt. Bei Familie Radford wird nämlich clever gespart. Mit Pasta und Eintopfgerichten werden alle satt und einmal im Jahr reicht das Geld sogar für einen gemeinsamen Familienurlaub.

Ein Beitrag geteilt von Radford Family (@theradfordfamily) am Apr 20, 2018 um 11:11 PDT

Rund 300 Pfund (umgerechnet etwa 345 Euro) werden jede Woche für Lebensmittel ausgegeben. Die Einkommensquelle Nummer eins: Der Großfamilie gehört eine Bäckerei, in der Papa Noel jeden Tag arbeitet. Gegen viertel vor acht kommt er morgens wieder nach Hause und kann dann gleich die Kinder zur Schule bringen – in einem Kleinbus. Praktischerweise ist die Route kurz, denn sechs der Kinder besuchen dieselbe Grundschule und fünf sind auf der weiterführenden Schule. Zu Hause steht derweil jede Menge Arbeit an.

Ein Beitrag geteilt von Radford Family (@theradfordfamily) am Feb 2, 2018 um 5:50 PST

Großfamilie mit 20 Kindern: So leben die Radfords

Ein Blick auf den Familienalltag, der 2013 auch im Rahmen einer Fernsehdokumentation öffentlich gemacht wurde, liefert zudem durchaus beeindruckende Zahlen:

Auf der Einkaufsliste stehen 18 Packungen Milch, drei Liter Saft und drei Packungen Frühstücks-Cerealien, die täglich verzehrt werden.

Neun Ladungen Wäsche müssen täglich gewaschen werden.

30 Flaschen Waschmittel braucht die Familie im Monat.

Vier Toilettenrollen werden am Tag verbraucht.

Beim Metzger und Gemüsehändler bekommt die Familie Mengenrabatt.

Um 19 Uhr sind die jüngsten Kinder gebadet und im Bett, die älteren erst gegen 21 Uhr. Die Eltern fallen dann gegen 22 Uhr müde in die Kissen.

Für Geburtstagsgeschenke haben die Radfords ein Budget von etwa 115 Euro.

Apropos: Wie schwierig das Leben mit „nur“ fünf Kindern sein kann, erzählt diese Mutter …

Hintergrund

Abenteuer Großfamilie Eine Mutter spricht Klartext über den Alltag mit fünf Kindern! Ihr wünscht euch (heimlich) noch ein drittes oder viertes Kind? Dann lest mal, was Daniela Nagel, fünffache Mami und Buchautorin („Fünf Kinder? Sie Ärmste!“) so darüber erzählt…

Eigentlich sollte „schon“ das neunte Kind das letzte sein!

Die heute 43-jährige Sue und ihr Mann lernten sich bereits in Kindertagen kennen und später dann auch lieben. Mit 14 wurde Sue das erste Mal schwanger; die beiden entschieden sich, das Kind zu behalten. Sie selbst wurden als Babys übrigens adoptiert. Es folgten der Umzug in ein eigenes Haus, die Hochzeit und das zweite Kind, als Sue gerade 17 war.

Nach der neunten Schwangerschaft ließ sich Vater Noel sterilisieren, den Eingriff später aber rückgängig machen – denn tatsächlich wünschten sie sich weitere Kinder. Doch zwischen all dem Baby-Glück musste die Familie auch Schicksalsschläge verkraften: Im Jahr 2014 wurde Sohn Alfie tot geboren. Er gehört für die Radfords seitdem aber fest zur Familie und lebt in ihren Herzen weiter …

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Kinderreiche Familien werden in Deutschland immer seltener

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Der Anteil von Frauen mit drei oder mehr Kindern ist in den letzten Jahrzehnten dramatisch gesunken. Nach Einschätzung des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) könnte die gesellschaftliche „Stigmatisierung kinderreicher Familien“ ein Grund für den Trend sein.

Die Zahlen sprechen jedenfalls für sich: Von den im Jahr 1940 geborenen Frauen haben 27 Prozent drei oder mehr Kinder bekommen. Beim Jahrgang 1970 waren es mit 15 Prozent nur noch rund halb soviele.

Zugleich ist der Prozentsatz von Frauen, die ihr ganzes Leben lang kinderlos geblieben sind, stark angestiegen. Im Jahrgang 1940 waren es noch 12 Prozent aller Frauen, im Jahrgang 1970 blieben bereits 21 Prozent ohne Nachwuchs.

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Detlev Lück, Soziologe beim BiB, macht die längeren Ausbildungszeiten und verzögerte Berufseinstiege für die Abnahme kinderreicher Familien verantwortlich: Die Zeitspanne, die für die Familiengründung übrig bleibt, habe sich damit stark reduziert.

Dreimal Nachwuchs und schon „kinderreich“

Zugleich weist der Soziologe auch den veränderten gesellschaftlichen Normen eine Rolle zu: „Drei und mehr Kinder gelten heute als kinderreich“, sagt Lück, „und kinderreiche Familien fühlen sich oftmals stigmatisiert.“

Die Frauen beider Jahrgänge stimmen offenbar darin überein, dass zwei Kinder ideal sind: Bei beiden Vergleichsgruppen lag der Anteil über die Jahrzehnte hinweg konstant bei 38 Prozent.

Sozialer Status hängt stärker von dem der Familie ab als angenommen

Der soziale Status eines Menschen hängt noch stärker von dem seiner Vorfahren ab als bislang angenommen. Selbst vom Bildungsgrad und dem Berufsstand der Urgroßeltern ließen sich noch Rückschlüsse auf den Status der Nachfahren ziehen.

Quelle: WELT/Lukas Axiopoulos

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Auch der Anteil von Frauen mit einem Kind, hat sich in den vergangenen Jahrzehnten kaum verschoben. Im jüngere Jahrgang haben 25 Prozent aller Frauen ein einziges Kind, im Jahrgang 1940 waren es 23 Prozent.

Allerdings zeigt die Statistik auch regionale Unterschiede bei den endgültigen Kinderzahlen. So ist es in Ostdeutschland offenbar sehr viel stärker verbreitet, ein einziges Kind zu haben, als im Westen. Der Trend ist in den vergangenen Jahren sogar noch stärker geworden. Dagegen seien in Westdeutschland Familien mit mindestens drei Kindern aber auch Kinderlosigkeit weiter verbreitet.

Verband fordert höhere Kinderfreibeträge

Nach Angaben des „Verbandes kinderreicher Familien Deutschland“ (KRFD), der rund 1,2 Millionen Familien in Deutschland vertritt, ist die Zahl der Abtreibungen bei Frauen in der dritten Schwangerschaft überdurchschnittlich hoch. Grund seien oft Existenzängste. Der gemeinnützige Verein setzt sich in der Politik deshalb dafür ein, nicht nur die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu stärken, sondern insbesondere die Bedingungen für Großfamilien zu verbessern.

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So könne sich der größte Teil der Familien mit drei oder mehr Kindern keine doppelte Berufstätigkeit leisten, ein Elternteil müsse über Jahre zur Versorgung der Kinder zuhause bleiben. Um dies auszugleichen, sei unter anderem eine deutliche Erhöhung des Steuerfreibetrags für Kinder nötig. Der Verband schlägt einen Freibetrag von 10.000 Euro pro Kind vor, der sich beim dritten Kind auf etwa 12.000 Euro erhöht. Das Kindergeld sollte dem entsprechend ebenfalls aufgestockt werden.

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Die Frau, eine Lehrerin, will alle zwölf Kinder bekommen. Doch ist das überhaupt möglich?

Auf natürlichem Weg jedenfalls nicht, sagen die Ärzte. Mehrlinge werden normalerweise per Kaiserschnitt auf die Welt geholt – oft lange vor dem eigentlichen Geburtstermin. Das ist notwendig, denn der Körper der Frau ist nicht auf so viele Babys eingerichtet.

Der Eingriff ist nicht ungefährlich: Babys, die deutlich zu früh auf die Welt kommen, sind noch nicht ausreichend entwickelt, müssen meist im Brutkasten liegen. Nicht immer bleiben sie am Leben.

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Mediziner sprechen in dem Sensations-Fall sogar von einem „enormen Risiko“. Die Frau hatte bereits mehrere Fehlgeburten.

Die bisherige Rekordhalterin, eine australische Mutter von Neunlingen, verlor 1971 alle ihre Kinder. Doch die Medizin hat Fortschritte gemacht. Im Januar dieses Jahres bekam Nadya Suleman in Kalifornien nach einer künstlichen Befruchtung Achtlinge.

Auch die Tunesierin hatte eine Fruchtbarkeitsbehandlung, bevor sie schwanger wurde. Die Methode ist allerdings unbekannt: Entweder erhielt sie eine hormonelle Behandlung, oder befruchtete Eizellen wurden direkt in die Gebärmutter gepflanzt.

Nach der großen Überraschung ist sie jedenfalls überglücklich, sagt: „Ich freue mich darauf, meine sechs Jungen und sechs Mädchen im Arm zu halten.“

Und der werdende Vater erzählt: „Zuerst dachten wir, meine Frau würde Zwillinge bekommen. Aber dann wurden immer mehr Föten entdeckt. Je mehr es wurden, desto mehr freuten wir uns.“

Kleinstes Baby aller Zeiten geboren: Unglaublich, wie wenig es wiegt

San Diego. Im kalifornischen San Diego ist das kleinste Baby aller Zeiten zur Welt gekommen. Das Geburtsgewicht des 23 Wochen und drei Tagen alten Frühchens: 245 (!) Gramm. Saybie war nach einer Schwangerschaft mit Komplikationen und einem Notkaiserschnitt im Dezember gerade einmal so groß wie ein Apfel.

„Sie haben meinem Mann gesagt, dass er eine Stunde haben wird“, länger werde er unser Baby lebend nicht sehen, erinnert sich Saybies Mutter. „Aber aus einer Stunde wurden zwei, dann ein Tag, eine Woche.“ Und das Wunder nahm seinen Lauf.

Kleinstes Baby aller Zeiten deutlich kleiner als Altersgenossen

Auf der Kinderintensivstation des Sharp Mary Birch Hospital in San Diego kämpften Ärzte, Hebammen und Kinderpflegerinnen Tag und Nacht um das Leben des Miniaturwesens.

„Ich konnte es nicht glauben, als ich sie das erste Mal sah“, berichtet eine Intensivpflegerin in einem Video des Krankenhauses und weiter: „Man hat sie fast in ihrem Bett übersehen, so klein war sie.“

Die Geschichte des kleinsten Babys der Welt

Gemeinsam päppelten das Team die kleine Kämpferin, die nach 23 Wochen nur halb so viel wog wie andere Frühchen in ihrem Alter, auf.

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Baby Saybie darf nach fünf Monaten nach Hause

Der aufopferungsvolle Einsatz des Krankenhauspersonals sollte sich auszeichnen. Mit jedem Monat legte die kleine Saybie an Gewicht zu. Gramm für Gramm.

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Ende Mai bringt das noch immer zarte Geschöpf etwa 2,5 Kilogramm auf die Waage – und darf nach Hause! Damit ist sie das kleinste Baby, das je auf der Welt überlebt hat.

Tränen über das Wunder von San Diego

„Sie ist ein Wunder, das ist klar“, sagt eine gerührte Kinderpflegerin. Eine andere kämpft mit den Tränen bei dem Gedanken, dass die Kleine entgegen aller Wahrscheinlichkeiten überlebt hat und ihre Eltern, die sich schon mit ihrem Tod abgefunden hatten, Eltern werden durften.

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Die Mutter ist voller Dankbarkeit. Sie fühle sich gesegnet, dass sie nun endlich ihre kleine Tochter mit nach Hause nehmen darf: „Sie ist zwar das kleinste Baby, aber sie ist meines.“

Nur 245 Gramm bei der Geburt: „Das kleinste Baby der Welt“ darf endlich nach Hause

Rekordverdächtiges Baby in den USA: Mit einem Gewicht von gerade einmal 245 Gramm und der Größe eines Apfels ist dort vor Monaten ein Säugling zur Welt gekommen. Das kleine Mädchen namens Saybie sei im Dezember 2018 im kalifornischen San Diego geboren und diesen Monat als gesundes Baby mit einem Gewicht von gut 2,5 Kilogramm aus dem Krankenhaus entlassen worden, teilte das „Sharp Mary Birch“-Hospital am Mittwoch (Ortszeit) mit. Vermutlich wurde die Öffentlichkeit deshalb auch erst jetzt über das nach Klinikangaben weltweit leichteste überlebende Frühchen informiert.

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Im Krankenhaus nannten sie das Baby ein „Wunder“

„Sie haben meinem Mann gesagt, dass wir eine Stunde mit ihr haben werden und dann würde sie sterben“, sagte Saybies Mutter in einem vom Krankenhaus veröffentlichten Video. „Das wurde zu zwei Stunden. Das wurde zu einem Tag. Das wurde zu einer Woche.“ Das Krankenhauspersonal bezeichnete das kleine Baby als „Wunder“.

Dieses Foto zeigt die kleine Saybie kurz nach der Geburt. Quelle: Uncredited/Sharp HealthCare/AP/d

Der Klinik bezieht sich mit ihren Rekordangaben zum weltweit leichtesten überlebenden Frühchen auf eine Liste der kleinsten Babys, die von der Universität im Bundesstaat Iowa geführt wird. Zum Minimalgewicht von Frühchen gibt es allerdings unterschiedliche Angaben. Das Guinness-Buch der Rekorde führt ein 2004 in Chicago geborenes Mädchen mit einem Gewicht von 260 Gramm als Rekordhalterin auf.

Das Baby kam nach 23 Wochen schon zur Welt

Das Baby in San Diego war wegen Komplikationen während der Schwangerschaft nach nur 23 Wochen und drei Tagen im Mutterleib per Kaiserschnitt auf die Welt geholt worden. Eine normale Schwangerschaft dauert 40 Wochen.

„Ich möchte, dass Baby Saybie weiß, wie stark sie ist“, sagte Krankenschwester Emma Wiest. „Wenn man da angefangen hat, wo sie angefangen hat, und sich so gut entwickelt, dann gibt es nichts, was sie nicht tun kann.“

Von RND/DPA

Weltrekord: Baby in Kalifornien wiegt bei Geburt nur 245 Gramm

Wie erst jetzt bekanntwurde, ist im Dezember in Kalifornien das bisher kleinste überlebende Kind zur Welt gekommen. Das Mädchen hatte bei seiner Geburt die Grösse eines Apfels.

31.05.2019, 10.15 Uhr Hören Drucken Teilen

Auf diesem Bild ist das Baby drei Monate auf der Welt und wiegt drei Pfund. (Bild: Sharp Mary Birch Hospital)

ni./(dpa)

In den USA hat eine rekordverdächtige Geburt stattgefunden: Mit einem Gewicht von gerade einmal 245 Gramm und der Grösse eines Apfels ist dort ein Säugling zur Welt gekommen. Das kleine Mädchen sei bereits im Dezember 2018 im kalifornischen San Diego geboren und diesen Monat als gesundes Baby mit einem Gewicht von gut 2,5 Kilogramm aus dem Krankenhaus entlassen worden, teilte das „Sharp Mary Birch“-Hospital am Mittwoch mit. Vermutlich wurde die Öffentlichkeit deshalb auch erst jetzt informiert.

Universität führt Liste der kleinsten Babys

Nach Auskunft des Spitals soll es sich um das leichteste überlebende Frühchen der Welt handeln. Die Klinik verweist dabei auf eine Liste der kleinsten Babys, die von der Universität im Gliedstaat Iowa geführt wird. Das Projekt der Hochschule verfolgt das Ziel, mehr über die Gesundheit, das Wachstum und die Entwicklung von extremen Frühchen zu erfahren.

Auf Platz eins wird auf der Liste derzeit das Baby aus San Diego geführt, gefolgt von einem Mädchen aus Deutschland. Dieses hatte bei seiner Geburt 2015 gerade mal 252 gewogen. Gemäss einer Notiz in der Liste der kleinsten Babys versteht sich dieses Gewicht aber inklusive zwei Katheter und einem Beatmungsschlauch. Ohne diese Gegenstände könnte das Gewicht des Mädchens bei Geburt sogar noch geringer gewesen sein als beim aktuellen Kind aus San Diego. Schätzungen gehen von 229 Gramm aus.

Nur 23 Wochen im Mutterleib

Die neusten Geburten von extremen Frühchen sind bisher noch nicht ins Guinness-Buch der Rekorde eingeflossen. Dort ist noch immer ein 2004 in Chicago geborenes Mädchen mit einem Gewicht von 260 Gramm als Rekordhalterin aufgeführt.

Das Baby in San Diego war wegen Komplikationen während der Schwangerschaft nach nur 23 Wochen und drei Tagen im Mutterleib per Kaiserschnitt auf die Welt geholt worden. Eine normale Schwangerschaft dauert 40 Wochen.

Auch wenn die Geburtsklinik von einem gesunden Kind spricht, lässt sich sein effektiver Gesundheitszustand und seine Entwicklung noch nicht zuverlässig abschätzen. Hoffnungsfroh stimmt, dass es ohne Sauerstoffbedarf nach Hause entlassen werden konnte. Andererseits musste es offenbar wegen einer bei Frühgeborenen häufig auftretenden Netzhauterkrankung medikamentös behandelt werden.

Wie gross die Hypothek bei extremer Frühgeburt sein kann, zeigt der Fall des offiziell zweitkleinsten Neugeborenen aus Deutschland: Wegen schwerer Lungenfehlbildung war dieses Kind noch mit einem Jahr auf Sauerstoff über eine Nasensonde angewiesen. Zudem hatte es wegen Darmproblemen schon mehrere Operationen hinter sich und musste über einen Schlauch gefüttert werden.

Auch in der Schweiz ist es möglich, dass ein extremes Frühchen von unter 250 Gramm überleben wird. Denn die medizinischen Empfehlungen sehen zwar vor, dass ein in der 23. Schwangerschaftswoche geborenes Baby nicht primär intensivmedizinisch betreut wird. Wenn die individuelle Situation aber günstig aussieht – das ist tendenziell bei höherem Geburtsgewicht, weiblichem Geschlecht, Einlingen und einer künstlich angestossenen Lungenreifung der Fall –, kann das Baby vorläufig auf die Intensivstationon aufgenommen werden.

Das Rätsel der vorzeitigen Geburt

In hochentwickelten Ländern ist ein Drittel der Todesfälle bei Kleinkindern durch einen zu frühen Geburtstermin bedingt. Frühgeburten zu verhindern, ist daher ein wichtiges Ziel in der Geburtshilfe. Nur: Wie? Alan Niederer 10.11.2016

„Frühchen bauen sich ein etwas anderes Gehirn“

Im Interview plädiert der Psychologe Dieter Wolke für neue Fördermethoden bei diversen schulischen Problemen. Interview: Stephanie Lahrtz 24.06.2013

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