Musik für baby

Wie Musik das Wohlbefinden von Babys fördert

Die meisten Mütter singen gerne Schaflieder, wenn sie ihre Babys beruhigen und in den Schlaf wiegen wollen. Kleine Kinder, die kaum laufen und noch nicht einmal sprechen können, wippen gern im Takt mit, wenn das Radio oder der Fernseher an sind und Musik ertönt.

Takte und Töne gehören zum Leben. Jeder Mensch verbindet sie mit anderen Emotionen. Sie wecken sogar Erinnerungen an die sehr frühe Kindheit. Dabei zeigen viele neue Erkenntnisse, dass Babys bereits im Mutterleib auf unterschiedliche Geräusche reagieren. Viele Schwangere spielen dem Ungeborenen deshalb Musik vor, um ihm etwas Gutes zu tun. Doch was ist es, was Schwingungen und Töne mit Babys machen? Und wie nutzt es dem Wohl der kleinen Menschen?

Harmonische Klänge schon im Mutterleib

Im Leib der Mutter beginnen Babys bereits sehr früh damit, Laute aus der Welt außerhalb zu erfassen. Bewusst wahrnehmen können sie diese bereits ab der 23. Woche einer Schwangerschaft. Das erste, was das Baby hört, sind die Geräusche der Mutter, wie Herzschlag, Blutkreislauf und ihre Stimme. Ab Woche 35 sind ungeborene Kinder sogar in der Lage, die Höhe von Tönen aus der Außenwelt zu unterscheiden. Damit sind sie empfänglich für Musik, die ihren Reiz ja aus der unterschiedlichen Abfolge von Tönen bezieht. Haben sie bisher nur auf den Rhythmus reagiert, können sie jetzt verschiedene Musikstücke erkennen. Auch für den Takt unterschiedlicher Sprachen entwickeln Babys bereits im Mutterleib ein Gefühl. Es macht also durchaus Sinn, mit dem Ungeborenen zu sprechen und ihm Musik vorzuspielen.

Natürlich kann das Baby noch nicht verstehen, was genau ihm seine Mutter sagt. Mehr über Babys im kostenlosen Ratgeber von Bambiona.de. Fakt ist jedoch, dass es den Klang und den Rhythmus ihrer Stimme bereits früh erkennt und sich sein ganzes Leben daran erinnert. Auch an die Musik, die es im Leib seiner Mutter gehört hat, behält das ungeborene Baby eine bleibende Erinnerung. Sie beeinflusst sogar seine späteren Vorlieben für bestimmte Komponisten, Musikstücke oder Lieder. Vielen Müttern fällt auf, dass ihre Babys positiv auf die Musik reagieren, die sie selber gern während der Schwangerschaft gehört haben. Ob laute Musik im Mutterleib dem Kind auf Dauer schadet, ist wissenschaftlich nicht erwiesen. Fakt ist jedoch, dass harte und laute Töne, wie sie etwa bei elektronischer Musik üblich sind, beim Ungeborenen abwehrende Reaktionen auslösen. Vielleicht liegt es daran, dass diese in einer natürlichen Umgebung eigentlich gar nicht vorkommen. Beruhigend wirkt neben harmonischen Klängen hingegen die mütterliche Stimme. Sprechen Mütter oft mit ihrem Ungeborenen, haben diese später weniger Schwierigkeiten, Sprechen zu lernen.

Musik fördert Babys Entwicklung

Diese beruhigende Wirkung von leiser Sprache, Musik und Gesang nutzen Eltern instinktiv, um ihr Baby zu besänftigen. Das gleichmäßige Schaukeln kennt das Kind schon aus dem Leib seiner Mutter. Bewegung und Singen aber bewirken viel mehr. Töne und Gesang schulen das Gehör, Schaukeln und Wiegen wirken positiv auf den Gleichgewichtssinn. Während das Baby also der Musik lauscht, nimmt es bedeutende Reize für seine Muskelspannung und Körperhaltung auf. Fähigkeiten in der Motorik, die es zum Beispiel braucht, um später zu krabbeln oder sich geschickt an Gegenständen hochzuziehen. Außerdem lädt Musik zur Bewegung ein. Das merken viele Eltern, die ihren Nachwuchs sehen, wie er kaum stehen kann, aber den kleinen Körper bereits im Takt der Musik bewegt.

Die Wirkung schöner Klänge nutzen

Durch regelmäßiges Spüren und Hören und Musik vor und nach der Geburt, wird Ihr Baby später kein musikalisches Wunderkind. Das ist aber auch nicht der Sinn. Mit Harmonie und Klängen schaffen Sie eine besondere Verbindung zu ihrem Kind. Wenn Sie für Ihr Baby singen, es schaukeln und mit Kinderliedern in den Schlaf wiegen, dann zeigen Sie ihm damit, wie glücklich Sie mit ihm sind. Dieses Wohlgefühl wird sich auf Ihr Baby übertragen, es beruhigen und eine wohlige Atmosphäre erzeugen. Dieses Wohlbefinden und das Wissen, geliebt zu werden, machen aus Babys glückliche Menschen.

Musik Mobile

Mehr anzeigen

Besser Einschlafen mit einem Musik Mobile

Alle Eltern kennen das: Es ist Zeit ins Bett zu gehen, doch die oder der Kleine kann gerade einfach nicht einschlafen. Das lässt sich natürlich auch bei Erwachsenen nie ganz verhindern, aber bei Babys und Kleinkindern kann ein Musik Mobile bestens dabei unterstützen, besser einzuschlafen. Ein Musik Mobile wirkt auf das Kind beruhigend und entspannend. Dein Nachwuchs kann so viel ruhiger und entspannter in die Nacht starten und friedlich einschlummern. Durch süße Figuren, die zum Anfassen einladen und feine auf Kinder abgestimmte Melodien, ist ein Musik Mobile ein ideales Element eines Kinderzimmers. Auch das langsame Kreisen der Figuren hilft dabei, gut einzuschlafen. Mit zarten Klängen des Musik Mobiles, die das Kind schön langsam und weich in den Schlaf bringen, zusammen mit den schönen beruhigenden Farben, wird das Musik Mobile irgendwann zum festen Bestandteil des Nachtrituals im Kinderzimmer und sorgt nicht nur beim Baby für eine angenehme und geruhsame Nacht.

Alle möglichen Variationen. Immer das passende Musik Mobile!

Die Bedürfnisse des Kindes sind sehr unterschiedlich. Um dieser Unterschiedlichkeit gerecht zu werden, haben wir eine große Bandbreite an verschiedenen Produkten: Darunter auch das richtige Musik Mobile. Wir bemühen uns darum, Dir eine aktuelle und qualitativ hochwertige Auswahl zu bieten, damit für Dein Baby das richtige Musik Mobile dabei ist. Es ist klar, dass jedes Baby seinen ganz individuellen Rhythmus hat und deswegen achten wir bei unseren Produkten auf die bestmögliche Flexibilität. Für das eine Kind ist es wichtig, ganz besonders weiche Klänge zu finden und warme Farben, ein anderes Baby schläft besser bei bunten Farben ein, an denen es sich erfreuen kann. Je nachdem welcher Typ Dein Kind ist, bei uns findest Du das passende Musik Mobile. Auch steht die beruhigende Wirkung des Kreisens des Musik Mobiles bei manchen Babys im Vordergrund. Zusammen mit der Musik können sie dann nicht widerstehen und schließen ihre Äuglein.

Hohe Qualität und hoher Nutzen: Musik Mobile

Für Dein Baby haben wir nur Produkte, die hohen Qualitätsstandards genügen. Selbstverständlich liegt es uns am Herzen, dass es Deinem Baby gut geht und deswegen kontrollieren und prüfen wir regelmäßig die Qualität. Natürlich achten wir auch bei einem Musik Mobile darauf. Das Kind kann das Musik Mobile auch anfassen und Du musst Dich nur darüber Gedanken machen, wann Dein Liebes einschläft. Das Musik Mobile ist direkt am Kinderbettchen und genießt deswegen einen besonders hohen Stellenwert bei der Qualität. Damit nicht nur Dein Baby ein gutes Gefühl hat, sondern auch Du beim Kauf eines Musik Mobile. Dadurch, dass Dein Kind besser einschlafen kann und Du ihr oder ihm so auch in der Nacht das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit vermitteln kannst, ist Dein Baby auch viel entspannter. Jeder kennt es, wenn er mal nicht schlafen konnte. Deswegen ist es wichtig, dass das Baby optimal beim Einschlafen unterstützt wird. Die schöne Musik und die schönen Farben sind bestens für Babys geeignet. Entdecke unsere Auswahl!

Musik: Mozart-Sonaten beruhigen Kinder und Kühe

Anzeige

Uta Bicker (35) will bei ihrem Baby alles richtig machen. Deswegen denkt die Kölnerin viel über die Frühförderung ihres sieben Monate alten Sohnes Nikolas nach. „Eine Freundin fragte mich schon während der Schwangerschaft eher spöttisch, ob ich ihm schon im Bauch viel Mozart vorspiele. Das brachte mich erst auf die Idee, und ich dachte: Warum eigentlich nicht?“

Im Internet las sie über den sogenannten „Mozart-Effekt“ nach und bestellte sich mehrere CDs mit ausgesuchten Mozart-Sonaten, extra zusammengestellt für Babys und Schwangere. „Ich weiß natürlich nicht mit Sicherheit, ob es etwas bringt, aber es schadet auf keinen Fall. Und wir finden die CDs beide auf jeden Fall sehr entspannend“, sagt sie.

Frischgebackene Eltern können sich den Verheißungen kaum entziehen: „Schlauer durch den Mozart-Effekt!“ heißt es etwa auf der Website eines Musikshops. Neurobiologen, Mediziner und Musikpädagogen seien sich einig, so wird dort verkündet, dass Intelligenz und Kreativität von Kindern durch entsprechende musikalische Einflüsse optimal gefördert werden könnten. Und tatsächlich versteht man unter dem „Mozart-Effekt“ einen durch den französischen Arzt Alfred A. Tomatis geprägten Begriff für die Steigerung der Gehirnentwicklung bei Kindern, wenn diese Musik von Wolfgang Amadeus Mozart hören.

Anzeige

1993 tauchte zum ersten Mal die Vermutung auf, dass solch ein Phänomen existieren könnte. Damals untersuchten der Physiker Gordon Shaw und der Physiologe Frances Rauscher von der Universität von Kalifornien in Irvine die Auswirkungen einer Hörprobe auf Studenten. Die Studie umfasste 36 Probanden, die nach dem Anhören verschiedener Musikstücke Aufgaben aus einem Intelligenztest lösen sollten. Dabei erzielte die Gruppe, die Mozarts Klaviersonate in D-Dur gehört hatte, ein signifikant besseres Ergebnis.

Lesen Sie auchUmweltschutz

Die Studie blieb nicht ohne gesellschaftliche Folgen. In den USA brach ein wahrer Mozart-Boom aus, mit einem reichhaltigen Angebot an Büchern und CDs für Erwachsene, Kinder und speziell für Schwangere. 1998 erhielt im Bundesstaat Georgia jede Mutter bei der Geburt eine Klassik-CD. Und im selben Jahr wurde in Florida ein Gesetz erlassen, nach dem jeder Kindergarten jeden Tag klassische Musik spielen musste. Selbst Gefängnisinsassen wurden mit Mozart beschallt, und auch die Keimung von Rosen sollte mit klassischer Musik besser gelingen.

Mittlerweile jedoch ist die Wirksamkeit des Mozart-Effektes umstritten. In nachfolgenden Studien konnten die Forschungsergebnisse von Shaw und Rauscher nicht in dieser Form bestätigt werden.

Anzeige

Viele Wissenschaftler gehen nun eher davon aus, dass die Effekte klassischer Musik auf kognitive Fähigkeiten allenfalls kurzfristiger Natur sind. Zudem seien die Ergebnisse eher darauf zurückzuführen, dass die Musik bestimmte Emotionen wie etwa Ruhe, Harmonie oder Glück im Zuhörer hervorrufe. Und in diesem Zustand lassen sich auch knifflige Tests besser lösen. Dazu braucht man allerdings nicht unbedingt eine Mozartsonate, sondern Ähnliches lässt sich möglicherweise auch durch ein Stück Schokolade oder etwas Yoga erreichen.

„Klassische Musik verfehlt sicherlich nicht ihre Wirkung auf Kinder, sie werden durchs Zuhören entspannter und ausgeglichener, aber schlauer wohl nicht“, meint auch die Ärztin und zweifache Mutter Mirjam Kern-Bardt aus Köln.

Experten empfehlen mittlerweile eher das aktive Musizieren durch das Erlernen eines Instruments oder durch Gesangsunterricht. Das Musizieren hinterlässt Spuren im Gehirn, die etwa mit Hilfe der Kernspintomographie sichtbar gemacht werden können: So sind bei musizierenden Kindern bestimmte Teile des Gehirns aktiver als bei nicht musizierenden.

Anzeige

Die Experten fanden auch heraus, dass Musizieren die Sprache fördert, so können sich diese Kinder besser ausdrücken und haben einen größeren Wortschatz. Dies führen Wissenschaftler darauf zurück, dass das Gehirn ein Netzwerk aus vielen Nervenverbindungen ist: Wird ein Areal regelmäßig trainiert, wirkt sich das auch auf andere Gehirnregionen aus.

Dass Mozart wahre Wunder bewirkt, daran hält jedoch ein Milchbauer aus der Nähe von Madrid unbeirrt fest: Die Familie Siebert beschallt ihre 700 Kühe auf ihrer Priegola-Farm in Spanien jeden Tag mit Mozart. „Es klappt nur mit Mozart“, schwört Nicolas Siebert. Die Kühe seien nicht nur ausgeglichener und einfacher im Umgang. Jede einzelne produziere auch ein bis sechs Liter mehr Milch pro Tag.

Klassik für Babys

Unter dem Titel „Concertino ­– Konzerte für die Kleinsten“ konzertieren Musiker der Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach speziell für Null- bis ca. Fünfjährige und ihre Eltern, Großeltern, Onkels, Tanten oder Paten. Am Sonntag, den 5. November 2017, spielen die Philharmoniker mit Konzertmeister Alexej Barchevitch als Solist und musikalischem Leiter Musik von Johann Sebastian Bach und zeigen, wie viel es schon für die Allerjüngsten an wohltuenden Klängen zu entdecken gibt. Konzertpädagogin Kerstin Klaholz moderiert das etwa einstündige Programm. Mit einem Lied zum gemeinsamen Singen und verschiedenen Bewegungs- und Wahrnehmungsspielen bietet das Konzert sicher auch die eine oder andere Anregung zur Fortsetzung des Musikgenusses für daheim.
Es gibt zwei Vorstellungen, die erste beginnt um 9.30 Uhr und richtet sich an Kinder zwischen null und 2 Jahren mit Eltern. Um 11 Uhr beginnt eine zweite Vorstellung, die auf den größeren Bewegungsdrang der älteren Kinder ab zwei Jahren abgestimmt ist. Veranstaltungsort ist der Probenraum des Orchesters: Schöne Aussicht 5 in Gotha (gegenüber des Hotels Best Western Der Lindenhof).
Eintrittskarten (8,00 € für Erwachsene, Kinder frei) sind noch erhältlich an der Tageskasse am Veranstaltungsort.

Babys brauchen Musik

Musik macht Babys glücklich. Klänge, Töne und Rhythmen fördern ihre Entwicklung. So holen Eltern mehr Musik ins Leben ihrer Babys.

„Schon im Mutterleib erleben wir alle Elemente der Musik: Rhythmik, Dynamik, Klang, Melodie und Form. Das prägt uns lebenslang.“ (Prof. Hans-Helmut Decker-Voigt)

Experten sagen, dass Musik eine universelle Weltsprache ist, die Babys gleich von Geburt an verstehen, lange bevor sie ihre Muttersprache zu sprechen lernen. „Lieder und Bewegungsspiele sind eine hervorragende Hilfe, mit dem eigenen Kind eine glückliche Einheit zu werden oder zu bleiben“, meint die Leipziger Musikpädagogin Evemarie Müller, die Musikgarten-Babykurse leitet und Musikgarten-Lehrerinnen ausbildet.
Ihre Erfahrung: „Jede Mutter, die singt, signalisiert ihrem Baby ,Ich bin so glücklich mit dir‘ – und dieses Glücksgefühl überträgt sich sofort auf das Kind.“ So schwingen beide innerlich im Gleichklang, und selbst Babys fangen schon an, sich im Takt zu bewegen – ein goldiger Anblick und ein wonniges Gefühl, das Mütter wie Babys entspannt und froh macht.

Babys lieben auch die schrägen Töne der Musik

Musik verbindet, hebt die Laune und schafft eine traute Atmosphäre, das kann jeder Mensch spüren und das funktioniert weit über den Familienkreis hinaus. Ob in der Krabbelgruppe, in der Kita, in der Schule oder in der Kirche – gemeinsam zu singen und vielleicht auch zu tanzen verknüpft die Herzen der Menschen auf direkte Art. In kleinen Gruppen mit anderen Eltern und Babys lernen Mamas und Papas heute wieder die schönen, alten Reiter-, Schaukel- und Wiegenlieder aus Großmutters Zeiten. Etwas gehemmten Neueinsteigern, die behaupten „Ich kann nicht singen“, macht Evemarie Müller Mut: „Traut euch! Euer Baby verteilt keine schlechten Zensuren für schräge Töne, sondern genießt eure Lieder in vollen Zügen!“

Kleinkind

Musikalische Früherziehung schult Rhythmus und Motorik

Weiterlesen Kleinkind Weiterlesen

Musik begleitet Babys idealerweise durch den Alltag

Dass Babys Musik so genießen, liegt übrigens an ihren vorgeburtlichen Erfahrungen. Monatelang hat der Herzschlag der Mutter ihr Leben bestimmt. 26 bis 28 Millionen Mal haben sie diese Rhythmus-Figur gehört und wurden dazu im Einklang mit den Bewegungen der Mutter geschaukelt und gewiegt. Ab der 17. SSW (Schwangerschaftswoche) hörten die Babys dazu die Stimme der Mutter sprechen – oder sogar singen. „An diese wunderschöne, sorglose Zeit versuchen wir mit den Babymusikkursen anzuknüpfen“, sagt Evemarie Müller. Idealerweise nehmen die Eltern einen bunten Strauß an musikalischen Anregungen mit nach Hause, mit denen sie den gesamten Alltag zum Klingen und Swingen bringen – vom Aufwachen über das Wickeln, Spielen, Spazierengehen und Baden bis zum Schlafengehen. Auch auf langen Reisen beispielsweise in Form von Autospielen.

Babys lieben die Musik der Eltern

Bei der Musikauswahl gebe es kein richtig oder falsch, betont Evemarie Müller: „Alles was die Eltern gern singen oder hören, mag auch das Kind“. Nach und nach können Babys beim Musizieren mit Mama und Papa ihre eigene Stimme und ihren Körper entdecken und mitmachen. Sobald Babys greifen können, können Eltern einfache Instrumente wie Klanghölzer, Rasseln und Trommeln ins Spiel einbeziehen.

Musik fördert die Entwicklung von Babys

Forscher bestätigen immer wieder den positiven Einfluss des Musizierens auf die körperliche und geistige Entwicklung von Babys. Schon 30 Minuten von Mozarts „Kleine Nachtmusik“ oder Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ entspannt zu früh geborene Babys merklich und lässt sie schneller wachsen und an Gewicht zunehmen, fanden Forscher an der israelischen Universität Tel Aviv heraus. Allerdings passierte das nur, wenn die Frühchen gleichzeitig Körperkontakt hatten. Andere Studien belegten: Kinder, die mit Musik aufwachsen, lernen schneller laufen, können früher sprechen und lösen später in der Schule fehlerfreier mathematische Gleichungen. „Das sind schöne Nebeneffekte eines Lebens mit Musik“, urteilt Evemarie Müller. Aber sie dürften Eltern nicht zu falschem Ehrgeiz verleiten. „Wer sein Kleinkind deshalb ans Klavier zwingt, tut ihm keinen Gefallen.“

Baby

Musik fördert Babys Entwicklung

Weiterlesen Baby Weiterlesen

Babys sollten in allen Einrichtungen Musik erfahren

Einen großen Gefallen tun Eltern ihren Kindern jedoch, wenn sie darauf achten, dass ihr Nachwuchs auch in der Krippe, Kita und später in der Schule viel Musik erleben kann. Qualitativ hochwertige Angebote sind dabei leider nicht überall garantiert. Mehr als 60 Prozent der Erzieherinnen in Kindergärten fühlen sich im Bereich musikalische Bildung, insbesondere bei der Arbeit mit unter Dreijährigen, nicht gut ausgebildet, ergab eine Umfrage im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Gleichzeitig gibt es immer mehr Einrichtungen mit exzellenter elementarer Musikpädagogik.

Babys lieben Musik querbeet

Es lohnt sich also, wenn Eltern genau nachfragen, bevor sie eine Wahl treffen. „Gute Konzepte zeichnen sich immer dadurch aus, dass sie ganz breit gefächert sind“, erklärt dazu die Musikpädagogin Elena Marx: Da wird gelauscht, getönt, gesungen, getanzt und mit Klängen, Geräuschen und einfachen Instrumenten experimentiert – querbeet durch alle Musikstile von Pop bis Folklore und Rock, von Klassik bis Rap und Raggae.

Und jetzt alle!

Die schönsten Kinderlieder zum Mitsingen

Weiterlesen Und jetzt alle! Weiterlesen

Wie Babies hören

Momente teilen Junge Erwachsene Tschüss, Hotel Mama WG oder eigene Wohnung? Auslandsemester Sprachaufenthalt oder Au-pair? Gut vorbereitet Grassrooted Auf und davon Das passende Auftreten Kinderwunsch Fruchtbarkeit tracken Der richtige Zeitpunkt? Der Beitrag der Männer Fruchtbarkeit und Ernährung Der medizinische Check Wissenswertes über den Eisprung Unerfüllter Kinderwunsch: Was tun? Schwangerschaft Eltern-Kind-Beziehung Risikoschwangerschaft Babyblues Blasensprung Schlafen Schwangerschaftsstreifen Versicherung Vorbereitung Stillen Vorwehen 1.–3. Monat: Pränataldiagnostik 1.–3. Monat: Ernährung 1.–3. Monat: Verlauf 1.–3. Monat: Tipps für den Alltag 4.–6. Monat: Reisen 4.–6. Monat: Verlauf 7.–9. Monat: Babyausstattung 7.–9. Monat: Geburtsort 7.–9. Monat: Geburtstasche 7.–9. Monat: Kindergerechtes Wohnen 7.–9. Monat: Verlauf 7.–9. Monat: Vorbereitung Baby 7.–9. Monat: Vorbereitung Geburt Energieaufnahme Formalitäten Schwangerschaftsübelkeit Unser Baby Baden Wie sie hören Hausapotheke 1.-3. Monat: Pflege 1.-3. Monat: Entwickelt sich mein Baby normal? 1.-3. Monat: Die Entwicklung eines Babys Monat für Monat 4.-6. Monat: Entwickelt sich mein Baby normal? 4.-6. Monat: Die Entwicklung eines Babys Monat für Monat 4.-6. Monat: Tipps für den Alltag Feiern und geniessen Weihnachten und Silvester mal anders Genuss aus philosophischer Sicht Tipps für friedliche und stressfreie Festtage Genuss gibt es auch in der Gassenküche in Zürich Weihnachten im Kloster Interview mit René Rindlisbacher Leben mit Herzschwäche Testimonial: Alejandro Iglesias Testimonial: Hana Disch Testimonial: Patrizio Orlando Andere Länder, andere Parasiten Heuschnupfen Hilfe in der Not Aktiv sein Aktiv in der Schwangerschaft 1.–3. Monat: Sport und Bewegung Schwangerschaftsgymnastik Richtig stehen Ernährung Die Muskeln füttern Smoothies Vitamin D Böse Eier, gute Eier Wundermittel Schokolade? Ernährungsplan Gesunde Fette Wieviel Zucker pro Tag erlaubt ist Wie viel Fett am Tag ist gesund Gesundes Herz Interview mit Christophe Wyss Sportarten fürs Herz Wie die Psyche aufs Herz wirkt Tipps für ein gesundes Herz Richtig Blutdruck messen Hypertonie: Wissenswertes zum Bluthochdruck Gewohnheiten ändern Sportgadgets: Psychologie Merk dir dieses Gefühl In 10 Schritten zum neuen Verhalten Geduld bringt Rosen Laufcoaching Lauf-ABC Lauf in Sarnen Konditionsfaktoren Wochenplaner Laufschuh Kraftgymnastik Laufsporternährung Ausgleichssportarten Warm-up Stretching Funktionsbekleidung Fitnesstracker Trainingskleidung Trainingstipps für Frauen Muskelentspannung Regeneration Rückblck Laufcoaching Sport nach der Geburt Rückbildungsgymnastik Entlastung der Schulterpartie Kangatraining Work-out auf dem Spaziergang Expertentipps Stress und Entspannung Tai Chi Mit Yoga gegen Stress Was ist Stress Entspannen Umgang mit Stress Was ist Burn-out „Klar abgrenzen ist der erste Schritt“ Stressfaktor Zeitmangel Stress untertags abbauen Stressoren Die schönsten Schweizer Saunas Richtig saunieren Trendsport Fitnessboxen Slackline Bouldern Faszientraining Stand-up-Paddeln Crossfit Lindy Hop Pole Dance Wandern Höhenkrankheit Kinderwagentaugliche Wege Kauptipps Kinderwagen Schuhkauf Wandern mit Baby Bergseen Kinderwunsch: Sport und Fruchtbarkeit 10000 Schritte pro Tag Treppe Pumptrack Rücken Kinderrücken Rückenübungen Richtig Sitzen am Arbeitsplatz Erlebniswelt Wald Spielen: Fürs Leben Spielen: Wie anno dazumal Bewegungsförderung Bewegungsmuffel Motivation Schlitteln Curling-Latein Snowkiten Schneeschuhlaufen Sturzprävention Inline-Skating Schwimmen: Tipps Schwimmen Flügel fürs Leben Stretching Biketipps Stretchingübungen fürs Biken Körper und Kälte Zusammenleben heute Zusammenleben morgen Digitale Nomaden Mehrgenerationenhaus Giesserei Der blinde Filmregisseur Wohnen für Hilfe Die Arztpraxis der Zukunft Arbeiten von unterwegs Digitales Leben Jugendliche Influencer Im Gesundheitsbereich Online-Sucht Digitale Versuchung Kinder und digitale Medien Smartphone-Nacken Das Gehirn liebt Gewohnheiten Gewohnheiten ändern? Haha! Kaizen Unerfüllter Kinderwunsch Kinderwunsch: Der Faktencheck Diagnose: Kind im Haus Gute Nacht! Drei Fragen, die uns den Schlaf rauben Plötzlich Eltern Was kann die Psychotherapie aus dem Netz? Studie Solidarität Zuzüger Entwickeln für morgen App Check Aqualert Blutspende BudgetCH Codecheck Forest Freedom Freeletics Moment Sleep Better PeakFinder Findery Sanitas Coach App Geschichte des Kunstherzens Online-Konsum Angst: „Online-Programme können helfen“ Independent Living Exohose Prothesen Spital der Zukunft Neue Haut für Verbrennungsopfer Sanitas Newsletter

About the author

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.