Müdigkeit in der schwangerschaft

Müdigkeit in der Schwangerschaft: Was hilft?

Viele schwangere Frauen leiden in der Schwangerschaft unter Müdigkeit. Das ist kein Grund zur Sorge und vollkommen normal. Ihr Körper arbeitet in der Schwangerschaft für zwei und vollbringt Höchstleistungen. Dadurch fühlen Sie sich lustlos, müde und oftmals auch erschöpft. Vor allen in den ersten Schwangerschaftsmonaten muss sich Ihr Körper erst an die Schwangerschaft gewöhnen und reagiert mit Müdigkeit. Die meisten Frühschwangerschaftsanzeichen legen sich mit dem vierten Schwangerschaftsmonat. Doch werdende Mamas, die Vollzeit arbeiten und eventuell sogar schon Kinder haben, können auch dann noch unter Müdigkeit leiden. Zum Ende der Schwangerschaft kann die Müdigkeit wieder zunehmen. Grund dafür ist das zunehmende Gewicht und andere Schwangerschaftsbeschwerden, die Sie oftmals stark belasten. Bewegt sich Ihr Baby zudem viel und auch nachts, könnten Sie wenig Schlaf bekommen und dadurch unter ständiger Müdigkeit leiden.

Was tun bei Müdigkeit in der Schwangerschaft?

Bei Müdigkeit in der Frühschwangerschaft ist es wichtig, dass Sie so nahrhaft wie möglich essen und Ihren Bedarf an wichtigen Nährstoffen mit Obst, Gemüse und Proteinen decken. Denken Sie auch daran, ausreichend zu trinken. Wassermangel und der Mangel an wichtigen Nährstoffen kann zu Müdigkeit führen. Eine Unterzuckerung kann ebenfalls Grund für Müdigkeit sein. Nehmen Sie sich daher auch immer für unterwegs einen kleinen Snack mit. Ein Müsliriegel, Traubenzucker oder auch ein Stück Schokolade bringt Sie wieder auf Trapp. Nehmen Sie sich Auszeiten und gehen Sie oft an die frische Luft. Ein langer Spaziergang, auch mit Ihren Kindern oder dem Partner, kann Sie wieder in Schwung bringen und die Müdigkeit vertreiben. Nehmen Sie auch die Hilfe von Ihrer Familie an und teilen Sie die Hausarbeit zwischen sich und Ihrem Partner auf. Und was nicht unbedingt erledigt werden muss, lassen Sie einfach liegen und legen die Füße hoch. Der Abwasch rennt nicht weg und saugen können Sie auch später noch. Nehmen Sie ein Buch zur Hand oder machen Sie ein Nickerchen zwischendurch. Vermeiden Sie Übermüdung und Stress, denn sonst können sich die Beschwerden sogar noch verstärken.

Hausmittel gegen Müdigkeit in der Schwangerschaft

Bei einem entspannenden Vollbad in Verbindung mit drei Tropfen Lavendel-, Grapefruit- oder Bergamotteöl können Sie etwas entspannen und zur Ruhe kommen und besser entspannen. Benutzten Sie Lavendelöl nur minimal und nicht jeden Tag. Leiden Sie verstärkt im letzten Drittel Ihrer Schwangerschaft unter Müdigkeit und hält Sie Ihr Baby mit seinen Kindsbewegungen auf Trab, können Sie versuchen beruhigend mit ihm zu sprechen und den Bauch zu streicheln. Der Wach- und Schlafrhythmus des kleinen Babys ist leider nicht auf Ihren abgestimmt, da es meist schläft wenn Sie wach sind und durch Ihre Bewegungen in den Schlaf gewiegt wird. Wenn Sie zur Ruhe kommen, wird es wach und bewegt sich mehr. Auch wenn die Bewegungen zum Ende der Schwangerschaft zwar nicht mehr so häufig kommen, sind die Bewegungen des Kleinen sehr energisch und manchmal sogar sehr schmerzhaft. Manche werdenden Mütter können meist gar nicht mehr im Liegen schlafen und wechseln auf einen bequemen Sessel um dort einige Stunden im Sitzen zu schlafen. Manchmal kann auch ein guter Tee zur Beruhigung helfen um in der Nacht besser zu schlafen. Lassen Sie sich von Ihrer Hebamme beraten und vielleicht bietet diese sogar Akupunktur an, die Ihnen die Müdigkeit nimmt. Manche Frauen greifen auf Massagen, Aromatherapie und auch Shiatsu als alternative Heilmethode zurück.

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Über Luise Veltmann

Luise wohnt mit ihrem Mann, ihrem zweijährigen Sohn Max und bald auch mit Kind Nr. 2 in Lübeck. Wenn Sie neben der Arbeit als Autorin für den Elternkompass die Zeit findet, dann geht Luise ins Fitnessstudio oder zeichnet. Die Zeit ist aber knapp, denn der kleine Max liebt es mit seiner Mama zum Kinderturnen zu gehen und Oma und Opa zu besuchen.

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Müdigkeit in der Schwangerschaft: Diese Tipps helfen

Die Schwangerschaft bedeutet eine große Umstellung für den Körper und bringt bei vielen Frauen gerade in den ersten Monaten starke Müdigkeit mit sich. Was Sie neben regelmäßigen Ruhephasen dagegen tun können, verraten diese Tipps.

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Natürliche Veränderungen des Körpers

Eine Schwangerschaft ist zwar ein freudiger Umstand, aber sie bedeutet auch eine besondere Belastung für den Körper. Da bleibt es nicht aus, dass viele werdende Mütter sich vor allem am Anfang der Schwangerschaft müde und ausgelaugt fühlen. Grund für den starken Energieverlust in den ersten Monaten ist beispielsweise die Bildung der Plazenta, also des Mutterkuchens, durch die das Ungeborene mit Nährstoffen versorgt wird.

Hinzu kommt, dass sich der Hormonspiegel in der Schwangerschaft verändert. So ist beispielsweise das Hormon Progesteron, das verstärkt während der Schwangerschaft gebildet wird, dafür verantwortlich, dass sich zur Schonung der Mutter Muskeln und Gehirn entspannen – also Müdigkeit entsteht –, berichtet das Fachportal „Frauenärzte im Netz“.

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Gönnen Sie sich Pausen!

Wenn Sie häufig Müdigkeit verspüren, sollten Sie sich genügend Auszeiten gönnen. Nehmen Sie Ihre Schwangerschaft ruhig zum Anlass, auch einmal weniger im Haushalt zu tun. Falls Sie am Anfang der Schwangerschaft täglich arbeiten, sollten Sie sich etwas mehr Zeit für Pausen nehmen als sonst, und dafür den Feierabend etwas nach hinten verschieben, wenn es nötig ist. Falls Sie ein eigenes Büro haben, sollten Sie einmal am Tag Ihre Tür schließen und sich für 15 Minuten ganz entspannt zurücklehnen.

Wer den Tag zu Hause verbringt, kann der Müdigkeit auch durch ein kurzes Schläfchen von 15 Minuten entgegenwirken. Abends ist es außerdem wichtig, rechtzeitig schlafen zu gehen. Zu viel ausruhen sollten Sie sich allerdings nicht, denn das kann die Müdigkeit noch verstärken.

Bewegung gegen Müdigkeit

Stattdessen sollten Sie Ihrem Körper auch regelmäßig etwas Bewegung verschaffen. Machen Sie jeden Tag einen langen Spaziergang an der frischen Luft und bringen Sie dadurch Ihren Kreislauf in Schwung. Auch einfache Sportarten sind geeignet, um während der Schwangerschaft fit und munter zu bleiben. Dafür bietet sich beispielsweise ein regelmäßiger Besuch im Schwimmbad oder entspanntes Walken an.

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Richtige Ernährung in der Schwangerschaft

Um während der Schwangerschaft agil zu bleiben, kommt es auch auf die richtige Ernährung an. Ernähren Sie sich ausgewogen, greifen Sie auf Vollkornkost zurück und essen Sie mehrmals am Tag frisches Obst und Gemüse. Zwischendurch darf es auch mal ein Müsli-Riegel sein. Nehmen Sie zudem mindestens zweieinhalb Liter Flüssigkeit am Tag zu sich. Verzichten Sie dabei möglichst auf Kaffee und süße Getränke, sondern löschen Sie Ihren Durst mit Kräutertees oder Wasser. Etwa ab dem vierten Schwangerschaftsmonat lässt starke Müdigkeit in der Schwangerschaft übrigens für gewöhnlich wieder nach. Manche Frauen erleben dann sogar einen wahren Energieschub.

Eine junge Frau steht morgens auf, steht vor dem Spiegel, plötzlich wird ihr übel und sie übergibt sich. Das ist die klassische Vorstellung von den ersten Vorboten einer Schwangerschaft. Doch die Realität sieht ganz anders aus: Viele Frauen müssen es in dieser Phase der Schwangerschaft erst einmal bis vor den Spiegel schaffen – denn sie werden von bleierner Müdigkeit geplagt. Tatsächlich kennen diese extreme Müdigkeit in der Schwangerschaft sehr viele Frauen. Woher sie kommt, wann sie wieder verschwindet und wie Du die Zwischenzeit überlebst, habe ich in diesem Artikel zusammengefasst.

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Ursachen für Müdigkeit in der Schwangerschaft

Wenn in Dir neues Leben entsteht, leistet Dein Körper die von Anfang an Höchstarbeit – vor allem aber in den ersten Schwangerschaftsmonaten. Er bildet die Plazenta, die das Baby versorgt, stellt den Stoffwechsel, die Blutzirkulation und den Hormonspiegel um. Der Blutdruck sinkt, genauso wie der Blutzuckerspiegel.

Hormonell gesehen ist der weibliche Körper in einer Ausnahmesituation. Vor allem das führt dazu, dass Schwangere sich viel müder und erschöpfter fühlen als vorher. Denn der Spiegel des weiblichen Sexualhormons Progesteron steigt mit erfolgtem Eisprung und Befruchtung der Eizelle rasant an. Progesteron beruhigt und dämpft die Unternehmungslust – und macht müde. Deshalb ist die bleierne Müdigkeit auch eines der ersten Hinweise und Anzeichen einer frühen Schwangerschaft, die noch vor Ausbleiben der Periode einsetzen können. Biologisch gesehen macht das durchaus Sinn, denn von nun an sollte eine Frau sich schonen, ein sicheres zu Hause finden und sich Unterstützung durch den Partner oder die Familie sichern.

Wann verschwindet die Müdigkeit wieder?

Nach den ersten 10-12 Schwangerschaftswochen hat sich der Körper allmählich umgestellt und der Hormonspiegel pendelt sich ein. Im zweiten Trimester kann es bei manchen Frauen sogar zu regelrechten Energieschüben kommen. Achte trotzdem darauf, Dich in dieser Zeit nicht zu überlasten!

Denn die Müdigkeit kommt vielleicht wieder. Nicht in Form dieser unsäglichen Schwere, die die Hormonsituation der ersten Wochen mit sich bringt, sondern als echte Erschöpfung. Wenn der Bauch dann irgendwann so groß ist, dass Du nicht mehr richtig schlafen kannst, Du einige zusätzliche Kilos mit Dir herumschleppst und Dein Körper zwei Organismen gleichzeitig versorgt, wirst Du auch mehr Ruhe und Schlaf benötigen. Je besser Deine Lebensweise bereits daran angepasst ist, desto leichter wird Dir das fallen.

Immer müde seit ich schwanger bin – Was hilft gegen die Müdigkeit?

Doch wie soll eine Schwangere diese Monate der extremen Müdigkeit überleben? Zum Glück gibt es einiges, was Du tun kannst, um wieder etwas fitter zu werden.

Tipps gegen Müdigkeit

  • Mache tagsüber zwischendurch ein Nickerchen von etwa 20 Minuten.
  • Organisiere Deinen Tagesablauf, sodass er weniger anstrengend ist und Ruhepausen bietet.
  • Nimm Hilfe von Freunden und Familie in Anspruch.
  • Ernähre Dich gesund.
  • Iss regelmäßige, kleine Mahlzeiten, sodass Dein Blutzucker nicht zu stark schwankt.
  • Achte auf Deinen Eisenwert, sodass keine Anämie oder Eisenmangel in der Schwangerschaft entstehen.
  • Trinke ausreichend Wasser.
  • Geh früh ins Bett.
  • Achte auf tägliche Bewegung an der frischen Luft.
  • Auch Wechselduschen bringt Deinen Kreislauf in Schwung.
  • Besprich mit einem Heilpraktiker, ob Dir Bachblüten, Schüssler-Salze oder Akkupunktur helfen können.
  • grüner Tee (nicht mehr als 3 Tassen täglich) kann statt Kaffee gegen die Müdigkeit helfen.

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Yoga: Entspannung

Entspannen auf einfache Art mit Yoga Sich schlapp und müde zu fühlen, ist eine typische Begleiterscheinung der Schwangerschaft. Denn die neun Monate sind eine enorme Belastung für Ihren Körper – kein Wunder, dass Sie sich häufig erschöpft fühlen. Die meisten Frauen werden vor allem am Anfang der Schwangerschaft von Müdigkeit geplagt. Selbst Nachteulen schaffen es dann plötzlich kaum noch, ihre Lieblingsserie im Vorabendprogramm zu gucken. Und Lerchen möchten sich, sobald der Wecker morgens klingelt, am liebsten noch einmal umdrehen und ein paar Stunden weiterschlafen.

Warum bin ich immer so schlapp, seit ich schwanger bin?

Ihr Körper muss während der gesamten Schwangerschaft Schwerstarbeit leisten – ganz besonders aber im ersten Drittel. So bildet er in dieser Zeit zum Beispiel die Plazenta, jenes wichtige Organ, das Ihr Baby während der Schwangerschaft mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt. Gleichzeitig ändern sich Ihr Hormonspiegel und Ihr Stoffwechsel. Ihr Blutzuckerspiegel und Ihr Blutdruck sind jetzt deutlich niedriger als vor der Schwangerschaft. All diese Faktoren tragen zu Ihrem extremen Müdigkeitsgefühl bei.

Wie lange hält diese Mattigkeit an?

Bei den meisten Schwangeren verschwindet die Müdigkeit zu Beginn des zweiten Schwangerschaftsdrittels. Wahrscheinlich werden Sie von dem Moment an sogar einen richtigen Energieschub erfahren, der Sie bis ins letzte Drittel trägt. Vom siebten Monat an werden Sie dann wieder etwas weniger Kraft und Energie haben.

Was kann ich gegen die Müdigkeit tun?

Machen Sie öfter ein Nickerchen zwischendurch
Gönnen Sie sich am Tage öfter mal ein Nickerchen. Schon ein 15-minütiger Blitzschlaf kann Ihnen helfen, den Tag im Büro zu überstehen. Falls Sie glückliche Besitzerin eines eigenen Büroraums sind, schließen Sie Ihre Tür hinter sich und machen Sie es sich für eine Weile bequem. Lehnen Sie sich auf Ihrem Bürostuhl zurück und legen Sie die Beine auf den Schreibtisch. Oder Sie beugen Ihren Oberkörper nach vorn und legen den Kopf auf den Schreibtisch. Vielleicht haben Sie ja auch Ihr Auto vor der Tür stehen. Dann nutzen Sie die Mittagszeit für ein Nickerchen im Wagen.
Versuchen Sie, Ihren Tagesablauf neu zu organisieren
Nehmen Sie, falls möglich, Arbeit übers Wochenende mit nach Hause. Das hat den Vorteil, dass Sie – wenn es sich ergibt – mit gutem Gewissen früher Feierabend machen können. Falls Sie bereits Mutter sind, bringen Sie Ihre Kinder ab und zu bei Freunden oder Verwandten unter. Genießen Sie den zusätzlich gewonnenen Freiraum, unternehmen Sie etwas Schönes, ruhen Sie sich aus oder tanken Sie eine Exra-Portion Schlaf.
Optimieren Sie Ihre Ernährung
In der Schwangerschaft sollten Sie noch mehr als sonst auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung achten. Das Baby in Ihrem Bauch benötigt bereits eine Menge Vitamine und Mineralstoffe – und Sie ebenfalls! Ein gesunder Speiseplan aus Gemüse, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Obst, Fisch, Fleisch, Eiern und Milchprodukten gibt Kraft. Kochen Sie frisch mit Grundnahrungsmitteln und achten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von etwa 1,5 bis 2 Litern Wasser. So bekommen Sie reichlich Vitalstoffe und das kann zur Leistungsfähigkeit beitragen. Leere Kalorien, Junkfood, zuckerhaltige Produkte, verarbeitete Lebensmittel und Fertiggerichte hingegen strapazieren Ihre Energiereserven und können schlapp machen.
Gehen Sie zeitig zu Bett
Nutzen Sie jede Gelegenheit, früher als sonst zu Bett zu gehen. Sobald Ihr Baby da ist, werden Sie sehnsüchtig auf ungestörte Nächte zurückblicken. Nutzen Sie also die Schwangerschaft, um vorzuschlafen.
Halten Sie durch!
Bald sind Sie in Ihrem zweiten Trimester und wieder voll da. Vielleicht haben Sie dann sogar wieder Lust auf eine Kino-Spätvorstellung oder auf einen Wochenendausflug. Genießen Sie die Zeit. Denn es wird nicht mehr lange dauern, bis Ihr Baby da ist. Dann wird es für Sie und Ihren Partner eine Weile schwieriger sein, gemeinsame Unternehmungen zu planen oder sich ausgiebig auszuruhen.
Auch aus dem Bereich der natürlichen Heilmittel gibt es noch hilfreiche Tipps gegen die Müdigkeit.
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Warum bin ich nur immer so müde? Ich bin doch erst ganz am Anfang der Schwangerschaft!

Dass Sie sich gerade im ersten Schwangerschaftsdrittel sehr müde fühlen, ist ganz typisch. Der Bauch ist zwar noch nicht zu sehen, aber trotzdem vollbringt ihr Körper Höchstleistungen. In den ersten drei Monaten wird das Versorgungssystem für Ihr Baby geschaffen und Ihr Organismus muss sich an viele neue Anforderungen der Schwangerschaft gewöhnen. Das Herz pumpt mehr Blut schneller durch ihren Körper und Sie atmen häufiger. Der Blutdruck sinkt. An vielen unterschiedlichen Stellen Ihres Körpers wirken Unmengen von Hormonen und verursachen Veränderungen, zum Teil auch die typischen Beschwerden. Die ganz normale Müdigkeit kann durch ständige Übelkeit und Erbrechen noch verstärkt werden, weil dem Körper nicht mehr soviel hochwertige Energie zur Verfügung steht.

Eisenmangel trägt auch oft zur Müdigkeit bei. Viele Frauen nehmen weniger Eisen auf, als ihr Körper braucht, vor allem, wenn sie starke Monatsblutungen haben oder sich vegetarisch ernähren. In der Schwangerschaft steigt der Eisenbedarf enorm. Wenn nicht deutlich mehr von diesem wichtigen Mineral zugeführt wird, zeigen sich die ersten Symptome eines Eisenmangels: Müdigkeit, Nervosität, Herzklopfen, Atemnot, Blässe, brüchige Nägel, eingerissene Mundwinkel.

Ab dem vierten Schwangerschaftsmonat fühlen sich die meisten Frauen dann richtig fit. Leider nicht für sehr lange: In den letzten drei Monaten, wenn Sie schon eine beträchtliche Last zu tragen haben, ermüden Sie dann wieder schneller. Das hat einerseits mit dem Gewicht zu tun, das Sie nun mit sich herumtragen müssen, andererseits aber auch mit Schlafstörungen, verursacht durch die Suche nach einer bequemen Schlafposition, nächtliche Toilettengänge und Angst vor der Geburt.

Hier finden Sie Tipps gegen Müdigkeit.

Müdigkeit

Vor allem in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft sind Schwangere oft müde. Das kann an der Hormonumstellung, dem veränderten Stoffwechsel oder daran liegen, dass am Anfang der Schwangerschaft der Blutdruck oft etwas niedrig ist. Nicht zuletzt spielt auch die augenblickliche Lebenssituation eine Rolle: Haben Sie einen anstrengenden Arbeitsalltag zu bewältigen? Erfahren Sie im Alltag ausreichend Unterstützung? Bekommen Sie genug Schlaf in der Nacht?

Neben Entlastung im Alltag, Zeit für Entspannung und ausreichend Schlaf können tägliche körperliche Bewegung an der frischen Luft und gemäßigte sportliche Aktivität mehrmals pro Woche Ihr Wohlbefinden verbessern. Auch Wechselduschen und Rosmarinbäder können Sie in Schwung bringen.

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In manchen Fällen ist die Müdigkeit durch Blutarmut (Eisenmangelanämie) oder eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) bedingt. Sich morgens nicht erholt zu fühlen oder tagsüber sehr müde zu sein, kann in seltenen Fällen auch an nächtlichen Atemaussetzern liegen, die bei starkem Schnarchen auftreten können. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt kann untersuchen, ob körperliche Ursachen für Ihre Müdigkeit vorliegen.

Anhaltende Müdigkeit und Antriebsarmut können auch Zeichen für eine große Erschöpfung sein oder auf eine Depression hinweisen. Depressive Verstimmungen sind in der Schwangerschaft häufig. Es ist wichtig, eine Depression zu erkennen und zu behandeln – gerade in der Schwangerschaft. Wenn Sie sich oft antriebslos und niedergeschlagen fühlen, sprechen Sie mit Ihrer Hebamme, Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 18.03.2019

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