Morgen kinde wird’s was geben

Das Gedicht Morgen, Kinder, wird’s was geben! von Karl Friedrich Splittegarb erschien erstmals 1795 in Lieder zur Bildung des Herzens (S. 317-319) unter dem Titel Die Weihnachtsfreude und hatte zwei weitere Strophen:

Nein, ihr Schwestern und ihr Brüder,
Laßt uns ihnen dankbar seyn,
Und den guten Eltern wieder
Zärtlichkeit und Liebe weihn,
Und aufs redlichste bemühn,
Alles, was sie kränkt, zu fliehn.

Laßt uns nicht bey den Geschenken
Neidisch auf einander sehn;
Sondern bey den Sachen denken:
„Wie erhalten wir sie schön,
Daß uns ihre Niedlichkeit
Lange noch nachher erfreut?“

In manchen Veröffentlichungen wird eine weitere Strophe unbekannter Herkunft angehängt:

Wißt ihr noch die Spiele, Bücher
Und das schöne Schaukelpferd,
Schöne Kleider, woll’ne Tücher,
Puppenstube, Puppenherd?
Morgen strahlt der Kerzen Schein,
Morgen werden wir uns freu’n.

90 Jahre später nahm Gustav Wustmann das Lied in seine Sammlung Als der Großvater die Großmutter nahm. Ein Liederbuch für altmodische Leute. Dort lautete der Titel schlicht Weihnachten (S. 257-258). Wustmann übernahm jedoch nur die ersten 5 Strophen und modernisierte die Sprache ohne jedoch Inhalt und Sinn zu verändern.

Laut Max Friedlaender (vgl. Das deutsche Lied im 18. Jahrhundert: Quellen und Studien. 2. Band: Dichtung, Stuttgart und Berlin: Cotta, 1902. S. 424) geht das Gedicht auf ein älteres Lied zurück:

Morgen! morgen wird’s was geben!
Morgen! morgen! welch ein Leben!
Morgen, Gustchen, freue dich!

Dort finden sich ebenfalls die Verse:

Zweimal werden wir noch wach:
Heißa! dann – ists Weihnachtstag.

Erschienen 1779-1782 in der Kleinen Kinderbibliothek von Joachim Heinrich Campe.

Die hier präsentierte Melodie schuf Carl Gottlieb Hering (1766–1853) nach einer Berliner Volksweise für seine 1809 erschienene Neue praktische Singschule für Kinder (1809). Zwei Jahre später lieferte Martin Friedrich Philipp Bartsch (1770–1833) in Melodien zur Liedersammlung eine eigene Vertonung.

Seitdem wurde Morgen, Kinder, wird’s was geben in viele Liedersammlungen aufgenommen. Es erfreut sich bis heute großer Beliebtheit und wurde von vielen Künstlern interpretiert. Darunter auch von Wolfgang Petry, der das Lied in seinem markanten Gitarren-Sound peppig und modern präsentierte.

Das Fest der Geschenke

Anders, als man es von einem Weihnachtslied eigentlich erwartet, geht der Text nicht auf die Bedeutung des Weihnachtsfests ein; die Geburt von Jesus Christus wird nicht erwähnt. Stattdessen schildert Karl Friedrich Splittegarb die Vorfreude der Kinder auf die weihnachtliche Bescherung. Sie schwelgen in Erinnerungen und denken an das vergangene Weihnachtsfest und die Geschenke, die sie im letzten Jahr erhalten haben.

Morgen ist der große Tag, „dann ist Weihnachtstag“. Groß ist die Freude auf die glänzende Stube und die vielen Lichter. Dazu kommt die bürgerliche Erwartungshaltung, dass Geschenke wie selbstverständlich dazu gehören. Doch das wird nur indirekt ausgesprochen, indem die Geschenke vom letzten Jahr aufgezählt werden. Aber zwangsläufig entsteht daraus die Hoffnung, dass es morgen genauso sein wird.

Allerdings werden auch hier aufgeklärte Kinder vorausgesetzt, Kinder, die nicht mehr an den Weihnachtsmann oder das Christkind glauben, sondern sich bewusst sind, dass die Eltern schon lange dafür sorgen, dass es ein schöner Tag werden wird. Und, wie bei Lieder zur Bildung des Herzens nicht anders zu erwarten, kommt sogleich die Mahnung an die Brüder und Schwestern, den Eltern dankbar zu sein, ihnen Liebe zu zeigen und sie nicht zu kränken. Da darf auch die gegenseitige Mahnung nicht fehlen, den anderen nichts zu neiden, sondern sich einfach zu freuen über das, was man bekommt.

Den moralischen Fingerzeig der Strophen 6+7 ließ Joachim Heinrich Campe in seiner Modernisierung unter den Tisch fallen. Er reduzierte das Lied Morgen, Kinder, wird’s was geben! auf den Gedanken der Vorfreude … auf ein schönes Fest mit vielen Geschenken. Damit passt das Lied auch bestens in unsere heutige Zeit, bei der die Gedanken an Christi Geburt gerne zugunsten der Geschenkflut verdrängt werden. Statt besinnlicher Einstimmung auf Weihnachten sind turbulente Weihnachtsmärkte angesagt. Weihnachten wird lauter und weniger religiös. Wir freuen uns auf morgen, denn morgen wird’s was geben; morgen ist Weihnachtstag und Bescherung. Wer braucht da schon eine Geburt Christi… Da kommt uns Karl Friedrich Splittegarbs Gedicht gerade recht, bestätigt es uns doch, dass es „in der guten alten Zeit“, vor 200 Jahren, nicht viel anders war.

Also freuen wir uns mit diesem auch melodisch positiven und fröhlichen Lied, denn „Morgen, Kinder, wird’s was geben! … Einmal werden wir noch wach, Heisa, dann ist Weihnachtstag!“

Claudia, 6. November 2016

Liedtext

1. Morgen, Kinder, wird’s was geben,
Morgen werden wir uns freu’n!
Welch ein Jubel, welch ein Leben
Wird in unsrem Hause sein!
Einmal werden wir noch wach,
Heisa, dann ist Weihnachtstag!

2. Wie wird dann die Stube glänzen
Von der großen Lichterzahl!
Schöner als bei frohen Tänzen
Ein geputzter Kuppelsaal!
Wisst ihr noch, wie voriges Jahr
Es am Heiligen Abend war?

3. Wisst ihr noch die Spiele, Bücher
Und das schöne Schaukelpferd,
Schöne Kleider, woll’ne Tücher,
Puppenstube, Puppenherd?
Morgen strahlt der Kerzen Schein,
Morgen werden wir uns freu’n.

4. Wisst ihr noch mein Räderpferdchen,
Malchens nette Schäferin,
Jettchens Küche mit dem Herdchen
Und dem blankgeputzten Zinn?
Heinrichs bunten Harlekin
Mit der gelben Violin?

5. Wisst ihr noch den großen Wagen
Und die schöne Jagd von Blei?
Unsre Kinderchen zum Tragen
Und die viele Nascherei?
Meinen fleiß’gen Sägemann
Mit der Kugel unten dran?

6. Welch ein schöner Tag ist morgen!
Neue Freuden hoffen wir.
Unsere guten Eltern sorgen
Lange, lange schon dafür
O gewiss, wer sie nicht ehrt
Ist der ganzen Lust nicht wert.

Morgen, Kinder, wird’s was geben

„A, a, a, der Winter, der ist da“ Lied

„ABC, die Katze lief im Schnee“ Lied„Alle Jahre wieder“ Lied„Alle Leut'“ Lied„Alle meine Entchen“ Lied„Alle Vögel sind schon da“ Lied„Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen“ Lied„Aramsamsam“ Lied „Auf der grünen Wiese steht ein Karussell“ Lied „Auf der Mauer, auf der Lauer“ Lied „Auf einem Baum ein Kuckuck saß“ Lied „Auf unsrer Wiese gehet was“ Lied „Backe, backe Kuchen“ Lied „Backe, backe Kuchen (Teil 2)“ Lied „Bajuschki baju“ Lied „Bei Müllers hat’s gebrannt“ Lied „Bingo (Ein Bauer hatte einen Hund)“ Lied „Bruder Jakob (Frère Jacques)“ Lied „Brüderchen, komm tanz mit mir“ Lied „Bunt sind schon die Wälder“ Lied „Das ABC-Lied (ABC Song)“ Lied „Das ist gerade, das ist schief“ Lied „Das Krokodil-Lied (Ei, was kommt denn da?)“ Lied „Das Sonnenkäfer-Lied“ Lied „Das Wandern ist des Müllers Lust“ Lied „Der Kuckuck und der Esel“ Lied „Der Mond ist aufgegangen“ Lied „Der Plumpsack geht um“ Lied „Die Affen rasen durch den Wald“ Lied „Die Blümelein, sie schlafen“ Lied „Die Gedanken sind frei“ Lied „Die Räder vom Bus“ Lied „Die Vogelhochzeit“ Lied „Dornröschen war ein schönes Kind“ Lied „Drei Chinesen mit dem Kontrabass“ Lied „Ein großer, ein runder, ein roter Luftballon“ Lied „Ein Hut, ein Stock, ein Regenschirm“ Lied „Ein Loch ist im Eimer“ Lied „Ein Mann, der sich Kolumbus nannt“ Lied „Ein Männlein steht im Walde“ Lied „Ein Schneider fing ’ne Maus“ Lied „Ene mene miste, es rappelt in der Kiste“ Lied „Engel auf den Feldern singen“ Lied „Es geht eine Zipfelmütz'“ Lied „Es ist ein Ros entsprungen“ Lied „Es klappert die Mühle am rauschenden Bach“ Lied „Es regnet, es regnet“ Lied „Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann“ Lied „Es tönen die Lieder“ Lied „Es war eine Mutter“ Lied „Froh zu sein bedarf es wenig“ Lied „Fröhliche Weihnacht überall“ Lied „Fuchs, Du hast die Gans gestohlen“ Lied „Fünf kleine Fische“ Lied „Funkel, funkel, kleiner Stern“ Lied „Go, tell it on the mountain“ Lied „Große Uhren machen tick tack“ Lied „Grün, grün, grün sind alle meine Kleider“ Lied „Guten Abend, gute Nacht“ Lied „Guter Mond, du gehst so stille“ Lied „Hab ’ne Tante aus Marokko“ Lied „Hände waschen“ Lied „Hänschen klein“ Lied „Hänsel und Gretel“ Lied „Happy Birthday“ Lied „Häschen in der Grube“ Lied „Hejo, spann den Wagen an!“ Lied „Heut‘ ist ein Fest bei den Fröschen am See“ Lied „Heut‘ kommt der Hans zu mir“ Lied „Himpelchen und Pimpelchen“ Lied „Hopp, hopp, hopp, Pferdchen lauf Galopp“ Lied „Hoppe, hoppe Reiter“ Lied „Ich bin ein dicker Tanzbär“ Lied „Ich bin ein Musikante“ Lied „Ich geh mit meiner Laterne“ Lied „Ich lieb den Frühling“ Lied „If you’re happy and you know it“ Lied „Ihr Kinderlein, kommet“ Lied „Im Märzen der Bauer“ Lied „In Dulci Jubilo“ Lied „In einen Harung jung und schlank“ Lied „In meinem kleinen Apfel“ Lied „Itze Bitze Spinne“ Lied „Jetzt fahr’n wir über’n See“ Lied „Jetzt steigt Hampelmann“ Lied „Jimba, jimba“ Lied „Jingle Bells“ Lied „Kleine Schnecke“ Lied „Kling, Glöckchen, klingelingeling“ Lied „Komm, lieber Mai, und mache“ Lied „Kommet, ihr Hirten“ Lied „Kommt ein Vogel geflogen“ Lied „Kopf und Schulter, Knie und Fuß“ Lied „Kuckuck, Kuckuck, ruft’s aus dem Wald“ Lied „Lasst uns froh und munter sein“ Lied „Laterne, Laterne“ Lied „Laurentia, liebe Laurentia mein“ Lied „Leise rieselt der Schnee“ Lied „Leise, leise, wie die Kätzchen schleichen“ Lied „Liebe, liebe Sonne“ Lied „Londons Brücke hat ein Loch“ Lied „Mein Hut, der hat drei Ecken“ Lied „Meine Hände sind verschwunden“ Lied „Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad“ Lied „Mh, mh macht der grüne Frosch im Teich“ Lied „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ Lied „Morgen, Kinder, wird’s was geben“ Lied „Morgens früh um sechs“ Lied „O du Fröhliche“ Lied „O Du lieber Augustin“ Lied „O Tannenbaum“ Lied „Old MacDonald hat ’ne Farm“ Lied „Punkt, Punkt, Komma, Strich“ Lied „Ri, ra, rutsch, wir fahren mit der Kutsch“ Lied „Ringel, Ringel, Reihe“ Lied „Sankt Martin“ Lied „Schlaf, Kindlein, schlaf“ Lied „Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein“ Lied „Schneeflöckchen, Weißröckchen“ Lied „Spannenlanger Hansel“ Lied „Stille Nacht, heilige Nacht“ Lied „Summ, summ, summ“ Lied „Sur le pont d’Avignon“ Lied „Suse, liebe Suse“ Lied „Süßer die Glocken nie klingen“ Lied „Taler, Taler, du musst wandern“ Lied „Teddybär, Teddybär, dreh‘ Dich um“ Lied „Trarira, der Sommer, der ist da“ Lied „Vom Himmel hoch, da komm ich her“ Lied „Von den blauen Bergen kommen wir“ Lied „Was müssen das für Bäume sein“ Lied „We wish you a Merry Christmas“ Lied „Weisst Du, wieviel Sternlein stehen“ Lied „Wenn Du richtig glücklich bist (If you’re happy)“ Lied „Wenn ich ein Vöglein wär“ Lied „Wer hat die schönsten Schäfchen“ Lied „Wer will fleißige Handwerker sehn“ Lied „Widele, wedele“ Lied „Widewidewenne (heißt meine Puthenne)“ Lied „Wie das Fähnchen auf dem Turme“ Lied „Wir haben Hunger, Hunger, Hunger“ Lied „Zehn kleine Zappelmänner“ Lied „Zeigt her Eure Füße“ Lied „Zwei kleine Wölfe“ Lied

Morgen, Kinder, wird´s nichts geben von Erich Kästner

Morgen, Kinder, wird’s nichts geben!
Nur wer hat, kriegt noch geschenkt.
Mutter schenkte euch das Leben.
Das genügt, wenn man’s bedenkt.
Einmal kommt auch Eure Zeit.
Morgen ist’s noch nicht so weit.

Doch ihr dürft nicht traurig werden,
Reiche haben Armut gern.
Gänsebraten macht Beschwerden,
Puppen sind nicht mehr modern.
Morgen kommt der Weihnachtsmann.
Allerdings nur nebenan.

Lauft ein bisschen durch die Straßen!
Dort gibt’s Weihnachtsfest genug.
Christentum, vom Turm geblasen,
macht die kleinsten Kinder klug.
Kopf gut schütteln vor Gebrauch!
Ohne Christbaum geht es auch.

Tannengrün mit Osrambirnen –
lernt drauf pfeifen! Werdet stolz!
Reißt die Bretter von den Stirnen,
denn im Ofen fehlt’s an Holz!
Stille Nacht und heilge Nacht –
Weint, wenn’s geht, nicht! Sondern lacht!

Morgen, Kinder, wird’s nichts geben!
Wer nichts kriegt, der kriegt Geduld!
Morgen, Kinder, lernt fürs Leben!
Gott ist nicht allein dran schuld.
Gottes Güte reicht so weit . . .
Ach, du liebe Weihnachtszeit!

(Erich Kästner)

„Morgen, Kinder, wird’s nichts geben!“

Erich Kästner ist einer meiner Lieblingsdichter: Als Kind habe ich seine bekannten Jugendbücher, wie „Das fliegende Klassenzimmer“ oder „Emil und die Detektive“ bis tief in die Nacht hinein gelesen – trotz der Verbote meiner Eltern. Doch heute schätze ich besonders die Gedichte von Kästner. Er selbst hat sie wegen seines sachlichen und nüchternen Tons stets als „Gebrauchslyrik“ bezeichnet. Ich mag seinen satirisch-kritischen Blick auf die Welt, der sich auch im „Weihnachtslied, chemisch gereinigt“ zeigt.

Der Verfasser stellt ganz realistisch fest: Ein üppig geschmückter Tannenbaum, darunter Geschenke in Hülle und Fülle sowie ein Festmahl, bei dem sich der Esstisch biegt – all das gibt es für die meisten Menschen nicht. Mit dem ersten Vers des Gedichts macht Kästner klar, dass er sich von dieser gemütlichen und bürgerlichen Weihnachtsromantik bewusst abgrenzt. Das viel gesungene Weihnachtslied „Morgen, Kinder, wird’s was geben“ verkehrt er ins Gegenteil: „Morgen, Kinder, wird’s nichts geben!“ Kästner ist kein Träumer; eine baldige Veränderung der gesellschaftlichen Zustände erwartet er nicht: „Einmal kommt auch Eure Zeit. Morgen ist’s noch nicht so weit.“ Bestenfalls kommt der Weihnachtsmann „nur nebenan“.

Die Religion verschont Kästner bei seiner Kritik nicht. Er bemängelt, dass das Christentum seine Botschaft vom Kirchturm verkündet, gleichsam von oben herab. Der Glaube wird als Mittel der Erziehung eingesetzt und soll auch „die kleinsten Kinder klug“ machen. Doch die eigentlichen Adressaten der Botschaft des Evangeliums, die Armen, scheint die Kirche nicht zu erreichen. Deshalb findet Kästner, dass es auch „ohne Christbaum“ und damit ohne Glauben gehe. Er gesteht Gott jedoch zu, nicht allein an der Misere Schuld zu sein. Der Autor attestiert ihm wenigstens den Willen zum Guten: „Gottes Güte reicht so weit“.

Kästners satirisches Gedicht rüttelt mich durch seinen Realismus auf. Es zeigt trotz – oder gerade wegen – seiner beißenden Ironie, dass Weihnachten viel mehr sein muss als angestaubte Traditionen und biedere Gemütlichkeit. Gerade wir Christen sollten durch den Blick auf Armut und Ungerechtigkeit unsere Aufgabe erkennen, Gottes Barmherzigkeit in dieser Welt in die Tat umzusetzen. Das Weihnachtsfest ist dafür ein guter Startpunkt.

Walter Sittler blickt mit Erich Kästner auf Weihnachten. Dabei begeistert er zusammen mit den Sextangen bei der Inszenierung.

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