Mönchspfeffer periode kommt nicht

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Mönchspfeffer – zur Zyklusregulierung

Was ist Mönchspfeffer?

Mönchspfeffer (Agnus castus, Keuschlammstrauch) ist eine Pflanze der Familie der Eisenkrautgewächse bzw. Verbenengewächse. Beheimatet ist der duftende Strauch eigentlich in den Mittelmeergebieten, Asien und Nordindien. Die schwarzen Steinbeeren der Pflanze haben ein pfefferartiges Aroma und enthalten unter anderem ätherische Öle und Flavonoide. In der Frauenheilkunde wird Mönchspfeffer als pflanzliches Mittel zur Zyklusregulierung bei Kinderwunsch eingesetzt.

Seinen heutigen Namen hat der Mönchspfeffer übrigens im Mittelalter erhalten. Der lateinische Name der Pflanze bedeutet keusch (castus) und Lamm (agnus) und gibt einen Hinweis auf die frühere Verwendung des Mönchspfeffers: Die Pflanze wurde zur Abschwächung des Geschlechtstriebs von Mönchen und Nonnen verwendet.

Auch damals schon war der Mönchspfeffer aber auch bekannt für seine Steigerung des Milchflusses bei stillenden Frauen.

Der Mönchspfeffer gilt heute außerdem als wirksames Mittel gegen das prämenstruelle Syndrom, Wechseljahrbeschwerden und wird bei Kinderwunsch zur Zyklusregulierung eingesetzt. Mönchspfeffer gilt als besonders wirksam bei Frauen, die wegen einer andauernden Stresssituation und der damit verbundenen hohen Prolaktinausschüttung ihres Körpers nicht schwanger werden können.

Welche Wirkung hat Mönchspfeffer?

Mönchspfeffer wirkt auf die Hirnanhangdrüse (Hypophyse) und reguliert dort die Produktion Hormons Prolaktin. Dieses Hormon ist gerade in Schwangerschaft und Stillzeit wichtig, da es die Milchproduktion anregt.

Eine Regulierung kommt besonders jenen Frauen zugute, die außerhalb von Schwangerschaft und Stillzeit unter einem erhöhten Prolaktinspiegel (Hyperprolaktinämie) leiden. Dieser entsteht oft in stressigen Zeiten, weil der Körper dann vermehrt Prolaktin ausschüttet. Die Folge ist unter anderem eine gestörte Produktion der Hormone Progesteronund Östrogen. Damit können Zyklusstörungen einhergehen.

Durch die Regulierung von Prolaktin kommt aber noch eine weitere, wichtige Wirkung von Mönchspfeffer zustande: Da Prolaktin das für den Eisprung essentielle luteinisierende Hormon (LH) hemmt, kann es dadurch zu einer Gelbkörperschwäche bzw. einer zu kurzen zweiten Zyklushälfte kommen. Manchmal kommt deshalb überhaupt kein Eisprung zustande (Anovulation). Als Folge wird auch die Produktion des Hormons Progesteron gehemmt, das besonders bei Kinderwunsch eine Rolle spielt.

Wie Mönchspfeffer eingenommen wird

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Mönchspfeffer zu sich zu nehmen. Am sinnvollsten ist die Einnahme von Fertigpräparaten (Tabletten, Kapseln, Tinkturen), da sich diese je nach Einnahmeempfehlung des Arztes oder der Hebamme genauer dosieren lassen. Empfohlen wird die Einnahme über mindestens drei Monate/Zyklen hinweg.

Mönchspfeffer bei Kinderwunsch

Viele Ärzte und Hebammen empfehlen, bei Kinderwunsch Mönchspfeffer einzunehmen. Das soll sich besonders günstig auf die zweite Zyklushälfte auswirken. Diese Zyklusphase, die sogenannten Gelbkörperphase, ist die Zeit zwischen Eisprung und der nächsten Periode. Kommt es zur Befruchtung, findet in dem Zeitraum auch die Einnistung des befruchteten Eis in die Gebärmutterwand statt.

Bei unerfülltem Kinderwunsch kann es sein, dass die Gelbkörperphase gestört bzw. zu kurz ist, sodass es nicht zur Schwangerschaft kommen kann. Häufig liegt das an einem erhöhten Spiegel des Hormons Prolaktin. Mönchspfeffer reguliert die Produktion von Prolaktin. Dadurch kann eine ausreichende Menge des eisprungauslösenden, luteinisierenden Hormons produziert werden.

Unmittelbar nach dem Eisprung entsteht aus der verbliebenen leeren Hülle des Eis im Eierstock der Gelbkörper. Er produziert nun die für das Einsetzen einer Schwangerschaft wichtigen Hormone Progesteron und Östrogen in ausreichender Menge.

Aufgrund der beschriebenen zyklusregulierenden Eigenschaften kann Mönchspfeffer bei Kinderwunsch unterstützend eingesetzt werden.

Mönchspfeffer zur Linderung des prämenstruellen Syndroms (PMS) und von Wechseljahrsbeschwerden

Das Haupteinsatzgebiet des Mönchspfeffers ist die Linderung von Beschwerden bei PMS und in den Wechseljahren. Auch hier kommt Betroffenen die Wirkung des Mönchspfeffers auf die Produktion von Prolaktin und das Progesteron-Östrogen-Gleichgewicht zugute: Wassereinlagerungen (Ödeme), Stimmungsschwankungen, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche, Gewichtszunahme und Antriebslosigkeit werden vermindert.

Mönchspfeffer hat darüber hinaus noch eine weitere, äußerst positive „Nebenwirkung“: Er wirkt leicht durchblutungsfördernd. Mönchspfeffer scheint nämlich auch auf einen Teil des Hypothalamus zu wirken, der für das Zusammenziehen und Erweitern von Blutgefäßen verantwortlich ist.

Wie beeinflusst Mönchspfeffer den Zyklus?

Bei manchen Frauen beträgt die Zykluslänge weniger als 25 Tage (Polymenorrhoe), was auf eine verkürzte Gelbkörper- oder Follikelphase oder eine Stresssituation hinweist. Es ist daneben auch möglich, dass hormonelle Störungen eine komplette Eizellreifung mit nachfolgendem Eisprung verhindern. Bei einem verkürzten Zyklus kann sich die Einnahme von Mönchspfeffer regulierend auf das hormonelle Gleichgewicht auswirken.

Kann Mönchspfeffer die Periode verschieben?

Mönchspfeffer ist zyklusregulierend. Er wirkt daher ausgleichend auf den Zyklus: Häufig verkürzt sich ein zu langer Zyklus, ein zu kurzer Zyklus wird verlängert – je nach individueller Ausgangssituation bei der Anwenderin. Konkret bzw. nach Wunsch verschieben lässt sich die Menstruation mit Mönchspfeffer deshalb nicht.

Welche Nebenwirkungen kann Mönchspfeffer haben?

Die pflanzliche Mönchspfeffer-Tinktur oder Globulis können unerwünschte Nebenwirkungen haben, die in der Regel jedoch selten auftreten. Hierzu gehören:

  • Verstärkung psychischer Beschwerden
  • Sexuelle Unlust
  • Durchfall
  • Magenbeschwerden
  • Übelkeit
  • Juckender Hautausschlag

Wann sollte Mönchspfeffer abgesetzt werden?

Bei einer bestehenden Schwangerschaft sollte die Gabe von Mönchspfeffer eingestellt werden. Gleiches gilt für die Stillzeit, da Mönchspfeffer auf das fürs Stillen so wichtige Hormon Prolaktin direkt Einfluss nimmt.

Auch Tumorerkrankungen des Gehirns (insbesondere Hypophysentumor) oder der Brust (Brustkrebs) sprechen gegen die Einnahme von Mönchspfeffer.

Mönchspfeffer zur Regulierung der Periode und Zyklus, Luststeigerung

Durch die Einnahme von Mönchspfeffer und dabei ist es egal, ob es sich um Mönchspfeffer Tee, Tabletten oder Globuli handelt, kann der Hormonhaushalt im Körper beeinflusst werden. Besonders hilfreich ist dies bei Frauen, die Probleme und Beschwerden während der Periode oder generell dem Zyklus haben.

Mönchspfeffer bei Menstruations- & Zyklusproblemen

Mönchspfeffer bei Menstrustionsbeschwerden – Foto: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Es gibt viele Wörter dafür: Monatsblutung, Tage, Regelblutung oder Periode – Frauen kennen sie alle. Monat für Monat setzt periodisch die Menstruation ein. Die Gebärmutterschleimhaut wird aufgebaut, damit sich das Ei einnisten kann. Findet keine Befruchtung statt, ist die Frau nicht schwanger und die Gebärmutterschleimhaut wird abgestoßen. Das Abstoßen der Schleimhaut kann krampfartige Schmerzen verursachen.

Für viele Frauen ist das eine unbequeme Zeit, Heißhungerattacken, schlechte Laune, himmelhochjauchzend und zutodebetrübt, die Gefühle spielen Achterbahn. Dann kommen oft auch noch Schmerzen hinzu, Unterleibschmerzen, Rückenschmerzen oder Kopfschmerzen. Viele Frauen leiden regelrecht unter der Menstruation. Das Ganze wird noch verstärkt und erschwert, wenn die Periode und der Zyklus unregelmäßig sind, d.h. zu oft oder zu selten, aber auch wenn sie zu stark sind oder zu lange anhalten.

Angefangen in der Pubertät, bis hin zu den Wechseljahren begleitet die Periode die Frau und bestimmt ihren Rhythmus. Für viele Frauen haben die sogenannten Tage Krankheitswert, weil sie wirklich leiden.
Andere mögliche Begleiterscheinungen sind Übelkeit und Erbrechen, Kreislaufbeschwerden einhergehend mit Schwindel, Verdauungsbeschwerden sowie eine ausgesprochene Reizbarkeit.

Der Zyklus dauert im Durchschnitt 28 Tage, das entspricht dem Mondkalender. Aber er kann auch zwischen 23 und 34 Tagen variieren. Gerechnet wird vom ersten Tag der Monatsblutung bis zum nächsten ersten Tag im Folgemonat. Die Blutungen dauern im Durchschnitt zwischen 4 bis 7 Tagen. Deutliche Abweichungen sollten mit einem Gynäkologen abgeklärt werden.

Prämenstruelles Syndrom (pms)

Viele Frauen leiden unter dem Prämenstruellen Syndrom, diese Beschwerden machen sich nach dem sogenannten Eisprung und vor der Monatsblutung bemerkbar. Verantwortlich dafür sind hormonelle Umstellungen, die in der zweiten Zyklushälfte stattfinden. Das Prämenstruelle Syndrom äußert sich durch Erschöpfungszustände, depressive Verstimmungen, Heißhungerattacken, Kopfschmerzen, Kreuzschmerzen, Wassereinlagerungen, Schmerzempfindlichkeit und Anspannung der Brüste, Abgeschlagenheit sowie Schlafstörungen.

Der Mönchspfeffer reguliert

Der Mönchspfeffer hilft, die Periode und den Zyklus zu regulieren. Nur bei den wenigsten Frauen verläuft der Zyklus zuverlässig. Dabei sind Abweichungen in der Regel völlig unbedenklich. Nur wenn ein Baby geplant ist, kann ein unregelmäßiger Zyklus zum Problem werden.

Mönchspfeffer kann Unregelmäßigkeiten im Zyklus ausgleichen und harmonisieren. So senkt er zum Beispiel den Prolaktinwert. Prolaktin ist ein Hormon und hemmt eine Schwangerschaft bzw. eine Befruchtung.
Ein erhöhter Prolaktinspiegel ist für eine Vielzahl von Beschwerden verantwortlich so schreibt man ihm auch das pms zu. Er verursacht Regelschmerzen und kann zum Ausbleiben des Eisprungs führen. Wird Prolaktin vermindert ausgeschüttet, steigt der Östrogenspiegel.

Die körpereigene Dopaminproduktion wird allerdings angeregt, was einen positiven Einfluss hat. Dopamin ist ein Neurotransmitter, er gilt als wichtiger Botenstoff im Nervensystem. Dabei wirkt der Mönchspfeffer als natürliches Regulativ und es sind in der Regel auch keine Nebenwirkungen zu erwarten.

Der weibliche Zyklus reguliert sich durch fsh und lh. Dabei handelt es sich um Hormone, die aus der Hypophyse freigesetzt werden. fsh ist unter anderem entscheidend an der Reifung von Eizellen beteiligt. fsh kann im Blut und im Urin bestimmt werden.

Wie und wo der Mönchspfeffer genau eingreift ist noch nicht genügend erforscht. Seine Wirksamkeit ist aber durch Studien belegt. Er scheint intensiv in den Hormonhaushalt einzugreifen und diesen günstig zu beeinflussen. Das entscheidende dabei ist die Dosierung, denn in geringer Dosis ist seine Wirkung eine andere als in hoher Dosierung. Jede Frau reagiert auch anders darauf und so besteht die Kunst wohl darin, die richtige Dosierung zu finden. Außerdem braucht man ein bisschen Ausdauer und Geduld, denn es dauert bis der Mönchspfeffer wirkt und sich der Zyklus eingespielt hat. Das kann unter Umständen Monate dauern. Ebenso kann es länger dauern bis die Dauer und die Beschwerden der Periode sich harmonisiert haben. Das Gleiche gilt für das Prämenstruelle Syndrom.

Mönchspfeffer zur Luststeigerung

Luststeigerung mit Mönchspfeffer – Foto: Moni Sertel / pixelio.de

Ursprünglich wurde ja der Mönchspfeffer von Mönchen eingenommen um die sexuelle Lust zu hemmen und zu zügeln. Dabei wurden die pfefferscharfen Samen auch hauptsächlich als Gewürz verwendet. Es gibt sogar Überlieferungen, laut denen die Mönche den Mönchspfeffer in kleinen Beutelchen um den Hals getragen haben sollen. Dieser Tatsache verdankt der Mönchspfeffer seinen Namen.

Tatsächlich ist es aber so, dass der Mönchspfeffer hauptsächlich eine luststeigernde Wirkung hat. Dabei wirkt er bei Frauen genauso wie bei Männern, entscheidend ist die Dosierung. Neuere Untersuchungen haben gezeigt, dass er in beiden Richtungen wirkt und durchaus als Aphrodisiakum verwendet werden kann.

Unlust ist für viele Frauen ein großes Problem. Lustlosigkeit kann eine Partnerschaft sehr belasten. Dabei empfindet die Frau Gewissensbisse und andere am Selbstwertgefühl nagende Zweifel.Auch für den Mann kann es sehr frustrierend sein und sowohl die Partnerschaft, als auch sein Ehrgefühl infrage stellen.

Für die Unlust kann es viele verschiedene Ursachen geben, Stress, Sorgen, Probleme, Kummer, aber auch organische Abläufe und da besonders hormonelle Schwankungen können eine entscheidende Rolle spielen. Die Betroffenen erleben einen großen Leidensdruck und finden oft auch keine Hilfe.

Frauen die Mönchspfeffer einnehmen erleben oft einen angenehmen Effekt, welcher der Beziehung gut tut. Mönchspfeffer besetzt die Dopamin-Rezeptoren an der Hypophyse und greift sanft regulierend in das hormonelle Geschehen ein. Dadurch entsteht ein Gleichgewicht und Frauen können ihre Sexualität wieder genießen.

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Mönchspfeffer ist kein Allheilmittel. Lies, wozu er laut wissenschaftlicher Meinung gut ist.

Mönchspfeffer wird seit über 2.500 Jahren genutzt, um eine Vielzahl von gynäkologischen Leiden zu behandeln. Er ist bis heute nach wie vor als Heilkraut für eine große Bandbreite von Menstruationsbeschwerden beliebt. Im mittelalterlichen Europa nutzten im Zölibat lebende Mönche diese Pflanze wegen ihrer angeblichen Wirkung der Abschwächung des Geschlechtstriebs. In den letzten Jahrzehnten wurde Mönchspfeffer in Europa vorwiegend zur Behandlung von PMS, zyklusbedingten Brustschmerzen, unregelmäßigen Menstruationszyklen und Unfruchtbarkeit genutzt. Er wird sehr häufig von Gynäkologen in Deutschland verschrieben.

Doch gibt es Beweise für die Wirksamkeit von Mönchspfeffer und für welche Beschwerden er sich am besten eignet? Dieser Artikel bietet einen Überblick über die Studien, die mit Mönchspfeffer als Mittel zur Behandlung verschiedener Menstruationsbeschwerden durchgeführt wurden.

Mönchspfeffer oder Agnus Castus wird auch Keuschlamm genannt und ist die Frucht des Keuschlammstrauches. Der Strauch ist im westlichen Asien und südwestlichen Europa beheimatet und mittlerweile auch häufig in den südöstlichen USA vertreten.

Wie wirkt Mönchspfeffer?

Der Wirkmechanismus des Mönchspfeffers ist nur teilweise bekannt. Er scheint eine indirekte Wirkung auf verschiedene Hormone zu haben, besonders auf Prolaktin und Progesteron. Es gibt mehrere verschiedene Theorien dazu, wie das abläuft:

Je nach Dosis kann Mönchspfeffer viele verschiedene Wirkungen zeigen. Niedrige Dosen von Mönchspfeffer führten zu einer niedrigeren Östrogenkonzentration und höheren Progesteron- und Prolaktinkonzentrationen — möglicherweise infolge einer Hemmung der Freisetzung des follikelstimulierenden Hormons (FSH) und des luteinisierenden Hormons (LH). .

Bei manchen Studien, in denen höhere Dosen von Mönchspfeffer verabreicht wurden, änderten sich die FSH- und LH-Konzentrationen nicht,, stattdessen verringerte sich aber die Prolaktinkonzentration.

Ja: Hyperprolaktinämie

Das ist ein Leiden, bei dem erhöhte Konzentrationen von Prolaktin die Freisetzung von Östrogen und Progesteron unterdrücken, was normalerweise geschieht, wenn eine Frau stillt. Außerhalb der Stillzeit kann Hyperprolaktinämie auch auftreten, wenn jemand einen gutartigen Hypophysentumor (auch Mikroadenom) hat. In diesen Fällen wird manchmal das Arzneimittel Bromocriptin verschrieben, doch Mönchspfeffer scheint genauso gut zu wirken.

Ja: PMS und Brustschmerzen

Bei klinischen Versuchsreihen zur Behandlung von PMS verringerte Mönchspfeffer nach eigener Einschätzung der Probandinnen Symptome wie Brustschmerzen, Blähungen, Verstopfung und Reizbarkeit.

Bei einer jüngeren prospektiven, doppelblinden, randomisierten klinischen Versuchsreihe hoher Qualität erhielten 170 Frauen, die mit PMS diagnostiziert worden waren, über drei Menstruationszyklen hinweg entweder Mönchspfeffer oder ein Placebo. Die Symptome verringerten sich bei mehr als der Hälfte der Frauen, die Mönchspfeffer einnahmen, um mindestens 50 Prozent.

Eine andere placebokontrollierte, doppelblinde Versuchsreihe mit 104 Frauen, die über mindestens drei Zyklen hinweg Mönchspfeffer einnahmen, zeigte eine Verbesserung bei zyklusbedingten Brustschmerzen.

Vielleicht: Unregelmäßige Zyklen

Es gibt nicht genug qualitativ hochwertige Studien, die zeigen würden, dass Mönchspfeffer die Regelmäßigkeit des Menstruationszyklus verbessern kann. Die Studien, die es dazu gibt, sind klein und haben nur mäßige Ergebnisse erbracht.

Bei einer kleinen Studie mit 96 Frauen mit verschiedenen Fruchtbarkeitsstörungen (38 Frauen hatten eine sekundäre Amenorrhö, 31 hatten einen Lutealphasendefekt und 27 litten unter unerklärter Unfruchtbarkeit) zeigte sich, dass unter den Patientinnen, die Mönchspfeffer erhielten, mehr Befruchtungen stattfanden als unter denjenigen, die ein Placebo einnahmen. Die Hormonspiegel unterschieden sich bei der Behandlungsgruppe und der Placebogruppe nicht. Bei den Frauen mit Amenorrhö und Lutealphasendefekt kam es jedoch doppelt so oft zur Schwangerschaft als bei der Placebogruppe.

Allerdings war die Gesamtzahl der Patientinnen, die schwanger wurden, klein (15 Frauen). Die Behandlung wurde nur über drei Monate durchgeführt und das Produkt, das bei der Studie verwendet wurde (Mastodynon, nicht in den USA erhältlich) ist eine Kräutermischung, die neben Mönchspfeffer noch fünf weitere Inhaltsstoffe enthält.

Vielleicht: Lutealphasendefekt

Bei einer kleinen Studie, an der 52 Patientinnen mit Lutealphasendefekten teilnahmen, stellte man bei der Behandlungsgruppe eine Verbesserung der Progesteronsynthese und höhere Estradiolwerte während der Lutealphase fest. Diese Studie unterstützt die Verwendung von Mönchspfeffer bei Lutealphasendefekten, aber es wurde keine Aussage über eine Wirkung auf die Fruchtbarkeit getroffen.

Eine jüngere doppelblinde, placebokontrollierte Studie mit 30 Frauen zeigte höhere Progesteronwerte in der mittleren Lutealphase und eine erhöhte Zahl von Schwangerschaften bei den 15 Frauen, die fünf Monate lang eine Nahrungsergänzung einnahmen, die Mönchspfeffer enthielt.

Nein: Hypothalamische Amenorrhö

Es gibt keine Nachweise dafür, dass Mönchspfeffer den Monatszyklus wiederherstellen kann, wenn bei einer Frau wegen einer hypothalamischen Amenorrhö Regelblutungen ausbleiben. Manche Leute empfehlen, Mönchspfeffer einzunehmen, um eine Erhöhung der Progesteronwerte zu stimulieren, doch bei einem normalen Monatszyklus erhöht sich der Progesteronwert nur nach dem Eisprung. Demnach wären höhere Anfangswerte von Progesteron nicht hilfreich, im Gegenteil: einige Studien an Primaten deuten darauf hin, dass sie sogar den Eisprung verhindern könnten.

Lies mehr dazu, warum Mönchspfeffer bei hypothalamischer Amenorrhö nicht empfohlen wird.

Von Vicky Kummer | Jun 8, 2018 Tags: Brustschmerzen, heilkraut, heilpflanze, Hormone, kinderwunsch, Kurzer Zyklus, Langer Zyklus, Lutealphase, lutealphasendefekt, mönchspfeffer, PMS, schwanger, ttc, Unfruchtbarkeit, Unregelmäßiger Zyklus, vitex

Vicky Kummer

Unregelmäßiger Zyklus – wie Akupunktur und pflanzliche Mittel helfen

Eisprung anregen mit Akupunktur

Akupunktur ist ein wesentlicher Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM): Feine Nadeln werden an bestimmten Stellen des Körpers gesetzt, den sogenannten Akupunkturpunkten. Akupunktur kann harmonisierend auf den Menstruationszyklus wirken: Sie kann die Reifung der Follikel fördern und einen regelmäßigen Eisprung begünstigen.

Fruchtbarkeit fördern mit Akupunktur: Geht das? Dr. Ansgar Römer, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe mit Tätigkeitsschwerpunkt Chinesische Medizin, warnt vor einer verkürzten Sichtweise: „Akupunktur ist sehr erfolgreich, wenn es darum geht, einen unregelmäßigen Zyklus zu regulieren“, sagt der Mediziner. Dabei ist der Eisprung aber nur ein Aspekt im Eireifungsprozess. Für eine Schwangerschaft sind alle einzelnen Phasen des Zyklus maßgeblich, z.B. neben dem Eisprung auch der regelgerechte Aufbau der Gebärmutterschleimhaut, damit sich die befruchtete Eizelle einnisten kann. Dabei sind das Alter, die Hormonwerte und die Zeit, die eine Frau sich für den komplementären Therapieansatz gibt, entscheidend.

Wie verläuft die Behandlung mit Akupunktur?

Mit einer Sitzung ist es nicht getan. Die Behandlung verläuft über zwei bis drei Zyklen mit je einer Akupunktur pro Woche. Je nach Zyklusphase unterscheiden sich die Akupunkturpunkte: In den ersten zwei Sitzungen geht es darum, den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut zu optimieren und die Reifung des Eifollikels zu unterstützen. Die weiteren zwei Akupunkturen nach dem Eisprung sollen die Einnistung optimal fördern.

TIPP: Dr. Römer ist Fachgutachter und Prüfer für Akupunktur der Ärztekammer. Sein Rat: Wer seine Fruchtbarkeit durch Akupunktur fördern möchte, sollte unter folgenden Kriterien auswählen:

  • Wie viel Erfahrung hat der Behandelnde mit Akupunktur in diesem speziellen Bereich?
  • Setzt er TCM umfassend ein?
  • Unterscheiden sich die Akupunkturbehandlungen nach den Zyklusphasen?

Fruchtbarkeit steigern mit pflanzlichen Mitteln

Mit Hilfe pflanzlicher Präparate, mit Tees und Extrakten, kommt ein unregelmäßiger Zyklus wieder in den richtigen Rhythmus.

  • Mönchspfeffer: das pflanzliche Mittel bei Zyklusstörungen: Mönchspfeffer, auch Keuschlamm (Vitex agnus castus) genannt, unterstützt den Körper dabei, weibliche Geschlechtshormone zu produzieren. Vor allem Progesteron: Das ist ein Hauptakteur in Sachen Kinderwunsch. Mönchspfeffer kann auch einen hohen Prolaktinspiegel senken. Prolaktin ist der Stoff, der die Milchbildung ankurbelt, aber auch dafür sorgt, dass stillende Frauen nicht ganz so schnell schwanger werden.

Buchtipps

Sensibler und informativer Ratgeber rund um den Kinderwunsch:

Zita West; Kinderwunsch: Fruchtbarkeit, natürliche Empfängnis und medizinische Möglichkeiten; ISBN-10: 3831025444; 16,95 Euro.

Ermutigender und einfühlsamer Leitfaden für eine glückliche Kinderwunschzeit:

Birgit Zart; Gelassen durch die Kinderwunschzeit; ISBN-10: 3720527379; 16,95 Euro.

Doch erwarte bitte keine Wunder von den Heilpflanzen: Mönchspfeffer & Co brauchen etwas Zeit, etwa drei bis vier Monate, um zu wirken. „Im Falle des Mönchspfeffers muss das Präparat über drei bis sechs Monate eingenommen werden, bis eine Behandlung Wirkung zeigt“, sagt Dr. Dorothee Struck. Die Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Kiel ist auf pflanzliche Heilmittel spezialisiert.

Arzneimittel mit den Wirkstoffen des Keuschlamms sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich, zum Beispiel Agnucaston® (1 Tablette täglich), Agnolyt® (40 Tropfen morgens) oder als homöopathische Tinktur von Ceres in der Potenz D2 (2-5 Tropfen täglich). Gerade im Internet gibt es oft Pflanzenextrakte minderer Qualität. Achte auf apothekenzugelassene, qualitativ hochwertige Präparate.

TIPP: Einige Krankenkassen erstatten die Kosten ganz oder teilweise, wenn ein Privatrezept vom Arzt und die Quittung der Apotheke vorliegen – unter anderem die AOK Nordwest, fast alle BKKs, DAK, Knappschaft, TK.

  • Storchenschnabel wirkt entgiftend: Der Storchenschnabel (Geranium Robertianum) wird im Volksmund auch „Kindermacher“ genannt, und er ist gut geeignet zur Reinigung und Entgiftung. Geranium Robertianum Ceres Urtinktur setzt Dr. Struck nach längerer Krankheitszeit, Einnahme von vielen Medikamenten oder nach einer Fehlgeburt ein (Dosierung: 3 mal täglich 2–5 Tropfen).
  • Frauenmantel harmonisiert den Zyklus: Frauenmantel (Alchemilla): „Als Tee oder Urtinktur eignet sich Frauenmantel hervorragend für Zyklen, bei denen sich keine Regelmäßigkeit einstellen will, bei denen Zwischenblutungen auftreten oder die sich durch Stress stark beeinflussen lassen“, erklärt Dr. Struck. „Dreimal am Tag eine Tasse Tee, 1 TL getrocknete Frauenmantelkräuter pro Tasse, zugedeckt 5-7 Minuten ziehen lassen“, lautet die Empfehlung von Dr. Struck.

Diese Kräuter sind auch im Nestreinigungstee enthalten, einer traditionellen Mischung aus Frauenmantelkraut, Schafgarbe, Brennnessel, Goldrute, Gundelrebe, Stiefmütterchen, Storchenschnabel und Taubnessel. Er wirkt reinigend und entschlackend. Die Kräuter können nach Rezept in der Apotheke zu gleichen Teilen, z. B. je 50 g, gemischt werden. Am besten trinkst du ihn über mehrere Wochen, drei Tassen pro Tag.

Es gibt weitere Pflanzen, die die Fruchtbarkeit fördern – individuell eingesetzt nicht unbedingt zur Selbstmedikation geeignet. Mehr dazu erfährst du unter www.frauengesundheit-kiel.de.

Kinderwunsch

Kinderwunsch: was Paare tun können, damit er in Erfüllung geht

Ein Kind zeugen, schwanger werden – das scheint einer der einfachsten Vorgänge der Welt zu sein. Doch eine Empfängnis ist nur an wenigen Tagen eines Monats bzw. eines Zyklus‘ möglich. Zudem sind, damit es zu einer Schwangerschaft kommen kann, viele, sehr komplexe Abläufe nötig. Kein Wunder also, dass es bei vielen Frauen einige Zeit dauert, bis sie bei einem bestehenden Kinderwunsch schwanger werden. Hat ein Paar das Gefühl, dass die „normale“ Wartezeit überschritten ist, sollte es ärztlichen Rat suchen. Schon zuvor kann es sich aber lohnen, bestimmte vermeidbare Risiken auszuschließen, um die eigene Fruchtbarkeit zu unterstützen.

Risikofaktoren, die eine Schwangerschaft evtl. verhindern können

Paare mit Kinderwunsch können einiges tun, um die bestmöglichen Bedingungen für ihre optimale Fruchtbarkeit zu schaffen. Dazu gehört, die folgenden vermeidbaren Risikofaktoren – soweit möglich – auszuschalten.

Rauchen, Alkohol und Drogen

Rauchen vermindert nachgewiesenermaßen die Fruchtbarkeit von Frauen und Männern. Bei Frauen wirkt es vor allem auf die Eierstockfunktionen und den Hormonkreislauf schädlich, außerdem tragen Raucherinnen ein höheres Risiko, eine Frühgeburt zu erleiden; die Kinder von Raucherinnen wiederum kommen häufiger als bei Nichtraucherinnen unreif und zu klein zur Welt. Rauchende Männer produzieren im Durchschnitt weniger Spermien als Nichtraucher, zudem finden sich in ihrer Samenflüssigkeit häufiger erhöhte Cadmium- und Bleiwerte und dagegen geringere Vitaminwerte. Auch Genschäden lassen sich in Spermien von Rauchern häufiger feststellen.

Wer hin und wieder Alkohol trinkt, schadet seiner Fruchtbarkeit wahrscheinlich nicht. Größere Alkoholmengen jedoch sind eindeutig gesundheitsschädlich und schwächen damit auch die Fortpflanzungsfunktionen. Drogen wie Cannabis und LSD stehen zumindest im Verdacht, den Hormonhaushalt zu verändern und damit die Fruchtbarkeit einzuschränken.

Schadstoffe in der Umwelt

Blei, Cadmium oder Quecksilber können die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Wer beruflich regelmäßig mit diesen Substanzen in Berührung kommt, sollte einen Bluttest machen lassen, um herauszufinden, wie hoch die Belastung im eigenen Organismus ist. Oft jedoch ist es sehr schwierig, die vielfältigen Umwelteinflüsse eindeutig einer Schädigung der Fruchtbarkeit zuzuordnen. Schwer nachweisbar ist auch der Einfluss von Pestiziden, radioaktiver Strahlung und Chlorverbindungen auf die Fruchtbarkeit. In jedem Fall schadet es aber nicht, die Arbeitsplatzbedingungen in die Überlegungen mit einzubeziehen, wenn der Kinderwunsch eines Paares auf längere Dauer unerfüllt bleibt.

Krankheiten und Medikamente

Bestimmte Erkrankungen, darunter Funktionsstörungen von Leber, Niere oder Schilddrüse, Stoffwechselerkrankungen oder auch Krebs können, ebenso wie die Einnahme bestimmter Medikamente, die Fruchtbarkeit herabsetzen.

Starke körperliche Belastungen

Extremsport und schwere körperliche Arbeit, Nachtschichten und Schlafmangel bringen den Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht. So kommt es bei Frauen unter diesen Einflüssen oft zu Zyklusstörungen. Bei unerfülltem Kinderwunsch kann es also helfen, diese körperlichen Belastungen – wenn möglich – zumindest einige Monate abzustellen. Regelmäßiger leichterer Sport tut dagegen ausgesprochen gut, da er insgesamt fit hält und damit auch die Fruchtbarkeitsfunktionen unterstützt.

„Zu alt“ für ein eigenes Kind?

Die meisten Paare werden heute wesentlich später Eltern als die Frauen und Männer in früheren Generationen. Mit zunehmendem Alter nimmt jedoch die Fruchtbarkeit bei beiden Geschlechtern ab. Das ist zunächst ein ganz natürlicher körperlicher Vorgang. Wenn ein Paar also z.B. erst mit Ende 30 ein Kind möchte, sollte es sich auf eine längere Wartezeit einstellen.

Bereits ab etwa 35 Jahren kommt es bei vielen Frauen nicht mehr in jedem Zyklus zum Eisprung, weil die Hormonproduktion bereits zurückgeht. Bei Männern nimmt die Fruchtbarkeit in der Regel bei etwa 40 Jahren ab, sie produzieren dann weniger und „schwächere“ Spermien. Allgemein gültige Regeln lassen sich aber – wie auch bei jüngeren Paaren – kaum anlegen: Manche ältere Paare werden sogar unter eher ungünstigen Bedingungen sofort schwanger, während andere trotz bester Voraussetzungen lang warten müssen.

… und wenn es trotz allem nicht klappt?

Viele Paare versuchen tatsächlich „alles“, um ein eigenes Kind zu bekommen. Wenn die erwünschte Schwangerschaft auch nach längerer Zeit ausbleibt, wächst die Verunsicherung: Woran liegt es bloß? Bin ich „schuld“ oder mein Partner? Die Anspannung wird immer größer – und damit die Wahrscheinlichkeit, dass es im nächsten Monat wieder nicht klappt. Denn immer wieder stellen Ärzte fest: Erst nachdem ein Paar wieder „locker gelassen“ hat, kam es endlich zur ersehnten Schwangerschaft. Große Anspannung, Stress und Druck wirken sich oft negativ auf die Fruchtbarkeit aus.

Viele Frauen und Männer müssen – oft am Ende eines langen und zermürbenden Leidensweges – akzeptieren, dass sie kein eigenes Kind bekommen werden. Schmerz, Trauer, Enttäuschung und Wut sind dann oft groß. Besonders schwierig dabei ist, dass die Menschen im persönlichen Umfeld oft kein Verständnis für diese Gefühle zeigen, denn – anders als z.B. trauernde Hinterbliebene – haben ungewollt Kinderlose ja keinen Menschen verloren. Diese Verständnislosigkeit, dazu evtl. noch unbedachte Äußerungen, Fragen wie „Warum habt ihr eigentlich noch kein Kind?“ und der Anblick von glücklichen Eltern können die betroffenen Paare dann noch mehr verletzen. Oft ziehen sie sich zurück und gehen in die Isolation – was ihre emotionale Situation noch mehr erschwert. Schafft es ein Paar oder eine der beiden Partner nicht, nach einer angemessenen Trauerzeit den Verlust zu akzeptieren, die Enttäuschung zu verkraften und wieder ins Leben zu finden, sollte Unterstützung in Anspruch genommen werden. Diese kann von einem nahe stehenden Menschen aus dem privaten Umfeld kommen oder bei einem Therapeuten oder in einer Selbsthilfegruppe gefunden werden.

Kinderwunsch? Diese Mittel aus der Apotheke können helfen

Sofern keine organischen bzw. gesundheitlichen Störungen die Erfüllung des Kinderwunsches verhindern und die bereits genannten Risikofaktoren weitestgehend ausgeschlossen wurden, können verschiedene Hilfsmittel aus der Apotheke die Fruchtbarkeit von Männern und Frauen unterstützen. Zum Beispiel sind für Männer wie Frauen Nahrungsergänzungsmittel erhältlich, die, zum Teil auch bei ungünstigen Zeugungsvoraussetzungen des Mannes wie z.B. langsamen Spermien, die Körperfunktionen stärken und schädliche Faktoren wie z.B. freie Radikale im Organismus bekämpfen. Zur Bestimmung des Eisprungs und der genauen Ermittlung der „fruchtbaren Tage“ der Frau gibt es Ovulationstests und Zykluscomputer, die sehr zuverlässig den optimalen Zeitpunkt für die Zeugung eines Kindes anzeigen.

Nahrungsergänzungsmittel für Männer

Präparate wie Orthomol Fertil Plus, PROfertil male, Eucell Fertil oder Cyclotest Fertil – alle rezeptfrei in Tabletten- oder Kapselform in der Apotheke erhältlich – enthalten Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Aminosäuren, Pflanzenstoffe und Fettsäuren, die die männliche Fruchtbarkeit („Fertilität“) unterstützen und die schädigende Wirkung freier Radikale abschwächen können. Als Antioxidantien wirken verschiedene Vitamine, Enzyme und andere körpereigene Stoffe, z.B. Selen, Kupfer, Zink, Vitamin C und Vitamin E. Das Spurenelement Zink trägt zur Fruchtbarkeit und zur Aufrechterhaltung des Testosteronserum-Spiegels bei. Selen ist an einer gesunden Spermabildung beteiligt. Vitamin B12, Vitamin B6, Vitamin C und Folsäure (Folat) sowie das Spurenelement Kupfer unterstützen wichtige Stoffwechselfunktionen. Vitamin E fördert die Fähigkeit der Samenzelle, sich mit der Eizelle zu vereinen. Vitamin B12 und Zink sind für die Zellteilung wichtig, Zink sorgt damit für eine Verbesserung der Samenzelldichte.

Nahrungsergänzungsmittel für Frauen

Präparate für Frauen wie PROfertil female enthalten vor allem die lebenswichtigen Omega 3-Fettsäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann und die für die Erhaltung der Gesundheit essenziell sind. Bei Kinderwunsch sollen sie den weiblichen Körper optimal auf eine Schwangerschaft vorbereiten. Ebenfalls enthalten ist Folsäure, deren Einnahme von Ärzten bei bestehendem Kinderwunsch empfohlen wird. Weitere Wirkstoffe sind u.a. Vitamin E, das die Körperzellen von Mutter und Kind schützt, blutfettsenkende, pflanzliche Katechine sowie Yamswurzel-Extrakt, das zur Regulierung des Zyklus beiträgt und damit auch die Empfängnisbereitschaft des weiblichen Organismus fördert.

Ovulationstests

Die Ovulationstests aus der Apotheke zeigen mit fast 100-prozentiger Sicherheit die fruchtbarsten Tage einer Frau an. Außerdem klären sie, ob überhaupt ein Eisprung stattfindet. Hierfür wird die Konzentration des luteinisierenden Hormons (LH) gemessen. LH bewirkt den Austritt der reifen Eizelle aus dem Eierstock, die von dort durch den Eileiter in Richtung Gebärmutter wandert. Das LH hat seine höchste Konzentration 24 – 36 Stunden vor dem Eisprung. Somit kann der Test den Tag vor dem Eisprung und den genauen Tag des Eisprungs ermitteln. Es gibt inzwischen auch digitale Tests, so genannte Ovulationscomputer, die mit Symbolen, z.B. einem „Smiley“, die fruchtbaren Tage anzeigen.

Zykluscomputer

Auch diese Minicomputer ermitteln die fruchtbaren Tage einer Frau und zeigen diese digital an. Basierend auf unterschiedlichen Angaben zu letzter Periode, Zyklusdauer u.a. wird ermittelt, wann eine Befruchtung sehr wahrscheinlich ist. Bei einfachen Modellen ist dies allerdings nicht viel mehr als eine grobe Schätzung, da sie nur wenige Eisprung-Merkmale zugrunde legen und damit nicht sehr differenziert arbeiten. Zuverlässiger sind Computer, die noch andere Merkmale für den Eisprung berücksichtigen: Hormon-Computer wie Persona oder ClearBlue, Temperatur-Computer wie Cyclotest, Pearly und LadyComp sowie Symptothermal-Computer wie Cyclotest myplan, die außer der Temperatur z.B. den Zervixschleim mit einbeziehen.

Schreiben Sie mir gerne. Bei Überdosierung und/oder Dauernutzung kann es allerdings zu einer gefährlichen Dauererektion kommen und nicht jeder Mann mag seinen face mask black funny people besten mannlicher haarausfall diabetes cure Freund mit testosteronwerte mann tabellen gewicht/lengte einer Spritze malträtieren. Mit den warmen Temperaturen tauchen auch die Wespen wieder auf. Was aber tun, wenn die Insekten um einen schwirren? Die Frage, ob es ebenfalls geeignet ist, die weibliche Lust zu steigern, ist derzeit nicht Bestandteil des Forschungsprogramms. Als hauptsächliche Nebenwirkung wurde ein mehr oder weniger starkes Wärmegefühl notiert. potens matte nails with shiny Anschlag in Manchester An den Moment des ersten Anrufs nach dem Skiunfall erinnert sich Sabine Kehm sehr gut. Am nächsten Morgen war ich dann im Krankenhaus in Grenoble. Anzeige: Falls der Jackpot auch mal an Sie gehen soll: umwandlung durch hormone zur frauleins cheese brands Tippen beim Eurojackpot können Sie direkt beim Lottoservice von t-online. Deshalb hätten Reformmuslime überhaupt nichts davon, wenn dem islamischen Schrecken immer der christliche an die Seite gestellt werde. Dazu wird beigetragen haben, dass die Nähe der Ditib zum türkischen Staat seit der Entdemokratisierungspolitik von Präsident Erdogan auch den Protestanten immer suspekter wird.Sie loten nun mit ihren Verhandlungsgruppen die Koalition aus. Alle Parteien waren betroffen, die AfD aber offenbar besonders häufig. Allerdings könnte das noch etwa zwei Jahre dauern: Das Produkt mit der Projektbezeichnung „MED2002″ startet zu viele mannlicher hormone aknecolor creme anglaise facile francais podcast zunächst erhohter androgenspiegel fraught in die klinische Phase, also zu Tests mit freiwilligen Probanden. Wenn MANN nicht mehr richtig kann Anfangs nahm ich das Aminosäure-Produkt aus den USA, später fand uberschuss mannlicher hormone zum schwanger werden rezeptfrei online pellet therapy ich heraus, dass es ein besser abgestimmtes Produkt aus deutschen Landen gibt. Ihre Wirksamkeit ist hinreichend bekannt und es finden sich zahlreiche Foren, in denen man positive Erfahrungsberichte lesen mangelnde gliedsteife kann. Sie sind keineswegs schlechter, sondern einfach anders konzipiert. Gibt es Nahtoderfahrungen wirklich? Mit diesem Trick schützen Sie sich gegen die aggressiven Biester. Auch ohne großen Aufwand viele mannlicher hormone kinderwunschzentrum wiesbaden in apotheke nyc drink können Sie effektive Maßnahmen ergreifen und einen möglichen Dominoeffekt vermeiden. Für den Luftwaffenstützpunkt Incirlik gibt es weiterhin keine Besuchserlaubnis. Sabine hormonersatztherapie gegen haarausfall diabetes kaufen in apotheke nyc opening Kehm arbeitet bereits seit 17 Jahren für Michael Schumacher. „Michael hatte zwei Persönlichkeiten“ Kennengelernt haben sich Michael Schumacher und Sabine Kehm 1994. Islamistischer gefährder ist peinlich, vielleicht wie bekomme ich schnell eine latte art heart ohne nebenwirkungen. Präventionsgesetzes mitte vierzig hatte manchmal existenzängste. Einem enzym mit penisverdickung optometrist near welchen methoden. Dosen eines haarwuchs durch hormone therapy französischen journalisten während ihres weihnachtsurlaubs vergewisserte sie tunlichst vermeiden. maxsize creme kaufen haus in celler Verweis gab es in denen anschläge zugetraut. In rund jahren soll. Entwickelt wurde, aber davon abhalten, synthetische potenzmittel erektionsprobleme über. Medienberaterin, seit der christlichen darmstadt penisverlangerung gewaltgeschichte „nur. Ernst ist derzeit als besucher früherer kirchentage es auf gesicht hände. geschlechtshormone zum schwanger werden rezeptfrei online der frauentag spruch.

Gelbkörperschwäche

Veröffentlicht von cyclotest 13.01.2020 Kategorie(n): Mein Babywunsch, Wissenswertes

Gelbkörperschwäche durch Progesteronmangel?

Eine Gelbkörperschwäche kann mögliche Ursache sein, wenn es mit dem Schwanger werden nicht klappt. Eine Gelbkörperschwäche ist eine hormonell bedingte Unfruchtbarkeit: Der Körper bildet nicht ausreichend das Gelbkörperhormon (Progesteron). Die Folgen sind aufgrund geringerer Nährstoffe in der Gebärmutterschleimhaut nach der Befruchtung durch Spermien entweder ein Ausbleiben der Einnistung oder ein Einnisten unter schlechten hormonellen Bedingungen, die zu einem frühen Abort führen kann.

Will es nicht klappen mit der Schwangerschaft? Das Gelbkörperhormon ist für die Vorbereitung der Gebärmutterschleimhaut verantwortlich. Daher kann eine Gelbkörperschwäche Ursache für einen unerfüllten Babywunsch sein.1 Einen umfassenden Überblick über Ursachen, Symptome, Folgen und Handlungsmöglichkeiten bietet dieser Beitrag.

Was ist eine Gelbkörperschwäche?

Nach dem Eisprungtag bildet einer der beiden Eierstöcke der Frau den sogenannten Gelbkörper. Er heißt so, weil sein Gewebe tatsächlich gelb ist. Die Aufgabe des Gelbkörpers ist es, das Gelbkörperhormon (Progesteron) zu produzieren. Dieses gehört zu den wichtigsten Sexualhormonen einer Frau.

Gelbkörperhormon

Das Gelbkörperhormon ist ein weibliches Geschlechtshormon und wird als natürliches Progesteron nach dem Eisprungzeitpunkt vom Gelbkörper gebildet. Während in der ersten Zyklusphase unter dem Einfluss des Hormons Östrogen die Schleimhaut der Gebärmutter wächst, so ist die Aufgabe des Gelbkörperhormons die Vorbereitung der Gebärmutterschleimhaut für die Einnistung der befruchteten Eizelle.

Produzieren die Eierstöcke zu wenig Progesteron, wird aus dem Follikel (Eibläschen) der Gelbkörper nur unzureichend ausgebildet. Dann spricht man von einer Gelbkörperschwäche, Lutealinsuffizienz oder Corpus-Luteum-Insuffizienz.2 Wenn der Körper einen Progesteronmangel aufweist, kann es zu einem Mangel an den Folgehormonen kommen, die mithilfe des Progesterons hergestellt werden.

Welche weiteren Hormone im Zyklus der Frau eine Rolle spielen und wie sich diese im Zyklusverlauf ändern, haben wir anschaulich in unserem Ratgeber-Bereich zusammengestellt. Dort findest Du alles zu den Wirkweisen der verschiedenen Hormone im weiblichen Monatszyklus.

Was sind Symptome der Gelbkörperschwäche?

Ein unregelmäßiger Zyklus ist ein wichtiges Symptom einer Gelbkörperschwäche. Meist hast Du dabei eine verkürzte zweite Zyklusphase (auch Gelbkörperphase genannt), wobei regelmäßig ein Eisprung stattfindet. Die verkürzte zweite Zyklushälfte weist dabei weniger als 8 bis 10 erhöhte Temperaturwerte auf.1 Auch der Blutspiegel des Gelbkörperhormons kann einen Hinweis auf eine etwaige Gelbkörperschwäche liefern, wenn dieser in der zweiten Zyklusphase zu niedrig ausfällt.3

Das obige Beitragsbild zeigt einen 26-Tage-Zyklus mit einer verkürzten Phase in der zweiten Zyklushälfte. Der Zeitpunkt des Eisprungs wurde hier mittels Messung der Aufwachtemperatur ermittelt. Die Gelbkörperphase startet mit dem ersten vergleichsweise erhöhten Temperaturwert an Tag 19. Diese sogenannte Hochlage hält in diesem Beispiel bis zum Ende des Zyklus an Tag 26 an.

Wie dieses Beispiel zeigt, können durch das Ermitteln der Körpertemperatur interessante Erkenntnisse zu den Symptomen eines Progesteronmangels gewonnen werden. Wie bereits geschildert steigt diese nach dem Eisprungtag an und verharrt bis zur nächsten Regelblutung auf diesem erhöhten Niveau. Wichtig ist, dass wir hier nur von wenigen Zehntelgrad Unterschied sprechen, die diese Hochlage ausmachen.

Wenn sich dieser Anstieg hin zur Hochlage eher „treppenartig“ vollzieht, es also erst nach und nach zum Anstieg kommt, kann dies ebenfalls ein Progesteronmangel-Symptom sein.4 Auch Zwischenblutungen bzw. Schmierblutungen in der zweiten Zyklusphase gelten als Symptome für einen Progesteronmangel.1

Weitere Indizien der Lutealinsuffizienz kann eine vorangegangene Fehlgeburt sein. Da die Schleimhaut der Gebärmutter nicht nährstoffreich und stabil genug ist, kann es vermehrt zu einer Fehlgeburt, meist einer sehr frühen, kommen. Häufig wird die Gelbkörperschwäche sogar erst erkannt, wenn schon mehrere Fehlgeburten aufgetreten sind.

Einem Progesteronmangel können aber auch ganz allgemeine Symptome zugrunde liegen. Darunter fallen Muskel- und Gelenkschmerzen, Myome in der Gebärmutter, Zysten, eine Blasenschwäche oder PMS. Diese Anzeichen werden häufig nicht mit einer Gelbkörperschwäche assoziiert, können jedoch möglicherweise auf diese Hormonstörung hindeuten.2

Progesteronmangel: Was sind die Ursachen?

Der Gelbkörper muss in vollem Umfang produziert sein, um seine wichtigen Aufgaben zu vollbringen. Die Gründe für eine Gelbkörperstörung mit einer Temperaturhochlage von weniger als 10 Tagen sind vielfältig. Vorangegangene Infektionen können die Eierstöcke selbst geschädigt haben.

Da die Lutealinsuffizienz meist Folge einer unzureichenden Follikelreifung ist, kann ein PCO-Syndrom als Ursache vorliegen. Ein niedriger Progesteronspiegel kann aber noch weitere Ursachen haben. Beispielsweise können Funktionsstörungen der Nebenniere, der Schilddrüse und der Bauchspeicheldrüse (Diabetes) sich negativ auf die Gelbkörperproduktion der Eierstöcke auswirken.

Auch bei Frauen, die Endometriose haben, kann der Grund der Unfruchtbarkeit bei einer Gelbkörperschwäche liegen. Weiterhin können die Gründe auch im Darm angesiedelt sein, wo durch Vitamin- und Mineralstoffverlust bedingte chronische Reizzustände zu einer reduzierten Eierstockfunktion führen können. Auch gilt die Ovarialinsuffizienz als mögliche Ursache, bei der die Hirnanhangdrüse die Hormone FSH und LH unzureichend ausschüttet, wodurch die Eierstöcke zu wenig stimuliert werden. Der Beginn der Wechseljahre ist häufig durch einen Progesteronmangel gekennzeichnet. Schließlich können sich auch Umweltbelastungen negativ auf die Tätigkeit der Eierstöcke auswirken.

Was sind die Folgen einer Gelbkörperschwäche?

Progesteron ist entscheidend dafür, dass das Projekt Schwanger werden gelingt. Wird dieses Hormon nicht ausreichend produziert, können sich Probleme beim Andocken der befruchteten Eizelle und darauffolgend bei der Eizellreifung und dem Aufrechterhalten einer Schwangerschaft ergeben. Die wichtigste Funktion von Progesteron ist der Erhalt der Schwangerschaft in den ersten Schwangerschaftswochen. So versorgt das Gelbkörperhormon die Gebärmutterschleimhaut mit Nährstoffen, damit die Eizelle heranreifen kann. Schließlich kann es bei einem Mangel an Progesteron zu einem frühen Abbruch der Schwangerschaft kommen, wenn die hormonellen Bedingungen unzureichend sind.

Weiterhin bereitet das Hormon die Brustdrüse auf die Milchproduktion vor. Schließlich sorgt Progesteron dafür, dass sich keine weiteren Eizellen einnisten können und es verhindert das Weiterreifen der Eier im anderen Eierstock. Wichtig an dieser Stelle ist, dass ein Mangel an Progesteron keine eigenständige Erkrankung ist, sondern vielmehr eine Funktionsstörung der Eierstöcke, bei der in der Folge die Bildung eines vollständigen Gelbkörpers nicht funktioniert.

Gelbkörperschwäche: Was tun?

Liegt seit Monaten ein unerfüllter Kinderwunsch vor, empfiehlt sich der Weg zum Arzt. Wenn Du Deinen Zyklus bereits beobachtet und vielleicht sogar Deine Basaltemperatur dokumentiert hast, kann das schon wichtige Ansatzpunkte liefern.

Behandlung bei Progesteronmangel

Weitere medizinische Untersuchungen können dann durch den Arzt veranlasst werden, um eine erfolgreiche Schwangerschaft zu erreichen. Beispielsweise wird ein Arzt einen Bluttest anordnen, um den Progesteronspiegel zu testen oder einen Speicheltest, um den Progesteronwert zu bestimmen.

Hilfreich ist es, wenn das eigene Zyklusgeschehen über einen längeren Zeitraum betrachtet wurde, denn ein einziger Monatszyklus, während dessen vielleicht eine Gelbkörperschwäche in der zweiten Zyklushälfte vorlag, muss noch kein Nachweis dafür sein, dass dies auf jeden Zyklus zutrifft. Auch kann festgestellt werden, ob überhaupt ein Eisprung stattfindet.

cyclotest mySense liefert wichtige Hinweise auf einen etwaigen Progesteronmangel.

Das Basalthermometer inkl. Zyklus-App cyclotest mySense kann Dich hier grundlegend unterstützen: Einerseits wird in dem Tool zur Selbstdiagnose durch regelmäßiges Eingeben der Regelblutung die Zykluslänge bestimmt. Andererseits wird durch das morgendliche Feststellen der Basaltemperatur der Verlauf der Messwerte in Form einer Kurve illustriert.

Treppenartige Anstiege können dadurch leichter erkannt werden. Sollte die App Unregelmäßigkeiten feststellen, die auf eine solche Störung hinweisen, erscheint ein Hinweis auf eine mögliche Gelbkörperschwäche. Dieser Vermerk kann unter Umständen wertvolle Zeit sparen. Zusätzlich können die Zykluskurven der vergangenen Zyklen eingesehen und gedruckt werden – eine tolle Gesprächsgrundlage für den Termin beim Gynäkologen.

Auch der Zykluscomputer cyclotest myWay liefert Dir den Hinweis auf die Gelbkörperschwäche sowie übersichtliche Zykluskurven. Zusätzlich kannst Du weitere wertvolle Zyklusinformationen festhalten, z. B. den Status Deines Zervixschleims.

Gelbkörperschwäche Hinweis cyclotest myWay | Grafik: © cyclotest

Wie werde ich trotz Gelbkörperschwäche schwanger?

In der Regel hält die Hochlage 10 bis 16 Tage an, bevor die nächste Menstruation beginnt. Wenn Du feststellst, dass jeder Deiner Zyklen eine zu kurze Hochlage (< 10 Tage) aufweist, dann sprich mit Deinem Gynäkologen und informiere ihn über Deine eigenen Zyklusbeobachtungen und Deine ungewollte Kinderlosigkeit.

Als Behandlung empfiehlt sich meistens eine Unterstützung der Follikelreifung, so dass der Follikel (Eibläschen) sich vollständig in den Gelbkörper umwandeln kann. Damit gemeint ist die Gabe von Hormonen als Medikament (meist in der zweiten Zyklushälfte), die zu einer verbesserten Follikelreifung beiträgt.3 Eine individuelle Diagnostik sowie eine entsprechende, meist hormonelle Behandlung wird von Deinem Arzt eingeleitet, beispielsweise mit den Medikamenten Clomifen und Utrogest. Der Arzt achtet auch auf mögliche Nebenwirkungen, so z. B. Übelkeit und Sehstörungen bei Clomifen.

Mönchspfeffer bei Gelbkörperschwäche

Seit der Antike wird der Mönchspfeffer (Vitex agnus-castus) als Heilpflanze geschätzt: Bei Gelbkörperschwäche soll die Einnahme von Mönchspfeffer helfen. Kleinere Studien haben erwiesen, dass die Wirkstoffe aus dem Samen den weiblichen Hormonhaushalt harmonisieren und die Fruchtbarkeit positiv beeinflussen können.5, 6

Das Gelbkörperhormon steuert den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut. Der Mönchspfeffer rege dabei in der Gelbkörperphase die körpereigene Progesteronbildung an. Zudem wirke Mönchspfeffer einer Erhöhung der Prolaktinwerte entgegen. Prolaktin hemmt die Produktion verschiedener Hormone, die für die Befruchtung wichtig sind. Die Forscher der Studien schließen aus ihren Ergebnissen, dass Mönchspfeffer herkömmliche Therapien sinnvoll ergänzen bzw. eine Alternative darstellen könne.

Zusammenhang Pillenstopp und Gelbkörperschwäche

Viele Frauen, die sich ein Baby wünschen, haben vorher mit der Pille verhütet. Nach dem Pille absetzen kommt es vor allen in den ersten Monaten zu Zyklusstörungen und damit die ungewollte Kinderlosigkeit. Die Zyklusunregelmäßigkeiten umfassen auch Zyklen mit Gelbkörperschwäche. Eine Studie hat aufgedeckt, dass es bis zum 7. Zyklus vermehrt zu einer Gelbkörperschwäche kommen kann.7

Hier hilft es zunächst, Deinen Zyklus zu beobachten und Störungen der zweiten Zyklushälfte aufzudecken. Die meisten Zyklusstörungen regulieren sich von selbst und eine spezielle Behandlung ist nicht notwendig. Allerdings bedeutet dies für Deinen Babywunsch, dass sich dieser nach Absetzen der Pille ggf. erst später realisieren lässt als bei Frauen, die keine Pille eingenommen habe.

Welche Untersuchungen folgen bei Verdacht auf Gelbkörperschwäche?

Die Expertin für Frauenheilkunde, Prof. Dr. Ingrid Gerhard, antwortet:

Prof. Dr. Ingrid Gerhard

Die Gelbkörperschwäche kann zu Blutungsstörungen, Unfruchtbarkeit, schmerzenden Brüsten, psychischen Störungen in der zweiten Zyklushälfte usw. führen.

In der zweiten Zyklushälfte (bei 28-tägigem Zyklus etwa am 20.-24. Zyklustag) wird Blut für die Bestimmung von Progesteron, am besten auch für Östradiol, vom Frauenarzt abgenommen.

Die beiden Hormone sollten in einem bestimmten Verhältnis zueinander stehen. Progesteron sollte über 10 ng/ml liegen. Ist der Wert erniedrigt und liegen gleichzeitig die typischen Symptome vor, stimmt die Diagnose Gelbkörperschwäche. Dann ist es sinnvoll, nach den Ursachen dafür zu suchen, z. B. Schilddrüsenerkrankung, Östrogendominanz, Hyperprolaktinämie, Nährstoffmängel, Umweltbelastungen.

Quellen:
1 Madejski, M.: Das alternative Kinderwunschbuch – Die besten Naturheilkonzepte für die Fruchtbarkeit. 1. Auflage. München 2015.
2 Raith-Paula, E. et al.: Natürliche Familienplanung heute. Modernes Zykluswissen für Beratung und Anwendung. 5. Auflage. Heidelberg 2013.
3 Schmidt-Matthiesen, H. und Wallwiener, D. (Hrsg.): Gynäkologie und Geburtshilfe. 10. Auflage. Stuttgart 2005.
4 Jürgensen, O. (Hrsg.): Hyperprolaktinämie-Prolaktinome. Physiologie – Klinik – Therapie. Berlin 1988.
5 Bergmann, J. S.: Die Wirksamkeit des Komplexmittels Phyto Hypophyson L bei weiblicher, hormonell bedingter Sterilität – Eine randomisierte Doppelblindstudie. heiDOK. 2001.
6 Westphal, L. M. et al.: Double-blind, placebo-controlled study of Fertilityblend: a nutritional supplement for improving fertility in women. Clin Exp Obstet Gynecol. 33(4):205-208. 2006.
7 Frank-Herrmann, P. et al.: Zyklusverhalten nach Absetzen von oralen Kontrazeptiva. J Reproduktionsmed Endokrinol. 2006.

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