Milchschorf BEI baby

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Milchschorf: die richtige Behandlung

Bei vielen Babys kommt es während der ersten Lebensmonate zu Hautveränderungen. Das braucht Eltern nicht immer in Alarm zu versetzen. Die zarte Hülle der Kleinen muss sich erst an die neuen Lebensbedingungen und Umwelteinflüsse anpassen. Treten jedoch gelbliche Schuppen auf, die teilweise fast bräunlich wirken und das Baby mit Juckreiz quälen, steckt zumeist Milchschorf dahinter: eine Frühform der Neurodermitis.

Viele Eltern beschäftigt die Frage, ob sie diesen Milchschorf bei Babys entfernen sollten. Das ist allerdings keine gute Idee.

Leidet das Baby an der Frühform der Neurodermitis, kann es für das Kleine schmerzhaft sein, wenn Sie die harten Schuppen und Krusten lösen. Außerdem können dabei kleine Wunden entstehen, in die Bakterien dringen und so die Entzündung verstärken können. Auf keinen Fall dürfen die Schuppen mit harten oder spitzen Gegenständen entfernt werden.

Pflege für die gereizte Babyhaut

Die betroffenen, entzündeten Stellen werden in erster Linie eingecremt und eingeölt. So wird die schuppige Haut wieder geschmeidig und der Juckreiz gelindert. Der Arzt wird Eltern entsprechende Salben, Cremes und Öle empfehlen, die auf die empfindliche Babyhaut abgestimmt sind und sie nicht zusätzlich mit Duft- oder Konservierungsstoffen reizen.
Es kann sein, dass der Kinderarzt in schwereren Fällen ein Präparat mit Kortison verschreibt, um die Entzündung einzudämmen. Ist es zu einer Infektion der Haut gekommen, kann auch ein Antibiotikum verordnet werden.
Ferner können Eltern die schuppigen Stellen mit Umschlägen kühlen. Das lindert den Juckreiz und beruhigt die gereizte Haut etwas.

Weiche, dünne Fäustlinge, häufig auch Neurodermitis-Handschuhe genannt, können verhindern, dass die Kratzattacken Wunden verursachen und so die Entzündung verschlimmern. Außerdem ist wichtig, dass Sie die Fingernägel der Babys immer kurz halten und die Kanten der Nägel abfeilen.

Unterschied „Milchschorf“ und „Kopfgneis“

Oft wird Milchschorf mit einer anderen Hauterscheinung verwechselt, die häufig frisch nach der Geburt auftritt: dem Kopfgneis. Dahinter verbirgt sich aber ein ganz anderes, deutlich harmloseres Phänomen.

Kopfgneis ist an weichen, fettigen Schuppen und gelben bis gelbbraunen Hautverklebungen zu erkennen. Er tritt meist früher auf als Milchschorf, kann bereits eine Woche nach der Geburt entstehen. Milchschorf tritt erst ab etwas dem dritten Lebensmonat auf.
Die Ursachen für Kopfgneis sind nicht eindeutig bekannt. Wahrscheinlich ist, dass die Talgdrüsen der Babys überaktiv sind. Der Talg verklebt die Hautschuppen, sodass diese fest werden und eine Kruste entsteht. Diese kann unangenehm riechen, etwa nach ranziger Butter. Ist aber kein Grund zur Beunruhigung. Kopfgneis ist, wenn überhaupt, ein kosmetisches Problem.
Er juckt kaum bis überhaupt nicht und führt in der Regel auch nicht zu Entzündungen. Ihr Kind wird deshalb nicht quengeln oder weinen und auch nicht versuchen sich daran zu kratzen. Die weichen Schuppen bilden sich nach einigen Monaten meist von alleine zurück. Bis dahin kann die Kopfhaut regelmäßig mit mildem Babyshampoo gereinigt und die Schuppen so entfernt werden.
Tipp: Legen Sie vor oder während des Bades ein feuchtes, warmes Tuch oder einen Waschlappen auf den Kopf Ihres Kindes. Das weicht die Krusten auf und sie lassen sich leichter abspülen.

Milchschorf (Crusta lactea)

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Einführung

Der Milchschorf (Crusta lactea) ist eine Manifestationsform des atopisches Ekzems im Bereich der Kopfhaut. Er kann isoliert auftreten oder auch mit anderen Neurodermitis bedingten Hautveränderungen einhergehen. Der Name Milchschorf weist nicht auf eine Milcheiweißallergie hin, sondern rührt von der Ähnlichkeit zu eingetrockneter Milch her. Die Behandlung entspricht der der Neurodermitis und beinhaltet eine Basistherapie und eventuell eine unterstützende antientzündliche Therapie. Das Auftreten von Milchschorf besitzt keine prognostische Bedeutung für den Verlauf der Neurodermitis.

Symptome und Krankheitsverlauf

Klinisch zeigen sich Erytheme (Rötung) im Bereich der Kopfhaut (v.a. im Scheitelbereich), die mit unterschiedlich stark ausgeprägten gelblich-bräunlichen Krusten belegt sind. Korrelierend mit dem Juckreiz zeigen sich auch häufiger Kratzexkoriationen. Milchschorf kann isoliert oder an verschiedenen Körperstellen auftreten. Neben Kopfhaut, Haaransatz und Windelregion kann auch das Gesicht betroffen sein. Besonders an den Augenbrauen des Babys als auch an Stirn und Wangen. Um den Juckreiz an diesen empfindlichen Hautpartien zu mildern, bietet es sich im ersten Schritt an die betroffenen Stellen für kurze Zeit vorsichtig zu kühlen. Es muss jedoch darauf geachtet werden, das Kissen nie direkt auf die bloße Haut zu legen. Die richtige Temperierung kann durch die Verwendung eines sauberen Baumwolltuchs erreicht werden. Zusätzlich sollten Sie die Fingernägel des Babys kurz schneiden und ihm vor allem in der Nacht dünne Handschuhe anziehen, um dem Abkratzen des Schorfes vorzubeugen.

Typische Hautveränderungen bei Milchschorf. Am Hinterkopf finden sich gelbliche Schuppenkrusten auf einer flächigen Rötung.Kratzexkoriationen bei Milchschorf. Es finden sich dicke Schuppenauflagerungen auf einer angedeutet entzündlichen Kopfhaut, die auch einzelne Kratzspuren aufweist.Ergebnis nach 10-minütiger Vorbehandlung mit Babybene® Gel. Nach Entfernung der Milchschorf-Krusten ist die entzündlich gerötete Kopfhaut erkennbar.

Nässen und Jucken

Das Ekzem manifestiert sich als Erythem auf der Kopfhaut unter den schuppigen Platten. Anders als beim Kopfgneis verursachen die harten gelblich-bräunlichen Krusten starken Juckreiz. Durch das Kratzen kommt es zu weiteren Verletzungen der bereits geschädigten Hautbarriere. Mikroorganismen, insbesondere der grampositive Erreger Staphylococcus aureus, und Fremdmaterial (z.B. Schmutz) können eindringen und führen zu Entzündungen. Die Rötung und der Juckreiz verschlimmern sich und die empfindliche Kopfhaut beginnt zu nässen.
Das bei weitem unangenehmste Symptom, der Juckreiz, verschlimmert nicht nur den Milchschorf, sondern beeinträchtigt auch den Allgemeinzustand des Säuglings. Babys mit Milchschorf sind oft müde und unruhig, da sie durch den vermehrten Juckreiz nur sehr schlecht schlafen können.

Eigenartiger Geruch bei Milchschorf

Unter den Krusten finden sich günstige Lebensbedingungen für Mikroorganismen. Die feuchte warme Haut unter den Schuppen sorgt dafür, dass sich diese dort besonders gerne ansiedeln. Sobald die Krusten entfernt oder im ungünstigsten Fall durch das Baby selbst abgekratzt wurden, wird der durch die Mikroorganismen hervorgerufene Geruch wahrnehmbar. Er resultiert aus den Abbau von abgestorbenen Hautschuppen, Talg und der Entzündungsreaktion. Nach einigen Kopfwäschen und Abklingen der Symptome verschwindet er jedoch erfahrungsgemäß.

Haarausfall durch Milchschorf?

Haarausfall bei Babys wird ursächlich nicht durch Milchschorf verursacht. Stattdessen handelt es sich meist um die sogenannten „Liegeglatze“. Diese entsteht, wenn der Säugling viel auf der gleichen Stelle liegt. Die Haare wachsen normal nach, sobald das Baby vermehrt sitzen kann. Beim Entfernen der Schuppen kann es zwar zu Haarverlust kommen, jedoch verursachen die Hautveränderungen an sich keinen Haarausfall. Haarausfall ist also kein Symptom, sondern viel mehr eine Folge der Schuppenablösung.

Diagnose und Differentialdiagnose

Wichtigste Differentialdiagnose ist der Kopfgneis, die Manifestation des seborrhoischen Säuglingsekzems an der Kopfhaut (Tabelle 1). Während der Gneis sich bereits häufig in den ersten zwei bis vier Lebenswochen manifestiert, tritt der Milchschorf in der Regel deutlich später um die 8. bis 12. Lebenswoche auf. Im Gegensatz zum Milchschorf jucken die Hautveränderungen beim Gneis nicht.

Kopfgneis Milchschorf
Beginn etwa 1 Woche nach Geburt in der Regel 8-12 Wochen nach Geburt
Schuppen fettig trocken, hart
Juckreiz mittel, durchschnittlich stark
Verlauf Spontanabheilung nicht vorhersagbar

Tabelle 1: Abgrenzungsmöglichkeiten zwischen Gneis und Milchschorf.

Therapie und Behandlung

Preis: EUR 11,14 Die Behandlung von Milchschorf beim Baby entspricht dem Vorgehen bei Neurodermitis. Nach vorsichtiger Entfernung der Krusten wird die entzündete Kopfhaut mit einer Basispflege 2- bis 3-mal täglich behandelt. Kommt es nicht zur Abheilung des Ekzems, muss durch den behandelnden Arzt eine zusätzliche antientzündliche Therapie verordnet werden.

Tipps zur Entfernung von Milchschorf

Prävention und Vorbeugung

Die Empfehlungen zur Verhinderung einer Neurodermitis-Manifestation gelten auch für den Milchschorf:

– Vermeidung aktiven und passiven Nikotinkonsums in der Schwangerschaft und Stillzeit

– ausschließliches Stillen in den ersten 4 Lebensmonaten

– tägliches Eincremen von Kopf bis Fuß mit einer wirkstofffreien Basispflege

Therapieempfehlungen der derma.plus Experten

Zur Krustenablösung eignet sich hervorragend das milde Oleogel Babybene Gel,
das für etwa 20 Minuten aufgetragen wird (Abb. 2 und 3).
Für die Basispflege im Kopfbereich ist die Cicalfate Creme, die mit den Inhaltsstoffen Zink und Kupfer antibakteriell wirksam ist, sehr gut geeignet.

Literatur

hier aufklappen für Quellenangaben

Silverberg NB, Durán-McKinster C. Special considerations for therapy of pediatric atopic dermatitis. Dermatol Clin 2107;35:351-363

Tabelle 1: Baran et al.; Clin Exp Dermatol 1979; 4:359-360

Letzte Aktualisierung: 03.07.2018

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Kopfgneis und Milchschorf beim Baby – Unterschiede und Tipps

Harmlos – der Kopfgneis

Typisch für dieses Säuglingsekzem, das auch seborrhoische Dermatitis genannt wird: Die Symptome zeigen sich bereits etwa eine Woche nach der Geburt. Auf der Kopfhaut des Babys bilden sich gelbliche, teigig-weiche Schuppen, die sich mit den Wochen in graubraune Krusten verwandeln. Diese Hautveränderung ist meist auf die behaarte Kopfhaut beschränkt, eine Ausbreitung im Gesicht ist eher selten. Im Unterschied zum Milchschorf juckt der Kopfgneis wenig bis gar nicht, und die Haut ist normalerweise auch nicht gerötet.

Das Baby fühlt sich (trotzdem) wohl

Als Auslöser für die seborrhoische Dermatitis wird eine übermässige Talgproduktion angenommen, wobei die genauen Ursachen noch nicht hinlänglich erforscht sind. In der Regel verschwindet der Kopfgneis innerhalb von drei Monaten von selbst wieder. Allerdings gibt es Ausnahmen, bei denen er sich erst beim Eintritt ins Schulalter verliert. Das Einzige, was bei diesem Säuglingsekzem vielleicht etwas stört, ist die unschöne Schuppenbildung, aber Sie können unbesorgt sein, Ihr Söhnchen oder Töchterchen spürt wenig bis gar nichts davon. Auch ist eine medizinische Behandlung nicht notwendig. Wie Sie die Kopfgneis-Schuppen entfernen können, erfahren Sie weiter unten.

Milchschorf – ein verwirrender Name

Beim Milchschorf sprechen die Mediziner von atopischer Dermatitis oder atopischem Ekzem. Eine allergische Erkrankung im späteren Leben lässt sich leider nicht ausschliessen. Die ersten Symptome dieser entzündlichen Hauterkrankung zeigen sich erst ab etwa dem dritten Lebensmonat. Typische Anzeichen sind eine gerötete, stark juckende Kopfhaut mit gelblich-bräunlichen Schuppen, die im Aussehen an verbrannte Milch erinnern – deshalb auch der etwas eigenartige Name. Mit einer oft angenommenen Milchunverträglichkeit hat das nichts zu tun. Diese Form des Säuglingsekzems gehört in ärztliche Behandlung.

Linderung fürs Baby

Diese Hauterkrankung kann sich von der Kopfhaut bis zu den Brauen und den Wangen ausbreiten. Durch den starken Juckreiz werden die Kleinen oft im Schlaf gestört und sind verständlicherweise unruhig bis quengelig. Nicht selten kratzen sie sich gar blutig. Nachts helfen da Baumwollfäustlinge, zudem sollten die Fingernägel vorsichtig kurz geschnitten werden. Wichtig ist, dass die Kleidung aus Baumwolle ist, nur unparfümierte Pflegeprodukte verwendet werden und darauf geachtet wird, dass das Kleine nicht zu sehr schwitzt. Auch ist Duschen dem Baden vorzuziehen, weil so die trockene Kopfhaut des Babys geschont wird. Zusätzlich lindernd gegen den Juckreiz wirken fettende Cremes in Kombination mit kühlenden Teeumschlägen oder mit einer Schuppenlösung.

Kopfgneis (Grind, engl.: cradle cap)

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Der Kopfgneis (Grind), fälschlicherweise oft als Milchschorf bezeichnet, gilt als die Erscheinungsform des seborrhoischen Ekzems bei Säuglingen, einem chronisch-entzündlichen Hautausschlag mit Schuppung. Es bestehen deutliche Unterschiede zwischen dem seborrhoischen Ekzem des Säuglings und des Erwachsenen. Bei Säuglingen ist das entzündliche Geschehen in der Regel deutlich weniger ausgeprägt und meist ist nur die Kopfhaut von der Schuppenbildung betroffen. Der Kopfgneis tritt vorwiegend im Alter zwischen zwei Wochen und sechs Monaten auf und heilt in der Regel bis zum achtem Lebensmonat von alleine ab. Je nach Quelle entwickeln bis zu 70% aller Säuglinge in den ersten drei Monaten Knopfgneis, der die Kinder aber in der Regel nicht beeinträchtigt. Damit ist der Kopfgneis abzugrenzen vom echten Milchschorf, der sich ebenfalls mit Schuppen auf der Kopfhaut äußert, aber ein Vorbote der atopischen Dermatitis (Neurodermitis) sein kann.

Ursachen und Auslöser von Kopfgneis

Bei der Entstehung des seborrhoischen Ekzems spielen verschiedene Faktoren eine Rolle, deren komplexes Zusammenspiel noch nicht vollständig aufgeklärt ist. Dies gilt besonders für seine Erscheinungsform beim Säugling, dem Kopfgneis, über dessen Ursache man noch recht wenig weiß. Der Begriff „seborrhoisch“ bedeutet „die gesteigerte Talgproduktion betreffend“ und verweist auf eine Beteiligung der Talgdrüsen. Daneben können Hautpilze der Gattung Malassezia, die zur normalen Hautflora gehören, die Symptome verstärken. Weiterhin werden Schädigungen der Hautbarriere sowie eine Fehlregulation des Immunsystems diskutiert.

Die gesamte Hautoberfläche mit Ausnahme der Hand- und Fußinnenflächen enthält Talgdrüsen, die durch Hormone gesteuert Talg produzieren und nach außen abgeben. Der Talg enthält Fette und schützt die Haut dadurch vor Austrocknung. Unter dem Einfluss von männlichen Geschlechtshormonen der Mutter werden die Talgdrüsen – von denen sich besonders viele in der Kopfhaut befinden – bereits beim Neugeborenen aktiviert. Die vermehrte Talgbildung in den ersten Wochen nach der Geburt des Babys kann dann die Entstehung von Kopfgneis begünstigen. Weiterhin scheint die Zusammensetzung des Talgs eine Rolle zu spielen, vermutlich indem bestimmte Bestandteile das Wachstum von Hautpilzen der Gattung Malassezia fördern. Diese Hautpilze ernähren sich von Fetten und kommen als Bestandteile der normalen Hautflora bei allen Menschen vor, insbesondere in Bereichen mit starker Talgproduktion. Beim Abbau der Fette entstehen Fettsäuren, die von den Pilzen ausgeschieden werden und in der Oberhaut die hornbildenden Zellen (Keratinozyten) negativ beeinflussen. Diese verlieren dadurch ihren festen Zusammenhalt, wodurch die Hautbarriere durchlässiger wird. Gleichzeitig können die Ausscheidungsprodukte der Pilze einen ranzigen Geruch verursachen sowie Entzündungen und Juckreiz auslösen. Durch Kratzen wird die Hautbarriere weiter geschädigt, so dass Bestandteile der Pilze in tiefere Hautschichten eindringen und dort die Entzündungsprozesse verstärken können. Manchmal ergibt sich dadurch ein Teufelskreis, der durch eine antientzündliche Behandlung unterbrochen werden muss. Allerdings sind Entzündungsprozess und Juckreiz in der Regel bei Säuglingen nur schwach oder gar nicht ausgeprägt.

Kopfgneis – leichte Schuppenbildung der KopfhautKopfgneis – deutlich gelbe Schuppenbildung

Die Kopfgneis Symptome beschränken sich in der Regel auf die Bildung von fettig-talgigen, gelblichen Schuppen. Diese haften fest an der Kopfhaut und lassen sich deshalb nur schlecht entfernen. In schwereren Fällen kommt es zu einer Entzündung und Rötung der betroffenen Haut. Auch starkes Reiben oder Kratzen zur Entfernung der Schuppen kann Verletzungen hervorrufen, die Entzündungen begünstigen. Neben der Kopfhaut können bei Säuglingen zusätzliche Körperbereiche von der Schuppenbildung betroffen sein, bevorzugt die Hautfalten und der Windelbereich. In der Regel verschwindet die Schuppung mit der Zeit auch ohne Behandlung, aber da es sich beim Kopfgneis um eine Erscheinungsform des seborrhoischen Ekzems handelt, könnten betroffene Kinder möglicherweise nach der Hormonumstellung in der Pubertät anfälliger für dessen Ausprägung sein. Eine häufige Komplikation sind sekundäre, bakterielle Infektionen der geschädigten Hautbereiche, die vor allem bei Juckreiz und dadurch ausgelöstes Kratzen entstehen.

Der Kopfgneis lässt sich in der Regel gut klinisch, also durch eine Untersuchung durch den Haut- oder Kinderarzt diagnostizieren. Kopfgneis muss bei Säuglingen und Babys vor allem von der atopischen Dermatitis (Neurodermitis) abgegrenzt werden, die sich auch auf den Kopf beschränken kann und dann als echter Milchschorf bezeichnet wird. Dabei treten oft zusätzlich zu den Schuppen juckende Bläschen und Krusten auf, und durch das Kratzen können oberflächliche Substanzdefekte der Haut entstehen. Außerdem zeigt sich häufig ein flächiger Ausschlag vor allem im Wangen- und Augenlidbereich. Das atopische Ekzem tritt bei Säuglingen in der Regel nicht vor dem 3.-4. Lebensmonat auf. Somit lässt sich relativ leicht der Kopfgneis und echte Milchschorf unterscheiden.

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Kopfgneis heilt in der Regel im Laufe des ersten Lebensjahres von selbst ab. Bei leichter klinischer Ausprägung ist eine Behandlung nicht notwendig. Aus kosmetischen Gründen wünschen sich sehr viele Eltern trotzdem ein effektives Mittel gegen den Kopfgneis. Bei starker Rötung der Haut oder Entzündungsprozessen kann zudem eine antientzündliche oder antimykotische Therapie, die vom Arzt verordnet wird, notwendig sein.

Entfernung der Schuppen

Preis: EUR 11,14 Um die fest haftenden Schuppen des Kopfgneis zu entfernen, wird häufig empfohlen, die Kopfhaut mit Olivenöl einzuweichen und die Schuppen anschließend durch vorsichtiges Reiben oder Bürsten zu entfernen oder mit einem milden Babyshampoo auszuwaschen. Allerdings ist Olivenöl für die Hautpflege nur bedingt geeignet, weil es die Haut austrocknet. Zudem bleibt es aufgrund der flüssigen Form nicht auf der Kopfhaut des Babys. Festsitzende Schuppen lassen sich daher mit Öl nicht ausreichend aufweichen und ablösen. Eine effektive Alternative stellt das Babybene® Gel dar, mit dem sich selbst hartnäckige Schuppen innerhalb von Minuten effektiv und schonend ablösen lassen. Das Gel wirkt über eine Kombination verschiedener Öle wie Macadamia- und Jojobaöl abschuppend und talgentfernend (kerato- und sebolytisch) und enthält zusätzlich verschiedene pflanzliche und Algen-Extrakte mit antientzündlicher und feuchtigkeitsspendender Wirkung. Es lässt sich leicht auftragen und nach der Behandlung gut wieder mit warmem Wasser ausspülen. Bei 30 Säuglingen, die an der SLK-Kinderklinik Heilbronn mit Babybene® Gel behandelt wurden, war die Kopfhaut bereits nach einer einmaligen Anwendung weitgehend frei von Schuppen, ohne dass Nebenwirkungen auftraten. Da sich die Schuppen mit der Zeit nachbilden, sollte die Behandlung etwa einmal wöchentlich wiederholt werden. Um sehr hartnäckige Schuppen zu entfernen, kann es notwendig sein, das Gel über Nacht einwirken zu lassen.

Neben Babybene Gel gibt es weitere Produkte zur Entfernung von Schuppen bei Kopfgneis oder Milchschorf (z.B. Avène Pédiatril® Gel, Loyon® Lösung). Diese sind aber weniger effektiv und haben sich daher in der täglichen Praxis nicht bewährt.

Eine Prävention gegen Schuppen ist nicht möglich. Dies gilt sowohl für Kopfgneis als auch für das atopische Ekzem.

Heute steht mit Babybene® Gel eine sehr wirksame, nebenwirkungsfreie, äußerliche Anwendung zur Entfernung der Schuppen beim Kopfgneis zur Verfügung.

Das Seborrhoische Ekzem wird oft irrtümlich als Milchschorf bei Erwachsenen bezeichnet. Umgangssprachlich wird es auch Kopfgneis genannt. Dabei handelt es sich allerdings zwar um Hautausschläge, aber nicht die gleiche Erkrankung. Milchschorf oder auch das atopische Ekzem unterscheidet sich vom Kopfgneis.

Vielleicht kennst du es selbst: Im Winter schuppt sich die Haut neben der Nase und über den Augen oft stark. Jucken und Brennen der Haut gehören ebenfalls dazu. Häufig passiert das bei Personen um die 40 Jahre. Allerdings kann das Seborrhoische Ekzem in jedem Lebensalter auftauchen.

Im Volksmund wird das Seborrhoische Ekzem auch als Grind oder Kopfgneis bezeichnet, denn der Ausschlag tritt häufig auch auf der Kopfhaut auf. Charakteristisch für Grind sind gelbliche Schuppen, die nicht nur auf dem Kopf, sondern auch auf den Augenlidern und in den Augenbrauen oder neben der Nase zu finden sind. Bei schwer betroffenen Personen können auch Brustbein und Wirbelsäule betroffen sein. Durch die gelblichen Schuppen wird Kopfgneis oft mit Milchschorf verwechselt.

Was sind die Ursachen für Kopfgneis?

Der Kopfgneis kann verschiedene Ursachen haben, die bis heute nicht ganz geklärt sind. Ein möglicher Grund ist die krankhafte Besiedlung der Haut mit Hefezellen auf der Haut. So entsteht eine erhöhte Talgproduktion. Eigentlich sind diese Zellen auf der Haut normal und unauffällig. Bei Betroffenen vermehren sie sich aber derart stark, dass der schuppige Ausschlag entsteht.

Zusätzlich wird angenommen, dass ein geschwächtes Immunsystem – wie zum Beispiel während einer Chemo-Therapie oder bei HIV-Patienten – zu einem starken Ausbruch des Ausschlags führen können. Weltweit haben rund die Hälfte aller Menschen eine hohe Anfälligkeit an Kopfgneis zu erkranken. Allerdings bedeutet das nicht, dass die Krankheit auch tatsächlich ausbrechen muss.

Ist Kopfgneis ansteckend?

Das Seborrhoische Ekzem ist nicht ansteckend. Da die Überproduktion an Talg auf der Kopfhaut durch das eigene Immunsystem bedingt ist, kann man sich auch nicht durch Berührung der betroffenen Haut anstecken.

So wird Kopfgneis behandelt

Der Kopfgneis kann mit Medikamenten, aber auch pflanzlich behandelt werden.

Typische Medikamente sind:

  • Antimykotika: Die Besiedlung der Hefezellen wird gehemmt
  • Calcineurin-Inhibitoren: Sie wirken entzündungshemmend und immunsuprimierend
  • Natriumbituminosulfat: Der Wirkstoff wirkt ebenfalls entzündungshemmend und antibakteriell

Pflanzliche Wirkstoffe:

  • Stiefmütterchenkraut: Das Kraut wirkt cortisonähnlich. Der Wirkstoff kann als Aufguss oder als Shampoo genutzt werden.
  • Apfelessig: Das Autragen einer Lösung von Apfelessig und Wasser (1:1) soll den PH-Wert der Kopfhaut wieder säuerlicher machen. Nach circa 4 Wochen sollen die Symptome des Kopfgneis verschwunden sein.

Wie erkenne ich, ob es Kopfgneis oder Milchschorf ist?

Gerade bei Kindern tauchen Milchschorf und Kopfgneis im gleichen Alter auf. Wobei Kopfgneis auch schon eine Woche nach der Geburt auftreten kann. Eine Behandlung des Knopfgneis im Kindesalter ist nicht nötig, deshalb ist es wichtig die Krankheiten zu unterscheiden.

Die gelblichen Schuppen des Kopfgneis bedecken den Kopf wie auch beim Milchschorf. Allerdings werden diese beim Kopfgneis irgendwann hart und fallen vom Kopf. Beim Milchschorf nässen die Schuppen. Milchschorf ist oftmals durch stärkeren Juckreiz gekennzeichnet. Dieser sollte beim Milchschorf auch behandelt werden, da sich ältere Kinder sonst die Kopfhaut aufkratzen.

So sieht Milchschorf bei einem Baby aus
Foto: Istock

Kopfgneis verschwindet meist von selbst

Kopfgneis ist ein meist harmloser Hautausschlag von Babys in den ersten Lebensmonaten, der häufig von allein ausheilt. Oft wird die talgige Schuppenschicht am Kopf mit Milchschorf verwechselt. Dieser macht sich u.a. durch gerötete Krustenbildung an der behaarten Kopfhaut bemerkbar. Breitet sich das Milchschorf-Exzem auf das Gesicht aus, ist in jedem Fall der Kinder- und Jugendarzt zu Rate zu ziehen…

Kopfgneis ist ein in der Regel harmloser Hautausschlag, der die meisten Babys in den ersten Lebensmonaten betrifft. Diese Überproduktion der Talgdrüsen verschwindet oft von alleine bis zum 1. Lebensjahr. Kopfgneis zeigt sich durch talgige, weiß-gelbe bis bräunliche Schuppen an der Kopfhaut.
Abkratzen sollten Sie die Schuppenschicht nicht, damit keine Narben zurückbleiben. Bei geringer Gneis-Bildung am Kopf können Sie die mit Öl aufgeweichte Schuppenschicht ganz vorsichtig mit einer weichen Babybürste entfernen. Hilfreich kann es hierfür sein, die Kopfhaut vor dem Schlafengehen mit Baby- oder Olivenöl einzureiben und dieses über Nacht einwirken zu lassen. Am nächsten Tag sollte das Babyhaar mit einem milden Babyshampoo gewaschen werden. Sie können den Gneis aber auch gänzlich unbehandelt lassen.
Bei Ausbreitung des Milchschorfs zum Kinder- und Jugendarzt
Umgangssprachlich wird „Kopfgneis“ oft mit „Milchschorf“ verwechselt. Milchschorf ist durch Rötung, Schuppen, Nässen und Krustenbildung der behaarten Kopfhaut erkennbar. Die betroffenen Hautstellen jucken meist. Milchschorf bildet sich oft bei Flaschenkindern ab dem 3. Lebensmonat oder bei der Umstellung auf feste Nahrung. Lang gestillte Kinder erkranken seltener.
Meist verschwindet er bis zum 18. Lebensmonat. Sobald sich das Ekzem auf das Gesicht ausweitet oder sich eine Windeldermatitis entwickelt, sollte der Kinder- und Jugendarzt aufgesucht werden. Er kann auch eine mögliche Allergie abklären. In einigen Fällen kann Milchschorf der Vorbote einer Allergie sein. Statistisch gesehen haben Kinder mit Milchschorf häufiger Allergien wie Neurodermitis.

Auf gute Hautpflege achten
Bei leichten Fällen von Milchschorf reicht eine sorgfältige Pflege der Haut. Damit das Baby sich nicht kratzen kann und sich die Stellen entzünden können, sollten Eltern die Fingernägel kurz schneiden oder dem Baby kleine Fäustlinge aus Baumwolle überziehen. Benutzen Sie nur Baumwollwäsche. Das Baby sollte generell nicht zu häufig gebadet werden, damit die Haut nicht austrocknet. Medizinische Ölbäder pflegen die Haut. Nach dem Baden sollte die Haut mit einer Fettsalbe bzw. einer vom Kinder- und Jugendarzt verschriebenen Salbe eingecremt werden. Besprechen Sie alle Anwendungen mit Ihrem Kinder- und Jugendarzt.

Milchschorf (atopische Dermatitis der Kopfhaut)

(Cello Armstrong / Fotolia.com)

Milchschorf ist eine entzündliche Veränderung der Kopfhaut.

Kurzfassung:

  • Milchschorf tritt erstmals bei Säuglingen ab drei Monaten auf.
  • Typisches Anzeichen ist eine gerötete, juckende und schuppige Kopfhaut.
  • Milchschorf wird häufig mit Kopfgneis verwechselt.
  • Zur Behandlung werden vorerst Hausmittel eingesetzt.

Gekennzeichnet ist die Erkrankung durch eine gerötete und juckende Kopfhaut, auf der sich gelb-bräunliche Schuppen bilden. Diese vom Aussehen an verbrannte Milch erinnernden Schuppen – daher der Name Milchschorf – können sich bis zu den Augenbrauen und Wangen ausbreiten. Zu unterscheiden ist Milchschorf von Kopfgneis, einer oft sehr ähnlich aussehenden Erkrankung, die aber eine andere Ursache hat und nicht juckt.

Milchschorf tritt zumeist bei Säuglingen nach dem dritten Lebensmonat auf und stellt eine Erstmanifestation von Neurodermitis (atopische Dermatitis, atopisches Ekzem) dar. Neurodermitis beruht auf einer anlagebedingten (familiär, vererbt) verstärkten Reaktion der Haut auf äußere und innere Reize und zeigt sich als Entzündung der Haut. Eine Unverträglichkeit von Milch hat hingegen nichts mit Milchschorf zu tun.

Bei vielen Kindern verschwindet Milchschorf ohne weitere Symptome nach mehreren Monaten. Kinder, die als Säuglinge Milchschorf hatten, haben ein höheres Risiko, in ihrem späteren Leben weitere Neurodermitis-Schübe zu erleiden oder an Heuschnupfen (allergische Rhinitis) bzw. Asthma bronchiale zu erkranken.

Welche Symptome verursacht Milchschorf?

Typisch für Milchschorf ist eine Entzündung der Haut, auf der sich erst Bläschen oder Knötchen und danach fettige, gelblich-bräunliche Schuppen bilden. Die Hautbereiche sind zumeist rot und können nässen sowie helle Hautkrusten bilden.

Meistens ist der Milchschorf mit unangenehmem Juckreiz verbunden, wodurch Schlaf und Allgemeinzustand des Babys beeinträchtigt sein können. Durch die Schuppenbildung wird der Haarwuchs mitunter verlangsamt, wobei ausgefallene Haare später wieder nachwachsen und keine Folgeschäden der Kopfhaut zu befürchten sind.

Milchschorf kann einige Wochen bis Monate dauern und dann von selbst wieder verschwinden. In manchen Fällen bleibt er jedoch bis zu zwei Jahren bestehen. Knapp die Hälfte aller Kinder, die an Milchschorf erkranken, entwickelt später eine Neurodermitis. Diese äußert sich bei Kindern typischerweise durch schuppende, juckende Haut in den Ellenbeugen und Kniekehlen sowie im Gesicht.

Welche Erkrankungen verursachen ein ähnliches Krankheitsbild?

Kopfgneis (seborrhoische Dermatitis der Kopfhaut), Schuppenflechte (Psoriasis) und Pilzerkrankungen der Haut (Tinea) können eine ähnliche Schuppung der Kopfhaut auslösen. Insbesondere Kopfgneis wird oft mit Milchschorf verwechselt. Kopfgneis äußert sich ebenfalls durch eine Schuppung und Krustenbildung der Kopfhaut, juckt jedoch nicht.

Im Gegensatz zum Milchschorf geht Kopfgneis nicht mit einem erhöhten Risiko für allergische Erkrankungen im späteren Leben einher. Eine Unterscheidung zwischen Milchschorf und Kopfgneis ist oft schwierig. Orientieren kann man sich an folgenden Kriterien:

Kriterium Kopfgneis Milchschorf
Beginn: in den ersten Lebenswochen meist nach dem dritten Lebensmonat
Dauer: heilt meist nach dem dritten Lebensmonat ab (kann auch deutlich länger bestehen bleiben) mehrere Monate bis zu zwei Jahre
Aussehen: talgige, weiche Schuppen, Haut darunter gar nicht bis leicht gerötet harte Schuppen und Krusten, Haut deutlich gerötet, nässend, oft blutig gekratzt
Lokalisation: behaarte Kopfhaut Gesicht – vor allem Wangen – und behaarte Kopfhaut
Allgemeinbefinden: kaum beeinträchtigt stark beeinträchtigt
Juckreiz: kaum Juckreiz stärkerer Juckreiz
Therapie: Therapie nicht notwendig; Ablösen der Krusten Behandlung des Juckreizes; Ablösen der Krusten

Was können Sie selbst tun?

Zur Linderung des Juckreizes können kühle, feuchte Umschläge aufgelegt werden. Die Schuppen können entfernt werden, indem man Oliven- oder Babyöl längere Zeit einwirken lässt und die Schuppen vorsichtig mit einer weichen Bürste oder einem Schwamm ablöst.

Vom Abkratzen der Schuppen sollte man Abstand nehmen, da kleine Wunden entstehen und sich entzünden können. Auch empfiehlt es sich, die Fingernägel der betroffenen Kinder kurz zu schneiden, damit sie beim Kratzen der juckenden Stellen die Haut nicht zusätzlich schädigen. Verbessern sich die Symptome nicht innerhalb von einigen Wochen, sollte man das weitere Vorgehen mit dem Kinderarzt besprechen, der bei Bedarf eine juckreizstillende oder antientzündliche Therapie einleiten kann.

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Autoren:
Mag. (FH) Silvia Hecher, MSc
Redaktionelle Bearbeitung:
Dr. med. Matthias Thalhammer

Stand der medizinischen Information: November 2010

NeurodermIS – Neurodermitis Informationssystem der Universitäten Heidelberg und Gießen http://neurodermitis.dermis.net/content/
DermIS Dermatology Information System http://www.dermis.net
Bonifazi E, Meneghini CL: Atopic dermatitis in the first six months of life. Acta Derm Venereol Suppl (Stockh). 1989;144:20-2.

Ursachen, Symptome und Vorbeugen von Milchschorf: Ein Überblick

2. Mai 2016 7 Min.

Milchschorf ist eine Hautveränderung, die vor allem bei Babys und Kleinkindern bekannt ist, aber auch bis ins Erwachsenenalter auftreten kann. Typisch sind Krusten und Bläschen auf der Kopfhaut sowie im Gesicht, die sich schwer lösen lassen und zu Juckreiz führen können. Wie Milchschorf entsteht, welche Symptome typisch sind und ob man dem vorbeugen kann, erfahren Sie hier.

Symptome von Milchschorf

Typisch für Milchschorf sind entzündete und gerötete Hautstellen, die mit Schuppen oder Bläschen bedeckt sind. Diese Entzündungsherde befinden sich vorrangig auf der Kopfhaut und können sich vom Scheitelbereich über den gesamten behaarten Bereich ausweiten. Auch im Gesicht, besonders an den Wangen, können sich gerötete Stellen befinden.

Weitere Symptome von Milchschorf:

  • Schuppen können sich zu einer Krustenschicht verbinden.
  • Bläschen, Knötchen und Schuppen haften fest auf der Haut.
  • Die Schuppen können nässend und hart erscheinen.
  • Es besteht ein leichter bis heftiger Juckreiz.
  • Das Allgemeinbefinden kann eingeschränkt sein, Babys quengeln und weinen beispielsweise eher.

Gut zu wissen: Heftiger Juckreiz

Der Juckreiz bei Milchschorf ist oft quälend. Vor allem in der Nacht bringt er die Betroffenen dazu, sich die Haut heftig aufzukratzen. Das führt dazu, dass sich die Symptome verschlimmern und die offenen Hautstellen entzünden. Bei akutem Juckreiz hilft kühlen, etwa mit einem nassen Waschlappen oder mit einem Eis-Pack. Für eine langfristige Linderung kann der Arzt Medikamente verschreiben, beispielsweise Antihistaminika oder spezielle Salben.

Wenn die Kopfhaut von einer Krustenschicht bedeckt ist, kann dies auch das Haarwachstum beeinträchtigen: Die Haare fallen leichter aus und wachsen schlechter wieder nach.

Milchschorf bei Babys und Kleinkindern

Milchschorf ist in erster Linie eine Hautveränderung, die bei Babys und Kleinkindern auftreten kann. Das erste Mal erscheint Milchschorf ab einem Alter von drei Monaten und dauert mitunter mehrere Monate an. In den meisten Fällen heilt Milchschorf mit spätestens zwei Jahren vollständig ab. Ist dies nicht der Fall, breiten sich die Ekzeme weiter aus: vorzugsweise auf die großen Gelenkbeugen, das Gesicht, den Hals und Nacken, die Hand- und Fußrücken sowie auf den Brust- und Schulterbereich.

Häufig leidet die gesamte Haut unter einer ausgeprägten Trockenheit und erscheint dünn, leicht gerötet und schuppend. Wenn sich Milchschorf derart ausbreitet, sprechen Dermatologen von einer atopischen Dermatitis, besser bekannt unter Neurodermitis.

Link-Tipp: Lesen Sie mehr zu Neurodermitis in unserem großen Themenbereich.

Oder hören Sie in unsere Podcast-Folge „Neurodermitis beim Kind“ hinein. Hier erzählt Mama Anita ausführlich, mit welchen Schwierigkeiten sie und ihr Sohn im Alltag konfrontiert sind.

Milchschorf bei Erwachsenen

Bleibt Milchschorf im Kindesalter bestehen, verschwindet er häufig spätestens mit der Pubertät. Allerdings kann der Milchschorf auch im Erwachsenenalter auftreten. Nicht selten erscheint die Hautveränderung in Schüben. Vor allem in einer stressigen Lebensphase werden die Symptome stärker, während sie in ruhigeren Zeiten wieder abklingen.

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Milchschorf und Kopfgneis: Der Unterschied

Milchschorf wird aufgrund ähnlicher Symptome häufig mit Kopfgneis verwechselt. Kopfgneis äußert sich durch eine fettig-gelbliche Schuppenkruste auf dem Kopf und taucht schon innerhalb der ersten Lebenswochen auf – kann aber auch noch bei Erwachsenen vorkommen. Eine Überproduktion an Talg verursacht dieses Phänomen. Kopfgneis geht im Gegensatz zu Milchschorf nicht mit Juckreiz einher und ist daher vorwiegend ein kosmetisches Problem. Jedoch sollten Sie Abstand davon nehmen, die Schuppen einfach abzukratzen. Dies kann zu kleinen Hautverletzungen mit anschließenden Entzündungen führen. Besser ist es, die Schuppen mit einem speziellen Mittel (zum Beispiel einem Keratolytikum) sanft zu entfernen.

Link-Tipp: Alle Unterschiede zwischen Milchschorf und Kopfgneis finden Sie in dieser Tabelle.

Lässt sich Milchschorf vorbeugen?

Milchschorf und Neurodermitis entstehen oftmals durch eine erbliche Veranlagung. Ist ein Elternteil selbst an Neurodermitis erkrankt, steigt das Risiko für das Kind, ebenfalls Neurodermitis zu entwickeln, auf 40 Prozent. Auch Asthma und Heuschnupfen gehören zu den erblichen Risikofaktoren – denn diese beiden Erkrankungen werden, wie die Neurodermitis auch, dem atopischen Erkrankungen zugeordnet.

Die erbliche Veranlagung lässt sich nicht verhindern – Milchschorf oder Neurodermitis brechen aus, sobald das Kind mit bestimmten Auslösern in Kontakt kommt. Welche das sind, lässt sich nicht vorhersagen. Von bestimmten Nahrungsmitteln über Infektionen bis hin zu Reizstoffen in Waschmitteln oder Kosmetika sind das bei jeder Person andere Auslöser. Nach wie vor umstritten ist, ob langes Stillen, spätes Einführen der Beikost oder andere Maßnahmen einem Ausbruch von Milchschorf verbeugen können. Möglicherweise bringen Studienergebnisse in den nächsten Jahren weitere Erkenntnisse dazu.

Mit Milchschorf zum Arzt

Die Behandlung von Milchschorf gehört in ärztliche Hände. Denn die Hautveränderung ist komplex und es steht eine große Auswahl an Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Zum Beispiel können spezielle Mittel, die die Schuppen sanft ablösen, den Hautzustand verbessern. Auf jeden Fall sollten die Schuppen und Bläschen nicht ohne ärztliche Rücksprache entfernt werden – vor allem, wenn die Haut entzündet ist oder ein starker Juckreiz besteht.

© istockphoto, lolostock

Milchschorf verdankt seine Bezeichnung seinem Aussehen: Die Hautveränderungen erinnern an Milch, die im Topf angebrannt ist. Milchschorf kommt bei Babys in der Regel ab dem 4. Lebensmonat und bei Kleinkindern vor. Meist ist der behaarte Kopf betroffen, oft auch das Gesicht (Stirn, Augenbrauen, Wangen) und der Hals, selten auch andere Bereiche.

Milchschorf: Ursachen und Symptome

Die Ursache von Milchschorf ist unbekannt. Nicht selten ist Milchschorf jedoch Zeichen einer atopischen Veranlagung, also einer angeborenen Überempfindlichkeit der Haut und Schleimhaut gegen Umweltstoffe, und die erste Ausprägung einer Neurodermitis. Viele Kinder mit Milchschorf leiden als Erwachsene an einer Neurodermitis. In manchen Fällen verschwindet der Milchschorf aber auch nach einigen Monaten von selbst wieder.

Typisch für Milchschorf ist, dass die zunächst trockene, weißliche Schuppung mit Juckreiz einhergeht. Das verführt zum Kratzen, die betroffenen Stellen entzünden sich, nässen und verkrusten mit gelblichem Schorf. Die betroffenen Kinder schlafen schlecht, sind weinerlich, unruhig und schreckhaft.

Abgrenzen von Kopfgneis und Babyakne

Im Volksmund wird der Begriff Milchschorf oft auch für den Gneis verwendet, obwohl ein Unterschied besteht. Diese harmlosen, fettig-gelben Schuppen lagern sich kurz nach der Geburt wie kleine Kappen der Kopfhaut auf und sind − oft einziges − Zeichen einer seborrhoischen Säuglingsdermatitis. Die Schuppen des Kopfgneis haften fest und sind oft in kleine Felder unterteilt.

Im Unterschied zum Milchschorf jucken diese Hautveränderungen weder, noch beeinträchtigen sie das Kind. Allerdings kann eine seborrhoische Säuglingsdermatitis manchmal ausgeprägt sein und mehrere Körperregionen betreffen. Ihr Aussehen ist dann möglicherweise schwer von einer Neurodermitis zu unterscheiden.

Auch nicht zu verwechseln ist der Milchschorf mit einer Babyakne. Bei Babyakne handelt es sich um harmlose Hautveränderungen, die kurz nach der Geburt auftreten und durch eine Hormonumstellung bedingt sind.

Milchschorf: Was tun?

Zunächst einmal: Sind Sie sich unsicher, ob die Hautveränderungen bei Ihrem Baby Milchschorf sind oder eine andere Ursache haben, fragen Sie den Kinderarzt um Rat. Besonders der Juckreiz − abends meist stärker als morgens − und ein unleidliches Kind sprechen für Milchschorf. Bei milden Veränderungen lassen sich gegen Milchschorf pflanzliche Mittel und Homöopathie einsetzen. In ausgeprägten Fällen von Milchschorf gelten die Therapieprinzipien einer Neurodermitis.

Verhindern Sie möglichst ein Abkratzen der Schuppen, da so die Haut gereizt und verletzt wird und Entzündungen die Folge sind. Zum Entfernen der Schuppen empfehlen sich sanfte Methoden mittels Aufweichen der Schuppen, beispielsweise mit Heilpflanzen oder in der Apotheke erhältlichem Milchschorfgel.

Milchschorf behandeln mit Heilpflanzen

Um trockene Krusten von der Kopfhaut zu lösen, können Sie den Kopf abends vor dem Schlafengehen mit Öl einreiben und dieses am nächsten Morgen mit Babyshampoo auswaschen. Besonders geeignet sind Olivenöl, Ringelblumenöl oder Klettenwurzelöl. Bewährt hat sich auch Stiefmütterchentee, der lokal aufgetragen ebenfalls die Schuppen aufweicht und zusätzlich auch gegen den Juckreiz und die Entzündung wirkt.

Nässende Stellen können Sie mit einer Kochsalzlösung abtupfen und reinigen, die Sie entweder fertig in der Apotheke kaufen oder selbst herstellen können (1 g Kochsalz mit 100 ml Wasser aufkochen, bis zu 5 Tage im Kühlschrank aufzubewahren). Die Stellen werden dann einfach trocknen gelassen.

Bei Gneis hat eine Studie gezeigt, dass zweimal täglich ein halber Milliliter Borretschsamenöl im Windelbereich aufgetragen, zu einer Verbesserung der Kopfhaut nach knapp einer Woche führt. Der Zusammenhang ist bisher nicht geklärt. Borretschsamenöl lässt sich dafür in der Apotheke in Form von Kapseln zu kaufen. Daneben hat es sich in Form von Cremes, Salben und Badezusätzen bewährt.

Milchschorf behandeln mit Homöopathie

Auch in der Homöopathie haben sich Präparate mit Stiefmütterchen bewährt: Viola tricolor hilft vor allem bei stark nässenden Stellen. Stehen die gelblichen Borken des Milchschorfs im Vordergrund, ist eher das homöopathische Mittel namens Graphites angezeigt. Dagegen wird Sulfur bei massivem Juckreiz empfohlen. Allerdings ist wie bei der Neurodermitis eine Konstitutionsbehandlung durch einen Homöopathen wirksamer.

Milchschorf und Neurodermitis behandeln

Die Behandlung einer Neurodermitis ist immer schwierig. Ist der Milchschorf erstes Zeichen dieser chronischen Erkrankung, sind Geduld und ein guter Kinderarzt erforderlich. Die Therapie besteht aus mehreren Elementen:

  • Suche nach Ursachen
  • Beheben individueller Auslöser
  • Vorbeugen akuter Schübe
  • Behandlung der Hautveränderungen und der Beschwerden
  • Psychologische Unterstützung

Wichtig ist in diesem Rahmen die Basispflege der empfindlichen Haut. Grundsätzlich gilt, dass feuchte Hautausschläge feucht, etwa mit Umschlägen oder Gelen, und trockene Ekzeme trocken oder austrocknend behandelt werden sollten.

Als Behandlungsmöglichkeiten gegen die Beschwerden bei starkem Milchschorf und Neurodermitis − insbesondere gegen den Juckreiz und die Entzündungen − stehen verschiedene Medikamente, Pflanzen und Homöopathika zur Verfügung. Auch Methoden der Klimatherapie, der mikrobiologischen Therapie (etwa Probiotika), der Akupunktur sowie Entspannungsverfahren haben können hilfreich sein.

Wichtig ist daneben auch, auf regelmäßige Bewegung und gesunde Ernährung zu achten. Die Behandlung von Milchschorf wird immer individuell auf das Kind angepasst.

Aktualisiert: 23.09.2019 – Autor: Dagmar Reiche

Milchschorf oder Seborrhoisches Ekzem (Dermatitis)

Was ist Milchschorf?

Was die meisten Eltern Milchschorf nennen, ist eigentlich Kopfgneis, aber die Begriffe gehen häufig durcheinander. Obwohl diese Ausschläge medizinisch unterschieden werden müssen, hat sich der Name Milchschorf bei uns für den meist harmlosen Ausschlag durchgesetzt, der einer sehr starken Form von Schuppen auf der Kopfhaut ähnelt.
Meistens bildet sich ein geröteter Bereich mit gelblichen oder rötlichen Krusten. Mit der Zeit können die Krusten flockig werden und lassen sich leicht lösen – so ähnlich wie Schuppen, aber oft auch mit Babys Haar darin. Der Name Milchschorf kommt vom Aussehen, denn der Ausschlag sieht aus wie im Topf angebrannte, verkrustete Milch (Der lateinische Name lautet „crusta lacta“ – geronnene Milch).
Milchschorf hat nichts mit einer Kuhmilchallergie zu tun. Sie können sich ein Foto in unserer Galerie zu Ausschlägen und Hautproblemen ansehen.
Manchmal bedeckt der Milchschorf die ganze Kopfhaut. Er kann aber auch auf dem Gesicht, im Windelbereich, den Achseln und der Nase auftauchen (NHS 2013a). In diesen Bereichen nennt man es dann Seborrhoisches Ekzem (Dermatitis) und nicht mehr Milchschorf.
Der medizinische Name dessen, was wir fälschlicherweise Milchschorf nennen, lautet Dermatitis seborrhoides infantum oder seborrhoisches Säuglingsekzem (Kopfgneis). Es kann den ganzen Kopf bedecken – nicht nur die Kopfhaut, sondern auch das Gesicht, die Ohren, den Nacken, das Gesicht. Es kann auch im Windelbereich auftreten, ist jedoch klar von Windeldermatitis zu unterscheiden.
Milchschorf ist bei Babys unter acht Monaten sehr verbreitet. Er taucht in der Regel in den ersten zwei Lebensmonaten auf, manchmal schon mit zwei bis drei Wochen, und hält Wochen oder auch Monate an. Auch ältere Babys und Kleinkinder können noch Milchschorf bekommen.

Wie hat mein Baby Milchschorf bekommen?

Man nimmt an, dass Milchschorf durch die Hormone entsteht, die nach der Schwangerschaft noch im Körper Ihres Babys zurückbleiben (NHS 2013b). Diese Hormone stimulieren Ausscheidungen aus den Öldrüsen in der Haut, wodurch die Hautzellen Ihres Babys an seiner Kopfhaut festkleben. Die Ausscheidungen aus den Drüsen werden in den Wochen und Monaten nach der Geburt geringer und der Milchschorf verschwindet meistens von alleine.
Ihr Baby könnte auch Milchschorf haben, weil es in Ihrer Familie eine Krankheitsgeschichte mit allergischen Erkrankungen gibt, wie etwa Ekzemen. Wenn Ihr Baby Milchschorf hat, besteht die Möglichkeit, dass es später seborrhoische Hautausschläge wie etwa Schuppen entwickelt (NHS 2013b).
Manche Experten gehen deshalb davon aus, dass das seborrhoische Säuglingsekzem nur eine milde Form des atopischen Ekzems darstellt.

Wie kann ich den Milchschorf meines Babys behandeln?

Der Milchschorf sollte ein paar Wochen oder Monate nach der Geburt Ihres Babys von alleine verschwinden (NHS 2013a).
Es gibt aber ein paar sanfte Wege, um die Hautschuppen zu entfernen:

  • Waschen Sie das Haar Ihres Babys reinmal pro Woche mit einem Babyshampoo und lösen Sie anschließend die Hautflocken mit einem weichen Pinsel. Achten Sie darauf, dass das Shampoo keine Irritationen auslöst.
  • Reiben Sie die Kopfhaut Ihres Babys mit einem milden Babyöl, pflanzlichen Öl oder Mandelöl ein (Lawton 2014, NES 2015). Sie können das Öl auch über Nacht einwirken lassen und am nächsten Morgen die aufgeweichten Hautflocken abwischen. Das verbleibende Öl können Sie wiederum mit Babyshampoo abspülen. Vermeiden Sie es bitte, Olivenöl zu verwenden, denn es kann den Schutz der Haut (die äußeren Hautlagen) beeinträchtigen (Lawton 2014, NES 2015).
    (NHS 2013a, NSE 2008)

Es gibt auch stärkere Shampoos in der Apotheke, aber die werden Sie wahrscheinlich gar nicht brauchen (NHS 2013c). Falls Sie ein stärkeres Shampoo verwenden sollten, passen Sie auf, dass es nicht in die Augen Ihres Babys gelangt.
Wenn Ihr Baby Ekzeme hat, sollten Sie es vermeiden, Shampoo auf seiner Kopfhaut zu benutzen. Verwenden Sie dann lieber Vaseline oder die medizinischen Mittel zum Aufweichen, die der Arzt/die Ärztin Ihnen verschrieben hat. Waschen Sie den Kopf Ihres Babys einfach mit dem Mittel und etwas Wasser, um die Hautschuppen loszuwerden (NES 2015).
Es mag verlockend sein, die Hautflocken einzeln abzuknibbeln, aber tun Sie das besser nicht. Wenn man die Hautschuppen abknibbelt, können wunde Stellen zurückbleiben, die sich später entzünden könnten (NHS 2013a).
Wenn der Milchschorf Ihres Babys rot und geschwollen aussieht, sollten Sie zum Arzt/zur Ärztin gehen, weil dies Anzeichen für eine Entzündung sein könnten. Ihr Arzt/Ihre Ärztin kann dann eine Antipilzcreme, ein Shampoo oder Antibiotika verschreiben (NHS 2013a).
Zuletzt überarbeitet: September 2019 Lawton S. 2014. Managing Cradle Cap (Infantile Seborrhoeic Dermatitis). Good Practice Points for Health Visitors. Institute of Health Visiting.
NES. 2015. Seborrhoeic Dermatitis in Infants. National Eczema Society.
NHS. 2013a. Cradle cap. NHS Choices, Health A-Z.
NHS. 2013b. Cradle cap – causes.
NHS. 2013c. Cradle cap – treatment.
NSE.2008. Factsheet: Infantile Seborrhoeic Eczema. National Eczema Society.

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