Menstruation mit 9

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Einmal im Monat nervt sie uns: Die Periode. Dann plagen viele Mädels Bauchschmerzen und Stimmungsschwankungen. Bei vielen verläuft der Zyklus unterschiedlich lang und stark. Manche leiden unter Menstruationsbeschwerden und andere spüren gar nichts während ihrer Periode. Wie geht es dir damit? Mach bei unserer Perioden-Umfrage mit und erfahre wie es anderen Mädels mit ihrer Menstruation ergeht! Wenn auch du Menstruationsbschwerden hast oder dich einfach nur über die Periode informieren willst, findest du hier die wichtigsten Facts zum Thema Periode zusammengefasst.

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Wann bekomme ich meine Tage?

Menstruationsbeschwerden

Unregelmäßiger Zyklus oder Ausbleiben der Periode

Wie lange dauert der Menstruationszyklus?

Tampon oder Binde?

Die Menstruationstasse

Ist Sex während der Periode möglich?

Periode berechnen – So geht’s

Wann bekomme ich meine Tage?

So lästig die Periode auch ist, viele Mädels sind trotzdem froh, wenn sie endlich kommt. Und machen sich Sorgen, wenn sie mit 16 Jahren immer noch keine Menstruation haben. Auch wenn die erste Periode im Durchschnitt im Alter zwischen 12 und 14 Jahren einsetzt – 16 Jahre sind ebenso noch völlig im grünen Bereich. Dein Alter bei deiner ersten Periode sagt allerdings einiges über deine Ernährung, Erziehung und deinen Gesundheitszustand aus. Die Farbe der Periode kann übrigens ebenfalls viel über deinen Gesundheitszustand aussagen, wie du hier nachlesen kannst.

Menstruationsbeschwerden: Was hilft gegen Regelschmerzen?

Menstruationsbeschwerden stehen bei vielen Mädels an der Tagesordnung, wenn sie ihre Periode haben. Bauchkrämpfe, Kopfweh, Rückenschmerzen oder Durchfall können Begleiterscheinungen der Periode sein. Oft beginnen Menstruationsschmerzen nicht erst mit dem Einsetzen der Periode, sondern schon ein paar Tage vorher: PMS-Alarm (prämenstruelles Sydrom) ist angesagt. Was gegen Menstruationsbeschwerden hilft, zeigen wir dir hier: Regelschmerzen: Relax-Tipps für „die Tage“

Du weißt schon alles über die Periode? Wirklich? Dann beweis es im großen Quiz: Periode – Wie gut kennst du dich mit den Tagen aus?

Unregelmäßiger Zyklus oder Ausbleiben der Periode

Deine Periode kommt nicht oder ist unregelmäßig? Keine Panik! Gerade bei jungen Mädchen ist ein unregelmäßiger Zyklus keine Seltenheit, denn das Zusammenspiel der Hormone muss sich erst einpendeln. Bis sich dein Zyklus reguliert hat, ist es also nicht weiter tragisch, wenn die Periode nicht auf den Tag genau einsetzt oder sogar ausbleibt. Aber nicht nur Hormone, sondern auch Stress, Gewicht und Sport beeinflussen die Regelmäßigkeit der Periode.

Was du sonst noch alles über den Zyklus, die ersten Anzeichen für die Periode etc wissen musst, gibt’s hier.

Wie lange dauert der Menstruationszyklus?

Als Menstruationszyklus wird die Zeit zwischen dem ersten Tag der Regelblutung und dem letzten Tag vor der nächsten Regelblutung gezählt. Der gesamte Zyklus dauert bei den meisten Mädchen 28 Tage, aber auch Zykluslängen von 25-35 Tagen, gelten als normal.

Erste Zyklushälfte: Die Follikelphase

Die Phase zwischen dem Eintreten der Menstruation und dem Eisprung wird als Follikelphasse bezeichnet. Wenn die Periode beendet und die alte Gebärmutterschleimhaut abgestoßen ist, beginnt sich die Schleimhaut erneut aufzubauen.

Eisprung

In der nächsten Phase erfolgt der Eisprung. Er erfolgt meist 11 bis 16 Tage vor der nächsten Regelblutung – ja nach Zyklusdauer. Beim Eisprung wird die reife Eizelle aus dem Eierstock ausgestoßen und gelangt in den Eileiter.

Zweite Zyklushälfte: Gelbkörperphase

Die Zeit zwischen Eisprung und Beginn der nächsten Periode wird Gelbkörperphase genannt. In dieser Phase steigt deine Körpertemperatur leicht an und sinkt bei Eintreten deiner Periode wieder.

Tampon oder Binde?

„Und was nehm’ ich während der Periode – Tampons oder Binden?“ An dieser Frage scheiden sich die Geister. Während das eine Mädchen Tampons bevorzugt, weil sie diskreter sind, findet das andere Binden einfacher in der Handhabung. Trotzdem solltest du dich nicht von Mythen zum Tampongebrauch verunsichern lassen. Wir sagen dir hier, was stimmt und was nicht.

Menstruationstasse: Die Alternative zu Tampons

Wenn du deine Periode hast, helfen nicht nur Tampons, Binden & Co. Auch eine Menstruationstasse kann ein gutes Hilfsmittel sein. Eine Menstruationstasse, auch Menstruationsbecher genannt, hat viele Vorteile gegenüber einem normalen Tampon. Was sind Menstruationstassen eigentlich? Wie funktioniert das ganze? Wo kann ich sie kaufen? Wie führt man sie richtig ein? Welche Größe ist die richtige? Hier findest du alle Facts zur Tampon-Alternative.

Ist Sex während der Periode möglich?

Viele Mädels haben gerade während ihrer Periode Lust auf Sex – aber ist das überhaupt möglich? Die kurze Antwort: Klar! Du musst während deiner Tage nicht auf Geschechtsverkehr verzichten. Aber viele Girls scheuen sich davor, denn oft endet Sex während der Periode wortwörtlich in einem Blutbad. Eine gute Lösung können Soft-Tampons sein. Doch was sind Soft-Tamons überhaupt? Hier findest du alle Facts zu den „weichen Tampons“.

Periode berechnen – So geht’s

Ein Menstruationskalender kann anhand der Informationen über vergangene Menstruationszyklen errechnen, wann die nächste Menstruation voraussichtlich eintreten wird, wann der Eisprung sein wird und wann die nächsten fruchtbaren Tage beginnen. Wann hat deine letzte Menstruation im vergangenen Zyklus begonnen? Wie lange dauerte deine Periodenblutung an? Wie lange dauert dein Periodenzyklus im Durchschnitt? Antworten auf diese Frage solltest du parat haben, wenn du deine nächste Blutung mithilfe eines Menstruationskalenders berechnen willst. Mittlerweile gibt es Menstruationskalender auch im Internet oder als App.

Auch wenn einige deiner Freundinnen ihre Periode schon haben, ist das kein Grund dich deswegen zu stressen. Denn du kannst nicht beeinflussen, wann du deine erste Periode bekommst. Viele Mädchen denken aber, dass sie spät dran sind, wenn sie mit 14 Jahren ihre Menstruation noch nicht haben. Dabei ist das kein Grund zur Sorge. Hat ein Mädchen mit Anfang 16 die Periode noch nicht, kann es zur Sicherheit mit dem Hausarzt darüber sprechen, um sich zu vergewissern, dass alles normal entwickelt ist.

Erste Periode: Vorhersage unmöglich!

Wann genau ein Mädchen das erste Mal seine Tage bekommt, kann man nicht vorhersagen.

Erste Periode: Erste Zeichen!

  • Dass sich dein Körper langsam vom Mädchen zur jungen Frau entwickelt, kannst du unter anderem am Weißfluss erkennen. Einige sagen auch Ausfluss dazu. Dieser natürliche Ausfluss kommt ab dem Beginn der Pubertät aus der Scheide und sieht unterschiedlich aus: mal milchig, weiß, gelblich oder glasig. Er kann zäh sein und Fäden ziehen oder fast wässrig wirken. Es ist von der Menge her nicht viel. Normalerweise nur so viel, dass sich ein kleiner Fleck im Slip bildet. Er kann auch etwas feucht sein.
  • Wie lange es aber noch dauert, bis nach dem Einsetzen des Weißflusses die erste Periode kommt, ist ganz verschieden. Es kann nach ein paar Monaten losgehen, oder auch nach zwei, drei Jahren. Weißfluss ist also kein zuverlässiges Zeichen dafür, dass du schon bald deine Tage kriegen wirst.
  • Erste Zeichen sind ein roter oder bräunlicher Fleck im Slip (Blut wird an der Luft bräunlich). Das ist ein recht deutliches Zeichen dafür, dass deine erste Periode gerade einsetzt oder in den nächsten Tagen kommt. Wenn du denkst, dass es bald soweit ist, ist es sinnvoll, eine Slipeinlage oder Binde in der Tasche zu haben. Dann bist du bestens vorbereitet.

Wenn die erste Periode einsetzt!

Ist das ein Grund zum Feiern! Denn du bist jetzt eine junge Frau und in der Lage, eines Tages Kinder zu bekommen. Alles ist dafür vorbereitet. Und auch wenn es ab und zu lästig ist: Die meisten Mädchen gewöhnen sich schnell daran, monatlich ihre Tage zu bekommen und Tampons oder Binden immer dabei zu haben. Du hast deine Periode bekommen? Was du jetzt tun kannst, erfährst du hier: Diese 5 Dinge solltest du während deiner Periode unbedingt tun!

Eine Frau beantwortet Männerfragen zur Menstruation

An meiner Schule sah Aufklärung über Menstruation so aus: Alle Mädchen wurden in einen getrennten Raum geführt, wo der Biologielehrer eine große Binde aus dem Schrank zog. Das Ding sah aus wie ein saugfähiges Surfbrett. Ich und meine beste Freundin schauten einander entsetzt an, während die Binde herumgereicht wurde, damit alle mal fühlen können. Dann füllte der Lehrer einen Eierbecher mit roter Farbe und schüttete ihn darauf aus. Sehr erhellend.

Da wir Mädchen schon so bescheidene Bildung zum Thema erhielten, will ich mir gar nicht vorstellen, was Jungs damals über Perioden wussten. Aber da sich so viele Männer noch davor ekeln, lautet die Antwort vermutlich: sehr wenig, und davon ist wohl die Hälfte falsch. Und aus diesem Stoff ist Scham gemacht. Kürzlich hat die britische Charity-Organisation Plan International UK eine Studie veröffentlicht, bei der fast die Hälfte von 1.000 Mädchen zwischen 14 und 21 Jahren angab, sich für ihre Menstruation zu schämen. Die Organisation empfiehlt deshalb, dass beide Geschlechter in der Schule gemeinsam darüber aufgeklärt werden.

Unwissenheit über Menstruation führt offensichtlich zu Verwirrung und Misogynie – höchste Zeit, Klarheit zu schaffen. Ich habe Männer zwischen 18 und 40 gebeten, mir ihre Fragen zur Periode zu schicken und beantworte sie hier für euch alle. Gern geschehen.

Auch bei VICE: Das echte ‚True Blood‘?

„Was ist der Unterschied zwischen Binden und Tampons, und warum benutzt überhaupt jemand Binden?“

Binden sind die saugfähigen Surfbretter, die wir uns als zusätzliche Schicht in die Unterwäsche kleben. Tampons sind kleine Zylinder aus saugfähigem Material, die wir mit oder ohne Applikator in die Vagina einführen. Sie erfüllen beide denselben Zweck und wer was benutzt, hängt hauptsächlich von persönlichen Vorlieben ab.

Binden sind nützlich, wenn du das Pech hast, eine besonders starke Blutung zu haben, oder für nachts – wenn du dir brav deine acht Stunden Schlaf holst, kann es ungünstig sein, den Tampon die ganze Zeit über zu tragen. Das kann – in extrem seltenen Fällen – das Risiko eines toxischen Schocksyndroms erhöhen. Manche benutzen auch Binden, weil sie das Einführen oder Tragen eines Tampons körperlich oder psychisch unangenehm finden. Auf der anderen Seite finden viele Frauen Binden scheiße unbequem – als hätte man eine Erwachsenenwindel an. Das Gute am Tampon ist, dass er weniger im Weg ist. Du gehst deinem Leben nach und vergisst, dass er da ist. Viele Frauen benutzen auch beides gleichzeitig. Und immer mehr nehmen eine Menstruationstasse: Das sind kleine, flexible Kunststoffbehälter, die nach jeder Nutzung einfach ausgespült werden.

„Gefällt es dir, wenn der Tampon reingeht?“

Diese Frage entspringt den Gehirnen von Heterojungs, die dazu konditioniert sind, ihre Schwänze als magische Zauberstäbe zu sehen, und die fassungslos sind, wenn sie erfahren, dass Penetration allein kaum orgasmisch wirkt. Pass auf: Nimm deinen Daumen, oder meinetwegen deinen zweitdicksten Finger. Steck in dir ins Ohr. Drück ihn so weit rein, wie du kannst. Noch ein bisschen. Jetzt weißt du es. Nein, es ist kein lustvolles Erlebnis, einen trockenen Baumwolle-Stöpsel in unsere Vaginen zu schieben.

„Hast du während der Periode Sex?“

Yeah, Baby, wir lassen’s krachen. Zumindest diejenigen unter uns, die Lust dazu haben. Es ist nur ein bisschen Blut. OK, wenn es gerade regelrechte Sturzbäche sind, lassen wir es vielleicht sogar sein, weil wir keine Lust haben, uns selbst und die ganzen Handtücher nachher zu waschen. Aber an Sex während der Tage ist nichts seltsam oder schlecht.

„Bist du während deiner Periode am geilsten?“

Das trifft definitiv nicht auf alle Frauen zu, aber es ist ein bekanntes Phänomen. Forscher haben Hormonwerte analysiert und gefolgert, dass wir mit größter Wahrscheinlichkeit etwa am 14. Tag des Zyklus am geilsten sind – also während des Eisprungs (Tag 14 ist in der Mitte eines durchschnittlichen Zyklus und damit vor der Menstruation, nicht währenddessen). So sorgt die Natur dafür, dass wir uns auch wirklich fortpflanzen, wenn die Fruchtbarkeit gerade mitmacht. Warum kommen wir also auch während der Tage oft in Wallung? Das Hormon Progesteron verringert die Libido, und während der Menstruation haben wir weniger Progesteron, also liegt es vielleicht daran. Andere Theorien: Es liegt an der erhöhten Gleitfähigkeit; wir sind einfach gut drauf, weil die PMS-Phase vorbei ist (später dazu mehr) oder, und das ist sehr wahrscheinlich, es hat vielleicht etwas mit dem Druck im Beckenboden zu tun.

Foto: Wikimedia Commons | Gemeinfrei

„Hat das Blut im Sommer eine andere Farbe als im Winter? Rosé vs. Merlot?“

Unabhängig von der Jahreszeit kann Menstruationsblut von schwarz-braun bis tiefrosa jede Schattierung haben. Unser Blut ist ewig. Es ist der fruchtbare Nektar der Erde und passt sich nicht ans Wetter an.

„Werden Frauen, die ihre Tage haben, zickig?“

NEIN. Wenn du schon ein Sexist sein und die Emotionen aller Frauen auf ihre reproduktive Anatomie zurückführen willst, dann lass uns wenigstens klären, von welcher Phase des Zyklus wir sprechen.

Hier ein Mini-Guide zu PMS: Die Abkürzung steht für „prämenstruelles Syndrom“ und das meint körperliche und emotionale Symptome, die mit dem Menstruationszyklus zu tun haben und vor der Blutung auftreten, nicht währenddessen. Und wenn Frauen überhaupt mit solchen Symptomen auf ihren Zyklus reagieren, dann hochindividuell. Frauen, die PMS-Symptome kriegen, bekommen diese irgendwann zwischen dem Eisprung (circa Tag 14) und dem Beginn der Blutung. Das kann wenige Stunden andauern, oder eben Wochen. Laut Forschung sollen bis zu 75 Prozent aller Frauen irgendwann im Laufe ihres Lebens Symptome feststellen. Eine seltene und schwere Form des PMS nennt sich PMDS und betrifft etwa zwei bis acht Prozent der Frauen.

Die Vorstellung, dass Frauen während der Periode psychisch völlig im Eimer sind, ist falsch und hängt mit männlichen Ängsten vor der Menstruation zusammen. Der Irrtum hält sich hartnäckig, weil man Frauen damit als von Natur aus unzurechnungsfähig darstellen kann. Vielleicht sind die körperlichen Symptome während der Blutung schlimm und verderben uns schon mal etwas die Laune, aber wenn du Bauchweh hast, motzt du deswegen ja auch nicht alles und jeden an, sondern hast deine Umgangsformen im Griff, oder? Na also.

„Stimmt es, dass ihr während der Periode nicht schwanger werden könnt?“

Eine Empfängnis ist auch während der Periode nicht ausgeschlossen, auch wenn die Wahrscheinlichkeit gering ist. Also solltest du immer verhüten, außer ihr wünscht euch ein Baby. Die Phase der größten Fruchtbarkeit geht etwa von Tag 11 bis Tag 21, und da ist die Periode nicht dabei.

„Stimmt es, dass sich der Zyklus von Frauen aufeinander einpendeln kann?“

Ich würde sagen, dass es das gibt, denn ich habe in zwei reinen Frauenhaushalten gewohnt, und beide Male ist es passiert. Aber die Wissenschaftler sind sich da nicht einig. Manche Studien bestätigen es, andere widerlegen es. Die neueste Forschung dazu legt nahe, dass es ein Mythos ist. Aber wir stellen uns gerne vor, dass unsere Uteri unfassbar mächtig sind und zu einem einzigen, weltbeherrschenden Uterus Prime verschmelzen können. 1999 gab es eine Studie, in der 80 Prozent der befragten Frauen angaben, daran zu glauben, und 70 Prozent sagten, ihnen gefalle diese Vorstellung sehr.

„Warst du schon mal in Versuchung, dein eigenes Menstruationsblut zu probieren?“

Warst du schon mal in Versuchung, eine Schnittwunde an deinem Finger zu lecken, um den metallischen Geschmack zu testen? Ja? Na, dann lecken sich vielleicht auch Leute, die menstruieren, mal für einen kleinen Geschmackstest den Finger, oder? Das haben bestimmt schon viele getan, und anderen würde es vielleicht im Traum nicht einfallen. Aus meiner Sicht gibt es nichts, das dagegen spricht.

„Riecht es?“

Alles hat einen Geruch. Menstruationsblut riecht einfach wie Blut. Altes Menstruationsblut riecht wie getrocknetes Blut.

„Dauert es immer eine Woche? Passiert es wirklich jeden Monat?“

Das mit der einwöchigen Dauer ist nur eine praktische Verallgemeinerung. Manche Frauen haben Glück und haben eine kurze Blutungsphase, die vielleicht nur ein oder zwei Tage dauert. Bei anderen sind es sieben Tage oder sogar noch mehr. Die Zyklusdauer von 28 Tagen ist auch nur ein Durchschnittswert. Bei manchen Frauen ist der Zyklus ein wenig kürzer, bei anderen ist er über 30 Tage lang. Es gibt auch Frauen, die aus unterschiedlichen hormonellen oder krankheitsbedingten Gründen nicht jeden Monat eine Blutung haben.

Foto: Wikimedia Commons | Gemeinfrei

„Könnt ihr eure Periode abstellen? Und wenn ja, wieso machen das nicht alle?“

Frauen können durchgehend Anti-Baby-Pillen nehmen, um ihre Periode loszuwerden. Das machen meist solche, die extrem wenig Lust darauf haben, oder für die es medizinisch ratsam ist, weil sie so schlimmes PMS haben. Ich habe eine Hormonersatztherapie, bei der mein gesamter Zyklus unterdrückt wird, damit ich keine Menstruation und damit kein PMDS (das besonders schlimme PMS) kriege. Es gibt auch ein Mittel namens Norethistheron, das man nehmen kann, um die Blutung kurzfristig aufzuschieben – zum Beispiel für einen teuren Strandurlaub oder weil Ryan Gosling in der Stadt ist. Sie kann auch wegen Stress, Essstörungen, starkem Untergewicht oder Krankheit ausbleiben. Aber insgesamt sind menschliche Körper nicht darauf ausgelegt, eine so grundlegende Sache einfach medikamentös auszuknipsen. Die Menstruation ist einfach eine Tatsache des Lebens, mit der die meisten von uns klarkommen müssen, bis sie altersbedingt aufhört. Das nennen wir dann „Wechseljahre“, und dazu befragt ihr am besten eure Mama oder Oma.

„Spürst du, wenn deine Periode bevorsteht? Hast du 24 Stunden Vorwarnung oder so?“

Wenn jede Frau einen inneren Wecker hätte, der vor der Menstruation schrillt, hätten wir nicht fast alle eine Geschichte von peinlichen Blutflecken auf Kleidung und/oder Möbeln. Manche Frauen haben einen so regelmäßigen Zyklus, dass sie die Uhr danach stellen und sich dementsprechend bereithalten können. Als ich noch meine Blutung hatte, konnte ich immer sehr deutlich spüren, wie meine Gebärmutter anfängt, sich zu ver- und entkrampfen, um das Blut auszustoßen. Das Gefühl war irgendwie wunderbar schlimm und außerdem sehr hilfreich, denn so hatte ich etwa eine Stunde Zeit, um eine Toilette aufzusuchen. Manchmal warnen uns die ersten Krämpfe vor. Manchmal ist es einfach Intuition. Und manchmal kauerst du fluchend in der Hocke über einem Raststätten-Klo und rollst Klopapier zu improvisierten Binden zusammen, weil du es nicht hast kommen sehen.

„Was heißt ’spät dran‘?“

Das bedeutet, dass wir laut unseren eigenen Berechnungen jetzt eigentlich unsere Tage kriegen sollten, aber sie noch nicht gekommen sind. Häufig sagen das 16-Jährige, deren Blutung sich um zwei Tage verspätet, und die deswegen mit Zwillingen rechnen.

„Hört das Blut schlagartig auf zu fließen?“

Das ist von Person zu Person verschieden. Bei manchen wird das Blut immer weniger und weniger, bis es nur noch leichte Verfärbungen gibt, bei anderen geht es abrupter. Aber es ist nicht wie ein Zapfhahn oder so. Hör auf, dir einen Zapfhahn vorzustellen.

„Bringt es einen besonderen Status mit sich, wenn man als Erste seine Tage kriegt? Bist du lame, wenn du die Allerletzte bist, die sie kriegt?“

An meiner Schule gab es ein ungeschriebenes Gesetz: Das Mädchen, das ihre Tage zuerst bekam, galt als Bad Girl™. Die Mädchen, die danach am schnellsten waren, galten als die Coolen. Ich schätze, es stand irgendwie für mehr Reife und eine größere Nähe zu Sex. Wir kriegen die Periode alle in einem unterschiedlichen Alter, je nach Genetik (es richtet sich also nach der Mutter, Großmutter und so weiter). Auch mit den Lebensumständen hat es viel zu tun (bei Übergewicht und Hormonen in der Nahrung kann es beispielsweise schneller gehen). Anscheinend richten sich sogar gewisse psychische und körperliche Risiken im späteren Leben danach, wann wir zum ersten Mal unsere Periode hatten.

Aber ich bin Gott sei Dank nicht mehr 13 und kann dir nicht mit Sicherheit sagen, ob der Perioden-Coolness-Status noch existiert.

„Stimmt es, dass in der ganzen Zeit nur etwa ein Teelöffel Blut rauskommt?“

Ich glaube, da hast du dich verlesen. Das ist definitiv Bullshit. Ich sehe immer wieder Angaben wie „zwei bis drei Esslöffel“, und für viele kommt das wahrscheinlich schon eher hin. Und manche haben vielleicht auch gerade mal ein Fleckchen in der Unterwäsche, aber das ist dann schon eher die Ausnahme und womöglich auch Grund für einen Gesundheits-Check. Andere Frauen verlieren pro Monat genug Blut, um eine leichte Anämie zu entwickeln, und manche nehmen sogar Eisenpräparate deswegen.

Und das war’s. Glückwunsch, männlicher Leser: Jetzt weißt du mehr als mein Biolehrer mit der roten Farbe damals vor 12 Jahren.

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Aufklärung

„Wie kommen die Babys in den Bauch?“, „Warum sieht Papa anders aus als Mama?“. Bereits im Alter von drei oder vier Jahren tauchen bei Kindern die ersten Fragen rund um die Sexualität auf. Spätestens wenn in der Familie ein Geschwisterchen unterwegs ist, fragen Kinder nach Fortpflanzung und Schwangerschaft.

Im Jugendlichen-Alter werden Fragen vor allem im Bezug auf Empfängnisverhütung und Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten wie AIDS dringlich. Da die Pubertierenden oft Hemmungen haben, mit ihren Eltern darüber zu sprechen, holen sie sich ihre Informationen über Sex häufig bei Freunden oder über die Medien.

In der Tat fragen sich manche Eltern heutzutage, ob Aufklärung – oder besser Sexualerziehung – in Zeiten ständig präsenter Sexualität überhaupt noch notwendig ist und ob ihre Kinder nicht ohnehin in der Schule und von den Medien lernen. Doch auch, wenn sich die meisten Eltern für die frühzeitige Sexualerziehung ihrer Kinder noch selbst verantwortlich fühlen, stehen sie vor Fragen wie „Was müssen Kinder in welchem Alter wissen?“ und „Wie erkläre ich Sexualität meinem Kind?“. Verbunden ist damit häufig die Unsicherheit, wie sie richtig auf diesbezügliche Fragen des Kindes reagieren.

Obwohl das Thema Sexualität in den letzten Jahrzehnten zunehmend enttabuisiert wurde, so ist die Aufklärung der eigenen Kinder nach wie vor eine der wichtigsten Herausforderungen des Elternseins.

Was steht hinter einer guten Sexualaufklärung?
Wie kann ich mein Kind seinem Alter entsprechend sexuell aufklären?
Können Medien die Sexualaufklärung der Eltern ersetzen?

Was steht hinter einer guten Sexualaufklärung?

Heute weiß man, dass gut aufgeklärte Kinder Sexualität und Liebe für einen ganz normalen Teil des Lebens halten. Eine vernünftige Sexualaufklärung bewirkt verantwortungsvolles Handeln im Umgang mit dem eigenen Körper und mit dem des späteren Partners. Aufklärung in einer Familie ist daher viel mehr als über Sex oder Verhütung zu reden.

Sexualerziehung beginnt nicht erst mit der rein technischen Erklärung der Geschlechtsorgane und dem „einen“ Aufklärungsgespräch darüber, wie Babys gemacht werden. Sie ist viel umfassender und fängt schon nach der Geburt an, denn von der ersten Stunde an sind Kinder sexuelle Wesen. Sie sammeln körperliche Erfahrungen, genießen lustvolle Momente an der Mutterbrust und spielen bereits mit wenigen Monaten an ihren Genitalien.

Eine gute Sexualerziehung sollte also beginnen, bevor sich ein Kind für den Unterschied zwischen Junge und Mädchen und Mann und Frau interessiert. Jede Berührung der Eltern, jeder zärtliche Blick und jedes tröstende Wort, kurz all die kleinen Alltagssituationen, in denen ein Kind das Gefühl von Anerkennung, Vertrauen, Geborgenheit und Verlässlichkeit erfährt, ist im weitesten Sinn Sexualerziehung. Das Kind erfährt dadurch, dass sein Körper und seine Empfindungen respektiert werden, dass es seinen Körper entdecken darf, ohne dafür gerügt zu werden und dass Lust nichts Schlechtes, sondern etwas Schönes ist. So lernt es früh, dass es schön ist, einmal eine Frau bzw. ein Mann zu werden und kann seine Geschlechterrolle üben.

Sexualaufklärung findet über einen langen Zeitraum statt, immer wieder zwischendurch und zu unterschiedlichen Themen.

Wenn Ihr Kind Ihnen zwischen Tür und Angel Fragen stellt, sollten Sie ihm möglichst sofort eine kurze und altersgerechte Antwort geben. Das ist für Ihr Kind sehr wichtig, denn Sie signalisieren ihm damit, dass solche Art von Fragen jederzeit möglich sind.

Verwenden Sie bei Ihren Erklärungen Ausdrücke, die dem Wortschatz des Kindes entsprechen.

Seien Sie aber ehrlich, wenn Sie unsicher sind oder die passende Antwort nicht parat haben. In diesem Fall können Sie vorschlagen, zuhause in Ruhe darüber zu reden.

Sagen Sie niemals zu Ihrem Kind: „Dafür bist du noch zu klein“, denn damit fühlt es sich mit seinen wichtigen Fragen allein gelassen. Geben Sie auch keine banalen Antworten, um sich um eine Erklärung zu drücken, denn mit einem solchen Verhalten machen Sie es Ihrem Kind schwer, diese Themen auch in der Zukunft anzusprechen. Sie erziehen Ihr Kind damit unbewusst zur Heimlichtuerei. Wenn Sie offen und frei auch auf kritische Fragen eingehen, stärken Sie dagegen das Selbstbewusstsein Ihres Kindes.

Kinder werden aus biologischen Gründen immer früher geschlechtsreif. Orientieren Sie sich daher nicht daran, in welchem Alter Sie selbst aufgeklärt wurden. Spätestens mit dem Einsetzen der Pubertät sollten Sie als Eltern gezielte Gespräche über Verhütung und Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten mit Ihrem Kind führen.

Wie kann ich mein Kind seinem Alter entsprechend sexuell aufklären?

Sexuelle Erziehung für Kinder von null bis drei Jahren

  • Machen Sie Ihr Baby gleich nach der Geburt bei der körperlichen Pflege und beim Schmusen mit seinem Körper vertraut und zeigen sie ihm, dass dieser etwas Besonderes und Wertvolles ist. So können Sie als Eltern schon vom ersten Tag an die sexuelle Entwicklung Ihres Kindes prägen und damit auch den positiven Zugang zur eigenen Körperlichkeit sichern. Nur wenn Eltern ihr Kind vom ersten Tag nach seiner Geburt an liebevoll in seiner Körperwahrnehmung begleiten, legen Sie den Grundstein für eine spätere Beziehungs- und Liebesfähigkeit.

  • Beim Wickeln und beim Baden, also immer wenn Ihr Kind nackt ist, können Sie wiederkehrend alle Körperteile benennen und die Geschlechtsteile dabei nicht aussparen. Schließlich gehören sie zum Körper wie die Gliedmaßen und alle anderen Körperteile. So lernt Ihr Kind von klein auf, dass die Geschlechtsteile kein Tabuthema sind.

  • Am besten reden Sie so mit Ihrem Kind, wie es Ihnen am einfachsten fällt. Ihr Kind sollte die richtigen Namen der Geschlechtsteile kennen, aber wenn Sie das für Ihre familiäre Umgangssprache anfänglich als zu gestelzt empfinden oder im Alltag einen Dialekt sprechen, können Sie durchaus andere Ihnen vertraute Bezeichnungen sagen. Wichtig ist, dass sie nicht abwertend sind und dass Sie als Eltern keinen unnatürlichen Ton anschlagen.

Sexuelle Erziehung für Kinder von drei bis sechs Jahren

Im Kindergartenalter beginnen Kinder Fragen zu stellen wie „Mama, warum brauchst Du OBs?“ oder „Wieso schlaft ihr zusammen in einem Bett und ich muss alleine in meinem Zimmer schlafen?“ Nehmen Sie die Neugier ihres Kindes immer ernst und antworten Sie auf alle Fragen kurz, sachlich und altersgerecht.

  • Die wichtigste Botschaft für Ihr Kind ist dabei, dass es fragen darf und Sie darauf antworten, ohne es auszulachen oder sich zu ärgern, wenn die Frage an einem unpassenden Ort, wie beispielsweise im Supermarkt gestellt wird. Dort können Sie selbstverständlich sagen, dass es später darauf eine Antwort bekommt, die es auch unbedingt erhalten sollte, wenn Sie sich wieder intim genug fühlen.

  • Wenn Sie Ihrem Kind ein Bewusstsein darüber vermitteln, wie kostbar sein Körper ist und dass er ihm ganz allein gehört, stärken Sie sein körperliches Selbstwertgefühl. Dies ist ein wichtiger Aspekt für sexuelle Übergriffe. Nur ein Kind, das seinen Körper kennt und gelernt hat, nein zu sagen, kann sich selbst vor sexueller Gewalt und Missbrauch und Ausbeutung schützen.

  • Erklären Sie Ihrem Kind bei der Körperpflege, wie es seinen Intimbereich waschen kann. Im Kindergartenalter beginnen Kinder mit dem Entdecken und Zurschaustellen der Genitalien, auch in sogenannten Doktorspielen. Es ist ganz wichtig, in dieser Zeit die korrekten Bezeichnungen der Geschlechtsteile wie Penis oder Scheide zu nennen. Denn alles, was einen Namen hat, ist nicht fremd und hilft dem Kind, seinen Körper als Ganzes wahrzunehmen. Auch wenn Ihr Kind Sie nach Ihren Körperteilen befragt, sollten Sie darauf ohne Umschweife eine Antwort geben.

  • Viele Kinder schnappen aus dem Fernsehen oder durch ältere Kinder sexuelle Inhalte auf, die ganz und gar nicht für ihr Alter bestimmt sind. Unter Grundschülern sind Geschlechtsverkehr und Kinderzeugen oft ein Thema. Ein Kind, das nicht ausreichend aufgeklärt ist, wird unnötig verunsichert und manchmal auch von den Mitschülern verspottet. Es ist deshalb wichtig, dass Ihr Kind bis zur Einschulung weiß, wie ein Mensch entsteht. Sie können dies mit altersspezifischen Bilderbüchern unterstützen, die positive Gefühle beim Kind auslösen und es nicht zusätzlich verwirren. Großformatige Darstellungen von Eileitern und Samenzellen beispielsweise sind für ein Vorschulkind noch zu abstrakt.

  • Hat Ihr Kind bis zum Schulalter von sich aus keine Fragen zur Sexualität gestellt, können Sie auch selbst einen kleinen Anstoß geben, ohne es zu drängen. Manche Kinder trauen sich nicht, das Thema anzusprechen.

Sexuelle Erziehung für Kinder von sechs bis neun Jahren

Im Alter von etwa sechs bis neun Jahren sollte Ihr Kind so weit aufgeklärt werden, dass es über die Funktion seiner äußeren und inneren Geschlechtsorgane Bescheid weiß. Denn in der Schule sind diese Themen häufiger Gesprächsstoff zwischen den Kindern. Oft werden die wildesten Theorien entwickelt, wie beispielsweise Kinder gezeugt werden. Ein Kind, das nicht aufgeklärt ist, wird von Mitschülern eventuell unnötig verunsichert und vielleicht ausgelacht.

  • Hilfreich sind Bücher, die auch den Eltern die Aufklärung erleichtern. Wenn Sie Ihr Kind einfach einmal fragen, was es denn selbst weiß und denkt, können Sie sein Wissen ergänzen und Sachverhalte evtl. gerade rücken, bei denen es noch Missverständnisse gibt, die oft durch eine Mischung aus halb verstandenen Informationen von außen wie Freunde, Werbung, Fernsehen etc. hervorgerufen werden. Sollten Sie bei mancher kindlicher Theorie beispielsweise über den Zeugungsvorgang noch schmunzeln müssen, so verkneifen Sie sich dies.

Sexuelle Erziehung für Kinder von neun bis zwölf Jahren

Nun entwickelt sich Ihr Kind langsam körperlich weiter. Auf diese Veränderungen wie Brustspannen, Schwitzen, Hautveränderungen und beginnende Schambehaarung können Sie es behutsam ansprechen. Bemerken Sie beim Wäschesortieren, dass Ihre Tochter weißen Ausfluss hat, erklären Sie ihr, dass sich der Körper auf die Regelblutung vorbereitet und dass der Weißfluss ein tolles Zeichen für die Weiterentwicklung ist.

  • Im Alter zwischen etwa 9 bis 12 Jahre wächst beim Kind zunehmend das Interesse am anderen oder gleichen Geschlecht und es entwickeln sich erste sexuelle Phantasien. Informationen zum Thema Sex werden aufgesaugt. Da die Eltern in dieser vorpubertären Zeit oft als peinlich erlebt werden und von der eigenen Gefühlswelt fern gehalten werden, beginnt die mediale Vermittlung von Sexualität eine Rolle zu spielen.

  • Viele Kinder werden nun schon fortpflanzungsfähig. Verlassen Sie sich nicht darauf, dass Ihr Kind im Aufklärungsunterricht der Schule auf seine Person ausreichend ausgerichtete Informationen zum Thema Empfängnisverhütung bekommt, sondern beginnen Sie rechtzeitig (!) Ihr Kind selbst darüber zu informieren.

  • Stellen Sie Bücher als Hilfestellung zur Verfügung, wenn Sie das Gefühl haben, dass es für Sie schwieriger wird, mit Ihrem Sohn oder Ihrer Tochter über körperliche Entwicklungen, Fortpflanzung und Verhütung zu reden. Jungen öffnen sich oft mehr im Gespräch mit ihren Vätern, Mädchen suchen das Gespräch über Sexualität meist bei der Mutter.

Sexuelle Erziehung für Kinder von zwölf bis 17 Jahren

In der Pubertät wächst das sexuelle Interesse und es wird Zeit für intensivere Aufklärungsgespräche. Die Veränderungen bekommen Eltern schnell mit: Jugendzeitschriften wie BRAVO und Mädchen als heimliche Aufklärer halten Einzug ins Kinderzimmer. Popstars, Schauspieler oder YouTube-Stars werden plötzlich angehimmelt.

  • Um mit Ihrem Kind in dieser Entwicklungsphase ins Gespräch zu kommen, achten Sie auf seine Bemerkungen. Wenn der Sohn beiläufig von der ersten Liebe seines besten Freundes erzählt, können Sie interessiert nachfragen, ohne aber lästig zu werden. Vielleicht ergibt sich daraus ein Gespräch über das „erste Mal“. In diesem Alter sollten in Ihrer elterlichen Aufklärung vor allem die Themen Verhütungsmethoden und sexuell übertragbare Krankheiten wie HIV / Aids im Vordergrund stehen. Jugendliche müssen im Sinne ihrer eigenen Gesundheit und der Verantwortung gegenüber einem möglichen Sexualpartner umfassend informiert sein.

  • Signalisieren Sie Ihrem Kind auf dem Endspurt ins Erwachsensein, dass Sie ihm für alle Fragen zur Verfügung stehen. Wenn Sie davon erzählen, wie Sie sich selbst in dieser Zeit des Heranwachsens gefühlt haben und welche Fragen Sie damals beschäftigt haben, rücken Sie Ihrem Kind dort näher, wo es auf der einen Seite seine Privatsphäre und den Abstand zu Ihnen sucht, aber auf der anderen Seite vielleicht noch unbeantwortete Fragen hat.

  • Stellen Sie Ihrem Kind Informationsmaterial zur Verfügung. Das können Bücher, geeignete Clips auf YouTube, hilfreiche Seiten im Internet oder Broschüren wie z.B. von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und Hotlines für Jugendliche sein.

  • Empfehlen Sie Ihrer Tochter bzw. Ihrem Sohn auf jeden Fall auch einen Besuch beim Frauen- bzw. Männerarzt, wo sich Ihr Kind nicht nur über seine körperliche Entwicklung Sicherheit holen kann, sondern auch eine individuelle Beratung zu den geeigneten Verhütungsmethoden bekommt. Hier kann es auch Fragen loswerden, die es bezüglich seiner Sexualität noch beschäftigen, die es sich aber vielleicht zu Hause nicht traut zu stellen.

Können Medien die Sexualaufklärung der Eltern ersetzen?

Die sexuelle Aufklärung eines Kindes ist geradezu ein Privileg des Elternhauses. Kinder haben in der Regel Vertrauen zu ihren Eltern. Sie sind Ansprechpartner für Ängste, Sorgen und Zweifel verschiedenster Art. Das ist die ideale Basis für eine gute Sexualaufklärung.

  • Auch wenn Sexualität in den heutigen Medien geradezu omnipräsent ist und Jugendliche häufig mit sexuellen Ausdrücken um sich werfen: Wirklich aufgeklärt sind sie dadurch keinesfalls. Bilder und Medien, in denen sexuelle Inhalte zur Unterhaltung dienen, können die elterliche Aufklärung nicht ersetzen, denn sie spiegeln die Erwachsenenwelt wieder. Aufklärung aber sollte immer dort stattfinden, wo das Kind sich aktuell in seiner körperlichen und geistigen Entwicklung befindet. Nur Sie als Eltern sind so nah an Ihrem Kind dran, dass Sie es diesbezüglich richtig einschätzen können.

  • Auch, wenn Ihr Kind zuhause keinen Zugang zu Internet-Seiten mit pornografischem Inhalt hat, so wird es sie früher oder später bei Freunden kennenlernen oder es wird von Mitschülern auf dem Pausenhof mit Pornos auf dem Handy konfrontiert. Jugendliche müssen lernen, auch mit nicht bestellten Zusendungen von Sexvideos, die auf ihrem Handy ankommen, umzugehen. Informieren Sie Ihr Kind über die möglichen Konsequenzen.

  • Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass die unterhaltsame Darstellung von Sexualität im Internet und in Filmen meist nichts mit der Realität zu tun hat, sondern eine Inszenierung ist. Klären Sie Ihr Kind darüber auf, wie Filme produziert werden. Nehmen Sie als Beispiel Horrorfilme oder Science Fiction-Filme, um zu erklären, wie die Filmemacher in die Trickkiste greifen, um Fiktion zu erzeugen. Dasselbe gilt für Sexfilme aller Art. Als Eltern können Sie gegen das in den Medien häufig vermittelte einseitige Bild von Sexualität ansteuern, in dem Sie Ihrem Kind klarmachen, dass Sex immer mit Vertrauen in den Partner, mit Wohlfühlen auf beiden Seiten und mit Verantwortung zu tun hat.

  • In Chats oder Social Communities tauschen sich Jugendliche auch zum Thema Sexualität aus. Ihrem Kind sollten Sie klar machen, dass sie sich vor allem in Foren nicht von anderen Jugendlichen verunsichern lassen sollten, die mit sexuellen Erfahrungen prahlen. Hier wird häufig gemogelt und es entstehen Bilder von sexuellen Praktiken, die oft fernab der Realität sind.

  • Dennoch sollten die Medien generell nicht verteufelt werden, denn Sie können durchaus als zusätzliche Aufklärer hinzugezogen werden. Helfen Sie Ihrem Kind und suchen Sie gemeinsam mit ihm seriöse Quellen, wo es sich weitere Informationen holen kann, wie z.B. bei Loveline, eine speziell für Jugendliche angelegte Seite zur Sexualaufklärung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Dort kann man auch Broschüren bestellen. Legen Sie Ihrem Kind Bücher bereit und sagen Sie fast beiläufig „Vielleicht interessiert dich das“. Bieten Sie ihm an, für weitere Fragen da zu sein.

  • Sexualaufklärung ist keine reine Wissensvermittlung. Was Sie als Eltern vorleben, ist das beste Beispiel, wie mit Liebe und Zärtlichkeit, mit dem eigenen Körper und dem anderen Geschlecht umgegangen wird.

Sexualität: Wie kläre ich mein Kind richtig auf?

Sexuelle Aufklärung bei Deinem Kind

Irgendwann kommt die Frage, mit der viele Eltern hadern. „Woher kommen die Babys?“ Während sich Deine Kleinen in den ersten Lebensjahren noch mit dem Klapperstorch zufriedengeben, fragen die Großen konkret, wie sie bei Mutti in den Bauch kamen.

Spätestens, wenn das Geschwisterchen unterwegs ist, kommen explizite Fragen zum Thema Schwangerschaft und Fortpflanzung auf. Im nachfolgenden Artikel geben wir Dir Hilfestellung bei der sexuellen Aufklärung Deines Kindes. Wir erklären Dir genau, welche Informationen Dein Kind in welcher Lebensphase benötigt.

Wie kläre ich mein Kind richtig auf?

Vater Sohn Geschpräch zur Aufklärung Copyright: Rido81, Bigstockphoto

Die sexuelle Aufklärung Deines Kindes in die Hand nehmen

Entscheidest Du Dich, Dein Kind frühzeitig aufzuklären? Es gilt herauszufinden, wie viele Informationen, in welchem Alter ausreichen. Mache Dir Gedanken, wie Du auf die Fragen Deines Kindes reagierst.

Trotz der Sexualisierung unserer Gesellschaft, die nur noch wenige Tabus aufweist, ist die sexuelle Aufklärung des eigenen Kindes eine Herausforderung. Um diese umfassend und anspruchsvoll zu gewährleisten, schauen wir zunächst, was eine gute Aufklärung beinhaltet.

Aufklärung im Video
Löwenzahn – Folge 328 – Wunder des Lebens – Mit Liebe gemacht

Warum eigentlich aufklären?

Die sexuelle Aufklärung Deines Kindes bewirkt, dass es Liebe und Sexualität als Teil des normalen Lebens anerkennt. So gehen sie verantwortungsvoll mit ihrem Körper und dem des späteren Partners um. Dazu gehört ein klärendes Gespräch über Verhütung und den Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten.

Die Aufklärung beginnt nicht erst mit dem wichtigsten Gespräch in der Pubertät. Kinder sind bereits ab der Geburt sexuelle Wesen. Sie spielen mit ihren Genitalien, genießen die Mutterbrust und entdecken ihre Körper. Im besten Fall nimmst Du die sexuelle Aufklärung Deines Kindes vor, bevor er oder sie sich für die Geschlechterunterschiede interessiert.

Im weitesten Sinn gehören tröstende Worte, zärtliche Blicke und das Vermitteln von Geborgenheit, Vertrauen und Verlässlichkeit bereits zur Sexualerziehung. Dadurch erfährt Dein Kind, dass Du dessen Empfindungen und Körper respektierst, es ungestraft seinen Körper entdecken darf und, dass Lust nichts Verbotenes ist. Wie Du siehst, findet die sexuelle Aufklärung des Kindes über viele Jahre hinweg statt. Die Themen unterscheiden sich. Stellt Dir Dein Kind eine knappe Frage, antwortest Du altersgerecht und kurz darauf. Damit signalisierst Du Deinem Kind, das es solche Fragen jederzeit stellen darf.

Bei Deinen Ausführungen zur Frage achtest Du darauf, dass Du Ausdrücke verwendest, die Dein Kind versteht. Wiegele die Fragen nicht ab und bemühe Dich eine passende Antwort zu finden, damit Dich Dein Sohn oder Deine Tochter in Zukunft weiterhin anspricht, ohne ein schlechtes Gefühl zu dabei zu haben. Das stärkt das Selbstbewusstsein Deines Kindes.

Denke daran, dass die Kinder heute früher ihre Geschlechtsreife erlangen. Das bedeutet, dass Dein Kind eher einer sexuellen Aufklärung bedarf als Du vor einigen Jahren. Zu Beginn der Pubertät ist es wichtig, ein umfassendes Gespräch über die Sexualität, die Verhütung und über den Schutz vor ansteckenden Geschlechtskrankheiten zu führen.

Das Kind altersgerecht aufklären

Wie bereits erwähnt, erfolgt die Sexualerziehung eigentlich schon ab der Geburt. Mach Dein Baby durch Schmusen und bei der körperlichen Pflege mit seinem Körper vertraut. Damit vermittelst Du dem Kleinen, dass sein oder ihr Körper etwas Wertvolles und Besonderes ist. So prägst Du bereits ab dem ersten Tag die sexuelle Entwicklung und sicherst die positive Einstellung Deines Kindes gegenüber seinem oder ihrem Körper. Dies ist die Grundlage für die spätere Liebes- und Beziehungsfähigkeit. Bis zum dritten Lebensjahr vermittelst Du Deinem Kind bereits die unterschiedlichen Körper- und Geschlechtsteile und nennst sie beim Namen.

Im Kindergartenalter rechnest Du mit den ersten Fragen, die auf die Sexualität abzielen. Dies beantwortest Du sachlich, kurz und altersgerecht. Vermittle Deinem Schützling, dass er oder sie jederzeit Fragen stellen darf, und stärke sein körperliches Selbstwertgefühl. Vermittle ihm oder ihr, wie kostbar der Körper ist und dass er allein ihm gehört. Dadurch schützt Du Dein Kind vor sexuellen Übergriffen.

Achte darauf, dass Dein Kind bis zur Einschulung weiß, wo die Babys herkommen. In der Schule oder im Fernsehen schnappen sie viele Dinge auf und fühlen sich verunsichert, wenn sie nicht Bescheid wissen. Altersspezifische Bilderbücher helfen Dir dabei, Deinem Kind alles zu erklären.

Bis zum neunten Lebensjahr klärst Du Dein Kind über die Funktionen seiner oder ihrer inneren und äußeren Geschlechtsorgane auf. Frag am besten Dein Kind, was es weiß. Ergänze oder berichtige die Sachverhalte.

Bis zum zwölften Lebensjahr stellt sich die Körperlichkeit ein. Die Haut verändert sich, die Brust bei Mädchen spannt, die ersten Schamhaare sprießen. Nun gilt es, die Mädchen langsam auf ihre erste Periode vorzubereiten. Das Interesse am anderen Geschlecht wächst. In den Medien informieren sich Jugendliche zunehmend über die Sexualität. In diesem Alter gelten Eltern als peinlich und die Fragen kommen nicht mehr zur Sprache. Auch, wenn Dein Kind im Unterricht einiges über Sexualität lernt, greifst Du das Thema Empfängnisverhütung zu Hause noch einmal explizit auf. Tolle Aufklärungsbücher helfen Eltern, die sich nicht umfassend informiert fühlen oder Probleme mit dem Gespräch verspüren.

Ab zwölf befindet sich Dein Schützling mitten in der Pubertät. Das sexuelle Interesse steigt, höchste Zeit für die vollständige sexuelle Aufklärung des Kindes. Das „erste Mal“ rückt näher. Jetzt gilt es, achtsam zu sein. Die erste Freundin oder der erste Freund kündigen sich an. Im Freundeskreis schwärmen Mädchen von der ersten Liebe. Hier setzt Du an, um das Gespräch über den ersten Sex anzuregen. Jungs tun das lieber mit dem Vater, Mädchen mit der Mutter. Neben dem Thema Verhütung darfst Du keinesfalls vergessen, über HIV und andere Geschlechtskrankheiten zu informieren.

Laut der Studie „Jugendsexualität 2015“ weiß jeder vierte Junge und jedes dritte Mädchen nicht ausreichend Bescheid. Vielen Jugendlichen helfen geeignete Informationsmaterialien oder ein Besuch beim Männer- oder Frauenarzt. Dieser klärt die letzten Fragen über die Sexualität und hilft bei der Auswahl der geeigneten Verhütungsmethode.

Nicht ganz einfach aber wichtig: die sexuelle Aufklärung

Viele Eltern genieren sich, wenn es um die Aufklärung des eigenen Kindes geht. Sie bauen darauf, dass diese im Sexualkundeunterricht geschieht, und hoffen das Beste. Das reicht oftmals nicht aus. Ein intensives Gespräch über Sexualität, Verhütung und Schutz vor Geschlechtskrankheiten ist sehr wichtig. Das schützt Dein Kind davor, mit Halbwissen zu agieren. Ebenso verhindert das umfangreiche Wissen Deines Kindes durch eine gute Aufklärung Geschlechtskrankheiten, HIV oder eine ungewollte Schwangerschaft.

Dabei fokussiert sich die sexuelle Aufklärung des Kindes nicht ausschließlich auf das eine Gespräch in der Pubertät. Schon ab der Geburt ist dein Schützling ein sexuelles Wesen. Treten Fragen auf, nimmst Du Dir die Zeit, altersgerecht zu antworten. Du suggerierst dem Kind damit, dass Fragen jederzeit willkommen sind. Zu beachten ist der jeweilige körperliche und geistige Standpunkt. Es bringt nichts, einem Sechsjährigen die abstrakten Bilder von Eileiter und Penis zu zeigen. Das verunsichert noch mehr. Im Handel erhältst Du viel Material entsprechend der Altersgruppe, das Dir bei Deinen Erklärungen hilft.

Bienchen und Blümchen, Bio-Unterricht, das Dr. Sommer-Team oder ein meist peinliches Gespräch mit den Eltern. Jeder hat sich sein Wissen über Sex und Liebe anders zusammengesucht.

Die Hälfte der Deutschen ist aber nie „richtig“ aufgeklärt worden! Das ergab eine GfK-Umfrage für die „Apotheken-Umschau“ (2112 Befragte).

Eltern fragen sich gerade heute, wie sie Jugendliche aufklären sollen, die oft schon vor dem ersten Kuss Pornos im Internet sehen. BILD sagt, wie Eltern und Kinder ohne Peinlichkeiten miteinander reden können.

Braucht es ein Aufklärungsgespräch?

Nein! Sexualaufklärung ist ein laufender Prozess von der frühen Kindheit bis ins Erwachsenenalter. Eltern sollten nicht auf ein spezielles Gespräch (z. B. in der Pubertät) setzen!

Wann sollte Aufklärung anfangen?

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Sobald das Kind fragt – das ist meist schon mit zwei bis drei Jahren der Fall. Kinder wollen z. B. wissen, warum eine Schwangere einen dicken Bauch hat. Mögliche Antwort: Da wächst ein Baby drin, du warst auch mal in meinem Bauch.

Beantworten Sie alles, was das Kind wissen will, bringen Sie aber keine eigenen Themen ins Gespräch ein.

Wer soll die Aufklärung übernehmen?

Beide Elternteile! Meist übernehmen das die Mütter. Väter tun sich oft schwerer, vor allem bei Aufklärungsgesprächen mit der Tochter. Ein Kind sollte aber beide Seiten hören können.

Wie sehr interessieren sich Kinder für Sex?

Kleine Kinder nur minimal, weil sie noch so viel anderes in ihrer Umwelt entdecken. Sex wird erst dann übermäßig interessant, wenn die Eltern ihn verheimlichen oder abfällig darüber reden.

In welcher Sprache soll ich reden?

Nutzen Sie sachliche Begriffe wie „Scheide“, „Vagina“, „Penis“ oder „Glied“. Ihr Kind sollte diese Körperteile genau wie „Hand“ und „Fuß“ schon im Vorschulalter lernen. Finden Sie auch einen sachlichen Ausdruck für Sex (z. B. „Sex haben“, „sich lieben“).

Wie reagiere ich, wenn mein Kind mehr weiß als ich?

Reagieren Sie wie in anderen Wissensbereichen (z. B. den Mathe-Hausaufgaben) auch: Sagen Sie, dass Sie das nicht wissen und informieren Sie sich in einem Buch oder im Internet – am besten gemeinsam.

Wie offen sollen Bücher über Sex sein?

Das Kind sollte den kompletten Körper im Foto sehen können, auch einen erigierten Penis und den Kitzler – aber in einem sachlichen, liebevollen Umfeld (z. B. in einem Jugendbuch). Anatomische Zeichnungen allein sind zu wenig verständlich.

Ist Pornografie gefährlich?

Eltern überschätzen den Einfluss oft maßlos. Pornografische Darstellungen gehören seit Jahrtausenden zu unserer Kulturgeschichte. Kinder müssen lernen, dass Pornografie gespielt und keine Realität ist, und dass zum Sex auch Liebe gehört.

Soll ich Krankheiten wie HIV erwähnen?

Ja, aber ebenso, wie Sie über andere lebensbedrohliche Krankheiten sprechen: Erklären Sie die Risiken, aber dramatisieren Sie sie nicht und stellen Sie sie nicht als „Strafe“ für schlechtes Verhalten dar.

Fachliche Beratung: 
Sexualwissenschaftler 
und Jugendforscher 
Prof. Dr. Kurt Starke; Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

  • Aufklärungsbücher für jedes Alter

    Für jede Altersstufe gibt es passende Aufklärungsbücher. Sie erleichtern Gespräche zwischen Eltern und Kind, sollten sie aber nicht ersetzen.

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