Menschen aus papier basteln

Einen Ritterschild basteln ist nicht schwer und macht Spaß. Hier stellen wir 3 Ideen vor, wie du mit wenigen Materialien und etwas Geduld tolle und einzigartige Ritterschilde selbst basteln kannst.

Ritterschild basteln aus Pappe (mit Malvorlage)

Eine einfache und schnelle Variante ist es, das Schild aus Pappe anzufertigen. Pappkarton ist leicht zu besorgen und meist sogar kostenlos.

Das wird benötigt: Pappe, Ritterschild Malvorlage oder ein selbstgezeichnetes Motiv, Stifte, Bastelschere, KleberRitterschild Bastelvorlage

Ritterschild Vorlage ausdrucken: Wir haben eine Vorlage zum Ritterschild basteln vorbereitet. Diese kann man in der gewünschten Größe ausdrucken. Dann können die Kinder sie in den gewünschten Farben ausmalen und zum Beispiel mit ihrem Namen oder einem selbst kreierten Wappen versehen. Dazu eignen sich Holz- oder Filzstifte, aber auch Wachsmalkreide oder Wasserfarben.

Hier gibt es unsere einfache Ritterschild Vorlage kostenlos zum Ausdrucken:

Bastelvorlage Ritterschild A4

Dann die bemalte Schild-Vorlage auf ein Stück stärkere Pappe aufkleben und den Rand rundherum ausschneiden.

Halterung anbringen: Jetzt fehlt noch eine Halterung mit der man das Schild in der Hand halten kann. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Variante 1: Man sticht vorsichtig etwa in der Mitte zwei Löcher (mit einer Hand breit Abstand dazwischen) in das Schild, wodurch man eine Kordel oder ein Band aus Stoff zieht.

Variante 2: Einen schmalen Pappstreifen ausschneiden, zu einem Bogen biegen und mit starkem Klebeband auf der Rückseite des Schildes befestigen.

Ritterschild verzieren: buntes oder glitzerndes Papier. Daraus können die Kinder Formen ausschneiden und diese dann auf ihr Schild aufkleben.

Und fertig ist das Ritterschild. So ein Pappkarton-Schild hält nicht für die Ewigkeit, dafür sind die Materialien sehr günstig und leicht zu beschaffen. Ideal, wenn man mit einer größeren Gruppe von Kindern zum Beispiel beim Rittergeburtstag basteln will.

Wie heißt es richtig: Der Schild oder das Schild?

Welcher Artikel verwendet wird, richtet sich nach der Bedeutung des Wortes. Handelt es sich um ein Schild, das zum Schutz dient (wie bei unserem Ritterschild), dann heißt es korrekt „Der Schild“ bzw. „der Ritterschild“ und die Mehrzahl dementsprechend „die Schilde„. Anders ist es, wenn es sich nicht um ein Schutzschild, sondern um ein Informations- oder Verkehrsschild handelt. Denn in dem Fall heißt es richtig: „Das (Verkehrs)Schild„.

Ritterschild aus Holz

Deutlich robuster wird es, wenn man als Material für das Ritterschild Holz nimmt.

Ritterschild Rohling – Werbung*

Eine Bastelanleitung für ein Holz-Ritterschild findet sich hier. Dort wird gezeigt, wie man aus einer dünnen Holzplatte einen Ritterschild basteln kann.

Wenn man nicht selber sägen möchte, gibt es auch fertige Rohlinge zu kaufen. Diese können dann nach Belieben bemalt und gestaltet werden.

Ritterschild nähen

Dass man einen Schild auch aus Stoff nähen kann, zeigt Steffi von Cuchikind. Und das passende Schwert gibt es auch gleich dazu. Ebenfalls auf Stoff mit Füllwatte. Eine super Idee, um die Verletzungsgefahr zu minimieren.

Und wenn das Ritterschild mal nicht zum Spielen im Einsatz ist, dann kann es auch zum Kuscheln herhalten.

Spielzeugschild kaufen

Wer nicht viel Zeit zum selber machen hat, kann auch auf ein gekauftes Modell zurückgreifen:

Weitere Anleitungen rund um das Ritter Kostüm

  • Ritterschwert selber machen – Bastle dein Ritterschwert einfach selbst!
  • Ritterburg basteln – Sammlung von Bastelanleitungen aus dem Netz
  • Ritterkostüm – Verkleidungsideen für Fasching oder einen Rittergeburtstag

Basteltipp: Ritterschwert und Ritterschild

Ritterschild basteln

Benötigte Materialien

Für das Basteln des Schildes benötigen Sie die folgenden Materialien:

  • Festen Pappkarton, beispielsweise von Umzugskartons. Sie benötigen zwei Stück Karton, je min. 35 x 34 cm groß
  • Acrylfarbe: Braun sowie weitere Farben zur Verzierung des Schildes
  • Pinsel
  • Bleistift
  • Schere
  • Klebestreifen
  • Klebstoff
  • Teppichmesser
  • Download: Schablonen für Ritterschwert und Schild

Bastelanleitung

Schneiden Sie die beiden Schablonen-Teile des Schildes aus und kleben Sie diese an der gepunkteten Linie mit Klebestreifen zusammen, so dass eine Schablone eines Schildes entsteht. Schneiden Sie mit einem scharfen Teppichmesser die vier geschwärzten Stellen auf der Schablone aus. Dies sind die Stellen, in die später die Halteschlaufen gesteckt werden. Schneiden Sie auch den langen Streifen auf der Vorlage aus. Dieser dient als Schablone für die Halteschlaufen des Schildes.

Zeichnen Sie die Schablone zwei Mal auf dem Papp-Karton ab und schneiden Sie die beiden Schilderformen mit einer Schere aus. Zeichnen Sie auf eines der Papp-Schilder die Markierungen für die Halteschlaufen ein und schneiden Sie diese mit einem Teppichmesser heraus. Zeichnen Sie als nächstes ein Mal die Schablone für die Halteschlaufen auf den Karton. Dies wird eine der beiden Halteschlaufen. Die zweite Schlaufe wird kürzer und schmäler. Falten Sie deshalb die Schlaufen-Schablone ein Mal der Länge und ein Mal der Breite nach. Zeichnen Sie die zweite, kleinere Schablone ebenfalls auf den Karton. Schneiden Sie die beiden Halteschlaufen aus.

Sie haben nun vier Einzelteile, die jetzt zum Ritterschild zusammen gefügt werden müssen. Als erstes werden die Halteschlaufen am Teil mit den dafür vorgesehenen Öffnungen angebracht. In die oberen beiden Löcher kommt die kürzere Schlaufe, in die unteren die längere und dickere. Durch die größere Schlaufe muss die Hand ihres Kindes passen, so dass sie, je nachdem wie groß ihr kleiner Ritter schon ist, zwischen Handgelenk und Ellenbogen sitzt. Durch die kleinere Schlaufe müssen nur ein oder zwei Finder passen, so dass er das Schild gut festhalten kann. Fädeln Sie die beiden Papp-Schlaufen durch die Öffnungen. Bevor Sie die Schlaufen mit Klebeband auf der Rückseite des Schildes fixieren, lassen Sie Ihren kleinen Ritter kurz mit der Hand durch die Schlaufen schlupfen, um zu sehen, wie groß diese sein müssen.

Fixieren Sie dann die Schlaufen in der richtigen Länge auf der Rückseite des Schildes mit Klebeband.

Kleben Sie nun die beiden Papp-Schilder mit Klebstoff aufeinander. Das zweite Papp-Schild verdeckt dabei die mit Klebeband fixierten Teile der Schlaufen. Lassen Sie den Kleber gut trocknen. Damit die beiden Teile optimal zusammenkleben, können Sie diese während des Trocknens mit Wäscheklammern fixieren. Nach ca. fünf Minuten müsste der Klebstoff gut ausgehärtet sein und die beiden Teile fest zusammenkleben.

Jedes Ritterschild braucht natürlich noch ein Wappen und Verzierung. Diese können Sie entweder frei zeichnen oder sich der Vordrucke auf der letzten Seite des PDFs bedienen. Die gewünschte Verzierung wird am besten mit Bleistift vorgezeichnet und dann mit Acrylfarbe aufgemalt. Bild ritterschild

Figuren basteln

Jetzt kommt Leben in die Welt. So kannst du lustige Figuren basteln. Es ist nicht ganz einfach zu falten, aber Schritt für Schritt wird es dir gelingen.
Die Figuren lassen sich ganz wunderbar mit den Häusern, Bäumen und Tieren kombinieren.
Viel Freude damit und weiter unten wartet eine Geschichte über die Figur auf dich!

Du benötigst dafür:

  • 2 verschiedenfarbige Quadrate aus Papier (7 – 10 cm Seitenlänge) für den Kopf mit Hut
  • 1 Quadrat (ca. 15 cm Seitenlänge) für den Körper
  • etwas Papier für die Hände
  • Schere, Klebstoff, Stift

Bastelanleitung für den Kopf

  • Lege die beiden kleineren Quadrate übereinander.

  • Falte das doppelte Papier über die Mitteldiagonale.
  • Klappe es dann wieder auseinander und falte die linken Ränder zur Faltlinie.

  • Drehe die Figur um 90 Grad im Uhrzeigersinn.
  • Falte die untere Spitze nach hinten.
  • Male dann das Gesicht auf. Fertig ist der Kopf.

Bastelanleitung für den Körper

  • Für den Körper nimm das größere Papier zur Hand.

  • Falte es über die Mitteldiagonale.

  • Falte dann die linke Seite über die rechte.

  • Ziehe die innere Spitze rechts heraus und falte sie zur unteren rechten Ecke.
  • Glätte die rechte Seite dann.
  • Wiederhole die Schritte auf der anderen Seite.
  • So soll es danach aussehen.
  • Falte die vordere untere Spitze zur oberen Spitze.
  • Drehe die Figur um und falte hier auch die untere Spitze zur oberen.
  • Jetzt falte erst die linken und rechten unteren Ränder zur Mittellinie.
  • Danach falte die beiden oberen Ränder zur Mittellinie.
  • Falte die Füße erst nach außen vor. Falte sie dann so zur Seite, dass das Innere jetzt nach außen zeigt.
  • Schneide zuletzt die Hände aus und klebe sie und den Kopf an. Fertig ist die Figur.
    Gratulation, du hast es geschafft! Jetzt können so viele weitere Figuren, wie du willst.

Tolle Tipps und Tricks zum Basteln!
Den Hut kannst du vorn etwas zusammenkleben, damit er besser hält.
Es kann sein, dass du bei den Füßen etwas herumprobieren musst, bis es klappt und die Figur auch stehen kann.
Wer die Füße wirklich nicht hinbekommt, kann die „Beinenden“ nach vorn falten und von unten vorher ausgeschnittene Füße ankleben. Das ist zumindest eine Alternative.

Geschichte von Hibu und der Angst

„Darf ich mich vorstellen? Mein Name ist Hibu und ich wohne in dem gelben Haus mit den orangefarbenen Fenstern an einem See. Und das ist mein Hund Meldo. Wir waren den ganzen Tag unterwegs in den Bergen und haben Kräuter gesammelt. Jetzt freuen wir uns darauf, endlich nach Hause zu kommen.“

Sie gelangen an den See und werden stürmisch von Libi, der kleinen Ente begrüßt:
„Da seid ihr ja endlich. Ich konnte heute den ganzen Tag lang keinen Fuß ans Ufer setzen. Jedes Mal, wenn ich mich dem Ufer näherte, schlich der Tiger heran und starrte mich hungrig an.“

In dem Moment raschelt es ganz verdächtig hinter den Büschen, dann wird es aber sofort wieder still.

„Simon, du hast dich verraten, zeig dich und komm heraus“, spricht Hibu einem Busch zugewandt.

Mit einem vorgetäuschten Gähnen spaziert betont langsam ein riesengroßer Tiger aus dem Gebüsch hervor.
„Simon, was habe ich dir gesagt“, weist Hibu den Tiger zurecht: „Du sollst dich hier nicht blicken lassen, wenn ich unterwegs bin. Was treibt dich aus den Bergen heraus?“

Der Tiger blickt belustigt auf die ängstliche kleine Ente Libi herab und antwortet murrend: „Mir war langweilig.“
„Ach, langweilig war dir und dann dachtest du, vertreibe ich mir doch die Langeweile mit einer Entenjagd. Schäm dich, du bist mindestens dreimal so groß wie Libi, kein Wunder, dass du ihr Angst einjagst.“

„Er wollte mich fressen“ , fiepst Libi aufgeregt, zum Tiger gewandt: „Stimmt doch, Simon, du wolltest mich fressen, ich habe den gierigen Blick in deinen Augen erkannt!“
Betont lässig beteuert Simon: „Ach Libi, du bist so ein winziger Happen, da wäre schon die Mühe zu groß, nur mein Maul aufzusperren. Außerdem, wen hätte ich dann zum Ärgern, wenn du nicht mehr da bist? Ich habe dich gern, aber nicht zum Fressen, sondern zum Spielen.“
„Spielen? Das nennst du Spielen?“ schaltet sich zum ersten Mal Meldo, der Hund, in das Gespräch ein. „Ich gebe zu, dass die Jagd eine aufregende und höchtvergnügliche Sache ist. Hmm, aber der Spaß liegt wohl nur bei den Jägern, nicht bei den Gejagten.“

„Für Libi war das kein Spiel, sondern Angst“, mischt sich Hibu wieder ein: „Kennst du den Unterschied zwischen Spiel und Angst, Simon? Es muss doch auch etwas geben, wovor du dich fürchtest. Wovor hast du Angst?“
Rasch antwortet Simon: „Ich fürchte mich vor nichts und niemandem. Denn es gibt kein Lebewesen, auf dessen Speiseplan ein Tiger steht. Es gibt niemand, dem ich schmecken würde. Das könnte ich zwar einerseits als beleidigend empfinden, andererseits lauert aber nirgends eine Gefahr für mich. Nein, Angst kenne ich nicht wirklich.“ Zufrieden über seine eigene Antwort blickt Simon um sich und erntet neidvolle Blicke von dem Hund Meldo. „Wie gut, dass niemand weiß, dass ich eine riesige Angst vor Mäusen habe,“ denkt sich der Tiger insgeheim: „Das würde mir vermutlich eh niemand glauben.“

Während die vier miteinander plaudern, bemerkt keiner von ihnen, wie sich der Himmel verdunkelt und dunkler und immer dunkler wird. Ein grell leuchtender Blitz gefolgt von einem heftigen Donnerschlag und einem Regenschauer wie aus der Gießkanne gegossen bereitet dem Gespräch ein abrupptes Ende. In Sekundenschnelle sind alle durchnässt. Meldo zieht den Schwanz ein und fängt an zu winseln. Er fürchtet sich vor dem Gewitter und nass werden mag er auch nicht. Hibu beginnt zu frösteln, der Regen ist eisig kalt und die Dunkelheit behagt ihm auch nicht. Simon scheint nahezu unbeeindruckt, weder Blitz noch Donner noch Regen scheinen ihn zu stören. Aber zurück in die Berge will er bei dem Wetter auch nicht. Nur Libi scheint sich über den Regen zu freuen. Sie watschelt durch die Pfützen und stimmt ein Lied an:
„Regen, Regen, welch ein Segen. Ströme weiter, ich bin heiter, platsch, platsch, alles nass …“ Ihre schöne Stimme ist in dem tosenden Gewitter jedoch kaum zu hören, ganz abgesehen von Meldos Gewinsel, in das sich der Hund jetzt immer weiter reinsteigert.

„Meldo, das ist nur ein Gewitter, dir wird nichts geschehen“, versucht Hibu den Hund zu beruhigen, der sich ganz eng an ihn schmiegt. Hibu überlegt laut: „Wir sind alle völlig durchnässt, das Gewitter scheint kein Ende zu nehmen. Aber mein Haus ist nahe, dort ist es trocken und wir könnten den Kamin anmachen und uns am Feuer wärmen. Kommt alle mit, wir laufen zum Haus.“
Gesagt, getan: Hibu versucht einen Laufschritt einzulegen, sofern es ihm Meldo gestattet, der sich immer wieder an ihn zu schmiegen versucht. Immer noch winselnd, aber es ist ein gedämpfteres Gewinsel geworden. Der Tiger kann locker mit dem Tempo der beiden mithalten und trotz der ungemütlichen Situation lässt er es sich nicht nehmen, ein paar bissige Bemerkungen über Meldo fallen zu lassen: „Du bist kein Hund, sondern ein Waschlappen, der in sich zusammenfällt, sobald er nass wird.“

Libi läuft trippelnd den anderen hinterher und schließlich gelangen sie alle am Haus an. Hibu schließt die Tür auf und schaltet sofort das Licht an, weil es immer noch stockfinster ist.
„Kommt alle rein. Hier ist es warm und trocken und hell …“ In dem Moment blitzt und donnert es ganz heftig und das Licht geht aus. Jetzt wird Hibu ganz bange. Er betätigt einige Male den Lichtschalter, aber nichts passiert, es bleibt dunkel. „Hui, ist das finster. Und ich habe noch gar nicht nachschauen können, ob ein Gespenst in der Stube ist.“ „Wieso sollte in der Stube ein Gespenst sein“, fragt Simon neugierig. „Wieso denn nicht“, antwortet Hibu: „Jedesmal wenn ich nach Hause komme, schaue ich als Erstes in die Stube, ob während meiner Abwesenheit ein Gespenst eingezogen ist, eine reine Vorsichtsmaßnahme.“
„Soso, eine reine Vorsichtsmaßnahme…“, beginnt der Tiger spöttisch zu erwidern, wird dann aber sofort von Hibu unterbrochen: „Psst, habt ihr das gehört? Da kam ein Rascheln aus der Stube, ich sage euch, es ist bestimmt ein Gespenst.“ Panisch klammert er sich an Meldo.

„Ich will mir diesen Unsinn nicht länger anhören“, murrt Simon. „Ich kann im Dunkeln gut sehen und werde einfach nachschauen.“ Der Tiger bahnt sich einen Weg durch den Flur, stößt die Tür zur Stube auf und verschwindet. Die anderen warten gespannt.
Libi unterbricht die Stille als erste und fragt ganz zaghaft: „Simon, was ist los?“
„Hui Buh, Hui Buh, ich bin das Gespenst“ tönt es aus der Stube. Es ist unverwechselbar der Tiger, der ohne einen Hauch von schauspielerischem Talent ein Gespenst zu imitieren versucht.
„Das ist nicht witzig, Simon. Schau bitte lieber gründlich in alle Ecken und auch unter dem Sofa, ob nicht vielleicht doch ein Gespenst anwesend ist.“ Hibus Furcht verwandelt sich langsam in Ärger.
Jetzt hört es sich so an, als würde der Tiger sämtliche Möbel durch die Stube schieben. „Ich muss euch enttäuschen,“ meldet er sich: „Hier gibt es kein Gespenst“.
Erleichtert dringt Hibu bis zur Stube vor, findet ein paar Streichhölzer und zündet erstmal eine Kerze, dann den Kamin an.

In Kürze findet jeder einen warmen Platz vor dem Kamin und ein gemütliches Schweigen kehrt ein.
„Das war ein merkwürdiger Tag heute“, meldet sich Hibu zu Wort: „Bis auf Simon hatte es jeder von uns mit seiner Angst zu tun. Ich kann es mir nur schwer vorstellen, dass du, Simon, keine Angst kennst. Es muss doch irgendetwas geben, wovor du dich fürchtest.“
„Pah“, erwidert Simon: „Sieh mich an, ich bin ein Tiger und Tiger kennen keine Furcht“. „Das muss ein tolles Gefühl sein, ein furchtloser Held. Da werde ich richtig neidisch,“ beginnt sich Meldo zu äußern, wird aber von einem hohen Piepen unterbrochen. Dann geht alles ganz schnell: Eine Maus rennt quer durch den Raum. Nahezu zeitgleich macht der Tiger einen gewaltigen Spung hinter das Sofa. Zitternd presst er sich dort an den Boden. „Hilfe, eine Maus, macht, dass sie verschwindet, sofort!“

Die Maus, offensichtlich erschrocken über das Gebahren des Tigers, verfehlt ihr Mäuseloch, in das sie am liebsten gleich wieder verschwunden wäre, und trippelt aufgeregt und benommen von einer Ecke zur anderen.
„Hilfe, ich will das das aufhört, warum tut denn niemand etwas. Stoppt endlich die Maus,“ brüllt der Tiger. „Beruhigt euch,“ versucht Hibu der Lage ein Ende zu bereiten. „Simon, das ist doch nur eine winzige Maus. Du erschrickst sie mit deinem Gehabe, sie wäre schon längst wieder verschwunden, wenn du dich nur ruhig verhältst.“
Die Maus, vielleicht mithilfe der beruhigenden Worte von Hibu, findet endlich ihr Mäuseloch, verschwindet darin und wird am heutigen Tag garantiert keinen Blick mehr hinauswagen.

„Ist sie weg“, fragt der Tiger mit ängstlicher Stimme. „Ja“, antwortet Meldo, „du kannst wieder hinter dem Sofa hervorkommen.“ Zitternd steht Simon auf und riskiert einen vorsichtigen Blick an der Lehne vorbei.
Es erfordert noch weiteres gutes Zureden, bis der Tiger gewillt ist, sein Versteck aufzugeben und wieder am Kamin Platz zu nehmen.
„Weshalb hast du denn Angst vor Mäusen,“ fragt Libi den Tiger. „Hmm, ich weiß nicht, sie sind so klein und unberechenbar,“ antwortet Simon stockend. „Bitte, versprecht mir, dass dieser Vorfall unter uns bleibt.“

„Wenn du mich nicht wieder wegen meiner Furcht vor Gewitter aufziehst, dann ist dir mein Schweigen sicher“, äußert sich der Hund. „Und wenn du mir versprichst, dass du mich nie fressen wirst, dann bleibt mein Schnabel versiegelt“ fügt Libi hinzu. „Und wenn du dich nicht mehr über meine Angst vor Gespenstern lustig machst, dann hast du auch mein Wort“, ergänzt Hibu. „Bei meiner Tiger-Ehre, ich schwöre, dass ich mich nicht mehr über die Angst anderer lustig mache und an Libi, dass ich dich nie fressen werde.“

Inzwischen hat das Gewitter nachgelassen. Die Vier verbringen noch einen gemütlichen Abend am Feuer, bevor Simon wieder in die Berge zieht und Libi an ihren See zurückkehrt.

Eine schöne Idee, um Kinder auch während der kalten und nassen Tage zu beschäftigen, ist das kreative Basteln. Eine einfache, aber auch besonders schöne und lustige Idee sind Smiely Männchen aus Papier. Sie sind einfach in der Herstellung. Daher eignet sich diese Bastel-Anleitung auch für kleinere Kinder. Das lustige und putzige Aussehen der Papiermännchen bringt zudem Freude beim Ansehen des fertigen Werkes. Wer es einfach ausprobiert, wird sehen, wie viel Freude es macht.

Schritt 1: Smiley Männchen aus Papier selbst basteln

Als Handwerkszeug benötigen wir folgende Utensilien: 3 farbige Papierbögen. Die Farben können natürlich je nach Vorliebe ausgesucht werden. In unserem Beispiel haben wir die Farben Gelb, Blau und Orange gewählt. Zusätzlich benötigen wir eine Papier-Schere, einen Klebestift und einen Malstift. Der Malstift sollte dunkel sein, damit er auf dem bunten Papier sichtbar ist.

Schritt 2: Smiley Männchen aus Papier selbst basteln

Zunächst schneiden wir aus den je drei bunten Papierbögen jeweils einen Kreis aus. Der Malstift kann zum Anzeichnen verwendet werden. Dir Größe des Kreises kann frei gewählt werden, je nach dem, wie groß das Smiley-Männchen werden soll.

Schritt 3: Smiley Männchen aus Papier selbst basteln

Mit der Papier-Schere schneiden wir nun aus dem Rest des ersten Papierbogens jeweils ca 2 cm breite Streifen ab. Diese werden nun zieharmonika-förmig gefaltet.

Schritt 4: Smiley Männchen aus Papier selbst basteln

Das Gleiche machen wir mit dem zweiten Papierbogen bzw. was davon übrig ist. Die Länge der Streifen richtet sich ein wenig nach der Größe des Kreises, der in Schritt 2 angefertigt worden ist.

Schritt 5: Smiley Männchen aus Papier selbst basteln

Auch aus dem Überresten des dritten Papierbogens werden die 4 Streifen angefertigt und zieharmonika-förmig gefaltet. Dazu wird gleichmäßig in abwechselnde Richtung gefaltet.

Schritt 6: Smiley Männchen aus Papier selbst basteln

Mit Hilfe des Malstiftes werden nun die Gesichter auf die Kreise gemalt. Wer möchte, kann sich dazu die unterschiedlichen Smileys zur Hilfe nehmen. Auch unterschiedliche Gesichter können so entstehen.

Schritt 7: Smiley Männchen aus Papier selbst basteln

Mit Hilfe des Klebestiftes können nun die in Schritt 3 bis 5 angefertigten Zieharmonika-Streifen als Arme und Beine angeklebt werden.

Schritt 8: Smiley Männchen aus Papier selbst basteln

Die Arme und Beine werden auch beim zweiten Smiley angeklebt.

Schritt 9: Smiley Männchen aus Papier selbst basteln

Das Gleiche geschieht mit der dritten und letzten Farbe.

Schritt 10: Smiley Männchen aus Papier selbst basteln

Fertig sind nun 3 lustige Smiley-Männchen, die man entweder an die Decke hängen, oder an die Wand heften kann.

Draht ist vielseitig einsetzbar und das perfekte Material zum Basteln. In dieser DIY Anleitung zeigen wir Ihnen, wie Sie verschiedene Drahtfiguren basteln können und was alles möglich ist. Sie werden erstaunt sein!

Ballerina aus Draht basteln

Das Schöne an Basteln mit Draht ist, dass man nur Draht und eine Zange benötigt um die verschiedensten Figuren entstehen zu lassen. Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt, entweder machen Sie sich vorher eine Skizze um die genaue Drahtlänge zu bestimmen oder fangen einfach an und schauen wohin Sie Ihr Projekt führt.

Sie benötigen:

  • Wickeldraht
  • Weißes Transparentpapier
  • Flüssiger Bastelkleber
  • Weißes Krepp-Papier oder Muffin-Förmchen aus Papier

Anleitung:

1. Schritt: Nehmen Sie sich ein Stück Draht und suchen Sie sich die Mitte. Hier wird eine kleine Öse mit der Zange ein gebogen um damit den Kopf zu modellieren.

Wir wollen hier unsere Ballerina sehr überspitzt darstellen. Also wird sie sehr sehr dünn mit scheinbar endlosen Beinen und darum wird der Kopf auch minimalistisch, weil er nur angedeutet ist.

2. Schritt: Formen Sie die Arme nach Ihren Vorstellungen, achten Sie darauf ausreichend Material für Rumpf und die langen Beine übrig zu lassen.

3. Schritt: Aus dem restlichen Draht werden die Beine geformt. Hier einfach die beiden übrig gebliebenen Stücke in der Mitte einbiegen und nach oben verdrehen, damit die Spitzen wieder an der Hüfte der Ballerina landen.

4. Schritt: Schneiden Sie etwas weißes Transparentpapier (oder ein anderes dünnes zum Basteln geeignetes Papier) in dünne Streifen.

5. Schritt: Streichen Sie ein Körperteil der Draht mit Bastelkleber ein. Beginnen Sie am besten ab der Hüfte mit einem Bein. Die die Hüfte wird später durch das Röckchen verdeckt und verzeiht damit kleine Anlaufschwierigkeiten beim Kleben.

Wenn Sie am Fuß angekommen sind kommt noch ein winziger extra Tropfen Kleber auf das Papier. Nach einer weiteren Runde um den Fuß kann das Papier entweder hängen gelassen werden und nach dem trocknen abgeschnitten oder gleich abgerissen werden.

6. Schritt: Jetzt folgen das andere Bein, der Rumpf, beide Arme und der Kopf.

7. Schritt: Wenn die Ballerina aus Draht trocken ist, kann man Ihr ganz einfach einen Rock aus Papier-Muffin Förmchen anziehen. Dazu wird ein kleines Loch in die Mitte des Förmchen gemacht und die Puppenbeine vorsichtig durchgeführt. Der Vorteil an basteln mit Draht ist, dass Draht sehr flexibel ist. So kann man die Beine eng zusammen biegen um sie in das Röckchen zu bekommen und danach wieder in elegante Ballett-Posen.

Mit etwas Geschick kann man der Drahtfigur auch noch einen längeren Rock aus Krepppapier basteln.

Drahtblumen mit Nagellack

Mit Draht lassen sich viele hübsche Drahtfiguren basteln. Wie wäre es mit einer zauberhaften Blumen-Deko, die nicht verwelken kann, ob zum Muttertag oder als kleines Mitbringsel oder als Dekoration für Tisch und Fensterbank. Wir zeigen Ihnen in unserer kostenlosen Bastel-Anleitung, wie Sie diese kleinen farbenfrohen und zarten Blümchen aus Draht und Nagellack herstellen. Es folgt eine weitere Drahtfiguren-Bastelanleitung, mit der Sie schnell und im Handumdrehen die einzigartigen Blümchen basteln können.

Sie benötigen:

  • dünnen 0,25 mm Metall-Draht (oder Draht mit einer etwas höheren Stärke)
  • kleine Zange zum Biegen und Formen des Drahtes
  • Schere (zum Schneiden eines dünnen Drahtes geeignet)
  • Nagellack in bunten Farben (Pink, Grün, Blau, Gelb)
  • Glitzer-Nagellacke zum Verzieren der Drahtblumen
  • einen Kugelschreiber oder Stift (zum Wickeln des Drahtes)
  • Lineal oder Maßband (zum Abmessen der Drahtlänge)
  • Schwamm, Schaumstoff, Steckmasse oder Styropor (als Trocknungshalterung)

Anleitung:

1. Schritt: Nehmen Sie sich die kleine Drahtrolle zur Hand und messen Sie ein 60 cm langes Stück davon ab. Schneiden Sie den Draht mit der Schere ab.

Tipp: Wenn Sie einen stärkeren bzw. dickeren Draht verwenden, nehmen Sie die Zange zum Durchtrennen des Drahtes zur Hand. Die Zange besitzt einen in ihrer Mitte befindlichen Teil, der zum Schneiden von Draht vorgesehen ist.

2. Schritt: Lassen Sie ein ca. 10 cm langes Drahtstück am Anfang frei. Dann wickeln Sie den Draht einmal um den Stift und verdrehen kurz die beiden Drahtenden.

Tipp: Bei Verwendung eines dickeren Drahtes nehmen Sie sich zum Verdrehen des Drahtes eine Zange zu Hilfe.

3. Schritt: Umwickeln Sie den Stift nun mit weiteren vier Drahtumwicklungen. Ziehen Sie vorsichtig die fünf Umwicklungen vom Stift herunter und ziehen Sie dann das längere Drahtende durch alle Ösen hindurch. Verdrehen Sie anschließend die beiden Drahtenden miteinander bis ein kleiner Stiel von ca. 2 cm entstanden ist.

Tipp: Mit den Umwicklungen bestimmen Sie die Anzahl der späteren Blütenblätter der Drahtblume. Wählen Sie nicht zu viele Umwicklungen, damit Sie Ihrer Blume im Folgenden eine schöne Form beim Biegevorgang geben können.

4. Schritt: Jetzt biegen Sie die einzelnen Blütenblätter mit den Fingern zu den Seiten hin auseinander.

Tipp: Bei stärkerem Draht verwenden Sie hierzu wieder die kleine Zange.

5. Schritt: Nun nehmen Sie sich erneut den Stift zu Hilfe und geben diesen nacheinander in jedes Blütenblatt und verdrehen den Stift dabei in einer kleinen Umdrehung um seine eigene Achse.

Tipp: Verdrehen Sie dabei den Draht der einzelnen Blütenblätter nicht zu oft, sonst könnte es passieren, dass Ihnen der Draht reißt. Gerade bei dünnerem Draht sollten Sie den Draht nur ein kleines Stück verdrehen.

6. Schritt: Am Stiel der Blume formen Sie nun noch zwei Blätter. Nehmen Sie auch hierzu noch einmal den Stift zu Hilfe. Umwickeln Sie diesen mit zwei Drahtumwicklungen. Dann setzen Sie den Stift wieder in jedes einzelne Blatt und verdrehen den Stift im Draht, wie bei den Blütenblättern, wieder ein kleines Stückchen um seine eigene Achse. Geben Sie den Blättern noch eine leicht längliche Form. Unter den Blättern verdrehen Sie abschließend den Draht noch ein paar Zentimeter weiter ineinander, bis die von Ihnen gewünschte Blumenstiellänge erreicht ist. Schneiden Sie dann den restlichen Draht mit einer Schere oder der Zange ab.

7. Schritt: Der Nagellack kommt in diesem Schritt zum Einsatz. Zuerst werden die Blätter mit grüner Nagellackfarbe versehen. Setzen Sie dazu den Pinsel quer zur Blattform an. Ziehen Sie den Pinsel so von der einen zur anderen Blattspitze. Streichen Sie den Pinsel nach der Entnahme aus der Nagellackflasche nicht ab, so ist viel Farbe am Pinsel, die zum Farbauftrag genutzt werden kann.

Tipp: Nicht immer füllt sich die Drahtform gleich beim ersten Versuch mit der Nagellackfarbe. Versuchen Sie es wieder und wieder, es wird Ihnen gelingen und das Ergebnis wird Sie für Ihre Geduld belohnen.

8. Schritt: Lassen Sie die bemalten Blätter nun kurz trocknen. Stecken Sie Ihre Blume dazu in einen Schwamm oder eine ähnliche Steckmasse.

9. Schritt: Jetzt verfahren Sie mit den Blütenblättern wie mit den Blättern aus Schritt 7. Nach dem Auftrag der Farbe kommt es vor, dass der Nagellack an einer Stelle durchscheinender wird. Drehen Sie also nach dem Farbauftrag die Blüte leicht in alle Richtungen, somit verteilt sich die Farbe etwas besser. Lassen Sie die Farbe wieder einen Moment antrocknen.

Tipp: Haben Sie auch hier etwas Geduld, nicht immer füllt sich das Blütenblatt gleich beim ersten Farbauftrag mit Farbe. Es kann auch vorkommen das obwohl die Farbe sich auftragen ließ, diese dann doch wie eine Luftblase sozusagen zerplatzt. Probieren Sie es weiter, es wird Ihnen sicher glücken.

10. Schritt: Verzieren Sie Ihre dekorativen Drahtblumen abschließend noch ganz individuell, zum Beispiel mit Glitzerlack und dekorieren Sie sie auf Tisch, Fensterbank oder als blumige Geschenkanhänger.

Tipp: Versuchen Sie auch andere Blütenformen zu kreieren, lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf. Wenn Sie längliche Blütenblätter formen, können Sie die Drahtumwicklungen nach der Abnahme von Stift, gleich alle zusammen mit der Zange oval formen. Beachten Sie bitte, dass die Blütenblattgröße zur Pinselgröße des Nagellacks passen sollte. Wählen Sie die Blattgröße also nicht zu groß, denn der Pinsel soll beim Farbauftrag die gesamte Drahtform berühren.

Und nun sind Ihre kleinen zauberhaften, farbenfrohen und nicht verwelkenden Drahtblumen fertig gebastelt! Viel Spaß wünschen wir Ihnen beim Nachbasteln und wenn Sie noch nicht genug vom Drahtfiguren basteln haben, finden Sie in diesem Beitrag noch weitere lustige Drahtfiguren-Bastelanleitungen.

Mumie aus Draht basteln

Mit dieser Technik können Sie Püppchen und Figuren aller Art basteln. Von der kompletten Puppenhaus-Familie bis zum gruseligen Halloween Horrorkabinett.

Sie benötigen:

  • Wickeldraht
  • weiße Wolle
  • Holzkugel
  • weiße Farbe
  • schwarzen Stift

Anleitung:

1. Schritt: Knicken Sie den Draht vorsichtig in der Mitte und führen ihn durch die Kugel. Das offene Ende wird nun durch die Schlaufe und ziehen Sie es vorsichtig fest.

2. Schritt: Formen Sie sich Arme, Rumpf und Beine. Entweder alles aus einem langen Draht oder aus verschiedenen Drahtstücken, welche dann miteinander verdreht werden.

Tipp: Um ein Teil stabiler zu machen, sollte man hier den Draht doppelt nehmen. Das ist wichtig, wenn Teile sehr viel bewegt werden sollen (z.B. Arme). Man kann ein Körperteil aber auch nur aus einem Strang Draht fertigen, hier sollte aber das Ende eingerollt oder umgeknickt werden, damit man sich an den scharfen Spitzen nicht verletzten kann.

3. Schritt: Entweder nutzen Sie weiße Wolle oder scheiden eine Mullbinde in Streifen (so wird die Mumie noch fusseliger). Der Faden wird jetzt einfach um alle Körperteile der Mumie gewickelt.

Entweder knicken Sie die Enden an Füßen und Händen um, damit der Faden gehalten wird oder wickeln und knoten ihn fest. Man kann auch mit einem Tropfen Kleber die Wolle am Abrutschen hindern. Am Ende einfach den Faden irgendwie verknoten, da es eine Jahrtausende alte Mumie ist, muss hier nichts wirklich sauber geknotet oder gewickelt sein.

4. Schritt: Wenn Sie keine weiße Perle zur Hand hatten, müssen Sie jetzt den Kopf noch weiß malen.

Trocknen lassen und dann mit einem Stift noch ein Paar Augen bzw. Gesicht aufmalen und schon ist die Mumie aus Draht fertig gebastelt.

Tipp: Wenn Sie die Drahtfigur als Dekoration verwenden wollen, können Sie den Draht an den Füßen auch etwas länger lassen. So kann man die Puppe später auch noch in ein Holzbrett, Steckmoos, Blumentopf oder gar einen fertigen Kuchen stecken (den Draht aber nicht in den Mund nehmen, Allergiker sollten hier besonders vorsichtig sein).

Motive nachzeichnen – Katze

Sie benötigen für die Drahtfigur:

  • dickeren Basteldraht
  • Bastelzange
  • Heißkleber
  • Holzstück
  • One Line Vorlage
  • eventuell Klebeband

Anleitung:

1. Schritt: Zuerst benötigen Sie eine Vorlage, die Sie als Drahtfigur umsetzen möchten. Im Prinzip malen Sie das Motiv anschließend mit dem Draht nach. Online lässt sich eine Vielzahl dekorativer Motive und Ideen finden, die lediglich mit einer Linie (one line) gezeichnet wurden. Diese eignen sich besonders gut als Vorlage für die Drahtfigur, wie Sie im späteren Verlauf der Anleitung merken werden. Sie können aber auch auf eigene Faust ein Motiv entwickeln – ein Tier, eine Pflanze, Figuren und Menschen oder auch Symbole.

2. Schritt: Haben Sie eine Vorlage gefunden kann es auch schon losgehen. Sorgen Sie dafür, dass Sie ein ausreichend langes Stück Draht zur Verfügung haben, mit dem Sie das komplette Motiv nacharbeiten können.

Starten Sie mit dem Biegen des Drahtes – dafür setzen Sie an einem Ende des Motives an. Rollen Sie ein Stück vom Draht ab und legen Sie diesen auf die Linie. Mit einer Bastelzange formen Sie den Draht Stück für Stück in die richtige Richtung.

Arbeiten Sie sich auf diese Weise immer weiter vor bis zum Ende des Motives. Sie merken, dass es von Vorteil ist, wenn das Motiv nur aus einer Linie besteht – es gibt keine unterbrochenen Linien, die frei in der Luft hängen.

Das Ende des Drahtes wird einfach abgeknipst.

Tipp: Damit der Draht nicht verrutscht, können Sie die bereits richtig ausgeformten Abschnitte mit Klebeband fixieren.

3. Schritt: Nun haben Sie es geschafft. Am Schluss wird die Drahtfigur vom Papier genommen und die einzelnen Rundungen und Ecken mit der Hand nachgeformt. Halten Sie die Drahtfigur weit weg von ihrem Körper und betrachten Sie die markanten Kurven – sitzt alles, ist die Figur an sich bereits schon fertig.

4. Schritt: Jetzt wird die Drahtfigur aufgeklebt. Nehmen Sie das Stück Holz zur Hand und platzieren Sie die Figur so darauf, wie sie später stehen soll. Markieren Sie sich zwei Punkte und setzen Sie dort zwei Klebestellen mit der Heißklebepistole. Anschließend wird die Drahtfigur einfach daraufgesetzt. Warten Sie ein paar Minuten ab, bevor Sie die Figur loslassen.

Fertig ist die dekorative Draht-Katze!

Hinweis: Natürlich muss das Motiv nicht aufgeklebt werden. Sie können die Drahtfigur an einem edlen Stoffband oder auch an einem Haken an der Wand anbringen.

Drahtfiguren mit Papier

Drahtfiguren sind grau und langweilig? Wir zeigen Ihnen, dass es auch anders geht. Sie können mit wenigen Utensilien ganz bunte und individuelle Drahtfiguren basteln. Dazu können Sie zum Beispiel altes Papier verwenden (Zeitungs- oder Geschenkpapier) Oder Sie verwenden alte Bücher, die Sie eh nicht mehr lesen, oder die vielleicht einen Wasserschaden haben. Damit können Sie Ihren Figuren einen besonderen Schliff verleihen. Oder beschreiben Sie Papier mit Ihrem Lieblingszitat. Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Sie benötigen:

  • dünner Draht
  • Papier (verschiedene Farben, Zeitungspapier, Geschenkpapier, etc.)
  • kleine Bastelschere
  • Bastel- oder Sekundenkleber
  • Drahtzange

Zuerst sollten Sie sich natürlich überlegen, welche Figur entstehen soll. Sie können sich eine Vorlage zeichnen, oder frei Hand arbeiten. Ihrer Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Haben Sie eine Idee, dann können Sie loslegen.

Anleitung:

Schritt 1: Nehmen Sie den Draht zur Hand und beginnen Sie, die Form des gewünschten Objektes zu biegen. Sie können dies einfach mit den Fingern machen. Legen Sie den Draht dafür vor sich hin und halten ihn dabei etwas fest, so verdreht er sich nicht zu sehr.

Tipp: Lassen Sie den Draht vorerst aufgewickelt auf der Spule, schneiden sie nicht schon vorher ein Stück ab, sonst kann es passieren, dass sie den Draht zu kurz gewählt haben und von vorne beginnen müssen.

Schritt 2: Überprüfen Sie immer wieder, ob die Drahtfigur gerade ist und nicht in sich verdreht. Achten Sie auch auf die richtigen Proportionen.

Schritt 3: Nutzen Sie, wenn nötig die Drahtzange. Damit können Sie diverse Ecken und Kanten leichter zurecht biegen.

Schritt 4: Bevor Sie den Draht nun von der Spule trennen, überprüfen Sie noch einmal die Proportionen. Dann können Sie den Draht mi Hilfe der Drahtzange abschneiden.

Schritt 5: Wählen Sie das Papier für den Hintergrund Ihrer Drahtfigur aus. Sie können etwas nehmen, was dazu passt (grün für einen Baum) oder aber Sie nehmen altes Zeitungspapier oder Reste von Geschenkpapier. Damit werden Ihre Figuren noch bunter und individueller.

Schritt 6: Nun bestreichen Sie Ihre Drahtfigur mit dem Kleber. Lassen Sie dabei an den Enden des Drahtes etwas Luft. Anschließend drücken sie die Klebeseite auf das Papier.

Tipp: Damit der Leim richtig antrocknen kann bescheren Sie Ihre Figur für ein paar Stunden. So müssen Sie nicht darauf achten, dass die Figur ganz gerade ist. Durch die Last wird die ganze Figur auf das Papier gedrückt.

Schritt 7: Nachdem Ihre Figur etwas getrocknet ist, können Sie das Abstehende Papier nun abschneiden. Benutzen Sie dafür eine kleine Schere, damit sie auch in die Ecken gelangen.

Schritt 8: Nachdem Sie alle Figuren ausgeschnitten haben, können Sie diese zum Beispiel in Steckmasse oder Styropor stecken. Fertig ist die Drahtfigur.

Tipp: Haben Sie einfaches Papier ohne Muster verwendet? Dann können Sie ihre Figur nun auch mit anderen Utensilien verzieren (z.B. mit Glitzer, Watte oder Stiften).

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