Mehrgenerationenhaus vor und nachteile

Das Mehrgenerationenhaus. Vor- und Nachteile

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung..

2 Das Mehrgenerationenhaus.

3 Vor- und Nachteile eines Mehrgenerationenhauses.

4 Resümee.

5 Literaturverzeichnis.

6 Internetquellenverzeichnis.

1 Einleitung

Seit 2007 hat sich die Bundesregierung zum Ziel gesetzt, die Betreuungsplätze auszuweiten, um eine nicht nur sequenzielle, sondern auch simultane Vereinbarkeit von Elternschaft und Erwerbstätigkeit zu vereinen. Trotz mehrerer eingeleiteter politischer Initiativen ist das Angebot an Betreuungsangeboten für unter 3 Jährige nach wie vor sehr gering und vom politischen Ziel weit entfernt.

Alleinleben und nicht gebraucht werden macht krank. Die Pflegebedürftigkeit wird laut Prognosen bis 2030 um 58% zunehmen und dies kann von der Allgemeinheit zukünftig nicht mehr getragen werden.

Der demografische Wandel hat die Lebensverhältnisse verändert:

In den Familien leben immer weniger Kinder, seit 1996 hat die Zahl der alleinerziehenden deutlich zugenommen. Jeder fünfte lebt allein in einem Haushalt. Senioren leben länger in ihrem eigenen Haushalt um selbstständig zu bleiben.

Die nicht gesicherte Altersrente, sowie das steigend schlechte Verhältnis zwischen Alten und Jungen, werden ohne generationsübergreifende Politik, zu einem regelrechten Generationskrieg führen. Eine Möglichkeit ist der weitere staatlich geförderte, bundesweite Ausbau von Mehrgenerationenhäusern.

2 Das Mehrgenerationenhaus

Mehrgenerationenhäuser verfolgen einen generationsübergreifenden Ansatz, welcher dazu dient den Zusammenhalt zwischen Alt und Jung auch außerhalb der Familie zu stärken. Sie stellen zentrale Begegnungsorte dar und bieten nachbarschaftlichen Raum für gemeinsame Aktivitäten. So werden Alltagskompetenzen und Erfahrungswissen der verschiedenen Generationen bewahrt. Die allgemeine Zielsetzung ist, dass sich Jüngere und Ältere Bewohner gegenseitig helfen und Miteinander und füreinander da sind. Somit wird die Integration gefördert und die Isolation der verschiedenen Altersgruppen überwunden und zudem das Toleranzverständnis und der Generationszusammenhalt gestärkt. Seit 2006 wurden bundesweit ca. 450 Mehrgenerationenhäuser 5 Jahre lang mit jeweils 40.000€ bezuschusst. Seit 2011 laufen die Förderungen nach und nach aus.

Im Fokus stehen grundsätzlich Menschen jeden Alters mit unterschiedlicher Herkunft oder kulturellen Hintergrund. Ob Eltern mit Kindern, Alleinstehende, an MS Erkrankte, Paare oder Alleinerziehende. Ausgenommen sind lediglich kinderreiche Familien (mehr als 2 Kinder), sowie Menschen ab der Pflegestufe II.

3 Vor- und Nachteile eines Mehrgenerationenhauses

Für alle Menschen ist es wichtig, vor allem wenn Sie auf Hilfe angewiesen sind, in Ihrem gewohnten Umfeld zu bleiben. Seit Ende der 1990er Jahre steht die Lebensweltorientierung im Fokus bei der Altenpflege, jedoch ohne sonderlich großen Erfolg. Bei den hilfebedürftigen Alten (und auch chronisch Kranken) verändert sich die Lebenswelt in Bezug auf Raum und Zeit, dennoch sollte verstärkt versucht werden soziale Beziehungen, kulturelle Traditionen und ökonomischen Ressourcen, die sich aufgrund von Krankheit verändern, so lange aufrecht zu erhalten wie es möglich ist. Dies wird in der reinen Pflege meist missachtet. Verantwortlich für einen gelingenden Alltag ist nicht ein Einzelner, sondern vielmehr alle Beteiligten der Lebenswelt. Bei eingeschränkter Gesundheit ist die individuelle Lebensqualität von hoher Bedeutung. Hilfebedürftige sehnen sich nicht nur nach Sicherung der physiologischen Bedürfnisse, sondern auch nach Anerkennung und Wertschätzung als Person und dass sie das Gefühl der Wichtigkeit der eigenen Existenz und den damit verbundenen Handlungen erhalten.

Zudem ist festzustellen das Großeltern wichtige Bezugspersonen sind. Neben der Tatsache, dass die Mehrzahl älterer Menschen sich mehr Zeit für die Kinder nehmen können als deren Eltern, erzählen sie spannenden Geschichten von Früher, können den Kleinsten vermitteln, dass es etwas Wertvolles ist, einfach füreinander da zu sein und Zeit miteinander zu verbringen, im Gegensatz zur Mutter, die oftmals keine Zeit hat, da Sie viel zu sehr damit beschäftigt ist den Alltag zeitsparend zu organisieren um den Beruf mit Kindererziehung miteinander zu verbinden. Die alten Menschen vermitteln den Kindern „So wie du bist, bist du wunderbar“ und die Kleinen sind froh von ihnen behütet zu werden und geben den Senioren, nicht zu Unrecht, das Gefühl gebraucht zu werden. Nicht nur Großeltern sind in Zeiten der berufstätigen Mütter, Alleinerziehenden und Co. wichtiger denn je. Es gibt auch Großeltern, die lieber verreisen und Ihre Rente in vollen Zügen genießen und kein Interesse in der Betreuung Ihrer Enkel haben. „Leih-Großeltern“ werden bereits durch Wohlfahrtsverbände, Familienzentren oder kirchliche Verbände erfolgreich vermittelt und ermöglichen damit eine Betreuung außerhalb von KiTas. Die „Leih-Großeltern“ können so beispielsweise das Kind einer alleinerziehenden Mutter betreuen und Sie kann hilfsweise in der Altenpflege im Haus tätig sein – umsonst.

Mehrgenerationenhäuser haben eine Vielfalt an Angeboten, welche sich nach den individuellen Bedürfnissen der Stadt richten. Die Schwerpunkte fokussieren sich auf:

1. Alter und Pflege
2. Integration und Bildung
3. Angebot und Vermittlung von Haushaltsnahen Dienstleistungen
4. Freiwilliges Engagement

Hinzu kommen beispielsweise Angebote wie die ambulante Pflege, Nachhilfe, Hausaufgabenbetreuung, Bastel-und Sportkurse, Tanz- und Bewegung, Bildungsangebote, Spielen- und erzählen, gemeinsames Kochen, Frühstückstreff, Kleinkindbetreuung, Seniorenchor oder Ferienbetreuung für Kinder. Neue Angebote werden an die jeweiligen Bedürfnisse der Bewohner ausgerichtet.

Dennoch sollte man mögliche Schwierigkeiten, die aufgrund des engen Zusammenlebens entstehen können, nicht unterschätzen. Ohne Absprachen und Kommunikation ist Konfliktstoff vorprogrammiert. Verschiedene Auffassungen von Kindererziehung und Ruhezeiten können Grundlage für Auseinandersetzungen sein.

Hinzu kommt, dass es ist schwieriger ist negative Alters- bzw. Jugendbilder, seien es die „Alten Frauen am Fenster“ oder die „Computerkids“, aus den Köpfen der Gesellschaft zu schlagen.

Daher ist es wichtig ein Gleichgewicht zwischen der Nähe und Distanz unter den Bewohnern einzuhalten. Einerseits begegnet man sich zu Veranstaltungen im Gemeinschaftsraum, andererseits bewohnt man eine abschließbare Wohnung. Dennoch ist man in Notsituationen für andere Bewohner da und das „Wir“-Gefühl bleibt erhalten. Jeder Bewohner eines Mehrgenerationenhauses ist für sich und wie er sich in den Alltag integriert selbst verantwortlich.

Vgl. BMFSFJ, S. 4 ff.

Vgl. Schulz-Nieswandt/Köstler/Langenhorst/Marks, S. 42 ff.

Vgl. http://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschland/61819/pflege

Vgl. Liegle/ Lüscher. S..225

Vgl. http://www.mehrgenerationenhaeuser.de/was-ist-ein-mehrgenerationenhaus-

Vgl. Schulz-Nieswandt / Köstler / Langenhorst / Marks. Abb. 23 Die Lebenswelt:Mehrgenerationenhaus. S.133

Vgl. Büscher/ Klie, S. 70ff.

Vgl. Leifgen, Ingrid S.12-16

Vgl. http://www.baby-und-familie.de/Kinder/Familie-Welche-Rolle-spielen-Grosseltern-heute-154369.html

Vgl. http://www.mehrgenerationenhaeuser.de/was-ist-das-aktionsprogramm-

Vgl. Dummann. S. 9

Vgl. Schulz-Nieswandt / Köstler / Langenhorst / Marks. S. 133f.

Definition „Mehrgenerationenhaus“

Vielleicht haben auch Sie schon irritiert zur Kenntnis genommen, dass es bei einem Mehrgenerationenhaus gar nicht ums gemeinsame Wohnen geht, sondern um eine Begegnungsstätte. Tatsächlich hält das Bundesfamilienministerium eine klare Definition für ein „Mehrgenerationenhaus“ bereit:

Ein Mehrgenerationenhaus ist ein offener Treffpunkt (oft von Trägern der freien Wohlfahrtspflege unterhalten) für alle Menschen in der Nachbarschaft.

Das Angebot ist daher auch sehr umfassend und besteht z. B. aus:

  • Mittagstisch
  • Betreuungs- und Unterstützungsangebote für Pflegebedürftige
  • Krabbelgruppen
  • Kinder- und Hausaufgabenbetreuung
  • Weiterbildungskurse für den (Wieder-)einstieg in den Beruf und
  • Sprachkurse für Migranten.

Ein solches „Mehrgenerationenhaus“ soll das Leben in der Nachbarschaft nachhaltig und generationenübergreifend bereichern. Fast 20.000 Freiwillige sorgen deutschlandweit dafür, dass die Idee des „Miteinanders der Generationen“ funktioniert.

Tipp Engagement im Mehrgenerationenhaus

Wenn Sie gerade Ihren Ruhestand planen, sollten Sie das Mehrgenerationenhaus in Ihrer Nachbarschaft einmal genauer in Augenschein nehmen. Hier können Sie sich engagieren, Sie knüpfen neue Kontakte, helfen anderen mit Ihrem Know-how und Ihrer Lebenserfahrung weiter. Zugleich finden auch Sie Unterstützung, Hilfe und Rat in (fast) allen Dingen des Lebens. Auch dann, wenn Sie z. B. einen Pflegebedürftigen unterstützen und vielleicht ein wenig Hilfe im Alltag brauchen.

Definition „Mehrgenerationenwohnen“

Wenn Sie mit Ihren Kindern und Enkeln oder guten Freunden aus mehreren Generationen unter einem Dach wohnen, ist das zwar auch ein Mehrgenerationenhaus, aber eben nicht im Sinne der Politik. Die würde hier vom „Mehrgenerationenwohnen“ sprechen.

Das Mehrgenerationenwohnen verfolgt dabei wie das Mehrgenerationenhaus dasselbe Prinzip: Die gegenseitige Unterstützung von Jung und Alt. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird jedoch das Konzept des Mehrgenerationenwohnens mit dem Begriff „Mehrgenerationenhaus“ gleichgesetzt.

Das Konzept Mehrgenerationenwohnen

Beim Mehrgenerationenwohnen leben Paare, Familien und Singles jeweils in ihrer eigenen Wohnung, sind aber doch (fast) jederzeit ansprechbar und unterstützen sich gegenseitig. Tatsächlich haben viele Menschen diese Idee und es gibt auch eine ganze Reihe erfolgreicher Wohnprojekte. Die Umsetzung ist dabei gar nicht so einfach, schließlich müssen viele unterschiedliche Interessen unter einen Hut gebracht werden.

Die sechs wichtigsten Punkte beim Mehrgenerationenwohnen sind:

  1. Bewohner – Wer macht mit?
  2. Wohnobjekt – Wie groß ist das Haus/die Wohnanlage?
  3. Lage – Wo liegt das Haus/die Wohnanlage? Müssen Sie evtl. in eine andere Stadt ziehen?
  4. Besitz – Mieten oder kaufen Sie die Immobilie?
  5. Kosten – Welche Kosten kommen auf Sie zu?
  6. Spielregeln – Sind Pflichten und Verantwortungen klar geregelt?

Wenn Sie mit gleichaltrigen Freunden und deren Kindern und Enkeln den Kauf eines Miethauses erwägen, können Sie Ihre Wohngemeinschaft frei gestalten. Aber Sie müssen sich darüber im Klaren sein, dass alle Dinge des täglichen Lebens – und vor allem die Kosten – klar geregelt sein müssen. Dazu zählen auch alltägliche Dinge wie

  • Wer zahlt welche Reparaturen, Nebenkosten usw.?
  • Was passiert, wenn jemand auszieht?
  • Was tun bei Konflikten?
  • Sind Aufgaben wie Treppenhausreinigung, Gartenpflege und Winterdienst klar geregelt?
  • Wenn Autos gemeinsam genutzt werden: Wer kümmert sich darum und wer trägt die Kosten für Versicherung, Wartung, Reparatur usw.?
  • Gibt es gemeinsame Räume und Nutzflächen?
  • Wie viel Privatsphäre räumen sich die Parteien ein und wie kann diese durch Raumaufteilung und Verhaltensregeln garantiert werden?

Tipp Was geschieht, wenn ich pflegebedürftig werde?

Bevor Sie mit mehreren Generationen unter einem Dach wohnen, sollten Sie klären, was geschieht, wenn Sie pflegebedürftig werden. Können Sie dann noch in der Wohnung bleiben? Das ist nicht unbedingt eine Kostenfrage, sondern eine Frage der gegenseitigen Hilfe. Ein Mitbewohner mit Demenz stellt eine ganze Hausgemeinschaft vor ganz neue Anforderungen. Das sollten Sie im Vorfeld mit allen Beteiligten diskutieren.

Tipp Notruflotse: Passendes Notrufsystem in 4 Minuten finden Manchmal fragen sich alleinlebende, ältere Menschen: Was ist, wenn ich stürze und keiner kriegt es mit? Auch Angehörige treibt oft die Angst um, dass ein geliebter Mensch unbemerkt zu Schaden kommt. Abhilfe schaffen können Notrufsysteme, die es als mobile Version gibt, mit App für Angehörige oder als klassischen Hausnotruf inkl. Verbindung zu einer 24h-Notrufzentrale. Welches das für Sie passende Modell ist, können Sie in nur vier Minuten über den kostenlosen Notruflotsen von pflege.de herausfinden.

Die Vor- und Nachteile von Mehrgenerationenhäusern

  • alle Parteien bewahren sich ihre Unabhängigkeit
  • Altenpflege kann effizient organisiert werden
  • Senioren können länger zuhause wohnen bleiben
  • kostengünstiger als die Unterbringung in einer Einrichtung
  • die Generation der berufstätigen Eltern wird teilweise von der Kinderbetreuung entlastet
  • Konfliktpotential durch die räumliche Nähe
  • Belastung für die „Sandwich-Generation“, v. a. die Frauen, die es allen Recht machen wollen und dabei ihre eigenen Bedürfnisse vernachlässigen
  • Hinauszögern der Inanspruchnahme professioneller ambulanter Pflege

Ihr eigenes Mehrgenerationenhaus – Kosten

Vielleicht überlegen Sie, ob Sie Ihre Eltern in Ihr Haus aufnehmen oder gemeinsam ein Haus kaufen, in dem die Generationen zusammenleben. Das kann sich auch steuerlich lohnen. Wenn Kinder z. B. eine Immobilie kaufen und die Eltern darin eine abgeschlossene Wohnung mieten, hat das steuerliche Vorteile. Sie können dann einen Teil der Anschaffungs- und Renovierungskosten der Immobilie von der Steuer absetzen.

Info

Erwerb einer Immobilie innerhalb der Familie

In vielen Familien ist es eher die ältere Generation, die über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, um eine Immobilie zu erwerben. So können auch Eltern erwägen, ihren Kindern den Kaufbetrag für die Immobilie vorzuschießen. Mal als Darlehen, sodass die Kinder die Zinsen steuerlich geltend machen können, mal als zinslosen Kreditvertrag.

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So oder so kann es sich für Familien lohnen, gemeinsam eine Immobilie zu erwerben und darin zusammen zu wohnen. Zwar müssen die Mieteinnahmen versteuert werden, aber die Kinder können als Eigentümer auch alle Aufwendungen, die mit Erwerb und Instandhaltung der vermieteten Wohnung anfallen, als Werbungskosten absetzen. Übersteigen diese Werbungskosten die eingenommene Miete, können diese Kosten als Verluste bei der Steuer geltend machen.

Folgende Kosten sind abzugsfähig:

  • Kreditzinsen
  • Renovierungsmaßnahmen
  • Betriebskosten
  • Abschreibung des Objekts: Je nach Alter 2 bis 2,5 Prozent der Anschaffungskosten (ohne Grundstück) pro Jahr

Mehrgenerationenhaus – Kosten

In vielen Städten gibt es inzwischen Häuser und Wohnanlagen, in denen mehrere Generationen gemeinsam wohnen. Vielleicht kommt diese Art des gemeinschaftlichen Wohnens auch für Sie in Frage? Oft steht hinter solchen Wohnprojekten eine Genossenschaft, die den Bau oder Umbau plant und sich auch um die gemeinsame Verwaltung kümmert. Diese Häuser oder Wohnanlagen bieten einige Vorteile, die für Sie vielleicht interessant sind:

  • Barrierefrei Wohnen
  • Ökologische Zielsetzungen
  • Gegenseitige Hilfe
  • Gemeinsame Organisation

Bedenken müssen Sie allerdings, dass die Kosten für eine Wohnung beim Mehrgenerationenwohnen etwas höher sind als die ortsübliche Miete, denn einige Posten kommen hier hinzu:

  • Wenn Sie Mitglied in einer Genossenschaft werden, kann eine einmalige Einlage durchaus mehre tausend Euro betragen. Damit erwerben Sie Anteile an der Wohnanlage, die Sie im Regelfall vererben oder verkaufen können.
  • Bei einem Neubauvorhaben müssen Sie bedenken, dass Sie anteilig auch für alle Bau- und Baunebenkosten verantwortlich sind.
  • Sie tragen später neben den Nebenkosten Ihrer eigenen Wohnung auch anteilig jene für Gemeinschaftsräume, Gartenarbeiten und Dienstleistungen wie Reinigung, Hausmeisterdienste, etc.

Tipp Steuervorteile nutzen

Wenn Ihre Eltern und Sie miteinander im selben Haus, aber in abgeschlossenen Wohnungen wohnen, brauchen Sie beide ein ordentliches Mietverhältnis, damit Sie Steuervorteile nutzen können. Dazu gehören ein Mietvertrag und die regelmäßige Überweisung der Miete.

Senioreneinrichtungen in Deutschland

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Mehrgenerationenhäuser – Jung und Alt gemeinsam unter einem Dach im Mehrgenerationenhaus

Ein Mehrgenerationenhaus fördert mit seinen architektonischen Gegebenheiten das Zusammenwohnen von Jugend und Alter. Praktisch: Oft übernehmen die Senioren einen Teil der Kinderbetreuung, während die jüngere Generation den Älteren bei anderen Dingen des Alltags zur Seite steht. Teilen: Drucken: Bernd Borchardt Jonas von der Hude

Ein Mehrgenerationenhaus ist praktisch, komfortabel und als Wohnform in den letzten Jahren stark im Kommen. Unter einem Mehrgenerationenhaus versteht man ein Gebäude, in dem sich Bewohner unterschiedlichen Alters und sozialem Status begegnen und miteinander leben. Aufgrund seiner architektonischen Anreize wie Gemeinschaftsräume oder Treffpunkte im Hof fördert das Mehrgenerationenhaus den Kontakt der Bewohner untereinander. Der Begriff Mehrgenerationenhaus bezeichnet dabei keinen bestimmten Bautypus: Ein Mehrgenerationenhaus kann ein Altbau oder ein eigens errichteter Neubau jeden Baustils sein. Aber: Das Mehrgenerationenhaus hat in der Regel mindestens zwei oder mehr separate Wohneinheiten, der erwähnte Treff für die Bewohner ist dabei optional.

Eigenschaften des Mehrgenerationenhauses

Brettgeschichten

Im Mehrgenerationenhaus leben die Bewohner in ihren eigenen Räumlichkeiten, denn die Häuser sind keine betreute Einrichtung, sondern setzen auf die Unterstützung der Hausgemeinschaft untereinander. Üblicherweise leben die Senioren im Erdgeschoss, Singles, Paare oder Familien in den oberen Ebenen. Gut zu wissen: Wohnprojekte nach Art der Mehrgenerationenhäuser können vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert werden. Informationen zu den Vorraussetzungen gibt es auf der Website des Ministeriums.

Räume wie Gemeinschaftsküche, Sporthallen oder Gästezimmer werden im Mehrgenerationenhaus nach vereinbarten Regeln genutzt. Ein Mehrgenerationenhaus bewohnen junge und alte Menschen, um die vielfältigen Vorteile früherer Großfamilien auch in heutiger Zeit nutzen zu können.

Vorteile:

Wer im Mehrgenerationenhaus lebt, entscheidet sich bewusst für ein Miteinander im Alltag, ist selten allein und kann auf die Hilfe anderer zählen. Jungen Familien kommen zum Beispiel Angebote zur Kinderbetreuung im Mehrgenerationenhaus zugute, wenn ältere Menschen dabei die Funktion von Großeltern übernehmen. Im Gegenzug können Senioren auf die Jüngeren zählen, wenn es ums Einkaufen, Kochen oder andere Gemeinschaftstätigkeiten im Mehrgenerationenhaus geht. Weitläufige Gärten, große Hobbyräume und Gemeinschaftszimmer kommen im Mehrgenerationenhaus wiederum jedem zugute.
Weiterer Vorteil: Das Wohnen im Mehrgenerationenhaus ist eine verhältnismäßig junge Bewegung. Viele Projekte existieren erst seit wenigen Jahren. Entsprechend modern und komfortabel sind daher die weitaus meisten Mehrgenerationenhäuser ausgestattet: Gute Wärmeisolierung oder gar eine Photovoltaikanlage senken häufig die Energiekosten der Bewohner im Mehrgenerationenhaus und schonen so den Geldbeutel von allen.

positiv:

  • Leben in Gemeinschaft
  • Nachbarschaftliche Hilfe
  • Moderne Gebäude mit Privat- und Gemeinschaftsräumen

Nachteile:

Wer Ruhe sucht, sollte sich nicht für ein Mehrgenerationenhaus entscheiden. Zwar ist ein Mehrgenerationenhaus immer so geplant, dass man sich auch in seine Privaträume zurückziehen kann, das gemeinschaftliche Wohnen bildet aber den Kern. Wer versprochen hat, mehrmals wöchentlich Einkaufsdienste für ältere Mitbewohner zu übernehmen oder vormittags die Kinder zu hüten, wird sich im Mehrgenerationenhaus auch daran halten müssen. Täte er das nicht, fiele im Mehrgenerationenhaus das Konzept des Wohnprojekts nach und nach in sich zusammen.
Zum Leben im Mehrgenerationenhaus gehört außerdem ein gesundes Maß an Gesprächs- und Konfliktbereitschaft. Das Leben im Mehrgenerationenhaus geht selten ohne kleine Unstimmigkeiten vonstatten. Denn in einem Mehrgenerationenhaus leben Sie nicht nur nebeneinander wie im herkömmlichen Mehrfamilienhaus, sondern vor allem miteinander.

negativ:

  • Verpflichtungen gegenüber der Hausgemeinschaft
  • Gesprächs- und Konfliktbereitschaft notwendig

Fazit

Ob ein Mehrgenerationenhaus sinnvoll für einen ist, hängt ganz von individuellen Bedürfnissen und Erwartungen ab. Wenn Sie beispielsweise alleinerziehend Unterstützung bei der Kinderbetreuung oder als Senior Hilfe beim Einkaufen benötigen und dafür bereit sind, im Gegenzug auch Dienste für andere zu übernehmen, kann ein Mehrgenerationenhaus genau das Richtige für Sie sein. Wer dagegen viel Wert auf Privatsphäre oder Ruhe legt, ist im Mehrgenerationenhaus dagegen eindeutig falsch und sollte sich besser nach anderen Wohnformen umsehen.

Geeignet für:

• Familien mit Kindern
• Alleinerziehende
• Senioren
• Alleinstehende, die nicht allein leben möchten

Wenn mehrere Generationen unter einem Dach zusammen leben, ist das manchmal eine Katastrophe. Ich kenne das. In unserem Haus wohnen drei Generationen (meine Großeltern, meine Eltern und wir die Kinder).
Manchmal überlege ich: „Warum kann ich nicht ohne Verbote und Befehle leben?!“
Ist das nicht zu streng, wenn ich aus der Schule nach Hause komme und meine Mutter ruft: „Leere den Mülleimer aus! Räume dein Zimmer auf! Koch das Abendessen! …“ – Ich bin doch so müde!
Und Verbote meines Vaters? Heute kein Computer. Kein Fernsehen! Am Wochenende gehst du auf keinen Fall raus! Du bleibst zu Hause! …
Meine Großeltern? Noch schlechter. Keine laute Musik. Im ganzen Haus muss total still sein – wie in einem Grab! Ich darf mich kaum schminken. Ich trage keine engen Jeans und kein kurzes oder hautenges T-Shirt!
Ich bin so sauer! Auf ganze Welt!
Ich schimpfe und bin sehr nervös. Dann denke ich über mein Leben nach…
Und habe festgestellt, dass sie auch Recht haben. Sie wollen uns doch nur helfen. Nichts mehr – bloß helfen.
Ich bin auch manchmal auf meine Eltern, ohne einen Grund zu haben, sauer. Das tut mir leid.
Meine Mutti hat mir vor ein paar Monaten gesagt: „Wenn du deine Kinder haben wist, wirst du dann Verständnis für meine Verbote und Befehle haben. Das hat mir vor mehreren Jahren auch meine Mutter gesagt. Jetzt verstehe ich das.“

Mehrere Generationen die gemeinsam in einem Haushalt leben, war in früheren Zeiten ein alltägliches Bild. Großeltern, Eltern, Kinder, Enkelkinder und häufig auch Schwiegereltern unter einem Dach. Auch heute gibt es noch Familien, bei denen sich unterschiedliche Generationen ein zu Hause teilen. Schöne Momente, des glücklichen Zusammenlebens, werden oft überschattet von Meinungsverschiedenheiten auf Grund unterschiedlicher Einstellungen und Ansichten der verschiedenen Generationen.

Es stellt sich also die Frage, ob ein Zusammenleben von jung und alt unter einem Dach überhaupt möglich ist. Ein klares „ja“ sollte hierbei die Antwort sein.

Viele Generationen – viele Konflikte?
Menschen, die in unterschiedlichen Epochen aufwachsen, werden auf unterschiedliche Art von Zeitgeist, Bräuchen, Sitten und Modeerscheinungen ihrer Zeit geprägt. Dies führt zu unterschiedlichen Meinungen, Einstellungen und Ansichten in den Bereichen Lebensführung, Arbeitseinstellung, Aussehen und ähnlichem.

Treffen die unterschiedlichen Generationen, mit ihren individuellen Einstellungen aufeinander, bringt dies häufig Konflikte und Meinungsverschiedenheiten mit sich. Erziehungsfragen, Haushaltsführungen und der Lebenswandel sind wohl die kritischsten Themen zwischen jung und alt.

Auch Konflikte zwischen Ehepartnern und deren Schwiegereltern sind unabdinglich. Mütter sehen die Frauen ihrer Söhne oft als Konkurrenz. Verständlich, dass keine Frau für den Sohnemann gut genug zu sein scheint. Meinungsverschiedenheiten und Streitigkeiten sind leider häufig vorprogrammiert.

Wo Probleme, da auch Lösungen
Ein Patentrezept im Umgang mit anderen Generationen gibt es leider nicht. Mit kleinen Tipps und Tricks lässt sich das Zusammenleben jedoch enorm erleichtern. Klare Regeln und Strukturen können dabei helfen. Sie stecken die Bereiche jedes einzelnen ab und tragen dazu bei, dass sich jeder innerhalb seiner „Grenzen“ frei bewegen kann. Regelmäßige Zusammenkünfte aller Familienmitglieder tragen dazu bei, dass Probleme ausgesprochen werden können und gemeinsam nach Kompromissen und Lösungen gesucht werden kann.

Toleranz, Akzeptanz und eine gute Mischung aus Nähe und Distanz sind das beste Mittel für ein friedliches Zusammenleben. Jedes Familienmitglied soll die Möglichkeit haben, seine individuellen Ansichten und Meinungen zu haben und diese auch zu vertreten. Das verhindert, dass die Personen sich unterdrückt fühlen und deshalb versuchen, ihre Ansichten mit Gewalt durchzubringen.

Ein großer Vorteil, des Zusammenlebens unterschiedlicher Generationen ist, dass Personen verschiedenen Alters stark voneinander profitieren können, wenn sie dies zulassen. Jede Generation macht ihre Erfahrungen, gewinnt Eindrücke, hat Stärken und auch Schwächen. Der Erfahrungsaustausch zwischen jung und alt kann nützlich für alle Seiten sein, ist interessant und manchmal auch amüsant.

Wie jede Beziehung, hat auch die zwischen jung und alt, positive und negative Seiten. Wichtig ist es, die Schwächen des anderen so gut wie möglich zu akzeptieren und die Stärken für ein positives, gewinnbringendes Zusammenleben zu nützen. Nur so können jung und alt glücklich vereint unter einem Dach zusammenleben und voneinander in vielerlei Hinsicht profitieren.

Autorin: Sandra Ehold

Alle unter einem Dach? Das war einmal

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Die Familien in Deutschland rücken auseinander. Immer seltener kommt es vor, dass zwei oder gar drei Generationen unter einem Dach zusammen leben, wie eine Studie des Statistischen Bundesamtes zeigt.

Nicht nur die Zahl der Haushalte mit Kindern geht danach seit 20 Jahren kontinuierlich zurück. Auch wohnen Erwachsene kaum noch mit ihren Eltern zusammen. Und fast gänzlich ausgestorben sind Haushalte, in denen Kinder, Eltern und Großeltern zusammen wirtschaften. Den familiären Beziehungen scheint die Distanz indes gut zu tun. Denn allen Umfragen nach verstanden sich die Generationen hierzulande noch nie besser.

In fast 72 Prozent aller Haushalte lebt heutzutage nur noch eine Generation; dabei handelt es sich entweder um Paare oder Singles. Von den sogenannten Mehrgenerationenhaushalten entfällt der Löwenanteil auf Eltern mit ihren ledigen Kindern. Viel seltener lebt die mittlere Generation mit ihren betagten Eltern zusammen: Lediglich 0,7 Prozent aller Haushalte entfällt auf diese Konstellation. Und nur noch jeder 200. Haushalt umfasst drei oder mehr Generationen. Damit schrumpfte die Quote der Haushalte, in denen Kinder, Eltern plus Großeltern zusammen leben, binnen zwei Jahrzehnten um mehr als 40 Prozent. Gab es 1995 noch mehr als 350.000 solcher Großfamilien, die einen Haushalt bildeten, sind es inzwischen nur noch 209.000. Dabei hinken ländliche Regionen dem gesellschaftlichen Trend hinterher. Während in Dörfern und Kleinstädten immerhin noch in jedem dritten Haushalt zwei oder noch mehr Generationen zusammen wohnen und wirtschaften, gilt dies für Großstädte nur noch für 22,5 Prozent der Haushalte. Vor allem die Konstellation „Kinder, Eltern und Großeltern“ passt offenbar nicht zum großstädtischen Leben.

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Dass erwachsene Kinder mit ihren Eltern zusammen wohnen, kann ganz unterschiedliche Gründe haben. Wenn beispielsweise Berufsstarter heiraten, Kinder bekommen und mit wenig Geld auskommen müssen, kann es finanziell sinnvoll sein, zunächst im Elternhaus zu bleiben. Außerdem bietet das Zusammenleben die Möglichkeit, sich gegenseitig zu unterstützen. Dabei scheinen häufiger die Älteren den Jüngeren unter die Arme zu greifen als umgekehrt. Denn das Gros der Senioren ist fit genug, nicht nur sich selbst zu versorgen, sondern auch der mittleren und jüngeren Generation im Alltag zu helfen: Lediglich sechs Prozent der Älteren, die mit ihren erwachsenen Kindern und Enkeln unter einem Dach wohnen, beziehen Pflegegeld.

Überproportional hoch ist der Anteil der Alleinerziehenden, die mit ihren Kindern und ihren Eltern eine Wirtschaftsgemeinschaft bilden. Ihr Anteil an allen Haushalten mit mindestens drei Generationen liegt bei knapp 40 Prozent. In diesen Fällen sei zu vermuten, dass die mittlere Generation nach einer Trennung vom Partner „wieder stärker auf das Solidaritätsnetz der Herkunftsfamilie zurückgegriffen hat“, sagte der Präsident des Statistischen Bundesamtes Dieter Sarreither. Dagegen scheint die Unterstützung der Älteren eher im Vordergrund zu stehen, wenn die mittlere Generation nur mit einem Älteren im Haushalt lebt. Bei dieser Konstellation sind die Senioren im Durchschnitt schon 77 Jahre alt und der Anteil Pflegebedürftiger liegt bei 18 Prozent. Häufig handelt es sich nach Einschätzung der Bevölkerungsexperten um verwitwete Personen – die so ganz einfach der Einsamkeit entfliehen.

Wenn sie die Wahl hätten, würde sich ein Fünftel der Eltern in Deutschland nicht noch einmal für Kinder entscheiden. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov hervor. Als Hauptgründe nennen Mütter und Väter zu wenig Betreuungsmöglichkeiten, eingeschränkte persönliche Entfaltung und Schwierigkeiten beim beruflichen Aufstieg. Bereute Elternschaft tut der Zuneigung zum Nachwuchs jedoch keinen Abbruch. Fast alle Eltern (97 Prozent) gaben an, ihre Kinder zu lieben.

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Zweifel am „Projekt Kind“ haben vor allem Mütter und Väter, die nicht mehr zusammenleben, ein geringes Einkommen haben oder wenig Hilfe von Familie oder Freunden bei der Kinderbetreuung bekommen. Viele arbeiten in Teilzeit oder haben ihren Job wegen ihrer Kinder an den Nagel gehängt.

Doch nicht alle bereuten die Entscheidung für ein Kind komplett, schränkt Studienleiter Holger Geißler ein. „Das ist nur ein Teil, andere sind eher ambivalent und können dem Familienleben auch positive Seiten abgewinnen.“ Den Wert von einem Fünftel frustrierter Eltern – Männer gleichermaßen wie Frauen – hält Geißler für sehr realistisch. So seien statistisch gesehen zum Beispiel 20,3 Prozent aller Eltern in Deutschland heute alleinerziehend.

Fast drei Viertel (73 Prozent) der befragten Mütter und Väter würden sich dagegen sofort wieder für Kinder entscheiden. Ihre Elternschaft bereitet den meisten große Genugtuung.

Mehrgenerationenhaus | Generationskonflikte | Vorteile | Nachteile

Beziehungen zwischen Familienangehörigen sind in den meisten Fällen die engsten und damit auch längsten, die sich innerhalb eines Menschenlebens entwickeln. Sie zeichnen sich durch ein besonderes Zusammengehörigkeitsgefühl aus, bieten Unterstützung und Solidarität und begleiten uns ein Leben lang.

Nichts desto trotz kann es gerade in diesem starken Verbund zu Streitereien und Problemen kommen, die sich eben durch jenen engen Kontakt entwickeln. Vor allem im sogenannten 3-Generationen-Haushalt gilt es daher darauf zu achten, entsprechend viel Rücksicht aufeinander zu nehmen, Freiraum zu bieten und aufeinander einzugehen, damit die Wohnsituation angenehm für alle Bewohner bleibt.

In einem sogenannten Generationenhaus wohnen Menschen unterschiedlicher Altersgruppen zusammen. Häufig handelt es sich dabei um Eltern, Großeltern und Kinder, die jedoch eigene Wohneinheiten haben. Lediglich Gemeinschaftsbereiche wie Wohnzimmer, Badezimmer, Küche oder Garten werden gemeinsam genutzt.

Umsetzungen eines solchen Hauses gibt es viele, sie verfolgen jedoch alle dieselbe Idee: Menschen aller Altersklassen leben gemeinsam unter einem Dach, unterstützen sich im Alltag und teilen sich den vorhandenen Wohnplatz.

Vorteile eines Mehrgenerationenhauses

Jeder Mitbewohner eines Mehrgenerationenhauses kann unterschiedliche Vorteile genießen. So können Eltern beispielsweise darauf vertrauen, dass die Großeltern während ihrer Abwesenheit auf die Kinder aufpassen. Das spart Betreuungskosten, zudem wird die Kinderbetreuung von Personen übernommen, die bekannt sind und denen vertraut werden kann. Ältere Bewohner profitieren hingegen davon, dass die jüngeren Generationen Aufgaben für sie übernehmen, die sie aufgrund ihres Alters nur noch schwer durchführen können.

Kinder können sich außerdem über einen Haushalt freuen, in dem sie stets jemanden zum Spielen finden, zudem können sie langfristig den Kontakt zu ihren Großeltern aufbauen und halten, was ansonsten über die Jahre oftmals schwierig wird. Gleichzeitig bleibt die Eigenständigkeit aller Mitbewohner aber vollständig erhalten – wer also alleine sein möchte, der kann sich zurückziehen, wer hingegen gemeinsame Zeit verbringen möchte, der findet stets einen Ansprechpartner.

Nachteile eines Mehrgenerationenhauses

Trotzdem hält das Zusammenleben mit anderen Generationen auch einige wichtige Nachteile bereit, die im Vorfeld nicht vernachlässigt werden sollten. Unumgänglich ist es meist, dass es in einem Generationenhaushalt zu Konflikten kommt – denn hier treffen Menschen verschiedener Altersklassen und Anschauungen aufeinander. Problematisch kann es insbesondere bei Themen wie der Kindererziehung oder der Aufteilung der Aufgaben geben.

Umso wichtiger ist es also, dass sich alle Mitbewohner darüber im Klaren sind, welche Pflichten und Rechte sie im Haushalt haben. Schwierig kann es darüber hinaus werden, geeignete Räumlichkeiten zu finden und diese fair aufzuteilen. Tatsächlich beschäftigen sich mit dieser Frage bereits vermehrt Architekten und staatliche Institute, die sich auf die Umsetzung von Generationenhäusern spezialisiert haben. Ein zentraler Aspekt hierbei ist beispielsweise die Barrierefreiheit, aber auch genügend Platz und eine gute Lage sind wichtig.

Vorteile Nachteile
Es ist immer etwas los, es gibt stets interessante Gesprächspartner Unterschiedliche Ansichten, insbesondere bei Erziehungsfragen
Zeit kann optimal aufeinander abgestimmt werden – haben die Eltern mal keine Zeit, um den Nachwuchs zu hüten, so springen die Großeltern ein Persönliche Freiheiten müssen unter Umständen eingeschränkt werden
Familie hält zusammen und unterstützt sich Jeder Einzelne hat klar definierte Pflichten, die eingehalten werden müssen
Finanzielle Entlastung – die Bewohner teilen sich die Kosten und können in der Regel deutlich günstiger leben, ohne auf etwas verzichten zu müssen Es kommt häufig zu Reibereien aufgrund der unterschiedlichen Generationen und Erfahrungen

Generationskonflikte

Sobald Kinder Eltern werden, ändert sich die komplette Familienstruktur. Mehr und mehr rückt nun die junge Familie in den Mittelpunkt, während die Älteren von ihren bisherigen Plätzen verdrängt werden. Das kann vor allem für Großeltern schwierig werden, denen das Zepter auf diesem Weg mehr und mehr aus der Hand genommen wird. Andererseits haben junge Eltern oft Probleme damit, wenn die ältere Generation ihnen ungefragt Ratschläge gibt. Das wohl größte Streitthema diesbezüglich ist die Kindererziehung.

  • Kindererziehung im Generationenhaushalt
    Gerade die Kindererziehung führt in Generationshaushalten immer wieder zu Konflikten. Einerseits sind Großeltern von unschätzbarem Wert für das Familienleben, denn sie können auf einen reichen Erfahrungsschatz zurückblicken, haben häufig Zeit für die Kleinen und sind eine große Unterstützung für den Haushalt. Andererseits gestaltet sich die heutige Erziehung im Vergleich vor ein paar Jahrzehnten doch verhältnismäßig anders, was zwangsläufig zu Unstimmigkeiten führt.
    Welche Erziehungsmethode ist für den Nachwuchs am besten, welche Regeln sollten unbedingt befolgt werden und was gehört sich nach Ansicht der Großeltern überhaupt nicht? Fakt ist, dass sich die Generationen irgendwo zwischen diesen möglichen Unstimmigkeiten (und Gemeinsamkeiten, die es selbstverständlich auch gibt) treffen müssen. Für ein harmonisches Zusammenleben müssen viele Großeltern zunächst akzeptieren, dass heute oft andere Regeln der Erziehung gelten. Viele Opas und Omas schwanken diesbezüglich jedoch zwischen zwei Extremen der Kindererziehung:
    – Entweder verwöhnen Großeltern ihre Enkel und untergraben damit womöglich die Autorität und Erziehungsmethoden der Eltern
    – oder sie wünschen sich eine strengere Erziehung, da sie diese aus ihrer eigenen Kindheit kennen.
    Dies gilt aber keineswegs für alle Großeltern. Denn gerade heutzutage sind viele Menschen der älteren Generation durchaus jung geblieben und entsprechend fit, sie sehen die Erziehung der Enkel daher durchaus locker. Das kann es übrigens auch mit sich bringen, dass die Großeltern einen aktiven Alltag leben, in dem gar nicht immer Zeit und Lust vorhanden ist, um auf die Kids aufzupassen. Umso wichtiger ist daher also eine gute Absprache miteinander, um sich aufeinander einzustellen.
    Darüber hinaus sind es nicht zwangsläufig immer die Großeltern, die „Schuld“ daran tragen, wenn einmal etwas in der Erziehung nicht richtig funktionieren will. Denn schließlich befinden sich Kinder in einer permanenten Entwicklung, testen bewusst ihre Grenzen aus und werden Eltern und Großeltern vielleicht sogar manches Mal gegeneinander ausspielen. In einem solchen Fall heißt es ruhig bleiben und gemeinsam an einem Strang ziehen, damit ein entspanntes Familienleben ohne Stress dauerhaft gelingt.

Kampf der Generationen – Großvater und Enkel beim Armdrücken (Quelle: © Markus Bormann – Fotolia)

  • Streitkultur entwickeln und miteinander reden
    Damit es trotz aller Unterschiede im Mehrgenerationenhaushalt funktioniert, ist Kommunikation das A&O. Wer ein Problem hat, sollte dies keinesfalls in sich hineinfressen, sondern frühzeitig darüber sprechen – auch wenn es sich augenscheinlich nur um eine Lappalie zu handeln scheint. Denn diese Kleinigkeiten werden sich ansonsten anhäufen und führen früher oder später zwangsläufig zu einem großen Streit, der nicht mehr so leicht auszubügeln ist. Sinnvoll ist es daher auch, eine gesunde Streitkultur zu entwickeln.
    Dabei sollten die Beteiligten darauf achten sachlich zu bleiben, Vorwürfe sollten nach Möglichkeit vermieden werden. Rund ums Baby hat diesbezüglich einen weiterführenden Beitrag verfasst, indem weitere wichtige Punkte wie beispielsweise das Finden von Kompromissen, die Vermeidung von Konkurrenzkämpfen und das Zeigen von Verständnis näher erläutert werden.

Stress im Familienalltag – wie lässt sich das Zusammenleben möglichst entspannt gestalten?

Wer im Alltag das Gefühl hat, dass dieser sich stetig belastend auswirkt oder für Unwohlsein und Stress sorgt, der sollte zunächst nach den Gründen und genauen Stressfaktoren suchen. Was läuft gut, was sollte hingegen verändert werden? Als erste Maßnahme kann es bereits helfen, die eigene Routine schriftlich festzuhalten und dabei sowohl Zeitaufwand als auch Empfinden dabei zu notieren.

Darunter fallen ganz alltägliche Aufgaben wie das Bügeln, Wäsche waschen, die Hilfe bei den Hausaufgaben oder die reguläre Arbeitszeit. So wird deutlich, welche großen Zeitfresser es gibt, wo Zeit eingespart werden kann und welche Handgriffe im Alltag vielleicht sogar komplett eingespart werden können.

  • Gemeinsam planen
    Generell ist es sinnvoll, die Planung regelmäßig mit der Familie zu besprechen und die anstehenden Aufgaben am besten auf freiwilliger Basis zu verteilen. Auch Kinder führen ihre Tätigkeiten erfahrungsgemäß viel eifriger aus, wenn sie sich diese selbst ausgesucht haben und sind stolz auf ihre aktive Rolle im Haushalt. Auch kleinere Kinder können bereits in den Familienalltag integriert werden.
    Beispielsweise in der Form, dass gemeinsam an der wöchentlichen Einkaufsliste getüftelt wird oder der Nachwuchs sogar eine eigene kleine Liste zum Abarbeiten bekommt – das macht nicht nur Spaß, sondern entlastet die Eltern auch beim späteren Einkauf. Indem die Familie als Team plant, wird nicht nur jeder automatisch integriert und fühlt sich zugehörig, sondern auch der Stress einzelner Mitglieder wird geringer.

Jahresplanung in Absprache mit der ganzen Familie (Quelle: © RRF – Fotolia)

  • Nicht zu eng planen
    Ein guter Zeitplan funktioniert oftmals nur dann, wenn er nicht allzu eng erarbeitet wurde. Pufferzonen sind nötig, falls doch einmal etwas dazwischenkommt und weitere Termine sich automatisch nach hinten verschieben. Gerade in einem 3-Generationen-Haushalt, indem die Tagesabläufe aller Bewohner durchaus sehr unterschiedlich ausfallen, sollten diese Puffer unbedingt eingeplant werden. Zudem darf und sollte im Wochenplan ruhig auch etwas Müßiggang integriert werden, damit niemand sich gehetzt fühlt.
  • Flexibel bleiben
    Zwar lässt sich nicht jede Aufgabe im Alltag variieren, einzelne Termine können aber durchaus umgestellt werden. Manchmal macht es einfach Sinn, verschiedene Aufgaben spontan zu tauschen, um so letztendlich Zeit zu sparen und auf Unvorhergesehenes reagieren zu können.
  • Gemeinsam aktiv werden
    Insbesondere für Kinder ist es wichtig, die Hausarbeit und den Familienalltag von einer möglichst positiven Seite kennenzulernen. Sie lernen durch das Erleben – ist die Mutter also gestresst, während sie kocht, putzt und immer wieder von einem Raum in den anderen hetzt, so werden sie die Hausarbeit als etwas Negatives mit hohem Stressfaktor betrachten. Dementsprechend ungern werden sie später also selbst helfen wollen. Besser ist es daher, dass die Kinder von Anfang an in die Aufgaben eingebunden werden, was auch den Vorteil hat, dass die Eltern nicht ständig ihre Arbeit unterbrechen und nach ihnen sehen müssen.
    Zudem macht es Kindern Spaß, wenn sie helfen dürfen und das Gefühl haben, schon selbst „Erwachsenen-Aufgaben“ übernehmen zu können. Generell sind außerdem die Großeltern ein großer Pluspunkt, der dem Stress entgegenwirken kann. Sie können auf die Kinder aufpassen und die Eltern so entlasten oder ihnen sogar regelmäßig Zeit geben, Tage nur zu zweit als Paar zu verbringen.

Mehrgenerationenhaus: Das sind Vorteile

Unser Familienleben hat sich in den letzten Jahrzehnten gewaltig verändert. Die Großfamilie mit mehreren Generationen unter einem Dach scheint ausgestorben, selbst Vater, Mutter, Kind ist heute nicht mehr selbstverständlich. Allein durch die Arbeitsmarktsituation sind viele Eltern gezwungen, ein Wochenendfamilienleben zu führen. Natürlich darf man die Situation auch nicht zu verklärt sehen, aber wenn Oma und Opa mit ihren Kindern und Enkelkindern unter einem Dach wohnen, vereinfacht sich schon vieles – für beide Seiten. Um hier auszugleichen, hat man deutschlandweit rund 500 Mehrgenerationenhäuser ins Leben gerufen. Ein voller Erfolg.

Viele Jugendliche engagieren sich ehrenamtlich

Profitieren davon soll möglichst jeder im Stadtteil oder Landkreis. Der Kerngedanke, der dahinter steht: Menschen aller Altersstufen sollen in den Mehrgenerationenhäusern, die über ganz Deutschland verteilt sind, eine Begegnungs- und Aktionsstätte finden. Notfall- und Randzeitenbetreuung für den Nachwuchs, konkret am Bedarf vor Ort ausgerichtet, Nachhilfe-, Kultur- und Sportangebote, ein offener Treff für alle und jeden und Vermittlung von Erziehungsthemen. Bundesweit gibt es über 10.000 verschiedene Workshops, Treffs und Kurse für Jung und Alt. Nicht zuletzt realisierbar durch über 16.000 Freiwillige, viele davon Jugendliche, die auf Augenhöhe gemeinsam mit den Festangestellten ehrenamtlich erst so einiges ermöglichen. Und zwar nicht nur ab und zu mal, sondern regelmäßig und langfristig. Rund einhundert Stunden pro Haus und Woche werden von engagierten Mitmenschen übernommen, wobei besonders darauf Wert gelegt wird, dass Hauptamtliche und Ehrenamtliche auf Augenhöhe zusammenarbeiten.

Das Suchen und Finden einer Herausforderung

Es gibt etwas, das nennt sich „Engagementforschung“. In diesem Rahmen hat man festgestellt, dass häufig ein Schicksalsschlag zu sozialem Engagement führt. Doch auch der Wunsch, im Privaten etwas zu verwirklichen, was man sich schon immer für sich vorstellen konnte, etwas zu lernen, was man schon immer lernen wollte, kann ein Grund sein. Oder einfach nur die Suche nach Gemeinsamkeit. Mariella Gräfin Faber-Castell, Schauspielerin und „Patentante“ eines Mehrgenerationenhauses in Berlin, ist stolz auf das, wie sie sagt, „fantastische Projekt“. „Gerade für die älteren Menschen ergibt sich mit dem Mehrgenerationenhaus die Möglichkeit, der oft entstehenden Einsamkeit zu entkommen.“ Leihgroßeltern, die gerne die Kinder betreuen, sie bei Hausaufgaben und beim Lernen unterstützen oder den Größeren auch mal bei der Bewerbung helfen, junge Menschen, die im Gegenzug das Handy oder den Computer erklären, so sieht die optimale Partnerschaft aus.

Lebenserfahrung weitergeben

Ein besonders schönes Projekt hat in diesem Zusammenhang das Mehrgenerationenhaus in Lübeck-Eichholz vorzuweisen, die sogenannten Senioren-Lotsen, die sich Jugendlicher mit Migrationshintergrund annehmen und im Rahmen dieser Patenschaft nicht nur bei der Berufsorientierung oder bei Behördengängen unterstützen, sondern zeitgleich auch das Selbstwertgefühl und die Sprachkenntnisse der jungen Leute aus den verschiedensten Ländern stärken. Im Gegenzug erhalten die Senioren praktische Hilfe bei den Dingen, die ihnen selbst nicht mehr so leicht von der Hand gehen, zum Beispiel im Garten oder im Haushalt. Eine klassische Win-win-Situation. Genau wie die „Neighborhood Women“ des Mehrgenerationenhauses in Zwickau. Langzeitarbeitslose Frauen der Generation 50plus unterstützen hier Alleinerziehende und bringen dabei ihre Erfahrung mit Kindern, aber natürlich auch mit Lebenskrisen helfend ein. Sie selbst haben wieder eine Aufgabe, die ihr Vertrauen in sich stärkt und ihnen die eigenen Qualitäten aufzeigt – in der Hoffnung, diese beruflich doch wieder nutzen zu können.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist auch hier das Ziel

„Das Thema Mehrgenerationenhäuser ist modellartig eines, mit dem wir zeigen, wie wir es schaffen können, den Zusammenhalt der Generationen nach vorne zu bringen“, so unsere Bundeskanzlerin. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt fast die Hälfte der bestehenden Mehrgenerationenhäuser seit einigen Jahren aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und zwar vor allem die Häuser, die ganz konkret Angebote und Projekte vorweisen können, die die Integration in den Arbeitsmarkt verbessern. Wobei hier in erster Linie natürlich Jugendliche und Mütter gemeint sind. Das besondere Augenmerk liegt ganz klar wieder bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Ein schlechtes Gewissen ist fehl am Platz

Die Betreuungsangebote werden, statistisch gesehen, am meisten von Kindern im Alter von sechs bis neun Jahren genutzt. Sie machen rund 37 Prozent aus, dicht gefolgt von den Kindern ab drei und Jugendlichen zwischen zehn und 14. Dabei soll das Mehrgenerationenhaus kein Ersatz für Kindergarten oder Hort sein. Stattdessen steht die Flexibilität im Vordergrund, wodurch Betreuungsengpässe zum Beispiel bei Überstunden, Krankheit oder Schichtarbeit aufgefangen werden können. Oder aber auch einfach nur am Samstag in Ruhe eingekauft oder renoviert werden kann, während die Kinder nicht abgeschoben sind, sondern ihren Spaß haben. Von dem sie ebenfalls profitieren können, da ist sich der Göttinger Neurobiologe Professor Gerald Hüther sicher: „Wir wissen, dass die neuronalen Schaltungen eines Kindes sich nicht von allein entwickeln. Die hochkomplexen Netzwerke entstehen erst dadurch, dass das Gehirn genutzt wird. Die Beziehungen zu anderen Menschen – zu möglichst unterschiedlichen Menschen – bringen diese Entwicklung am besten und effektivsten voran.“ Die Mehrgenerationenhäuser bieten Halt und Orientierung, vermitteln Werte wie Toleranz, Rücksicht, Nächstenliebe und Respekt und schaffen damit einen Raum, in dem Gemeinschaft gelebt werden kann.

Vor- und Nachteile von einem Mehrgenerationenhaus

Die Vorteile eines Mehrgenerationenhauses

Wenn Sie mit dem Kauf einer Immobilie Ihre komplette Familie praktisch unter einem Dach zusammenbringen wollen, sollten Sie daran denken das ein Mehrgenerationenhaus nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile für jeden Einzelnen mit sich bringen kann. Einige Vor- und Nachteile können Sie in der nachfolgenden Anleitung lesen.

  • Ein wesentlicher Vorteil eines Mehrgenerationenhauses dürfte sein, dass die anfallende finanzielle Last, für Nebenkosten und Abtrag usw., auf mehrere Schultern verteilt werden kann.
  • Vom Sohn, der gerade seine Lehre beendet hat, über Ihren Lohn bis hin zur Rente Ihrer Eltern kann in einem Mehrgenerationenhaus monatlich einiges Geld zusammenkommen. Wenn dann jeder etwas von seinem Einkommen abgibt, sollte die Finanzierung nicht allzu schwer fallen. Wenn Sie Vor- und Nachteile dann gegenüberstellen, dürfte der finanzielle Aspekt ein klarer Vorteil sein.
  • Als Nächstes können Sie gemeinsame Einkäufe tätigen. Alle Familienmitglieder können zusammen einkaufen und sich beim Tragen der Einkäufe anschließend behilflich sein.
  • Dann ist die gegenseitige Hilfe ein großer Pluspunkt für ein Mehrgenerationenhaus. Wenn Ihre Eltern mal nicht mehr so gut mit den täglichen Hausarbeiten zurechtkommen, sollte sich eigentlich immer ein Familienmitglied finden lassen, welches hilfreich unter die Arme greifen kann.
  • Wer wirklich hochwertige Bilder machen möchte, egal ob von architektonisch …

Die Nachteile des Zusammenwohnens

  • Bei den Nachteilen eines Mehrgenerationenhauses dürfte wohl die fehlende Privatsphäre eine große Rolle spielen. Sollte der Sohn einmal Besuch von seinen Freunden erhalten und etwas über die Stränge schlagen, wird das wohl den anderen Familienmitgliedern nicht verborgen bleiben.
  • Auch der Freund der Tochter muss sich wohl erst einmal den strengen Blicken der ganzen Familie aussetzen, bevor er die Tochter das erste Mal ausführen darf.
  • Also bei den Vor- und Nachteilen eines Mehrgenerationenhauses ist ein ganz klarer Nachteil, dass es fast unmöglich erscheint, ein persönliches Geheimnis wirklich für sich zu behalten.
  • Denn egal, wie tolerant die Eltern oder Großeltern sind, wenn der Sohn nachts um 23.00 Uhr mit seinen Freunden ein Lied anstimmt, wird am nächsten Tag sicherlich eine Unterredung mit den Eltern oder Großeltern stattfinden.

Entscheiden Sie selbst, welche Punkte Ihnen die wichtigsten sind bei der Entscheidung für oder gegen ein Mehrgenerationenhaus.

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