Matratze stiftung warentest 2017

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BODYGUARD® ­im Matratzentest

Stiftung Warentest untersucht Onlinematratzen im Matratzen-Test

Stiftung Warentest testete die BODYGUARD® Anti-Kartell-Matratze erstmals im Juli 2015. Der anschließende Verkaufserfolg rief zahlreiche Nachahmer auf den Plan. Immer mehr Onlinehändler bieten mittlerweile Einheitsmatratzen an, die bequem nach Hause geliefert und bei Nichtgefallen wieder zurückgegeben werden können. Die BODYGUARD® Anti-Kartell-Matratze überzeugt – auch im Vergleich mit namhaften Markenherstellern – wiederholt mit Bestnoten. In „test“ 10/2018 wurde sie mit der Spitzennote 1,7 Testsieger im Matratzen-Test.

Welche Matratze für welche Körpertypen?

Ob Seiten- oder Rückenschläfer: „Dass auf einer Matratze alle Körpertypen in allen Schlafpositionen gut liegen, kommt selten vor“ (Stiftung Warentest 4/2016). Laut Stiftung Warentest ist die BODYGUARD® Anti-Kartell-Matratze „rundum empfehlens­wert“ und „große schwere Menschen genauso wie kleine leichte“ schlafen auf ihr erholsam („test“ 7/2015). Untersucht wird dies mit der von der Stiftung Warentest für Matratzentests eingeführten HEIA-­Klassi­fi­zierung, die Kör­per­formen an­hand ihrer Merkmale in bestimmte Gruppen einteilt. Die BODYGUARD® Anti-Kartell-Matratze ist eine der we­nigen Matratzen, die für alle Körpertypen bestens geeignet ist. Sie schützt außer­dem vor dem sogenannten Schulter­klapp­effekt, wie Stiftung Waren­test bestätigt. Hierbei sinkt bei Rückenschläfern der Rumpf tiefer ein als die Schultern, was zu Schnarchen oder ver­spannten Muskeln führen kann. Dieser Effekt tritt bei der BODYGUARD® nicht auf.

BODYGUARD® überzeugt mit Leichtigkeit im Matratzen-Test

Die BODYGUARD® Anti-Kartell-Matratze hält, was sie verspricht. Ihre gute Halt­barkeit wird ebenfalls durch das Stiftung-Warentest-Ergebnis in dieser Kategorie bestätigt (Note: 1,6 – „test“ 10/2018). Zum Test rollt u. a. eine 140 Kilo­gramm schwere Walze 60 000 Mal über die Matratze und auch die Entwicklung von Wärme und Feuchtigkeit fließt in das Ergebnis ein. Durch den fortschrittlichen Matrat­zen­werkstoff bil­det sich in der BODYGUARD® keine Liege­kuhle. Stif­tung Warentest bestätigt: „Die Schlaf­unterlage verliert kaum Höhe und bleibt lange in Form“ (Artikel der Stiftung Warentest vom 24.9.2015 unter Bezugnahme auf „test“ 7/2015, www.test.de).

Und auch das Vorurteil, dass eine her­vor­ragende Haltbarkeit mit einem hohen Raum­gewicht einhergehen muss, entkräftet die BODYGUARD®. Im Gegenteil. Durch den leichten und inno­va­tiven QXSchaum® punktet sie mit einem sehr geringen Ei­gen­gewicht, was zu einem leichten Trans­port und op­ti­maler Hand­habbarkeit führt (Note: 1,2 – „test“ 10/2018).

Sicher und sauber

In den Kategorien „Raumluftbelastung“ und „Schadstoffe“ schnitt die BODYGUARD® eben­falls sehr gut ab. Sie „ist sauber“, „Schadstoffe im Matratzenmaterial wie Weichmacher, Flammschutzmittel oder Pestizide“ fanden die Prüfer nicht, so Stiftung Warentest. Auch konnte das Prüflabor „keine gesund­heits­schäd­lichen Stof­fe in der Luft“ nachweisen (Artikel der Stiftung Warentest vom 24.9.2015 unter Bezugnahme auf „test“ 7/2015, www.test.de). Stiftung Warentest gibt der BODYGUARD® im Testpunkt „Gesund­heit und Umwelt“ die Gesamt­note 2,2 („test“ 10/2018).

HyBreeze® Funk­tions­bezug mit Bestwertung im Matratzen-Test

Der Bezug schützt die Matratze und ist für den Schlafkomfort von großer Be­deutung. Aus diesem Grund wurde der HyBreeze® Funk­tions­bezug der BODYGUARD® Anti-Kartell-Matrat­ze mitgetestet und erhielt die Note „sehr gut“ (1,4 – „test“ 10/2018). Bewer­tungskriterien für dieses her­vor­ragende Er­geb­nis waren die Wasch­barkeit, das Verhalten bei Nässe und die Ver­arbeitung. In allen Kategorien konnte die BODYGUARD® überzeugen. Der HyBreeze® Funktions­bezug ist ab­nehm­bar, wasch­bar, schnell­trocknend und hoch­wertig gefertigt.

Service-Check: einwandfrei

Wichtige Qualitätskriterien sind neben dem Produkt der Service und die Kaufabwicklung. Stiftung Warentest urteilt: „Am unkom­pli­zier­testen handhabte es Bett1.de“ (Artikel der Stiftung Warentest vom 7.9.2016, www.test.de). Die Matratze kam in allen Fällen bereits mehrere Tage vor Ablauf der Lieferfrist bei den Testkäufern an. Die Rück­gabe innerhalb der 100 Nächte Probe­schlafen war so einfach wie versprochen: Die Erstattung des Geldes erfolgte innerhalb der gesetzlichen Frist und die Abholung verlief reibungslos.

Die in allen gängigen Größen bestellbare BODYGUARD® Anti-Kartell-Matratze erhielt die Gesamt­note 1,7 („test“ 10/2018) – und ging damit in den Matratzen-Olymp der Stiftung Warentest ein.

Matratzen Test 2020 Testsieger

Wie wichtig ist die richtige Matratze für mich?

Wir helfen mit dem Matratzen Test 2019 Ihre neue Matratze zu finden!

Durchschnittlich schläft ein Mensch acht Stunden pro Tag, und das stellt schon ein Drittel der zur Verfügung stehenden 24 Stunden dar. Rechnet man die Kindheit mit dazu und eventuelle Nickerchen, dann verbringt man schon mehr als ein Drittel des Lebens auf der Matratze. Ein umfangreicher Test vor dem Kauf und eventuell auch ein paar mehr Ausgaben für die Schlafunterlage lohnen sich deshalb sehr. Denn der Schlaf wird umso erholsamer, je wohler sich der Schlafende fühlt.

Hier erklären wir wie Sie die richige Matratze finden:

  • Welche Matratze ist die richtige für mich?

Worauf ist beim Kauf einer Matratze zu achten?

Wenn Menschen einen Matratzen Test studieren, stoßen sie immer wieder auf bestimmte Begrifflichkeiten, die wohl einer Erklärung bedürfen. Diese Begriffe wollen wir im Einzelnen etwas näher untersuchen. (Klicken Sie auf einen Begriff für eine ausführliche Erklärung)

Das Raumgewicht spielt im Grunde bei Matratzen aus PUR-Kaltschaum die größte Rolle, obwohl es manchmal auch für Visco-, Latex- oder Federkernmatratzen angegeben wird. Es besagt für den PUR-Kaltschaum, welche Menge Schaumstoff in kg/m³ für die Matratzenherstellung eingesetzt wurde. Hohe Raumgewichte bei PUR-Kaltschaum beginnen bei rund 45 kg/m³ und reichen bis über 50 kg/m³. Solche Matratzen sind langlebig, müssen aber nicht zwingend hart sein, weil hierfür auch die genaue chemische Zusammensetzung des Schaums und seine Verarbeitung eine Rolle spielen. Die genaue Härte gibt der Härtegrad an, ein weiteres Merkmal ist die seltener genannte Stauchhärte. Die Raumgewichte von Federkernmatratzen werden eigentlich nur dann angegeben, wenn der Federkern zusätzlich Kaltschaum enthält, eine immer häufiger angewandte Bauart. Die Raumgewichte von Visco- oder Latexmatratzen sind sehr hoch, sie liegen regelmäßig aufgrund der Materialien über 70 kg/m³.

Die Wirbelsäule muss gerade liegen und ausreichend gestützt werden.

Die Härtegrade werden stark beachtet und sind gleichzeitig umstritten, was an der fehlenden Normierung durch den Gesetzgeber liegt. Es gibt sie standardmäßig zwischen H1 bis H3, einige Hersteller setzen Über- und Zwischengrade ein. Das können H2,5 oder auch H4 sein. Man geht von einer Eignung des Härtegrades H1 bis 60 kg Körpergewicht aus, bei H2 sind es 80 kg, bei H3 100 kg. H2,5 wäre demnach für die große Gruppe der Menschen mit einem Körpergewicht zwischen etwa 70 bis 90 kg geeignet, H4 für die Gewichte deutlich über 100 kg. Doch KäuferInnen müssen beachten, dass eine Norm absolut fehlt und dass beispielsweise die Stiftung Warentest in ihren Tests regelmäßig die Härtegrad-Angaben der Hersteller kritisiert. Die meisten Matratzen, so die Tester, sind weicher als der angegebene Härtegrad. Durch die Punktelastizität gibt eine Matratze nur dort nach, wo der Körper der liegenden Person direkten Druck ausübt. Überprüfen lässt sich das, indem man mit einem Finger auf die Oberfläche drückt und feststellt, wie die Matratze nachgibt und wie sie sich wieder zurückstellt. Sehr einleuchtend fällt in diesem Kontext der Vergleich etwa zwischen einer Visco- und einer Federkernmatratze aus. Die Visco-Matratze ist sehr wenig punktelastisch, schließlich handelt es sich um Memory-Schaum, der nachgeben soll. Die Federkernmatratze ist durch die verwendeten Federn stark punktelastisch, das ist neben der guten Durchlüftung ihr Hauptzweck. Eine hohe Punktelastizität wird von einigen Menschen mehr, von anderen weniger gewünscht, sie beugt allerdings Haltungsschäden vor. Kaltschaummatratzen mit höherem Raumgewicht weisen auch eine bessere Punktelastizität auf. Dieser Wert definiert die Festigkeit eines Schaumstoffs mit der Kraft in kPa, die nötig ist, um ihn um 40 % einzudrücken. Der technische Wert kann also sehr exakt angegeben werden (im Gegensatz zum Härtegrad). Eine niedrige Stauchhärte belegt einen weichen Kaltschaum. Für Kindermatratzen im Härtegrad H1 geht man von einer optimalen Stauchhärte bei 30 kPa aus, die Stauchhärte 40 kann Personen bis 110 kg Körpergewicht genügen. Die Stauchhärte hängt naturgemäß eng mit dem Härtegrad zusammen, sie belegt aber eher die punktuelle Härte, während der Härtegrad die gesamte Liegefläche definiert. Man macht diesen Unterschied, weil moderne Matratzen selten aus einem einzigen PUR-Kaltschaumblock gefertigt werden. Sie sind innen oft aufwendig strukturiert, was einen Gesamthärtegrad beeinflusst. Matratzen mit einem hohen Raumgewicht sollten ebenfalls grundsätzlich eine etwas höhere Stauchhärte aufweisen, jedoch lässt sich die Stauchhärte durch chemische Zusätze künstlich erhöhen. Das ist preiswerter als viel Material für das hohe Raumgewicht, aber nicht so nachhaltig – das Material wird schneller verschleißen und ermüden.

Die Matratze muss sich richtig anfühlen

Zwei Faktoren beeinflussen entscheidend die Luftzirkulation in der Matratze und damit das Schlafklima: die Bauart des Kerns und der Bezug. Bezüglich der Bauart gilt grundsätzlich, dass Federkerne natürlich für eine gute Durchlüftung sorgen, PUR-Kaltschaum weniger, Visco-Schaum und synthetischer Latex am wenigsten. Naturlatex atmet etwas besser. Jedoch machen es moderne Technologien (feine Luftkanäle in diesen Materialien) möglich, auch Latex und die Schaumstoffe besser zu durchlüften. Darauf weisen die Hersteller stets gesondert hin. Der zweite wichtige Punkt für das Schlafklima ist der Bezug, der aus höchst unterschiedlichen Stoffen stammen kann. Als Standard gilt heute, dass er waschbar ist (außer bei absoluten Billigmatratzen). Für seine klimatischen Eigenschaften ist das verwendete Material maßgebend. Das kann strapazierfähiger, durchschnittlich atmungsaktiver Drell sein, auch Verbundstoffe kommen zum Einsatz, deren dickere Oberfläche die Feuchtigkeit gut transportiert. Frotteestoff ist flauschig, weich und trocken, Velours weist eine aufgeraute, samtige, ebenfalls trockene Oberfläche auf. Jersey ist geschmeidig und weich, dabei nicht nur sehr elastisch, sondern auch atmungsaktiv und saugfähig.

Worauf sollten Käufer im Matratzen Test noch achten?

Kein Zweifel: Wer morgens nassgeschwitzt und mit Schmerzen im Rücken aufwacht, braucht eine neue Matratze. Auch Kuhlen in der alten Matratze zeigen an, dass sie ihre Lebensdauer überschritten hat. Selbst wenn sie äußerlich in Ordnung ist, sollte sie nach zehn Jahren aus hygienischen Gründen ausgetauscht werden. Beim Schlafen versickert viel Feuchtigkeit in den Matratzen, was deren Gewicht nach zehn Jahren um einige Kilogramm erhöht hat. Vor dem Kauf geht es neben den beschriebenen Matratzenmerkmalen und ihrer Bauart auch um die Schlafgewohnheiten und das Körpergewicht der darauf liegenden Person. Wohlfühltemperaturen variieren ebenfalls.

Matratzenempfehlungen für spezielle Anforderungen

  • Matratzen für Seitenschläfer
  • Matratzen für Rückenschläfer
  • Matratzen für Bauchschläfer
  • Harte Matratzen
  • Weiche Matratzen
  • Matratze für stark schwitzende Menschen
  • Matratze bei Bandscheibenvorfall
  • Matratze für Allergiker

Paare müssen ihre Gewohnheiten vergleichen und beim Matratzenkauf bestenfalls zwei Matratzen kaufen. Wer eine Matratze vor dem Kauf ausprobiert, wozu es unterschiedliche Möglichkeiten gibt, sollte das am Vormittag und ausgeruht erledigen. Abends ist jede Matratze dem müden Körper recht. Zu achten ist auf die Stützfunktion, in Seitenlage muss die Wirbelsäule geradlinig verlaufen. Darüber hinaus spielt das Temperaturempfinden auf der Matratze eine sehr große Rolle: Sie sollte weder zu kühl noch zu warm erscheinen.

Ein wichtiger Aspekt beim Matratzen Test ist das verwendete Bettsystem. Lattenrost, Matratze und Kopfkissen sollten zueinander passen. Ältere Personen und Komfortliebhaber profitieren vom hohen Bettgestell und von der vergleichsweise starken Matratze. Der Bezug muss für Allergiker antiallergisch ausfallen, nötigenfalls hilft auch ein Encasing.

Das ist ein allergendichter Matratzenüberzug, der über neue Matratzen sofort nach Kauf gezogen werden kann. Damit er effizient wirkt, muss er alle Matratzen im selben Raum schützen. Im Folgenden wollen wir die einzelnen Matratzenarten etwas näher untersuchen.

Folgende Matratzenhersteller wurden getestet

  • Aldi Matratzen
  • Allnatura Matratzen
  • Badenia Matratzen
  • Beco Matratzen
  • Breckle Matratzen
  • Diamona Matratzen
  • Dunlopillo Matratzen
  • Frankenstolz Matratzen
  • Ikea Matratzen
  • Irisette Matratzen
  • Lattoflex Matratzen
  • Lidl Matratzen
  • Malie Matratzen
  • Paradies Matratzen
  • Ravensberger Matratzen
  • Röwa Matratzen
  • Rummel Matratzen
  • Schlaraffia Matratzen
  • Tempur Matratzen
  • Vitalis Matratzen von Matratzen Concord
  • Werkmeister Matratzen

Weitere Tests verschiedener Matratzenarten

  • Bonnell-Federkernmatratzen Test
  • 7-Zonen Tonnentaschenfederkernmatratze Test
  • XXL Matratzen Test
  • Gästematratzen Test
  • Faltmatratzen Test
  • Kindermatratzen Test
  • Babymatratze Test
  • Matratzen Topper Test

Weitere Testsieger vom Matratzen Test 2019

Ravensberger 7 -Zonen Latexmatratze LATEXCO Test

Hersteller Ravensberger
Matratzenart Latexmatratze
Gesamthöhe 19cm
Raumgewicht 65 kg/m³

Ravensberger Orthopädische Matratze Preis prüfen

Hersteller Ravensberger
Matratzenart Kaltschaummatratze, Schaumstoffmatratze

Badenia Irisette Lotus TFK Tonnentaschenfederkern Test

Hersteller Badenia Irisette
Matratzenart Tonnentaschenfederkern
Gesamthöhe etwa 20cm
Raumgewicht 40
Gewicht 20,5kg

Kaltschaummatratzen im Test 2019

Diese Matratzen bestehen aus synthetischem Polyurethan-Schaum, der als Standard- oder Kaltschaum verarbeitet werden kann. Nach wie vor gibt es auch Standardschaummatratzen beispielsweise für Kinder, deren Schaum etwa die Konsistenz eines Abwasch-Schwamms hat. Kaltschaum ist viel elastischer, er wird durch kaltes Aufschäumen und anschließendes Pressen von PUR-Schaum hergestellt.

Das kann zu sehr hohen Qualitäten führen und ist in der Produktion vergleichsweise günstig, weshalb Kaltschaummatratzen zurzeit am meisten gekauft werden und im Matratzen Test gute Plätze belegen, was nicht zuletzt an den guten Liegeeigenschaften liegt. Auf diese Weise verschwand auch der einst schlechte Ruf von Schaumstoffmatratzen, die in früheren Ausgaben nicht sehr haltbar waren. Die Qualität des modernen PUR-Kaltschaums hat sich dramatisch verbessert, vor allem wenn ein hohes Raumgewicht und eine genügende Stauchhärte entstehen sowie in die Matratzen zusätzliche Profile und Kanäle eingearbeitet werden.

Damit kann ein offensichtlicher Nachteil von Kaltschaummatratzen ausgeglichen werden: Sie atmen natürlich schlechter als eine Federkernmatratze. Dennoch bleiben kleine Nachteile erhalten. Der Schaumstoff könnte sich unter Umständen bei einer Temperatur über 400 °C durch einen winzigen Brandherd (Zigarette) entzünden. Eine chemische Feuerhemmung verbietet der Ökotex Standard 100, nur ein schwer entflammbarer, zusätzlicher Überzug mindert das Brandrisiko. Bei sehr billigen Produkten könnte er fehlen.

Ein weiterer Nachteil besteht in der nachlassenden Stauchhärte im Laufe der Zeit, doch eine Kuhlen- oder Mulden-Bildung ist bei höherwertigen Produkten eher nicht zu befürchten. Ein gelegentliches Wenden erhöht die Lebensdauer jeder Kaltschaummatratze, die oft sehr gut zoniert ist (sieben Zonen). Die Vor- und Nachteile im Überblick:

Vorteile & Nachteile von Kaltschaummatratzen im Test 2019

Vorteile Nachteile
absolute Geräuschfreiheit unter Umständen Brandrisiko
sehr gute Anpassungsfähigkeit können nach dem Kauf streng riechen
hervorragende Punktelastizität Wärmeisolation ist für schwitzende Personen ungeeignet
passt auf jeden Lattenrost
gutes Rückstellungs- und Federungsverhalten bei einer Positionsveränderung
bei entsprechender Pflege antiallergisch
bei hohem Raumgewicht lange Lebensdauer
sehr gute Wärmeisolation

So liegt man auf einer Kaltschaummatratze

Federkernmatratzen getestet

Federkernmatratzen im Test

Federkernmatratzen weisen eine innere Struktur aus Stahlfederkernen in unterschiedlicher Form auf. Die einfachste und preiswerteste Variante sind Bonnellfedern. Das sind taillierte Stahlfedern, die als Spirale verbunden sind. Es gibt darüber hinaus Sonderformen wie Endlosfedern und sehr kleine Leichtfederkerne, doch die am häufigsten eingesetzte Variante sind Taschenfederkerne und Tonnentaschenfederkern.

Die Feder ist in eine Tasche eingenäht, die bei den hochwertigen Tonnentaschenfederkernen die entsprechende Form aufweist. Moderne Matratzen kombinieren manchmal Tonnentaschenfederkerne mit PUR-Kaltschaumreihen. In einem Matratzen Test finden sich diese Varianten stets auf den ersten Plätzen. Boxspringbetten können unten im Boxspring einen Bonnellfederkern und darüber eine Taschenfederkernmatratze aufweisen.

Taschenfederkernmatratzen Test

Wenn ganz oben noch ein Visco-Topper liegt, handelt es sich um ein höchstwertiges Modell. Natürlich sind auch Kombinationen aus Federkernboxspring und Kaltschaummatratze möglich. Federkernmatratzen benötigen über den Federn naturgemäß eine Auflage und eine Polsterung, die zusammen aus Filz oder Vliesstoff und Schaumstoff besteht. Polyesterfaservlies, Schurwolle, Baumwollfasern oder Rosshaar sind gern verwendete Zusatzmaterialien. Neben der guten Punktelastizität zeichnet sich die Federkernmatratze durch ihre hervorragende Durchlüftung aus, was ein wichtiges Kaufargument ist.

Diese Matratzenbauart ist einen Tick teurer als Kaltschaummatratzen, wird aber fast ebenso gern gekauft. Im Jahr 2019 liegt der Anteil der Kaltschaummatratzen in Deutschland leicht über 40 %, bei Federkernmatratzen sind es etwas weniger als 40 %. Hier die Vor- und Nachteile:

Vorteile & Nachteile von Federkernmatratzen

Vorteile Nachteile
gutes Raumklima durch den Federkern ungünstige Punktelastizität bei einfachen Federkernmatratzen
gute Einteilung in Zonen kühles Klima durch die gute Durchlüftung
robuste Bauart, halten langjährig die Form kühles Klima durch die gute Durchlüftung
gute Punktelastizität bei Tonnentaschenfederkernmatratzen bei Billigmodellen könnten Federn durchdrücken

Latexmatratzen Test

Latexmatratzen können aus synthetischem, natürlichem oder gemischtem Latex bestehen. Wenn der Hersteller mit Naturlatex wirbt, sollte es auch 100 % Naturlatex vom Hevea-Brasiliensis-Baum sein, ansonsten muss das Mischverhältnis angegeben werden. Reiner Naturlatex ist wesentlich teurer, aber auch atmungsaktiv, was bei synthetischem Latex praktisch komplett entfällt. Naturlatex hat noch weitere Vorteile, seine Punktelastizität ist höher (gut für die Liegeeigenschaften), das Raumgewicht kann 90 kg/m³ (praktisch nie unter 70 kg/m³) erreichen. Verschiedene Vereine und Verbände prüfen die Matratzen auf ihre wahren Latexanteile, darunter der Qualitätsverband umweltverträgliche Latexmatratzen und Öko-Tex.

Es gibt wie bei den Federkernmatratzen auch unter den Latexmatratzen Kombinationen mit Kaltschaum. Diese sogenannten Schichtlatexmatratzen weisen Schichten von Latex und Schaumstoff auf, die miteinander verklebt werden. Latexmatratzen erzeugen ein sehr straffes Liegegefühl und eignen sich für schwere Menschen.

Bemerkenswert: Im Matratzen Test von Stiftung Warentest erhalten Naturlatexmatratzen recht gute Noten.

Vorteile & Nachteile von Latexmatratzen

Vorteile Nachteile
hervorragende Punktelastizität schwer und unhandlich
absolute Geräuschfreiheit als Naturlatexmatratze teuer
sehr gute Anpassungsfähigkeit teilweise leichter Eigengeruch
optimales Federungs- und Rückstellungsverhalten
wirken antiallergen

So sehen Latexmatratzen aus

Viscomatratzen Test 2019

Viscomatratzen bestehen aus Memory Foam, also aus Gedächtnisschaum, den die NASA einst für ihre Astronauten entwickelt hatte. Dieser Schaum passt sich dem Körper durch dessen Wärme an. Wenn sich die Liegeposition verändert, erfolgt nur eine allmähliche Rückstellung. Je nach der Art eines Wechsels der Schlafposition kann das gewisse orthopädische Vorteile bringen. Viscomatratzen sind vergleichsweise teuer (meistens teurer als Naturlatex) und werden daher weniger oft nachgefragt. Ihr Marktanteil liegt im niedrigen einstelligen Prozentbereich.

Empfohlen werden sie auf jeden Fall im Gesundheitsbereich, manche SchläferInnen schätzen auch den Komfort an sich. Sie sind allerdings warm.

Vorteile & Nachteile von Visco Matratzen

Vorteile Nachteile
sehr gute Anpassungsfähigkeit relativ teuer
hervorragende Entlastung druckempfindlicher Körperstellen Wärmestau ist möglich
absolute Geräuschfreiheit Viscoschaum nimmt Körperwärme an, ist daher niemals kühl
beste Punktelastizität verzögerte Rückstellung gefällt nicht jeder Person
praktisch kein Milbenbefall (bei Pflege des Bezuges) nur mäßige Klimaeigenschaften

Handabruck auf einer Visco Matratze

Matratzen Ratgeber Artikel

Die wichtigsten Informationen rund ums Thema Schlafen finden Sie in unserem Matratzen Ratgeber:

  • Richtigen Matratzen Härtegrad finden
  • Matratze richtig reinigen
  • Matratze ist unbequem – was tun?
  • Matratze schimmelt – was nun?
  • Wie entsorgt man Matratzen richtig?

Matratzengrößen in Deutschland

Hier eine Tabelle mit den üblichen Matratzengrößen in Deutschland:

80x200cm

90x200cm

100x200cm

120x200cm

140x200cm

160x200cm

180x200cm

200x200cm

Matratzen Hersteller aus dem Test

Welches sind die wichtigsten Matratzen Hersteller? Ihre Zahl ist sehr groß, zumal es viele Kooperationen mit Händlern und dabei auch eine Neudefinition von Marken gibt. So lassen Lidl und Aldi Matratzen unter anderem bei f.a.n. Frankenstolz herstellen beziehungsweise beziehen dort preisgünstige Chargen, die eventuell winzige Mängel aufweisen.

Bei den Discountern werden sie dann zu einer neuen Marke umgemünzt. Das ist nicht schlimm und kommt allen Seiten entgegen. Der Kunde erhält beim Matratzenkauf eine billige und gute Discountermatratze, Aldi und Lidl erweitern ihr Angebot, f.a.n. Frankenstolz produziert, verkauft und bewahrt doch sein Markenimage als Premiumhersteller.

Wegen der Unübersichtlichkeit des Matratzenmarktes beschränken wir uns im Matratzen Test auf wenige ausgesuchte Hersteller.

Logo des Matratzen Hersteller Badenia Bettcomfort

Dieses deutsche Markenunternehmen ist schon seit Mitte des 20. Jahrhunderts am Markt und wird heute zu den führenden Herstellern in Europa gezählt. Zum gesamten Produktportfolio gehören auch Steppbetten, Kissen und Unterbetten, wobei Badenia Bettcomfort alle möglichen Materialien verwendet, darunter neben Synthetikfasern auch Naturhaar. Die Badenia-Marken schneiden im Matratzen Test meistens sehr gut ab, sie heißen Irisette und Irisette Premium, XDream, Trendline und Multiflex. Beste Ergebnisse errang erst unlängst die Irisette Vitaflex KS im Matratzen Test. Sie finden bei uns auch einen Testbericht zur Badenia Irisette Vitaflex Flextube.

Die Stiftung Warentest lobte dabei nicht nur das Liegegefühl und die Klimaeigenschaften, sondern auch das Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit hoch beweglichen Flextubes in sieben Liegezogen, einem anpassungsfähigen 3D-Würfelschnitt und der patentierten Rhombo-therm®-Komfortauflage beweist der Hersteller bei solchen Produkten seine hohe Innovationskraft.

Logo von Schlaraffia

Das Unternehmen Schlaraffia bietet seine hochwertigen Produkte seit über einem Jahrhundert an und konnte 2015 wieder einen Testsieg im Matratzen Test von Stiftung Warentest erzielen. Die Firma wurde schon 1909 gegründet und bietet inzwischen modulare Schlafsysteme für besondere Schlafbedürfnisse in jeder Lebensphase an. Am Standort Bochum existiert eine eigene Forschungsabteilung, die in den letzten Jahren Innovationen wie den BULTEX® Kaltschaum und den Funktionswerkstoff GELTEX® zur Marktreife entwickeln konnte. Von Schlaraffia kommen jährlich über eine Million Matratzen.

Das Logo von Ravensberger Matratzen

Das Unternehmen Ravensberger GmbH hat seinen Sitz in Ostwestfalen, es ist ebenfalls ein deutscher Traditionshersteller mit großer Innovationsfreude. Ravensberger Matratzen sind bekannt für ihre hochwertigen Qualitätsschäume, für die geprüften Rohstoffe und die langjährigen Garantien. Von diesem Hersteller kommen viele orthopädische Matratzen und ganze Bettsysteme inklusive Lattenrost.

In das orthopädische Segment gehören auch die Viscomatratzen von Ravensberger, die auf der Grundlage von Markenschäumen der skandinavischen Markte VITA® und der niederländischen Marke Recticel® hergestellt werden. Die Matratzen tragen Zertifikate vom TÜV und von ÖKO TEX, von CertiPUR und FKT.

Stiftung Warentest: Test von Matratzen 2014/2015/2016

Die Stiftung Warentest führt fortlaufend Matratzen Tests durch. Sie fasst die Ergebnisse in ihrem Produktfinder zusammen, der im September 2015 nunmehr 214 Matratzen aus den letzten Jahren (seit 2009) auflistet. Ein bemerkenswertes Ergebnis der Warentester ist die Tatsache, dass teilweise sehr günstige Matratzen vordere Plätze belegen, während teure Luxusmodelle weiter hinten rangieren.

Das lässt den klaren Schluss zu, dass der Matratzenpreis keine Aussage über die Qualität liefert. Bei den jüngsten Tests ab 2013 hat die Stiftung Warentest ihre Unter­suchungs­methodik geändert und erweitert. Sie testet wie üblich in verschiedenen Kategorien, die wie folgt gewichtet wurden:

  • Liegeeigenschaften mit 35 %
  • Halt­barkeit mit 20 %
  • Bezug mit 10 %
  • Gesundheit und Umwelt mit 10 %
  • Hand­habung mit 10 %
  • Deklaration und Werbung mit 10 %
  • Schlafklima mit 5 %

Beim Test liegen die Matratzen auf einer starren, flachen Unterlage. Die Testpersonen repräsentieren die vier HEIA-Typen (Frauen: klein und leicht oder klein und birnenförmig, Männer: groß und schwer oder groß und schrankförmig) und liegen in unterschiedlichen Schlafpositionen. Dabei ermitteln die Tester Abstütz­eigen­schaf­ten, Kontaktflä­che, Lageände­rungs­wider­stand, Druck­verteilung, Schulterklapp­effekt und Komfort­eigenschaften wie Punktelastizität, Geräusche, Stabilisierung und gegebenenfalls einen spür­baren Kontakt mit dem Lattenrost.

Testsieger und -verlierer im Matratzen Test der Stiftung Warentest

Aus der Gesamtwertung aller Matratzen seit den Tests 2014 gehen in den einzelnen Kategorien der Stiftung Warentest folgende Testsieger und -verlierer hervor:

Schaumstoffmatratzen

  • Testsieger: Bodyguard Matratze mit dem test-Qualitätsurteil “GUT” (1,8)
  • Testverlierer: MLine Slow Motion von Matratzen Concord mit dem test-Qualitätsurteil “AUSREICHEND” (3,8)

Latexmatratzen

  • Testsieger: Supra-Comfort Allergie von Allnatura mit dem test-Qualitätsurteil “GUT” (2,2)
  • Testverlierer: PURE Green von Malie mit dem test-Qualitätsurteil “BEFRIEDIGEND” (2,6)

Federkernmatratzen

  • Testsieger: Orthomatic Perfect TT von Musterring mit dem test-Qualitätsurteil “GUT” (2,3)
  • Testverlierer: Regent T von f.a.n. mit dem test-Qualitätsurteil “BEFRIEDIGEND” (3,4)

Boxspringbetten

  • Testsieger: Evolution von Musterring mit dem test-Qualitätsurteil “GUT” (2,4)
  • Testverlierer: Multimix von Oschmann mit dem test-Qualitätsurteil “AUSREICHEND” (4,5)

Was bringt mir der Matratzen Test?

Wenn es nur darum ginge, die Testsieger auszufiltern und dann noch ein wenig nach den Preisen zu schauen, würde eine Vergleichstabelle genügen. Doch KäuferInnen möchten mehr wissen: Welche Arten von Matratzen gibt es und worauf muss ich entsprechend meiner körperlichen Konstitution achten? Wie unterscheiden sich Liege- und Klimaeigenschaften?

Ist ein hoher Preis ein Ausweis für die hohe Qualität? Und was bedeuten die unterschiedlichen Angaben zu jeder Matratze wie das Raumgewicht, der Härtegrad, die Punktelastizität und die Stauchhärte? Diese Fragen soll der Matratzen Test beantworten und Sie beim Matratzenkauf unterstützen. Des Weiteren geht es um die Testergebnisse der Stiftung Warentest seit den jüngsten Tests 2014/2015/2016/2017/2018/2019/2020 und nicht zuletzt um die Eigenschaften verschiedener Matratzenbauarten.

Matratzen: Test-Sieger bei Öko-Test und Stiftung Warentest

Auf den Test-Sieger-Matratzen von Öko-Test und Stiftung Warentest schläfst du am besten. Hier erfährst du, welche die hochwertigsten Latex-, Schaumstoff- und Taschenfederkern-Matratzen sind.

Testkriterien für Matratzen

Die Qualität deiner Matratze wirkt sich auf deinen Schlaf aus. Eine gute Matratze passt sich deinem Körper in der Liegeposition an, sodass das Körpergewebe an den Schwerpunkten nicht gedrückt wird. Außerdem solltest du nicht zu tief in die Matratze einsinken, da dies die Bewegungsfreiheit einschränkt und den Schlaf stört. Generell ist wichtig, dass die Matratze frei von Schadstoffen ist, da du jeden Tag einige Stunden darauf verbringst.

Während Öko-Test vorrangig den Liegekomfort und die Schadstoffbelastung bewertet, fließen bei der Stiftung Warentest auch die Haltbarkeit und Aspekte um Kauf und Transport der Matratze ein. Genauer betrachtet:

Öko-Test bewertet die Kriterien …

  • Biege-Elastizität
  • Punktelastizität
  • Schulterzonen-Wirkung
  • Körperzonen-Stützung sowie
  • die Belastung mit bedenklichen Stoffen

Im Vergleich dazu berücksichtigt Stiftung Warentest …

  • Liegeeigenschaften
  • Halt­barkeit
  • Bezug
  • Hand­habung
  • Deklaration und Werbung
  • Die Schadstoffbelastung spielt – unter dem Punkt „Gesundheit und Umwelt“ – aber in neueren Tests auch eine Rolle.

Öko-Test testete Matratzen zuletzt im Jahr 2013, während die Ergebnisse der Stiftung Warentest von 2017, 2018 (März und Oktober) und 2019 (Februar und September) stammen.

Aus ökologischen Gründen und aufgrund einer möglicher Schadstoffbelastung durch synthetische Materialien empfehlen wir dir übrigens grundsätzlich, Matratzen aus Naturlatex (= Naturkautschuk) oder Kokos-Latex zu kaufen.

Taschenfederkern-Matratzen bei Stiftung Warentest 2019

Auf einer guten Matratze schläft man wie ein Bär.
(Foto: CC0 / / congerdesign)

Im Frühjahr 2019 testete Stiftung Warentest 21 Taschenfederkernmatratzen – und das mit Grund: Etwa jeder vierte Deutsche schläft auf einer Federkern­matratze. Getestet wurden Matratzen von Anbietern wie dem Dänischen Betten­lager, Ikea sowie eine Matratze des Discounters Lidl.

Test-Sieger der Stiftung Warentest 2019 waren folgende zwei Matratzen:

  • Das Taschenfederkern-Modell Classic von MFO erhielt als beste der vergebenen Noten eine 2,3. Sie ist direkt bei MFO erhältlich** und kostet ca. 240,- Euro (für 90×200 cm).
  • Ebenfalls mit einer 2,3 ausgezeichnet wurde die Matratze Dynamic TFK von Hn8 Schlafsysteme. Sie ist online erhältlich bei Lidl und kostet etwa 170,- (für 90×200 cm).

Kaltschaum-Matratzen bei Öko-Test und Stiftung Warentest

Test-Sieger 2019 waren Emma One und Dunlopillo Elements
(Foto: Stiftung Warentest )

Kaltschaum-Matratzen zeichnen sich durch eine hohe Elastizität aus. Sie nehmen schnell wieder ihre ursprüngliche Form an, sobald man sich bewegt. Aus ökologischer Sicht sind Kaltschaum-Matratzen allerdings nicht unbedenklich, da sie zumindest teilweise auf Erdöl basieren.

Stiftung Warentest schickte zuletzt im Herbst 2019 18 Kaltschaum-Matratzen auf den Prüfstand, die laut Anbietern für alle Körpertypen geeignet sind. Dabei gab es eine Überraschung! Zwei Matratzen erzielten die Note 1,7 und zogen so mit dem bisherigen Testsieger Bodyguard gleich, der sich in den vergangenen Jahren immer wieder an der Spitze platziert hatte.

Test-Sieger Stiftung Warentest 2019:

  • Einen Doppelsieg mit Note 1,7 feierten: Die Matratze One von Emma (ca. 300 Euro) und das Modell Elements von Dunlopillo (ca. 400 Euro). Beide Matratzen schnitten in allen Kriterien genau gleich ab – kein Wunder, handelt es sich doch laut Anbieter um baugleiche Modelle. Mit dem Unterschied, dass Dunlopillo 100 Euro mehr verlangt …

Test-Sieger Stiftung Warentest 2015, 2017 & 2018:

  • Die Stiftung Warentest bewertet die Matratze Bodyguard von Bett1 als die beste (online kaufen** z.B. bei Amazon). Sie ist mit ca. 200 Euro (für 90×200 cm) verhältnismäßig günstig.

Die Bodyguard-Matratze war seit 2015 immer wieder Test-Sieger der Stiftung Warentest und erhielt zuletzt die Note 1,7: Das ist zugleich das beste Ergebnis, das die Stiftung Warentest bislang an Matratzen vergab.

Weitere Test-Sieger Stiftung Warentest 10/2018:

  • Im Oktober 2018 konnte zudem das billigste der getesteten Modelle überzeugen: Die Visko-Schaummatratze Novitesse Memolux 90 A von Aldi Nord erhielt eine 2,2. Das Modell ist leider zurzeit nicht im Handel erhältlich.
  • Mit einer 2,3 im gleichen Test ebenfalls für „gut“ befunden: Die Kaltschaummatratze Breckle My Balance 15, die es u.a. bei Otto.de oder Amazon gibt**. Sie ist darüber hinaus mit dem Blauen Engel ausgezeichnet und wird in Deutschland hergestellt. Preis: ca. 240,- Euro (für 90×200 cm).

Öko-Test hingegen testet sieben von zehn Kaltschaum-Matratzen mit der Bewertung „gut“. Ein „sehr gut“ in der Gesamtbewertung wurde nicht vergeben.

Test-Sieger Öko-Test:

Latex-Matratzen: Testsieger bei Öko-Test

Öko-Test-Ergebnis „Gut“: Naturlatex-Matratze „Supra-Comfort“.
(Foto: allnatura.de)

Für eine Latex-Matratze spricht, dass das Material sehr elastisch ist. Damit ist Latex sehr anpassungsfähig und unterstützt so eine bequeme Liegeposition. Nachteilig ist, dass Latex-Matratzen teurer sind als Kaltschaum-Matratzen, dafür basieren Matratzen aus Naturlatex nicht auf Erdöl. Vier der neun getesteten Latex-Matratzen werden von Öko-Test empfohlen.

Test-Sieger Latex-Matratzen bei Öko-Test:

  • In der Praxisprüfung von Öko-Test aus dem Jahr 2013 schnitten die Matratzen Elza Forma Pur Medium und Sembella Belair Clima Natur Version Lana mit einer Bewertung von 1,8 am besten ab.
  • Die Allnatura Supra-Comfort Naturlatex (online** erwerben bei Allnatura) erzielte mit einem Ergebnis von 1,9 ein ähnlich hohes Resultat. Mit ca. 590,- Euro (für 90×200 cm) ist sie relativ teuer, aber auch besonders unbedenklich.
  • Bei der Stiftung Warentest konnte dieselbe Allnatura-Matratze in Heft 10/2018 mit der Note „gut“ (2,2) ebenfalls überzeugen.
  • Weitere Informationen im Einzelabruf des Tests von Öko-Test als PDF (kostenpflichtig).

Der Bezug „Klima“ der Allnatura-Matratze** ist der einzige aus kontrolliert biologischer Baumwolle. Kritisiert wird bei nahezu allen Matratzen der Bezug, der oft recht hart ist und die Wirkung des Matratzenkerns schmälert.

Latex-Matratzen: Testsieger bei Stiftung Warentest

Hoffentlich ohne Erbse – Matratze aus Latex.
(Foto: CC0 / / sensopur)

Auch die Stiftung Warentest untersuchte 2018 Latexmatratzen. Beide Gewinner überzeugen zwar im Test durch ihre Liegeeigenschaften, das enthaltene Latex ist allerdings kein Naturkautschuk und basiert damit auf Erdöl.

Test-Sieger Stiftung Warentest 03/2018

  • L4 Latexmatratze von Selecta, zu kaufen** z. B. bei Belama. Enthalten sind lediglich Anteile von Naturkautschuk. Der Kern besteht zu 100 % aus klassischem und damit auf erdölbasierendem Latex. Preis: ca. 500,- Euro.
  • Morgedal Latexmatratze von Ikea: Abgesehen von wenigen Baumwollbestandteilen, besteht auch diese Matratze aus synthetischem Latex (Polyether). Enthalten sind weiterhin Polypropylen und Polyester. Erhältlich** im Onlineshop von Ikea. Preis: ca. 150,- Euro.

Bei einem weiteren Test zu Kindermatratzen setzten sich ebenfalls zwei Latexmatratzen mit dem Gesamturteil „gut“ durch – sie bestehen aus Naturlatex und Latexkokos. Hier findest du mehr Informationen:

Wenn es um das richtige Bett für die Kinder geht, stehen Eltern vor der Qual der Wahl: Welche Kindermatratze ist…

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Tipps für den Matratzen-Kauf

Gute Nacht – auf der richtigen Matratze!
(Foto: Foto: CC0 / / StockSnap)

Zusätzlich zum Testergebnis solltest du deine persönliche Empfindung berücksichtigen, wenn du eine neue Matratze kaufst. Da die Anforderungen an eine Matratze sehr individuell sind, solltest du eine Matratze vor dem Kauf auf jeden Fall probeliegen!

Je nach Gewicht und Statur kann eine Matratze weicher oder härter sein. Bei Menschen mit einer breiten Schulterpartie oder einem großen Becken ist die Anpassungsfähigkeit in den entsprechenden Zonen besonders wichtig: Eine Matratze, die sich der Körperform anpasst, unterstützt die Durchblutung, da das Gewebe weniger Druck ausgesetzt ist.

Pflegetipps für deine Matratze

  1. Um deine Matratze möglichst lange nutzen zu können, solltest du sie gut pflegen. Schimmelbildung kannst du vorbeugen, indem du die Matratze regelmäßig wendest oder lüftest. Dann musst du deine Matratze auch nicht zu früh entsorgen.
  2. Worauf du achten musst, wenn du unter einer Hausstaubmilben-Allergie leidest, verraten wir dir in einem weiteren Artikel.

Milben im Bett treiben alle mit einer Hausstauballergie in den Wahnsinn. Doch es gibt verschiedene Mittel und Tricks, um die…

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Kindermatratzen im Test: Ikea siegt, 4 fallen wegen Erstickungsgefahr durch

Der eine schläft lieber auf einer harten, der andere lieber auf einer weichen Matratze. Während Erwachsene hier die freie Wahl haben, ist bei Kindermatratzen für Babys absolute Vorsicht geboten.

Ist die Matratze zu weich und das Baby liegt in Bauchlage, kann das Gesicht so weit einsinken, dass keine ausreichende Luftzufuhr mehr gewährleistet ist. Da Babys erst ab einem halben Jahr lernen, ihren Kopf eigenständig zu heben, können sie sich aus so einer Situation nicht von selbst befreien. Erstickungsgefahr droht.

„Hersteller spielt mit der Angst der Eltern“

Für Kindermatratzen gibt es seit 2017 eine DIN-Norm, anhand derer Hersteller die Sicherheit der Matratzen kontrollieren können. Mit Hilfe eines sogenannten Kugeltests lässt sich prüfen, ob die Matratze zu weich ist.

Von den 14 von Öko-Test geprüften Matratzen bestanden vier den Kugeltest nicht: die „Wave Kindermatratze“ von Alvi, die „Sternentraum Vital Kindermatratze“ von Aro, die „Dr. Lübbe Air Premium Babymatratze“ von Julius Zöllner sowie die „Kindermatratze Kokos-Latex mit Baumwoll-Auflage“ von Lonsberg. Obwohl die Einhaltung der DIN-Norm rechtlich nicht bindend ist, hinterlässt das Ergebnis einen bitteren Nachgeschmack.

Darüber hinaus spiele das Modell von Alvi „mit der Angst der Eltern vor dem Horror plötzlicher Kindstod“, so Öko-Test. Denn der Hersteller preise die Weichheit der Matratze sogar noch an: „Wellentäler fördern die Luftzirkulation“. Dreiste Werbung, fand Öko-Test, und hakte nach. Doch das „Unternehmen legte auf unsere Nachfrage keine Studie vor, die die Behauptung belegt.“

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IKEA ist Testsieger

Beruhigend, dass der Test auch klare Sieger hervorbringt. So können Babys auf der „Himlavalv 3-D-Matratze Kinderbett“ von IKEA, der „Regenbogen Basic Babymatratze“ von Träumeland sowie der „Kindermatratze Kokos, Baumwolle“ von Waschbär „sehr gut“ schlafen.

Am besten beraten sind Eltern wohl mit dem Modell von Träumeland. Sie sei nicht nur sicher und schadstoffarm, sondern zudem mit 74,90 Euro die günstigste im Test.

Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Damit Eltern beim Matratzenkauf auf der sicheren Seite sind, informiert die Bundesgemeinschaft „Mehr Sicherheit für Kinder e.V.“ online umfassend über die wichtigsten Faktoren:

  • Die Matratze sollte eine optimale Luftzirkulation ermöglichen.
  • Lassen Sie Ihr Kind nach Möglich­keit vor dem Kauf probeliegen.
  • Sicherheitsprüfzeichen, z. B. GS-Zeichen, sollten vorhanden sein.
  • Machen Sie den Geruchstest: Kaufen Sie keine Matratze, die unangenehmen riecht!

Sicherheit geht vor: So betten Sie ihr Kind richtig

Darüber hinaus rät die Bundesgemeinschaft, darauf zu achten, dass die Matratze fest im Bettkasten liegt und nicht verrutscht. Zudem sei es gut, den Matratzenboden auf die unterste Position einzustellen, sobald das Baby selbstständig sitzen kann. Auf luftundurchlässige Nässeschutzauflagen sollten Eltern im besten Fall verzichten. Damit die Füße nicht zwischen Gitterstäbe und Matratze geraten können, ist ein fester Rand am Bett ideal.

Macht das Kind Anstalten, alleine aus dem Bett zu steigen, wird es Zeit für ein großes Bett. Wahlweise kann auch das Gitter des Kindesbettes abgenommen werden.

Um dem Risiko des Plötzlichen Kindstods vorzubeugen, können Eltern laut Öko-Test-Experten ein paar Dinge beachten. So sollten Babys stets in Rückenlage schlafen, um die Atemwege freizuhalten. Damit dem Nachwuchs nicht zu heiß wird und eine sogenannte Überwärmung droht, haben Kuscheltiere, Kissen oder Schaffelle im ersten Lebensjahr nachts nichts im Babybett zu suchen. Eine Zimmertemperatur um die 18 Grad Celsius sei für Babys ideal. Schlafen Babys in einem Schlafsack, sollte er „am Hals so geschnitten sein, dass er nicht über den Kopf rutschen kann.“ Alle Öko-Test-Ergebnisse und die getesteten Produkte finden Sie in der September-Ausgabe von 2019 sowie online auf oekotest.de.

Gitterbetten für Babys

Das Gitterbett gilt als das klassische Bett für Babys und Klein­kinder. Seinen Namen trägt es, auf­grund seiner vielen Gitter­stäbe rings­um. Diese ver­hin­dern ein Heraus­fallen, ohne die Luft­zir­ku­lation groß zu stören. Dank Schlupf­sprossen kann dem Nach­wuchs später die Frei­heit gegeben werden, dass Bettchen eigen­stän­dig zu ver­lassen. Bedarf es irgend­wann keinen Raus­fall­schutz mehr, lassen sich viele Baby­betten auch zum Junior­bett um­bauen. Die Stäbe fallen dann gänzlich weg und dass Möbel­stück unter­scheidet sich optisch nur noch kaum von einem ge­wöhnlichen Kinder­bett, welches oft­mals dann noch bis hin ins Jugend­alter genutzt werden kann.

Ist ein Babygitterbett sinnvoll?

Gewiss mag es verschiedene Alternativen geben, welche sich als Schlaf­ge­le­gen­heit für Babys und Klein­kinder anbieten. Dennoch bringt ein gutes Baby­gitter­bett im Test ver­schie­dene Vor­züge mit sich, die es zu einem äußerst sinn­vollen Möbel­stück für das Baby­zimmer machen.

Das Pro und Kontra müssen Eltern jedoch selbst für sich und ihren Nachwuchs abwägen. Auch ob sie ein Einzelbett kaufen oder doch lieber zum meist preis­güns­ti­geren Baby­kom­plet­tzimmer greifen.

Vorteile:

  • sichere Schlafmöglichkeit für Babys & Kleinkinder
  • bietet eine großzügige Liegefläche
  • schützt vor dem Herausfallen
  • mit einem Babymatratzen Testsieger ausstattbar
  • gewöhnt Kinder schneller im eigenen Bettchen zu schlafen
  • dank Umbaumöglichkeit zum Juniorbett viele Jahre verwendbar
  • teilweise auch zum Kindersofa umbaubar

Nachteile:

  • i. d. R. höhere Anschaffungskosten, als rechnerisch bei einem Komplettzimmerset
  • in Babybettsets mitgelieferte Matratzen sind oftmals nicht sehr hochwertig

Welche Alternativen gibt es zum Gitterbettchen für Babys?

Während der ersten Lebensmonate verbringen die meisten Säuglinge viel Zeit im Stuben­wagen. Dank seiner Rollen lässt er sich bequem von einem zum anderen Raum schieben. So ist der Nach­wuchs immer in unmittel­barer Nähe. Während der Nacht sind die meisten Stubenwiegen jedoch weniger zu empfehlen. Ihre Matratze ist meist recht dünn und nicht für längeres Liegen geeignet.

Statt mit im Elternbett zu liegen, bietet sich auch ein Bei­stell­bett an, um über Nacht mit im Eltern­schlaf­zimmer zu näch­tigen. Das Bei­stell­bettchen wird über Winkel ein­ge­harkt oder bei Box­spring­betten mit Gurten fest­ge­zurrt. Dank Höhen­ver­stellung bildet die Liege­fläche eine Ebene, sodass das Baby nachts bequem zum Stillen heran­ge­zogen werden kann, ohne dass Mama auf­stehen muss.

Aufgrund einer offenen Seite, sind die meisten Anstellbetten nicht als eigen­ständige Schlaf­möglich­keit geeignet. Dazu wären sie wohl sowieso zu klein. Statt eines Baby­gitter­bettes kann anschließend direkt zu einem großen Junior­bett (z. B. einem Feuer­wehr­bett oder Hoch­bett) über­ge­gangen werden. Dies natür­lich nur, wenn zum gleichen Zeit­punkt ebenso die Schlupf­sprossen am Gitter­bettchen heraus­ge­nommen werden würden. Ein Bett­schutz­gitter ist als Raus­fall­schutz aber zunächst auch weiter­hin äußerst empfehlenswert.

Damit der Nachwuchs auch im Uhrlaub sein eigenes Bettchen hat, empfiehlt sich ein klappbares Reisebett. Dieses lässt sich darüber hinaus auch für die Über­nach­tung bei Oma & Opa verwenden.

Testkriterien für einen Testsieger im Babybett Test 2019

Ein Testsieger im Babybett Test 2019 ist von ver­schie­denen Test­kriterien ab­hängig. Darunter auch solche von per­sön­licher Natur. Aus diesem Grund sollten sich Eltern nie­mals allein auf die Test­noten fremder Test­berichte ver­lassen. Statt­dessen gilt es stets selbst zu ver­gleichen und ein Gitter­bett zu wählen, welches auch die eigenen Anfor­de­run­gen weitest­gehend erfüllt.

Optik & Möbelserie

Wie so oft, fällt auch beim Kinderbett als erstes sein Aus­sehen ins Auge. Und gewiss mag es wich­ti­gere Testkri­terien geben, welche bei­spiels­weise die Halt­bar­keit oder Sicher­heit betreffen. Völlig unwichtig ist die Optik aber dennoch nicht! Das Gitter­bett soll schließ­lich auch optisch etwas her­machen und damit zum rest­lichen Baby­zimmer passen, ohne dass es wie zu­sam­men­ge­würfelt wirkt.

Mit einem schönen Babykomplettzimmer erübrigt sich dies. Ein solches Set stammt in der Regel aus einer Möbel­serie und ist damit vom Design auf­ein­ander abgestimmt.
Die meisten Babymöbelhersteller bieten außerdem die Mög­lich­keit, die ein­zel­nen Bestand­teile ihrer Kollek­tio­nen getrennt von­ein­ander und damit auch nach­zu­kaufen. Dies ist jedoch gewiss kein Muss! Ein Holz­baby­bett gleicher Holz­art lässt sich ebenso mit dem Kinder­zimmer einer anderen Serie oder gar eines anderen Her­stellers kombi­nieren. Auch ein weißes Gitter­bett ist recht zeit­los und passt daher gut in nahezu jedes Shabby Chic Babyzimmer.

Material

Üblicherweise sind Babybetten aus Holz gefertigt. Beliebte Holz­arten sind Buche und Kiefer. Ver­ein­zelt wird aber auch Linde ver­wen­det. Baby­gitter­betten aus Metall sind eher unüblich. Solche finden sich wohl eher bei den Schlaf­zimmer­möbeln für Erwachsene.
Besonders robust sind Gitterbetten aus Massivholz. Dies gilt auch, wenn das Schlaf­möbel­stück nur teil­massiv ist. Im letzteren Falle ist meist im inneren der Bett­enden eine Flach­press­platte ver­ar­bei­tet. Auf­grund der um­schließen­den Massiv­bretter ist die Stabilität in der Regel nicht jedoch gefährdet.

Aus ökologischer Sicht ist auf ein Holz­baby­bett Holz aus nach­hal­tiger Forst­wirt­schaft zu achten. Es geht immer­hin um die Zukunft der Welt für alle Kinder. Auch den eigenen. So sind z. B. die hoch­wertigen Hölzer des Baby Vivo Massiv­gitter­bettes Teddy völlig vor­bild­lich FSC-zertifiziert.

Höhenverstellbares Lattenrost

Alle Modelle des Vergleichs verfügen über ein höhen­ver­stell­bares Latten­rost. Dieses sind bei den meisten drei­fach ver­stell­bar. Ledig­lich das Julius Zöllner Baby­bett Nelly erlaubt nur zwei Höhen­ein­stellungen. Mehr ist in der Regel aber auch gar nicht nötig.

In erster Linie ist die in der Höhe verstellbare Liege­fläche eine Komfort­funk­tion für Eltern. Dank der höheren Matratze, müssen diese sich beim hinein­legen und heraus­holen des Babys nicht allzu tief bücken. Somit wird der Rücken geschont.

Sobald der Nachwuchs sich eigenständig am Bett­rand auf­zu­stellen beginnt, ist die Höhen­ein­stellung jedoch wieder auf eine niedrige Posi­tion abzu­senken. Dies ist wichtig, um ein Heraus­fallen und mög­liche Ver­let­zungen zu ver­hin­dern. Gleich­zeitig bedarf es ein boden­nahes Betten­latten­rost aber auch für den pro­blem­losen Aus­stieg durch die Schlupföffnung des Kindergitterbettes.

Herausnehmbare Schlupfsprossen

Schlupfsprossen sind zwei bis drei nebeneinander ange­ordnete Gitter­stäbe, welche sich heraus­nehmen lassen, sodass der Nach­wuchs später sein Gitter­bettchen auch eigen­stän­dig ver­lassen kann. Statt über das Gitter klettern zu müssen, schlupft der Nach­wuchs einfach durch die kleine Öffnung durch. Die rest­lichen Gitter­stangen sind dagegen fest und bieten einen aus­reichen­den Schutz vor dem Herausfallen.

Herausnehmbare Schlupfstäbe sind gewiss keine Luxus­aus­stattung. Dennoch sollten sie nicht als Selbst­ver­ständ­lich­keit ange­sehen werden. Dies zeigt das Baby Vivo Baby­bett Teddy, welches ohne Schlupf­sprossen daherkommt.

Fehlende Schlupfstangen bedeuten jedoch nicht zwingend, dass das Gitter­bett ohne Aus­gang aus­kommen muss. In den meisten Fällen erschwert sich ledig­lich der Aus­bau der Stäbe. Statt eines ein­fachen Feder­mecha­nis­mus, ist etwas mehr Schraub­arbeit für die Demon­tage erforderlich.

Umbaumöglichkeit zum Juniorbett

Dank der Umbaumöglichkeit zum Juniorbett, lassen sich viele Gitter­baby­betten auch noch weit über die Baby­zeit hinaus und teil­weise sogar bis hin ins Jugend­alter nutzen. Die Trans­for­ma­tion gelingt durch ein­fache Demon­tage der obern End­platten sowie der Gitter­stäbe. Da diese zur Stabi­li­tät des Bettge­stells bei­tragen, sind bei den meisten Gitter­betten Umbau­seiten erforder­lich. Diese befinden sich ent­weder schon im Liefer­um­fang oder müssen als optio­nales Zube­hör erworben werden.
Auch das massive Kinderbett Teddy von Baby Vivo lässt sich mit ein paar Hand­griffen zum Junior­bett um­bauen. Extra Seiten­klötze werden je­doch nicht benötigt. Die Kons­truk­tion des Unter­ge­stells ist bereits aus­reichend stabil genug.

Sofern der spätere Wechsel zu einem großen Kinder­bett nicht direkt vor­ge­sehen ist, ist die Umbau­mög­lich­keit ein durch­aus wich­tiges Kriterium im Gitter­bett Test. Nicht alle Modelle ermög­lichen dies. So lässt sich das LCP Kids Prin­zes­sin­nen­bett nicht um­bauen. Auf­grund der Liege­fläche von nur 120 Zenti­meter in der Länge, wäre es auf lange Sicht aber ver­mut­lich eh zu klein.

Sicherheit

Das A und O eines guten Babybettes im Test, ist seine Sicher­heit! Die Sicher­heits­an­for­de­run­gen sind in der DIN EN 716-1/-2:2008 + A1:2013 (bzw. der aktuells­ten Fas­sung) gesetz­lich gere­gelt. Idealerweise wurde der persön­liche Test­sieger durch ein unab­hän­gi­ges Test­labor auf dessen Produkt­sicher­heit geprüft. In Deutsch­land zum Bei­spiel TÜV-geprüft mit GS-Zeichen.

Obwohl die Einhaltung der DIN-Norm für Kinder­betten und Reise­kinder­betten für den Wohn­be­reich gesetz­lich vor­ge­schrie­ben ist, müssen Her­steller diese je­doch nicht durch ein externes Prüf­labor zerti­fi­zieren lassen. Die Prü­fung erfolgt demnach frei­willig. Da sie stets mit Kosten ver­bun­den ist, sprechen sich ins­be­son­dere viele kleinere Baby­möbel­her­steller dagegen aus. Fehlt also das GS-Siegel nach DIN-EN716, ist dies nicht zwin­gend ein hand­festes Indiz für ein unsicheres Produkt.

Eltern können grob aber auch selbst, auf einige wichtige Sicher­heits­aspekte achten, die ein sicheres Gitter­bett unbe­dingt erfüllen muss:

  • Das Kinderbett muss frei von spitzen Ecken, scharfen Kanten sowie splitter­frei sein.
  • Verschluckbare Kleinteile dürfen nicht abnehm­bar sein, da sie ein Erstickungs­risiko mit sich bringen.
  • Querstreben, an denen der Nachwuchs hoch­klettern könnte, sind Tabu.
  • Der Bodenabstand des Bettgestells muss niedriger wie 25 mm sein.
  • Um ein Einklemmen zu verhindern, müssen die Gitter­stäbe einen Min­dest­ab­stand von 45 mm auf­weisen, dürfen aber nur maxi­mal 65 mm aus­ein­ander liegen. Die Werte dürfen auch unter Belas­tung nicht unter- bzw. über­schritten werden.
  • Auch für die Lattenroststreben gilt ein Maxi­mal­ab­stand von 60 mm.
  • Das Lattenrost muss in niedrigster Ein­stellung min­des­tens einen Ab­stand von 60 cm zur Ober­kante auf­weisen. Mit Matratze 50 cm und in der obersten Stellung maxi­mal 20 cm.
  • Bei einem Babybett auf Rollen müssen min­des­tens zwei Beine fest­stell­bar sein.
  • Federn möglicher Schlupfsprossen sind nach oben hin zu mon­tieren, so­dass sie durch herunter­drücken beim Ab­stützen nicht herausfallen.

Weitere Informationen über die Sicherheit von Kinder­betten hat auch das Bayeri­sche Staats­minis­terium für Um­welt und Ver­brau­cher­schutz, im Rah­men seines Ver­brau­cher­portals, auf einer eigenen Info­seite zusammen­gestellt.

Gitterbettset

Statt das Bettgestell alleine, bieten viele Hersteller und Baby­möbel­händer dieses auch im Gitter­bett­set an. Zum Liefer­um­fang eines solchen Sets zählt ver­schie­denes Zubehör, welches andern­falls separat erworben werden müsste. So ver­lockend ein Baby­bett-Komplett­set aber auch klingen mag, sind Eltern mit einem Einzel­kauf teil­weise doch besser beraten.

Matratze

Die Matratze ist mindestens genau so wichtig, wie das Bett­gestell selbst. Wie beim Schardt Baby­kom­plett­bett Conny, legen viele Her­steller ihrem Set nur eine dünne Schaum­stoff­matratze bei. Von einem gerade mal 5 cm starken Schaum­stoff­kern, ist nicht allzu viel zu erwarten.

Dass es auch anders geht, zeigt das Gitter­bett Matratzen­set TINA von Baby­blume. Es enthält die hoch­wer­tige Baby- & Kinder­bett­matratze Osann Dreamer DUO AIR, welche 10 cm dick ist. Darüber hinaus bietet sie zwei unter­schied­liche Härten: eine weiche Baby­seite für ca. bis zwei Jahre und eine härtere Junior­seite für Kinder ab etwa dem zweiten Lebensjahr.

Geuther liefert zu seinem Babybett Wave keine Baby­bett­matratze. Eine solche ist separat zu erwerben. Somit können Eltern sich für einen komfor­tablen Test­sieger ent­schei­den, ohne zuvor eine Billig­matratze mit kaufen zu müssen.
Wir empfehlen die Julius Zöllner Baby­matratze Dr. Lübbe Air Premium oder das neuere Modell Dr. Lübbe Air Complex mit noch mehr Liege­kom­fort. Beide Matratzen­modelle gibt es so­wohl in der Größe 60 x 120 cm, wie auch 70 x 140 cm.

Nestchen

Mit einem hübschen Nestchen, lässt sich das Gitter­baby­bettchen ver­schö­nern. Es wird rings­um befes­tigt und ver­deckt so die kahlen Gitter­stäbe. Gleich­zeitig sorgt es für eine weiche Pols­te­rung und schützt bei einem frei­stehen­den Bett vor Windzüge.

Das Babynestchen zählt zum Lieferumfang vieler Gitter­bett­sets. Es wird i. d. R. farb­lich pas­send zu den übrigen Textilen geliefert. Beim roba Komplett­bett Adam und Eule ist es ent­sprechend in einem Grau­ton gehalten, sowie mit Herzen und Eulen verziert.

Babybettnestchen sind (insbesondere bei Säug­lingen) jedoch sehr umstritten. Sie bergen immer­hin die Gefahr des Plötz­lichen Kinds­tods. Ähnlich, wie bei einem gut­ge­füllten Kopf­kissen, können Kinder ihr Gesicht darin ver­graben, so­dass es durch die damit ver­bun­dene Rück­atmung mög­licher­weise zum Sauer­stoff­mangel kommt. Dieses Risiko besteht insbe­son­dere bei wattierten oder geschäumten Nestchen.

Ob letztendlich auf ein Gitterbett mit Babynestchen im Set zurück­ge­griffen oder dieses gänzlich weg­ge­lassen wird, steht Eltern natür­lich frei selbst zu ent­scheiden. Wenn, dann ist im Test zumin­dest auf einen dünnen, unge­füt­ter­ten und luft­durch­lässigen Stoff zu achten.

Bettwäsche

In das Kinderbettchen gehört natürlich auch Bett­wäsche. Dem KOKO Komplettset NELE liegt eine komplette Textil­aus­stat­tung bei. Sie besteht aus einem Kissen mit Kissen­bezug und einer Decke mit Decken­bezug. Oft­mals beinhalten die Sets jedoch nur die Bezüge. Die Füllung selbst ist da­gegen separat zu erwerben.

Sofern die textile Ausstattung mitgeliefert wird, so sollte diese nach dem Öko-Tex Stan­dard 100 zerti­fi­ziert sein. Außer­dem ist es wichtig, dass die Baby­bett­wäsche maschinen­wasch­bar ist. Idealer­weise bis 60°C.

Zählt das Bettzeug dagegen nicht zum Liefer­um­fang, so ist dies sicher­lich kein Aus­schluss­kriterium im Baby­betten Test. Ent­sprechende Wäsche gibt es immer­hin schon für kleines Geld. Außer­dem bietet sich dadurch eine größere Motivvielfalt.

Himmelbett

Für ein Gitterbett mit Himmelbett bedarf es zunächst einer Himmel­bett­stange. Auch sie zählt zu einem guten Baby­bett­komplett­set. Das Urra Komplett­bett Luca bringt beides mit.

In erster Linie sieht sieht der Stoffhimmel über dem Baby­bett nied­lich und hübsch aus. Einen weiteren Zweck, erfüllt er dagegen nicht so wirk­lich. Statt­dessen steht er in der Kritik, dass sich unter ihm ein Wärme­stau bilden kann. Vor allem bei einem schweren Stoff. Viele Eltern ver­zichten daher bewusst auf den Betthimmel.

Die Himmelstange eignet sich jedoch nicht nur für das Himmel­bett. Sie ist außer­dem prak­tisch, um ein schönes Baby­mobile ohne eigenen Arm auf­zu­hängen. Ist dieses aber zu lang, sollte es besser über einem Harken an der Zimmer­decke befestigt werden.

Hersteller von Babybetten

Stabile Babybetten werden von vielen Baby­möbel­her­stellern ange­boten. Darunter auch recht bekannte Marken wie Geuther, Pinolino, Julius Zöllner und roba. Diese sind jedoch längst nicht alle, die auf dem Möbelmarkt mitmischen. Weitere Hersteller sind:

  1. Baby Price
  2. Baby Vivo
  3. Babyblume
  4. Belivin
  5. Best For Kids
  6. Betten-ABC
  7. ComfortBaby
  8. Fillikid
  9. Geuther
  10. HolzFee
  11. Ikea
  12. Julius Zöllner
  13. Kidsmax
  14. KOKO
  15. LCP Kids
  16. Leander
  17. Mixibaby
  18. moKee
  19. Pinolino
  20. Polini Kids
  21. roba
  22. Safari
  23. Schardt
  24. Steens
  25. Storado
  26. Ticaa
  27. Urra
  28. Vicco
  29. Vladon
  30. Wimex

Für einen fairen Vergleich, sollte sowohl den Marken-, wie auch NoName-Herstellern, zunächst die gleiche Chance einge­räumt werden. Ihr Name allein ist schließ­lich nicht wirklich aus­sage­kräftig, was die Erfüllung der Test­kriterien im Baby­gitter­bett Test betrifft. Hier kommt es auf wesent­lich andere an, als ein paar zusammen­ge­setzte Buch­staben, die einen Marken­namen bilden.

Letztendlich müssen Eltern diese Entscheidung jedoch selbst für sich und ihren Nach­wuchs treffen. Eine gewisse Vor­liebe für eine bestimmte Möbel­marke hat immer­hin auch den Vorteil, dass es bei gleicher Serie meist gut zum übrigen Baby­zimmer passt.

Babybettchen kaufen

Wie auch die restliche Kinderzimmereinrichtung, bekommen Eltern in nahezu jedem gut­sor­tier­ten Baby­fach­markt eine große Aus­wahl an Baby­bett­chen. Dort können sie sich das Möbel­stück in ruhe ansehen und auch in vielen Punkten testen. Bei Rück­fragen steht ihnen das gut geschulte Fach­per­so­nal mit Rat und Tat zur Seite.
Der Babymarkt sollte jedoch nicht mit der Absicht auf­ge­sucht werden, ihn anschließend auch mit einem Kinder­bett zu ver­lassen. In der Regel handelt es sich nämlich nicht um Lager-, son­dern Bestell­ware, mit einer mög­lichen Liefer­zeit. Je nach Her­steller und Nach­frage kann diese durch­aus mehrere Wochen betragen. Um den Baby­betten­kauf im Baby­fach­ge­schäft ist sich daher am besten früh­zeitig zu kümmern.

Auch in vielen Möbelhäusern lassen sich Baby­betten kaufen. In Mit­nahme­märkten, wie Roller, Poco und Möbel Boss, liegen viele der Schlaf­möbel­stücke sogar auf Lager und können ent­spre­chend direkt mit­ge­nommen werden. Eine Mit­nahme­garantie gibt es aber auch im Möbel­markt nicht.
Ob ein Bett verfügbar ist, lässt sich ggf. vorher über die Web­seite des Marktes ein­sehen. Diese Möglich­keit wird z. B. auf der IKEA-Home­page geboten. Mit SOLGUL, SNIGLAR, SUNDVIK und STUVA bietet schließ­lich auch das schwe­dische Möbel­haus IKEA Gitter­betten für Babys an.

Die größte Auswahl hat mit Abstand aber wohl das Inter­net zu bieten. Zahl­reiche Online­shops führen Baby­möbel für das Kinder­zimmer in ihrem Sorti­ment. So auch Ama­zon mit­samt seiner ange­schlos­senen Market­place-Partner.
Neben der Angebotsvielfalt, lassen sich online welt­weit Preise ver­glei­chen und das güns­tigste Ange­bot aus­wählen. Hinzu kommt, dass das bestellte Baby­gitter­bettchen auch noch bequem bis an die Haus­tür ge­liefert wird. Ein großes Auto, für den Trans­port vom Laden nach Hause, ist somit nicht erfor­der­lich. Außer­dem trägt der gewerb­liche Betten­ver­käufer das Trans­port­risiko. Fairer­weise ist jedoch zu erwähnen, dass viele Baby­möbel­märkte ebenso einen (meist kosten­pflich­tigen) Liefer­service anbieten. Manchmal sogar mit Aufbauservice.

Gitterbett gebraucht kaufen

Ein gutes Baby Gitterbett aus Massivholz ist – sofern es denn hochwertig verarbeitet ist – eine Anschaf­fung fürs Leben. In ihm schläft nicht nur das Erst­ge­borene, son­dern meist auch anschließend alle Geschwister. Mit dem Nestküken ist dann folg­lich Schluss und das Bett ver­schwin­det aus dem Kinder­zimmer. Ent­weder landet es für lange Zeit im Keller oder wird direkt für kleines Geld weiter­ver­kauft. Warum also nicht selbst von vorn­herein ein ge­brauch­tes Baby­bett kaufen und somit den den Geld­beutel schonen? Dies macht umso mehr Sinn, wenn es bei einem Einzel­kind bleiben und das Baby­gitter­bettchen später auch gar nicht zum Junior­bett um­ge­baut werden soll.

Idealerweise verkaufen Freunde, Bekannte oder Ver­wandte grade das gebrauchte Gitter­bett ihres Nach­wuchses. Und in der Tat ist es auch gar nicht mal so selten, dass dieser Kreis die Familien­planung ab­ge­schlos­sen hat, während man selbst auf sein erstes Kind wartet.
Aber erfüllt das Bettchen auch wirklich den per­sön­lichen Ansprüchen? Insbe­son­dere auch den optischen, denn schließ­lich wurde es ursprüng­lich für eine andere Kinder­zimmer­ein­richtung ausgesucht.

Grundlegend muss beim Gebrauchtkauf aber dennoch nicht auf die große Viel­falt ver­zichtet werden. Auf eBay und eBay-Klein­anzeigen finden sich täg­lich hun­derte gebrauchte Kinder­gitter­betten. Die Wahr­schein­lich­keit ist recht groß, dort eines zu finden, welches optisch gut zum eigenen Kinder­zimmer passt. Möglicher­weise stammt es sogar aus der gleichen Möbelserie.

Es versteht sich natürlich als Selbst­ver­ständ­lich­keit, das gebrauche Holz­baby­bett zuvor gründ­lich auf Beschä­di­gungen zu prüfen. Neben der Aus­sage des privaten Ver­käufers, ist vor allem auch auf viele Detail­fotos zu bestehen. Oft­mals erübrigt sich dies jedoch, da gar kein Ver­sand, son­dern ledig­lich die Abholung mit eigener Demontage ange­boten wird.

Sofern das Angebot eine gebrauchte Baby­bett­matratze ent­hält und soll auch diese weiter genutzt werden, so emp­fiehlt sich zuvor eine gründ­liche Matrat­zen­reini­gung. Bei einer guten Matratze fürs Baby­bett lässt sich deren Bezug dazu bequem ab­ziehen und bei hoher Tempe­ratur in der Wasch­maschine waschen.
Unabhängig vom Gebrauchtkauf, ist die Matratzen­grund­reini­gung jähr­lich zu wieder­holen. Außer­dem kann eine zusätz­liche, wasser­un­durch­lässige Matratzen­auf­lage davor schützen, dass Körper­flüssig­keiten über­haupt bis hin in den Matratzen­kern gelangen.

Holzbabybett selber bauen

Mit etwas handwerklichem Geschick lässt sich ein Holzbabybett selbst bauen. Besonders die Väter haben großen Spaß an der Ver­wirk­lichung eines selbst­ge­bauten Gitter­bettes aus Holz, für ihren Nach­wuchs. Aber auch immer mehr Frauen finden gefallen am Heim­werken bzw. der Holz­ver­arbei­tung für DIY-Babymöbel.

Entsprechende Bauanleitungen gibt es in Heim­werker­zeit­schriften und dem Inter­net zu genüge. So z. B von dem Familien­vater cpetry auf 1-2-do.com, der Heim­werker-Com­mu­nity von BOSCH. Die Bau­kosten für dieses Projekt belaufen sich auf etwa 150 Euro. Ein guter Akku-Bohr­schrauber, eine Hand­säge und ggf. auch eine Werk­bank werden voraus­ge­setzt. Außer­dem ist mit etwa vier bis fünf Tagen oder einem ganzen Wochen­ende für den Bau zu rechnen. Soll das Gitter­bett lackiert werden, kommen die Kosten für die Farbe und Zeit zum Trocknen natür­lich noch oben drauf.

Ebenfalls der YouTuber Andi hat ein eigenes Kinder­bettchen aus Kiefern­holz gebaut, welches sich durch­aus sehen lassen kann. In seinem Bau­video beschreibt er die ein­zel­nen Schritte:

Kinderbettchen von Andis Holzwurmseite

Auch wenn viele Gitterbett-Bauanleitungen anfänger­taug­lich zu scheinen mögen, ist ein solches DIY-Projekt mit großem Respekt anzu­gehen. Und dies nicht nur, was den sicheren Werk­zeug­um­gang betrifft. Das DIY-Baby­bett muss am Ende auch den gelten­den Sicher­heits­stan­dards ent­sprechen. Aus­nahms­los und ohne Wenn und Aber!

Babybett Test von Stiftung Warentest & Ökotest

Auch wenn Eltern ihre Kaufentscheidung nicht rein nach einem Test­sieger im Gitterbett Test richten sollten, schadet ein Blick in die ein­schlä­gi­gen Test­ma­ga­zine wohl dennoch kaum. Statt sich jedoch mit den besser platzier­ten Test­kandi­daten zu befassen, gilt es vor allem darum, die durch­ge­fallenen Modelle auch aus dem eigenen Ver­gleich zu streichen. Für ihr Durch­fallen wird es sicher­lich einen triftigen Grund gegeben haben.

Zunächst wäre da ein Babybett Test der Stiftung Waren­test. Die Berliner Waren­tester sind schließ­lich bekannt, für ihre beson­ders umfang­reichen und gründ­lichen Labor­tests. Leider jedoch konnten wir im Test­archiv keine aktuelle Ver­öffent­lichung finden. Es bleibt abzu­warten, ob in naher Zukunft doch noch ein Test­bericht folgt.

Anders sieht es dagegen mit einem Ökotest Gitter­bett Test aus. Der Frank­furter Test­verlag hat in der Ver­gangen­heit schon mehr­fach ver­schie­dene Kinder­möbel ins Test­labor geschickt. So auch 2017, die folgen­den zehn Baby- & Kinderbetten:

  • Allnatura Kinderbett Piccolino (gelaugt + geölt)
  • Avalon Kinderbett Zauberzwerg (Buche)
  • Bopita Carré Gitterbett (weiß)
  • Easy Baby Umbaubett mit Rollen (weiß)
  • Ikea Babybett Sundvik (grau/braun)
  • Paidi Fiona Kinderbett (weiß)
  • Schardt Kombikinderbett Eco Plus
  • Ticaa Babybett Irene (weiß/grau)
  • Waschbär Kinderbett Leon (natur)
  • Wellemöbel Kinderbett Lasse (weiß lackiert, Esche/sandgrau)

Das Testergebnis ist recht durchwachsen. Fünf der getes­teten Kinder­betten konnten mit einem sehr gut über­zeu­gen. Eines er­hielt ein unge­nü­gend. Der Rest ist Mittelmaß.
Bei der Hälfte aller Betten waren die Tester mit der Ver­ar­bei­tung un­zu­frieden. Sie wiesen alle­samt Ver­arbeitungs­mängel auf. Außer­dem konnten auch die Auf­bau­an­lei­tungen nicht so wirk­lich über­zeugen. In drei Fällen fehlten die von der DIN-EN716 für Baby­betten vor­ge­gebenen Warnhinweise.

Der vollständige Testbericht ist im Öko-Test Jahr­buch Klein­kinder und Familie für 2017 zu finden. Das Heft kann online nach­be­stellt oder als ePaper käuf­lich erworben werden.

So haben wir im Baby Gitterbetten Vergleichstest 2019 geprüft:

Der große Babybetten Vergleichstest 2019 beruht auf einen aus­führ­lichen Ver­gleich ver­schie­dener Best­seller­modelle, anhand ihrer Aus­stattungs­merk­male, gemäß Her­steller­angabe. Im Detail umfasst unsere Ver­gleichs­tabelle folgende zwölf Gitter­betten für Babys:

  1. Geuther Kinderbett Wave
  2. Pinolino Babybett Florian (110095)
  3. Baby Vivo Massivholz Gitterbett Teddy
  4. Babyblume Massivbabybett Kuba
  5. KOKO Babybett Komplettset NELE
  6. KOKO Babybett Komplett Set JULIA
  7. Julius Zöllner Komplettbett Nelly
  8. Babyblume Babygitterbett TINA
  9. Urra Komplett-Babybett Luca
  10. Schardt Babykomplettbett Conny
  11. LCP Kids Kindergitterbett Prinzessin
  12. roba Gitterbett Komplett Set Adam & Eule

Alle Informationen dieses Kindergitterbetten Vergleichs wurden äußerst sorgsam recher­chiert. Als Grund­lage dafür dienten zunächst die Pro­dukt­daten­blätter der Her­steller, aber auch ver­schie­dene externe Quellen, wie Test­berichte aus Fach­maga­zinen, Rezen­sionen von Käufer und Erfahrungs­berichte anderer Eltern.
Keineswegs aber sollte diese Vergleichsseite mit einem eigenen Praxistest unter Labor­be­din­gun­gen ver­wech­selt werden. Entspre­chend benennen wir auch keinen Test­sieger, son­dern ledig­lich unsere persön­liche Baby­betten Empfehlung für 2019. Sie ent­spricht den­jenigen Modell, zu welchem wir im Bedarfs­fall wohl greifen würden. Für einen aus­führ­lichen Labor­test ver­weisen wir aus­drück­lich auf die ein­schlä­gi­gen Test­magazine.

Grundsätzlich ist aber dennoch zum eigenen Baby- & Kinder­betten Test geraten! Nur so lässt sich der­jenige Test­sieger bestimmen, der den eigenen Anfor­de­rungen genügt. Viele der Test­kriterien sind schließ­lich von per­sön­licher Natur.
Auch unsere Vergleichstabelle dient damit nur der Inspi­ra­tion. Für weitere Modelle empfiehlt sich ein Blick in die stets aktuelle Best­seller­liste vom Amazon. Sie umfasst die momen­tan bis zu 100 belieb­tes­ten Baby Gitter­betten. Auf­grund ihrer großen Nach­frage, dürfte auch mit ent­sprech­end hoher Zufrieden­heit zu rechnen sein. Andern­falls würden sie wohl kaum so oft ver­kaufen lassen.

Babymatratze Test: Träumeland „sehr gut“ bei Öko-Test

Babymatratze Test: Ergebnis im Detail

Was ist die beste Babymatratze? Diese Frage stellen sich viele Eltern bei den ersten Anschaffungen für das Kinderzimmer. Der aktuelle Öko-Test bietet eine hilfreiche Richtlinie, denn hier wurde besonders auf Sicherheitsaspekte, Verarbeitungsqualität und mögliche Schadstoffe geachtet. Kinder können sich beispielsweise auf Grund der falschen Babymatratze im Bett einklemmen, Kleinteile verschlucken oder im schlimmsten Fall strangulieren. Eine Babymatratze soll keinerlei unsicher befestigte Kleinteile, wie Aufkleber oder Etiketten die möglicherweise verschluckt werden können, aufweisen.

Insbesondere die Erstickungsgefahr durch zu tiefes Einsinken in die Matratze wurde von Öko-Test ganz genau unter die Lupe genommen. Eine zu weiche Matratze kann lebensgefährlich für Babys sein. Hier gilt es einen Matratzenkern zu finden, der punktelastisch ist und somit für einen guten Liegekomfort sorgt, aber eben auch ein Einsinken verhindert.

Öko-Test schreibt: „Die ‚sehr gute’ Matratze von Träumeland ist nicht nur : Sie ist auch noch die günstigste im Test.“

Für den Laien ist der Unterschied zwischen einer guten und einer schlechten Kindermatratze meist kaum ersichtlich. “Eltern sind gut beraten, beim Matratzenkauf genauestens auf die Qualität zu achten und sich darüber zu informieren, was eine gute und vor allem sichere Matratze aufweisen muss und was keinesfalls sein darf”, so der Geschäftsführer von Träumeland. Deshalb soll auf entsprechende Testurteile zurückgegriffen werden. Ein “sehr gut” erhält eine Kindermatratze nur dann, wenn keine Mängel in der Sicherheitsprüfung oder in Sachen Gebrauch- und Warnhinweise ist.

Mit Träumeland erholsam schlafen

Als Babymatratzen-Experte liegt uns gesunder und erholsamer Schlaf besonders am Herzen und wir sind uns der möglichen Gefahren bewusst. Neben dem genannten Basic-Modell Regenbogen produziert Träumeland auch viele andere Modelle mit der selben Sorgfalt. Die Babymatratzen von Träumeland unterscheiden sich in Matratzenbezug und Matratzenkern sowie den zahlreichen Zusatzfunktionen. Hier muss jede Mama selbst entscheiden, welche Zusatzfunktion hilfreich und nützlich ist. So ist zum Beispiel ein teilbarer Bezug oder eine Sicherheitstrittkante definitiv kein Muss, aber ein nützliches Extra im Babyalltag. Auf unserem Youtube-Kanal gibt es zu jedem Vorteil ein Video und du kannst danach selbst entscheiden, was für dich und dein Baby praktisch ist.

Alle Träumeland Matratzen werden auf dem neuesten Stand der Technik und nach strengen Qualitätsnormen im Werk in Österreich gefertigt. Selbstverständlich sind alle Produkte von unabhängigen Prüfinstituten mehrfach auf Schadstoffe getestet – für einen sicheren und gesunden Babyschlaf. Unsere Produkte werden in enger Zusammenarbeit mit Hebammen, Ärzten und Eltern ständig weiterentwickelt. Wir entwickeln und erzeugen unsere Babymatratzen so, als wären sie für unsere eigenen Kinder bestimmt.

Entspannter und sicherer Schlaf: Das ist es, was sich Eltern für ihre Babys und Kinder wünschen. Eine geeignete Matratze kann wesentlich dazu beitragen – oder auch nicht. Denn nicht jede Kindermatratze hält das, was sie verspricht. Zu diesem Ergebnis kommen die Experten von Stiftung Wartentest und der Fachzeitschrift Öko-Test im jeweiligen Baby- & Kindermatratzen Test.

In verschiedenen Untersuchungen haben die Fachleute Matratzen für Kinderbetten in der Größe 70 x 140 Zentimeter auf den Prüfstand gestellt. In allen vier Tests standen Fragen nach der Sicherheit im Fokus, auch auf Schadstoffe wurde getestet.

Stiftung Warentest legte in ihrem letzten Babymatratzen Test zusätzliches Augenmerk auf Aspekte wie Liegeeigenschaften, Haltbarkeit und Ausstattung.

Babymatratzen Test: Das Gute vorweg!

Das Gute vorweg: Die Prüfer kommen zu dem Ergebnis, dass eine vernünftige und zugleich sichere Matratze durchaus erschwinglich ist. Und auch eine Schadstoffbelastung ist in den allermeisten Fällen gar nicht oder nur geringfügig nachweisbar.

Aber: Insbesondere in puncto Sicherheit haben etliche Hersteller Nachholbedarf, denn ihre Kindermatratzen sind zu weich und bergen damit für Kinder zum Teil erhebliche Risiken.

Eine handfeste Überraschung halten die beiden Ergebnisse von Öko-Test aus den Jahren 2016 beziehungsweise 2018 bereit. Während zwei Produkte im Kindermatratzen Test 2016 noch mit „ungenügend“ durchfielen („Maja“/Paradies und die Kindermatratze HR/Ravensberger), gingen sie im Jahrbuch 2018 beide mit einem „sehr gut“ als Sieger aus dem Test hervor.

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Hier haben die Hersteller ihre Hausaufgaben offenbar gemacht.

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Babymatratzen Test 2019 v. Öko-Test: Gefährlich weich

© / AntonLozovoy

Babys und Kinder sollen ruhig und entspannt, vor allem aber gesund und sicher schlafen. Eine wichtige Rolle spielt die Wahl der Kindermatratze.

Aber was macht eine gute Matratze aus? Wie weich darf sie sein? Und sind die Produkte mit Schadstoffen belastet?

Die Experten von Öko-Text sind diesen Fragen nachgegangen. In der September-Ausgabe 2019 ihres Magazins haben sie 14 Kindermatratzen unter die Lupe genommen.

Das Ergebnis: Leider erfüllen längst nicht alle Hersteller die hohen Erwartungen ihrer Kunden.

Der Kugeltest enthüllt Sicherheitsrisiken

In erster Linie interessierte es die Fachleute, ob die Kindermatratzen im Test die wichtigsten Sicherheitsanforderungen der DIN EN 16890 erfüllen. Diese Norm gibt es seit 2017. Zwar ist sie für die Hersteller nicht bindend, sie bietet ihnen jedoch die Möglichkeit, eigene Produkte anhand der Vorgaben auf die Sicherheit hin zu überprüfen.

Matratzen für Kinder dürfen vor allem nicht zu weich sein!

Gerade die Kleinsten laufen sonst Gefahr, mit dem Gesicht zu tief einzusinken und Sauerstoffmangel zu bekommen – schließlich sind sie noch nicht in der Lage, sich selbstständig zu drehen oder den Kopf zu heben.

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Um den Härtegrad zu ermitteln, haben Fachleute den sogenannten Kugeltest entwickelt. Dabei darf die Testkugel nicht zu weit in die Matratze einsinken. Auch die Verarbeitungsqualität spielt eine Rolle, ebenso die Frage nach Schadstoffen, die passende Größe der Matratze oder verschluckbare Kleinteile.

Träumeland-Matratze ist eine der Testsieger und die günstigste im Test

Sämtliche Matratzen für Kinder hatten im Test die Maße 70 x 140 Zentimeter. Ein Großteil der Produkte verfügt über einen Schaumstoffkern, andere Matratzen wiesen einen Kern aus latexiertem Kokos und/oder Latex auf.

Die Auflagen bestehen in der Regel aus Baumwolle oder Schurwolle, die Bezüge lassen sich abnehmen und in der Maschine waschen. Die Matratze von Ikea besteht innen aus einem Polyethylengeflecht und ist nach Herstellerangaben waschbar.

Von den 14 Kindermatratzen schnitten drei mit der Note „sehr gut“ ab.

Bestnoten erhielten die Himlavalv 3-D-Matratze Babybett von Ikea, die Regenbogen Basic Babymatratze* von Träumeland sowie die Waschbär Kindermatratze Kokos, Baumwolle*.

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Die Träumeland-Matratze ist mit rund 75 Euro zugleich die günstigste im Test. Ein „gut“ erhielt die Prolana Baby- und Kindermatratze Ronja Plus.

Fünf Babyatratzen sind „ungenügend“

Wenig erfreulich dagegen das Abschneiden sechs anderer Produkte: Einmal gab’s ein „mangelhaft„, in fünf weiteren Fällen vergaben die Tester die Note „ungenügend„.

Hauptproblem: Vier „ungenügende“ Kindermatratzen bestanden den Kugeltest nicht!

Dazu zählen die Alvi Wave Kindermatratze, die Sternentraum Vital Kindermatratze (Aro Artländer), die Dr. Lübbe Air Premium Babymatratze (Julius Zöllner) sowie Lonsberg Kindermatratze Kokos-Latex mit Baumwoll-Auflage.

Bei der ebenfalls mit „ungenügend“ benoteten Matratze F.A.N. Medisan Happy Kids von Frankenstolz lösten sich verschluckbare Kleinteile ab, ein Problem, das sich bei insgesamt fünf Produkten zeigte.

Außerdem passte bei der Frankenstolz-Matratze die Größe nicht – vor dem Waschen des Bezuges war die Matratze zu groß. Vier weitere Produkte entsprachen ebenfalls nicht den angegebenen Maßen, darunter die „mangelhafte“ Breckle Schlafgut Kindermatratze.

In puncto Schadstoffe konnten die Fachleute keine gravierenden Probleme feststellen.

Ausnahme: die Pinolino Matratze für Kinderbetten Tubes wies eine stark erhöhte Menge an Antimon auf. In acht Produkten wurden relativ geringe Mengen des als krebsverdächtigen eingestuften Stoffes gefunden, außerdem halogenorganische Verbindungen.

Übersicht gefundener Schadstoffe

  • Antimon: giftiges und als krebserregend eingestuftes Halbmetall
  • Halogenorganische Verbindungen: können Allergien auslösen

Kindermatratzen Test: Die Ergebnisse im Überblick

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Testergebnis: „sehr gut“

  • Ikea Himlavalv 3-D-Matratze Babybett
  • Träumeland Regenbogen Basic Babymatratze*
  • Waschbär Kindermatratze Kokos, Baumwolle*

Testergebnis: „gut“

  • Prolana Baby- und Kindermatratze Ronja Plus*

Testergebnis: „befriedigend“

  • Allnatura Kokosfaser-Kindermatratze „Coco“ / Allnatura
  • Paradies Baby- und Kindermatratze Iris / Paradies

Testergebnis: „ausreichend“

  • Grüne Erde Ako Natur Baby- und Kindermatratze / Grüne Erde
  • Pinolino Matratze für Kinderbetten Tubes / Pinolino

Testergebnis: „mangelhaft“

  • Breckle Schlafgut Kindermatratze / Breckle

Testergebnis: „ungenügend“

  • Alvi Wave Kindermatratze / Alvi
  • Aro Sternentraum Vital Kindermatratze / Aro Artländer)
  • Dr. Lübbe Air Premium Babymatratze / Julius Zöllner
  • Lonsberg Kindermatratze Kokos-Latex mit Baumwoll-Auflage / Lonsberg
  • F.A.N. Medisan Happy Kids / Frankenstolz

Kindermatratzen im Test – Tipps der Experten

  • Eine Kindermatratze sollte nach dem Kauf einige Tage auslüften, Ettiketten oder Schnüre sollten entfernt werden.
  • Zwischen Matratze und Rahmen dürfen maximal zwei Finger passen.
  • Am sichersten schlafen Babys in Rückenlage; Stofftiere, Wärmflaschen und Co. gehören nicht ins Kinderbett.
  • Ein Babyschlafsack ist sicherer als eine Decke.
  • Die ideale Raumtemperatur beträgt 18 Grad; das Bettchen nicht an die Heizung oder in die Sonne stellen.

Die kompletten Ergebnisse zum Kindermatratzen Test und den gesamten Artikel könnt ihr Heft 08/2019 oder auf der Homepage von Öko-Test (Bezahlangebot) nachlesen.

Kindermatratzen Test 2018 v. Stiftung Warentest: 14 Produkte im Check

© / katrinaelena

14 Matratzen für Kinder hat die Stiftung Warentest auf Herz und Nieren geprüft. Darunter vor allem Kaltschaummatratzen, aber auch Babymatratzen, die aus Kokos und Latex oder Wattevlies bestehen.

Preislich liegen die Matratzen zwischen 70 und rund 180 Euro. In der aktuellen Babymatratze Test Oktober-Ausgabe 2018 präsentieren die Tester ihr Ergebnis.

Im Fokus: Die Euro-Norm DIN EN 16890, die sich intensiv mit der Sicherheit von Kindermatratzen befasst. Dazu gehört vor allem der Kugeltest, der Aufschluss darüber gibt, ob eine Matratze für Kinder zu weich ist.

In solchen Fällen besteht aus Expertensicht die Gefahr, dass insbesondere Babys mit ihrem Gesicht zu tief einsinken, nicht genug Sauerstoff bekommen und im schlimmsten Fall sogar ersticken können. Für den Fall, dass die Hersteller unterschiedliche Seiten für Babys beziehungsweise Kleinkinder anbieten, hat Stiftung Warentest beide Matratzenseiten den Kugeltest durchlaufen lassen.

Matratzen für Kinder: Test entlarvt Sicherheitsmängel bei 7 Modellen

Bedauerlich: Gleich sechs der 14 Matratzen für Kinder bestehen den Kugeltest nicht! Bis auf die Waschbär Kindermatratze versagen diese Modelle zudem bei Dauerbelastungen.

Dazu zählen die Kindermatratze Alvi „Max“, die Matratzen „Baby Dream Comfort“ und „Air Plus“ von Julius Zöllner, die Babymatratze Dornröschen von MFO Matratzen, Die Kindermatratze Schlummerstern von Träumeland, die Kindermatratze Kokos/Latex von Waschbär und die Pinolino „Allergo-Vlies“.

Sie alle erhalten unterm Strich die Gesamtnote „mangelhaft“.

Testsieger: Kindermatratze Jonas v. Dänisches Bettenlager vorn

Dass es anders geht, beweist das Dänische Bettenlager mit der Kindermatratze „Jonas“.

Die Gesamtnote „gut“ (1,8) bedeutet zugleich den Gesamtsieg. Mit 99 Euro zählt „Jonas“ zudem zu den günstigen Produkten. Das Prädikat „Preis-Leistungs-Sieger“ verleihen die Tester „Skönast“ von Ikea. Mit nur 70 Euro ist „Skönast“ die günstigste getestete Matratze und liegt ebenfalls mit „gut“ auf Platz zwei.

Insgesamt erreichen fünf Produkte die Bewertung „gut“. Neben den Matratzen vom Dänischen Bettenlager und Ikea schaffen das auch Hessnatur mit der Kindermatratze Lena (nicht mehr im Sortiment), die Kati Plus von Prolana* und die Babymatratze Sara von Paradies*.

Der „Klima-Test“, der das nächtliche Schwitzen der Kinder simuliert, legt weitere Schwachstellen offen. Einige Matratzen schrumpfen unter dem Einfluss von Wärme und hoher Luftfeuchtigkeit, die meisten werden zudem weicher.

Matratzen für Kinder im Test: Die Ergebnisse von Stiftung Warentest im Überblick

Testergebnis: „gut“

Testergebnis: „befriedigend“

  • Non plus Ultra- Aro Artländer
  • Filius- Vitalis

Testergebnis: „mangelhaft“

  • Max- Alvi
  • Dr. Lübbe Air Plus- Julius Zöllner
  • Dr. Lübbe Babydream Comfort- Julius Zöllner
  • Dornröschen — MFO Matratzen
  • Allergo-Vlies- Pinolino Kinderträume
  • Schlummerstern — Träumeland
  • Kindermatratze Kokos-Latex — Waschbär

Kindermatratzen Test 2018 v. Öko-Test: Fünf von 15 Matratzen erhalten ein „sehr gut“ oder „gut“

Die Einhaltung der Euro-Norm DIN EN 16890 rücken auch die Experten von Öko-Test im Jahrbuch 2018 bei ihrem Matratzen-Check in den Mittelpunkt. Es handelt sich um die aktualiserten Ergebnisse des Matratzen Tests aus dem Jahr 2016.

Sind die Produkte passgenau? Bestehen Gefahren durch Etiketten? Wie sieht es mit der Schadstoffbelastung aus? 15 Kindermatratzen kommen auf den Prüfstand, auch hier liegt die Preisspanne mit Produkten zwischen 79 und 198 Euro weit auseinander.

Im Jahrbuch 2018 bewerten die Fachleute fünf Kinder- und Babymatratzen mit „sehr gut“ oder „gut“.

Bei etlichen Produkten hapert es aber im Praxistest, ein besseres Gesamturteil wird dadurch verhindert. Einige Kindermatratzen sind zu groß und passen nicht in die vorgesehenen Kinderbetten. Auch Etiketten bilden eine Gefahrenquelle, da sie abgezogen und in den Mund gesteckt werden könnten.

Abzüge gibt’s von Öko-Test zudem für nicht nachprüfbare Werbeversprechen, zum Beispiel bei Schlaraffia und Aro Artländer. Angaben, wonach die Matratzen einer mangelnden Sauerstoffversorgung bei Babys in Bauchlage entgegenwirken können, seien auf Nachfrage nicht belegt worden.

Kindermatratzen Test: Schadstoffe sind kein Problem

Die allermeisten Matratzen für Kinder sind nach Ergebnis von Öko-Test ganz oder beinahe frei von Schadstoffen.

Ausnahme: Alvi. Gefunden wurden gleich mehrere Stoffe wie das Halbmetall Antimon (Flammschutzmittel, Verdacht: krebserregend), Ersatzweichmacher, halogenorganische Verbindungen (oft Bestandteil von Flammschutzmitteln) und Silber.

Vom Schlusslicht zum Testsieger

Als Sieger gehen die Baby- und Kindermatratze „Maja“* (Paradies, 169 Euro) sowie die Kinderbettmatratze HR Kaltschaummatratze* (Ravensberger, 82 Euro) aus dem Babymatratzen Test hervor.

Mehr als erstaunlich: Noch im Dezember 2016 zuvor waren beide Produkte im Matratzen-Test der Zeitschrift mit einem „ungenügend“ durchgefallen.

Eine „gute“ Note gibt es außerdem für „Frederic“/kbA-Baumwolle (Dormiente)*, die Hevea Kindermatratze Naturlatexkern LSG 123, kbA-Baumwolle (Allnatura) sowie die Kindermatratze Kokos, kbA-Baumwolle von Lonsberg.

Nur ein „ungenügend“ erreichen die BreTex Kindermatratze (Breckle), „Climadream Air“ (Schlaraffia) sowie „Vitalis Filius“ von Matratzen Concord – diese Matratze kommt bei Stiftung Warentest sogar auf ein „befriedigend“!

Kindermatratzen im Test: Die Ergebnisse von Öko-Test aus dem Jahrbuch 2018 im Überblick

Testergebnis: „sehr gut“

  • Kindermatratze Maja — Paradies*
  • HR Kaltschaummatratze — Ravensberger Matratzen*

Testergebnis: „gut“

  • Babymatratze Frederic/kbA-Baumwolle — Dormiente*
  • Hevea Kindermatratze Naturlatexkern LSG 123, kbA-Baumwolle — Allnatura
  • Kindermatratze Kokos, kbA-Baumwolle — Lonsberg

Testergebnis: „befriedigend“

  • Luna Night — Julius Zöllner
  • Lara Plus — Prolana

Testergebnis: „ausreichend“

  • Traumwolke „Kids“ Matratze — Aro Artländer

Testergebnis: „mangelhaft“

  • Larino Duo — Alvi
  • Junior Dream- Sun Garden
  • Comfort Babymatratze „Abendrot“- Träumeland
  • Vyssa Skönt Ikea

Testergebnis: „ungenügend“

  • BreTex Kindermatratze — Breckle
  • „Climadream Air“- Schlaraffia
  • „Vitalis Filius“ — Matratzen Concord

Babymatratzen Test v. Öko-Test: Spätere Sieger fallen im Test 2016 noch glatt durch

Bereits im Dezember 2016 hatte Öko-Test dieselben 15 Matratzen unter die Lupe genommen. Auch hier stand die Einhaltung der Norm-Kriterien nach DIN EN 16890 im Mittelpunkt.

Die Ergebnisse der meisten Produkte sind identisch: Mit ihrem „gut“ gingen „Frederic“/kbA-Baumwolle (Dormiente) und die Kindermatratze Kokos, kbA-Baumwolle von Lonsberg seinerzeit als Sieger aus dem Test hervor.

Die Hevea Kindermatratze Naturlatexkern LSG 123, kbA-Baumwolle von Allnatura erzielte noch ein „befriedigend“ – hat sich also inzwischen um eine Note verbessert.

Deutliche Verbesserung: Unter den Schlusslichtern mit einem „ungenügend“ fanden sich 2016 die aktuellen Öko-Test-Spitzenreiter: die Baby- und Kindermatratze „Maja“ (Paradies) sowie die HR Kaltschaummatratze von Ravensberger.

Matratzen für Kinder im Test: Die Ergebnisse von Öko-Test 2016 im Überblick

Testergebnis: „gut“

  • Frederic/kbA-Baumwolle — Dormiente
  • Kindermatratze Kokos, kbA-Baumwolle — Lonsberg

Testergebnis: „befriedigend“

  • Luna Night — Julius Zöllner
  • Lara Plus — Prolana
  • Hevea Kindermatratze Naturlatexkern LSG 123, kbA-Baumwolle — Allnatura

Testergebnis: „ausreichend“

  • Traumwolke „Kids“ Matratze — Aro Artländer

Testergebnis: „mangelhaft“

  • Larino Duo — Alvi
  • Junior Dream- Sun Garden
  • Comfort Babymatratze Abendrot — Träumeland
  • Vyssa Skön — Ikea

Testergebnis: „ungenügend“

  • BreTex Kindermatratze — Breckle
  • Climadream Air — Schlaraffia
  • Vitalis Filius — Matratzen Concord
  • Maja — Paradies
  • HR Kaltschaummatratze — Ravensberger Matratzen

Für einen sicheren Schlaf – Tipps der Tester

  • Babys sollten grundsätzlich auf dem Rücken schlafen.
  • Ideal ist ein eigenes Bett im Elternschlafzimmer.
  • Einen Schlafsack verwenden, keine Decke.
  • Die Matratze sollte nicht zu weich sein und möglichst genau ins Bettchen passen (maximal drei Zentimeter zwischen Matratze und Bettrahmen)
  • Matratze nach dem Kauf einige Tage lüften, Etiketten entfernen.
  • Auf Kissen und Kuscheltiere verzichten.
  • Eine rauchfreie Umgebung schaffen.
  • Raumtemperatur zwischen 16 und 18 Grad.

Die kompletten Ergebnisse zu den Kindermatratzen Tests könnt ihr der Homepage von Öko-Test bzw. Stiftung Warentest nachlesen. || Weitere Links und zusätzliche Infos in diesem Artikel gehören nicht zum Test und sind Empfehlungen von ElternKindTipps.

— Update: 19.01.2020 —

Beitragsbild: — shalamov

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Träumeland Babymatratze Frühlingsluft im Test – Werbung

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Unsere Kinder schlafen alle im Beistellbett neben bzw. in unserem Familienbett. Das Bett ist geblieben, nur die Matratze kauften wir für jedes Baby neu. Für unser Baby-Mädchen sollte es eine Träumeland-Matratze sein, da wir diese Marke auch in unserem Laden verkaufen und ich sie sehr hochwertig finde. Träumeland hat mir für einen ausführlichen Test die Babymatratze Frühlingsluft zur Verfügung gestellt. Ich verlose eine Premium-Kindermatratze (Frühlingsluft oder Polarstern) und berichte, was mich überzeugt hat.

Inhaltsverzeichnis

Abnehmbarer Matratzenbezug für die Babymatratze von Träumeland

Je ich mich vorab informierte, desto mehr Features sollte die Babymatratze für unser Baby haben. Als Mama von drei Kindern weiß ich, was eine Matratze bieten muss, damit sie dem Alltag mit Kindern standhält. Sie muss einen Nässeschutz haben, luftdurchlässig sein, sie sollte auch bei 60 °C und im Trockner behandelbar sein und muss natürlich frei von giftigen Stoffen sein. Sicherheit steht im Vordergrund.

Babymatratze Frühlingsluft von Träumeland im Test

Unsere bisherigen Matratzen boten nicht alle gewünschten Eigenschaften, doch wer ein Magen-Darm-krankes Kind oder ein Kind hat, das nachts trocken wird, weiß, wie wichtig ein Nässeschutz und ein abnehmbarer, waschbarer Bezug sind.

Antimon- und schadstoffgeprüfte Matratzenbezüge

Bei Antimon handelt es sich um ein Halbmetall, das in der industriellen Herstellung von Polyester verwendet wird und in vielen Alltagsgegenständen zu finden ist: Sowohl in Textilien aus Polyester, Kinderspielzeugen, PET-Flaschen als auch in Matratzen ist der Gefahrenstoff zu finden. – Quelle: Presseerklärung Träumeland Januar 2017

Das Problem: beim Schwitzen und durch Strampeln kann sich das Antimon aus Matratzenbezügen lösen, die dieses Halbmetall enthalten. Das kann dazu führen, dass Kinder dieses über ihre Atemwege oder ihre Haut aufnehmen. Die Kinder-Matratzen von Träumeland sind alle antimon- und schadstoffgeprüft. Die Werte für Antimon liegen weit unter den Schadstoffgrenzen.

Funktionen & Vorteile der Träumeland-Matratze Frühlingsluft

Was ich sehr praktisch finde und auch schon nutzte: die Frühlingsluft-Matratze von Träumeland hat eine Baby- und eine Kleinkindseite. Als wir vor drei Monaten das Babybett aufbauten, fand Sohn 2.0 das natürlich sehr spannend. Uns fehlte zudem ein wenig Platz im 2,60 cm breiten Familienbett, da auch der große Sohn wieder oft bei uns schlief, sodass er im Babybett schlafen durfte. Die Matratze bietet eine Kleinkind- und eine Babyseite.

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Babyseite: Matratze Frühlingsluft

Unser Baby-Mädchen schläft auf der Babyseite, die wie die Kleinkindseite mit einer 3D-Luftpolsterauflage versehen ist. Dadurch wird sie sehr luftdurchlässig, weshalb auch Bauchschläfer gut atmen können, sogar, wenn Kinder mit Mund und Nase auf der Unterlage liegen. Unseren kleinen Sohn konnten wir damals nicht zum oft empfohlenem Schlafen auf dem Rücken überzeugen. Die Seiten unterscheiden sich optisch und im Härtegrad. Die Babyseite mit den höheren Luftpolstern ist für Kinder bis 12 kg geeignet. Danach wird die Matratze einfach umgedreht und das Kind liegt ergonomisch perfekt. Die Matratze ist an den Seiten trittsicher – kein Einknicken der wackligen Babyfüße!

Babyseite der Träumeland-Matratze Frühlingsluft

Kleinkindseite

Ab 12 kg wird die Matratze gewendet und sie bietet damit eine angenehme Liegefläche für schwerere Kinder bis ca. 4 Jahre. Da wir ein 1,40 m langes Babybett als Beistellbett nutzen, können wir die Matratze lange verwenden. Wenn mal etwas daneben geht ist das nicht schlimm: die Kindermatratze hat einen integrierten Nässeschutz. Bei anderen Matratzen musste ich stets aufpassen, dass die Nässeschutzauflage luftdurchlässig ist – das ist hier bereits integriert. Flüssigkeit kommt nicht bis zum Matratzenkern durch.

Kleinkind-Seite: Sohn 2.0 probiert die Frühlingsluft-Matratze vorab auch nachts aus.

Teilbare und waschbare Bezüge

Teilbarer Matratzenbezug

Praktisch muss der Umgang mit Babysachen sein. Daher finde ich es super, dass der Matratzenbezug nicht nur antimon- und schadstoffgeprüft, sondern auch waschbar ist. Zudem lässt sich der Bezug teilen. Die schmutzige Seite kann bei 60 °C in die Waschmaschine und im Schongang in den Trockner, auf der anderen Seite kann das Kind weiterschlafen. Vorbei die Nächte, in denen wir das Kind auf etlichen Lagen Decken und Handtücher betteten, weil die Schlafstätte gereinigt und getrocknet werden musste. Sohn 2.0 war zudem ein Spuckkind, da helfen manchmal auch etliche Tücher als zusätzlich Unterlage nicht. Die Bezüge mussten wir sehr oft reinigen.

Guter Schlaf für Babys und Kleinkinder

So lange unser Baby-Mädchen noch nicht auf der Welt war, durfte der 2-Jährige im Beistellbett schlafen. Nun wird abgewechselt, je nach Launen der Kinder. Braucht das Baby-Mädchen Nähe, schläft sie auch in der Mitte im Familienbett und der kleine Sohn krabbelt an den Rand ins dritte Bett. Unser Baby schläft wie auch die Söhne damals komplett ohne Nestchen, Kissen, nur im Schlafsack oder Pucksack, im Babybett oder zwischen uns. Je nachdem, auf welcher Seite die letzte Stillmahlzeit statt fand.

Vom Babybett entfernten wir das Seitenteil, sodass ich sie leicht zu mir holen kann. Die Ritze zwischen den Betten wird mit festen Decken verschlossen. Für uns ist das super so: jeder sucht sich einen freien Ort zum Schlafen. Die Kinder können sich ihre Kuscheleinheiten und Stillmahlzeiten auch nachts abholen.

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Träumeland Baby- und Kleinkind-Matratze Frühlingsluft im Test

Fazit zum mehrmonatigen Test

Ich bin sehr zufrieden mit der Matratze. Die Frühlingsluft-Kindermatratze erfüllt all meine Wünsche, ist praktisch im Alltag, leicht zu reinigen und kann mehrere Jahre verwendet werden. Dazu kaufte ich Spannbettlaken von Träumeland, die für Matratzen mit den Maßen von 120 x 60 cm bis 140 x 70 cm geeignet sind. Auch für unser größeres Modell passen die Spannbetttücher perfekt – entgegen anderslautender Testberichte. Ein paar Textilien, die wir extra für unsere Tochter angeschafft haben. Das ist nur bei wenigen Babysachen für unser drittes Kind der Fall.

Mehr Infos zu Träumeland

Träumeland ist ein Familienunternehmen aus Österreich und zugleich Marktführer im Bereich Babymatratzen.

  • Übersicht Träumeland-Matratzen
  • Website Träumeland

Gewinnspiel: Träumeland-Matratze

Zusammen mit Träumeland verlose ich insgesamt eine Babymatratze. Der Gewinner darf sich zwischen den Premium-Modellen Frühlingsluft und Polarstern eine aussuchen. Gewählt werden kann zudem zwischen den Größen 120 x 60 cm sowie 140 x 70 cm.

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