Massage in der schwangerschaft

Massage in der Schwangerschaft

Auch mit der Schwangerschaft einhergehenden Rückenschmerzen können mit Massage behandelt werden. Der Behandler muss unbedingt über die Schwangerschaft informiert werden. Denn wenn gewisse Punkte bei der Durchführung beachtet werden, kann eine Massage der Schwangeren sehr gut tun.

Massagetherapie

Massage als Therapie gehört zur Physikalischen Therapie und wird von Masseur/innen oder Physiotherapeut/innen durchgeführt. Sie wird meist mit den Händen (manuell) oder mit Hilfsmitteln (Vibrationsgerät, Unterwassermassage, Ultraschall) angewandt. Durch Streichen, Reiben, Kneten oder andere Griffe kann positiv auf Muskulatur, Haut und Bindegewebe durch Druck- und Zugreize eingewirkt werden. Verspannungen werden gelöst und der massierte Bereich wird vorübergehend stärker durchblutet.

Massagen durch die Hebamme – auch unter der Geburt

Die Hebamme kann während der Schwangerschaft auch mit Massage unterstützend auf die Beschwerden der Schwangeren eingehen. Sogar zwischen den Wehen oder während der Geburt kann eine Hebamme mit Massage des Damms oder manueller Therapie am Becken die Geburt erleichtern.

Partner-Massagen

Auch eine leichte Massage im Nacken durch den Partner kann einer Schwangeren helfen, Stress und Spannungen abzubauen. Nicht wenige Partner haben Talent und Einfühlungsvermögen, um ihre Frau gut und wirksam zu massieren. Zum Thema Partnermassage gibt es einiges an Literatur im Handel. Oftmals kann allein das Auflegen einer warmen Hand oder leichtes Streichen schon eine sehr effektive Maßnahme sein. Aromaöle mit beruhigenden Düften lassen die Schwangere zusätzlich entspannen. Hand- und Fußmassagen empfinden viele Frauen als sehr angenehm. Selbst während der Geburt kann der Partner hiermit unterstützend einwirken.

Welche Öle sollten zur Massage in der Schwangerschaft verwendet werden?

Für eine Massage sollten Sie geeignete Hautöle oder Cremes verwenden. Sie können die Öle auch mit verschiedenen Essenzen oder ätherischen Ölen anreichern. Positiv bei einer Schwangerschaft wirken zum Beispiel natürliche Aromastoffe wie Kamille, Citrus, Orange, Lavendel, Geranie oder Sandelholz. Andere Aromen wie Salbei, Kiefer, Myrrhe, Wacholder, Rosmarin, Thymian oder Lorbeer sollten in der Zeit eher vermieden werden. Zur allgemeinen Entspannungen tragen Aromaöle wie Rose, Ylang, Jasmin oder Neroli bei.

Folgende ätherische Ölmischungen eignen sich als Zusatz zum Massageöl in der Schwangerschaft, können aber natürlich auch außerhalb der Schwangerschaft angewendet werden:

Erfrischende, konzentrationssteigernde Ölmischung

  • 20 ml Basisöl (z.B. Sesam-, Traubenkern- oder Mandelöl)
  • Je 3 Tropfen Zitronengras (oder Zitronenöl) und Orangenöl
  • Erfrischt und belebt den Körper und den Geist
  • Beugt bei regelmäßiger Anwendung Schwangerschaftsstreifen an Bauch und Oberschenkel vor

Stimmungsaufhellende Ölmischung

  • 20 ml Basisöl (z.B. Jojoba-, Traubenkern- oder Mandelöl)
  • Je 3 Tropfen Lavendel, Bergamotte und Orangenöl
  • Hebt die Stimmung und wirkt leichten Depressionen entgegen

Entspannende Ölmischung

  • 20 ml Basisöl (z.B. Jojoba-, Traubenkern- oder Mandelöl)
  • 2 Tropfen Geranie, 5 Tropfen Sandelholz und 6 Tropfen Bergamotte
  • Fördert die Entspannung von Körper und Geist, am besten mit einer Ganzkörpermassage

Wellness-Massagen

Darüber hinaus gibt es noch unzählige Arten von Wellness-Massagen, die dem Wohlbefinden dienen. Hierzu zählen etwa Ganzkörpermassagen, Hot Stone Massagen, Gesichtsmassagen, Schokoladenmassagen, Thaimassagen, Hawaiianische Massagen und viele mehr.

Was muss bei Massage in der Schwangerschaft beachtet werden?

Je nach Stadium der Schwangerschaft sollte immer die möglichst bequemste Ausgangsposition eingenommen werden. In der Spätphase ist der Kreuzbein-Becken-Bereich durch hormonelle Einflüsse weniger stabil, da es für den Geburtsvorgang notwendig ist, dass er nachgibt. Der untere Lendenbereich ist deshalb bei Schwangeren von der Massage auszuschließen. Grundsätzlich sollten Massagen in der Schwangerschaft vorsichtiger durchgeführt werden und der Behandler fragt die Schwangere idealerweise regelmäßig, ob Druck und Massagetechnik angenehm ist.

Je nach Beschwerdebild ist es ratsam, die Hebamme oder einen Arzt um Rat zu fragen, um ernsthaftere Probleme auszuschließen. Massage in der Schwangerschaft kann für die Frau jedoch insgesamt eine hilfreiche Unterstützung und Linderung sein.

Entspannung und Linderung durch Schwangerschaftsmassage

swissmom: Schwangerschaftsmassage ist in der Schweiz nicht sehr verbreitet. Wie haben Sie zu diesem Spezialgebiet gefunden?

Gabriela Opprecht: Vor über zehn Jahren wurde eine Freundin, welche bereits zu mir in die Massage kam, schwanger. Ich durfte sie während ihrer Schwangerschaft weiter massieren und begleiten, wir waren aber beide nicht sehr glücklich mit den Möglichkeiten zu liegen, die es gab. Eine Massage im Sitzen kam nicht in Frage, da dies nicht entspannend ist und auch die Seitenlage auf einer Massageliege war nicht ideal. In Seitenlage liegt man sehr hart, es lastet Druck auf der Schulter und das Becken wird nicht unterstützt. So war für uns beide auch dies nicht zufriedenstellend, weshalb ich mich auf die Suche nach besseren Möglichkeiten gemacht habe. Da ich in der Schweiz nicht fündig wurde, fing ich an, meinen Radius zu erweitern. Bei meiner Suche stellte ich fest, dass die Schwangerschaftsmassage beispielsweise in den USA sehr verbreitet ist. In den deutschsprachigen Ländern wird die Schwangerschaftsmassage sehr stiefmütterlich behandelt, aber in den meisten anderen Ländern ist sie gang und gäbe. In vielen Ländern wird sie beinahe in jedem Spa angeboten. So fand ich spezielle Kissen, auf denen die Schwangeren wie bei einer gewöhnlichen Massage mit dem Gesicht nach unten liegen können. Nachdem ich verschiedene solcher Kissen angeschafft hatte, ging ich später auch ins Ausland, um mich weiterzubilden. Masseure aus der Schweiz haben mir zum Teil davon abgeraten, dies zu tun, darum nahm ich Kontakt auf mit Hebammen und Gynäkologinnen. Diese bestärkten mich schon damals und waren der Meinung, es sei eine gute Sache, die den werdenden Müttern helfen könne.

swissmom: Dann liegt es also auch an der Skepsis von Fachleuten, dass Schwangerschaftsmassage in der Schweiz weniger verbreitet ist?

Gabriela Opprecht: Ja, das ist so. Viele Masseure und selbst manche Physiotherapeuten sagen, sie würden Schwangere nicht massieren. Natürlich muss man gewisse Dinge wissen und beachten, beispielsweise bezüglich der Lagerung, der Behandlungsintensität und der Massagetechnik. Man braucht auch die Erfahrung und die Ausbildung. Aber Schwangerschaft ist ein Zustand, keine Krankheit und wenn Frauen die Überzeugung haben: „Das tut mir gut, ich möchte eine Massage“, dann gibt es nur wenige Gründe, es nicht zu machen. Wenn eine schwangere Frau zum ersten Mal in die Massage kommt, dann bewegt sich das Baby in den ersten fünf bis zehn Minuten etwas stärker, wenn sie auf dem speziellen Massagekissen mit dem Gesicht nach unten liegt. Bei der zweiten oder dritten Massage wird das Baby aber schon ganz bald ruhig. Die Mütter sagen jeweils, sie hätten den Eindruck, das Baby schlafe. Den Babys geht es gut während der Massage und sie scheinen es ebenfalls zu geniessen.

Zur Person

Gabriela Opprecht ist ausgebildete Masseurin und Dozentin an verschiedenen Massage-Fachschulen. Durch Weiterbildungen im Ausland hat sie sich auf dem Gebiet der Massage während der Schwangerschaft und nach der Geburt spezialisiert. Weitere Infos unter schwangerschafts-massage.ch

swissmom: Wie muss man sich denn die Spezialkissen vorstellen, dank denen werdende Mütter auf dem Bauch liegend massiert werden können?

Gabriela Opprecht: Es sind Kissen, die man unterschiedlich aufpolstern kann, so dass sie für den Bauch immer mehr Platz bieten. Wenn die Frau darauf liegt, bildet sich eine Art Bettchen, denn es ist sehr wichtig, dass der Bauch nicht frei hängt. Der Körper ist gestützt durch den weichen Schaumstoff, liegt aber nur auf dem Becken, dem Brustkorb sowie dem Schlüssel- und dem Brustbein auf. Das Kissen ist zwar rundherum gut spürbar, drückt aber nicht. Die Öffnung für den Bauch lässt sich bis zum Ende der Schwangerschaft stets vergrössern und aufpolstern, so dass eigentlich jeder Bauch Platz hat.

swissmom: Welche Möglichkeiten gibt es für Frauen, die trotz des bequemen Kissens nicht auf dem Bauch liegend massiert werden möchten?

Gabriela Opprecht: Diese Frauen können in der Seitenlage liegen. Auch dafür gibt es ein spezielles Kissen, auf dem man mit dem ganzen Oberkörper aufliegt. Das Kopfkissen sorgt dafür, dass die Schulter freiliegt und nicht gequetscht wird. Dadurch, dass der Oberkörper auf dem Kissen liegt, wird das Becken entlastet, auch der Bauch und das Bein werden gestützt. So kann eine schwangere Frau in der Seitenlage ebenfalls sehr bequem liegen.

swissmom: Welche Schwangerschaftsbeschwerden können durch eine Rückenmassage gelindert werden?

Gabriela Opprecht: Eine Rückenmassage hilft bei muskulären Beschwerden und Verspannungen, beispielsweise bei Lenden- oder Rückenschmerzen und Verspannungen im Schulterbereich, die durch die veränderte Körperhaltung entstehen. Wenn eine Frau mit dem Gesicht nach unten liegt, kann man sehr gut im Bereich des Beckens arbeiten, zum Beispiel, um Blockaden zu lösen. Es ist natürlich nie so, dass durch die Massage alle Beschwerden weg sind, aber beispielsweise bei Lendenschmerzen, Schulter- und Nackenschmerzen oder Ischiasbeschwerden kann man sehr viel Linderung bewirken.

swissmom: Welche Vorzüge bringt die Lymphdrainage in der Schwangerschaft?

Gabriela Opprecht: Diese verschafft vor allem bei Schwellungen und Stauungen in den Beinen Linderung. Auch bei Schweregefühl oder Brennen in den Füssen bringt sie Besserung. Allerdings geht es hier mehr darum, die Symptome zu bekämpfen, denn wenn eine Frau viel stehen muss, kehren die Beschwerden nach einiger Zeit wieder zurück. Wenn im Becken etwas verschoben ist, kann man das mithilfe einer Massage lösen und eine anhaltende Besserung bewirken, bei Schwellungen ist das natürlich anders, die kommen nach einiger Zeit wieder zurück. Darum arbeite ich hier zusätzlich mit Lymphtapes.

swissmom: Was bewirken diese Tapes?

Gabriela Opprecht: Sie wirken nicht so intensiv wie eine manuelle Lymphdrainage, bieten aber eigentlich rund um die Uhr eine Mini-Lymphdrainage. Die Tapes haften fünf bis sieben Tage auf der Haut und sind eine grosse Hilfe. Die Beschwerden sind nicht weg, aber es gibt eine deutliche Besserung. Frauen, die Venenbeschwerden haben oder bei denen ein Thrombose-Risiko besteht, müssen jedoch Stützstrümpfe tragen, für sie eignen sich die Lymphtapes nicht.

swissmom: Welche Vorteile bringt eine Fussreflexzonenmassage in der Schwangerschaft?

Gabriela Opprecht: Über die Füsse besteht die Möglichkeit, auf die organischen Systeme einzuwirken. In der Schwangerschaft leiden viele Frauen unter Verdauungsbeschwerden und Verstopfung. Da kann man mit der Reflexzonenmassage ohne Medikamente Linderung bewirken. Auch bei Übelkeit, Unwohlsein und anderen klassischen organischen Schwangerschaftsbeschwerden kann sie einen positiven Einfluss haben.

swissmom: Gibt es Fälle, in denen eine schwangere Frau auf Massagen verzichten sollte?

Gabriela Opprecht: Frauen, die eine Risikoschwangerschaft haben, sollten verzichten, beziehungsweise mit ihrem Gynäkologen oder ihrer Gynäkologin abklären, ob eine Massage möglich ist. Besteht jedoch beispielsweise ein Thrombose-Risiko, sollte man definitiv von einer Massage absehen. Auch bei frühzeitigen Wehen oder einem schlechten Allgemeinzustand sollten Schwangere auf Massagen verzichten. Wenn Frauen eine Massage möchten, jedoch unsicher sind, dürfen sie bestimmt jederzeit bei ihrem Arzt, ihrer Ärztin oder ihrer Hebamme nachfragen. Im Weiteren stehe ich den Frauen sehr gerne jederzeit für mehr Informationen zur Verfügung.

swissmom: Sie empfehlen die Schwangerschaftsmassage ab dem 4. Schwangerschaftsmonat. Warum sollte eine Frau sich nicht bereits im ersten Schwangerschaftsdrittel massieren lassen?

Gabriela Opprecht: Dies liegt daran, dass in den ersten drei Monaten die meisten Veränderungen im Körper stattfinden. Da sind einerseits die ganzen hormonellen Veränderungen, andererseits die körperlichen und psychischen Veränderungen. Der Körper bildet mehr Flüssigkeiten und das Kind muss sich gut einnisten. Aus diesem Grund ist es besser, wenn man dem Körper diese Zeit der Veränderung lässt und einige Wochen abwartet. Die Gynäkologen und Hebammen, mit denen ich mich zu diesem Thema ausgetauscht habe, waren sich jedoch einig, dass es kaum möglich sei, durch eine Massage bei einer gesunden, normal verlaufenden Schwangerschaft eine Frühgeburt auszulösen.

swissmom: Sie bieten auch Massagen nach der Geburt an. Dienen diese ausschliesslich der Entspannung, oder helfen sie auch bei Beschwerden, die im Alltag mit dem Neugeborenen auftreten?

Gabriela Opprecht: Nach der Schwangerschaft und der Geburt verändert sich die Körperhaltung erneut. Durch das Stillen und das einseitige Tragen ist der Körper oft enorm verspannt. Da hat Massage einen positiven Einfluss, zum Beispiel durch das Lösen von Verspannungen und das Entlasten der Lenden- und Beckenmuskulatur. Nach der Schwangerschaft verwende ich die Spezialkissen noch relativ lange, dann einfach ohne Zwischenpolster. Da die Brust durch das Stillen weicher und empfindlicher ist, liegen die Frauen so viel bequemer. Dadurch können sie sich ganz anders entspannen und auch mal abschalten, das Kind eine Stunde beim Papa lassen und ein wenig zur Ruhe kommen. Wenn eine Frau im Becken Schmerzen hat, kann man dieses zusätzlich mit einem Tape ein wenig stabilisieren und die Beschwerden lindern.

swissmom: Wie sieht es mit der Kostenübernahme der Massage durch die Krankenkasse aus?

Gabriela Opprecht: Massagen werden über die Zusatzversicherung abgegolten, es bleibt aber ein Selbstbehalt, den man selber bezahlt. Ob die Kosten übernommen werden, hängt einerseits von der Versicherung ab, andererseits davon, ob der Therapeut von den Krankenkassen anerkannt ist. Bei mir wird in der Regel von den meisten Krankenkassen ein Teil der Kosten übernommen, jedoch empfehle ich den Frauen jeweils, mit der Krankenkasse Rücksprache zu halten, damit sie sicher sind, ob die Kosten übernommen werden oder nicht.

swissmom: Wie finden Frauen ein Angebot für Schwangerschaftsmassage in ihrer Nähe?

Gabriela Opprecht: Am besten ist es, beim Gynäkologen oder der Hebamme nachzufragen. Zuweilen gibt es auch Hebammen, die Schwangerschaftsmassagen anbieten. Oft finden sich auch Adressen übers Internet. Wichtig ist, darauf zu achten, ob die Person für Schwangerschaftsmassagen ausgebildet ist und von den Krankenkassen anerkannt wurde.

Letzte Aktualisierung : 28-09-18, TV

08 Mai Massage in der Schwangerschaft erlaubt?

Posted at 14:00h in Allgemein, Beschwerden, Home, Schwangerschaft, Symptome und Wirkung, Tipps by Nina Tedesco

Viele Frauen und Angehörige meiner Kunden fragen mich immer wieder:

„Ist eine Massage in der Schwangerschaft erlaubt?“

„Darf eine Massage in der Schwangerschaft bedenkenlos vom ersten bis zum letzten Tag der Schwangerschaft genossen werden?“

„Gibt es Einschränkungen?“

Ich sage Ja zur Massage in der Schwangerschaft! Wenn…

Grundsätzlich ist die Massage in der Schwangerschaft erlaubt. Und zwar vom ersten bis zum letzten Tag der Schwangerschaft. Die Massage sollte jedoch immer auf den jeweiligen Schwangerschaftsabschnitt (1., 2. oder 3. Trimester) abgestimmt sein. Das ist sehr wichtig. Als erfahrene Massagetherapeutin der Schwangerschaftsmassage hole ich jede Schwangere da ab, wo sie sich zur Zeit befindet. Das heißt, achtsam auf ihre Bedürfnisse einzugehen und eventuelle Kontraindikationen im Vorgespräch festzustellen. Auch sollte auf jeden Fall Fachkompetenz für die Arbeit mit Schwangeren vorhanden sein. Eine Schwangerschaftsmassage ist mit einer klassischen Wellnessmassage nicht direkt zu vergleichen. Ich weiß das gut aus meinen eigenen Aus- und Fortbildungen und meiner langjährigen Erfahrung in der Begleitung von schwangeren Frauen, dass es viele Besonderheiten gibt, die berücksichtigt werden müssen.

Wie wirkt die Massage in der Schwangerschaft?

Wenn die spezielle Ausbildung und Fachkompetenz im Bereich der Schwangerschaftsmassage vorhanden sind, wirkt die Massage in der Schwangerschaft so:

      • wohltuend und regulierend auf den Körper
      • hilft dabei, den Geist zu entspannen und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren und zu stärken
      • die Muskulatur, Faszien, Bänder und Gelenke werden weich gehalten und entspannt, dadurch fühlt man sich während der gesamten Schwangerschaft rundum wohl in seinem Körper
      • Durchblutung und Lymphfluss werden angeregt
      • das Immunsystem gestärkt
      • das Körpergefühl wird verbessert und eine entspannende Mutter-Kind-Beziehung schon während der Schwangerschaft gefördert
Wie sind die Erfahrungen mit der Massage in der Schwangerschaft?

In vielen Ländern wird die Massage in der Schwangerschaft schon seit Jahrzehnten (z.B. in den USA) und sogar Jahrhunderten (z.B. in Indien) durchgeführt. Die wohltuenden und selbstregulierenden Kräfte dieser Form der Körperarbeit sind dort schon lange bekannt. In Deutschland steckt diese Entwicklung bisher noch in den Kinderschuhen. Die generelle Zurückhaltung für alternative Heilmethoden ist hier bei uns nicht von der Hand zu weisen. Immer wieder höre ich von schwangeren Frauen: „Ich wußte gar nicht, dass es das gibt. Ich dachte immer die Massage in der Schwangerschaft sei ungesund.“

Der Schwangerschaftsmassage wird mitunter nachgesagt, Frühwehen auszulösen und auch sonst negatives im Körper auszuüben. Das stimmt nicht. Wenn Massagen wohltuend auf den Körper und den Geist wirken, wenn man nicht schwanger ist, warum sollte es dann in der Schwangerschaft genau gegenteilig wirken? Wenn eine Massage Wehen auslösen kann, warum setzt man diese Form dann nicht zur Geburtseinleitung oder im schlimmsten Fall zum Schwangerschaftsabbruch ein? Wenn eine Schwangere im ersten Trimester unter starker Übelkeit leidet, warum soll man dann im ersten Trimester auf entspannende und regulierende Massagen verzichten? Wir sind hierzulande sicherheitsliebend und das ist auch gut so. Besser Vorsicht als Nachsicht sollte immer die Devise lauten.

Gibt es noch weitere Formen der Unterstützung in der Schwangerschaft?

Ja, und zwar Shiatsu. Shiatsu kann bei professioneller Anwendung gerade in den ersten Monaten der Schwangerschaft enorm helfen, die Hormonumstellung zu bewältigen. Die sanften manuellen Techniken wirken beruhigend, ausgleichend und stärkend. Übelkeit und Erbrechen in den ersten Wochen können über wirkungsvolle Akupressurpunkte gelindert werden. Überall am Körper gibt es Reflexzonen und Akupressurpunkte, die Einfluss auf entfernt liegende Körperzonen und Organe haben sollen. Diese Zonen müssen einem gut ausgebildeten Körpertherapeuten bekannt sein, insbesondere wenn er mit Schwangeren arbeitet. Aus Sicherheitsgründen werden diese Zonen äußerst vorsichtig behandelt oder ausgespart.

      • Man sollte eine Schwangere nicht mehr in Bauchlage behandeln, auch nicht im ersten Trimester! Die richtige Lagerung ist entscheidend für eine entspannte Massagezeit.
      • Tiefe Massagengriffe an Armen und Beinen sind absolut kontraindiziert, stattdessen lieber leichte lymphanregende Massage.

Eine intakte Schwangerschaft mit normalem Verlauf kann nicht durch eine professionell und achtsam ausgeführte Massage in der Schwangerschaft beeinträchtigt werden, dennoch gibt es allerhand zu beachten. Studien haben ergeben, dass selbst bei Akupunktur aller sogenannten kontraindizierten Punkte keine negative Wirkung auf den Schwangerschaftsverlauf haben, wenn die Intensität richtig dosiert war. Und das kann im Zweifel immer nur ein Profi und ist dann einfach nur eine Bereicherung für jede Schwangerschaft!

Die Schwangerschaft kann eine tolle und intensive Zeit im Leben sein. Geniesst es!

Eure Nina Tedesco!

Fotonachweis: xenia_gromak / photocase.de

Gerade in der Schwangerschaft, wenn der Rücken schmerzt und die Beine schwer sind, wünscht man sich nichts mehr als eine entspannende Massage. Verspannungen können gelöst, die Durchblutung angeregt werden. Das tut Mama und Baby gut.

Worauf sollte man als Schwangere vor einer Massage achten?

In erster Linie solltest du mit deinem Gynäkologen vorab klären, ob bei dir Massagen durchgeführt werden dürfen. Und auch dein Masseur muss in jedem Fall über deine Schwangerschaft in Kenntnis gesetzt werden. Dies gilt ab Tag 1 der Schwangerschaft. „Wichtig ist nur, dass die Massage von einem erfahrenem Masseur oder einer erfahrenen Masseurin durchgeführt wird“, meint Dr. Gudrun Langer, Gynäkologin im Kinderwunschzentrum Goldenes Kreuz.

In welcher Position wird massiert?

Ein Profi wird sich regelmäßig bei dir erkundigen, ob Druck und Technik angenehm für dich sind. Vor allem im Bereich von Kreuzbein und Becken ist Vorsicht geboten, da dieser weniger stabil ist. Der untere Lendenbereich sollte gar nicht massiert werden. „Es gilt das sogenannte „Vena cava Syndrom“ zu vermeiden“, erklärt Dr. Langer. „Dieses entsteht bei Rückenlage der werdenden Mutter durch Druck der Gebärmutter auf die großen Blutgefäße im Bauchraum. Dadurch kommt es zu einem verminderten Blutrückfluss zum Herzen.“ Die Gynäkologin empfiehlt daher Massagen nur in Seitenlage durchzuführen. Oft kommen Decken oder Kissen, die zwischen die Beine gelegt werden, zum Einsatz. Wichtig ist vor allem, dass du als Schwangere deinem Masseur mitteilst, wenn sich etwas unangenehm anfühlt.

Wann ist eine Massage ideal?

In der Mitte der Schwangerschaft wird oft bei Müdigkeit und Erschöpfung eine den Kreislauf anregende Behandlung durchgeführt. Gegen Ende der Schwangerschaft wird oft mit Entspannungsmassagen auf das bevorstehende Ereignis der Geburt hingearbeitet.“Und wenn man Kinder bekommen möchte, können Massagen helfen: es gibt Fruchtbarkeitsmassagen, die den Hormonhaushalt regulieren und zu mehr Wohlbefinden beitragen können“, ergänzt die Gynäkologin.

Wann sollte lieber nicht massiert werden?

Bei starken Krampfadern, sollte keine Bein-Massage durchgeführt werden. Bei Schwindel und Übelkeit ist ebenfalls Vorsicht angesagt. Am besten klärt man aber vorab mit dem Gynäkologen, ob man sich in der Schwangerschaft massieren lassen darf oder nicht.

Spezielle „Mommy to be“-Massage in Wien

Im „Home of Beauty“ gibt es nun eine Massage, die sich auf die Bedürfnisse von werdenden Mamis spezialisiert. Die Schwangere liegt meist auf der Seite, wenn es geht am Rücken oder sie wird im Sitzen massiert. Vor allem Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich sollen gelöst werden.

Redakteurin Nadja ist im 6. Monat schwanger und hat die Massage für werdende Mamis getestet. Ihr Fazit: „Zuerst war ich total kritisch, weil ich gehört habe, dass man bei Massagen in der Schwangerschaft aufpassen muss. Als ich dann dort war, habe ich mir sofort den nächsten Termin gebucht. Hiromi (die Masseurin) ist ein echter Profi. Sie hat mich stets gefragt, ob sich Druck und Technik für mich gut anfühlen, meine Beine gut gelagert und dafür gesorgt, dass ich mich rund um Wohl fühle. Sie hat mich meist in einer seitlichen Liegeposition massiert. Für die Beinmassage habe ich mich dann auf den Rücken gelegt und bin fast vor Entspannung eingeschlafen.“

Unser Tipp: Die „Mommy to be“-Massage im „Home of Beauty“ (7. Bezirk, Wien) kann über Treatwell ab 31,45 Euro gebucht werden. Für Neukunden gibt es jetzt sogar einen 10-Euro-Gutschein. Einfach ins Gutscheinfeld den Code „Neu10“ eingeben!

Themen: Schwangerschaft, WOMAN testet

Physiotherapie – Schwimmen – Fitness – Wellness

Massage für Schwangere

Eine Massage in der Schwangerschaft ist ein Geschenk der Mutter an ihr Kind und an sich selbst.

Die Schwangerschaft ist eine Zeit, in der eine Frau körperlich wie auch seelisch außergewöhnlich beansprucht wird. Eine liebevolle Massage während und nach der Schwangerschaft ist eine sanfte körperliche und seelische Entlastung für den sich verändernden Körper. Sie führt Mutter und Kind zu einem körperlichen Gleichgewicht und innerer Ruhe und Harmonie. Leise Hintergrundmusik, Kerzenlicht und angenehme Düfte helfen dabei, sich zu entspannen.

Damit Sie sich in Ihrer Schwangerschaft auch wohl in Ihrer Haut fühlen, dürfen es jetzt ein paar Verwöhnmomente mehr sein. Nehmen Sie sich Zeit nur für sich und genießen Sie die Massagen. Alles Extra-Streicheleinheiten, die gut für Körper und Geist sind.

Bauch, Busen, Hüften und Oberschenkel werden in der Schwangerschaft besonders beansprucht. Glücklicherweise ist die weibliche Haut aber von Natur aus gut darauf eingerichtet. Denn die Elastizität des Bindegewebes erlaubt es der Haut, sich in der Schwangerschaft auf das wachsende Baby einzustellen. Trotzdem kann die starke Dehnung nun zu feinen Rissen im Bindegewebe führen, den so genannten Schwangerschaftsstreifen.

Um dem vorzubeugen, sind sanfte Massagen empfehlenswert. Sie halten die Haut zart und elastisch. Mehr noch: Massieren und eincremen fördert die Durchblutung. So bekommt Ihr Baby über die Nabelschnur eine Extra-Portion Sauerstoff – und Streicheleinheiten.

Unser Spezialtipp für etwas ganz Besonderes:

Unser Floaten und DaySpa für Schwangere : Dies ist eine Kombination aus 30minütigem Floaten im wohlig temperierten Wasser und einer anschließenden 30minütigen Massage im Traumraum! Zwischendurch trinken Sie einen Bio-Kräutertee oder unser belebtes Wasser aus dem eigenen Trinkbrunnen… (siehe auch Floaten )

Nützliche Informationen

  • Preisliste Wellness-Massagen
  • Rund um die Schwangerschaft

Massage während der Schwangerschaft

Ist denn eine Massage während der Schwangerschaft erlaubt? Unbedingt! Was sich in Ländern wie Indien schon seit Jahrhunderten bewährt, steckt in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Entweder liegt es an der Unwissenheit, dass es diese Massage gibt oder der Skepsis, die überwiegt. Dabei ist eine Massage nicht nur Balsam für die Seele, sondern kann auch Schwangerschaftsbeschwerden mindern. Dazu gehören typische Wehwehchen wie schwere Beine, Rückenschmerzen, Anspannung, Müdigkeit, Schlafstörungen oder Kreislaufbeschwerden. Schwangere leisten Schwerstarbeit und sollten sich daher verwöhnen lassen. Doch es gibt einiges zu beachten.

Für wen ist die Massage geeignet?

Die erste Voraussetzung hierfür ist eine komplikationsfrei verlaufende Schwangerschaft. Risikoschwangere oder kranke Schwangere sollten in jedem Fall eine Behandlung vorher mit dem Arzt absprechen. Ansonsten dürfen die werdenden Mütter sich gerne ab dem dritten Monat bis zum Geburtstermin massieren lassen. Bei einer Massage in der Frühschwangerschaft scheiden sich die Geister. Wir bei MYSSAGE möchten jedoch kein Risiko eingehen und empfehlen eine Massage erst ab dem 2. Trimester.

Die Schwangerenmassage wird behutsam durchgeführt und ist keineswegs mit einer klassischen Massage vergleichbar. Statt auf dem Bauch wird sie in der Seitenlage, unterstützt durch Lagerungskissen, oder in einer Sitzhaltung ausgeübt. Wichtig ist eine bequeme Lagerung. Die Schwangere bestimmt die Massage und muss sich dabei wohl und entspannt fühlen, während der Masseur individuell und flexibel auf ihre Bedürfnisse eingeht. Bei Unwohlsein darf kein Risiko eingegangen werden. Dann lieber die Massage abrechen.

Wie wird massiert?

Statt kneten und triggern sind die Massagegriffe eher sanft und haben eine entspannende Wirkung. Im Bereich Beine und Kreuzbein wäre eine Massage der Tiefenmuskulatur eher kontraindiziert. Bestimmte Akkupressurpunkte dürfen ebenfalls nicht gedrückt werden. Das muss der Massagetherapeut wissen, der eine Schwangerenmassage vornimmt. Dazu gehören folgende Punkte: DI-4 (Oberhalb zwischen Daumen und Zeigefinger), BL-67 (Kleinzehe außen), MI-6 (Oberhalb des Knöchels in der Innenseite) Schulter-, Nacken- und Kreuzbeinregion sollte nur sanft bis maximal mittelfest massiert werden.

Vorsicht bei Aromaölen

Werdende Mütter sind häufig geruchsempfindlicher und nicht jedes Öl ist geeignet. Besonders Aromaöle sollten nur mit Bedacht und verdünnt mit einem Basisöl wie Jojoba- oder Mandelöl verwendet werden. Ätherische Öle wie Grapefruit, Rosmarin, Thymian, Zimt oder Kampfer können wehenfördernd sein. Rose, Jasmin oder Vanille wirken sich dagegen positiv aus.

Wirkung der Massage während der Schwangerschaft

Studien der University of Miami School of Medicine zeigen, dass die Schwangerenmassage oder pränatale Massage durchaus einen besseren Schlaf fördert, Beschwerden in Beinen und Hüften lindert sowie das Wohlbefinden durch die Reduzierung von Stresshormonen verbessert. Weitere Ergebnisse der Studien zeigen, dass bei Frauen, die sich während der Schwangerschaft regelmäßig massieren lassen, die Frühgeburtenrate geringer ist, weniger geburtshilfliche Probleme entstehen und ihre Babys seltener an postnatalen Komplikationen leiden.

Also gönne Dir eine Massage! Bekanntlich wirken sich Befinden und Stimmung der Mutter auf das Kind aus. Was also Dir gut tut, tut auch dem Baby gut.

Noch mehr interessante Informationen und Expertenwissen rund um die Themen Geburt, Baby und Eltern mit Kleinkind sowie Kontakte zu regionalen Dienstleistern oder Anlaufstellen, findest Du auf schwangerinmeinerstadt.de.

Schwangerschaft bedeutet für den Körper eine Grenzerfahrung. Da tun Massagen gut. Die Hormone werden umgestellt, die Haut dehnt sich, der Bauch wird größer, die Bänder im Becken werden weich – alles, damit das Kind geboren werden kann. Ob die Geburt auf natürlichem Wege erfolgt oder mittels Kaiserschnitt geplant wird, ist dabei unerheblich.

Wichtig ist für schwangere Frauen, in dieser Zeit besonders achtsam mit ihrem Körper umzugehen. Öfter eingelegte Ruhepausen, Beine hochlagern, flache Schuhe, viel Schlaf – alles unterstützt das Baby im Bauch, genug Energie zu bekommen. Aber kaum eine Frau kommt durch diese Zeit ohne Rückenschmerzen. Schwangere sollten sich die Zeit nehmen, für sich Entspannung zu finden – durch leichten Sport (Spazieren gehen, Schwimmen), gute Musik oder Massage.

Massage in der Schwangerschaft: Darf man das überhaupt?

Massage in der Schwangerschaft ist erlaubt, nur nicht in allen Stadien mit allen Techniken an allen Körperregionen. Prinzipiell gilt: Schwangerenmassage sollte nur von erfahrenen Therapeuten durchgeführt werden. Dass Frau dem Therapierenden vertrauen muss, ist klar – aber das Gespür der Frau und ihre Rückmeldungen an die behandelnde Person ist ebenso wichtig: Sie sollte sofort sagen, wenn es an manchen Stellen schmerzt oder es sich nicht gut anspürt. In dieser Phase ist sie schließlich für 2 verantwortlich und darf mit gutem Gewissen etwas „lästig“ sein.

Massage: Was tut besonders gut?

Am ehesten schmerzt der Rücken im unteren Bereich durch die zusätzliche Last. Je weiter fortgeschritten die Schwangerschaft ist, desto angenehmer ist die Massage in Seitenlage. Wenn dabei die angespannte Muskulatur im Gesäßbereich und im unteren Rücken sanft gelockert werden kann, trägt es zum Wohlbefinden wesentlich bei. Auch im Schulter-Nackenbereich werden Schmerzen aus dem Lendenbereich gespiegelt – oft merkt man die Verspannung am Kopfschmerz. Eine leichte Schulter-Nacken-Massage hilft hier ungemein. Als besonders wohltuend hat sich hier der Massage-Stuhl erwiesen, bei dem man während der Massage sitzen kann.

Bei allen Massagen gilt: es soll nicht schmerzen! Sobald Schmerz auftritt, verkrampfen sich die kleinen Gefäße und der Stoffwechsel im Muskel kann nicht aktiviert werden. Dies ist aber unabdingbar zur Lösung von Verspannungen.

Ebenfalls Thema in der Schwangerschaft sind geschwollene Beine. Der Rückfluss der Lymphe zum Herzen ist durch die Lage des Kindes oft eingeschränkt. Dadurch können Schwellungen in den Beinen entstehen. Neben oftmaligem Hochlagern und weiter, luftiger Kleidung hilft hier Lymphdrainage zur Entstauung.

Die Anwendung von speziellen Techniken wie Cranio-Sacral-Therapie oder Akupunktur kann ebenfalls entspannend wirken – hier gilt wie überall: fühlt sich die werdende Mama wohl, tut es auch dem Baby gut.

Massage: Egal, welches Öl?

Die Wirkstoffe aus Massageölen können bereits nach 20 Minuten in der Blutbahn nachgewiesen werden. Grundsätzlich haben daher milde, unparfumierte und naturbelassene Öle den Vorrang. Bei der großen Auswahl an hochwertigen Ölen gilt es zu beachten: bitte keine starken Kräuteröle wie z.B. Rosmarin oder Minze verwenden. Gut wirken hingegen Rosenöl oder Melissenöl.

Massage: Melissenöl selbst gemacht

Ein besonderes Geschenk für werdende Mütter und kleine Babys sind selbst angesetzte Öle. Das geht einfach: man legt in ein sauberes kleines Marmeladenglas 2-3 Stängel Zitronenmelisse und füllt das Glas bis über die höchsten Blätter mit Olivenöl auf. Deckel drauf, 2 bis 3 Wochen im dunklen Schrank stehen lassen, abseihen und in ein schönes Glas füllen. Das Öl hält 1 bis 2 Jahre, beinhaltet keine Zusatzstoffe und falls es für die Mamamassage oder den Babybauch nicht verwendet wird, kann man das Öl auch in der Küche einsetzen. Für die Massage des Babybauchs reichen wenige Tropfen.

Massage: Nach der Geburt ist noch nichts vorbei

Wenn das Baby auf der Welt ist, beginnen die Schmerzen aber oft erst. Durch das Stillen und Tragen wird der noch nicht gefestigte Bandapparat der Mutter einseitig belastet. Auch in dieser Phase gilt: bevor es wegen der Belastungen zu bleibenden Veränderungen im Skelett kommt, sollte die Mama gegensteuern. Wenn kein Babysitter verfügbar ist, der sich während einer Massage um das Baby kümmern kann, gilt es Masseure zu suchen, zu denen Babys mitgenommen werden können. Die Belastungsspitzen im Körper können so abgefangen werden. Dazu noch körperliche leichte Bewegung – und schon steht einem verbesserten Wohlbefinden nichts mehr im Wege.

Warum sollten auch Hüften, Gesäß und Oberschenkel bei den Massagen nicht vernachlässigt werden?

Auch dort kommt es in der Schwangerschaft zu einer verstärkten Dehnung und die Östrogene wirken gerade an diesen Orten gewebelockernd.

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