Markklößchen in der schwangerschaft

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Schwanger – darf ich aufs Konzert?

(Sergey Nivens / )

Frage: Ich bin in der 28. Woche schwanger und habe Konzertkarten geschenkt bekommen (für ein Popmusik-Konzert). Darf ich dort hingehen oder kann der Lärm meinem Baby schaden? Muss ich etwas Spezielles beachten?

Antwort: Generell gilt wie auch in anderen Lebenslagen (Sauna gehen, Auto fahren): den Hausverstand benutzen. Natürlich können Sie ein Konzert besuchen und der Lärm macht dem Baby nichts, solange Sie sich nicht genau neben die Boxen stellen.

Ich sehe hier eher das Problem im langen Stehen und einem möglichen Flüssigkeitsverlust, wenn es sehr warm wird. Wenn Sie sich nicht mehr wohl fühlen oder das lange Stehen ihrem Rücken nicht gut tut, dann gehen Sie nach Hause oder finden eine Möglichkeit sich auszuruhen – im Liegen oder Sitzen!

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Autoren:
Dr. med. Alexander Just
Redaktionelle Bearbeitung:
Dr.med. Kerstin Lehermayr

Aktualisiert am: 06.08.2014 | 10:13

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Irrtum 10: Schwangere dürfen nicht fliegen

Das kommt ganz auf die Schwangerschaftswoche an. Nach Meinung von Gynäkologen sind Flugreisen bis zur 30. Schwangerschaftswoche durchaus möglich. Danach befördern die meisten Fluggesellschaften schwangere Frauen grudnsätzlich nicht mehr, da sie sonst eine Notlandung wegen einsetzender Wehen befürchten. Auch dürfen schwangere Stewardessen nicht fliegen, da die kosmische Strahlung im Flugzeug höher ist als auf der Erde. Wer mit Baby im Bauch bloß in den Urlaub fliegt, muss sich wegen der Strahlung allerdings keine Sorgen machen.

Beachten sollten Schwangere allerdings die erhöhte Thrombosegefahr während des Flugs. Sie entsteht durch den niedrigen Luftdruck im Flugzeug und die lange Bewegungslosigkeit. Und schwangere Frauen haben ohnehin ein erhöhtes Thromboserisiko. Das liegt zum einen an den hormonell bedingt geweiteten Venen, zum anderen am erhöhten Blutvolumen. Aus diesen Gründen sollten Schwangere keine Flüge antreten, die länger als sechs Stunden dauern.

Irrtum 11: Haarefärben schadet dem Baby

Jein. Bis dato existieren keine eindeutigen Belege dafür, dass Haarefärben während der Schwangerschaft gefährlich für die Entwicklung eines Kindes ist. Dennoch rät Gynäkologe Jörg Angresius, chemische Haarfärbemittel zu vermeiden und stattdessen auf die sanfteren Tönungen oder natürliche Haarfärbemittel auszuweichen.

Irrtum 12: Keine Garten- und Hausarbeit während der Schwangerschaft

Das ist ein Irrtum. Auch während der Schwangerschaft können Frauen in Haus und Garten arbeiten. Allerdings sollten sie beachten, dass die Arbeiten nicht zu anstrengend sind, dass sie sich nur gelenkschonend bücken und dass der Babybauch nicht unnötig belastet wird. Das Heben und Tragen von schweren Dingen, besonders im fortgeschrittenen Schwangerschaftsstadium, sollten sie lieber vermeiden.

Für Gartenarbeiten sollten Schwangere stets Handschuhe tragen, da sich in der Erde sowie auf der Oberfläche von Gemüse oft Toxoplasmose-Erreger befinden. Auch in Katzenklos finden sich Erreger dieser Infektionskrankheit. Deswegen sollten Frauen das Katzenklo während der Schwangerschaft besser nicht selbst reinigen.

Irrtum 13: Schwangere dürfen nicht in Clubs oder auf Konzerte gehen

Das stimmt so nicht. Da das Baby im Mutterleib durch Fruchtwasser und Bauchdecke gut geschützt ist, kann es durch laute Musik auf Konzerten oder in Clubs lediglich unruhig werden. Schaden tut ihm die Lautstärke allerdings nicht. Werdende Mütter dürfen also gern mal auf ein Konzert gehen. Sie sollten lediglich aufpassen, nicht zu sehr ins Gedränge zu geraten, damit der Bauch keinen Stoß von außen bekommt. Und natürlich sollten sie auf Stagediving verzichten. Berechnen Sie wie weit Ihre Schwangerschaft bereits vorangeschritten ist und welchen Entwicklungsschritt Ihr Baby gerade vollzieht (Anzeige).

Kopfhörer auf den Bauch – eine gute Idee?

Es ist also bewiesen, dass laute Geräusche, die kontinuierlich über einen langen Zeitraum einwirken, schädlich für das Gehör des Fötus sind. Dazu gehört auch laute Musik, die etwa über Kopfhörer durch die Bauchdecke zum Kind dringt (laut WHO wird die Wiedergabe-Lautstärke von Musik in der Regel zwischen 75 dB und 105 dB eingestellt). Föten nehmen tatsächlich bereits im vierten Schwangerschaftsmonat Geräusche wahr.

„Präzise Angaben zu den Auswirkungen von Lärm zu machen, ist jedoch schwierig“, sagt Veronika Schöpf, Neurowissenschaftlerin an der Karl-Franzens-Universität Graz. Die Weiterleitung der Schallwellen funktioniere im Fruchtwasser ähnlich, wie wir es aus einer Unterwasserumgebung kennen. Je nach Schwangerschaftswoche reagieren die Gehörgänge des Fötus unterschiedlich. Angst, dass Babys von Musik in gemäßigter Lautstärke aus der Umgebung der Mutter aufgeweckt werden, muss man hingegen nicht haben: Laut Schöpf sei es im Mutterleib zu laut, um das Ungeborene zu wecken – denn: Die Organe der Mutter machen enorm viel Lärm in direkter Umgebung des Babys.

Klassische Musik für den Fötus

Doch wenn man dem ungeborenen Kind – Stichwort pränatale Förderung – nun hin und wieder etwas Mozart vorspielt? Eine Studie der University of Washington besagt, dass das Hören klassischer Musik die Sprachentwicklung von Kleinkindern fördert. Sollte man dann nicht auch schon den noch im Mutterleib befindlichen Fötus mit klassischer Musik beschallen? Kann das Kind in diesem Stadium nicht bereits wichtige Dinge erlernen, die später nur mühsam nachzuholen sind? „Nein, die Intelligenz des Kindes kann sehr wahrscheinlich nicht schon während der Schwangerschaft durch gezielte auditorische Reize gefördert werden“, sagt Neurowissenschaftlerin Schöpf. Eine Studie der Universität Wien, geleitet von IQ-Forscher Jakob Pietschnig, widerlegt zudem den Zusammenhang zwischen Intelligenz und dem Hören klassischer Musik.

Tut Musik während der Schwangerschaft grundsätzlich gut?

Selbstverständlich ist es nicht verboten, während der Schwangerschaft Musik zu hören, die der werdenden Mama gefällt und sie entspannt. „Ob Mozart besser als Rammstein ist, liegt im Auge des Betrachters“, sagt die Expertin. Das Musikhören sollte in Hinblick auf die Gesundheit des Kindes nur nicht in der Disco oder Konzerthalle geschehen – und auch nicht über Kopfhörer, die an die Bauchdecke angelegt werden. Wenn es der Mutter beim Musikhören in gemäßigter Lautstärke gut geht, werden aber durchaus wichtige Glückshormone ausgeschüttet. Diese Glückshormone erreichen auch den Fötus und dem Baby wird es infolgedessen ebenfalls gut gehen.

Schlafen in der Schwangerschaft

Wer schwanger ist, denkt selbst über Gewohntes plötzlich nach. Übers Schlafen, zum Beispiel. Denn während dein Bauch wächst, kämpfst du dank Krämpfen, Blutdruck und Sorgen mit Schlaflosigkeit und der Frage, ob und wie du überhaupt noch bequem liegen kannst. Spoiler: Auf dem Bauch schlafen ist weiterhin erlaubt, solange es bequem ist.

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Müdigkeit ist eine weit verbreitete Nebenwirkung einer Schwangerschaft. Etwa bis zur 12. Schwangerschaftswoche fällt es den meisten werdenden Müttern leicht, in Sekundenschnelle in Tiefschlaf zu fallen. Grund ist die Hormonumstellung, die bewirkt, dass sich dein gesamter Organismus auf die Schwangerschaft einstellt.

Spätestens ab der 30. Schwangerschaftswoche kann es jedoch zu Schlafschwierigkeiten kommen. Dein Bauch wächst, dein Baby darin ist aktiv und körperliche Beschwerden setzen dir zunehmend zu. Umso wichtiger ist es, dir schon frühzeitig ein Schlafritual für erholsamen Schlaf anzugewöhnen. Schalte TV und Internet frühzeitig aus, verwöhne dich mit einer angenehmen Creme und entspannender Musik, dimme das Licht. So vorbereitet kann dein Körper frühzeitig in den Ruhemodus schalten – und du leichter und schneller einschlafen.

Schlafposition Schwangerschaft: Wie schläft es sich am besten?

Bis zur Geburt wird sich nicht nur dein Schlafverhalten ändern (nächtliche WC-Gänge inklusive) sondern auch deine Schlafposition. Als empfehlenswert gilt das Schlafen auf der linken Seite. Zum einen, weil dabei das Blut am besten fliessen kann und das Baby besser versorgt wird. Zum anderen, weil Reflux und Übelkeit beim Liegen auf der linken Seite abnehmen. Wenn du lieber auf der rechten Seite schläfst, kannst du das natürlich auch weiterhin. Selbst auf dem Bauch schlafen ist möglich – dein Baby ist durch das Fruchtwasser gut geschützt.

Vermeide die Rückenlage in der Schwangerschaft

Die einzige Schlafposition Schwangerschaft, die du wirklich vermeiden solltest, ist die Rückenlage. Verschiedene Studien der letzten Jahre haben ergeben, dass das Schlafen auf dem Rücken Tot- und Frühgeburten begünstigen kann und die Versorgung deines Babys beeinträchtigt. In der Rückenlage drückt die Gebärmutter auf die untere Hohlvene. Das wirkt sich negativ auf Blutdruck und Herzleistung aus. Vermeiden solltest du die Rückenlage deshalb spätestens ab der 30. Schwangerschaftswoche. Dass du die Schlafposition ändern solltest, merkst du in der Rückenlage ganz schnell durch Kribbeln und Schwindelgefühle – selbst im Schlaf.

Schlaflos schwanger – nein, danke

In der Schwangerschaft sorgen vermutlich Ängste um dich und dein Baby für viele schlaflose Nächte. Sprich über diese Ängste mit einer Vertrauensperson und schreibe sie auf, damit sie dich nicht unnötig belasten. Auch eine sanfte Massage (keine Fussmassage, wirkt wehenfördernd), ein Bad oder Zärtlichkeiten mit deinem Schatz kann dir bei Anspannung helfen, in den Schlaf zu finden. Ebenso empfehlenswert ist zum Beispiel ein Kräutertee mit Baldrian, Hafer und Hopfen oder warme Milch mit Honig. Quält dich Unsicherheit, informiere dich! Viele Spitäler und Geburtshäuser führen Informationsveranstaltungen durch. Ein Kurs zur Geburtsvorbereitung kann dir vielleicht einige Ängste nehmen.

Schwangerschaft & KindDarf man in der Schwangerschaft auf dem Bauch schlafen?

Dürfen Schwangere auf dem Bauch schlafen? (Foto: Olesia Bilkei | )

Ob man in der Schwangerschaft auf dem Bauch schlafen darf, wann das besonders ratsam ist, und wann Vorsicht geboten ist.

ICD-10: O00-O99 Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett

Ärztliche Anlaufstellen: Gynäkologe

Lesezeit: 2 Minuten

Jede Frau, die bereits schwanger war, kennt das Gefühl: auf dem Rücken liegend drückt es vom Becken aus nach unten, seitlich liegend zieht der Rücken und auf dem Bauch sollte man eigentlich gar nicht schlafen – sagt zumindest das eingangs erwähnte Gefühl. Immerhin liegt dort nun ein Kind, das erdrückt werden kann.

Kein Problem: In der Schwangerschaft auf dem Bauch schlafen

Das Gefühl allerdings muss nicht immer stimmen, denn im Prinzip spricht überhaupt nichts dagegen, die Nächte auch in der Schwangerschaft in der gewohnten Schlafposition auf dem Bauch zu verbringen, solange die Mutter sich wohl fühlt. In der Frühschwangerschaft kann es, vor allem bei nach hinten geknickten Gebärmüttern, sogar förderlich sein, auf dem Bauch zu schlafen. Mit zunehmendem Wachstum von Kind und Gebärmutter ändert sich nichts an der Empfehlung, so zu liegen, wie es der Mutter gut tut. Sprechen Sie dazu aber bitte unbedingt mit ihrem Arzt!

Das Kind ist gut geschützt

Das Kind ist, gegen alle Widrigkeiten, eingebettet und geschützt in der mit Fruchtwasser gefüllten Gebärmutter. Stöße und Druck wird nur gedämpft weitergegeben und schädigt somit das Ungeborene nicht.

Vorsicht in der Spätschwangerschaft

In der Spätschwangerschaft gilt es auf die körpereigenen Signale zu achten, da das Gewicht der gefüllten Gebärmutter auf die Hohlvene, die Vena Cava, drücken kann und so den Blutfluss zum Herzen hin blockiert. Im Zweifelsfall gilt immer, das Gespräch mit dem Frauenarzt zu suchen.

Werdende Mamis haben es nicht leicht. Die Hormone fahren Achterbahn, der gesamte Alltag muss neu strukturiert werden und für den kleinen Erdenbürger soll möglichst alles harmonisch vorbereitet sein. Die aufreibenden Tage hinterlassen ihre Spuren. Schwangere sind häufig müde und erschöpft und finden doch keine Ruhe in der Nacht. Dann nämlich machen sich die körperlichen Veränderungen bemerkbar. Durch die druckempfindliche Brust ist die gewohnte Bauchlage plötzlich unbequem. Auch das wachsende Bäuchlein drückt ungünstig auf die inneren Organe. Wenn dann das Baby zur späten Stunde Purzellbäume schlägt, ist an Schlaf nicht mehr zu denken.

Warum schläft man in der Schwangerschaft auf einmal so schlecht?

© Monkey Business – Fotolia.com

Vor allem im ersten Drittel der Schwangerschaft leiden Frauen unter der körperlichen Umstellung. Die Morgenübelkeit holt sie schon vor Sonnenaufgang aus den Federn. Tagsüber kreisen die Gedanken um all die vielen Dinge, die noch vor der Niederkunft zu erledigen sind. Viele Frauen stehen auch voll im Berufsleben und müssen im Job funktionieren, ohne dass ein Mittagsschläfchen möglich wäre. Am Abend ist die Müdigkeit dann bleiern, doch gerade dann machen sich Sodbrennen, unruhige Beine oder häufiger Harndrang bemerkbar. Viele Schwangere berichten auch davon, in der ersten Schwangerschaftsphase ungewöhnlich intensiv zu träumen. Sie schrecken regelmäßig auf und finden danach keine Ruhe mehr. Auch ist es vielen kaum möglich, mit wachsendem Bauchumfang eine bequeme Liegeposition zu finden. Letztlich können auch ein zu enger Schlafanzug oder ein unpassendes Kopfkissen für die unruhige Nacht verantwortlich sein.

Mit diesen Schlaftipps finden Sie gut in die nächtliche Ruhe

  • ✓ Verschieben Sie das Abendessen auf den frühen Abend. Vermeiden Sie fettige und stark gewürzte Speisen. Gönnen Sie sich vor dem Zubettgehen eine warme Milch oder einen Baldrian-Tee.
  • ✓ Kuscheln Sie sich gemütlich ein. Intuitiv ist der weibliche Körper jetzt auf den Nestbau ausgelegt. Eine weiche, wärmende Überdecke sorgt für den Wohlfühl-Effekt.
  • ✓ Zelebrieren Sie die linke Seitenlage. Wer es nicht gewohnt ist, kann den Körper liebevoll abstützen. Dabei helfen kleine Kissen, die in den Lendenwirbel-Bereich und zwischen die Knie geschoben werden. Besonders praktisch sind hierfür beispielsweise die MeroWings-Kissen oder Riesen-Nackenhörnchen.

Bis wann ist die Bauchlage für werdende Mamis noch okay?

Wer gerne behaglich auf dem Bauch schläft, muss sich im Laufe der Schwangerschaft neu orientieren. Meist schon zu Beginn des dritten Monats empfinden Betroffene die Bauchlage als unangenehm. Nun wird die Oberweite empfindlicher, das Drüsengewebe nimmt zu und natürlich beginnt das Wachstum des Kindes. Erfahrene Hebammen raten Erstgebärenden generell dazu, mit Feststellung der Schwangerschaft von der Bauchlage abzusehen und sich gleich umzugewöhnen. Spätestens aber mit Zunahme des Brust- und Bauchumfangs sollte dies geschehen. Wer dann, als eigentlich passionierte Bauchschläferin, bereits die Seitenlage liebgewonnen hat, ist nachts klar im Vorteil.

Ist die Rückenlage für Schwangere wirklich so gefährlich?

Immer wieder wird davon berichtet, dass die nächtliche Rückenlage zur Totgeburt führen kann. Statistisch bewiesen ist dies zwar nicht eindeutig, doch scheint es einen Zusammenhang zwischen einer auf dem Rücken schlafenden Mutter und gesundheitlichen Problemen zu geben. Dies hängt damit zusammen, dass im Laufe der Schwangerschaft das wachsende Kind immer schwerer wird. Insbesondere in der Rückenlage kommt es dazu, dass das Gewicht der Gebärmutter die Vena cava inferior, also die aufsteigende Hohlvene, abdrückt. Dies ist besonders gefährlich, wenn die Mutter schläft und die Symptome der Unterversorgung nicht bemerkt. Bei dem Fötus tritt dann das sogenannte „Vena-cava-Kompressionssyndrom“ auf.

Warum empfehlen Hebammen die linke Seite für einen gesunden Schlaf?

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Zur Entlastung des Kreislaufs sollten Mamis auf der linken Körperseite schlafen. Dadurch kann die Hohlvene, welche vom Becken an der Wirbelsäule entlang aufsteigt und zum Herzen hin führt, ungehindert arbeiten und Mutter und Kind stetig versorgen. Durch die Position auf der linken Seite werden auch die Lymphbahnen entlastet, wodurch die gefürchteten Wasseransammlungen gerade in den späteren Schwangerschaftsmonaten gemildert werden können.

Welche Liegeposition sorgt für eine gesunde Schwangerschaft?

  • Bauchlage: Hier erfährt der Körper keine Unterstützung. Das Brustgewebe wird abgedrückt und der wachsende Bauch ungünstig eingequetscht. Nur in den ersten Schwangerschaftswochen empfehlenswert.
  • Rückenlage: Kann zur Abklemmung der Hohlvene führen. Die Folgen sind zunächst dicke Beine, dann Herzrasen und Schwindel. Besser vermeiden.
  • Rechte Seitenlage: Bis zum zweiten Drittel der Schwangerschaft möglich. Bei großem Bauch und Ödemen aber auf die linke Seite wechseln.
  • Linke Seitenlage: Ideal, um Herz- und Kreislauf von Mutter und Kind zu entlasten. Die Organe haben im Bauchraum am meisten Platz und alle Körpervorgänge können nachts ungehindert ablaufen.

Welche Tricks helfen bei Schlafproblemen in der Schwangerschaft?

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Da Medikamente immer auch auf das Ungeborene übergehen, ist die Einnahme von Schlafmitteln tabu. Baldige Mamis sollten sich am Abend schonen und selbst für eine beruhigende Atmosphäre sorgen. Ein warmes Bad, eine liebevolle Massage und vielleicht auch eine abdunkelnde Schlafmaske können schon einiges bewirken. Wer gar nicht zur Ruhe kommt, kann sich von einer Hebamme mit Akupunktur sanft behandeln lassen. Auch eine Schlaf-Meditation kann Wunder bewirken und für einen sanften Übergang in schöne Träume sorgen. In jedem Fall muss eine bequeme Liegeposition gefunden werden. Eine kuschelige Decke, extra bequeme Kissen und eine angenehme Umgebungstemperatur helfen auch aufgeregten jungen Vätern, nachts besser in den Schlaf zu finden.

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  • Erholsamer Tiefschlaf – Überwinden von Einschlaf- und Durchschlafproblemen
  • Alles über Schlafpositionen

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