Malen mit fingerfarbe

Basteln mit Fingerfarben

“ Spiel und Spass mit bunten Farben „

Basteln mit Fingerfarben ist eine wunderschöne Beschäftigung für Kinder und auch Erwachsene machen gerne noch mit. Es fördert die Kreativität und bietet viele Möglichkeiten, der Fantasie freien Lauf zu lassen. Tipps und Basteltricks erfahren Sie hier.

Zwerge mit Farben im Einsatz

Beim Basteln mit Fingerfarben steht Anfangs natürlich die Frage: Ab welchem Alter können Kinder die Farben problemlos verwenden? Grundsätzlich sind Fingerfarben für Kleinkinder ab 1,5 Jahren geeignet. Wichtig ist, dass sie nicht giftig und für Kinder zugelassen sind. Informationen dazu finden Sie in der Produktbeschreibung. Bei allzu kleinen Kindern besteht die Gefahr, dass sie die Finger ablecken oder anderweitigen Unfug treiben. Schnell landen Kleckser nicht auf dem Bastelmaterial, sondern auf Tisch, Teppich, Kleidung, im Gesicht oder an hübschen Möbeln. Wichtig ist entsprechend, dass Ihr Nachwuchs bereits über ausreichende motorische Fähigkeiten verfügt. Ausserdem sollte ein Elternteil immer dabei sein, um zu überwachen, dass die Bastelstunde nicht zur Farbschlacht ausartet.

Ansonsten lassen Sie Ihrem Liebling freie Hand bei der Wahl seiner Motive. Ob er schon gezielte Formen malt oder einfach drauf losdrückt – sicherlich entstehen noch keine Meisterwerke bei den Allerkleinsten. Spass macht diese Tätigkeit allemal.

Handabdrücke für die Ewigkeit – die Möglichkeiten sind vielfältig

Beim Basteln mit Kindern ergeben sich tolle Geschenke und Erinnerungen. Gerade die kleinen Hände von Sprösslingen liefern hier eine geniale Vorlage: Diese können ganz einfach in Fingerfarbe getaucht und nach Belieben auf allerlei Materialien gedrückt werden. So können Handabdrücke etwa auf Papier, Pappe, Wänden, einer Leinwand oder auf einem Nuscheli verewigt werden. Ein personalisiertes Nuscheli mit dem Namen des Kindes eignet sich beispielsweise hervorragend für Hand- oder Fussabdrücke. So ein Stofftuch begleitet Ihren Nachwuchs in der frühen Kindheit über mehrere Jahre, wird zum Kuscheln und Schmusen verwendet, spendet Geborgenheit und stellt für Eltern später noch ein tolles Andenken an die erste Lebensphase ihres Schatzes dar.

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Mit den Handabdrücken können zudem kreative Bilder gemacht werden, etwa die Flügel eines Vogels, Spinnen und vieles mehr. Mit zwei Fussabdrücken entsteht ein herrlicher Schmetterling oder ein Engel. In der Weihnachtszeit können die Handabdrücke der Kinder einzigartige Schneeflocken und Weihnachtssterne hervorbringen. Solche Bilder machen sich nicht nur auf einem Nuscheli vortrefflich, sondern kommen außerdem auf einem Baby Poncho gut zur Geltung.

Die Handabdrücke können nach dem Trocknen noch ausgeschnitten werden und an einem Holzstäbchen angeklebt werden. Diese kleinen Fähnchen eigenen sich als Hingucker in einem Blumenstrauss oder einem Pflanzentopf. Mit einer kleinen Nachricht versehen stellt solch eine Kreation ein tolles Geschenk zum Muttertag oder Geburtstag dar.

Basteln mit Fingerfarben – fantastische Ideen für bezaubernde Bastelstunden

Basteln mit Fingerfarben beschränkt uns nicht nur aufs Malen. Die Zweckentfremdung von allerhand Gegenständen aus dem Haushalt oder diverser Lebensmittel macht manchmal durchaus Sinn: So können etwa Kartoffeln in der Mitte durchgeschnitten und die Schnittstellen als Stempel verwendet werden. Besonders kreative Eltern können weiterhin mit dem Messer kleine Motive in die Kartoffel schnitzen, wie etwa Herzen oder andere geometrische Formen. Kleinkinder lieben diese Stempel und legen sie meist gar nicht mehr aus der Hand. Achten Sie hierbei darauf, keine Gegenstände als Stempel zu verwenden, an denen sich Kinder verletzen könnten.

Auch andere Bastelmaterialien wie Bastelperlen oder bunte Schnüre eignen sich als Teil der Bilder. Kleine Perlen können zum Beispiel in die noch nasse Fingerfarbe gelegt werden und haften nach dem Trocknen am Papier. Sollten Sie Schnüre zu Hause haben, können diese durch die Farbe und anschliessend über die Malfläche gezogen werden. So entstehen lustige und abstrakte Bilder für das Kinderzimmer oder die Kühlschranktür. Eine andere Möglichkeit ist es, lustige Gesichter zu malen und mit Plastik- oder Holzperlen zu verzieren, die aufgeklebt werden. Die Perlen können etwa bunte Augen darstellen.

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Tipps und Tricks beim Farbbasteln: Vor allem auf Ordnung sollten Sie achten

Damit das Basteln mit Fingerfarben das Wohnzimmer bzw. die Einrichtung nicht allzu sehr in Mitleidenschaft zieht, sollten Eltern zunächst einige Vorkehrungen treffen. Als Erstes empfiehlt es sich, den Tisch mit Zeitungspapier oder – wenn vorhanden – einer abwaschbaren Tischdecke abzudecken. Vielleicht können Sie auch ein altes Handtuch nehmen, das Sie nicht mehr benötigen und das exakt für diesen Zweck seinen Dienst verrichtet. Kinder benötigen meist ein grosses Lätzchen oder ein Tuch, mit dem der Oberkörper gut abgedeckt werden kann. Viele Farben lassen sich nämlich auch bei heisser Wäsche nicht mehr vollständig aus der Bekleidung entfernen.

Empfehlenswert ist es, beim Malen Feuchttücher oder andere Utensilien zum Ab- und Aufwischen bereitzuhalten. Schnell landen Farbkleckse auf dem Boden oder den Stühlen.

Alles vorbereitet? Dann kann der Spass beginnen!

Wenn alle Vorkehrungen getroffen sind, kann´s auch schon losgehen! Lassem Sie Ihrem Nachwuchs losmalen, lassen Sie ihn seine Kreativität entdecken und sehen Sie mit Freunde mit jeder weiteren Basteleinheit noch schönere und detailliertere Bilder entstehen, die Sie in Ihrer Wohnung in Wohnzimmer, Küche oder im Flur ausstellen. Basteln mit Fingerfarben ist eine tolle Beschäftigung, die für Zeitvertreib an regnerischen Tagen sorgt. Allerdings können Sie genauso bei Sonnenschein draussen malen.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Kleinen viel Spass!

Ganz hinten im Schrank habe ich das versteckt, was den Kindern riesigen Spaß bereitet – sie aber ohne mein Dabeisein nicht unbedingt erreichen sollen. Die Fingerfarben. Nicht auszumalen, wie unser Haus aussehen würde, würden sie alleine die Dosen auspacken, aufmachen und ihren Inhalt verteilen… Und außerdem ist eine Sache natürlich immer viel spannender, wenn sie etwas Besonderes ist. So wie unsere Fingerfarbe

(Affiliate Link). Ein Riesenspaß. Und eine Riesensauerei.

Eindeutig moderne Kunst: Wenn meine Kinder mit Fingerfarben malen. Wenn es bloß nicht immer so eine Sauerei wäre!

Es gibt so Tage, da ist die Stimmung fast nur noch mit a) Gummibärchen oder b) Fingerfarben zu retten. Man hat die Qual der Wahl: Entweder Zucker auf die weißen Kinderzähnchen oder Farbe auf Tische, Stühle, Fußboden und … Kindernasen. Lustige Ideen für Frühlingsbilder mit Fingerfarben habe ich auf dem Blog auch schon mal vorgestellt, heute geht es um das freie malen mit Fingerfarben… eine herrliche Sauerei!

Regel Nummer 1 für den Umgang mit Fingerfarben

Pädagogisch korrekter sind die Fingerfarben, auch wenn ich zugeben muss, die Gummibärchen deutlich praktischer sind. Denn Fingerfarben benötigen einiger Vorbereitung. Regel Nummer 1: Hole die Fingerfarben nicht raus, wenn du grad beim Altpapiercontainer warst. Denn wichtigstes Utensil neben den Farben und Kinderfingern: Zeitungspapier. Viel Zeitungspapier. Genug, um alles abzudecken, was sich im Umkreis von zehn , was sag ich, fünfzehn Quadratmetern befindet. Tisch, Teppich unterm Tisch nicht vergessen, Stühle, Dielen, Schränke und je nach Zimmergröße auch die Wände.

Nie Fingerfarben ohne Ganzkörperlätzchen benutzen

Hat man die Umgebung kleckssicher ausstaffiert, sind die Kinder dran. Regel Nummer 2: Ganzkörperlätzchen sind Pflicht. Am besten noch ein altes Tuch für die Beine. Oder gleich ganz die Hose aus und schonmal ein Bad einlassen. Denn es kann unter Umständen auch notwendig werden, die Haare zu waschen. Aber dazu später noch.

Regel Nummer 3: Nie den Anfängerfehler begehen und ALLE Farbdosen aufmachen und vor die Kinder platzieren. Das Ergebnis: Umgeworfene Becher, vermischte Fingerfarben („Mama, wieso haben wir nur noch Braun?“) und viel zu viel, viel zu viel zu viel zu viel Farbe auf den Blättern. Also immer nur ein bisschen Farbe auf die Deckel löffeln und nicht mehr als zwei, drei Farben gleichzeitig geben.

Und dann beginnt der Fingerfaben-Spaß!

Da werden die Finger, nein, gleich die ganzen Hände schwungvoll in die Farbe getaucht. Im Akkord fliegen Farbspritzer durch die Gegend, im Akkord werden Linien, Kreise, Striche auf die Blätter gemalt, die ebenfalls im Akkordtempo vollgemalt sind. Mit farbtriefenden Händen wird nach neuem Papier gerufen und ist Mama nicht schnell genug, ertönt die unheilvolle Drohung: „Dann hole ich es mir eben selbst!“

Nein, nicht aufstehen. Sitzenbleiben. Hände hoch, nicht herumfuchteln.

Aha-Erlebnis: Mischt man mehrere Fingerfarben, kommt so eine schöne undefinierbare Farbe heraus.

Das bemalte Blatt, was sich unter literweise Fingerfarbe schon gefährlich durchbiegt, wird vorsichtig, damit keine Farbe herunterläuft, an einen speziellen Trockenplatz gelegt. Auch dieser sollte schon vorher ausgewählt werden – denn er muss a) kindersicher, b) ebenfalls mit Zeitungspapier ausgelegt und c) groß genug sein. Letzteres ist wichtig, denn sind die Kinder einmal im Malrausch, sind sie nicht so schnell zu stoppen.

Patsch, rein in die Farbe, patsch, rauf aufs Blatt.

Patsch, rein in die Farbe. Patsch, ran an die Nase.

„Nein, nicht die Nase anm….“ möchte man rufen, unterbricht sich jäh im Satz, denn natürlich ist das Unvermeidbare bereits geschehen. Eine grüne Nase, nunja, gibt Schlimmeres.

Grüne Haare etwa.

Denn ehe man sich vom Nasenschreck erholt hat, ist die Hand in den Haaren gelandet und ehe man sich von diesem Schreck erholt hat, landet sie schon ein zweites Mal dort. Meine Jungs haben beide lange Haare. Mit Waschlappen ist es hier nicht getan. Deshalb das oben angekündigte Bad im Anschluss.

Malen mit Fingerfarben macht aus jedem Kind einen kleinen Picasso

Bevor es soweit ist, wird die von außen grün gefärbte Nase von innen noch mal flugs rot angepopelt, das Bein lila verziert und der Fuß gelb gepunktet. Währenddessen spielt der Große am anderen Ende des Tisches Dirigent, nicht ohne seine wild umherzappelnden Finger vorher in blaue Fingerfarbe getaucht zu haben, so dass der leider vorher nicht abgedeckte Gummibaum mit blauen Farbtupfern verziert wird. Die eigentlich für den Feierabend vorgesehene Frauenzeitschrift von mir wird ganz nebenbei mit schwarz und weiß verziert, Anfängerfehler, so etwas in Reichweite liegen zu lassen.

Und während ich im Minutentakt fertige Kunstwerke zur Trockenecke bringe, verwandelt sich der ehemals holzfarbene Kinderhochstuhl in ein moderne-Kunst-Objekt aus grün, rosa und undefinierbar braun.

Während ich noch am Überlegen bin, wie ich diesen Riesen-Fingerfarben-Spaß geschickt unterbreche, ohne einen Trotzanfall herauszufordern (ein Kind mit Wutanfall vor Fingerfarbendeckeln und mit verschmierten Händen und triefenden Ganzkörperlätzchen ist gefährlich, sehr gefährlich), will der Goße mich küssen und zieht an meinem bis dato nur leicht verschmutzten Pulli. Beim Kuss landet die Hälfte der zentimeterdicken blauen Farbe von der Nase auf meiner Nase. Der Kleine zieht derweile mit schwarzen Fingern an meinen Haaren und mit dem linken Fuß trete ich in eine grüne Pfütze, die neben dem rosa-grünen Hochstuhl vor sich hin wabbert.

Ich muss hier nicht erwähnen, dass die Nachbereitung so einer Fingerfarben-Aktion ähnlich aufwändig ist wie die Vorbereitung.

Aber, was soll ich sagen? Es macht Spaß. Und die Kunstwerke der Kinder kann man rahmen und als moderne Kunst verkaufen. Pastös aufgetragen und so, Ihr wisst schon. Dramatische Farben, schwungvolle Striche, lebendige Bilder mit bunten Fingerfarben , sie scheinen ein Innenleben zu haben, was hat sich der Künstler da wohl bei gedacht?! Mit Wasserfarben kann man übrigens auch viel Spaß haben.

Mögen Eure Kinder Fingerfarben? Welche Tipps habt Ihr, damit es nicht zu einem totalen Chaos ausartet? Gleich ins sichere abwaschbare Badezimmer ziehen? Oder einfach auf den Rasen in den Garten?!

Kinder lieben es mit den Fingern zu malen. Es klappt sogar bei den ganz Kleinen und macht großen Kindern immer noch viel Spaß. Deswegen zeige ich euch heute viele schöne Ideen, wie ihr coole Bilder aus Fingerabdrücken gestalten könnt und gebe ein paar Tipps zum Malen mit den Fingerfarben.

Zum Malen mit den Fingern braucht ihr:

  • Fingerfarben für Kleinkinder
  • Acryl- oder IKEA-Farben für ältere Kinder
  • Eine Malpalette
  • Jede Menge Papier
  • Pinseln
  • Ein schwarzer Stift oder Edding
  • Feuchttücher zum Hände abwischen

Tipps und Tricks zum Malen mit den Fingern:

Tipp 1: Für Kinder unter 3 werde ich auf jeden Fall zum Malen mit den Fingern Fingerfarben empfehlen. Ihr könnt die kaufen oder selber machen. Mit IKEA-Farben funktioniert das aber auch super. Mit Acrylfarben können nur ältere Kinder vorsichtig stempeln, weil die Farben gehen sehr schlecht beim Waschen raus. Und ein paar Tropfen landen ja immer auf den Klamotten. Wir haben uns auf jeden Fall schon ein paar Malschürzen besorgt.

Tipp 2: Schützt den Tisch. Bedeckt den Tisch mit Zeitungspapier, Frischhaltefolie (diesen Trick habe ich schon mal hier gezeigt) oder kauft euch eine wiederverwendbare Malunterlage.

Tipp 3: Für ältere Kinder bereitet eine Malpalette vor und bringt den Kindern gleich bei mit einem Finger nur in eine Farbe hinlangen. Eine Malpalette könnt ihr auch aus einem Eierkarton basteln.

Tipp 4: Für kleinere Kinder: macht nicht alle Dosen auf einmal auf! Auf gar keinen Fall. Macht eine Dose auf, gebt ein bisschen Farbe auf den Deckel, lasst das Kind kurz tippen, macht die Dose zu, wischt die Finger ab, dann macht eine andere Dose wieder auf.

Blumen malen mit den Fingern

Es gibt jede Menge Ideen, was eure Kinder mit den Fingern stempeln können. Am einfachsten ist es natürlich Blumen zu stempeln. Deswegen fangen wir damit an. Kinder sollen erstmal ein paar rote Fingerabdrücke machen – das sind Blumenmitten. Dann vorsichtig mit den anderen Farben (bei uns Gelb und Blau) Blumenblätter tupfen. Die Stiele können eure Kinder mit den Pinseln oder auch mit den Fingern malen. Zum Schluss Blätter stempeln.

Zauberhaft sind auch diese Mohnblumen. Kinder sollen mit der roten Farbe je 4 Blumenblätter pro Blume stempeln. In der Mitte von jeder Blume sollen Kinder einen schwarzen Fingerabdruck machen, dann mit einem Pinsel grüne Stiele und Blätter malen.

Gestempelte Pusteblumen sehen so sommerlich aus. Nehmt dafür ein blaues Blatt Papier. Zuerst sollen Kinder mit dem kleinem Finger kleine schwarze Punkte stempeln, dann die grüne Stiele malen. Das Bild kurz abtrocknen lassen und mit der weißen Farbe Pusteblumen stempeln. Am schönsten wird es, wenn Kinder die Farbe nicht so dick auftragen, damit die Pusteblumen halbtransparent sind. Mit der grünen Farbe können eure Kinder nun auch Blätter stempeln.

Sehr einfach ist es Hyazinthen zu stempeln. Malt zuerst einen grünen Stiel und Blätter. Dann können eure Kinder viele bunte Fingerabdrücke (blau, lila, rosa) an dem Stiel entlang machen.

Tiere stempeln mit den Fingern

In meinem Beitrag auf familie.de habe ich in Detail gezeigt wie ihr lustige Tiere mit Kindern stempeln könnt.

Wir haben diesmal viele Krabbeltierchen gestempelt.

Eine Spinne, 2 Schmetterlinge, 2 Käfer, eine Ameise, eine Libelle, eine Raupe und eine Biene. Mit schwarzer Farbe oder mit einem schwarzen Stift könnt ihr die Fingerabdrücke von euren Kindern in kleine Kunstwerke verwandeln nachdem die Farbe trocken ist.

Dinos stempeln mit den Fingern

Nur ein paar Fingeabdrücke und schon könnt ihr mal mit euren Kindern raten, was für ein Dino daraus wird: ein Langhals, ein T-Rex, ein Stegosaurus?

Wir haben noch einen Vulkan und eine Palme gestempelt. Lava und Palmenblättter haben wir auch mit den Fingern gemalt.

Monster mit den Fingern malen

Mit etwas Fantasie könnt ihr jeden Fingerabdruck in ein lustiges Monster verwandelt. Malt viele Augen und Arme, vielleicht auch Zähne, Tentakel oder Flügel? Die Monster werden trotzdem nicht gruselig, sondern total süß aussehen.

Fahrzeuge mit den Fingern stempeln

Auch viele Fahrzeuge könnt ihr mit euren Kindern stempeln. Aus vielen bunten Abdrücken werden Zug, Flugzeug und Auto.

Für den Zug macht viele Fingerabdrücke hintereinander, für das Flugzeug braucht ihr 4 Fingerabdrücke, für ein Feuerwehrauto – drei.

Weltall mit den Fingern malen

Aber am meisten gefällt mir unser Weltall. Wir haben Sterne gestempelt und Raketen, mit den Fingern Planeten gemalt…

Auch ein paar Aliens sitzen auf dem Mars;) Für das Bild haben wir Metallic-Papier genommen und das Bild sieht richtig toll aus!

Ich hoffe dass euch diese Ideen gefallen haben und ihr die mit euren Kindern ausprobieren werdet! Ich wünsche euch ganz viel Spaß dabei!!!

Hier ist noch ein Video dazu:

Ich liebe es zu malen! Deshalb habe ich auch schon früh mit meiner kleinen Tochter gemalt, gekritzelt, gekleckst und geklebt. Es ist richtig schön mit anzusehen, wie sie sich mit ihren 2 Jahren für die verschiedenen Farben begeistert. Wie sie ganz zaghaft die Farben entdeckt oder ausgelassen damit matscht und schmiert. Bei Instagram lasse ich euch gerne in meinen Stories an unseren Malaktionen teilhaben. Dort kam auch immer wieder die Frage auf, welche Materialien ich empfehlen kann. So entstand die Idee zu diesem Beitrag: Ich zeige dir, welche Farben, Pinsel und Papiere für Kinder besonders empfehlenswert sind. Dazu gibt es jede Menge Tipps für das Malen mit Kleinkindern. Also schnell den Malkittel überziehen und los geht’s!

Malen mit Kleinkindern – ein sinnliches Erlebnis!

Kleine Kinder malen um des Malens Willen. Es geht nicht um ein hübsches Ergebnis, sondern um das Erlebnis, um die sinnliche Erfahrung, die sie während des Malens sammeln. Wenn Kinder die leuchtenden Farben sehen, sie an den Fingern spüren, über den glatten Teller und das trockene Papier wischen, dann sind sie voll und ganz mit dem Erleben beschäftigt. Ob am Ende etwas Ansehnliches auf dem Papier entsteht, ist dabei völlig nebensächlich. Es kann Kindern absolut genügen, mit den Fingern auf dem Farbteller zu matschen oder die Farben auf Händen und Armen zu verstreichen. Nach ein paar Minuten heißt es dann plötzlich „Fertig!“, auch wenn das Papier noch leer sein sollte.

Malen mit Kleinkindern – ein schlammfarbenes Ergebnis?

Meistens sind es wir Erwachsenen, die dann das Kind dazu animieren, doch auch etwas auf das Papier zu malen. Am besten möglichst papierfüllend („Da in der Ecke ist noch Platz!“) und mit harmonischen Farben („Nimm doch noch ein bisschen mehr Gelb!“). Erwachsene übersehen schnell den Sinn, der sich für kleine Kinder im Erlebnis des Malens verbirgt. Uns Großen geht es viel mehr um ein schönes Ergebnis. Darum, dass auch mal ein Bild entsteht, dass wir aufheben, aufhängen oder verschenken können.

Ich gehöre auch zu dieser Sorte Erwachsene, das ist kein Geheimnis. Mir ist es wichtig, dass ab und zu ein kleines, besonderes Kunstwerk entsteht. Und ich finde das auch völlig in Ordnung! Denn schließlich soll uns Erwachsenen das Malen mit Kindern auch Spaß machen. Sonst würden wir dieses recht aufwände (Putz-)Erlebnis vermutlich gar nicht mehr anbieten.

Die richtige Balance zwischen Erlebnis und Ergebnis

Wenn du dir bewusst darüber bist, dass kleinen Kindern das Erlebnis wichtiger ist als das Ergebnis, hast du schon viel gewonnen. Denn dann fällt es leichter, die lieben Kleinen einfach mal schmieren und matschen zu lassen und ein weiteres schlammfarbenes Papier zu den anderen zu legen. Oder ja, auch einfach mal wegzuschmeißen. Denn das Ergebnis ist nicht immer so wichtig, wie wir denken. Mache dir bewusst, dass auch du ein schönes Erlebnis mit deinem Kind hast, wenn ihr gemeinsam malt und schmiert. Mach doch einfach mal mit ganzem Herzen und beiden Händen mit!

Die Herausforderung liegt darin, die richtige Balance zwischen dem Erlebnis und Ergebnis zu finden. Wenn du Lust hast, etwas Neues auszuprobieren, biete es deinem Kind ruhig immer wieder an oder mache es auf einem eigenen Blatt vor. Wie immer gilt, ohne Druck und Zwang an die Sache heranzugehen, damit alle Beteiligten Freude am Malen haben.

Vier Ideen für das Malen mit Kleinkindern

Hier kommen vier Ideen, mit denen du etwas Abwechslung in die kleinen Kunstwerke bringen kannst:

Mit Händen oder Füßen drucken

Hand- und Fußabdrücke sind eine schöne Erinnerung und machen sich auf jedem kleinen Kunstwerk gut. Wer mag, kann aus den Abdrücken mit etwas Fantasie Tiere, Blumen oder andere lustige Dinge malen und daraus z.B. eine Karte, ein Lesezeichen oder einen Kalender basteln. Noch mehr Ideen findest du auf meiner Pinnwand „Hand- und Fußabdrücke„.

Auf die Farbauswahl achten

Wenn du deinem Kind alle Farben auf einmal anbietest, wirst du am Ende vermutlich ein schlammfarbenes Ergebnis in den Händen halten. Etwas Abwechslung lässt sich durch eine gezielte Farbauswahl erreichen. Vielleicht erinnerst du dich noch an den Farbkreis nach Itten (Bildquelle Wikipedia), den zu Schulzeiten wahrscheinlich jeder von uns malen musste? Biete deinem Kind nicht mehr als zwei Primärfarben (bzw. deren Mischfarben) an. Die Farbe Weiß geht natürlich immer und macht aus den anderen Farben tolle Pastelltöne.

Einen Schriftzug oder ein Bild mit Masking Fluid auftragen

Vielleicht kennst du dieses Mittel auch unter dem Namen Rubbelkrepp (Kauftipp siehe unten). Die Flüssigkeit legt sich als farbundurchlässige Schicht auf das weiße Papier. Nachdem es bunt bemalt wurde, kannst du das Masking Fluid einfach wegrubbeln und die vorher aufgemalte Schrift kommt Weiß zum Vorschein. Ein toller Effekt! (Als Alternative kannst du auch Washi-Tape oder Klebebuchstaben nehmen, die du später wieder abziehst.)

Besondere Untergründe bemalen

Wenn dein Kind auf einer Leinwand oder einer hochwertigen Malpappe malt, wirkt es gleich ganz anders (Kauftipp siehe unten). Die Qualität ist viel besser, denn während sich Papier aufgrund der nassen Farbe häufig wellt, sind diese professionelleren Untergründe bestens geeignet und behalten ihre Form. Als Ergebnis hast du ein tolles Geschenk oder einen Hingucker zum Aufhängen, wie z.B. dieses Füßchen-Schmetterling.

Eine gute Vorbereitung ist das A und O

Wir haben im Wohnzimmer eine ganze Schublade gefüllt mit Malkram. Immer, wenn meine Tochter malen möchte (was mitunter täglich sein kann), hole ich dort alles heraus, was wir brauchen:

  • eine Plastiktischdecke (je glatter, desto einfacher zu reinigen)
  • einen Kindermalkittel
  • ein altes Hemd für mich
  • einen weißen Keramikteller (für die Farben)
  • einen großen Malblock in A3
  • Fingermalfarben
  • (eventuell Pinsel)
  • eine Tücherbox

Außerdem darf nicht fehlen:

  • ein feuchter Waschlappen
  • eine Schüssel mit warmen Wasser

Eine gute Grundausstattung zum Malen bekommst du bei Ikea. Dort gibt es praktische Kindermalkittel, günstige Keramikteller, wirklich empfehlenswerte Kinderpinsel und auch eine praktische Malpapierrolle (die ist allerdings eher für Buntstifte geeignet). Für hochwertige Farben und Papiere habe ich aber noch ein paar andere Tipps und Empfehlungen für dich!

Farben, Pinsel und Papiere – empfehlenswerte Materialien für das Malen mit Kleinkindern

Farben, Pinsel und Papiere kaufe ich am liebsten im Künstlerfachmarkt und Onlineshop Gerstaecker (Werbung). Und zwar nicht nur für meine eigenen kreativen Projekte, auch für meine Tochter und meinen Beruf als Grundschullehrerin. Denn nichts verdirbt die Lust am Malen mehr als Farben, die nicht richtig decken, Pinsel, die ständig haaren oder Papier, das sich wellt, auflöst oder sogar reißt. Gerstaecker hat eine riesengroße Auswahl an Künstlerbedarf auch für den pädagogischen Bereich und vor allem bei den Eigenmarken ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis.

Farben für Kleinkinder

Das Malen mit FINGERMALFARBE ist für Kinder ab 2 Jahren geeignet. Wer mag kann es natürlich auch eher ausprobieren. Wichtig ist aber, dass dein Kind den „Ich steck mir alles in den Mund“-Reflex abgelegt hat. Fingerfarbe ist im Vergleich zu anderen Farben sehr zähflüssig, damit sie sich mit den Fingern gut auf dem Papier verteilen lässt und nicht sofort aufgesogen wird. Sie sollte nach der DIN EN 71-7 geprüft sein, Bitterstoffe (gegen das Verschlucken) enthalten und auswaschbar sein.

Ich habe sehr gute Erfahrungen mit den MUCKI Fingerfarben von Kreul gemacht, die es in kleinen 150ml-Töpfen zu kaufen gibt. Ein besonderer Hingucker sind die Funkel-Fingerfarben, die auch nach dem Trocknen richtig toll glitzern und glänzen! Auf jeden Fall eine wundervolle Abwechslung unter den farbenfrohen Kunstwerken.

Wer etwas mehr braucht, dem empfehle ich die Gerstaecker Fingermalfarben, die es in 750ml-Flaschen zu kaufen gibt und ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis haben.

Wenn die Kinder etwas älter sind und anfangen mit dem Pinsel zu malen, eignet sich GOUACHEFARBE am besten. Diese Farbe ist farbkräftig, wasserverdünnbar und lässt sich sehr fein auf dem Papier vermalen. Es gibt sie sowohl für Kinder und Erwachsene in den unterschiedlichsten Qualitäten.

Für das Malen mit Kleinkinder empfehle ich die Gerstaecker Junior Gouache, weil sie nach DIN EN 71-3 geprüft ist, mit Bitterstoffen versetzt und auswaschbar ist. Sie haben wirklich eine tolle Farbkraft!

Für Grundschulkinder schwöre ich auf die Gerstaecker Schultempera, weil diese Farben ebenfalls sehr farbkräftig sind und sich klasse mischen und vermalen lassen.

Papier und Malgründe für Kinder

MALPAPIER für Fingerfarben und Gouachefarben sollte etwas dicker sein (mind. 160g/qm) und eine saugfähige Oberfläche haben, damit es die feuchten Farben aufnehmen kann und sich nicht all zu stark wellt. Der Universalblock N° 5 ist eine gute Wahl. Auch für kleine Kinder würde ich immer die Größe A3 wählen – Farben brauchen Platz! 🙂

Der Aquarellblock N°3 ist noch kräftiger (200g/qm) und saugstärker. Ich habe ihn noch nicht ausprobiert, könnte mir aber vorstellen, dass er sich ebenfalls gut eignet – auch für das spätere Malen mit dem Deckfarbkasten.

Als besondere Alternativen zum Malpapier empfehle ich Keilrahmen und Malpappen. Sie machen aus einem Kinderbild ein richtiges Kunstwerk und sind auch immer eine tolle Geschenkidee.

Pinsel für Kinder

Ich biete meiner 2-jährigen Tochter gerne auch Pinsel zum Malen an. Der Reiz mit den Händen in die Farbe zu fassen und zu schmieren überwiegt aber noch, so dass Finger, Hände und Pinsel oft abwechselnd zum Einsatz kommen.

Pinsel für Kleinkinder sollten einen kurzen Griff haben und eine relativ breite Pinselspitze, um das Malen zu erleichtern. Der Manolino von Da Vinci ist wohl der hochwertigste Pinsel für Kleinkinder, der auch im Bereich der Therapie genutzt wird. Eine Alternative bietet die Serie Da Vinci Primo. Ich kann aber auch das Pinselset Måla von Ikea sehr empfehlen und bin mit diesem äußerst zufrieden.

Masking Fluid

Jetzt etwas für die Erwachsenen! Ich habe bisher sehr gute Erfahrungen mit dem Masking Fluid von Schmincke gemacht (die Idee dazu habe ich oben erklärt). Das Fluid gibt es als Maskierstift zum direkten Auftragen und als Maskierflüssigkeit (Rubbelkrepp) im Gläschen zu kaufen. Wichtig: Unbedingt die eingefärbte Variante kaufen, wenn du auf weißem Papier arbeitest! Geeignete Pinsel zum Auftragen findest du hier.

Hui, waren das viele, bunte Infos!

Ich hoffe, dir gefällt mein kleiner Rundumschlag in Sachen Malen mit Kleinkindern und dass du und dein Kind in Zukunft ganz viel Freude dabei haben werdet!

Farbenfrohe Grüße,
Isabel

Dieser Beitrag wurde durch die freundliche Kooperation mit GERSTAECKER unterstützt – meinem Lieblingsshop für Künstlerbedarf, in dem ich seit Jahren alles finde, was mein kreatives Künstlerherz begehrt.

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