Latex oder silikon schnuller

Inhalte

Goldisauger Schnuller Kautschuk pur

Goldi Schnuller für Ihr Baby aus 100% Kautschuk!

  • für die freie und natürliche Bewegung der Lippen und der Mundmuskel:

Drei große Luftlöcher verhindern das festsaugen des Schnullers, somit helfen sie Hautrötungen und Hautausschlag durch Speichel um den Mund herum zu vermeiden oder sogar zu verhindern

  • die weiche Greifschlaufe:

vermeidet beim schlafen scheuern im Gesicht ist und auch in Bauchlage bequem für ihr Baby

  • der weiche Saugteil:

für die natürliche Mundraumwahrnehmung und Zungenbewegung das beste für ihr Baby

  • der Naturkautschuk:

bietet keine Nährboden für Keime und schafft somit eine perfekte Grundlage für die Hygiene ihres Babys

​Jetzt gibt es neue Goldi Schnuller

  1. Goldi Schnuller Oval XS – für die stillende Mutter ideal, ohne Greifschlaufe
  2. ​​Goldi Schnuller symmetrisch SL

Warum haben Goldi Schnuller ein weiches rundes und gerades Schild?
Geburtsbedingt kommt jedes Baby mit einem Rückbiss auf die Welt, der Unterkiefer ist weiter hinten und kleiner als der Oberkiefer. Diese Stellung von Ober und Unterkiefer wird innerhalb des ersten halben Jahres durch die Saugarbeit des Babys beim Stillen korrigiert. Das Stillen spielt eine wesentliche Rolle bei der Ausformung des Mundraumes und richtiges Saugen wirkt positiv auf die Lippenmuskulatur, die Zungenlage und das Schlucken. Zusätzlich wird dem Baby beim Stillen, durch den Hautkontakt von der Nasenspitze und Kinn an der Brust ein Stück „Urvertrauen“ vermittelt. Das beruhigt gut und reizt die Lippenmuskulatur. Diese Wirkung ist gut gegen eine offene Mundatmung und deshalb sollten Eltern die Lippen des Säuglings trainieren. Zum Beispiel den Finger auf Nasenspitze und Kinn legen, so dass die Lippen den Reiz verspüren und den Kontakt mit dem Finger suchen.
Bei der Beruhigung des Säuglings mit dem Goldi Schnuller wird ebenfalls die Lippenmuskulatur gereizt, weil mit dem weichen rundem und geraden Schild, wie beim Saugen an der Brust, Nasenspitze und Kinn berührt werden, zudem kann das Baby den Goldi beliebig mit der Zunge drehen. Das stärkt die Zungen und Wagenmuskulatur. Außerdem lässt das gerade Schild den Lippen die nötige Bewegungsfreiheit und sperrt die Lippen nicht ein.

Die 10 besten Schnuller im Test & Vergleich 2019/2020

Die zehn besten Schnuller

Nr. Bild Produktinfo Shop
1. MAM 66523322 – Night Silikon 0-6 für Mädchen, Doppelpack Amazon
2. MAM Babyartikel 66542420 Original Silikon 0-6 neutral, sortiert Amazon
3. NUK 10176141 Disney Mickey Trendline Silikon-Schnuller (6-18 Monate, kiefergerecht, BPA frei, 2 Stück) weiß/rot Amazon
4. Philips Avent SCF151/02 Neugeborenen Sauger 0-2M, Mädchen Amazon
5. Philips Avent Ultra soft Schnuller 6-18 Monate SCF224/22, Doppelpack, Mädchen, Blume/Libelle Amazon
6. Philips Avent SCF176/22 Schnuller für die Nacht 6-18M, blau Amazon
7. Avent – 2x Soothie Baby Schnuller, 0-3 Monate, Rosa/Lila – aus den USA Amazon
8. Philips Avent ultra air Schnuller 0-6 Monate SCF342/20, Doppelpack, Jungen, Igel/Hello-Schriftzug Amazon
9. MAM 66643811 – Start Silikon 0-2 für Jungen, Doppelpack Amazon
10. Philips AVENT SCF186/24 Schnuller Freeflow 18monate+, Jungen Amazon

Viele Babys und Kleinkinder lieben ihn. Er beruhigt sie, wenn sie Hunger haben. Er lenkt sie ab, wenn sie schreien oder knatschig sind. Er hilft beim Einschlafen – egal ob tagsüber oder nachts. Deswegen lieben ihn nicht nur die Kleinen, sondern er ist wegen seiner Zauberkräfte auch bei vielen Eltern ungemein beliebt. Die Rede ist von einem Schnuller 🙂

Warum, wieso & weshalb Schnuller für Babys & Kleinkinder

Babys haben einen angeborenen Saugreflex, der auf ihre kleinen Gemüter eine positive und beruhigende Wirkung hat. Das ist der Grund, warum viele Kinder ihren Schnuller lieben und es einigen auch etwas schwer fallen kann, sich den Schnuller wieder abzugewöhnen. Das gilt selbstverständlich nicht für alle Säuglinge und Kleinkinder. Deswegen ist es zu empfehlen, wenn du mit deinem kleinen Schatz sozusagen einen eigenen kleinen Schnuller Test und Vergleich durchführst. So kannst du am besten herausfinden, ob dein Baby lieber an Schnullern von MAM, NUK oder Philips Avent nuckelt, und ob der Schnuller aus Silikon einem aus Latex vorgezogen wird.

Was für Schnuller sind die besten für Neugeborene & Babys

Anhand der jeweiligen Reaktionen wirst du ganz schnell feststellen, welcher Schnuller von deinem Schatz zum Testsieger erkoren wurde oder ob er vielleicht auch mit einem Schnullerersatz – wie etwa Mamas Finger – zufrieden ist. Die zehn besten Schnuller wurden vorab für dich schon einmal aufgelistet und getestet. So fällt die Auswahl nicht ganz so schwer. Außerdem verrät dir der Schnuller Test von babys10, was bei Schnullern wichtig ist und worauf du achten solltest. Darüber hinaus erfährst du, wie ein Schnuller gereinigt werden sollte und wo du Schnuller (auch mit Namen) der Testsieger MAM, Avent oder NUK kaufen kannst.

Schnuller ja oder nein & ab wann?

Schnuller ja oder nein? Auf diese Frage gibt es keine eindeutige Antwort. Es gibt Kinder, die kommen wunderbar mit ihrem Schnuller zurecht und andere können ihn einfach nicht leiden – egal welchen Schnuller du kaufst. Also einfach ausprobieren 🙂

Es wird empfohlen, einen Schnuller nicht direkt bei Neugeborenen zu verwenden, wenn sie gestillt werden. Es kann – muss aber nicht – bei einigen Säuglingen vorkommen, dass sich ein Schnuller negativ auf das Stillen auswirkt. Das liegt daran, dass dein Baby bei einem Schnuller anders daran saugen wird als an deiner Brust. Das kann beim Stillen unter Umständen für dich und dein Kleines unangenehm werden. Deswegen warte am besten ein paar Tage oder Wochen ab, bevor du es mit einem Schnuller versuchst. Möchtest du es früher versuchen, kommt ein Großteil der Babys wunderbar mit dem Stillen und einem Schnuller zurecht. Solltest du dein Kleines mit einem Fläschchen füttern, wird es noch einfacher sein.

Was bei einem Schnuller wichtig & zu beachten ist

Schnuller ist nicht gleich Schnuller, daher solltest du dich vorab genau über die verschiedenen Schnullergrößen und -materialien informieren.

Warum gibt es verschiedene Schnullergrößen

Die verschiedenen Hersteller von Schnullern – wie etwa MAM, NUK oder Avent – bieten verschiedene Schnullergrößen für unterschiedliche Altersgruppen an. Dein Kind macht insbesondere in den ersten Lebensmonaten einen Wachstumsschub nach dem anderen, daher wird der erste Schnuller irgendwann in Babys Mund etwas verloren wirken und es muss ein größerer Schnuller her.

  • 0-6 Monate
  • 6 bis 18 Monate
  • und ab 18 Monate

Was ist besser: Schnuller aus Latex oder Silikon

Dein Kleines hat die Auswahl zwischen Schnullern aus Silikon, Latex bzw. Naturkautschuk und kann zwischen kiefergerechter, symmetrischer oder runder (Kirsch-) Form wählen. Latex- bzw. Kautschuk-Schnuller sind bräunlich, Beruhigungssauger aus Silikon sind durchsichtig und geschmacksneutral. Silikon-Schnuller haben den Vorteil, dass sie ihre Form auch nach mehrmaligem Reinigen noch gut behalten. Sollte dein Kleines gerne darauf herumbeißen, brauchst du aber vielleicht den einen oder anderen Schnuller mehr.

Bei einem Latexschnuller ist es genau anders herum. Sie können schneller ihre Form verlieren, sind aber dafür widerstandsfähiger. Vergiss bitte nicht, dass Latex bei einigen Kindern Allergien auslösen kann. Kiefergerechte Schnuller tragen dazu bei, dass spätere Fehlstellungen vermieden werden. Eine symmetrische Saugerform führt dazu, dass der Schnuller immer richtig herum im Mund ist. Kiefergerechte symmetrische Schnuller sind daher perfekt.

BPA-freie Schnuller

Achte bitte bei allen Schnullern darauf, dass sie frei von BPA (Bisphenol A) sind. Dieser Stoff wird zur Herstellung von Kunststoffen verwendet und schadet dem Hormonhaushalt deines Babys. Dass der Schnuller schadstofffrei ist, steht auf den meisten Packungen gut lesbar vorne drauf. So gut wie alle Schnuller haben außerdem abgerundete Schildränder, die Hautreizungen und Abdrücke an Babys Mund verhindern.

Wie Schnuller abgewöhnen & wie lange Schnuller verwenden

Für welches Material und welche Form des Schnullers sich dein Baby auch entscheiden wird, du solltest auf jeden Fall darauf achten, dass der Schnuller nicht zu lange bzw. zu oft getragen wird. Ansonsten kann es zu Kieferfehlstellungen kommen. Um solche Fehlstellungen und Verzögerungen in der Sprachentwicklung deines Kindes zu vermeiden, wird empfohlen den Schnuller spätestens ab dem dritten Lebensjahr abzugewöhnen. Sollte es deinem Liebling etwas schwer fallen, seinen geliebten Schnuller abzugeben, gibt es viele tolle Methoden, die helfen können. Die Schnullerfee oder auch der Schnullerbaum sind tolle Ideen, die bei vielen Kindern erfolgreich sind.

Wie oft Schnuller reinigen & desinfizieren

Da der Schnuller meist über mehrere Stunden lang im Mund deines Kindes ist und gerne auch einmal heraus fällt, lässt es sich gar nicht vermeiden, dass sich viele Bakterien auf einem Schnuller tummeln. Umso wichtiger ist es, dass der Schnuller alle sechs bis acht Wochen ausgetauscht und zwischendurch gründlich gereinigt wird. Dazu hast du verschiedene Möglichkeiten.

Auf jeden Fall solltest du den Schnuller deines Babys nicht ablecken, denn dadurch kannst du Keime oder Kariesbakterien unbemerkt an dein Kleines weitergeben, die in seinem Mund nichts verloren haben. Daher wird empfohlen, den Schnuller entweder fünf Minuten lang in heißem Wasser auszukochen oder in einem Vaporisator zu sterilisieren. Bei Säuglingen empfiehlt es sich, den Schnuller öfter zu reinigen als bei älteren Kindern. Ist er zuhause nur kurz auf den Boden gefallen, reicht es aus, ihn kurz unter warmem Wasser abzuwaschen.

Wo & wie sterilisierte Schnuller aufbewahren

Dafür gibt es keine Grundregel, die du beachten musst. Es reicht vollkommen aus, die sterilisierten Schnuller im Vaporisator oder auf einem Küchenhandtuch so lange aufzubewahren, bis sie wieder zum Einsatz kommen. Beim Sterilisieren geht es darum, alle Milchbakterien abzutöten, die bei kleinen Babys Durchfallerkrankungen auslösen können. Mit den anderen typischen Keimen zuhause kann dein Spatz durchaus in Kontakt kommen, denn sie sind überall. Schließlich kannst du nicht dein ganzes Haus keimfrei machen.

Wenn dein Baby im Kinderwagen oder in der Wippe anfängt, mit dem Schnuller seine ersten Weitwurfübungen zu machen, wird es höchste Zeit für eine Schnullerkette. Schnullerketten bzw. Schnullerbänder mit Clip sind nicht nur super praktisch, sondern schauen auch toll aus, weil du sie in schönen Designs und mit Namen kaufen kannst.

Was tun & was hilft bei Schnullerekzem

Gerade an kalten Tagen und im Winter kann es bei einigen Kindern vorkommen, dass sich um die Lippen-, Kinn- und Mundpartie ein sogenanntes Schnullerekzem bildet. Grund dafür ist eine sehr empfindliche und ausgetrocknete Winterhaut. Nimmt dein Kind viele fruchtsäurehaltige Nahrungsmittel zu sich, leckt immer und immer wieder mit der Zunge über das Ekzem, fasst es mit seinen Fingern an oder trägt es einen Schnuller, dann können – müssen aber nicht – die Symptome verschlimmert werden. Am besten fragst du deinen Apotheker oder deinen Kinderarzt, was du gegen ein Schnullerekzem machen kannst, und ob eventuell eine bestimmte Creme dagegen hilft.

Die besten drei Schnuller im Test

Natürlich willst du nur das Beste für deinen Sprössling. Damit dein kleiner Rohrspatz nicht so viel weinen und schimpfen muss, weil das Essen noch nicht auf dem Tisch steht, sorgt ein angenehmer und weicher Silikon Schnuller für die optimale Beruhigung. In dem babys10 Schnuller Test und Vergleich findest du garantiert den perfekten Sauger für deinen Liebling.

Mam Night Schnuller Doppelpack

Wer kennt das nicht: Dein Baby ist mal wieder schlecht drauf oder hat so richtig Hunger? Da kann es schon einmal passieren, dass dein kleiner Racker den Schnuller packt und in die hinterste Ecke pfeffert, weil das Gourmet-Menü noch nicht auf seinem Hochstuhl steht. Damit du dich aber nicht mühsam auf allen vieren auf die Suche nach dem Schnuller begeben musst, hat der Hersteller Mam einen Sauger konzipiert, der im Dunkeln leuchtet und ganz leicht wiederzufinden ist.

Der Mam Night ist der absolute Favorit von babys10 und Testsieger im Bereich Schnuller. Für bereits ca. 6 € bekommst du ein süßes Doppelpack aus Silikon-Schnullern, die sich super weich im Mund deines Spatzes anfühlen. Durch das kiefergerechte Saugteil werden Fehlstellungen vermieden, durch die symmetrische Form sitzt der Schnuller immer perfekt im Mund und ist außerdem rutschfest.

Die großen Belüftungslöcher an den Seiten sowie die Noppen auf der Schildinnenseite beugen Hautreizungen vor, so kann dein Schatz eine lange Zeit ganz entspannt saugen. Den Mam Night Schnuller kannst du für dein kleines Krümmelmonster von 0 bis 6 Monate verwenden, zur Auswahl stehen verschiedene Farben wie blau, grün oder rosa für dein Mädchen oder deinen Jungen.

Mam Original Silikon Schnuller Doppelpack

Auf Platz 2 im babys10 Schnuller Test landet wieder ein MAM Babyschnuller, der ebenfalls um die 6 € kostet. Auch dieser Schnuller ist dank des soften Silikons weich und angenehm in Babys Mund zu tragen. Der Schnuller wird bereits in einer sterilisierten Transportbox geliefert, diese kannst du einfach in die Mikrowelle stellen und den Sauger schnell und einfach sterilisieren. So ist der Schnuller hygienisch aufbewahrt und bereit zum Transport.

Den Mam Original Silikon kannst du auch bis zum 6. Monat verwenden. Um Abwechslung in den Baby-Alltag zu bringen, gibt es viele verschiedene Farben und Motive: Wie wäre es denn mit dem schnuckeligen rosa Eichhörnchen im Set mit dem Hasen? Oder doch lieber eine Box mit dem Igel und dem süßen Waschbären?

NUK Disney Mickey Silikon Schnuller Doppelpack

Der dritte Platz im babys10 Schnuller Test geht an den NUK Disney Trendline Silikon-Schnuller. Für ebenfalls 6 € erhältst du ein Doppelpack aus Babyschnullern mit einem richtig süßen Disney Mouse Motiv. Das flache Lutschteil ist aus einer kiefergerechten Form gefertigt, das Silikonmaterial lässt sich ganz einfach kochfest reinigen und ist enorm temperaturbeständig.

Die anatomisch geformte Mundplatte besteht aus hochwertigem Kunststoff, durch den schmalen Saugerhals wird der Druck auf Kiefer und Zähne angenehm verringert. Dank des NUK Air Systems kann die Luft durch ein Ventil entweichen, sodass dein Kleines ganz entspannt saugen und atmen kann. Den Schnuller erhältst du in den Farbkombinationen rot-weiß, schwarz-weiß, weiß-rot und weiß-schwarz und ist für 0-6 Monate alte Krümmelmonster oder 6-18 Monate alte Tomatensoßen-Kleckerer verfügbar.

Wo Goldi, Avent, Nip & Soothie Schnuller kaufen

Schnuller von MAM, Avent (bspw. Soothie) oder NUK kannst du in jedem Drogeriemarkt wie dm, Rossmann oder in der Apotheke kaufen. Die Auswahl ist nicht allzu groß, dafür kannst du aber bei Bedarf auch Schnuller der Eigenmarken von dm oder Rossmann kaufen, wenn dein Baby die anderen Schnuller nicht mag. Bei Amazon oder anderen Online-Händlern wie windeln.de oder Babymarkt.de hast du mehr Auswahl an Schnullern (bspw. Goldi Beruhigungssauger) und tollen Designs für Mädchen und Jungen.

Suchst du speziell einen Schnuller zum Einschlafen bzw. für nachts, hat MAM eine tollen Schnuller im Angebot, der im Dunkeln leuchtet. Möchtest du den Schnuller mit dem Namen deines Babys personalisieren oder soll ein Schnuller mit Namen ein besonderes Geschenk sein, wirst du bei Amazon fündig: Hier kannst du schöne individuelle Namensschnuller von NUK und Avent einfach online bestellen. Die passende Schnullerkette mit Namen kannst du bei Bedarf dazu bestellen.

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Schnuller: Test & Empfehlungen (02/20)

Zuletzt aktualisiert: 21. Juni 2019

Wenn die Kleinen unruhig sind, schaukeln wir sie gern im Arm. Aber nicht immer hilft das und es geht auch nicht immer. Auch wenn wir unsere Kinder über alles lieben, manchmal sind sie ganz schön anstrengend und wir sind froh, wenn sie endlich ruhig sind.

Schnuller können dabei helfen Kinder zu beruhigen. Aber wir möchten, dass unsere Kinder nichts Schädliches zu sich nehmen oder sich ungesund entwickeln. Daher ist es wichtig, einen BPA-freien Schnuller zu geben, aus dem sich keine Stoffe herauslösen.

Damit du beruhigt und guten Gewissens deinem Kind einen Schnuller geben kannst, stellen wir dir in unserem großen Schnuller Test 2020 Schnuller vor. Wir haben umfassende Informationen rund um das Thema Schnuller für dich zusammengestellt und geben dir Tipps und Kriterien, damit du den richtigen Schnuller für dein Kind aussuchst und ihn richtig verwendest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Schnuller ermöglichen dir, dein Baby schnell und einfach zu beruhigen. Du solltest beim Kauf vor allem das Material, die Form, das Design und die Altersempfehlung berücksichtigen.
  • Es gibt Schnuller aus Silikon und aus Latex. Latex ist leicht bräunlich und beständiger, Silikon ist durchsichtig und wird schneller brüchig. Wichtig ist auf jeden Fall, dass das Material BPA frei ist.
  • Schnuller kannst du ab dem 1. Monat einsetzen und nicht länger als bis zum 3. Lebensjahr verwenden, da sich sonst Fehlstellungen des Gaumens, Kiefers und der Zähne bilden können.

Schnuller Test: Favoriten der Redaktion

  • Der beste Silikon Schnuller
  • Der beste Schnuller für 0-3 Monate
  • Der beste Schnuller für 0-6 Monate
  • Der beste Schnuller mit extra großer Öffnung

Der beste Silikon Schnuller

6,49 EUR

Der MAM „66523311“ Night Schnuller besteht zu 100% aus Seidensauger-Silikon, was ihn sehr weich macht. Er ist zudem aus BPA freien Stoffen hergestellt und entspricht somit der Norm. Der Schnuller wird in einer Transportbox geliefert, die du auch zum Sterilisieren in der Mikrowelle verwenden kannst.

Die Form des MAM Saugers ist kiefergerecht und symmetrisch, wodurch der Nuckel immer richtig im Mund liegt.Die Schildform ist extra abgerundet und mit vielen Luftlöchern ausgestattet, damit diese Schnuller angenehm für die Haut sind und Irritationen vorbeugen.Durch die Noppen an der Schild-Innenseite und die leicht angeraute Oberfläche wird der Sauger gut akzeptiert und fällt nicht so leicht aus dem Mund wie manch andere Modelle.

Der beste Schnuller für 0-3 Monate

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Avent – 2x Soothie Baby Schnuller, 0-3 Monate, Rosa/Lila – aus den USA

11,49 EUR

Sowohl das Material des Saugteiles als auch das des Saugerschildes des Philips AVENT „Soothie“ Baby Schnuller bestehen zu 100% aus reinem Silikon mit medizinischer Güteklasse und ist BPA frei.Dadurch ist der Schnuller besonders strapazierfähig, trotzdem sehr weich und passt sich gut an das Gesicht deines Babys an.

Dieses Modell von AVENT ist ein einteiliger Beruhigungsssauger mit einem runden Saugerschild. Dieses enthält kleine Luftlöcher und ist so gewählt, dass es dem Baby nicht bis zur Nase reicht und es noch gut atmen kann.Die kiefergerechte Form des Saugers fördert sowohl Bildung als auch das natürliche Wachstum von Zähnen und Zahnfleisch.

Der beste Schnuller für 0-6 Monate

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Philips Avent SCF180/23 Schnuller Freeflow, Farblich sortiert

6,99 EUR

Der Philips AVENT „Freeflow“ Babyschnuller ist ein Topmodell und wie der Name schon sagt, besonders für eine gute Luftzirkulation aufbereitet. Zudem ist die Größe so gewählt, dass das Saugerschild der Nase nicht im Weg ist und somit eine ordnungsgemäße Luftzirkulation erfolgen kann.

Das Material des Saugers besteht zu 100% aus Silikon und ist zusätzlich BPA frei.Er ist sowohl geschmacks- als auch geruchsneutral und das Silikon ist durchsichtig und ganz glatt. Dadurch wird der Schnuller von Babys leicht akzeptiert.Zudem lässt sich der „Freeflow“ Schnuller einfach reinigen, ist stabil und formfest. Durch alle diese Eigenschaften ist er sehr langlebig.

Der beste Schnuller mit extra großer Öffnung

Angebot #AffiliateLink*

NUK Space Schnuller, kiefergerechte Form, 0-6 Monate, Silikon, Bär & Wal, 2 Stück

6,45 EUR

Dieses Set bestehend aus 2 Schnullern mit Tiermotiven von NUK ist in drei Ausführungen erhältlich und eignet sich somit für Babys bis zu 36 Monaten. Die extra große Öffnung garantiert maximale Luftzirkulation und kommt damit der Atmung der empfindlichen Babyhaut zugute.

Der BPA-freie Silikonschnuller ist der weiblichen Brust beim Stillen nachempfunden und das besonders flache und dünne Lutschteil bietet genug Platz für die natürliche Saugbewegung deines Babys.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Schnuller kaufst

Wo kann ich Schnuller kaufen?

Schnuller kannst du sowohl im Fachhandel, in Kaufhäusern als auch Drogeriemärkten oder in manchen Supermärkten kaufen. Es gibt ganz viele verschiedene Varianten von Saugern. Du kannst sie entweder online bestellen oder direkt im Geschäft kaufen Martina Sturainer de CuetoExperte für Kinderprodukte „Achte bei der Suche nach dem passenden Schnuller auf eine Form, die Mamas Brustwarze in Größe und Form nachempfunden ist. Da die Brustwarze nicht wächst, raten Hebammen dazu, ein- und dieselbe Schnullergröße bis zur Abgewöhnung zu verwenden.

Und noch ein Tipp: Neueste Studien empfehlen, Schnuller nicht mehr auszukochen, da durch die starke Hitzezufuhr das Silikon bzw. Latex spröde wird und Keime schneller gespeichert werden. Besser: Schnuller gut abwaschen und von Zeit zu Zeit austauschen!“

Im Internet werden Schnuller über folgende Seiten verkauft:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • babywalz.de

Besonders beliebt sind die allbekannten Marken im Bereich der Babyartikel wie beispielsweise:

  • Nuk
  • Avent
  • Mam
  • Dentistar

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Sari melegim benim yaa😍 wo der wohl ist mit den Gedanken? Spielplatz?🤣 #ask #oglum #birtanem #ortafaresi 😅 #haarstyle #zopf #pferdeschwanz #dud #fitmum #fitmommy #mylove❤️ #supermom #schnuller #auto #grünblauauge #aventschnuller

A post shared by Meryem Arslan (@meryemarslan2858) on Jul 1, 2018 at 5:34am PDT

Wie viel kostet ein Schnuller?

Schnuller kannst du meist im Doppelpack kaufen. Dabei sind die billigsten Duos schon ab zwei Euro erhältlich. Die Obergrenze in diesem Bereich liegt bei rund zehn Euro für zwei Stück. Diese Breite ergibt sich vorwiegend aufgrund der verschiedenen Materialien, Farben, Formen und Marken.

Aus welchem Material besteht ein Schnuller?

Grundsätzlich können Nuckel aus zwei verschiedenen Materialien bestehen:

  • Silikon
  • Latex

Beide bringen sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich. Der Silikon-Sauger ist durchsichtig und etwas weicher als der Latex-Schnuller, daher für das Baby meist etwas angenehmer. Jedoch sind diese nicht so elastisch und neigen leichter zur Rissbildung.

Dadurch könnten kleine Stücke abbrechen, an denen sich dein Kleines verschlucken könnte. Deshalb solltest du, sobald der Nuckel eingerissen ist, diesen sofort entsorgen.

Latex hingegen ist leicht bräunlich und deshalb optisch nicht so ansprechend. Das Material ist härter und beständiger als Silikon, jedoch wird es starker Hitze ausgesetzt, wird der Sauger schnell porös. Das kann durch häufiges Aufkochen aber auch durch starke Sonneneinstrahlung passieren.

Folgende Tabelle fasst die beiden Materialien noch einmal übersichtlich zusammen:

Material des Schnuller Beschreibung
Silikon Durchsichtig und weicher als Latex, nicht so elastisch, es bilden sich leichter Risse
Latex leicht bräunliche Farbe, Material härter und beständiger

Ab wann und wie lange kann ein Schnuller verwendet werden?

Die Hersteller empfehlen den Beruhigungssauger erst ab einem Monat einzusetzen und nicht länger als bis zum dritten Lebensjahr zu verwenden.

Du solltest darauf achten, dem Baby nicht gleich von Geburt an einen Schnuller zu geben, da unterschiedliche Saugtechniken zwischen Stillen und saugen an einem Schnuller gefragt sind und das Auswirkungen auf das Stillen haben könnte.

Silikon-Sauger bei Schnullern sind angenehmer für Babies, jedoch rissiger. Latex-Sauger sind härter und dadurch beständiger. (Foto: Ben_Kerckx / .com)

Möchte das Kind aufgrund der Verwendung eines Schnullers nicht mehr gestillt werden, hilft der Einsatz einer Milchpumpe, um den Kind trotzdem weiterhin die wertvolle Muttermilch zuzuführen.
Deshalb solltest du warten bis dein Sprössling ein Monat alt ist, denn dann hat er sich bereits an das Stillen gewöhnt und du kannst mit einem Beruhigungssauger unterstützend helfen.

Wusstest du, dass der Saugreflex bereits vor der Geburt aktiv ist?

Babys nuckeln bereits im Mutterleib an ihren Daumen. Es könnte sogar sein, dass Neugeborene leichte Schwielen am Daumen haben. Daumennuckeln ist nicht nur eine Vorbereitung für die Nahrungsaufnahme in den ersten Monaten, sondern auch eine Methode zur Beruhigung und zum Stressabbau. Außerdem macht dem Säugling Nuckeln Spaß, daher ist ein Schnuller bei Babys auch so beliebt.

Da sich bei deinem Kind Verzögerungen in der Sprachentwicklung einstellen könnten, weil es immer etwas im Mund hat, und nicht lernt, wie man richtig spricht, solltest du den Schnuller spätestens ab dem dritten Lebensjahr schrittweise abgewöhnen.

Du solltest den Schnuller alle ein bis zwei Monate mal austauschen. Spätestens aber sobald Einrisse entstehen.

Entscheidung: Welche Arten von Schnullern gibt es und welcher ist der richtige für dein Kind?

Grundsätzlich kann man zwischen zwei Arten von Schnullern unterscheiden:

  • Schnuller aus Latex
  • Schnuller aus Silikon

Abhängig von deinen Wünschen und Vorlieben eignet sich ein bestimmter Schnuller besser für dich und dein Baby, denn ein richtig oder falsch gibt es hier nicht. Im folgenden Abschnitt wollen wir dir dabei helfen herauszufinden, welcher Schnuller zu deinen Anforderungen am besten passt.

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#meinmann #suit #blumenmädchen #schnuller #ichliebeeuch

A post shared by Tina Langner (@langntina) on Jun 27, 2018 at 5:21am PDT

Daher möchten wir dir die zwei verschiedenen Typen näherbringen. Dazu beschreiben wir dir die beiden Arten von Schnullern und stellen dar, worin jeweils ihre Vorteile und Nachteile liegen.

Wie funktioniert ein Schnuller aus Latex und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Latex ist ein Naturmaterial. Neben seiner weniger ansprechenden gelblichen Farbe hat es auch seinen latextypischen Geruch und Geschmack, was nicht von jedem Kind gerne angenommen wird. Durch seine natürlichen Fette ist es relativ schnell nicht mehr schön anzuschauen.

Heutzutage werden diese Latexschnuller nur noch selten verwendet. Die Schnuller aus Latex sind jedoch sehr robust, dehnbar und bissfest. Dadurch sind sie vor allem für Kinder geeignet, die schon Zähnchen haben.

Die Stabilität leidet jedoch unter häufigem Gebrauch und unter Hitzeeinwirkungen wie Abkochen des Schnullers und Sonnenstrahlen. Deshalb solltest du vorher immer prüfen, ob der Schnuller bereits porös ist und Risse hat.

Ist das der Fall, solltest du ihn durch einen Neuen ersetzen. Je nach Lagerung und Pflege kann ein Latexsauger bis zu zwei Monaten halten. Nach diesen zwei Monaten solltest du den alten Schnuller aber spätestens austauschen, auch wenn er noch gut aussieht. Beachte jedoch, dass es einige Kinder gibt, die gegen Latex allergisch sind.

Vorteile

  • Naturprodukt
  • Strapazierfest
  • Bissfest

Nachteile

  • Optisch nicht ansprechend
  • Nicht hitzebeständig
  • Wird porös

Wie funktioniert ein Schnuller aus Silikon und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Silikon ist ein künstlich gefertigtes Material und daher geruchs- und geschmacksneutral. Da die Silikonsauger durchsichtig und klar sind, sind sie meist schöner anzuschauen und Verschmutzungen sind leichter erkennbar.

Anders als die Schnuller aus Latex, sind die Produkte aus Silikon hitzebeständig und somit generell länger haltbar. Das Material ist weicher und deshalb eventuell angenehmer für dein Baby.

Wenn dein Baby jedoch bereits seine ersten Zähnchen hat, kann der Schnuller schnell unbrauchbar werden. Silikonsauger sind nicht so elastisch und reißen leichter. Dadurch halten sie bei den Bissversuchen deines Kindes nicht gut stand.

Prüfe daher vor jedem Gebrauch unbedingt, ob Löcher oder Risse entstanden sind und tausche ihn bei Bedarf dann sofort aus. Durch die Bissversuche deines Kindes können gleich Teilchen abbrechen, die dein Kind verschlucken könnte. Testen kannst du das beispielsweise durch eine Dehnung und Ziehen des Saugers.

Wenn dein Baby dazu neigt, auf dem Schnuller rumzubeißen, solltest du lieber zu einem Schnuller aus Latex greifen. Lagerung und die Pflege, wie zum Beispiel durch Abkochen, verändert das Material, anders als bei Latexschnuller, nicht. Dennoch solltest du auch hier spätestens nach zwei bis drei Monaten einen neuen Schnuller verwenden.

Vorteile

  • Geruchs- und geschmacksfrei
  • Weicheres Material
  • Hitzebeständig
  • Langlebiger

Nachteile

  • Weniger elastisch
  • Nicht bissfest
  • Verschluckungsgefahr

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Schnuller vergleichen und bewerten

Im folgenden Teil möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Schnuller vergleichen und bewerten kannst. Dadurch fällt dir dann die Entscheidung leichter, ob dir der Beruhigungssauger zusagt oder ob nicht.

Dabei handelt es sich um diese Kriterien:

  • Material / BPA-frei
  • Form
  • Design
  • Altersempfehlung

In den kommenden Absätzen kannst du nachlesen, was es mit den einzelnen Produkteigenschaften auf sich hat und wie du diese bewerten kannst.

Material / BPA-frei

Wie weiter oben bereits beschrieben, gibt es im Bereich der Beruhigungssauger zwei Materialien, die verwendet werden. Das ist zum einen Silikon und zum anderen Latex. Über die Stärken und Schwächen des Produktes kannst du dich im Ratgeber informieren.

Besonders wichtig bei den Materialien ist jedoch, dass diese frei von BPA sind. BPA oder auch Bisphenol A genannt, ist eine hormonell wirksame Chemikalie und in sehr vielen Kunststoffartikeln, wie zum Beispiel Trinkflaschen verarbeitet.

Du solltest deshalb darauf achten, dass die Schnuller BPA frei sind, da es bei Überaufnahme dieses Stoffes zu verschiedenen gesundheitlichen Störungen kommen kann. Nicht nur der Sauger sondern auch das Schnullerschild sollte aus hochwertigem Kunststoff angefertigt sein.

Je nach Alter des Babies sind unterschiedliche Schnuller zu empfehlen. Außerdem gibt es Schnuller in unterschiedlichen Materialien, Formen und Designs, die je nach Vorliebe gewählt werden können.

Form

Bei den Schnullern gibt es mehrere Formen mit den unterschiedlichsten Funktionen. Kieferangepasste Formen sollen eine spätere Zahn- und Kieferfehlstellung vermeiden.

Runde Formen sollen eine Saugverwirrung bei Stillkindern vermeiden, da ihre Form der Brustwarze ähnlich sein soll.

Die symmetrische Form hingegen ist der Handhabung geschuldet. Hier ist es egal, wie sich dein Baby den Schnuller in den Mund steckt. Er ist immer richtig herum

Schnullerform Beschreibung
Kieferangepasste Form Der abgeflachte Sauger fügt sich in die Mundhöhle ein und soll so Zahnfehlstellungen vermeiden. Er lässt der Zunge viel Platz und stört nicht beim Schlucken.
Kieferangepasste Form mit Stufe Eine Stufe im Schaft passt sich dem Kiefer an und entlastet das Kiefergelenk.
Symmetrische Form Seine Ober- und Unterseite sind gleich, er „steckt“ also immer richtig herum.
Runde Form Der Rundsauger soll einer Brustwarze ähneln, das ist während der Stillzeit sehr zu empfehlen. Er ist allerdings nicht sehr kieferfreundlich.

Besonders wichtig für die Haut sind große Löcher, damit die Luft gut zirkulieren kann, ein abgerundetes Schnullerschild und Noppen auf der Schild-Innenseite. Sind diese Eigenschaften vorhanden, kannst du Hautirritationen vorbeugen.

Letztendlich wird aber dein Baby entscheiden, welche Schnullerform und welches Material ihm wirklich „schmeckt“. Da sind bisweilen Geduld und Ausprobieren angesagt.x

Design

Jede Firma entwickelt verschiedene kindgerechte Designs und setzt zarte und beruhigende Farben ein. Motive sind oft Tiere, Sonne, Mond und Sterne oder abstrakte Muster.

Die häufigsten Farben sind blau und rosa, was nach Tradition für Jungen oder Mädchen gedacht ist. Manche Hersteller jedoch bieten auch grüne, weiße oder rote Schnuller an. Du hast viele verschiedene Möglichkeiten im Bereich des Designs und kannst dir eines aussuchen, das dich anspricht.

Wusstest du, dass die Schnuller der Marke MAM bis zu 500 Minuten im Dunkeln leuchten können?

Der innovative Knopf der MAM-Schnuller leuchtet im Dunkeln, wenn sich dieser tagsüber durch Tageslicht auflädt. Das Aufladen des Knopfes ist möglich, da sich Kristalle im Knopf befinden, die Licht absorbieren und wieder abstrahlen. Der leuchtende Schnuller kann von Eltern und Baby nachts schneller gefunden werden.

Altersempfehlung

Schnuller sind meist in drei verschiedenen Größen erhältlich. Je nach Größe der Beruhigungssauger wird er für ein gewisses Alter empfohlen. Die erste Kategorie ist meist von ein bis sechs Monaten, die zweite für sechs bis achtzehn Monaten und die dritte ab achtzehn Monaten gedacht. Du merkst jedoch auch an der Reaktion des Kindes, ob es den Schnuller als angenehm empfindet oder nicht.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Schnuller

Wie sterilisiere ich einen Schnuller?

Es gibt drei unterschiedliche Methoden, einen Sauger zu reinigen.

  • Auskochen
  • Vaporisator
  • Kalt-Desinfektion

Beim Auskochen wird der Schnuller in einen Topf mit kochend heißem Wasser gelegt. Er sollte ganz mit Wasser bedenkt sein, dass alle Keime abgetötet werden. Der Vaporisator ist eine spezielles Gerät, das im Fachhandel erhältlich ist. Bei dieser Methode wird nur heißer Wasserdampf eingesetzt, was sanfter für den Schnuller ist und dieser somit nicht so schnell spröde wird.

Bei der Kalt-Desinfektion wird eine Lösung mit Chemikalien gemischt, in die der Sauger eingelegt wird. Jedoch ist diese Variante nicht sehr zu empfehlen, da es vorkommen kann, dass chemische Rückstände am Silikon oder Latex hängen bleiben und diese dann dem Kind zugeführt werden.

Wie kann ich meinem Kind den Schnuller abgewöhnen?

Das Geschieht meist in drei bis vier verschiedenen Phasen:

  • Zeiten verringern
  • Rituale festlegen
  • Auf Gleichaltrige verweisen
  • Sauger der „Schnullerfee“ oder dem Christkind mitgeben

Zuerst ist es von Vorteil die Zeiten, in der der Nuckel verwendet werden darf, zu verkürzen und diese genau festzulegen. Beispielsweise wird der Schnuller wird nur mehr zum Einschlafen oder bei Krankheit verwendet. Zudem kannst du auf Geschwister oder Kindergarten-Kollegen verweisen, die keinen Schnuller mehr brauchen.

So führst du dein Kind langsam in das Thema ein und wenn du denkst, es ist soweit und der Schnuller nicht mehr so wichtig ist, kann die „Schnullerfee“ kommen, ihn mitnehmen und einem Kind geben, das einen Schnuller brauchen kann.

Gibt es eine Alternative zu Schnuller?

Oft kommt es Eltern in den Sinn, dass Babys statt eines Beruhigungssaugers auch einfach den Daumen verwenden könnten. Jedoch wird davon dringend abgeraten, da der Daumen keine zahn- beziehungsweise kiefergerechte Form hat und es durch Daumenlutschen zu Zahnfehlstellungen kommen kann.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

https://www.stillkinder.de/wp-content/uploads/2012_Was-Eltern-%C3%BCber-den-Schnuller-wissen-sollten.pdf

http://www.abendblatt.de/ratgeber/wissen/article205639497/Sollten-Eltern-ihren-Kindern-einen-Schnuller-geben.html

Bildquelle: .com / Ben_kerckx

Warum kannst du mir vertrauen?

Barbara ist Tagesmutter. In ihrer beruflichen Laufbahn konnte sie bereits viel Erfahrungen im Bereich der Erziehung sammeln. Nun bloggt sie leidenschaftlich gerne darüber und hofft, einigen jungen Eltern helfen zu können. Barbara ist wichtig, dass sie auf dem neusten Stand bleibt, deshalb informiert sie sich regelmäßig über aktuelle Themen im Bereich Erziehung.

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Fragen an die Hebamme: Schnuller – nötig oder störend?

Als ich vor über 15 Jahren meine Hebammenausbildung machte, gab es noch wesentlich mehr geburthilfliche Kliniken in Deutschland. Und so gab es auch durchaus mal ruhige Kreißsaaldienste, in denen man sich mehr oder weniger absurden Nebenarbeiten widmete. Eine davon war das Aussortieren von Schnullern aus den Geschenkboxen, die nach der Geburt an die Mütter verteilt wurden. Meine Lehrklinik war eine der ersten babyfreundlichen Kliniken in Deutschland, die damals noch „Stillfreundliches Krankenhaus“ hießen. Punkt Neun der zehn Schritte zum „Babyfreundlichen Krankenhaus“ hieß: „Gestillten Kindern keine künstlichen Sauger geben.“

Also mussten diese raus aus den Geschenkboxen. Ebenso wie sämtliche Broschüren, Karten oder Werbegeschenke, auf denen Säuglinge mit Schnuller abgebildet waren. Man kann sich also vorstellen, dass da bis auf eine paar Babyölpröbchen und Feuchttücherpäckchen nicht mehr viel übrig blieb. Es gilt bis heute: Wenn man sich Glückwunschkarten, Babybücher oder auch Baby-Blogs anschaut, sind Schnuller oder Fläschchen DAS Symbol fürs Baby. Auch Wickelecken, ja selbst Stillräume, werden mit diesem Symbol gekennzeichnet.

Aber was ist denn jetzt eigentlich das große Problem, dass die babyfreundlichen Krankenhäuser, die Stillberaterinnen und auch die Hebammen mit dem künstlichen Sauger haben? Schließlich haben doch alle Babys ein Saugbedürfnis. Oft sogar eins, das über das reine Bedürfnis der Nahrungsaufnahme hinaus geht. Stillende Mütter kennen das Gefühl, dass sie von 24 Stunden mindestens 22 Stunden nur gestillt haben. Muss da jede stillende Mutter durch, weil ihr die Experten die Entlastung durch den Schnuller nicht gönnen?

Keine Abrechnung mit dem „bösen Schnuller“

Auch ich denke, dass ein gestilltes Baby in den meisten Fällen keinen künstlichen Sauger braucht. Aber manchmal brauchen die Eltern diesen. Denn die Mutter kann eben nicht 24 Stunden am Tag dem Saugbedürfnis ihres Babys zur Verfügung stehen. Oder sie will nicht – und muss natürlich auch nicht. Und ja, das ist okay. Nicht jedes Kind ist mit seinem Daumen, einem Seidenpüppchen oder einfach gar keinem Saugersatz zufrieden, wenn Mama nicht verfügbar ist – sei es aus gesundheitlichen, aus beruflichen oder einfach aus ganz persönlichen Gründen. Auch wenn ich selbst die Stillzeiten meiner Kinder genossen habe bzw. noch immer genieße, weiß ich doch, dass das nicht für alle Mütter gilt.

Zudem gibt es natürlich Situationen, in denen der Schnuller mehr als berechtigt ist. Dazu gehören die Frühgeborenenbetreuung, eventuell auch eine „unbehandelte Muttermilchüberproduktion“ (Hyperlactation). Hierbei wird bei jedem Stillen viel zu viel Muttermilch bereit gestellt. Ein non-nutritives Saugen ist fürs Baby eigentlich nicht möglich, ohne gleichzeitig „viel zu große Mengen von Muttermilch trinken zu müssen“. Und nicht gestillte Kinder haben häufig auch ein Saugbedürfnis, das über die reinen Mahlzeiten hinaus geht.

Also wird dieser Artikel keine Abrechnung mit dem „bösen Schnuller“ sein, der den Anwendern mit Zahnfehlstellungen, logopädischen Problemen, erhöhter Infektanfälligkeit, späteren Risiken der Suchtgefahr oder gar der Intelligenzminderung droht. Denn die Eltern, die sich für einen Schnuller entscheiden, lassen sich auch von den harten Fakten der Stillberaterin nicht abschrecken. Es gibt aber sicherlich – wie bei allen Dingen im Leben – vor jeglicher Anwendung ein paar Dinge zu bedenken:

Warum sollte in den ersten Wochen kein Schnuller gegeben werden?

Baby kommen bestens ausgestattet mit schon einem im Bauch am eigenen Daumen trainierten Saugreflex zur Welt. Das Saugbedürfnis und die Umstellung von der Dauerversorgung über die Plazenta auf die Ernährung über den Magen-Darm-Trakt sorgen dafür, dass Neugeborene schon kurz nach der Geburt selbst aktiv nach der Brust suchen und mit dem Stillen beginnen.

Durch den Saugimpuls wird Prolaktin ausgeschüttet. Dieses Hormon sorgt für die Milchbildung. Das zweite wichtige Hormon im Stillgeschäft ist das Oxytocin. Es löst nicht nur Wehen aus, sondern auch den Milchspendereflex, der die gebildete Milch fließen lässt. Und je mehr ein Baby saugt, desto mehr Hormone und Milch fließen. Aber das gilt natürlich nur für das Saugen an der Brust – und nicht am Schnuller. Das ist mit der Hauptgrund, weshalb in den ersten Wochen, in denen sich die Milchbildung ja erst mal auf die tatsächlich vom Baby benötigte Menge einpegeln muss, ein Schnuller kontraproduktiv ist.

Der zweite wichtige Punkt: Das Baby an der Brust muss erst mal eine gute Stilltechnik etablieren. Und gut heißt, dass Mund und Zunge so positioniert sind, dass die Mütter dabei keine Schmerzen an der Brustwarze haben.

Saugbedürfnis besser an der Brust stillen

Das Saugen am Schnuller, aber auch an den künstlichen Flaschensaugern unterscheidet sich eklatant vom Saugen an der Brust. Auch wenn die oft zitierte „Saugverwirrung“ bisher nur wissenschaftlich beschrieben ist, wissen alle in der Stillberatung tätigen Personen, dass sich manche Neugeborene auch von einem nur sehr kurzen Saugergebrauch stark irritieren lassen. Andere Kinder indes wechseln problemlos zwischen den verschiedenen Optionen hin und her.

Leider sind die Kinder aber nicht entsprechend beschriftet. Also ist es sinnvoll, wenn alle gestillten Babys in der Still-Lernphase, also den ersten vier bis sechs Wochen, nicht mit künstlichen Saugern konfrontiert werden. Daher rührt auch das eingangs erwähnte Saugerverbannen in den babyfreundlichen Krankenhäusern. Sollte aus medizinischen Gründen eine Zufütterung nötig sein, gibt es auch dafür Optionen. Dazu gehören Becherfütterung oder das Brusternährungsset, die nicht zu Irritationen im Saugverhalten führen.

Bei anhaltenden Stillproblemen wie wunden Brustwarzen sollte der Schnuller wirklich erst wieder zum Einsatz kommen, wenn alles reibungslos funktioniert. In der Praxis sind mir auch schon Kinder begegnet, die nach vielen Wochen erstmalig den Schnuller bekamen und sich trotzdem plötzlich Stillprobleme ergaben. Dann sollte zunächst weiterhin auf Beruhigungssauger verzichtet werden. Ebenso wie bei nicht ganz optimal gedeihenden Kindern. Diese sollten möglichst jedes Saugbedürfnis an der Brust stillen dürfen. So wird die Milchproduktion gut angeregt und sie „schnullern“ sich nicht über die frühen Hungerzeichen hinweg. Doch wie bei allen Problemen in der Stillzeit kann ich an dieser Stelle nur darauf verweisen, kompetente Hilfe zu holen, um ein unbeabsichtigtes Abstillen zu verhindern.

Welcher Schnuller und in welcher Dosierung ?

Wenn sich nun aber alles eingespielt hat und Eltern eine Schnullergabe wünschen, stellt sich immer noch die große Frage, welches Modell es denn nun sein soll. Das Überangebot in der Drogerie gibt keine schlüssige Antwort. Jeder Hersteller preist sein Produkt als das Beste an. Es gilt: Der Schnuller sollte möglichst weich und flexibel sein. Im Zahn- und Lippenbereich muss er einen möglichst kleinen Durchmesser haben. So wird ein besserer Mundschluss erreicht. Bei sehr großen und „sperrigen“ Modellen führt der offenere Mund zu einer erschwerten Mundatmung. Das erhöht die Infektanfälligkeit.

Eine flache und symetrische Form mit einem geraden Lippenschild ist den so genannten „kiefergerechten“ Modellen vorzuziehen. Ein Vorteil ist auch, dass es bei diesen Schnullern keine Ober- und Unterseite gibt. Der Schnuller sollte von den Lippen gehalten werden, damit diese Funktion nicht von der Zunge übernommen wird. Es ist keinesfalls nötig, für größere Babys auch größere Schnuller zu kaufen. Die Brustwarze vergrößert sich ja auch nicht mit dem Alter des Kindes. Damit der Halteapparat im Mund nicht überstrapaziert wird, sollte der Schnuller möglichst leicht sein. Er sollte nicht mit einer schweren Schnullerkette verknüpft sein, die einen zusätzlichen Zug auf den Kiefer ausübt. Latex ist meist weicher als Silikon. Und auf jeden Fall sollte der Sauger als „Bisphenol A-frei“ gekennzeichnet sein.

Den Schnuller in Honig, süße Säfte oder gar in Alkohol zu tauchen, ist absolut nicht empfehlenswert. Das Ablecken eines heruntergefallenen Schnullers durch die Eltern mag vielleicht im Sinne der Allergieprophylaxe sogar sinnvoll sein. Allerdings sollten Eltern sicherheitshalber vorhandene Karies beim Zahnarzt vorab behandeln lassen. Es ist noch unklar, wie weit durch den Speichelkontakt und der damit gegebenenfalls übertragenen Kariesbakterien das Kariesrisiko des Kindes erhöht wird.

Bei einer Herpesinfektion im Lippenbereich muss penibel darauf geachtet werden, dass es keinen Kontakt mit diesen zum Kind gibt. Dazu gehört auch das Vermeiden des Küssens. Säuglinge können durch Herpesviren aufgrund ihres unausgereiften Immunsystems sehr schwer erkranken. Generell wird empfohlen den Schnuller vor dem ersten Gebrauch und dann in regelmäßigen Abständen mindestens fünf Minuten lang auszukochen bzw. zu sterilisieren. Zwischendurch kann er unter fließendem Wasser gereinigt werden. Außerdem sollte regelmäßig geprüft werden, ob der Sauger irgendwo kaputt ist. Das kann beim intensiven Kontakt mit Babyzähnen vorkommen. Die Nutzungsdauer für intakte Schnuller sollte aus hygienischen Gründen nicht länger als rund zwei Monate sein.

Wann und wie lange kommt der Schnuller zum Einsatz ?

Der dauerhafte Schnullergebrauch hat definitiv einige Nachteile. Wie bei vielen Dingen macht auch hier die Dosis das Gift bzw. die Kieferfehlstellung. An dieser Stelle werden sicher Menschen einwerfen, dass ihnen jahrelanges Dauernuckeln weder geschadet hat, noch dass sie jemals im Leben zum Kieferorthopäden oder Logopäden mussten. Aber die Gefahr ist halt doch zumindest verstärkt gegeben, wenn ein Schnuller sehr viel im Einsatz ist.

Ich persönlich gebe deshalb am liebsten die Empfehlung der Ärztin und Stillberaterin IBCLC Gudrun von der Ohe weiter. Sie empfiehlt, den Schnuller so sorgsam wie ein Medikament einzusetzen. Das heißt, es muss eine Indikation vorhanden sein. Also zum Beispiel eine Situation, in der die Beruhigung an der Brust oder auf andere Art nicht möglich ist.

Außerdem ist es wichtig, die Beruhigung durch den Schnuller möglichst mit Körperkontakt zu kombinieren. Beim Stillen ist dies automatisch der Fall. Wenn dem Kind beim Saugen Nähe gegeben wird, fühlt es sich in seinem Kummer begleitet und nicht etwa „zugestöpselt“. Vorab ist sicherzustellen, dass es sich nicht um ein Bedürfnis nach Nahrung handelt. Der Blick auf die Uhr ist dabei nicht entscheidend, denn in Wachstumsphasen wird sich der Stillrhythmus immer wieder verändern.

Schnuller beim Drehen, Krabbeln und Rennen nicht sinnvoll

Dann sollte die Dosierung stimmen, also der Einsatz auf eine bestimmte Zeit begrenzt sein. Beim älteren Baby oder Kleinkind kann man sich auch gut daran orientieren, wann und wie lange in dieser Situation alternativ gestillt werden würde. So wird schnell deutlich, dass das nicht bei Aktivität des Babys auf der Krabbeldecke oder dem Erkunden des Spielplatzes der Fall ist. In diesen Situationen ist der Schnullereinsatz eher kontraproduktiv. Zum einem kann er die Kommunikation zwischen Eltern und Kind behindern. Außerdem ist in diesen Momenten ja nicht das körperliche Bedürfnis nach Beruhigung und Entspannung sondern nach Aktivität vorhanden. Da die Gesichtsmuskulatur immer im Zusammenspiel mit dem ganzen Körper agiert, ist der Schnullereinsatz beim Drehen, Krabbeln und über den Spielplatz rennen nicht sinnvoll.

So wird es auch wesentlich leichter sein, den Schnuller später abzugewöhnen, als wenn er den ganzen Tag im Dauereinsatz ist. Die Empfehlungen gehen dahin, den Schnuller spätestens im zweiten Lebensjahr abzugewöhnen. Doch auch da sieht die Realität manchmal anders aus.

Entscheidend für negative Auswirkungen des Schnullergebrauchs ist in jedem Alter sicherlich die Anwendungsdauer. Je nach Einsatz reicht sie von wenigen Minuten am Tag bis hin zu stundenlangem Dauergebrauch. Über mögliche Konsequenzen sollten Eltern also sachlich informiert werden, ohne dabei den Schnuller als Teufelszeug zu verdammen. Und manchmal ist es auch die Entscheidung des Kindes, den Schnuller gar nicht erst zu akzeptieren. Auch das müssen Eltern dann akzeptieren. Wie so manches übrigens, was man sich ganz anders vorgestellt hatte, bevor das Baby da war…

Und noch ein paar ganz persönliche Gedanken zum Schnuller…

Ich hoffe, es wird an dieser Stelle deutlich, dass ich keine militante Schnullergegnerin bin, wie sie ja in den Kreisen der „Stillmafia“ oft vermutet wird. Auch wenn keines meiner eigenen Kinder je einen Schnuller hatte, waren neben allen angesprochenen Fakten meine ganz persönlichen Gründe gegen den Schnullereinsatz viel banaler als das gerade Geschriebene:

  • Grund 1: Ich mag kein Plastik im Mund. Ich trinke selbst furchtbar ungern aus Plastiktassen oder esse mit Plastikbesteck. Deshalb konnte ich mir weder Silikon, Latex oder andere Kunststoffe dauerhaft im Mund meines Babys vorstellen. Selbst Kautschuk war keine Option.
  • Grund 2: Ich verliere schon so ständig genug Dinge wie einzelne Handschuhe, hochwichtige kleine Spielzeuge, Kindermützen und und und. Einen Schnuller mitzuschleppen, hieße für mich nur noch eine Option mehr, etwas dann situativ wichtiges zu verlieren.
  • Grund 3: Man sieht mehr Babygesicht auf Fotos. Wobei mit Schnuller sicher das Fotografieren manchmal leichter ist…
  • Grund 4: Es gab für mich einfach keine Notwendigkeit, den Schnuller einzusetzen. Das heißt aber – so ehrlich muss man sein – dass ich phasenweise sehr viel und sehr häufig gestillt habe und in der frühen Babyzeit meist nur kurz von meinem Kind getrennt war. Für Autofahrten bedeutete es auch oft entsprechend häufiges Anhalten.

So. Jetzt darf sich jeder aus dem hier Geschriebenen das heraussuchen, was für die persönliche Situation passt. Ich werde nicht die ultimative Empfehlung gegen oder für den Schnuller an dieser Stelle aussprechen, denn ich bin ja weder die Schnullerpolizei noch die Schnullerfee.

Schnuller-Vergleich 2020

2. Schnuller-Kaufberatung: Die besten Baby-Schnuller aus Schnuller-Tests

Schnuller für Stillkinder, kiefergerechte Schnuller und der Dentistar-Schnuller unterscheiden sich alle in ihrer Form, ihrer Materialzusammensetzung und speziellen Eigenschaften. Neben der Form und dem Material spielt auch das Saugerschild eine wichtige Rolle, da es Hautirritationen verhindern kann.

Eltern sollten auch bedenken, dass nicht jedes Kind einen Schnuller nimmt. Manche Kinder empfinden den Schnuller schlichtweg als störend, egal um welche Marke oder Form es sich handelt. Das ist nicht weiter schlimm, da ein Schnuller nicht zwingend nötig ist.

2.1. Das Material des Schnullers sollte gut gewählt sein

Es gibt Schnuller hauptsächlich aus Naturkautschuk, Latex und Silikon. Die Materialien unterscheiden sich in ihrer Langlebigkeit, in ihrem Aussehen und teilweise dem Geschmack und Geruch.

Kautschuk-Schnuller werden in Bezug auf Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit immer beliebter, es spricht aber auch einiges für die Verwendung von Schnullern aus Silikon wie beispielsweise dem Mam-Schnuller 0-6.

Wichtig ist vor allem, dass die Schnuller keine Schadstoffe enthalten, ohne Weichmacher sind und die Entwicklung des Kindes nicht beeinträchtigen. Alle Schnuller sind kochfest und zur Sterilisation geeignet, damit die Hygiene garantiert werden kann. In der folgenden Übersicht sehen Sie die verschiedenen Materialien und ihre Eigenschaften auf einen Blick:

Schnuller-Material Merkmale
Silikon
  • farb-, geruchs- und geschmacksneutral
  • besonders hitzebeständig
  • sehr weich und elastisch
Latex
  • besonders reißfest und langlebig
  • sehr elastisch
  • für zahnende Kinder gut geeignet
Kautschuk
  • umweltfreundlich hergestellt
  • bräunliche, naturbelassene Farbe
  • flexibel und weich

2.2. Schnuller in kiefergerechter oder runder Form

Die Schnuller für Ihr Neugeborenes oder auch für größere Kinder werden in ganz unterschiedlichen Formen angeboten. Kiefergerechte Schnuller aus Schnuller-Tests wie der Dentistar-Schnuller wurden zusammen mit Kieferorthopäden entwickelt.

Sie sollen die Zahnstellung des Kindes nicht behindern und gleichzeitig die Entwicklung des Kiefers unterstützen. Die meisten Schnuller sollten so optimal wie möglich an die anatomischen Gegebenheiten im Mund des Babys angepasst sein.

Tipp: Generell sollten Schnuller nur bis zum zweiten Lebensjahr verwendet werden. Je länger Ihr Kind den Schnuller benutzt, desto schwerer fällt es Ihnen später, ihm den Schnuller abzugewöhnen. Das ist aber unausweichlich sein, da das Kind sonst Probleme mit den Zähnen und Zahnfehlstellungen bekommt.

Etwas besser für die Entwicklung des Kiefers soll der Schnuller in symmetrischer Form sein, genau wie der Schnuller mit abgeflachter Form. Diese liegen mittig im Mund und sollen den Kiefer und die Zähne weniger beeinträchtigen als beispielsweise der Kirschsauger.

Der Schnuller mit Kirschform hat jedoch besondere Vorteile gegenüber anderen Schnullern, die wir Ihnen jetzt präsentieren möchten:

  • kleine, runde Saugspitze
  • sehr gut für Neugeborene geeignet
  • ist der Form der Brustwarze nachempfunden
  • führt zu weniger Saugverwirrung und ist daher ein guter Schnuller für Stillkinder
  • ist die am wenigsten kiefergerechte Form
  • sollte bei größeren Kindern nur in Ausnahmefällen verwendet werden

Der Kirschsauger erinnert an einen Schnuller mit kleinem Ballon vorne. Dieser ist besonders für Neugeborene oder Frühchen geeignet, da er die natürliche Saugbewegung fördert und sich kaum merklich von der Brustwarze unterscheidet. Außerdem bleibt er besser im Mund, sodass gerade kleine Babys den Schnuller seltener verlieren.

2.3. Das passende Saugerschild schützt die Haut

Schnuller mit Namen als besonderes Extra

Viele Hersteller produzieren mittlerweile Schnuller mit Namen. Diese können Sie individuell bedrucken oder gravieren lassen und haben so ein besonders schönes, persönliches Geschenk. Dazu passt natürlich eine Schnullerkette mit Namen oder ein personalisierbares Schnullerband.

Der beste Schnuller, egal ob es ein Kautschuk-Sauger oder ein Latex-Schnuller ist, sollte über ein passendes und anatomisch geformtes Schild verfügen. Dieses hat im besten Fall Ventilationslöcher, welche verhindern, dass das Schild am Mund festgesaugt wird. So kann kein Vakuum entstehen und damit keine Abdrücke oder Reibungen. Außerdem werden Hautirritationen durch übermäßigen Speichel oder zu festen Druck des Saugerschildes auf den Mundbereich vermieden.

Viele Schnuller haben deswegen ein flexibles Mundstück, das sich bei der Saugbewegung hin und her bewegt. So wird der natürliche Saugreflex gestärkt und das Saugen an der Brust imitiert.

Das sorgt für ein möglichst natürliches Erlebnis, das dem Trinken an der Brust ähnelt und das Baby somit nicht unnötig verwirrt. Ein Sicherheitsring am Mundstück erleichtert das Entfernen des Schnullers aus dem Mund des Kindes.

Schnuller in Kirschform – mit rundem Nuckel

Beim Thema Schnuller scheiden sich sowieso die Geister, da verschiedene Studien und Tests darauf hindeuten, dass eine zu frühe Gabe des Schnullers zu einer Saugverwirrung führen kann. Das bedeutet, dass das Stillen schwieriger werden könnte, was viele Mütter natürlich nicht wollen. Deshalb empfehlen Experten, dass der Schnuller so lange wie möglich außen vor bleiben oder frühestens einen Monat nach der Geburt gegeben werden sollte.

Besonderheiten der Kirschform – mit runder Saugspitze

Ein besonders wichtiger Faktor ist die Form des Schnullers. Sehr beliebt, vor allem für Neugeborene und kleine Babys, ist die sogenannte Kirschform oder runde Form. Der Schnuller erinnert teilweise sogar an einen kleinen Ballon, weil die Saugspitze rund ist. Stillberaterinnen empfehlen häufig diese Form, da sie flexibel und dennoch vorgeformt ist und der Brustwarze recht ähnlich sein soll. Sie ahmt beim Nuckeln die natürliche Vor- und Zurück-Bewegung der Brustwarze nach – das könnte eine Saugverwirrung verhindern. Zahnärzte und Kieferorthopäden hingegen warnen, dass die Kirschform Druck auf den Gaumen ausüben könnte – sie raten eher zur kiefergerechten Form.

Prinzipiell solltest du den Schnuller so lange wie möglich auf der Seite lassen und deinem Baby im besten Fall gar keinen anbieten. Wenn du aber das Gefühl hast, dass der Schnuller bei der Beruhigung des Kleinen hilft, versuche es zunächst mit der Kirschform.

Tipp: Lass dich nicht entmutigen, wenn dein Baby den Schnuller nicht nimmt – es gibt viele Kinder, die gar keinen Schnuller mögen oder nur eine ganz bestimmte Form. Hier gilt probieren, probieren, probieren!

Das Material des Schnullers – Latex ist nichts für Allergiker

Die meisten Schnuller bestehen aus Latex oder Silikon. Latex besteht aus Naturkautschuk und ist ein Naturprodukt, was gerade am typischen gelblichen Farbton sichtbar wird. Es hat einen besonderen Geruch und einen dezent wahrnehmbaren Eigengeschmack. Zugleich ist Latex sehr strapazierfähig, wird mit längerer Nutzungsdauer aber schneller unbrauchbar. Es wird mit der Zeit spröde oder klebrig und kann sogar aufquellen, sodass du den Schnuller so schnell wie möglich austauschen musst.

Gut zu wissen: Manche Kinder haben schon als Neugeborene eine Latex-Allergie. Sie zeigen nach der Benutzung eines Latex-Schnullers Symptome wie Ausschläge, Pusteln und Juckreiz rund um den Mund. Falls dies auf dein Kind zutrifft, solltest du umgehend auf einen Schnuller aus Silikon umsteigen.

Silikon wird industriell hergestellt und ist völlig geschmacks- und geruchsneutral. Es ist in den meisten Fällen transparent, sehr temperaturbeständig und robust. Silikon-Schnuller kannst du beliebig oft auskochen und desinfizieren, dem Material tut das keinen Abbruch. Im Gegensatz zu Latex ist Silikon jedoch etwas fester und weniger elastisch, weshalb es bei starker Benutzung schneller reißen kann.

Prinzipiell solltest du jeden Sauger vor der Benutzung prüfen und kurz checken, ob Risse oder Löcher im Material vorhanden sind. Alle zwei bis drei Monate sollte ein Schnuller zudem aus hygienischen Gründen ausgetauscht werden. Manchmal bietet sich im Zuge dessen auch ein Wechsel der Form an.

Der Kirschsauger für welches Alter?

Allgemein werden Schnuller meistens in drei Altersgruppen eingeteilt:

  • 0 bis 6 Monate
  • 6 bis 18 Monate
  • ab 18 Monate

Du gehst also bei der Wahl des Schnullers zunächst nach dem Alter deines Babys. Dementsprechend findest du meistens eine bestimmte Auswahl an Schildgrößen und Saugerformen, die für dein Kind passend sind. Der Schnuller in runder Form wird bevorzugt für Neugeborene und Stillbabys genutzt, kann aber natürlich auch bei älteren Kindern zum Einsatz kommen. Bei Babys soll er die Saugverwirrung verhindern, die das natürliche Stillen beeinträchtigen kann. Das liegt daran, dass Neugeborene, die zu früh an den Schnuller gewöhnt werden, oft nur noch ineffizient saugen und daher an der Brust Probleme haben können. Dadurch wird die Brust weniger stimuliert, was wiederum dazu führten kann, dass sich die Milchbildung frühzeitig verringert. Der Kirschform-Schnuller soll dem entgegenwirken, indem er die Bewegung der Brustwarze beim Saugen imitiert und dein Baby dadurch kaum einen Unterschied zwischen Brust und Schnuller merkt. Generell ist die Kirschform also besonders für Still-Babys empfehlenswert!

Tipp: Spätestens wenn dein Kind die ersten Zähnchen bekommt, solltest du auf einen Schnuller mit flacherem Saugteil und Schaft umsteigen. Dieser ist meistens kiefergerecht und sorgt dafür, dass dein Kleines keine Fehlstellung der Zähne bekommt.

Vor- und Nachteile des Schnullers in runder Form

Vorteile Nachteile
  • Verringert die Saugverwirrung
  • Kann nicht falsch herum im Mund liegen
  • Drückt auf den Gaumen

Kaufkriterien – wie du Schnuller in Kirschform bewerten und vergleichen kannst

Kaufkriterium Besonderheiten
Schnullergröße & Altersgruppe
  • Schnullergrößen und Altersangaben unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller
  • besonders häufig sind diese Unterteilungen:
  • ein bis sechs Monate (für Neugeborene geeignet!)
  • sechs bis 18 Monate
  • ab 18 Monate
  • Kirschform besonders für Still-Babys geeignet
Material
  • Latex und Naturkautschuk sind natürliche Materialien
  • haben einen Eigengeschmack und -geruch
  • Silikon ist industriell hergestellt
  • geschmacksneutral und farblos
Extras
  • Kirschform kann nicht falsch herum im Mund liegen
  • Auf Belüftungslöcher im Schild achten

Die bekanntesten Hersteller – MAM, Avent und Nip

Bestimmt kennst du Marken wie Philips Avent, Mam oder Nip, wenn du dich schon eingehender mit dem Thema Schnuller befasst hast. Sie alle bieten Sauger in verschiedenen Formen an und fast jede Marke hat ihren eigenen Kirschsauger im Sortiment. Diese unterscheiden sich häufig in der Form und dem Material, sodass manche einen schmaleren, längeren Schaft haben und andere wiederum eine kleinere Saugspitze. Latex oder Silikon sind die bevorzugten Materialien und dann kommt es nur noch auf die Größe und Beschaffenheit des Schnullerschildes an. Die bekanntesten Hersteller von Kirschform-Schnullern sind folgende:

Hersteller Besonderheiten
  • 1932 gegründet
  • ältester Hersteller von Schnullern
  • entwickelt stillfreundliche Schnuller
  • 1891 gegründet
  • sechs verschiedene Schnuller-Typen in drei Altersstufen
  • mit Details wie Leuchtelementen oder zusätzlichem Luftstrom
Dr. Junghans
  • 1919 gegründet
  • Kirschsauger mit schmalem Schaft
  • sehr preisgünstig

Nicht nur bei diesen drei erhältst du eine große Auswahl stillfreundlicher Schnuller. Schau dich auch bei anderen Herstellern um und probiere aus, welcher Schnuller deinem Baby am besten gefällt:

  • MAM
  • dm
  • Rossmann
  • Baby-Nova
  • Nuby
  • Babysutten
  • Goldi

Die 4 beliebtesten Schnuller in Kirschform

Philips Avent Soothie 0-3 Monate

(363 Rezensionen)

Besonderheiten

  • Material: Silikon
  • Gewicht: 59 g
  • Modell: SCF194/02
  • Menge: 2er-Pack

Mit dem Soothie von Philips Avent können Neugeborene und Babys ihren Saugreflex trainieren und werden mit dem Schnuller dabei ganz einfach unterstützt. Der Soothie wirkt beruhigend und fördert den natürlichen Saugreflex von Frühchen, falls diese sich beim Anlegen noch schwer tun. Der Sauger, welcher der mütterlichen Brust sehr ähnlich ist, fördert zudem die natürliche Entwicklung des Zahnfleisches und der Zähne. Dank des offenen Saugerschildes entsteht kein Vakuum und der Mundbereich des Kindes ist immer ausreichend belüftet. Der Soothie bleibt immer mittig im Mund und verhindert so eine Saugverwirrung. Eltern mögen am Soothie besonders, dass er leicht im Mund verbleibt und nicht ständig herausfällt, wie es bei anderen Schnullern häufiger der Fall ist. 7,45 € inkl 19% MwSt

NIP Cherry Rundsauger

( Rezensionen)

Besonderheiten

  • Material: Latex
  • Menge: 4er-Pack

Der Rundsauger von NIP sorgt dank seiner kirschrunden Naturform für ein natürliches Sauggefühl bei deinem Baby. Der weiche Sauger aus Latex ist der mütterlichen Brust nachempfunden und natürlich geformt. Das Schnullerschild ist aus Polypropylen gefertigt, das besonders weich ist und zusammen mit dem abgerundeten Schildrand vor Druckstellen schützt. Das ist für viele Eltern ein wichtiger Punkt, weshalb der NIP Sauger sehr beliebt ist. Auch die kompakte Größe wird lobend erwähnt. Dank großer Ventilationslöcher ist die Mundregion ausreichend belüftet, wodurch Hautirritationen vorgebeugt wird. Der praktische Greifring lässt auch Babys den Schnuller schon problemlos greifen und halten. € inkl 19% MwSt

Baby Nova Schnuller Beruhigungssauger

( Rezensionen)

Besonderheiten

  • Material: Silikon
  • Gewicht: 31,8 g
  • Menge: 2er-Pack

Die Beruhigungssauger von Baby Nova sind aus hochwertigem Polypropylen gefertigt und haben ein Saugteil aus transparentem Silikon. Die runde Form liegt gut im Mund des Babys und trainiert seinen Saugreflex. Das Mundschild ist mit Ventilationslöchern versehen, die eine gute Luftzirkulation garantieren und somit Hautirritationen verringern. Dank der Universalgröße kann dieser Kirschsauger ab der Geburt bis zu einem Alter von 24 Monaten verwendet werden. Eltern loben hier die universelle Größe, auch wenn sie für sehr kleine Babys möglicherweise etwas zu groß sein könnte am Anfang. 8,95 € inkl 19% MwSt

Goldi Beruhigungssauger Kirschform 0 – 3 Monate

(141 Rezensionen)

Besonderheiten

  • Material: Latex
  • Gewicht: 18,1 g
  • Menge: 1 Schnuller

Der Kirschsauger von Goldi ist einer der bekanntesten Kirschform-Schnuller überhaupt. Er besteht vollständig aus Naturkautschuk, wodurch die Muskeln in Lippen und Mund ausreichend Bewegungsfreiheit haben. So kann sich die Muskulatur besser entwickeln und wird gekräftigt. Das Saugteil des Schnullers ist weich und lässt der Zunge genügend Platz für aktive Bewegungen. Die Größe des Schildes soll an die Brust der Mutter erinnern, was viele Kundinnen davon überzeugt hat, diesen Schnuller zu kaufen. Eine Saugverwirrung kann so vermindert werden. Drei große Ventilationslöcher verhindern, dass durch das Saugen ein Vakuum entsteht und beugen Hautirritationen vor. Die Greifschlaufe des Schnullers ist ebenfalls flexibel und kann auch während dem Schlafen nicht im Gesicht scheuern. Schnullerschild und Saugteil sind über eine zugfeste Verbindung miteinander fixiert, sodass sich keine Einzelteile lösen können. 4,83 € inkl 19% MwSt

Reinigung: Schnuller in Kirschform sterilisieren

Damit der Schnuller immer hygienisch rein ist, solltest du ihn regelmäßig sterilisieren. Die meisten Eltern reinigen die Schnuller nach wie vor, indem sie sie einfach auskochen. Dabei gibst du den Schnuller in einen kleinen Topf, der mit Wasser gefüllt ist. Lass den Schnuller etwa fünf Minuten lang im heißen Wasser kochen, damit alle Bakterien abgetötet werden. Vor dem Kochen solltest du vorsichtig die Luft aus dem Saugstück des Schnullers drücken, da er sonst während des Kochens an der Wasseroberfläche schwimmt. Wiederhole das Ausdrücken auch nach dem Auskochen. Weitere Möglichkeiten, um den Schnuller zu reinigen:

  • Sterilisieren im Vaporisator
  • Kaltsterilisieren

Gut zu wissen: Bei größeren Kindern reicht es völlig aus, den Schnuller mit heißem Wasser und einem milden Reiniger zu waschen. Trotzdem solltest du, egal wie alt dein Kind ist, den Schnuller nie ablecken, wenn er auf den Boden gefallen oder anderweitig schmutzig geworden ist! Sonst könnten sich schnell typische Erwachsenen-Krankheiten wie Karies, Herpes oder Pilze auf dein Kind übertragen.

Kundenmeinungen & Tipps – Gefahr der Saugverwirrung geringer

Viele Eltern stehen dank den Ratschlägen der Ärzte und Wissenschaftler einem Schnuller prinzipiell kritisch gegenüber, möchten dessen beruhigende Wirkung auf das Baby aber gerade in stressigen Situationen nicht missen. Hier gilt es, einen Kompromiss zu finden, welcher der Entwicklung des Kindes gerecht wird und gleichzeitig für dessen Entspannung sorgt. Versuche daher, den Schnuller in runder Form so spät wie möglich einzusetzen – am besten nicht in den ersten vier Wochen nach der Geburt! Danach solltest du genau darauf achten, welchen Schnuller dein Baby mag und ob es durch die Gabe wirklich nicht zu einer Saugverwirrung kommt. Kirschsauger helfen dir dabei, dass dein Baby den Unterschied zwischen Schnuller und Brust nicht so stark wahrnimmt. Viele Eltern setzen außerdem am Anfang auf Latex-Schnuller, da diese durch ihre besonders weiche Verarbeitung überzeugen können.

Fazit

Schnuller sind – egal in welcher Form – nach wie vor ein umstrittenes Thema. Zahnärzte und Kieferorthopäden warnen vor einer schlechteren Entwicklung des Kiefers und der Zähne, während Eltern dankbar sind für eine Möglichkeit, mit der sich ihr Kind ab und zu selbst beruhigen kann. Der Schnuller in Kirschform ist gerade am Anfang ein guter Kompromiss, da er die Entwicklung des Kiefers nicht zu stark beeinträchtigt und gleichzeitig den Saugreflex der Kleinen fördert. Dennoch sollte der Schnuller immer als Ausnahme gesehen werden und nicht als täglicher Dauerbegleiter, den ein Baby jederzeit im Mund hat. Sei deshalb also nicht enttäuscht, wenn dein Kind gar keinen Schnuller annimmt, der Entwicklung schadet das in keinem Fall!

Weiterführende Links

  • Erfahrungen mit Schnullern: https://www.youtube.com/watch?v=rfCS6vSuw3k

Schnuller fürs Baby
 Schnuller fürs Baby: Unser Nuckel-Ratgeber

Weniger begeistert als Eltern und Baby sind Zahnärzte und Kieferorthopäden vom Schnuller. Sie warnen vor Fehlstellungen der Milchzähne und sogar einer verzögerten Sprachentwicklung, wenn Kinder über Jahre hinweg nicht vom Nuckel lassen können. Wichtig ist vor allem, dass Eltern auf eine kieferfreundliche Form des Schnullers achten.

„Der ideale Sauger übt wenig Druck auf den Kiefer aus, lässt der Zunge genügend Platz und stört das Kind nicht beim Schlucken“, erklärt Dr. Brigitte Blum von der „Initiative Kiefergesundheit“, einem von Kieferorthopäden gegründeten gemeinnützigen Verein. Das dicke Ende des Schnullers sollte deshalb nach oben gewölbt sein, die Unterseite möglichst flach. Forscher haben herausgefunden, dass diese Form genau derjenigen entspricht, die die Brustwarze beim Stillen hat. Die bleibt nämlich keineswegs rund, während das Baby trinkt: Beim Saugen wölbt sich der obere Teil der Brustwarze nach oben, der untere wird durch die Zunge flach gedrückt.

Weil kaum ein Material so elastisch ist wie die Brustwarze, sind die Sauger vorgeformt. Schnuller-Hersteller bieten zwei unterschiedliche Varianten an:

  • Die asymmetrische Form mit einer Wölbung nach oben und einer Unterfläche, die leicht nach innen gebogen ist. Sie wird von vielen Zahnärzten favorisiert.
  • Die symmetrische Form mit einer leichten Wölbung in beide Richtungen. Wenn das Baby nuckelt, zieht sich der untere Saugerteil nach innen. Bei den meisten dieser Modelle ist die (vor dem Mund liegende) Schnullerplatte ebenfalls symmetrisch. Der Vorteil: Es gibt kein Oben und kein Unten, das Kind kann sich den Schuller nicht verkehrt herum in den Mund stecken.

Der Schnullerschaft, also der Abschnitt zwischen Platte und verdicktem Saug-Ende, sollte möglichst flach sein, damit Euer Kind keinen Überbiss bekommt, bei dem die oberen Zähne weit vor den unteren liegen. Nicht zu empfehlen sind sogenannte Kirschschnuller mit ballonartigem Saugerteil und relativ dickem Schaft.

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