Kuscheltier für baby

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Einschlafen: Ohne Rituale geht es nicht

Etwa dreissig Minuten vor dem Zubettlegen sollten Sie schon einen Gang herunterschalten und zusammen mit Ihrem Baby in den Schlafmodus kommen. Keine Aktivitäten und Unterhaltung mehr – pure Langeweile ist jetzt angesagt!

Wenn Ihr Baby Ihnen dann eines oder mehrere dieser Zeichen gibt, ist es in der richtigen Müdigkeitsphase:

  • Gähnt
  • Wendet den Blick von Ihnen ab und kommuniziert nicht mehr
  • Saugt am Daumen, Nuggi oder Nuscheli
  • Die Augen werden glasig und fokussieren nicht mehr
  • Verzieht das Gesicht
  • Schluckauf

Dann dürfen Sie auf keinen Fall mehr zurück in den Aktivitätsmodus gehen – oder Ihr Baby ist überdreht und will gar nicht mehr einschlafen.

Auch Rituale, also gleichförmige Handlungen, lassen vor dem Zubettgehen den Strom der neuen Reize abklingen und rücken bekannte, beruhigende in den Vordergrund. So kann man ein Kind behutsam aber konsequent ans Einschlafen und Durchschlafen gewöhnen. Bei Kindern kann das Ritual ein bestimmtes Kuscheltier sein, eine Schmusedecke oder ein Nuscheli. Psychologen bezeichnen das auch als „Übergangsobjekt“, wenn Mutter oder Vater losgelassen wird und dafür ein „Ding“ die volle Hinwendung bekommt.

Viele Babys haben ein starkes Nuckelbedürfnis und können nur einschlafen, wenn sie etwas im Mund haben, den Daumen, einen Nuggi oder die Brust. Schläft Ihr Baby während des abendlichen Stillens ein, müssen Sie es leider wecken (Luft auf die kleine Nase blasen, mit dem Händchen spielen, die Wange streicheln), denn sonst hat es zu wenig getrunken, um ein paar Stunden durchzuhalten. Vergessen Sie das Görpsli nicht! Beim Trinken sollte ein Baby nicht ganz flach liegen, weil dann die Gefahr einer Ohrentzündung steigt. Legen Sie Ihr Baby also nie mit einer Schoppenflasche ins Bett.

Manche Babys können beim Baden entspannen, andere werden dadurch nur noch munterer. Das müssen Sie ausprobieren. Mit der Babymassage ist es dasselbe.

Eine Spieluhr, Musikdose oder besser noch ein Schlaflied, das die Mutter singt, dazu sanftes Streicheln oder eine flache warme Hand auf der Brust kann einem Baby den Übergang zum Schlaf erleichtern, Sicherheit geben und feste Abläufe setzen. Auch wiederholte Streichelbewegungen machen Babys schläfrig: Der Einschlaftrick mit dem Taschentuch. Ein älteres Kind mag vielleicht eine beruhigende Geschichte hören oder ein Bilderbuch anschauen.

Wenn Ihr Baby nur auf dem Arm (oder im Kinderwagen, im Tragetuch, in der Babywippe…) einschlafen will und sofort erwacht, wenn es in sein Bettchen gelegt wird, kann es helfen, wenn Sie seine Schlafumgebung anpassen. Das Bettchen sollte leicht vorgewärmt sein, z.B. mit einem Kirschkernkissen. Auf dem Arm sollte Ihr Baby schon in eine Decke gewickelt sein, die mit ihm in das Bett wandert. So ist der Übergang vom Arm in das Bett nicht zu abrupt. Manche Eltern schwören auf das leise Ticken eines Weckers im Bett, der den Herzschlag von Vater oder Mutter nachahmt.

Auch wichtig: Das Baby sollte einen festen Schlafplatz haben, der dunkel und ruhig ist. Es sollte immer zur gleichen Zeit – möglichst nicht übermüdet – an diesen Ort gebracht werden. Ob das sein eigenes Bettchen oder das Familienbett ist, ist dabei unwichtig. Ziehen Sie es nicht zu warm an und achten Sie darauf, dass es nicht zu warm zugedeckt ist. Sie können auch einen leichten Schlafsack verwenden. In der Neugeborenenzeit ist Pucken eine gute Einschlafhilfe.

Alleine einschlafen

Häufige Frage zum Thema

Warum können Babys durch Wiegen besser einschlafen?

Die Schlafforschung bietet dazu keine eindeutige Erklärung. Es lässt sich aber bei vielen Babys beobachten, dass nicht nur das Wiegen, sondern auch viele andere Formen einer rhythmischen Stimulation, wie Fahrten in einem Zug oder mit dem Auto, „schlaffördernd“ wirken. Schon ein Ausflug im gut…

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Newsticker

Links bevorzugt | 07.09.2019

Mehr als zwei Drittel aller Menschen tragen ein Baby vorzugsweise auf dem linken Arm. Bei Frauen sind es sogar drei Viertel. Das ist das Ergebnis einer Analyse von 40 Studien aus den vergangenen 60 Jahren, die das Institut für Biopsychologie der Ruhr-Universität Bochum durchgeführt hat. Bei Rechtshändern ist der Anteil noch etwas grösser als bei Linkshändern. Über die Gründe wird schon lange spekuliert: Vielleicht halten Rechtshänderinnen und Rechtshänder das Baby deswegen links, damit sie die rechte, geschicktere Hand frei haben. Da Emotionen vorrangig in der rechten Gehirnhälfte verarbeitet werden, könnte es aber auch sein, dass Menschen ihr Baby lieber in das mit der rechten Hirnhälfte verknüpfte linke Gesichtsfeld bringen. Das könnte besonders für Mütter gelten, die schon während der Schwangerschaft eine starke emotionale Bindung zu ihrem Kind aufbauen.

Babyschlaf | 12.10.2018

Tags ist es hell und wir sind wach, nachts ist es dunkel und wir schlafen – das müssen Babys erst nach und nach lernen, wie Kinderärztin Dr. Monika Niehaus, Pressesprecherin des deutschen Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) erklärt. Neugeborene haben ein Schlafpensum von 15 bis 16 Stunden pro Tag und Nacht, mit Schlafphasen von nur zwei bis vier Stunden und ohne einen bestimmten Rhythmus. In den ersten zwei Monaten können die Kleinen auch oft nicht länger als zwei Stunden am Stück wach bleiben. Wird das Baby dennoch wach gehalten, ist es übermüdet und schläft schlechter ein. In den ersten drei Monaten können längere Wachzeiten noch nicht mit besonders tiefem Schlaf ausgeglichen werden. Erst mit vier bis sechs Monaten können Babys einen echten Tag-Nacht-Rhythmus entwickeln, mit einem Jahr ist er dann meist richtig ausgeprägt. 12 Anregungen für ruhigere Nächte…

Weisses Rauschen schädigt Gehör: Verzweifelte Eltern greifen manchmal zu Geräten oder Apps, die ein konstantes Hintergrundgeräusch produzieren. Auch als „white noise“ oder „rosa Rauschen“ bezeichnet, erinnert das Geräusch an einen Fernseher mit Testbild oder das Surren eines Föhns. Mit diesem Trick kann man in vielen Fällen ein Baby zum Einschlafen bringen. Eine neue kanadische Studie warnt jetzt vor der Gefahr eines Hörschadens. Die 14 verschiedenen Testgeräte überstiegen bei maximaler Lautstärke deutlich die erlaubte Grenze von 50 db, das ist lauter als in einer Autowaschanlage. Eltern sollten deshalb die Geräte niemals maximal aufdrehen und auf keinen Fall in das Babybett oder direkt daneben legen.

Letzte Aktualisierung : 21-11-19, MR

Vorsicht mit Plüschtieren im Babybett

20. August 2016

Hebammen und erfahre Mütter würden wahrscheinlich die Hände über dem Kopf zusammen schlagen wenn sie in so manches Baby- und Kinderzimmer von frisch gebackenen Eltern kommen würden. Da wird der Nachwuchs mit Spielsachen und vor allem Kuscheltieren überhäuft, immerhin drückt man damit seine Liebe aus oder? Nicht wirklich!

Wenn es um die Ausstattung des Schlafplatzes eines Kindes bis zum dritten oder gar vierten Lebensjahres oder eines Babys geht, dann gilt: Je weniger, desto besser ist es und umso beruhigter können auch Sie als Eltern schlafen.

In den ersten zwölf Lebensmonaten braucht das Baby eigentlich überhaupt keine Kissen oder andere Teddybären in seinem Bett. Aus Sicherheitsgründen sollte darauf wirklich verzichtet werden. Ist das Baby etwas älter, so kann man natürlich ein kleines Kuscheltier in Form eines Bären dazu legen. Dies ist ohnehin das Alter in dem das Baby beginnt sich für solche Dinge zu interessieren und die Teddybären als Kuschelersatz für die Mutter benötigen.

Hier gilt allerdings: Der Bär sollte auf keinen Fall größer sein als die Hälfte des Kindes. Wichtig ist nämlich, dass sich das Kind das Tier nicht auf das Gesicht legt und daran erstickt. Je kleiner der Bär, desto geringer also das Risiko, dass der geliebte Kuschelbär zur Gefahr wird. Sie vermeiden somit, dass der Bär nachts auf das Gesicht des Kindes fällt und es so zu einer Überwärmung oder zu einem gefährlichen Atemrückstau kommen kann, wenn das Baby seine eigene Atemluft wieder einatmet. Eben gleiches gilt übrigens für Decken oder andere Kuscheltiere. Besser geeignet sind Schlafsäcke.

Plötzlicher Kindstod – die Gefahr im Kinderbett

Es ist der Alptraum einer jeden Mutter – das Kind stirbt eines plötzlichen Kindstodes, im Schlaf und im eigenen Babybett. Und dennoch sterben jährlich rund 130 Kinder aus unerklärlichen Gründen oder aber erstickt im Schlaf. Die Gefahr lauert also im Kinderbett und genau deshalb sind sich diverse Forscher sicher: Nur ein leeres Kinder- oder Babybett ist sicher. Grund für einen so plötzlichen Tod ist der plötzlich aussetzende Atemreflex, ausgelöst durch diverse Gegenstände, welche sich in einem Kinderbett befinden.

Ein XXL-Teddy eignet sich super zum Spielen, hat aber im Babybett nichts zu suchen

Wer also auf Nummer Sicher gehen möchte, der lässt sein Kind in einem leeren Babybett mit einer dünnen Matratze schlafen. Und auch wenn das Kind schon ein Jahr oder älter ist, sollten Sie darauf achten, mit welchen Gegenständen das Kind schläft. Teddybären mit langem Fell, welches sich leicht lösen lässt, ist reichlich ungeeignet für ein Kind.

Die dünnen Fellfasern können leicht in die Atemwege des Babys gelangen und dort allergische Reaktionen auslösen. Achten Sie also beim Kauf des richtigen Teddybären darauf, dass das Fell dessen aus dem richtigen Material besteht und frei von Schadstoffen oder Chemikalien ist.

Auch Heizkissen und Wärmflaschen gehören nicht in ein Babybett und können im schlimmsten Fall ebenfalls zu Überwärmung und lebensbedrohlichen Atemaussetzern führen.

Unfallgefahren im Babybett vermeiden

Schon wenn Sie sich um den Kauf des richtigen Babybettes kümmern, sollten Sie alle möglichen Risiken von Vornherein ausschließen können. Es dürfen sich keine überstehenden Teile oder scharfe Kanten am Bett befinden. In jedem Fall sollten ein GS-Siegel, ein TÜV-Zertifikat oder andere Prüfplaketten von Stiftung Warentest vorhanden sein. Weiterhin sollten Sie vorher folgendes kontrollieren:

  • Gummibänder oder Schnüre in denen sich das Baby verfangen könnte, sollten sich nicht in Reichweite des Kindes befinden
  • Gleiches gilt für Betthimmel oder Moskitonetze
  • Schrauben, Bolzen und andere Montageteile am Babybett dürfen unlöslich sein
  • Schaukelwiegen und Stubenwagen sollten standhaft sein
  • Stababstände des Gitters müssen so bemessen sein, dass das Baby nicht durch passt
  • Eine passende Matratze muss her und es sollte zwischen Rahmen und Matratze keine Lücken geben
  • Das Laken für die Matratze darf sich nicht lösen können
  • Kuscheltiere und Teddybären haben in den ersten 12 Monaten nichts im Babybett zu suchen

Lassen Sie Ihr Kind grundsätzlich nie mit einem Teddybären unbeaufsichtigt, da diese noch nicht die Kraft haben sich selbst von diesen zu befreien, sollte der Bär einmal auf das Gesicht des Kindes fallen oder es darin einschlafen. Achten Sie auf die richtige Größe, ein großer XXL-Teddy (mehr Infos dazu hier) ist zwar für Kinder etwas wirklich tolles, allerdings erst ab einem gewissen Alter empfehlenswert.

Kleine Entwicklungshelfer: Kuscheltiere

Teddy, Hasi & Co.

Wie Paula haben drei von vier Kindern ein absolutes Lieblingsstofftier, das sie überall hin begleitet. Die Wahl ihres ganz persönlichen Gefährten treffen die Kleinen meist schon im Laufe der ersten zwei Lebensjahre. Manchmal wird es noch mal gewechselt, meistens aber bleibt es bei dem einen. Einige Kinder haben auch mehrere Begleiter oder keinen. „Es ist eine ganz individuelle Entscheidung des Kindes und meist von den Erwachsenen nicht nachvollziehbar, nach welchen Gebrauchskriterien es ausgewählt wurde“, weiß Medienpädagogin Dr. Maya Götz. Zusammen mit ihrer Kollegin Andrea Holler vom Internationalen Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen untersuchte sie in einer Studie, welche Kuscheltiere Kinder in Deutschland zurzeit favorisieren und welche Funktionen sie im Alltag der Kinder übernehmen.

Ganz klarer Kuschelsieger: Der Teddy! Fast die Hälfte der 1- bis 2-Jährigen hat ihn als liebstes Stofftier für sich auserkoren. Und: Er hat gegenüber früheren Generationen sogar noch an Sympathiepunkten gewonnen. Warum der Bär so beliebt ist? „Er hat zwei Arme, zwei Beine, eine Nase und ein Gesicht, das dem Menschen sehr ähnlich ist“, erklärt Maya Götz. Seine Körperform, besonders der große Kopf, komme dem eines Kindes sehr nahe. „Einen Bär kann man hinsetzen, hinlegen und herumtragen – man kann ihn wie einen Menschen behandeln, im Gegensatz zu einem Stoffhund beispielsweise, der meist auf seinen vier Beinen steht“, so die Medienpädagogin. Aber auch Hunde, Hasen, Eisbären und das ein oder andere Kuscheltuch finden den Weg in die Herzen der Kleinen – und in ihre Betten. Denn fast alle Kinder zwischen einem und vier Jahren brauchen ihren Stofffreund zum Einschlafen.

Das Stofftier als emotionaler Begleiter

Ohne ihren Teddy geht Paula nicht ins Bett. Niemals. Denn nur mit ihm im Arm kann sie gut einschlafen. Da es zu intensivem Hautkontakt kommt, sollten Eltern bei der Auswahl der Kuscheltiere darauf achten, dass die Kuscheltiere gut waschbar sind und widerstandsfähig. Dr. Maya Götz, Mutter von zwei Kindern, deren älteste Tochter ihr Lieblingsstofftier verloren hat, empfiehlt: „Markenprodukte kaufen! Sie lassen sich leichter nachzukaufen. Am besten besorgt man gleich zwei und hat so immer einen Ersatz im Schrank!“ Zum einen dient das Lieblingsstofftier den meisten Kindern als Einschlafhilfe, zum anderen als Trostspender und Kraftquelle in Situationen, in denen sie Halt brauchen. Da kann die Größe des Kuscheltiers fürs Kind eine Hilfe sein, damit es richtig in den Arm genommen werden kann. Aber auch die kraftvollen Eigenschaften des Tieres können ein Faktor sein, um sich sicher zu fühlen. „Kuscheltiere haben eine emotional beruhigende und versichernde Funktion“, so Götz. Halt geben. Trösten. Einfach nur da sein. Greifbar. So avanciert das Kuscheltier zum emotionalen Begleiter, eine vom Kind entwickelte Strategie zur Alltagsbewältigung und Teil der Selbstheilungsmechanismen. „Am Anfang ist es für viele Kinder zentral wichtig, dass ihr Stofftier überall mit kommt, denn es hilft ihnen enorm“, weiß Dr. Maya Götz, „es gibt ihnen Kraft und da reicht es schon, wenn es das Kind nur im Arm hält, und das sollten Eltern ihrem Kind schon ermöglichen.“ Ab dem Kindergarten bzw. mit drei Jahren, können Eltern gemeinsam mit dem Kind überlegen, ob das Stofftier noch mit muss oder ob es im Buggy, im Auto oder Zuhause warten kann und das Kind den Schritt auch alleine schafft. Dabei sollten Eltern allerdings vermeiden, das Kind und seine Gefühle abzuwerten, indem sie bestimmen, dass das Stofftier lang genug dabei war und das Kind jetzt schon groß genug sei, mahnt Maya Götz. „Man sollte das Kind ernst nehmen und ihm helfen sich zu entwickeln – und dazu gehört auch, das Kuscheltier ernst zu nehmen und das Kind wertzuschätzen.“

Das Stofftier als beseelter Spielgefährte

Dass Stofftiere für Kinder mehr sind als nur ein Spielzeug, haben Götz und ihr Team belegt. Auch wenn sie ihr Stofftier zu Rollenspielen nutzen. Da Kinder in dem Alter noch nicht über die kognitiven Fähigkeiten verfügen, erarbeiten sie anhand dieser Rollenspiele, was richtig ist und was falsch! Dies hilft ihnen, Erlebtes zu verarbeiten und dient ihrer Selbstentwicklung und dem Aufbau von Identität. War Paula beim Kinderarzt und hat eine Spritze bekommen, wird sie später auch ihrem Teddy eine verpassen. Vermutlich wird er dann wie sie reagieren, entweder weinen oder tapfer sein. Vielleicht schreit er auch oder ist frech zum Kinderarzt? „Kinder benutzen ihre Stofftiere so, wie sie es gerade brauchen“, erklärt die Forscherin, denn es repräsentiert einen Teil des Kindes, mal ist es der bockige Teil, mal der freche oder der anlehnungsbedürftige Teil – beseelt nennen das die Experten, wenn Teile des Selbst reproduziert werden. Dr. Maya Götz: „Das Kind lässt sich durch das Kuscheltier sprechen, um sich mit sich selbst und dem Erlebten auseinanderzusetzen, um sich etwas bewusst zu machen.“ Kinder, die mehr als ein Lieblingsstofftier haben, verteilen die unterschiedlichen Rollen meist auf mehrere Stofftiere.

Was ist mit den Kindern, die keinen ständigen Begleiter haben? „Bei mehr als 40 Stofftieren ist es fürs Kind so gut wie unmöglich, sich auf eins einzulassen “, kritisiert die Medienpädagogin die Stofftierflut in manchen Kinderzimmern. „Ein Kind muss sich ja auf eins einlassen können, um eine Beziehung aufzubauen!“ Ob Teddy, Hasi, Püppi oder Schlumpi, wie der Stoffhund von Maya Götz heißt, den sie seit ihrer Kindheit hat – sie alle agieren als Entwicklungshelfer für Psyche und Sozialisation der Kinder und spielen eine bedeutende Rolle in ihrem Leben. Wie bedeutend, weiß etwa die Hälfte der Erwachsenen – sie haben ihr Lieblingsstofftier bis heute.

Kuscheltiere & Stofftiere

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Kuscheltiere – der liebste Wegbegleiter Deines Kindes!

Seit über einem Jahrhundert begleiten Kuscheltiere Kinder in ihrem Alltag. Dank Margarete Steiff können sich Babys und Kinder heutzutage über die flauschigen Wegbegleiter freuen. Dabei ist es egal, wie das Plüschtieraussieht. Ob heimisches Fuchs, exotischer Dschungeltieger oder ein tierischer Märchenheld – es gibt fast kein Tier, was nicht auch als Kuscheltier erhältlich ist. Wichtig dabei ist natürlich, dass das Stofftier weich ist, damit man stundenlang mit ihm kuscheln kann. Oft kommt es vor, dass Kinder trotz großer Auswahl an Stofftieren sich ein besonderes aussucht. Dieses Schmusetierbegleitet Dein Kind dann auf Schritt und Tritt, wird überall mit hingenommen und schläft sogar mit im Bett. Immer noch ein absolutes Highlight sind die Teddys von Steiff. Die niedlichen Designs und ihr flauschig, weiches Fell bringen Kinderaugen zum Leuchten. Doch auch Kuscheltiere von andere bekannte Marken wie Sterntaler, Vtech, Simba und viele mehr haben eine tolle Auswahl, die Dein Kind lieben wird.

Warum ist ein Stofftier so wichtig für Dein Baby?

  • Kuscheltiere sind meist nicht nur irgendein Spielzeug für Kinder. Sie sind Freunde und auch manchmal Elternersatz. Dein Kind kann jeder Zeit mit ihm kuscheln.
  • Oft vertrauen Kinder ihrem Kuscheltier Geheimnisse an, die sie sonst niemanden erzählen wollen. Egal ob Sorgen oder fröhliche Ereignisse, das Plüschtier hat immer ein offenes Ohr für Dein Kind.
  • Stofftiere vermitteln ein Gefühl von Wärme und Geborgenheit. Somit wird auch das Selbstvertrauen Deines Babys oder Kindes gestärkt. In Situationen, die Deinem Schatz Angst machen, wird das Plüschtier zum Beschützer und macht diese Situationen erträglicher.
  • Sozialverhalten und soziale Kompetenzen werden geschult. Viele Kinder kümmern sich um ihr Kuscheltier, als wäre es ein echtes Tier. Sie übernehmen Verantwortung und möchten, dass es ihrem Liebling gut geht.

Was sollte man beim Kauf von Kuscheltieren beachten?

  • Füllung: Die Füllung der Kuscheltiere sollt so sein, dass man gut mit ihm kuscheln kann, das heißt, weich, flauschig und wie der Name schon sagt, kuschelig.
  • Verarbeitung: Stofftiere sollten gut verarbeitet sein und auch viel aushalten können, denn es wird Dein Baby oder Kind überall hin begleiten. Kleinteile sollten gut vernäht sein, damit Dein Baby sie nicht leicht abreißen kann.
  • Material: Achte darauf, dass das Plüschtier schadstoffgeprüft ist. Naturfasern sind zwar teurer, aber auch hochwertiger als Synthetikfaser.
  • Waschbarkeit: Von Vorteil wäre es, wenn man das Schmusetier waschen kann. Es befindet sich ständig in der Nähe Deines Babys und sollte somit auch regelmäßig gereinigt werden. Da Dein Kind ungern auf sein Lieblings- Kuscheltier verzichten wird ist es am Besen, dass Kuscheltier zu waschen, wenn Dein Kind bereits schläft.
  • Aufbewahren: Wenn Dein Kind nicht mehr mit seinem Stofftier spielen will, wäre es am besten, dass Schmusetier trotzdem aufzubewahren und nicht zu entsorgen. Vielleicht braucht Dein Schatz seinen treuen Wegbegleiter wieder, wenn es ihm mal nicht so gut geht.

Die 10 besten Kuscheltiere im Test & Vergleich 2019/2020

Babys Lieblingskuscheltier: Top10

Nr. Bild Produktinfo Shop
1. Steiff 237508 – Hoppel Hase, blau, 20 cm Amazon
2. Inware 7788 – Kuscheltier Esel Pauli, 17,5 cm, Schmusetier Amazon
3. Steiff 111372 – Teddybär Fynn, beige, 18 cm Amazon
4. sigikid, Mädchen, Greifling und Rassel Schaf, Weiß/Rosa, 41189 Amazon
5. Steiff 240195 – Jocko Aeffchen 25, braun/beige Amazon
6. sigikid, Mädchen und Jungen, Stofftier Schaf groß, Emmala, Sweety, Weiß/Orange, 37988 Amazon
7. Steiff 239526 – Schlaf Gut Bär, 25 cm, rosa Amazon
8. Simba 6315873102 – Disney Frozen Plüsch Baby Sven sitzend 25cm Amazon
9. sigikid, Mädchen und Jungen, Schnuffeltuch Hase, Semmel Bunny, Beige/Blau, 47893 Amazon
10. Steiff 281259 – Trampili Elefant liegend, 16 cm, grau Amazon

Kuscheltiere sind neben Mama und Papa so ungefähr die wichtigsten “Bezugspersonen”, die ein Kleinkind haben kann. Ob beim Essen, Schlafen oder im Kindergarten – Plüsch-Esel Emmi von Sterntaler ist definitiv immer mit dabei!

In diesem Artikel erklärt dir babys10, wieso ein Kuscheltier so wichtig für deinen Schatz ist und wie sich diese Beziehung auf deinen kleinen Racker auswirkt. Zudem erfährst du, welche unterschiedlichen Kuscheltiere bei den Kleinen momentan richtig angesagt sind. Auf was du beim Kauf achten musst, wie oft du ein Kuscheltier reinigen sollst und ob du es in die Waschmaschine werfen kannst, erklärt dir babys10 im Anschluss ausführlich.

Ein wichtiges Thema ist auch, wie Eltern bei einem Läusebefall reagieren sollten, denn auch Kuscheltiere müssen dann unter Quarantäne. Ist das Plüschtierchen schon fast ein Keinohrhase, klärt dich babys10 über die verschiedenen Reparaturmöglichkeiten auf. Wo du die tollen Kuscheltiere kaufen kannst, erfährst du am Ende dieser Seite.

Für die kreativen Mütter gibt es noch einen Abschnitt zu selbstgemachten Kuscheltieren. Egal ob stricken, häkeln oder nähen, deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und du kannst dich so richtig austoben.

Warum sind Kuscheltiere für Kinder wichtig

„Nicht ohne meinen Plüsch-Esel Emmi!“ – Jeder hat schon einmal diesen oder einen ähnlichen Satz von einem Kleinkind gehört. Denn die Sprösslinge suchen sich ein Stofftier ihrer Wahl aus, das sie Tag und Nacht begleitet. Diese sogenannten Übergangsobjekte stellen eine Verbindung zwischen der inneren und der äußeren Welt deines Würmchens dar.

Zum Einkaufen mit dem Kinderwagen ohne Plüsch-Esel Emmi? Keine Chance. Einschlafen ohne Plüsch-Esel Emmi? Undenkbar. In das Flugzeug steigen ohne Plüsch-Esel Emmi? Haha, da bist du aber falsch gewickelt. Ist Emmi eben nicht mehr aufzufinden, kannst du dich auf etwas gefasst machen und schon mal einen Suchtrupp organisieren.

Die Kuscheltier-Liebe

Denn dein Schatz benötigt eine besondere Verbindung zu einem anderen Objekt, welches ihn auf dem Weg in die Selbstständigkeit begleitet. Das Plüschtierchen ist einfach stets an der Seite deines Wonneproppen, um all das Erlebte aufzuarbeiten und zu bewältigen. Es zu verlieren, würde deinen kleinen Schatz ganz traurig machen. Deshalb ist es manchmal vielleicht gar keine schlechte Idee, das Lieblingsstofftier bereits als Ersatz parat zu haben, das im Notfall einspringen könnte.

Was bewirken Kuscheltiere

  • Das Kuscheltier dient als Kummerkasten: Es tröstet deinen Schatz, wenn er traurig ist und trägt dazu bei, Erlebnisse zu verarbeiten. Hat sich dein Kleines bspw. verletzt, wird es dem Plüschtier ganz genau erzählen, was passiert ist. Und Plüschi hat natürlich immer ein offenes Ohr!
  • Das Kuscheltier ist der beste Freund deines Lieblings: Nicht immer ist ein Spielkamerad in der Nähe, deshalb weist dein kleiner Racker dem Simba oder Hasbro Plüschtier eine bestimmte Rolle zu und spielt Handlungen sowie Gespräche aus dem Alltag nach. Zusätzlich werden das soziale Verhalten deines Kindes sowie seine Entwicklung geschult.
  • Das Kuscheltier hat eine Stellvertreterfunktion: Steht ein unangenehmer Arztbesuch an oder sind viele fremde Menschen in der Nähe, die deinem Spatz mal wieder in die Backe kneifen und ein lautes “Was bist du denn für ein süßer Zwerg” oder “Mein Gott, bist du aber groß geworden” hervorbringen, so hat dein Schatz immer sein liebes Kuscheltierchen an seiner Seite.
  • Kuscheltiere beschützen deine Prinzessin bzw. deinen Prinzen: Vor allem kleine Kinder haben oft Angst vor dem Dunkeln. Ist Plüsch-Esel Emmi mit im Babybettchen dabei und beschützt deinen Wurm, ist alles nur noch halb so wild und dein Wonneproppen fällt innerhalb weniger Sekunden ganz friedlich in den Schlaf.

Welche Kuscheltiere gibt es

Stofftiere werden in den verschiedensten Varianten, Formen und Farben angeboten: Von Kuscheltieren mit sogenannten Glubschis (auch besser bekannt als Glubschaugen) über Kuscheltiere in XXL bis hin zu personalisierten Plüschtieren, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und Marken wie Nici, Steiff und gehen ganz speziell auf die Bedürfnisse deines Babys ein. Im Folgenden stellt babys10 dir die beliebtesten Kuscheltiere für deinen Sprössling vor:
Haustiere

  • Der treue Berner Sennenhund aus der Carl Dick Collection ist immer an der Seite deines Krümmelmonsters und beschützt ihn.
  • Dein Sprössling wird sehr gut auf die süße Katzenmama aufpassen, die immer ihr Babykätzchen mit dabei hat.
  • Der Hoppel Hase von Steiff begleitet deinen Schatz ganz entspannt in das Lummerland.
  • In der Sendung mit der Maus erklären Maus, Elefant und Christoph mit dem grünen Pullover den Kindern die Welt. Hat deiner kleiner Schatz diese süße Maus als Kuscheltier, kann er ihr die Welt erklären und all seine Erlebnisse schildern.
  • Das Soulmates Pferd Diamond von Nici mit der hübschen Schleife im Pony steht für Liebe und Freiheit, die wilde Natur und alles, wovon dein kleines Mädchen noch so träumt.

Kuscheltiere aus dem Zoo

  • Das schielende Einhorn Theodor von Nici ist ein flauschiges Kuscheltier und Kissen in einem, so steht dem Nickerchen für unterwegs nichts mehr im Wege.
  • Das quicklebendige Äffchen Jocko von Steiff hält deinen Spatzen immer auf Trab.
  • Floppy, der Elefant von Steiff, hat immer eines seiner großen Elefantenöhrchen für all die Erlebnisse deines Lieblings offen.
  • Mit dem stets gut gelaunten Schäfchen von Sigikid lassen sich alle möglichen Abenteuer erleben.
  • Hat dein Zwerg Spaß am Kämmen? Denn die Mähne des Plüsch-Löwen von Heunec möchte jeden Tag neu gestylt werden.
  • Tigger aus dem Kinderfilm Winnie Pooh ist immer fröhlich und liebt es, herum zu tollen und deinen Spatz auf seine täglichen Entdeckungsreisen zu begleiten.
  • Flaps, der putzige Pinguin von Steiff, lädt zum Knuddeln und Liebhaben ein.
  • Der liebenswerte Wolfswelpe ist Schritt auf Tritt an der Seite deines Windelpupsers.
  • Der kleine kuschelige Bär Fynn von Steiff lädt deinen Racker zum Schmusen ein.
  • Bei der Eule Carletto mit den Glitzeraugen schmilzt jedes Baby dahin.
  • Deine Schlafmütze hat mal wieder keine Lust aufzustehen? Dann passt ja das Faultier Sloth ganz gut zu deinem Schatz :).

Ausgefallene Kuscheltiere zum Liebhaben

  • Rentier Sven aus flauschigem Plüsch von Simba möchte ganz besonders im Winter geknuddelt werden, denn selbst Sven friert ab und zu.
  • Die vier Monster „Hihi„, “Jipii”, „Oops“ und „Uih“ von Nici sind nicht nur ziemlich schräg, sondern auch unwiderstehlich cool und alles andere als gewöhnlich.
  • Keine Sorge, der Drache Ohnezahn beißt ganz sicher nicht. Ganz im Gegenteil, er ist sehr zutraulich und wartet auf seine Streicheleinheiten von deinem Würmchen.
  • Dein kleines Fleckengespenst wird seine Mahlzeiten nur noch neben Pikachu von den Pokemons verspeisen. Na dann, guten Appetit!
  • Odette Ostrich, die flauschige Straußendame von Jellycat, ist ein toller Hingucker und Schmusefreund.

Batteriebetriebene Funktions-Kuscheltiere

  • Der plüschige Minion Carl als Bee-Do Feuerwehrmann spricht, singt und lacht mit deinem Spatz gemeinsam, während sich seine Sirenen auf dem Kopf drehen und blinken.
  • Den knuddeligen Ohnezahn gibt es auch mit coolen Soundeffekten: Drückt dein Racker dem Drachen auf den Bauch, so antwortet Ohnezahn mit einem sanften Schnurren.
  • Für die ganz kleinen Mitbürger gibt es einen süßen Plüschhund von Mattel Fisher-Price, der durch lustige Sätze und Lieder auf sich aufmerksam macht.

Yoohoo-Kuscheltiere mit Glubschaugen

Spätestens seit dem Film “Madagaskar” sind Lemuren der Renner. Die sogenannten Yoohoo-Kuscheltiere sind bekannt für ihre niedlichen Glubschaugen. Dein Kleines wird dieses supersüße Stofftier keine Sekunde mehr aus den Augen lassen. Es gibt zahlreiche Tiercharaktere: Zippy, die Schildkröte, Ring Ring, der Panda Bär, Pammee, der Wüstenfuchs oder die Beanie Boos Giraffe mit den Glitzeraugen, die ebenfalls alle zu der “Glubschi”-Familie gehören.

Kuscheltiere Beasts von Sigikid

Es gibt Kuscheltiere, die so niedlich aussehen, dass man sie einfach liebhaben muss. Und dann gibt es da noch die “Beasts”-Reihe von Sigikid: Ein richtig schräger Haufen von zerrupften Hühnern, zickigen Ziegen und modelnden Moskitos, die nach Hollywood ausgewandert sind, um Karriere zu machen. Diese Kuscheltiere sind nicht nur etwas für deinen kleinen Fratz, sondern auch ein tolles Geschenk für Erwachsene. Ob für Groß oder Klein, mit einem Beasts-Kuscheltier landest du definitiv einen Oberknaller!

Personalisierte Kuscheltiere

Möchtest du deiner Freundin oder Bekannten ein ganz besonderes Geschenk zur Geburt machen? Dann hast du zahlreiche Möglichkeiten: Ein personalisiertes Kuscheltier mit einem Foto ist ein richtiger Hingucker oder ein süßes Plüschtier mit dem Namen des Säuglings zeigt, dass du dir wirklich Gedanken um ein tolles Geschenk gemacht hast. Möchtest du lieber selbst ein Kuscheltier gestalten, findest du am Ende des Artikels Näh- sowie Häkelanleitungen.

Was du bei einem Kuscheltier beachten solltest

Kuscheltiere aus Naturfasern sind immer eine sichere Wahl, auch wenn sie nicht immer so kuschelig weich und plüschig sind wie Kuscheltiere aus künstlichen Materialien. Jedoch sind nicht alle Plüschtiere aus Kunstfasern automatisch chemisch belastet. Interessiert dich dieses Thema, so kannst du dich auf den Websites der jeweiligen Hersteller informieren. Achte darauf, ob die vorgegebenen gesetzlichen Normen eingehalten sind bzw. ob sie eigene zusätzliche Kontrollen durchführen.

Wie Kuscheltiere waschen

Teddys Augen hängen nur noch an wenigen Fäden, ein Ohr ist halb zerfetzt und der komplette Körper ist so dreckig, dass man die eigentlichen Farben des Plüschtiers gar nicht mehr erkennen kann? Höchste Zeit, das Kuscheltierchen mal ordentlich zu baden!

Achte generell auf die jeweiligen Hinweise des Herstellers, in der Regel findest du ein Etikett mit den genauen Angaben. Stoffe aus Wolle, Alpaka, Kunstfaser-Plüsch und Mohair eignen sich nicht für die Waschmaschine! Überprüfe vor dem Waschgang, ob du lose Einzelteile oder die Batterien entfernt hast. Kuscheltierwunden wie Löcher oder offene Nähte solltest du vor dem Tauchgang unbedingt mit Nadel und Faden verschließen.

Packe das Kuscheltier in ein Wäschenetz und verwende ein mildes Wollwaschmittel, um das Material zu schonen. Der Woll- oder Schonwaschgang sind perfekt, auf den Schleudergang solltest du verzichten, damit Teddy nicht direkt nach seinem Bad verarztet werden muss. Verzichte nach dem Waschgang des Kuscheltiers ebenfalls auf den Trockner und lege es besser auf einen Wäscheständer. Mit einer Baby- oder Kleintierbürste kannst du die Mähne des Löwen oder das Fell des Äffchens wieder in Form bringen.

Wie oft Kuscheltiere waschen

Wasche – wenn möglich – das Plüschtier nicht zu oft. Denn je öfter du es reinigst, desto stärker sind die Abnutzungserscheinungen und das Plüschtierchen wird nicht sehr alt. Achte auch darauf, dass dein kleiner Schatz nichts von dem Tauchgang mitbekommt. Denn eventuell könnte die eine oder andere Träne fließen, wenn du versuchst das niedliche Plüschhäschen zu ertränken, obwohl du es nur ein bisschen reinigen willst 🙂 .

Wie lange Kuscheltiere einfrieren bei Läusen

Häufig fragen sich Eltern, was sie bei einem unangenehmen Läusebefall des Kindes tun können? Hat dein kleiner Zwerg Läuse, müssen Kleidung, Handtücher, Bettwäsche, aber auch alle Kuscheltiere gewissenhaft gereinigt werden. Entweder sollten sämtliche Gegenstände für mindestens zwei Tage eingefroren oder bei mindestens 60 Grad in der Waschmaschine gereinigt werden.

Wer repariert Kuscheltiere

In vielen Familien greifen Mama oder Oma zu Nadel und Faden und verarzten das Käthe Kruse Kuscheltier. Hast du jedoch zu wenig Zeit dafür oder bist nicht so richtig mit dem Nähen vertraut, kannst du Babys Lieblingsteddy auch zu einer Schneiderin oder zum Bärendoktor bringen.

Tolle Initiative: Teddybär-Krankenhaus

Ein tolles Highlight für deinen Sprössling ist ein Teddybär-Krankenhaus. Die kinderfreundliche Krankenhaussimulation ist für Kinder zwischen 3 und 8 Jahren ins Leben gerufen worden, um den Alltag im Krankenhaus hautnah zu erleben. Von der Aufnahme, über die Untersuchung bis hin zur Behandlung begleitet dein kleiner Zwerg sein liebstes Kuscheltier und lernt Verantwortung zu übernehmen.

Dein Schatz wird von den sogenannten Teddy Docs betreut, also Medizinstudenten, deren Ziel es ist, Kindern die Angst vor einem Arzt bzw. vor dem Krankenhaus zu nehmen. Gib einfach Teddy Docs bei Google ein und du findest viele Internetseiten und Adressen, wo dein Spatz das Kuscheltier hinbringen kann.

Wer nimmt gebrauchte Kuscheltiere & wo Kuscheltiere entsorgen

Wie wäre es, wenn dein kleiner Racker und du die alten Kuscheltiere für einen guten Zweck spenden würdet? Im Internet findest du zahlreiche Adressen von Organisationen, die Plüschtiere für Kinder sammeln. Auch Altkleider-Container schlucken gerne Kuscheltiere, die von speziellen Firmen sortiert werden, um anderen Kindern eine große Freude zu bereiten.

Du kannst dich auch im privaten Umkreis bspw. bei Freunden oder Nachbarn umhören, oft werden Spendenlieferungen in Länder wie Rumänien oder Sammelaktionen für Kinderheime in Deutschland organisiert.

Die drei tollsten Kuscheltiere im Test & Vergleich 2019/2020

Im babys10 Kuscheltier Test erfährst du, welche die besten und beliebtesten Plüschtiere im Jahr 2019/2020 bei Kindern sind. Egal für welches Alter und welches Geschlecht du ein Kuscheltier suchst, von unseren drei Top-Sellern entspricht bestimmt eines deinen bzw. den Vorstellungen deines Lieblings.

Hoppel Hase von Steiff

Der Hoppel Hase von Steiff ist ab ca. 30 € verfügbar und schärft mit den verschiedenen, perfekt aufeinander abgestimmten Baumwollmaterialien den Tastsinn deines Lieblings. Zudem ist das Plüschhäschen dank des Öko-Tex Standards 100 zart und weich zu Babys Haut. Hoppel Hase trägt einen blauen Overall mit niedlichem Halstuch, er wird garantiert ein ständiger Begleiter deines Schatzes sein.

Esel Pauli von Inware

Der Esel Pauli von Inware ist ab ca. 15 € online bestellbar und kann ab der Geburt deines Schatzes von ihm geknuddelt werden. Das Stofftierchen wird garantiert der beste Freund deines Wurmes zum Spielen, Einschlafen und Liebhaben sein. Esel Pauli gibt es auch noch vielen weiteren Ausführungen: Als Kuscheltier, Schmusetuch, Kuscheldecke, Spieluhr, Rassel oder auch Kinderwagenspirale. Bei diesem tollem Angebot findest du bestimmt das Richtige für deine Schlafmütze.

Teddybär Fynn von Steiff

Auf Platz drei schafft es der Teddybär Fynn von der Firma Steiff, den du auch ab ca. 15 € bei Amazon bestellen kannst. Der kuschelig weiche Bär im zauberhaften Design ist aus bester Qualität hergestellt und auch ein tolles Geschenk zur Geburt. Die Farbe ist wie auf dem Foto abgebildet und hat einen schönen Beigeton. Da der Teddy recht klein ist, eignet er sich perfekt für dein Neugeborenes.

Wo Kuscheltiere kaufen

Kuscheltiere gibt es in zahlreichen Kaufhäusern wie Karstadt oder Ikea, Supermärkten wie Penny oder Real, in Spielwarengeschäften wie Toys R Us und heutzutage sogar an der Tankstelle. Falls du mal einen Geburtstag oder Namenstag vergessen haben solltest, kannst du zur Not auch einmal dort vorbeischauen. Außerdem gibt es viele Online-Shops wie Babymarkt, Babyone, Amazon oder Babywalz, die ein unglaublich großes Sortiment an Kuscheltieren haben.

Kuscheltiere selber nähen

Natürlich kannst du auch ein Kuscheltier selber nähen, Schnittmuster findest du auf zahlreichen Internetseiten sowie auf der Plattform YouTube. In dem folgenden Video siehst du, wie du mit zwei Socken (!) als Grundmaterial einen Minion selber nähen kannst:

Gefällt dir ein gehäkeltes oder gestricktes Kuscheltier besser, so findest du ebenfalls viele Anleitungen im Internet. Hier erklärt dir bspw. Caroline, wie du ein richtig niedliches Einhorn selbst häkeln kannst.

Auch als Geschenk zur Geburt kannst du einen selbstgemachten Teddy verschenken oder ein im Handel gekauftes Plüschtier aufpeppen und umgestalten. Lasse deiner Fantasie einfach freien Lauf – es kommt garantiert ein tolles Einzelstück heraus :).

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Kuscheltiere, die für Ihr Baby geeignet sind

Kuscheltiere, die für Ihr Baby geeignet sind

Unsere Kuscheltiere sind bestens für Babys geeignet. Die Kuscheltiere aus dem Hause STEINER werden in aufwendiger Handarbeit in Deutschland gefertigt und erfüllen die Spielwaren-Sicherheitsnorm EN 71. Für unsere Stofftiere verwenden wir ausschließlich hochwertige Materialien und sind stolz darauf, dass unsere Produkte so robust und langlebig sind, dass sie von mehreren Generationen benutzt werden können.

Kuscheltiere, die BESTENS für ein Baby geeignet sind, sollten unter anderem:

1. Personalisierbar, d. h. mit Namen und Geburtsdatum bestickbar sein,
2. Bei allergiegefährdeten Babys ein möglichst geringeres Allergiepotential aufweisen,
3. Mit einer Spieluhr bestellbar sein, damit das Baby besser einschlafen kann,
4. Süß, niedlich und fröhlich aussehen, um beim Baby ausschließlich positive Gefühle hervorzurufen,
5. Nicht allzu groß sein, damit es im Bettchen nicht zu eng wird, wenn das Baby und das Kuscheltier zusammen schlafen gehen.

In dieser Kategorie haben wir unsere süßesten Kuscheltiere mit Namen, Kuscheltiere mit Musik sowie Bio Kuscheltiere zusammengefasst,
welche von der Größe her perfekt für Ihr Baby geeignet sind.

NEU bei uns:
★ Bio Babydecken mit Namen
★ Personalisierte Babygeschenke

Ausgewählte Kuscheltiere von babymarkt.de

Aufbauend auf unserem Sortiment und in Verbindung mit unseren Kundenbewertungen können wir folgende Kuscheltiere besonders empfehlen:

STEIFF Schlenkerteddy Charly 23 cm

Der Klassiker unter den Teddybären. Der Stoffbär ist bei Eltern, wie bei Kindern seit Generationen ein absoluter Liebling. Er kommt nie aus der Mode und macht es sich auch noch nach 20 Jahren in so manchem Bett gemütlich. Der STEIFF Charly ist aus kuscheligem Plüsch und bis 30° C für die Waschmaschine geeignet. Die Firma Steiff überzeugt seit über 100 Jahren mit Qualität. Überzeuge dich selbst davon und von dem Kuscheltier.

sigikid® Hase Patchwork Sweety

Der kunterbunte Hase von Sigikid ist aus Plüsch- und Baumwollmaterialien und somit optimal für deinen Liebling geeignet. Mit seinen 28 cm ist es Spielkamerad und Trostspender zugleich. Seine kuschelige und niedliche Art macht ihn zu einem ganz besonderen Kuscheltier und Kinder jeder Altersklasse schließen den Sigikid Hasen sofort ins Herz. Du kannst es bei 30° C waschen. So ist das Stofftier im Nu wieder bei seinem kleinen Freund. Fehlt eigentlich nur noch ein Name.

Sterntaler Schlaf-Gut-Figur Hund Hanno

Der Schlaf-Gut-Hund von Sterntaler ist aus Flauschstoff und Nicki und besitzt ein Geräuschmodul, das die Töne des Herzschlags im Mutterleib während der Schwangerschaft reproduziert. Die entspannten Farben sorgen für Harmonie im Kinderzimmer und machen ihn zu einem zeitlosen Wegbegleiter und Kuscheltier. Damit auch nach einer Erkältung der beste Freund deines Kindes wieder zurück ins Bett darf, kann er bei 40° C gewaschen werden.

Checkliste: Worauf muss ich beim Kauf von Kuscheltieren achten?

Material:

Weiche und flauschige Stoffe sorgen für Kuschel-Spaß

Qualität und Verarbeitung:

Hochwertige Stofftiere vermeiden traurige Kinderaugen, wenn der Lieblings-Teddybär ersetzt werden muss

Schadstofffrei:

Schütze die Gesundheit deines Kindes, indem du auf Gütesiegel achtest und einen Geruchstest machst

Verschluckbare Kleinteile:

Einige Artikel sind für Kinder unter drei Jahren nicht geeignet. Das liegt vor allem an Kleinteilen, die verschluckt werden könnten. Achte auf die Altersangaben
Dein Team von babymarkt.de

Kuscheltiere – Begleiter für Klein und Groß

Denken wir an unsere eigene Kindheit zurück, dann fällt uns bestimmt schnell das liebste Plüschtier aus den Kindertagen ein. Der „beste Freund“ durfte auf keiner Reise fehlen und war bei jedem Abenteuer dabei. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an kuschligen Begleitern online, eine schöne Auswahl davon finden Sie in unserem Online Shop.
Ein Stofftier ist für viele Kinder ein ganz besonderes Spielzeug, denn der Allrounder dient als Einschlafhilfe, Trostspender und Spielkamerad zugleich. Als Klassiker unter den plüschigen Gefährten sind vor allem kuschelige Teddybären gefragt. In unserem umfangreichen Sortiment finden Sie deshalb eine spezielle Auswahl dieser bärigen Kuscheltiere. Alle unsere Modelle wurden mit großer Sorgfalt verarbeitet und fühlen sich kuschelweich an. Liebevolle Details zeigen sich in den sorgfältig aufgestickten Gesichtern und naturgetreuen Abbildungen. Einige Tierchen tragen zudem niedliche Kleider, die mit schönen Mustern versehen sind. Neben den Klassikern finden Sie eine riesige Auswahl an anderen Tier- und Fantasiewesen in unserem Angebot.

Alle Kuscheltier-Kategorien entdecken

  • Teddys & Kuschelbären
  • Kuscheltier Eulen & Vögel
  • Kuscheltier Pferde, Esel & Kühe
  • Kuscheltier Schafe
  • Kuscheltier Einhörner
  • Kuscheltier Hunde
  • Kuscheltier Katzen
  • Kuscheltier Wichtel & Monster
  • Kuscheltier Hasen & Kaninchen
  • Kuscheltier Elefanten

Erstklassige Plüschtiere online kaufen

Die kleinen Stofffreunde sind seit je her beliebte Geschenke zur Geburt. Doch auch zum Geburtstag oder zu Weihnachten – zaubern Sie mit einem hochwertigen Kuscheltier vielen Kindern ein Lächeln ins Gesicht! Unser Online Shop bietet Ihnen die beliebtesten Kuscheltiermarken, die mit einer ausgezeichneten Qualität überzeugen und dabei durchaus erschwinglich sind. Steht ein geräumiges Doppelstockbett oder Etagenbett im Kinderzimmer, lassen sich die kleinen Begleiter dort unkompliziert zum Trösten und Spielen unterbringen.
Für die Allerkleinsten haben wir ganz besonders weiche Baby-Kuscheltiere in unserem Shop, die sich auch bestens als Geschenk zu Taufe oder zur Geburt eignen. Natürlich sind unsere Modelle aus sehr strapazierfähigen Materialien verarbeitet, sodass sie jederzeit von den Kleinen verwendet werden können. Samtig weiche Oberflächen animieren die kleinen Hände zudem zum Greifen, Fühlen und Tasten. Spielerisch können kleine Babys so ihr Fingerspitzengefühl und ihren Tastsinn trainieren. Die Stofftiere sind demnach nicht nur ein wunderbares Spielzeug, sondern auch pädagogisch wertvolle Produkte zur Unterstützung der Motorik.

Einfach einzigartig – personalisierbare Kuscheltiere

Einige Plüschtiere aus unserem Angebot können mit dem Namen des Kindes versehen werden. Einfach den Namen und das Geburtsdatum des Kindes bei den entsprechend gekennzeichneten Produkten angeben und schon haben Sie originelle Präsente, welche die Kleinen eine lange Zeit begleiten werden. Eine andere schöne Variante der kuscheligen Freunde ist ein Wärmekuscheltier, welches mit duftenden Körnern gefüllt ist und nach ein paar Minuten in der Mikrowelle oder dem Ofen, kuschelig warm wird.
Ob Sie sich für einen klassischen Teddybären, ein tolles Bio-Kuscheltier oder doch eine andere Variante entscheiden – die liebevoll designten Kuscheltiere nehmen bestimmt sofort einen großen Platz im Herzen Ihres Kindes ein.

Die Beziehung von Kindern zum Kuscheltier

Wie wichtig das Kuscheltier ist, wird erst deutlich, wenn es einmal nicht greifbar ist. Wurde der Begleiter des Kindes etwa vergessen, als es in den Urlaub ging oder beim Wochenendbesuch bei Freunden, kann sich das fatal auswirken. Die Reaktionen auf das Fehlen des Kuscheltiers zeigen deutlich, dass es eine sehr enge Beziehung zwischen Kind und Stofftier gibt. Michael Schnabel hat diese Beziehung unter die Lupe genommen.

Das Kuscheltier als Mutterersatz

Die Ablösung von der Mutter beginnt bei jedem Kind schon lange, bevor die Hormone durch die Pubertät durcheinander gewirbelt werden. Schon Säuglinge müssen früh im Leben mit ihrer ersten Krise zurechtkommen, wenn die Beziehung zur Mutter keine Dyade (also „Zweiheit“) mehr ist. Das Kuscheltier hilft nicht nur, die neue Beziehung zur Mutter erträglicher zu machen. Es ist darüber hinaus in den meisten Fällen das erste Wesen, zu dem das Kind von sich aus eigenständig eine neue Beziehung herstellt. Dabei spielt die Tatsache, dass diese faktisch nur einseitig ist, keine Rolle. Wichtig ist das Empfinden einer gemeinsamen Verbundenheit.

Helfer in allen Lebenslagen

Irgendwann verliert das Kuscheltier an Wert und Wichtigkeit. Doch bis es soweit ist, vergeht eine Menge Zeit. Zeit, in der es eine wichtige Funktion übernimmt. Der Pädagoge Schnabel nennt das Kuscheltier ein „Übergangsobjekt“, das in vielen Lebenssituationen eine wichtige Hilfe für das Kind ist. Das Schlafen im eigenen Bett, nachdem vorher immer bei den Eltern gekuschelt wurde, ist ebenso einschneidend wie der erste Gang in den Kindergarten. In solchen Momenten brauchen Kinder einen Verbündeten, jemanden, der all das Erlebte teilt und Kraft gibt. Dieser Helfer ist das Kuscheltier. Und es kann noch viel mehr. Feuerwehren haben, wenn es zu Einsätzen geht, fast immer Kuscheltiere dabei, in Krankenhäusern gehören sie ebenso selbstverständlich zum festen Repertoire des Personals. Der Grund: selbst ein fremdes Kuscheltier kann in extremen Momenten Trost spenden und helfen, einen Schock besser zu verarbeiten. Es wirkt einfach beruhigend. Doch es kann auch Opfer überschäumender Gefühle von Kindern werden.

Voll auf die Nuss!

Es ist nicht immer alles eitel Sonnenschein im Leben eines Kindes. Da gibt es Vieles zu verarbeiten und auszuhalten. Auf dem Weg durch das Leben gilt es, Lernprozesse erfolgreich zu gestalten, sich an Regeln zu halten und damit klarzukommen, dass nicht immer alles so läuft, wie ein Kind sich das wünscht. Auch wenn erste freundschaftliche Beziehungen zu anderen Kindern gebildet werden, sind diese naheliegender Weise an bestimmte Regeln gebunden. Das hat das zwischenmenschliche Leben nun einmal so an sich. Und es führt unweigerlich zuweilen zu Aggressionen und Wut. An Freunden oder der Familie können diese Gefühle jedoch nicht in vollem Umfang abreagiert werden. Deshalb kommt oft das Kuscheltier ins Spiel. Auf das stumme Wesen aus Stoff kann unkontrolliert eingeschlagen werden, es nimmt auch keinen bleibenden Schaden, wenn es einmal gegen die Wand gefeuert wird oder etwas mit einer Plastikschaufel auf die Nuss bekommt. Häufig reagieren Eltern auf solche Gefühlsausbrüche verunsichert oder befürchten, dass mit ihrem Kind „etwas nicht stimme“. Doch wenn man sich das Erwachsenenleben ansieht, gibt es eindeutige Parallelen. Erwachsene lassen negative Gefühle auch am ehesten dort heraus, wo sie sich sicher und vertraut fühlen. Wir neigen dazu, eher unsere Partner mit „unschönen“ Gefühlen zu konfrontieren als uns unbekannte Menschen. Es ist ein Zeichen der Verbundenheit. Zwischen Kindern und ihren Kuscheltieren ist es letztlich auch nicht anders.

Favorisierte Kuscheltiere

Der Pädagoge Michael Schnabel hat auch Erkenntnisse zu den Lieblings-Kuscheltieren zu bieten. Das sind in den meisten Fällen Teddybären. Zum einen liegt das daran, dass sie ein weiches Fell haben. Zum anderen werden Kinder von den Proportionen angesprochen. Kuscheltiere mit einem großen Kopf und großen Augen tragen zu einer gewissen Identifikation bei. Eine ähnlich starke Wirkung haben Teddybären übrigens auch auf Erwachsene. Mütterliche oder väterliche Gefühle spielen hier eine wichtige Rolle. Nebenbei bemerkt: Befragungen, die im Internet durchgeführt wurden, haben zu dem Ergebnis geführt, dass zwischen 70 und 80 Prozent der erwachsenen Frauen noch im Besitz eines Kuscheltieres sind. Die Männer geben sich zwar etwas rauer, trotzdem gaben eindrucksvolle 45 Prozent an, ein Kuscheltier ihr Eigen zu nennen.

Treue ist nicht so wichtig

Monogamie im übertragenen Sinne ist beim Kuscheltier nicht so entscheidend. Viele Kinder haben das ganze Zimmer voll mit Stofftieren und schlafen neben einer Vielzahl von Weggefährten ein. Trotzdem gibt es meist ein Kuscheltier, das besonders beliebt ist. Das muss aber nicht unbedingt sein, manchmal ist die Funktion wichtiger als das Kuscheltier selbst, es ist also austauschbar. Natürlich gibt es auch Kinder, die keine enge Beziehung zu Kuscheltieren aufbauen. Sie sind zwar in der Minderheit, doch Grund zur Sorge gibt es deswegen nicht. Das Bedürfnis nach Kuscheln haben Menschen immer, ob sie klein oder groß sind. Und solange dieses Bedürfnis befriedigt wird, ist alles in Ordnung. Mit Kuscheltier. Aber auch ohne den Freund aus Stoff.

Ein gutes Kuscheltier erkennt man nicht allein am Prüfsiegel

Ihr als Eltern könnt helfen, dass die erste selbst gewählte Beziehung eures Kindes eine gute Wahl wird – indem ihr nur schadstofffreie und qualitative Kuscheltiere ins Kinderzimmer lasst. Doch die zu finden, ist gar nicht leicht: Beim letzten Test der Stiftung Warentest fielen erschreckende 22 von 30 geprüften Stofftieren durch – darunter auch Tiere namhafter Hersteller.

Volker Senger ist Geschäftsführer von „Senger Tierpuppen“. Seit 30 Jahren verwenden er und seine Frau für ihre Tierpuppen ausschließlich natürliche Materialien. Ihr Hase hat den Test der Stiftung Warentest als einziges Stofftier mit der Note sehr gut (1,0) bestanden. Eltern rät er, beim Stofftier-Kauf auf die Material-Angaben zu achten: „Bei Tieren aus Polyester gilt: Je weicher, desto problematischer. Denn bei besonders kuscheligen Polyester-Tieren ist auf jeden Fall ein hohes Maß an Weichmachern im Spiel.“ Volker Senger empfiehlt, auf Naturmaterialien zurückzugreifen. Und sich nicht allein auf Gütesiegel zu verlassen: „Die Erfüllung der CE-Norm reicht für ein bedenkenloses Spielzeug nicht aus“, erklärt er, „denn diese Norm erlaubt noch immer ein gewisses Maß an Schadstoffen.“ Natürlich sind nicht alle Tiere aus künstlichen Fasern automatisch schlecht. Doch für Eltern ist es im Laden nicht ersichtlich, ob (und wie) die Fasern chemisch aufbereitet wurden.

Warum Kuscheltiere für Kinder so wichtig sind

Bild: Der Klassiker unter den Lieblings-Kuscheltieren: Der Teddybär.
Bildquelle: Luca Santilli – 129902426 / .com

Jedes Kind (und so mancher Erwachsene) schwört auf sein Kuscheltier. Ist es doch Seelentröster, Einschlafhilfe und bester Kumpel zugleich. Dabei ist es völlig egal, ob dem geliebten Stofftier ein Auge fehlt, das Fell zerzaust oder bereits ein Ohr abgerissen ist. Dennoch ist und bleibt das labberige Ding das Lieblingstier. Manchmal ein Leben lang.

Stofftiere rauben Eltern manchmal den letzten Nerv. Denn wehe, es ist einmal verschwunden. Dann gibt es beim Besitzer oder der Besitzerin meist Tränen. Das Kinderzimmer quillt vor Kuscheltieren über, aber es muss genau dieses eine sein, das jetzt sofort her muss. Warum ist das so? Psychologen bezeichnen diese Kuscheltiere als Übergangsobjekte. Diese stellen eine Verbindung zwischen der Kinderwelt und der tatsächlichen Welt dar.

„Emotional hoch besetzt“

Diese Stofftiere sind emotional hoch besetzt, sagt die Pädagogin Dr. Maya Götz. Sie hat mit einer Kollegin im Auftrag der Stiftung „Chancen für Kinder durch Spielen“ eine Studie durchgeführt, die ganz klar beweist: Ohne Stofftier geht es nicht. Eltern wurden nach den Lieblings-Kuscheltieren ihrer Kinder befragt. Nur ein Viertel sagte, dass das Kind kein Lieblings-Stofftier habe. Der Rest gab an, dass die Liebe zum knuddeligen Begleiter oft sogar ein Leben lang halte, denn mehr als die Hälfte der Erwachsenen besaßen ihren Beschützer aus Kindertagen heute noch.

Infografik: Kuscheltiere stehen nach wie vor hoch im Kurs bei den Kleinsten.
Quelle: Eigene Darstellung

Ohne Kuscheltier geht’s einfach nicht

Auch Entwicklungspsychologen sind sich einig: Kuscheltiere oder Lieblingskissen gehören einfach dazu. Die Experten von tinyfoxes.de betonen aber auch, dass sich Eltern keine Gedanken machen müssen, wenn kein Interesse an einem Kuscheltier besteht. Achten sollte man in diesem Fall aber darauf, ob das Kind eine anderweitige Beziehung eingeht, etwa zu einem Schnuller.

Häufigster Begleiter: Der Teddybär

Bis zum Ende des dritten Lebensjahres unterscheiden sich die Kuscheltiere bei Jungs und Mädchen kaum. In der Regel ist es ein Teddybär, der als Lieblingskuscheltier ausgewählt wird. Danach bleibt der Teddy zwar weiterhin hoch im Kurs, aber es können weitere Begleiter hinzukommen:

  • Bei Mädchen ist es meist eine Babypuppe. Vor allem dann, wenn sich Nachwuchs in der Familie ankündigt.
  • Jungs dagegen wählen, neben dem Teddy, einen Hund, Hase, Eisbär oder eine Katze.

Fantasiefiguren oder Barbie-Puppen kommen eher bei besser verdienenden Familien oder Familien mit höherem Bildungsabschluss vor.

Schnuffelhase, Bärli und Co. – Was, wenn das Kuscheltier mal weg ist?

Das Stofftier ist ein wichtiger Begleiter für ein Kind. Umso schlimmer ist es, wenn es einmal weg ist. Wenn also klar ist, welches Stofftier der allerliebste Liebling Ihres Kindes ist, sorgen Sie für Ersatz. Kaufen Sie ein weiteres Exemplar und verstauen Sie es an einem sicheren Ort. Denn wenn Hasi oder Petzi erst einmal beim Spazierengehen aus dem Kinderwagen gefallen und spurlos verschwunden ist, ist das Drama groß. Zwar wird es trotzdem Tränen geben, wenn das Original nicht mehr da ist, aber nach ein paar Tagen haben sich Kinder in der Regel an den Ersatz gewöhnt.

Welche Rolle spielen Kuscheltiere?

Das Lieblings-Kuscheltier nimmt eine ganze Menge an Aufgaben wahr: So ist es heute ein Einschlafhelfer, morgen ein Tröster und übermorgen vielleicht Unterstützer bei Herausforderungen.

Einschlafhelfer

Tröster

Unterstützer

Kaum wegzudenken: Mindestens ein Kuscheltier liegt wohl abends beim zu Bett gehen in jedem Kinderbett. Es begleitet beim Abschied vom Tag zum Übergang in die Nacht.

Ein Kuscheltier beruhigt kleine Nerven nach einer Verletzung, bei Krankheit oder wenn es dem Kind sonst irgendwie schlecht geht. Auch bei Übermüdung oder Streitereien mit den Geschwistern ist das Stofftier da.

Beim allmählich herannahenden Abnabeln von den Eltern ist das Stofftier ein wichtiger Begleiter. Auch vor zum Beispiel sportlichen Herausforderungen ist das Kuscheltier eine gute Motivationshilfe.

Tabelle: Die verschiedenen Rollen des Kuscheltieres.

Alles in allem ist es gut und richtig, wenn Kinder einen Lieblingsbegleiter haben. Diese Bindung verliert sich fast nie. Sie sind nicht der oder die Einzige, die bis heute noch das Lieblingskuscheltier aus Kindheitstagen zuhause hat.

Baby Kuscheltiere

Baby Kuscheltiere & Plüschtiere

Wie der Name bereits verrät – sie sind kuschelig und weich. Sie können trösten und ein Gefühl von Geborgenheit und Wärme geben. Kuscheltiere haben viele Funktionen und sind tolle Einschlafhilfen, Spielgefährten und eben auch Seelentröster. Außerdem sind sie eine schöne Dekoration in jedem Kinderzimmer und im Babyzimmer. Jedenfalls steht fest: Alle Kinder lieben Kuscheltiere und besitzen meistens auch einige davon. Meistens geben sie ihnen Namen und verleihen ihnen auch Wesenseigenschaften. Der Schmusefreund wird damit sicherlich zum wichtigsten Babyspielzeug.
Wenn man sich an die eigene Kindheit erinnert, fällt einem sehr schnell das Lieblingskuscheltier ein. Man hat den besten Kumpel überall mitgenommen, jedesAbenteuer und jede Reise erlebte der Kuschelfreund mit.

schöne Geschenkidee

Kuscheltiere sind sehr beliebte Geschenke, nicht nur zur Geburt, zur Taufe und zum Geburtstag des Babys, sondern auch zu Weihnachten oder als Mitbringsel aus dem Ausland. Das Babyspielzeug zaubern ein Lächeln ins Gesicht der Kleinen und animieren sie zum Greifen, Drücken, Tasten und Fühlen.
Ganz egal ob der klassische Teddybär, ein Hase, ein Hund, ein Elefant oder ein Affe,ob groß oder klein – der kuschelige Freund kann viele Formen, Farben und Gesichter haben. Für die kleinsten sind die besonders flauschigen Tiere sehr schön, aber auch gehäkelte oder gestrickte Kuscheltiere werden sehr gerne von Babys angenommen.

Sicherheit & schadstoffgeprüft

Wichtig dabei ist, dass das Material keine schädlichen Stoffe enthält und höchste Standards in der Qualität der verwendeten Materialien erfüllt. Eine sichere Verarbeitung ist ebenfalls wichtig, sodass keine Verletzungsgefahr besteht. Achten Sie deswegen stets darauf, dass ein Spielzeug robust verarbeitet ist und keine Bestandteile leicht abgerissen werden können.
In unserem Sortiment finden Sie viele schöne Kuscheltiere, einige von ihnen sind handgemacht.

Das Plüschtier als bester Freund

Kuscheltiere sind für Babys und Kleinkinder so viel mehr, als ein schmusiges „etwas“. Der kleine Begleiter ist Freund, Beschützer, und Einschlafhilfe. Mit ihm teilt ihr Baby erste Erfahrungen. Es wird in bestimmten Lebensphasen die „wichtigsten Person“ und mit ihm ist so vieles im Leben leichter und schöner. Der erste kuschelige Freund spendet Trost, gibt Mut und ermutigt. Er ist ein Spielgefährte, Blitzableiter und Streitpartner.
Wir alle kennen die Problem, falls das erste Kuscheltiere unauffindbar oder verloren ist. Die Trauer und der Verlust sind gross. Aber die Schmusetiere sind auch hübsch anzusehen und zusammen mit Ihrem Baby ist es einfach niedlich zu schauen, wie sich die Beiden aneinanderschmiegen und gemeinsame Träume im Schlaf haben. Das erste Kuscheltier wird ihr Kind viele, viele Jahre lang begleiten. Mit ihm sind viele Erinnerungen verbunden. Die schönen genauso, wie die weniger schönen. Das Kuscheltier nimmt also einen wichtigen Platz ein.
Das Kuscheltier sollte im besten Falle weich und anschmiegsam sein. Keine harten Teile oder „Anhängsel“ haben und Ihnen einfach nur gefallen. Es wird sehr schnell einen Namen bekommen und überall dabei sein (wollen). Ihm wird durch ihr Kind die selbe Aufmerksamkeit zuteil, wie es der beste Freund eben verdient. Und es wird viele Strapazen über sich ergehen lassen müssen. Bei Wind und Wetter auf dem Spielplatz, auf Reisen und auch zu Hause.

Unser Tipp:

Wenn Sie sich für ein Lieblingskuscheltier entschieden haben, dann kaufen Sie direkt ein, zwei mehr, damit Sie im falle des Verlustes immer einen Ersatz haben. Und damit es nicht auffällt, dass dann plötzlich der neue Freund sauber blitzt und ohne Schrammen daher kommt, erzählen sie ihrem Kind, dass sie es zum Frisör, oder in den Erholungsurlaub schicken oder geschickt haben.
Alle unsere Kuscheltiere entsprechen in punkto Sicherheit und Schadstoffen sämtlichen europäischen Normen und Anforderungen. Unsere Marken sind gross, international bekannt und auf ihrem Gebiet Spezialisten. Dazu gehören beispielsweise die Schmusetiere von Tartine et Chioclat, Dimple oder auch Happy Horse. Und übrigens: Ein Kuscheltier ist ein perfektes Geschenk zu fast jedem Anlass. Zu vielen Tieren gibt es dann auch passsende Spieluhren, Rasseln und Schmusetücher.

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