Kürbiskerne hokkaido rösten

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Kürbiskerne rösten: So einfach geht’s – in Pfanne oder Backofen

Wenn Sie einen Kürbis verarbeiten, sollten Sie die ausgeschabten Kerne nicht wegwerfen. Sie lassen sich lecker rösten und als Topping für den Salat, im Müsli, als kleine Knabberei zwischendurch, als Dekoration auf Suppen oder beim Brotbacken verwenden.

Kürbis ist ein vielseitiges Gemüse. Nicht nur das Fruchtfleisch ist essbar, bei manchen Sorten, wie zum Beispiel dem Hokkaidokürbis, eignet sich auch die Schale zum Verzehr. Aber auch Kürbiskerne sind mit der richtigen Zubereitung ein echter Leckerbissen und zudem sehr gesund. Es gibt zwei Varianten, wie Sie Kürbiskerne selbst rösten können.

Vorbereitung: Kürbiskerne vom Fruchtfleisch lösen

Frische Kürbiskerne: Es ist nicht ganz leicht, die Kerne vom Fruchtfleisch zu trennen. (Quelle: Westend61/imago images)

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Wollen Sie Kürbiskerne rösten, müssen Sie sie zunächst vom faserigen Fruchtfleisch lösen. Halbieren Sie dafür den Kürbis und holen Sie die Kürbiskerne mit einem Esslöffel oder einem Eisportionierer aus dem Inneren heraus. Trennen Sie nun die Kerne von den Fruchtfleischfäden, indem Sie sie in einem Sieb unter fließendem Wasser halten. Rubbeln Sie die Kerne danach mit einem Geschirrtuch ab oder legen Sie sie auf etwas Küchenpapier und lassen sie mehrere Stunden trocknen.

Die Kerne einzeln vom Fruchtfleisch zu trennen, kann allerdings sehr mühsam sein. Aber es gibt einen Trick: Geben Sie die Kerne mit dem faserigen Fruchtfleisch in eine Schüssel mit leicht gesalzenem Wasser und lassen Sie das Ganze über Nacht stehen. Dadurch lösen sich die Kerne vollständig aus den Fasern und nehmen durch das Salz außerdem Geschmack an. Gießen Sie das Wasser am nächsten Tag ab und lassen Sie die Kerne vollständig trocknen. Das kann einige Stunden dauern.

Kürbiskerne in der Pfanne rösten

Kürbiskerne in der Pfanne: Rösten Sie nicht zu viele Kerne auf einmal, denn sonst können sie leicht anbrennen. (Quelle: bhofack2/Getty Images)

Möchten Sie Kürbiskerne in der Pfanne rösten, benötigen Sie folgende Zutaten:

  • Kürbiskerne
  • 1 bis 2 Teelöffel Olivenöl
  • nach Belieben Gewürze wie Pfeffer, Salz, Chili oder Zucker

Zubereitung:

1. Erhitzen Sie das Olivenöl in einer Pfanne.
2. Geben Sie die Kürbiskerne dazu und rösten Sie sie unter ständigem Rühren an bis sie leicht gebräunt sind. In der Regel genügen hierzu bereits fünf bis zehn Minuten.
3. Salzen und pfeffern Sie die Kerne nun – wer möchte kann verschiedene Geschmacksrichtungen ausprobieren: Chili, brauner Zucker, Knoblauch, Paprikapulver oder Kräuter – hier sind den persönlichen Vorlieben und der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Kürbiskerne mit Schale essen?

Kürbissuppe: Geröstete Kürbiskerne können Sie beispielsweise als Dekoration auf Suppen verwenden. (Quelle: Alexandra Iakovleva/Getty Images)

Die Schale der Kürbiskerne ist essbar und muss vor dem Verzehr nicht entfernt werden. Sie ist aber eher hart, weswegen viele die Kerne lieber schälen. Ähnlich wie Sonnenblumenkerne werden die Kürbiskerne dabei einzeln aufgeknackt.

Tipp: Wenn Sie die Schale schon vor dem Rösten entfernen möchten, rollen Sie mit einem Nudelholz über die getrockneten Kerne, bis sie leicht aufplatzen. Kochen Sie die Kerne nun für circa 30 Minuten. Dabei steigen die Schalen an die Oberfläche und die Kerne sinken zu Boden. Waschen Sie die Kerne nun in einem Sieb, befreien restliche Kerne eventuell von der Schale und trocknen Sie sie.

Kürbiskerne im Backofen rösten

Kürbiskerne im Backofen: Zum Würzen können Sie zum Beispiel Pfeffer, Salz, Chili, Knoblauch, Curry, Rosmarin, Chili, Zimt oder Zucker verwenden. (Quelle: JennaWagner/Getty Images)

Möchten Sie Kürbiskerne im Backofen rösten, benötigen Sie folgende Zutaten:

  • Kürbiskerne
  • 1 bis 2 Teelöffel Olivenöl
  • nach Belieben Gewürze wie Pfeffer, Salz, Chili, Knoblauch, Curry, Rosmarin, Chili, Zimt oder Zucker

Zubereitung:

1. Vermengen Sie die Kürbiskerne in einer Schüssel mit dem Öl und nach Belieben mit einem Gewürz Ihrer Wahl.
2. Verteilen Sie die Kerne danach möglichst weitläufig auf einem Backblech.
3. Rösten Sie die Kerne bei 180 bis 200 Grad für circa 20 bis 25 Minuten. Wichtig: Zwischendurch immer mal wieder wenden, damit sie nicht anbrennen.
4. Lassen Sie die Kerne danach auskühlen.

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Die Kerne werden am besten kühl und trocken in einer gut schließenden Dose gelagert. So sind Sie mehrere Monate haltbar.

Kürbiskerne aus dem Kürbis herausnehmen

Wenn Sie den Hokkaido verarbeiten möchten, schneiden Sie ihn zunächst in der Mitte durch und lösen mit einem Löffel die inneren Fasern und die Kerne heraus. Nun heißt es mit etwas Geduld die Kerne aus den Fasern heraus suchen. Waschen Sie die Kerne solange, bis kein Kürbisfleisch mehr an ihnen haftet. Breiten Sie die Kerne auf einem Küchentuch aus und rubbeln sie trocken.

Kürbiskerne rösten

Bereiten Sie nun den Backofen vor und stellen eine Temperatur von 180 Grad ein.

  1. Legen Sie ein Backblech mit Backpapier aus.
  2. Verteilen Sie die Kürbiskerne großzügig auf dem Blech. Die Kerne sollten nicht übereinander liegen.
  3. Rösten Sie die Kerne für etwa 25 Minuten. Während der Zeit einmal wenden.
  4. Eine pikante Variante erhalten Sie, wenn Sie die Kerne vor dem Rösten würzen, zum Beispiel mit Oregano, Thymian, Chili, Paprika, Salz und Pfeffer. Probieren Sie einmal geröstete Kürbiskerne mit Zucker und Zimt.

Das Rösten in der Pfanne funktioniert ähnlich wie im Backofen, geht nur etwas schneller. Erhitzen Sie eine schwere Pfanne ohne Öl und geben die Kerne hinzu. Rösten Sie diese bis sie gut gebräunt sind. Geben Sie die Kerne in eine Schüssel und mischen sie mit Gewürzen nach Ihrem Wunsch.

Warum sind Kürbiskerne so gesund?

Kürbiskerne enthalten die Vitamine A, B, C und E, sowie Eisen, Kalzium, Magnesium, Selen und Zink. Sie enthalten außerdem
Serotonin, das Glückshormon, das uns an dunklen Wintertagen bei Laune hält.
Andere Stoffe wiederum wirken sich erwiesenermaßen günstig auf die Harn produzierenden und ausscheidenden Organe bei Mann und Frau aus.

Leckere Ideen mit Kürbiskernen

Geröstete Kürbiskerne können noch warm mit verschiedensten Gewürzen aufgepeppt werden. Lecker sind sie auch, wenn
sie mit 2 TL Worcestershiresauce, einer kleinen gepressten Knoblauchzehe, 2 EL Olivenöl und etwas Salz mariniert und dann geröstet werden.

In der Pfanne können Sie die Kerne auch mit etwas Öl und 2 EL Zucker karamellisieren und anschließend mit etwas Zimt oder Ingwer mischen. Richten Sie sich einfach nach Ihren Vorlieben oder denen Ihrer Gäste und probieren verschiedene Varianten aus.
Wenn Sie möchten, können Sie auch größere Mengen an gerösteten Kernen herstellen. Die Kürbiskerne halten sich luftdicht verpackt mehrere Wochen frisch.

Text: Gartenjournal.net Artikelbild: ZacRogers/

Kürbiskerne rösten: So einfach funktioniert’s

Kürbiskerne rösten: Im Backofen

  1. Zunächst müsst ihr den Kürbis aushöhlen, dies funktioniert am besten mit einem Löffel oder einem Eisportionierer. Dann legt ihr die Kerne über Nacht in Salzwasser ein, damit sie sich vom Fruchtfleisch lösen und den Salzgeschmack annehmen.
  2. Im nächsten Schritt gießt ihr das Wasser ab und lasst die Kürbiskerne einige Stunden im Sieb trocknen oder legt sie auf einem Küchenhandtuch aus.
  3. Danach solltet ihr sie in einer Schüssel mit Olivenöl und Salz vermengen. Wer experimentierfreudig ist, kann die Kerne auch mit Paprika, Pfeffer, Knoblauch oder Curry würzen. Süße Geschmacksrichtungen wie Zimt, Zucker oder Muskat sind ebenfalls möglich – dies könnt ihr ganz nach eurem Geschmack entscheiden.
  4. Nun legt ihr die Kerne nebeneinander auf ein Blech mit Backpapier und röstet sie etwa 20 Minuten lang bei 160 Grad im Ofen. Vergesst nicht, sie einige Male zu wenden, damit sie gleichmäßig garen und nicht zu trocken werden. Geröstete Kürbiskerne könnt ihr entweder als Snack knabbern oder eure Kürbissuppe damit garnieren.

Kürbiskerne rösten: In der Pfanne

Natürlich können die Kerne auch in der Pfanne geröstet werden. Wichtig dabei ist, dass ihr eine beschichtete Pfanne verwendet, in der die Kürbiskerne nicht so leicht anbrennen. Schwenkt sie regelmäßig und rührt die Kerne ab und zu mit einem Pfannenwender um, dann sind sie innerhalb weniger Minuten geröstet.

Kürbiskerne schälen – ist das notwendig?

Generell kann man die Kerne auch problemlos mit der Schale essen. Einigen gefällt der holzige Geschmack allerdings nicht so gut, deshalb bevorzugen sie es, die Kürbiskerne vor dem Rösten zu schälen. Dies ist eine recht mühselige Aufgabe, doch wir haben zwei Tricks, mit denen das Schälen schneller funktioniert:

  • Bratet die Kerne kurz in Pfanne an, dann sind sie nicht so glitschig. Nun schneidet ihr sie an der dicksten Stelle mit einer Schere an und brecht sie mit dem Daumennagel auseinander.
  • Alternativ könnt ihr mit einem Nudelholz über die Schale drüber walzen, sodass die Kerne leicht aufplatzen. Wenn ihr sie anschließend kocht, weicht die Schale auf und lässt sich ganz leicht entfernen.

Sind Kürbiskerne gesund?

Geröstete Kürbiskerne sind nicht nur unglaublich lecker, sondern zählen auch zu den gesunden Snacks. Neben Eisen und Zink sind sie reich an Vitaminen, Magnesium und Proteinen – viel zu schade, um sie nur als Abfallprodukt vom Hokkaido-Kürbis zu sehen. Die enthaltenen Stoffe sorgen beispielsweise für ein verbessertes Hautbild und können häufige Beschwerden während der Menopause, wie Kopfschmerzen, Hitzewallungen und erhöhten Blutdruck, vermindern.

Weitere leckere Kürbis-Rezepte sind beispielsweise unser Kürbiskuchen, unser Kürbispüree, die Kürbissuppe mit Ingwer oder unser gefüllter Kürbis. Außerdem erklären wir euch, wie ihr einen Kürbis im Ofen zubereiten könnt und was ihr beim Kürbis einfrieren beachten solltet.

Kürbiskerne rösten – einfach und lecker

Kürbiskerne sind geröstet ein leckerer Snack. Sie sind daher viel zu schade für den Müll. Hier zeigen wir dir, wie du frische Kürbiskerne rösten und lange haltbar machen kannst.

Geröstete Kürbiskerne: Ein gesunder Snack für Zwischendurch

Die Kürbiskerne können auch verwendet werden: sie lassen sich rösten. (Foto: CCO / / Couleur)

Kürbiskerne sind reich an ungesättigten Omega-6-Fettsäuren. Deswegen wird aus ihnen auch Kürbiskernöl gewonnen. Zudem enthalten sie viele weitere wichtige Nährstoffe wie:

  • Vitamin E
  • Kalium
  • Magnesium
  • Eisen
  • und Zink.

In der Naturheilkunde werden Kürbiskerne wegen ihrer entzündungshemmenden Wirkung und als Zinklieferant empfohlen. Sie stärken das Immunsystem und sollen bei Menopausenbeschwerden und Diabetes helfen.

Die Kürbiskerne, die du beim Kochen von Kürbis-Rezepten oder beim Kürbis schnitzen übrig behältst, sind also viel zu schade für den Kompost. Röste sie doch lieber!

Kürbis-Rezepte:

  • Kürbissuppe
  • Kürbisriscurry
  • Kürbiskuchen
  • Kürbisquiche
  • Kürbisbrot
  • Kürbismarmelade
  • Kürbis im Ofen

Vorbereitung: Kürbiskerne vom Fruchtfleisch lösen

Die Kerne vom Fruchtfleisch lösen und anschließend trocknen. (Foto: Utopia)

Bevor du die Kürbiskerne rösten kannst, musst du sie vom faserigen Fruchtfleisch lösen.

  1. Entferne dafür zunächst grob das Fruchtfleisch.
  2. Wasche die übrigen Fasern mit Hilfe eines Sieb ab.
  3. Einzelne Fasern kannst du mit den Händen, mit einer Gemüsebürste oder einer sauberen Spülbürste abschrubben. Tipp: Die Fasern lassen sich einfacher lösen, wenn du die Kerne einen Tag lang in Wasser einweichen lässt.
  4. Danach müssen die Kürbiskerne trocknen. Breite sie dazu einfach auf einem Küchenhandtuch an einem warmen Ort für einen Tag aus.

Wenn sie getrocknet sind, kannst du sie weiterverarbeiten.

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Geröstete Kürbiskerne sind hervorragende Snacks für zwischendurch (Foto: CCO / / april197707180)

Die Kürbiskerne können nun mitsamt Schale in der Pfanne oder im Backofen geröstet werden.

Diese Zutaten brauchst du für geröstete Kürbiskerne:

  • Kürbiskerne (trocken und ohne Fasern)
  • 1-2 TL Bio-Olivenöl
  • je nach Geschmack: 1-2 TL Meersalz, Knoblauchpulver, Zimt und Zucker oder Honig (hier sind der Experimentierfreude keine Grenzen gesetzt)
  1. Mische die Kerne mit dem Olivenöl und den Gewürzen. Du kannst sie nun in der Pfanne rösten.
  2. Gib so viel Olivenöl in eine Pfanne, bis der Boden bedeckt ist.
  3. Füge etwa einen bis zwei Esslöffel Salz hinzu.
  4. Dann gibst du die Kürbiskerne hinzu. Gib nicht zu viele Kerne auf einmal in die Pfanne, weil sie sonst anbrennen könnten.
  5. Schließe die Pfanne mit dem Deckel und stelle sie bei hoher Hitze auf den Herd.
  6. Die hellen Schalen ploppen nach kurzer Zeit auf, sodass du an den dunklen Kern kommst.
  7. Wenn die meisten Schalen aufgeplatzt sind, nimm die Pfanne vom Herd.

Fertig ist dein gesunder Snack! Luftdicht in Schraubgläsern aufbewahrt hält er sich für mehrere Monate.

  1. Breite die Kerne auf einem Backblech aus.
  2. Röste sie für 5 bis 15 Minuten bei 160°C mit Umluft.
  3. Wende und mische die Kürbiskerne spätestens nach 5 Minuten, sodass sie von beiden Seiten geröstet werden.

Doch Vorsicht: Wie alle Kerne neigen auch Kürbiskerne dazu, plötzlich anzubrennen. Prüfe also lieber häufiger, ob die Kerne schon fertig sind. Auch der Honig (bei süßen Kürbiskernen) brennt schnell an.

Viele Rezepte empfehlen, den Backofen vorzuheizen. Dabei wird jedoch oft viel Energie verschwendet bei geringer Zeitersparnis. Lasse die Kürbiskerne einfach ein paar Minuten länger im Ofen und nutze auch die Restwärme.

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Kann man die Schale der Kürbiskerne mitessen?

Die Schale der Kürbiskerne ist nicht giftig und könnte theoretisch mitgegessen werden. Allerdings ist sie hart und holzig. Beim Knabbern und Snacken ist das nicht schlimm, denn du kannst sie mit etwas Übung mit den Zähnen anknacken und den Kern aussaugen. Falls du deine Kerne zum Backen verwenden möchtest, kannst du sie vor dem Rösten schälen:

  1. Verteile dazu die faserfreien und getrockneten Kerne auf einer geraden Fläche.
  2. Rolle mit dem Nudelholz darüber, sodass die Kerne anknacken, jedoch nicht ganz platt sind.
  3. Koche sie für ca. 30 Minuten in Wasser. Die Kerne sinken nun langsam zum Boden, während die Schalen oben bleiben.
  4. Schöpfe die Schalen ab und spüle die Kerne in einem Sieb ab.
  5. Drücke die restlichen Kerne mit der Hand aus der abgekühlten Schale.

Sie sind dann fertig und du kannst mit ihnen backen.

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Welche Kürbissorte nehmen?

Die Kerne des Ölkürbis eignen sich besonders gut (Foto: CCO / / KleeKarl)

Du kannst die Kürbiskerne jeder essbaren Kürbissorte verwenden. Gut geeignet sind Kürbisse mit größeren Kernen wie Hokkaido, Muskatkürbis oder der gelbe bzw. rote Zentner.

Vor allem die Kerne des Ölkürbis sind gut geeignet. Die Kerne dieser speziellen Kürbisart sind nicht verholzt und besonders dick. Deswegen können sie direkt ohne Schälen gegessen werden. Das Fruchtfleisch des Ölkürbis ist essbar, jedoch fasrig und sehr mild im Geschmack. Deswegen eignet er sich nicht, um Suppe daraus zu machen. Ein leckeres Beilagengemüse, geschnitten oder geraspelt und gut gewürzt, lässt sich aus ihm aber zubereiten.

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Kürbiskerne rösten – Schritt 1:

Kürbiskerne in eine beschichtete Pfanne geben. Wichtig: Sie rösten die Kerne ganz ohne Fett, denn wie alle Nüsse und Samen sind Kürbiskerne von Natur aus fettreich.

Kürbiskerne rösten – Schritt 2:

Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen und die Kürbiskerne unter Rühren rösten. Verwenden einen Kochlöffel oder Pfannenwender und halte die Kerne in Bewegung, damit sie gleichmäßig rösten und nicht anbrennen.

Kürbiskerne rösten – Schritt 3:

Kürbiskerne herausnehmen, sobald sie anfangen zu duften und leicht gebräunt sind. Das dauert nur 3-4 Minuten, sobald die Pfanne heiß ist. Achtung: Es genügt nicht, nur den Herd auszuschalten. Nehme die Kerne auf jeden Fall gleich heraus, denn die in der Pfanne gespeicherte Hitze kann die Kürbiskerne noch anbrennen lassen.

Was mache ich mit frischen Kürbiskernen?

Wir verwenden für diese Anleitung bereits getrocknete Kürbiskerne, die du im Supermarkt kaufen kannst. Wenn du die Kürbiskerne selbst aus einem Kürbis herausgelöst hast, müssen sie vor dem Rösten trocknen.

Wie kann ich die gerösteten Kürbiskerne noch verfeinern?

Für eine schnelle und gesunde Knabberei gibst du zum Schluss noch etwas Meersalz und Paprikapulver mit in die Pfanne. Gut unterrühren, dann die Kürbiskerne herausnehmen und abkühlen lassen. Oder du lässt die heißen Kürbiskerne mit etwas Zimt-Zucker karamellisieren. Mmmmh!

Wozu schmecken geröstete Kürbiskerne?

Zur Kürbissuppe gehören geröstete Kürbiskerne einfach dazu, aber du kannst die knusprigen Kerne auch über Salate streuen, Kartoffelpüree damit verfeinern oder die Kerne für selbstgemachte Müsliriegel verwenden.

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  • Kürbis
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Kürbiskerne rösten: Anleitung, Infos und Tricks

  • Nachdem Sie die Kerne mit einem Löffel aus dem Kürbis genommen haben, geben Sie sie in ein engmaschiges Sieb.
  • Unter laufendem Wasser spülen sie die Kerne gut ab und entfernen das eventuell noch an den Kürbiskernen klebende Fruchtfleisch.
  • Anschließend legen Sie die Kürbiskerne auf ein Baumwollhandtuch und lassen die Kerne erst einmal trocknen, ehe Sie sie weiter verarbeiten.
  • Danach verrühren Sie die Kerne mit etwas Salz in einer Schüssel. Wie viel Salz Sie nehmen ist letztendlich Geschmackssache. Anhaltspunkt: Nehmen Sie etwa zwei Teelöffel Salz für einen durchschnittlich großen Kürbis.
  • Je nachdem wie viele Kerne Sie haben, rösten Sie die Kürbiskerne entweder in der Pfanne oder im Ofen. Das Rösten der Kerne dauert in der Pfanne rund zehn Minuten. Ob Sie dazu ein wenig Öl in die Pfanne geben, ist ebenfalls eine Geschmacksfrage, auf jeden Fall sollten Sie die Kürbiskerne regelmäßig wenden, damit Sie nicht anbrennen.
  • Rösten Sie die Kürbiskerne im Backofen, verteilen Sie die Kerne gut auf dem Backblech. Bei Umluft stellen Sie den Ofen auf 180 Grad ein, ohne Umluft entscheiden Sie sich für 200 Grad.
  • Nach etwa zehn Minuten, wenn die Kürbiskerne eine leicht bräunliche Farbe angenommen haben, wenden Sie sie und bräunen sie auch von der anderen Seite leicht an.
  • Tipp: Natürlich können Sie die Kürbiskerne auch noch mit anderen Gewürzen wie beispielsweise Pfeffer, Paprika oder Kräuter verfeinern. Bevorzugen Sie eine süße Variante, versuchen Sie es mal mit Honig oder braunem Zucker.

Kürbiskerne bei Prostataleiden

Fettsäuren

Zur Ölgewinnung werden die Kerne getrocknet, gemahlen, geröstet und dann bei Temperaturen von 60°C gepresst. Der Ölgehalt der Kerne liegt bei etwa 50%. Hauptsächlich findet man darin Palmitinsäure, Stearinsäure, Ölsäure und Linolsäure. Die Zusammensetzung ist ähnlich dem Maiskeim- oder Sonnenblumenöl. Besonders die Linolsäure ist ernährungsphysiologisch von großer Bedeutung, da sie vom Körper nicht selbst gebildet werden kann.

Vitamine

Das Öl ist reich an Vitamin E, das auf Grund seiner antioxidativen Wirkung besonders wertvoll ist. Neben Vitamin E findet man auch Vitamine des B-Komplexes. (B1, B2, B6) sowie C, A und D.

Carotinoide

Die dunkelgrüne Farbe des Kürbiskernöls geht auf Carotinoide und Porphyrine zurück, die v.a. den Schutz der Haut vor Sonneneinstrahlung und negativen Umwelteinflüssen unterstützen.

Phytosterole

Phytosterole sind so genannte Pflanzensteroide, die man hauptsächlich in Pflanzenölen findet. Obwohl ihre cholesterin senkende Wirkung bewiesen ist, kann über ihren Wirkmechanismus noch wenig gesagt werden. Eine effektive Hemmung erfolgt nur dann, wenn Phytosterole gleichzeitig mit dem Cholesterin aufgenommen werden. Daneben erfolgt eine Verringerung der negativ wirkenden Blutlipide (LDL), was zur Senkung des Risikos für koronare Herzerkrankungen beiträgt. Den Phytosterolen wird auf Grund ihrer Ähnlichkeit mit Testosteron eine Wirksamkeit in der Therapie der Prostatavergrößerung zugeschrieben.

Kürbiskerne – Ein proteinreicher Snack

Grüne Kürbiskerne – Natürliches Heilmittel für Blase und Prostata

Die grünen Kürbiskerne, die es überall zu kaufen gibt, sind die Samen des (Steirischen) Ölkürbisses (Cucurbita pepo). Aus ihnen wird auch das Kürbiskernöl gepresst. Die Kerne müssen nicht geschält werden, da sie aufgrund einer vor etwa einem Jahrhundert erfolgten Mutation schalenlos sind.

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Grüne Kürbiskerne schmecken sehr würzig, so dass ihr Verzehr – ob als Lebensmittel oder Heilmittel – ein echter Genuss ist. Und da die Kürbiskerne traditionelle Heilmittel bei Blasen- und Protastaleiden sind, ist in diesem Falle die Medizin keineswegs bitter, sondern sehr sehr lecker.

Kürbiskerne enthalten eine grosse Vielfalt an antioxidativ wirksamen Pflanzenstoffen, die für einen Grossteil der typischen Kürbiskernwirkungen verantwortlich sind. Dazu gehören:

Kürbiskerne schützen vor Unfruchtbarkeit durch Chemotherapie

Der aufgeführte Cocktail an Pflanzenstoffen ist so stark, dass er sogar – gemeinsam mit Ingwerextrakt – den Körper vor negativen Auswirkungen mancher Medikamente schützen kann, die bei der Chemotherapie eingesetzt werden.

Das Mittel Cyclophosphamid (CP) beispielsweise ist dafür bekannt, Patienten unfruchtbar zu machen. Bei Männern sterben während dieser Therapie sehr viele Spermien ab und die verbleibenden verlieren an Beweglichkeit. Gibt man jedoch einen Mix aus Kürbiskern- und Ingwerextrakt, dann bessert sich sehr schnell wieder die Spermienqualität und -vitalität.

Kürbiskerne und das Kürbiskernöl

Die Kürbiskerne sind ein hochwertiger Lieferant für essentielle Fettsäuren. Das Öl in den Kürbiskernen besteht zu 80 % aus ungesättigten Fettsäuren. Davon sind etwa 35 % einfach ungesättigte Fettsäuren (Ölsäure) und 45 % mehrfach ungesättigte Fettsäuren (Linolsäure, eine Omega-6-Fettsäure).

Gerade im Öl der Kürbiskerne stecken die Phytosterole, die sich so günstig auf die Prostata und den genetisch bedingten (androgenetischen) Haarausfall auswirken.

Für beide Problematiken sei das DHT (Dihydrotestosteron) verantwortlich, heisst es. Denn je höher der DHT-Serumwert, umso mehr vergrössert sich die Prostata und umso schneller fallen die Haare aus.

Phytosterole aber hemmen die Aktivität der sog. 5-alpha-Reduktase, ein Enzym, das normalerweise Testosteron in DHT (Dihydrotestosteron) verwandelt, also den DHT-Spiegel erhöht. Wird das Enzym gehemmt, sinkt der DHT-Spiegel, die Prostata kann sich erholen und der Haarausfall wird gestoppt.

Kürbiskerne helfen bei gutartiger Prostatavergrösserung

Kürbiskerne können daher einer gutartigen Prostatavergrösserung (BPH = Benigne Prostatahyperplasie) vorbeugen oder eine bestehende BPH deutlich lindern – wie verschiedene klinische Studien inzwischen belegen.

Bei einer BPH ist die Prostata vergrössert, was dann zu Schwierigkeiten beim Harnlassen (Harnstottern), zu häufigem Harndrang (auch in der Nacht) und zu wiederholten Harnwegsinfektionen führen kann.

Im Jahr 2009 zeigten koreanische Forscher in einer randomisierten, doppelblinden und placebokontrollierten Studie, wie positiv sich das Öl der Kürbiskerne auf die Prostata auswirkt. Knapp 50 Patienten mit BPH wurden über ein Jahr lang beobachtet. Auf dem International Prostate Symptom Score (IPSS) hatten die Patienten zunächst mehr als 8 Punkte.

Beim IPSS handelt es sich um eine Liste mit Symptomen, denen man je nach Ausprägung 0 bis 5 Punkte geben kann. Sobald jemand mehr als insgesamt 7 Punkte auf dem IPSS hat, gilt die BPH als so bedenklich, dass man mit einer Therapie beginnt.

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Die Teilnehmer erhielten nun

  • entweder ein Placebo (Gruppe A),
  • Kürbiskernöl (320 mg pro Tag – Gruppe B),
  • Sägepalmöl (320 mg pro Tag – Gruppe C) oder
  • Kürbiskernöl kombiniert mit Sägepalmöl (je 320 mg pro Tag – Gruppe D).

Zwar konnte man keine Verkleinerung der Prostata feststellen, doch sank in den Gruppen B, C und D die Punktezahl auf dem IPSS schon nach drei Monaten. Die Lebensqualität stieg merklich in allen drei Gruppen nach spätestens sechs Monaten, nicht aber in der Placebogruppe. In Gruppe D sank ferner der PSA-Wert – ein Wert, der nicht nur gutartige Prostatabeschwerden anzeigt, sondern auch Prostatakrebs.

Im Juni 2011 schrieben Forscher in Urologia Internationalis, dass Kürbiskerne in einer Menge von 15 Prozent der täglichen Kalorienmenge nach 28 Tagen die Prostata verkleinern konnten. Der Verzehr der Kürbiskerne konnte auch in dieser Untersuchung den PSA-Wert senken.

Ganz aktuell ist die Studie aus dem Jahr 2016, die an der Kurpark Klinik im deutschen Bad Nauheim durchgeführt wurde. Über 1.400 Männer mit BPH nahmen teil und nahmen entweder zweimal täglich 5 g Kürbiskerne zu sich, zweimal täglich Kapseln mit je 500 mg Kürbiskernextrakt oder ein Placebopräparat.

Nach 12 Monaten zeigte sich, dass der Kürbiskernextrakt keine besondere Wirkung hatte. In der Gruppe aber, die täglich einfach nur Kürbiskerne gegessen hatte, ging es den Teilnehmern sehr viel besser als in der Placebogruppe.

Ältere Studien zur Heilkraft von Kürbiskernen bzw. des Kürbiskernöls hatten wir hier bereits vorgestellt: Kürbis – Das Vitalstoffwunder

Kürbiskerne bei Reizblase

Auch bei der sog. Reizblase (überaktive Blase) mit häufigem Harndrang können die Kürbiskerne eingesetzt werden. Besonders Frauen leiden unter diesem Problem, das meist zwischen dem dritten bis fünften Lebensjahrzehnt beginnt.

Im Jahr 2014 stellte sich in einer Studie heraus, dass die Einnahme von 10 g Kürbiskernöl pro Tag nach 12 Wochen bereits zu einer deutlichen Besserung der Reizblase führen kann.

Kürbiskerne gegen Haarausfall

Wie oben schon erklärt, soll es auch beim genetisch bedingten Haarausfall das Dihydrotestosteron (DHT) sein, das für den Haarausfall verantwortlich ist. Da das Öl der Kürbiskerne den DHT-Spiegel senken, wird empfohlen, zur unterstützenden Behandlung des Haarausfalls dreimal täglich einen Teelöffel kaltgepresstes Kürbiskernöl einzunehmen oder dreimal täglich eine kleine Handvoll Kürbiskerne zu essen.

In einer randomisierten placebokontrollierten Studie aus dem Jahr 2014 – die wir hier näher vorgestellt hatten – zeigte sich, dass die Einnahme von Kürbiskernöl zu einer 40prozentigen Zunahme der Haarfülle führen konnte.

Bei genetisch bedingtem Haarausfall könnte man also täglich einen Löffel Kürbiskernöl einnehmen oder einfach den täglichen Salat mit einem Kürbiskernöldressing zubereiten.

Neben dem heilsamen Öl, steckt in den Kürbiskernen überdies ein äusserst hochwertiges Protein: das Kürbiskernprotein.

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Kürbiskerne liefern hochwertige Proteine

Mit einem kleinen Snack Kürbiskerne (30 g) nehmen Sie bereits 8 Gramm Protein zu sich. Das ist für eine 70-Kilo-Person bereits 15 Prozent des Proteinbedarfs.

Kürbiskerne liefern in Sachen Eiweiss jedoch nicht nur Quantität, sondern auch Qualität. Denn das Kürbiskernprotein ist von aussergewöhnlich hoher biologischer Wertigkeit, die bei 137 liegen soll. Zum Vergleich: Die biologische Wertigkeit vom Hühnerei liegt bei 100. Jene von Rindfleisch bei 92 und die biologische Wertigkeit von Käse bei 85.

Die biologische Wertigkeit eines Proteins ist umso höher, je ähnlicher das jeweilige Protein dem menschlichen Protein ist, je ähnlicher also die Aminosäuremengen und die Mischverhältnisse der enthaltenen Aminosäuren sind.

Das Protein der Kürbiskerne liefert ausserdem sehr viel Lysin, eine Aminosäure, die in vielen Getreidesorten nur sparsam enthalten ist. Kürbiskerne können daher hervorragend das Getreideprotein ergänzen – z. B. in Form eines Kürbiskernbrotes.

Auch die Aminosäure Tryptophan ist in den Kürbiskernen überreichlich enthalten, was eine echte Ausnahme darstellt, denn auch viele proteinreichen tierischen Lebensmittel liefern nicht so viel Tryptophan wie die Kürbiskerne.

Kürbiskerne erhöhen Serotoninspiegel

Ganze 360 mg Tryptophan sitzen in 100 Gramm Kürbiskernen. Selbst Fleisch mit seinem Proteinreichtum liefert nicht so viel Tryptophan. Aus Tryptophan wird im Organismus Serotonin hergestellt. Dieser Botenstoff ist für unsere Stimmungslage zuständig, so dass zu niedrige Serotoninspiegel depressiv machen können.

Nachts entsteht aus Serotonin das Hormon Melatonin. Es wird auch Schlafhormon genannt und sorgt dafür, dass wir am Abend müde werden, uns entspannen und die Nacht mit einem erholsamen Schlaf verbringen. Verfügt der Organismus über zu wenig Serotonin, wird es natürlich auch mit der Melatoninproduktion schwierig und der Schlaf lässt auf sich warten.

Eine umfassende Versorgung mit Tryptophan ist daher eine wichtige Voraussetzung für sowohl ausgeglichene Stimmung als auch guten Schlaf. Kürbiskerne können hier erstaunlich hilfreich sein, z. B. wenn man wenige Stunden vor dem Schlafengehen einige Kürbiskerne gemeinsam mit leicht verdaulichen Kohlenhydraten isst (z. B. einem kleinen Stück Obst).

Im Fachmagazin Nutritional Neuroscience wurde 2005 eine entsprechende Studie veröffentlicht, die gezeigt hatte, dass Kürbiskerne – zusammen mit einer Kohlenhydratquelle verzehrt – genauso gut schlaffördernd wirkten wie ein pharmazeutisches Schlafmittel auf Tryptophanbasis.

Dieselben Forscher stellten zwei Jahre später fest, dass Kürbiskerne – wiederum zusammen mit Kohlenhydraten gegessen (in der Studie mit reiner Glucose) – sogar bei Menschen mit sozialer Angststörung eingesetzt werden können und die Angst deutlich minderten. Die Wissenschaftler schlossen mit den Worten:

„Tryptophan aus einer Proteinquelle wie z. B. Kürbiskerne stellt kombiniert mit einem hochglykämischen Kohlenhydrat ein potentielles angstlösendes Mittel für jene dar, die an einer Sozialphobie leiden.“

Kürbiskernprotein: Gut für die Leber

Das Kürbiskernprotein hat noch weitere Vorteile parat: Es kann sich ausserordentlich vorteilhaft auf die Lebergesundheit auswirkt.

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Im April 2005 wurde dazu eine Studie im Fachjournal Phytotherapy Research veröffentlicht. Darin zeigte sich, dass der Verzehr von Kürbiskernprotein Leberwerte verbessern kann, die infolge einer Vergiftung erhöht waren.

Im November 2006 schrieben Forscher ebenfalls in Phytotherapy Research, dass das Protein der Kürbiskerne den Spiegel der antioxidativen Enzyme erhöht, die antioxidative Kapazität verbessert und oxidativen Stress verhindert.

Kürbiskerne und ihre Mineralstoffe

Interessant ist ferner der Mineralstoffgehalt der Kürbiskerne. Die grünen Samen sind die reinsten Mineralstoff“tabletten“, das heisst, wenn Sie regelmässig genügend Kürbiskerne essen, ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass Sie sehr gut mit jenen vier Mineralstoffen versorgt sein werden, die sich in besonders hohen Mengen in den Kürbiskernen finden: Magnesium, Zink, Kupfer und Eisen. So deckt eine Portion Kürbiskerne (30 g) bereits:

  • 15 Prozent des Zinkbedarfs (30 g enthalten 2,3 mg Zink)
  • 20 – 30 Prozent des Eisenbedarfs (30 g enthalten 4 mg Eisen)
  • 30 Prozent des Magnesiumbedarfs (30 g enthalten 130 mg Magnesium)
  • 30 Prozent des Kupferbedarfs (30 g enthalten 500 µg Kupfer)

Kürbiskerne reduzieren Brustkrebs-Risiko

In den Kürbiskernen befinden sich u. a. Phytoöstrogene (Lignane), die das Brustkrebsrisiko bei Frauen senken können – so eine Studie vom Mai 2012 im Journal Nutrition and Cancer.

Die Forscher überprüften die Ernährung von über 9.000 Frauen und stellten fest, dass jene, die reichlich phytoöstrogenreiche Lebensmittel assen, viel seltener an Brustkrebs erkrankten. Zu den Phytoöstrogenreichen Lebensmitteln gehören neben den Kürbiskernen auch Sonnenblumenkerne, Leinsamen und Sojaprodukte.

Kürbiskerne vertreiben Parasiten

Kürbiskerne sind aus der Volksheilkunde überdies bekannt dafür, den Darm zu reinigen – und zwar bei Mensch und Tier, so dass manche Tierhalter ihren Pferden und Hunden regelmässig fein gemahlene Kürbiskerne ins Futter mischen, um Darmparasiten vorzubeugen.

Kürbiskerne wirken bei Wurmbefall jedoch nicht nur präventiv, sondern auch direkt therapeutisch. In einer Studie aus 2012 (Acta Tropica) fanden Forscher heraus, dass Kürbiskerne gemeinsam mit der Betelnuss bei 79 Prozent der Teilnehmer eine Bandwurminfektion beenden konnten und zur Ausscheidung des Bandwurms führten. Innerhalb von zwei Stunden waren die Patienten ausserdem frei von allen anderen Wurmarten, mit denen sie infiziert waren.

Nahmen Patienten allein die Kürbiskerne ein, dann konnten immerhin 75 Prozent der Teilnehmer ihre Bandwürmer ausscheiden. Bis alle Würmer ausgeschieden waren, dauerte es 14 Stunden.

Die Studie wurde durchgeführt, weil eines der beiden wirksamsten pharmazeutischen Mittel gegen Bandwürmer zu epileptischen Anfällen führen kann und das andere in vielen parasitengefährdeten Regionen nicht verfügbar ist, so dass man auf der Suche nach verträglichen und überall leicht erhältlichen, aber gleichzeitig auch wirklich wirksamen Alternativen war.

Besonders für Kinder sind Kürbiskerne als Anti-Parasitenmittel interessant. Denn Kinder infizieren sich gerne mit Madenwürmern – und Kürbiskerne schmecken lecker, so dass diese problemlos präventiv genascht werden können.

Kürbiskerne: Wie am besten essen?

Kürbiskerne können direkt aus der Hand geknabbert werden. Sie passen ausserdem wunderbar in Brot- und Brötchenteige oder auf salziges Gebäck. Kürbiskerne können auch über Salate und Gemüse gestreut werden, wie z. B. bei diesem Salat:Bunter Gartensalat

Das Kürbiskernprotein kann hingegen als Pulver gekauft werden und auch in Shakes gemixt oder in Suppen und Saucen gerührt werden.

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Das Kürbiskernöl sollte nicht erhitzt werden. Es schmeckt herrlich zu Rohkost, Dressings, Dips, Pesto und Brotaufstrichen. Ein wunderbares Rezept für Kräuter-Gnocchi finden Sie hier: Kürbis-Gnocchi in Mandelsauce

Der hohe Ölgehalt der Kürbiskerne führt dazu, dass die Kerne ranzig werden können, wenn man sie zu lange aufbewahrt. Lagern Sie die Kürbiskerne in jedem Fall an einem dunklen, trockenen und kühlen Platz und nicht länger als drei bis vier Monate.

Das schöne am Herbst ist, dass es jetzt wieder Kürbisse jeder Form und Größe gibt. Nicht nur, dass man Kürbissuppe, Kürbispommes und Kürbismus machen kann, aber es gibt auch wieder geröstete Kürbiskerne.

Inhaltsstoffe der Kürbiskerne

Kürbiskerne haben eine Menge zu bieten. Sie sind reich an Provitamin A, Vitamin B, C und E, Eisen, Kalzium, Magnesium, Selen und Zink. Es kommt aber noch viel besser, denn sie enthalten außerdem:

  • das Glückshormon Serotonin
  • Phytosterole wie Sitosterin und Delta7 Sterole. Phytosterole hemmen die Aktivität der 5-alpha-Reduktase, eines Enzyms, das normalerweise Testosteron in DHT (Dihydrotestosteron) umwandelt, also den DHT-Spiegel erhöht. Wird das Enzym gehemmt, sinkt der DHT-Spiegel. Durch diese Wirkung kann eine Prostatavergrößerung reduziert und Haarausfall bei Männern gestoppt werden
  • L-Arginin, eine Aminosäure, die durchblutungsfördernd wirkt und als Potenzmittel Einsatz findet
  • Phenolglycoside, welche durch Stärkung der Beckenbodenmuskulatur die Entleerung der Blase unterstützen, sodass eine Restharnbildung verhindert wird, die zu einer Blasenentzündung führen kann.
  • Linolsäure erhält die Elastizität der Haut.

Anwendungsgebiete für Kürbiskerne

  • Prostataerkrankungen wie die benigne Prostatahyperplasie (eine gutartige Vergrößerung der Prostata)
  • Blasenschwäche und Reizblase
  • Gelenkentzündungen (Kürbiskerne haben eine entzündungshemmende Wirkung)
  • Haarausfall
  • Nierenerkrankungen wie Entzündungen und Nierensteine. Kürbiskerne wirken auch harntreibend und entwässernd.
  • Unreine Haut
  • Darmparasiten.

Klingt doch gut, oder?

Also, das nächste Mal, wenn es wieder Kürbis gibt, die Kerne nicht einfach wegschmeißen, sondern weiter verarbeiten. Die Kerne aus dem Kürbis herauslösen und in eine Schüssel mit Salzwasser geben. Am besten lässt man sie über Nacht stehen, dann kann man am nächsten Tag das verbliebene Fruchtfleisch ganz einfach entfernen.

Zubereitung

  1. Die Kerne vom Fruchtfleisch befreien und trocken tupfen.
  2. Kerne mit 1 EL Ghee (Butter oder Kokosöl) in eine Schüssel geben und – am besten mit den Händen – gut vermischen
  3. Jetzt ist Kreativität gefragt. Welchen Geschmack sollen die Kürbiskerne bekommen? Ich finde Salz mit Knoblauch sehr lecker. Aber wie wäre es mit Salz und Essig oder Paprika oder Zimt und Vanille oder Kümmel oder, oder, oder.
  4. Je nach Menge die Kerne auf einem Backblech oder einfach auf einem Teller in einer Lage ausbreiten.
  5. Im Ofen bei kleinster Einstellung (ich habe einen Gasherd und stelle ihn demnach auf Stufe 1) 25 – 30 Minuten rösten. Einfach öfter mal reingucken, damit nichts anbrennt.
  6. Hmmmm

Kürbiskerne selbst rösten und würzen | Grundrezept | unendlich viele Geschmacksrichtungen

Mein Grundrezept | Kürbiskerne selbst rösten

Nachdem du jetzt mit meiner Express-Methode deine Kürbiskerne in 5 Minuten putzen kannst, zeige ich dir heute, wie du super leckere Kürbiskerne selbst röstest. Das geht ziemlich einfach, aber das extra Tolle an der Sache ist, du kannst unglaublich viele Aromen und Geschmacksrichtungen auf die Kerne zaubern.

Eine Sache will ich euch erklären. Es gibt geschälte und ungeschälte Kürbiskerne. Die geschälten sind die grünen Kerne, die ungeschälten sind die mit Hülle. Im Laden zu kaufen gibt es die grünen ohne Hülle. Meines Wissens nach gibt es nur eine Kürbissorte, die keine Schale hat. Das ist der Steirische Ölkürbis. Bei den anderen Kürbissorten hat der Kern eine Schale. Du könntest jetzt hergehen und die Kerne nach dem Waschen und Rösten von der Schale befreien. Das müsstest du mit jedem einzelnen Kern machen. Hast Du schon einmal Pistazien geschält? Das ist Sträflingsarbeit oder? Kürbiskerne sind weitaus aufwändiger zu schälen, zumal es gar nicht bei alle geht. Man benötigt nämlich einen Kürbis von circa 4 Kilo damit auch die Kürbiskerne groß genug sind. Das sind Kerne eines 4 Kilo schweren Bananenkürbis, diese könnte man schälen. Ein Kern ist circa 2 cm groß:

Ist euch schon einmal aufgefallen, dass Hokkaido- und Butternut-Kürbisse recht zarte Kernchen haben? Teils lassen sich die Kürbiskerne da gar nicht schälen.

Also, wer die Kürbiskerne schälen mag (keiner oder?) geht her:

  • kauft einen Kürbis ab circa 3,5 Kilo
  • löst die Kerne aus
  • putzt sie
  • röstet oder kocht sie (in Salzwasser)
  • schält die Kürbiskerne (Das dauert pro Kern 30 Sekunden, ist extrem aufwändig und man schneidet sich gerne in den Finger dabei.)
  • röstet sie erneut mit Gewürzen
  • Klingt nicht nach Spaß oder? Ist auch kein Spaß! Ist Knechterei und es lassen sich leider auch nicht alle schälen. Aber das muss ja jeder selbst wissen.

Alle anderen essen sie wie ich auch mit Schale *zwinker*. Die Schale der Kürbiskerne ist essbar. Das sind gute Ballaststoffe und sie super für die Darmgesundheit. Mit etwas Öl geröstet werden sie knackig und kross.

Oft wird empfohlen, die Kürbiskerne zunächst in Salzwasser zu kochen. Ich selbst mache es nicht. Ich halte das nicht für nötig. Verarbeitet werden die Kürbiskerne bei mir direkt nach dem Putzen und ich gebe sie etwas länger in den Backofen. Ach ja genau, ich röste die Kürbiskerne nicht in der Pfanne sondern im Backofen. Das spart jede Menge Öl und das ist mir wichtig.

Welches Aroma, Gewürze, herzhaft oder süß du wählst ist ganz dir und deiner Kreativität überlassen. Du kannst sie auch nur mit einem schönen Öl und ein wenig Salz (oder auch keins) rösten. Wenn Du es süß und salzig zugleich magst, gibst du beides dazu. Ich mag ja sowas auch gerne. Der Zucker karamellisiert dann im Ofen so schön und dann knuspern sie und haben Crunch. Lecker sind auch Curry- oder andere Gewürzmischungen. Auf dem Foto habe ich meine mit einer Curry-Kokos-Mischung gewürzt. In der Anleitung unten gebe ich einige Vorschläge für die Mischungen.

Kürbiskerne selbst rösten ist so eine super Sache! Du bastelst Dir deinen gesunden Snack einfach zu Hause.

Einmal geröstet, halten sich die Kürbiskerne in einem sauberen Glas mit Verschluss wochenlang. Werden sie aber gar nicht! Die knackigen leckeren Kernchen sind im Nu verspeist. 🙂

Hokkaido zum Anknabbern: Frische Kürbiskerne rösten

Kann man die Kerne des Hokkaido-Kürbis essen? Ja – und sie sind eine leckere Alternative zu Chips und Salzstangen! Ich hab’s ausprobiert und verrate euch hier das Rezept.

Schmecken am besten frisch geröstet: Kürbiskerne vom Hokkaido.

Gemeinsames Kochen am Samstagabend: Es gibt mal wieder Kürbis vom Blech. Und wie so oft denke ich, während ich das Innere aus dem Hokkaido schabe: Eigentlich wirft man die Hälfte vom Kürbis weg. Ist doch totale Verschwendung.

Kann man die Kerne vom Hokkaido denn nicht auch essen?

Ja, lese ich später im Internet. Allerdings gehen die Meinungen über die Genießbarkeit ziemlich auseinander. Dass sie giftig sein sollen, hab ich nirgendwo entdeckt. Optimale Vorraussetzungen also, einen Versuch zu wagen. 😉

Geröstet! Mit Schale!

Im Netz gibt es ein paar Rezepte zur Zubereitung von Kürbiskernen. Viele sind es nicht, vor allem auf den deutschsprachigen Seiten. Die Rezepte auf bekannten Koch-Portalen kommen auch nur durchschnittlich weg.

Aber so leicht lass ich mich unterkriegen. Und in der Tat: In englischsprachigen Foren sieht es schon ganz anders aus. Offensichtlich sind geröstete Kürbiskerne in Großbritannien und vor allem den USA verbreitet – und auch die Experimentierfreude der Köche dort ist größer.

Leicht gebräunt und aufgepoppt: Fertig ist der kürbiskernige Knabberspaß. 🙂

Prinzipiell werden Kürbiskerne geröstet und mit Schale gegessen – und so hab ich es dann auch gemacht.

Mein Fazit: Kürbiskerne schmecken am besten frisch aus dem Ofen. Wenn die Schale zu dick ist, ist das „Mundgefühl“ ein bisschen holzig. Wer aber geröstete Sojabohnen mag, wird auch die Kürbiskerne lieben! 🙂

Rezept: Frische Hokkaido-Kürbiskerne rösten

Man nehme:

Frische Kürbiskerne, zum Beispiel Hokkaido

Olivenöl

Salz

So geht’s:

Die Kerne des Hokkaido-Kürbis – fast ohne Fruchtfleisch. 😉

Die Hokkaido-Kerne vom Fruchtfleisch befreien. Ich habe sie dafür zunächst grob gereinigt, danach noch mal über Nacht in Wasser eingelegt. Wenn ihr das Wasser salzt, nehmen die Kerne bereits jetzt Geschmack an. Wollt ihr eine andere Geschmacksrichtung (siehe unten) ausprobieren, solltet ihr allerdings auf das Salz verzichten.

Nach zwölf Stunden Einweichen die Kürbiskerne absieben, noch mal abwaschen und gut abtrocknen beziehungsweise auf einem Küchentuch trocknen lassen.

Die Kerne in eine Schale füllen, Olivenöl dazugeben und so lange durchmengen, bis die Kerne gut eingeölt sind. Falls ihr die Kerne nicht in Salzwasser eingelegt habt, jetzt eine Prise Salz dazugeben und noch einmal durchmischen.

Fürs Rösten gibt es zwei Möglichkeiten: Pfanne oder Backofen. Ich habe mich für die Backofen-Variante entschieden. Dafür die Kürbiskerne auf einem Backblech mit Backpapier ausbreiten und bei 140 Grad Ober-/Unterhitze etwa 15-20 Minuten rösten.

Zwischendurch immer mal wenden, damit beide Seiten braun werden und nicht verbrennen. Nach einer Weile poppen die Kerne auf – dann sind sie genau richtig, finde ich. 🙂

Alternative Geschmacksrichtungen

Die Kürbiskerne könnt ihr salzen oder mit anderen Gewürzen würzen.

Wem gesalzene Kürbiskerne zu langweilig sind, kann natürlich auch andere Geschmacksrichtungen ausprobieren. Zum Beispiel Chili, Curry- und Paprika-Pulver, Pfeffer, Rosmarin, Oregano oder – Achtung: – Zimt.

Die Gewürze oder Mischungen könnt ihr mit dem Öl zu den Kernen geben.

Viel Spaß beim Ausprobieren! 🙂

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Kürbiskerne – Was tun, wenn man sie aus einem Kürbis entfernt hat?

Ich ärgere mich schon lange darüber, daß ich Kürbiskerne, die ich aus einem frischem Kürbis entferne einfach wegschmeiße. Heute ist es soweit, heute stelle ich Euch eine Idee vor, was man damit machen kann.

Geröstete Kürbiskerne von frischen Kürbissen

Ja, was macht man denn nun mit Kürbiskernen, die man gerade aus einem Kürbis entfernt hat? Na klar säubern, rösten und dann essen. Das ist richtig lecker, gar nicht schwer und es gibt noch etwas positives, nämlich man kann den ganzen Kürbis nutzen. Aber wie macht man denn das nun am Besten? Diese Frage möchte ich hier beantworten.

Kürbiskerne nutzten

Kürbiskerne säubern

Der wahre Star eines Kürbis ist nicht nur das Kürbisfleisch an für sich, nein, es ist auch das, was sich drinnen versteckt, nämlich die allzuoft einfach entsorgten Kürbiskerne. Wenn man die einfach mit ein wenig Olivenöl und Salz im Ofen für ein paar Minuten röstet, dann bekommt man einen sehr leckeren, knackigen und herzhaften Snack.

Dafür lohnt sich das bisschen mehr Aufwand, das man hat um aus den Kürbiskernen einen leckeren Snack zu bereiten. Allerdings und das sei dazu gesagt, schmecken sie wirklich am Besten, wenn die Kürbiskerne frisch aus dem Ofen kommen. Ein paar Stunden später können sie schon etwas holzig sein. Naja, Essen ist und bleibt eben Geschmacksache.

Kürbiskerne mit Öl beträufeln

Nach dem man die Kerne aus dem Kürbis geholt habt, sollte man sie vom Kürbisfleisch befreien. Dabei muss man nicht jedes letzte Fitzelchen entfernen, aber sauber sollten sie doch sein. Dann sollte man sie in kaltem Wasser waschen. Es gibt Leute die all das Kürbisfleisch entfernen wollen, dass ist um ehrlich zu sein, eine nicht ganz so einfach Aufgabe. Andere wiederum entfernen nur das Gröbste, weil das restliche Kürbisfleisch im Ofen mitrösten kann und den Kernen einen besonderen Geschmack verleihen.

Also, es ist jedem selber überlassen, am Besten man probiert es aus. Und bei der Menge an Kürbiskernen, die man so über die Saison bereiten wird, wird man sich die für sich Beste Methode finden.

Kürbiskerne sind gesund

Wenn die Kerne dann also sauber sind, dann schwenkt man sie einfach in ein bisschen Olivenöl und streut ein wenig Salz darüber. In der Zwischenzeit heizt man den Backofen vor und schiebt die Kerne für ein paar Minuten in den Ofen. Dann nimmt man sie raus, lässt sie abkühlen, was sehr wichtig ist, weil sie sehr heiß werden und kann sie gleich geniessen. Lecker und ich freu mich schon, weil während ich diesen Text hier verfasse, rösten meine Kerne im Ofen.

Kürbiskerne sind gut für uns!

Leckere geröstete Kürbiskerne

Ach und noch etwas bevor ich zum Rezept mit weiteren Tipps und Ideen komme, wie man Kürbiskerne verfeinern kann und zwar wollte ich Euch nicht vorenthalten, dass Kürbiskerne gut für uns sind. Sie haben neben anderen gesunden Inhaltsstoffen viel pflanzliches Protein, Zink, Kupfer, Eisen und die Vitamine E und K. Aber nun viel Spaß beim rösten und lasst Euch Eure Kürbiskerne schmecken.

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Beschreibung

Dieses Rezept ist für weißen, ungeschälten Kürbiskerne aus einem Kürbis gedacht und nicht für die, die man fertig kaufen kann. Die sind schon küchenfertig und obwohl man die auch noch mal anrösten kann, so ist dieses Rezept hier nicht dafür gedacht.

Zutaten

  • Kürbiskerne aus einem Kürbis (dabei kann man Kerne aus allen essbaren Kürbissorten verwenden)
  • Olivenöl
  • Salz
  • Optional: Chili, Sriracha, Ahornsirup, Zucker, geräuchertes Paprikapulver
  1. Ofen auf 150 Grad vorheizen.
  2. Die Kürbiskerne aus dem Kürbis entfernen.
  3. Im Wasserbad säubern und vom Fruchtfleisch befreien.
  4. Die Kerne gut trocknen.
  5. Dann die Kerne in ein wenig Olivenöl schwenken und auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen.
  6. Ein wenig Salz darüber streuen und für ca. 20 Minuten rösten. Dabei nach der Hälfte der Zeit die Kerne wenden.

Notizen

Und der Fantasie sind beim Verfeinern keine Grenzen gesetzt. Ich habe schon Kürbiskerne mit Schinkengeschmack und auch Zimt gegessen. Viel Spaß beim probieren und lasst es Euch schmecken!

TIPP:

Für süßlichere Kerne das Salz weglassen und die Kerne nach dem rösten in Zucker, Ahornsirup oder Honig schwenken.

Für ein rauchiges Aroma die Kerne in ein wenig geräuchertem Paprikapulver schwenken oder für die scharfe Variante Chilipulver oder Srirachasauce verwenden.

  • Kategorie: Snack

Keywords: Kürbiskerne, Snack,

Eine tolle Art den ganzen Kürbis zu verwerten – Kürbiskerne einfach im Ofen rösten

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