Kräuteröle selber machen

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Kräuteröl selber machen: Rezept mit Knoblauch und Rosmarin

Kräuteröl sorgt für ein würziges Aroma im Essen und lässt sich leicht selber machen. Wir zeigen dir ein leckeres Rezept mit Knoblauch und Rosmarin, das du auch leicht mit anderen Kräutern variieren kannst.

Kräuteröl selber machen – lecker und gesund

Selbstgemachtes Kräuteröl ist eine pikante Zutat für viele Speisen. Die Speiseöle können die ätherischen Öle und Aromen aus den Kräutern sehr leicht aufnehmen. Du erhältst aber nicht nur ein würziges und hochwertiges Öl, sondern kannst gleichzeitig auch deine Gartenkräuter haltbar machen. Mit dem Kräuteröl kannst du zum Beispiel Salate und Kartoffelgerichte würzen oder es als DIY-Geschenk an Freunde verschenken. Wichtig ist dabei nur, dass du hochwertige Zutaten verwendest.

Kräuteröl aus Knoblauch, Rosmarin und anderen Kräutern

Kräuter für das Kräuteröl.
(Foto: Nina Prehm / Utopia)

Zutaten für 350ml Kräuteröl:

  • 1 Glasflasche mit Schraubverschluss
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 Strauch Rosmarin
  • 350 ml geschmacksneutrales Öl (z.B. Bio-Sonnenblumenöl oder Bio-Rapsöl)

Nach Belieben und Geschmack:

  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 Strauch Thymian
  • 1 Chilischote
  • 1 TL bunte Pfefferkörner
  • oder andere selbstgeerntete Kräuter, wie Borretsch, Oregano, Salbei oder Minze.

Kräuter für das Öl auswählen

Deiner Kreativität sind bei der Auswahl der Küchenkräuter keine Grenzen gesetzt. Du kannst nach Belieben weitere Zutaten hinzufügen – und so deinem Öl eine persönliche Note verleihen.

  • Knoblauch und Rosmarin geben dem Öl eine schöne Würze.
  • Die Chilischote verleiht ein wenig Schärfe, weitere Kräuter noch mehr Würze. Du kannst sie von deinem Kräutergarten ernten, in deinem Bio-Supermarkt um die Ecke oder in einem Bio-Onlineshop kaufen.

Grundsätzlich eignen sich alle Gewürzkräuter. Du kannst sie frisch oder getrocknet verwenden.

  • Borretsch und Minze sind nicht lange haltbar und sollten daher frisch sein.
  • Oregano, Rosmarin und Thymian eignen sich eher getrocknet, weil sie dann noch aromatischer sind.

Wichtig ist die hohe Qualität der Kräuter, da hochwertige Pflanzen am meisten Geschmack haben und mehr Aroma an das Öl abgeben. Wir empfehlen Kräuter in Bio-Qualität, damit auch keine Schadstoffe über die Kräuter in das Öl gelangen.

Achtung: Bevor du mit der Zubereitung loslegst, sollten deine frischen Kräuter nicht mehr nass sein.

Kräuteröl zubereiten: Rezept

Kräuteröl zubereiten
(Foto: Nina Prehm / Utopia)

Rezept für selbstgemachtes Kräuteröl:

  1. Wasche die Glasflasche als erstes mit heißem Wasser aus und lasse sie trocknen. Die Flasche muss komplett trocken sein.
  2. Schneide währenddessen die Knoblauchzehen in zwei Hälften und fülle sie in die Flasche.
  3. Gib dann den Rosmarin in die Flasche. Die Kräuter müssen unbedingt trocken sein, um Schimmel zu vermeiden.
  4. Fülle dann die restlichen Zutaten in die Flasche, die du deinem Kräuteröl zusetzen möchtest.
  5. Als letztes füllst du das Öl in die Flasche. Etwas einfacher klappt das mit einem Trichter.

Tipp: Du kannst die Kräuter auch zerkleinern. Wenn du die Kräuter nicht im Essen haben möchtest kannst du das Öl vor dem Verzehr noch einmal filtern.

Frische Küchenkräuter entfalten ein deutlich intensiveres Aroma als trockene Gewürze – und du kannst sie zudem selbst anbauen. Hier kommt…

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Kräuteröl: Haltbarkeit und Lagerung

Die Kräuter sollten vom Öl komplett bedeckt sein
(Foto: Nina Prehm / Utopia)

Die Kräuter müssen komplett vom Öl bedeckt sein. Mit einem Schraubverschluss kannst du die Flasche luftdicht verschließen. Lasse das Öl noch etwa zwei Wochen stehen und durchziehen. So entfaltet sich der Geschmack der Kräuter und geht ins Öl über. Erst dann schmeckt es richtig gut.

Lagere dein Öl an einem dunklen und trockenen Ort. Das Öl konserviert die Kräuter für viele Wochen: Nach dem Öffnen ist dein Kräuteröl etwa sechs Wochen haltbar. Liegen die Kräuter frei in der Flasche, kannst du noch etwas Öl nachfüllen, um Schimmel zu vermeiden.

Kräuter bereichern jedes Gericht – vor allem wenn sie frisch geerntet sind. Einen kleinen Kräutergarten kannst du auch auf dem…

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Für die ganz eigene Würze feine Kräuteröle selber machen

Einfaches Kräuteröl mit Rosmarin selbst herstellen

Alles, was Sie brauchen, um aus dem frischen Kraut ein gutes Öl herzustellen, ist ein Bund Rosmarin, ein Liter Öl und eine Flasche. Am besten nutzen Sie ein neutrales Öl, damit der Geschmack des Gewürzes nicht überdeckt wird. Olivenöl ist immer eine gute Wahl, aber auch Rapsöl ist sehr gut geeignet.

So wird das Kräuteröl selbst gemacht

Einfach einen Bund Rosmarin waschen und gut abtrocknen. Die Zweige in eine mit heissem Wasser sterilisierte, trockene Flasche geben und das Öl darüber giessen, bis das Kraut ganz bedeckt ist. Die Flasche luftdicht verschliessen und an einem dunklen sowie nicht zu warmen Ort aufstellen. Der Kühlschrank ist hierfür nicht geeignet, da er das Öl trüb machen kann. Besser lagern Sie Ihr Kräuteröl im Keller.

Nun etwa drei bis vier Wochen warten, damit das Kraut sein Aroma ans Öl abgeben kann. Danach ist Ihr eigenes Kräuteröl einsatzbereit. Die Zweige können Sie zum Verwenden entfernen, oder sie einfach in der Flasche belassen.

Das gleiche Rezept können Sie auch für andere Kräuter nutzen, wie etwa Thymian, Salbei, Oregano oder auch Bärlauch.

Frisch und fruchtig: Lavendel-Kräuteröl mit Zitronenmelisse

Ein Kräuteröl, das gute Laune macht? Die Internetseite Beautytipps.ch empfiehlt ein paar Stängel Zitronenmelisse und die Schale einer Bio-Zitrone in ein neutrales Öl einzulegen. Mutige, so das Portal, geben ein Stück Vanilleschote oder einen Stängel Lavendel dazu. Einfach 10 Tage ziehen lassen, abseihen und abfüllen. Ein paar Tropfen über die Pasta mit Sahnesauce oder auch mal zum ausgefallenen Dessert, sollte Ihre Gäste mit einer fruchtig frischen Note begeistern.

Ganz eigene Varianten einfacher Kräuteröle selber machen

Besonders pfiffig wird ein mediterranes Kräuteröl, wenn Sie aussergewöhnliche Sorten wie Zitronen- oder Orangenthymian verwenden. Einen zusätzlichen Kick verleihen Sie dem Öl mit einer Chilischote. Diese sollte frisch sein, wird mehrmals mit einem Zahnstocher angepiekst und in das Öl gegeben. Nach ein paar Wochen sollte man die Schote dann aber wieder entfernen, da sie sonst nach einiger Zeit zum Schimmeln neigt.

Foto: @ karandaev / iStock / Thinkstock

Lesetipp:

Gleiches gilt für eine weitere Variante, der zwei bis drei Zehen Knoblauch hinzugegeben werden. Auch diese sollten nach ein paar Wochen entfernt werden. Wer weiter mit Kräuteröl-Rezepten experimentieren will, kann einen Zweig Lorbeer hinzugeben, oder, anstatt der scharfen Chilischote, ein paar Pfefferkörner. Rosa Pfeffer ist hier am dekorativsten. Alle Zutaten können bunt gemixt werden, eben ganz nach dem eigenen Geschmack.

Alle mediterranen Kräuteröle sind ideal zu Pastagerichten, mit der würzigen Schote bringen Sie einen Hauch von „arrabiata“ an das Gericht. Und die eigene Kräuterölmischung ist auch gut zum Grillieren geeignet, denn die konzentrierten Aromen zaubern einen besonderen Geschmack an Gemüse oder Steak. Dafür einfach ein paar Stunden oder über Nacht das Fleisch oder Gemüse im selbstgemachten Kräuteröl einlegen.

Rosmarinöl: Wirkung, Anwendung und wie du es selber herstellst

Das duftende Mittelmeerkraut Rosmarin ist ein wahrer Alleskönner. Wir zeigen dir, was alles in Rosmarin steckt und wie du Rosmarinöl selbst herstellen kann.

Ein Mittelmeerkraut mit Wunderwirkung

Blühender Rosmarinstrauch
(Foto: CC0 / / Hans)

Rosmarin (lat.: Rosmarinus officinalis) stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und ist seit jeher ein beliebtes Kraut für die Küche und außerdem eine geschätzte Heilpflanze. Den ätherischen Ölen in Rosmarin wird bereits seit der Antike eine heilende und gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt. Aus den Zweigen des Rosmarins lässt sich kostbares Rosmarinöl herstellen, dass du wunderbar in der Küche oder als Heilöl verwenden kannst.

Wirkung und Anwendungsgebiete von Rosmarinöl

Rosmarinblätter
(Foto: CC0 / / Ajale)

Rosmarinöl hat zahlreiche positive Eigenschaften auf Gesundheit und Wohlbefinden. Viele Effekte des Heilkrauts konnten bereits wissenschaftlich nachgewiesen werden. Grund für die Heilwirkung sind die reichhaltigen Inhaltsstoffe in Rosmarin. So besteht das Mittelmeerkraut zu unterschiedlichen Bestandteilen aus:

  • Ätherischen Ölen (besonders Cineol, Campher, Borneol, Bornylacetat, Carnosol und Terpineol)
  • Gerbstoff – einem Stoff, der besonders unter Heilpflanzen verbreitet ist
  • Flavonoide
  • Glycolsäure
  • Bitterstoffe
  • Saponine

Steigerung der Gedächtnisleistung

Rosmarinöl soll sich positiv auf die Gedächtnisleistung auswirken. In einer 2016 durchgeführten Studie an der britischen Universität Northumbria konnte dies nachgewiesen werden: Testpersonen, die ätherische Dämpfe des Rosmarinöls eingeatmet hatten, wiesen eine um 15 % höhere Gedächtnisleistung gegenüber den Testpersonen auf, die dem Rosmarinduft nicht ausgesetzt waren. Man vermutet, dass der im Rosmarin enthaltene Stoff Cineol für diesen Effekt verantwortlich ist. Ähnliche Effekte konnten auch bei Lavendel, Kamille und Pfefferminz nachgewiesen werden.

Zur selbstgemachten Aromatherapie mit Rosmarin kannst du einfach ein paar Tropfen Rosmarinöl in eine Duftlampe geben und deiner Wohnung so gleichzeitig Mittelmeerflair geben.

Förderlich bei Depressionen und Stimmungsschwankungen

In einer Studie der iranischen Kerman University of Medical Sciences wurde untersucht, wie Rosmarin sich auf Depressionen, Angstzustände und das Schlafverhalten auswirke. Eine Gruppe der studentischen Probanden bekam über Wochen täglich Rosmarin verabreicht, eine andere nur ein Placebo. Nach Ablauf der Studie hatten sich die Werte der Rosmarin-Gruppe im Vergleich zu den Probanden, die lediglich ein Placebo erhielten, signifikant gesteigert. Rosmarinöl kann regelmäßig angewendet also deinen Schlaf verbessern und die Stimmung heben.

Pflegend für Haut und Haare

Die Inhaltstoffe von Rosmarinöl wirken entzündungshemmend und antibakteriell. Dadurch kannst du es gut zur Pflege bei entzündlichen Hauterkrankungen, wie leichter Akne oder Ekzemen anwenden. Auch zur Wundheilung kannst du es einsetzen. Rosmarinöl wird außerdem eine antifungale Wirkung nachgesagt, weswegen du das Öl auch bei Fuß- oder Hautpilz anwenden kannst.

Gegen Infektionen und Erkältungskrankheiten

Rosmarinöl kann Erkältungsbeschwerden lindern. Reibe bei akuter Bronchitis etwa deinen Oberkörper mit etwas Öl ein und lasse es einwirken. Entspannend und befreiend ist auch ein Dampfbad mit einigen Tropfen duftendem Rosmarinöl.

Rosmarinöl selbst herstellen

Frischer Rosmarin
(Foto: CC0 / / domeckopol)

Hochwertiges Rosmarinöl kannst du im Reformhaus oder Onlinehandel bereits fertig kaufen. Es selbst herzustellen ist jedoch nicht schwer und erfordert lediglich ein bisschen Geduld.

Für einen Liter Rosmarinöl benötigst du:

  • 1 l hochwertiges Bio-Pflanzenöl. Besonders gut harmoniert Rosmarin mit kaltgepresstem Bio-Olivenöl. Für einen milderen Geschmack kannst du auch Sonnenblumen- oder Nussöl verwenden. Achte aber unbedingt darauf, dass du nur hochwertige Öle verwendest.
  • Einige frische Zweige Bio-Rosmarin aus dem Garten oder dem Biomarkt. Getrocknete Kräuter eignen sich zur Herstellung von Rosmarinöl nicht, da sie bereits einen großen Teil ihrer ätherischen Öle verloren haben.

Außerdem:

  • Eine große oder mehrere kleine Glasflaschen zum Aufbewahren des Öls.

So geht’s:

  • Gib in jede Flasche ein bis zwei üppige Zweige Rosmarin und fülle bis oben hin mit Öl auf.
  • Verschließe deine Flaschen gut und lagere sie an einem dunklen und kühlen Ort für vier bis sechs Wochen. In dieser Zeit können die Inhaltsstoffe des Rosmarins auf das Öl übertragen werden.
  • Entferne die Rosmarinzweige aus dem Öl oder lasse sie in der Flasche. Achte im letzteren Fall aber darauf, dass du immer wieder Öl nachgiesst, sobald sich die Flasche leert.

Tipp: Zum Kochen kannst du dein Rosmarinöl auch wunderbar mit weiteren Gewürzen und Knoblauch verfeinern. Gebe diese einfach während der Ziehzeit mit in die Flaschen und seihe sie vor Verwendung ab. Zur Haut- und Haarpflege solltest du es beim reinen Rosmarin belassen, da zu viele andere Gewürze deine Haut reizen könnten und das Öl einen zu intensiven Duft entwickeln würde.

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Rosmarinöl selber herstellen

Eine günstige Alternative

Rosmarinöl für die Küche, zum Braten und zum Verfeinern mediterraner Gerichte findet sich auch in größeren Supermärkten und Reformhäusern. Doch eine schöne und günstige Alternative bietet ein selbstgemachtes Kräuteröl mit Rosmarin. Wer das Rosmarinöl selber herstellt, kann es gleich in größeren Mengen produzieren und vor allem darauf achten, dass alle enthaltenen Zutaten Bioqualität haben. Darüber hinaus kann man darauf achten, welchen der drei wichtigen Rosmarintypen man benutzen möchte, um Geschmack und Wirkungsweise die gewünschte Richtung zu geben.

Rosmarinöl Herstellung

Glasflaschen:

Für die Herstellung bzw. Aufbewahrung von selbstgemachtem Rosmarinöl benötigt man luftdicht verschließbare Glasflaschen. Dies ist wichtig, da das Öl recht schnell verdirbt, wenn es mit Luft in Berührung kommt. Schöne Flaschen in unterschiedlichen Größen mit Kork oder Drehverschluss bekommt man günstig in Dekorationsläden. Optisch schön und zudem praktisch sind Verschlüsse mit Dosierhilfe. Hierbei jedoch unbedingt darauf achten, dass die Dosierhilfe gut verschließbar ist. Eine Alternative für langfristig Planende ist, die Fläschchen einfach selber zu sammeln. In jedem Fall sollten sie sehr gründliche mit Spülmittel und heißem Wasser gereinigt und anschließend getrocknet werden. Es ist wichtig, dass die Gefäße vor der Herstellung des Öls vollständig trocken sind, denn durch Wasserreste würde das Öl trüb werden und schneller verderben. Besonders geeignet sind Flaschen aus Braunglas, um das Öl vr Lichteinwirkung zu schützen und eine möglichst lange Haltbarkeit zu garantieren.

Stamm eines alten Olivenbaums

Öl:

Als Öl eignen sich hochwertige Biopflanzenöle. Zu Rosmarin passt besonders gut Olivenöl, welches zudem sehr gesund ist. Durch ein gutes Olivenöl erhält man ein würziges Kräuteröl. Bei der Verwendung von Olivenöl ist die Qualität nicht nur aus gesundheitlichen Gründen zu berücksichtigen. Ein Produkt von geringer Qualität schmeckt schnell bitter.Wer es gerne etwas milder mag, ist alternativ mit einem hochwertigem Sonnenblumenöl oder einem Nussöl wie z.B. Walnussöl gut beraten.

Kräuter/Gewürze:

Zur Herstellung eines Kräuteröls lassen sich im Grunde genommen auch immer getrocknete Kräuter verwenden. Diese haben allerdings einen Teil der für die Gesundheit so wertvollen ätherischen Öle verloren. Wer es gesünder und dekorativer wünscht, nimmt am besten frische Rosmarinzweige – entweder aus dem eigenen Garten oder gekauft. Die Zweige werden in die Flaschen gegeben und mit Öl aufgefüllt. Anschließend sollten die Gefäße vor Gebrauch vier bis sechs Wochen an einem kühlen und dunklen Ort gelagert werden. Auf diese Weise können die wertvllen Inhaltsstoffe und der gute Geschmack des Rosmarins gut auf das Öl übergehen und die Kräuter behalten ihre Farbe. Hierfür ist auch wichtig, dass bei der Herstellung darauf geachtet wird, dass die Kräuter vollständig mit Öl bedeckt sind, damit sie nicht während der Lagerung anfangen zu schimmeln und damit sie optimal ihr Aroma an das Öl abgeben können.

Wer gezielt auf die gesundheitliche Wirkung un den Geschmack des Öls influss nehmen möchte, sollte sich für einen der drei Haupttypen des Rosmarins aus Spanien, Nordafrika oder Frankreich zurückgreifen. Der dort wachsende Rosmarin ist den hier angebauten Sträuchern geschmacklich und die gesundheitliche Wirkung betreffend weit überlegen. Welchen Rosmarin man für welche Wirkung und welchen Geschmack wählen sollte ist in den Artikeln Kräuteröl mit spanischem Rosmarin, Kräuteröl mit nordafrikansichem Rosmarin und Kräuteröl mit französischem Rosmarin ausführlich zu lesen.

Rosmarinöl Rezepte

Man kann die Rosmarinzweige bzw. das Rosmaringewürz mit beliebigen weiteren Kräutern oder Gewürzen kombinieren. Wer es gerne sehr würzig mag, kann Beispielsweise das Öl mit Pfefferkörnern und/oder Knoblauchzehen ergänzen. Von diesen Kombinationen profitiert das Öl nicht nur geschmacklich, sondern auch in Bezug auf seine gesundheitliche Wirkung. Blutdrucksenkender Knoblauch kann beispielsweise die anregende Wirkung des Rosmarins ausgleichen, Zitrone verstärkt den erfrischenden Effekt. Lieblingsrezepte zum Nachmachen und zur Inspiration haben wir in der Rubrik Rezepte zusammengestellt.

Haltbarkeit von Rosmarinöl für die Küche

Ist das Kräuteröl fertig angesetzt und gut durchgezogen, kann man die Gewürze herausfiltern. Alternativ kann man die Gewürze in der Flasche belassen, doch dann sollte man verbrauchtes Öl immer wieder einmal mit frischem Öl auffüllen, damit es geschmacklich nicht zu intensiv wird. Zudem können die Gewürze leicht Schimmel ansetzen, wenn sie nicht mehr vollständig mit Öl bedeckt sind. Absieben oder wieder auffüllen garantieren also eine längere Haltbarkeit.

Auch nach dem Durchziehen sollten Öle kühl und dunkel gelagert werden. Allerdings nicht im Kühlschrank. Dunkle Glasflaschen sind bei Kräuterölen vielleicht weniger dekorativ, aber tragen ebenso zu einer längeren Haltbarkeit lichtempfindlichen Öls bei. Wer auf die richtige Lagerung seines Öls achtet, der kann es durchaus mehrere Monate genießen. Wird das Öl trüb, muss das nicht gleich bedeuten, dass es nicht mehr genießbar ist. Ein trübes Öl kann zum einen durch eine zu kühle Lagerung entstehen oder es kann sogar ein Qualitätszeichen sein, denn gerade bei hochwertigen unraffinierten Ölen sind oft noch Trübstoffe enthalten. Ist das Öl doch ranzig geworden, lässt sich dies leicht am unangenehmen Geruch erkennen. Wenn ich Schimmel angelagert hat, sollte das Öl sofort entsorgt werden.

Autor: Michaela Gross

Rosmarin (Rosmarinus officinalis)

Der Rosmarin ist ein Symbol für die Liebe. Bereits in der griechischen Mythologie wird Rosmarin mit der Göttin Aphrodite, die für Liebe und Schönheit steht in Verbindung gebracht. Traditionell tragen auch heute noch viele Bräute einen kleinen Rosmarinkranz der an ihrem Brautkleid befestigt wird.

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Rosmarin auf dem Balkon oder im Gartenbeet

Rosmarin ist eigentlich eine typische Mittelmeerpflanze, die trockene und sonnige Standortbedingungen benötigt. Seit vielen Jahren wird sie aber auch bei uns als Zier- und Gewürzpflanze kultiviert. Die Winterhärte ist je nach Sorte unterschiedlich. In milderen Wintern kann der Rosmarin mit einem leichten Winterschutz draußen bleiben. Einmal eingewachsene Rosmarin-Pflanzen an einem geschützten Standort sind gut winterhart.

Inhaltsstoffe und Anwendungsgebiete des Rosmarins

In der Pflanzenheilkunde werden ausschließlich die Blätter verwendet.

  • Rosmarin hat eine antibakterielle, entzündungshemmende und schmerzstillende Wirkung.
  • Aufgrund seiner durchblutungsfördernden und krampflösenden Wirkung hilft Rosmarin bei Muskelverspannungen und lindert Muskelschmerzen.
  • Rosmarin wirkt anregend und belebend bei Abgeschlagenheit und Erschöpfung.

Rosmarin enthält ätherisches Öl, aber auch schmerzlindernd und antibakteriell wirkende Gerbstoffe wie Rosmarinsäure sowie entzündungshemmende Saponine. Der im Rosmarin enthaltenen Glycolsäure werden zudem hautpflegende Eigenschaften nachgesagt.

Heilpflanzenrezepte mit Rosmarin

Ein wirksames Rosmarin-Körperöl kann man sehr leicht selbst ansetzen. Dafür schneidet man einige Zweige Rosmarin ab und gibt sie in ein kleines Schraubglas. Dieses füllt man mit etwa 100 ml eines guten Olivenöls (möglichst in Bio-Qualität) auf. Danach muss das Rosmarin-Körperöl vier bis sechs Wochen an einem sonnigen und warmen Standort durchziehen bevor man es verwenden kann. Um die Haltbarkeit zu verbessern sollte das Rosmarin-Körperöl anschliessend in eine dunkle Flasche umgefüllt und kühl gelagert werden. Bei Muskel- und Gelenkschmerzen die betroffenen Körperpartien mehrmals täglich mit dem Rosmarin-Körperöl einreiben.

Um einen heilkräftigen Rosmarin-Badezusatz herstellen zu können benötigt man circa 100 g frische Rosmarin-Blätter (für ein Vollbad). Diese werden mit einem Liter Wasser übergossen und kurz aufgekocht. Ätherische Öle sind flüchtig, also Topfdeckel auflegen! Den Rosmarin-Aufguss lässt man zugedeckt ungefähr eine halbe Stunde durchziehen bevor man die Blätter aussiebt und so einen Rosmarin-Absud erhält, den man als Badezusatz verwenden kann. Ein Vollbad mit diesen Rosmarin-Badezusatz ist besonders hilfreich bei Gliederschmerzen und Erschöpfungszuständen.

Wenn du im eigenen Garten oder auf dem Balkon Kräuter anbaust, kannst du das aromatische Grün wahrscheinlich gar nicht so schnell aufbrauchen, wie es nachwächst. Um möglichst viel davon zu nutzen, lohnt es sich, auf unterschiedliche Methoden zur Konservierung der frischen Kräuter zurückzugreifen.

Eine einfache und effektive Methode zum Haltbarmachen ist das Ansetzen gehaltvoller Kräuteröle. Hochwertige pflanzliche Öle eignen sich hervorragend, um die Aromen und ätherischen Öle der Kräuter aufzunehmen und lange zu konservieren. So musst du auch nach der Saison nicht auf den köstlichen Geschmack von Basilikum, Thymian und Co. verzichten.

Grundrezept für Kräuteröl

Je nach Geschmack und Experimentierfreude sind die Variationsmöglichkeiten bei der Zubereitung der Kräuteröle praktisch endlos. Grundsätzlich werden folgende Zutaten und Utensilien benötigt:

  • Hochwertiges Basisöl – zum Beispiel kaltgepresstes Olivenöl oder ein geschmacksneutrales Öl wie Rapsöl oder Sonnenblumenöl.
  • Glasflasche oder Schraubglas zum Abfüllen – hier empfiehlt es sich, eine Flasche mit weitem Hals zu verwenden, damit du die Kräuter nach der Ziehzeit problemlos wieder entfernen kannst. Um Verunreinigungen des Öls zu vermeiden, solltest du die Gläser vorab sterilisieren. Am besten geeignet sind Braunglasflaschen, weil lichtempfindliche Öle darin besser geschützt sind.
  • Frische Kräuter deiner Wahl – neben Küchenkräutern kannst du auch Wildkräuter verwenden.
  • Optional weitere Gewürze wie zum Beispiel Knoblauch, Chili, Pfefferkörner, unbehandelte Zitronen- und Orangenschalen.
  • Optional kleinere Flaschen zum portionsweisen Abfüllen des fertigen Kräuteröls.

Um Schimmelbildung und Gärungsprozesse zu vermeiden, solltest du alle schadhaften Stellen von Kräutern und anderen Zutaten vorab entfernen und keine nassen Kräuter verwenden.

So wird das Kräuteröl angesetzt:

  1. Kräuter ernten (bevorzugt an einem sonnigen Nachmittag, wenn der Tau bereits abgetrocknet ist), vorsichtig säubern, möglichst nicht waschen.
  2. Locker in die Flasche schichten und mit Öl übergießen. Die Kräuter sollten während der gesamten Ziehzeit komplett mit Öl bedeckt sein. Umso mehr Kräuter du verwendest, desto intensiver wird das Öl.
  3. Flasche luftdicht verschließen.
  4. An einem dunklen, kühlen Ort für ein bis vier Wochen ziehen lassen, je nach Zutaten und gewünschter Geschmacksintensität.
  5. Ab und zu leicht durchschütteln, um Schimmelbildung vorzubeugen.

Im Allgemeinen können die Kräuter nach der Ziehzeit im Öl belassen werden, so wird das Öl mit der Zeit noch intensiver, jedoch ist auch die Gefahr des Verderbens größer. Auch wenn die schöne Optik darunter leidet, kannst du deshalb zugunsten einer längeren Haltbarkeit von 6-12 Monaten das fertige Öl durchsieben. Bei der Verwendung eher grober Zutaten reicht dafür ein Sieb aus.

Wenn du besonders feine Zutaten verwendet hast oder sich Pflanzenteile während der Lagerung zersetzt haben, empfiehlt es sich, das Öl durch ein feines Tuch, einen Teefilter oder einen Nussmilchbeutel zu filtrieren. Selbstgemachtes Kräuteröl solltest du genau wie herkömmliche Pflanzenöle kühl (jedoch nicht im Kühlschrank) und dunkel lagern.

Je nachdem, welche Kräuter du verwendest, eignet sich das fertige Kräuteröl zum Beispiel zum Verfeinern von Salaten, zum Marinieren von Fleisch oder einfach nur als würziger Dip für frisch gebackenes Brot. In kleine, dekorative Flaschen abgefüllt, erhältst du mit wenig Aufwand ein ganz besonderes Geschenk aus der Küche.

Möchtest du am liebsten gleich mit der Kräuteröl-Produktion beginnen? Dann lass dich von den folgenden Rezeptideen inspirieren.

Kräuteröl mit Kräutern der Provence

Die Gewürzmischung “Kräuter der Provence” kommt in vielen Küchen regelmäßig zum Einsatz. Die dafür typischen Kräuter, in Öl eingelegt, verleihen Gemüse-Suppen, Salaten oder Grillgut das gewisse Etwas. Zum Ansetzen des Öl benötigst du folgende Zutaten:

  • 1-2 Stängel Rosmarin
  • 1-2 Stängel Bohnenkraut
  • 1-2 Stängel Oregano
  • 1 Stängel Thymian
  • optional Majoran, Basilikum und Lavendel
  • 750 ml Olivenöl

Alle Kräuter in eine saubere Glasflasche geben und mit dem Öl übergießen. Die Kräuter müssen vollständig mit Öl bedeckt sein. Die Mischung für zwei bis drei Wochen an einem dunklen, kühlen Ort stehen lassen. Anschließend durch ein feines Sieb gießen und in Flaschen abfüllen.

Knoblauch-Öl

Knoblauch-Öl eignet sich hervorragend zum Marinieren von Fisch und Fleisch, verleiht aber auch Salaten und Gemüsegerichten eine besondere Note. Pizza und Pasta kannst du damit ebenfalls verfeinern. Für einen halben Liter Knoblauch-Öl benötigst du lediglich:

  • 8 geschälte, fein gehackte Knoblauchzehen
  • 500 ml Olivenöl
  • optional weitere Gewürze, zum Beispiel Rosmarin, Thymian, Basilikum, Chili

Einfach die gehackten Knoblauchzehen in eine saubere Glasflasche geben, das Öl und die Gewürze hinzufügen. Die Mischung drei bis vier Wochen lang ziehen lassen. Das fertige Öl durchsieben und abfüllen.

Zitrus-Thymian-Öl

Dieses aromatisch-frische Öl kannst du zum Beispiel für Salatdressings und Dips verwenden. Auch zu Fischgerichten passt es sehr gut. Für einen halben Liter Zitrus-Thymian-Öl brauchst du folgende Zutaten:

  • 500 ml Oliven- oder Sonnenblumenöl
  • 6-8 Zweige Thymian – alternativ kannst du auch Rosmarin verwenden
  • 1 Bio-Zitrone

Und so gehst du vor:

  1. Zitrone waschen und gut abtrocknen.
  2. Schale mit einem Sparschäler in dünnen Streifen abschälen – dabei möglichst wenig von der inneren weißen Schale mit abschneiden, sie macht das Öl bitter.
  3. Thymian und Zitronenschale in ein sauberes Glas geben und mit dem Öl übergießen. Auch hier sollten wieder alle Zutaten gut mit Öl bedeckt sein.
  4. Für ein bis zwei Wochen an einem dunklen, kühlen Ort ziehen lassen.
  5. Fertiges Öl abseihen und innerhalb von vier Wochen aufbrauchen.

Hast du ein Lieblingsrezept für selbstgemachtes Kräuteröl? Dann verrate es uns und den anderen Lesern in einem Kommentar!

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Eigentlich ist immer eine gute Zeit, um ein Kräuteröl anzusetzen! Gartenkräuter wie zum Beispiel Rosmarin, Basilikum, Minze, Petersilie und Fenchel stehen inzwischen ganzjährig frisch zur Verfügung und warten darauf, geerntet zu werden. Das Herstellen von Kräuterölen und Würzölen ist einfach. Die Hauptarbeit macht ohnehin die Natur – man muss nur etwas Geduld aufbringen.

Welche Öle passen zu welchen Kräutern?

Speiseöle und Kräuter sind ein ideales Paar: Kräuter enthalten ätherische Öle und fettlösliche Aromastoffe, und Speiseöle können diese leicht flüchtigen Stoffe aufnehmen und gewissermaßen konservieren. Zudem erhöht das in den Ölen enthaltene Vitamin E als natürliches Antioxidans die Haltbarkeit.

Als Grundöle eignen sich Sonnenblumen-, Maiskeim-, Saflor-/ Distelöl, Raps- oder Sojaöl. Sie schmecken relativ neutral und können mit allen Kräutern aromatisiert werden.

Zutaten wie Zitronen-, Limettenschalen und getrocknete Pilze passen gut zu einem Traubenkernöl. Kräftig aromatische Kräutern wie Minze, Oregano, Rosmarin, Thymian, Basilikum, Chilischoten, Lorbeerblätter und Knoblauch harmonieren am besten mit einem kalt gepressten Olivenöl.

Hochwertige Zutaten im Würzöl

Das A & O bei der Zubereitung von Würz- und Kräuterölen sind hochwertige Zutaten. Gartenkräuter müssen erntefrisch sein. Auch Gewürze wie Pfefferkörner, Nelken und Zimt sollten nicht schon ein halbes Jahr in der Küche gelegen haben.

Tiefkühl-Kräuter sind keine Alternative: Sie haben schon zu viel von ihren Aromastoffen verloren und ergeben weder eine appetitliche Farbe noch einen guten Geschmack. Übrigens: Auch getrocknete Kräuter sind meist wenig geeignet.

Zubereitung von Kräuterölen

Die Kräuter werden gewaschen und sehr sorgfältig trocken getupft, weil verbleibende Feuchtigkeit das Öl trübt. Bei holzigen Kräutern wie Thymian, Rosmarin und Salbei hilft ein Anquetschen, um die Aromaausbeute zu erhöhen. Die Kräuter und Gewürze kommen in eine saubere und trockene Flasche, die gut zu verschließen ist und werden vollständig mit dem Öl der Wahl übergossen.

Nach zwei bis drei Wochen ist das Öl aromatisiert. Jetzt muss es abgefiltert werden, das geht gut mit einem Kaffeefilter. Die neue Flasche wird mit Etikett versehen (Name des Öls und Herstellungsdatum) und das Würzöl ist gebrauchsfertig.

Gesundheitsrisiko durch selbst hergestellte Öle?

Setzen Sie nie mehr Kräuteröl an, als Sie innerhalb von kurzer Zeit verbrauchen können. Denn bei der Lagerung von selbstgemachten Kräuteröl – ebenso wie bei selbst in Öl eingelegtem Gemüse – besteht das Risiko, dass sich das Bakterium Clostridium botulinum vermehrt.

Dabei kann sich Botulinumtoxin bilden, ein Nervengift, das bei Menschen Botulismus auslösen kann. Dies ist eine schwere Erkrankung, die sich anfangs durch Symptome wie Übelkeit und Erbrechen äußert und im schlimmsten Fall zu Atemlähmung und Ersticken führen kann. In den USA und Kanada wurden derartige Krankheitsausbrüche vor allem nach dem Verzehr von Knoblauch in Öl gemeldet.

Botulismus vorbeugen

Um das Risiko der Vermehrung von Clostridium botulinum zu reduzieren, sollten die Zutaten immer gründlich gewaschen und getrocknet werden, bevor sie in das Öl gegeben werden. Eine vollständige Entfernung der Keime kann dadurch jedoch nicht garantiert werden.

Deshalb sollten Sie zusätzlich folgende Tipps berücksichtigen:

  1. Der Wasseranteil in dem Würzöl sollte möglichst gering gehalten werden, der Säureanteil möglichst hoch.
  2. Das Öl sollte unbedingt immer im Kühlschrank gelagert werden, da die Bakterien sich bei niedrigen Temperaturen schlechter vermehren können.
  3. Mit längerer Lagedauer steigt das Risiko für die Entstehung von Botulinumtoxin. Verzehren Sie das Öl daher möglichst zügig.
  4. Wird das Öl vor dem Verzehr stark erhitzt, beispielsweise bei der Verwendung zum Braten und Kochen, können eventuell vorhandene Toxine inaktiviert werden.

Beachten Sie, dass sich die Herstellungbedingungen bei selbstgemachtem Kräuteröl nicht so gut kontrollieren lassen wie bei industriellen Produkten. Daher kann das Risiko der Bildung von Botulinumtoxin nie ganz ausgeschlossen werden. Weitere Informationen zum Thema finden Sie beim Bundesinstitut für Risikobewertung.

Rezept-Vorschläge für Würzöle

  • Petersilienöl: Geben Sie ein Bund (50 bis 75 Gramm) glatte Petersilie und ein Teelöffel Salz auf 100 Milliliter Traubenkernöl oder Distelöl. Petersilienöl eignet sich für alle grünen und gemischten Salate sowie Tomatensalat; auch für gebratene Fischfilets.
  • Chiliöl: Hier werden drei rote Chilischoten, die Sie entstielt und entkernt haben, in kleine Stücke geschnitten. Fügen Sie 100 Milliliter Sojaöl dazu. Für Chili con Carne, asiatische Gemüsegerichte und Grillmarinaden ist dieses Öl besonders geeignet.
  • Grillöl: Je ein Zweig Rosmarin, Oregano, Thymian und Salbei, eine Knoblauchzehe (geschält), eine Chilischote, etwas Senfsaat und einige Korianderkörner werden mit 100 Millilitern Olivenöl eine leckere Marinade.

Das Fleisch wird eine Stunde vor dem Grillen in das Öl eingelegt. Lecker ist auch eingelegter Schafskäse, der in Alufolie gegrillt wird. Das Öl passt ebenfalls prima zu Lammgerichten. Achtung: Fleisch immer gut abtropfen lassen, bevor es auf den Grill gelegt wird!

Kräuteröl für Kurzbratstücke

Das folgende Kräuteröl ist für alles Kurzgebratene geeignet. Hier geben folgende Zutaten 100 Millilitern Olivenöl die Würze:

  • je ein Zweig Thymian, Salbei und Rosmarin mit oder ohne Blüten
  • je ein Blatt Borretsch und Lorbeer
  • eine Knoblauchzehe (geschält)
  • ein Teelöffel bunte Pfefferkörner

Probieren Sie auch andere Kombinationen: Neue Mischungen werden Ihnen neue Geschmackserlebnisse verschaffen. Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Kräuteröl selbst herstellen – So wird´s gemacht

Kaltgepresstes Öl und frische Kräuter bilden eine leckere und gesunde Kombination. Die Kräuter enthalten ätherische Öle und fettlösliche Aromastoffe, Speiseöle können diese Aromastoffe aufnehmen und auf Ihre Speisen transportieren. Die in den Ölen enthaltenen Antioxidantien erhöhen gleichzeitig die Haltbarkeit.

Als Grundöle eignen sich Sonnenblumen-, Maiskeim-, Distel-, Raps- oder Sojaöl. Sie schmecken relativ neutral und können mit allen Kräutern gut aromatisiert werden. Sehr aromatische Kräuter und Zutaten wie Basilikum, Minze, Rosmarin, Oregano, Thymian, Chilischoten, Lorbeerblätter oder Knoblauch harmonieren am besten mit kalt gepressten Olivenöl.

Hochwertige Zutaten

Wenn Sie Gartenkräuter in Ihren Ölen verwenden wollen, sollten diese am besten erntefrisch verarbeitet werden. Auch Gewürze wie Pfefferkörner, Nelken und Zimt sollten Sie möglichst frisch verarbeiten. Die Kräuter müssen sorgfältig gewaschen und sehr akribisch trocken getupft werden, denn es sollte keine Restfeuchtigkeit in das angesetzte Öl gelangen. Um bei holzigen Kräutern wie Thymian, Rosmarin und Salbei die Aromaabgabe in das Öl zu steigern, hilft es, sie ein wenig Anzuquetschen, um die Aroma-Poren zu öffnen.

Die gewaschenen Kräuter und Gewürze kommen in eine saubere, trockene und gut verschließbare Flasche und werden vollständig mit Öl übergossen. Die Flaschen müssen dann kühl und am besten dunkel gelagert werden. Nach zwei bis drei Wochen ist das Kräuteröl aromatisiert. Jetzt sollte das Öl kurz aufgekocht und danach gefiltert werden. Hierzu eignet sich ein Kaffeefilter, durch den Sie das Öl in eine frische Flasche laufen lassen. Das Kräuteröl in der Flasche abkühlen lassen (dabei die Flaschenöffnung mit einem sauberen Küchentuch abdecken) und das Öl dann verschlossen kühl und dunkel lagern.

Vorsicht vor Bakterien

Das Aufkochen des Kräuteröls mutet auf den ersten Blick seltsam an, doch es hat einen wichtigen Hintergrund: Denn ein spezielles Bakterium kann der Freude über das selbst hergestellte Öl schnell den Garaus machen. Sein Name ist Clostridium botulinum. Es ist sehr widerstandsfähig und unter Luftabschluss, beispielsweise auf der Oberfläche von Öl (oder in eingelegtem Gemüse), vermehrt sich das Bakterium und bildet ein starkes Nervengift. „Vermehrung, Sporenbildung und die Bildung des Giftes hängen von vielen Faktoren ab, wie Wärmebehandlung, Lagerungsdauer und -temperatur, sowie Säure- und Wassergehalt des Lebensmittels“, sagt Luise Hoffmann, Fachberaterin für Lebensmittel und Ernährung der Verbraucherzentrale Thüringen e.V.

Zwar ist das Bakterium robust, der Giftstoff selbst ist aber nicht hitzebeständig. Bei Temperaturen von 100 Grad reichen wenige Sekunden aus, um es zu vernichten, bei 80 Grad sind es einige Minuten. Deshalb macht es Sinn, das aromatisierte Öl kurz aufzukochen. Und ganz wichtig: Stellen Sie nur so viel Öl her, wie Sie in 3-4 Wochen verzehren können. Dann steht Ihrem selbst angesetzten Kräuteröl nichts mehr im Weg.

Provenzalisches Kräuteröl

1 Zweig Rosmarin, 1 Zweig Thymian, 1 Zweig Oregano, 100 ml Olivenöl

Basilikum-Öl

2 Zweige Basilikum, 100 ml Sonnenblumenöl

Die Basilikumblätter klein schneiden. Dieses Öl passt zu Tomaten mit Mozzarella oder zu Pastagerichten. Es eignet sich auch hervorragend zum Anrichten von Sommersalaten und für traditionellen Pesto.

Mehrere halbierte Knoblauchzehen, Olivenöl

Der Knoblauch verleiht dem Öl nur eine leichte Nuance. Das Öl bleibt klar und verändert auch seine Farbe kaum. Es passt hervorragend zu italienischen Antipasti oder schmeckt auch pur auf gerösteten Weißbrotscheiben. Variieren kann man das Öl mit einem Stück klein geschnittenem Ingwer.

Zimt-Öl

1 Zimtstange, 1 Vanilleschote, Sonnenblumenöl

Das Zimt-Öl hat ein leicht scharfes Aroma und eignet sich für exotische Salate.

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Nichts ist aromatischer als ein selbstgemachtes Kräuteröl!

Beim selbstgemachten Kräuteröl kann man sich nämlich nicht nur die geschamcksgebenden Kräuter selber aussuchen, man kann auch selber bestimmen, ob das Öl nur nach Kräutern der auch etwas scharf schmecken soll. Verfeinern Sie Ihr Kräueröl mit Chili oder Peperoni und ergänzen Sie es nach eigenem Geschmack mit weitern Kräutern!
In diesem Rezept wird das Öl ganz puristisch mediterran mit Rosmarin und Thymian zubereitet, wobei die Knoblauchzehe das Aroma abrundet. Wichtig bei der Zubereitung des Öls ist es, dass sowohl die Kräuter als auch die Flaschen nach dem Waschen vollständig getrocknet sind. Da sonst die Gefahr eines Umkippen gegeben ist, sollte man das Waschen undSterilieseieren am besten schon am Vortag machen.

Zutaten für das Thymian Rosmarin Kräuteröl (für 2 Flaschen à 350 ml):

650 ml gutes Olivenöl
1 Bund Thymian
1 Bund Rosmarin
2 Knoblauchzehen

Benötigtes Equipment fürs Thymian Rosmarin Kräuteröl:

2 sterile Flaschen à 350 ml mit Deckel

Zubereitung des Thymian Rosmarin Kräuteröl:

Flaschen und Deckel mit kochendem Wasser ausspülen und vollständig trocknen lassen.
Kräuter waschen und vollständig trocknen. Knoblauch schälen und in feine Scheiben aufschneiden.
Kräuterstiele und Knoblauchscheiben in die Flaschen verteilen und mit dem Olivenöl aufgießen. Fest verschließen und kühl und dunkel lagern.

Wissenswertes zum Thema selbstgemachtes Kräuteröl:

Der Kühlschrank ist zwar kühl und meistens auch dunkel, allerdings tut zu große Kälte dem Olivenöl keine Freude bereiten. Bei zu niedrigen Temperaturen flockt das Öl aus und wird zu einer festen weiß-gelbem Masse, die man weder aus der Flasche gießen noch einfach dosieren kann. Außerdem verliert das Öl, wie alle Geschmacksträger, bei Kälte an Aroma, also am besten kühl aber nicht unter 10 Grad lagern.

Hier finden Sie weitere Rezepte aus der Einmachküche und schöne Ideen für kulinarische Geschenke!

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Kräuteröl selber machen: So geht’s!

Kräuteröl selber machen: Zutaten

Du brauchst:

  • Speiseöl
  • Frische oder getrocknete Kräuter (Bio-Qualität); am besten eignen sich Stängel
  • Chilischoten
  • Knoblauchzehen
  • Saubere, verschließbare Glasflaschen

Zubereitung:

  1. Falls auf den Kräutern Schmutz sichtbar ist, reinige sie vorsichtig mit einem feuchten Geschirrtuch. Wenn du die Kräuter unter fließendem Wasser abwäschst, lasse sie danach an der Luft trocknen.
  2. Gib die Stängel in die Glasflasche und fülle das Gefäß mit Öl auf, sodass alle Kräuter bedeckt sind.
  3. Verschließe die Flasche und lasse das Öl für mindestens vier Wochen ziehen. Dabei sollte es an einem dunklen und kühlen Ort stehen.

Achtung: Sobald du das Öl verwenden möchtest, solltest du die Kräuterstängel entfernen oder das Öl filtern! Die Kräuter neigen zur Schimmelbildung, wenn sie nicht mehr von Öl umschlossen sind!

Kräuteröl selber machen: Welches Speiseöl kommt infrage?

  • Als Grundlage für Kräuteröl können theoretisch alle Speiseöle verwendet werden. Dennoch musst du bedenken, dass zum Beispiel Olivenöl und Walnussöl bereits einen sehr intensiven Eigengeschmack haben. Der Geschmack der Kräuter kann darin leicht untergehen! Möchtest du trotzdem Walnuss- oder Olivenöl als Basis nehmen, verwende qualitativ hochwertiges, kalt gepresstes Öl!
  • Besser geeignet sind hingegen geschmacksneutrale Speiseöle, wie Sonnenblumenöl, Rapsöl, Traubenkernöl oder Distelöl. Wenn du Kräuter in diesen Ölen einlegst, kommt ihr Aroma viel besser zur Geltung!

Kräuteröl selber machen: Welche Zutaten eignen sich zum Einlegen?

  • Bei der Wahl der passenden Kräuter für dein Kräuteröl solltest du auf Qualität achten: Am besten sind frische Kräuter aus dem Garten – andernfalls solltest du auf Bio-Produkte zurückgreifen!
  • Für ein intensives Aroma sind geschmacksintensive Kräuter die beste Wahl: Rosmarin, Thymian, Majoran und Oregano können getrocknet für die Zubereitung von Öl verwendet werden. In diesem Zustand sind sie sogar noch aromatischer.
  • Pfefferminze, Löwenzahn, Borretsch und Melisse sollten nur frisch verwendet werden, da ihr Aroma ansonsten zu schwach ist.
  • Für Knoblauchöl benötigst du lediglich ein paar geschälte Knoblauchzehen, die du in grobe Stücke hakst und anschließend in die Glasflasche gibst.
  • Du kannst auch frische Chilischoten im Ganzen in die Flasche geben und mit Öl überziehen. Auch hier beträgt die Ziehzeit vier Wochen.
  • Experimentierfreudige können auch mit verschiedenen Kräutern und Gewürzen experimentieren: Thymian und Minze sind eine gute Kombination oder auch Chilischoten, Thymian und Oregano.
  • Als Gewürze können zu dem Kräuteröl zusätzlich Pfefferkörner oder Lorbeerblätter hinzugegeben werden.

Rosmarinöl selber machen

Rosmarinöl ist besonders lecker für mediterrane Gerichte.

Für das Öl benötigst du:

  • vier Zweige Rosmarin
  • 750 ml kalt gepresstes Öl
  • eine Glasflasche

Zubereitung:

  • Wasche den Rosmarin und lasse ihn gut trocknen.
  • Gib die Zweige in die Glasflasche und übergieße sie vollständig mit Öl.
  • Verschließe die Flasche und lasse das Öl an einem dunklen Ort für vier Wochen ziehen.

Wie lange ist Kräuteröl haltbar?

An einem kühlen, dunklen Ort ist das Öl circa vier Monate haltbar. Achte darauf, dass die Flasche luftdicht verschlossen ist. Geöffnetes Öl ist circa sechs Wochen haltbar.

Tipp: Selbst gemachtes Kräuteröl in einer hübschen Glasflasche ist eine schöne Geschenkidee!

Weitere leckere Rezepte findest du hier: Wir zeigen dir, wie du Wildkräuteröl ansetzt und hier findest du eine leckere Kräutermarinade. Hier erklären wir außerdem noch, wie du Kombucha selber machen kannst.

Du möchtest dich mit anderen über Zubereitungsmethoden und Rezepte austauschen? Dann schaue doch mal in unsere Brigitte-Community!

Öl mit Kick Kräuteröle selbst ansetzen: Tipps und Rezepte

Kräuteröle sind genial! Sie peppen Gerichte aller Art auf und sorgen für einen besonderen Geschmacks-Kick. Am besten schmecken Chiliöl, Knoblauchöl und Co. allerdings mit frischem Brot wie Ciabatta oder Baguette. Wie Sie die Öle ansetzen, erfahren Sie hier.

Frische Kräuter sorgen für besten Geschmack

© Thinkstock

→ Kochen mit Olivenöl
→ Beauty-Wunder Olivenöl

Die Hauptzutaten für ein leckeres Kräuteröl sind frische Kräuter, die im Idealfall aus dem Garten oder vom Balkon stammen, und ein hochwertiges Öl. Am besten eignet sich als Grundlage ein hochwertiges, natives Olivenöl, welches einfach ungesättigte Fettsäuren enthält und dem Körper wichtige Nährstoffe liefert. Wer es gern scharf mag, der kann dem Öl Chilischoten zufügen. Knobi-Fans veredeln ihr Öl mit der gesunden Knolle und lassen das Aroma auf das Öl übergehen.

Knoblauchöl selber machen

Zutaten

  • 500 ml Olivenöl
  • 4 Knoblauchzehen
  • 2 Stängel Rosmarin
  • Glasflasche oder Behälter mit luftdichtem Verschluss

Zubereitung

  1. Den Knoblauch schälen, in feine Scheiben schneiden und in die Glasflasche geben.
  2. Auch den Rosmarin kalt abspülen, mit einem Stück Haushaltspapier trockentupfen und zu dem Knoblauch in die Flasche geben.
  3. Zum Schluss das Olivenöl einfüllen, die Flasche gut verschließen und das Öl zwei bis drei Wochen durchziehen lassen. Nun kann es geöffnet bzw. verschenkt werden.

Chiliöl selber machen

Zutaten

  • 500 ml Olivenöl
  • 5 getrocknete Chilischoten (wer es weniger scharf mag, reduziert die Menge)
  • 2 Stängel Rosmarin
  • Glasflasche oder Behälter mit luftdichtem Verschluss

Zubereitung

  1. Die Chilischoten unter kaltem Wasser abbrausen und in die Glasflasche geben.
  2. Auch den Rosmarin kalt abbrausen, trocknen und zu den Chilischoten geben.
  3. Die Kräuter und Chilis dann mit dem Olivenöl übergießen und das Chiliöl mindestens eine Woche durchziehen lassen, bevor es verkostet wird.

Kräuteröl selber machen

Zutaten

  • 500 ml Olivenöl
  • 30 g frische Kräuter wie Basilikum, Petersilie, Thymian, Rosmarin
  • Glasflasche oder Behälter mit luftdichtem Verschluss

Zubereitung

  1. Die Kräuter kalt abwaschen und gut trocknen. Dann in die Glasflasche geben.
  2. Das Olivenöl über die Kräuter gießen und drei Wochen ziehen lassen. Mit einem einem schönen Etikett-Aufkleber versehen, eignet sich das Kräuteröl als tolles Mitbringsel oder Gastgeschenk.

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