Kostenübernahme kita rechner

Berechnungsbeispiele Zuschuss Kinderbetreuungskosten

  • Berechnung des Zuschusses für Kita- und Tagespflege-Gebühren
  • Berechnung der Belastungsgrenze
  • Beispiele zur Berechnung
  • Anzurechnendes Einkommen
  • Anteiliger Zuschuss
  • Änderung des Einkommens
  • Kontakt

Berechnung des Zuschusses für Kita- und Tagespflege-Gebühren

Einen Anspruch auf einen Zuschuss zu den monatlichen Kosten für die Kindertagesbetreuung haben Familien, denen die Belastung dafür nicht zuzumuten ist. Das Feststellen der zumutbaren Belastung erfolgt durch das Gegenüberstellen einer berechneten Belastungsgrenze mit dem Einkommen der Eltern bzw. des Elternteils, der mit dem Kind zusammen lebt.

Berechnung der Belastungsgrenze

Die Belastungsgrenze errechnet sich aus den in der Sozialhilfe festgelegten Beträgen für den Haushaltsvorstand und jedes weitere Familienmitglied sowie aus den jeweils individuellen Beträgen für z. B. die Miete oder Versicherungen. Liegt das Einkommen der Familie unter dieser Belastungsgrenze, kann die Gebühr für Kinderbetreuungskosten in voller Höhe übernommen werden.
Beispielhaft erläutern wir Ihnen die zugrundeliegende Berechnungssystematik in vereinfachter Form (Stand: 1. Januar 2020). Der Grundbetrag für den Haushaltsvorstand beträgt 864 Euro. Für jedes weitere Familienmitglied (neben dem Haushaltsvorstand) gilt ein Zuschlag in Höhe von 302 Euro. Bei der Miete ist die sogenannte Mietobergrenze zu beachten. Die Mietobergrenze ist eine statistische Berechnung, die eine Aussage über die „Angemessenheit“ der Miete unter Berücksichtigung der Anzahl der Familienmitglieder trifft.
Beiträge für angemessene Versicherungen, die nicht vermögensbildend sind wie zum Beispiel eine Kapitallebensversicherung, können angerechnet werden. Beispiele für anrechenbare Beiträge sind Hausrat-, Haftpflicht- und Unfallversicherungen.

Beispiele zur Berechnung

1. Beispiel

Der leiblicher Vater und die leibliche Mutter leben mit 2 Kindern zusammen (4 Personen).
Alle Beträge in Euro:

Grundbetrag
für den
Haushalts-
vorstand
Zuschlag für
jedes weitere
Familienmitglied
Miete Versicherungen errechnete
Belastungs-
grenze
864 Euro 906 Euro
(je 302 Euro)
709 Euro 40 Euro 2.519 Euro

2. Beispiel

Die Mutter ist allein erziehend und lebt mit ihren beiden Kindern zusammen (3 Personen).
Alle Beträge in Euro:

Grundbetrag
für den
Haushalts-
vorstand
Zuschlag für
jedes weitere
Familienmitglied
Miete Versicherungen errechnete Belastungs-
grenze
864 Euro 604 Euro
(je 302 Euro)
591 Euro 40 Euro 2.099 Euro

Anzurechnendes Einkommen

Nun wird der errechneten Belastungsgrenze das Einkommen gegenübergestellt.
Einkommen sind alle Beträge, die der Familie „zufließen“. Also zum Beispiel Netto-Erwerbseinkommen, Kindergeld, Unterhaltszahlungen, Renten, Nettoeinkommen aus selbständiger Tätigkeit, Leistungen der Agentur für Arbeit beziehungsweise des Jobcenters.
Liegt das Einkommen unter der Belastungsgrenze, wird die Gebühr für die Kindertageseinrichtungen in voller Höhe übernommen.

Anteiliger Zuschuss

Was ist, wenn das Einkommen höher ist als die Belastungsgrenze?
Sollte Ihr Einkommen die Belastungsgrenze übersteigen, dann hängt ein möglicher Zuschuss von der Höhe des Betrags, der die Einkommensgrenze übersteigt, ab. In diesen Fällen werden 70 Prozent des die Belastungsgrenze übersteigenden Einkommens als Eigenanteil auf die Gebühr angerechnet. Ist dieser Betrag geringer als die monatliche Gebühr für die Kinderbetreuung, dann wird ein Anteil der Kosten für den Besuch der Kindertageseinrichtung bzw. Betreuung in der Tagespflege übernommen.

Beispiele:

Belastungsgrenze
wird überschritten um
Eigenbeteiligung von 70 % Beispiel für die monatliche Besuchsgebühr Zuschuss des
Jugendamts
100 Euro
200 Euro
400 Euro
70 Euro
140 Euro
280 Euro
150 Euro
150 Euro
150 Euro
80 Euro
10 Euro
0 Euro

Wie Sie sehen, ist auch eine anteilige Kostenübernahme (Zuschuss) der Gebühren für die Kinderbetreuung möglich. Kein Zuschuss erfolgt dann, wenn 70 % Ihres die Belastungsgrenze übersteigenden Einkommens höher sind als die anrechenbaren Kosten für die Kinderbetreuung.

Änderung des Einkommens

Falls weder eine Kostenübernahme noch ein Zuschuss möglich ist, sich jedoch in der Zukunft an Ihren Einkommensverhältnissen oder am Sozialhilfebezug etwas ändert, ist dies dem Jugendamt umgehend mitzuteilen. Dann erfolgt eine Neuberechnung.

Wirtschaftliche Jugendhilfe

Übernahme von Kinderbetreuungskosten

Dietzstraße 4

3. Stock

90443 Nürnberg

Öffentliche Verkehrsmittel

Stadtplan

Telefax: 09 11 / 2 31-30 20

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  • Kinderbetreuungskosten<https://cms1.stadt.nuernberg.de/internet/jugendamt/kostenkinderbetreuung.html>

Elternbeiträge

Für die Betreuung eines Kindes in Krippe, Kita, Hort oder Tagespflege ist entsprechend der Anzahl der Betreuungsstunden ein Elternbeitrag zu entrichten.

Über die Höhe der Elternbeiträge entscheidet der Stadtrat. Diese gelten einheitlich für alle Einrichtungen in kommunaler und freier Trägerschaft sowie für die Tagespflege. Grundlage der Berechnung der Beiträge bildet die Betriebskostenabrechnung aller Kindertageseinrichtungen der Stadt Leipzig. Im Sinne einer familienfreundlichen Politik werden die Elternbeiträge für das erste und zweite Kind gestaffelt (siehe Tabelle). Für das dritte Kind einer Familie, das eine Einrichtung besucht, trägt seit dem 1. September 1998 die Stadt die Kosten.

Geschwisterermäßigung wird gewährt

  • bei einem Vertrag mit einer Mindestbetreuungszeit von täglich 4 Stunden
  • oder bei einer wöchentlichen Mindestbetreuungszeit von 20 Stunden
  • Elternbeiträge in Kindertagesstätten – Neudefinition “Eltern und Alleinerziehende“ (PDF 8,5 KB) unter der Auslegung des Begriffes „Familie“

Achtung: Änderung der gesetzlichen Grundlagen für den Antrag auf Ermäßigung des Elternbeitrages ab 01.08.2019

Sollten Sie folgende Leistungen erhalten:

  • Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes – ALG II
  • Wohngeld
  • Kindergeldzuschlag
  • Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz
  • Sozialhilfe nach SGB XII

benötigen wir ab 01.08.2019 nur noch den Antrag auf Ermäßigung und den Bewilligungsbescheid. Sie erhalten ohne weitere Prüfung der Familienverhältnisse die komplette Übernahme der Elternbeiträge durch die Stadt Leipzig im Rahmen des Bewilligungszeitraumes des Bescheides. Für Eltern, die diese Leistungen nicht erhalten, gelten weiterhin die nachfolgenden Anforderungen für eine Antragstellung.

Ermäßigung des Elternbeitrages

Bei Bedarf kann die Stadt Leipzig den Elternbeitrag teilweise oder ganz übernehmen. Dafür kann vom sorgeberechtigten Elternteil, bei dem das Kind lebt ein entsprechender Antrag gestellt werden. Folgende Unterlagen sind notwendig:

  • Antragsformular auf Ermäßigung des Elternbeitrages
  • Einkommensnachweis (Lohn, Gehalt)
  • Bescheide von der Agentur für Arbeit, Sozialamt
  • Nachweise über Kindergeld, Erziehungsgeld, Unterhalt, Rente
  • Mietvertrag, Wohngeldbescheid
  • Nachweis über Ihre Ausgaben für verschiedene Versicherungen
  • Nachweis über sonstige Einkünfte und Belastungen
  • Bei einer Einrichtung in freier Trägerschaft ist der Betreuungsvertrag unbedingt mit einzureichen. Dies gilt auch für Tagespflege.

Die vollständigen Unterlagen sind im Amt für Jugend, Familie und Bildung Leipzig (Haus C, 1. Etage) einzureichen.

Über die Anspruchsvoraussetzungen für eine Ermäßigung können Sie sich von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beraten lassen.

Navigation und Service

Kinderbetreuung

Viele Eltern stehen vor der Entscheidung, ob sie ihre Kinder selber betreuen wollen oder ob die Betreuung von Dritten übernommen werden soll. Im Folgenden werden Behörden­kontakte beschrieben, die bei der Betreuung des Kindes zu Hause, durch ein Au-Pair, in Kinder­tages­stätten, Kindergärten, durch Tages­pflege­personen (Tagesmütter oder –väter) und bei der Betreuung von Grundschul­kindern anfallen können.

Kinderbetreuung zu Hause
Kinderbetreuung durch Dritte
Betreuung von Grundschulkindern
Beantragung finanzieller Hilfen

Kinderbetreuung zu Hause

Entscheiden die Eltern eines Kindes, dieses selbst zu betreuen, kann unterstützend eine Tages­pflege­person beschäftigt werden. Handelt es sich bei der Kinderbetreuung um eine abhängige Beschäftigung mit einem aktuell monatlichen Entgelt von maximal 450 Euro, liegt ein Minijob im Privathaushalt vor. Dieser muss von dem privaten Arbeitgeber, also den Eltern des zu betreuenden Kindes, bei der Minijob-Zentrale mit dem so genannten Haushalts­scheck gemeldet werden.

Als private Arbeitgeber führen die Eltern einen Teil des Verdienstes der Minijobberin oder des Minijobbers an die Minijob-Zentrale ab. Die Abgaben können vom versteuernden Einkommen abgesetzt werden.

Die Minijob-Zentrale meldet die Minijobberin oder den Minijobber zur Unfallversicherung an.

Soll ein Au-Pair die Betreuung übernehmen, sind die Eltern des zu betreuenden Kindes – anders als bei der Beschäftigung eines Minijobbers – verpflichtet das Au-Pair in der Krankenkasse und bei einem privaten Unfall­versicherungs­träger zu versichern. Die Versicherungs­beiträge werden von der Gastfamilie getragen.

Endet die Betreuung des Kindes zuhause, können die Kinder durch Dritte betreut und in Krippen, Kindertages­stätten, Kindergärten oder bei einer Tages­pflege­stelle angemeldet werden.

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Kinderbetreuung durch Dritte

Seit dem 1. August 2013 haben alle Kinder vom ersten Geburtstag bis zur Einschulung einen Rechts­anspruch auf einen Platz in einer Tages­einrichtung für Kinder oder in Kinder­tages­pflege. Bei der Suche eines Kinder­betreuungs­platzes oder einer Kinder­tages­pflege können die Eltern Unter­stützung durch das Jugendamt und die Kommunal­verwaltung erhalten. Beim Jugendamt bzw. der Kommunal­verwaltung kann die gewünschte Betreuungs­einrichtung angegeben werden. Größere Kommunen bieten häufig ein Online-System zur Suche und Vormerkung von Betreuungs­plätzen nach Betreuungsform (z.B. Kinderkrippe, Kindergarten), Stadtteil, Träger (z.B. kirchlich, städtisch, frei) und weiteren Kriterien an. Je nach Einrichtung werden unterschiedliche Nachweise bei der Anmeldung des Kindes gefordert. Ist ein Betreuungsplatz gefunden, muss teilweise vor der Anmeldung eine Melde­bescheinigung des Kindes beim kommunalen Einwohner­meldeamt angefordert werden. Weiterhin ist es notwendig, das Kind ärztlich untersuchen zu lassen und eine ärztliche Unbedenklich­keits­bescheinigung sowie einen Impfnachweis anzufordern. Vom Arbeitgeber sollten sich die Eltern eine Meldung über ihre Arbeitszeiten aushändigen lassen. Bei Kindern unter 1 Jahr sind Nachweise zum Bedarf eines Betreuungs­platzes erforderlich. Studierende und Auszubildende können dafür bei der Hochschule einen Nachweis über die Studiendauer und bei der Berufsschule einen Nachweis über die Schulzeiten erhalten. Auch der Nachweis eines konkret vorliegenden Arbeitsangebots oder die Dauer einer Beurlaubung oder der Elternzeit können den Bedarf eines Betreuungs­platzes begründen. Bei Kindern über einem Jahr sind diese Belege nicht zwingend einzureichen. Die Dokumente müssen bei der Anmeldung des Kindes für einen Betreuungsplatz in der Kinder­tages­stätte bei der Kommunal­verwaltung abgegeben werden.

Die Anmeldung in einem Kinder­garten kann entweder direkt zusammen mit der Anmeldung in der Kinder­tages­stätte oder erst einige Zeit später erfolgen, bevor das Kind den Kinder­garten besuchen soll. Die Anmeldung erfolgt ebenfalls bei der Kommunal­verwaltung und bedarf der gleichen Nachweise.

In manchen Einrichtungen kann eine Notbetreuung für eine höhere als übliche Stunden­anzahl oder die Betreuung bis in die späten Abend­stunden hinein beantragt werden.

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Betreuung von Grundschulkindern

Erreicht das Kind das Grundschul­alter, wird es in der Schule angemeldet. Der Schule muss ein Nachweis der gesund­heitlichen Eignung vorgelegt werden. Viele Grund­schulen bieten eine Früh- und Nachmittags­betreuung an, für die Eltern ihre Kinder anmelden können. Dafür wird von den Eltern häufig ein Nachweis ihrer Arbeitszeiten gefordert.

Bei zusätzlichem Betreuungs­bedarf bzw. wenn die Grundschule nicht genügend Betreuungs­plätze vorhält, unterstützt das Jugendamt die Familien bei der Suche nach einer alternativen Betreuungs­möglichkeit, Haus­aufgaben­hilfe oder eines Förder­vereins. Bei der Anmeldung ist in der Regel ein Gesund­heits­nachweis des Kindes erforderlich.

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Beantragung finanzieller Hilfen

Die Höhe der Kita-Gebühren fällt bundesweit unterschiedlich aus. Manche Bundesländer bieten den Kindern vom zweiten Lebensjahr an einen beitragsfreien Kindergarten-Platz. In anderen Bundes­ländern wurden die Kita-Gebühren lediglich gesenkt bzw. die kostenfreie Betreuung auf eine bestimmte Stunden­anzahl pro Tag begrenzt. Um die Betreuungs­kosten für die Eltern abzudämpfen, können beim Staat finanzielle Unterstützungen beantragt werden. Eltern, die Grund­leistungen nach dem SGB II (Grundsicherung für Arbeitssuchende), SGB XII (Sozialhilfe), AsylbLG, WoGG oder Kinder­zuschlag (BKGG) beziehen und ihre Kinder durch Dritte betreuen lassen, sind berechtigt alle Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket zu beantragen. Dadurch können beispielsweise die Kosten von Schul- und Kita­ausflügen teilweise oder vollständig erstattet werden. Wird das Kind von den Eltern selbst betreut, sind sie berechtigt einen Antrag für die Leistungsart „Soziale und kulturelle Teilhabe“ zu stellen. Die Anträge sind beim Amt für Soziales oder dem Job­center zu stellen. Den Anträgen sind Einkommens­nachweise und Nachweise zu den Betreuungs­kosten beizufügen.

Sofern eine Kinder­betreuung durch Dritte in Anspruch genommen wird und nicht kostenfrei ist, können beim Jugend­amt oder dem Amt für Soziales Gebühren­ermäßigungen oder -befreiungen für den Betreuungs­platz beantragt werden. Auch hier sind Einkommens­nachweise der Eltern und der Gebühren­bescheid der Einrichtung einzureichen.

Im Rahmen der Einkommen­steuer­erklärung können Betreuungs­kosten von der Steuer abgesetzt werden. Dabei kann das Finanzamt einen Nachweis der tatsächlich entstandenen Betreuungs­kosten verlangen.

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Bei der Kinderbetreuung sparen

Kinderbetreuungskosten können von der Steuer abgesetzt werden. Wie das geht und wann welche Kosten zum Beispiel für die Kindertagespflege vom Jugendamt übernommen werden

Jugendamt zahlt Kinderbetreuung

Für die Kinderbetreuung in einer Kita oder in der Kindertagespflege müssen Eltern in der Regel Beiträge zahlen, die regional und/oder je nach Träger unterschiedlich hoch sind. Je nach Bundesland gelten für die Kostenübernahme und deren Voraussetzungen bestimmte Regel. Der Kreis, die Stadt oder die Gemeinde legen die Höhe des Tagesbetreuungs- oder. Pflegegeldes fest. Nach dieser richtet sich eine mögliche Kostenübernahme. Die Höhe hängt ab

  • vom Einkommen der Eltern,

  • von der Zahl der Kinder in der Familie und

  • vom Umfang der Kinderbetreuung.

In speziellen Fällen übernimmt das Jugendamt ganz oder teilweise die Kosten für die Kinderbetreuung. Für die Übernahme der Kosten für Kindertagespflege gibt es gesonderte Voraussetzungen. Die Tagespflege muss geeignet und für das Kind erforderlich sein. Ebenso muss das Jugendamt die Tagespflegeperson vermittelt haben oder bei einer Privatvermittlung überprüfen, ob die Person für die Tagespflege geeignet ist.

Kosten für Kinderbetreuung von der Steuer absetzen

Kosten für die Kinderbetreuung werden unabhängig davon, ob das Kind eine Kita oder eine Tagesmutter besucht, steuerlich berücksichtigt. Dafür gelten bestimmte Bedingungen. Die Faustregel: Eltern können für ihre Kinder von der Geburt bis zum 14. Lebensjahr zwei Drittel der Kosten für die Kinderbetreuung von der Steuer absetzen – bis zu maximal 4.000 Euro pro Jahr und Kind.
Erwerbstätige Paare, bei denen beide Partner arbeiten, und Alleinerziehende können diese steuerlichen Vorteile wie Werbungskosten oder Betriebsausgaben ausschöpfen. Ist die oder der Alleinerziehende oder ein Partner krank, behindert oder in Ausbildung und der andere erwerbstätig oder ebenfalls krank, behindert oder in Ausbildung, so bestehen die gleichen Möglichkeiten im Rahmen der Sonderausgaben.

Allereinerziehende können höhere Kosten für Kinderbetreuung geltend machen

Erwerbstätige allein erziehende Personen können für ihre Kinder von der Geburt bis zum 14. Lebensjahr zwei Drittel der Kosten für die Kinderbetreuung, maximal 4.000 Euro pro Jahr und Kind, wie Werbungskosten oder Betriebsausgaben von der Steuer absetzen. Ist die allein erziehende Person krank, behindert oder in Ausbildung, so bestehen die gleichen Möglichkeiten, allerdings im Rahmen der Sonderausgaben.

Kosten für die Kinderbetreuung senken

Mit freundlicher Unterstützung von familien-wegweiser.de – dem Serviceportal des Bundesfamilienministeriums. Hier werden 20 Prozent der Kinderbetreuungskosten – höchstens aber 600 Euro – als Abzug von der Steuerschuld berücksichtigt. Dies gilt nur dann, wenn es sich nicht um ein sozialversicherungspflichtiges bzw. geringfügiges Beschäftigungsverhältnis handelt. Auch müssen die sonstigen gesetzlichen Voraussetzungen des Einkommensteuergesetzes erfüllt sein. Für sozialversicherungspflichtige und geringfügige Beschäftigungsverhältnisse gilt:
Handelt es sich bei der Kinderbetreuung um eine geringfügige Beschäftigung im Privathaushalt, so können 10 Prozent der Kosten, höchstens 510 Euro, steuermindernd berücksichtigt werden. Handelt es sich bei der Kinderbetreuung um mehr als nur um eine geringfügige Beschäftigung, so können 12 Prozent der Aufwendungen, höchstens 2.400 Euro, von der Steuerschuld abgezogen werden.

Steuerliche Begünstigung von Arbeitgeberleistungen für Kinderbetreuungskosten

Einige Arbeitgeber gewähren zusätzlich zum Arbeitslohn freiwillig Arbeitgeberleistungen. Dienen diese Sach- und Barleistungen dazu, nicht-schulpflichtige Kinder der Arbeitnehmer in Kindergärten oder vergleichbaren Einrichtungen zu betreuen, so können sie steuer- und sozialversicherungsfrei sein. Vergleichbare Einrichtungen sind zum Beispiel Schulkindergärten, Kindertagesstätten, Kinderkrippen, Tagesmütter, Wochenmütter und Ganztagspflegestellen. Entscheidend für die Steuer- und Sozialversicherungsfreiheit ist, dass

  • die Leistungen zusätzlich zum Arbeitslohn erbracht werden

  • die Leistungen nur an den Zweck der Unterbringung und Betreuung der nicht schulpflichtigen Kinder der Arbeitnehmer gebunden sind

  • die Beschäftigten dem Arbeitgeber nachweisen, dass sie das Geld für die Kinderbetreuungskosten verwenden und

  • der Arbeitgeber die Nachweise im Original als Belege zum Lohnkonto aufbewahrt.

Übernahme von Kinderbetreuungsgebühren

Eltern können beim Hochtaunuskreis einen Antrag auf vollständige oder teilweise Übernahme der Betreuungskosten für Kinderkrippe, Kindertagesstätte, Hort, Betreuungszentren an Grundschulen oder Tagesmutter stellen.
Es gelten dabei die gesetzlichen Regelungen nach §§2; 22 ff. SGB VIII i.V. mit §90 Abs.3 SGB VIII.

Empfänger von sozialen Transferleistungen(Grundsicherung für Arbeitssuchende, Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, Wohngeld, Kinderzuuschlag nach §6a Bundeskindergeldgesetz) müssen nur den Antrag auf Förderung von Kindern in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege ausfüllen, und eine Kopie des aktuellen Leistungsbescheides beilegen, der Feststellungsbogen ist nicht auszufüllen .

Eltern mit geringen Einkommen, die keine sozialen Transferleistungen beziehen, müssen neben dem Antrag auch den Feststellungsbogen ausfüllen und alle im Merkblatt aufgeführten Unterlagen vorlegen.

Eltern, deren Kind einen Hort besucht, können bei Leistungsbezug nach dem SGB II, SGB XII, Kinderzuschlag nach dem Bundeskindergeldgesetz, Wohngeld oder Asylbewerberleistungsgesetz einen Antrag auf finanzielle Unterstützung für das gemeinschaftliche Mittagessen im Hort stellen.

Alle zur Antragstellung erforderlichen Unterlagen stehen hier zum Download zur Verfügung.

Merkblatt und Checkliste

Antrag auf Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen oder Kindertagespflege

Feststellungsbogen

Vermieterbescheinigung

Antrag auf Übernahme der Kosten für ein gemeinschaftliches Mittagessen im Hort

Bitte lesen Sie vor dem Ausfüllen der Unterlagen sorgfältig das Merkblatt.

Richtig ausgefüllte Unterlagen und vollständig abgegebene Unterlagen können die Bearbeitungszeit Ihres Antrages erheblich verkürzen.

Sollten Sie Fragen zum Antrag zur Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen haben, stehen Ihnen folgende Ansprechpartner zur Verfügung:

Frau Kakkar: Steinbach, Friedrichsdorf A – L

Frau Schäffler: Kronberg, Usingen, Glashütten, Friedrichsdorf M – Z

Frau Löw: Oberursel, Königstein

Frau Kayaalp: Neu-Anspach, Schmitten, Wehrheim, Weilrod, Grävenwiesbach

Übernahme von Elternbeiträgen für Kindertageseinrichtungen

Wer hat Anspruch?

Beziehen Sie Arbeitslosengeld II (Hartz 4), Sozialhilfe, Wohngeld, Kinderzuschlag oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, haben Sie grundsätzlich einen Anspruch auf Übernahme. Sollten Sie ein Einkommen beziehen, gibt es für den Anspruch auf Übernahme keine „Faustformel“. Wenn Sie ein geringes Einkommen erzielen und hohe Ausgaben im Rahmen einer wirtschaftlichen Lebensführung haben, könnten Sie ohne Weiteres einen Anspruch haben, der mit Hilfe einer Einkommensberechnung ermittelt wird.

Seit dem 01.08.2011 ist das letzte Kindergartenjahr nicht mehr beitragsfrei. Auch hierfür kann die Übernahme beantragt werden. Eine Einkommensberechnung wird dabei klären, ob die Übernahme des Regelbeitrages ganz, zur Hälfte oder gar nicht erfolgt.

Welche Unterlagen werden in Kopie zur Prüfung Ihres Anspruchs benötigt?

Grundsätzlich benötigen wir von Ihnen:

  • Bescheinigung der Einrichtung (mit Aufnahmetag, Höhe des Elternbeitrages und ggf. des Mittagessens)
  • Ausweis oder Pass / Aufenthaltstitel oder Freizügigkeitsbescheinigung / Geburtsurkunde des Kindes
  • Meldebescheinigung

Sollten Sie eine Maßnahme über die Agentur für Arbeit / das Jobcenter machen oder befinden Sie sich in Ausbildung / Studium, brauchen wir Nachweise über:

  • Immatrikulationsbescheinigung, Schulbescheinigung
  • Eingliederungsvereinbarung vom Jobcenter
  • Sprachkurs
  • Umschulung
  • Kinderbetreuungskosten

Wenn Sie im Bezug von Arbeitslosengeld II (Hartz 4), Sozialhilfe, Wohngeld, Kinderzuschlag oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz sind, dann benötigen wir außerdem von Ihnen:

  • Aktueller Bescheid

Wenn Sie Einkommen aus selbstständiger Arbeit, aus einem Angestelltenverhältnis, Ausbildungsverhältnis oder durch Rente erzielen, legen Sie bitte folgende Unterlagen vor:

Einkommen

  • Arbeitsvertrag, Gehaltszettel (möglichst der letzten 12 Monate mit Nachweis über Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld und sonstigen Sonderzahlungen)
  • Einkommensteuerbescheid, Gewinn- und Verlustrechnung / Einnahmenüberschussrechnung bei Selbstständigen (möglichst vom Steuerberater)
  • Nachweis über Krankengeld, Elterngeld, Mutterschaftsgeld
  • BAföG-Bescheid, BAB-Bescheid, Stipendium
  • Rentenbescheid
  • Nachweise über Unterhaltszahlungen (Bankauszüge mindestens der letzten 3 Monate

Kosten der Unterkunft

  • Nachweise über die Kosten der Unterkunft (Mietvertrag und Nebenkosten ohne Strom)
  • Einkünfte aus Vermietung oder Verpachtung (entsprechender Mietvertrag)
  • Nachweis über Wohnungseigentum (Jahreskontoauszug der Darlehenszinsen, Straßenreinigung, Müllgebühren, Heizung, Wasser- und Abwasserbescheid, Grundsteuerbescheid, Wohngebäudeversicherung, Schornsteinfeger, Größenangabe der selbst genutzten Wohnungfläche)

Besondere Belastungen

  • Nachweise über Unterhaltszahlungen (Bankauszüge mindestens der letzten 3 Monate)
  • Nachweise über Darlehen oder sonstige Schulden (Darlehensvertrag) mit Kaufvertrag / Verwendungszweck
  • Nachweise über Versicherungen (Versicherungspolice oder –urkunde) für Hausrat, Haftpflicht, Altersvorsorge, Berufsunfähigkeit, Risikoleben, private Kranken- und Pflegeversicherung (keine Zusatzversicherung!)

Gebühren für den Besuch städtischer Kindertageseinrichtungen

Die Gebührenstruktur des Jugendamtes der Landeshauptstadt Stuttgart umfasst alle Betreuungsangebote der städtischen Kindertageseinrichtungen, wie Kindergärten (Regelkindergarten, Kindergarten mit veränderter Öffnungszeit) und Ganztageseinrichtungen (Kinderkrippen, Ganztageskindergarten, Schülerhorte).

Allen städtischen Gebühren liegt ein einheitlicher Preis pro Betreuungsstunde in Höhe von derzeit 0,93 Euro zugrunde (gültig seit 1. August 2016). Bei Familien-Card-Inhabern ermäßigt sich dieser Preis pro Betreuungsstunde auf 0,86 Euro (gültig seit 1. August 2016), seit 1. August 2018 sind diese Gebühren für 3-bis 6-jährige Kinder aus Familien mit Familien-Card zusätzlich um monatlich 50 Euro gesenkt, ebenfalls seit 1. August 2018 ist für 3- bis 6-jährige Kinder aus Familien mit Familien-Card mit drei und mehr Kindern der Kita-Besuch kostenlos und lediglich das Essensgeld zu entrichten (Nachweis der Familien-Card ist erforderlich). Bei Kleinkindplätzen wird zusätzlich zum Betreuungsgeld ein monatlicher pauschaler Kleinkindzuschlag in Höhe von 70 Euro je Kleinkind und Platz erhoben (bei Familien-Card-Inhabern 40 Euro je Kleinkind und Platz). Besuchen Geschwisterkinder unter 3 Jahren gleichzeitig eine Tageseinrichtung für Kinder, wird der Kleinkindzuschlag lediglich einmal erhoben.

Der Pauschalbetrag für die Verpflegung (Essengeld) beträgt in den Ganztageseinrichtungen seit 1. August 2016 70 Euro pro Monat und Kind.
Ein weiteres Grundprinzip der städtischen Gebührenstruktur ist die weitreichende Geschwisterermäßigung, wobei nicht nur die Kinder einer Familie, die eine Kindertageseinrichtung besuchen, sondern alle Kinder unter 18 Jahren, die in der Familie leben, Berücksichtigung finden.

Befreiung von der Gebühr und vom Essensgeld

Nach der städtischen Gebührenregelung sind Eltern/Erziehungsberechtigte, die für sich bzw. ihr(e) Kind(er) eine Bonuscard für das aktuelle Kalenderjahr nachweisen, vollständig von der Gebühr befreit. Ebenso können diese Familien beantragen, dass das Essengeld auf 20 Euro je Monat und Kind ermäßigt wird.
Die Mitteilung und ein Nachweis über den Bezug dieser Leistungen beziehungsweise ein Nachweis der Bonuscard kann direkt bei der Tageseinrichtung oder beim Jugendamt eingereicht werden:
Jugendamt Stuttgart
Haushalt, Gebühren und Rechnungswesen
Wilhelmstraße (M) 3
70182 Stuttgart
S-Mitte

Übernahme der Betreuungskosten für eine Tageseinrichtung für Kinder

Darüber hinaus können die Teilnahmebeiträge beziehungsweise die Kita-Gebühren auf Antrag ganz oder teilweise vom Träger der öffentlichen Jugendhilfe übernommen werden, wenn die Belastung den Familien nicht zuzumuten ist (§ 90 SGB VIII).
Dies gilt für alle Betreuungsangebote in Stuttgart, nicht nur für die städtischen Tageseinrichtungen. Bei Tageseinrichtungen in freier Trägerschaft (Kindergärten und Ganztagesbetreuung) werden zukünftig maximal die städtischen Gebührensätze zuzüglich 20 Prozent übernommen.
Der Antrag auf Übernahme des Besuchsgeldes ist direkt in den Kindertageseinrichtungen erhältlich oder kann hier herunter geladen werden:

Diese Beschreibung steht Ihnen auch in einer anderen Sprache zur Verfügung:

Englisch: Erforderliche Nachweise und Unterlagen für den Antrag Englisch (PDF)
Griechisch: Erforderliche Nachweise und Unterlagen für den Antrag Griechisch (PDF)
Italienisch: Erforderliche Nachweise und Unterlagen für den Antrag Italienisch (PDF)
Russisch: Erforderliche Nachweise und Unterlagen für den Antrag Russisch (PDF)
Türkisch: Erforderliche Nachweise und Unterlagen für den Antrag Türkisch (PDF)

Den ausgefüllten Antrag senden Sie bitte an:
Jugendamt Stuttgart
Haushalt, Gebühren und Rechnungswesen
Wilhelmstraße (M) 3, Stockwerk 5A, Zimmer 24
70182 Stuttgart
S-Mitte
Bitte beachten Sie, dass eine eventuelle Bewilligung erst ab dem Monat der Antragstellung möglich ist.

Hinweise zum Zahlungsverkehr

Der Gebühreneinzug läuft zentral über die Stadtkasse Stuttgart. Fragen zu Änderungen von Einzugsermächtigungen, Kontoverbindungen und SEPA können direkt dorthin gerichtet werden.

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