Kopfschmuck indianer basteln

Pocahontas-Kostüm: Indianer-Verkleidung selber machen

Indianer-Kostüm selber machen: Die Materialien

Fasching steht vor der Tür und eine Verkleidung muss her! Wie wär’s mit Pocahontas? Kostüm und Make-up sind günstig, sexy und dank Anleitung ganz easy, aber es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Sie ein Indianer-Kostüm selber machen können. Natürlich dürfen Sie dabei auf die klassische Indianer-Verkleidung von früher zurückgreifen und es mit den richtigen Accessoires in die Disney-Variante umwandeln. Beginnen Sie bei null, brauchen Sie für das typische Pocahontas-Kleid Stoff in Naturfarben, also Hell- oder Dunkelbraun, Beige oder Sand. Dieser kann entweder aus Baumwolle, Hanf, dünnem Filz, Leinen oder einem Wildlederimitat sein.

Eine Frau mit durchschnittlicher Größe sollte sich etwa 185 Zentimeter Stoff besorgen. Zudem benötigen Sie:

  • Ohne das passende Material kein Pocahontas-Kostüm. Legen Sie sich Stoff, Schere und Co. vorher zurecht – und dann: Let’s start! © Birgit Brandlhuber – Fotolia eine scharfe Schneiderschere
  • eine dicke Nadel
  • farblich passendes Garn
  • Perlen in Türkis- oder Grüntönen
  • Federn und andere Naturmaterialien, zum Beispiel Bast und Lederschnüre

Pocahontas-Kostüm: Anleitung für ein Kleid

Möchten Sie ein Indianer-Kostüm selber machen, können Sie es sich direkt auf den Leib schneidern. © iordani – Fotolia

Alles parat? Dann kann es losgehen! Variante 1: ein Kleid. Arbeiten Sie entweder mit einem einfachen Schnittmuster oder nehmen Sie eines Ihrer Kleider als Vorlage. Schneidern Sie sich aus dem Stoff ein einfaches, gerade geschnittenes Kleid, heißt: Kleid oder Schnittmuster auf dem doppelt gelegten Stoff ausbreiten, mit Schneiderkreide die Konturen plus mindestens einen Zentimeter Nahtzugabe übertragen, Vorder- und Rückseite ausschneiden und dann rechts auf rechts zusammennähen. Bei dünnem Leinen- oder Baumwollstoff können Sie mit der Nähmaschine arbeiten, bei dickem Wildlederimitat oder Filz sollten Sie lieber per Hand nähen.

Keine Sorge: Es muss nicht allzu ordentlich werden, Ihr Indianer-Kostüm: Selber machen – das bedeutet schließlich, dass im Gegensatz zum Kaufen, alles schief und krumm werden darf. Erst so bekommt das Kostüm nämlich seinen individuellen Charakter. Wenden Sie das Kleid anschließend und schneiden Sie mit einer großen Schere Fransen in Saum und Ärmel. Mit einem Gürtel aus dem gleichen Stoff oder einer einfachen Kordel für die Taille komplettieren Sie das Pocahontas-Kostüm.

Weitere Ideen für Damen – Anleitung inklusive

Variante Nummer zwei: ein Zweiteiler aus Poncho und Rock. Dazu falten Sie ein großes Quadrat des Stoffes diagonal zur Hälfte, sodass zwei Dreiecke übereinander liegen. Am gefalteten Rand schneiden Sie mittig einen Halsausschnitt aus, die Kanten werden wieder mit Fransen versehen. Als Rock verwenden Sie entweder einen Lederrock aus Ihren Beständen oder nähen einen einfachen Minirock aus dem gekauften Stoff. Ideal ist es, wenn dieser eine asymmetrische Form erhält, also zum Beispiel links etwas länger als rechts oder hinten länger als vorne ist – das passt am besten zum Indianer-Kostüm. Selber machen können Sie die Fransen am Saum natürlich auch hier.

Eine besonders einfache Methode, nach der Sie ein Indianer-Kostüm selber machen können, ist Folgende: Schneiden Sie von einem übergroßen und überlangen braunen T-Shirt einen Ärmel gerade und den anderen schräg von einer Achsel zur gegenüberliegenden Schulter ab, sodass ein One-Shoulder-Kleid entsteht. Auch den Saum können Sie getrost abschneiden – der eignet sich besser als Gürtel. Schwups, schon ist das Kleid für Ihr Pocahontas-Kostüm fertig!

Accessoires für das Pocahontas-Kostüm im Disney-Look

Mit einer Indianer-Perücke identifizieren Sie sich eindeutig als Squaw. © korabkova1 – Fotolia

Damit die Verkleidung auch wirklich an Pocahontas erinnert, sind noch ein paar Accessoires gefragt. Flache, braune Sandalen, ein Haarband – geflochten aus drei Stoffstreifen –, ein Klebetattoo im Tribal-Style für den Oberarm, eine schwarze, glatte Karnevalsperücke und eine Kette für den Hals komplettieren das Pocahontas-Kostüm. DIY ist auch hier kein Problem! Fädeln Sie Holzperlen und Schmucksteine auf ein dünnes Lederbändchen und binden Sie noch ein paar Federn daran – schon erinnert das DIY-Projekt an den typischen Indianer-Schmuck.

Als Indianer schminken: Tipps für das perfekte Karnevals-Make-up

Sitzt das Outfit, müssen Sie sich nur noch als Indianer schminken. Dann besteht kein Zweifel mehr: Sie sind Pocahontas. © flimitz – Fotolia

Sich als Indianer schminken? Auf jeden Fall! Neben dem Pocahontas-Kostüm und den passenden Accessoires benötigen Sie unbedingt ein hübsches Karnevals-Make-up. Ob Disneys Pocahontas oder klassische Squaw: Möchten Sie sich als Indianer schminken, beginnen Sie mit der Grundierung. Verwenden Sie entweder spezielle Faschingsschminke, die hautverträglich und abwaschbar ist, oder normales Make-up in einem satten Braunton. Nun sollten Sie die Augenbrauen etwas dunkler schminken und Ihre Augen in Braun, Bronze und Erdfarben betonen. Wer mag, kann zum Schluss noch mit bunter Farbe einige typische Indianer-Muster auf die Wangen malen.

Indianer Kostüme gehören zu den absoluten Klassikern unter den Faschingskostümen und sind dabei bei Kindern genauso beliebt wie bei Erwachsenen. Nun muss es aber auch bei diesem Kostümklassiker nicht immer eine Variante aus dem Geschäft sein, denn Indianer Kostüme lassen sich durchaus auch selber machen. Wie dies recht schnell, einfach und mit nur wenigen Utensilien geht, erklärt die folgende Anleitung.

Materialliste für ein Indianerkostüm

Das Indianerkostüm besteht aus einem Kleid und dem Kopfschmuck. Dafür werden benötigt:

  • 1 großes T-Shirt in Beige oder Braun
  • Filz in Beige oder Braun
  • 1 Streifen Leder, für Kinder 60cm lang und 8cm breit, für Erwachsene etwas länger
  • Federn in unterschiedlichen Größen und Farben
  • Holz- oder Kunststoffperlen, holzfarben oder bunt
  • 2cm breites Gummiband
  • Alleskleber
  • Schere und Büroklammern
  • Nähmaschine oder Nadel und Faden

Anleitung für das Indianerkostüm

1. Das Kleid anfertigen

Das Kleid für das Indianerkostüm wird aus dem T-Shirt und dem Filz angefertigt. Aus dem Filzstoff werden dazu zuerst zwei Streifen zurechtgeschnitten, die an die Ärmelabschlüsse genäht werden. Aus einem größeren Stück Filz werden zwei Dreiecke ausgeschnitten, die die unteren Abschlüsse an der Vorder- und der Rückseite bilden. Außerdem wird ein Rechteck aus dem Filzstoff zurechtgeschnitten. In der Mitte des Rechtecks wird ein Loch als Öffnung für den Kopf ausgeschnitten und dieses Rechteck wird dann als eine Art Latz an dem T-Shirt befestigt.

Damit das Kleid nun zu einem Indianerkleid wird, werden die Filzstreifen an den Enden eingeschnitten, so dass schmale Fransen entstehen. Wer möchte, kann das Kleid so schlicht lassen, wer möchte, kann aber auch Perlen auf die Fransen auffädeln. Um zu verhindern, dass die Perlen herunterrutschen, reicht es aus, einen Knoten auf das Ende der Fransen zu setzen.

Indianer Kostuem selber machen für Kinder

2. Den Kopfschmuck basteln

Ein richtiger Indianer braucht natürlich auch einen standesgemäßen Kopfschmuck. Dieser wird aus dem Lederstreifen und den Federn gebastelt. Dazu wird der Lederstreifen einmal der Länge nach zusammengefaltet. Damit er zusammengefaltet bleibt, wird der Lederstreifen mit einigen Büroklammern fixiert und dabei so auf den Tisch gelegt, dass die offene Kante nach oben zeigt.

  • Nun wird zuerst die Mitte des Lederstreifens ausgemessen. Rund 10cm von der Mitte entfernt werden beidseitig zwei kleine Löcher in das Leder eingearbeitet. In diesen Löchern wird das Gummiband befestigt, das später dafür sorgt, dass der Kopfschmuck in Position bleibt.
  • Als nächstes werden jetzt die Federn festgeklebt. Dabei werden die größten Federn in der Mitte angeordnet, zu den Enden hin sollten die Federn immer kleiner werden. Damit die Federkiele der großen Feder nicht zu sehen sind, können vor und zwischen den großen Federn zusätzlich kleine Federn befestigt werden.
  • Wer lieber einen etwas dezenteren Kopfschmuck basteln möchte, kann den Lederstreifen so zuschneiden, dass er mit überlappenden Enden einmal als Stirnband um den Kopf gelegt werden kann. Dann wird der Lederstreifen entweder zusammengeklebt oder zusammengenäht. In den hinteren Bereich des Stirnbandes können jetzt noch zwei, drei Federn eingeklebt werden. Wer möchte, kann aber auch nur den Stirnbereich verzieren, indem er hier beispielsweise Perlen aufklebt.

Einige weitere sehr schöne Ideen für Indianer-, aber auch Cowboy und andere Kostüme finden sich hier im Video.

Thema: Indianer Kostüme zum selber machen Fasching

Die reiche Verzierung des eigenen Körpers spielt für die Indianer seit jeher eine große Rolle. Kein Wunder also, dass sie sich nicht nur bemalen, sondern auch eine Menge Schmuck tragen, bspw. am Kopf oder um den Hals. In diesem DIY-Ratgeber entführen wir Sie in die beeindruckende Welt des uns so fremden nordamerikanischen Indianervolkes und zeigen Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie kreativen Indianerschmuck basteln können! Fasching kann also kommen!

Um die indianische Kultur ranken sich zahlreiche Mythen und viele Menschen – vielleicht auch Sie? – sind von den alten Traditionen extrem fasziniert. Seit Anbeginn ihrer Existenz leben die Ureinwohner Amerikas nach ihren eigenen Vorgaben und Ritualen. Ein wesentlicher Aspekt ist der Schmuck – er stand früher und steht heute für Würde und Ansehen. Zudem gibt er Kennern Aufschluss über die Position (den Rang) des einzelnen Indianers innerhalb seines Stammes. Selbstverständlich stellen die Indianer ihre Schmuckstücke selbst her. Man kann sie also durchaus als wahre Meister des DIY bezeichnen. Die verwendeten Materialien waren und sind vielfältig: Sie reichen von Muscheln und Knochen über Federn und Holz bis hin zu Silbermetall. Wir liefern Ihnen nun mehrere Anleitungen, mit denen Sie eigenständig Indianerschmuck basteln können. Zudem erläutern wir Ihnen kurz die wichtigsten indianischen Symbole, von denen Sie am besten ein paar in Ihre Kreationen einbinden. Viel Spaß dabei!

Indianer-Stirnband basteln

Das brauchen Sie:

  • bunte Federn
  • Wellpappe
  • Gummiband
  • Lineal
  • Schere
  • Papierlocher
  • Etikettenstreifen oder Tesa (bei Bedarf)

So gehen Sie vor:

1. Schritt: Nehmen Sie die Wellpappe zur Hand und schneiden mit der Schere einen mindestens 30 cm langen und 3 cm breiten Streifen aus.

Tipp: Achten Sie darauf, dass die Wellen der Pappe quer zur Breite verlaufen.

2. Schritt: Legen Sie sich viele bunte Federn bereit: blaue und grüne, rote, orangefarbene und gelbe sowie auch schwarze und weiße.

3. Schritt: Stecken Sie die Federn nach und nach in den Pappstreifen. Wechseln Sie die Farben ab und halten zwischen den einzelnen Federn immer ein wenig Abstand (ca. 2 bis 3 cm).

Tipp: Falls die Pappe zu dünn ist, um die Federn in sich aufzunehmen, können Sie Letztere auch mithilfe von Etikettenstreifen oder Tesa auf der Rückseite des Papiers befestigen.

4. Schritt: Greifen Sie zum Papierlocher und stanzen in beide Streifenenden jeweils ein Loch.

5. Schritt: Ziehen Sie ein ausreichend langes Stück Gummiband durch die Löcher. Verknoten Sie es so, dass es gut auf dem Kopf des zukünftigen Trägers hält. Fertig!

Tipp: Manche Menschen leiden unter einer Federallergie. Sollte dies auch auf Sie bzw. die Person zutreffen, die den Indianerschmuck tragen will, können Sie auch Papierfedern zurechtschneiden und diese statt der richtigen Utensilien verwenden.

Indianer-Kopfschmuck

Das brauchen Sie:

  • kleine, mittlere und große Federn in versch. Farben (kleine blaue Ausführungen sollten dabei sein)
  • Moosgummi (3 x 8 cm x 30 cm)
  • Gummiband
  • Plusterstift oder Glitterpen
  • Nähnadel und -garn
  • Büroklammern
  • Stift
  • Lineal
  • Schere
  • Kraftkleber oder Heißkleber

So gehen Sie vor:

1. Schritt: Nehmen Sie ein Stück Moosgummi im A4-Format und schneiden Sie davon einen 8 cm breiten Streifen ab. Da der Kopfschmuck aus drei solchen Streifen besteht, wiederholen Sie dies noch zweimal. So haben Sie drei Streifen mit einer Größe von 8 cm x 30 cm.

2. Schritt: Knicken Sie einen Moosgummistreifen der Länge nach in der Mitte, sodass ein 30 cm langer und 4 cm breiter Streifen entsteht. Fixieren Sie diesen Knick mit zwei Büroklammern.

3. Schritt: Schieben Sie die bunten Federn hübsch durcheinander in das Lederband und kleben sie dort mit Kraftkleber fest. Im Detail:

  • Nehmen Sie zunächst eine große Feder und platzieren sie in der Mitte des Lederbandes.
  • Im Bereich des Stirnbandes, also dem Abschnitt, der die Stirn am Ende bedecken wird, wechseln Sie große, mittlere und kleine Federn ab. Variieren Sie auch die Farben!

4. Schritt: Kaschieren Sie die Federkiele im Stirnbandbereich zusätzlich mit kleinen blauen Federn.

5. Schritt: Wiederholen Sie die Schritte 2 und 3 nun auch mit den beiden Seitenelementen. Die beiden seitliche Abschnitte, die beim Tragen zu den Schultern hin verlaufen werden, haben innen größere Federn, welcher nach außen immer kleiner werden sollten. Haben Sie alle Federn angebracht und ist der Leim gut getrocknet, werden die äußeren Enden der beiden Seitenstreifen abgeschrägt abgeschnitten.

6. Schritt: Jetzt werden die drei Schmuckelemente miteinander verbunden. Dafür legen Sie beide Seitenteile schräg nach unten verlaufend auf die Enden des mittleren Elementes, links und rechts. Mit Nadel und robuster Schnur werden diese dann mit einem Kreuzstich auf das Mittelstück angenäht. Die Enden der Schnur werden auf der Rückseite gut verknotet.

Genau dort befestigen Sie nun auch das Gummiband. Bevor das Ende fest verknoten, sollten Sie den Kopfschmuck einmal anlegen und ausprobieren, ab welcher Länger der Kopfschmuck fest sitzt. Schneiden Sie das Gummiband genau an der Stelle ab und verknoten Sie auch dieses Ende an der anderen Seite.

7. Schritt: Wenn Sie möchten, können Sie den Kopfschmuck anschließend noch mit Pluster- oder Glitzerstiften verzieren. Welche Symbole da am ehesten passen, erfahren Sie am Ende unserer Anleitung.

Fertig ist der selbstgebastelte Indianer-Kopfschmuck! Ist er nicht ein echter Hingucker!?

Allgemeiner Hinweis: Bzgl. der Farben sind Ihnen natürlich keine Grenzen gesetzt. Sie können statt der dunklen Moosgummistreifen also ruhig rote, grüne, gelbe oder lilafarbene Ausführungen nutzen. Auch die Farben der Stifte können Sie selbstverständlich gegen Ihre Lieblingstöne austauschen. Achten Sie nur darauf, dass Ihre Kreation nicht an Harmonie einbüßt.

Indianeramulett basteln

Das brauchen Sie:

  • Stück Leder oder Stück Korkplatte
  • eventuell Acrylfarben und Pinsel
  • Lederriemen oder Schnur
  • Holzperlen
  • mittelgroße bunte Federn
  • Plusterstift oder Glitterpen
  • Cutter oder Schere
  • Zirkel
  • Kraftkleber oder Heißkleber

So gehen Sie vor:

1. Schritt: Nehmen Sie ein Stück Leder (für Upcycler bietet sich hier auch ein alter Korkuntersetzer an) zur Hand und zeichnen mithilfe eines Zirkels drei Lederkreise auf. Zwei davon sollen einen Durchmesser von jeweils 6,5 cm haben, der dritte Lederkreis einen Radius von 4,5 cm.

2. Schritt: Schneiden Sie die Kreise mit der Schere oder dem Cutter aus.

Hinweis: Wenn Sie Korkuntersetzer verwenden, können Sie diese noch mit Acrylfarben nach Belieben bemalen. Warten Sie mit dem Weiterbasteln, bis die Farben gut getrocknet sind. Ein weitere Alternative ist Moosgummi. Diesen gibt es günstig in vielen bunten Farben zu kaufen. Der einzige Nachteil bei Moosgummi: das Amulett wird nicht so stabil.

3. Schritt: Suchen Sie sich eine ungerade Anzahl mittelgroßer Federn aus und schieben Sie jeweils eine Holzperle auf die Kiele.

4. Schritt: Kleben Sie die Kiele, sowie den Lederriemen oder eine Schnur zwischen die beiden großen Lederkreise.

5. Schritt: Nehmen Sie den kleinen Lederkreis (Korkkreis) und kleben eine Holzperle auf die Mitte desselben.

6. Schritt: Bemalen Sie den kleinen Kreis mit Plusterstift und Glitterpen. Wiederum empfiehlt es sich, charakteristische Indianersymbole zu nutzen.

7. Schritt: Kleben Sie den kleinen Kreis auf den Großen. Fertig!

Tipp: Gestalten Sie das Amulett farblich passend zum Kopfschmuck, um Ihr Indianerkostüm stilvoll und harmonisch abzurunden.

Indianerkette basteln

Das brauchen Sie:

  • Federn
  • Korken
  • Messer
  • Holzstäbchen oder Metallpieker
  • Faden oder dünne Kordel
  • Schere
  • Kraftkleber

So gehen Sie vor:

1. Schritt: Nehmen Sie einen Korken zur Hand und schneiden Sie mit einem Messer 5 mm dicke Scheiben herunter.

Tipp: Wenn Sie Korken vor dem Schneiden kurz in heißes Wasser einweichen oder kochen, werden diese weicher und lassen sich leichter verarbeiten.

2. Schritt: Durchstechen Sie die Korkenscheiben im oberen Bereich zweimal mit einem Holzstäbchen oder einem Metallpieker. Seien Sie dabei besonders vorsichtig, dass Sie sich nicht verletzen.

Tipp: Wenn Sie möchten, können Sie die Korken vorher noch beliebig bemalen.

3. Schritt: Anschließend befestigen Sie mit Kleber ein oder zwei Federn auf den Korkenscheiben. Die Federkiele werden dafür auf der Rückseite der Scheiben mit Kraft- oder Heißkleber angeklebt.

4. Schritt: Sobald der Kleber getrocknet ist, fädeln Sie die Korkenscheiben auf einem Faden oder einer dünnen Kordel auf (der Faden bzw. die Kordel wird durch die in Schritt 2 hergestellten Löcher gezogen). Setzen Sie vor und hinter jedem Korken eventuell einen Knoten, um die gewünschte Stabilität zu erwirken. Fertig!

Tipps: Mit einer dicken Nadel kann der Faden kinderleicht durchgezogen werden. Und ein paar zusätzliche Holzperlen machen die indianische Kette gleich noch viel schicker.

Die wichtigsten Indianersymbole

Wenn Sie Indianerschmuck basteln, kommen Sie im Grunde nicht umhin, auch das eine oder andere Indianersymbol zu integrieren – sei es malend oder mit einem Anhänger, der ein indianisches Zeichen darstellt. Ebenso können Sie einige der Symbole mit Schminke auf das Gesicht oder die Arme malen. Wir erklären Ihnen kurz die Bedeutung(en) der wichtigsten Symbole.

Running Water
Schnell fließendes Wasser symbolisiert Lebens- und Tatkraft.

Waterwave
Sich überschlagende Wasserwellen gelten als Symbol der ewigen Wiederkehr des Lebens sowie – in diesem Zusammenhang nachvollziehbar – der Fruchtbarkeit.

Regenzeichen
Es gibt verschiedene Arten von Regenzeichen, die jedoch alle dasselbe ausdrücken: Fruchtbarkeit und Glück(sbringer).

Mountain Range
Die charakteristische Zackenlinie ist ein Zeichen für Harmonie, Freundschaft und Heimat. Sie fungiert als typisches Motiv des Navajo-Volkes (zweitgrößtes indianisches Volk in den Vereinigten Staaten).

Mond
Mit der klassischen Sichel symbolisieren die Indianer eine erdverbundene Weisheit und Abgeklärtheit.

Auge des Medizinmannes
Das Auge des Medizinmannes ist ein schamanisches Symbol und steht für spirituelle Weisheit.

Adler
Der Adler symbolisiert Wahrheitsliebe und Treue. Zudem gilt er bei den nordamerikanischen Indianern als Vermittler zwischen Himmel und Erde.

Bär
Bis heute wird der Bär als wichtiges Totemtier verehrt. Zu vergangenen Zeiten galten die starken Tiere als Apotheker der Natur – in der Lage seiend, heilbringende Wurzeln und Pflanzen zu entdecken und auszugraben. In diesem Sinne ist der Bär also ein Symbol für Heilkraft.

Bärentatze
Die Bärentatze, der Fußabdruck des Tieres, symbolisiert nach Ansicht der Indianer dessen Geist. Sie wird mit Gutem und Dankbarkeit in Verbindung gebracht.

Blitz
Darstellungen von Blitzen gelten als Symbole der Reinigung und Erneuerung. Es gibt sie in verschiedenen Varianten.

Pfeilspitze
Die nach oben gerichtete Pfeilspitze symbolisiert Autorität.

Jetzt fehlt nur noch der passende Indianername und das Kostüm ist perfekt. Hier finden Sie einige verrückte, aber auch authentische Namensideen: https://www.talu.de/indianernamen/

Indianer-Kostüm mit Kopfschmuck, Fransen und Co.

Bastelutensilien für den Indianer-Kopfschmuck

Woran erkennt man einen Indianer zuerst? Klar, an den Indianerfedern auf seinem Haupt. Machen Sie Ihren Sohn, Ihre Tochter oder sich selbst zum Häuptling mit einem hübschen Federkranz auf dem Kopf. Weniger ist mehr gilt vielleicht an anderen Tagen, nicht jedoch Karneval, daher darf der Indianer-Kopfschmuck ruhig etwas bunter und fulminanter ausfallen. Folgende Utensilien benötigen Sie dafür: Federn in verschiedenen Größen und Farben, ein Lederstück in Blau und Gummiband – Größe je nach Kopfumfang –, Nähgarn und Büroklammern.

Imposanten Indianer-Kopfschmuck basteln: So geht‘s

Los geht’s: Schneiden Sie für das Indianer-Kostüm zunächst den Lederstreifen zu – etwa acht Zentimeter breit und so lang, dass er knapp über die Schultern des Trägers reicht. Knicken Sie den Streifen längs in der Mitte, fixieren Sie ihn mit einigen Büroklammern und legen Sie ihn so, dass die Öffnung nach oben zeigt. Wer mag, kann die Enden des Bandes noch abschrägen. Damit der Kopfschmuck nicht auf Wanderschaft geht, nähen Sie das Gummiband auf der Rückseite des Lederstreifens an. Jetzt wird’s bunt: Schieben Sie die Federn in die Öffnung des Lederstreifens und kleben Sie diese dort fest. Damit das Ganze auch harmonisch aussieht, platzieren Sie die größten Federn am besten in der Mitte. Seitlich abgehend kleben Sie immer kleiner werdende Federn ein. Wechseln Sie auch die Farben in regelmäßiger Anordnung. Besonders imposant sieht der Indianer-Kopfschmuck aus, wenn Sie gleich mehrere Lagen Federn befestigen.

Tipp: Unschöne Federkiele im Stirnbereich können Sie mit der Befestigung kleiner Federn kaschieren. Wer mag, verziert das Band zusätzlich – nähen Sie beispielsweise kleine Perlen oder Muster mit Nähgarn ein oder zeichnen Sie Ornamente mit Glitter Pen auf.

Nicht so viel Zeit zum Basteln? Kein Problem. Schnappen Sie sich die Reste vom Basteln mit den Kindern, beispielsweise etwas Tonkarton oder Stoff. Daraus ein Stirnband basteln und eine Feder auf der Rückseite befestigen. Glamour-Tipp: Greifen Sie doch mal zur Straußenfeder oder ähnlich imposantem Schmuck. Das Einzelstück macht Sie zwar nicht zum Häuptling, dafür aber zur sexy Stammeszugehörigen.

Kein Indianer-Kostüm ohne Accessoires

Der Indianer-Kopfschmuck ist das A und O beim Indianer-Kostüm. Es gibt aber noch viel mehr Accessoires, die aus Ihnen eine richtige Sioux machen. Werfen Sie einen Blick in Ihren Schmuckkasten. Vielleicht finden Sie darin aus Hippie-Tagen noch einige Halsketten, Armbänder oder Ohrringe mit Federn verziert – perfekt für das Indianerkostüm. Kleine Indianerkrieger können den umfunktionierten Besen als Speer verwenden. Noch ausreichend feste Pappe oder Sperrholz da? Dann basteln Sie daraus ein Schild. Ebenfalls nicht fehlen darf der Wampum-Gürtel. Dafür einfach einen dickeren Stoffstreifen verwenden, mit Gegenständen wie Muscheln verzieren und um den Bauch knoten. Etwas cooler sehen Kordeln als Gürtel aus. Sie möchten lieber Frieden schenken, als in den Krieg zu ziehen? Dann ist die Friedenspfeife ein unverzichtbares Accessoire.

Indianer-Kostüm: Tipps für die Kleidung

Typischer Indianer-Style: Fransen. Keine fransigen Klamotten im Schrank? Dann greifen Sie sich ein paar alte Kleidungstücke und schneiden Sie die Fransen ganz einfach ein. Raulederkleidung oder Felle passen perfekt zum Indianer-Outfit. Sie können aber auch zu anderen Stoffen greifen. Ob Hose, Hemd, Shirt, Rock oder Kleid – das bleibt ganz Ihrem Geschmack überlassen. Für Eyecatcher sorgen Sie mit aufgemalten oder angenähten indianischen Mustern, beispielsweise einem Büffel.

Jetzt nur noch ein paar farbige Streifen ins Gesicht schminken – Mädchen können sich außerdem noch zwei süße Zöpfe flechten – fertig ist das Indianer-Kostüm.

About the author

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.