Kondom für frau

Wir erklären, wie das funktioniert und warum es viele Gründe gibt, dieses Verhütungsmittel zu benutzen!

Das Kondom wird über den Penis gestreift, um beim Sex zu verhindern, dass Spermien ungewollt in die Scheide gelangen. So können sich Paare vor einer ungewollten Schwangerschaft schützen. Außerdem verhindern Kondome die Übertragung vieler sexuell übertragbarer Krankheiten. Das können hormonelle Verhütungsmittel nicht. Deshalb verhüten viele Paare doppelt: mit Kondom und Pille oder einem anderen hormonellen Verhütungsmittel für Mädchen.

Das Kondom ist das einzige Verhütungsmittel, dass Jungen verwenden können. Außerdem funktioniert es ohne Hormone und ist daher rezeptfrei fast überall erhältlich.

Sicherheit:

Ein gut passendes Kondom ist bei richtiger Anwendung ein sicheres Verhütungsmittel.

Tipps:

“ Kondome gibt es mit vielen verschiedenen Eigenschaften. Worauf Du beim Kondom-Kauf achten solltest, erfährst Du hier.

“ Nicht jedes Kondom passt auf jeden Penis. Wie Du die richtige Größe für Dich findest, erklären wir hier.

“ Die richtige Anwendung von Kondomen ist schnell gelernt. Die Anleitung mit Bildern findest Du hier.

“ Vor der ersten Benutzung bei Sex empfehlen wir, die Anwendung und den Sitz den Kondoms ein mal zu testen. Das gibt Sicherheit!

Das Frauenkondom: So funktioniert es

Es ist genauso sicher wie das herkömmliche Kondom, kommt aber nur sehr selten zum Einsatz – das Frauenkondom. Wie es funktioniert, wieso es so wenig verbreitet ist und welchen entscheidenden Vorteil es mit sich bringt.

Das Frauenkondom gilt als genauso sicher, wie das herkömmliche Kondom. Genutzt wird es allerdings nur selten.

“Zieh schon mal das Kondom über” – ein Satz, den wir sofort einer Frau zuordnen würden, die ihn einem Mann flüstert. Die wenigsten von uns denken dabei an einen Mann, der eine Frau anspricht. Logisch, schließlich ist das Kondom das Verhütungsmittel für den Mann. Doch tatsächlich ist das nicht ganz richtig: Auf dem Markt gibt es auch ein Frauenkondom, das als genauso sicher gilt, wie das Kondom für den Mann. In Deutschland kennen und nutzen es aber nur wenige.

Wie funktioniert das Frauenkondom?

Das Frauenkondom, auch Femidom genannt, ist ähnlich aufgebaut, wie das gewöhnliche Kondom für den Mann. Es besteht aus einem hauchdünnen Schlauch, meist aus Latex mit einem offenen und einem geschlossenen Ende. Im Gegensatz zum normalen Kondom ist jedoch nicht nur an einem Ende ein Ring angebracht, sondern an beiden. Das Frauenkondom wird in der Scheide platziert und verhindert, dass Spermien in die Gebärmutter eindringen. Außerdem schützt es vor sexuell übertragbaren Krankheiten, da der Kontakt zwischen den Schleimhäuten der Scheide und dem Penis verhindert wird.

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Wie wird das Frauenkondom eingesetzt?

Die Handhabung des Kondoms für die Frau ist ein wenig komplizierter, als die des Männerkondoms und bedarf daher ein bisschen Übung. Frauen sollten ihren Körper dafür gut kennen, daher ist es gerade für junge Frauen, die bisher nur wenige sexuelle Erfahrungen gesammelt haben, nicht unbedingt geeignet ist. Beim Einsetzen des Frauenkondoms wird der flexible Ring, der sich am geschlossenen Ende befindet, in die Scheide eingeführt und im hinteren Bereich platziert, sodass der Muttermund bedeckt wird. Der Ring am offenen Ende wird außerhalb der Scheide über den äußeren Schamlippen platziert und sorgt so dafür, dass das Frauenkondom nicht in die Scheide rutscht. Um das Frauenkondom gut und sicher platzieren zu können, sollte es sowohl von außen, als auch von innen mit Gleitmittel bestrichen werden. Auf diese Weise ist das Einführen leichter und gleichzeitig wird verhindert, dass der Penis beim Geschlechtsverkehr am Kondom hängen bleibt und es verrutscht.

Nach dem Sex wird das Frauenkondom vorsichtig aus der Scheide genommen. Das sollte am besten noch vor dem Aufstehen im Liegen gemacht werden. So kann man sichergehen, dass das Kondom nicht ausläuft. Das Frauenkondom kann nur einmal verwendet werden und wird anschließend im Hausmüll entsorgt.

Was kostet das Kondom für die Frau?

Das Frauenkondom kann in Apotheken und Onlineshops erworben werden. Es ist etwas teurer als das gewöhnliche Männerkondom: Drei Stück kosten in der Regel zwischen acht und zwölf Euro. Größere Packungen sind da etwas günstiger, z. B. der 30er Pack Frauenkondome von Pasante, z. B. über Amazon für ca. 38 €*.

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Frauenkondom: Vorteile und Nachteile

Dass das Frauenkondom so selten zum Einsatz kommt, mag daran liegen, dass das Einsetzen etwas komplizierter ist und es guter Kenntnisse über den Aufbau des eigenen Körpers bedarf. Auch kann das Kondom als störend empfunden werden, wenn es nicht aus Latex, sondern aus Polyurethan besteht, das beim Sex knistert. Daher sollte beim Kauf unbedingt auf das Material geachtet werden. Besteht eine Latexallergie sollte zum Frauenkondomen aus Polyurethan etwas mehr Gleitgel verwendet werden, um das Knistern zu verhindern. Auch der Preis dürfte eine tragende Rolle spielen, warum das Kondom für die Frau ein Nischendasein fristet. Schließlich ist das Frauenkondom doch deutlich teurer als das herkömmliche Kondom.

Doch das Frauenkondom hat jedoch auch einen entscheidenden Vorteil. Es ist das einzige Verhütungsmittel, mit dem sich Frauen selbst vor sexuell übertragbaren Krankheiten wie HIV schützen können. Das ist vor allem dann entscheidend, wenn der Partner kein Kondom nutzen möchte oder wenn eine Frau ihren Sexualpartner nicht gut kennt. Immer wieder wurde in letzter Zeit über Fälle von “Stealthing“ verhandelt: Dabei geht es um Männer, die das Kondom während des Geschlechtsverkehrs – meist während eines Stellungswechsels – abziehen, ohne dass die Partnerin davon weiß. In Berlin wurde Ende 2018 zum ersten Mal ein Mann wegen „Stealthing“ zu einer Bewährungs- und Geldstrafe verurteilt. Mit dem Frauenkondom haben Frauen die Macht über ihren Schutz vor einer Schwangerschaft und sexuell übertragbaren Krankheiten, denn das Kondom lässt sich vom Partner nicht einfach unbemerkt aus der Scheide entfernen.

Frauenkondome werden dem gewöhnlichen Kondom wohl nie den Rang ablaufen. Es ist aber gut, wenn möglichst viele Frauen wenigstens schon einmal davon gehört haben. Vielleicht gibt es ja doch einmal eine Situation, in der man sich mit einem Frauenkondom wohler fühlt.

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Das Kondom gehört in Deutschland zu den gängigsten und meist genutzten Verhütungsmitteln. Als einziges Verhütungsmittel für Männer verhindert es zum einen ungewollte Schwangerschaften und bietet zum anderen einen sehr hohen Schutz vor Geschlechtskrankheiten.

Wie wird ein Kondom angewendet und wie funktioniert es?

Ein Kondom wird beim Liebesspiel vor dem ersten Kontakt zwischen Vagina und Penis angewendet. Hierzu wird es aus der unversehrten Siegelfolie entnommen, das Reservoir mit Daumen und Zeigefinger festgehalten und über den erregten Penis abgerollt.

Kommt es zum Orgasmus des Mannes, wird die bei der Ejakulation ausgestoßene Samenflüssigkeit im Kondom aufgefangen. Das Eindringen der Samenflüssigkeit (Sperma) in die Scheide wird somit verhindert. Bevor der Penis erschlafft, muss dieser behutsam aus der Scheide herausgezogen werden, da das Kondom ansonsten leicht abrutschen und Samenflüssigkeit in die Scheide gelangen könnte.

Die interessante Geschichte des Kondoms

Hätten Sie es gewusst?

  • Die Geschichte des Kondoms führt bis 1.200 vor Christus zurück. Zu dieser Zeit herrschte König Minos von Kreta, der laut einer griechischen Sage Kondome aus Ziegenblasen benutzte.
  • Die Idee des Kondoms kam wieder im 16. Jahrhundert auf. Als zu dieser Zeit die Krankheit Syphilis unter Seefahrern umherging, wurden feuchte Leinensäckchen als Hülle für den Penis beim Geschlechtsverkehr eingesetzt, um die Übertragung der Krankheit zu unterbinden.
  • Ein Jahrhundert später wurden unter dem englischen Arzt Dr. Condom erstmalig Kondome aus Hammeldärmen bekannt. Möglicherweise ist er der Namensgeber für das heute so beliebte Verhütungsmittel.
  • Im 18. Jahrhundert verbreitete sich das Kondom weiter unter Casanova, der Kondome für sein ausschweifendes Liebesleben verwendete. Jedoch waren sie zu der Zeit noch kein Einweg-Gegenstand. Sie wurden nach Verwendung gereinigt und bei Bedarf mit Tierdarm oder Knochenleim geflickt.
  • Im Laufe des 19. Jahrhunderts hatte das Kondom dann seinen Durchbruch. Mit dem Verfahren der Gummi-Vulkanisation wurde 1855 durch Charles Goodyear das erste Kondom aus Gummi entwickelt. So konnten Kondome nun in großer Menge und kostengünstig hergestellt werden, was sie für die breite Masse erschwinglich machte.
  • Erstmalig maschinell gefertigte Kondome kamen Anfang des 20. Jahrhunderts durch Julius Fromm in Berlin auf den Markt.
  • Endlich als wirkungsvolles Verhütungsmittel etabliert haben sich Kondome im 21. Jahrhundert. Seit 2002 gibt es die Europäische Norm für Kondome aus Naturkautschuklatex, die für einen hohen Sicherheitsstandard sorgt.

Wie sicher sind Kondome und was ist zu beachten?

Unzählige Qualitätskontrollen und gesetzliche Vorgaben sorgen heute dafür, dass Kondome bei richtiger Anwendung sicher vor ungewollten Schwangerschaften und Infektionen schützen.

Achten Sie beim Kauf von Kondomen auf die CE-Kennzeichnung auf der Verpackung. Kondome mit dieser Kennzeichnung entsprechen der EN ISO 4074 und damit dem zertifizierten Qualitätsstandard.

Beim Pearl Index, dem Maß für die Zuverlässigkeit, eine Schwangerschaft zu verhindern, liegt das Kondom bei einem Wert zwischen 2 und 12.

Wichtig ist die Beachtung des Haltbarkeitsdatums, welches auf der Siegelfolie aufgedruckt ist. Kondome, die das Datum überschritten haben, können möglicherweise den Sicherheitsstandard nicht mehr gewährleisten.

Vorteile und Nachteile von Kondomen

Der größte Vorteil von Kondomen gegenüber anderen Verhütungsmitteln ist der sichere Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten, wie z.B. Aids, Tripper oder Syphilis. Weiterhin ist ein Kondom einfach in der Handhabung, erfolgt bei Bedarf und zieht keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen nach sich. Für Männer mit einer Latexallergie gibt es Alternativen aus Polyisopren / Nitril (synthetisch hergestellter Naturkautschuk). Kondome sind einfach im Handel erhältlich, z.B. in Apotheken, Drogerie- und Supermärkten. Mittlerweile gibt es Kondome in ganz unterschiedlichen Größen, Farben, Aromen sowie mit glatten, gerillten oder genoppten Oberflächen. So findet jeder für seine individuellen Bedürfnisse und Vorlieben die passende Kondomsorte.

Ein Nachteil des Kondoms besteht darin, dass es möglicherweise die Empfindung beim Liebesspiel beim Mann oder bei der Frau etwas abschwächen kann. Um diesen Einschränkungen gegebenenfalls entgegenzuwirken, können Gleitmittel eingesetzt werden. Wenn Gleitmittel zum Einsatz kommen sollen, dann sollten diese auf Wasser- oder Silikonbasis sein um das Kondom nicht anzugreifen.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema Verhütungsmittel.

Fazit

Ein Kondom stellt bei korrekter Anwendung ein sicheres Verhütungsmittel zum Schutz vor Schwangerschaften und Geschlechtskrankheiten dar. Beachten Sie jedoch, dass kein Verhütungsmittel 100%igen Schutz liefern kann. Um das Risiko einer Schwangerschaft noch geringer zu halten ist eine Kombination des Kondoms mit einem weiteren Verhütungsmittel, z.B. der Pille oder der Spirale empfehlenswert.

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Das Frauenkondom

Das Kondom für die Frau gilt als ebenso sicheres Verhütungsmittel wie das Kondom für den Mann, ist jedoch kaum verbreitet. In Deutschland kann es in Apotheken gekauft oder im Internet bestellt werden.

Wirkung

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Das Frauenkondom besteht aus einer hauchdünnen Hülle (Latex oder Polyurethan) mit einem geschlossenen und einem offenen Ende. Es wird in der Scheide platziert und verhindert, dass Spermien in die Gebärmutter gelangen. Da es zu keinem direkten Kontakt zwischen Penis und Scheiden-Schleimhaut kommt, schützt das Frauenkondom – genau wie das Kondom für Männer – auch vor HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen (STI).

Anwendung

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Beide Enden des Frauenkondoms haben einen flexiblen Ring. Der Ring am geschlossenen Ende wird tief in die Scheide eingeführt und so im hinteren Scheidengewölbe platziert, dass der Muttermund bedeckt ist. Der andere Ring liegt außerhalb des Scheideneingangs über den äußeren Venuslippen (Schamlippen) und verhindert, dass das Frauenkondom vollständig in die Scheide rutscht.
Das Kondom für die Frau sollte vor dem Einsetzen innen und außen ausreichend mit einem wasserlöslichen Gleitmittel bestrichen werden, damit es nicht am Penis hängenbleibt und versehentlich aus der Vagina gezogen wird. Als Gleitmittel oder zusätzlich kann ein spermienabtötendes Mittel verwendet werden. Das Frauenkondom muss eingesetzt werden, bevor der Penis zum ersten Mal in die Vagina eindringt. Nach dem Sex, am besten noch vor dem Aufstehen, wird das Frauenkondom vorsichtig aus der Scheide entfernt. Dabei wird der äußere Ring so gedreht, dass das Sperma nicht auslaufen kann.

Ein Frauenkondom kann nur einmal benutzt werden und kommt anschließend in den Hausmüll.

Sicherheit

Bei richtiger Anwendung ist das Kondom für die Frau fast so sicher wie das Kondom für den Mann. Die Versagerrate beträgt bei perfekter Anwendung etwa 5 Prozent, bei typischer Anwendung 21 Prozent. Die Gründe für die etwas höhere Versagerrate im Vergleich zum Männerkondom sind nicht geklärt.

Vorteile

  • Das Frauenkondom ist die einzige Methode, mit der sich Frauen vor einer Ansteckung mit HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen (STI) schützen können. Das ist zum Beispiel wichtig, wenn der Partner nicht bereit ist, ein Kondom zu benutzen.
  • Das Frauenkondom lässt sich bereits vor dem Geschlechtsverkehr einführen.

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Nachteile

  • Die Frau muss die Handhabung zunächst üben.
  • Das Kondom kann als störend empfunden werden, zum Beispiel, weil die Variante aus Polyurethan beim Sex knistert.
  • Es besteht das Risiko, dass das Kondom beim Sex in die Scheide rutscht oder umgekehrt mit dem Penis aus der Vagina herausgezogen wird.
  • Da es nur einmal benutzt werden kann, ist es als regelmäßiges Verhütungsmittel recht teuer.

Kosten

Eine Packung mit drei Stück kostet zwischen 8,50 und 10,50 Euro plus Versandkosten. Je größer die Packung, umso preiswerter wird es.

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 23.07.2019

Das Frauenkondom (Femidom)

Das Femidom gibt es in einer Standardgröße. Es ist mit seinen 17 Zentimetern ungefähr so groß wie ein benutztes Kondom, aber mit 7,5 Zentimetern doppelt so breit. Das Femidom hat an beiden Enden jeweils einen Ring, der flexibel ist. Der kleinere Ring wird in die Scheide eingeführt und deckt den Muttermund ab. Der größere Ring bleibt außerhalb des Scheideneingangs. Das Kondom für die Frau kann im Stehen, im Liegen und im Sitzen in die Scheide eingesetzt werden. Es darf wie das Kondom nur einmal verwendet werden.

Schritt 1: Beim Frauenkondom ist eine Seite geschlossen und eine Seite offen. An beiden Enden befindet sich ein flexibler Ring.

Schritt 2: Der Ring an der geschlossenen Seite wird leicht zusammengedrückt …

Schritt 3: … und so tief wie möglich in die Scheide hineingeschoben. Die offene Seite des Femidoms bleibt außerhalb der Scheide.

Schritt 4: Führen Sie den Zeigefinger durch die offene Seite des Femidoms und schieben sie den Ring der geschlossenen Seite so tief wie möglich in die Scheide. Achten Sie jedoch darauf, dass sich das Femidom nicht verdreht oder durch Fingernägel eingerissen wird.

Schritt 5: Nach dem Geschlechtsverkehr wird die offene Seite des Frauenkondoms zugedreht und aus der Scheide herausgezogen.

Frauenkondom

Beschreibung

Das Frauenkondom ist ein Plastikschlauch mit zwei Ringen (ähnlich einem Säckchen), welches vor dem Geschlechtsverkehr in die Scheide eingeführt wird. Dieser latexfreie Gummischutz verhindert, dass Samenzellen in die Scheide gelangen. Zudem bietet das Frauenkondom Schutz vor einer Ansteckung mit HIV/AIDS und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten.

Anwendung

Das Frauenkondom wird vor dem Geschlechtsverkehr in die Scheide eingeführt. Dabei wird der kleinere Ring, der sich im geschlossenen Teil des Säckchens befindet, zusammengedrückt und in die Scheide eingeführt. Der grössere Ring bleibt aussen am Eingang der Scheide. Während dem Eindringen des Penis sollte der äussere Ring festgehalten werden, so dass er nicht verrutscht oder der Penis neben dem Frauenkondom in die Scheide gleitet. Beim Entfernen wird der äussere Ring gedreht und das Frauenkondom vorsichtig aus der Scheide entfernt. Ist das Frauenkondom einmal aus der Scheide gezogen worden, sollte es nicht mehr verwendet werden. Solange es sich jedoch in der Scheide befindet, kann es beim Geschlechtsverkehr auch mehrmals benutzt werden. Femidome dürfen nur einmal gebraucht und sollten zugeknüpft im Müll entsorgt werden.

Zuverlässigkeit

Bei richtiger Anwendung sicher.

Vorteile

  • Eine Frau kann sich mit dem Frauenkondom selber aktiv vor einer Schwangerschaft oder einer Ansteckung mit HIV/Aids und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten schützen.

  • Für Frauen geeignet, die keine Hormone vertragen.

  • Das Material ist sehr strapazierfähig und latexfrei. Daher ist es mit Gleitmitteln aller Art kombinierbar (auch ölbasierten).

  • Das Frauenkondom kann bis zu 5 Jahre gelagert werden. Es ist weder wärme- noch feuchtigkeitsempfindlich.

Nachteile

  • Das Einsetzen vor dem Geschlechtsverkehr braucht Übung.
  • Um zu verhindern, dass das Frauenkondom verrutscht oder beim Geschlechtsverkehr raschelt, kann Gleitgel verwendet werden.

  • Gefühlsbeeinträchtigung der Scheide/des Penis ist während der Anwendung möglich.

Tipps

  • Falls das Frauenkondom reissen sollte (geschieht sehr selten), ist es möglich innerhalb von 72 Stunden die „Pille danach“ einzunehmen! Zudem kann man nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr mit HIV positiver Partnerin/HIV positivem Partner zur Sicherheit HIV-Medikamente (PEP = Post Expositionelle Prophylaxe) einnehmen.

  • Verfallsdatum beachten und das Frauenkondom vor spitzen Gegenständen schützen.

Kosten

  • Ca. CHF 1.50 bis 3.50 pro Femidom.
  • Erhältlich: In der Apotheke und bei der Aids-Hilfe Schweiz (www.shop-aids.ch).

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