Kommunikation kinder clipart

Inhalte

Babys bloß nicht schreien lassen – was heißt das eigentlich genau?

Leider wird das ‚Bloß nie schreien lassen‘-Gebot von vielen Eltern jedoch anders verstanden, als es gemeint ist – was häufig zu schlimmen Selbstzweifen und enormem Druck führt: ‚Sind wir etwa schlechte Eltern, weil unser Baby manchmal weint?‘

Höchste Zeit also, einmal eindeutig darzulegen, was im bedürfnisorientierten Kontext mit Schreienlassen gemeint ist – und was nicht.

1. Der Ausdruck ’schreien lassen‘ beschreibt die bewusste Entscheidung, ein Baby oder Kleinkind alleine (!) weinen zu lassen. Hintergrund dieser Entscheidung ist ein Kinderbild, das davon ausgeht, dass satte gewickelte Babys keinen Grund zum Weinen haben und ihre Eltern durch ihren Protest erpressen oder manipulieren wollen. Das Schreienlassen ist also eine gezielte Erziehungsmaßnahme, durch die das Kind etwas lernen soll: alleine einschlafen zum Beispiel, oder dass Mama nicht immer springt, wenn sie gerufen wird.

2. Die Empfehlung, Babys schreien zu lassen, ist in westlichen Industrienationen weit verbreitet und tief verwurzelt. Eltern, die auf alle Signale ihrer Babys prompt, feinfühlig und angemessen reagieren, stehen deshalb oft unter Verdacht, ihr Baby zu verwöhnen und seiner Entwicklung zu schaden.

3. Der Appell an Eltern, ihre Babys nicht schreien zu lassen, fußt zum einen auf ethischen Überzeigungen, zum andern auf Erkenntnissen aus Hirnforschung und Entwicklungspsychologie, die zeigen: Babys bewusst weinen zu lassen birgt handfeste gesundheitliche Risiken. Auf ihr Weinen zu reagieren stärkt hingegen sowohl ihren Körper als auch ihre Seele.

Auch wenn es manchmal nicht so wirkt: Zwischen begleitetem Weinen und Alleine-Weinen liegen für ein Baby Welten!

4. Babys weinen niemals ohne Grund, auch wenn es manchmal so wirkt. Das heißt: Hinter jedem schreienden Baby steht ein unerfülltes Bedürfnis bzw. ein Schmerz, der in die Welt hinaus muss. Typische Gründe für Babyweinen sind Hunger, Trennungsangst, Sehnsucht nach Nähe, Langeweile und Reizüberflutung. Babys weinen signifikant weniger, wenn Eltern diese Bedürfnisse erkennen und erfüllen – im Idealfall schon an den leisen Signalen, also bevor Babys weinen.

5. Auch Weinen kann jedoch ein Bedürfnis sein: manchmal müssen Babys so ihren Stress loswerden, beispielsweise nach einer belastenden Geburt. Wir müssen unsere Babys also nicht um jeden Preis trösten oder durch Ablenkung vom Weinen abhalten – auf dem Arm eines vertrauten Erwachsenen auch mal weinen zu dürfen ist eine kostbare Erfahrung.

6. Es ist ein Mythos, dass ein bedürfnisorientiertes Familienleben zu nie weinenden Babys führt. Dazu spielt das angeborene Temperament eine zu große Rolle. Auch feinfühlige, zugewandte, bindungsorientierte Eltern können ein Schreibaby haben, das sich einfach nicht beruhigen lässt.

7. In jeder Familie gilt es, eine Balance der Bedürfnisse herzustellen. Insbesondere in Familien mit mehreren Kindern lässt es sich dabei oft nicht vermeiden, dass ein Baby auch mal alleine weint weil Mutter oder Vater gerade woanders noch dringender gebraucht werden. Bedürfnisorientierte Lösungen wie Tragen können helfen, das Auftreten solcher Situationen zu verringern, sie aber auch nicht ganz vermeiden. Eltern müssen sich keine Sorgen machen, dass solche Ausnahmesituationen ihrem Baby schaden. Entscheidend für die Bindung und das Urvertrauen ist, was das Baby tagtäglich im Alltag erfährt.

8. Es gibt in fast allen Familien einzelne Situationen, in denen das Baby schreit und nicht durch unmittelbaren Körperkontakt beruhigt werden kann – etwa im Auto, wenn das Baby in seinem Sitz weint und außer der Fahrerin beziehungsweise dem Fahrer niemand im Fahrzeug ist. Fest steht: eine solche Fahrt bedeutet für alle Beteiligten immensen Stress und es ist sicher eine gute Idee, ihr Auftreten so oft es eben möglich ist zu vermeiden (etwa, indem öffentliche Verkehrsmittel genutzt werden). Gleichzeitig ist Autofahren für viele Eltern manchmal schlicht unvermeidlich, und dann dürfen sie sich darauf verlassen, dass ihr Baby keinen Schaden nimmt, wenn es in seinem Sitz weint und ’nur‘ mit der Stimme getröstet wird – es ist trotzdem nicht allein.

9. Babys brauchen Eltern, die auf sich und ihre Grundbedürfnisse ebenso achten wie auf die ihrer Kinder. Natürlich ist es optimal, bei besonders nähebedürftigen Babys etwa mit dem Duschen zu warten, bis eine andere vertraute Person das Kleine währenddessen auf den Arm nehmen kann. Aber manchmal ist das eben nicht möglich, und dann darf eine Mutter ihr Baby auch mal auf ein Handtuch im Bad legen und mit ihm Blickkontakt halten, während sie kurz duscht oder zur Toilette geht – auch wenn das Baby dabei weint. Das ist Selbstfürsorge, kein Schreienlassen!

10. Babyweinen kann verzweifelt machen – und aggressiv. Jedes Jahr sterben in Deutschland Babys, weil sie in einem Moment der Wut und Überforderung geschüttelt wurden. Spüren Eltern, dass sie das Schreien ihres Babys nicht mehr ertragen können, sollten sie es deshalb unbedingt an einem sicheren Ort legen, das Zimmer verlassen und wenn irgend möglich Hilfe holen, zumindest aber erst wieder zu ihrem Baby gehen, wenn sie sich dazu in der Lage fühlen, liebevoll mit ihm umzugehen. Natürlich ist eine solche Situation für kein Baby schön – aber sie ist manchmal schlicht notwendig, wenn die Verzweiflung zu groß ist und der stützende Clan fehlt. Auch das ist deshalb kein Schreienlassen – sondern eine wichtige und richtige Schutzmaßnahme.

Letztlich kommt es beim Schreienlassen wie bei fast allen Fragen des Elternseins auf die innere Haltung an. Babybedürfnisse nicht zu ignorieren ist kein Wettbewerb, sondern ein Herzensanliegen von immer mehr Eltern. Dabei manchmal den eigenen Ansprüchen nicht gerecht zu werden ist normal – wir sind alle Menschen, und Menschenbabys sind manchmal eine ganz schöne Herausforderung. Umso wichtiger ist, dass wir uns gegenseitig nicht verurteilen, sondern begleiten und unterstützen auf unserem bedürfnisorientierten Weg.

Baby schreien lassen – Erfahrungen von Mamas & Expertenwissen

Hier kommen die ehrlichen Worte einer Mama aus unserer Community zum Thema „Baby schreien lassen“ – und das, was Experten dazu sagen.

Inhalt dieses Artikels

1. Erfahrungsbericht: „Ja, ich habe mein Baby schreien lassen“ Aber anders, als man vielleicht denken könnte

„Liebe Mamas,

immer wieder unterhalten wir uns über das Thema ‚Baby schreien lassen‘. Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal diejenige sein würde, die offen zugibt:

Ja, ich habe mein Kind schreien lassen.

Aber bitte lest weiter, bevor ihr mich verurteilt.

25 Tipps, wie dein Kind besser schläft (kostenloser Download)

Abonniere unseren Newsletter und erhalte deine kostenlosen Schlaftipps sofort via E-Mail:

Wir schicken dir in regelmäßigen Abständen E-Mails mit spannenden neuen Artikeln, Neuigkeiten aus unserer Community und Updates von Echte Mamas. Mit dem Absenden deiner Daten abonnierst du unseren kostenlosen E-Mail-Newsletter und akzeptierst unsere Datenschutzerklärung.

Über meinen Sohn

Mein kleiner Sohn ist heute fast viereinhalb Monate alt und seit seiner Geburt sehr empfindsam.

Was ich damit meine?

Je ruhiger man mit ihm umgeht, desto besser geht es ihm. Meine Eltern sind beispielsweise sehr ruhig und gelassen im Umgang mit ihm, und dort ist er ein entspanntes Baby. Meine Schwiegereltern sind zwar sehr liebevoll, aber eher unruhig und nervös. Bei ihnen ist mein Sohn sehr gestresst und weint öfter. Manchmal ist es so schlimm, dass ich ihn „aus der Situation herausholen“ muss und es am besten ist, wenn wir nach Hause gehen, weil er sich sonst einfach nicht mehr beruhigen lässt.

Mit der Zeit wurde mir klar – je mehr wir mit ihm erleben, desto schwerer fällt es ihm abends, den Tag zu verarbeiten. Alltägliche Dinge wie Einkaufen, oder auch ein Arztbesuch sind ihm manchmal schon zu viel. Aber wir müssen normal leben und manche Sachen sin nun einmal nicht zu vermeiden.

So hatten wir abends und nachts immer wieder die gleiche Situation: Nach seiner Milchflasche kam mein Sohn einfach nicht zur Ruhe. Er war zwar müde, aber er konnte einfach nicht loslassen und einschlafen. Er versuchte seine Erlebnisse zu verarbeiten und schrie und schrie, stundenlang. Es war einfach herzzerreißend. An Schlaf war nicht zu denken.

Wenn Kinder in ihrem Bettchen schreien – können sie wirklich lernen, sich selbst zu beruhigen? Foto: Bigstock

Wenn einfach nichts mehr hilft… Baby schreien lassen?

Tragen, wiegen, Tragetuch, pucken, streicheln, summen, singen, ruhige Musik, Gebärmutter-Geräusche, Kirschkernkissen, baden, mich dazu legen… Glaubt mir, ich habe wirklich alles versucht, um meinem schreienden Baby zu helfen.

Koliken hatte er nicht, und wirklich alles was ich im Internet gelesen, von Freunden gehört oder meiner Hebamme als Tipp bekam, habe ich ausprobiert – natürlich nie alles auf einmal. Ich war so jeden Abend am Ende meiner Kräfte, und irgendwann schlief auch der Kleine vor Erschöpfung ein.

Es machte mich fertig, mein Kind so zu sehen und ihm nicht helfen zu können. Irgendwann habe ich gemerkt, dass ich es ihm mit meinen Bemühungen nur noch schwerer gemacht habe. Meine gut gemeinten Versuche waren zusätzliche Reize, die ihn noch mehr beunruhigt haben.

Natürlich war er kurz ruhig, wenn ich ihn auf dem Arm nahm, aber eben nur ganz kurz. Nach wenigen Momenten ging das Weinen weiter und dauerte länger.

Baby schreien lassen – was ich damit wirklich meine

Natürlich nicht so, wie es früher gemacht wurde – Tür zu, bis er einschläft. Ich bin bei ihm geblieben und habe ihm immer wieder den Schnulli angeboten und siehe da, nach etwa zehn Minuten hat er den Schnulli genommen, legte seinen Kopf zur Seite und er schlief selig ein. Das klappte auch am nächsten Tag, und auch den Tag danach.

2. Das sagt die Hebamme: Niemals alleine schreien lassen

Ich habe später das Gespräch mit meiner Hebamme gesucht und mit ihr über die Situation gesprochen. Denn ich hatte ein sehr schlechtes Gewissen wegen unserer „Einschlaf-Methode“.

Als ich ihr erzählte, dass ich mein Baby schreien lasse, zog ich aus Angst vor ihrer Antwort schon den Kopf ein. Aber: Sie bestärkte mich sogar in meinem Tun!

Sie meinte: ‚Natürlich ist Schreien lassen, wie es früher gemacht wurde, das Schlimmste, was man Babys antun kann. Sie schreien um Hilfe, und niemand kommt. Aber das machst du nicht, du bist ja bei ihm! Also hab‘ bitte kein schlechtes Gewissen.

Auch wir Erwachsenen verarbeiten einen anstrengenden und stressigen Tag. Einer geht joggen, ein anderer braucht erstmal seine Ruhe und will nicht sprechen, wieder ein anderer schaut fern. Jeder hat so seine Möglichkeit.

Ein Säugling kann das alles nicht, ihm bleibt nur toben und strampeln. Aber wenn seine Grundbedürfnisse gestillt sind, und er sich so schneller beruhigt und insgesamt weniger schreit, machst du alles richtig.‘

Und genau so machen wir es heute noch. Es ist einfach sein Weg, sich zu beruhigen. Ich bleibe bei ihm, biete immer wieder den Schnulli an und nach zehn Minuten nimmt er ihn und schläft ein. Und uns beiden bleibt ein stundenlanger Kampf mit viel mehr Tränen und Geschrei erspart.“

3. Babys schreien lassen – Wissenschaft zu Ursachen und Methoden

Diese Erfahrung bestätigt auch der Spiegel. Katrin Neubauer nennt unterschiedliche Ursachen, die das Kind zum Schreien bringen könnten. Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder eine Fehlstellung der Halswirbelsäule (das so genannte Kiss-Syndrom) seien solche, die manuell behandelt werden könnten. Diese gilt es abzuklären.

Eine weitere Ursache könnte jedoch ein Problem mit der Selbstregulation sein, so wie es bei unserer Community-Mama der Fall war. Babys würden in diesem Fall eher und heftiger auf äußere Reize reagieren als andere, so Neubauer. Die Bochumer Kinderpsychologin Silvia Schneider empfiehlt Eltern hier „(…) sehr regelmäßige Tagesabläufe, eine reizarme Umgebung, aber auch viel Körperkontakt und positive Zuwendung.“ Und: Auf keinen Fall ALLEIN schreien lassen.

Die Ferber-Methode

Die umstrittene Weg geht ein paar Schritte weiter und vertritt die Annahme, dass Eltern ihren Kindern (ab 6 Monaten) dabei helfen können, allein einzuschlafen – und zwar, indem die Kleinen lernen, sich selbst zu beruhigen.

Dabei werden Kinder nach einem Einschlaf-Ritual in ihr Bettchen gelegt, im Anschluss gehen Eltern aus dem Zimmer. Fängt das Kleine an zu weinen, dürfen Eltern nach wenigen Minuten ins Zimmer gehen. Doch Eingreifen in Form von Tragen ist tabu. Nach kurzer Zeit sollen die Eltern das Zimmer wieder verlassen. Weint das Kind erneut, beginnt das Ritual von vorn.

Dass es bei dieser Methode viele Gegner gibt, liegt auf der Hand. Auch wenn eine australische Studie besagt, dass dieses Vorgehen keine seelischen Schäden bei Kindern hinterlasse, sondern das Schlafverhalten nachweislich verbessere, halten Kritiker laut spektrum.de die Methode für ein Desaster. Herbert Renz-Polster, Kinderarzt und Autor des Buches „Schlaf gut, Baby“ erklärt, dass die Studie zu klein sei und Unstimmigkeiten nicht beachten worden wären. Er und weitere Ärzte halten die Nähe der Eltern – gerade beim Einschlafen – für elementar wichtig für die spätere Sicherheit in der Bindung.

4. Beratung für Eltern

Unbestritten bleibt, dass es massiv an den Kräften zehrt, wenn wir über Wochen zu wenig schlafen. Unsere Community Mutter ist deshalb wichtige und richtige Schritte gegangen, die ihrem Kind und am Ende auch ihr selbst geholfen haben.

Persönliche Hilfe bekommt Eltern z. B. auch bei so genannten Schreiambulanzen: zur bundesweiten Datenbank.

Alles zum Thema Schlaftraining für Kinder findest du hier bei uns.

Weiterlesen: Eigenes Bett oder Familienbett?

Nr.-1-Accessoire für Babys

Fast gar nichts verstört uns so sehr wie ein herzzerreissend weinendes Kind. Wir halten es kaum aus, wenn unsere Kleinen toben und brüllen. Am liebsten mögen wir sie nett, brav und vor allem ruhig, ganz besonders in Kindergarten und Schule. Früher glaubte man noch, Schreien würde Lunge und Brustmuskulatur stärken und war gar ein bisschen stolz, wenn das eigene Kind seine Meinung derart lautstark und vehement kundtat. Doch mittlerweile haben sich Heerscharen von Psychologen unserem Innenleben gewidmet, haben frühkindliche Traumata enttarnt und in Relation gesetzt zu Neurosen, Psychosen und sonstigen Störungen, haben zahllose Bücher geschrieben und Therapiemethoden entwickelt – und die Arbeit scheint ihnen so bald nicht auszugehen. Ein weinendes Kind bringt deshalb heute jede verantwortungsbewusste Mutter und jeden ebensolchen Vater in die gewissensmässige Schieflage. Der Nuggi, diese Brustwarzenattrappe, im englischen Sprachraum Pacifier, also Friedensstifter genannt, ist zum Nummer-Eins-Accessoire im Leben eines Kleinkindes aufgestiegen. Wer die Natur-Schiene fährt, schwört aufs Tragetuch und die stillende Wirkung der Brust. Hauptsache das Kind quengelt und stört nicht. Hat es das Aus-der-Reihe-Tanzen bis ins Schulalter nicht verlernt, wird es womöglich mit Ritalin zum Ruhigsitzen gebracht, mangels fehlender Strategien im Umgang mit lebhaften Kindern.

Niemand weint grundlos

Doch zurück zu den Babys. Es gibt mehrere Gründe, wieso sie so viel häufiger weinen als grössere Kinder. Weinen ist ihr primäres Kommunikationsmittel. Sprechen können sie noch nicht und wenn sie schliesslich erste Wörter und bald schon Sätze formulieren, fällt es ihnen nicht immer leicht in Worte zu fassen, was der Grund ist für ihr Unbehagen – Erwachsenen geht das ja oft ähnlich.

Doch häufiges Weinen bedeutet nicht, dass die Kleinen nicht in Not wären. Niemand weint grundlos, auch ein Baby nicht. Es teilt uns mit: Etwas ist nicht gut, ich fühle mich unwohl, helft mir! Die Aufgabe der Eltern, und das ist besonders beim ersten Kind eine der grössten Herausforderungen überhaupt, ist nun herauszufinden, was das Kind braucht. Hat es Hunger oder Schmerzen? Ist ihm kalt oder möchte es gehalten werden? Ein Baby, das wiederholt längere Zeit schreit, sollte in jedem Fall von einem Kinderarzt untersucht werden, damit ein medizinisches Problem ausgeschlossen werden kann, darin sind sich Fachleute einig. Gerade in den ersten drei Lebensmonaten weinen Babys jedoch oft ohne ersichtlichen Grund, ganz besonders in den Abendstunden. Caroline Benz befasst sich als Leiterin der Entwicklungspädiatrischen Poliklinik am Kinderspital Zürich mit den Ursachen dafür: „Bei diesen sogenannten Schreikindern weiss man aktuell nicht wirklich, warum sie schreien, es gibt aber einige Erklärungsansätze.“ Zum Beispiel, dass Neugeborene erst lernen müssen, nachts zu schlafen und tagsüber wach zu sein. Dieser Entwicklungsschritt in der Schlafregulation setzt jedoch erst mit sechs Wochen ein – genau dann also, wenn auch das abendliche Schreien der Säuglinge langsam wieder abnimmt.

Überstimulierung vermeiden

Ein weiterer – oder ergänzender – Ansatz kommt von Aletha Solter. Die Biologin und Psychologin ist durch viele Jahre wissenschaftliche Arbeit und den Kontakt zu zahlreichen Eltern und ihren Kindern zum Schluss gekommen, dass Babys und Kleinkinder beim Weinen Spannungen und Stress abbauen, die sich im Laufe des Tages oder durch vorangegangene Ereignisse aufgestaut haben. Studien haben beispielsweise gezeigt, dass Babys nach einer traumatischen Geburt mehr weinen als solche, die eine unkomplizierte Geburt hatten. Oftmals sind Kinder auch einfach überreizt von den vielen neuen Eindrücken eines Tages oder weil die Eltern nicht immer verstehen, was das Kind gerade braucht. Ausserdem gehören Frustrationen zum Alltag, denn nicht alles, was es will, gelingt oder ist erlaubt. Das Weinen, so Aletha Solter, hat in einem solchen Moment die Funktion, den Druck und die Anspannung zu lösen und zu klären.

Und jetzt sind Eltern und Bezugspersonen gefordert. Denn Aletha Solter und Caroline Benz vom Kispi Zürich empfehlen beide das Gleiche: das weinende Kind liebevoll zu halten, es keinesfalls alleine zu lassen. Denn Verzweiflung und Verlassenheitsgefühle graben sich tief in die Seele ein. Dass es einen Unterschied macht, ob ein Kind im Arm gehalten wird, wenn es weint, kann nachgewiesen werden. Zahlreiche Untersuchungen haben beispielsweise gezeigt, dass der Spiegel des Stresshormons Cortisol bei Kindern grösser ist, wenn sie von ihren Müttern getrennt und alleine sind, egal ob sie weinten oder nicht.

So weit, so klar. Und jetzt folgt der kritische Teil. Das Kind soll nämlich weder geschaukelt, noch abgelenkt oder ständig hin und her, von der linken auf die rechte Schulter, in Wiege- oder Fliegerhaltung gelegt sondern einfach nur verständnisvoll und fürsorglich gehalten werden. „Bei Schreibabys führen die verzweifelten Versuche das Kind zu beruhigen zu Überstimulierung“, sagt Benz. Das Kind verstummt für eine Weile, um aber gleich wieder – noch erschöpfter – weiter zu schreien.

Kinder wachsen, Eltern auch

Ähnliches kann passieren, wenn ältere Kinder einen Wutanfall haben, sich auf den Boden werfen, brüllen und toben. Statt das Kind abzulenken, ihm zu befehlen, still zu sein oder ihm vorzuschlagen, den Zorn in Worte zu fassen, es in sein Zimmer zu schicken oder zu ignorieren, empfiehlt Aletha Solter auch in dieser Situation, das kleine Kind fest in die Arme zu nehmen, es davon abzuhalten, sich selbst oder andere zu verletzen und ihm zu sagen, es sei in Ordnung, starke Gefühle zu haben und diese auszudrücken. Kinder, die heftig weinen aber niemand verletzen, müssen nicht gehalten werden, es genügt, wenn man bei ihnen bleibt. Um die intensiven Gefühle der Kinder in dieser Art begleiten zu können, bleibt Eltern jedoch nichts anderes übrig, als sich mit ihren eigenen Gefühlen auseinanderzusetzen. Die Kinder wachsen, und die Eltern mit ihnen.

Nachtrag: Heute ist mein ältester Sohn losgezogen. Er ist 18 und will nach Santiago de Compostela pilgern, auf der Suche nach sich selbst und nach seinem Weg in die Welt. Es fühlt sich an als hätte er ein Stück meines Herzens mitgenommen. Mit meinen Tränen spülte ich die Wunde, bis der Fluss schliesslich versiegte und das Vertrauen aufschimmerte, dass alles gut ist, wie es ist.

Nonverbale Kommunikation bei Kindern im Vorschulalter. Freude, Traurigkeit, Ärger, Erstaunen und Nervosität

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Kommunikation Definition

3 Arten von Kommunikation
3.1 Verbale Kommunikation
3.2 Nonverbale Kommunikation

4 Die Elemente der Körpersprache
4.1 Kinesik
Körperhaltung
Gestik
Gesichtsausdruck/ Mimik
Blickkontakt
4.2 Proxemik
Die Berührung
4.3 Prosodik

5 Unterschiede von Verbaler und Nonverbaler Kommunikation

6 Nonverbaler Kommunikation bei Kindern
6.1 Wie wäre eine gute Kommunikation mit den Kindern zu erreichen?
6.2 Die Stufen körpersprachlicher Entwickung

7 Kinder im Vorschulalter
7.1 Ausdrucksmöglichkeiten kindlicher Körpersprache

8 Methode der Untersuchung und Auswahl der Kinder im Vorschulalter
8.1 Interpretation der fotografischen Materialien

9 Schlussfolgerung

10 Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

Man kann nicht nicht kommunizieren.

Das heiβt dass auβer des nonverbalen Teiles, sehr wichtig in der Kommunikationsbereich ist auch die nonverbale Kommunikation. Wir sprechen mit unserer Sprache und kommunizieren mit dem Körper, wovon sich in dieser Arbeit handelt. Die nonverbale Kommunikation ist nicht nur ein Kommunikationsmittel sondern auch begleitet die Sprache und verfügt über viele Funktionen. Alle unsere Bewegungen werden unterschiedlich gedeutet abhängig von den Situationen.

Da die Kinder eine reiche Körpersprache besitzen, wurde das der Grund meiner Themasauswahl. Ziel dieser Arbeit, bezüglich der Körpersprache, ist, wie reagieren die Kinder im Vorschulalter auf Emotionen wie Traurigkeit, Freude, Ärger, Erstaunen, Nervosität.

Der Wissentschaftler, auf den bezogen wurde ist Samy Molcho, der auch als der Meister der Körpersprache bekannt ist.

Im Zentrum meiner Untersuchung stehen die Fotos, die im Kindergarten aufgenommen wurden.

Im ersten Kapitel wird es über die Kommunikation als Definition erläutert; ihre Arten und die Elemente, nämlich Gestik, Mimik, Blickverhalten, Körperhaltung.

Des Weiteren ist eine Darstellung der Entwicklungsstufen bei Kinder laut Molcho und die Ausdruckmöglichkeiten von Körpersprache der Kinder, die von anderen Wissentschaftler studiert wurden.

Im sechsten Kapitel wird der Fokus nach dem Kern dieser Thema gerichtet bzw. Kinder im Vorschulater, Kinderauswahl und die Methode der Untersuchung. Und abschließend wird es sich auf Reaktionsmuster in Verbindung mit ausgewählten Emotionen konzentriert und es werden die Ähnlichkeiten und Unterschiede der einzelnen Kinder dargestellt.

2 Kommunikation Definition

Was ist Kommunikation?

Das Wort Kommunikation stammt aus dem Lateinischen “communicare” und es lautet „sich besprechen und verhandeln, teilen, mitteilen, gemeinsam machen“. Sie bezeichnet den wechselseitigen Austausch und auch das gemeinsame Umwandeln von Gedanken in Sprache, Gestik, Mimik, Schrift oder Bild.

Kommunikation ist kein einfacher Vorgang als man annimmt. Sie ist geprägt durch die Kulturen weltweit.

Während einer Kommunikationssituation werden Informationen zwischen dem Sprechen und dem Hörer ausgetauscht. Diese Informationen oder Signale können nicht nur durch die gesprochene Sprache ausgedrückt, sondern auch durch die nonverbal Signale die bewusst oder unbewusst sind. Dazu gehören: Gesten, der Blickkontakt, der Gesichtsausdruck, die Körperhaltung und andere nonverbale Aspekte in Sprache, Kleidung und Schmuck.

Bei Kommunikation gehts es um ein Prozess, bei der ausser Menschen, andere Instanzen beteiligt sind. Sie ist auch ein Prozess zwischen Menschen und Maschinen.

Botschaften zwischen Einzelpersonen und Völkern .

Meiner Hinsicht nach ist Kommunikation ein wechselseitiges Verhältnis. Sein Ziel ist dass man nicht nur gehört und verstanden wird, sondern auch dass man den anderen hört und versteht.

Sie ist die Verbreitung und Übertragung von Fakten, Nachrichten und Informationen anhand des wichtigen Mittels, die Sprache. Wir sprechen miteinander, (Sender + Empfänger), übertragen und äussern Gedanken, die wahrgenommen werden und wechselseitig sind. Alle diese verschiedene Meinungen und Definierungen weisen darauf dass es keine allgemeingültige Begriffe gibt.

3 Arten von Kommunikation

3.1 Verbale Kommunikation

Komunikation läuft verbal und nonverbal. Sehr wichtig ist auch die Para-verbale Kommunikation, die die Intonation, Betonung, Sprechpause, Geschwindigkeit, Pausen umfasst. Die verbale Kommunikation ist das Gesagte, die gesprochene Botschaft bzw. die Gedanken, die Nachrichten, Fakten usw.

Z.B. Der Lehrer sagt den Studenten : Wer will an der Veranstaltung teilnehmen? Und es werden Wünsche geäußert “nein, ich kann leider nicht”, “Ich will gerne daran teilnehmen”.

Es gibt also drei wichtigen Elemente in diesem Gespräch: den Sender, den Empfänger und die Sprache. Der Sender äussert sich , der Empfänger nimmt die Botschaft wahr , dekodiert sie und antwortet anhand der Sprache.

3.2 Nonverbale Kommunikation

Diese Arbeit fokusiert sich aber auf die nonverbale Kommunikation anders gesagt die Körpersprache, die ein verbreites Thema und gleichzeitig kompliziert ist. Die Sprache wird immer von der Körpersprache begleitet und beide sind miteinander fest verbunden. Wir können uns in den fremden Kulturen gründlich missverstehen, da die Körpersprache in der Welt unterschiedliche Bedeutung hat.

sondern durch die nonverbalen Zeichen. Man versteht das mithilfe “nonverbal” d.h. ohne Worte.

Wir können uns in den fremden Kulturen gründlich missverstehen, da die Körpersprache in der Welt unterschiedliche Bedeutung hat.

Der nach oben gestreckte Daumen, der in Deutschland „eins“ bedeutet, bedeutet in Australien und Nigeria dagegen eine sehr vulgäre Beschimpfung, mit der man jemanden loswerden möchte. In vielen anderen Ländern und auch in Deutschland bedeutet der ausgestreckte Daumen genau das Gegenteil: „prima“ oder „toll“.

Bei den Kinder die Sprache des Körpes ist die direkte Sprache. Obwohl sie noch nicht ganz den Sinn der nonverbalen Kommunikation besitzen, scheint ihre Körpersprache sehr reich zu sein.

4 Die Elemente der Körpersprache

Die Elemente der nonverbalen Kommunikation sind in drei Gruppen zu klassifizieren:

4.1 Kinesik

Zur Kinesik gehören:

Körperhaltung

Die äußere Haltung beeinflusst die innere Haltung.

Die innere Haltung beeinflusst die äußere Haltung.

Wenn man mit sich selbst bequem und ruhig fühlt, dann hat man auch ein besseres Auftreten und Haltung. Wen man aber traurig und gestresst ist, bringt das zu keiner richtigen Haltung. Deswegen vor einem Vortrag stellt man immer die Frage “wie soll er mit den Händen oder dem Körper” umgehen. Offenbar spielt die Körperhaltung zielmlich wichtige Rolle in der Alltagskommunikation aber es gibt keine bestimmte Regeln dafür . Trotzdem man muss einige Sachen berücksichtigen und einige vermeiden. Man kann sich einfach vor dem Spiegel vortragen und schauen in welcher Haltung fühlt er sich wohl.

– Die wichtigsten Handlungen, die zu vermeiden wären:

Händen in den Taschen stecken oder Händen auf den Rücken

Ärme vor der Brust verschränken

Hände nur unten lassen

Beide Händen hinter den Kopf lassen

Mit dem Hemdkragen spielen

Gesicht berühren et. al.

– Die zu berücksichtigende Handlungen wären:

Man soll über eine aufrechte Haltung verfügen

Man soll immer mit allen Kommunikattionspartner Augenkontakt halten

Keine übertriebene Bewegungen u.s.w.

Gestik

Ausser Greiforganen sind Händen ein wichtiges Mittel den angewandten Personen ein Signal zu übertragen. Man weisst schon dass fast jeder Mensch Gesten und Handhaltungen zur Kommunikation einsetzt sei es bewusst oder unbewusst. Gesten sind sprachbegleitend d.h. wir unterstützen mit unseren Händen das Gesagte. Ohne unsere Hände ist es uns nicht möglich, differenziert zu kommunizieren. Das bedeutet sie sind sehr eng mit der Sprache verknüpft und sie spielen eine entscheidende Rolle zur Kommunikation. Im Allgemein wird Gestik intensiv wenn man über schwierige Dinge spricht und sich emotional stark fühlt. Kinder insbesondere gestikulieren viel denn ihre sprachliche Entwicklung und ihre verbale Ausdrucksmöglichkeiten sind eingeschränkt.

Die Folge ist, dass sie mit ihrem ganzen Körper reden und die Körpersprache als verlässlichste Quelle ihrer Gefühle, Bedürfnisse und Wünsche gilt.

Anhand Gesten versucht man eine Person oder Objekt so exakt wie möglich zu imitieren oder sie spiegeln Gedanken wieder. Die sind aber sehr stark kulturabhängig. Wie obererwähnt wurde, werden Gesten unterschiedlich unter den Kulturen interpretiert. Bezüglich den Händen man unterscheidet.

– Zeigegesten
– Bittgeste
– Betonungsgesten
– Demostrationsgesten
– Beschwichtungsgesten

Gesichtsausdruck/ Mimik

Das Gesicht bietet verschiedene wichtige Arten von Informationen. Diese Informationsquelle kommt von Augen, Lippen, Zähnen und Zunge beim Sprechen zustande. Die Bewegung dieser Organen, die bewusst oder unbewusst ist, bezeichnen wir Mimik. Bewusst heisst z.B wenn jemand freundlich mit den Freunden sich verhält obwohl er innerlich traurig ist. Unbewusst ist z.B im Fall eines Kindes , der die Mutter schaut und lacht denn er froh ist. Ein Kind verfügt vom Geburt an über angeborene Ausdrucksformen, z. B. er weint, lacht oder er macht ein erstauntes Gesicht. Die sechsjährige Kinder dagegen haben schon diese Gesichtsausdrücke erlernt und machen sie sowohl unbewusst als auch bewussst.

Weiterhin bemerkenswert ist die Erkenntnis aus einer Studie von Saarni, wobei es sich um die Entwicklung von Ausdruckregeln von Kindern im Alter zwischen sechs und zehn Jahren handelt. Die Mädchen zeigen weniger negative Emotionen als die Jungen, was wahrscheinlich darauf zurückzuführen ist, dass die Sozialisation der Mädchen generell schneller verläuft als die der Jungen.

Die Grundemotionen, die von dem Gesichtsausdruck ausgehen, wären z.B Freude, Ärger, Überraschung, Verachtung, Furcht, Abscheu, Trauer.

Blickkontakt

Mimik beträgt vor allem die emotionale Seite, aber die Augen haben eine besondere Bedeutung und sie sind eine zentrale Quelle für die Kommunikation. Dadurch wird es erkannt ob man während eines Gespräches interessiert ist oder nicht und sie spiegeln Aufmerksamkeit. Der Blick ist eines der wirksamsten nonverbalen Signale und er hat viele Aufgaben in der Kommunikation, denn die Augen schicken auch Botschaften wie Freunde, Hass, Ekel, Ärger, Sympathie u.a. Das Blickverhalten spielt auch in der kindlichen Entwicklung eine wichtige Rolle.

In den ersten Lebensmonaten sind intensive Blickkontakte zwischen dem Kind und seiner Bezugsperson von großer Bedeutung. Sie sind ein wichtiges Signal für die emotionale Innerheit und haben Einfluss auf die weitere Entwicklung des Kindes. Für diese Entwicklung sind wichtig Eltern-Kind-Blickkontakte. So erzeugt z.B. das Weinen des Kindes emotionale Traurigkeit bei der Mutter.

4.2 Proxemik

„Der Begriff räumliches Verhalten beschreibt das Verhalten des Menschen mit dem Raum, der ihn umgibt, umzugehen. Jeder Mensch hat ein Bedürfnis nach einem Platz, den er sein eigen nennen kann, jeder Mensch hat seine ganz spezifischen Raumbedürfnisse. Nicht jeden Menschen lassen wir gleich nahe an uns heran, wir halten beim einen mehr, beim anderen weniger Distanz. ”

Das räumliche Verhalten oder anders gesagt Proxemik ist ein Aspekt der Körpersprache und darunter versteht man die Körperhaltung der Kommunikationspartner in einer bestimmten Situation. Es hängt von der Körperhöhe, die Körpersausrichtung und Berührung der Körper ab. Diese “Raumsprache” entschlüsselt erstens die Rolle der Partner , ihre Sympathie, Antipathie, Freundlichkeit, Abneigung, Zuneigung u.a. Wenn z.B. bei einem Gespräch die sprechende Person den anderen den Rücken kehrt, drückt das Unhöflichkeit, es scheint dass er die anderen ignoriert und das macht keine gute Figur. Es gibt auch verschiedene Distanzzonen und das hängt von der Beziehung der Partner. Diese Beziehung kann intim, beruflich, persönlich oder öffentlich sein. Es zeigen sich auch Unterschiede im Raumverhalten zwischen den Kulturen. Die Albaner z.B. kommen sehr nah zueinander. Die Nordamerikaner dagegen halten Distanz miteinander.

Bezüglich der Kinder haben die Erwachsenen immer eine enge Beziehungen, obwohl sie den Kinder völlig fremd sind. Sie nehmen die Kinder hoch, küssen und streicheln Die Kinder dagegen halten eine bestimmte Distanz mit den Fremden und sie verhalten sich nicht freundlich.

Die Berührung

Die Berührung einer anderen Person ist ein Art nonverbaler Kommunikation, der in den Kulturen weltweit streng und unterschiedlich ist. Eine Berührung kann positive Auswirkungen haben, aber auch Abwehrreaktionen nach sich ziehen wenn sie über die persönlichen Grenzen des anderen hinausgehen. Wir, Albaner, halten die Berührung als sein Zeichen der Freundlichkeit. Aber das ist unterschiedlich weltweit und es ist nicht immer akzeptiert .

Bezüglich der Kinder besonders für die Säuglinge ist die Berührung das wichtigste Kommunikationsmittel denn Babys werden hochgenommen, gefüttert, gestreichelt, geküsst. Das Berührungsverhalten ist sehr bedeutend für die weitere Entwicklung der Kinder, z.B. die Entwicklung von Selbstvertrauen. Berührungsverhalten ist sehr bedeutend für die weitere Entwicklung der Kinder, z.B. die Entwicklung von Selbstvertrauen.

4.3 Prosodik

Sehr wichtig sind auch die Aspekte des Sprechens. Dazu werden die Merkmale der Stimme, Pausen, Intonation, Geschwindigkeit, Rhythmus Man soll sich zuerst deutlich und nicht schnell äussern. Pausen machen damit man auch atmen kann und uns zeigen wo das Satzende ist. Die wichtige Begriffe sind zu verdeutlichen und zu betonen. Im Gespräch ist vor allem der Verlauf der Intonation von grosser Bedetung. Durch Anheben der Stimme erkennen wir z. B., ob es sich bei der Äußerung um eine Feststellung oder um eine Frage handelt.

Kadzadej, Brikena: Aspekte der Kommunikation im Deutschen und Albanischen. Oberhausen 2010, S.19 zitiert nach Watzlawick, Paul: Menschliche Kommunikation. Wien 1969, S.53

Mann, Ulrike: Der neue Trend der “Babyzeichensprache”. Brandenburg 2009, Seite 18

Köhler, Alexandra: Nonverbale Kommunikation. Oldenburg 2007, Seite 2

Keuneke, Susanne: Kommunikations- und Medienwissentschaft. Düsseldorf 2012, Seite 1, zitiert nach Schenk, Michael: Interkulturelle Kommnikation. Frankfurt am Main, 2009, Seite 65-80

Kadzadej, Brikena: Aspekte der Kommunikation im Deutschen und Albanischen. Oberhausen 2010, S. 5 zitiert nach UNECSO 1981, S. 352

Nonverbale Kommunikation und Körpersprache werden als Synonyme verwendet

Quelle: http://www.geo.de/GEOlino/mensch/kultur-mal-anders-gesten-aus-aller-welt-59416.html

Busam, Xenia: Körpersprache. Entschlüsseln Sie den geheimen Code. Stuttgart 2006, S. 24

Hansen, Sybille: Konflikhafte Interaktionen unter dreijähriger Kinder- Die Körpersprache. Neubrandenburg 2012, S. 30 zitiert nach Saarni, Carolyn: Children`s understanding of display rules for expressive behaviour. Developmental Psychology 15. California 1979, S. 424 – 429

vgl. Mann, Ulrike, a.a.O., S. 29

Thornton, Anna: Nonverbale Kommunikation- Körpersprache der Kinder. Graz 2010, S. 21 zitiert nach Haslhofer, Sandra: Nonverbale und gebärdensprachliche Aspekte visueller Kommunikation, Diplomarbeit Univ. Graz 2001, S. 87

Levine V. Robert: A international Kommunikationskompetenz. California 2002, S. 27

Telekolleg – Psychologie

„Reden ist Silber, schweigen ist Gold“ sagt ein Sprichwort. Aber selbst wenn wir schweigen, kommunizieren wir immer noch. Es ist schlichtweg unmöglich, nicht zu kommunizieren. Unsere Körperhaltung, Gestik und Mimik drückt immer etwas aus – ob wir dies wollen oder nicht. Die nonverbale Kommunikation ist zweifelsohne die ältere Form des Kommunizierens. Auch im Tierreich ist sie in den verschiedensten Ausprägungen vorhanden.

Kanäle nonverbaler Kommunikation:

  • Blickverhalten
  • Gesichtsausdruck (Mimik)
  • Körperhaltung und Körperbewegung (Gestik),
  • Berührung (Taktilität),
  • räumliche Distanz (interpersonaler Raum) sowie
  • stimmliche Merkmale (Tonfall, Sprechgeschwindigkeit, Betonungen, Pausen etc.).

Hinzu kommen Faktoren wie Kleidung, Schmuck, Frisur, Make-up und Parfüms, die besonders auf der Selbstkundgabe- und Beziehungsebene wirken.

Was die Kopfhaltung aussagt

Welche Elemente der nonverbalen Kommunikation welche Wirkung beim Betrachter hinterlassen, untersucht der Duisburger Psychologieprofessor Siegfried Frey. Eines seiner Forschungsergebnisse zeigt, dass die Interpretation eines Gesichtsausdrucks ganz davon abhängt, wie sich die Position des Kopfes zum Körper verhält. Demonstrieren lässt sich dies beispielsweise an einem Renaissancegemälde der Madonna:

Einmal nur den Kopf verrückt

Wie eine anmutigen Frau …

Wie wir einen Gesichtsausdruck interpretieren, hängt ganz wesentlich vom Neigungswinkel des Kopfes ab. Noch wirkt die Madonna auf uns anmutig und bescheiden. Doch rückt man den an sich geneigten Kopf gerade, so ändert sich unser Eindruck von ihr unmittelbar.

… mit einem Ruck selbstsüchtig und hochnäsig wird.

Aus einer anmutigen, bescheidenen Frau wird eine selbstsüchtige, auf andere herabschauende Herrin.

Das erstaunliche an diesem Beispiel ist, dass man den Eindruck hat, der Gesichtsausdruck der Madonna habe sich verändert. Dass die wahre Ursache allein in der Kopfhaltung zu finden ist, wird selten erkannt. In solchen Details verbirgt sich die Tücke der nonverbalen Kommunikation. Manchmal sind es eben nur Kleinigkeiten, die darüber entscheiden, ob jemand auf uns einen sympathischen oder eher unsympathischen Eindruck macht.

Wie wir die nonverbale Kommunikation einsetzen

Wir wissen alle ganz genau, wie lange ein Handschlag dauern darf.

Ein allgemeingültiges Lexikon nonverbaler Kommunikation, anhand dessen wir nachschlagen können, was welche Körperhaltung, Gestik oder Mimik zu bedeuten hat, gibt es nicht. Dennoch läuft die nonverbale Kommunikation nicht gänzlich regellos ab. Jeder von uns weiß z. B., wie intensiv ein Blickkontakt sein darf, wie groß die Distanz in einem förmlichen Gespräch zu sein hat und wann ein Händeschütteln bei einer Begrüßung zu beenden ist. Und wir alle haben in der Regel ein empfindliches Gespür dafür, wenn diese Regeln verletzt werden.

Achten Sie doch einfach mal bei sich und anderen auf den Einsatz der nonverbalen Kommunikation, oder noch besser, machen Sie eine Videoaufnahme und schauen sich diese mehrfach an. Gewiss werden Sie erstaunt sein, wie stark Sie gestikulieren, wenn Sie beispielsweise eine Handlungsweise erklären müssen. Vielleicht überrascht Sie auch die Vielfalt der Gesichtsausdrücke, die in einem Gespräch zutage treten.

Auf das Timing kommt es an

Ein professioneller Redner setzt Körperhaltung, Gestik und Mimik gezielt ein.

Die nonverbale Kommunikation läuft bei der Mehrheit der Menschen völlig automatisch neben der verbalen Kommunikation ab. Nur Schauspieler oder professionelle Redner sind in der Lage, ihre Körperhaltung, Gestik und Mimik gezielt einzusetzen, um die Wirkung ihrer Sprache zu unterstützen. Der bewusste Einsatz nonverbaler Ausdrucksmittel ist weitaus schwieriger zu koordinieren, als man sich dies vielleicht vorstellt. Kommt eine Armbewegung, die die Aussage des Redners unterstützt, zu früh oder zu spät, dann wirkt sie schnell lächerlich. Ein gutes Timing ist beim gezielten Einsatz der nonverbalen Kommunikation somit von großer Bedeutung.

Symbole für eine gelingende Kommunikation

Eine Besonderheit dieser Symbolsammlung ist der große Umfang an Kernvokabular. So gibt es 326 Symbole in der Kategorie „Kleine Worte”, 530 in „Eigenschaften/Emotionen”, 1055 in „Verben”, 389 in „Zeit”, 241 in „Konversation/Interaktion” und 116 Symbole in „Fragen”.

METACOM Symbole sind besonders klar und leicht verständlich. Sie kommen im Basiswortschatz ganz und darüber hinaus weitgehend ohne abstrakte, erklärungsbedürftige Bildinhalte aus. Viele gebräuchliche Symbole anderer Sammlungen hingegen setzen voraus, dass sie einmal erklärt werden. Wie aber soll man einem Kind mit wenig Sprachverständnis verständlich machen, dass ein übergrosser Schneekristall ein Symbol für eine kleine Schneeflocke oder gar für Schneefall sein soll? Einfach nur durch weiße Punkte dargestellt, kann der Begriff „Schnee” leicht mit Hagel oder Regen verwechselt werden. Eindeutig und allen bekannt hingegen das schneebedeckte Auto, was einem beim Verlassen des Hauses täglich begegnet.

Auch bei Begriffen, die sich nicht eindeutig abbilden lassen und in anderen Symbolsammlungen meist durch schwer merkbare Kombinationen aus Pfeilen, Strichen und Punkten dargestellt werden, geht METACOM einen anderen Weg. Es werden markante Geschichten erzählt, die, wie die abstrakten Pfeil-Strich-Punkt-Kombinationen anderer Symbolsysteme zwar einmal erklärt werden müssen, dann aber viel leichter im Gedächtnis bleiben.

METACOM Symbole sind besonders gut erkennbar und unterscheidbar, sowohl in großer als auch in sehr kleiner Darstellung. Dicke, gleichmäßige Umrisslinien und klare Farben spielen dabei eine wesentliche Rolle. Mindestens genauso wichtig ist aber der Verzicht auf unnötige Details sowie das Betonen typischer Aussenkonturen durch sehr sparsamen Einsatz von Perspektive. Zum Beispiel werden Fahrzeuge immer von der Seite gezeigt, ohne Perspektive und immer gleich ausgerichtet, denn bei Fahrzeugen ist die Seitenansicht besonders typisch. Wenn die Fahrzeuge – wie in einigen anderen Symbolsammlungen – mal von vorn, mal schräg von hinten und mal von der Seite dargestellt wären, würde man in der Darstellung auf besonders wichtige Erkennungs- und Unterscheidungsmerkmale verzichten. So ähnelt die Aussenkontur eines Autos, das perspektivisch verzerrt, schräg von vorn dargestellt wird, eher einem undefinierten Klecks und kann besonders in kleiner Darstellung oder bei Sehbeeinträchtigungen unkenntlich sein.

METACOM Symbole werden mit hohem gestalterischen Anspruch erstellt, mit dem Ziel, die Kommunikation durch leicht erkennbare und gut merkbare Symbole optimal zu unterstützen.

Mit METACOM Symbolen kommuniziern Menschen aller Altersgruppen – von Kleinkindern bis zu Senioren. METACOM Symbole werden in Kitas und Schulen ebenso eingesetzt wie in Werkstätten und anderen Einrichtungen für erwachsene Menschen mit Behinderung.

METACOM wird ständig weiterentwickelt, für künftige Updates nehme ich gerne Symbolwünsche und Anregungen entgegen.

Ihr seid schwanger? Hurra, herzlichen Glückwunsch liebe werdende Mamis! Eine Schwangerschaft ist für Frauen einer der wohl wundervollsten Erlebnisse im Leben. Mit zu den schönsten und emotionalsten Dingen einer Schwangerschaft zählt natürlich, die frohe Botschaft all seinen Liebsten zu verkünden.

Doch wie teilt ihr das süße Geheimnis am besten eurem Partner, den werdenden Großeltern, Freunden und Bekannten sowie dem Arbeitgeber mit? Antworten auf diese Fragen findet ihr in diesem Artikel. Zudem haben wir passende Sprüche sowie kreative und lustige Ideen für euch zusammengestellt, um eure Schwangerschaft zu verkünden.

Schwangerschaft mitteilen – Wann ist der beste Zeitpunkt?

Klar, dem werdenden Papa wird die frohe Botschaft meist direkt nach dem positiven Schwangerschaftstest mitgeteilt. Schließlich gibt es nichts Schöneres, als sich gemeinsam über den Nachwuchs zu freuen. Nach der ersten Kontrolluntersuchung beim Frauenarzt wird die Schwangerschaft häufig den werdenden Großeltern und vielleicht der besten Freundin oder anderen engen Vertrauten verkündet.

Doch wann ist der beste Zeitpunkt, um die Schwangerschaft auch im weiteren Freundes- sowie Bekanntenkreis oder beim Arbeitgeber zu verkünden? Dafür gibt es natürlich nicht den einen perfekten Zeitpunkt. Jeder muss für sich selbst entscheiden, wann es Zeit ist, die Schwangerschaft mitzuteilen. Dennoch gibt es das ungeschriebene und sogenannte „12-Wochen-Gesetz“, an dem sich viele werdende Eltern orientieren und das vor allem am Arbeitsplatz häufig in die Tat umgesetzt wird.

Wie gefällt dir der Artikel bisher?Loading…

Das süße Geheimnis der Schwangerschaft erst mit Ablauf der 12. SSW zu verkünden, liegt in erster Linie daran, dass ab dem zweiten Trimester die kritische Phase der Frühschwangerschaft überstanden ist. Gleichzeitig sinkt das Risiko eine Fehlgeburt erheblich, denn die wichtigsten Organe sowie sämtliche Körperstrukturen des Babys sind mittlerweile angelegt. Ein guter Zeitpunkt also, um Außenstehende mit eurer freudigen Nachricht zu überraschen.

Wann der Arbeitgeber von eurer Schwangerschaft erfahren soll, ist ganz und gar eure Entscheidung. Seitens des Gesetzgebers gibt es diesbezüglich keine Vorgaben, lediglich eine Empfehlung. Um das Wichtigste vor dem Mutterschutz zu regeln und eventuell eine Vertretung einzulernen, solltet ihr eurem Arbeitgeber die Neuigkeit jedoch nicht allzu lange verschweigen.

Ansonsten riskiert ihr, dass sich euer Chef nicht an die Vorgaben des Mutterschutzes halten kann und die Gesundheit des Babys möglicherweise gefährdet ist. Informiert ihr euren Vorgesetzten mit Beginn des 2. Trimesters, hat dieser noch ausreichend Zeit, um das weitere Vorgehen mit euch zusammen zu besprechen und zu planen.

Bei möglichen älteren Geschwisterkindern verhält es sich mit der Verkündung der Schwangerschaft schon etwas verzwickter. Bekommt euer Kind mit, dass es euch aufgrund der Schwangerschaftsbeschwerden in der Frühschwangerschaft nicht sonderlich gut geht und sich um euch Sorgen macht, solltet ihr eurem Schatz womöglich frühzeitig von eurem kleinen Geheimnis erzählen.

Ist euer Liebling allerdings ein kleines Plappermäulchen und ihr wollt die Schwangerschaft noch etwas für euch behalten, solltet ihr mit der Verkündung, dass ein Geschwisterchen unterwegs ist, lieber noch so lange warten, bis ihr die Neuigkeit im Freundes- sowie Bekanntenkreis verbreiten wollt.

Ideen, um euren Liebsten die Schwangerschaft zu verkünden

Wir haben euch lustige, kreative, leckere und emotionale Ideen zusammengestellt, wie ihr eurem Partner, der Familie sowie Freunden und Bekannten mitteilen könnt, dass ihr schwanger seid und in einigen Monaten euer eigenes kleines Wunder in den Armen halten dürft. Wir hoffen, dass euch unsere Ideen inspirieren!

Du wirst Papa!

Seinem Ehemann oder Partner die Schwangerschaft mitteilen, gehört zu den emotionalsten Momenten einer Partnerschaft. Doch wie könnt ihr eurem Partner die Schwangerschaft auf romantische und kreative Weise verkünden? Den positiven Schwangerschaftstest auf den Frühstücksteller legen, ist eine Möglichkeit, allerdings gibt es weitaus bessere Ideen, um eurem Liebsten zu verkünden, dass er Papa wird.

5 Ideen, um dem werdenden Papa die Schwangerschaft zu verkünden

Süße Frühstücksüberraschung: Euer Partner und ihr frühstückt gerne ausgiebig? Dann könntet ihr euren Liebsten mit einem beschrifteten Frühstücksei überraschen. Schreibt die frohe Botschaft mit einem dünnen Filzstift auf das Frühstücksei eures Partners oder bemalt das Ei mit einem eindeutigen Hinweis. Außer dem mangelnden Platzangebot sind euren Ideen und eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt!

Selbstgebackene Kekse: Ist euer Partner eine Naschkatze, könnt ihr zum Beispiel Buchstaben-Kekse aus den magischen Wörtern „Bald-Papi“ backen und diese zum Nachtisch servieren. Eine wunderschöne und gleichzeitig leckere Idee, um die Schwangerschaft zu verkünden. Alternativ könnt ihr auch einen Kuchen backen und diesen mit eindeutigen Zeilen verzieren. Zum Essen fast zu schade, aber nur fast…

Prost: Mit einem personalisierten Bieretikett, welches ihr Online auf speziellen Seiten rund um das Thema Bier ganz individuell gestalten könnt, macht ihr vielen werdenden Papas eine riesige Freude. Nur das Bier mit eurem Partner teilen, geht jetzt natürlich nicht.

Lieferschein schicken: Bastelt einen Lieferschein und steckt diesen in einen an euren Partner adressierten Briefumschlag. Überreicht eurem Partner seinen ganz persönlichen Lieferschein mit folgendem Text: „Lieber (Name des Partners), in etwa neun Monaten wird ein unbezahlbares Paket für eins beide geliefert, weshalb wir etwas mehr Platz und außerdem einen Kinderwagen benötigen. Ein Umtausch ist ausgeschlossen!“ Der Text kann natürlich nach Belieben abgeändert werden. Wetten, euer Liebster kann seinen Augen kaum trauen?

Gutscheine: Gutscheine sind nicht nur an Geburtstagen und Weihnachten ein Renner, sondern auch, um seinem Liebsten mitzuteilen, dass Nachwuchs unterwegs ist. Zur Schwangerschaftsverkündung eignen sich zum Beispiel Gutscheine für schlaflose Nächte, 100-mal wickeln, Fläschchen geben, Schlaflieder singen, Kinderwagen-Fahrten, Massage für die frisch gebackene Mami, einen Kreißsaal-Besuch oder den Besuch eines Geburtsvorbereitungskurses. Ihr seht selbst, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Die Schwangerschaft den Großeltern verkünden

Seinen eigenen Eltern sagen, dass man schwanger ist, ist für viele werdende Eltern ein sehr emotionaler und wichtiger Moment, denn Oma und Opa gehören für das Enkelkind oft zu den engsten Bezugspersonen. Um diesen besonderen Moment auch für die baldigen Großeltern unvergesslich zu machen, haben wir euch ein paar süße und kreative Ideen zur Schwangerschaftsverkündung zusammengestellt.

5 Ideen, um den werdenden Großeltern die Schwangerschaft zu verkünden

Gemeinsames Essen: Ladet die werdenden Großeltern zum Abend- oder Mittagessen bei euch zu Hause ein und serviert nach dem Hauptgang ein garantiert unvergessliches Dessert, welches zum Beispiel aus einem Babygläschen mit einem Obst– oder Grießbrei besteht. Spätestens, wenn das Gläschen vor euren Eltern steht, sollte der Groschen gefallen sein.

Kaffeeklatsch: Nicht nur ein Mittag- oder Abendessen bietet sich an, um den werdenden Großeltern über ihr Enkelkind zu informieren, auch eine Einladung zu einer Tasse Kaffee kann für Jubelschreie sorgen. Hierfür braucht ihr neben Kaffee lediglich zwei Tassen mit den vielsagenden Aufdrucken „Oma“ und „Opa“. Diese Tasse Kaffee bleibt mit Sicherheit in Erinnerung.

Glückskeks: Stellt euch folgende Szene vor: Ihr bietet euren Eltern Glückskekse an, welche sie wiederum öffnen und die darin enthaltene Botschaft „Du wirst Oma“, beziehungsweise „Du wirst Opa“ entdecken. Dieser Keks enthält für eure Eltern also im wahrsten Sinne des Wortes pures Glück. Online könnt ihr ganz einfach Glückskekse mit eurem Wunschtext selbst gestalten und euch diese bequem nach Hause schicken lassen.

Bilderrahmen: Scannt das Ultraschallbild eures Kindes ein, druckt es aus und rahmt es ein. Zudem könnt ihr den Bilderrahmen beispielsweise mit dem Text „Hallo Oma und Opa“, „Ihr werdet Großeltern“ oder „Die ersten Grüße von eurem Enkelkind“ verzieren.

Geschenkbox mit niedlichen Babysöckchen: Überreicht euren Eltern eine kleine Geschenkbox, die niedliche Babysöckchen enthält. Die werdenden Großeltern werden bestimmt sofort wissen, was ihr mit diesem entzückenden Geschenk sagen wollt. Vielleicht steht ja gerade passenderweise sogar ein Geburtstag, Mutter- oder Vatertag, Weihnachten oder ein anderer besonderer Tag an.

Sprüche und Bilder, um Freunden und Bekannten die Schwangerschaft mitzuteilen

Freunden, Verwandten und Bekannten, die weiter wegwohnen, kann die frohe Botschaft nicht immer persönlich überbracht werden. Dafür bieten sich jedoch selbst kreierte Postkarten mit kreativen Bildern oder lustigen Sprüchen zum Verschicken an. Ganz im Zeichen des digitalen Zeitalters kann die frohe Botschaft auch in Form von Bildern oder Sprüchen per WhatsApp-Nachricht versendet werden.

Schwangerschaft verkünden durch Sprüche

Wir haben euch 5 kreative und lustige Sprüche zusammengestellt, die eure Schwangerschaft verkünden und per Postkarte oder WhatsApp verschickt werden können:

  1. In neun Monaten fange ich endlich einen neuen Job an: Manager-Position. Das Gehalt ist zwar schlecht und die Überstunden hoch, aber der Vertrag ist auf Lebenszeit. Richtig erraten, wir bekommen ein Baby!
  2. Die Magen-Darm-Grippe von letztem Monat bekommt einen Namen. Diesen werdet ihr allerdings erst im (Monat des errechneten Geburtstermins) erfahren…
  3. Wenn aus Liebe Leben wird, bekommt das Glück einen Namen. Diesen werden wir euch mit der Geburt unseres Kindes in xx Monaten bekannt geben.
  4. Wir freuen uns auf Kinderlachen, auf Händchen, die viel Unsinn machen, auf Füßchen, die gar munter flitzen und auf Äuglein, die gar munter blitzen.
  5. Vier Füße, groß und mittel-klein, gingen lange Zeit allein. Doch bald geh´n auf Schritt und Tritt
zwei winzig kleine Füßchen mit!

Schwangerschaft verkünden mit Bildern

Hier haben wir einige kreative und lustige Ideen für euch, um euren Freunden und Bekannten die Schwangerschaft mit einem Bild mitzuteilen:

Saure Gurken: Ein Bild mit einem Glas sauren Gurken verschicken mit dem passenden Text: „Die Saure-Gurken-Zeit ist offiziell angebrochen.“

Unechter Babybauch: Steckt euch ein Kissen unter das Oberteil und tut so, als würdet ihr euren Babybauch halten. Verseht das Bild mit dem Spruch: „Momentan ist zwar noch nicht viel zu sehen, doch gewöhnt euch schon mal an diesen Anblick.“

Familie aus Sicherheitsnadeln: Ein zurecht sehr beliebtes Motiv ist das Nachbilden einer Familie mit Sicherheitsnadeln. Um die werdenden Eltern abzubilden, verwendet ihr einfach zwei große Sicherheitsnadeln, welche ihr nebeneinanderlegt. Eine kleine Sicherheitsnadel wird dann in eine der großen Sicherheitsnadeln gelegt. Am Ende soll es so aussehen, als befindet sich die kleine Sicherheitsnadel im Bauch der werdenden Mama. Sind schon Kinder vorhanden, legt ihr neben die zwei großen Sicherheitsnadeln einfach die entsprechende Anzahl an kleineren Sicherheitsnadeln.

Loading-Balken: Malt euch mit einem speziellen Schminkstift einen typischen „Loading-Balken“ auf euren Babybauch und schreibt dazu: „Loading xx Prozent“. Je nachdem wie weit die Schwangerschaft fortgeschritten ist, zum Beispiel 30, 40 oder 50 Prozent.

Baby vs. Pizza: Die werdenden Eltern stehen mit nach oben gezogenen Oberteilen da und auf den Bäuchen steht mit einem schwarzen Kajal- oder Schminkstift geschrieben, was sich jeweils darin befindet. Beim Bauch der werdenden Mama steht natürlich „Baby“, auf dem Bauch des werdenden Papas hingegen könnte zum Beispiel „Bier“, „Pizza“ oder „Sixpack“ stehen. Bei diesem Bild können auch bereits vorhandene Kinder gut mit eingebunden werden.

Bekanntgabe der Schwangerschaft mit einem Rätsel

Ihr wollt eurer Familie oder euren Freunden auf eine kreative sowie rätselhafte Art und Weise verkünden, dass ihr schwanger seid? Dann ladet eure Liebsten doch einmal zu einem lustigen Puzzle-Abend ein. Online könnt ihr ganz einfach Puzzle mit eigenen Bildern oder Texten, welche die Schwangerschaft mitteilen sollen, selbst gestalten. Dabei könnt ihr euch zwischen wenigen oder vielen Teilen entscheiden, je nachdem wie lange ihr die Gäste auf die Folter spannen wollt.

Schwangerschaft kreativ verkünden

Die Schwangerschaft mit dem Satz „Wir erwarten Nachwuchs“ mitzuteilen, ist zugegebenermaßen nicht gerade spektakulär, doch zum Glück gibt es weitaus kreativere Möglichkeiten, um das süße Geheimnis zu lüften. Wir haben euch einige Ideen zusammengestellt, um eure Schwangerschaft kreativ zu verkünden. Vielleicht ist ja was für euch dabei?

Haustiere mit einbeziehen: Habt ihr einen Hund, eine Katze oder einen Hasen? Dann könnt ihr euer geliebtes Fellbündel in die Verkündung eurer Schwangerschaft mit einbeziehen. Hierfür könnt ihr zum Beispiel ein geöffnetes Buch über die Schwangerschaft vor euer sitzendes oder liegendes Haustier stellen und so den Eindruck erwecken, als würde darin gelesen werden. Dem Foto eures „lesenden“ Haustieres kann mit den bedeutungsschwangeren Worten „Ich informiere mich schon einmal über die Schwangerschaft meines Frauchens“ zusätzlich Ausdruck verliehen werden.

Erbse auf Teller: Indem ihr zum Beispiel eure engste Familie zum Abendessen einladet, könnt ihr diese mithilfe einer Erbse über eure Schwangerschaft informieren. Legt hierfür einfach eine Erbse auf die jeweiligen Teller und schreibt daneben „So groß bin ich schon“. Dies bietet sich vor allem zu Beginn der Schwangerschaft an, wenn euer Baby wirklich erst die Größe einer Erbse hat. So sehr haben sich euer Partner oder eure Eltern wohl noch nie über eine einfache Erbse gefreut.
Rubbel-Karten: Online könnt ihr spezielle Karten oder Lose bestellen, die euer Partner, eure Eltern oder eure Freunde frei rubbeln können. Unter der Schicht zum Rubbeln befindet sich dann die frohe Botschaft.

Besondere T-Shirts: Bei einem etwas größeren Familientreffen oder einem Treffen mit Freunden könnt ihr euch ein T-Shirt anziehen und eure Schwangerschaft mit einem lustigen Spruch oder einem kreativen Aufdruck mitteilen. Solltet ihr bereits ein oder mehrere Kinder haben, können natürlich auch die Geschwisterchen ein T-Shirt anziehen, das zum Beispiel mit dem Text „Ab (Monat des errechneten Geburtstermins) bin ich endlich eine große Schwester/ein großer Bruder“ oder „Stolze Schwester/Beschützender Bruder“ bedruckt ist.

About the author

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.