Kleinkind 18 monate entwicklung

18 Monate: So weit ist Ihr Kind in seiner Entwicklung

Vergleichen Sie die letzten sechs Monate mit dem heutigen Entwicklungsstand Ihres Kindes. Sie werden feststellen, dass es riesige Fortschritte gemacht hat. Im Alter von 18 Monaten kann es schon recht selbstständig gehen, unter Umständen sogar rennen oder schon ein paar Schritte rückwärts laufen. Die ersten Schuhe haben Sie sicherlich schon längst gekauft.

Die Treppen werden ebenfalls in Angriff genommen. Entweder auf zwei Beinen oder auf allen Vieren, wenn sich das Kleinkind nirgendwo festhalten kann. Bälle sind auch nicht mehr sicher vor ihm: Es wirft sie, tritt dagegen und versucht auch schon mal, einen zu fangen. Längst kann es die Buchseiten seines Lieblingsbilderbuchs selbst umblättern und isst schon gut mit dem Löffel.

Die Lieblingsbeschäftigung Ihres Kindes bleibt weiterhin das Aus- und Einräumen. Auch das Spielen mit Wasser, Sand und Erde übt grosse Faszination aus. Mit dem Verlangen, alles erforschen und anfassen zu müssen, kommt auch der Erfindungsreichtum: Bald wird es sich einen Stuhl, einen Hocker oder eine Kiste schnappen, um an höher gelegene Dinge zu gelangen. Klettern gehört in dieser Lebensphase zu seinen Lieblingsbeschäftigungen. Für Eltern heisst das aber auch, immer ein Auge auf den agilen Nachwuchs haben zu müssen.

Unterschiede wahrnehmen

Mit 18 Monaten nimmt der Nachwuchs langsam wahr, dass es Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen gibt. Deshalb wird das Kind sein Gegenüber mit grösster Neugier studieren. Der Körper ist zurzeit sowieso ein Faszinosum: Immer wieder wird es Ihnen seine einzelnen Körperteile präsentieren, die es jetzt auch langsam benennen kann. Da sein Wortschatz seit dem 12. Monat wieder um vieles gewachsen ist, wird es jetzt vielleicht schon Zwei-Wort-Sätze sprechen. Was Sie sagen, versteht es auf jeden Fall sehr gut. Und seine Lieblingsantwort zu allem bleibt „Nein“.

Ein Imitator ist geboren

Mit 18 Monaten erreicht das Kind in seiner Entwicklung die nächste Stufe: Als Eltern werden Sie schnell merken, dass Ihr Kind in dieser Zeit ein Meister des Nachahmens ist. Haargenau werden Ihre Worte und Betonungen nachgesprochen, was Sie arbeiten, möchte es auch tun und in all Ihren Tätigkeiten werden Sie tatkräftig unterstützt. Das gilt für die Hausarbeit genauso wie für das Rangehen ans Telefon oder das Notieren wichtiger Dinge.

Musik spielt weiterhin eine bedeutende Rolle im Leben Ihres Kindes. Geben Sie ihm ausreichend Gegenstände, mit dem es diese Freude ausleben kann – auch wenn Sie viele seiner musikalischen Ambitionen womöglich eher als Lärm empfinden. Ein guter Moment, um sich nach Kursen für die musikalische Früherziehung umzusehen. Aber auch das tägliche Geschichtenerzählen gehört zum Alltag. Und das muss für Eltern nicht einmal belastend sein: Kinder lieben in diesem Alter Wiederholungen. Erzählen Sie ihm ruhig mehrmals die gleiche Geschichte, die Sie dann schon gut kennen.

Ihr Kind, 18 Monate alt: Gelassen in der Trotzphase

Befindet sich Ihr anderthalbjähriges Kind schon in der Trotzphase? Wutanfälle bei Kleinkindern können spektakuläre Ausmasse annehmen. Wenn Sie verstehen, warum Ihr Kind sich weinend auf den Boden wirft, werden Sie hoffentlich besser damit umgehen können.

In der Trotzphase kommt desöfteren mal ein Wutanfall vor. Foto: iStock, Thinkstock

  • 50

Von Julia Wohlgemuth

Entwicklung Ihres Kindes: Termin zur Vorsorgeuntersuchung

Mit 18 Monaten versucht Ihr grosses Baby vielleicht schon einen Ball zu kicken, auch wenn ihm das noch nicht immer gelingt. Es kann auch sein, dass Ihr Kind einen sprachlichen Entwicklungssprung macht. Manche Kinder können mit anderthalb Jahren schon Zweiwortsätze sprechen.

Machen Sie sich keine Sorgen, wenn Ihr Kind noch nicht so weit ist. In diesem Monat steht wieder eine Vorsorgeuntersuchung bei Ihrem Kinderarzt an. Er wird mit Ihnen gemeinsam herausfinden, ob sich Ihr Kind altersgemäss entwickelt.

In diesem Alter kann Ihr Kleines übrigens noch nicht vorausschauend denken. Wenn es etwas will, will es das sofort. Mit den Worten „gleich“ oder „in fünf Minuten“ kann es noch nicht viel anfangen. Nach und nach wird es das in den nächsten Monaten erst lernen.

Während Ihr zwölf Monate altes Kind noch hinter den Spiegel geschaut hat, um das Kind im Spiegel zu suchen, erkennt Ihr 18-monatiges Kind nun, dass es selbst das Kind im Spiegel ist. Eine beachtliche Leistung! Mit der Entdeckung des eigenen Ichs lernt Ihr Kind auch immer mehr, dass andere Menschen ebenfalls eigenständige Personen sind.

Tipps für Eltern: So überstehen Sie die Trotzphase

Dass Ihr Kind seinen eigenen Willen entwickelt, merken Sie schon seit Monaten. In der zweiten Hälfte des zweiten Lebensjahres kann der Gegensatz zwischen eigenem Willen und Realität bei Ihrem Kind recht dramatische Ausmasse annehmen. In der sogenannten Trotzphase neigen Kleinkinder zu Wutanfällen, bei denen sie lautstark ihren Unmut kundtun. In extremen Fällen werden manche Kinder sogar ohnmächtig.

Experten sehen den Begriff des Trotzanfalls meist kritisch, denn das Wort „trotzen“ hat den Anschein, als würde sich Ihr Baby absichtlich daneben benehmen. Das ist aber nicht der Fall. Mit der Entdeckung des eigenen Willens kommt auch die Erkenntnis, dass der eigene Wille nicht immer mit dem Willen von anderen Menschen übereinstimmt. Das kann schmerzen. Kleinkinder müssen erst lernen, mit ihren starken Gefühlen umzugehen. Oft steckt hinter einem Wutanfall auch Frustration, weil Ihrem Kleinkind etwas noch nicht so gelingt, wie es das möchte.

Wie aber überstehen Sie diese Phase? Mit ganz viel Gelassenheit! Das ist natürlich leichter gesagt als getan. Wenn Ihr Kind sich an der Supermarktkasse laut schreiend auf den Boden wirft und unbedingt die Schokolade will, kann es nicht immer leicht sein, gelassen zu bleiben. Versuchen sollten Sie es trotzdem. Geben Sie Ihrem Kind zu verstehen, dass Sie seine Gefühle nachvollziehen können. Viel erklären müssen Sie dabei übrigens nicht. Ein beruhigendes Streicheln hilft mehr als lange Sätze, denn für Vernunft ist Ihr Kleines noch nicht alt genug. Auch strafen sollten Sie Ihr Kind nicht für den Wutanfall.

Helfen Sie Ihrem Kind in seinem Autonomiebestreben, indem Sie seine Wünsche respektieren und sie möglich machen, so oft es geht. Das heisst aber nicht, dass Sie aus Angst vor einem Wutanfall immer nachgeben sollten und beispielsweise die Schokolade an der Supermarktkasse kaufen. Ein paar Regeln sollten Sie schon setzen und sich daran halten. Aber wenn beispielsweise Ihr kleiner Hitzkopf unbedingt die Butter selbst aufs Brot schmieren möchte, dann lassen Sie ihn doch einfach mal machen. Und sagen Sie sich zum Trost: Es ist nur eine Phase, die irgendwann wieder vorbei ist.

Der letzte Babynewsletter: Wir begleiten Sie weiterhin!

Mit dem 18-Monats-Geburtstag verabschiedet sich der Babynewsletter von Ihnen. Wir freuen uns, dass wir Sie von den ersten Tagen mit Neugeborenem bis hierhin begleiten durften und wünschen Ihnen weiterhin alles Gute mit Ihrem nicht mehr ganz so kleinen Schatz. Abonnieren Sie doch jetzt unseren Newsletter, der viele Tipps fürs Familienleben enthält. Hier können Sie sich anmelden.

Vorherige Woche

Entwicklung vom Kind mit 18 Monaten – Mein Baby ist jetzt ein Großer

Entwicklung vom Kind mit 18 Monaten – Mein Baby ist jetzt ein Großer

18 Monate – 1,5 Jahre sind vergangen, seit der Rubbelbatz geboren wurde. 1,5 Jahre, in denen sich unser Leben so komplett verändert hat. Für mich fühlt es sich ein wenig an, als wäre der Platz in unserem Leben schon immer da gewesen und jetzt ist er endlich gefüllt. Und auch, wenn es oft anstrengend war und ist, auch wenn ich gerne mehr Schlaf hätte und mehr Zeit für mich – ein Leben ohne ihn kann ich mir nicht mehr vorstellen.

Aber nun zum Thema. Was kann eigentlich ein 18-Monats-Kind so? Wie bei allem rund um’s Kind kann man das natürlich pauschal nicht sagen. Daher formuliere ich es mal so: Was kann unser 18-Monats-Kind denn so?

Körperliche Entwicklung mit 18 Monate

Nun ist er also schon etwas über 80 cm groß und hat ein Gewicht von 12,5 kg. Meist kommt mir das gar nicht so groß vor – erst, wenn ich ein kleines Baby sehe oder wie neulich seine Babykleidung sortiere, fällt mir auf, wie wahnsinnig viel er gewachsen ist. In den letzten Monaten sind außerdem endlich die Haare etwas mehr geworden.

Motorische Entwicklung beim 18 Monate alten Kleinkind

Weil er ja läuft, seit er 10 Monate alt ist, kann er mittlerweile dementsprechend gut Rennen, Klettern und Toben. In diesen Dingen macht ihm so schnell kein Gleichaltriger etwas vor. Auch Fallen und Stoßen hat er ausgiebig geübt: er verletzt sich so gut wie nie bei seinen waghalsigen Unternehmungen.

Auf die Feinmotorik hat er schon immer weniger Aufmerksamkeit verwendet. Dazu fehlt ihm einfach die Geduld und Ruhe. Vor allem zu den gemeinsamen Essenszeiten in der Kita merkt man, wie die anderen Kinder langsam Interesse an der Verwendung von Löffel und Gabel zeigen. Er nutzt da lieber weiterhin die Hände.

Kognitive Entwicklung – 18 Monate

Ich spreche schon immer ganz normal mit meinem Kind, so als würde er mich verstehen. Und habe akzeptiert, dass er eben noch zu klein ist, um mich wirklich zu verstehen. Deshalb dauerte es auch lang, bis in meinem Kopf ankam, dass er das mittlerweile doch größtenteils tut. Er weiß, wo seine Nase, Mund und Ohren sind, er wiederholt Wörter, wenn ich ihn dazu auffordere und unterlässt Dinge, wenn ich sie ihm streng genug verbiete. Er versteht auch, wenn ich ihm sage, wohin wir fahren – und merkt sich das auch. So habe ich ihm zum Beispiel heute Morgen erklärt, dass wir in die Kita gehen und dass James (11 Monate) heute auch wieder da ist. Auf dem Weg in der Bahn hat er mehrmals „Dita, Bebi“ (Kita, Baby) wiederholt.

Insgesamt merke ich täglich, wie er immer mehr Zusammenhänge versteht und sich bewusst äußern kann. Wenn er will, dass sein Papa etwas mit ihm macht, dann zeigt er auf ihn und sagt „Papa“. Gestern wollte er, dass zuerst eine Freundin und dann ich mich auf sein Mini-Dreirad setzen (sieht richtig witzig aus). Er kann abends ganz bewusst deutlich machen, dass er jetzt schlafen gehen möchte. Er zieht mich dann zum Schlafzimmer oder signalisiert, dass er an die Brust will. Oder er legt sich schon mal auf die Couch und deckt sich zu und macht immer wieder die Augen zu.

Das Wutkind hatte jetzt eine Weile Pause, er hatte sich relativ schnell wieder beruhigt. In den ersten Tagen nach unserem Urlaub bei meinen Eltern zeigte sich der eigene Wille dafür wieder umso lauter. Dass er nicht mehr jederzeit alles und sofort bekommt, hat er meist mit wütendem Schreien kommentiert. Er weiß ganz genau, was er möchte und wie er es einfordern kann. Ablenkung funktioniert immer weniger.

Was in den letzten Wochen immer besser funktioniert hat, ist die Kommunkation bezüglich seiner Windel. Wenn er mit mir zu Hause ist, sagt er immer, wenn er groß muss. Und macht dann ins Töpfchen. Danach lasse ich immer öfter die Windel weg und ziehe ihm einfach so die Hose an. Wenn die nass ist, beschwert er sich so lange, bis wir sie umziehen. Letzte Woche hat er erstmals auch in der Kita während des Mittagessens von mir vehement die Toilette eingefordert – mit Erfolg.

Ganz fasziniert war ich auch die letzten Tage, dass er langsam anfängt, sich Sachen auszudenken. Er füttert mich jetzt immer mal wieder mit Dingen, die es nicht gibt. Er „zupft“ vom Kissen etwas ab oder von anderen Gegenständen und sagt „Mmmmh“ und hält mir seine Hand an den Mund.

Wie funktioniert Sprechen mit 18 Monate?

Wenn mich jemand fragt, würde ich sagen, er spricht schon viel. Von außen betrachtet sagt er wahrscheinlich die Worte „Mama“, „Papa“ , „Baby“ und „mehr“. Vieles, was er sagt, sind einfach nicht die echten Worte. Tiere zum Beispiel werden klassisch nur mit Lauten bezeichnet. Davon kann er ziemlich viele: Henne, Hahn, Küken, Vögel, Pferd, Schaf, Ziege, Hund, Katze, Bär, Delfin, (Wild)schwein, Wolf, Affe, Esel, Frosch, Tiger, Eule, und viele mehr. „Mehr“ ist sein absolutes Lieblingswort. Langsam versteht er auch, was es bedeutet – anfangs wurde es inflationär gebraucht für alle Situationen, in denen irgendwas passieren sollte.

18 Monate altes Kleinkind – Entwicklung

Werbung

Nun kann ich sagen, mein Kind ist 1,5 Jahre alt! Weg mit dem kryptischen Rechnen in Monaten. 18 Monate sind nun vergangen, es tut sich viel, wenn auch nicht auf Sprachebene. Er verstehe zwar viel (alles?), formt aber sehr selten selbst Worte. Dafür entdeckt er die feinmotorischen Fähigkeiten.

Die größte Neuigkeit: er fremdelte zum ersten Mal nicht bei den Großeltern! Juchu! Nach einer sehr kurzen Aufwärmphase ließ er sich gar von den Oma umhertragen und spielte mit dem Opa. Wir kommen der vorübergehenden Kino-Betreuung näher! Nach unseren Kino-Besuch nach 1,5 Jahren haben wir entdeckt, dass es kurzzeitig ohne Kinder auch sehr nett ist. Das sieht man uns an! Die Baby- & Kinderentwicklung Monat für Monat.

Oben auf der Mall kann man in den Zoo gucken! Lieblingsbild. <3 #Bikini #berlin #zoo

A post shared by Sarah | Mamaskind.de (@mamaskind_de) on Dec 21, 2015 at 4:57am PST

Mein Kind redet nicht – 18 Monate

Es zieht sich durch alle Entwicklungsberichte: 2.0 spricht nur wenige Worte. Im letzten Monat (17 Monate alt) berichtete ich, dass er „ei“, „deddy“ (Teddy) und „düdde“ kann. Auch sein Nein ist klar und deutlich zu erkennen, auch wenn er dazu „nei“ sagt. Manchmal denke ich auch, weitere Sachen zu verstehen, bin mir aber nicht sicher. Was ab und an ganz gut klappt, sind Tiergeräusche. Wenn er ein Pferd sieht, sagt er manchmal „hühühühüh“ und bei einem Hund „wauwauwau“. Auf die Frage, ob er stillen möchte, fängt er noch immer sehr an zu strahlen und nickt vehement. Ein paar Mal sagte er sogar „tsüss“ (Tschüss!), was er zur Zeit nicht mehr macht. Generell hege ich den Verdacht, dass er gelernte Worte wieder vergisst. Jedoch versucht er uns nachzusprechen. Ab und an nimmt er mich an Beschlag, zeigt direkt auf Gegenstände und möchte von mir den Namen wissen. Das sind nacheinander drei Stück, die er im Wechsel abfragt. Er spricht dann auch nach, was man aber noch nicht versteht. Er übt und hat Interesse, das ist wichtig. Zum Vergleich: Sohn 1.0 sprach schon mit 14 Monaten klare Worte. Wenn wir ihn fragen, wo etwas ist, zeigt er erfolgreich darauf. Die Ohren sollten also ok sein. 🙂

Kleinkind-Entwicklung mit 18 Monaten.

Dauernd krank – die Kinder und wir

Nicht so schön: die Kinder schleppten eine Krankheit nach der anderen an. Das schrieb ich sogar schon im letzten Monat. Das heißt: wir sind nun schon seit zwei Monaten dauerkrank. Das ist doch schrecklich! Beide hatten im letzten Monat einen Magen-Darm-Infekt, Erkältungen, die wir auch bekamen und schließlich reihum verteilten. 2.0 nahm dadurch sogar ab – er isst ja auch schlecht. Wie ätzend, denn sogar ich bekam eine Mittelohrentzündung und wurde außer Gefecht gesetzt. 10 – 12 Infekte pro Jahr sollen normal sein. Ich hatte das Gefühl, dauernd bei der Kinderärztin auf der Matte zu stehen. Tat ich wirklich – mit wechselnden Kindern. Ich bin wirklich, wirklich dankbar, dass ich meist im Homeoffice arbeiten darf, sodass ich das kranke Kind gut betreuen kann. Wenn der kranke Sohn schläft, wird gearbeitet. Davon machte ich im vergangenen Monat reichlich Gebrauch. Mitte des Monats hatte 2.0 auch wieder mit einem Pseudokruppanfall zu kämpfen. Dabei hustet er sehr stark, klingt wie ein Hund und leidet sehr. Frische Luft hilft in den Momenten.

Überall dabei – Feinmotorik hallo!

Das zweite Kind ist praktisch überall dabei und macht mit. Das Lego ab 5 Jahren wird bespielt, weil der große Bruder eben damit hantiert. Und weil wir zur Zeit Lego sortieren, um es auszumisten. Er schnappt sich das Spielzeug des großen Bruders, auch die ganz kleinen Teile. Die Feinmotorik ist super! Er steckt die winzigen Legobausteine aufeinander, „kocht“ diese mitunter in den Töpfen der Kinderküche, fährt mit den Autos von 1.0, malt mit seinen Stiften (leider auch mit meinen Permanentmarkern auf dem Parkett…). Er machte beim Teigrollen mit und hilft kräftig in der Küche. Plätzchen hätte ich mit dem ersten Sohn nie so früh gebacken! Das ganze Chaos! Nun ist es auch egal, ob ich die Spuren von einem oder zwei Kindern entferne. Macht der Kleine eben mit! Lustig, laut, manchmal streitend. Sie gönnen sich an manchem Abend beide nichts. Die Brüder können aber auch zuckersüß sein, vor allem, wenn der Große fragt: „Komm, wollen wir vom Tisch aufstehen?“ Und schwupps, sind beide zum Spielen verschwunden. Klar, braucht auch der Große seine Ruhephasen, wo der Bruder, aber auch wir, nicht stören dürfen. Das kriegen wir schon irgendwie hin. Es ist toll, zuzusehen, wie unterschiedlich sie sind. Ich hoffe, dass in 2.0 ein bisschen mehr vom Mann und weniger Drama (von mir ;)) steckt. Das bleibt abzuwarten… Drama, Drama, Baby!

Werbung

Bilder vom Wochenende gucken? Husch husch, auf den Blog! #wib #wochenende #ausmalen #Kleinkind

A post shared by Sarah | Mamaskind.de (@mamaskind_de) on Dec 13, 2015 at 12:24pm PST

Worte und Entwicklung

  • Worte:
    • Ei (Katze streicheln), dedde (Teddy), düdde (alles andere)
    • dier (kann alles Mögliche sein)
  • Ahmt uns nach (vor allem Laute / Bewegungen)
  • Tanzt zu „Schneeflöckchen Weißröckchen“
  • Lässt sich manchmal gerne die Zähne putzen
  • Zahn 13 und 14 kurz vor Durchbruch
  • erster Unfall mit Nasenbluten
  • Schläft gegen 20 Uhr ein
  • Wacht gegen 6 Uhr auf (3 – 4 Unterbrechungen)
  • Wird nachts > 3 x gestillt
  • Kleidergröße 92
  • Schuhgröße 2
  • Windelgröße 4+
  • ca. 10400 g

Weitere Entwicklungsberichte

Sohn 2.0 Mädchen
Monat 1 Monat 9 Monat 17 Monat 1 Monat 9 Monat 17
Monat 2 Monat 10 Monat 18 Monat 2 Monat 10 Monat 18
Monat 3 Monat 11 Monat 19 Monat 3 Monat 11 Monat 19
Monat 4 Monat 12 Monat 20 Monat 4 Monat 12 Monat 20
Monat 5 Monat 13 Monat 21 Monat 5 Monat 13 Monat 21
Monat 6 Monat 14 Monat 22 Monat 6 Monat 14 Monat 22
Monat 7 Monat 15 Monat 23 Monat 7 Monat 15 Monat 23
Monat 8 Monat 16 Monat 24 Monat 8 Monat 16 Monat 24
3 Jahre 4 Jahre 5 Jahre 3 Jahre 4 Jahre

Neue Fähigkeiten
Das Baby lernt im Laufe seiner Entwicklung neue Fähigkeiten.
Das Denkvermögen des Babys beginnt sich zu entwickeln.
Es erkennt ihm vertraute Personen auf einem Foto.
Es möchte an den Aufgaben im Haushalt teilnehmen.

Was wir Ihnen empfehlen
In diesem Alter reagiert Ihr Kind positiv auf künstlerische Anreize. Malen Sie gemeinsam mit ihm mit Fingerfarbe, es wird ihm sehr gefallen.

Schlaf: Routine ist wichtig
Jedes Kind hat ein anderes Schlafbedürfnis, und dieses müssen Sie jetzt kennenlernen. Es gibt einige allgemeine Normen, die Ihnen dabei helfen können:

Im Alter von 18 Monaten braucht Ihr Kind einen regelmässigen Schlaf von 13 Stunden täglich, womit Sie nach und nach den Mittagsschlaf weglassen können. Geben Sie Ihrem Kind früh zu essen und gewöhnen Sie es daran, ein paar Stunden zu schlafen, jedoch nicht länger. Bringen Sie es zu Bett, wenn es schläfrig, aber noch nicht eingeschlafen ist.
Zeigen Sie auch dem Babysitter die genaue Schlafroutine, wenn Sie einmal nicht da sind.

Gedämpftes Licht und eine sanfte Musik können sich sehr beruhigend auf das Kind auswirken.
Wenn Ihr Kind sich daran gewöhnt, im Kinderwagen einzuschlafen, wird ihm das Einschlafen im Bett schwerer fallen.

Kommunikation: Perfekt mit zwei Wörtern
In diesem Lebensabschnitt tritt die Sprachentwicklung in eine wichtige Phase.
Ihr Kind kann jetzt Sätze mit zwei Wörtern bilden und es kann verschiedene Sätze mit nur einem einzigen Wort miteinander kombinieren.
Hierdurch wird die Kommunikation möglich, auch wenn man sich noch sehr vieles zusammenreimen muss. Es ist wichtig, dass Ihr Kind Kontakt zu anderen Kindern seines Alters hat. Dadurch lernt es sich selbst besser kennen und lernt auch die unterschiedlichen Sozialverhaltensweisen.

Motorik

Im Alter von 18 Monaten läuft Ihr Kind vielleicht noch etwas unsicher. Je näher der zweite Geburtstag rückt, umso sicherer wird es jedoch laufen. Seine Energie ist schier unerschöpflich, und es nutzt sie, um die Welt um sich herum immer mutiger zu erforschen.
Die Feinmotorik und die Hand-Augen-Koordination werden immer besser. Dadurch meistert Ihr Kind das Spielen, Erforschen und selbständige Aktivitäten wie Anziehen, Essen und Baden immer besser. Das alles sorgt dafür, dass Ihr Kind immer unabhängiger wird.

Die Entdeckung des „Ich“

Jetzt wird das „Ich“ geboren – das Verständnis dafür, was in Bezug auf Körper, Herz und Gehirn „Ich“ und „Nicht-Ich“ ist. Gleichzeitig wächst Ihr Kind schnell, und es lernt ständig neue Fähigkeiten. Ganz besonders werden Ihnen das Wachstum und die Veränderungen in den folgenden Bereichen auffallen: Aussehen, Sprache und die Fähigkeit, selbst zu denken.
Dank des explosiven Wachstums des Wortschatzes fängt Ihr Kind jetzt an, zu sprechen und Gespräche zu führen. Sie können fast sehen, wie die Räder im Kopf Ihres Kindes arbeiten, wenn es Pläne schmiedet, Probleme löst und immer größere Herausforderungen meistert.

Entdeckung von Zusammenhängen

Je mehr Ihr Kind herausfindet, inwiefern Dinge gleich sind oder sich unterscheiden, desto mehr wird es Zusammenhänge zwischen Dingen, Menschen und Ereignissen in seinem Leben erkennen.
Ihr Kind lernt, dass es Dinge gibt, die sich nicht verändern – die Bauklötze bleiben immer dieselben, ganz egal, was Ihr Kind mit ihnen anstellt. Diese Entdeckung ist wichtig, da Ihr Kind anfängt, darauf zu vertrauen, dass die Dinge in seinem Leben konstant sind. Ihr Kind rechnet damit, dass das auch für die Menschen in seiner Umgebung gilt.

Voraussehen von Handlungen und Abstraktionen

Das ist eine Grundlage für die Entwicklung der Beziehung Ihres Kindes zu anderen Menschen, von denen es erwartet, dass sie bestimmte Verhaltensweisen an den Tag legen. Es ist außerdem wichtig für die zunehmende Fähigkeit Ihres Kindes, die Ergebnisse seiner Handlungen vorauszusehen.
Ungefähr im Alter von zwei Jahren fängt Ihr Kind an, Konzepte und Abstraktes zu verstehen. Dann fängt es außerdem an zu begreifen, dass andere Menschen andere Ansichten und Meinungen dazu haben, wie die Dinge sind und sein sollten.


Gemeinsam essen

Mahlzeiten sind ein gemeinsames Erlebnis, bei dem es um mehr geht als nur ums Essen allein.
Es gibt Zeiten, in denen Sie vielleicht alles versucht haben und die Mahlzeiten sich wie eine regelrechter Kampf anfühlen. Kleine Gäste können große Wünsche und Anforderungen haben, wenn es darum geht, was am und auf dem Tisch so alles passieren sollte. Kinder essen mehrmals täglich, und nach und nach haben sie bestimmte Erwartungen an die Mahlzeit und erwarten, dass diese erfüllt werden. Darum ist es wichtig, dass Sie in dieser Hinsicht an einem Strang ziehen.
Reden Sie darüber, was gute Tischmanieren sind und was für Sie eine gute Mahlzeit ist. Einigen Sie sich auf die Spielregeln: Soll Ihr Kind sich immer erst die Hände waschen, soll es sich sofort hinsetzen, besteht die Möglichkeit, zwischen zwei Aufstrichen zu wählen, ist es erlaubt, die Kruste nicht zu essen oder den Brotbelag auszutauschen? Auch hier geht es um Beständigkeit und Grenzen. Daran sollten sich selbst immer dann erinnern, wenn Sie es satt haben, dass Ihr Kind keinen Käse auf dem Brot haben möchte, obwohl es selbst auf den Käse gezeigt hat – das tut es nicht, um Sie zu ärgern, sondern weil es ausprobieren muss, ob die Regel noch gilt.


About the author

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.