Kleinkind 14 monate schub

14 Monate… Schub oder der ganz normale Wahnsinn?đŸ˜”

Hallöchen,
Unser kleiner ist nun 14 Monate, er war das ganze erste Jahr das pflegeleichteste Baby ĂŒberhaupt, wirklich alle waren neidisch, wir haben ihn quasi ĂŒberhaupt nicht gemerkt, er war ruhig, immer lieb, hat ĂŒberall geschlafen, nie geschrien oder geweint, echt alles easy….
Jetzt wo er sich allein fortbewegen kann ist er Hans Dampf in allen Gassen, momentan extrem, ein Raum könnte voller Spielzeug liegen… Ihm egal, er sucht alle Kabel, Steckdosen, Schubladen, SchrĂ€nke oder Blumentöpfe, wenn ich laut nein sage oder auch schimpfe freut er sich und klatscht, nehme ich ihm dann etwas weg oder nehme ihn hoch wird er richtig böse und protestiert und schmeißt Dinge umher die ihm in die Quere kommen đŸ˜± ich bin gerade echt ratlos… Muß dazu sagen, laut app „oje ich wachse“ mitten im Schub, dann kommt backenzahn Nr. 3 und 4. Das schlafverhalten ist unverĂ€ndert (zum GlĂŒck) ich leg ihn ins Bett, Licht aus und zack er schlĂ€ft, ob das frĂŒhs mittags oder abends ist klappt immer prima. Aber in den wach Phasen geht er ĂŒber Tisch und BĂ€nke… Bitte sagt mir das das vorbei geht und er ruhiger wird?? 😳
Sorry fĂŒr den langen Text…
Vielleicht kommt das jemanden bekannt vor..
Liebe GrĂŒĂŸe 😊

Meilensteine: Laufen

Einer der wichtigsten Meilensteine im Leben Ihres Kindes ist: Laufen lernen! Das ist buchstĂ€blich ein großer Schritt in Richtung UnabhĂ€ngigkeit. Zuerst steht Ihr Kind noch ans Sofa gelehnt und versucht vorsichtig erste kleine Tapser in Ihre offenen Arme. SpĂ€ter rennt, hĂŒpft und springt es perfekt und lĂ€sst damit seine Zeit als Baby hinter sich.

Wann lernt mein Kind laufen?

Im Laufe des ersten Lebensjahres gewinnt Ihr Baby allmĂ€hlich an Kraft und beginnt, seine Bewegungen zu koordinieren. Am Anfang lernt es zu sitzen, sich herumzurollen und zu krabbeln. Dann – mit ungefĂ€hr acht bis zehn Monaten – kann es sich selbst hochziehen und auf zwei FĂŒĂŸen stehen. Von da an ist es vor allem eine Frage des Vertrauens und der Balance: Die meisten Babys wagen ihre ersten Schritte zwischen dem neunten und 12. Monat und können mit 14 oder 15 Monaten schon gut gehen. Machen Sie sich aber keine Sorgen, wenn Ihr Kind ein wenig lĂ€nger braucht. Viele Kinder laufen auch erst mit 16 oder 17 Monaten.

Wie findet die Entwicklung zum Laufen statt?

In den ersten beiden Monaten
In den ersten Wochen seines Lebens wird Ihr Baby, wenn Sie es unter den Armen hochhalten, die Beine baumeln lassen und mit den FĂŒĂŸen fest in Richtung Boden treten. Fast so, als wĂŒrde es laufen wollen. Aber das ist ein Reflex, der nach zwei Monaten verschwindet: Die Beine Ihres Kindes sind zum Laufen noch lange nicht stark genug.
Mit fĂŒnf Monaten
Wenn Ihr Baby um die fĂŒnf Monate alt ist, wird es, wenn Sie es mit den FĂŒĂŸen auf Ihren Oberschenkeln balancieren lassen, auf und ab hĂŒpfen. HĂŒpfen ist in den nĂ€chsten Monaten eine LieblingsbeschĂ€ftigung Ihres Kindes. Und zwar die ganze Zeit ĂŒber, wĂ€hrend die Beinmuskeln Ihres Kindes stĂ€rker werden und es das Herumdrehen, Sitzen und Krabbeln lernt.

Zwischen neun und zehn Monaten
Wenn Ihr Baby neun bis zehn Monate alt ist, versucht es, sich an Möbeln festzuhalten und in den Stand hochzuziehen. Wenn Sie es ans Sofa stellen, wird es sich daran festhalten.
In den nĂ€chsten Wochen meistert Ihr Kind das immer besser und geht schließlich auf Erkundungstour. Dabei helfen ihm die Möbel, an denen es sich noch festhĂ€lt (Scott 2010, Sheridan 2008). Dann und wann lĂ€sst es die StĂŒtze los und kann schließlich ohne Hilfe stehen. Wenn es soweit ist, dann kann Ihr Kind – solange Sie es noch festhalten – vermutlich auch Schritte machen. Und es versucht vielleicht, stehend Spielzeug vom Boden aufzuheben.
Mit neun oder zehn Monaten wird Ihr Baby herausfinden, wie es die Knie beugen und sich nach dem Laufen hinsetzen kann. Das ist schwerer, als die meisten Erwachsenen glauben!
Zwischen elf und 13 Monaten
Mit elf Monaten kann Ihr Kind vermutlich alleine stehen, sich selbstĂ€ndig bĂŒcken und hinsetzen. Möglicherweise lĂ€uft es sogar schon, wenn es Ihre Hand dabei festhĂ€lt. Aber es wird noch ein paar Wochen dauern, bis Ihr Baby die ersten Schritte alleine lĂ€uft. Die meisten Kinder machen Ihre frĂŒhen Gehversuche auf Zehenspitzen und mit nach außen gedrehten FĂŒĂŸen.
Mit 13 Monaten laufen dreiviertel aller Kleinkinder ohne Hilfe, wenn auch wackelig. Falls Ihr Kind immer noch mit Hilfe von Möbeln auf Erkundungstour ist, dann heißt das nur, dass das Alleinlaufen noch ein wenig auf sich warten lĂ€sst. Manche Kinder laufen erst mit 16 oder 17 Monaten oder sogar noch spĂ€ter.

Wie geht es weiter?

Nach den ersten magischen Schritten in die UnabhÀngigkeit lernen Kinder, die Feinmotorik zu meistern.

  • Mit 14 Monaten sollte Ihr Kleinkind alleine stehen können. Es kann sich vermutlich auch nach vorn bĂŒcken und wieder aufrichten. Möglicherweise ĂŒbt Ihr Kind schon das RĂŒckwĂ€rtslaufen.
  • Mit 15 Monaten kann ein Kind im Durchschnitt schon ziemlich gut laufen, und es macht ihm Spaß, Spielzeug hin- und herzuschieben und zu ziehen.
  • Mit 16 Monaten wird Ihr Kind sich an Treppen versuchen wollen – auch wenn es noch ein paar weitere Monate braucht, bis es das alleine meistert.
  • Die meisten Kinder sind mit 18 Monaten schon geschĂ€ftige LĂ€ufer. Viele können an der Hand die Treppe hochlaufen (auch wenn sie noch einige Monate lang Hilfe brauchen, um wieder herunterzukommen) und lieben es, quer ĂŒber die Möbel zu turnen. Ihr Kleinkind wird vielleicht versuchen, BĂ€lle zu kicken, auch wenn das nicht immer von Erfolg gekrönt ist. Und wenn Sie Musik auflegen, wird Ihr Kind möglicherweise gerne dazu tanzen.
  • Mit 25 oder 26 Monaten werden die Schritte Ihres Kindes gleichmĂ€ĂŸiger, und es rollt den Fuß von der Ferse zur Zehe ab, so wie es auch Erwachsene tun. Um diese Zeit werden Kinder auch beim Springen besser.
  • Um den dritten Geburtstag herum sind Ihrem Kind viele der Grundbewegungen schon in Fleisch und Blut ĂŒbergegangen. Es wird seine Energie und Aufmerksamkeit nicht mehr hauptsĂ€chlich auf das Laufen, Stehen, Rennen oder Springen verwenden. Auch wenn manche Aktionen, wie das Stehen auf Zehenspitzen oder auf einem Bein, immer noch hohe Konzentration und vollen Einsatz erfordern.

Wie kann ich mein Kind beim Laufenlernen unterstĂŒtzen?

WĂ€hrend Ihr Baby das Stehen lernt, kann es Hilfe gebrauchen: um herauszufinden, wie es wieder auf dem Po landen kann. Wenn es das nicht schafft und schreit, nehmen Sie Ihr Kind nicht einfach hoch, um es dann hinzulegen oder hinzusetzen. Viel besser ist es, wenn Sie Ihrem Baby zeigen, wie es die Knie beugen und sich hinsetzen kann, ohne nach vornĂŒber zu fallen. Lassen Sie Ihr Kind das mit Ihrer Hilfe versuchen.
Sie können Ihr Baby zum Laufen ermutigen, indem Sie sich vor Ihr Kind hinstellen oder -knien, es an den HĂ€nden halten und zu sich hinfĂŒhren. Oder Sie kaufen Ihrem Kind ein Rutscheauto oder eine Ă€hnliche Konstruktion, an der es sich festhalten und die es vorwĂ€rtsschieben kann (Suchen Sie in diesem Fall etwas aus, das stabil ist und eine breite Basis hat, also nicht wackelt oder gar umfĂ€llt).
Weil Lauflernhilfen oder -wagen, in denen die Kinder sitzen, es dem Kind zu leicht machen, durch die Gegend zu wandern und damit die gesunde Entwicklung der oberen Beinmuskulatur verhindern können, raten Experten davon ab, sie zu benutzen (Capt 2008 and 2011, ECSA 2010, Hall and Elliman 2006, NHS 2009, RoSPA 2010) .
Mit Schuhen können Sie warten, bis Ihr Baby draußen oder auf rauen und kalten OberflĂ€chen lĂ€uft ( NHS 2009). Spezielle Lauflernschuhe sind ĂŒberflĂŒssig, diese erste Schuhe zum Schutz der FĂŒĂŸe sollten nur eine weiche Sohle haben. Barfuß zu laufen fördert die Balance und die Koordination.
Sorgen Sie wie immer dafĂŒr, dass Ihr Baby eine weiche und sichere Umgebung hat, in der es seine neuen FĂ€higkeiten trainieren kann. Lesen Sie unseren Ratgeber zur Kindersicherung, und lassen Sie Ihr Kind nie unbeaufsichtigt. Es könnte fallen oder Ihre Hilfe brauchen.

Wann sollte ich mir Sorgen machen?

Wie schon beschrieben, laufen manche Kinder erst, wenn sie 16 oder 17 Monate alt sind. Und das ist ganz normal. Wichtig ist, dass sich die FÀhigkeiten insgesamt weiterentwickeln. Falls Ihr Kind beim Herumrollen und Krabbeln etwas spÀter dran war, dann kann es auch mit dem Laufen ein wenig lÀnger dauern.
Solange Ihr Kind weiterhin neue Dinge lernt, brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen. Babys lernen unterschiedlich, manche schneller, manche langsamer als andere. Aber wenn Ihr Kind sehr deutlich zurĂŒckliegt, dann reden Sie darĂŒber mit dem Kinderarzt. Denken Sie daran, dass FrĂŒhgeborene diesen und andere Meilensteine der Entwicklung spĂ€ter erreichen als ihre Altersgenossen.
Zuletzt ĂŒberarbeitet: September 2018

Quellen

Capt. 2008. Baby walkers: factsheet. Child Accident Prevention Trust. www.capt.org.uk
Capt. 2011. Safety FAQs: I’ve been given a baby walker. Should I use it? Child Accident Prevention Trust. www.childsafetyweek.org.uk
ECSA/ANEC. 2010. Baby walkers: joint position statement. European child safety alliance/ANEC. www.eurosafe.eu.com
Farrell P and Sittlington N. 2009. The normal baby. In Fraser DM, Cooper MA. eds. Myles textbook for midwives. 15th ed. Edinburgh: Churchill Livingstone, 763-783.
Hall DMB, Elliman D. 2006. Health for all children. 4th ed (revised). Oxford: Oxford University Press, 90

NHS. nd. Birth to five development timeline. NHS Choices, Birth to five. www.nhs.uk
NHS. 2009a. Safety for babies. NHS Choices, Birth to five. www.nhs.uk
NHS. 2009b. Leg and foot problems in children . NHS Choices, Birth to five. www.nhs.uk
RoSPA. 2010. Should my child use a baby walker? Royal society for the prevention of accidents. www.rospa.com
Scott O. 2010. Delay in Walking. Patient UK. www.patient.co.uk
Sheridan M. 2008. From birth to five years: children’s developmental progress. London: Routledge

14 Monate – mein Kleinkind ist kein Baby mehr

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Nun muss ich mich wohl wirklich langsam von dem Spitznamen Baby 2.0 trennen, denn 2.0 ist nun ein Kleinkind, das sogar laufen kann! Er lernte wieder so viel im letzten Monat. Dabei geht es nicht nur um den riesigen Meilenstein Laufen lernen, sondern auch um viele Kleinigkeiten. Grimassen ziehen zum Beispiel. Sohn 2.0 weiß, wie er uns zum lachen bringen kann. Die Baby- & Kinderentwicklung Monat fĂŒr Monat.

14 Monate Kleinkind – Entwicklung

Entspanntes Kleinkind hat entspannte Eltern

So muss es heißen und nicht andersrum. Denn nur weil die Eltern entspannt sind, ist es noch lange nicht das Kind. Wenn aber das Kind lĂ€ssig ist, sind es doch auch die Eltern, oder? FĂŒr uns trifft das jedenfalls zu. GrĂ¶ĂŸtenteils waren wir im letzten Monat unterwegs und im Urlaub. Am Strand, im Wasser, buddeln – fĂŒr ein Kleinkind die perfekte BeschĂ€ftigung. So hat er letzten Monat gelernt, wie er uns nachahmt und damit die pure Freude in unsere Gesichter zaubert. Er holt sich selbst seine Belohnung ab: Nachahmung wird mit einem LĂ€cheln von den Eltern und dem Bruder beantwortet.

Nicht ganz so entspannt sind wir, wenn Sohn 2.0 plötzlich einen sehr starken Wunsch verspĂŒrt, genau das zu machen, was wir nicht möchten. So spazierten wir ihn im Superman-Griff tragend durch das Naturkundemuseum in Berlin. Er wollte nĂ€mlich gerne den Buggy schieben an dessen Griffe er nicht herankommt, somit blieben nur wir als Helfer. Das geht richtig auf die Arme! Vergesst alle Workouts, richtet euch einfach nach euren Kleinkindern! 😉 Das wird sich in Zukunft wohl noch hĂ€ufen.

Er lÀuft frei mit 13 Monaten!

Juchu, er hat es doch noch mit 13,5 Monaten geschafft: der Kleine kann mit 13,5 Monaten frei laufen! Er steht auf, visiert sein Ziel an und rennt los. Das ist so putzig, wie er tapsig zwischen und dem Spielzeug hin und her lÀuft. Auf der Wiese war er noch ein wenig zögerlich unterwegs, er brauchte glatten Boden. Nun geht es aber auch dort gut voran. Am liebsten aber noch an Mamas bzw. Papas Hand. Dann steuert er auf die Treppen zu und steigt los. Ich sage ja, ein Workout ist nicht notwendig.

Krankheiten und ZĂ€hne

Leider hatte er zum ersten Mal mehrere Tage Fieber. Wie sich herausstellte, handelte es sich um das Dreitagefieber. Ich schob es auf die ZĂ€hne, aber der typische Ausschlag wies auf den Virusinfekt hin. Da half nur viel kuscheln, abwarten und wieder mehr stillen. Das ist bei Krankheit doch die beste Medizin. Beim Zahnen hilft das allerdings nicht. Die NĂ€chte waren kurz, stark benötigte Freizeit nicht vorhanden, wir waren quasi rund um die Uhr mit Kinderbetreuung beschĂ€ftigt und durften nicht mal arbeiten gehen, weil Urlaub (die knallharte Wahrheit). An einem Abend mussten wir gar ein Schmerzmittel geben, da er nur noch mit den ZĂ€hnen knirschte und offensichtlich Schmerzen hatte. Das ist wirklich schlimm gewesen, obwohl es „nur“ kommende ZĂ€hne waren. Nach mehreren NĂ€chten lief es besser, der Schlaf kam zurĂŒck und mit ihm auch die entspannten Eltern. Juchu!

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Das macht mein Kind mit 14 Monaten

  • Er lĂ€uft frei!
  • Der 9. und 10. Zahn (BackenzĂ€hne) kommen
  • Hat seinen eigenen Willen entdeckt. Ups!
  • SchĂ€kert mit uns
  • Macht Gesten nach

  • 
 vor allem Quatsch mit / von seinem Bruder
  • Sagt „da“ in verschiedensten Tonlagen
  • 
 und meint damit verschiedene Dinge
  • Sagt manchmal Mama
  • Das erste Dreitagefieber ĂŒberstanden
  • SchlĂ€ft gegen 20 Uhr ein
  • Wacht gegen 6.30 Uhr auf
  • Wird nachts 3 – 4 x gestillt
  • Wird tagsĂŒber nicht mehr gestillt
  • KleidergrĂ¶ĂŸe 86
  • SchuhgrĂ¶ĂŸe 23
  • WindelgrĂ¶ĂŸe 4

Weitere Entwicklungsberichte

Sohn 2.0 MĂ€dchen
Monat 1 Monat 9 Monat 17 Monat 1 Monat 9 Monat 17
Monat 2 Monat 10 Monat 18 Monat 2 Monat 10 Monat 18
Monat 3 Monat 11 Monat 19 Monat 3 Monat 11 Monat 19
Monat 4 Monat 12 Monat 20 Monat 4 Monat 12 Monat 20
Monat 5 Monat 13 Monat 21 Monat 5 Monat 13 Monat 21
Monat 6 Monat 14 Monat 22 Monat 6 Monat 14 Monat 22
Monat 7 Monat 15 Monat 23 Monat 7 Monat 15 Monat 23
Monat 8 Monat 16 Monat 24 Monat 8 Monat 16 Monat 24
3 Jahre 4 Jahre 5 Jahre 3 Jahre 4 Jahre

Der Entwicklungsschub „Prinzipien“ mit 14 Monaten

Alle Eltern von Babys und Kleinkindern kennen das – das liebste Kind verwandelt sich binnen Tagen ein fremdes Wesen von einem anderen Planeten. GlĂŒckwunsch, es ist mal wieder Zeit fĂŒr einen Schub.

Mausi steckt halstief in einem solchen, nĂ€mlich im Schub „Prinzipien“, der erfahrungsgemĂ€ĂŸ zwischen 59 1/2 und 60 1/2 Wochen nach ET (!!) eintritt. Mausi wurde ja bei 41+0 geholt, ist jetzt also 60,5 Wochen alt, laut ET aber schon 61,5.

Das Buch

Die SchĂŒbe wurden sehr schön im Buch „Oje, ich wachse“ von Dr. Hetty van de Rijt und Dr. Frans Plooij beschrieben. Es ist ziemlich vorhersehrbar ist wann Kinder wieder einen Sprung in der Entwicklung machen werden und wie sie sich dabei verhalten. Ihr Wissen darĂŒber haben sie in diesem tollen Buch zusammengeschrieben dass vielen Eltern schon geholfen haben ihr kleines verrĂŒckt spielendes Baby zu verstehen. Passend dazu gibt es eine App (Android, iOS und Windows Phone – die App im entsprechenden Store ist jeweils verlinkt und kostet je nach Anbieter knapp unter 2 Euro). Beides habe ich. Beim Buch habe ich leider eine Ă€ltere gebrauchte Auflage die nur 8 SprĂŒnge enthĂ€lt gekauft und so bin ich bei den letzten beiden SprĂŒngen auf App und das Internet angewiesen. Reicht aber ehrlich gesagt auch.

Was ist nun dieser 9. Sprung, der der Prinzipien?

Laut van de Rijit und Pooij ist dieser neunte Sprung die endgĂŒltige Abschied vom Baby und der Übergang zum Kleinkind. Die Kinder verstehen nun ZusammenhĂ€nge klar und fĂŒhren sie auch aus. Sie lernen erste Strategien um zu erreichen was sie wollen und brauchen auch deswegen speziell Regeln.

Was sind die Anzeichen und wie merke ich sie an unserer Mausi?

Die erste Phase des Sprungs geht in der Regel im Alter von 59 bis 63 Wochen nach ET los. UngefĂ€hr in dieser Phase habe ich gemerkt dass Mausi sich wieder verĂ€ndert. War unser Kind bis dahin sehr autonom und selbststĂ€ndig habe ich mit ungefĂ€hr 13 Monaten die totale RĂŒckkehr zur Mama gemerkt. Sie war weiterhin selbststĂ€ndig aber hatte mich immer fest im Blick. Sie wurde auch deutlich quengeliger als ich es bisher von ihr kannte und auch das Gitterbett schien auf einmal zu stinken – sie zog ohne Diskussion und Widerrede ins Familienbett und lies sich auch nicht mehr austreiben (dabei hat sie bis dahin relativ schön im eigenen Bett geschlafen). Sie fing allerdings auch endgĂŒltig mit dem Laufen an.
Da haben wir uns schon gedacht, hier passiert etwas. Dabei haben wir nicht auf dem Schirm gehabt dass der nÀchste Sprung ansteht.

Da ich merke wie stark die VerĂ€nderungen zur Zeit nochmal zunehmen vermute ich dass wir bereits in der zweiten Phase des Sprungs – die in der Regel um die 64. Woche herum kommt – angekommen sind. Vor allem seit der letzten Woche habe ich ganz stark den Eindruck mein Kind wurde komplett ausgetauscht und da Mausi hinsichtlich der SprĂŒnge immer eher zwei Wochen vor ET dran war wĂŒrde es passen.

DafĂŒr spricht dass sie nun auch alle anderen Anzeichen des Sprungs bedient. Wenn ich im gleichen Raum bin wird der Papa rigoros abgelehnt und sie hĂ€ngt an mir. Bin ich nicht da ist der Papa vollkommen okay, hat sie die Wahl hat der Papa ziemlich verloren. Ich darf den Raum nicht verlassen, ich darf nicht mal um die Ecke verschwinden (unsere KĂŒche ist offen ums Eck zum Wohnzimmer) ohne dass es dramatisch wird. Mausi ist auch neuerdings wahnsinnig eifersĂŒchtig. Nehme ich in der Krabbelgruppe ein anderes Kind auf den Arm habe ich mein furchtbar meckerndes Kind am Bein hĂ€ngen.

Der Sprung im Alltag

Wie gesagt, ich erkenne mein Töchterchen nicht wieder. Seit Beginn des Sprungs lĂ€uft sie endgĂŒltig flĂŒssig. Krabbeln gehört in den meisten FĂ€llen der Vergangenheit an.
Sie imitiert immer mehr. Sie kommt zu mir und macht die Handbewegungen der Fingerspiele aus der Krabbelgruppe und fordert mich damit eindeutig zum Singen auf. Die langen Aaaahs in den Liedern „singt“ sie mit. Sie schnappt sich einen Lappen vom Tisch und wischt damit ĂŒber die TĂŒr oder den Stuhl. Sie greift sich den Bodenwischer und fĂ€ngt an die KĂŒche zu „wischen“.

Wenn sie mit dem Essen fertig ist schmeisst sie entweder den Teller auf den Boden oder drĂŒckt ihn mir in die Hand – sie scheint verstanden zu haben dass man den Teller nach dem Essen von Platz entfernt – in welcher Form auch immer 🙂 (Nein, mein Mann und ich schmeissen unsere Teller in der Regel nicht auf den Boden, so schlecht koche ich dann doch nicht). Sie lĂ€sst sich seit zwei Tagen auch kaum noch mit dem Löffel oder der Gabel fĂŒttern. Sie muss selbst essen, komme was wolle. Leider mit der Konsequenz dass ich nach jeder Mahlzeit erstmal das Kind umziehen darf, den Hochstuhl putzen und den Boden erst fegen und dann wischen darf.

Auch die Wörter „ja“ und „nein“ bekommen merklich eine Bedeutung. Habe ich letzte Woche noch mit viel Nachdruck „nein“ sagen mĂŒssen als ich geduscht habe und sie versucht hat in die Dusche zu klettern haben sich ihre MĂŒhen vor ein paar Tagen deutlich in Grenzen gehalten. Nach zwei oder drei deutlich ausgesprochenen „neins“ hat sie es aufgegeben die TĂŒr der Duschkabine zu öffnen.

Generell scheint sie die AblĂ€ufe des Alltags immer mehr zu begreifen. Was am Freitag (26.02.2016) passiert ist hat mich mit offenem Mund zurĂŒck gelassen. Unser Kater stand am Katzenfutterschrank und hat ganz laut gemiaut. Mausi ist zu ihm hin gelaufen, hat ihm den Kopf gestreichelt, den Schrank aufgemacht, eine Packung Futter herausgenommen und ihm hingehalten. Dazu hat sie richtig auffordernd gequieckt. Als der Kater erschrocken ein paar Schritte zurĂŒck ist ist sie ihm gefolgt. Mein Mann hat der Mausi dann geholfen die Katze zu fĂŒttern.

Da die Kinder sich in dieser Phase massiv ausprobieren ist jetzt der Zeitpunkt an dem sie Regeln brauchen. Das war ĂŒbrigends auch der Grund warum ich mir das Buch von Jesper Juul „Nein aus Liebe“ und „Die neue Elternschule: Kinder richtig verstehen und liebevoll erziehen“ von Margot Sunderland gekauft habe.

Was noch zu dem Sprung gehören kann, ich aber bisher an der Mausi nicht festgestellt habe: Kinder entwickeln erste Ängste, versuchen mit den Eltern zu verhandeln, lernen den Unterschied zwischen „meins“ und „deins“ und spielen ĂŒbertrieben mit ihren GefĂŒhlen in dem sie betont brav oder betont unartig sind.

Hilfe

Den Zwergen kann man am besten helfen, in dem man zum einen eben Regeln aufstellt und sie zum anderen so weit es eben geht einfach machen lĂ€sst. Sollen sie im Rahmen der gesunden Möglichkeiten ihre Grenzen testen. Dies bedeutet aber fĂŒr uns Eltern aber auch: wir mĂŒssen uns Zeit nehmen. Viel viel Zeit. Das FrĂŒhstĂŒck dauert jetzt doppelt so lange weil das zugegeben bequeme und schnellere FĂŒttern fast komplett wegfĂ€llt. Dazu kommt die Zeit die man fĂŒr die Generalsanierung der Wohnung Reinung des Hochstuhls und des Bodens braucht.

Spiele die das Kind zum Nachmachen aninimieren helfen ebenfalls sehr. Zeit vor dem Spiegel so dass das Kind die eigene Mimik erforschen kann. Ebefalls wichtig ist es das Kind sich austoben zu lassen. Soll es seinen Wutanfall liegend auf dem Boden ausleben, er geht vorbei. Hier ist es an uns Eltern ruhig zu bleiben und dem Kind zwar den tröstenden Arm anzubieten gleichzeitig dem Kind aber den Raum zu geben den es braucht um seine Wut zu bewĂ€ltigen. Das Kind schimpfen ist hier der völlig falsche Weg. Leider muss ich aus eigener Erfahrung zugeben dass es manchmal wirklich Beherrschung braucht ruhig zu bleiben wenn das Kind wieder schreiend am Boden liegt nur weil man gewagt hat ihm den RĂŒcken zuzuwenden oder – was viel schlimmer ist – einfach auf Toilette zu gehen.

Generell ist austoben lassen ein gutes Stichwort. Heute waren wir in der Schulturnhalle. Die Feuerwehr hat diese fĂŒr die morgige Kommandanten Versammlung aller Feuerwehren im Landkreis hergerichtet. Mein Mann ist bei der Freiwilligen Feuerwehr und half beim Aufbau. Wir nahmen die Mausi mit um sie bisschen herumrennen zu lassen. Sie hat sich mĂ€chtig ausgetobt und ich habe richtig gemerkt wie gut ihr das tat. Andere Kinder bauten Matten auf und hĂŒpften darauf herum. Obgleich sie bei weitem die Kleinste war war Mausi mittendrin statt nur dabei. Nicht mal die Sprossenwand war vor ihr sicher. Ich frage mich ob wir langsam ins Spielplatz-Alter kommen. Wir haben hier ganz in der NĂ€he einen Spielplatz mit tollen Spielsachen fĂŒr die Allerkleinsten. Das Zubettbringen war Abends ĂŒbrigens kaum ein Problem, heute sogar im eigenen Bett!

Abschließend



 stelle ich fest dass dieser neunte Sprung der bisher anstrengendste von allen ist. Aber vielleicht habe ich das bei den vorangegangenen acht auch schon behauptet
 Es ist aber in jedem Fall der bei weitem Spannendste. Ich meine dass in keinem anderen Sprung die VerÀnderung im Kind so gravierend war. Momentan wache ich jeden Tag mit der Frage auf was mir mein kleines MÀdchen heute zeigen wird.

Und ja, es ist ganz klar ein Abschied vom Baby. Aber die Kleinkind – Zeit kĂŒndigt sich mit verheißungsvoll an dass ich voller Neugierde auf sie schaue!

Monat 14

Wichtige Meilensteine

Ihr Kleinkind kann inzwischen vermutlich einen Ball hin und her rollen und zum Abschied winken. UngefĂ€hr die HĂ€lfte aller Kinder trinkt zu diesem Zeitpunkt aus einer Tasse und einige wollen sogar bei der Hausarbeit helfen. Ihr Kind kann vermutlich schon alleine stehen, sich bĂŒcken und dann wieder aufrichten und vielleicht ĂŒbt es sogar schon das RĂŒckwĂ€rtsgehen. Jeden Tag lernt Ihr Kleines ein paar neue Worte. Außerdem weiß es inzwischen gut, was es will, und wird versuchen, das auch durchzusetzen.

Ihr Kind will sich behaupten und seine Vorstellungen durchsetzen

Alles, was Sie jetzt verbieten, wird Ihr Kind vermutlich magisch anziehen. Wenn Sie Ihr Haus fĂŒr Entdeckungsreisen sicher machen, erleichtert das sowohl Ihr Leben als auch das Ihres Kindes. Nutzen Sie Kindersicherungen fĂŒr Steckdosen, verschließen Sie SchrĂ€nke, die Ihr Kind schon erreicht, und bewahren Sie zerbrechliche GegenstĂ€nde dort auf, wo Ihr Kleines nicht hingelangt. Das ist sicherer und entspannt die Situation. Sie könnten zudem einen Schrank als Spielschrank umfunktionieren und dort Dinge verstauen, mit denen Ihr Kind experimentieren darf: PlastikschĂŒsseln, Spielzeug oder leere Kartons. Und damit es nicht langweilig wird, tauschen Sie den Inhalt des „Spielschrankes“ hin und wieder aus, denn Ihr Kleinkind erforscht die Welt spielend.

Ihr Kind isst mit Genuss

Erwarten Sie von Ihrem Kind nicht, dass es sich wie ein Erwachsener benimmt! Auch das Essen – wie alles andere, was Ihr Kleines tut – ist eine lehrreiche Entdeckungsreise. Und in diesem Alter geht es beim Lernen nicht besonders ordentlich zu. Ihr Kind ĂŒbt, mit einem Löffel umzugehen – das ist fĂŒr das Essen wichtig – aber es erforscht auch die Beschaffenheit eines FrĂŒhstĂŒckseis und es will wissen, was mit Weintrauben passiert, wenn man sie auf den Boden wirft. Das ist oft eine harte Probe fĂŒr Mobiliar und Boden: Ein extra Schmutzteppich unter dem Stuhl Ihres Kindes kann durchaus sinnvoll sein. Geben Sie Ihrem Kind eine Auswahl an gesunden Nahrungsmitteln und lassen Sie es selbst wĂ€hlen, was es essen möchte.

Ihr Kind hÀngt an Dingen, die ihm Trost spenden

Ihr Kleinkind wird von seinem Lieblingsstofflöwen oder von seiner Lieblingsdecke oder auch von beiden getröstet. Diese Dinge (die man auch Übergangs- und Ersatzobjekte nennt) geben Ihrem Kind ein GefĂŒhl der Sicherheit – auch und gerade dann, wenn Sie nicht in der NĂ€he sind. KinderĂ€rzte raten Eltern oft, diese Bindung zu fördern. WĂ€hrend Ihr Kind jeden Tag mal mehr, mal weniger erfolgreich darum kĂ€mpft, neue FĂ€higkeiten zu erlernen, ist die Schnuffeldecke ein bestĂ€ndiger Trostspender.
13 Monate
15 Monate

Um seinen ersten Geburtstag herum war der Bub plötzlich wieder „anders“ – total ĂŒbel gelaunt und extrem anhĂ€nglich. Die NĂ€chte waren eine Katastrophe, das Einschlafen sowieso. Er aß kaum, dafĂŒr trank er rund um die Uhr an meiner Brust. Er hing am liebsten auf mir drauf – selbst beim Spielen – und ich hörte mich im Minutentakt seufzen, weil der Alltag mit ihm in dieser Phase (8. Wachstumsschub?) verdammt anstrengend war.

Ich versuchte es mit Humor zu nehmen und scherzte immer, dass er mit seiner ersten Lebenskrise kĂ€mpft, weil er nun ein Jahr alt ist. Und tatsĂ€chlich schien ihn etwas so aufzuwĂŒhlen, dass er komplett durch den Wind und kaum wiederzuerkennen war.

GlĂŒcklicherweise folgt auf Regen immer Sonnenschein und auch diese wirklich nervenaufreibende Phase fand nach drei bis vier Wochen ihr Ende. Was dann folgte sorgte bei uns fĂŒr großes Staunen. Denn dieser Wachstumsschub (ich bin ziemlich sicher, dass es einer war – zumindest konnte ich keine andere Ursache fĂŒr sein schrĂ€ges Verhalten erkennen) machte aus meinem kleinen Baby ein richtiges Kleinkind.

Der Bub braucht zum Beispiel nur noch einen Mittagsschlaf, statt wie sonst zwei TagschlÀfchen und das geschah so abrupt, dass es auf mich wirkte, als wenn jemand einen Schalter bei ihm umgestellt hÀtte. Dass er nun vormittags und nachmittags fit ist und mittags nahezu um die gleiche Zeit zwei bis drei Stunden tief und fest schlÀft (ich hoffe das bleibt so), finde ich grandios. Damit lÀsst sich der Tagesablauf besser planen und ich schaffe wieder mehr.

Außerdem futtert er nun wie ein Scheunendrescher und will nur noch zum Einschlafen und nachts gestillt werden. Das kenne ich gar nicht von ihm, weil er sonst gerne auch stundenlang zwischendurch an meiner Brust trank. Doch biete ich ihm unterwegs meine Milch an, drĂŒckt er mich energisch weg. Das ist zwar ungewohnt, mir aber Recht, denn so kann ich allmĂ€hlich wieder stillunfreundliche, dafĂŒr hĂŒbschere Kleidung tragen 🙂

Lustig finde ich, dass er sich auf einmal fĂŒr BilderbĂŒcher interessierte, weil er bislang immer schnurstracks an seiner BĂŒcherkiste vorbei lief. Seit etwa zwei Wochen holt er sich sein Lieblingsbuch aus seiner Kiste, kommt zu mir gelaufen und dreht mir den Po zu, um ihn anschließend auf meinem Schoss zu platzieren. So putzig! Reagiere ich dann nicht sofort und lese mit ihm, wird er sogar richtig sauer.

Doch nicht nur sein “Leseverhalten”, sondern sein Spiel im Allgemeinen hat sich verĂ€ndert. Er stapelt nun auch mal Bausteine aufeinander, statt sie nur umzuwerfen und beginnt hĂ€ufiger „aufzurĂ€umen“ (seine Spielzeuge an den entsprechenden Platz) und zuzuordnen (fĂŒhrt z.B. den Kamm an die Haare seiner Schwester). Am besten ist jedoch, wenn er sich irgendeinen Gegenstand schnappt und ans Ohr hĂ€lt – so als wĂŒrde er telefonieren und dabei in der Wohnung auf und ab lĂ€uft wie ein Großer.

Spielen ist nun leider auch beim Essen ein großes Thema. Ich biete ihm GetrĂ€nke immer in einem normalen Becher an, doch er möchte nicht nur seinen Durst löschen, sondern viel lieber sein Essen im Trinkbecher versenken, um es kurz darauf wieder herauszufischen. Ich bin zwar dafĂŒr, dass Kinder ihr Essen entdecken und mit allen Sinnen erfahren sollen – deswegen gab es bei uns keinen Baby-Brei, sondern Fingerfood – aber eine Wasserschlacht ist selbst fĂŒr mich zu viel und so gibt es bei uns die ersten kleinen Auseinandersetzungen.

Denn ebenfalls neu ist, dass der Bub nun richtig wĂŒtend reagiert, wenn er nicht bekommt, was er will. Er schimpft dann nicht nur lautstark, sondern wirft sich auch rĂŒcklings nach hinten. Das ist unfassbar gefĂ€hrlich, wenn er ungĂŒnstig steht und sich den Kopf (z.B. an der Wand) stĂ¶ĂŸt. Aber auch beeindruckend, weil er mit einem Jahr schon richtige Szenen veranstaltet und ich das von unserem MĂ€dchen gar nicht kenne. Ich sag nur Supermarkt und ein auf dem RĂŒcken liegendes und laut kreischendes Kind, weil ich ihm nicht erlaubte mit dem EC-Karten-GerĂ€t zu spielen
 Das kann ja noch heiter werden!

Aber trotz der kleinen GefĂŒhlsausbrĂŒche geht es hier entspannter zu denn je. Der Bub ist insgesamt ruhiger und geduldiger als noch vor ein paar Wochen und kann sich immer besser verstĂ€ndigen (mit ausgestrecktem Zeigefinger und einem “Da!”), was den Alltag ungemein erleichtert. Außerdem finde ich erstaunlich, dass aus meinem kleinen, hilflosen Baby innerhalb eines Jahres so ein aktiver und fitter Bursche geworden ist. Kaum zu glauben, wie schnell sich so ein Menschlein entwickelt.

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