Kiss syndrom baby

Das KiSS-Syndrom

Das KiSS-Syndrom steht für die Abkürzung „Kopfgelenk-induzierte Symmetrie-Störung“ und bezeichnet eine Bewegungsstörung bzw. Haltungsstörung, die in erster Linie Babys und Kleinkinder betrifft. Die Fehlstellung geht vom Übergangsbereich zwischen der Schädelbasis und den Wirbelgelenken im Bereich der oberen Halswirbelsäule aus und führt zu Verspannungen der Nackenmuskulatur.

In der Osteopathie und Alternativmedizin spielt das KiSS-Syndrom heute eine bedeutende Rolle. Die Schulmedizin zweifelt die Existenz des Krankheitsbildes allerdings bislang an und argumentiert, dass alle Symptome auch andere Ursachen haben können. Einen wissenschaftlichen Beweis für den beim KiSS-Syndrom angenommenen Zusammenhang zwischen der Fehlhaltung und den resultierenden Beschwerden gebe es nicht.

Der Begriff KiSS-Syndrom geht auf den Arzt Heiner Biedermann zurück. Er geht davon aus, dass Verschiebungen der Wirbelgelenke der Halswirbelsäule schon vor der Geburt (z.B. bei Steiss- oder Beckenendlage) für die Symptome verantwortlich sind. Auch Probleme während der Geburt können zum KiSS-Syndrom führen, wenn das Köpfchen des Ungeborenen unter hohem Druck durch den engen Geburtskanal der Mutter gepresst wird oder es während der Geburt Drehbewegungen durchführt, die das Kopfgelenk stark belasten. Risikofaktoren für ein KiSS-Syndrom sind deshalb eine Saugglockengeburt oder Zangengeburt, Notfall-Kaiserschnitte, Zwillingsgeburten, sehr schnelle Geburten und ein Geburtsgewicht von mehr als 4.000 g.

KiSS-Syndrom-Babys können eine starke Schiefhaltung des Kopfes – deshalb früher die Bezeichnung Schiefhals – und des Rumpfes sowie gegebenenfalls eine deutlich asymmetrische Schädelform mit abgeplattetem Hinterkopf aufweisen. Probleme im Bereich der Halswirbelsäule können sich aber auch durch eine zur Seite oder nach hinten gekrümmte Wirbelsäule mit Rückbeuge des Kopfes bemerkbar machen. Babys mit KiSS-Syndrom meiden typischerweise die Bauchlage und krabbeln ungern.

Das KiSS-Syndrom kann weitere schwerwiegende Auswirkungen auf die Entwicklung des betroffenen Kindes haben:

  • anhaltendes Schreien (Schreibaby)
  • Berührungsempfindlichkeit insbesondere beim Hochheben
  • Trinkprobleme/Stillprobleme durch Schluckschwierigkeiten
  • motorische Unruhe
  • Schlafstörungen.

Bevor das KiSS-Syndrom alternativmedizinisch behandelt wird, ist eine umfassende Untersuchung der Kinder empfehlenswert, damit eine andere, schwerwiegendere Ursache nicht übersehen wird. Findet sich nichts, ist ein Behandlungsansatz die manuelle Therapie, welche die Symmetrie der Halswirbelsäule wiederherstellen soll. Eine osteopathische Therapie ist als unterstützende Massnahme möglich. Wenn die manuelle Therapie nicht den gewünschten Erfolg bringt, folgt im nächsten Schritt der Behandlung die Krankengymnastik. Allerdings sollte die Physiotherapie frühestens vier Wochen nach der manuellen Therapie beginnen.

Wird das KiSS-Syndrom im Säuglingsalter nicht behandelt, kann – nach Meinung der Alternativmediziner – als Folgeerscheinung das sogenannte Kidd-Syndrom auftreten (Kopfgelenk-induzierte Dyspraxie/Dysgnosie). Dyspraxie steht für die Unfähigkeit zum Ausführen erlernter Bewegungen trotz vorhandener Wahrnehmungs- und Bewegungsfähigkeit, Dysgnosie für eine gestörte Wahrnehmung. Bei Kindern im Schulalter stehen Lernschwierigkeiten, Hyperaktivität oder Aggressivität, Kopfschmerzen und Haltungsschwächen im Vordergrund.

Stand: 11/14, BH

Atlas Therapie – Kiss-Syndrom

Was ist Kiss-Syndrom?

KISS hat nichts mit Küssen zu tun. Es handelt sich dabei um eine Kopfgelenk-induzierte-Symmetrie-Störung. Diese äußert sich bei Säuglingen z.B. durch

  • Schiefhaltung des Kopfes bis zur Zwangshaltung
  • Kopfhalteschwäche und/oder ausgeprägte Kopfrückbeuge (Opisthotonus)
  • Assymmetrie der Bewegungen von Armen und Beinen
  • einseitig oder mittig abgeplatteter Hinterkopf
  • einseitige Haltung des Rumpfes
  • Fehlstellung der Füßchen, bis hin zum Sichelfuß
  • Schlafstörungen, Schreien im Schlaf
  • Haarloser Kiss-Fleck am Hinterkopf (symmetrisch oder asymmetrisch)
  • „Haare-Raufen“,- hohe Tastempfindlichkeit des Nackens
  • Einseitige Schlafhaltung des Kindes
  • Schädelasymmetrie im Gesicht und/oder am Hinterkopf (seitlich abgeplatteter Hinterkopf)
  • Gesäßfaltenasymmetrie
  • ein kleineres Auge
  • Schlafhaltung wie ein nach hinten durchgebogenes „C“
  • Kind kann nur an einer Seite gut gestillt werden, da es an der anderen Seite nicht entspannt liegen kann
  • „Head banging“, d.h. es schlägt den Kopf z.B. gegen die Gitter des Bettchens
  • Dreimonats-Koliken (Blähungen) und Schreikinder
  • Drehen nur über eine Seite
  • übermäßiges Sabbern
  • Schreien beim Autofahren und im Kinderwagen
  • Probleme beim Schlucken

Bei älteren- nicht behandelten Kindern:

  • Oft Konzentrations- und Lernschwäche
  • undefinierbare Kopfschmerzen, ein schwerer Kopf
  • vermeintliches ADS (ADHS) oder ADS-(ADHS-)ähnliche Verhaltensweisen
  • soziale Auffälligkeiten
  • motorische Defizite
  • Entwicklungsverzögerungen

Mögliche Ursachen:

  • lange und erschwerte Geburten mit Saugglocken- , Zangenbenutzung und/oder Kaiserschnitt
  • Steißlage
  • Beckenendlage
  • Enge im Mutterleib
  • Übertragungen
  • Unfälle

Hier werden die noch zarten Kopfgelenke geschädigt (Nackenschlag) und es kommt zu Asymmetrie.

Man schätzt, dass etwa 30% der Bevölkerung davon betroffen ist und dass von 10% der Therapiebedürftigen nur weniger als 1% behandelt werden, weil dieses Phänomen selbst bei Kinderärzten mitunter nicht bekannt ist.

Eltern werden oft mit den Worten beschwichtigt: „das wächst sich aus“. Tatsächlich scheint diese Fehlstellung im Nackenbereich nach einiger Zeit ohne Behandlung, z.B. krankengymnastisch oder craniosacraltherapeutisch, verschwunden zu sein. Die kleinen Patienten haben inzwischen gelernt, wie sie ihre Fehlstellung und oft auch ihre Schmerzen kompensieren können. Manche haben sich vielleicht besonders früh hochgezogen oder zu laufen begonnen, oft zur Freude der Eltern. Dabei haben sie in Wirklichkeit nur instinktiv eine schmerzfreie Haltung angestrebt.

Auch im Kinder und Erwachsenenalter kann ein unbehandeltes KiSS-Syndrom noch Beeinträchtigungen nach sich ziehen. Man spricht in diesem Zusammenhand von einem Kidd-Syndrom ( Kopfgelenk-induzierte-Dyspraxie/Dysgnosie / auch englisch kid = Kind genannt)

Da sich die Funktionsstörungen der Wirbelsäule, die durch den verschobenen Atlas oder der Kopfgelenke zustande kommen und gravierende Auswirkungen auf den gesamten Organismus haben, nicht „auswachsen“, sondern potenzieren, ist es wichtig, eine frühzeitige Behandlung einzuleiten

Wir bemühen uns daher in unserer Praxis, Atlas- und Wirbelsäulenprobleme möglichst genau zu diagnostizieren und in Zusammenarbeit mit speziell ausgebildeten Atlastherapeuten korrigieren zu lassen.

Folgen des Nichtbehandelns können sein:

  • Halswirbelsäulenbeschwerden
  • Chronische Rückenschmerzen
  • Ohrengeräusche (Tinnitus)
  • Schwindel
  • Gleichgewichtsstörungen
  • Bewegungsstörungen
  • Migräne – Kopfschmerzen
  • Haltungsschwächen
  • Koordinationsschwächen
  • Motorische Defizite
  • Lern- und Konzentrationsstörungen in der Schule
  • Wahrnehmungsstörungen
  • Gestörte soziale Integration
  • Emotionsstörungen (Frustation – Reizbarkeit – Ungeduld – Aggressivität)
  • Schreib- und Leseschwierigkeiten.

Bei diesen Kindern und auch bei Erwachsenen ist oft nicht nur der Atlas, sondern auch das Becken betroffen, das ebenfalls mobilisiert werden muss.

Interessant erscheint in diesem Zusammenhang die Feststellung, dass es einen Zusammenhang zwischen der beim Hörtest ermittelten Knochenkurve und der Wirbelsäule gibt. Wenn sich beim Hörtest bei der Knochenkurve sog. „Senken“ ergeben, kann daraus auf Unregelmäßigkeiten an den betreffenden Stellen der Wirbelsäule und besonders auch bei den Atlas-Gelenken geschlossen werden.

Die Halswirbelsäule von Neugeborenen reagiert durch ihre verminderte Elastizität und noch fehlende muskuläre Schutzmechanismen besonders empfindlich auf Verdrehung sowie extreme Druck- und Zugbelastung. Die daraus entstehende Kopfgelenkinduziertes Symmetriestörung (KiSS-Syndrom) ist leider auch heutzutage nicht jedem bekannt bzw. ist bei einigen Medizinern noch umstritten.

Inhalt

Was ist das KiSS-Syndrom?

KiSS steht für schmerzbedingte Funktionsstörungen der Halswirbelsäule beim Säugling mit Abweichungen der Haltung von der Mittelstellung. Sie kann sich entweder in Form eines Schiefhalses (KiSS I) oder in Form einer Überstreckungshaltung (KiSS II) darstellen. Meistens ist die obere Halswirbelsäule davon betroffen, im Bereich der Wirbel Atlas und Axis. Dies sind die Träger des Kopfes und mit deren Hilfe kann sich der Kopf gegen die Halswirbelsäule bewegen, in Form von Nick- und Drehbewegungen.

Wie entsteht das KiSS-Syndrom?

Der Entstehungszusammenhang ist nicht eindeutig geklärt. Man vermutet, dass erschwerte Geburten mit besonderer Belastung der Halswirbelsäule oder Besonderheiten in der Spätschwangerschaft, eine ausschlaggebende Rolle spielen. Risikofaktoren sind:

  • Zwangshaltungen in der Gebärmutter, zum Beispiel bei Schieflage
  • sehr lange Geburten, besonders die Pressphase betreffend
  • die schwere Entwicklung des Kopfes, durch Saugglocke, Zange, Kaiserschnitt oder spontane Beckenendlagengeburten
  • Zwillingsschwangerschaften

Welche Symptome zeigen Kinder mit einem KiSS-Syndrom?

KiSS I

  • asymmetrische Haltung des Kopfes oder der Kopfrotation
  • Gesichtsasymmetrien
  • C-Stellung des Körpers mit Neigung des Kopfes zum Rumpf
  • Einseitigkeit des Kindes, das heißt der Blickrichtung und der Handaktivität

KiSS II

  • Überstreckungsneigung
  • Unruhe und Unzufriedenheit
  • Schreiattacken
  • Stillprobleme

Man darf einige der aufgezählten Symptome nicht mit ganz normalen Bewegungsmustern verwechseln! Zum Beispiel nimmt jedes Kind hin und wieder eine C-Stellung ein oder neigt den Kopf zur Seite. Problematisch wird es, wenn Euer Kind nicht aus dieser einseitigen Position herauskommt. Eltern berichten am häufigsten über:

  • das gestillte Baby trinkt meistens nur an einer Seite
  • Schiefhaltung bereits nach der Geburt
  • Schlafstörungen, unruhiges Kind und dauerndes Weinen
  • Trink- und Schluckstörungen

Wie therapiert man das KiSS-Syndrom?

Jeder Kinderarzt kann eine einfache Vordiagnose durch das Abtasten des Halses und die Prüfung der Drehfähigkeit des Kopfes stellen. Solange Euer Baby keine extremen Störungen aufweist, kann abgewartet werden. Wenn Euer Kind aber unter dem KiSS-Syndrom leidet, sollte was dagegen unternommen werden. Zum Beispiel könnt Ihr Euer Kind korrigierend lagern, dies kann Euch Eure Hebamme zeigen. In manchen Fällen ist auch eine Physiotherapie bzw. Manualtherapie oder ein Besuch beim Osteopathen sinnvoll.

Wenn Ihr das Gefühl habt, Euer Kind könnte an einem KiSS-Syndrom leiden, dann besprecht dies mit Eurer Hebamme oder geht zu Eurem Kinderarzt. Da manche Syndrome auch leicht mit der 3-Monats-Kolik verwechselt werden.

Babies – KISS-and KIDD Syndrome

The upper cervical spine and atlanto-occipital junction have been identified in previous studies as being the cause of a diversity of clinical findings affecting the newborn infant. KISS syndrome is not a disease but a malfunction and blockage in the upper cervical in children. The definition of KISS in english is ‘Kinematic Imbalance due to Suboccipital Stress’. This means imbalance in motion due to stresses in the upper neck region. This can result in an asymmetric development in children that involves a disruption in the normal movement development or disturbances in the control as the child’s ability thrives.

A chiropractor looks for symptoms, for example by muscular torticollis, scoliosis and atlas blockage. The syndrome affects twice as many boys as girls. Many still choose not to use the KISS concept because it is not documented and recognized in medical environments. This means that there is too little research that supports the diagnosis. The doctor and manual coroner, Heiner Biedermann began using the term KISS in the early 90th century. He has over the years treated thousands of children with KISS issues.

KISS I and KISS II syndrome

KISS I is a disfunction in the neck that the child can not get out of byitself. They often have a favorite side, they keep their head turned to one side, and would prefer just one way. The child sees such right and tilts his head to the left. When the head is mostly turned to one side, the skull alters to this position. Beyond this, one can also see the asymmetry of the face where one facepiece may seem less than the other. Another characteristic of this type is that the child is like a C (a banana). This can happen in your bed, on your lap or in the car seat. The arm and leg on the ‘inside’ of the ‘C’ is less used and it can lead to a delayed motor development.

KISS II children are often hypermobile regardless of position (dorsal, lateral or upper arm). These children can usually rotate their head freely to both sides, but in this occasion with the extreme overstretch of the neck, the child may have difficulty bending the head forward and may have difficulties to lay down on their head. When lying on their stomach, they have a pronounced intolerance to lying on their stomach. The skull can be flat behind and the child may lose hair. There is also an increased tendency for a so-called 3-month child with infantile colic, increased gulping and drooling and delays in language development.

By getting your child tested and treated early by a chiropractor dysfunctions and pain in the neck could rapidly improve and your child will often resume normal movement. Our chiropractors have extensive experience treating children with these conditions.

Common symptoms in a child with KISS syndrome

• Misalignment of the head (favorite side)
• Difficulty keeping their head in the middle (after 3 months)
• Lying with their head in an extreme flexed position
• Unilateral sleeping position
• Moving arm and leg less on a page
• Unilateral facial features like a C banana
• Unilateral underdeveloped hip
• Faulty position in the foot
• Sleep disorders, child screams in their sleep
• The child has a tenderness in the neck to react negatively when one contacts the neck
• Asymmetrical head/facial shape

Who is at risk of getting KISS syndrome?

There are many known factors associated with KISS syndrome, which chiropractors often can link to neck dysfunction. Parents should be aware of these factors and contact a chiropractor for a thorough assessment and examination of the child. Below are the most common contributing factors.

• Redeemed with suction cups
• Delivered by forceps
• Head ‘squeezed out’ by external pressure on the stomach
• Deferred for manual drag (shoulder dystocia)
• Delivered by cesarean
• Born with face first
• More than 4,000 grams at birth
• Has been in a transverse lie, breech during pregnancy
• Twins, triplets
• Born prematurely
• Unusually long birth

KIDD syndrome

Becomes a dysfunction in the upper cervical joints (KISS) when not treated and the consequences be disrupted or delayed psychomotor development, it is this one describes as KIDD syndrome. Below are the most common signs of possible KIDD syndrome.

• Concentration and learning difficulties
• Writing / reading difficulties
• Diffuse headache, heavy head
• Delayed motor development
• Difficult to ride and /or balance
• Phobia of heights
• Poor balance, coordination
• Unstable mood (frustration, anger, impatience or aggressiveness)
• ADHD like problems
• Maverick / intestinal disorders (constipation)

Chiropractic treatment for children with KISS and KIDD syndrome

Chiropractors at Plato Chiropractic Health Clinic will conduct a thorough examination of the child’s musculoskeletal system and initiate any treatment early. Children who have a developmental disorder should be examined in relation to the function of the vertebral column to rule ou that there is a dysfunction in the neck in relation to possible KISS or KIDD syndrome. If you find a dysfunction, treatment should be performed by an experienced chiropractor. The treatment of neck dysfunctions are painless and have a fairly high success rate, treatment should otherwise be implemented as quickly as possible.

Even with asymmetrical head shape, head shape improves way up until the child is 5 years. If one of our chiropractors find no reason to treat, he/she will refer the child for further follow-up to children physiotherapists or other therapies if needed. And remember that children respond much faster in most treatments than adults! Initiate an early action will result in quick results.

In a study by Dr Biedermann suboccipital strain was identified as causing a variety of signs and symptoms in a group of 114 young infants.
The study, published in the Journal of Manual Medicine, not only identifies the signs and symptoms of the suboccipital strain syndrome, but also highlights the effectiveness of spinal adjustments in correcting the problem.

From a group of 600 children, 114 were chosen for treatment and follow-up study. Their symptoms included restricted motion of the cervical spine, torticollis, cervical scoliosis, facial scoliosis, asymmetric muscle tone, retarded development of the hip joints, opisthotonos (retraction of the head and arching of the back, with infant unable to hold the head erect), deformities of the feet, restless sleep, and not eating or drinking well.

The most common findings were those of torticollis (head tilted to one side), scoliosis (sideways curve of the cervical spine), asymmetric muscle development, slow development of the hip joints and asymmetrical or slow development of motor skills.

The most common factors causing suboccipital strain were identified in the study as including intrauterine malposition of the fetus, the use of forceps or vacuum extraction during the birth process, prolonged labor and multiple fetuses (twins, triplets, etc.). The incidence of these risk factors in affected infants varied significantly from the established normal birth statistics.

According to the authors of this study, the pathogenic importance of asymmetric posture in infants and young children is often disregarded, with the condition either being dismissed as unimportant or not recognized at all.

All of the subjects in the study were treated by adjustments to either the atlanto-occipital or the atlanto-axial joints. According to the author, treating disturbances of the suboccipital joints and the cervical spine simplifies and shortens the course of the infant’s problems, and significantly reduces the need for lengthy programs of physiotherapy. Furthermore, the indication for spinal manipulation in infants depends on first recognizing the clinical symptoms and then fitting them with the physical and radiological findings.

KISS syndrome was defined primarily because of the inability to consistently identify fixations, or „blockages“ in the atlanto-occipital region, as had been previously described by Gutmann in the 1960s. In many cases, KISS syndrome can be dealt with effectively by correcting the alignment and restoring lost movement to spinal vertebrae.

Several case reports are presented in the paper, the first of a four month old female infant born by Cesarian section. The mother was concerned that her daughter had difficulty controlling her head position and always slept on her right side. The left arm was used less frequently than the right. Upon examination, painful palpation was identified on the right upper cervical spine, with cervical flexion on the left being half that on the right. Follow-up after manipulation showed symmetrical development and normal sleep patterns.

Another report details the case of a five month old twin who suffered hypoxia at birth. At six weeks of age examination showed cervical scoliosis, hypomobility of the left arm, poor head control and asymmetry of the facial structures. Following manipulation, posture and mobility were symmetrical and the cervical scoliosis straightened.

A third report gives details of the case of a six month old female with inability to turn her head to the left and with a pronounced facial scoliosis. Handling the child was described as difficult as she often cried, her motor development was retarded and she had recurrent fever of unknown origin. A few hours after the first treatment she moved her head to the left. One month later her facial scoliosis was much less pronounced and her motor development was improved. Twelve months later no abnormalities were detected.

In this study, 29 infants were identified with congenital torticollis. In this condition, spasm or trauma to the sternocleidomastoid muscle (SCM) causes the newborn infant’s head to tilt to one side. Frequently, in persistent cases, surgery to lengthen the SCM is the elective option. All but one the 29 infants with torticollis responded to manipulation of the upper cervical spine.

Identification of Suboccipital Strain

Identification of suboccipital strain requires careful palpation by a doctor experienced in the art of spinal examination. Initial indications can be increased pain or sensitivity of the suboccipitaland upper cervical spinal regions and/or restricted movements of the head and neck.

Subluxation of the atlas to the right, relative to the occiput, was a more frequent finding than was left atlas subluxation. This finding correlates with the studies of Jirout who also found the most common direction for atlas subluxation to be to the right.2 In 19 cases the main spinal asymmetry was found at C1-C2. In these patients, treatment at C1-C2 proved to be as effective as adjusting C0-C1.

Conclusion

Suboccipital strain is a leading factor in the conditions described. It can be relieved quickly and effectively by adjusting the cervical spine, in most cases, with one or two treatments. A frequent comment by parents was that their child ate better and slept better after the treatment.

En conclusion : “ Il n’y a pas d’âge pour consulter. Le plus tôt possible est le mieux afin d’éviter l’accumulation des adaptations secondaires „, terminent les professionnels.

Comment le syndrome de KiSS a-t-il été reconnu en France ?

Considéré comme le découvreur du “ syndrome de KiSS „, le Dr Heiner Biedermann, docteur en thérapie manuelle et chirurgien à Cologne a traité – en plus de 25 ans – plus de 30 000 nourrissons et enfants en médecine manuelle. D’après lui, 5 % des nourrissons pourraient être concernés.

En France : C’est en 2010 que Soizic Carron de la Carrière, étudiante en ostéopathie, est confrontée à un cas de syndrome de KiSS au cours d’un stage. Après maintes recherches et une réussite de l’application du protocole KiSS-KiDD sur cet enfant, elle fait le sujet de son mémoire, puis crée un centre de consultation dédié à cette symptomatologie. Plus de 2 000 enfants y ont déjà été pris en charge.

A propos du Centre de Consultation KiSS Paris…

Implanté au cœur de Paris, ce centre, qui a débuté son activité en 2010, regroupe 2 ostéopathes D.O référents, 3 médecins-ostéopathes et 3 ostéopathes D.O assistants formés à l’approche ostéopathique des enfants KiSS-KiDD.

(c) ID 393502111

Ob es das KiSS-Syndrom wirklich gibt, löst zwischen Ärzten und Alternativmedizinern immer wieder große Diskussionen aus. Immerhin sollen 5 Prozent aller Babys unter dem KiSS-Syndrom leiden, wenn sie von Dauerschreien, Schlaflosigkeit und einem asymmetrischen Kopf betroffen sind. Besonders Alternativmediziner halten das KiSS-Syndrom für die Ursache vieler Entwicklungsstörungen und –verzögerungen. Doch was ist das KiSS-Syndrom?

KiSS-Snydrom – Kopfgelenk-induzierte-Symmetrie-Störung

Der gelernte Chirurg Heiner Biedermann gilt als der Erfinder des KiSS-Syndroms. Aus dem umliegenden Ausland pilgern jährlich zahlreiche Eltern zu ihm in seine Praxis am Kölner Barbarossaplatz, um ihr Kind bei ihm vorzustellen. Monatelange Wartezeiten nehmen Eltern von Kindern gerne in Kauf, wenn sie das Gefühl haben, etwas stimmt mit ihnen nicht. Häufig sind es dieselben Symptome. Das Baby weint viel, es ist unausgeglichen, es trinkt schlecht und liegt mit einer C-Haltung, ähnlich einem Kipferl, im Bett.

Heiner Biedermann geht davon aus, dass die Ursachen für das KiSS-Syndrom schon in der Schwangerschaft und bei der Geburt liegen – gewaltige Kräfte wirken auf den Babyhals und das könnte zu verschobenen Hauswirkel führen, die zu einer Blockade führen können. Was so kompliziert klingt, wird unter dem Begriff „KiSS“ abgekürzt. KiSS ist keine Krankheit, sondern eine Fehlstellung der ersten beiden Halswirbel, die den Kopf mit der Wirbelsäule verbinden. Die beiden obersten zwei Halswirbel Atlas und Axis haben besondere anatomische Eigenheiten. Beim KiSS-Syndrom werden zwei Arten unterschieden: Das KiSS I und das KiSS II, die sich in ihren funktionellen Auswirkungen voneinander unterscheiden, aber häufig gemeinsam auftreten.

KiSS I ist eine fixierte Seitenneigung des Kopfes, ein muskulärer Schiefhals, wie er früher von Ärzten bezeichnet wurde. Jedoch bezieht sich die Symptomatik nicht ausschließlich auf den Kopf, sondern auf den gesamten Körper, der asymmetrisch scheint.

Für KiSS II ist kennzeichnend, dass der Kopf in einer Rückbeuge steht. Vor allem beim Schlafen kann dieses Symptom beobachtet werden, wenn der Schädel am Hinterkopf abgeplattet ist und die Kopfhaltemuskulatur allgemein schwach bzw. wenig ausgeprägt ist. Bei KiSS II ist auch die Mundmuskulatur betroffen, was sich vor allem beim Stillen bemerkbar macht. Das Baby hat an einer Brust große Schwierigkeiten zu trinken, es kann nicht Saugen oder Schlucken und führt zu häufigem Erbrechen, weil das Baby viel Luft schluckt. Besonders bei Stillkindern fällt dieser Unterschied auf, denn Flaschenkinder werden häufig immer in derselben Richtung gefüttert.

Ein Zusammenhang zwischen der Wirbelfehlstellung und Entwicklungsverzögerungen konnte bisher nicht wissenschaftlich bewiesen werden, doch Alternativmediziner sprechen sich für die Existenz der Krankheit aus aufgrund der Therapieerfolge.

Ursachen für das KiSS-Syndrom

Bewiesen ist es nicht, aber das KiSS-Syndrom wird mit trautmatischen Geburtserlebnissen in Verbindung gebracht, wie etwa:

  • Eine Zangengeburt oder eine Geburt mit Saugglocke
  • Ein Kaiserschnitt bzw. Notkaiserschnitt
  • Belastung der Halswirbelsäule während der Geburt
  • Mehrlingsgeburten
  • Geburtsgewicht über 4kg
  • Steißlage im Mutterleib
  • Geburt in Beckenendlage (BEL)
  • Sehr schnelle Geburt

Woran erkenne ich das KiSS-Syndrom?

Typisch für ein Baby mit KiSS-Syndrom ist, dass das Baby eine bevorzugte Richtung hat. Die Anzeichen können sein:

  • Überstrecken des Körpers
  • Schiefhaltung des Kopfes und des Rumpfes
  • Abgeplatteter Hinterkopf
  • Asymmetrische Schädelform
  • Schieflage beim Liegen
  • Kopfhalte- und Kopfdrehschwierigkeiten
  • Gesichtsasymmetrie
  • Ungleiche bzw. einseitige Bewegung der Arme und Beine
  • Fehlstellung der Füße
  • Unreife Hüftgelenke
  • Anhaltendes Schreien, besonders beim Hochnehmen
  • Ablehnung und Vermeidung der Bauchlage
  • Bevorzugte Blickrichtung
  • Bevorzugte Brust beim Stillen
  • Trinkprobleme, Sabbern und Schluckbeschwerden
  • Schlafstörungen
  • Entwicklungsphasen werden übersprungen

Alternativmediziner sind überzeugt, dass ein unbehandeltes KiSS-Syndrom zu Störungen in der Entwicklung führen kann. Folgen können motorische Probleme sein, aber auch Haltungsschäden, Schlafstörungen, Entspannungsschwierigkeiten, eine gehemmte Sprachentwicklung etc. Beim heranwachsenden Kind soll das KiSS-Syndrom, dann KiDD-Syndrom (Kopfgelenk-induzierte Dyspraxie/Dysgnosie) genannt, zu Konzentrationsstörungen, Lernstörungen, ADHS, Kopfschmerzen, Bettnässen und Migräne führen.

Solltest du also den Verdacht haben, dass dein Baby unter dem KiSS-Syndrom leidet, dann besprich deine Befürchtungen mit deinem Arzt. Dieser wird die Krankheitsgeschichte erheben, mehr über die Geburt erfahren wollen und über mögliche Fehllagen im Mutterleib, Untersuchungen durchführen, eventuell dein Baby röntgen und dann feststellen, ob dein Baby eine besondere Behandlung wie etwa eine Manualtherapie oder Osteopathie benötigt.

Modediagnose KiSS-Syndrom?

Schulmediziner halten das KiSS-Syndrom für Unfug und nicht für eine Krankheit, sondern für erfunden. Beidermanns Therapieerfolge wurden bisher noch nie nach gültigen Standards wissenschaftlich geprüft. Schulmediziner finden für die bevorzugte Blickrichtung von Babys eine einfache Erklärung.

Wenn es gegen Ende der Schwangerschaft im Bauch enger wird, dann müssen Kinder in ein und dieselbe Richtung schauen. Es fehlt der Platz, um sich noch ausreichend zu bewegen. Häufig bevorzugen Babys diese Richtung dann auch nach der Geburt – das fühlt sich an wie ein steifer Hals. Ein verschobener Wirbel sei bei Neugeborenen nichts Ungewöhnliches. Und weil sich Eltern nicht mehr über die Bauchlage trauen aus Angst vor dem plötzlichen Kindstod, sondern ihr Kind meist auf den Rücken legen und selten tragen, kommt es zu dem typisch abgeflachten Kopf. Glaubt man Schulmedizinern, wachsen sich diese Symptome aus, wenn Eltern ihr Baby nur gut genug beobachten und es z.B. immer von der anderen Seite ansprechen, damit ihr Baby den Kopf drehen muss, es mehr tragen oder auch seitlich bzw. auf den Bauch legen. Durch diese Gegenmaßnahmen würden auch die Therapieerfolge erzielt werden, doch diese seien ein normaler Prozess.

Was Schulmediziner auch noch kritisieren: Viele Eltern ruhen sich gerne auf der Diagnose KiSS-Syndrom aus und übersehen dabei vielleicht schwerwiegende Krankheiten und Störungen.

Warum sich Eltern dennoch an dieser Diagnose festklammern ist für Schulmediziner klar. Sie fühlen sich in ihrer Annahme bestätigt, dass mit ihrem Kind etwas nicht stimmt. Das beruhigt die Eltern und führt dazu, dass sie im Umgang mit ihrem Kind entspannter werden. Sie haben einen Namen für „etwas“ bekommen, das ihnen aufgefallen ist. Und allein durch die Entspannung in der Familie entspannt sich das KiSS-Syndrom schon von ganz alleine.

Für eine Untersuchung in Russland wurden 125 Schreibabys in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Kindergruppe erhielt Placebos, die andere eine Woche lang viermal täglich eine Emulsion aus Fenchelsamenöl. Am Ende hatte sich in der behandelten Gruppe bei zwei Dritteln das Schreien vollständig gelegt, in der Placebo-Gruppe war es nur ein knappes Viertel.

Doch sehen die Prüfer die Ergebnisse dieser Studien mit großer Vorsicht. So sei unklar, inwieweit die spezielle Krankenhaus-Atmosphäre ein Rolle spielte und ob sich die Resultate auf die Situation zu Hause übertragen lassen. Zudem beruhen die Behandlungsansätze auf der veralteten Vorstellung, bei dem unstillbaren Schreien handele es sich in der Regel um eine sogenannte Dreimonatskolik. Diese Erklärung gilt medizinisch als überholt. „Die Eltern sollten es ruhig erst mit den Hausmitteln versuchen“, sagt Dieter Korczak, ein Autor der Dimdi-Analyse. Beliebt bei Eltern ist auch das blähungslösende Mittel Sab simplex. Zugleich stellt Korczak klar: „Dreimonatskoliken sind sicher nicht der wesentliche Grund für exzessives Schreien.“

Noch skeptischer ist der Mediziner bei der Bewertung chiropraktischer Behandlungen. Chiropraktiker oder Osteopathen versuchen Schreibabys vom sogenannten Kiss-Syndrom zu befreien, eine „Kopfgelenk-induzierte Symmetrie-Störung“, die nach Meinung mancher Alternativmediziner die Ursache für das Schreien sei. Dass solch eine Störung überhaupt existiert, ist jedoch aus Sicht der evidenzbasierten Medizin noch längst nicht überzeugend bewiesen.

Oft gibt es keine organische Ursache für das Schreien

Auch die Dimdi-Prüfer kritisieren Studien, denen zufolge die Kiss-Therapie wirken soll, als qualitativ mangelhaft. So fehlten zum Beispiel Kontrollgruppen oder die Zahl der untersuchten Fälle war zu klein, um daraus statistisch relevante Schlussfolgerungen abzuleiten. „Oft gab es gar keine Diagnose für das Syndrom“, sagt Korczak. „Ich rate hier zur Vorsicht, denn es gibt keine Behandlung ohne Nebenwirkungen.“

Positiv fiel dagegen die Bewertung der verschiedenen psychotherapeutischen Betreuungsangebote aus. Mehrere Untersuchungen zeigten, dass die Beratung und Begleitung durch Krankenschwestern, Psychologen und Ärzte das Schreien der Kinder und den Stress der Eltern oft schon nach wenigen Tagen deutlich mindern können. In den meisten Fällen findet man keinen organischen Auslöser für das Dauergebrüll. Vielmehr vermuten Psychologen und Kinderärzte heute eine unspezifische „Regulationsstörung“ – die Babys können auf Reize und Eindrücke in ihrer Umgebung nicht angemessen reagieren.

Wie es dazu kommen kann, ist noch unklar. In der Diskussion stehen zum Beispiel Stress und Ängste während der Schwangerschaft, die sich auf das Ungeborene auswirken können, oder auch eine schwierige Geburt. Klar ist aber, dass das Dauergebrüll die Beziehung zu den Eltern und die Mutter-Kind-Bindung massiv stören kann. Babys werden von ihren Eltern fortwährend beruhigt oder angeregt, und normalerweise fühlen sich die Eltern durch die Reaktionen ihres Kindes bestärkt, was sie in ihrem Umgang sicherer macht. Ein solcher „Engelskreis“ aber entsteht bei Schreibabys oft nicht. Zudem bringen die Eltern häufig auch eigene Unsicherheiten und Ängste mit, die durch die unverständliche Reaktion des Kindes noch verstärkt werden.

Die Mehrzahl der neun ausgewerteten Einzelstudien und Übersichtsarbeiten zur psychotherapeutischen Behandlung stuften die Dimdi-Prüfer als methodisch gut ein. Allerdings bezogen sich die meisten dieser Studien auf Beratungen, die entweder zu Hause oder während eines mehrtägigen Krankenhausaufenthalts stattfanden. Ambulante Beratung, wie sie in Deutschland die Regel ist, wurde nur in fünf amerikanischen Studien untersucht. Sie brachte überwiegend gute Ergebnisse, allerdings gibt es hierbei keinen direkten Vergleich mit der stationären oder häuslichen Betreuung.

Auch wenn Korczak weiteren Forschungsbedarf sieht, lautet sein Fazit: „Ich würde allen Eltern mit Schreibabys raten, möglichst rasch eine Schreiambulanz aufzusuchen, damit die Probleme nicht chronisch werden.“ Auch Cornelia Krause-Girth, Psychologin an der Hochschule Darmstadt, rät zu einer frühzeitigen Beratung anstelle der üblichen Durchhalte-Parolen.

KiSS-Syndrom: Umstrittene Diagnose bei Säuglingen

Ob es das KiSS-Syndrom wirklich gibt, wird zwischen Ärzten und Alternativmedizinern heftig diskutiert. Letztere halten diese Halswirbel-Fehlstellung für die Ursache vieler Entwicklungsstörungen bei Kindern. Was es mit dem KiSS-Syndrom auf sich hat.

Mit KiSS wird die Kopfgelenk-induzierte-Symmetrie-Störung abgekürzt. Gemeint ist damit keine Krankheit, sondern eine Fehlstellung der ersten beiden Halswirbel, die die Wirbelsäule mit dem Kopf verbinden. Sie soll für spätere Entwicklungsstörungen bei den betroffenen Kindern verantwortlich sein.

Weil der Zusammenhang zwischen der Wirbel-Fehlstellung und den ihr nachgesagten Folgen aber bisher nicht wissenschaftlich belegt werden konnte, zweifeln Schulmediziner an der KiSS-Theorie (siehe: Kritik am KiSS-Syndrom). Alternativmediziner vertreten sie jedoch vehement und auch viele Erfahrungsberichte aus dem Internet erzählen von Behandlungserfolgen nach der KiSS-Diagnose.

Das Baby schreit ohne erkennbaren Grund – hat es das KiSS-Syndrom?

Vermutet wird, dass insbesondere traumatische Geburtserlebnisse, wie z.B.

  • eine Zangen- oder Saugglockengeburt,
  • ein (Notfall-)Kaiserschnitt,
  • eine besondere Belastung der Halswirbelsäule des Kindes bei der Geburt,
  • Mehrlingsgeburten,
  • ein Geburtsgewicht von über 4.000 Gramm (siehe auch: Makrosomie) zur Wirbel-Verschiebung führen. Aber auch die Steißlage im Mutterleib beispielsweise soll das KiSS-Syndrom verursachen können.

Angebliche KiSS-Syndrom-Symptome

Typisch für das KiSS-Syndrom ist laut Fürsprechern, dass das Baby eine bevorzugte Richtung hat, was sich deutlich in seiner Körperhaltung und seinem Verhalten zeigt.Des Weiteren gibt es noch eine Reihe vermeintlicher Symptome, die das KiSS-Syndrom mit sich führt.

Anzeichen für das KiSS-Syndrom in Körperhaltung und Bewegung des Säuglings:

  • Schiefhaltung des Kopfes und des Rumpfes, evtl. Überstrecken des Körpers
  • abgeplatteter Hinterkopf, evtl. Haarabrieb
  • Kopfhalte- und Kopfdrehschwäche
  • Schieflage im Bettchen
  • asymmetrische Schädelform
  • Gesichtsasymmetrie (z.B. ein Auge kleiner als das andere)
  • ungleiche bzw. einseitige Bewegungen von Armen und Beinen
  • Fehlstellung der Füße
  • unreife Hüftgelenke

Mögliche Anzeichen für das KiSS-Syndrom im Verhalten des Säuglings:

  • anhaltendes Schreien, insbesondere beim Hochnehmen
  • Vermeidung der Bauchlage
  • eindeutig bevorzugte Brust beim Stillen, deshalb Stillprobleme
  • bevorzugte Blickrichtung
  • Trinkprobleme, häufig mit Sabbern und Schluckbeschwerden
  • Schlafstörungen
  • Überspringen einzelner Entwicklungsphasen (z.B. das Krabbeln)

Die Symptome treten in der Regel nicht alle gleichzeitig auf und können auch die Folge anderer Erkrankungen oder Störungen sein. Das Schreien kann z.B. auch auf die 3-Monats-Koliken hindeuten.

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Folgen des unbehandelten KiSS-Syndroms

Befürworter der KiSS-Theorie sind davon überzeugt, dass ein unbehandeltes KiSS-Syndrom zu Störungen im Entwicklungsprozess führen kann. Dazu gehören beim Baby z.B. motorische Probleme, Haltungsschäden, Schlaf- und Entspannungsstörungen, eine gehemmte Sprachentwicklung sowie allgemeine Entwicklungsverzögerungen.

Beim heranwachsenden Kind wandelt sich das unbehandelte KiSS-Syndrom dann zum KiDD-Syndrom (Kopfgelenk-induzierte Dyspraxie/Dysgnosie), was weitere Probleme wie ADHS, Lern- und Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen und Migräne oder Bettnässen zur Folge haben kann.

Diagnose und Behandlung des KiSS-Syndroms

Wenn du vermutest, dass etwas mit deinem Kind nicht stimmt, solltest du es auf jeden Fall einem Arzt vorstellen. Er wird die gesamte Krankengeschichte erheben, alle Symptome erfragen und klinische Untersuchungen durchführen. Eventuell wird er dein Baby auch röntgen. Und wie geht es weiter? Das hängt ganz davon ab, was der Arzt von der Diagnose KiSS-Syndrom hält. Erkennt er sie an und zieht er sie in Betracht, wird er dir bestimmt eine Manualtherapie und/oder Osteopathie empfehlen.

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So sieht die KiSS-Therapie aus

Die KiSS-Therapie an Säuglingen sollte nur von qualifizierten und erfahrenen Heilpraktikern durchgeführt werden. Sie zielt darauf ab, die Blockaden und Verspannungen der Kopfgelenke durch mobilisierende Griffe und sanften Druck auf bestimmte Punkte zu lösen. Eine einzelne Behandlung kann dabei zwischen zehn und 45 Minuten dauern. Von den Krankenkassen werden manuelle Therapien übrigens in der Regel übernommen, eine osteopathische Behandlung dagegen muss häufig selbst gezahlt werden.
Lies auf der zweiten Seite mehr zur Kritik an der Diagnose und Behandlung des KiSS-Syndroms!

Kritik an der Diagnose und Behandlung vom KiSS-Syndrom

Trotz der vielen Erfahrungsberichte betroffener Eltern und den Behandlungserfolgen durch Osteopathen und Manualtherapeuten erkennen Schulmediziner das KiSS-Syndrom nicht an – sie warnen sogar vor der Diagnose und Therapie.

Die Diagnose KiSS-Syndrom wird heftig diskutiert. Schulmedizinern und Krankenkassen fehlen die wissenschaftlichen Beweise für den Zusammenhang zwischen Wirbel-Fehlstellung und Entwicklungsstörungen, weshalb sie die Diagnose häufig nicht anerkennen. Alternativmediziner sind von der Theorie und den Behandlungserfolgen jedoch überzeugt. Allerdings – und das muss man dazu sagen – verdienen sie mit der Behandlung betroffener Kinder auch ihr Geld. Bestärkt werden sie übrigens durch viele im Internet kursierende Erfahrungsberichte und private Initiativen, die für die medizinische Anerkennung von KiSS kämpfen.

„Modediagnose KiSS“ ohne wissenschaftliche Grundlage?

Kritiker jedoch halten von der „Modediagnose“ KiSS-Syndrom nichts. Sie dürfe insbesondere nicht dazu führen, dass sich Mediziner und Eltern auf ihr ausruhen und dadurch schwerwiegendere Krankheiten und Störungen übersehen. Die KiSS-Gegner warnen sogar vor der Behandlung. Verschobene Wirbel seien bei Säuglingen nichts Ungewöhnliches und kämen bei fast allen Neugeborenen vor. Diese Fehlstellung verwachse sich bei den meisten Babys auch ohne Behandlung. Zudem sei von „Verdachts“-Behandlungen im Bereich der empfindlichen Kopfgelenke auf Grundlage einer medizinisch fraglichen Diagnose dringend abzuraten.

Und wie erklären Kritiker dann die Erfahrungsberichte überzeugter Eltern? Ganz einfach anhand des psychologischen Effekts, wenn bisher Unerklärliches plötzlichen einen Namen bekommt. So haben die Eltern mit dem KiSS-Syndrom eine Diagnose, die sie darin bestätigt, dass sie sich die Probleme bei ihrem Baby nicht einbilden. Außerdem kann die Störung ja offensichtlich durch Therapien behandelt werden. Das beruhigt die Eltern und macht sie entspannter im Umgang mit dem Kind. Und das wiederum wirkt dann beruhigend auf den Säugling. Und schon ist die ganze Familie viel entspannter und das KiSS-Syndrom scheint plötzlich „geheilt“.

KISS – SYNDROM : NUR EIN SCHIEFER HALS ODER DOCH MEHR?

KISS – SYNDROM – NUR EIN SCHIEFER HALS ODER DOCH MEHR?

Folge # 96 & 97 – For Mamas like U – feat. Anne Lacroix

( Disclaimer: Die Existenz dieses Krankheitsbildes (KISS Syndrom) wird von der Mehrheit der Schulmediziner angezweifelt und ist somit stark umstritten, wir berichten hier nur von Erfahrungswerten und geben keine Heilungsversprechen oder Prognosen! )

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Das KISS- Syndrom (Kopfgelenk-induzierte Symmetriestörung, abgekürzt KISS) stellt nach Ansicht meiner heutigen Interview Partnerin Anne Lacroix eine Bewegungsstörung der oberen Halswirbelsäule dar, die auch von Kinderärzten diagnostiziert wird. Im Volksmund werden solche Probleme bei Kindern auch als Schiefhals bezeichnet. Einige Ärzte und Therapeuten gehen davon aus, dass diese Fehlfunktion Probleme und Auffälligkeiten bei Neugeborenen verursachen kann, wie:

  • Seitigkeit des Kopfes oder des ganzes Körpers ( C-Form)
  • Regulationsstörungen = Schreibabies
  • asymmetrische Schädelform oder Gesichtsasymetrie
  • starkes Überstrecken
  • Allgemeine Sensibilität des Köpfchens
  • Bauchlage wird nicht toleriert
  • Schluck- oder Würge Reflex beeinträchtigt
  • Entwicklungsverzögerungen oder Sprünge (viele Kinder krabbeln nicht)

Experten wie der Arzt Heiner Biedermann gehen davon aus, dass jedes 2 – 3 Baby hat durch die Lage im Mutterleib, durch die Geburt oder durch spätere Einflüsse ein sogenanntes KISS Syndrom (Schiefhals).

Betroffen ist vor allen Dingen die Halswirbelsäule und ihr wertvoller Inhalt: Anteile unseres Nervensystems. Starke Spannungen, auch Blockaden genannt der oberen Halswirbel (Atlas und Axis) gegenüber dem Hinterhaupt Können nach Ansicht vieler Therapeuten zu langfristigem Problemen führen.

Eine KISS Problematik kann entstehen durch:

  • Zangen- und Saugglockengeburt
  • Beckenendlage – BEL
  • Kaiserschnitt (KISS schon im Bauch erworben)
  • Schwere oder schnelle Geburt
  • Zwillings- und Mehrlingsschwangerschaften

Es bestehen enge Verbindungen zwischen Rezeptoren in diesem Gebiet und dem Sehzentrum, Hörzentrum und Gleichgewichtsorgan. Fehlfunktionen in diesem Bereich führen zur veränderten Propriozeption, wobei eine gestörte Körperwahrnehmung zu Bewegungsdysfunktionen und asymmetrischer Körperhaltung führen kann. Es gibt also eine Verbindung mit der Hauptschaltzentrale im Gehirn.

In der heutigen Podcast Folge spricht die ehemalige Physiotherapeutin des Champions League Sieger ist der Damen des 1. FFC Frankfurt Anne Lacroix vom ForMamaslikeU Blog über Ursachen, Folgen und mögliche Symptome eines KISS Syndroms bei deinem Kind sowie über die schmerzfreie Behandlung und wie wichtig es ist diese frühzeitig zu starten.

Annes Homepage:

Annes Blog:

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Das KIDD Syndrom (Kopfgelenk induzierte Dysgnosie und Dyspraxie) KANN nach Ansicht von Experten wie Heiner Biedermann aus dem KISS Syndrom hervorgehen (QUELLE: Anne Lacroix)

Da diese Funktionsstörungen der Kopfgelenke Auswirkungen auf den gesamten Organismus (siehe auch KISS-Syndrom) haben, sich diese nicht “auswachsen”, sondern potenzieren, soll eine frühzeitige Behandlung von Bedeutung sein.

Mögliche Störungen können (angeblich) sein:

  • Störungen der Grob- und Feinmotorik
  • Haltungsschwäche und Haltungsasymmetrien
  • Fußfehlstellungen und Gangstörungen
  • Kopfschmerzen / Migräne
  • gestörtes Selbstbewusstsein
  • gestörte Selbstwahrnehmung
  • häufiges Stolpern / Stürzen
  • Koordinationsschwierigkeiten (sog. “Turnmuffel”)
  • Probleme der Grobmotorik -> Fahrradfahren, Balancieren
  • Probleme der Feinmotorik -> Schriftbild, Malen, Basteln
  • Lern- und Konzentrationsstörungen in der Schule
  • Hyperaktivität / Unruhe / Zappeligkeit, aber auch “Träumer“
  • ADS/ADHS ähnliche Auffälligkeiten -> gestörte soziale Integration, z.T. Aggressivität
  • Sprachentwicklungsverzögerungen
  • Emotionsstörungen Frustration-> Reizbarkeit–> Ungeduld
  • Ein- und Durschlafstörungen

Mehr (kritische) Stimmen zum Thema findest du hier:

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Dein Stefan Rieth, Msc. Ost.

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