Kinderzelt selber nähen

Vor mittlerweile über einem Jahr kam die Anfrage, ob ich DIY-Anleitungen für eine Firma machen würde. Neben eigenen Ideen, wollten sie unbedingt ein Zelt dabei haben. Puh, gar nicht so einfach. Hörte sich erst so an. Naja, man spannt ein Bettlaken auf Hölzer, so dass man es zusammenklappen kann. Mach ich! Gott sei dank hat mir mein Mann dann geholfen, weil so easy war die Konstruktion dann doch nicht.

Kinderzelt selber bauen

Der Stoff musste unten irgendwie befestigt werden und die Vorgabe war, dass man nicht nähen durfte. Wir sind einfach mal in den Baumarkt gegangen und haben uns von den Hölzern inspirieren lassen. Eigentlich wollten wir nur runde benutzen, aber dann wäre das Zelt weggerutscht. Also sind es gerade Latten geworden, die wir unten noch abgeschrägt haben. Eine Herausforderung war dann auch das Ineinanderschieben. Entweder das Loch war zu klein und der Stab ging nicht hinein oder es war zu groß und er rutschte durch. Ich sag es euch.

Nachdem wir mit dem Bestempeln des Bettlakens und dem Bauen fertig waren, mussten wir feststellen, dass die Füße einfach auseinander rutschten und alleine nicht hielten. Eigentlich logisch. Also habe ich noch Schrägband an die Stäbe getackert, so dass die Konstruktion zusammen hält. Tatsächlich lässt sich das Zelt nun einfach zusammenklappen und anders als andere selbstgemachte Zelte, sogar komplett auseinanderbauen.

Warum sind Zelte eigentlich so faszinierend für Kinder?

Sobald wir eines aufstellen, ward das Kind stundenlang nicht mehr gesehen. Wir haben das Zelt auch schon oben auf Finns Bett gestellt. Er hat sehr gerne darin geschlafen. Ich glaube, alle Kids lieben es, wenn es gemütlich ist. Am besten mit Matratze und Kissen. Und ganz vielen Büchern.

Anleitung

Die Materialien seht ihr oben auf dem Foto, zur kompletten Anleitung geht es hier. Vielleicht habt ihr auch Lust, eine Babyschaukel zu bauen oder ein Mini-Tipi für die Kuscheltiere zu nähen.

Anleitung zum Selbermachen

Aus bedrucktem Canvas 4 Seitenbahnen mit 1 cm Naht- und 3 cm Saumzugabe zuschneiden, sowie das obere Türteil. Aus uni Canvas 2 Türteile mit 1 cm Naht- und 3 cm Saumzugabe zuschneiden (Stoffkanten = vordere Kanten). Kanten der Türteile 3 cm nach innen schlagen, und feststeppen. Umschlag übereinander legen, gemustertes Oberteil links auf links dagegen steppen. Naht mit Zickzackstich versäubern. Nun alle Seitenbahnen sowie das Türteil aneinander nähen. Die Zugaben und Kanten mit Zickzackstich versäubern. Die Säume an Ober- und Unterkanten feststeppen. Gummiband in 25 circa 5 cm lange Stücke schneiden, zu Schlaufen legen und je 5 gleichmäßig verteilt an den Längsnähten der Seitenteile festnähen. Bambusstäbe einschieben, Stoff oben und unten eventuell mit etwas Heißkleber an den Stangen fixieren, damit nichts verrutscht. Wildleder zu Streifen schneiden und die Bambusstangen an den oberen Kreuzungspunkten fest zusammenbinden.

Aus Resten kann man Dekofahnen machen: Je 2 Dreiecke mit 16 x 28 cm zuschneiden, verstürzen, dabei an der Breitseite oben und unten 3 cm zum Aufschieben auf die Stangen offen lassen.

Tipi Kinderzelt: IKEA Hack und DIY Anleitung

Habt ihr auch eines bei euch stehen? Es ist schon seit längerer Zeit in viele Kinderzimmer eingezogen: ein schönes Tipi Kinderzelt! Dieser IKEA Hack bietet eine sichere und gemütliche Höhle für jeden kleinen Nachwuchs-Indianer. Zudem ist es ein wirklich hübsches Deko-Element!

Wir haben auf dem Blog ichliebedeko.de ein besonders schönes Tipi Kinderzelt mit einem IKEA Stoff entdeckt. Und dazu eine tolle DIY Anleitung. Denn habt ihr schonmal einen Indianer ein Tipi kaufen sehen? Wir nicht und deshalb heißt´s bei uns: Tipi Kinderzelt selber machen!

Und das geht so …

Ein schwarz-weißes Tipi Kinderzelt im Wohnzimmer

Bevor ihr euch an das schöne DIY Projekt begebt, überlegt euch gut welchen Stoff ihr für das Tipi Kinderzelt verwenden möchtet. Erinnert ihr euch? Wir haben hier vor einiger Zeit über Farbgestaltung im Kinderzimmer berichtet. Der Stoff sollte sich harmonisch in die Farbwelt des Kinderzimmers einfügen und natürlich kindgerecht sein. Vorab solltet ihr zudem überlegen, wo ihr das schöne Tipi platziert. Im Kinderzimmer? Im Spielzimmer? Mona´s Idee (vom Blog ichliebedeko.de) finden wir super: Sie hat für ihr Tipi Kinderzelt einen schwarz-weißen Stoff gewählt. Damit sie das Tipi in ihre schlichte Wohnzimmer Dekoration integrieren kann. Denn, wenn es bei euch auch öfter heißt: „Deko hoch! Die Kinder kommen!“. Dann ist es ein tolles neues Deko-Element für euer Wohnzimmer. Eine wirklich gute Idee finden wir!

Spielzelt für Kinder zum Selbernähen

Wenn ihr Lust, habt ein Spielhaus für eure Kinder zu nähen, dann haben wir das optimale Nähset für euch: Die LILLE LODGE – das Highlight auf jeder Kinderparty! Von uns bekommt ihr das gesamte Set, bestehend aus den niedlichen Hauselementen auf Stoff, ausreichend Schrägband und der genauen Nähanleitung als Booklet. Ihr besorgt euch nur noch das Tischtuch – passend für euren Tisch. Und schon kann dein Nähprojekt losgehen! Die LILLE LODGE macht sich übrigens auch super als Vorhang für das IKEA KURA Bett.

Passende Wanddeko zum Tipi Kinderzelt

Apropos Dekoration. Wir haben euch im Blog berichtet, dass es wichtig ist Farben in ein Kinderzimmer zu bringen. Warme und kalte Farben richtig eingesetzt schaffen ein besonderes Wohlfühl-Gefühl für euren kleinen Liebling. Was denkt ihr, welcher Stoff passt am besten zum Tipi Kinderzelt? Zeigt uns eure Wahl! Fotos am besten direkt an: [email protected] oder bei Facebook oder Instagram posten mit #limmazimma. Für ein farbenfrohes und hübsch dekoriertes Kinderzimmer eignen sich super unsere tollen Dekofolien für die Wände. Um z.B. das Indianer-Zimmer perfekt zu gestalten, stöbert ihr am besten direkt einmal durch unsere schönen Tipi Kinderzelte. Oder für die kleinen Großstädter durch unsere hübschen „Lille Hus“ Häuserreihen.

Konfetti, Wolken und Sterne bringen Farbe ins Zimmer

Am einfachsten setzt ihr Akzente mit dem bunten „Konfetti“ in kräftigen oder pastelligen Farben. Und unseren „Sternchen“, diese könnt ihr ganz nach Belieben an den Wänden verteilen. Werdet kreativ! Besonders für ein Babyzimmer sehr hübsch sind unsere Klassiker, die fluffigen Wolken-Wandtattoos in weiß, rosa, blau oder taupe. Klickt euch mal durch!

Wir sind gespannt auf eure Kinderzimmer! Schickt uns Fotos von dem neuen LIMMAZIMMA! Per E-Mail an: [email protected], über Facebook oder Instagram mit #limmazimma

Wir freuen uns über eure kreativen Werke!

  • Wandtattoo Wolken MUSTA für IKEA Bilderleiste – Farbe Rosa/Grau

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  • Wandtattoo Wolken für IKEA Bilderleiste – Farbe Mint

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  • Wandtattoo Tipi passend für Wandregal IKEA RIBBA – Farbe MintGrau

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  • Wandtattoo Tipi passend für Wandregal IKEA RIBBA – Farbe RotGelb

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  • Wandtattoo Tipi passend für Wandregal IKEA RIBBA – Farbe Schwarz

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Merken

Gibt es im Kinderzimmer Ihres Zuhauses schon ein Tipi? Nein? Dann ist es höchste Zeit, dies zu ändern. Das Indianerzelt aus Holz und Stoff erobert seit einigen Jahren die Räume der Kleinen. Kein Wunder, schließlich handelt es sich dabei um einen wunderbaren Rückzugsort – für das Kind und auch für etwaige Haustiere. In diesem ausführlichen Ratgeber erklären wir Ihnen, wie Sie Ihr stilvolles DIY-Tipi ohne Nähen herstellen!

Für ein einfaches Tipi aus dem Handel legt man schnell über 100 oder gar 150 Euro hin. Selbstverständlich ist ein solches Indianerzelt etwas sehr Schönes, allerdings besteht es im Grunde lediglich aus Holz und Stoff, Materialien, die nicht so teuer sind. Kurzum: Finanziell kommen Sie mit einem selber gebastelten Kinderzelt wesentlich besser davon als mit einem fertig gekauften. Zudem haben Sie bei der individuellen Variante die Möglichkeit, das Design exakt an Ihre Vorlieben anzupassen und ein echtes Unikat zu erschaffen. Nicht zu vergessen, dass Sie dank unserer logischen Grundanleitungen und der verschiedenen Ideen in Bezug auf die Bespannung des Zeltes den Bau zügig abschließen und Ihre Kreation schon unmittelbar danach testen und genießen können. Also los, zaubern Sie Ihr eigenes Tipi für drinnen (ohne nähen zu müssen)!

Tipi für drinnen – Grundanleitungen

Es ist überraschend simpel, ein Tipi selber zu bauen. Im Folgenden präsentieren wir Ihnen zwei Anleitungen, die sich problemlos nachmachen lassen. Auch ungeübte Bastler erzielen tolle Ergebnisse. Welche Variante Sie wählen, spielt keine große Rolle – bei richtiger Umsetzung gewährleisten beide die nötige Stabilität.

Ein selbst gebasteltes Indianerzelt besteht aus zwei Teilen: einem Gerüst und einem Stoffumhang. Ersteres setzt sich im Wesentlichen aus Holzstielen oder -stäben sowie einer Schnur (manchmal ergänzend auch Schrauben) zusammen.

  • Die Holzstiele sollten circa 190 bis 230 Zentimeter lang und mindestens einen, besser noch zwei bis drei Zentimeter dick (Durchmesser) sein.
  • Was die Schnur betrifft, sind Sie relativ frei. Wichtig ist in erster Linie eine ausgeprägte Reißfestigkeit. Am besten greifen Sie entweder zu einem dicken Baumwollband oder zu einer Wäscheleine. Darüber hinaus muss die verwendete Schnur ausreichend lang sein (wir empfehlen mindestens zwei Meter).
  • Der Stoffumhang bedarf an sich keines Zusatzes. Es ist ratsam, ein einziges großes Stoffstück zu nehmen, beispielsweise ein altes Laken oder einen abgenutzten Vorhang. Alternativ können Sie aber auch mehrere kleine Stoffreste miteinander verbinden. Details zu den Versionen liefern wir bei den Grundanleitungen.

Wichtig: Achten Sie darauf, ein möglichst großes Stoffstück zu nehmen. Es lässt sich bei Bedarf immer noch kürzen. Demgegenüber sieht ein zu kurz geratener Stoffumhang nicht nur unprofessionell, sondern schlicht und ergreifend blöd aus.

  • Ansonsten sind nur noch ein paar „klassische“ Hilfsmittel zum Basteln erforderlich – etwa eine Schere, ein Tacker und eine Sicherheitsnadel.

Passen Sie die Maße immer an die Größe der Person/Personen an, die das Indianerzelt nutzen will/wollen (Kleinkind, Jugendlicher, Erwachsener).

Ohne Nähen und ohne Schrauben

Das brauchen Sie:

  • 5 bis 6 Holzstiele
  • Schnur
  • Laken
  • große Sicherheitsnadel
  • Schere
  • Edding

So gehen Sie vor:

1. Schritt: Nehmen Sie alle Holzstiele gerade zusammen.

2. Schritt: Wickeln Sie die Schnur mehrmals um das obere Ende der Holzstiele.

Hinweis: Lassen Sie zum oberen Ende der Stiele ungefähr 20 bis 25 Zentimeter Abstand und binden Sie die Schnur zwar fest, aber nicht allzu stramm um die Hölzer.

3. Schritt: Klappen Sie die Stiele rundherum jeweils ein Stück nach außen (am besten immer zwei parallel, um dem Gerüst einen guten Stand auf dem Boden zu verleihen).

Tipp: Orientieren Sie sich an unseren Bildern – sie machen den Sachverhalt verständlicher.

4. Schritt: Steht die Tipi-Basis soweit sicher auf dem Untergrund? Dann wickeln und binden Sie noch mehr Schnur um die Stiele – jetzt aber nicht mehr so stringent um alle herum, sondern ein wenig durcheinander, um die Stabilität zu erhöhen.

Hinweis: Mit „durcheinander“ meinen wir, dass Sie die einzelnen Holzstiele untereinander verbinden, bis jeder Stab mit jedem „verpartnert“ ist. Wiederum helfen unsere Illustrationen, den Schritt zu meistern.

5. Schritt: Schnappen Sie sich das Laken und falten es der Länge nach mittig zusammen.

6. Schritt: Markieren Sie die Mitte oben mit einem Edding (oder einem anderen Stift, der auf Stoff hält).

Tipp: Die Markierung soll bloß angedeutet sein, zeichnen Sie also nur einen kleinen Punkt oder Strich ein.

7. Schritt: Schneiden Sie ungefähr 20 Zentimeter unter der Markierung ein Loch ins Laken.

Hinweis: Das Loch sollte einen Durchmesser von ungefähr fünf Zentimetern haben (sodass es sich über die Holzstiele ziehen lässt, aber nicht zu weit nach unten rutscht.

8. Schritt: Werfen Sie das Laken über das Tipi-Grundgerüst, indem Sie das Loch des Stofftuchs oben über die Stiele ziehen und den Stoff anschließend so über die Holzstäbe legen, dass Ihr Erzeugnis nach Indianerzelt aussieht.

9. Schritt: Verbinden Sie den Stoff im oberen Bereich (bei der Verschnürung der Holzstiele) mit einer großen Sicherheitsnadel.

Eine andere Variante: Sie umwickeln die Basis mit dem Laken – in diesem Fall brauchen Sie kein Loch in den Stoff zu schneiden.

Fertig ist Ihr Kinderzelt für drinnen!

Tipp: Natürlich können Sie das Tipi zum Schluss noch dekorieren, wenn Sie möchten. Oder Sie bemalen den Stoff vor seinem Einsatz nach Ihren Vorstellungen.

Man kann das Tipi auch mit mehreren, verschiedenfarbigen Stoffen verkleiden. Bunte Tücher, Laken oder auch Schals eigenen sich perfekt – die verschiedenen Materialien geben dem Tipi dann erst recht einen DIY-Charakter.

Ohne Nähen, aber mit Schrauben

Das brauchen Sie:

  • 5 bis 6 Holzstiele
  • Schnur
  • Schraubendreher
  • Schrauben
  • Stoffreste
  • Tacker
  • Tackermunition
  • Schere (optional)

So gehen Sie vor:

1. Schritt: Führen Sie die Schritte 1 bis 4 der VARIANTE 1 durch.

2. Schritt: Schrauben Sie die Holzstiele mithilfe des Schraubendrehers und der Schrauben zusammen.

Hinweis: Die Verschraubung dient dazu, die Stabilität noch weiter zu erhöhen. Wer in seinem Heimwerker-Leben schon die eine oder andere Erfahrung mit dem Schrauben gemacht hat, kann diesen Zusatz durchaus wagen. Ungeübte lassen besser die Finger davon – oder sich von einem „Experten“ aus dem Bekanntenkreis unterstützen.

3. Schritt: Nehmen Sie ein längeres Stoffstück zur Hand und tackern es schrittweise von unten nach oben an den Holzstielen fest.

Tipp: Spannen Sie den Stoff so gut wie möglich, um ein schönes Ergebnis zu erzielen.

4. Schritt: Greifen Sie zu einem weiteren Stoffstück und tackern es wiederum am Holz fest.

Tipp: Die einzelnen Stoffstücke dürfen (und sollen) sich überlappen.

5. Schritt: Fahren Sie so fort, bis das Tipi-Gerüst zeltartig mit Stoff bekleidet ist.

Hinweis: Die Schere steht nur für den Fall in der Materialliste, dass Sie die einzelnen Stoffstücke für das Kinderzelt zurechtschneiden müssen oder wollen.

Fertig ist Ihr Indianerzelt für drinnen!

Kinderzelt für drinnen verzieren

Natürlich lässt sich schon mit einem einfarbigen oder gemusterten Laken ein tolles Tipi herstellen. Nochmal sehenswerter wird das Kinderzelt für drinnen allerdings, wenn Sie einen weißen Stoff wählen und diesen selber nach Ihrem Geschmack verzieren. Dabei stehen Ihnen unterschiedliche Methoden zur Wahl:

  • Bemalen
  • Bekleben

a) Bemalen

Im Grunde genommen gibt es in Bezug auf das individuelle Bemalen keine Grenzen oder Regeln. Wichtig ist nur, dass die verwendete Farbe sicher auf dem Stoff hält. Am besten verwenden Sie qualitativ hochwertige Textil- oder Acrylfarben, um das Tipi zu einem echten Kunstwerk zu erheben.

Apropos Kunstwerk: Was das Motiv beziehungsweise die Motive angeht, können Sie Ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Selbstverständlich macht es Sinn, typische Indianersymbole aufzumalen. Wer besonders begabt ist, versucht sich daran, einen Indianerhäuptling aufzupinseln (mit Schablone).

Hier finden Sie klassische Symbole und Zeichen aus der Welt der Indianer: Indianerschmuck und Symbole

b) Bekleben

Haben Sie zufällig noch T-Shirts oder andere Kleidungsstücke mit indianischen Aufdrucken zuhause, die Sie nicht mehr anziehen wollen? Dann schneiden Sie die Motive doch einfach mit einer Stoffschere heraus und kleben sie unter Zuhilfenahme eines Stoffklebers auf den Umhang.

Des Weiteren können Sie selber gestaltete Muster aus Stoff- oder Filzresten auf das Laken kleben und so Ihr persönliches Indianerzelt vollenden. Achten Sie lediglich darauf, passende Materialien zu verwenden (also solche, die auf Stoff klebend haften bleiben) und einen qualitativ überzeugenden Kleber zu nutzen.

Spezialtipp: Mit einer weiß oder bunt leuchtenden Lichterkette verwandeln Sie Ihr in Eigenregie bemaltes oder beklebtes Tipi in eine romantische Kuschelhöhle, die nicht nur Kinder begeistert…

Übrigens: Platzieren Sie das Zelt auf einem weichen Teppich, brauchen Sie in den inneren Bereich des Tipis nicht unbedingt eine extra Unterlage zu geben. Prinzipiell ist es aber natürlich angenehmer, wenn sich darin noch ein flauschiger Zusatz verbirgt – etwa künstliches Fell oder Ähnliches.

Spannende Hintergrundinfos zum Indianerzelt

Das Tipi beziehungsweise Indianerzelt stammt ursprünglich aus Amerika. Es wurde von den Indianern als Familienwohnung verwendet. Zur Fertigung des Zelts kamen in der Regel mehrere Holzstangen für das stabile Gerüst sowie Büffelhäute zur Bespannung der hölzernen Basis zum Einsatz.

Einer der großen Vorteile des Tipis war, dass es sich sehr schnell auf- und abbauen ließ (das gilt auch für die modernen Varianten für zuhause). Davon profitierten die Indianer in hohem Maße, waren sie doch ständig auf der Jagd nach Büffeln (was regelmäßige Umzüge mit sich brachte).

Heute baut man Indianerzelte mit oder ohne Nähen vornehmlich fürs Kinderzimmer oder für den Garten – um den Kindern tolle, gemütliche Spielecken zu schaffen. Viel Spaß bei Ihrem DIY-Abenteuer!

DIY Spielzelt // Mit dem VORWERK TWERCS und wenigen Materialien leicht gemacht

Ein Kuschelzelt haben sich unsere Kinder schon sooooo lange gewünscht. Wir hätten natürlich ein Tipi kaufen können, aber dachten dann: Warum nicht einfach selber kreativ sein und eins bauen? Und das mit dem ganz eigenen Werkzeugkoffer? Wir haben also gebohrt, geschraubt und getackert. Heraus gekommen ist ein zauberhaftes Spielzelt, auf das wir ziemlich stolz sind. Wie ihr das gute Stück easy peasy nachbauen könnt, lest ihr in unserem DIY Tutorial inkl. Tipps und Material-Liste.

a n z e i g e

1,2,3…..DIY mit Vorwerk TWERCS – Ein Spielezelt für´s Kinderzimmer aus Holz und Stoff

Da wir Pinterest {ihr findet uns übrigens HIER} neben unseren Lieblingsblogs als bevorzugte Anlaufstelle für Inspirationen im Netz nutzen, lag es auf der Hand, dass wir uns vorab dort Ideen und Anregungen holen. Wir waren auf der Suche nach einer passenden Lösung, die folgende Kriterien erfüllen sollte: Wenig Material und einfach zu bauen. Und das Zelt sollte zusammenklappbar und leicht verstaubar sein. Praktisch eben! Die Inspirationen auf Pinterest gepaart mit eigenen Ideen und Optimierungen ergaben dann den Plan für das perfekte Kuschelzelt.

Also haben wir uns letzte Woche an unser Gemeinschafts-Projekt gemacht. Als wir den schicken weißen TWERCS 4-IN-1 KOFFER von Vorwerk das erste Mal öffneten, waren wir sofort begeistert! Denn es ist alles drin, was man als passionierter Bastler für DIY-Projekte so braucht und das übersichtlich, griffbereit und mit integrierter Ladestation.

  • AKKU-BOHRSCHRAUBER
  • AKKU-TACKER
  • AKKU-HEISSKLEBEPISTOLE
  • AKKU-STICHSÄGE
  • ZUBEHÖR: TWERCS Zubehörmappe (inkl. Stichsägenblätter, Klebepatronen und Klammern für den Tacker, sowie die passenden Bits) + Ideenbuch

Der Clou ist, dass man mit der integrierten Ladesdtation und eingebautem Ladekabel alle vier Geräte gleichzeitig laden kann.

Vorweg: Wir sind also ziemlich begeistert von dem schicken Set. Ein Manko ist allerdings die geringe Auswahl an Bohrern im enthaltenen Sortiment. Hier empfiehlt sich – je nachdem – ein extra Set aus dem Baumarkt. Für unser Projekt fehlte uns ein Mini-Bohrer, um die Löcher für die Schrauben im Holz vor zu bohren.

Was du brauchst:

  • 4 Kanthölzer à 1 Meter Länge
  • 4 Kanthölzer à 1,10 Meter Länge (kann man sich im Baumarkt zuschneiden lassen)
  • Canvasstoff 150 x 240 cm Länge (da ist schon ordentlich Zugabe drin) Wir haben einen leinenfarbenen Canvas gewählt. Das gute an diesem Stoff ist die Teflonbeschichtung. Baumwollstoffe fangen schnell an zu schimmeln, gerade wenn das Zelt draussen stehen soll unbedingt drauf achten
  • Schleifpapier
  • 8 Winkel
  • 2 Scharniere
  • Holzschrauben, die nicht länger sind als das Kantholz breit (für die Winkel)
  • Holzschrauben, die nicht länger sind, als das Kantholz dick (für die Scharniere)
  • TWERCS Koffer (oder einen anderen Bohrschrauber und Tacker)

Preislich ist so ein DIY Zelt einfach unschlagbar. Für die Materialien haben wir ca 60€ ausgegeben. Das teuerste war dabei der Stoff mit 34€.

Los geht’s:

  • Zuerst werden die Kanthölzer etwas abgeschliffen, damit du beim Arbeiten und die Kinder beim Spielen später keine Splitter in die Hände bekommt.
  • Leg dir einen Rahmen aus Kanthölzern auf den Boden. Oben und unten liegen die 1 Meter langen Hölzer, rechts und links die 1,10 langen Hölzer. Lass unten zwei Füßchen stehen, wenn du die Kanthölzer miteinander befestigst. Schau mal auf die Zeichnung.
  • Am unteren Ende deines Rahmens lässt du 10cm für die „Füßchen“ stehen. Nun legst du die Winkel an und markierst die Löcher mit einem Bleistift auf dem Holz. Du legst nun den Winkel zur Seite und bohrst mit einem kleinen Bohrer (1-2mm) die Löcher vor. Es empfiehlt sich, die Löcher vorzubohren, da dir sonst die Schrauben nach rechts und links abhauen und das Holz gegebenenfalls splittert. Schraube nun den Winkel fest. Verfahre mit den übrigen drei Winkeln genauso.
  • Wenn alle vier Winkel sitzen, bist du mit Rahmen Nummer 1 fertig. Du wiederholst die Schritte für Rahmen Nummer 2.
  • Sind beide Rahmen fertig, kommen die Scharniere ins Spiel. Wir haben sie ganz aussen am Holz befestigt, aber du kannst sie auch etwas mittiger festschrauben. Denke daran die kürzerern Schrauben für die Winkel zu verwenden und auch hier die Löcher vorzubohren.
  • Du kannst das Gerüst jetzt schon mal aufstellen, es sieht schon aus wie ein Zelt (nur eben ohne den Stoff). Nun wirfst du die Stoffbahn über das fertige Gestell und spannst ihn fest über das zusammengeklappte Konstrukt. Wichtig ist, dass Spannung drauf ist, wenn der Rahmen zusammengeklappt ist. Wir haben an der unteren Querleiste mittig mit dem Tackern begonnen, und uns von dort in Richtung der Scharniere über die Längsleisten vorgearbeitet. Das ist der Teil, der richtig Spaß macht, allerdings nur, wenn du einen Akkutacker hast. Und du solltest auf jeden Fall einen oder zwei Helfer haben, die den Stoff stramm halten.
  • Die überstehenden Stoffrückstände nun an allen Seiten abschneiden.
  • Damit das Zelt nicht auseinanderklappt, während darin gespielt wird, bringen wir jetzt auf jeder Seite ein Band an, als Verbindung zwischen beiden Rahmen. Wir haben dafür einen Streifen Stoff benutzt, das kann aber auch eine dicke Kordel sein. In beide Seiten im oberen Bereich des Rahmens ein Loch bohren, den Stoffstreifen durchziehen und mit einem festen Knoten am Rahmen befestigen. Den Stoffstreifen auf der anderen Seite durchfädeln und ebenfalls verknoten, sodass der Streifen bei aufgeklapptem Zelt gespannt ist. Das Zelt lässt sich nun nicht weiter aufklappen.

Fertig.

Wer mag, kann die Holzleisten vorab noch lackieren.

Jetzt noch eine gemütliche Decke und ein paar Kissen rein und schon kann gespielt und gekuschelt werden. Wir haben das Zelt übrigens in zwei Stunden zusammen gebaut, aber geübtere Hände schaffen das bestimmt auch schneller 🙂 Was sind eure nächsten DIY-Projekte? Seit ihr auf ein Liebhaberstück oder Unikat besonders stolz?

Viel Spaß,

Charlotte & Sabine

FAZIT: Wir sind vom TWERCS-Ladekoffer wirklich begeistert. Er ist ein absolutes Do-it-yourself-Allroundtalent. Super handlich, mit guten und leistungsfähigen Werzeugen. Und damit die kleinen Kinderhände sich nicht aus Versehen verletzen, ist der Koffer sogar abschließbar! Damit trauen wir uns nun definitiv jedes kleine und größere Heimprojekt zu. Alle Infos rund um den praktischen TWERCS Ladekoffer findet ihr auf der Vorwerk-Website.

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