Kindersitze test 2015

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18 Kindersitze im Test: Zwei Modelle fallen durch

Produktauswahl

Zielrichtung des alljährlichen ADAC Kindersitztests ist, das Angebot möglichst umfassend darzustellen. Die Vielzahl an Modellen erfordert allerdings eine Vor-Auswahl – sie erfolgt entsprechend Marktbedeutung und Innovativität in Abstimmung mit unseren Testpartnern. Gerade Neuheiten bringen manchmal Probleme: Entsprechend des hohen Testaufwandes arbeiten wir mit ca. sechs Monaten Vorlaufzeit. Waren die Produkte nicht rechtzeitig bzw. frühzeitig im Handel beschaffbar, können sie erst im Folgejahr getestet werden. „Nachtests“ lassen sich wegen des damit verbundenen hohen Aufwands leider nicht durchführen. Auch Sitze, bei welchen Modifizierungen bevorstehen, können nicht bzw. erst in späteren Tests berücksichtigt werden. Modelle, die im Test der Vorjahre mit dabei waren und nicht verändert wurden, werden nicht nochmals getestet – die zurückliegenden Testergebnisse sind hier weiterhin gültig und werden von uns auch zur Verfügung gestellt. Es muss aber beachtet werden, dass bis 2011 keine Schadstoffprüfung erfolgte. Die Ergebnisse sind somit nicht direkt vergleichbar!
Ab 2015 wurde eine neue Testkarosserie und auch ein neues Seitencrashtestverfahren verwendet. Die Ergebnisse ab 2015 sind deshalb mit den vorherigen nicht direkt vergleichbar, denn die Anforderungen sind leicht erhöht.
Die Produkte werden anonym am Markt eingekauft.

Testverfahren

Die Kindersitze wurden auf ihre Sicherheit beim Front- und Seitenaufprall geprüft. Mit einem Prüfschlitten, auf dem eine fünftürige VW Golf VI-Karosserie montiert war (bis 2011 Opel Astra), simulierten die Tester jeweils einen Frontalaufprall mit 64 km/h und einen Seitenaufprall mit 50 km/h. Seit 2015 ist es eine Golf VII-Karosserie und beim Seitencrash wird eine Eindringung der Tür in Anlehnung nach UN ECE Reg. 129 simuliert. Die Prüfungen liegen deutlich über den gesetzlichen Mindestanforderungen der Kindersitz-Prüfnorm UN ECE Reg. 44.
Die Belastungswerte wurden für jedes Kindersitz-Modell mit unterschiedlich großen Dummies ermittelt, ggf. in Sitz- und Ruhestellung. Zusätzlich geprüft wurde der Gurtverlauf, die Größenanpassung, die Standfestigkeit auf dem Fahrzeugsitz, die Kopfabstützung und ab 2011 die Ergonomie des Kindersitzes (Platzangebot, Sitzposition und Platzbedarf im Fahrzeug). Einbauversuche und statische Prüfungen erfolgten jeweils in einem zwei- und viertürigen, aktuellen Fahrzeug und in einem Van. Neu ab 2011 ist eine Schadstoffprüfung von allen Teilen, mit denen das Kind in direkten Kontakt kommt (Bezug). In Anlehnung an die GS-Prüfung „REACH“-Richtlinie und Ökotex 100 werden der Gehalt von PAK’s, Phthalaten, Flammschutzmitteln, Phenolverbindungen, Organozinn-Verbindungen, AZO-Farbstoffe und Schwermetalle geprüft und bewertet.

Testkriterien

Das „ADAC Urteil“ ergibt sich aus den Ergebnissen in den Kriterien „Sicherheit“ und „Bedienung/Ergonomie sowie „Schadstoffgehalt“

Testkriterium Gewichtung in Prozent
Sicherheit 50
Schutz beim Frontalaufprall mit 64 km/h 40
Schutz beim Seitenaufprall mit 50 km/h 40
Gurtverlauf, Größenanpassung 10
Standfestigkeit 10
Bedienung
Einbauversuche mit Kindern und Dummys auf dem Beifahrersitz, dem äußeren Rücksitz und dem mittleren Rücksitz, falls der Kindersitz dafür zugelassen ist.
40
Möglichkeiten der Fehlbedienung 40
An-/ Abschnallen des Kindes 20
Ein-/ Ausbau des Sitzes 20
Umbau des Sitzes 10
Bedienungsanleitung 8
Reinigung/Verarbeitung 2
Ergonomie
Einbauversuche mit Kindern und Dummys auf dem Beifahrersitz, dem äußeren Rücksitz und dem mittleren Rücksitz, falls der Kindersitz dafür zugelassen ist
10
Platzangebot im Sitz 40
Platzabedarf im Fahrzeug 20
Sitzposition für Kind 20
Komfort (Polsterung, Sicht) 20
Reinigung/ Verarbeitung
Subjektive Beurteilung durch mehrere Prüfpersonen
Reinigung 50
Verarbeitung 50
ADAC Urteil
Für das ADAC Urteil wurden die drei wichtigsten Kriterien
Sicherheit, Bedienung und Ergonomie herangezogen. Ein erhöhter Schadstoffgehalt führt zur Abwertung
100

ADAC Bewertungsschema

Die Bewertung und Wichtung der Einzelkriterien erfolgt wie bisher. Die Abwertungseffekte wurden aber neu nach folgenden Kriterien definiert:

Abwertungseffekte Sicherheit:

  • Ist die Bewertung im Frontal- oder Seitenaufprall schlechter als „gut“, führt dies zu einer graduellen Abwertung der Note Sicherheit.
  • Eine mangelhafte Bewertung im Frontal- oder Seitenaufprall schlägt direkt auf die Note Sicherheit durch.
  • Ist die Bewertung der Sitzkonstruktion schlechter als „gut“, führt dies zu einer graduellen Abwertung der Note Sicherheit.

Abwertungseffekte Bedienung:

  • Ist die Bewertung der Fehlbedienungsgefahr, des Anschnallens des Kindes oder des Sitzeinbaus schlechter als „gut“, führt dies zu einer graduellen Abwertung der Note Bedienung.
  • Eine mangelhafte Bewertung der Fehlbedienungsgefahr, des Anschnallen des Kindes oder des Sitzeinbaus schlägt direkt auf die Note Bedienung durch.

Abwertungseffekte Gesamturteil:

  • Ist die Bewertung der Sicherheit oder der Bedienung schlechter als „gut“, führt dies zu einer graduellen Abwertung des Gesamturteils.
  • Ist die Bewertung des Schadstoffgehalts schlechter als „befriedigend“, führt dies zu einer graduellen Abwertung des Gesamturteils.
  • Eine mangelhafte Bewertung der Sicherheit, der Bedienung, oder des Schadstoffgehalts schlägt direkt auf das Gesamturteil durch.

Deckt ein Sitz mehrere Gewichtsklassen, Körpergrößen oder Einbauarten ab, so werden diese getrennt getestet. Für die Bewertung wird das schlechteste Ergebnis, das in einem einzelnen Test erzielt wurde, herangezogen. Ein Sitz, der für mehrere Gewichtsklassen, Körpergrößen oder Einbauarten ausgelegt ist, muss dem größer werdenden Kind während der gesamten Gebrauchszeit maximale Sicherheit bieten.

Warum dürfen Kindersitze, die das Urteil „mangelhaft“ haben, verkauft werden?

Höhere Anforderungen beim ADAC Kindersitztest als bei der amtlichen Zulassung

Die amtliche Zulassung von Kindersitzen sind in der UN ECE Reg. 44 und der 129 geregelt. Sitze nach UN ECE Reg. 44/01 und /02 dürfen nicht mehr eingesetzt werden.

Während die amtliche Zulassung eine Mindestanforderung darstellt, werden beim ADAC Kindersitztest schon seit Jahren deutlich höhere Anforderungen gestellt. So werden z.B. beim Front- und Seitencrash die Bedingungen wie bei einem Fahrzeugcrash nach Euro NCAP gesetzt. Demgegenüber erfolgt bei der Zulassungsprüfung nach UN ECE Reg. 44/04 bis heute noch kein Seitencrashtest, den der ADAC aufgrund hoher Verletzungsrisiken schon seit dem Jahr 2001 zusätzlich durchführt und immer wieder auch für die amtliche Zulassung gefordert hat. Aus diesem Grund ist bei einer Abwertung beim ADAC Kindersitztest die Zulassung für den Kindersitz dennoch gültig, und er darf weiterhin verkauft und verwendet werden. Für die neue UN ECE Reg. 129 „i-Size“ ist das Bestehen des Seitencrashs Zulassungsvoraussetzung. Die Erfahrung hat aber gezeigt, dass Kindersitze mit dem ADAC Urteil „mangelhaft“ sehr schnell vom Markt verschwinden und die Hersteller umgehend verbesserte Produkte anbieten. Das ist ein Erfolg des ADAC Verbraucherschutzes.

Die wichtigsten Unterschiede beim ADAC Kindersitztest gegenüber der Zulassung nach UN ECE Reg. 44 und 129 (Werte in Klammern) sind:

  • Frontcrash in Fahrzeugkarosserie mit 64 km/h (auf Prüfsitzbank mit 50 km/h)
  • Seitencrash auf Prüfsitzbank mit 50 km/h (für Kindersitze nach der neuen i-Size Norm UN ECE Reg. 129 Zulassungsvoraussetzung)
  • neueste Q-Dummygeneration (bisher P-Dummies, bei „i-Size“ Q-Dummies)
  • Strengere Prüfung der Schadstoffbelastung des Bezuges

Der ADAC Kindersitztest hat sich bei Verbrauchern und auch bei den Herstellern international etabliert – nicht zuletzt durch die hohen Anforderungen. Der Seitencrashtest ist deshalb so wichtig, da im Seitenbereich nur eine geringe Knautschzone zur Verfügung steht und das Verletzungsrisiko dadurch deutlich höher ist als bei den häufigeren Frontalkollisionen.

Hersteller-Adressen für Kindersitze

Hersteller-Adressen, 155,91 KB

Qualitätssicherung

Qualitätssicherung im Kindersitztest, 27,43 KB

Oktober 2018: Stiftung Warentest und ADAC nehmen mit ihrem Kindersitz Test 2018 erneut Fahrt auf: Um insgesamt 18 neue Babyschalen und Kindersitze wurde die Test-Tabelle für die Ausgabe 11/2018 erweitert. Zum ersten Mal seit Jahren haben alle Modelle den Crash-Test bestanden! Vier Sitze fielen trotzdem durch, weil sie mit Schadstoffen belastet waren.

Welche neuen Kindersitze und Babyschalen aus dem Kindersitztest 2018 von ADAC und Stiftung Warentest als Testsieger hervorgingen – und welche ein Risiko für Dein Kind darstellen – das erfährst Du in diesem Artikel. Die gute Nachricht vorweg: Ein sicherer Kindersitz muss nicht der teuerste sein!

Schon im Mai 2018 wurde der große Kindersitztest 2018 von Stiftung Warentest und ADAC veröffentlicht, 23 neue Kindersitze, Babyschalen und Reboarder wurden getestet. Auch diese Testergebnisse findest Du hier. Das Ergebnis dieses Kindersitztests fiel weitgehend positiv aus: 17 Kindersitze schnitten gut ab. In drei Fällen vergaben die Tester allerdings die Note “Mangelhaft”.

UPDATE: Schau Dir hier den Kindersitz-Test 2019 an

Inhalt

Kindersitz Test 2018: Wie haben Stiftung Warentest und ADAC getestet?

Die Test-Profis der Stiftung Warentest und die Sicherheits-Experten vom ADAC haben sich auch im Frühjahr 2018 wieder zusammengetan, um 23 neue Kindersitze in verschiedenen Größen auf eventuelle Mängel und Risiken zu überprüfen.

Getestet wurden die Kindersitze unter folgenden Kriterien:

  • Unfallsicherheit: Wie sicher ist der Sitz bei einem Front- oder Seitenaufprall?
  • Handhabung: Wie Benutzerfreundlich ist der Kindersitz? Besteht z.B. das Risiko, ihn falsch einzubauen?
  • Ergonomie: Wie rückenfreundlich ist die Sitzposition? Sitzt das Kind bequem?
  • Schadstoffe: Enthält z.B. der Sitzbezug gesundheitsschädliche Chemikalien?

Diese 18 Babyschalen und Kindersitze wurden im Oktober 2018 neu getestet

Aus diesen Prüf-Kriterien ergibt sich die Gesamtnote. Schneidet ein Kindersitz in nur einem der Punkte allerdings sehr schlecht ab, so wirkt sich dies auf das gesamte Testurteil aus: Wenn die Tester einen Sitz beispielsweise in Hinblick auf Schadstoffe als krebserregend einstufen, so kann auch ein positives Ergebnis im Crashtest die Gesamtnote nicht aufwerten.

So sieht der Crashtest für Kindersitze aus (Foto: ADAC)

Kindersitz Test 2018: Die Testsieger (Oktober 2018)

Von den 18 getesteten Kindersitzen und Babyschalen bewerteten ADAC und Stiftung Warentest 11 Modelle mit der Note “GUT”. Wie auch schon im Mai 2018 wurde das Testurteil “SEHR GUT” nicht vergeben.

Testsieger Babyschale 2018

Die Testsieger der Kategorie “ab Geburt bis 10kg/13 kg” sind die Babyschalen Hauck Comfort Fix mit Comfort Fix Isofix-Basis sowie Maxi-Cosi Cabriofix. Das Modell von Hauck wird mit Isofix-Station im Auto befestigt, die Maxi-Cosi Babyschale einfach mit dem Autogurt. Beide schnitten mit der Note 2,1 ab.

Dataillierte Infos zur Hauck Comfort Fix findest Du in unserem Beitrag “Hauck Comfort Fix Set: Alles über die beste Babyschale 11/2018”.

Beste Babyschale im Test 11/18: “Comfort Fix + Comfort Fix Isofixbasis” von HauckEbenfalls Testsieger: Maxi-Cosi CabrioFix

Die besten Babyschalen 2018 (Modelle ohne i-Size-Zulassung):

Während die Hauck-Babyschale kombiniert mit der passenden Isofix-Basisstation in puncto Sicherheit etwas besser abschnitt, verhielt es sich bei Maxi-Cosi genau umgekehrt: Die “CabrioFix” erzielte im Crashtest ohne die passende “FamilyFix”-Station ein etwas besseres Ergebnis.

Testsieger Kindersitze ab Geburt (i-Size)

Babyschalen und Reboarder, die der neuen i-Size-Norm entsprechen, wurden in einer gesonderten Kategorie getestet. Hier schnitten gleich vier Modelle mit einem GUT (1,7) ab:

Testsieger Kindersitze ab 9 kg

Hier belegt der mitwachsende Fangkörper-Kindersitz Cybex Pallas S-Fix den ersten Platz, das Testurteil lautet GUT (2,4). Praktisch: Er kann für Kinder ab etwa einem Jahr bis zu einem Alter von ca. 12 Jahren (36 kg) genutzt werden und lässt sich sowohl via Isofix als auch einfach mit dem Fahrzeuggurt im Auto befestigen.

Testsieger für Kinder ab 9 kg: Cybex Pallas S-Fix

Testsieger Kindersitze ab 15 kg

Für Kleinkinder ab 15 kg testeten die Experten von ADAC und Stiftung Warentest im Oktober 2018 nur einen einzigen neuen Kindersitz, den Cybex Solution S-Fix (Note GUT/ 1,7). Der Sitz überzeugte die Tester nicht nur durch hohe Unfallsicherheit, sondern auch in puncto Handhabung und Ergonomie.

Kindersitz Testsieger für Kleinkinder ab 15 kg: Cybex Solution S-Fix

Schadstoffe gefunden: 4 Kindersitze sind durchgefallen

Von vier Modellen raten die Tester der Stiftung Warentest ausdrücklich ab, weil in den Bezügen möglicherweise schädliche Chemikalien nachgewiesen wurden:

  • Nachfolger “HY5 TT”: Der Bezug enthielt die möglicherweise krebserregende Substanz Naphtalin.
  • Osann “Fox”: Hier fanden die Tester im Bezug ein Flammschutzmittel. Da der Hersteller davon ausgeht, dass die Sitze außerhalb der Produktionskette kontaminiert wurden, können Kunden den blauen Sternchen-Bezug kostenfrei austauschen lassen.
  • Jané “Koos i-Size” und “Koos iSize + iPlatform”: Auch bei diesen Modellen stellten die Tester Naphtalin fest. Der Hersteller bietet einen Austausch der Gurtpolster an.

Kindersitz Test 2018 (Mai): Welcher Kindersitz ist der Testsieger?

17 der 23 neu getesteten Kindersitze und Babyschalen erhielten das Testurteil “GUT”. Die Note “SEHR GUT” wurde im Kindersitztest 2018 — anders als im Vorjahr — nicht vergeben.

Testsieger in der Kategorie “Autositze für Kinder ab der Geburt” wurde die Babyschale Kiddy Evoluna i-Size 2. Diese Babyschale teilt sich den 1. Platz dem Maxi-Cosi Rock und dem Britax Römer Swingfix i-Size.

In der Kategorie “Autositze für Kinder ab einem Jahr” gingen der Joie Traver Shield (Gruppe 1/2/3) und der Joie Traver (Gruppe (2/3) als Testsieger hervor.

Mit einem “GUT” bewerteten Stiftung Warentest und ADAC folgende neue Kindersitze:

Babyschalen und Reboarder ab Geburt

i-Size bis 105 cm Körpergröße NOTE
Britax Römer Swingfix i-Size 1,7
Kiddy Evoluna i-Size 2 1,7
Maxi-Cosi Rock 1,7
Britax Römer Baby-Safe2 i-Size 1,8
Maxi-Cosi Pearl One + FamilyFix One Base 2,0
Britax Römer Dualfix i-Size 2,1
Britax Römer Trifix2 i-Size 2,1
Maxi-Cosi Axissfix Air 2,2
Cybex Sirona S i-Size 2,3
Graco Snugride i-Size + i-Size Base 2,3

Testsieger mit Note 1,7: Die neue Babyschale “Evoluna i-Size 2” von KiddyMit der Testnote “1,7” eine der besten neuen Babyschalen: “Rock” von Maxi-Cosi

Babyschalen, die nicht der neuen i-Size Norm entsprechen, wurden im Kindersitztest 2018 nicht untersucht. Eltern, die sich keinen teuren i-Size Sitz leisten können oder wollen, empfehlen die Test-Experten die vergleichsweise günstige Babyschale Cybex Aton 5, die im Vorjahr mit einem GUT (1,6) bewertet wurde.

Vorwärtsgerichtete Kindersitze für Kinder ab ca. einem Jahr

9-36 kg Körpergewicht NOTE
Joie Traver Shield 1,9
15-36 kg Körpergewicht NOTE
Joie Traver 1,8
Nuna Aace 1,9
Recaro Monza Nova Evo 2,0
Recaro Monza Nova Evo Seatfix 2,0
i-Size 100-150 cm Körpergröße NOTE
BeSafe iZi Flex Fix 1,9

Testsieger der Kategorie 9-36 kg: Der “Traver Shield” von Joie

Hier zeigt sich: Mit den beiden getesteten Modellen von Joie bekommen Eltern auch im niedrigeren Preissegment einen guten Kindersitz. So gibt es den Joie Traver Shield bereits für rund 160 Euro, der Joie Traver kostet nur um die 110 Euro.

Kindersitz Test 2018: Die wahren Testsieger sind ältere Modelle

Weil einige ältere Kindersitze und Babyschalen aus früheren Kindersitztests teilweise besser abschnitten als neue Modelle, wurden auch diese von Stiftung Warentest und ADAC in ihrem Testbericht erwähnt.

So belegt in der Kategorie “i-Size bis maximal 105 cm Körpergröße” die Babyschale Kiddy Evoluna i-Size mit dem Testurteil SEHR GUT (1,5) aus dem Kindersitztest von 2016 noch immer Platz 1 in der Tabelle. Und auch die Babyschale Cybex Aton M i-Size mit M-Base aus dem Kindersitztest 2017 liegt mit der Note GUT (1,6) vor den neu getesteten Sitzen.

Auch bei den vorwärtsgerichteten Kindersitzen belegen Modelle aus früheren Tests die oberen Ränge. Hier führt Kiddy mit dem Phoenixfix 3 (Note: GUT (1,7)) die Tabelle an.

Kindersitz Test 2018 (Mai): Die Verlierer

Drei Kindersitze bewerteten die Experten von Stiftung Warentest und ADAC mit dem Testurteil “Mangelhaft”: Der Concord Ultimax i-Size fiel aufgrund von Sicherheitsmängeln durch, da sich beim Crashtest die Gurte aus der Verankerung lösten und die Sitzschale auseinanderbrach. Der Hersteller reagierte prompt und kündigte einen Produktionsstop an. Im Jané Gravity und im (ansonsten als sicher bewerteten) Avionaut Ultralite wurden Schadstoffe nachgewiesen, die möglicherweise krebserregend sind.

Die detaillierten Testberichte sind in den Juni- und November-Ausgaben der Zeitschrift “Test” erschienen. Du kannst die Testberichte auf der Website der Stiftung Warentest (kostenpflichtig) herunterladen. Auch die Test-Tabelle des ADAC wurde mit den neuen Kindersitzen aktualisiert.

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  • Kindersitz Test

Kindersitz-Test 05/2016 von ADAC und Stiftung Warentest: „Batman hat versagt“

Der erste Kindersitz-Test im Jahr 2016 wurde wieder sehnlichst erwartet. Dieses Mal mussten sich 26 Kindersitze aus allen Gewichtsklassen den prüfenden Blicken des ADAC unterziehen. Sind die Ergebnisse gut oder schlecht? Bei uns gibt es die Antworten.

Was wurde getestet?

Unfallsicherheit, Handhabung, Ergonomie und Schadstoffe sind die Teilbereiche, die in diesem Kindersitz-Test bewertet wurden. 17 der 26 getesteten Kindersitze wurden mit „gut“ oder sogar „sehr gut“ getestet. Erschreckend, dass zwei Kindersitze im Bereich Unfallsicherheit die Note „mangelhaft“ erhielten und somit eine Gefahr für Dein Kind darstellen.

Reboarder sind in aller Munde und haben in den vergangenen Tests nicht immer überzeugen können. Dieses Mal ist es anders und wir freuen uns, dass alle getesteten Reboarder nach der neuen i-Size Verordnung zugelassen wurden und mit „sehr gut“ oder „gut“ im Bereich Unfallsicherheit abgeschnitten haben.

Welcher Kindersitz ist Testsieger, welcher Verlierer?

Testsieger des gesamten Tests wurde die Babyschale Kiddy Evo-Luna i-Size mit der Bestnote „sehr gut (1,5)“, die Dein Kind bei einer Körpergröße von 45 bis 83 cm herausragend schützt.

Bei den Kindersitzen für die Größten kannst Du nicht viel falsch machen. Fast alle Kindersitze in der Gewichtsklasse 2/3 (15–36 kg) überzeugen mit guten Ergebnissen im Bereich Unfallsicherheit. Testsieger in dieser Klasse ist der Britax Römer Kidfix II XP SICT mit der Endnote „gut (1,8)“.

Im der Gewichtsklasse 1/2/3 der mitwachsenden Kindersitze von 9 bis 36 kg spielen Gewinner und Verlierer des Tests in einer Liga. Zu den besten des Kindersitz-Tests zählt der Joie Transcend mit der Endnote „gut (2,1)“. Er konnte in den Bereichen Unfallsicherheit, Handhabung und Ergonomie mit guten Ergebnissen punkten.
Verlierer und damit durchgefallen ist der Kindersitz KidsEmbrace Batman. Ab einer bestimmten Größe ist bei diesem Sitz vorgeschrieben, dass die Rückenlehne entfernt werden muss. Damit steigt die Gefahr lebensgefährlicher Verletzungen bei einem Seitenaufprall und der Kindersitz konnte keine bessere Note als „mangelhaft (5,5)“ erhalten.

Zweiter Verlierer ist der Kiwy SF01 Q-Fix, der ebenfalls wegen schlechter Ergebnisse beim Seitenaufprall nur die Note „mangelhaft (4,9)“ erzielen konnte. Zudem enthält er noch Schadstoffe im Bezug, die die Grenzwerte bei Weitem übersteigen.

Welche Kindersitze sind empfehlenswert?

Für einen Kindersitz ist die Unfallsicherheit das wichtigste Kriterium für ein Testurteil. Schau Dir daher die Teilergebnisse genau an und entscheide, welche Punkte für Dich und Dein Kind besonders wichtig erscheinen. Die vergangenen Tests haben gezeigt, dass Du Dich auf namhafte Hersteller wie Britax Römer, Maxi-Cosi, Cybex oder Kiddy immer verlassen kannst, aber auch Joie und Concord sind verlässliche Marken.

Zu der hier „sehr gut“ getesteten Babyschale Kiddy Evo-Luna i-Size ist der ebenfalls nach i-Size zugelassene Maxi-Cosi Pebble Plus (Test 11/2015:“gut (1,6)“) eine ebenso empfehlenswerte Alternative. Im Anschluss an die Babyschale empfehlen wir Dir einen Reboarder. Besafe ist ein Hersteller mit sehr guten Reboardern in vielen Varianten, sodass für jeden etwas dabei ist. Wie wäre es mit dem Besafe iZi Kid X3 Isofix?

Finde den richtigen Autositz für Dich und Dein Baby mit unserem Kindersitzfinder – hier tippen. Dort findest Du die Testsieger und zahlreiche weitere Autositze.

Ob Du ab Geburt besser zur Babyschale oder direkt zum Reboarder greifen solltest, verraten wir Dir in unserem Ratgeber, wenn Du hier tippst.

Alle Ergebnisse zum Nachlesen bei Stiftung Warentest: 26 neue Kindersitze im Test

Sicherheit an erster Stelle – worauf muss geachtet werden?

Besonders wichtig sind Größe und Gewicht des Kindes. Beides muss mit dem Kindersitz übereinstimmen. Wer einen Kindersitz für 9 bis 36 kg kaufen möchte, sollte sein Kind vorher gut vermessen. Dann kann die optimale Größe und Passform ausgewählt werden. Von gebrauchten Kindersitzen kann in der Regel nur abgeraten werden. Sie neigen zu Materialermüdungen und das beeinträchtigt die Sicherheit beträchtlich. Allerdings muss der Sitz auch zum Auto passen und natürlich die aktuellen Prüfstandards erfüllen, zu erkennen am braunen Prüfsiegel. Die aktuelle Prüfnorm ist die ECE R44/04.

Welche Größen von Kindersitzen gibt es?

Der richtige Kindersitz wird nicht ausschließlich nach dem Alter des Kindes ausgesucht, denn für Kindersitze sind Größe und Gewicht des Kindes die entscheidenden Kriterien. Die einzelnen Gruppen decken fast jeden Kindersitz für 9 bis 36 kg ab. Nur die Gruppe 0 umfasst Babyschalen und Kindersitze für Babys von der Geburt bis 9 Kilogramm. Dann folgen: Gruppe I – von 9 bis 18 kg. Gruppe II – von 15 bis 36 kg

Die Kindersitze von 9 bis 36 kg sind für Kinder konzipiert worden, deren Körpergewicht nicht über diese Vorgaben hinausgeht. So wird ein höchstmöglicher Verletzungsschutz gewährleistet. Neben der typischen Klassifizierung in die angegebene Gewichtssparte 9 bis 36 kg gibt es bei Kindersitzen ebenfalls eine Unterteilung in die Gruppe 0/0+, die Gruppe I und die Gruppe II/III. In der letztgenannten Rubrik finden Eltern solche Sitze, die in der Regel für Kleinkind- und Vorschulkinder geeignet sind. Die Zuordnung, welcher Kindersitz zu welchem Kind passt, basiert auf dem individuellen Körpergewicht.

Kindersitz einbauen

Generell gibt es zwei Möglichkeiten einen Kindersitz für 9 bis 36 Kilogramm im Auto zu installieren, in Fahrtrichtung und gegen die Fahrtrichtung. Rückwärts gerichtete Kindersitze können sowohl auf der Rückbank als auch auf dem Beifahrersitz befestigt werden. Beachte dabei, dass der Airbag auf der Beifahrerseite ausgeschalten ist. Besser ist in jedem Fall, den Kindersitz auf die Rückbank zu stellen, dann wird der Fahrer weniger abgelenkt und eine zweite mitfahrende Person kann sich während der Fahrt so besser um das Kind kümmern.

Kindersitz im täglichen Einsatz

Ein guter Kindersitz ist wichtig und befördert die Kleinen sehr sicher. Deshalb sollte auch bei der Handhabung darauf geachtet werden, dass dein Kind optimal sitzt und gut angeschnallt ist. Immer darauf achten dass der Hosenträgergurt straff sitzt. Das gleiche gilt für den Sicherheitsgurt des Autos. Sonst könnte das Kind durch den Gurt, der eigentlich schützen soll, verletzt werden oder bei einem Unfall oder starken Bremsmanöver unten raus rutschen. Bei der exakten Justierung musst du zwischen Sommer und Winter unterscheiden und die Gurte dementsprechend einstellen.

Kindersitze mit dem ISOFIX-System

Hinter dem Begriff „ISOFIX“-Kindersitz verbirgt sich eine durch ihre besonders innovative Konstruktionsweise bekannt gewordene Kategorie der Kindersitze von 9 bis 36 kg. ISOFIX bedeutet, dass eine sichere Fixierung der Kinder im Sitz erfolgt, ohne dass dafür die unter Umständen riskanten Gurte weggelassen wurden. Die ISOFIX-Kindersitze basieren auf einem Metallzangen-Prinzip, welches genau auf die Bedingungen der Rückbänke des Fahrzeuges abgestimmt wurde. Die berühmten Hosenträgergurte bewähren sich in differenzierenden Systemen ebenfalls in Kindersitzen von 9 bis 36 kg schon seit geraumer Zeit.

Die Hosenträgergurte sind eng mit den Ausführungen als Fünf- oder Dreipunktgurte verwandt. Markante Kennzeichen bei den Fünfpunktgurten sind die Einsteckschlösser, die sich an den Schultern, im Schritt und um das Becken befinden. Mittels einer festen Verankerung durch den Fünfpunktgurt im Schritt wird einem beim Unfall oft auftretenden Durchrutschen des Kindes vorgebeugt. Der Fünfpunktgurt als Hosenträgergurt stellt eine sinnvolle Weiterentwicklung des Dreipunktgurtes dar. Der Dreipunkt-Gurt bei einem Kindersitz mit minimalem Gewicht des Kindes von 9 kg und einem maximalen Körpergewicht von 36 kg ist standardmäßig in den Fahrzeugen enthalten.

Bei einem Dreipunktgurt wurde ein solides System umgesetzt, welches auf einem unteren Gurtband im Schritt und einem diagonalen Gurt quer über den Körper bis hin zur Schulter basiert. Der Dreipunktgurt kann fast mit einer normalen Gurtvorrichtung der Erwachsenen verglichen werden.

Ausgewählte Produkte im Bereich Kindersitze 9-36 kg von babymarkt.de:

Aufbauend auf unserem Sortiment und in Verbindung mit unseren Kundenbewertungen können wir dir folgende Produkte aus der Kategorie Kindersitze 9-36 kg besonders empfehlen:

cybex SILVER Kindersitz Pallas-fix Gray Rabbit

Bei dem cybex Silver Kindersitz Pallas-fix handelt es sich um einen besonders stabilen und hochwertigen Kindersitz, der sich für Kinder im Alter von 9 Monaten bis zum ca. 11. Lebensjahr eignet. Durch sein innovatives und modernes Design sorgt er für ausgezeichneten Schutz und höchste Sicherheit. Für die Gruppe 1 der Kindersitze besitz der cybex Kindersitz ein tiefenverstellbares Sicherheits-Kissen, das die Belastungen im Falle eines Unfalls im Nacken- und Halsbereich um ein Vielfaches minimiert und die Kräfte gleichmäßig über die gesamte Fläche verteilt werden. Ab einem Körpergewicht von ca. 15 kg wird der cybex Silver Kindersitz Pallas-fix im Handumdrehen in einen Sitz der Gruppe 2/3 aus der Solution Reihe verwandelt. Das revolutionäre L.S.P. System absorbiert die Energie bei einem Seitenaufprall und das Isofix Connect System unterstützt die Stabilität und Sicherheit, in dem es die Verletzungsgefahr dauerhaft reduziert und die bei einem Unfall auftretende kinetische Energie frühzeitig abfängt.

MAXI COSI Kindersitz AxissFix

Der MAXI COSI Kindersitz AxissFix überzeugt durch seine neuen Sicherheitsstandards nach i-Size mit einem einzigartigen, 360° drehbaren Sitz für höchsten Bedienkomfort. Durch die schnelle Drehbarkeit des Maxi Cosi Reboarder Kindersitzes ist dein Kind in Windeseile in dem Komfortsitz mit extra weicher Polsterung angeschnallt. Der Maxi Cosi bietet sich für eine Größe von 61 cm bis 105 cm (ca. 4 Monate bis ca. 4 Jahre) an und dir und deinem Kind ein komfortables verstellbares Gurtsystem samt Kopfstütze. Sein kopmaktes Design macht ihn zu einem Raumwunder für kleine Wagen. .

Kindersitze

Bei Knirpsenland finden Sie eine vielfältige Auswahl der Auto-Kindersitze von Knirpsenland und BabyGo im neuen Zustand. Außerordentlich verlässlich ist die Verankerung per Isofix. Die meisten heutigen Autos verfügen über diese Einbaufunktion. Dies gilt ebenso für die meisten angebotenen Auto-Kindersitze.

Auto-Kindersitze – für mehr Sicherheit
Reboarder und Kindersitze gibt es für kleine und große Kinder. Hat Ihr Kind ein Gewicht von maximal 36 Kilogramm, können Sie den BabyGo Isofix auswählen. Da Ihr Kind schnell wächst bieten wir Ihnen Kindersitze an welche gleich mehrere Sitzgruppen abdecken und Sie somit lange freude an dem Autositz haben und um Ihr Budget zu schonen. Kaufen Sie nicht nur den klassischen Kindersitz, sondern auch eine Sitzerhöhung oder eine Babyschale. Genießen Sie die große Auswahl und finden Sie einen Sitz für Ihr Kind, um die Autofahrt noch sicherer zu gestalten. Wählen Sie auch Auto-Kindersitz-Zubehör und und Sitzschutzmatten für Ihr Auto aus, um Ihre Reise mit dem Kind noch angenehmer zu machen. Zubehöhr für Kindersitze finden Sie in der Kategorie Kindersitz – Zubehör.

Was ist Isofix?
Unter Isofix wird ein Befestigungssystem für Kindersitze verstanden, welches genormt worden ist. Durch das spezielle Gurtsystem ist es möglich, den Sitz Ihres Kindes fest mit dem Fahrzeug zu verbinden. Dadurch wird Ihr Kind bei einem Autounfall oder bei einem starken Bremsen sicher im Sitz gehalten. Die Basis von Isofix kann übrigens individuell verstellt werden. Das bedeutet, dass es für jedes Kind die Option gibt, noch sicherer im Auto mitzufahren.

Was ist beim Kauf eines Kindersitzes wichtig?
Achten Sie beim Kauf von Kindersitzen darauf, dass der Sitz in Ihr Fahrzeug passt. Nicht immer ist es möglich, jeden Kindersitz im eigenen Auto anzubringen. Kaufen Sie nur einen Kindersitz, der das ECE-Prüfzeichen besitzt. Das Sicherheitszeichen zeigt Ihnen, dass Sie einen Sitz erworben haben, der Ihr Kind zu 100 Prozent schützt.
Hier finden Sie ein paar beispiele für sichere und preislich attraktive Kindersitze.
BabyGo Kindersitz Iso 360: Der sichere Autositz BabyGO ISO360 ist zugelassen für Gruppe 0/I (bis 18 kg) und verfügt über Features, die für eine angenehme Autofahrt sowohl für Fahrer als auch Kind sorgen: So lässt sich der Isofix gesicherte Kindersitz um 360° drehen und ist dadurch vorwärts- (9–18 kg) und rückwärts-gerichtet (0–13 kg) bestens nutzbar. Für sicheren Halt sorgt bei einer Rückwärtsausrichtung ein Standfuß mit Indikator. Höchste Sicherheitsstandards werden durch den optimalen Seitenaufprallschutz sowie dem rutschfesten 5-Punkt-Sicherheitsgurt, ausgestattet mit weichen Gurtpolstern für behaglichen Komfort, erfüllt. Neben diesem höhenverstellbaren Sicherheitsgurt ist auch die gepolsterte Kopflehne justierbar, damit der Sitz immer perfekt an die Größe Ihres Kindes angepasst werden kann. Seine 4-fache Sitzneigung sowie der hoch atmungsaktive, waschbare Pongee-Bezug sorgen zudem für eine jederzeit bequeme Position – egal, ob Ihr Kind wach ist oder schläft. Nicht zuletzt weiß der nach ECE-Prüfnorm R44/04 zugelassene BabyGO ISO360 durch den Sitzverkleinerer zu überzeugen.

Isofix Sitzerhöhung Bursa von BabyGo: Die vorwärts gerichtete babyGO Sitzerhöhung Bursa ist für Kinder von 15 – 36 kg (Gruppe II und III) geeignet und sorgt für optimale Sicherheit unterwegs. Das ISOFIX System ermöglicht eine stabile, sichere und schnelle Installation der Sitzerhöhung im Auto. Dank das geringen Eigengewichts der Sitzerhöhung kann diese überall mit hingenommen werden, zum Beispiel auf Reisen. Der hochdichte aeronautische Schaumstoff sowie die Rundum-Memory Foam-Funktion sorgen für besonderen Komfort bei längeren Autofahrten. Das atmungs-aktive Material garantiert auch bei wärmeren Temperaturen ein optimales Körperklima. Der Bezug kann einfach abgenommen und gewaschen werden. Die babyGO Sitzerhöhung Bursa ist Zugelassen nach dem höchsten internationalen Sicherheitsstandard ECE R44/04.
Isofix kindersitz Iso von BabyGo: Der sichere und optisch Moderne BabyGO Autokindersitz ISO ist für alle Kinder mit einem Gewicht von 9-36 kg geeignet und deckt somit das Alter von ca. 8 Monaten bis 12 Jahren ab (Gruppe I, II und III). Dieser Kinder Autositz bietet einen optimalen Seitenaufprallschutz. Auch die Energie-absorbierende Polsterung im Kopfbereich sorgt für mehr Sicherheit und zusätzlichen Komfort bei längeren Autofahrten. Dank des sicheren Isofix-Systems ist der Einbau des Autokindersitzes ISO besonders einfach, schnell und sicher. Der 5 Punkt-Sicherheitsgurt mit sicherer Gurtführung sorgt für optimale Sicherheit. Die besonders dicke Sitzpolsterung sowie die gepolsterten Armlehnen bieten höchsten Sitzkomfort auch bei längeren Fahrten. Für die Kleinsten ist besonderer Schutz dank der weich wattierten Kopf- und Hüftpolsterung geboten. Der BabyGO Autokindersitz ISO ist in einem sportlichen Look gehalten. Die individuellen Einstellungen erfolgen je nach Größe des Kindes durch die höhenverstellbare Kopflehne und den in drei Höhenpositionen verstellbaren Sicherheitsgurt. Die Bezüge sind abnehmbar und können problemlos gewaschen werden. Die Kunststoffschale kann mit einem herkömmlichen Neutralreiniger gereinigt werden. Der BabyGO Autokindersitz ISO ist Zugelassen nach dem höchsten internationalen Sicherheitsstandard ECE R44/04.

Sira Kindersitz aus dem Hause BabyGo:Der vorwärtsgerichtete, sichere und optisch Moderne Kindersitz Sira von BabyGo ist zugelassen für die Gruppe I/II/III (9 – 36 kg oder ca. 8 Monate – 12 Jahre) und ist mit einem ISO-Fix System ausgestattet. Durch die Memory Foam Fütterung sorgt dieses Modell für bequemes Wohlgefühl und optimalen Schutz zugleich. Die Side Impact Protection und das double protect systems bieten höchsten Sicherheitsstandard und dank der angenehm weichen Zusammensetzung des Materials sind auch längere Fahrten in den atmungsaktiven Bezügen des Kindersitz kein Problem. Durch das Ein-Zug Gurtsystem ist eine perfekte Anpassung an die Größe und den Umfang Ihres Kindes möglich und ein hoher Sitzkomfort gewährleistet. Dieser Autokindersitz sticht durch seine vielseitigen Einstellmöglichkeiten hervor, denn er lässt sich in 3 verschiedene Liegepositionen einstellen, so dass Ihr Kind je nach Wunsch immer in einer angenehmen Position sitzt. Der babyGO Autokindersitz Sira ist nach ECE R44/04.
Kindersitzerhöhung mit Lizenz Design: Die Sitzerhöhung bietet einen optimalen Gurtverlauf und lässt sich einfach mit dem 3-Punkt-Gurt montieren. Für zusätzlichen Komfort sorgen die bequemen, gepolsterten Armlehnen und die anatomisch geformte Sitzfläche, die besonders bei langen Fahrten für ermüdungsfreies Sitzen sorgt. Durch den leichten Einbau der Kindersitzerhöhung ist ein Wechseln in andere Autos in Sekundenschnelle erledigt. Nicht nur auf die Sicherheit haben wir bei diesen Boostern geachtet, sondern auch auf den fahrspass des Kindes, so ist der Lieblingsheld Frozen, Peppa Pig, SpiderMan, Cars, Paw Patrol oder Minnie Mouse immer bei der Reise dabei.
Auto Kindersitz Reboarder: Der für Gruppe 0-1 und damit für Kinder mit einem Gewicht von 0-18 kg zugelassene Autokindersitz bietet sicheres Fahren in Fahrtrichtung und als Reboarder. Die verstärkte T-Säule ermöglicht eine bequeme Neigung des Sitzes und auch bei längeren Fahrten kann das Kind in einer angenehmen Schlafposition verweilen. Hierfür sorgen die extra weichen Polsterungen im Sitz- und Kopfbereich Die verstärkten EPS Seiten garantieren einen sicheren Seitenaufprallschutz. Einbau und Befestigung erfolgen durch sichere Befestigung des Sitzes mit dem 5 Punkt Gurt- System. Auch der integrierte und abnehmbare Sitzverkleinerer sorgt für höchsten Sitzkomfort. Die Bezüge des Autokindersitzes sind aus hochwertigem Polyester Canvas Bezug, der besonders atmungsaktiv und komplett abnehmbar und waschbar ist. Hierdurch sind auch längere Fahrten kein Problem. Die Kunststoffschale ist mit einem herkömmlichen Neutralreiniger schnell und einfach abwischbar. Darüber hinaus sind die Gurte zusätzlich gepolstert, die in Kombination mit dem integrierten und abnehmbaren Sitzverkleinerer, den hohen Armlehnen und der mehrfach verstellbaren Rückenlehne jede Reise zu einem angenehmen Vergnügen machen. Der integrierte Tragegriff am oberen Ende des Autokindersitzes erleichtert das Heben und den Transport des Sitzes. Der Autositz ist nach der neuesten ECE R44/04 geprüft und zugelassen.
Reboarder: Der für Gruppe 0-1 und damit für Kinder mit einem Gewicht von 0-18 kg zugelassene Autokindersitz Tojo bietet sicheres Fahren in Fahrtrichtung und als Reboarder. Die verstärkte T-Säule ermöglicht eine bequeme Neigung des Sitzes und auch bei längeren Fahrten kann das Kind in einer angenehmen Schlafposition verweilen. Hierfür sorgen die extra weichen Polsterungen im Sitz- und Kopfbereich Die verstärkten EPS Seiten garantieren einen sicheren Seitenaufprallschutz. Einbau und Befestigung erfolgen durch sichere Befestigung des Sitzes mit dem 5 Punkt Gurt- System. Auch der integrierte und abnehmbare Sitzverkleinerer sorgt für höchsten Sitzkomfort. Die Bezüge des Autokindersitzes Tojo sind aus hochwertigem Polyester Canvas Bezug, der besonders atmungsaktiv und komplett abnehmbar und waschbar ist. Hierdurch sind auch längere Fahrten im Tojo kein Problem. Die Kunststoffschale ist mit einem herkömmlichen Neutralreiniger schnell und einfach abwischbar. Darüber hinaus sind die Gurte zusätzlich gepolstert, die in Kombination mit dem integrierten und abnehmbaren Sitzverkleinerer, den hohen Armlehnen und der mehrfach verstellbaren Rückenlehne jede Reise zu einem angenehmen Vergnügen machen. Der integrierte Tragegriff am oberen Ende des Autokindersitzes erleichtert das Heben und den Transport des Sitzes. Der Tojo ist nach der neuesten ECE R44/04 geprüft und zugelassen.
Auto-Kindersitz-Sitzschutz – zum Schutz vor Verschmutzungen und Beschädigungen
Um Ihr Kind im Auto mitnehmen zu dürfen, sind Sie für mehrere Jahre auf einen Kindersitz angewiesen. Der Auto-Kindersitz ist auf die Größe des Kindes abgestimmt und bietet Sicherheit während der Fahrt. Ohne ihn wären Kinder im Fall eines Unfalls unnötig gefährdet, da sie bis zu einer bestimmten Körpergröße nicht von den Sicherheitsgurten des Fahrzeugs gehalten werden. Dies gleicht der Auto-Kindersitz aus. Ein neuer Auto-Kindersitz-Sitzschutz aus dem Sortiment von Knirpsenland.com gewährleistet, dass der Kindersitz die eigentlichen Fahrzeugsitze nicht beschädigt. Man legt ihn unter dem Kindersitz direkt auf den Autositz.
Praktisches Auto-Kindersitz-Zubehör: Sitzschoner für den Kindersitz
Sicherheit und Komfort sind die wichtigsten Eigenschaften, die ein Kindersitz erfüllen muss. Moderne Kindersitze überzeugen in der Regel mit sehr guten Ergebnissen bei der Sicherheit und sind mit hochwertigen Sitzbezügen ausgestattet, die sich zum Waschen abnehmen lassen. Wer jedoch ein kleines Spuck-Baby durch die Gegend kutschiert oder das Auto auch zum Essen freigibt, kennt das Problem nur zu gut: Nach kurzer Zeit sehen die Sitze völlig verdreckt aus. Die Sitzbezüge ständig zu waschen ist umständlich und tut ihnen auch nicht gut. Mit einem Sitzschoner als Auto-Kindersitz-Zubehör können Sie dieses Problem ganz einfach lösen und zahlreiche weitere Vorteile nutzen.
Warum ist ein Auto-Kindersitz-Sitzschutz empfehlenswert?
Er übernimmt zwei wichtige Funktionen. Seine Hauptaufgabe besteht darin, die Sitze vor Beschädigungen durch den Kindersitz zu schützen. Ohne ihn trägt die Reibung das Obermaterial der Sitze unter Umständen ab oder raut es auf. Zusätzlich verhindern diese Auflagen Verschmutzungen, die beispielsweise schnell beim Essen entstehen. Passt der Kindersitz nicht richtig auf den Fahrzeugsitz, empfiehlt sich der Einsatz eines Auto-Kindersitz-Sitzverkleinerers. Dieser dient zur Überbrückung der eventuellen Größenunterschiede. Durch seine Funktion sorgt dieser praktische Helfer jederzeit für die optimale Standsicherheit des Kindersitzes.
Welche Materialien verwendet man für den Auto-Kindersitz-Sitzschutz?
Der Auto-Kindersitz-Sitzschutz ist in verschiedenen Varianten erhältlich. Überwiegend handelt es sich um textile Ausführungen, die sich bei Bedarf mühelos reinigen lassen. An der Unterseite ist der Sitzschutz zusätzlich mit einer Antirutschbeschichtung versehen, die verhindert, dass der Kindersitz mit der Unterlage hin und her rutscht. Wie die Auto-Kindersitz-Ersatzbezüge besteht der Auto-Kindersitz-Sitzschutz aus stabilen und belastbaren Materialien. In der Regel sind diese Unterlagen universell einsetzbar. Das heißt, dass sie sich in Verbindung mit Kindersitzen in den Fahrzeugen sämtlicher Hersteller verwenden lassen. Sinnvolle Details, wie beispielsweise Spielzeugtaschen an der Vorderseite, sorgen für noch mehr Komfort. Hier lassen sich die Spielzeuge in der unmittelbaren Nähe Ihres Kindes in einer kleinen Netztasche verstauen.
Sonnenschutz gehört zur Grundausstattung im Auto
Mit Kindern im Auto ist der Sonnenschutz ein großes Thema. Neben Auto-Kindersitz-Sitzverkleinerern und Auto-Kindersitz-Fußsäcken, gehört der Sonnenschutz im Auto zur Grundausstattung. In der Regel werden mit Hilfsmitteln die Fenster an der Rückbank und das Rückfenster mit Sonnenschutz versehen. Je nach Produkt ist die Anbringung kinderleicht möglich. Einige Produkte können Sie im Lizenz Lieblingshelden wie Frozen, Cars, Paw Patrol oder Pj Masks bei knirpsenland.com kaufen.
Welche Produktarten gibt es von Auto-Sonnenschutz?
Im Grunde werden drei Arten von Auto-Sonnenschutz unterschieden – den Sonnenschutz mit Saugnäpfen, das Sonnenschutzrollo und die Sonnenschutzfolie. Jede Produktart hat ihre Vor- und Nachteile. Bei dem Sonnenschutz mit Saugnäpfen wird der eigentliche Sonnenschutz mithilfe von bis zu vier Saugnäpfen am Fenster des Fahrzeugs befestigt. Dazu werden die Saugnäpfe über Haken mit dem Sonnenschutz verbunden und dann einfach ans Fenster gedrückt. Der Nachteil liegt in der Haltbarkeit. Es kann bei extremer Hitze oder Kälte dazu kommen, dass die Saugnäpfe sich vom Fenster lösen. Das Sonnenschutzrollo ist eine gute Alternative. Dabei wird auch mit Saugnäpfen gearbeitet. Hier werden aber nur zwei Saugnäpfe am oberen Rand des Fensters festgedrückt. Am unteren Rand wird nur ein Haken zur Befestigung angebracht. Bei Bedarf kann das Sonnenschutzrollo einfach nach unten gezogen und mit dem Haken befestigt werden. Die Sonnenschutzfolie deckt das gesamte Fenster ab. Allerdings ist es schwierig, sie anzubringen. Viele Werkstätten bieten hierbei allerdings Hilfe an.
Warum ist der Sonnenschutz im Auto wichtig?
Bei Sonnenschein prallt die Sonne ungehindert auf das Fenster des Fahrzeugs. Durch die Glasscheibe werden die Sonnenstrahlen verstärkt und der Innenraum wird erwärmt. Mit dem richtigen Sonnenschutz werden die Strahlen gefiltert und der Innenraum heizt sich nicht so stark auf. Außerdem scheint die Sonne den Kindern nicht direkt in Gesicht, wenn ein Sonnenschutz im Auto vorhanden ist.
Welches ist der beste Sonnenschutz fürs Auto?

Der beste Sonnenschutz fürs Auto ist das Sonnenschutz mit Saugnäpfen. Es wurde bei vielen Tests als einfachste und kostengünstigste Variante ausgewählt. Der Sonnenschutz mit Saugnäpfenkönnen ist in vielen unterschiedlichen Jungen und Mädchen Motiven erhältlich.
Auto-Kindersitz-Rückenlehnenschutz
Wenn Kinder im Auto mitfahren, herrscht oftmals schnell Chaos und schmutzige Schuhe verunreinigen die Rückenlehnen der Vordersitze. Das muß nicht sein, schützen Sie Ihre Auto Rückenlehne mit einem Passenden Kindersitz – Rückenlehnenschutz.
Was ist ein Auto-Kindersitz-Rückenlehnenschutz?
Einen Rückenlehnenschutz hängt man an die Rückseite der Vordersitze. Er erfüllt die Funktion die Rückenlehne vor den Tritten schmutziger Kinderschuhe schützt. In der Regel lässt sich der Auto-Kindersitz-Rückenlehnenschutz mit einer Schlaufe mühelos über die Kopfstütze ziehen, sodass er im Handumdrehen angebracht ist. Bei knirpsenland.com finden Sie Rücklehnenschutz-Varianten mit und ohne Taschen im neuen Zustand.
Was sind Schutzmatten für Autositze?
Schutzmatten sind ein Rückenlehnenschutz ohne Taschen. Sie dienen ausschließlich dem Schutz vor Schmutz. Die Kinder sitzen im Kindersitz exakt auf der Höhe der Rückenlehne der Vordersitze und berühren diese automatisch mit ihren Füßen, ohne es zu beabsichtigen. Gerade im Herbst und im Winter sind die Schuhe und Stiefel aber schmutzig und hinterlassen Flecken auf den Rückenlehnen. Mit Schmutzmatten lassen sich solche Verschmutzungen leicht verhindern. Die meisten Schutzmatten lassen sich mühelos reinigen und sind außerordentlich widerstandsfähig.

Die Ergebnisse vom Kindersitz-Test im Mai 2015 ADAC & Stiftung Warentest

Im Crashtest: 22 neue Babyschalen und Kindersitze haben Stiftung Warentest und ADAC im Herbst 2015 gemeinsam getestet. Das Ergebnis des neuen Kindersitz-Tests 2015: Sechs der auf Sicherheit, Handhabung, Ergonomie und Schadstoffgehalt geprüften Modelle fielen gnadenlos durch. Wer die Verlierer sind und welche die Testsieger, verraten wir Euch hier.

Zuerst die erfreulichste Nachricht zum Kindersitz-Test 2015: “Gute” Sitze gibt es für alle Alters- und Gewichtsklassen. Allerdings schnitt – wie schon beim Test im Mai 2015 – keiner der Kindersitze oder Babyschalen mit dem Gesamturteil “sehr gut” ab. 13 mal vergaben die Tester die Note “gut”, dreimal die Note “befriedigend”. Sechs Babyschalen wurden mit “mangelhaft” bewertet. Zu diesem Ergebnis kam es jedoch nicht wegen mangelnder Sicherheit, sondern aufgrund erhöhter Schadstoffbelastung in den Bezügen.

Inhalt

Testsieger im Kindersitz-Test 2015

Die beste Babyschale im Test in der Gr. 0+ (bis 13 Kilogramm) ist der Graco SnugFix + Snug Fix Isofix-Base mit der Note 2,0.

Zu den besten Kindersitzen für ältere Kinder zählen u.a.

  • der Britax Römer King II LS, geeignet von 9-18 kg Körpergewicht, mit der Note 2,3
  • der Joie Trillo Shield, geeignet von 9-36 kg Körpergewicht, mit der Note 2,1
  • der Kiddy Smartfix, geeignet von 15-36 kg Körpergewicht, mit dem ADAC Urteil 1,8

Bei den getesteten i-Size-Modellen, die sich statt Gewicht nach der Körpergröße des Kindes richten, teilen sich der Maxi-Cosi Pebble Plus und der Maxi-Cosi Pebble Plus + 2wayFix (beide Gruppe i-Size 45-75 cm) den ersten Platz. Beide erreichen die Gesamtnote 1,6. Knapp dahinter: der Concord Reverso (Gruppe i-Size 40-105 cm) mit der Bewertung 1,7.

Die Verlierer im Kindersitz-Test 2015

Obwohl die Babyschalen Cybex Aton 4 und Cosatto Hold in puncto Sicherheit, Bedienung und Ergonomie teils sehr gute Ergebnisse erzielten, vergaben die Tester das Gesamturteil “mangelhaft”. Grund dafür: In den Bezügen der beiden Babyschalen, die jeweils in 3 Varianten getestet wurden, fanden sie Schadstoffe – darunter PAK (Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe), die in Verdacht stehen Krebs zu erregen.

Zum Testverfahren von ADAC und Stiftung Warentest

Für den Test wurden 22 neue Kindersitze und Babyschalen ausgewählt und auf die Kriterien Sicherheit (Frontal- und Seitenaufprall, Sitzkonstruktion), Handhabung (Sitzeinbau, Anschnallen des Kindes, Größenanpassung, Bedienungsanleitung, Fehlbedienungsgefahr, Reinigung & Verarbeitung), Ergonomie (Platzangebot und Komfort fürs Kind, Platzbedarf im Fahrzeug, Sitzposition) sowie Schadstoffgehalt überprüft. Die jeweiligen Ergebnisse flossen zu unterschiedlichen Teilen in das Gesamturteil ein, wobei der Sicherheit mit 50 Prozent die größte Gewichtung zukommt.

Bei der Sicherheitsprüfung mussten alle Sitze verschiedene Crashtests überstehen. Der Frontalaufprall erfolgte mit 64 km/h, der Seitenaufprall mit 50 km/h. Der Automobilclub ADAC weist ausdrücklich darauf hin, dass die Anforderungen des Tests höher sind als die gesetzlichen Vorschriften. Die 16 Kindersitze, die mit “gut” oder “befriedigend” bewertet wurden, übertreffen demnach diese Vorgaben.

Die detaillierten Ergebnisse des Kindersitz-Tests 2015 von ADAC und Stiftung Warentest erscheinen in der November-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 30.11.2015 am Kiosk) und sind bereits unter www.test.de/kindersitze (kostenpflichtig) abrufbar.

Der neue Kindersitz-Test von Stiftung Warentest und dem ADAC ist da: 23 Kindersitze aus allen Gewichtsklassen wurden auf Unfallsicherheit, Handhabung, Ergonomie und Schadstoffe getestet. Keiner davon schnitt mit “sehr gut” ab.

Beim gemeinsamen Test von Stiftung Warentest und ADAC nahmen die Prüfer 23 Kindersitze genau unter die Lupe. Dabei gab es 14-mal die Note “gut”, 5-mal wurde das Testurteil “befriedigend” vergeben, vier Sitze wurden sogar mit “mangelhaft” bewertet und fielen somit durch. Drei davon wegen erhöhter Schad­stoff­werte im Bezug und einer aufgrund schlechter Sicherheit. Kein einziger Autositz konnte mit “sehr gut” ausgezeichnet werden. Dennoch erfreulich: Gute Kindersitze gibt es in allen Gewichtsklassen.

So haben ADAC und Stiftung Warentest getestet:

Bei der Sicherheitsprüfung wurden die Kindersitze in einem Fünftürer befestigt und mussten verschiedene Crashtests unter verschärften Bedingungen überstehen: Der Frontalaufprall erfolgte mit 64 km/h, der Seitenaufprall mit 50 km/h. Neben der Unfallsicherheit, die zu 50% in das Testergebnis einfließt, bewerten die Stiftung Warentest und der ADAC zudem Handhabung (40%) und Ergonomie (10%). Das heißt: Lässt sich der Sitz gut einbauen und an die Größe des Kindes anpassen? Und: Hat das Kind eine gesunde und bequeme Sitzhaltung? Schadstoffwerte flossen nicht direkt ins Testergebnis ein: Nur wenn die Prüfer größere Mengen fanden, wurde das Qualitäts­urteil abgewertet.

Die besten und schlechtesten Kindersitze im Test

Unter den besten drei Modellen im Test befinden sich zwei Sitze von Cybex: der Cybex Solution M und der Solution M-fix sowie der Britax Römer Kidfix SL SICT (alle drei in der Normgruppe II/III (15-36 kg). Mehr zu den Testsiegern im Kindersitztest 2015.

Komplett durchgefallen ist dagegen der Hauck Varioguard (Kindersitze Gr. 0+/I 0-18 Kilogramm). Er versagte beim Crashtest und erhielt von Stiftung Warentest die Note “mangelhaft”.

Testergebnisse nach Gewichtsklassen

Babyschalen Gr. 0 (0-13 kg)
In der Gruppe der Babyschalen schnitten der Cybex Cloud Q und der Cloud Q mit Isofix-Basis Base Q-fix mit dem Testurteil “gut” am besten ab. Die drei anderen getesteten Babyschalen (Casualplay Sono Fix mit Isofix-Basis, Simple Parenting Doona und der Simple Parenting Doona mit Isofix-Basis) erhielten wegen ihrer hohen Schadstoffbelastung ein “mangelhaft”.

Kindersitze Gr. 0+/I (0-18 kg)
„Mangelhaft“ ist auch der Hauck Varioguard. Beim Frontalcrash löste sich die Sitzschale von der, mit dem Dreipunktgurt befestigten Basis und der Sitz klappte nach vorne. Im Ernstfall wäre das Kind gegen den Vordersitz geprallt. In der gleichen Gewichtsklasse schnitt der Cam Gara 0.1 mit „ausreichend“ ab. Auch er wies Mängel in puncto Sicherheit auf.

Kindersitze Gr. I/II/III (9-18 kg/25 kg/36 kg)
Das Testurteil “gut” in der Gruppe I/II/III gab es für den Cybex Pallas M-fix, den Casualplay Multiprotector Fix II, den Inglesina Amerigo I-Fix, den Britax Römer King II ATS und den Cybex Pallas M. Mit „befriedigend“ – und damit auch über den gesetzlichen Mindestanforderungen – schnitten u.a. der Chicco Oasys 1 Isofix und der Chicco Gro-Up 123 ab.

Kindersitze Gr. II/III (15-36kg)
In dieser Gruppe finden sich die drei besten Modelle im Kindersitz-Test: Der Britax Römer Kidfix SL Sict, der Cybex Solution M und der Cybex Solution M-fix erhielten jeweils die Note 1,8. Alle drei erzielten bei den Prüfkriterien Unfallsicherheit, Handhabung, Ergonomie und Schadstoffe gute Ergebnisse. Ebenfalls mit „gut“ ausgezeichnet in dieser Gewichtklasse: der Joie Trillo LX und der Heyner Maxi­protect Aero.

Kindersitze i-Size (67-105 cm)
Der Maxi Cosi 2wayPearl mit Isofix-Basis 2wayFix und der Maxi Cosi Axissfix erhielten in der Gruppe i-Size (Gr. I (9-18 kg) das Testurteil “gut”.

Mehr zum Kindersitz-Test von Stiftung Warentest und ADAC im Mai 2015:

Der komplette Testbericht ist am Freitag, den 29.5.2015 in der Stiftung Warentest, Ausgabe 6/2015 erschienen und kann online unter test.de abgerufen werden.

Im neuen Kindersitz Test 2016 von Stiftung Warentest und dem ADAC wurden 26 Kindersitze auf Sicherheit, Handhabung, Ergonomie und Schadstoffe hin überprüft und bewertet. Welche Modelle die Testsieger sind und welche richtig gefährlich sein können für Dein Kind, das erfährst Du hier.

Kinder sind im Auto besonders gefährdet. Was bei einem Unfall alles passieren kann, möchte man sich nicht mal ansatzweise vorstellen. Fest steht aber: Im Ernstfall kann der richtige Kindersitz Leben retten. Um Eltern bei der Auswahl eine Hilfestellung zu geben, testen ADAC und Stiftung Warentest zweimal jährlich Kindersitze. Im Mai 2016 war es endlich wieder so weit.

Inhalt

Der neue Kindersitz Test 2016

Zunächst die positive Nachricht: Von den 26 überprüften Modellen hat die Hälfte den Crashtest mit erfreulichen Ergebnissen bestritten. Einmal vergaben die Tester sogar die Bestnote, 17 Kindersitze wurden mit “gut” bewertet und fünf mit “befriedigend”. Laut ADAC stellt der Kindersitz Test wesentlich höhere Anforderungen als vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Daher übertreffen selbst die guten und befriedigenden Sitze die gesetzlichen Vorschriften deutlich.

Zwei Kindersitze im Test fallen durch

Zu den negativen Ergebnissen: Zwei Kindersitze fielen aufgrund von Sicherheitsmängeln gnadenlos durch: der Batman-Sitz von KidsEmbrace (9-36 kg) und der Kiwy Sf01 Q-Fix (Geburt bis 18 kg) bieten dem Kind im Falle eines Seitenaufpralls nicht genügend Schutz. Der Bezug des Kiwy Kindersitzes wies darüber hinaus erhöhte Schadstoffwerte auf. Die Tester war das Urteil klar: “mangelhaft”.

Lediglich “ausreichend” hagelte es für den Chicco Seat Up 012 (Geburt bis 25 kg). Unnötig kompliziert sei die Bedienung, urteilten die Tester von ADAC und Stiftung Warentest.

Das sind die Testsieger

Die Babyschale Evo-Luna i-Size von Kiddy erhielt als einziges Modell im Kindersitz Test 2016 die Note “sehr gut”. Der Testsieger schützt Neugeborene (45 bis 83 cm) bis zu einem Alter von etwa 18 Monaten. Gut abgeschnitten in der Kategorie Kindersitze ab Geburt bis ca. 1,5 Jahre haben außerdem u.a. der Joie i-Gemm (40-85 cm) mit und ohne Basis, der Kiddy Evo-Lunafix (Geburt bis 13 kg) sowie der Maxi Cosi Citi (Geburt bis 13 kg).

Zu den besten Kindersitzen für ältere Kinder zählen u.a.

  • der Joie Transcend, geeignet von 9-36 kg Körpergewicht, mit der Note 2,1
  • der Recaro Optiafix, geeignet von 9-18 kg Körpergewicht, mit der Note 2,1
  • der Britax Römer Kidfix II XP Sict, geeignet von 15-36 kg, mit der Note 1,8

© ADAC

So haben ADAC und Stiftung Warentest getestet

© ADAC/Ralph Wagner

Insgesamt 26 Kindersitze kauften die Tester zwischen Dezember 2015 und Januar 2016 anonym ein. In einem Crashtest wurden alle Modelle auf Sicherheit hin geprüft. Dafür montierten die Tester sie in einer fünftürigen VW Golf VI Karosserie und simulierten jeweils einen Frontalaufprall mit 64 km/h und einen Seitenaufprall mit 50 km/h. Im internationalen Gemeinschaftstest unter Federführung der Stiftung Warentest gemeinsam mit dem ADAC bewerteten Eltern und Experten zudem die Handhabung. Wie einfach lässt sich der Kindersitz ins Auto einbauen? Wie gut lässt er sich anpassen? Auch die Ergonomie spielt eine große Rolle: Sitzt das Kind bequem? Hat es genügend Platz für die Beine? Zu guter Letzt folgte die Schadstoffprüfung, in der die Stiftung Warentest seit 2011 Gurte, Polster und Sitzbezüge untersucht und immer wieder fündig wird: so wie aktuell beim Kiwy SF01 Q-Fix. Die jeweiligen Ergebnisse der einzelnen Tests flossen zu unterschiedlichen Teilen in das Gesamturteil ein, wobei der Sicherheit mit 50 Prozent die größte Gewichtung zukommt.

Untersucht wurden in diesem Jahr Sitze für Kinder ab Geburt bis 36 Kilo sowie i-Size-Sitze für Kinder von 40 bis 105 cm Körpergröße. Die neue i-Size Norm gewinnt bei den Herstellern immer mehr an Bedeutung.

Was ist überhaupt i-Size?

Insgesamt acht der getesteten Kindersitze entsprechen der i-Size-Norm. Diese seit 2013 geltende EU-Norm orientiert sich an der Größe des Kindes – nicht an dessen Gewicht. Dabei kann jeder Hersteller selbst festlegen, für welchen Größenbereich sein Sitz geeignet ist. In i-Size Kindersitzen müssen Kinder bis zu einem Alter von 15 Monaten entgegen der Fahrrichtung sitzen. Für Kindersitze nach der älteren, aber weiterhin gültigen ECE-R-44-Norm gilt diese Vorschrift nicht. Übrigens mussten i-Size-Sitze bislang immer mit Isofix befestigt werden. Das hat sich nun geändert. Die i-Size Babyschalen dürfen von nun an auch mit Gurt befestigt werden. Somit ist auch ein Transport in älteren Autos, die kein Isofix haben, möglich.

Mehr zum Kindersitz Test von Stiftung Warentest und ADAC im Mai 2016:

Die detaillierten Ergebnisse zum Kindersitz Test 2016 von ADAC und Stiftung Warentest erscheinen in der Juni Ausgabe der Zeitschrift test (ab 27.06.2016 am Kiosk) und sind online unter www.test.de/kindersitze (kostenpflichtig) abrufbar.

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Ein aktueller Kindersitz-Test (2016) des ADAC zeigt, dass auch günstige Kindersitze im Test mit guten Ergebnissen bestehen können. Es stimmt also nicht zwangsläufig, dass Sicherheit immer auch teuer sein muss. Alle Ergebnisse und Preise!

Unser Neuster Artikel – Kindersitze Test 2018

Gute und vor allem sichere Kindersitze müssen nicht immer teuer sein. Das beweist der aktuelle Kindersitz-Test 2016 des ADAC, der 16 Kindersitze auf die Kriterien Sicherheit, Bedienung, Ergonomie und Schadstoffe hin untersucht hat. Im Gegenteil, auch ein sehr teurer Sitz kann im Test völlig versagen, wie es beim Recaro Optia der Fall war. Dort löste sich die Sitzschale von der Isofix-Basis. Der Hersteller hat bereits eine Umtauschaktion für das entsprechende Produkt gestartet. Zwei weitere Kindersitze sind mit 5,5 („mangelhaft“) bewertet worden: der Diono Radian 5 sowie der Nuna Rebl. Bei letzterem brach im Frontaufprall-Test der Metallrahmen unter der Sitzschale. Der Diono Radian 5 weist erhebliche Schwächen in der Bedienung auf. Zusätzlich kann der Hosenträgergurt bei diesem Modell nicht gespannt werden. Preislich bewegen sich diese Modelle zwischen 370 und 550 Euro. Am besten schnitten mit der Note 1,7 („sehr gut“) der Cybex Aton Q i-Size für Neugeborene bis ca. einem Jahr jeweils mit und ohne Isofix-Basis und der Kiddy Phoenixfix 3 für Kinder von ca. einem bis vier Jahre ab. Preislich liegen diese zwischen 200 und 350 Euro. Am günstigsten ist das Modell Nania Befix SP, das 49 Euro kostet. Zu unterscheiden sind bei den Preisspannen jedoch immer die Modelle mit und ohne Isofix-Basis, welche in Kombination natürlich teurer sind. Um das Verletzungsrisiko für Kinder zu minimieren, wird empfohlen, die Kindersitze so lange wie möglich, mindestens aber bis das Kind laufen kann, rückwärts zur Fahrtrichtung zu installieren. Für Sitze in der i-Size-Norm (ECE R 129), die sich an der Größe des Kindes orientiert, ist das sogar vorgeschrieben. Sitze nach der Norm ECE R 44, die sich am Gewicht orientiert, unterliegen dieser Vorschrift nicht, jedoch wäre dies bei allen getesteten Kindersitzen rein technisch möglich. Die Bildergalerie zeigt alle Sitze, die in den beiden 2016 durchgeführten Tests des ADAC geprüft wurden. Die Reihenfolge hängt vom Testergebnis ab. Die besten Kindersitze beginnen den Überblick.

Kindersitz-Test Kindersitz-Test: 53 Sitze Jahrgang 2017 Insgesamt 53 Kindersitze im großen Test

Kindersitz-Test im Video:

Kindersitz-Test 2016 mit gute Ergebnissen

Darüber hinaus sollten Kindersitztests immer differenziert betrachtet werden – dazu rät der Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD). Eltern sollten sich nicht ausschließlich auf das Gesamtergebnis verlassen, sondern vor allem auch der Bewertung der Unfallsicherheit viel Gewicht beimessen. Diese fließt teilweise nur zu 50 Prozent in die abschließende Bewertung ein, während ein etwas komplizierterer Einbau zu großem Punktabzug führen kann. Unwichtig ist der Einbau deswegen natürlich nicht. Eltern sollten sich die Befestigung besonders gut vom Händler zeigen lassen, da falsch justierte Kindersitze ein großes Sicherheitsrisiko darstellen. Zu bedenken sei weiterhin, in welche verschiedenen Autos der Sitz eingebaut werden soll. Oftmals werden Kinder auch von den Großeltern oder in Fahrgemeinschaften zur Schule gefahren. Für welche Modelle ein Sitz geeignet ist, findet sich zumeist in der Anleitung oder auf den Internetseiten der Hersteller.

i-Size: Neue ECE-R-129-Norm bei Kindersitzen

Bereits im Frühjahr wurden 26 Modelle getestet, davon hatten acht Kindersitze die neue „i-Size“-Zulassung nach ECE-R 129. Also die neue Kindersitznorm, nach der ein bestimmter Körpergrößen-Bereich (z.B. 100 – 120 cm) auf dem Kindersitz angegeben ist und nicht mehr, wie in der Vergangenheit, das Gewicht des Kindes. Getestet und bewertet wurden die Punkte Sicherheit, Bedienung, Ergonomie und Schadstoffgehalt. 2015 wurde die Testdurchführung und -auswertung überarbeitet und dem Stand der Technik angepasst. Dadurch haben sich die Anforderungen erhöht und die Testergebnisse können nicht mehr mit vorherigen Jahren verglichen werden. Der ADAC-Kindersitz-Test aus dem Frühjahr 2016 ergab insgesamt 17 Mal die Gesamtnote „gut“, ein Kindersitz bekam sogar die Note „sehr gut“. Gewonnen haben Kindersitze, die die gesetzlichen Vorschriften deutlich übertreffen und bei denen nachweislich die Anforderungen von Verbraucherschutztests bei ihrer Entwicklung berücksichtigt wurden. Fünf Kindersitze wurden mit „befriedigend“ beurteilt, auch diese Sitze können trotz leichter Abstriche bedenkenlos verwendet werden, da auch sie die gesetzlichen Anforderungen klar erfüllen. Auch der mit „ausreichend“ bewertete Sitz bietet grundsätzlich einen guten Schutz, jedoch offenbart er Schwächen bei der Bedienung. Zwei der 26 Sitze können nicht empfohlen werden, da sie die Sicherheit des Kindes nicht ausreichend gewährleisten können.

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Kindersitze: Testergebnisse differenziert betrachten

Beim Modell „KidsEmbrace Friendship“ muss ab einer gewissen Größe des Kindes die Rückenstütze abgenommen werden. Dadurch bietet dieser Kindersitz dann keinen Schutz mehr bei einem seitlichen Aufprall. Ebenfalls nicht empfehlenswert und beim gemeinsamen Kindersitz-Test vom ADAC und Stiftung Warentest durchgefallen ist das Modell „Kiwy SF01 Q-Fix“, welches auch Schwächen beim Seitenaufprallschutz aufwies und zudem noch durch eine hohe Schadstoffbelastung des Bezugsstoffs negativ auffiel. Der ADAC-Kindersitz-Test 2016 bringt es an den Tag. Die schlechten Sitze sind benannt, aber welche sind wirklich empfehlenswert? In der Bildergalerie werden die jeweils drei besten Kindersitze aus jeder Altersklasse vorgestellt. Da sowohl Auto und Kindersitz zusammen passen müssen und auch die Eltern und Kinder natürlich individuelle Ansprüche haben, sollten Eltern grundsätzlich nicht blind zu einem Kindersitzmodell greifen, sondern mehrere in ihr Auto zur Probe einbauen und das Kind jeweils probesitzen lassen. Mehr zum Thema: Kindersitzt-Test 2014

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ADAC-Kindersitz-Test 2016 –
Diese Kindersitze empfiehlt der ADAC

München – „Sehr gute“ Kindersitze sind Mangelware – sagt der ADAC. Im vergangenen Jahr konnte in zwei Tests keiner der vom Automobilclub geprüften Sitze diese Wertung erreichen. 2014 war es ein einziger. Umso erfreulicher, dass es dieses Jahr wieder ein Sitz geschafft hat.

Testsieger mit der Bestnote von 1,5 wurde die Babyschale Kiddy Evo-Luna i-Size für Kinder im Alter von bis zu zirka 18 Monaten.

Der Kiddy Evo-Luna i-Size ist der ADAC-Testsieger bei den Kindersitzen bis zum Alter von ca. eineinhalb Jahren Quelle: ADAC

Beim gemeinsam mit der Stiftung Warentest durchgeführten Test wurden die Kriterien Sicherheit (Frontal- und Seitenaufprall, Sitzkonstruktion), Bedienung (Sitzeinbau, Anschnallen des Kindes, Größenanpassung, Bedienungsanleitung, Fehlbedienungsgefahr, Reinigung und Verarbeitung), Ergonomie (Platzangebot und Komfort fürs Kind, Platzbedarf im Fahrzeug, Sitzposition) sowie Schadstoffgehalt berücksichtigt. Vergleichbar sind die Ergebnisse aufgrund neuer Testverfahren- und Dummys streng genommen nur mit den 2015er-Tests.

17 Modelle sind „gut“

17 von 26 Modellen schnitten im Test mit der Note „gut“ ab. Nur zwei Sitze fielen durch. Beim Kids Embrace Friendship kritisieren der ADAC, dass die Rückenlehne bei größeren Kindern abgenommen werden muss, was den Schutz beim Seitenaufprall einschränkt. Insgesamt reichte es so nur zu einem „mangelhaft“. Gleiches gilt für den Kiwy SF01 Q-Fix, der ebenfalls Schwächen beim Seitenaufprall aufweist und zudem noch mit Schadstoffen belastet ist. Beide Modelle stammen aus dem unteren Preissegment.

Der KidsEmbrace Friendship bietet ohne Rückenstütze keinen Schutz beim Seitenaufprall Quelle: ADAC Eines der teuersten Modelle im Test war die 450-Euro-Baybschale von Kiddy – der Testsieger. Kaum schlechter schnitten in diesem Bereich die Babyschalen Besafe iZi Go, Joie i-Gemm, Kiddy Evo-Lunafix und Maxi Cosi Citi ab. Letztgenanntes Modell ist mit 99 Euro das günstigste Angebot. In der Kindersitz-Klasse für Kinder bis vier Jahre überzeugten fünf Sitze. Die Preisspanne reicht dort von 200 bis mehr als 600 Euro.

Auch die flexiblen Sitze für größere Kinder konnten überzeugen. Der Joie Transcend eignet sich für Kinder zwischen 1 und 12 Jahren und bekam die Note „gut“. Bei den Modellen für 4- bis 12-Jährige erhielten fünf Sitze diese Note. Die mitwachsenden Modelle sind trotz ihrer langen Nutzbarkeit nicht übermäßig teuer. Die Preise reichen von rund 100 bis 300 Euro. Alle getesteten Sitze kommen aus den Modelljahren 2015 und 2016.

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