Kinder spielen draußen

Spiele mit Wasser

Eine Menge Ideen für schöne Spiele mit Wasser.

Wasser ist ein tolles Element, das viele Spielmöglichkeiten bietet.
Probiert doch mal zusammen mit euren Freunden die lustigen Spielideen für Spiele rund ums Wasser aus.
Sie sind auch eine tolle Abwechslung auf einer Geburtstagsfeier oder Gartenparty im Frühling oder Sommer.

Dinge ertasten

Legt unterschiedliche Dinge wie z.B. einen Stein, ein Spielzeugauto, einen Teelöffel, einen Schlüssel oder einen Unterteller in eine mit Wasser gefüllte Wanne, ins Planschbecken oder ähnliches. Ihr solltet mindestens zehn Dinge für dieses Tastspiel verwenden.
Nun ist der erste Spieler an der Reihe.
Ihm werden die Augen verbunden oder er macht sie zu und hält sie geschlossen.
Er hat die Aufgabe die Dinge im Wasser durch Ertasten zu erkennen, zu benennen und aus dem Wasser zu holen.
Danach werden sie wieder zurück ins Wasser geworfen und der nächte Spieler ist an der Reihe.
Ihr könnt das Spiel auch auf Zeit spielen.
Wer hat am schnellsten alle Dinge erkannt und benannt.

Angeln mit dem Fuß

Wie beim Spiel Dinge ertasten werden wieder Dinge im Wasser versenkt.
Der beginnende Spieler muss jetzt mit dem Fuß die Gegenstände herausfischen.
Das ist gar nicht so einfach. Wer hat den besten Greifreflex in den Füßen?
Auch dieses Spiel könnt ihr wieder auf Zeit spielen. Wer angelt am schnellsten?

Schwimmen und sinken

Ihr braucht dazu ein größeres Wassergefäß am besten eine Wäschwanne oder ähnliches.
Füllt sie zu ca. zwei Dritteln mit Wasser.
Bereitet zudem eine Kiste mit unterschiedlichen Dingen vor wie z.B.
ein Stück Holz, ein Stein, eine Büroklammer, ein Stück Draht, ein Legostein, eine Stecknadel, ein Teelöffel,
ein nasser Schwamm, ein Stückchen Papier, ein Blatt, ein Stück Styropor.

Die Mitspieler stellen oder setzen sich um die Wanne.
Es wird ein Gegenstand aus der Kiste genommen.
Die Kinder raten nun ob der Gegenstand schwimmt oder sinkt.
Jetzt wird er vorsichtig auf die Wasseroberfläche gesetzt.
Was passiert? Schwimmt er oder geht er unter?
Wer lag mit seiner Vermutung richtig?
Ihr könnt die richtigen Vermutungen mittels einer Strichiste, die jeder Mitspieler für sich oder ein Spielleiter für alle separat führt, schriftlich festhalten.
Wer lag mit seinen Vermutungen am häufigsten richtig?

Schwammwerfen

Dieses Spiel läuft so ähnlich ab wie Dosenwerfen.
Ihr benötig ca. 3 Wurfziele z.B. leere Plastikflaschen, die ihr z.B. auf einem Tisch oder ähnlichem aufstellt.
Aus bestimmter Entfernung hat nun jeder Spieler ca. 3 Würfe mit einem nassen Schwamm.
Wer kann alle Flaschen umwerfen?
Ihr könnt natürlich die Menge der Flaschen und die Anzahl der Würfe variieren.

Statt der Schwämme kann auch Wasserspritzpistolen gespielt werden.

Schiffe-Wettpusten

Schiffchen falten

Jeder Mitspieler faltet sein eigenes Papierschiff oder erhält ein vorbereitetes Schiffchen.
Zudem benötigt ihr ein mit Wasser gefülltes Gefäß z.B. eine Wäschewanne.
Zwei Spieler treten nun im Schiffe-Wettpusten gegeneinander an.
Sie setzen dazu ihre Papierschiffchen am Rand des Wassergefäßes ins Wasser ein.
Auf das Startkommando müssen sie ihr Papierschiff durch kräfiges Pusten blitzschnell zur gegenüberliegenden Seite der Wasserwanne hinübersegeln.
Wer wird der Sieger dieser Segelregatta?
Danach treten zwei weitere Segler im stürmischen Zweikampf gegeneinander an.
Die Sieger können im Finale gegeneinander wettpusten und den König der Segler ermitteln.

Feuerwehr

Ein rasantes Spiel bei dem ihr als Feuerwehr agiert.
Die ausführliche Spielanleitung gibts hier: Feuerwehr

Wassertragen

Ein Mannschaftsspiel bei dem Schnelligkeit gefragt ist.
Die ausführliche Spielanleitung gibts hier: Wassertragen

Schiffe versenken

Alle Mitspieler suchen sich ein größeres Blatt von einem Baum oder einer Pflanze, sowie einige gleichgroße Steine.
Die Laubblätter werden nun auf die Wasseroberfläche eines Baches, Sees, einer sehr großen Wasserwanne oder ähnlichem gelegt.
Auf das Startkommando versuchen die Spieler jetzt aus einem bestimmten Abstand die „Schiffe“ (Blätter) der Gegner mit Hilfe ihres geworfenen Steines zu versenken.
Welches „Schiff“ schwimmt am längsten?

Wir wünschen euch viel Vergnügen mit dem Wasserspielen!!!

7 Kinderspiele mit Wasser

Diese Spiele eignen sich, um mit Kindern das Element Wasser zu erkunden und jede Menge Spaß zu haben. Viel Freude beim freudig-spritzigen Wasserspaß!

Spritz-Staffel

Bei diesem Spiel werden die Mitspieler in Kleingruppen eingeteilt. Für jede Kleingruppe stehen auf einem Tisch verschiedene leere Wasserflaschen bereit. Von einer Markierung auf dem Boden aus müssen die Mitspieler jeder Kleingruppe nacheinander mit einer Spritze Wasser in die Wasserflaschen spritzen. Damit dies einfacher gelingt, stecken in den Flaschenhälsen Trichter.

Die Flaschen stehen unterschiedlich weit entfernt. Je weiter weg, umso mehr Punkte gibt es beim Auswerten. Da die Kleingruppen gegeneinander spielen werden jeweils die in der gleichen Entfernung stehenden Wasserflaschen jeder Kleingruppe miteinander verglichen. Je weiter weg, umso mehr Punkte gibt es. Welche Gruppe hat am besten gespritzt und die taktisch klügsten Flaschen gefüllt?

Eiswürfel schmelzen

Die Mitspieler werden in Kleingruppen aufgeteilt. Jede Kleingruppe erhält die gleiche Anzahl an Eiswürfeln. Die Aufgabe besteht darin, möglich viele der Eiswürfel nur mit Hilfe der Körperwärme zu schmelzen und das Wasser aufzufangen. Welche Gruppe hat nach zwei Minuten das meiste Wasser gesammelt? Je nach Gruppengröße und Alter kann das Spiel auch länger gespielt werden.

Nichts verschütten!

Die Mitspieler bilden Paare. Jeweils ein Mitspieler sitzt in einer Schubkarre und hält einen Becher, der bis oben mit Wasser gefüllt ist, fest. Der andere Mitspieler schiebt die Schubkarre. Gemessen wird die Zeit, die das Paar braucht, um einen vorbereiteten Parcours zu überwinden. Dabei darf möglichst wenig Wasser verschüttet werden. Daher sollte der Becher eine Markierung enthalten, unter die der Wasserspiegel nicht sinken darf (etwa 2/3 des Bechers). Sollte die Markierung unterschritten werden, muss eine Extrarunde gedreht werden.

Welches Team absolviert am schnellsten den Parcours?

Flussüberquerung

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Spieleranzahl: mindestens 6 Mitspieler
Schwierigkeitsgrad: mittel
Alter: ab 12 Jahren
Material: kein Material notwendig

Für dieses Spiel muss die Spielleitung einen kleinen Bach finden, der breit genug ist, dass er nicht einfach übersprungen werden kann, aber auch nicht tief und schnell ist, so dass die Gruppe auch nicht in Gefahr gelangt, sollte ein Mitspieler hineinfallen. Am besten weiß die Gruppe, dass es nass werden kann und bringt entsprechend Wechselkleidung mit.

Die Aufgabe klingt recht einfach: Gemeinsam soll die Gruppe über den Bach eine Brücke bauen, so dass alle Mitspieler trockenen Fußes den Bach überqueren können. Als Material steht lediglich das zur Verfügung, was in der Umgebung gefunden wird. Dabei darf nichts in der Natur beschäftigt werden, also zum Beispiel keine Äste abgetrennt werden. Gelingt es der Gruppe, in einer Stunde eine kleine Brücke zu bauen und sicher über den Fluss zu gelangen?

Die Spielleitung muss hier stets auf die Sicherheit der Mitspieler achten und sollte ggf. auch im Wasser stehen, um Teilnehmer abzusichern.

Schwamm-Staffel

Die Mitspieler werden in zwei Kleingruppen eingeteilt. Jede Gruppe bekommt die Aufgabe, den eigenen Eimer möglichst schnell mit Wasser zu füllen. Dabei darf das Wasser nur vom Startpunkt mittels eines Schwammes zum Eimer transportiert werden. Der Startpunkt kann dabei eine große Wanne, ein flaches Seeufer oder ein Fluss sein.

Welche Gruppe kann am schnellsten den Eimer füllen?

Wasser schöpfen

Vor jedem Mitspieler steht eine mit Wasser gefüllte Schüssel. Auf dem Wasser schwimmen drei Schwimmkerzen. Die Aufgabe der Mitspieler ist es, mit einem kleinen Becher das Wasser so schnell wie möglich aus der Schüssel schöpfen, so dass die Schwimmkerzen auf Grund laufen. Dabei dürfen diese natürlich nicht erlöschen. Sollte dies passieren, muss der Spieler 30 Sekunden Pause machen. Wem gelingt dies zu erst?

Das Spiel kann auch in Kleingruppen gespielt werden. Dann aber mit größeren Schüsseln und mehr Kerzen.

Wie dicht ist das Dach?

Die Mitspieler liegen Kopf an Kopf nebeneinander und bilden so eine Reihe. Über ihre Köpfe müssen sie nun vom ersten bis zum letzten Spieler eine Schüssel transportieren, die randvoll mit Wasser gefüllt ist. Kommt mehr als die Hälfte des Wassers am Ende an?

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Inhaltsverzeichnis

Lausch- Runde

Die Kindergartenkinder sitzen auf dem Waldboden im Kreis. Für kurze Zeit sind alle ganz leise, schließen die Augen und lauschen. Anschließend wird zusammengetragen aus welcher Richtung welche Geräusche zu hören waren. Im Anschluss kann eine weitere Lausch- Runde gestartet werden.

Mandala aus Naturmaterialien

Die Kinder suchen im Wald verschiedene Materialien wie zum Beispiel Stöcke, Steine, Moos, Blätter usw. Im Anschluss legen alle Kinder zusammen auf einer freien Fläche ein großes Mandala. Hierbei sind die Kindergartenkinder leise. Wer fertig ist setzt sich um das Mandala herum. Anschließend kann eine kurze Ruhephase folgen, wie zum Beispiel eine Fantasiereise, Entspannungsübung usw.

Spaziergang durch die Baumkronen

Die Kindergartenkinder stehen auf einer großen Fläche mit hohen Bäumen und bilden Paare. Das eine Kind hält einen Spiegel (ohne Rahmen) vor dem Oberkörper mit beiden Händen fest und schaut nur auf den Spiegel. Das zweite Kind hat die Aufgabe den Partner langsam durch die Bäume hindurch zu führen. Nach einiger Zeit wechseln die Kinder. Wer nur auf den Spiegel schaut hat das Gefühl durch die Äste zu gehen.

Anschließend wird eine Gesprächsrunde geführt in der die Kinder über ihre Gefühle während des Spaziergangs berichten können.

Waldschlange

Die Kinder bilden eine lange Schlange und halten sich mit beiden Händen am Vordermann fest. Der „Kopf“ der Schlange bestimmt den Weg. Es geht zum Beispiel über Wurzeln, durch Büsche, kleine Hügel, bergab und bergauf usw. Nach einiger Zeit wird der „Kopf“ getauscht. Die Schlange sollte zusammen bleiben.

Tiergeschichte der Waldbewohner

Die Kindergartenkinder sitzen auf dem Waldboden und überlegen welche Tiere im Wald wohnen und ahmen die Bewegungen dieser nach. Nach dem Zusammentragen entscheiden die Kinder welche Tiere in der Geschichte vorkommen sollen. Anschließend suchen sich die Kinder in einer vorher begrenzten Fläche ein „Zuhause“. Die Spielleitung beginnt eine Geschichte zu erzählen, zu der die Kinder die Tiere darstellen die darin vorkommen. In der Geschichte können zum Beispiel Schmetterlinge, Hasen, Ameisen, Tausendfüßler, Igel, Regenwürmer usw. vorkommen.

Schnitzeljagd

Die Kindergartenkinder werden in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe geht zusammen mit einer Erzieherin einen verschlungenen Weg durch den Wald um sich dann zu verstecken. Dabei legen die Kindergartenkinder auf dem entlanggegangenen Weg mit Hilfe von Stöcken oder Sägespäne Hinweise für die nachfolgende Gruppe. Es ist auch erlaubt, die Sucher etwas in die Irre zu führen.
Die zweite Gruppe, ebenfalls mit einer Erzieherin beginnt mit ihrer Suche ca. 5 bis 8 Minuten später.
Gelingt es der zweiten Gruppe die Erste in der vorgegebenen Zeit zu finden, haben die Sucher gewonnen. Gelingt es ihnen nicht hat die erste Gruppe gewonnen.

Sinnes- Spaziergang

Die Kindergartenkinder bilden Paare, einer von beiden schließt die Augen. Nun führt das sehende Kind seinen Partner zu einem Baum, den er möglichst genau ertastet. Anschließend wird er wieder weggeführt und einige Male herumgedreht. Seine Aufgabe ist es jetzt mit geöffneten Augen seinen Baum wieder zu finden. Im Anschluss tauschen die Partner ihre Rollen.

Fanggenspiel

Fangen spielen im Wald ist eine ganz besondere Herausforderung gerade wenn die ausgewählte Fläche Unebenheiten bereithält. Vor dem Spiel ist es ratsam das Gelände von den Kindern auskundschaften zu lassen. So beugt ihr Stürzen vor. Ach eine Begrenzung der Fläche ist im Wals sinnvoll.

Blätterschlacht

Im Herbst wenn die Blätter von den Bäumen fallen bieten sie ein tolles Spielmaterial welches nur wenige Wochen im Jahr in so einem Überfluss zur Verfügung steht. Nichts wie raus in den Wald und die Blätter zu großen Blätterhaufen zusammen sieben. Dann braucht es kaum noch Anleitung die Kinder werden von ganz alleine beginnen sich mit dem Laub zu bewerfen.

Fangspiele im Kindertraining – was und wie wird gefördert?

Der Grundbegriff
Fangspiele fallen in den Bereich der sportlichen Aktivität von Kindern, hier die Bewegungserziehung bzw. Bewegung und Gesundheit. Durch Bewegung wird die körperliche Wahrnehmung der Kinder gefördert und das Grunderleben zum Lernen geschaffen. Kinder erhalten außerdem durch die Bewegung einen Ausgleich zu ihrem inneren Leben wie auch Verarbeiten des Alltags und können hierdurch Spannungen abbauen. Nur durch Bewegung können sich die Organe richtig entwickeln und die Muskeln des Körpers aufbauen. In entsprechender Umgebung können die Kinder sich sicher bewegen und durch Anleitung immer wieder neue Erfahrungen machen. In der Bewegung kann sich auch das Gehirn differenzierter entwickeln, da durch die motorische wie auch kognitive Reizung gleichermaßen mehrere Bereiche angesprochen werden. Unter Bewegung können Kinder sich spontan erleben, die Förderung findet sehr passiv statt. Kinder fühlen sich zudem gesund, sind weniger krankheitsgefährdet und haben oftmals auch weniger Ängste, als Kinder mit wenig körperlichem Bewegungsanreiz oder sogar Defizit.
Voraussetzungen
Kinder haben heute die unterschiedlichsten körperlichen Voraussetzungen und weisen oft Defizite durch mangelnde Erfahrungen und falsche Ernährung auf. Fangspiele dienen der ungezwungenen Bewegung und erfordern grundsätzlich wenig Regeln, die beachtet werden müssen. Kinder mit unterschiedlichen Entwicklungsständen können dieses Spiel gut miteinander spielen, da auch immer ein Wechsel zwischen Fänger und Gefangenem stattfindet bzw. Gefangenen. Variationen der Regeln sind hier möglich und werden oftmals von den Kindern selbst erfunden und umgesetzt.
Raum und Umfang
Die Bewegungsfreude wird durch spontane Freiräume gefördert, in denen Kinder rennen, laufen und ausgelassen toben können. Im Fangspiel sind all diese Aspekte integriert. Fangspiele erfordern zudem keinen fest vorgeschriebenen Raum, man kann sie in einer Turnhalle, im Freien, im Wald, wie auf Wiesen gleichermaßen ausführen, sodass diese auch nicht jahreszeitabhängig sind.
Weitere Förderbereiche
Die körperliche Geschicklichkeit sowie auch die kognitive Beeinflussung werden in Fangspielen vor allem durch das Vorauskalkulieren, wie z.B. ein Ausweichen des Gegenspielers gefördert. Im Fangspiel ist nicht allein die Schnelligkeit erforderlich, sondern ebenso körperliches Bewegungsvermögen und schnelle kognitive Verarbeitung der Geschehnisse und ein darauf angemessenes Reaktionsverhalten. Durch das häufige Ausüben etwaiger Bewegungsspiele und ihrer Variationen werden die Bereiche weiter ausgeprägt und Erlerntes kann gefestigt und wiederholt werden, ohne dass Langeweile entsteht.
Erweiterung des Spiels und der Förderbereiche
Fangspiele lassen sich zudem erweitern, indem man als Trainer musische und kreative Elemente einbaut. Dies kann z.B. durch Regelerweiterung so aussehen, dass nur während ein Musikstück gespielt wird, gefangen werden darf oder nur in einem bestimmten abgesteckten Bereich das Fangen erlaubt ist- dies wäre der Fall, wenn beispielsweise Schutzzonen erreicht werden können, die vorher ausgelegt werden, in Form von Ringen oder als abgesteckte Gebiete. Auch kann das Spiel soweit variiert werden, dass Gefangene zu Fängern werden usw.
Besondere körperliche Herausforderung stellt die Komponente mit der Musik dar, wenn die Kinder in genau der Position verharren müssen, in der sie sich gerade befinden, sobald die Musik abgestellt wird und sich erst wieder in eine andere Position begeben können, sobald die Musik wieder einsetzt. Hier ist vom Trainer auf das jeweilige Alter und den Entwicklungsstand der Kinder insbesondere daraufhin zu achten, dass die Zeitspannen entsprechend angemessen gewählt werden. Die Kinder werden auf besondere Weise in ihrem Reaktionsvermögen und ihrer Kalkulation gefördert. In den Ruhephasen findet eine Beobachtung der anderen statt und ein Abschätzen der eigenen Möglichkeiten wie auch der Handlungsspielräume der Mit- und Gegenspieler.
Ebenso kann ansatzweise die Sprache durch Fangspiele gefördert werden, in dem man diese durch bestimmte Rufe der Kinder etc. im Regelwerk erweitert. Diese einzelnen Sprachreize fördern zudem die Aufmerksamkeit der Kinder im Spiel und gestalten den Spielablauf teilweise übersichtlicher. Schon die Kleinsten unter den Mitspielern verstehen die einfachen Worte und Sätze oder Ankündigungen, wie z.B. :“Gefangen!“, „Du bist dran!“, „Alle Kinder mit blauer/gelber/grüner/roter usw. Kleidung werden gefangen“ etc. und können diese in einem einfachen Regelwerk selbst umsetzen.
Unterschiede bei den Geschlechtern
Oftmals ist es so, dass gerade im Bereich der Bewegungserziehung Mädchen und Jungen unterschiedlich entwickelt und gefördert werden. Hier sollte der jeweilige Trainer darauf achten, dass Jungen differenzierter im Spiel reagieren und so auch die kognitive Fähigkeit insbesondere mit einbezogen wird (beispielsweise durch oben genannte Variationen des Fangspiels) und Mädchen insbesondere dazu ermutigt werden sich freier und ungezwungener zu bewegen und das Spiel einfach fließen zu lassen. Bei Mädchen kann dies vorzugsweise durch große Freiräume im Fangspiel erreicht werden.
Fangspiele als Stressausgleich
Bewegung dient auch dem Ausgleich von Anspannung und Entspannung. Kinder mit vielen Anforderungen durch Schule oder Elternhaus sind häufig angespannter und können sich in der Bewegung „abreagieren“ und infolge entspannen. Das besondere Augenmerk eines Trainers sollte also auch auf die umfassende Situation der einzelnen Kinder gelenkt werden, um jedes Kind bestmöglich zu fördern und anzuleiten. Manchmal bemerken die Kinder nicht von selbst, wie gut die Bewegung als Stressausgleich ist und benötigen spezielle Ermutigung und Anreize. Fangspiele sind hier durch ihr einfaches Regelwerk und die Anpassungsmöglichkeit an die einzelnen Erfordernisse der Kinder in besonderem Maße geeignet.
Angrenzung an den Aspekt Gesundheit
Bewegungsspiele, insbesondere auch Fangspiele, powern die Kinder aus und machen sie durstig wie auch hungrig. Auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist deshalb stets, insbesondere an warmen Tagen, zu achten. Ist ein anschließendes oder zwischenzeitliches Einnehmen von Mahlzeiten oder Getränken vorgesehen, so sollten Trainer ein Augenmerk darauf haben, dass sie nicht dem Ziel der Gesundheitsförderung entgegenwirken, sondern die Ernährungsgewohnheiten der Kinder positiv beeinflusst werden. Bewegung und Gesundheit sind immer in einem gemeinsamen Kontext zu sehen und können miteinander verbunden und aufgebaut werden.
Zusammenfassung
Fangspiele sprechen viele Bereiche der Entwicklung von Kindern an und können weitere Randbereiche anreißen. Im Vordergrund steht als Hauptziel meistens die Bewegungsförderung mit den vorher genannten Unterzielen der kognitiven, ganzheitlichen, gesundheitlichen und ausgleichenden Förderung mit möglichem Eintreten in die Bereiche der Wahrnehmung, musischen Kreativität, Sprachentwicklung und auch mathematische Angebote. Je nach Alter der Kinder kann man diese auch mit einbeziehen, um Abwandlungen des Grundspiels „Fangen“ zu entwickeln und umzusetzen. Das kreative Denken der Kinder wird gefördert und das anschließende Umsetzen der eigenen Regeln und Abläufe stellt die Teilnehmer vor einen besonderen Anreiz, welcher die Kurzweile des Spiels erhält und die Aufmerksamkeit sowie die Lust am Spiel erhöht.

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Wasserspiele im Garten: Sommerliche Erfrischung

Wasserspielzeug, Luftmatratzen, Schnorchel und Schwimmbrillen sind perfekt für Spiele im Schwimmbad. Doch auch wer keinen eigenen Pool im Garten hat, kann sich tolle Wasserspiele für Kinder einfallen lassen. Für die meisten benötigt man nicht mehr als ein Planschbecken, einen Gartenschlauch und ein paar improvisierte Wasserspielzeuge, die sich in jedem Haushalt finden. Unsere Spielideen eignen sich gut für einen Spielnachmittag oder auch für eine Geburtstagsparty für Kinder.

Spieltipp 1: Die Glücksfischer

Alle Kinder sitzen im Kreis um ein Planschbecken herum, in dem einige Korken schwimmen. Jedes Kind erhält ein Sieb. Dann wird eine Glückszahl bestimmt, zum Beispiel die 3. Nun schliessen die Kinder ihre Augen und versuchen, die Korken mit den Sieben aus dem Wasser zu fischen. Wer es schafft, ohne zu schauen genau drei Korken heraus zu angeln, erhält einen Punkt. Nach 10 Runden steht der geschickteste Glücksfischer fest.

Spieltipp 2: Schätze im Eis

Dieses Spiel wird einen Tag vorher vorbereitet. Suchen Sie kleine Wasserspielzeuge, Schmuck aus Plastikperlen, Münzen oder andere unempfindliche „Schätze“ zusammen. Legen Sie sie in eine leere, wasserdichte Schublade Ihres Gefrierschranks und füllen Sie diese anschliessend mit Wasser. Lassen Sie aber zur Oberkante etwas Platz. Alternativ können Sie auch eine wasserdichte Plastikbox ins Eisfach abstellen. Über Nacht gefriert das Wasser und bildet einen Eisblock, in dem die Schätze eingeschlossen sind. Schütteln Sie den Eisblock aus der Schublade. Mit verschiedenen Werkzeugen können sich nun die Kinder daran machen, die Schätze aus dem Eis zu befreien.

Spieltipp 3: Zielübungen

Kinder lieben es, sich beim Herumtollen im Garten mit Wasserpistolen nasszuspritzen. Mit dem beliebten Wasserspielzeug kann man aber auch ein lustiges Geschicklichkeitsspiel spielen. Dazu werden Tischtennisbälle auf die Öffnungen von Flaschenhälsen gelegt. Dann zielen die Kinder aus einiger Entfernung mit ihren Wasserpistolen auf die Bälle und versuchen, sie hinunterzuschiessen.

Spieltipp 4: Fang den Frosch

Es werden zwei Planschbecken in einiger Entfernung voneinander aufgestellt. In eines davon setzen sich alle Kinder bis auf eines. Die Kinder im Planschbecken sind die Frösche, das draussen stehende Kind ist der Storch. Auf ein Signal müssen die Frösche das andere Planschbecken erreichen. Man muss schnell und wendig sein, um das sichere Wasser zu erreichen, denn der Storch liegt auf der Lauer!

Spieltipp 5: Eiskönig und Eiskönigin

Welches Kind würde sich nicht gerne einmal wie ein Eiskönig oder eine Eiskönigin schmücken? Das geht mit einem kleinen Trick ganz einfach: Perlen aus Holz oder Plastik werden zu Ketten und Armbändern aufgefädelt. Der Schmuck wird dann über mit Wasser gefüllte Eiswürfelbehälter gelegt, sodass die Perlen ins Wasser hängen. Nach einigen Stunden im Gefrierschrank haben sich an den Ketten und Armbändern riesige Kristalle gebildet!

Spieltipp 6: Das Wasserlabor

Das Wasserlabor ist ein tolles Spiel zur freien Beschäftigung. Verschiedene Becher, Flaschen und Gläser werden mit Wasser gefüllt und im Garten aufgestellt. Wer möchte, kann das Wasser mit natürlichen Mitteln einfärben. Auch Schläuche, Schwämme, Trichter und andere Hilfsmittel zum Experimentieren gehören in das improvisierte Wasserlabor. Beim Mischen, Umfüllen, Schütteln, Rühren und Giessen sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Spiele im Wasser: egal ob im Freibad, am heimischen Pool oder am Badesee – sie begeistern Kinder immer wieder. Gerade für Nichtschwimmer sind Wasserspiele sehr wichtig, da dadurch Vertrauen zum Wasser aufgebaut werden kann und eine beliebte Abwechslung geschaffen wird.

In diesem Beitrag zeigen wir Dir, was für Schwimmanfänger neben Schwimmhilfen ebenfalls wichtig ist und geben Dir Ideen mit Anleitungen für Spiele im Wasser für Kinder. Alle Wasserspiele eignen sich auch sehr gut für Kindergartengruppen.

Welche Materialien werden für die Spiele im Wasser benötigt?

Es gibt unzählige Spiele für Nichtschwimmer. Manche bereiten mehr auf das Schwimmen vor, manche sorgen einfach nur für Spaß im Wasser. Wir haben Dir einige Spiele zusammengestellt, für die Du mal mehr und mal weniger Zubehör benötigst. Alle benötigten Materialien für die Wasserspiele findest Du übrigens auch in unserem Onlineshop.

Unsere Top 6 Wasserspiele für Kinder

„Fischer, Fischer, wie tief ist das Wasser?“

Bei diesem Spiel steht ein Kind am Beckenrand und die restlichen Kinder sind im Wasser. Die Kinder rufen dem Fischer zu: „Fischer, Fischer, wie tief ist das Wasser?“. Der Fischer nennt eine Wassertiefe, z.B. 5 m, 300 cm etc.. Die Kinder fragen: „Wie kommen wir zum anderen Ufer?“. Der Fischer überlegt sich eine Fortbewegungsart, z.B. hüpfend auf einem Bein, hüpfend auf zwei Beinen, tauchend oder springend, wie ein Delfin und ruft diese den Mitspielern zu. Nun versuchen die Mitspieler in der genannten Fortbewegungsart auf die gegenüberliegende Beckenrandseite zu gelangen, ohne dabei vom Fischer gefangen zu werden. Wer gefangen wird, hilft in der nächsten Runde dem Fischer. Der Gewinner ist derjenige, der als Einziger nicht gefangen wurde. Das Wasser sollte schultertief sein.

Wassertiefe: schultertief

Spieler: mind. 4 Spieler

Material: –

Raketenschießen

Dieses Spiel ist sehr simpel, da Du nur ein Schwimmbrett benötigst und auch die Ausführung und Organisation des Spiels sehr einfach sind. Die Kinder stoßen sich mit einem Schwimmbrett vom Beckenrand. Das Kind, das sich am weitesten vom Beckenrand abgestoßen hat, hat gewonnen. Hierfür benötigst Du nur ein Schwimmbrett. Dabei wird die Reaktion, Orientierung und Koordination verbessert. Es sollte ebenfalls in einem schultertiefen Wasser mit Beckenrand stattfinden.

Wassertiefe: schultertief

Spieler: mind. 2 Spieler

Material: Schwimmbrett

Luftblasen

Bist Du auch genervt und gelangweilt vom klassischen Staffellauf? Dann probiere doch das Spiel Luftblasen aus. Es ist eine Art Staffellauf und bringt wieder neuen Schwung und Spaß in Deine Gruppe. Es gibt zwei Mannschaften, wobei jede Mannschaft einen schwimmenden Gegenstand bei sich hat. Das kann z.B. ein Tischtennisball, ein leichter Wasserball oder eine Schwimmente sein. Beide Mannschaften versuchen so schnell wie möglich, den Gegenstand an den anderen Beckenrand zu bringen. Dabei darf der Gegenstand jedoch nicht mit den Händen oder einem anderem Körperteil berührt werden. Die Kinder sollen mit beispielsweise pusten, wedeln oder dem Herstellen von Wellen versuchen den Gegenstand fortzubewegen. Dabei verlieren die Kinder mögliche Ängste vor dem Atmen und Bewegen im Wasser. Das Wasser sollte nicht tiefer als schultertief sein.

Wassertiefe: schultertief

Spieler: mind. 6 Spieler

Material:Wasserball, Tischtennisball, Schwimmente etc.

Stilles Wasser

Wahrscheinlich kennst Du das Spiel „Blinde Kuh“ von Kindergeburtstagen. Wir haben für Dich nun die Variante für das Wasser. Auch hier werden einem Kind die Augen verbunden und es muss sich in die Mitte des Beckens stellen. Die restlichen Kinder bewegen sich nun möglichst lautlos um das „blinde“ Kind durch das Wasser. Sie dürfen nicht von dem „blinden“ Kind, entdeckt, berührt und schließlich gefangen werden. Wird ein Kind gefangen, so bekommt das gefangene Kind als nächstes die Augen verbunden. Wenn das „blinde“ Kind niemanden fängt, dann gewinnt das Kind, das am nächsten an den Blinden heran geschwommen ist.

Wassertiefe:schultertief

Spieler: mind. 6 Spieler

Material: Tuch zum Verbinden der Augen

Schnappi

Kennst Du noch das Lied „Schnappi das kleine Krokodil“? Im gleichnamigen Spiel geht es ebenso um ein Krokodil. Es ist ein Kind, welches mit Hilfe eines Schwimmbretts aufs dem Rücken liegt und sich irgendwo im Wasser befindet. Alle anderen Kinder verteilen sich auf beiden Seiten des Beckens und schwimmen immer hin und her. Ein Betreuer steht am Beckenrand und sagt entweder „Schnappi schläft“ oder „Schnappi wacht auf“. Bei „Schnappi wacht auf“ darf Schnappi versuchen so viele Mitspieler wie möglich zu fangen. Bei „Schnappi schläft“ muss sich Schnappi wieder auf den Rücken legen. Der Letzte, der nicht gefangen wurde, ist der neue Schnappi.

Wassertiefe: schultertief

Spieler: mind. 6 Spieler

Materialien: Schwimmbrett

Schwammspiel

Bei diesem Spiel darf das Wasser nicht zu tief sein, damit die Kinder relativ einfach ins Wasser und wieder heraus kommen. Es geht darum, mit einem Schwamm eine Flasche mit Wasser zu befüllen, indem die Kinder den Schwamm voll mit Wasser saugen und das Wasser dann wieder in eine Flasche ausdrücken. Es werden zwei Mannschaften mit mindestens vier Spielern gebildet. Auf der einen Seite des Beckens stellen sich die Mannschaften mit jeweils einem Schwamm auf. Auf der anderen Seite des Beckens wird pro Mannschaft eine Flasche aufgestellt. Nun muss immer ein Spieler den Schwamm mit Wasser aufsaugen und dieses Wasser zur Flasche transportieren. Anschließend muss der Schwamm an den nächsten Spieler übergeben werden. Welche Mannschaft wird als Erste die Flasche voll mit Wasser haben?

Wassertiefe: schultertief

Spieler: mind. 6 Spieler

Materialien: Schwamm, Flasche

Wie wird Sicherheit bei den Wasserspielen gegeben?

Natürlich kannst Du alle Spiele im Wasser auch mit Schwimmern spielen. Bei Nichtschwimmern solltest Du jedoch immer darauf achten, dass diese Spiele im Nichtschwimmerbecken bzw. bei Badeseen im Uferbereich stattfinden. Deine Kinder sollten zur Sicherheit Schwimmhilfen tragen und beaufsichtigt werden. Über die Wahl der richtigen Schwimmhilfe kannst Du Dich gerne in unserem Beitrag über Schwimmhilfen informieren.

Die Spiele sind übrigens auch ideal für den Einsatz beim Kindergeburtstag. Wir wünschen viel Spaß mit unseren Spielen!

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