Kind 20 monate

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Laufen lernen

Wann Kinder laufen lernen, ist aber individuell sehr verschieden. Die meisten Babys versuchen ihre ersten Schritte mit 12 bis 14 Monaten. Einige laufen schon mit 8 bis 10 Monaten und andere erst mit 18 bis 20 Monaten.
Davor sammeln sie Kraft und versuchen ihre Bewegungen an die Umgebung anzupassen. Viele beginnen zuerst mit dem Robben und anschließendem Krabbeln. Später versuchen sie, sich an möglichst vielen Dingen hochzuziehen. Dadurch macht ihr Schatz den ersten Schritt in Richtung Aufrechtgehen und erlernt langsam auf seinen Beinchen zu stehen. Unter Anderem lernt Ihr Liebling weitere Dinge, wie z. B. sein Knie zu beugen und Gegenstände aus dem Stand aufzuheben. Das scheint für Sie schnell erlernt doch für Ihren Schatz ist es schwerer als Sie glauben.
Zwischen dem 11. und 12. Monat können Babys meistens schon alleine stehen und lernen, sich hinzusetzen und zu bücken. Mit Ihrer Hilfe schafft Ihr Sonnenschein vielleicht jetzt schon die ersten Schritte – nehmen Sie Ihren Schatz dazu an beiden Händen und geben Ihm die nötige Sicherheit, um den ersten Versuch zu wagen. Wenn Ihr Liebling noch nicht so weit ist, drängen Sie ihn nicht und geben Sie ihm die notwendige Zeit, sich selbstständig zu entwickeln.
Die meisten Babys können mit 12 bis 14 Monaten ohne Hilfe laufen, wenn auch etwas wackelig. Gehört Ihr Schatz zu den Kindern, die noch mit Hilfe von Ihnen oder Möbeln auf Erkundungstour gehen, ist das auch kein Grund zur Sorge. Geben Sie Ihrem Schatz einfach noch ein wenig Zeit, denn manche Kinder laufen wie bereits erwähnt, erst mit 18 bis 20 Monaten.

Eigentlich mache ich mir nichts aus Schüben. Mein Baby ist, wie es ist und die Ratschläge von anderen Müttern, mir ein Exemplar von “Oje, ich wachse” zuzulegen, habe ich bisher gekonnt überhört. Nachdem unser Kleiner aber jetzt seit ein paar Tagen wirklich wie ausgewechselt war, habe ich doch mal Dr. Google befragt – und siehe da, wir stecken mitten im 19-Wochen-Schub!

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Unser kleiner Sonnenschein

Bisher hatten wir eigentlich großes Glück mit unserem Baby: solange wir nach seinen Regeln spielen, d.h. viel Tragen, viel Körperkontakt und Zuwendung, haben wir den fröhlichsten und ausgeglichensten kleinen Kerl zu Hause, den man sich vorstellen kann. Meine beste Freundin, die kürzlich zu Besuch war, fragte mich, ob sie irgendwas machen kann, um auch so ein friedliches Baby zu bekommen. Eine andere Freundin fährt liebend gerne einmal quer durch Berlin, nur um eine Stunde auf ihn aufpassen zu dürfen, so verliebt ist sie in den Kleinen. Natürlich weint er ab und an, aber in 99% der Fälle kann man ihn durch Tragen oder Stillen im Handumdrehen beruhigen und er ist wieder gut gelaunt.

Um Wachstumsschübe habe ich mich bisher nicht gekümmert – immerhin ist das Kind an sich ein einziger Wachstumsschub, mittlerweile so groß wie ein 7-Monats-Baby. Auch wenn wir mal mitbekommen haben, dass er theoretisch in einem Schub steckt, wie z.B. mit 12 Wochen, hat sich das bei ihm vor allem durch viel Schlaf und manchmal ein oder zwei Tage Drama beim Schlafen gehen bemerkbar gemacht.

Der Schub in der 19. Woche

Und dann, an einem Dienstag Nachmittag, exakt am Ende seiner 19. Lebenswoche, fing es an. Plötzlich ist er extrem launisch – zwischen freudestrahlendem Sonnenschein und Herrn Miesepeter höchstpersönlich liegt nur ein Wimpernschlag. In die andere Richtung übrigens genauso. Dauerbespaßung ist das Einzige, was ihn dauerhaft bei guter Laune hält. An Ablegen ist kaum zu denken, das führt meist zu sofortigem protesthaftem Wut-Gebrüll. Auf dem Arm angekommen, kann er keine Minute ruhig sitzen. Es wird gezappelt und gestreckt und alles angesabbert, was ihm in die Quere kommt. Auch windelfrei klappt so gut wie gar nicht mehr, ebenso wie sein Verdauungsrhythmus. So ging seit vielen Wochen erstmals wieder ein großes Geschäft in die Windel, einmal sogar nachts. Wenn ich ihn abhalte, weigert er sich – um wenige Minuten später in die Windel zu pullern. Anziehen, Wickeln, alles scheint ihm lästig. Wenn er nach langem Kampf schließlich im Tragetuch eingeschlafen ist, wacht er drei Minuten später mit lautem Gebrüll wieder auf und lässt sich nur durch die Brust langsam beruhigen.

Auch der schöne 3-4-Stunden Stillabstand ist wieder dahin. Er verlangt zwar nicht mehr direkt nach der Brust, wird aber so weinerlich und quengelig, dass ich irgendwann schon weiß, was los ist. Allerdings ist nach ein paar Zügen wieder Schluss, weil dann ist die gute Laune wieder da und alles interessanter als die Nahrungsaufnahme.

Was es ein bisschen besser macht

Trotzdem bin ich erstaunlicherweise alles andere als genervt und abgespannt. Zum Einen tun da bestimmt die Hormone, die durch das Stillen ausgeschüttet werden, einen Teil dazu.

Mir hat es außerdem geholfen, in Foren oder auf Blogs nachzulesen, wie es anderen Müttern ergeht. Und da habe ich festgestellt, dass ich trotz allem ein sehr pflegeleichtes Baby habe und dass alles noch viel schlimmer sein könnte. Immer dann, wenn er grade richtig schwierig ist, versuche ich es mit einer großen Portion Verständnis. Immerhin ist er noch so klein und alles ist so neu und aufregend für ihn. Da kann man schon mal schlechte Phasen haben. Ich versuche dafür, die guten Phasen um so mehr zu genießen und ihn möglichst lange in guter Laune zu halten. Das schöne ist nämlich, dass wir momentan zusehen können, wie er in wahnsinniger Geschwindigkeit dazulernt, wacher wird, einen eigenen Willen entwickelt und sich für jede Kleinigkeit, die wir tun, interessiert. Und wenn gar nichts mehr hilft, hilft immer ein Spaziergang im Tragetuch. Sobald wir die Haustür hinter uns gelassen haben, wird er ruhig und sieht sich noch eine Weile die Umgebung an. Dann schläft er. Und es ist Stille.

News rund um Dein Baby

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Die Wachstumsschübe – 8 Sprünge im Überblick

Was passiert bei einem Wachstumsschub?

Babys machen in den ersten 14 Monaten eine erstaunliche Entwicklung durch – fast jeden Monat ein neuer Wachstumsschub. Als Wachstumsschub beim Baby bezeichnet man eine Phase, in der das Kind einen Sprung in seiner Entwicklung macht. Dieser sogenannter Wachstumsschub bedeutet nicht, dass Ihr Baby auf einmal schneller wächst – obwohl es auch an Gewicht, Körperlänge und Kopfumfang zulegt. Es ist eher ein Entwicklungssprung im Gehirn. Das Kind erwirbt neue Fähigkeiten in der Wahrnehmung, lernt seinen Körper besser kennen und beherrschen (motorische Entwicklung) und verfeinert und verbessert seine Sinnesorgane.

Anzeichen für einen Wachstumsschub

Diese neuen Fähigkeiten beeinflussen das gesamte Verhalten des Babys und können durchaus auch eine Belastung für den kleinen Körper sein. Anstrengende und weinerliche Phasen sind meist die ersten Anzeichen eines solchen Schubs.
Weitere Anzeichen können sein:

  • Das Baby schläft weniger oder schlecht und wirkt unruhig. Oder es schläft ganz im Gegenteil auf einmal mehr.
  • Das Baby ist anhänglicher und will den ganzen Tag herumgetragen werden. Wenn Sie es hinlegen möchten, beklagt es sich und weint.
  • Das Baby macht Theater beim Windelwechsel.
  • Seine Stimmung kann plötzlich von jammernd zu fröhlich und umgekehrt wechseln.
  • Es hat mehr Hunger oder kann auch appetitlos sein.
  • Das Baby saugt häufiger am Daumen oder braucht den Nuggi.
  • Manches Baby fremdelt sehr, hat auf einmal Angst vor bekannten Geräuschen oder Gesichtern. Es erschrickt sozusagen vor seinen neuen Fähigkeiten und Wahrnehmungen und klammert sich an die am meisten vertraute Bezugsperson.

All dies kann aber natürlich auch andere Gründe haben oder durch einen neuen Zahn erklärbar sein. Wenn Sie unsicher sind, schadet es nicht, sich an Ihren Kinderarzt oder Ihre Kinderärztin zu wenden.

Was braucht unser Baby jetzt?

Reagieren Sie auf diese Phase so gut es geht mit Zuwendung und Nähe, auch wenn das ganz schön anstrengend werden kann. Damit geben Sie dem Baby ein Gefühl der Sicherheit. Es kann sich auf das „Neue“ einlassen und die neuen Fähigkeiten ohne Angst für sich nutzen.

Allerdings reicht das noch nicht ganz: Es braucht auch mehr Nahrung. Wachstumsschübe werden deshalb nicht ganz zu Unrecht häufig mit Essensschüben gleichgesetzt. Stillkinder wollen während eines Wachstumsschubs viel öfter an die Brust, manchmal bis zu 18 mal in 24 Stunden. Sie sind dabei sehr unruhig und fast nicht sattzukriegen. Legen Sie häufig an und dehnen Sie die Stillzeiten etwas aus, das gibt gleichzeitig eine beruhigende Extraportion Geborgenheit beim Körperkontakt. Vor allem aber wird die Milchproduktion gesteigert. Dies kann ein paar Tage dauern und muss kein Anlass sein, abzustillen oder zusätzlich einen Schoppen zu geben.

Wann müssen wir mit einem Entwicklungsschub rechnen?

In den ersten 14 Monaten gibt es acht Wachstumsschübe, die jeweils ungefähr eine Woche, selten länger, andauern. Davor und danach gibt es entspannte Phasen, in denen das Baby die neu erlernten Fähigkeiten nutzt und verfeinert. Unterstützen kann man es in dieser Phase durch Spielzeug oder einfache Alltagsmaterialien, welche die neuen Fähigkeiten fördern.

Die zeitliche Abfolge ist bei termingerecht geborenen Kindern ziemlich einheitlich und hat offenbar massgeblich mit dem Nervenwachstum im Gehirn zu tun. Bei Frühgeborenen oder übertragenen Kindern verschieben sich die Zeitpunkte entsprechend nach hinten oder nach vorne. Wurde das Kind z.B. vier Wochen zu früh geboren, hat es den ersten Wachstumsschub nicht in der fünften sondern erst in der neunten Lebenswoche. Kam das Kind eine Woche nach dem errechneten Geburtstermin zur Welt, kann der erste Schub bereits mit vier Wochen eintreten.

1. bis 4. Wachstumsschub im Überblick

1. Schub 2. Schub 3. Schub 4. Schub
Woche Woche 5 Woche 8 Woche 12 Woche 19
Entwicklung Aufmerksamkeit, Interesse Sinne reifen, Hören, Sehen, Tasten Zielgerichtete Bewegungen, Sozialverhalten, Stimme Körperwachstum, Orale Phase
Neuigkeiten Erstes Lächeln Farbensehen Kreischt, Stimmtraining, sieht Bewegung steckt alles in den Mund, lernt Abfolge von Ereignissen, drehen
Verhalten Weinerlich, mehr Appetit, mehr Körperkontakt Fremdeln, nuckeln Mehr Appetit Ständig Hunger, unruhige Nächte
Was hilft? Häufiges Stillen, Tragen, Körperliche Nähe Mobiles, Singen, Babymassage Häufigeres Stillen, Rituale einführen Geduld, Sicherheit

5. bis 8. Wachstumsschub im Überblick

5. Schub 6. Schub 7. Schub 8. Schub
Woche Woche 26 Woche 37 Woche 47 Woche 55
Entwicklung Gefühle, Zusammen-hänge, Sprache Bewegung, Verständnis von Kategorien Sitzen, Feinmotorik, Sprache, Neugierde Trotzphase, Persönlichkeit
Neuigkeiten verschiedene Emotionen, brabbelt erste Worte, Wille erwacht, krabbelt, isst mit Löffel experimentiert, Spieltrieb Laufen, Willen durchsetzen, isst alleine
Verhalten unzufrieden, anhänglich, probierfreudig, testet Ursache-Wirkung unternehmungs-lustig, mehr Appetit babyhaft, Wutanfälle launisch, schlechter Schlaf
Was hilft? Tragetuch, kindersichere Umgebung Grenzen setzen, ausgewählte Spielzeuge entdecken lassen, spielen, Treppen sichern Geduld, Grenzen setzen, “Nein” in der Erziehung

Erster Wachstumsschub – 5. Lebenswoche

Während des ersten Wachstumsschubs beginnt Ihr Baby, seine Umgebung intensiver wahrzunehmen. Es kann deutlich besser sehen und hören. Und riechen! Viele Mütter und Väter haben jetzt das Gefühl, dass ihr Baby sie am Geruch erkennt.

Zweiter Wachstumsschub – 8. Lebenswoche

Schon drei Wochen nach dem ersten Wachstumsschub erlebt das Baby den nächsten! Nun sind die Sinne, d.h. Augen, Ohren, Mund und Nase, sowie die Hände (Tastsinn) an der Reihe.

Dritter Wachstumsschub – 12. Lebenswoche

So langsam entwickelt sich auch das Sozialverhalten. Ihr Baby reagiert vielleicht schon auf Ihre Stimmungen. Sie können jetzt feste Rituale zu festen Zeiten einführen. Sie dienen dem Baby als Orientierungspunkte und geben ihm Sicherheit.

Vierter Wachstumsschub – 19. Lebenswoche

Ein ziemlich grosser Sprung vom hilflosen kleinen Baby zu einem „gefühlten“ Kleinkind steht nun bevor. In dieser Zeit wächst das Baby besonders viel. Ihr Baby ist jetzt zudem in der oralen Phase und möchte Dinge mit seinen Händen greifen und in den Mund stecken, um sie so untersuchen zu können.

Fünfter Wachstumsschub – 26. Lebenswoche

Dieser Schub dauert oftmals nicht ganz so lange wie der vorherige, ist aber von der körperlichen Entwicklung sehr interessant. Viele Kinder machen nach diesem Schub erste Dreh- und Krabbelversuche. Das Baby fängt nun auch an zu erzählen und zu brabbeln.

Sechster Wachstumsschub – 37. Lebenswoche

Dieser Schub ist ausschlaggebend für die Bewegungkoordination Ihres Kindes. In dieser Zeit dreht sich Ihr Baby häufig auf den Bauch und beginnt zu wippen. Die Beinchen werden in Position gebracht, Ihr Baby möchte krabbeln.

Siebter Wachstumsschub – 47. Lebenswoche

Jetzt kann es passieren, dass Ihr Baby kleine Wutanfälle bekommt. Oft wird jetzt auch das erste Wort gesagt. Wenn das Baby Mama oder Papa sagt, ist dies für viele Eltern der schönste Moment im ersten Lebensjahr.

Achter Wachstumsschub – 55. Lebenswoche

Wenn der achte und letzte Wachstumsschub ansteht, ist Ihr Baby schon ein Jahr alt und befindet sich im Übergang vom Baby zum Kleinkind. Ihr Baby macht jetzt seine ersten Gehversuche. Während dieses Schubs kann es ausserdem besonders launisch sein.

Newsticker

Meilensteine | 27.09.2019

2013 wurde am Staatsinstitut für Frühpädagogik (IFP) in München das Projekt Meilensteine gestartet. Die Studie untersuchte die Bewegungsentwicklung von 2500 Säuglingen und Kleinkindern in den ersten beiden Lebensjahren anhand von 18 Meilensteinen, z.B. Kopfheben, Umdrehen, Greifen, Sitzen, Krabbeln oder Laufen. Dabei zeigte sich, dass Babys mit älteren Geschwistern etwas früher zu laufen beginnen. Auch das Geburtsgewicht hat einen Einfluss: Je höher umso schneller konnte es seinen Kopf heben und auf die Unterarme aufgestützt drei Sekunden lang halten. Auf das Robben wirkt sich ein höheres Geburtsgewicht hingegen eher hinderlich aus: Je schwerer, umso später. Ausserdem spielt das Geschlecht eine Rolle, allerdings nur beim Sitzen. Hier haben Mädchen im Schnitt einen Monat Vorsprung gegenüber Jungen. Interessanterweise zeigte sich, dass Fördermassnahmen der Eltern jeglicher Art, wie spezielle Babykurse, die Geschwindigkeit der motorischen Entwicklung nicht beeinflussen. „Das heisst, die motorische Entwicklung scheint zumindest im Babyalter weitestgehend genetisch festgelegt zu sein“, folgern die Forscher. „Eltern können sie offenbar nicht fördern – höchstens behindern, indem sie die Bewegungsmöglichkeiten zu sehr einschränken, z.B. wenn ihr Baby den ganzen Tag in der Wippe oder Babyschale sitzt.“

Letzte Aktualisierung : 27-12-19, BH / JL

Monat 5: Baby-Entwicklung

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Monat 5: Meilensteine Baby-Entwicklung mit 20 Wochen

Bewegung: „Mama, schau doch mal, ich kann schon sitzen!“ Könnte Dein Baby im 5. Monat schon sprechen, würde es die Freude darüber, dass es sich mit Deiner Hilfe schon in einer sitzenden Position halten kann, mit Sicherheit teilen wollen. Denk aber immer daran, dass Du bei den ersten Sitzversuchen das Köpfchen und den Rücken besonders schützt. Diese „Sitzungen“ sollen auch nicht zu lange dauern, höchstens ein paar Augenblicke. Der Kopf Deines Babys wird auch immer stabiler. Wenn Du es aus der sitzenden Position wieder hinlegst oder es von der Rücken- in die Bauchlage drehst, lässt es sich wahrscheinlich nicht einfach hängen, sondern zeigt schon ein wenig Körperspannung.

Sinne: Gehör und Sehvermögen Deines Babys werden sich bis zur 20. Woche weiter verbessern. Ganz nach dem Motto „Übung macht den Meister“ wird Dein Baby weiter fleißig daran arbeiten, seine Sinneswahrnehmung zu verbessern. Jetzt kann es sogar halb verdeckte Gegenstände erkennen und feinste Farbunterschiede wahrnehmen. Im 5. Monat wird sich Dein Baby wahrscheinlich blitzschnell zu jeder Geräuschquelle umdrehen und die Hörschwelle gleicht seit einiger Zeit schon der Wahrnehmungsgrenze eines Erwachsenen. Du kannst die Entwicklung unterstützen und mit einer Spielidee verbinden, indem Du zum Beispiel einen Schlüsselbund hier und da klingen lässt. Dein Baby wird darauf mit Sicherheit lebhaft reagieren.

Kommunikation: Im 5. Monat hat Dein Baby immer mehr Spaß am Prusten, Blubbern und Brabbeln. Seine Lieblingsgeräusche wird es leidenschaftlich immer wieder gerne wiederholen und die einzelnen Laute in größere Strukturen einbinden. Lautketten wie „ga-ga-ga-ga“ und „bu-bu-bu-buuuu“ sind jetzt an der Tagesordnung und werden als ein natürlicher Fortschritt in der Sprachentwicklung unermüdlich geübt. Das Baby kann im 5. Monat auch schon deutlich zeigen, in welcher Stimmung es sich gerade befindet. Sein Spektrum der Gefühlsausdrücke wird nun immer breiter.

Außerdem entdeckt Dein Baby um den 5. Monat, dass jede Handlung auch eine Wirkung hat. Es findet heraus und versteht, dass ein Ball, wenn er angeschubst wird, auch wegrollt. Dein Baby wird nun immer öfter verschiedene Gegenstände anfassen oder in Bewegung versetzen, einfach um zu erfahren, wie sie sich verhalten. Das ist im 5. Monat seine Art, die Welt zu entdecken.

Dein Baby wird Dir jetzt auch immer deutlicher seine Bindung an Dich zeigen. Es wird die Arme recken, damit Du es hochhebst und immer häufiger wird es Dich umarmen. Seine Zuneigung zeigt sich vielleicht auch dadurch, dass es immer größeres Misstrauen fremden Menschen gegenüber entwickelt.

Schlafen: Die Zeit der nächtlichen Ruhe Deines Babys wird im 5. Monat immer länger. Dementsprechend wird Dein Baby immer weniger Schlaf tagsüber brauchen. Mehr über die Schlaf- und Wachperioden Deines Babys kannst Du in unserem Artikel „So entwickelt sich der Schlafrhythmus eines Kindes“ erfahren.

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Monat 5: Termine rund ums Baby

  • Nächste Impfung
  • Babysprachkurs anmelden

Monat 5: Tipps rund ums 20 Wochen alte Baby

Beikost

Bis zum 5. Monat reicht es aus, Dein Baby mit Muttermilch oder Milchnahrung zu füttern. Etwa ab dem 5. Monat kannst Du auch langsam mit der Einführung von Beikost beginnen. Wir geben Dir Tipps, wie Du den Speiseplan Deines Babys erweitern kannst und was Du bei der Umstellung auf Beikost beachten solltest. In unserem Spezial findest Du auch Rezepte für leckere Gerichte, die Du Deinem Baby zu Hause vorbereiten kannst.

Bilderbücher

Bilderbücher können die Entwicklung Deines Babys schon im Säuglingsalter unterstützen. Durch gemeinsames „Lesen“ und Angucken der Bilder kannst Du mit Deinem Baby die Welt entdecken. Eine besonders geeignete Variante für die ersten Monate sind auch sogenannte Fühlbücher, die Dein Baby nicht nur mit Augen, sondern auch mit dem Tastsinn erkunden kann.

Kindersicheres Zuhause

Es dauert noch einige Zeit, bis Dein Baby so mobil wird, dass es die Wohnung auf eigene Faust erkunden kann. Es ist jedoch wichtig, rechtzeitig daran zu denken, Dein Zuhause gut auf die Krabbelzeit Deines Babys vorzubereiten. In unserem Artikel kannst Du nachlesen, welche Vorsichtsmaßnahmen Du treffen solltest, damit kein Unglück passiert, wenn Dein Baby seine ersten Schritte macht.

Stoffwindeln

Der Klassiker Stoffwindeln hat in den letzten Jahren wieder an Popularität gewonnen. Immer mehr frisch gebackene Eltern entscheiden sich für die Mehrwegvariante zum Wickeln ihrer Babys. Wir haben für Dich die Vor- und Nachteile der Stoffwindeln zusammengestellt. In unserem Artikel kannst Du außerdem nachlesen, wann die Verwendung einer Stoffwindel empfehlenswert ist.

Babys Entwicklung
im 2. Lebensjahr
mit 13 bis 24 MonatenHallo ich wachse – 20. Monat

© fotolia, Alena Ozerova

Noch immer ist das Gehirn voll im Training

Ein Kleinkind kann nicht Klavier spielen, auf den Händen laufen, Jonglieren oder Kopfrechnen. Selbst wenn ihm das körperlich überhaupt möglich wäre – seine gesamte „Software“ ist noch längst nicht ausgereift genug. Sein Gehirn ist vorerst nicht in der Lage, derart komplizierte Vorgänge zu steuern. Damit das eines Tages aber doch klappt, ist das kindliche Zentralnervensystem (Gehirn und Rückenmark) von eindrucksvoller Lern- und Entwicklungsfähigkeit.

Ob ein Geruch, ein Geschmack, ein Klang oder ein sanftes Streicheln: Jeder Reiz, der das Gehirn Ihres Kindes erreicht, regt es an, sich weiter zu entwickeln. Neue Nervenschaltungen entstehen, damit die Reizverarbeitung immer schneller wird und die Reaktion darauf immer besser. So finden sich die rund 100 Milliarden Nervenzellen, mit denen ein Mensch geboren wird, allmählich zu einer einmaligen und äußerst leistungsfähigen Steuerzentrale zusammen.

  • Sehr viel ist bereits seit der Geburt Ihres Kindes passiert, sonst hätte es sich nicht zahlreiche neue Fähigkeiten aneignen können. Aber noch immer geht der gigantische Aufbauprozess schnell voran. Gerade in den ersten drei Lebensjahren wird die Basis dafür gelegt, wie das Gehirn eines Menschen tickt. Später ist es längst nicht mehr so formbar und lernfähig. Das heißt allerdings nicht, dass Sie Ihre Tochter/Ihren Sohn deswegen einem Super-Förderprogramm unterwerfen müssten. Im Gegenteil, zu viel Druck und Reizüberflutung führen dazu, dass die Kleinen dicht machen. Ein Kind, das großzügig spielen, toben und schmusen darf, das täglich erfährt, wie sehr es geliebt wird und auch mal Ruhezeiten genießen kann, hat die allerbesten Chancen, sich wunderbar zu entwickeln – und zu einem fröhlichen, glücklichen Menschen heranzuwachsen.
  • Spielt nicht auch die genetische Veranlagung eine Rolle? Natürlich tut sie das. Ob Ihr Sohn oder Ihre Tocher später eher sportlich ist, wunderbar Geige spielt oder doch lieber Computerprogramme schreibt, hat auch damit zu tun, was in diesem Menschen gleichsam von Geburt an angelegt ist. Aber erstens lässt sich erst viel später sagen, ob Ihr Kind wirklich ausgeprägte Talente und Neigungen hat und welche das sind. Zweitens können sich auch diese Anlagen nicht oder nicht optimal entwickeln und entfalten, wenn die Bedingungen nicht stimmen: Helfen Sie Ihrem Kind, die Welt zu entdecken, indem Sie viel mit ihm sprechen, ihm Freiräume zum Ausprobieren und Selbermachen lassen, es loben und ermutigen, wenn es sich Mühe gibt. Zwingen Sie Ihr Kleines nicht zu Sachen, die Sie für toll halten, die Ihr Kind jedoch nicht mag. Anbieten ist okay, drängen aber nicht.

Die Sache mit den Essensvorlieben, oder: Geschmacksvielfalt will gelernt sein

„Jetzt probier‘ doch wenigstens mal!“ Wahrscheinlich ernten auch Sie bei dieser Aufforderung an Ihr Kind häufig nur Kopfschütteln. Während manche Kinder neugierig fast alles testen, sind die meisten ihrer Altersgenossen jetzt extrem vorsichtig: Etwas Neues kommt ihnen nicht über die Lippen. Das hat gute Gründe, auch wenn es ernährungsbesorgte Eltern fast wahnsinnig machen kann.

  • Schon Neugeborene können die Grundgeschmacksrichtungen süß, bitter, sauer (und vermutlich auch salzig) unterscheiden. Ihre Vorliebe gilt dabei eindeutig Süßem. Das kennen sie vom süßlichen Geschmack des Fruchtwassers her, auch die Muttermilch ist leicht süßlich. Bitteres mögen die Kleinen dagegen überhaupt nicht, auch für Saures können sie sich nur wenig begeistern. Bei so ausgeprägten Vorlieben und Abneigungen gleich zu Beginn des Lebens ist es nicht verwunderlich, dass Veränderungen ihre Zeit brauchen. Gesalzenes etwa mögen die meisten Kinder erst im Laufe des zweiten Lebensjahres. Jetzt darf der Saft auch mal ein wenig saurer sein. Alles in allem macht das Sinn: Erst müssen Verdauungssystem und Stoffwechsel Ihres Kindes soweit sein, dass sie mit salzigen oder sauren Speisen klar kommen. Und „bitter“ ist in der Natur häufig ein Signal für „gefährlich“ oder zumindest „nicht essbar“. Da ist es ja nur gut, wenn so ein Menschlein das nicht mag.
  • Kinder sind zwar neugierig, hüten sich aber auch vor Unbekanntem. Und das, was da gerade auf Mamas Brot glibbert oder von Papas Gabel rutscht kann aus Kindersicht bedrohlich fremdartig aussehen. So etwas in den Mund nehmen? Ach nein, lieber nicht. Gebt mir ruhig wieder Butterbrot. So wie gestern und vorgestern und… Auch das ist kein dummes Verhalten, sondern diente ursprünglich wohl der Sicherheit von Kindern. Wenn am liebsten gegessen wird, was bekannt ist, besteht weniger Gefahr, etwas Falsches zu erwischen.

Müssen Sie also kapitulieren? Keineswegs, Sie brauchen nur ganz viel Geduld. Vergessen Sie nicht, dass Kinder einen viel feineren Geschmackssinn haben als Erwachsene. Was wir als normal empfinden, kann für Ihr Kleines schon zu scharf, zu intensiv oder zu bitter sein. Manches wird ihm also schlicht nicht schmecken. Andererseits kann Ihr Kind nur durch Probieren dazulernen. Am ehesten klappt das, wenn Sie es nicht drängen. Sie können Ihrem Kind ruhig etwas Neues anbieten, sollten das auch regelmäßig tun. Aber wenn es nicht mag, dann eben nicht. Keine Angst, irgendwann erweitert oder variiert jedes Kind seinen Speiseplan, wenn die Möglichkeit dazu besteht. Allerdings, so haben Experten herausgefunden, greifen die Kleinen oft erst beim 30. oder 50. Mal zu. Wie gesagt, da kommen Sie nur mit Geduld weiter.

Tipp: Kinder essen gerne aus der Hand. Käse, Wurst, Brot, Gemüse oder Obst haben bessere Chancen, wenn sie als gut zu greifende, überschaubare Häppchen auf den Tisch kommen.

Mit Fantasie wachsen Flügel

Die großen „Neuzugänge“ im Alter zwischen 18 Monaten und 2 Jahren heißen „Fantasie“ und „tun als ob“. Das Kurzzeitgedächtnis entwickelt sich jetzt schnell, und das Gleiche gilt für das Verständnis für den „permanenten Zustand von Objekten“ – Ihr Kind lernt, dass Dinge und Menschen sich nicht verändern.

Mit Dingen experimentieren

Die Fähigkeit, zu denken und zu überlegen, verbessert sich dramatisch. Der Forschungsdrang geht jetzt einen Schritt weiter – Ihr Kind gibt sich nicht mehr nur damit zufrieden herauszufinden, wo die Dinge sind, sondern es möchte auch wissen, was es damit machen und welche Fähigkeiten es trainieren kann, indem es sie gebraucht. Nehmen Sie beispielsweise Stapelringe, die man auf einen Stab stecken muss. Beobachten Sie den Entscheidungsprozess Ihres Kindes, wenn es sich überlegt, welchen Ring es auf den Stab stecken soll.

Am Anfang legt Ihr Kind irgendeinen Ring auf, ohne auf die Größe zu achten. Mit der zunehmenden Entwicklung seiner mentalen Fähigkeiten und seiner Motorik wird Ihr Kind jedoch damit anfangen, zuerst den größten Ring ganz nach unten zu legen.

Sortieren mit Ausdauer

Ihr Kind lernt, Objekte bewusster zu benutzen, um seine Ziele zu erreichen. Da sich auch das Gedächtnis und die Konzentration weiterentwickeln, wird es immer länger an seinen Projekten arbeiten. Es kommt sogar später darauf zurück, um sie zu „vollenden“. Ihr Kind lernt nach Form, Farbe, groß, klein, laut, leise, weich und hart zu sortieren.


In schwierigen Situationen Hilfe holen

Für die meisten Eltern ist es ganz natürlich, dass sie ihrem Kind Aufmerksamkeit schenken und für es sorgen. Sie wünschen sich, dass es ihrem Kind gut geht. Darum kann es schwierig und hart sein, wenn man seinem Kind seinen Schmerz und seine Angst nicht abnehmen kann, um sie auf den eigenen Schultern zu tragen. Ab und zu kann man jedoch nichts daran ändern. In diesem Zusammenhang können schwierige Situationen auftreten: Ein Kind wird plötzlich krank, ein anderes hat eine chronische Krankheit. Dann kann es eine Herausforderung sein, als der Geborgenheit gebende und lustige Elternteil aufzutreten, den Ihr Kind braucht.

Wenn die Belastung groß ist oder lange andauert, tut es Ihnen gut, wenn Sie selbst auch jemanden haben, der Sie unterstützt. Dabei kann es sich um Pflegepersonen aus der Familie oder professionelles Fachpersonal handeln, die alles darüber wissen, wie es ist, in den unterschiedlichsten Situationen Eltern zu sein. Darüber hinaus ist es natürlich unerlässlich, dass Sie beide zusammenarbeiten und aufeinander aufpassen. Es tut auch Ihrem Kind gut, wenn es das merkt.


Püppiline ist 20 Monate alt – Entwicklung

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So viel hat sich nicht verändert: Püppiline spricht auch mit 20 Monaten nur einzelne Worte und gerät auch bei „Mama“ und „Papa“ oft durcheinander. Macht nichts, doch heißt das für uns, dass wir im Dialog ihre Wünsche deuten müssen. Das klappt mal mehr und mal weniger gut.

Inhaltsverzeichnis

Was kann mein Kind: 20 Monate alt

Selber machen! Ganz beliebt ist bei Püppiline derzeit anziehen. Selbst Socken und Schuhe anziehen – was ihr noch nicht gelingt. Haarspangen dürfen nicht ins Haar (wie schade!), sondern nur an die Ärmel heftet werden. Generell hat unsere 20 Monate alte Tochter genaue Vorstellungen, wie alles sein soll. Eine sehr spannende Zeit für uns alle!

Da ihr Wortschatz noch sehr begrenzt ist, verstehen wir auch nicht immer sofort, was sie haben möchte. Sie zeigt auf die Gegenstände und manchmal ist buntes Raten notwendig, bevor sie das Objekt der Begierde glücklich im Arm hält.

Vorteil unseres Kiezes: Wir sind sofort im Wald! Spaziergänge sind toll!

Fröhliches Kleinkind mit 20 Monaten

Wer zwei große Brüder hat, bekommt die beste Unterhaltung. Wie viel Quatsch sie mit ihr machen! Wir liebevoll sie im Puppenwagen umhergefahren wird und auch selbst Puppe und Katze transportiert!

Sie liebt es im Moment, Kartenspiele aus- und manchmal auch einzuräumen. Besonders kleinteiliges Spielzeug liebt sie, was uns oft herausfordert. Im Haushalt mit drei Kindern können gar nicht alle Kleinteile weggeräumt werden, die sie noch zu gerne in den Mund steckt.

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Ihre und meine liebsten Spielzeuge aktuell sind:

  • Puppenwagen für Kleinkinder (Werbelink)
  • Holz-Bauernhof (Werbelink)
  • Kapla-Steine (Werbelink)
  • Stickerbücher (Werbelink)

Die Brüder basteln und geben Püppiline eine Maske.

Entwicklungsschritte

Hier gibt es keine Veränderungen.

  • Singen: Bruder Jakob, Happy Birthday 😉
  • küsst uns *-*
  • trägt Gr. 92
  • trägt Windeln in Gr. 4

Wie beschäftige ich mein Kind mit 20 Monaten?

Neben dem Malen und Kleben mit Stickern haben wir Basteln für uns entdeckt. Unser 20 Monate altes Mädchen liebt es, den Klebestick auf das Blatt zu streichen und dann kleine Papierfetzen aufzukleben. Das geht super günstig auch mit Resten aus Werbeprospekten oder Tonpapier. Wir nehmen dafür Riesenkonfetti, das ich geschenkt bekam und aufhob.

Wir schauen vermehrt Bücher an und warten darauf, dass der Wortschatz-Knoten platzt – ohne Druck zu machen. So ein Kleinkind, das lustig-wuselige Worte spricht, ist ja auch ganz drollig. Wir bemühen uns, ihre Wünsche zu erkennen.

Die Jungs übernehmen die wilderen Spiele und bringen der 20 Monate alten Schwester tolle und unnötige Dinge bei: mit Wasserfarben malen, im Puppenwagen Katzen schieben, Sachen von der Treppe werfen, Kissenschlachten, Hauen als Spiel usw. Argh!

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Kinderentwicklung mit 20 Monaten – Tochter verstehen lernen

Schlaf, Beikost & stillen

Oh no! Da hat sie glatt ihren ersten schlimmen Magen-Darm-Infekt hinter sich gebracht. In diesem Momenten bin ich besonders dankbar noch zu stillen. So musste ich mir keine Gedanken machen, ob sie zu wenig isst oder trinkt: die Flüssigkeitszufuhr war gedeckt! In der Zeit stillte sie fast rund um die Uhr – auch nachts.

Ansonsten probiert sie viele Dinge aus und isst sie. Ganz besonders gerne übrigens Oliven, welche die anderen Geschwister noch nie mochten. Nur Brot ist noch immer nicht ihrs, und das, obwohl wir das zu jedem Abendbrot essen.

Mit einer Portion Muttermilch geht es abends ins Bett, wo sie sofort einschläft. Die gute Mamamilch hilft also immer noch geduldig beim Einschlafen. Wie lange wir wohl noch stillen werden?

Weitere Entwicklungsberichte

Sohn 2.0 Mädchen
Monat 1 Monat 9 Monat 17 Monat 1 Monat 9 Monat 17
Monat 2 Monat 10 Monat 18 Monat 2 Monat 10 Monat 18
Monat 3 Monat 11 Monat 19 Monat 3 Monat 11 Monat 19
Monat 4 Monat 12 Monat 20 Monat 4 Monat 12 Monat 20
Monat 5 Monat 13 Monat 21 Monat 5 Monat 13 Monat 21
Monat 6 Monat 14 Monat 22 Monat 6 Monat 14 Monat 22
Monat 7 Monat 15 Monat 23 Monat 7 Monat 15 Monat 23
Monat 8 Monat 16 Monat 24 Monat 8 Monat 16 Monat 24
3 Jahre 4 Jahre 5 Jahre 3 Jahre 4 Jahre

20 Monate ist Wölkchen inzwischen alt. Wahnsinn, da steht tatsächlich eine „2“ vor der zweistelligen Monatszahl. Noch vier Monate, dann wird sie zwei Jahre alt sein. Dabei ist sie doch immer noch mein kleines Baby!

Ich nutze dieses „Jubiläum“, um mal wieder auf Wölkchen zu schauen, ihre Entwicklungen und Besonderheiten.

Motorische Entwicklung mit 20 Monaten

Oh unser Wölkchen ist sehr geschickt. Da schaut man mal kurz nicht hin, und schon hat sie sich einmal komplett entkleidet. Nur die Windel bekommt sie noch nicht ausgezogen. Aber ich werde mich hüten, ihr das zu zeigen. Man weiß ja nie, was sich gerade in der Windel verbirgt! Diese Ausziehfähigkeit demonstriert sie uns ausgiebig, selbstverständlich immer dann, wenn sie eigentlich angekleidet bleiben soll. Letztens wusch ich mir die Haare über der Wanne. Und ehe ich mich versah, stand Wölkchen nackig neben mir und wollte „dusche!“. Nun gut, das durfte sie dann auch.

Auch staunte ich bereits darüber, wie gut sie sich selber bereits die Schuhe anziehen kann. Gekonnt hält sie die Sohle zurück, während sie ihren Fuß grazil in die Öffnung hineinmanövriert. Das macht sie wirklich prima. Bei Klettverschluss, schließt sie den Schuh auch selbstständig. Ebenso zieht sie sich ihre Schneehose selbst an, wenn man sie ihr richtig herum hinlegt, inklusive Reißverschluss zuziehen. Hier kann sich Wirbelwind in Sachen Geschwindigkeit noch eine Scheibe abschneiden 😛

Kurz vor Winterende hat sie nun doch noch den Schlitten für sich entdeckt. Sie lässt sich zwar weiterhin darin nicht schieben, aber sie fährt ganz alleine den Abhang hinunter. Dann sitzt sie auf dem hölzernen Gefährt und schubst sich selber an bzw. bremst, wenn es ihr zu schnell wird. Sie scheint sich dabei, auch was das Risiko angeht, sehr gut einschätzen zu können.

Auch feinmotorisch tut sich was. Sie malt nun Bälle mit Ansage. „Ball“ ruft sie dann und kreiselt auf ihrer Maltafel herum. Und sie stapelt Legosteine übereinander. Ganz konzentriert saß sie zunächst da und steckte ein Stein auf den anderen. Um diesen Legoturm zu bauen, musste sie irgendwann sogar ihre Sitzposition verlassen, weil sie mit den Armen nicht mehr hoch kam. Voller Körpereinsatz!

Sprachliche Entwicklung mit 20 Monaten

Im Prinzip redet Wölkchen alles nach, was man ihr vorsagt. Wörter, die sie häufiger hört, spricht sie dann auch von alleine aus. Andere Wörter eben nicht. Die Aussprache ist hierbei das, was besonders niedlich ist, weil sie eben noch nicht perfekt ist. Dann sagt sie „Lade“ zu „Schokolade“, „ammee“ für „nochmal“, „O-te“ für Oberteil, „miam“ zur Katze und „Böffel“ zu „Löffel“ (letzten Monat war es noch „böbbel“, es wird…).

Das am Häufigsten genannte Wort war in den letzten Wochen wohl „guggel“ (Nuckel). Durch ihre anhaltende Erkältungsphase ist das ihr liebster Trostspender, zusammen mit „uch“ (Tuch) und „och“ (hoch), zu Mama auf den Arm.

Soziale Entwicklung

(Nachtrag vom 9.2.)

Wölkchen ist eine richtige, dickköpfige Persönlichkeit. Wenn sie etwas möchte und wir es nicht gleich verstehen, dann lässt sie uns das wissen. Gleichzeitig fängt sie an unsere Grenzen auszutesten. Wenn sie weiß, dass sie etwas Verbotenes macht und sieht, dass wir es bemerkt haben, grinst sie ganz breit und ruft „Allo!“.

Obwohl sie schon die Namen von anderen gut beherrscht, hapert es noch mit ihrem eigenen Namen. Wenn wir uns Familienfotos anschauen, dann kann sie uns alle korrekt betiteln. Zu sich selber sagt sie „Du“. Sehr süß!

Körperliche Entwicklung

Wölkchen ist 85 cm groß und damit ca. 4 Zentimeter kleiner als Wirbelwind damals. Wahnsinn, wie unterschiedlich sie sich in der Hinsicht sind. Sie wiegt knapp 11 Kilogramm. Hier hat sich nichts getan. Kein Wunder, sie hatte letzte Woche, als sie so krank war, auch kaum etwas gegessen.

Der vierte Eckzahn ist nun auch durch. Jetzt fehlen nur noch die hinteren Backenzähne.

Die Fontanelle scheint nun geschlossen zu sein, zumindest kann ich sie nicht mehr ertasten.

Schlafen und Essen

Grundsätzlich ist Wölkchen ein sehr guter Esser. Und das tut sie auch noch formvollendet (siehe Titelbild) 😉 Oftmals isst sie mehr als Wirbelwind. Nun gut, das ist jetzt auch nicht schwer. Am Liebsten isst Wölkchen Gummibärchen und Eis. Aber immerhin verdrückt sie auch ab und an mal Nudel, Pommes, Paprika und Brokkoli. Das nenne ich mal eine ausgewogene Ernährung.

Am Schlafen arbeiten wir noch. Gestern kam der Mann aus dem Kinderzimmer, nachdem er Wölkchen den Nuckel wieder hineingesteckt hatte, und meinte zuversichtlich: „Ich denke das wird nicht mehr lange dauern, bis sie durchschläft.“ Seinen Optimismus möchte ich haben. Bislang landete sie fast jede Nacht bei uns. Aber um ehrlich zu sein genieße ich ja die Extra-Kuscheleinheiten. Nur der Schlaf kommt dann eben etwas zu kurz. Also meiner, nicht der von Wölkchen. 😉

Eure Wiebke

P.S.: Wen es interessiert, der darf hier den inzwischen drei Jahre alten Beitrag von Wirbelwind nachlesen, den sie zu ihrem 20-monatigen Bestehen von mir erhalten hat. 😉

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