Kind 16 monate

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Spielzeuge für den 12. bis 18. Monat

Ihr Kleinkind startet jetzt richtig durch – während Sie Ihren kleinen Ausreißer mal wieder einzufangen versuchen, vermissen Sie vielleicht die Zeit, als Ihr Kind noch nicht so gut laufen konnte. „Aktiv“ ist eine treffende Beschreibung: Ihr Kind liebt jedes Spiel oder Spielzeug, das den ganzen Einsatz fordert: Bälle, Schaukeln und kleine Klettergerüste, um nur ein paar zu nennen.
Ihr Kind kann inzwischen seine Hände besser koordinieren und benutzen. Es kann Formen besser zuordnen (zum Beispiel Klötze in die richtigen Löcher werfen), baut höhere Türme aus Bauklötzen und kritzelt ein Bild auf ein Blatt Papier. Spiele bestehen aus Experimenten wie zum Beispiel: „Was passiert, wenn ich den Ball fallen lasse?“ oder „Was passiert, wenn ich den Hebel benutze?“ Ihr Kind interessiert sich vor allem für die Auswirkungen dessen, was es tut. Weil sein Gedächtnis noch nicht so weit entwickelt ist, werden auch endlose Wiederholungen nicht langweilig. Kleinkinder machen Erwachsene gerne nach – Suchen Sie deshalb nach Spielzeug, das den Alltag kopiert.

Spielzeug zum Ziehen und Schieben: Spielzeug, das schwer genug ist und das Ihr Kind vor sich her schieben kann, bietet Ihrem Kind eine Stütze beim Laufen. Fortgeschrittene Läufer, die beim Gehen hinter sich blicken können, kommen auch mit Spielzeug klar, das man ziehen muss: Heiß begehrt ist dabei Spielzeug, das klappert, sich hoch und runter bewegt, quietscht oder auf andere Weise die Aufmerksamkeit fesselt. Hier lesen Sie mehr über Kleinkinder und das Laufenlernen.
Spielzeug zum Sortieren und Verschachteln: Kleinkinder sortieren gerne; sie lieben es, Türme zu bauen und abzubauen, Spielzeug zu sortieren und wieder durcheinander zu schmeißen. Diese Art von Spielzeug dient als hervorragendes Übungsfeld, um Problemlösungen zu trainieren.
Klettergerüst: Ein kleines Klettergerüst bietet Ihrem Kleinkind einen sicheren Ort, um seine motorischen Fähigkeiten immer und immer wieder zu trainieren. Es kann dort klettern, sich verstecken oder rutschen. Klettergerüste können aber durchaus einiges kosten und Kinder verlieren – wenn Sie größer werden – vielleicht das Interesse an diesem Spielzeug. Allerdings lassen sich solche Dinge, wenn sie gut erhalten sind, oft auf dem Secondhand-Markt verkaufen.
Bälle: Jeder Ball, der leicht zu greifen ist, ist für Kinder in diesem Alter ein echter Hit: halb aufgepumpte Wasserbälle, Tennisbälle, Stoffbälle. Benutzen Sie keine Bälle aus Schaumstoff, denn diese könnten zerkrümelt im Mund Ihres Kindes enden. Jetzt können Sie Ihrem Kind das Fangen beibringen. Haben Sie Geduld – es braucht Übung, bis Ihr Kind den Rhythmus von Hin und Her verstanden hat.
Abwaschbare Stifte und Papier: Möge das Kritzeln beginnen! Geben Sie Ihrem Kind nie mehr als zwei Stifte auf einmal – sonst fühlt sich Ihr Kind vielleicht überfordert – und kleben Sie ein Blatt Papier auf dem Boden fest. Jetzt kann Ihr Kind auf dem Blatt malen, so viel es will, ohne dass das Papier verrutscht.

Fahrbare Untersätze: Diese Art der Fortbewegung ist manchmal beliebter als das Laufen. Viele dieser Fortbewegungsmittel haben eine Stange und einen Griff, so dass Erwachsene das Kind schieben können, falls es zu müde wird. Vermeiden Sie die elektronisch betriebene Version: Sie ist erstens teuer und nimmt dem Kind zweitens den Spaß, sich aus eigener Kraft fortzubewegen.
Werkzeugbank oder Spielzeugküche: Kleine Handwerker oder angehende Chefs können stundenlang mit Miniaturnachbildungen des Alltags spielen. Kinder haben so die Chance, das nachzuahmen, was sie die ganze Zeit bei den Erwachsenen beobachten. Weil das Spiel selbst immer ausgeklügelter wird, wird ihnen diese Art Spielzeug einige Monate lang nicht langweilig.
Bilderbücher: Ihr Kleinkind mag jetzt Bilderbücher „für Fortgeschrittene“, in denen bekannte Dinge und Aktivitäten abgebildet sind. Ihr Kleines zeigt jetzt vielleicht sogar schon ganz stolz seine eigenen Bücher und hat ein Lieblingsbuch, das Sie ihm immer wieder vorlesen müssen.

Kleinkind-Entwicklung: Das Kleinkind im 16. Monat

Dein Kind läuft nun immer sicherer und kann schon ziemlich hohe Bausteintürmchen bauen. Womit dein Kind jetzt am liebsten spielt, warum du es matschen lassen solltest und wie du am besten auf Wutanfälle reagierst.

Körperbau und Motorik

Wenn dein Kind an deiner Hand läuft, kann es sich im Vorwärtsgehen nach hinten umdrehen, ohne dabei das Gleichgewicht zu verlieren. Seine Geschicklichkeit und motorischen Fähigkeiten entwickeln sich weiter, sodass es immer höhere Bauklötzchen-Türme bauen kann.

Wenn dein Kind 16 Monate alt ist, kann es relativ sicher laufen und ein wenig zielgerichteter werfen. Mit dem immer sicherer werdenden Gang verändert sich auch der Körper deines Kindes. Er wirkt zunehmend muskulöser und kräftiger. Die Wirbelsäule streckt sich, wodurch der Körper länger und weniger gedrungen wirkt. Der Kopf deines Kleinkindes erscheint nun im Verhältnis zum restlichen Körper nicht mehr so groß.

Ich, selber, meins!

Dein Kleinkind möchte selbstständiger werden. Im Alltag versucht es zum Beispiel sich die Schuhe selbst anzuziehen. Es hilft mit, wenn du es an- oder ausziehst und freut sich, wenn es dir im Haushalt bei einfachen Aufgaben helfen kann. Wenn dein Kind 16 Monate alt ist, versucht es immer mehr, seinen Willen durchzusetzen. Es wird das Wort „Nein“ häufiger gebrauchen und deine Wünsche nicht mehr so selbstverständlich befolgen, sondern selbst Forderungen stellen und Grenzen austesten. Wenn etwas nicht nach seinem Kopf läuft, sind Wutanfälle und Trotzreaktionen nicht selten.

Entspannt und bestimmt

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Womit dein Kind jetzt gern spielt

Bestimmt kann sich dein Kleinkind mittlerweile recht gut auf ein Bilderbuch konzentrieren und sich eine Weile allein mit einem Spielzeug beschäftigen. Voller Geduld hämmert es zum Beispiel Holzfiguren oder Holzstifte in entsprechende Löcher und Öffnungen bei Sortierspielen.

Viele Kinder kritzeln auch gerne mit Stift und Papier. Dabei hält es den Stift noch mit der ganzen Faust. Dinge, die dein Kind schieben oder ziehen kann, wie zum Beispiel einen Puppenwagen, mag es auch sehr gern, weil diese ihm Unterstützung beim Laufenlernen bieten.

Auf einem Klettgerüst und in der Sandkiste kann es seine Bewegungslust ausleben. Der Sandkasten bietet sich auch herrlich zum Herummatschen an, was dein Kind jetzt auch besonders gern macht. Ansonsten spielt es gerne mit den „Erwachsenen-Dingen“ und möchte dir bei jeder Tätigkeit zur Hand gehen. Kinderküchen bzw. -werkbänke kommen bei den emsigen Kleinen jetzt sehr gut an.

Sprachentwicklung im 16. Monat

Auf die Frage wie es heißt, kann dein Kleinkind vermutlich schon seinen Namen nennen. Und auch wenn es einzelne Wörter nicht immer versteht, so kann es meist die Bedeutung des Gesagten begreifen. In Bilderbüchern erkennt dein Kind bekannte Gegenstände wieder und kann sie (bald) benennen.

Das 16 Monate alte Kleinkind fördern

Lasse dein Kind im Sandkasten oder auch mal beim Essen ein bisschen experimentieren und matschen. So lernt es verschiedene Konsistenzen kennen und trainiert die Sensibilität seines Tastsinns. Es mag nicht immer appetitlich sein, hilfreich ist es aber allemal! Dennoch kann man natürlich gewisse Grenzen setzen und Verhalten beibringen.

Bevor dein Kind einen Stift richtig halten und zeichnen kann, kritzelt es gerne und liebt verschiedene Farben. Stelle ihm farbige Kreiden und ungiftige Wachsmalstifte, wie die Fingermalstifte von Picallife, hier über Amazon erhältlich*, zur Verfügung. Biete deinem Kleinkind Blätter und Tafeln an, auf denen es malen und kritzeln kann. Viel Spaß bereitet es auch, ältere Werke zu löschen und etwas Neues zu kreieren. Wenn dein Kind 16 Monate alt ist, gib Ihm kleine Aufgaben, bei denen es dir bspw. im Haushalt helfen kann. Berücksichtige seinen Drang nach Selbstständigkeit und plane, wenn möglich, beim Anziehen mehr Zeit ein, damit dien Kind so viel wie möglich allein machen kann.

Und was tun bei Wutanfällen? Wenn dein Kind sich über sich selbst ärgert, weil es etwas noch nicht selbst kann, nimm ihm nicht die ganze Arbeit ab. Biete ihm stattdessen minimale Hilfe an. Kann es eine Buchseite bspw. nicht allein umblättern, dann hebe die nächste Seite nur ein wenig an, damit es das Umblättern dann selbst schafft.

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Kleinkind-Entwicklung im 17. Monat
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  • Armbandrassel Rotkäpchen

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Geschenkideen für Jungen und Mädchen von 0-1 Jahr mit Qualität

In unserem Onlineshop für Kinderspielzeug legen wir großen Wert auf Spielsachen, die neben viel Spaß und Freude am Spielen auch die Entwicklung des Kindes fördern. Denn beim spielerischen Lernen finden Vernetzungen im Gehirn statt und Gelerntes wird schneller abgespeichert. Positive Erfahrungen und Freude begünstigen diese Entwicklung. Zudem achten wir auf qualitativ hochwertige Spielwaren, die alle deutschen Sicherheitsstandards erfüllen und natürlich schadstofffrei sind. Denn was ist wichtiger als die Gesundheit unserer Kinder? Ein Großteil unserer Spielwaren ist aus nachwachsenden Rohstoffen oder biologisch abbaubar. Das gute Babyspielzeug aus Holz kommt immer wieder mehr in Mode und kann über Generationen weitergegeben werden. Auch bei der Auswahl unserer Hersteller, geben wir Acht, dass diese möglichst in europäischen Ländern herstellen und keine Menschenrechte verletzt werden. So können wir guten Gewissens unser Spielzeug an unsere Kunden weitergeben.

Sinnvolles Babyspielzeug

Du suchst für dein Baby Geschenke? Ob Greiflinge, Rasseln, Mobiles oder das erste Babybuch. Bei uns wirst du sicher fündig. Ob als Geschenk zur Geburt oder zur ersten Babyparty. Unser Sortiment, welches größtenteils aus Holz besteht, umfasst namenhafte Hersteller wie z.B. Haba, GoKi und Hape. Wir garantieren höchste Qualität und wählen alle unsere Produkte mit Bedacht aus. Unser Spielzeug für Babys von 0-12 Monaten fördert die motorischen und geistigen Fähigkeiten deines Kindes. Das Greifen, Sehen und Hören ist gerade in den ersten Monaten sehr wichtig und daher führen wir ausschließlich Babyspielzeug, welches die kindliche Entwicklung genau in dieser so wichtigen Zeit unterstützt. Wir verzichten gänzlich auf Kunststoffspielzeug mit blinkenden Lichtern, da Studien belegen, dass diese lediglich eine Reizüberflutung verursachen. Selbstverständlich sind unsere hochwertigen Spielzeuge frei von jeglichen Schadstoffen und enthalten keine verschluckbaren Kleinteile. Gerne stellen wir für dich nachfolgend eine kleine Auswahl zusammen und möchten dich so bei der Suche nach dem passenden Produkt unterstützen.

Unsere Empfehlungen für gute und pädagogisch wertvolle Spielzeuge im ersten Lebensjahr

Entwicklung eines 0 Monate alten Babys und Geschenke zur Geburt

Mit der Geburt eines Kindes verändert sich das Leben schlagartig. Gerade in der Welt angekommen, beginnen bereits im ersten Lebensmonat der Mund und die Augen fleißig zu lernen. Wusstest du, dass dein Baby schon jetzt die Farbe Rot besonders gern mag? Zurückzuführen ist dies auf die Zeit im Mutterleib. Das Licht schien dort durch die durchblutete Bauchwand wie durch einen dunkelroten Vorhang. Die Farbe Rot wirkt somit beruhigend und vertraut auf dein Kind. Um die Entwicklung deines Kindes von Anfang an zu unterstützen empfehlen wir unsere wundervollen Greiflinge aus Holz für Babys ab 0 Monate. Sie sind perfekt auf die kleinen Händchen abgestimmt, einfach in der Handhabung und erwecken sanft ihre Aufmerksamkeit, ohne dein Kind beim ersten Spielen zu überfordern. Selbstverständlich ist unser gesamtes Babyspielzeug schadstofffrei und kann unbedenklich in den Mund genommen werden.

Entwicklung und Geschenke für ein 3 Monate altes Baby

Ab dem 3. Monat wird dein Kind zunehmend aktiver und nimmt äußere Eindrücke immer mehr wahr. Es fängt gezielt an mit den Händen zu greifen und auch die Motorik macht große Fortschritte. Greifbälle sind nun eine schöne Beschäftigung. Ein absolutes Trendspielzeug für Babys ab 3 Monate ist der Oball. Durch seine Leichtigkeit und großen Löcher ist er einfach zu greifen und regt mit seinen bunten Farben die Neugier deines Babys an. Ein langlebiges Spielzeug, welches sich spielerisch verformen lässt und am Ende immer wieder in seine Ursprungsform zurückkehrt.

Entwicklung und Geschenke für ein 6 Monate altes Baby

Babys ab dem 6. Monat haben schon einen guten Hörsinn und die Sehfähigkeit wird immer besser. Sie entdecken das bestimmte Handlungen eine Reaktion hervorrufen (Ursache-Wirkung-Prinzip) und das drehen vom Bauch in die Rückenlage funktioniert in vielen Fällen schon ganz gut. Babyspielzeuge, die zum Krabbeln anregen sind nun eine sinnvolle Beschäftigung und unterstützen dein Kind in seiner Entwicklung. Unser Greifling Elastik zum Rollen von GoKi erweckt garantiert Aufmerksamkeit. Rasselgeräusche lassen dein Baby aufhorchen und fördern seine Wahrnehmung und das Gehör. Das hin und her kullern animiert zum Robben und krabbeln. Es ist daher ein ideales und vielseitiges Spielzeug, selbstverständlich sind die verwendeten Farben auf Wasserbasis und frei von jeglichen Schadstoffen.

Entwicklung und Geschenke für ein 9 Monate altes Baby

Etwa ab dem 9. Lebensmonat ist dein Kind schon so gut motorisch entwickelt, dass es sich aufsetzen kann und vielleicht sogar schon allein sitzenbleibt. Die Hand-Auge Koordination wird immer genauer und das Greifen nach Gegenständen mit Daumen und Zeigefinger gezielt geübt. Die Motorik macht noch einmal deutliche Fortschritte und das Krabbeln wird zur neuen Lieblingsbeschäftigung. Unsere Empfehlung für Babys ab dem 9. Monat fördert gezielt die Geschicklichkeit und trainiert die Feinmotorik. Die Motorikrolle der Firma Hess ist aus hochwertigem Holz gefertigt, begeistert mit 4 verschiedenen Seiten zum Entdecken und Spielen. 2 große Labyrinthe, Farbkugeln zum hin- und herschieben und Formen, die sortiert werden müssen. Hier kommt garantiert keine Langeweile auf. Du hast noch offene Fragen oder suchst nach einem passenden Mitbringsel für ein Baby? Sprich uns gerne an. Wir beraten dich gern und ausgiebig zu unserem hochwertigen Spielzeugsortiment.

Kleinkind Entwicklung: 16 Monate 

Eltern haben meist beide Hände voll zu tun, den Forscherdrang ihres Kleinkindes in sicheren Bahnen zu halten. Doch auch wenn es an vielen Stellen gut und richtig ist, seinem Kind etwas zu zeigen und ihm Lösungen zu präsentieren, so ist es auch sehr wichtig, seinem Kind die Zeit und Freiheit zu geben, selbst Lösungen zu finden. Rollt sein Spielzeug unter das Sofa und es kann mit seinen kurzen Armen nicht daran reichen, wird es mit der Zeit vielleicht von ganz allein auf die Idee kommen, es mittels eines anderen Gegenstandes hervor zu angeln.

Sortieren ist ein neues Hobby Deines Kindes. Du wirst vielleicht beobachten, wie es die Erbsen auf seinem Teller von den Möhren trennt oder die Stofftiere auf einen anderen Haufen tut als die Bauklötze. Vermeide von nun an, alle Spielsachen in die gleiche Kiste zu werfen, sondern stelle mehrere Kisten und Körbe zur Verfügung, in die abends die verschiedenen Gruppierungen einsortiert werden können – der erste Schritt zu Ordnung! Natürlich hat Dein Kind dabei noch kein ordentliches Kinderzimmer im Sinn und eine Garantie für eine aufgeräumte Wohnung ist dies auch nicht, es macht Deinem Kind einfach Spaß, zu sortieren! Sorge dafür, dass das Aufräumen und Sortieren interessant bleibt, z.B. indem Du ein Spielzeug aufnimmst und fragst: „Wo gehört das nur hin?“ – Dein Kind wird Dir dann vielleicht gern helfen und das Spielzeug nehmen und (hoffentlich) richtig einsortieren.

Günstiges Spielzeug

Spielzeug SALE: Spaß für kleine und große Entdecker

Im Spielzeug SALE auf otto.de finden Sie Spielzeug günstig für unterschiedliche Altersstufen. Für die ganz Kleinen sind Krabbeldecken zum Herumtollen gut geeignet. An Spielbögen befestigte Spielfiguren mit Rascheleffekt sorgen für Freude beim Bewegen und Austesten. Viele der Spieldecken sind aus strapazierfähiger Baumwolle und mit einem feuchten Tuch zu reinigen. Kleinkinder ab sechs Monaten haben mit Lauflernhilfen die passenden Stützen für ihre ersten Schritte. Die Laufwagen sind größtenteils aus robustem Kunststoff gefertigt. Bei einigen Modellen können Licht- und Soundeffekte das kindgerechte Lernen unterstützen.

Ob Bagger, Kran oder Weltraumflitzer: Jungen haben ihren Spaß mit Bausets zum Selberbauen – allein oder gemeinsam mit Papa und Onkel. Die Sets sind mit Anleitung in mehreren Schwierigkeiten erhältlich. Einige der Bausätze verfügen über Teile mit Geräusch- und Bewegungsfunktionen für ein rundum begeisterndes Spiel. In elektrischen Spielküchen mit Herd und funktionsfähigem Wasserhahn macht kleinen Gourmets das Kochen richtig Spaß. Die Küchen lassen sich nach dem Spielen leicht reinigen und durch Zubehör individuell erweitern. Für Spaß außerhalb des Kinderzimmers sorgen Inliner, Fahrräder und Scooter im kindgerechten Design. Sportbälle für das Outdoor bereiten der ganzen Familie Freude.

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Mehr Spielzeug günstig bei OTTO

OTTO bietet Eltern und Großeltern mehr Spielzeug günstig an. Auf otto.de finden Sie Spielwaren bekannter Hersteller wie Fisher Price, Roba, Barbie, Scout, Klein oder Simba für Babys, Kleinkinder und ältere Kinder. Gerade bei Kinderspielzeug sollten Sie Wert auf hochwertige Qualität, gute Verarbeitung und schadstoffarme Materialien legen. Entdecken Sie mehr Spielzeug günstig bei OTTO und machen Sie Ihren Kindern eine Freude. Im umfangreichen Angebot des Online-Shops finden Sie Puppen, Puppenzubehör, Spielzeugautos, Kuscheltiere, Konstruktionsspielzeug, Rollenspielzeug und Spielwaren für draußen wie Hüpfbälle, Trampoline, Kinderfahrzeuge und Sandspielzeug. Bastelfreunde bestellen auf otto.de Bastelsets und Bastelmaterialien wie Knete, Stifte, Papier oder Perlen, mit denen Sie mit Ihren Kindern kreativen Schmuck basteln können.

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Holzspielzeug und Spielsachen

Holzspielzeug ist ein äußerst beliebtes Spielzeug. Man verschenkt es gerne und mit gutem Gewissen, da Holz ein nachwachsender Rohstoff mit vielen positiven Eigenschaften ist. Holz ist natürlich und hat eine schöne Haptik, da es gut von kleinen Kinderhänden zu greifen ist. Spielsachen aus Holz wirken hochwertig und versprechen aufgrund ihrer robusten Verarbeitung Spielfreude für lange Zeit.

HABA produziert in Deutschland Spielzeug aus heimischem Buchholz

HABA verwendet für die Herstellung seines Holzspielzeuges für Babys, Kleinkinder und Kinder heimisches Buchenholz. Die Auswahl der in Deutschland gefertigten Holzspielwaren ist riesengroß: Es gibt Hängefiguren und Greiflinge, Steckspiele, Motorikbretter und -spiele, Holzbabybücher, Zuordnungs- und Geschicklichkeitsspiele, Ziehfiguren für Laufanfänger und vieles mehr. Hier wird einfach jeder Herzenswunsch erfüllt!

Farbenfrohe Holzspielwaren bieten echtes Training für die Sinne von (Klein-)Kindern

Oft sind Elemente des HABA Holzspielzeugs farbig lackiert und zeigen niedliche Motive wie Tierfiguren und Blümchen oder hübsche Muster in den unterschiedlichsten Farben. Das weckt das Interesse der (Klein-)Kinder und fordert sie zum Spielen auf. Beobachten, greifen, bewegen – das farbenfrohe Spielzeug aus Holz ist vielfältig einsetzbar und stimuliert die Sinne auf vielerlei Weise. Farbige Holzspielsachen sind daher ideal, um das Erkennen und Benennen von Formen und Farben zu fördern, ersten Wortschatz und Gedächtnis zu schulen sowie Konzentration und Feinmotorik zu trainieren. Holzspielzeug ist daher immer auch eine Art Lernspielzeug, das die Kinder von klein auf in ihrer Entwicklung unterstützt.

Die ersten Worte – Entwicklung mit 16 Monaten

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So langsam geht es los: er ahmt mehr nach, nicht nur Gesten, sondern auch Laute. 2.0 versteht uns mit 16 Monaten zudem und führt kleine Anweisungen aus. Auch sein Bruder kann sich mehr und mehr mit ihm als Spielkameraden anfreunden und hilft vor allem mir dadurch sehr viel. Ist das herzlich! Die Baby- & Kinderentwicklung Monat für Monat.

Entwicklung mit 16 Monaten

Erste Worte mit 16 Monaten

Besser spät als nie. Aber was heißt schon spät in einem Menschenleben? Ob ein Kleinkind nun mit 12 oder 18 Monaten das erste Wort spricht, ist doch total egal. Schön ist es, meinem Sohn dabei zuzusehen, wie er die Worte lernt. Er weiß genau, was ein Elefant oder ein Igel ist, kann auch darauf zeigen. Er versteht es, wenn wir sagen: „Bring das mal in den Müll!“. Dann tappelt er mit seinem süßen Watschelschritt zum Mülleimer und wirft das weg. Wie süß ist das denn? Ich finde es schon schwer vorzustellen: vor ein paar Monaten krabbelte noch durch die Wohnung, schien alles entdecken zu wollen und nun ist er schon ein richtiges Kleinkind. Er hilft uns tatsächlich, den Geschirrspüler auszuräumen, deckt den Tisch und bringt den Katzen ihr Futter. Das ist für 2.0 selbstverständlich. Er will kooperieren, wie Jasper Juul sagen würde. Doch warum verlernen sie es wieder? Mein 5-Jähriger ist nicht so erpicht darauf, Haushaltsarbeit zu verrichten. Bestimmt, weil ihm spannendere Dinge einfallen, oder?

Er überraschte uns, als ein Krankenwagen mit Sirene vorbeifuhr. 2.0 sagte: „Tatütata„. Einfach so. Das muss der Einfluss von den anderen Kita-Kindern sein, die gerne Feuerwehreinsätze nachspielen. Natürlich mit Tonbegleitung. Zudem ahmt er Töne nach. Machen wir „Chhh„, tut er das manchmal auch. Wir schauen uns Bücher an und er zeigt uns die Tiere, nach denen wir fragen. Schön, dass er uns nun auch antworten kann: er kann nicht nur nicken, sondern auch „nei“ sagen. Das hilft im Alltag oft wieder.

Da unser Sohn die halbe Nacht bei uns im Bett verbringt, bauten wir ein Bett im Schlafzimmer an. Wir haben nun ein Familienbett. Seitdem können wir beide besser schlafen, denn wir haben uns darauf geeinigt, dass es total ok ist, wenn unsere Kinder zu uns ins Bett kommen. Sie wollen unsere Nähe haben. Durch diese Akzeptanz sind wir nicht genervt, wenn 2.0 nach uns ruft (weint) oder 1.0 ins Bett gekrochen kommt. Er geht einfach in sein neues Anbaubett. Platz für alle. Wir sind total zufrieden mit der Lösung. Da stört es mich nicht, wenn ich doch noch dreimal stillen muss. Ich genieße diese Zeit total, wenn das auch weniger Schlaf bedeutet. Aber welche Eltern können schon schlafen? Eben.

Bruderliebe und Streitschlichtung

Lange habe ich darauf gewartet, dass sich die beiden auch im gemeinsamen Spiel verstehen. Es gibt natürlich weiterhin viele Situationen, in denen Streit oder Eifersucht entsteht. Das Los der Geschwister. Doch mein großer Sohn geht nun aktiv auf 2.0 zu und will mit ihm spielen. Z. B. Schwertkampf (Juchu! Nicht.). Während er mit Lego spielt, darf der Kleine die Kisten aus- und einräumen. Wenn wir Karten spielen, lassen wir 2.0 einfach ein paar Karten klauen, das stört uns doch nicht! Alles ein Lernprozess. Wir müssen aufpassen, das richtig zu begleiten. Die Verlockung ist groß, zu sagen, dass 2.0 ja noch klein ist und der Große das Spielzeug an den kreischenden Bruder abgeben sollte. Aber 2.0 ist gar nicht mehr so klein. Er versteht uns und muss nun auch erzogen werden. Erzogen, einbezogen, im Spiel begleitet. Wir müssen ihm zeigen, was wir gut finden und was er darf. Da kann uns der große Sohn gut helfen. Ihm hingegen müssen wir beibringen, die Situationen zu meistern, ohne gleich nein! zu schreien oder zu meckern. Ihr seht, man lernt nie aus

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Entwicklung mit 16 Monaten

  • Nicken!
  • Worte: Tatütata, nei (nein), Mau (Katze)
  • Versteht uns wirklich
  • Überstand den ersten Biss in die Wange 🙁
  • Schläft gegen 20 Uhr ein
  • Wacht gegen 6 Uhr auf
  • Wird nachts 3 x gestillt
  • Wird tagsüber 1x nach Bedarf gestillt
  • Kleidergröße 86 / 92
  • Schuhgröße 24
  • Windelgröße 4+

Babys Entwicklung
im 2. Lebensjahr
mit 13 bis 24 MonatenHallo ich wachse – 16. Monat

© fotolia, Alena Ozerova

Schätzchen, wieso rast dein Herz denn so?

Ob geistig, seelisch oder körperlich: Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Für den noch voll in der Entwicklung steckenden kindlichen Körper gelten ganz eigene Regeln und Werte. Das betrifft auch Herzschlag und Blutdruck.

  • Vielleicht haben Sie manchmal schon gestutzt, wenn Sie Ihr Kleines an sich gedrückt haben: Das Herz Ihres Kindes scheint rasend schnell zu schlagen. Kein Wunder, dass Eltern sich da fragen, ob alles in Ordnung ist. Ist es normalerweise. Denn das Herz von Babys und Kleinkindern schlägt grundsätzlich viel schneller als das Erwachsener.

    Bei Neugeborenen gelten 130 Schläge pro Minute als Normalwert. Im ersten Lebensjahr sinkt diese Zahl dann auf 120 Schläge und im Laufe des zweiten Lebensjahres auf etwa 110 Schläge in der Minute. Ihre eigene Herzfrequenz dürfte im Ruhezustand dagegen bei etwa 70 Schlägen in der Minute liegen. Diesen Wert erreicht ein Mensch erst mit etwa 16 Jahren. Und für uns alle gilt: Bei Aufregung oder Anstrengung schlägt das Herz schneller. Ist Ihr Kleines gerade gerannt oder hat fröhlich herumgetobt, kann sein Herz also tatsächlich erstaunlich schnell pochen. Übrigens ist das kindliche Herz im Vergleich zum restlichen Körper auch größer als das eines Erwachsenen.

  • Erschrecken Sie bitte nicht, falls Sie ein Blutdruckmessgerät haben und spaßeshalber mal Ihrem Kind den Blutdruck messen: Er wird, verglichen mit dem eines Erwachsenen, erstaunlich niedrig sein.

Die Sache mit dem Schlaf

„Kinder brauchen genug Schlaf!“ Das wussten schon unsere Großeltern. Aber warum eigentlich ist der Schlaf so wichtig für Waschtum und Entwicklung? Die moderne Medizin hat da einiges herausgefunden:

  • Das Wachstumshormon HGH (= Human Growth Hormone) wird vor allem dann ausgeschüttet, wenn ein Mensch schläft. Dieses Hormon ist unentbehrlich für das Längenwachstum. Kinder und Jugendliche sind darauf angewiesen, dass mit der HGH-Ausschüttung alles stimmt.
  • Das Immunsystem scheint die Zeit des Schlafes zu nutzen, um neu trainierte Reaktionen gleichsam abzuspeichern. Tests ergaben zum Beipsiel, dass die Antikörperbildung nach Impfungen höher war, wenn die frisch Geimpften genug Schlaf bekamen. Da das körpereigene Abwehrsystem bei Kindern noch voll in der Entwicklung steckt, kann es jede Unterstützung gebrauchen.
  • „Schlaf erst mal drüber“ heißt ein Ratschlag, wenn jemand ein kniffliges Problem zu meistern hat. Gar nicht so falsch. Zumindest für motorische Fähigkeiten, also solche, die mit Bewegung verbunden sind, scheint was dran zu sein. Denn unser Gehirn arbeitet auch im Schlaf. Und gerade in dieser Zeit baut sich wohl das Langzeitgedächtnis auf. Kurz vorher erstmals neu geübte Fertigkeiten haben so eine Chance, Stück für Stück ganz selbstverständlich zu werden. Ohne eine solche goldene Brücke könnte kein Kind die vielen, neuen Aufgaben meistern, vor denen es jeden Tag steht.
  • Dem Stoffwechsel liegen höchst komplizierte und sehr fein abgestimmte Regelsysteme zugrunde. Auch sie scheinen besser zu funktionieren, wenn ein Mensch genug schläft.

Der Schlaf ist also ganz und gar keine vertane Zeit. Im Gegenteil, er ist für die Entwicklung eines Kindes und das Wohlbefinden eines jeden Menschen wohl unentbehrlich. Denn nicht zuletzt bedeutet schlafen auch, dass Geist, Seele und Körper eine Pause bekommen. Nicht ununterbrochen auf die vielen Reize aus der Umwelt reagieren zu müssen, das ist gerade für Kinder wichtig. Denn ihr Gehirn ist nach wie vor damit beschäftigt, sich selbst und zugleich das optimale Programm für ein erfolgreiches Leben zu entwickeln. Sie wollen wissen, wie viel Schlaf denn genug Schlaf für Ihr Kind ist? Die Faustregel lautet: etwa zehn bis 13 Stunden innerhalb von 24 Stunden. Auch hier gibt es also individuelle Schwankungen.

Allgemeine Fragen zu Wachstum und Entwicklung können Sie im Forum von Kinderarzt Dr. Busse stellen.

von Anne Malburg, Diplom-Journalistin

Zuletzt überarbeitet: Dezember 2018

Wenn Babys sprechen lernen: So fördern, helfen & unterstützen Sie

Die Entwicklungsschritte in der Übersicht

Der aktuelle Stand der Sprachwissenschaft und Entwicklungspsychologie geht davon aus, dass Babys grundsätzlich international zur Welt kommen. Das heißt: In den ersten sechs Monaten brabbeln sie die verschiedensten Laute, bevor sie ihren Tonumfang an die Sprachumgebung anpassen. Sogar taube Babys versuchen sich im ersten halben Lebensjahr in den unterschiedlichsten Geräuschen. Nach dem sechsten Monat nimmt dies bei ihnen, aufgrund der fehlenden Hör- und Spracherfahrungen, ab.

Bis Sie sich angeregt mit Ihrem Kleinen so unterhalten können, dass Sie es problemlos verstehen, vergehen meist 1,5 bis 3 Jahre. Den Beginn einer für die Umwelt wahrnehmbaren Sprachentwicklung prägt das ständige Ausprobieren bestimmter Silben, wie „Bababa“ oder „Mamama“. Dies geschieht im vierten bis fünften Monat. Vorher fallen oftmals Geräusche, wie „ggrhh“ oder „irrrrre“, die für viele Mitmenschen einen hohen Unterhaltungsfaktor haben.

Ab dem fünften Monat beobachten viele Eltern, dass Ihr Kind versucht, Geräusche nachzuahmen und sehr viel vor sich hinbrabbelt. Da es oftmals denselben Sprechrhythmus und Tonfall wie das eigene Umfeld nutzt, scheinen die noch unverständlichen Aussagen irgendwie sinnvoll und vertraut. Ähnlich wie beim Krabbeln oder Laufen, sind Entwicklung und Erprobung der eigenen Laute und Sprachfähigkeiten vollkommen individuell.

Während einige Babys einen Monolog nach dem anderen mit sich halten und bestimmte Silben immer wieder mit Freude in unterschiedlichsten Lautstärken und Tonlagen erproben, sind andere zunächst ruhig und überraschen dafür später mit klaren Silben und sogar Wörtern. Das erste Wort können Eltern deshalb in einem relativ großen Zeitfenster erwarten. Bereits mit sieben Monaten oder dann doch erst mit 18 Monaten wird der Zeitpunkt aus entwicklungspsychologischer Sicht dafür festgelegt.

Bis zum zweiten Lebensjahr umfasst der Wortschatz Ihres Kindes etwa 200 Wörter. Rund um den zweiten Geburtstag lernt Ihr Kind über 10 Worte am Tag. Im Zusammenspiel mit der Erkenntnis, dass Ihr Baby sich als eigene Person begreift, zeigt es nun mit Sprache, was ihm gefällt oder nicht zusagt.

Nach dem zweiten Geburtstag sprechen viele Kleinkinder schon Zwei- oder Dreiwortsätze. Schon ein Jahr später sind längere Gespräche, auch mit dem Kind sympathischen Fremden, problemlos möglich. Im Alter von zwei bis drei Jahren sprechen viele Kinder das aus, was sie gerade denken, vorhaben und planen. Dies ist für viele Eltern überaus spannend.

Gute, erfahrene Redner kommen durch größere Kinder oder erwachsene Vorbilder teilweise schon mit drei Jahren darauf, dass es zusätzlich zum Sprechen auch noch eine Schriftsprache gibt. Die kognitive Reife diese anzuwenden und zu verstehen, erreichen die meisten Kinder jedoch erst mit fünf bis sieben Jahren.

Hilfe und Unterstützung beim Sprechen lernen

Auch bei der Sprachentwicklung gilt: Übung macht den Meister. Studien belegen sogar, dass Kinder von Eltern, die schon im Babyalter viel mit Ihrem Kind gesprochen haben, einen höheren IQ besitzen. Gemeinsames Singen wirkt sich ebenfalls positiv auf die Sprachentwicklung aus.

Obwohl es zunächst Spaß macht und richtig ist in den ersten Monaten gemeinsam mit dem Baby die Geräuschvielfalt und die Babysprache zu erkunden, sollten Sie nach und nach immer normaler mit Ihrem Kind reden. Das erleichtert es Ihrem Kind, die Sprache grammatikalisch richtig zu erlernen und einen großen Wortschatz zu entwickeln.

Reden Sie mit Ihrem Baby stets von Angesicht zu Angesicht. Es wird aufmerksam Ihre Lippenbewegungen beobachten, um selbst irgendwann die passenden Worte zu finden und zu formulieren. Lesen Sie viel vor, um den Wortschatz Ihres Babys spielerisch zu erweitern. Radio und Hörspiele hören oder Fernsehen schauen, unterstützen die Sprachentwicklung laut sprachwissenschaftlichen Untersuchungen kaum.

Weiterhin können Sie Ihr Baby beim Sprechen lernen unterstützen, indem Sie:

  • Fingerspiele mit ihm spielen. Dies trainiert einerseits das Sprachverständnis und andererseits die Feinmotorik. Da der Gehirnbereich für die Sprache eng mit dem der Feinmotorik verbunden ist, fördern Sie Ihr Kind so im doppelten Sinne.
  • mit Ihrem Kind Seifenblasen blasen. Hierbei fördern Sie die Mundmuskulatur und Atemtechnik. Schwierige Laute, wie „ssss“ oder „sch“ lassen sich so leichter aussprechen.
  • Memory- und Quartett-Spiele als Sprachlernspiele nutzen und zu jeder Karte abwechselnd eine kleine Geschichte erzählen (lassen). Etwa ab dem 2. Lebensjahr.
  • Rhythmusspiele. Aktuelle Studien zeigen, Kinder mit einem guten Rhythmusgefühl sind auch sprachlich sehr gut entwickelt. Menschen mit Sprachproblemen weisen oftmals auch Schwierigkeiten auf, einen Rhythmus nachempfinden bzw. mitzuklopfen.
  • Ihr Kind sanft korrigieren, ohne es zu kritisieren. Das erreichen Sie, in dem Sie den Satz in einer Antwort nochmal richtig wiederholen (Beispiel: „Mama, Datze nat gedrugn.“ -> „Stimmt, die Katze hat getrunken.“) Sagen Sie Ihrem Baby zu oft, das es etwas falsch sagt, kann es dazu führen, dass es vorerst nicht mehr sprechen möchte.

Sprachfehler und ihre Gründe

Beginnt Ihr Baby plötzlich zu stottern oder wieder vermehrt sprachliche Fehler macht, sollten Sie nicht gleich beunruhigt sein. Viele Kleinkinder erleben solch eine Phase und lassen sie mit dem nächsten sprachlichen Entwicklungsschub hinter sich. Ist das nicht der Fall, können erfahrene Logopäden helfen, diese Sprachbarriere erfolgreich zu meistern.

In einigen kann auch eine veränderte Situation zu einer verändernden oder sogar verschlechternden Sprachweise führen. Zu ihnen zählen beispielsweise:

  • das plötzliche Zusammensein mit Gleichaltrigen bei der Tagesmutter, bei der sich alle ja plötzlich in „Babysprache“ unterhalten und verstehen oder
  • die Geburt eines Geschwisterchen, welche gegebenenfalls dazu führt, dass ein schon großes Baby wieder als ganz kleines wahrgenommen werden möchte.

Auch diese Entwicklungen sind in der Regel nur zeitweilig und erfordern nur etwas Geduld und Liebe bis der nächste sprachliche Fortschritt folgt.

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