Katzen für allergiker geeignet

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Katzen für Allergiker: Diese Rassen sind geeignet

  • Eine Katzenallergie wird nicht – wie oft vermutet – durch das Fell der Katze ausgelöst, sondern durch Allergene im Speichel, den Hautschuppen oder im Urin der Katze. Deshalb spielt die Haarlänge keine Rolle bei der Auswahl einer geeigneten Rasse.
  • Am häufigsten ist das Allergen Fel d 1 für eine Katzenallergie verantwortlich. Hier sei allerdings erwähnt, dass es auch noch andere Allergene gibt, die aber deutlich seltener auftreten.
  • Einige Katzen-Rassen lösen deutlich seltener Allergien aus als andere. Zum Beispiel die Sibirische Katze, die Balinesen-Katze, Sphynx-Katzen oder auch die Cornish Rex sowie andere Rex-Rassen.
  • Seit 2006 werden sogenannte Allerca-Katzen gezüchtet, die keine Allergien mehr auslösen sollen. Diese werden allerdings nicht mehr verkauft, sondern von dem züchtenden Unternehmen nur noch an Kinder mit einer Katzen-Allergie abgegeben.
  • Die Orientalisch Kurzhaar, Siam-Katzen, Ragdolls oder auch die Norwegische Waldkatze gelten ebenfalls als Allergiker-freundlich.
  • In jedem Fall sollten Sie vorab testen, ob beim Kontakt mit der Katze eine allergische Reaktion auftritt. Denn auch wenn einige Rassen als Allergiker-freundlich gelten – eine Garantie gibt es nicht und Allergien können trotzdem auftreten.

Katzenallergie: Welche Katzenrassen sind für Allergiker geeignet?

Katzenratgeber – Tipps, Hilfe und Ideen rund um Katzen

Viele Menschen leiden an einer Katzenallergie – trotzdem können manche Katzen gehalten werden.

Eine Katze ist für viele das ideale Haustier. Sanft und einfühlsam sorgt sie für Ruhe in unserem hektischen Alltag. Stress und Sorgen sind vergessen, wenn sie sich wohlig in den Arm schmiegt und schnurrt. Nicht jeder Katzenfreund kann allerdings unbeschwert Zärtlichkeiten mit einer Samtpfote austauschen – verantwortlich dafür ist die weit verbreitete Katzenallergie.

Für Betroffene kann es bereits ausreichen, wenn die Nachbarskatze nur durch den Flur geschlichen ist – plötzliches Niesen, tränende Augen und Hustenanfälle treten auf. Doch muss bei der Diagnose „Katzenallergie“ wirklich zwingend auf eine Katze als Mitbewohner verzichtet werden? Oder gibt es Katzenrassen, die speziell für Allergiker geeignet sind? Der folgende Ratgeber klärt auf.

Auslöser für eine Katzenallergie sind nicht die Katzenhaare

Häufig wird für das Wort Katzenallergie synonym der Begriff Katzenhaarallergie verwendet. Grund hierfür ist die Annahme, dass die feinen Haare der Katze Ursache für das Auftreten von allergischen Reaktionen sind. Das ist jedoch falsch. Entgegen der landläufigen Meinung sind nicht die Haare der Katze das Problem, sondern ein Eiweißstoff, der durch den Speichel, den Urin und die Hautdrüsen ausgeschieden wird. In Anlehnung an den lateinischen Begriff für Hauskatze – Felis domesticus – trägt das Glykoprotein die Abkürzung Fel d 1.

Widmen sich Katzen ihrer Körperpflege, gelangt das Allergen auf das Fell. Durch seine besonders kleine Größe ist es jedoch auch lange schwebfähig, befindet sich also losgelöst vom Haar in der Atemluft und setzt sich überall ab, wo es hingelangt. Eine Wohnung allein durch die Beseitigung von Katzenhaaren allergenfrei zu bekommen, ist also nicht möglich. Hinzu kommt, dass das Protein eine sehr klebrige Eigenschaft besitzt, sodass es lange Zeit – manchmal sogar über Jahre – im Teppich und auf Möbeln haften kann.

Symptome einer Katzenallergie

Sibirische Katzen produzieren tendenziell wenig Allergene.

Wer eine Disposition entwickelt hat, dem können die Tierallergene schwer zu schaffen machen. So löst die Allergie bei den meisten Betroffenen einen allergischen Schnupfen mit starkem Niesen aus. Durch den direkten Hautkontakt mit dem Fell der Katze kann es zudem zu Hautveränderungen mit Quaddeln, Ekzemen und Juckreiz kommen. Ebenso ist eine allergische Bindehautentzündung mit geröteten, tränenden Augen häufig. Ist der Betroffene mit dem Allergen stetig im Kontakt, kann die Katzenallergie darüber hinaus langfristig zu einem allergisches Asthma führen.

Allergiker Katzen: Einige Katzenrassen lösen seltener Allergien aus

Dennoch bedeutet eine Allergie nicht zwangsläufig das Aus für die Katzenhaltung. Zwar wird das Allergen Fel d 1, das für etwa 90 Prozent aller Katzenallergien verantwortlich ist, grundsätzlich von jeder Katze gebildet, allerdings gibt es Vierbeiner, die weniger davon produzieren als andere. In diesem Zusammenhang wird oftmals von hypoallergenen – d.h. weniger allergieerzeugenden – Katzen gesprochen. Katzenrassen, die sich für Allergiker eignen können, sind z. B. Balinesen, Javanesen oder Orientalische Kurzhaarkatzen. Auch Rex-Arten (wie z. B. die German Rex oder die Selkirk Rex), Sphynx und Sibirische Langhaarkatzen gelten allgemein als besonders allergikerfreundliche Arten. Weitere Information zu allen Katzenrassen in der Übersicht hier.

Inzwischen ist sich die Wissenschaft allerdings nicht einig, ob es überhaupt Katzen gibt, die für Allergiker besser geeignet sind als andere. Vielmehr gibt es die Auffassung, dass es von der Katze selbst abhängt, egal um welche Rasse es sich handelt. Genauso kann jeder Allergiker unterschiedlich auf verschiedene Rassen reagieren. Hier gehen die Meinungen aber auseinander. Deshalb stellen wir im Folgenden Katzenrassen vor, die als Allergiker Katzen gelten.

Allgemein sollte es sich jeder Allergiker aber vor der Anschaffung einer Katze genau überlegen, ob er unbedingt einen Schmusetiger braucht. Schließlich tut man weder sich selbst noch dem Tier einen Gefallen, wenn die Katze nach wenigen Wochen schon wieder den Besitzer wechseln muss, weil doch Allergiesymptome auftreten. Auch vermeintlich allergikerfreundliche Katzenrassen können am Ende die Allergie auslösen.

Javanese

Die Javanese wird auch Orientalisch Langhaar genannt.

Die Javanese, auch Orientalisch Langhaar genannt, ist eine Katze aus den USA. Wie die Balinese ist sie gesellig, verspielt und sehr menschenbezogen. Alleine beschäftigt sie sich deshalb ungern, ihr Halter sollte sie nie lange alleine lassen. Die Pflege gestaltet sich einfach, zudem ist die Javanese sehr robust. In eine Familie mit Kindern passt die Javanese sehr gut – sie ist intelligent, spielt gerne und erwartet viel Aufmerksamkeit.

Balinese

Die Balinesen ist eine Halblanghaarkatze aus den USA. Sie ähneln Siam- und orientalischen Katzen. Es handelt sich um ein sehr intelligentes und menschenbezogenes Tier, das zudem viel Auslauf und Beschäftigung braucht. Sie eignen sich gut für die Haltung in Familien mit Kindern oder Hunden. Die Balinese ist recht pflegeleicht und wenig anfällig für Krankheiten. Da sie jedoch Anschluss zum Menschen braucht, sollte man sie nicht lange alleine Zuhause lassen.

Orientalisch Kurzhaar

Die Orientalische Kurzhaarkatzen kommt aus England und ist menschenbezogen, verspielt und intelligent. Dementsprechend wollen sie von ihrem Menschen beschäftigt werden und wünschen seine Anwesenheit. Notfalls fordern sie sie mit lautem Miauen ein. Wer viel arbeitet sollte sich also keine Orientalisch Kurzhaar anschaffen. Da die Katzen eine warme Wohnung schätzen, kommen sie auch gut ohne Freigang aus. Zudem sind sie recht pflegeleicht – Bürsten schätzen sie trotzdem, da sie es als Beschäftigung mit ihrem Halter sehen.

Die Orientalisch Kurzhaar fordert ihre Aufmerksamkeit durch lautes Miauen ein.

Sphynx-Katzen

Sphynx-Katzen sind auch als Nacktkatzen bekannt. Tatsächlich haben sie aber meist kurze, gekräuselte Haare, eine Art Flaum auf der Haut oder zumindest Fell auf Nase, Ohren oder Schwanz. Durch die fehlenden haare gelten sie als hypoallergen. Sphynx-Katzen lieben die Gesellschaft ihrer Halter und sind sehr spiel- und kuschelbedürftig. Sie lernen gerne und möchten gefordert werden. Sie eignen sich gut zur Haltung in einer Familie oder mit anderen Haustieren. Allerdings sollten Halter beachten: Sphynx-Katzen vertragen nicht viel Sonne und Kälte und eignen sich deshalb meist nur zur Wohnungshaltung.

Es gibt verschiedene Sphynx-Katzenarten: Die bekannte Sphynx-Katze kommt aus Kanada. Die Don Sphynx ist nicht mit ihr verwandt, kommt nämlich aus Russland. Die Peterbald kommt ebenfalls aus Russland, ähnelt vom Körperbau aber orientalischen Katzen, die sie jedoch an Gewicht noch übertrifft.

German Rex, Cornish Rex, Silkirk Rex

Rexkatzen sind allgemein sehr allergikerfreundlich. Es handelt sich um freundliche, verspielte und verschmuste Katzen. Da sie kaum haaren, macht sie das noch allergikerfreundlicher. In Familien mit Kindern oder anderen Haustieren fühlen sie sich wohl.

  • Die German Rex kommt aus Deutschland und ist mittelgroß. Ihr Fell ist kurz, weich, samtig und weist regelmäßige Wellen auf. Auch die Schnurrhaare sind krumm. Es gibt sie in allen Farben.
  • Die Cornish Rex kommt aus England und hat ebenfalls kurzes Fell. Da ihr das Deckhaar fehlt, hat sie lockiges, weiches Kurzfell, das in allen Farben auftreten kann. Auch Augenbrauen und Schnurrhaare sind bei der Katze gelockt.
  • Die Selkirk Rex weist ebenfalls lockiges, welliges Fell auf. Allerdings ist es bei dieser Katze meist lang. Auch diese Katze gibt es in allen möglichen Fellfarben.

Die Silkirk Rex hat lockiges und gewelltes Haar.

Die Sibirische Katze ist eine Halblanghaarkatze aus Russland. Es gibt sie in fast allen Fellfarben. Es handelt sich um ein intelligentes, verspieltes und robustes Tier, das nicht nur die Gesellschaft ihrer Menschen, sondern auch anderer Katzen sehr schätzt. Die Sibirische Katze fügt sich gut in die Familie ein – kommt gut mit Kindern oder anderen Haustieren zurecht. Gerne lässt sie sich beschäftigen, allerdings faulenzt sie auch gerne. Da ihr Fell dicht und eher lang ist, muss es vor allem im Sommer gebürstet werden. Besonders dem Fell am Schwanz sollte der Halter Aufmerksamkeit schenken.

Tipps für leichte Katzenallergie

Ist die Allergie nur leicht ausgeprägt, können die Symptome durch einige Maßnahmen gering gehalten werden. Vor allem, wenn es sich um eine Wohnungskatze handelt, kannst Du einiges unternehmen.

  • Lüfte regelmäßig – so ist weniger Proteins Fel d 1 in der Luft.
  • Lass die Katze nicht ins Schlafzimmer. Dort reagierst Du sonst besonders stark.
  • Bürste Deine Katze regelmäßig – am besten auf dem Balkon oder am Fenster. Das hilft ihr bei der Fellpflege und vermeidet die Verteilung von Haaren u.Ä. in der ganzen Wohnung.
  • Nach dem Streicheln: Hände waschen! So kannst du das allergieauslösende Proteins Fel d 1 von Deiner Haut entfernen.
  • Staubfänger in der Wohnung vermeiden. Auf Teppich, Kissen und Co. kann sich das Proteins Fel d 1 besonders gut festsetzen.

Außerdem ist es unerlässlich, dass regelmäßig Staubsauger und Staubwischer zum Einsatz kommen.

Katzen für Allergiker vorab testen

Bei der Körperpflege der Katzen wird das Allergen produziert.

Eine Garantie, dass diese Katzen keine Allergiesymptome auslösen, gibt es allerdings nicht, denn die Produktion des Proteins Fel d 1 kann sich trotz der Bezeichnung „Hypoallergene Katzenrasse“ individuell unterscheiden. Auch eine Sibirische Langhaarkatze, die tendenziell wenig des Allergieauslösers produziert, kann durchaus heftige Reaktionen bei Allergikern hervorrufen. Aus diesem Grund ist es für Betroffene unbedingt notwendig, eine Katze vor dem Kauf ausgiebig zu testen. Mehrfach sollte z. B. der Züchter besucht werden, um zu beobachten, ob allergische Reaktion entstehen. Anhand des Speichels einer erwachsenen Katze kann außerdem vorab der Anteil des allergenen Proteins bestimmt werden. Generell sollten Menschen mit Katzenallergie sich eher weibliche oder kastrierte Tiere zulegen, denn diese bilden deutlich weniger Fel d 1 als männliche, potente Kater.

Machen sich Symptome – ganz gleich welcher Art – bemerkbar, wird grundsätzlich von dem Kauf abgeraten. Da eine Hyposensibilisierung (d.h. eine Verabreichung des Allergens in allmählich ansteigenden Dosierungen, um den Körper an den Fremdstoff zu gewöhnen) leider schwierig ist, sollten Allergiker besser auf ein Tier, als auf ihre eigene Lebensqualität verzichten. Gesundheit geht vor! Außerdem tut man auch dem Tier einen Gefallen, wenn man es nicht nach wenigen Wochen wieder abgeben muss.

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Die Nachfrage nach Katzen für Allergiker ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Aber gibt es überhaupt Stubentiger, die weniger Allergien auslösen als andere Artgenossen? Das Wichtigste zuerst: Auslöser für eine Katzenallergie ist das Protein Fel d 1 (Abkürzung für „Felis domesticus“, lateinischer Fachausdruck für Hauskatze). Die Katzenhaare selbst sind nicht das Problem – das Allergen befindet sich im Speichel, in den Hautschuppen und der Tränenflüssigkeit der Katzen. Allerdings verteilt sie es beim Putzen auch auf dem Fell.

Es gibt Rassen, die weniger vom Allergen produzieren sollen als andere. Eine Garantie, dass diese Katzen keine Allergiesymptome auslösen, gibt es allerdings nicht. Auch innerhalb einer Katzenrasse kann der Anteil an Fel d 1 variieren.

Diese Rassen lösen seltener Allergien aus

Rassen, die sich als Katzen für Allergiker eignen können, sind beispielsweise die Cornish Rex sowie andere Rex-Katzenrassen, die Sphynx-Katze, die Sibirische Katze und die Orientalisch Kurzhaar, die Balinese, die Siam und die Javanese Katze. Außerdem bereiten Norwegische Waldkatzen, Perser-Katzen, Ragdoll-Katzen, Neva Masquerade und Britisch Kurzhaar (BKH) Allergikern oft weniger Probleme als andere Rassen. Manche Hauskatzen lösen ebenfalls weniger Allergiesymptome aus als andere.

Die Cornish Rex ist eine Mutation, die erstmals in Cornwall aufgetreten ist. Sie zeichnet sich besonders durch ihr lockiges Fell aus. Die Sphynx-Katze wird als „haarlos“ bezeichnet, tatsächlich aber wird ihre Haut von einem dünnen Haarflaum bedeckt. Die Sibirische Katze stammt aus Russland, gehört zu den Waldkatzenrassen und hat sehr langes Fell. Das Fell der Orientalisch Kurzhaar, Javanese und Balinese ist sehr kurz, fein und enganliegend. Sie haben kaum Unterwolle und haaren nur wenig.

Katzen für Allergiker: Tipps

Generell sollten Menschen mit Katzenallergie sich eher weibliche oder kastrierte, männliche Tiere zulegen. Ihre Produktion von Fel d 1 ist niedriger als bei potenten Katern. Die beste Devise für Allergiker ist hier: vorsichtig herantasten. Wenn Sie ausprobieren möchten, ob sich eine Katze mit Ihrer Allergie verträgt, können Sie beim Züchter oder im Tierheim schauen, wie Sie mit dem Stubentiger zurechtkommen. Verbringen Sie etwas Zeit mit der Miez, streicheln Sie sie und beobachten Sie, ob sich Allergiesymptome einstellen.

Weitere Möglichkeiten bei einer Katzenallergie

Medikamente mit dem Wirkstoff Cetirizin helfen zumindest kurzfristig gegen die Katzenallergie – zum Beispiel, wenn Sie zu Besuch bei Katzenfreunden eingeladen sind oder in ein Katzencafé gehen wollen. Das wäre wenigstens ein kleiner Trost, wenn Sie aufgrund Ihrer Allergie keine eigenen Katzen bei sich aufnehmen können. Ansonsten lässt sich die Allergenbelastung in der Wohnung möglichst niedrig halten, wenn Sie die folgenden Tipps beherzigen:

● Wählen Sie einen glatten Bodenbelag, zum Beispiel Parkett, Laminat oder Fliesen
● Glatte Polstermöbel aus Leder oder Kunstleder sind ebenfalls hilfreich
● Bettlaken für Allergiker lassen weniger Allergene durch
● Wechseln und waschen Sie Ihre Bettwäsche einmal pro Woche
● Saugen Sie regelmäßig, sowohl Fußboden als auch Möbel, mit einem Allergiker-Staubsauger, der über einen HEPA-Filter verfügt. Den Fußboden sollten Sie außerdem häufiger wischen
● Lassen Sie Ihre Katze nicht im Bett schlafen und möglichst generell nicht ins Schlafzimmer
● Ein Luftreiniger kann ebenfalls einen Teil der Allergene abfangen

Besprechen Sie außerdem mit Ihrem Arzt, ob eine sogenannte Hyposensibilisierung für Sie infragekommt. Dabei bekommen Sie über mehrere Jahre regelmäßig unter ärztlicher Aufsicht kleine Mengen des Allergens verabreicht, damit Ihr Körper sich daran gewöhnt und aufhört, die Substanz als „Feind“ zu sehen und zu bekämpfen.

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Eine Katzenhaarallergie kann für Katzenliebhaber oft schwierig sein. Zum Glück gibt es einige Katzenrassen, die für Allergiker geeigneter sind als andere.

1. Die Burma-Katze

Quelle: AFP

Diese Katze, die ursprünglich aus Thailand stammt, liebt die Gesellschaft von Menschen. Sie hat viel Energie und einen starken Charakter.

2. Die Bengalkatze

Quelle: Bengalthor

Im Gegensatz zu dem, was ihr Name vermuten lässt, stammt die Bengalkatze nicht aus den Bengalen, sondern aus den USA. Seine Vorfahren sind jedoch die Asiatischen Leopardenkatzen, die wiederum tatsächlich aus dieser Region stammen. Hierbei handelt es sich um ein mittelgroßes, lebhaftes, neugieriges und intelligentes Tier.

3. Die Cornish Rex

Quelle: Catster

Die Cornish Rex entstand in den 50er Jahren in Großbritannien. Diese Rasse zeichnet sich durch ihr sehr kurzes Fell aus. Diese Katzen sind sehr gesellig und mögen es daher überhaupt nicht, alleine gelassen zu werden.

4. Die Ocicat

Quelle: Pinterest

Die Ocicat wurde im Jahr 1964 von Virginia Daly in den USA gezüchtet. Es handelt sich hierbei um eine mittelgroße, sehr aktive Katze, die gerne in Gesellschaft von Menschen oder anderen Tieren ist. Wegen ihrer Anhänglichkeit, wird sie oft als „Hundekatze“ bezeichnet.

5. Die Orientalische Langhaarkatze

Quelle: Cat Breed Selector

Auch dieser Name ist irreführend. Die Orientalische Langhaarkatze stammt nämlich aus den USA. Manchmal wird sie auch Mandarinkatze genannt. Sie besitzt keine Unterwolle. Diese lebhafte Katze steht ihren Besitzern sehr nah.

6. Die Balineserkatze

Quelle: Elelur

Auch diese Rasse stammt aus den USA. Sie ist eigentlich eine Cousine der Siamkatze und hat daher einige ihrer Charaktereigenschaften geerbt. Sie ist anhänglich und gesellig und miaut viel.

7. Die Orientalische Kurzhaar

Quelle: I Heart Cats

Diese Rasse wurde im Jahr 1850 von den Briten aus Thailand importiert. Sie ist intelligent und aktiv und braucht eine Familie, die ihr Grenzen aufzeigen kann.

8. Die Russisch Blau

Quelle: Pinterest

Die Russisch Blau tauchte zum ersten Mal in Russland und in Skandinavien auf. Ende des 19. Jahrhunderts verbreitete sich die Katzenrasse schnell in der ganzen Welt. Diese Katze ist ruhig und gesellig, Fremden gegenüber jedoch oft zurückhaltend.

9. Die Sibirische Katze

Quelle: Chats sibériens

Diese Katze stammt ursprünglich aus Sibirien. Sie ist, verglichen mit anderen Katzen, relativ groß und hat mittellanges Fell. Sie ist allergikergeeignet, da sie nur geringe Mengen des allergieauslösenden Stoffes FEL D1 produziert. Die Sibirische Katze ist sehr liebevoll und ruhig.

10. Die Siamkatze

Quelle: Planète animale

Die Siamkatze stammt aus Thailand und wurde Mitte des 19. Jahrhunderts nach England importiert. Sie ist intelligent und anhänglich. Außerdem liebt sie es, zu „plappern“.

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Nicht die Haare sind das Problem

  • Tränende Augen,
  • verstopfte Nase
  • oder Hautausschläge:

Rund 10% der Bevölkerung sind von Tierallergien betroffen. Entgegen der allgemeinen Meinung werden allergische Reaktionen, die durch den Kontakt mit Katzen verursacht werden, nicht durch die Haare ausgelöst, sondern vielmehr durch allergieauslösende Stoffe, die sich hauptsächlich in den Talgdrüsen finden. Eine Nacktkatze ist daher keine vielversprechende Lösung.

  • Hauptquelle der Allergene sind die Talgdrüsen, die an der Haarwurzel des Katzenhaares liegen und eine fettige Substanz produzieren.
  • Der Talg gelangt auf die Haut und die Haare, durch Putzen werden die Allergene im Fell der Katze verteilt.
  • Wenn der Katze die Haare ausfallen oder sich kleine Hautschüppchen lösen, gelangen sie in die Umwelt.
  • Die Übertragung der allergieauslösenden Stoffe erfolgt in erster Linie über die Luft oder aber direkt über die Haut.
  • Geringere Mengen an Allergenen lassen sich auch in den Speichel- und After-Drüsen der Katze nachweisen.

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Jede Katze ist Träger von Allergenen

Die Anlage, wie viele oder wenige Allergene von der Katze gebildet werden, ist genetisch festgelegt. Zwischen den Katzenrassen gibt es keinen Unterschied in Bezug auf die Allergenmenge, die sie freisetzen. Katzenallergiker reagieren in den meisten Fällen auf alle Katzenrassen allergisch. Selbst bei Katzen der gleichen Rasse hat nicht jedes Tier den gleichen Anteil an Allergenen in sich. Manche Katzen scheiden mehr Allergene aus als andere. Insgesamt bedeutet das, dass ein Allergiker auf eine Katze einer bestimmten Rasse reagieren kann, auf eine andere derselben Rasse aber nicht.

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Kater versus Katze

Ein bemerkenswerter Unterschied jedoch ist zwischen männlichen und weiblichen Katzen feststellbar:

  • Männliche Tiere haben im Normalfall einen höheren Allergenanteil als Weibchen.
  • Wird ein Kater kastriert, nimmt der Allergengehalt um etwa 50% ab, beim Weibchen hat die Kastration aber keinen Einfluss auf die Allergenfreisetzung.

Da jedoch die Allergenfreisetzung von Katze zu Katze individuell verschieden und damit nicht vorhersehbar ist und zudem Allergiker auf unterschiedlich hohe Allergenmengen reagieren, lässt sich kein Pauschalurteil fällen, welche Katze für welchen Allergiker geeignet ist. Derzeit gibt es keine völlig allergenfreien Katzen.

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Es ist wahrlich nicht schön, wenn man eigentlich ein ziemlich großer Katzenfreund ist, aber leider an einer Katzenhaarallergie leidet. Diverse Mittel gegen Katzenhaarallergie helfen nur bedingt, haben Nebenwirkungen und taugen nicht für jeden Menschen etwas. Schade also, dass Allergiker auf die flauschigen Vierbeiner verzichten sollen. Tatsächlich kann an dieser Stelle festgehalten werden, dass es diverse Anti Allergiker Katzen gibt, die allergische Reaktionen nicht auslösen müssen. Eine Garantie gibt es natürlich nie, allerdings könnte man es mit der richtigen Rasse versuchen, um vielleicht doch noch mit einer Katze unter einem Dach leben zu können.

Inhaltsverzeichnis

Katzenrassen für Allergiker

Immer mehr Menschen wollen sich eine Allergiker Katze kaufen, vielleicht weil das Kind eine Allergie entwickeln könnte oder aber der Opa nicht mehr aus dem Niesen kommt, wenn er zu Besuch ist. Allergiker Katzen sind solche Katzen, die weniger häufig allergische Reaktionen hervorrufen.

Doch was ist überhaupt der Auslöser für eine Katzenallergie?

Eigentlich ist die Bezeichnung Katzenhaarallergie falsch, denn die Katzenhaare sind gar nicht das Problem, bzw. nicht das, worauf der Mensch allergisch reagiert. Die Allergene befinden sich vielmehr im Speichel der Tiere, welche sich natürlich auch auf dem Fell befinden und über diesen Weg in den menschlichen Organismus eindringen. Neben dem Speichel sind auch andere Körperflüssigkeiten auslösend, wie etwa die Tränenflüssigkeit oder Katzenschuppen. Nun gibt es Katzenrassen, welche weniger von diesen Allergenen produzieren, als es bei normalen Katzen der Fall ist. Katzen welche allerdings überhaupt keine Allergene produzieren, gibt es jedoch nicht. Bei einigen Allergikern reicht die geringe Menge dieser Allergene jedoch noch nicht aus, um Symptome auszulösen.

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Diese Rassen lösen bekanntlich seltener Allergien aus

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German Rex Katzen können sich bekanntlich für Allergiker eignen, so wie etwa die Cornish Rex und andere. Ebenso kann die Nackkatze, auch Sphynx-Katze genannt, für Allergiker eine Lösung darstellen. Da die Allergene über das herumfliegende Fell in die Atemwege gelangen, besteht dieses Risiko bei der Nacktkatze nicht, da sie kein Fell hat. Darüber hinaus sei die Sibirische Katze oder die Orientalische Kurzhaarkatze zu nennen, ebenfalls die Balilnese, die Siam oder die Javanese Katze.

Weitere Katzenrassen, die für Allergiker in Frage kommen können:

  • Norwegische Waldkatze
  • Perser Katzen
  • Ragdoll Katzen
  • Neva Masquerade
  • Britisch Kurzhaar

Nachweislich haben Allergiker mit all diesen Rassen weniger Probleme, als bei anderen Rassen. Einige andere Hauskatzen lösen mitunter ebenfalls weniger Symptome aus, als andere.

Die Cornish Rex ist eigentlich eine Mutation von Katze, welche erstmals in Cornwall aufgetaucht und gefunden wurde. Sie besitzt sehr lockiges Fell und sieht damit eher untypisch für eine Katze aus. Die Sibirische Katze kommt aus Russland und ist eine Waldkatzenrasse, die aber sehr langes Fell mitbringt. Dennoch verliert sie im Vergleich weniger Fell und könnte für Allergiker geeignet sein. Bei der Orientalischen Kurzhaar, den Javanesen oder Balinesen finden wir sehr kurzes und feines Haar, welches eng am Körper anliegt. Sie haben jedoch kaum Unterwolle und haaren damit entsprechend wenig.

Katzen für Allergiker – Erfahrungen

Leider kann es auch mit einer sonst allergikerfreundlichen Katze schief gehen und die allergischen Reaktionen treten trotzdem auf. Erfahrungsgemäß ist dies jedoch weit seltener der Fall, sodass man das Risiko eingehen kann. Menschen mit einer Katzenhaarallergie sollten sich darüber hinaus eher weibliche oder kastrierte männliche Kater zulegen. Hier wurde bislang festgestellt, dass sie weniger Allergene produzieren, als andere Katzen. Dennoch sollte man sich auch hier vorsichtig an das Experiment heranwagen. Wer ausprobieren möchte, ob die Katzenrasse für Zuhause geeignet ist, der sollte sich die Katze zunächst im Tierheim oder bei einer Zucht ansehen. Hierbei sollte man intensiven Kontakt zum Tier halten, sie streicheln und beobachten und sich im gleichen Raum aufhalten. Treten auch über einen längeren Zeitraum hinweg keine Symptome einer Allergie auf, so könnte der passende Mitbewohner gefunden worden sein.

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Möglichkeiten bei einer Katzenhaarallergie

Natürlich gibt es auch diverse Medikamente, welche die Symptome der Allergie bekämpfen. So beispielsweise solche mit dem Wirkstoff Cetrizin. Sie helfen kurzfristig bei allergischen Schüben, beispielsweise dann, wenn man zu Freunden mit Katze eingeladen wurde. Es empfiehlt sich natürlich nicht, sich eine Katze anzuschaffen und den Alltag pauschal mit Medikamenten zu meistern. Hier sollte die Gesundheit vorgehen und klar sein, dass selbst die besten Medikamente irgendwann nicht mehr Wirkung zeigen. Wer sich eine allergiefreundliche Katze ins Haus geholt hat, der kann weitere Tipps beherzigen, um die Allergiebelastung herunterzufahren.

Tipps für Katzen Allergiker

  1. Teppichböden sind Gift für jeden Allergiker. Besser geeignet sind glatte Böden, wie etwa Parkette, Laminat oder gar Fliesen. Diese lassen sich täglich einfach reinigen und desinfizieren, sodass keine Haare daran haften bleiben.
  2. Glatte Polstermöbel eignen sich für Allergiker ebenfalls bestens, beispielsweise eine Couch aus Leder oder Kunstleder. Hier gibt es auch entsprechende Bezüge für Kissen etc. zu kaufen.
  3. Auch für die Katze gibt es entsprechende Leder-Schlafplätze, die leicht zu reinigen sind. Eine extra Decke lässt sich dann schnell einmal in die Waschmaschine stecken.
  4. Die Bettwäsche sollte einmal pro Woche gewechselt werden, auch wenn für Allergiker grundsätzlich gilt: Im Schlafzimmer und im Bett hat die Katze nichts verloren!
  5. Fußböden und Möbel sollten regelmäßig gesaugt und abgewischt werden. Beim Staubsauger sind so genannte HEPA-Filter sinnvoll, welche den Staub nicht wieder in die Luft abgeben. Glatte Fußböden müssen häufiger gewischt werden.
  6. Katzen sollten nie im Bett schlafen und wer es vermeiden kann, auch nicht auf das Sofa lassen. Wer möchte, der kann diverse Luftreiniger kaufen, welche die Allergene abfangen und bestenfalls dort platzieren, wo sich das Tier häufig aufhält.

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Hyposensibilisierung als Mittel gegen Allergien

Natürlich weiß man heutzutage, was für die allergischen Reaktionen verantwortlich ist. Der Organismus erkennt die Allergene als Gefahr und reagiert mit Abwehrmechanismen. Diese äußern sich in tränenden Augen, geröteten Schleimhäuten, häufigem Niesen und einem geschwollenen Hals. Damit der Körper lernt, diverse Substanzen nicht mehr von sich zu stoßen, werden bei einer Hyposensibilisierung kleine Mengen an Allergenen verabreicht. So kann sich der Körper an die Substanz gewöhnen und hört unter Umständen auf, darauf zu reagieren.

Wer sich eine Katze für Allergiker ins Haus holt, der sollte sein Tier in Form einer Freigängerkatze halten. Der Aufwand mit einer reinen Wohnungskatze ist groß und die Gefahr, trotzdem allergische Reaktionen zu entwickeln, ist weit größer. Freigänger verwenden mitunter nicht einmal eine Katzentoilette, sondern erledigen ihr Geschäft im Freien. Auch das Putzen und die Fellpflege wird andernorts erledigt. Während dem Fellwechsel verliert die Katze viel davon in freier Natur, beispielsweise beim Umherstreifen durch Wiesen und Wälder.

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Behandlungsmethoden, die für sinnvoll erachtet werden:

  • Hyposensibilisierung
  • Eigenbluttherapie
  • Akupunktur
  • Enzympotensierte Desensibilisierung (EPD)

Hyposensibilisierung zahlt in der Regel die Kasse.
Als Pollenallergiker z.B. kann man den Allergenen auch nicht ausweichen, trotzdem bringt die Hypo deutliche Besserung.
Dauer: 3 Jahre, man/frau bekommt alle 10 Tage eine individuell abgestimmte Allergenmischung gesprizt.
Bei Eigenbluttherapie und Akupunktur sollte man vorher abklären, ob die Kosten übernommen werden.
Die meisten Krankenkassen zahlen jedoch, wenn die Hyposensibilisierung nicht angeschlagen hat.

Die Enzympotensierte Desensibilisierung (EPD) soll weit höhere Erfolgschancen bieten, wie die herkömmliche Hyposensibilisierung.
Man bekommt über den Winter (pollenfreie Zeit) verteilt 2 bis 3 Spritzen.
Man sollte drei Tage vor und mindestens fünf Tage nach der Spritze nicht mit den Katzen in Kontakt kommen.
Da es sich hierbei um eine ganz neu entwickelte Methode handelt, gibt es allerdings noch nicht sehr viele Ärzte, die sie anbieten.
Die Behandlung wird nicht von der Kasse übernommen (pro Spritze ca. 150 DM).

Noch eine Ergänzung zum Thema EPD: ein Arzt, der diese Behandlung durchführt ist
Dr. Michael Hess
Tel. (0 89) 53 00 94
Arzt f. Allgemeinmedizin Umweltmedizin Naturheilverfahren
Goethestr. 68
80336 München

Von Birgit habe ich noch weitere Tipps/Methode bekommen:

Dann gibt es da noch eine Art Spray. Es heißt ALLERPET und wird der Katze in das Fell gerieben (ist für die Katze völlig unschädlich).
Es verhindert bzw. reduziert die Bildung von Allergenen. Bei einem Bekannten von uns, der auch eine Katzenallergie hat, ist die Allergie allein durch dieses Spray voellig verschwunden.

Und dann haben wir auch noch einen Luftreiniger zu Hause (nicht zu verwechseln mit einem Luftbefeuchter!).
Es gibt da ganz gute Geräte von Honeywell und Philipps (speziell fuer Allergiker).
Machen allerdings Krach.

Lapacho-Tee hilft auch. Ist allerdings ein bisschen aufwendig:
Allergiker sollten über 4 Wochen hinweg täglich einen Liter in kleinen Mengen zwischen den Malzeiten trinken (lauwarm und ungesüßt).
Dann 4 Wochen Pause und dann gehts wieder von vorne los.
Außerdem einmal die Woche ein Bad mit starkem Lapacho-Tee nehmen und den Tee regelmässig inhalieren.
Dosierung des Lapacho-Bads: man nimmt einen Liter starken Lapacho-Tee für eine volle Wanne.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in dem Buch mit dem Titel „Lapacho. Gesundheit aus dem Regenwald“.

Danke Birgit!!!

Einige Tipps und Erfahrungen von leidgeprüften Allergikern:

  • Wenn noch vorhanden, Teppichboden gegen Laminat, Parkett oder Linoleum/PVC austauschen.
    Glatten Boden saugen, möglichst nicht fegen wegen aufwirbelndem Staub/Katzenhaaren; wischen.
  • Katze of bürsten/kämmen (aber natürlich nicht der Allergiker!), mit feuchtem Tuch abwischen (wenn er/sie es zulässt)
  • Andere Allergien, z.B. Bettfedern und Hausstaub ebenfalls testen lassen.
    Ggf. diese Allergene beseitigen/minimieren, um die Allergenbelastung insgesamt möglichst gering zu halten.
    (trotz bzw. gerade wegen der Katze).
    Häufig sind diese Allergien stärker ausgeprägt als die eigentliche Katzenhaarallergie.
  • Empfehlenswert: Bettzeug wegen Federn eventuell gegen Allergikerbettwäsche/Kunstfasern austauschen.
  • Nach jedem Streicheln die Hände waschen, Katze nicht an das Gesicht lassen.
    Nach dem Schmusen Kleidung in die Waschmaschine. (Oder einen „Schmusekittel“ anziehen…)
  • Ein Zimmer, auf jeden Fall aber Schlafzimmer, katzenfrei halten.
  • Vor dem zu Bett gehen die Haare waschen, falls die Allergiesymptome nachts am schlimmsten sind.
  • Parallel zur Desensibilisierung (Spritzen) Symptome mit entsprechenden Medikamenten lindern (in Rücksprache mit dem Arzt).
    Für Langzeittherapie ist Lisino und/oder Zyrtec geeignet. Beide Medikamente machen nicht müde!
    Besser aber natürlich den Arzt fragen, am besten einen, der selbst Katzen hat, damit nicht der pauschale Rat kommt:
    KATZEN WEG – ES GEHT NÄMLICH AUCH MIT!!!
  • Bei Juckaugen und Triefnasen hilft Cromoglicinsäure, gibt es rezeptfrei in der Apotheke.
    Wenn die Nase/Atmung ganz zu ist hilft Dexa-Rhino Spray (NUR vom Arzt, KEINE Langzeitbehandlung. HILFT, aber NIE als Dauerlösung anwenden!
    Gegebenenfalls die klassische Palette der Asthmasprays anwenden.
  • Noch ein Tipp von Stefanie, wenn man „nur“ allergischen Schnupfen hat kann man die Nase auch täglich mit Salzwasser reinigen (auf jeden Fall speziell dafür geeignetes Salz verwenden, wie z.B „Emser Salz“).
    Ausgediente Nasensprayflasche mit Salzlösung füllen und in die Nase sprühen.
  • Ein weiterer Tipp von Ricky:
    Schwarzkümmelöl(-kapseln, schmeckt nicht besonders). Gibts im Reformhaus und nach Anweisung nehmen (ich glaube dreimal täglich). Wir haben den Tipp von Tierhaarallergikern, die sagen, es hätte extrem gut geholfen.
    Bei „uns“ hat es auf jeden Fall eine deutliche Besserung gebracht, und das kann ja das Zünglein an der Waage „behalten können“ vs. „weggeben müssen“ sein.

Kann ein Allergiker eine Sibirische Katze kaufen???

Die Sibirische Katze weist eine Besonderheit auf: Man munkelt, dass sie sich für das Zusammenleben mit Personen eignet, die auf Katzen allergisch reagieren. Aktuell gibt es dazu keine wissenschaftliche Studie, jedoch einige Erkenntnisse und Erfahrungen.

Bei Labortests in den USA wurde festgestellt, dass Sibirer wesentlich weniger von dem Protein FelD1 in ihrem Speichel (und auch im Urin und den Talgdrüsen) aufweisen. Dieses Protein ist für mehr als 60% der Katzenallergien verantwortlich. Und der Speichel der Katze, nicht die Haare an sich, ist es auch, der Allergiereaktionen auslösen kann. Durch die Fellpflege der Katze gelangt er auf die Haare.

Dadurch gibt es wirklich Menschen, die auf andere Katzen oder Rassen allergisch reagieren, mit Sibirern jedoch beschwerdefrei zusammenleben können.

Es hängt natürlich immer davon ab, wie stark man allergisch ist (bei sehr starken Allergikern treten anscheinend schon schwache Symptome auf, allerdings meist viel schwächer als bei anderen Katzen) und manchmal auch davon, ob es sich um ein Jungtier, ein Kater oder Kätzin oder ein kastriertes Tier handelt.

Ich persönlich empfehle dem potentiellen Katzenkäufer immer einen Allergietest mit den Haaren des gewünschten Tieres und dessen Eltern durchführen zu lassen. Hier gibt es dann ganz schnell Klarheit. Sicherlich wird jeder Mensch der eine „Katzenhaar “Allergie hat auf den Test reagieren! Jedoch hängt es ganz stark davon ab, wie stark diese Reaktionen sind. Von minimalen kleine roten Hautpusteln – bis hin zu einer starken Rötung mit extremen Schwellung oder gar Atemnot.

Der Käufer auf der Grundlage seiner Beschwerden abschließend seine Entscheidung treffen. Jedoch sollte diese auch zum Wohle des Tieres sein. Es ist egoistisch ein Tier mit dem Wissen zu kaufen, dass es evt. nicht funktioniert. Ich selber bin Allergiker und reagiere immer kurzfristig auf ein neues Tier, was sich jedoch nach ein paar Tagen schnell wieder gibt.

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Katzenrassen, die keine Allergien auslösen

Die meisten denken, dass das Fell der Katzen zu Allergien führt, doch in Wahrheit ist es das Protein Fel D1, das sich in der Haut und im Speichel des Tieres befindet. Doch es gibt auch Katzenrassen, die keine Allergien auslösen.

Du bist allergisch, liebst jedoch Katzen und möchtest deshalb eine adoptieren? Dann lies weiter, denn vielleicht findest du hier eine Rasse, die auch für dich geeignet ist.

Nach der Diagnose geben viele ihr geliebtes Haustier zur Adoption frei, setzen es aus oder entscheiden sich, keines zu halten, auch wenn sie sehr tierliebend sind.

Lesetipp: Möchtest du eine Katze, die kein Fell verliert?

Die meisten Allergien werden durch das Protein Fel D1 verursacht, das in der Haut und im Speichel des Tieres vorhanden ist, nicht in den Haaren! Katzen, die keine Allergien auslösen, produzieren eine geringere Menge dieser Substanz, daher werden sie in diesen Fällen empfohlen.

Wenn du diese Katze vor dir hast und nicht anfangst zu niesen, stellst du schnell fest, dass es nicht die Haare sind die die Allergie erzeugen. Denn diese Rasse hat ein tolles Fell! Sie gilt als eine der besten Rassen für Allergiker.

Die Sibirische Katze (die uns auf dem Titelbild mit ihrem Blick verzaubert) ist liebevoll, loyal und fügsam. Sie liebt es, stundenlang neben ihrem Besitzer zu liegen und zu spielen, auch wenn sie schon groß ist. Bürste ihr Fell mehrmals pro Woche, um Knoten zu verhindern.

  1. Devon Rex

Sie hat ein kürzeres Fell als die meisten Katzen, doch nicht deshalb wird sie Allergikern empfohlen. Diese Rasse produziert sehr wenig Fel D1. Noch ein Vorteil ist, dass sie sehr wenig Haare verliert!

Die Devon Rex fühlt sich in Gesellschaft glücklich. Sie kann zerstörerisch sein, wenn man sie alleine lässt oder nicht mit ihr spielt (eine zweite Katze kann da schon helfen).

Man sollte ihren Ohren regelmäßig Aufmerksamkeit schenken, da sie übermäßiges Ohrenschmalz produziert.

  1. Balinesenkatze

Sie ist ähnlich wie die Siamesen, aber etwas robuster. Auch diese Rasse löst meist keine Allergien aus, auch wenn sie langes Fell hat. Diese Rasse braucht nicht viel pflege, doch du musst sie jede Woche bürsten, um Knoten zu verhindern.

Die Balinesen sind freundlich, verspielt und ein idealer Begleiter für alle, die das ganze Wochenende auf der Couch oder im Bett liegen. Denke daran, dass sie nicht gerne alleine bleibt und miauen kann, wenn sie Gesellschaft vermisst.

Lesetipp: Die ältesten Katzenrassen

  1. Orientalische Langhaarkatze

Sie ist eine der besten Katzenrassen für Allergiker. Sie zeichnet sich durch die Eleganz der orientalischen Katze und der Siamkatze aus, hat aber längeres Fell. Ihr Fell ist fein und seidig, und kann viele verschiedene Farben haben.

Die Orientalische Langhaarkatze ist unabhängiger als die anderen auf der Liste, und sie muss nicht ständig begleitet werden. Sie zieht sogar mehrere Stunden Einsamkeit vor,um sich auszuruhen, zu spielen oder Dinge zu erforschen.

  1. Russisch Blau

Weißt du, warum diese Katze keine Allergien auslöst? Wegen ihres dicken Felles! Das ist richtig, da die Allergene, die sie produzieren kann, zwischen Haut und Haaren „eingeschlossen“ sind. Sie haben so kaum Kontakt mit Menschen.

Die Russisch Blau sieht „flauschig“ aus und ist mittelgroß. Ihre grünen Augen und der lange Schwanz sind auffällig. Sie ist überdies eine intelligente Katze, liebevoll und ideal, um in einer Wohnung mit einer Menschenfamilie zu leben.

Denke daran, dass im Allgemeinen Kater mehr Sekret produzieren als Katzen,insbesondere wenn sie nicht kastriert sind und Welpen weniger Symptome verursachen als Erwachsene.

„Problemzüchtung“: Bengalkater Leon landet im Tierheim

Veterinäramt: Bengalkater Leon ist ein „Gefahrtier“

Der Bengalkater namens Leon, um den es geht, sieht ähnlich aus wie ein kleiner Leopard. Er war erst drei Monate alt, aber schon durch mehrere Hände gegangen, als er von einem Privatmann über Internet zum Verkauf angeboten wurde. „Der Mann wollte mehr als 1800 Euro“, sagt die Tierheimleiterin. Zum Verkauf kam es jedoch nicht. Nach einem Hinweis wurden die Behörden aktiv. Das städtische Veterinäramt und die Untere Naturschutzbehörde seien zu dem Ergebnis gekommen, dass es bei für Leon um ein sogenanntes „Gefahrtier“ handele, das eine besondere Genehmigung für die Haltung braucht, so Gaßner, auch die Haltung sei nicht in Ordnung gewesen.

Das Problem bei Leon: Sein Vater ist eine asiatische Leopardenkatze, wie aus den Papieren hervorgeht – also eine Wildkatze einer geschützten Art. Nach Angaben des Tierheims werden solche Züchtungen in Bayern als gefährliche Tiere eingestuft. Ähnlich wie Kampfhunde dürfen sie nur mit besonderer Genehmigung und mit einem speziellen Sachkundenachweis gehalten werden. Als Wildkatzennachkomme braucht Leon besonders viel Platz und eine Ernährung mit Frischfleisch. Er muss in einem ausbruchsicheren Gehege und möglichst mit Artgenossen gehalten werden.

Diese hohen Anforderungen konnte selbst das Augsburger Tierheim nicht erfüllen. Deshalb wurde Leon nun vorübergehend in einer Auffangstation für exotische Tiere untergebracht, die von einem Münchner Verein betrieben wird. „Das ist alles sehr aufwendig, unerfreulich und kostet viel Geld“, sagt Gaßner. Sie rechnet auch damit, dass die Suche nach einem geeigneten dauerhaften Platz für Leon sehr schwierig wird. Zoos oder Wildparks beispielsweise nehmen Wildtierkreuzungen in der Regel nicht auf.

Besondere Katzenzüchtungen werden immer beliebter

Was Tierschützer aber auch besonders ärgert, ist ein wachsender Trend zu besonderen Katzenzüchtungen und dessen unerwünschte Folgen. „Die Leute wollen immer ausgefallenere Tiere“, sagt Gaßner. Seit einigen Jahren gibt es auch einen großen Markt für Bengalkatzen. Zwar werden sehr viele von ihnen legal und mit den nötigen Papieren gezüchtet, betont die Tierheimleiterin. Dennoch werden diese Züchtungen nach ihrer Einschätzung stark verniedlicht und verharmlost. „Es geht um ein Geschäft und sonst gar nichts“, sagt sie. Denn die große Nachfrage und auch ein hoher Preis von weit über 1000 Euro pro Tier macht die Sache für schwarze Schafe unter den Züchtern finanziell interessant. Diese kreuzen dann bei der Zucht Hauskatzen mit wilden asiatische Bengalkatzen, so Gaßner.

Die Paarung und auch die Geburt der relativ großen Jungen ist nach Einschätzung von Fachleuten sehr häufig qualvoll für die Muttertiere. Und auch nichts ahnende spätere Besitzer dieser Wildkatzen-Hybriden seien mit der Haltung völlig überfordert. Ähnliche Probleme gibt es mit Kreuzungen zwischen Hauskatzen und einer afrikanischen Wildkatzenart – dem Serval.

Leons Vater ist eine asiatische Wildkatze

Legal gezüchtete Bengalkatzen werden von Züchtern gerne wegen ihrer spektakulären Fellmusterung angepriesen. Sie werden oft als familienbezogen und als geeignet für viele Katzenallergiker angepriesen. Letztlich geht diese Züchtung aber ursprünglich auf eine Kreuzung mit asiatischen Wildkatzen zurück. Erst ab der fünften Generation gelten die Tiere als domestizierte Haustiere. Aber auch diese Bengalkatzen haben einem enormen Platzbedarf und brauchen sehr viel Betreuung, das weiß Gaßner aus Gesprächen mit Besitzern.

Fachleute verweisen darauf, dass strenge Vorschriften gelten. Danach stehen wilde asiatische Bengalkatzen unter Artenschutz und benötigen einen Legalitätsnachweis. Die Einkreuzung einer Wildkatze bei der Zucht muss mindestens in der fünften Generation zurückliegen. Dies muss in einem Zuchtnachweis mit einem Stammbaum belegt werden können. Bis zur vierten Generation müssen diese Tiere amtlich gemeldet werden.

Bengalkatze sucht Zuhause

Bengalkatze sucht Zuhause Walamo, geb. 08.08.2007, Bengal, weiblich, marble Die in Spanien extrem seltene Rassekatze Walamo wurde in Tierheim gebracht mit der Bitte um Kastration einer -Strassenkatze-, inkl. Ohrspitze abschneiden, damit man dann spaeter schon aus der Ferne erkennen kann, dass diese Katze bereits kastriert ist. Die Frau die sie brachte sagte noch, dass sie die Katze seit ca. 3 Monaten an einer Strasse fuettere und sie sehr aengstlich und verstoert sei. Dem Tierarzt kam die Katze -anders- vor als eine normale Katze und er checkte mal lieber nach einem Mikrochip. Siehe da, sie hatte einen. Er liess die Chipnummer ueberprueften und man stellte fest. dass die angegene Telefonnummer nicht mehr existierte. Somit konnte man eigentlich nichts mehr machen, um den Besitzer ausfindig zu machen.. Der Besitzer war nicht regestriert, sehrwohl aber die Züchterin! Die neue Besitzerin hatte niemals Walamo auf sich angemeldet, wie es vertraglich vereinbart war, geschweige denn die Katze

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Katzen, die wenig Haare verlieren

Welche Katzenrassen haaren weniger als andere? Bengal, Burma, Savannah und Devon Rex zählen zum Beispiel dazu (die komplette Liste am Ende des Artikels!). Gibt es auch Katzen, die für Allergiker geeignet sind? Hier erfährst du es!

Wir Menschen verlieren jeden Tag Haare. Wieso sollte das bei Katzen anders sein? Mit Katzenhaaren auf der Kleidung und in der Wohnung muss also jeder Besitzer rechnen.

Je nachdem, wie stark eine Katze haart, kann das für den, der putzt, anstrengend sein. Selbst wenn man eine Katze jeden Tag bürstet, verliert sie Haare.

Bestimmte Katzenrassen haaren jedoch weniger als andere. Diese listen wir hier für dich auf. Weiter unten erfährst du noch einiges über Katzenhaarallergie und, welche Katze für Allergiker eventuell geeignet sein könnten.

Weniger Haare – mehr Pflege

Katzen, die wenig Haare haben oder wenig haaren, brauchen deshalb nicht automatisch weniger Pflege. Wenn sie draußen sind, laufen sie häufiger Gefahr, einen Sonnenbrand zu bekommen. Oder sie erkälten sich aufgrund der wenigen Haare bei niedrigen Temperaturen schneller.

Savannah – Foto: Joe Barti/

Fellwechsel oder Krankheit?

Abgesehen vom Fellwechsel im Frühling und Herbst ist plötzlich auftretendes, ungewöhnlich starkes Haaren ernstzunehmen. Es könnte auch eine Krankheit, Stress oder eine falsche Ernährung dahinter stecken.

Katzenhaarallergie

Manche Menschen haben Hautausschlag und andere allergische Reaktionen, wenn sie mit Katzen in Berührung kommen. Es sind aber eigentlich nicht die Katzenhaare an sich, sondern der Speichel bzw. bestimmte Proteine (Eiweiße) im Speichel. Wenn eine Katze ihr Fell putzt und dabei ableckt, kommen die Haare in Kontakt mit dem Speichel. Und genau diese Haare, die dann auf dem Boden oder dem Sofa liegen, machen dann die Probleme.

Hypoallergene Katzen

„hypo“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie „wenig/kaum“. Da viele Menschen auf Katzenhaare allergisch sind, aber gerne eine Katze hätten, wäre eine hypoallergene Katzen natürlich ideal. Folgende Katzen gelten als hypoallergen, weil sie weniger Proteine produzieren, eine Garantie gibt es jedoch nicht: Balinese, Devon Rex, Sibirer, Sphynx und Russisch Blau.

7 Katzen für Allergiker: Kuscheln ohne Nasenjucken

Eine Katzenhaarallergie kann ganz schön unfair sein, wenn du ein wahrer Tierliebhaber bist und selbst nur zu gerne einen eigenen Stubentiger hättest. Zum Glück gibt es einige Katzen, die für Allergiker geeignet sein können. Wir stellen dir sieben verschiedene vor.

Gerötete Augen, juckende Haut, eine verstopfte Nase, Halskratzen, vielleicht sogar Atemnot – kommen dir diese Symptome bekannt vor, wenn du dich in einem Haushalt mit Katzen aufhältst? Dann hast du sehr wahrscheinlich eine Katzenallergie. Irreführenderweise wird diese Allergie oft auch als Katzenhaarallergie bezeichnet. Dabei werden die allergischen Reaktionen in den wenigsten Fällen wirklich nur vom Fell ausgelöst, sondern vom Katzenspeichel, der Augenflüssigkeit und den Hautschuppen. Im Fokus steht dabei ein Allergen, das die Wissenschaft als Fel d1 bezeichnet. Es befindet sich im Speichel, in den Talgdrüsen und Hautzellen sowie im Urin der Katzen. Dadurch, dass die Katze sich leckt, verbreiten sich diese Allergene natürlich auch über die ausfallenden Katzenhaare und somit auch schnell in der gesamten Wohnung. Da Katzen mit langem Haar meist auch mehr Fell verlieren als Kurzhaarkatzen, verteilen sich mit ihnen die Allergene natürlich schneller und intensiver.

Trotzdem musst du als Allergiker nicht auf eine Samtpfote in deinen vier Wänden verzichten – es gibt Katzen für Allergiker, die das Allergen nicht oder nur in einer extrem geringen Dosierung in ihrem Speichel tragen. Darunter sogar Katzen mit langem Fell.

Da es teilweise keine wissenschaftlichen Studien gibt, ist zwar nicht garantiert, dass die folgenden Katzen keine Allergiesymptome auslösen, aber die Erfahrung zeigt, dass sich Beschwerden von Allergikern bei diesen Katzenarten ausbleiben. Wenn du beim Kontakt mit Katzen allerdings starke Allergiesymptome wie Atemnot oder asthmatische Zustände zeigst, kann jedoch schon eine geringe Menge des Allergens ausreichen, um deine Allergie auszulösen. Dann solltest du auch bei den folgenden Katzen lieber vorsichtig sein und Abstand nehmen. Falls du dir unsicher bist, kannst du deine Reaktion auf die Katzenart im Tierheim oder beim Züchter in der Regel vorher austesten.

1. Katzen für Allergiker: Russisch Blau

Getty Images/nailiaschwarz

Die Russisch Blau Katze ist ein Tier von anmutiger Schönheit. Mit ihren langen Beinen, ihrem dunklen Fell und den strahlend grünen, mandelförmigen Augen sieht sie einfach faszinierend aus, wenn sie stolz und grazil durch die Gegend streift. Die Russisch Blau stammt aus den nördlichen Regionen Russlands und Skandinaviens und war früher vor allem am Hof des Zaren beliebt. Das Wesen dieser Katzen wird als intelligent, freundlich und ruhig beschrieben. Sie gelten als sanft und anhänglich, manchmal wollen sie aber auch lieber in Ruhe gelassen werden. Vor allem dann, wenn fremder Besuch im Haus ist, werden sie als eher ängstlich und scheu beschrieben.

Erfahrungen zeigen, dass sie als Katze für Allergiker geeignet ist. Das hat zwei Gründe: Zum einen produziert die Russisch Blau weniger das Allergens Fel d1, zum anderen hält das dicke, einzigartige Doppelfell das meiste der allergieauslösenden Substanzen in der Nähe der Haut zurück.

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2. Katzen für Allergiker: Sibirische Katze

Getty Images/marieclaudelemay

Auch die Sibirische Katze produziert deutlich weniger Fel d1 und gilt daher als Katzenart, die für einige Allergiker geeignet ist. Sie stammt aus den Weiten Sibiriens und Russland und ist aufgrund ihres langen, weichen Fells sehr beliebt. Sie ist mittelgroß bis groß, hat eher kurze Beine, dafür aber einen großen, muskulösen Körper. Besonders niedlich sind ihre „Schneeschuhe“: Damit sind kleine Fellbüschel zwischen den Ballen gemeint, die ihr das Laufen im Schnee, ihrer natürlichen Umgebung, erleichterten.

Die Sibirische Katze gilt als ein sehr soziales Tier, weshalb sie am besten mit einer weiteren Katze zusammengehalten werden sollte. Wichtig ist auch (das gilt aber für jede Katze), dass sie ausreichend Möglichkeiten zum Klettern und Herumtoben hat. Gegenüber Menschen wird sie als sanftmütig beschrieben. Ihre Besonderheit: Im Gegensatz zu vielen anderen Katzen liebt sie das Wasser: Die Sibirische Katze spielt gerne in einer noch nassen Dusche und mit einem tropfenden Wasserhahn kann sie sich stundenlang beschäftigen.

3. Katzen für Allergiker: Siamkatze

Getty Images/Serena Yau

Kannst du den Blick von dieser Schönheit auch nicht mehr abwenden? Dann geht es dir wie vielen Katzenliebhabern. Die Siamkatze besticht vor allem mit ihrer atemberaubenden Eleganz: Ihre geheimnisvollen, stechend blauen Augen, ihre spitzen Ohren, ihr samtweiches Fell, das am Körper hell und im Gesicht dunkel ist, sind einzigartig. Doch anders als ihre Optik es vermuten lässt, ist die Siamkatze ein echtes Plappermaul, das viel Action braucht. Schnurren, Maunzen, Knurren – die Siamkatze teilt ihre Stimmungslage gerne immer und überall mit. Sie gilt als sehr extrovertiert und fühlt sich daher auch erst in Gesellschaft so richtig wohl. Auch sie gilt als allergikerfreundliche Katze.

4. Katzen für Allergiker: Bengalkatze

Getty Images/petrenkod

Bei dieser Katze muss man zweimal hinschauen: Leopard, Tiger oder doch eine Katze? Kein Wunder, schließlich stammt die Bengalkatze von der asiatischen Leopardenkatze ab. Die Bengal ist eine sehr verspielte Katze, nicht nur als kleines Babykätzchen. Wie ihr leopardenhaftes Aussehen schon vermuten lässt, ist sie sehr lebhaft, clever und neugierig. Bengalkatzen sind zwar gerne eigenständig, brauchen aber dennoch viel Aufmerksamkeit und abwechslungsreiche Kletter- und Spielmöglichkeiten. Zu ihren Besitzern bauen die Katzen meist eine sehr enge Beziehung auf. In den meisten Fällen sind Bengalen auch für Katzenallergiker geeignet, da sie nur sehr selten Haare verlieren.

5. Katzen für Allergiker: Burmakatze

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Auch die Burmakatze besticht mit ihren weit auseinander stehenden, goldgelben Augen, die meist noch eine weitere Farbe im Hintergrund schimmern lassen. Legenden besagen, dass die Burmakatze ein Abkömmling der kurzhaarigen Katzen sei, die zu früherer Zeit in den birmanischen Tempeln verehrt wurden. Diese Katzenart ist recht kompakt und muskulös, allerdings ist sie schwerer, als sie auf den ersten Blick wirkt. Ihre mittelgroßen, spitzen Ohren stechen besonders hervor, ihr Fell ist sehr kurz, glänzt stark und liegt fast ohne Unterwolle eng an ihrem Körper an. Sie gilt als sehr sozial, liebt die Gesellschaft von Menschen, ist ein wahres Energiebündel und besitzt meist einen starken Charakter. Die Burma wird oft als „Allergiker-Katze“ bezeichnet, da sie dank ihres eng anliegenden kurzen Fells so gut wie keine Haare verliert. Daher reagieren viele Katzenallergiker auf Burmakatzen nicht allergisch.

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6. Katzen für Allergiker: Rex-Katzen

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Okay, besonders flauschig sind diese Stubentiger nicht gerade. Ihr sehr kurzes Fell und die geringe Konzentration von Fel d1 macht sie daher aber auch zu einem Haustier, dass auch für viele Katzenallergiker geeignet ist. Auch wenn sie etwas koboldartig aussieht, hat die Rex-Katze ein besonders schönes Wesen und ist daher eine ideale Haus- und Familienkatze. Rex-Katzen gelten als sehr anhänglich und werden gar nicht gern allein gelassen. Sie sind sehr lieb und suchen jederzeit die Nähe zu ihren Menschen, mit denen sie eine sehr starke und enge Beziehung entwickeln können. Außerdem ist sie sehr verspielt und neugierig. Und ihre großen Lauscher sind einfach niedlich!

7. Katzen für Allergiker: Sphynx

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Die Sphynx sticht jedem Besucher sofort ins Auge. Schließlich fehlt ihr das, was Katzen sonst auszeichnet: ihr Fell. Sphynx gehören zu den Nacktkatzen, ihre Haut ist trotzdem sehr weich und fühlt sich angenehm an. Sie sind sehr grazil und schlank, neben ihres fehlenden Fells stechen vor allem ihre großen, zitronenförmigen Augen und ihre großen, spitzen Ohren hervor. Trotz (oder gerade wegen) ihres sehr speziellen Looks, erfreut sich die Sphynx als Haustier großer Beliebtheit. Kein Wunder: Sphynx-Katzen gelten als eine der liebevollsten Katzenarten, die es gibt. Sie sucht sehr intensiv die Nähe zu ihren Menschen, fixiert sich sehr und kann dann extrem anhänglich werden. Zudem ist sie äußerst schlau und muss auch immer wieder gefordert werden. Da sie kein Fell hat, liebt sie die Wärme und es muss besonders darauf geachtet werden, dass sie nicht auskühlt. Die Konzentration von Fel d1 ist bei der Sphynx allerdings nicht viel geringer als bei anderen Katzen. Sie eignet sich wirklich eher für Menschen, die schlicht auf die Haare allergisch reagieren.

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