Kann man im wasser schwanger werden

Gemeinsames Baden: Kann ich schwanger werden?

Antwort: Im gemeinsamen Bad ohne Geschlechtsverkehr ist es unwahrscheinlich, schwanger zu werden. Sollte ein Samenerguss im Wasser stattfinden, so ist es ebenso nicht wahrscheinlich, dass Spermien den Weg in die Gebärmutter finden und eine Schwangerschaft verursachen.
Beim Geschlechtsverkehr ohne Kondom ist es so wie außerhalb des Wassers auch.

Beim Baden kann Wasser in die Scheide gelangen. Deshalb gibt es für das Baden in Schwimmbädern zur Infektionsprophylaxe spezielle Tampons aus der Drogerie, die das Aufsteigen des Wassers verhindern.

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Autoren:
Dr. Britta Bürger, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe

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Doch kann man im Wasser schwanger werden?

Solange Dein Freund nicht in Dich eindringt, sein Sperma nicht in Deine Vagina gelangt, er also nur im Wasser einen Samenerguss bekommt, brauchst Du keine Angst zu haben: Du kannst so nicht schwanger werden. Seine Samenzellen sterben im Wasser sehr schell ab. Aufpassen sollest Du trotzdem: Wenn Du Deinen Freund mit der Hand befriedigst, sein Sperma an Deine Hand gelangt und Du danach an Deinen Schamlippen spielst, könnten Samenzellen in Deine Vagina gelangen.

Und wie ist es im Schwimmbad, Whirlpool oder Meer?

Hier gilt das gleiche. Solange sein Sperma nicht direkt in Deine Scheide gelangt, kannst Du nicht schwanger werden. Eigentlich logisch oder? Sonst wäre es ja fast schon kritisch ins Freibad zu gehen, ohne schwanger zu werden.
Merke Dir einfach: Von Sperma im Wasser allein, kannst Du nicht schwanger werden.

Verhütung:

Wenn Ihr doch Lust auf mehr habt, es zu Sex in der Badewanne kommt, seid gut vorbereitet. Habt einfach ein Kondom in Griffweite. So muss keiner nackt durchs Bad hüpfen und in Schubladen kramen. 😀 Ein Kondom ist auch im Wasser ein gutes Verhütungsmittel. Ihr müsst dabei nur besonders darauf achten, dass es nicht abrutscht.

Kann man bei Sex im Pool schwanger werden?

Viel nackte Haut und heiße Nächte: Der Sommer steht in den Startlöchern und der Urlaub liegt auch nicht mehr in weiter Ferne – da kann es manchmal ziemlich heiß hergehen. Ob im Schwimmbad, Pool oder Jacuzzi – im Sommer ist Sex im kühlen Nass super beliebt. Doch kann man beim Sex im Pool eigentlich auch schwanger werden?

Das große Problem beim Liebesspiel im Wasser ist, dass die Verhütung meistens auf der Strecke bleibt. Die meisten glauben: Im Wasser kann man eh nicht schwanger werden. Das ist ein totaler Irrglaube! Wenn das Mädchen nicht mit einer sicheren Verhütungsmethode wie der Spirale oder Pille verhütet und ihr auch keinen Gummi verwendet, kann es durchaus zu einer Schwangerschaft kommen – auch im Wasser.

Kann man bei Sex im Wasser schwanger werden?

Dass Spermien beim Sex durch das Wasser im Pool sterben oder gehemmt werden, ist nämlich leider ein Mythos. Besonders im Sommer solltest du also immer an Verhütung denken.

Schwangerschaft durch Samenerguss?

Übrigens: Wenn du im Schwimmbad oder Pool nur einen Samenerguss, aber keinen richtigen Sex hast, ist eine Schwangerschaft weitgehend ausgeschlossen. Nach einer gewissen Zeit sterben Spermien besonders in gechlortem Wasser ab und können so deine Vagina gar nicht erreichen. Dass die Spermien in die Vagina eines Girls gelangen, ist sehr gering. Anders sieht es dagegen aus, wenn der Boy direkt in ihr kommt…

Schwanger – darf ich ins Schwimmbad?

(bezikus / )

Frage: Ich bin in der 16. SSW und würde gerne schwimmen gehen, am liebsten in ein Kurbad. Ist das für das Baby und die Schwangerschaft selbst in Ordnung? Ist das Wasser dort zu warm oder sind dort zu viele Bakterien bzw. Chemikalien vorhanden?

Antwort: Schwimmen ist eine sehr gut geeignete Sportart in der Schwangerschaft. Es steigert die allgemeine Fitness, ohne den Kreislauf zu sehr zu belasten, und fördert gleichzeitig die Entspannung.

++ Mehr zum Thema: Schwangerschaft und Sport ++

Im Allgemeinen ist die Gefahr, dass man sich beim Schwimmen eine Infektion mit Bakterien oder Pilzen holt, eher gering. In warmem Wasser (z.B. Whirlpool, Thermalbad) steigt das Risiko dafür etwas an, da sich bestimmte Keime im warmen Milieu leichter vermehren.

Kurzfristige Bäder bei Temperaturen wie in der Badewanne schaden aber sicher nicht. Achten Sie zur Sicherheit darauf, dass Sie nach dem Schwimmen die nasse Badebekleidung gegen trockene austauschen und dass Sie nach Möglichkeit nicht auf dem nassen Beckenrand oder anderen nassen Flächen sitzen.

Um den Wassereintritt in die Scheide zu vermindern, gibt es spezielle Tampons, die davor schützen. Man kann sie in der Apotheke oder in den Drogerien kaufen. ACHTUNG: Normale Tampons sollten Sie dafür nicht verwenden, diese haben genau den gegenteiligen Effekt – sie saugen sich mit Wasser voll und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass Wasser und Keime in die Scheide gelangen.

Um Infektionen schon früh zu erkennen, können Sie selbst überprüfen, ob sich der ph-Wert in der Scheide verändert. Dazu gibt es das Zubehör fertig abgepackt in den Apotheken zu kaufen. Im Zweifelsfall wäre ein Arzt aufzusuchen.

Wenn Sie schon im Vorfeld Probleme mit vaginalen Infektionen haben, sollten Sie zur Sicherheit mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin darüber sprechen, ob ein Schwimmbadbesuch in Ordnung ist.

++ Mehr zum Thema: Vaginale Infektionen ++

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Autoren:
Dr. Britta Bürger, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe

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Schwanger in die Therme – das müssen Sie wissen

  • Wenn Sie schwanger in die Therme gehen, dass sollten Sie immer darauf achten, dass Sie in allem das richtige Maß für sich finden. Denn Sie sollten sich nach einem Saunagang oder nach dem Schwimmen wohl fühlen.
  • Wenn Sie sich überanstrengen, dann ist das nicht nur für Ihr eigenes Wohlbefinden schädlich, sondern auch für Ihr Ungeborenes.
  • Das Wasser in der Therme sollte nicht mehr als 35 Grad Celsius aufweisen. Zu heißes Wasser ist schlecht für Ihren Kreislauf.
  • Wenn Sie schwimmen oder in die Sauna gehen möchten, sollten Sie Ihren Körper dazwischen unbedingt auf eine normale Körpertemperatur abkühlen.
  • Trinken Sie immer ausreichend Wasser oder Tee. Essen Sie nur gesunde und leichte Nahrung. Verbringen Sie zudem genügend Zeit an der frischen Luft.
  • Auch ein guter Ausgleich zwischen Ruhepausen und den Saunagängen ist wichtig, um sich nicht zu überanstrengen und den Kreislauf zu schonen.
  • Aus hygienischen Gründen sollten Sie Ihre nasse Badekleidung sofort nach dem Baden gegen trockene Kleidung austauschen.
  • Den Whirlpool sollten Sie in der Schwangerschaft besser meiden, da hier vermehrt Bakterien und Viren im Wasser zu finden sind.

Gerade in der kalten Jahreszeit sehnen sich viele Frauen nach einem heißen Bad, einem entspannenden Saunagang oder dem Besuch in der Therme. Dabei taucht aber auch immer die Frage auf, ob Wellness in der Schwangerschaft okay ist und ob heiße Temperaturen dem Baby eventuell schaden könnten.

Sauna

Wenn es draußen kalt wird, gibt es wohl nichts angenehmeres als in der Sauna zu schwitzen. Auch in der Schwangerschaft sind Saunabesuche grundsätzlich möglich, wenn Sie einige Dinge beachten. Entscheidend hierbei ist, ob Sie ein Sauna-Neuling sind oder regelmäßig in die Schwitzstube gehen. Frauen, die noch nie in der Sauna waren und erst in der Schwangerschaft damit beginnen, wird geraten, dies erst nach den ersten drei Monaten zu tun, da es in dieser Zeit häufig zu Kreislaufbeschwerden kommen kann und das Ungeborene in diesem Zeitraum am sensibelsten auf äußere Einflüsse reagiert. Sauna-Profis hingegen können auch schon am Anfang der Schwangerschaft und bis kurz vor der Geburt die Schwitzstube genießen. Saunieren hat zudem viele Vorteile: Es aktiviert die Abwehrkräfte, stärkt die Gesundheit und beugt Erkältungskrankheiten vor. Aber auch speziell für Schwangere hat ein Saunabesuch positive Wirkung. Durch das Schwitzen verliert man nämlich Flüssigkeit, wodurch Wassereinlagerungen, die während der Schwangerschaft häufig vorkommen, reduziert werden. Außerdem lockern sich die Muskeln in der Sauna, was wiederum positiv für die Geburt ist. Damit nicht genug: Regelmäßiges Saunieren soll Frauen sogar eine leichtere und schnellere Geburt bescheren, da die Muskeln entspannter sind. In Finnland, dem Ursprungsland der Sauna, besuchen Schwangere die Schwitzstube sogar noch kurz vor der Geburt und viele Kinder erblickten dort früher sogar das Licht der Welt! Schwangere müssen keine Angst haben, dass die Hitze der Sauna dem Baby schadet, da es die Hitze so gut wie gar nicht erreicht. Bei einem Saunabesuch erfolgt lediglich eine Temperaturerhöhung von maximal ein Grad Celsius im Körperinneren. Wichtig ist, dass Sie vor und nach dem Saunieren ausreichend trinken und sich zwischen den einzelnen Saunagängen genügend Zeit zum Erholen nehmen.

Was Sie sonst noch beachten sollten:

  • Verbringen Sie nur kurze Zeit in der Sauna (max. 5-10 Minuten), für Geübte gilt: nicht länger als 15 Minuten
  • Niedrigere Temperaturen sind grundsätzlich empfehlenswerter als hohe. Gehen Sie daher öfter in die Biosauna als in die heiße finnische Schwitzstube
  • Verzichten Sie auf schwere Mahlzeiten vor dem Saunagang
  • Setzen Sie sich auf die untere oder mittlere Saunabank, da ganz oben die Hitze am stärksten ist.
  • Sorgen Sie für ausreichend Ruhezeiten (mindestens 15 Minuten) zwischen den Saunabesuchen
  • Vermeiden Sie die Abkühlung im eiskalten Tauchbecken, sondern duschen Sie sich lieber ab
  • Wechseln Sie Ihr Handtuch nach jedem Saunagang, da sonst eine Gefahr für Pilzinfektionen besteht
  • Planen Sie weniger Saunagänge ein (zwei pro Woche und Besuch) und achten Sie darauf, was Ihnen guttut
  • Kurz vor der Entbindung sollten Sie nicht mehr in die Sauna gehen, da dadurch Wehen ausgelöst werden könnten

Auch wenn die Sauna für die meisten Schwangeren unbedenklich ist, unter bestimmten Voraussetzungen ist von einem Besuch in der Schwitzstube dringend abzuraten: Dazu zählen vorzeitige Wehen, Krampfadern, Risikoschwangerschaften, Bluthockdruck und andere Komplikationen. Schwangere, die eher moderate Hitzen bevorzugen, können als Alternative das Dampfbad wählen, das mit Temperaturen zwischen 50 und 60 Grad oft als angenehmer empfunden wird. Der Vorteil: Eine Luftfeuchtigkeit mit fast 100 Prozent regt den Kreislauf und die Durchblutung an, öffnet Hautporen und befeuchtet die Atemwege. Auch wenn das Dampfbad von Schwangeren oft als weniger anstrengend empfunden wird, kann die feuchte Hitze den Kreislauf sogar noch mehr belasten.

Schwimmbad

Schwimmen zählt zu jenen Sportarten, die in der Schwangerschaft am meisten empfohlen werden. Im Wasser fühlt sich der Körper extrem leicht an, weswegen Schwimmen für Schwangere besonders entspannend ist. Zudem sorgt die Bewegung im kühlen Nass dafür, dass der Kreislauf angekurbelt und die Kondition verbessert wird, außerdem werden die Bänder und Gelenke im Wasser entlastet. Beim Schwimmen werden alle Muskelpartien trainiert, zudem wirkt das Wasser beruhigend und regenerierend. Gerade in der Schwangerschaft haben viele Frauen mit geschwollenen Beinen, Krampfadern und Cellulite zu kämpfen. Im Wasser werden diese Beschwerden durch die Bewegungen spürbar gelindert und das Bindewebe gestärkt. Ein weiterer Vorteil: Schwimmen ist gut für die Verdauung. Schwangere leiden häufig unter Vorstopfung. Durch Wassersport wird der Stoffwechsel angekurbelt, was wiederum einen trägen Darm in Schwung bringt. Viele Frauen haben jedoch Bedenken, in dieser Zeit ins Schwimmbad zu gehen, da sie sich vor möglichen Infektionen fürchten. In der Schwangerschaft ist die Immunabwehr der Scheide nicht so stark, weswegen die Gefahr für eine vaginale Infektion, die womöglich auch dem Baby schaden könnte, höher ist. Da die Hygienestandards in öffentlichen Schwimmbädern jedoch sehr gut sind, ist auch das Risiko einer Infektion eher gering. Sie können sich davor noch besser schützen, indem Sie sich nach dem Schwimmen sofort abduschen und das Badekostüm wechseln.

  • Beginnen Sie langsam mit dem Schwimmtraining und übertreiben Sie es nicht; Brust-Rücken- und Kraulschwimmen sind empfehlenswerte Schwimmarten, vermeiden Sie jedoch Überanstrengung und exzessives Training
  • Wählen Sie eine Technik, die angenehm für Sie ist
  • Auch wenn Schwimmen als sichere Sportart mit einer geringen Verletzungsgefahr gilt: Seien Sie achtsam und gehen Sie lieber ins Becken, wenn weniger los ist, um die Stoßgefahr zu reduzieren
  • Die ideale Wassertemperatur sollte zwischen 18 und 25 Grad betragen, generell sollten Sie sich nicht überwinden müssen, ins Wasser zu gehen
  • Um mögliche Infektionen vorzubeugen, kann vor dem Schwimmen ein in Joghurt getränkter Tampon in die Scheide eingeführt werden
  • Sorgen Sie für eine optimale Flüssigkeitszufuhr, da diese in der Schwangerschaft sehr wichtig ist
  • Vor dem Schwimmen sind einige Aufwärmübungen ratsam
  • Tragen Sie rutschfeste Schuhe auf nassem Boden, um nicht zu stürzen
  • Öffentliche Whirlpools sollten Sie meiden, da sich im warmen Wasser oft viele Bakterien und Pilze tummeln, die Infektionen hervorrufen können

Therme und Thermalwasser

In der kalten Jahreszeit ist vor allem ein Thermenbesuch sehr beliebt. Das warme Thermalwasser wirkt entspannend und wohltuend auf den Körper. Thermalwasser verfügt meist über schwefelhaltige Verbindungen, Salze oder Kohlensäure, die eine positive, gesundheitsfördernde Wirkung auf den Körper haben. Auch in der Schwangerschaft steht einem Thermenbesuch nichts im Wege. Ärzte raten jedoch, zu große Hitze und zu schnelle Temperaturwechsel zu vermeiden, um den Kreislauf nicht zu belasten. Die Wassertemperatur sollte nicht mehr als 37 Grad betragen, sonst könnten vorzeitige Wehen ausgelöst werden. Neue Studien belegen sogar, dass sich Thermalwasser positiv auf Schwangere und Babys auswirkt. So konnte festgestellt werden, dass eine Geburtsvorbereitung im Thermalwasser zu besserem und intensiverem Schlaf bei der werdenden Mutter führt. Forschungen zeigten zudem, dass Bewegung im Thermalwassser keine Risiken für Mutter und Kind birgt.

Vollbad

Nichts ist entspannender, als nach einem anstrengenden Tag in der heißen Wanne zu relaxen und die Seele baumeln zu lassen. Während der Schwangerschaft ist ein Vollbad besonders wohltuend. Die Vorteile: Durch die Wärme lockert sich die Muskulatur, Gelenke und Rücken werden entlastet und auch der Nachwuchs spürt die Wärme. Ein Vollbad kann zudem gegen Schlafstörungen wirken. Die ideale Wassertemperatur beträgt etwa 33, 34 Grad. Ist das Wasser zu heiß, können sich periphere Blutgefäße erweitern und der Blutdruck stark sinken, was Schwindelgefühle auslösen kann. Zu heißes Wasser auf längere Zeit kann die Körpertemperatur erhöhen. Bei über 38,5 Grad ergibt sich ein höheres Risiko für vorzeitige Wehen, auch die Gefahr für Frühgeburten oder Fehlbildungen steigt. Für noch mehr Entspannung sorgen Aromaöle, von denen man ein paar Tropfen ins Wasser gibt.

  • Baden Sie nicht zu lange: 20 Minuten sollten reichen, um den Kreislauf nicht zu stark zu beanspruchen und die Haut nicht austrocknen zu lassen
  • Das Badewasser sollte nicht heißer als 37 oder 38 Grad sein
  • Geben Sie Acht, wenn Sie in die Wanne steigen, um nicht auszurutschen
  • Sorgen Sie auch während des Badens für eine gute Flüssigkeitszufuhr
  • Während Sie baden, sollte immer jemand zu Hause sein, der Ihnen notfalls helfen kann
  • Kerzen, entspannende Musik und bestimmte ätherische Öle sorgen für ein noch intensiveres Badeerlebnis

Wellness in der Schwangerschaft ist eine Wohltat für Körper und Seele. Wenn Sie einige Grundsätze beachten, die Sie und Ihr Baby gesund halten, steht einer ausgiebigen Entspannung nichts mehr im Weg.

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Baden im Thermalwasser

Antwort:

hallo,
1. leider bedeutet nicht nur das Medium Internet auch eine Art „information overload“. Es wird wahnsinnig viel veröffentlicht und geschrieben, ohne das der/die Unbedarfte nachvollziehen kann, ob dieses geprüft ist.
Und es mutieren etliche zu selbsternannten Expertinnen und Experten, die mehr Unheil anrichten, als Sicherheit verschaffen.
Und getrost dem Motto „only bad news are good news“ wird hier nicht nur für die Schwangere „vorgesorgt“.
Und so erreichen einige Aufklärungen oder Informationen manchmal eher das Gegenteil dessen, was damit beabsichtigt war.
Hier sollte sich die Frau schon an die Informationen der „wahren Experten“ halten.
2. es gibt keine zeitliche Limitierung für den Besuch eines solchen Schwimmbades/Hallenbades, wenn der Verlauf der Schwangerschaft unauffällig ist und der Frauenarzt oder Frauenärztin (aus medizinischen Gründen!) nichts einzuwenden hat.
Darüber hinausgehende Ängste bezüglich etwaiger Infektionen, wenn der Muttermund geschlossen ist, sind eher unberechtigt. Derartige Ängste sind bekannt, aber eben meist unberechtigt: ein Schwimmbad/See/Meer kann die Frau bei unproblematischem SS-Verlauf und fehlendem Risiko bedenkenlos besuchen.
Die Gefahr von Infektionen (von Fußpilz mal abgesehen) besteht in einem gut gechlorten deutschen Hallenbad nicht und hier sind auch keine bestimmten Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
Das einzig sinnvolle, ist das äußere Einreiben der Schamlippen mit einer Fettcreme; das beugt der Austrocknung und der leichteren Entstehung von Pilzinfektionen oder bakteriellen Besiedlungen vor.
3. beim Thermalbad sollte das Wasser nicht unbedingt wärmer als 38% sein; gegen ein gelegentliches Entspannungsbad/Wärmebad ist bei problemlosen Verlauf (dieses muss immer der persönlich behandelnde Frauenarzt oder Frauenärztin entscheiden) nichts einzuwenden.
Was nicht erlaubt ist, wären Schwefelbäder.
VB

von Dr. med. Vincenzo Bluni am 13.01.2007

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