Junge oder mädchen

Obwohl wahrscheinlich die Untersuchung beim Arzt eine der sichersten Methoden ist, um das Geschlecht deines Kindes zu bestimmen (auch hier kann es allerdings zu Irrtümern kommen), gibt es doch auch den einen oder anderen Test, den du zu Hause allein durchführen kannst. Dazu gehört zum Beispiel die Backpulver-Methode. Mit diesem Test kannst du womöglich ohne eine Ultraschalluntersuchung herausfinden, ob du ein Mädchen oder einen Jungen zur Welt bringen wirst.

So funktioniert der Geschlechtstest mit Backpulver

Geschlechtsbestimmung mithilfe von Backpulver: Dieser Test macht es möglich. Fülle etwas Backpulver in ein Glas oder einen anderen Behälter. Dann füge ein wenig von deinem Urin hinzu und warte ab, was passiert. Jetzt kommt es nämlich darauf an, ob die Flüssigkeit anfängt zu schäumen oder nicht. Beginnt der Glasinhalt zu schäumen, trägst du womöglich einen Jungen unter dem Herzen. Passiert nichts, wenn Backpulver und Urin aufeinandertreffen, könnte dies ein Hinweis auf ein Mädchen sein.

Ob das Ergebnis des Tests nun wirklich haltbar ist oder nicht: Es macht zumindest Spaß, diese Methode einmal zu Hause auszuprobieren. Und wer weiß, vielleicht verrät dir der Test ja sogar die Wahrheit. Dann hast du auf jeden Fall eine ziemlich coole Geschichte für die kommenden Familienfeiern parat.

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Mädchen oder Junge: Woran merkt man, was es wird?

… das erste Kind auch schon ein Mädchen ist?

Das Geschlecht des Kindes hängt davon ab, ob die Samenzelle, die die Eizelle befruchtet, ein X- oder ein Y-Chromosom trägt. In manchen Familien kommt es über Generationen hinweg zu einer Geschlechterhäufung. Eine 100-Prozent-Regel gibt es aber nicht. Sturm: „In meinem letzten Geburtsvorbereitungskurs waren die Geschwisterkinder eindeutig häufiger nicht gleichgeschlechtlich.“

… man die Linea nigra kaum sieht?

Wird der Babybauch runder, bildet sich etwa ab der 16. Schwangerschaftswoche bei manchen Frauen die sogenannte Linea nigra vom Bauch­nabel Richtung Schambein. „Das liegt an der verstärkten Ausschüttung bestimmter Hormone. Sie können zu der harmlosen Pigment­­störung führen, die nach der Geburt wieder verschwindet“, so die Hebamme. „Das Geschlecht des Kindes verrät sie definitiv nicht. Die Aus­prägung hat eher mit dem Hauttyp der Mutter zu tun: Je dunkler er ist, desto dunkler wird meist die Linea nigra.“

… der Bauch rund und flach ist?

Belegen lässt sich das nicht. „Ich habe es zumindest in meiner über 35-jährigen Hebammentätigkeit durchaus auch beobachtet: Mädchen ‚verteilen‘ sich. Die Schwangeren nehmen oft in der Taille und um die Hüften zu. Jungen-­Bäuche sind häufig spitzer und entwickeln sich tendenziell mehr nach vorn“, sagt Sturm.

… Mama gerne auf der linken Körperseite schläft?

„Das ist Humbug“, so Sturm. Sie erlebe hin und wieder, dass Schwangere das Geschlecht des Ungeborenen erträumen. „Auch hier gibt es keine repräsentativen Studien. Am Ende liegt die Wahrscheinlichkeit bei 50 zu 50“, so die Hebamme.

… die Schwangere erschöpft aussieht?

„Mädchen stehlen der Mutter die Schönheit, heißt es. Totaler Unsinn! Jede Schwangere reagiert anders auf die hormonellen Veränderungen“, sagt Sturm. Im ersten Drittel der Schwangerschaft werden etwa verstärkt männliche Geschlechts­hormone (Androgene) gebildet, die die Produktion der Talgdrüsen anregen. Mögliche Folge: Pickelchen oder sogar Akne. Das Baby hat damit aber nichts zu tun.

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