Junge oder mädche

Was wird es? DIESE 10 Anzeichen sollen das Geschlecht des Babys verraten

„Dir ist ständig schlecht? Dann wird’s mit Sicherheit ein Mädchen!“ – Diese und andere Weisheiten hören werdende Mamis regelmäßig. Ganz besonders zu Beginn der Schwangerschaft, wenn es auf dem Ultraschall noch gar nichts zu sehen gibt.
Das Geschlecht des Babys lässt sich im 4. Monat der Schwangerschaft per Ultraschall bestimmen. Aber immer mehr Eltern lassen sich gerne überraschen und warten die Geburt des Kindes ab, um Gewissheit zu haben. Frei nach dem Motto: Egal ob Junge oder Mädchen – Hauptsache gesund!
Im Video: So entwickelt sich ein Fötus im Mutterleib

Dein Browser kann dieses Video nicht abspielen.

Aber mal ganz abgesehen davon: Wer braucht schon einen Ultraschall? Schließlich gibt es einen ganzen Haufen Volksweisheiten und Mythen zur Geschlechtsbestimmung. Ob Junge oder Mädchen: Man muss nur einen Blick auf den Babybauch werfen, ein paar Verhaltensweisen der werdenden Mutter abchecken, und schon kann das Geschlecht vorausgesagt werden!

Du bist schwanger und möchtest wissen, ob du einen Jungen oder ein Mädchen erwartest? Dann haben wir hier 10 (angebliche) Hinweise auf das Geschlecht deines Babys. Immerhin: Die Chancen, dass es stimmt, stehen mit 50 Prozent gar nicht schlecht …

1. Das verrät die Form des Bauches

Ein genauer Blick auf den Bauch und das Geschlecht des Babys soll sich ziemlich sicher bestimmen lassen. Liegt das Baby tief, wird’s ein Junge, gleiches gilt, wenn sich der Bauch nach vorn wölbt. Für ein Mädchen dagegen spricht, wenn der Bauch eher hoch und breit ist. Was ist dran an diesem Mythos?

Stimmt’s?
An dieser Volksweisheit ist leider nichts Wahres dran. Eine Studie der John Hopkins Universität hat ergeben, dass der Bauch keine genaue Aussage zum Geschlecht des Kindes macht. Nicht alle tiefliegenden Kinder sind Jungs und nur, weil der Bauch in die Breite wächst, muss es nicht gleich ein Mädchen werden.
Lust auf eine schöne Erinnerung? Wir wäre es mit einem Babybauch-Gipsabdruck? Das ist gar nicht so kompliziert und beschert den werdenden Eltern garantiert ein unvergessliches Andenken an die Schwangerschaft.

> Babybauch-Gipsabdruck direkt bei Amazon kaufen

2. Geben Träume und Gefühle einen Hinweis?

Die werdende Mutter hat es oft im Gefühl, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird. Manchmal träumt sie sogar vom Baby und weiß dann, was es wird. Weibliche Intuition oder reine Einbildung?

Stimmt’s?
So abstrus das klingt, die Forscher der John Hopkins Universität haben herausgefunden, dass die mütterliche Intuition oftmals richtig liegt. Besonders, wenn die Frauen ein höheres Bildungsniveau haben. Eine verlässliche Prognose liefern Gefühle und Träume aber nicht.
Dafür können Träume aber auf psychologischer Ebene sehr aufschlussreich sein. Du willst endlich wissen, was deine Träume bedeuten? Dann entdecke hier wichtige Symbole und Schlüssel zur Traumdeutung!

Ein Buch zu Traumsymbolen und ihre Bedeutung findest du hier bei Amazon

3. Heißhunger: Was sagen die Gelüste über das Geschlecht des Babys aus?

Ganz klar: Gelüstet es eine schwangere Frau nach Süßem, wird es ein Mädchen. Bei ungezügeltem Appetit auf Herzhaftes deutet das eindeutig auf männlichen Nachwuchs hin.

Stimmt’s?
Diese Volksweisheit stimmt leider nicht. Die Heißhunger-Attacken einer Schwangeren lassen keine Rückschlüsse auf das Geschlecht des Babys zu.

4. Heftige Morgenübelkeit und es wird ein Mädchen?

Morgenübelkeit kennen die meisten Schwangeren – die ist durch die Hormonumstellung bedingt. Ist sie besonders heftig, soll das auf ein Mädchen hindeuten.

Stimmt’s?
In dieser Weisheit soll ein Körnchen Wahrheit stecken. Das Karolinska-Institut in Stockholm hat mit einer Studie herausgefunden, dass sich bei Mädchen höhere Konzentrationen des Schwangerschaftshormons HCG im Körper der werdenden Mami befinden, welches für die Übelkeit verantwortlich ist.
Egal, ob Morgenübelkeit auf ein Mädchen hinweist oder nicht: Angenehm sind diese typischen Schwangerschaftsbeschwerden jedenfalls nicht. Daher verraten wir dir hier die besten Tipps gegen Übelkeit in der Schwangerschaft!

5. Ist Sodbrennen ein Zeichen?

Auch mit Sodbrennen haben viele Schwangere zu kämpfen. Ist es besonders stark, soll das Baby ein Junge werden.

Stimmt’s?
Leider nein. Sodbrennen wird durch Hormone verursacht, die dafür sorgen, dass der Schließmuskel, der den Magen von der Speiseröhre trennt, nicht mehr richtig schließt. Das Geschlecht des Kindes hat damit nichts zu tun.
Hier findest du die besten Hausmittel gegen Sodbrennen!

6. Wachsen die Haare schneller, wenn es ein Junge wird?

Viele Schwangere dürfen sich über volleres, glänzenderes Haar freuen. Auch eine Folge der Hormone, die durch den Körper schwirren. Wird das Baby ein Junge, sollen die Haare schneller wachsen.

Stimmt’s?
Das ist nur ein Mythos. Die Schnelligkeit des Haarwachstums lässt keine Rückschlüsse auf das Geschlecht des Babys zu.
Dickere Haare, Spannen in der Brust… Diese körperlichen Veränderungen erwarten dich in der Schwangerschaft!

7. Schlaf: Bist du eine Links- oder Rechtsschläferin?

Wer sich und seine Schlafgewohnheiten beobachtet, soll ebenfalls einiges über das Geschlecht des Babys herausfinden können. Mütter von Mädchen sollen die rechte Körperseite zum Schlafen bevorzugen, Mütter von Jungs die linke Seite.
Übrigens: Weißt du, was deine Schlafposition über DICH aussagt? Mach hier den Test!

Stimmt’s?
Auch hiermit lässt sich das Geschlecht des Babys nicht bestimmen, das ist nur ein Mythos ohne größeren Wahrheitsgehalt.

Müdigkeit in der Schwangerschaft: Was dahinter steckt und wie ihr wieder munter werdet

8. Unterschiedlich große Brüste?

Auch das Wachstum der Brüste soll verraten, ob’s ein Junge oder ein Mädchen wird. Bei Jungen soll die rechte Brust größer sein als die linke, bei Mädchen genau umgekehrt.

Stimmt’s?
Leider nur ein Mythos. Damit lässt sich das Geschlecht nicht vorherbestimmen.

9. Lilien & Rosen

Die Blumenwahl der Mutter soll über das Geschlecht des Kindes Aufschluss geben. Wählt sie die Lilie, soll ein kleiner Junge im Bauch heranwachsen, bei der Rose ein Mädchen.

Stimmt’s?
Diese Volksweisheit konnte jedoch nie bestätigt werden.

10. In welche Richtung schlägt das Pendel aus?

Jetzt wird’s ein bisschen esoterisch. Wer gern pendelt, kann dadurch versuchen, das Geschlecht des Kindes zu bestimmen. Einfach ein persönliches Schmuckstück der werdenden Mami (z.B. Ehering) an einen Faden binden und locker über den Babybauch hängen lassen. Beginnt der Ring zu kreisen, soll das für einen Jungen sprechen. Bewegt er sich nur hin und her, soll das auf ein Mädchen hindeuten.

Stimmt’s?
Auch das stimmt natürlich nicht, sorgt aber auf jeder Babyparty für viel Spaß und gute Laune.

Von der Wahrscheinlichkeit zur Sicherheit: Die Ultraschalluntersuchung

Die (einzig) sichere Methode, das Geschlecht des Babys zu kennen, bleibt natürlich die Ultraschalluntersuchung. Doch auch dazu müssen sich die Eltern mit etwas Geduld wappnen, denn erst in der 15. Schwangerschaftswoche kann der Arzt mittels dieser Untersuchung erkennen, ob du ein Mädchen oder einen Jungen erwartest.
An alle Eltern, die das Geschlecht ihres Babys erst bei der Geburt entdecken möchten: Teilt dies unbedingt rechtzeitig eurem Arzt mit, damit er euch nicht versehentlich die Überraschung verdirbt!

Freundschaften trotz Baby erhalten – So geht’s:

Dein Browser kann dieses Video nicht abspielen.

Das könnte euch auch interessieren

Wie entwickelt sich das Baby im Mutterbauch? Wann sind die ersten Tritte zu spüren? Und wann sind welche Untersuchungen angesagt? Bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung erfahrt ihr genau, was Monat für Monat während der Schwangerschaft passiert.

Auch auf gofeminin: Von A wie Anton bis Z wie Zita: Die 200 schönsten Babynamen

Ihr hast noch nicht den passenden Namen für euer Baby gefunden? Dann entdeckt in unserer Suchmaschine viele weitere klassische wie originelle Vornamen für Jungen & Mädchen!

Auch auf gofeminin.de:

Vornamen-Orakel: Welcher Name passt zu meinem Kind?
Auf diese 6 Arten wird dein Baby dein Leben noch besser machen
Haben alle Frauen einen Mutterinstinkt? So entsteht die mütterliche Fürsorge

Baby-Geschlecht
 Junge oder Mädchen – wollen Sie es wissen?

ELTERN sprach mit Dr. Mechthild Neises, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe und Psychotherapeutin. Sie leitet den Bereich Psychosomatische Gynäkologie und Geburtshilfe an der Medizinischen Hochschule Hannover.

Die meisten Eltern wollen heute schon lange vor der Geburt Babys Geschlecht erfahren. Macht dieses Wissen für die Schwangerschaft einen Unterschied?
Neises: Ja, natürlich. Das Geschlecht des Kindes ist eine zusätzliche Information, die die Vorstellung, die man von seinem Baby hat, konkreter macht. Als es am Ende der 70-er, Anfang der 80-er-Jahre richtig losging mit der pränatalen Diagnostik, gab es auch Kritik daran, dass man schon vor der Geburt so viel über das Baby weiß.

Was fürchteten die Kritiker?
Je mehr ich über mein Baby weiß, umso mehr Fantasieraum geht verloren. Doch diese Vorstellungen, die ich mir von meinem eigentlich noch unbekannten Baby mache, sind für den Aufbau der Beziehung zwischen Eltern und Kind sehr wichtig. Es ist ein bisschen so wie bei Erwachsenen, die sich gerade verlieben: In der ersten Zeit des Kennenlernens sind es nicht nur die realen Begebenheiten, die einen zusammenbringen. Es sind vor allem Träume und Ideen, die man mit dem anderen verbindet. Diese Vorstellungen erleichtern den Einstieg in eine glückliche Beziehung. Selbst wenn später doch vieles anders ist.

Trotzdem wollen 80 Prozent der Eltern heute das Geschlecht ihres Babys vorher wissen. Ist das ein Problem?
Nein, denn die Kritik gilt heute als überholt. Auch wenn ich weiß, ob ich ein Mädchen oder einen Jungen bekomme, bleibt noch viel Platz für meine Fantasie und meine Vorstellungen von meinem Baby. Es ist ja trotzdem noch etwas absolut Neues, etwas Unbekanntes, und keiner weiß genau, was auf einen zukommt.

Behandelt man ein Baby im Bauch anders, wenn man sein Geschlecht kennt?
Es ist nicht unüblich, bereits Babys im Bauch bestimmte Charaktereigenschaften zuzuschreiben. Das eine Kind wird als lebhaft, das andere als eigenwillig oder still wahrgenommen. Wenn ich zusätzlich das Geschlecht des Babys kenne, werden diese Charaktereigenschaften konkretisiert, und zwar meist nach den gängigen Rollenklischees. Mädchen wird Sanftheit zugeschrieben, Jungs fühlen sich vielleicht lebhafter an. Man richtet außerdem das Babyzimmer passend für einen kleinen Jungen ein oder kauft Klamotten in Rosa für ein kleines Mädchen. Auch die Stimmlage, mit der man mit dem Baby im Bauch spricht, orientiert sich daran, ob es eine „sie“, ein „er“ oder eben noch ein „es“ ist.

Weshalb wollen die meisten Eltern heute wissen, ob sie ein Mädchen oder einen Jungen bekommen?
Ich glaube, das hat etwas mit unserem immer stärker werdenden Bedürfnis nach Kontrolle zu tun. Wer nimmt denn heute noch gern das Schicksal einfach so hin? Wir wollen wissen, was kommt, und uns darauf aktiv einstellen können. Etwas einfach geschehen lassen, das passt nach dem Gefühl vieler nicht richtig in die Zeit.

Das klingt jetzt aber doch ein bisschen kritisch.
Naja, ich kann dieses Kontrollbedürfnis natürlich verstehen. Andererseits wünschen wir uns doch alle mehr Gelassenheit und die Ruhe, Dinge auch einfach mal laufen zu lassen.

Gibt es Eltern, die enttäuscht sind, wenn sie das Geschlecht erfahren?
Sicher gibt es das. Wie stark so eine Enttäuschung ist, hängt natürlich von der Persönlichkeit der Eltern ab. Aber im Gegensatz zu Ländern wie Indien oder China, in denen Mädchen immer noch abgetrieben werden, geht es bei uns vor allem darum, dass das Baby gesund ist. Die Enttäuschung sitzt in der Regel nicht so tief, und das Baby macht so glücklich, dass gar keine Zeit zum langen Ärgern über das „falsche“ Geschlecht bleibt, wenn das Kind erst mal da ist.

Zeugung: Junge oder Mädchen

Heute weiß man es besser: Das Geschlecht des Kindes liegt vom Augenblick der Zeugung an fest. Es wird durch die Geschlechtschromosomen (Gonosomen) der Eltern bestimmt. Die Gonosomen werden ihrem Aussehen nach als X- bzw. Y-Chromosomen bezeichnet. Ob Junge oder Mädchen gezeugt wird, ist allein davon abhängig, ob eine Samenzelle mit einem Y- oder mit einem X-Chromosom die Eizelle als erste erreicht und sie befruchtet.

Junge oder Mädchen? Alle Tipps zur Zeugung des Wunschgeschlechts in der Bildergalerie

Tipps fürs Wunschgeschlecht

Die Kombination XX ergibt ein Mädchen, XY einen Jungen.
Die Eizelle der Mutter enthält immer ein X-Chromosom. Samenzellen tragen in ihrem Kern entweder ein X- oder ein Y-Chromosom. Welches Geschlecht das Kind haben wird, hängt davon ab, welche der Samenzellen zur Befruchtung gelangt. Der Mann bestimmt also letztendlich das Geschlecht des Kindes. Durch eine Ultraschalluntersuchung stellt der Arzt das Geschlecht in der Schwangerschaft fest.

Expertentipps fürs Wunschgeschlecht gibt es, aber keine Garantie

Es gibt keine gesicherten wissenschaftlichen Ergebnisse und schon gar keine Garantie dafür, wie ein Paar das Geschlecht des Kindes bestimmen kann, aber einige Hypothesen zur Zeugung von Jungen oder Mädchen, die unterschiedlich bewertet werden. Dr. Landrum B. Shettles hat sich auf dieses Thema spezialisiert und zahlreiche Untersuchungen zu diesem Thema veröffentlicht, u.a. in dem Buch „How to Choose the Sex of Your Baby“ (Doubleday & Co, 1997, ISBN 038548562X). Demnach besitzen weibliche und männliche Samenzellen unterschiedliche Eigenschaften:

  • Die weiblichen X-Samenzellen mit einem X-Chromosom sind größer, stärker und langsamer.

  • Die männlichen Y-Samenzellen sind kleiner, schwächer und schneller.

Wenn der Geschlechtsverkehr zeitlich sorgfältig geplant ist und der Tag des Eisprungs bekannt ist (mit Hilfe des interaktiven Eisprungkalenders zu errechnen), können die Eltern, so Dr. Shettles, Einfluss auf des Geschlecht des zu zeugenden Kindes nehmen:

  • Mädchen: Wenn ein Mädchen gewünscht wird, sollte der Geschlechtsverkehr zirka drei Tage vor der Ovulation (Eisprung) stattfinden, weil die weiblichen Samenzellen länger überleben. Häufiger Geschlechtsverkehr um den errechneten Termin herum erhöht das Verhältnis der weiblichen und männlichen Samen zugunsten der weiblichen.

  • Junge: Ist ein Junge gewünscht, dann ist Geschlechtsverkehr am Tag der Ovulation (oder kurz vorher oder nachher) optimal, da die schnelleren männlichen Samenzellen das Ei vor den weiblichen erreichen. Zuvor sollte der Mann einige Tage enthaltsam sein, weil dies den Anteil der männlichen Samen im Ejakulat erhöht.

  • Wenn man weiß, wann der Eisprung stattfindet, lassen sich die Chancen für eine Befruchtung erhöhen. Die Methoden im Überblick!

    zum Artikel

Weitere geschlechtsbestimmende Faktoren

  • Auch der pH-Wert der Scheidenflora spielt eine Rolle: Je saurer die Scheidenflora, um so wahrscheinlicher ist es, ein Mädchen zu zeugen. Die schwächeren Y-Samenzellen können die saure Umgebung nicht so gut vertragen und gehen schneller zugrunde. Wenn die Frau einen Orgasmus bekommt, ist die Scheidenflora alkalischer. Ein Orgasmus der Frau ist also ein Vorteil für die männlichen Samenzellen; ist jedoch ein Mädchen gewünscht, sollte die Frau auf den Orgasmus verzichten.

  • Ebenso hat die Position beim Geschlechtsverkehr einen Einfluss: Je tiefer der Penis in die Scheide eindringt, um so kürzer ist der Weg zum Muttermund. Da die Y-Samenzellen schneller sind, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die männlichen Y-Zellen das Rennen machen und zuerst beim Ei ankommen. Dr. Shettles empfiehlt für die Zeugung eines Mädchens die Missionarsstellung, für die Zeugung eines Jungen die Stellung von hinten.

  • Ein weiterer Faktor ist die Anzahl der Spermien: Eine hohe Spermiendichte ist gut, wenn ein Junge gezeugt werden soll. Dr. Shettles empfiehlt Männern, die einen Jungen zeugen wollen, das Tragen von weiter Unterwäsche, um die Spermienproduktion zu optimieren.

  • Ein heißes Bad kurz vor dem Geschlechtsverkehr macht den männlichen Samenzellen zu schaffen – ist also von Vorteil für die weiblichen Samenzellen, da sich die Anzahl und das Verhältnis der „männlichen“ zu „weiblichen“ Samen ändert.

Kinderwunsch: Lässt sich das Geschlecht planen?

TargetVideo

Zuverlässigkeit
Dr. Shettles Ratschläge sind, wenn ein Mädchen gewünscht wird, zu 70 bis 75 Prozent erfolgreich, wenn ein Junge gewünscht wird, zu 75 bis 80 Prozent.

Geschlechtsbestimmende Temperatur
A. Lerchl von der Universität Münster stellte darüber hinaus fest, dass im Sommer mehr Jungen als Mädchen gezeugt werden. Ebenso kommen nach warmen Wintern neun Monate später mehr Jungen als Mädchen auf die Welt. Lerchl berichtet im britischen Magazin „New Scientist“ über seine Studie, in der er die Geburtsdaten von Jungen und Mädchen über einen Zeitraum von rund fünfzig Jahren mit den jeweiligen Temperaturdaten in Deutschland verglichen hat. Die sich dabei ergebende bedeutsame Wechselbeziehung kann Lerchl bislang nicht begründen: „Möglicherweise richten höhere Temperaturen etwas im Hoden des Mannes an, so dass Spermien mit X-Chromosomen – daraus werden einmal Mädchen – durch Hitze stärker geschädigt werden können als die zur Zeugung von Jungen führenden Spermien mit Y-Chromosomen“, führt der Wissenschaftler des Instituts für Reproduktionsmedizin aus.

Chinesischer Empfängniskalender

Auch der chinesische Empfängniskalender soll anhand des Alters der Mutter bei der Zeugung Auskunft darüber geben, welches Geschlecht das Kind haben wird.

Basaltemperatur: Die wichtigsten Tipps zum Messen

Zeugungszeitpunkt: Ob Mädchen oder Junge lässt sich doch beeinflussen

Anzeige

Die Geburt des ersten gemeinsamen Kindes ist für die Eltern ein unvergleichlicher Glücksmoment. Ob ein Junge oder ein Mädchen das Licht der Welt erblickt, ist nebensächlich – zumindest beim ersten Kind. Prinzipiell jedoch hätten laut Umfragen viele Paare gern sowohl einen Sohn als auch eine Tochter.

Darum gehört es zu den vieldiskutierten Fragen, ob sich das Geschlecht des Kindes planen lässt. „Häufig wird beispielsweise die Ernährung als beeinflussender Faktor genannt“, berichtet Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte. „Dafür gibt es jedoch keinerlei wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse.“

Anders sei es mit dem Zeitpunkt des Geschlechtsverkehrs. „Dadurch lässt sich die Wahrscheinlichkeit für das eine oder andere Geschlecht um etwa 25 Prozent steigern“, sagt der Frauenarzt aus Hannover. Der Grund dafür: Die Spermien des Mannes tragen immer entweder ein X-Chromosom, das bei erfolgreicher Befruchtung ein Mädchen zeugt, oder ein Y-Chromosom, das zur Entwicklung eines Jungen führt.

Anzeige

Da das Y-Chromosom kleiner und leichter ist als das X-Chromosom, sei es tendenziell auch schneller und erreiche die Eizelle früher. „Findet der Geschlechtsverkehr am Tag des Eisprungs statt, steigt daher die Wahrscheinlichkeit, dass sich eine ‚männliche‘ Spermie in der Eizelle einnistet – einfach, weil sie früher dort eintrifft“, erläutert Albring.

Lesen Sie auchUmweltschutz

Umgekehrt verhalte es sich, wenn der letzte Verkehr bereits einige Tage vor dem Eisprung stattgefunden hat: „Die ‚weiblichen‘ Spermien sind nämlich langlebiger als die ‚männlichen‘. Bis zum Tag des Eisprungs halten darum mehr ‚weibliche‘ als ‚männliche‘ Spermien durch“, erklärt Albring. Den genauen Zeitpunkt des Eisprungs könne jedoch nur der Frauenarzt feststellen: „Viele Paare nehmen den Aufwand zusätzlicher Untersuchungstermine allerdings gerne auf sich, um nach zwei Jungen doch noch ein Mädchen zu bekommen oder umgekehrt.“

Wie der Säugling zeigt, was er von seinen Eltern erwartet

  • Das Baby nimmt Blickkontakt auf: Spiel mit mir! Sprich mit mir oder sing mir etwas vor.
  • Das Baby lacht: Das gefällt mir! Weitermachen!
  • Das Baby bewegt die Arme und Beine, macht Erzählgeräusche, sucht aber keinen Blickkontakt: Jetzt kann ich mich gerade gut selbst beschäftigen, brauche keine Unterhaltung.
  • Das Baby dreht den ganzen Körper zur Seite, blickt etwas an und streckt die Arme danach aus: Da will ich hin! Zeig mir, was das ist.
  • Das Baby schmiegt sich an: Ich fühl mich wohl. Bitte leg mich nicht ab.
  • Das Baby saugt an seinen Händen: Ich bin ganz aufgeregt! Jetzt muss ich mich erst einmal beruhige
  • Das Baby wendet den Blick ab: Ich brauche eine Pause. Aber nicht weggehen! Vielleicht will ich gleich weitermachen.
  • Das Baby dreht den Kopf weg und verzieht das Gesicht: Jetzt mag ich nicht mehr. Ich will meine Ruhe.
  • Das Baby überstreckt den Körper, windet sich, tritt mit den Füßen oder ballt die Hände zu Fäusten: Ich fühle mich unwohl.
  • Das Baby runzelt die Stirn, wimmert oder beginnt zu weinen: Jetzt muss ich getröstet werden, sonst wird es immer schwieriger, mich zu beruhigen.
  • Das Baby reibt sich die Augen und gähnt: Ich bin müde. Bitte leg mich schlafen.
  • Das Baby macht Schmatzgeräusche. Wenn man ihm einen Finger hinstreckt, saugt es daran: Hunger!

About the author

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.