Jucken an der brust

Wie sich Brüste durch die Schwangerschaft verändern

Eine Schwangerschaft bedeutet für den weiblichen Körper große Veränderungen. Noch viel früher als der Bauch runden sich dabei die Brüste und wandeln sich zur perfekten Milchbar für das Baby. Was aber passiert, wenn die Stillphase vorüber ist? Wird die Oberweite dann wie vor der Geburt?

Schwangerschaftskalender – Das passiert nach der Befruchtung

Schwangerschaftskalender
Das passiert nach der Befruchtung

„Normalerweise habe ich nur mickrige Körbchengröße A. Jetzt bin ich im vierten Monat schwanger und brauche schon fast zwei Nummern größer. Mir gefällt’s. Endlich mal eine tolle, üppige Oberweite.“ Kommentare wie dieser finden sich häufig im Netz, wenn sich werdende Mütter in Foren über den Verlauf ihrer Schwangerschaft austauschen.

Ist ein Baby unterwegs, kann man das am frühesten – noch lange vor einer auffälligen Wölbung des Bauches – am Busen erkennen. Denn die weibliche Brust verändert sich schon bald, nachdem sich die Eizelle in der Gebärmutter eingenistet hat. Sie schwillt nun in relativ kurzer Zeit deutlich an, wird schwerer, praller, aber auch empfindlicher. Das sind die äußeren Anzeichen für einen fundamentalen Umbau im Innern der Brust.

Fettgewebe muss Drüsengewebe weichen

Verantwortlich dafür ist der veränderte Hormonspiegel mit einer erhöhten Produktion von Östrogen, Progesteron und dem Hormon HPL (Humanes Plazenta-Laktogen), das die Milchbildung anregt und damit den Busen auf seine biologische Aufgabe vorbereitet. Wo vorher eine Kombination aus Bindegewebe, inaktiven Milchdrüsen und Fett für die Rundungen verantwortlich war, beanspruchen nun die stark wachsenden Milchdrüsen und Milchgänge nach und nach den gesamten Raum für sich. Gegen Ende der Schwangerschaft ist dann der größte Teil des „füllenden“ Fettgewebes verschwunden.

Der Zuwachs an Volumen macht sich trotz der Fettreduktion auch beim Gewicht der Brüste bemerkbar. 400 Gramm können da pro Seite zusammenkommen. Spannungsgefühle, aber auch Schmerzen gehören deshalb häufig zu den unangenehmen Begleiterscheinungen.

Die Brustwarzen werden dunkler

Typisch für einen Schwangerschaftsbusen ist außerdem, dass sich die Brustwarzen vergrößern und die Brustwarzenhöfe nun zunehmend dunkel färben. Zusätzlich bilden sich hier noch die Montgomery-Drüsen, die eine ölige Substanz absondern, um die Brustwarzen für ihre spätere Beanspruchung geschmeidig und widerstandfähig zu machen. Etwa vom fünften Schwangerschaftsmonat an wird die sogenannte Vormilch (Kolostrum) produziert, die bei manchen Frauen bereits in dieser Phase tröpfchenweise austreten kann.

Die Angst vorm Verlust der prallen Oberweite

Das Mehr an weiblicher Üppigkeit gefällt den meisten Frauen – und auch ihren Partnern – insbesondere dann, wenn ihre Brüste vor der Schwangerschaft eher klein waren. Doch bei nicht wenigen Müttern ist die Befürchtung groß, dass gerade das Stillen die pralle Pracht in einen ausgeleierten Hängebusen verwandelt.

Diese Angst um die knackige Festigkeit ihres Dekolletés ist vor allem bei jüngeren Frauen verbreitet, die noch keine Familie gegründet haben. „Ich glaube, bei mir kommt Stillen überhaupt nicht in Frage“, so ein Foren-Beitrag. „Dass das den Busen garantiert ruiniert, habe ich nämlich schon ganz oft gelesen. Aber es gibt ja heute super Ersatznahrung in Flaschen für die Babys.“

Stillen macht keinen Hängebusen

Eine Studie der Universität Kentucky in den USA widerlegt dieses weit verbreitete Vorurteil. Dabei wurden acht Jahre lang über hundert Frauen untersucht, von denen alle schon einmal schwanger waren und gut die Hälfte der Studienteilnehmerinnen durchschnittlich neun Monate gestillt hatte. Das Ergebnis: Statt dem Stillvorgang sind es eher Faktoren wie das Alter, die Anzahl der Schwangerschaften, ein hoher BMI und die Schadstoffe in Zigaretten, die sich nachteilig auf die Hautelastizität auswirken und das Entstehen von schlaffen Brüsten begünstigen.

Es ist also ein Ammenmärchen, dass es die Babys sind, die die weiblichen Rundungen wegsaugen. Es ist vielmehr die letzte Phase der Schwangerschaft und kurz nach der Entbindung, wenn der Milcheinschuss erfolgt, in der das Brustgewebe die maximale Dehnung und Beanspruchung aushalten muss. Entscheidet sich dann eine Frau, nicht zu stillen, muss sich der Busen genauso zurückbilden, als wenn einige Monate länger ein Säugling daran getrunken hätte.

Mehr Straffheit durch Fitness und Wellness

Hebammen empfehlen frisch gebackenen Müttern, die mit ihrer Oberweite hadern, auf jeden Fall Geduld zu bewahren. Denn gleichgültig, ob Frauen stillen oder nicht – es dauert etwa ein halbes Jahr, bis das fetthaltige Ursprungsgewebe nach und nach wieder das Drüsengewebe ersetzt hat. Dadurch werden die Brüste automatisch wieder etwas voller und straffer.

Diesen festigenden Rückbildungsprozess kann frau mit einigen Tricks und Übungen unterstützen, wie beispielsweise regelmäßig mit durchblutungsfördernden Eiswürfeln die Brüste abzureiben, Ölmassagen und Peelings anzuwenden oder mit durchblutungsfördernden Kalt-Warm-Duschen das Bindegewebe an den jeweiligen Stellen zu stärken. Einiges bewirken lässt sich auch mit Fitness: Zum Beispiel eignen sich Liegestütze oder Schwimmen hervorragend zum Aufbau der kleinen und großen Brustmuskulatur, die ja kein Teil des Busens ist, sondern an den Schultern und Oberarmen ansetzt. Der Effekt: Die Oberweite wird so, ähnlich wie bei einem gut sitzenden Umstands-BH, besser gehalten und gestützt.

Wenn die Schwerkraft trotzdem siegt

Wunder sollte man bei solchen Maßnahmen allerdings nicht erwarten. Ob die Oberweite wieder in alte Hochform kommt, ist nämlich sehr individuell. Insbesondere ein schwaches Bindegewebe, das vererbungsbedingt zu Dehnungsstreifen neigt, trägt häufig auch zur Entstehung von hängenden Brüsten bei.

Manche Frauen, die unter ihrer geschrumpften und erschlafften Oberweite leiden, spielen deshalb mit dem Gedanken an ein kostspieliges „Mommy Makeover“, das heißt, sich bei einem ästhetischen Chirurgen die Brüste straffen oder vergrößern zu lassen. Einen solchen Schritt sollte man jedoch gut abwägen und sich ausführlich beraten lassen. Immerhin ist eine solche Verschönerung mit einem operativen Eingriff verbunden und nicht ohne Risiken.

Die Einstellung macht‘s

Die beste Strategie gegen Brust-Frust dürfte aber ein gesundes Selbstwertgefühl sein, so wie bei dieser Mutter, die eher gelassen mit dem Problem umgeht: „…Habe letztens vor dem Spiegel auch erschrocken festgestellt, dass meine Brust ihre besten Tage wohl hinter sich hat und jetzt ziemlich hängt“, schreibt sie in einem Forum. „Aber wenn ich ehrlich bin, ist es mir das wert. Denn Schwangerschaft und Stillen sind ein Wunderwerk der Natur.“

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Fünf Fakten über Brüste während und nach der Schwangerschaft

Sie werden größer (und irgendwann kommt Milch raus)! So lässt sich wohl das Wissen der meisten Frauen über ihre Brüste in der Schwangerschaft zusammenfassen. Aber: Das ist noch lange nicht alles. Denn während der Schwangerschaft kann noch viel mehr mit deinen Brüsten passieren. Die Natur vollbringt hier wahre Wunder.

Werdende Mamas merken es jeden Tag: Die Schwangerschaft verändert den gesamten Körper. Auch und vor allem unsere Brüste. Und es kommt nicht nur zu Veränderungen, die man erwarten könnte (sie werden größer und bereiten sich auf den Milcheinschuss vor), sondern zu welchen, an die wir bisher noch nie gedacht haben (die Brüste jucken, .

5 Dinge, die mit deinen Brüsten in der Schwangerschaft passieren

1. Deine Brüste fühlen sich knubbelig an
Wenn sich Brüste beim Abtasten knotig oder stellenweise verhärtet anfühlen, bekommt frau es schnell mit der Angst zu tun. Der erste Gedanke: Brustkrebs. Doch während der Schwangerschaft und späteren Stillzeit sind Knubbel in den Brüsten ganz normal. Die weibliche Brust besteht unter anderem aus Fett-, Drüsen- und Stützgewebe. In dem Fettgewebe schwimmen kleine Klumpen, die man Drüsenlappen nennt. Diese bestehen aus kleineren Drüsenläppchen, die Milch produzieren und über die Milchgänge mit den Brustwarzen verbunden sind. Wenn die Brustdrüsen mit der Milchproduktion beginnen, kann sich deine Brust hart oder knotig anfüllen, da die Drüsen durch die Milch vergrößert sind. Eine knubbelige Brust ist in der Schwangerschaft also normal. Später beim Stillen können sich die Knubbel durch den Milcheinschuss noch verstärken. Meine Brüste haben sich in der ersten Woche nach der Geburt angefühlt als hätte sie jemand über Nacht mit Legosteinen aufgefüllt. Das war ganz schön gruselig (und ich höre mich immer noch durch die Wohnung rufen: „Hilfe, ich habe Legos in meinen Brüsten!“).

Zur Sicherheit: Bösartige Zysten im Brustgewebe erkennt man daran, dass sie fest, unbeweglich und unregelmäßig geformt sind. Sie fühlen sich an, wie ein kleiner Kieselstein unter der Brust und treten nur auf einer Seite auf. Gutartige Zysten oder Veränderungen fühlen sich eher wie Geleebohnen an und lassen sich oft auf beiden Seiten finden. Hier gilt trotzdem: Wenn du unsicher bist, ab zum Arzt und checken lassen!

Baby

Brust nach Schwangerschaft und Stillzeit

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2. Deine Brustwarzen werden größer und dunkler
Deine Brustwarzen macen während der Schwangerschaft große Veränderungen durch: Sie werden größer und dunkler. Außerdem werden die Drüsen im Warzenvorhof deutlich sichtbarer und produzieren mehr Fett, um sich auf die Strapazen des Stillens vorzubereiten. Faszinierend: Verantwortlich dafür, dass die Brustwarzen dunkler werden, ist das Östrogen. Die dunkle Verfärbung ist ein Trick der Natur, damit das frischgeschlüpfte Baby die Brust leichter findet. Es gibt ein zuckersüßes Youtube-Video, in dem ein Neugeborenes ganz alleine (und ganz langsam) seinen Weg zur Brust zum Trinken findet. (Da in dem Video eine weibliche Brustwarze zu sehen ist, muss man sich zur Alterbestätigung anmelden, um das Video zu sehen (*facepalming*).

Schwangerschaft

Milcheinschuss – die erste Milch fürs Baby

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3. Deine Brustwarzen werden haariger
„Hilfe, mir wachsen plötzlich Haare auf der Brust, ich bin … “ Nein, keine Werwölfin, sondern nur eine werdende Mama! Ja, in der Tat kann es (muss es aber nicht) während der Schwangerschaft zu vermehrtem Haarwuchs an den Brustwarzen kommen. Grund sind hormonelle Veränderungen, die bei einer Schwangerschaft, aber auch wenn du hormonell verhütest, auftreten können.

4. Milch – überall Milch!
Bereits vor der Geburt können (müssen aber nicht) deine Brüste sogenanntes Kolostrum, also Erstmilch oder Vormilch, abgeben. Schuld ist der Oxytocinspiegel. Viel Oxytocin führt zu Milchfluss in den Brüsten (und Übungswehen in der Gebärmutter). Und auch nach der Geburt ist es normal, dass deine Brüste Milch verlieren, auch wenn du gerade nicht stillst. Besonders heiße Duschen können schnell zu „leckenden“ Brüsten führen, da das heiße Wasser die Durchblutung fördert und die Brustwarzen durch die Wärme größer werden. Dafür gibt es aber ja extra Stillpads, die auslaufende Milch auffangen können. Es gibt Einweg-Einlagen, z. B. 200 Einlagen von Lanosin für ca. 25 €* und waschbare Einlagen, z. B. 14 Einlagen aus Biobaumwolle für ca. 40 €*.

Schwangerschaft

Die Brust richtig auf das Stillen vorbereiten

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5. Deine Brüste fangen an zu jucken
Du packst dir ständig unters Shirt und kratzt dich an den Brüsten? Ganz normal in der Schwangerschaft. Das liegt daran, dass deine Brüste durch die Milchproduktion größer werden und sich die Haut deswegen stark dehnen muss. Dazu kommt der schwangerschaftsbedingte Hormoncocktail, der ebenfalls zu Hautveränderungen und Juckreiz führen kann. Leichter Juckreiz ist in der Schwangerschaft also nicht ungewöhnlich, tritt allerdings starker Juckreiz am ganzen Körper ohne Hinweise auf eine Hautkrankheit auf, könnte das ein Anzeichen einer Schwangerschafts-Cholestase sein. Dies solltest du dann unbedingt abklären lassen.

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Schwangerschaft: Erstes Trimenon -1.-12. Schwangerschaftswoche

Die Beschwerden oder besser gesagt die Schwangerschafts-Zeichen verlaufen bei jeder Frau mehr oder weniger intensiv und sie dauern mehr oder weniger lang.

Es wird deshalb im Folgenden auf die verbreitetsten und typischsten Schwangerschafts-Anzeichen eingegangen. Sicherheit, dass es sich um eine Schwangerschaft und nicht um eine ernsthafte Erkrankung handelt, geben nur der Schwangerschafts-Test respektive die Werte des Schwangerschaftshormons (HCG).

Welches sind die ersten Zeichen für eine Schwangerschaft?

Ausbleiben der Monatsblutung

Die Periode bleibt zwar aus, dennoch kann es nach fünf bis zehn Tagen nach dem Eisprung zu Schmierblutungen (auch Nidationsblutung genannt) kommen. In dieser Zeit nistet sich das Ei in der Gebärmutter ein. Diese Blutung tritt ausserhalb des normalen Zykluses auf. Meist sind es nur Tropfen oder Schlieren. Die Farbe des Blutes ist eher hellrot und die Blutungsintensität nimmt nicht zu, sondern bleibt stabil.

Positiver Schwangerschaftstest

Einige Frauen „wissen“ schon bei der Befruchtung, dass sie schwanger geworden sind – andere glauben es erst nach dem x-Schwangerschaftstest. Das Schwangerschaftshormon HCG (humanes Choriongonadotropin) erhält die junge Schwangerschaft zum Zeitpunkt der Einnistung in die Schleimhaut, weshalb die HCG-Werte im Urin erhöht sind. Die Werte steigen danach mit zunehmender Schwangerschaft bis zum ca. 70. Schwangerschafts-Tag und fallen danach wieder ab. Der Schwangerschaftstest zeigt somit den erhöhten HCG-Wert an.

Erhöhte Körpertemperatur (Basaltemperatur)

Erhöht sich die Körpertemperatur (im Anus gemessen) nach Ausbleiben der Periode, ist dies ein recht sicheres Zeichen einer Schwangerschaft. Aber: Die Temperatur kann sich bei Frauen um den Eisprung herum ebenfalls erhöhen, ohne dass sie schwanger ist.

Geschwollene, empfindliche Brüste

Empfindliche Brüste gibt es allerdings auch Monatszyklus-bedingt. Die Brüste und auch die Brustwarzen fühlen sich extrem empfindlich an. Die Brüste bereiten sich aufs Stillen vor, was auch zu Schmerzen führen kann. Helfen können das Tragen von stützenden BHs, warme Wickel oder entsprechende Salben.

Färbung der Brustwarzenvorhöfe

Die Farbe der Brustwarzen-Vorhöfe ändert sich bereits in der frühesten Schwangerschaft und die Vorhöfe werden dunkler und grösser. Grund: Damit findet das Baby die Brustwarze zum Stillen schneller.

Unterleibsbeschwerden

Gleich den Periodenbeschwerden kann es zu Bauchkrämpfen und Ziehen im Becken kommen. Grund: Die Gebärmutter richtet sich im Becken ein und wird stärker durchblutet. Der Halteapparat wird stärker beansprucht und verursacht ziehende und kontraktionsartige Schmerzen. Körperliche Anstrengung, der Orgasmus beim Sex oder Lageveränderungen beim Liegen verstärken die Beschwerden allenfalls.

Müdigkeit

Häufig sind Frühschwangere sehr müde, andere fühlen sich so fit wie nie. Meist entsteht die Erschöpfung durch Stoffwechselveränderungen. Der Stoffwechsel stellt sich schon früh auf das wachsende Baby ein. Nach 12 Wochen vergeht die extreme Müdigkeit häufig.

Übelkeit

Ein wahrlich grosses Übel kann die Schwangerschafts-Übelkeit sein, welche häufig von Erbrechen und Appetitlosigkeit begleitet ist. Bei einigen Frauen setzt die Übelkeit sofort nach der Befruchtung ein, bei anderen erst nach ein paar Tagen oder Wochen. Aber: Jede Frau leidet ungleich, die einen stärker, die anderen merken fast nichts; bei den einen dauert die Übelkeit fast die ganze Schwangerschaft hindurch, bei einigen hält sie nur die ersten Wochen an. Tipps gegen die Übelkeit >>

Harndrang

Auf Grund der hormonellen Veränderungen und der wachsenden Gebärmutter, welche auf die Blase drückt, kommt es nach ca. zwei Wochen zu vermehrtem Harndrang.

Verdauung und Appetitveränderungen

Auch dafür werden die hormonellen Veränderungen verantwortlich gemacht. Hier helfen eine gründliche Umstellung der Ernährung, viel Flüssigkeit und viel Bewegung. Dies beugt der Verstopfung und der Bildung von Hämorrhoiden vor. Hämorrhoiden können mit Sitzbädern (ev. mit Kamillen- oder Eichenrindenextrakt) gelindert werden.

Siehe Ernährung während der Schwangerschaft >>

Sodbrennen

Sauers Aufstossen ist ein häufiges Übel der Schwangeren. Durch das Aufrichten der Gebärmutter fliesst der Magensaft vermehrt in die Speiseröhre zurück, was zu Sod- oder Magenbrennen führt. Zur Linderung empfohlen: an Stelle von grossen Mahlzeiten die Nahrung auf mehrere kleinere Mahlzeiten aufteilen. In der Nacht kann es helfen, das Kopfteil etwas höher zu stellen.

Psychische Veränderung

Auch wenn die Schwangerschaft gewollt war, wechseln sich Freude und Angst, Deprimiert-sein und seelische Höhenflüge ab. Die Vorstellung von der Geburt oder auch die künftige Mehrverantwortung kann Ängste, zum Teil manifestiert in Albträumen, auslösen. Hier hilft das Gespräch mit dem behandelnden Arzt, mit dem Partner, mit Freundinnen, Müttern oder mit einer psychologischen Fachhilfe. Die Frau sollte sich nicht schämen, über ihre Ängste zu reden; es kann sonst eine Hilflosigkeit oder sogar eine Depression daraus entstehen. Während der Schwangerschaft sollte die Frau – wenn möglich auch der Partner – die Tage etwas langsamer angehen und Stress wenn möglich vermeiden. Das hilft auch, Gedanken und Gefühle zu ordnen. Entspannungsübungen zum Beispiel nach Schwangerschafts-Yoga können dabei helfen.

  • Weitere Beschwerden und Tipps siehe unter „Beschwerden allgemein“ >>

Dass der weibliche Körper sich während einer Schwangerschaft stark verändert, ist bekannt. Was viele jedoch nicht wissen: Es kann auch sein, dass dir in der Schwangerschaft noch mehr Brüste wachsen! Wir verraten dir, warum es zur Bildung einer dritten Brust und noch weiteren Brüsten kommen kann und was hilft.

Wie kommt es zur Entstehung von zusätzlichen Brüsten?

Tatsächlich sind zusätzliche Brüste und Brustwarzen das Ergebnis einer Entwicklungsstörung beim Embryo. Etwa in der fünften Woche der Entwicklung eines Babys im Bauch seiner Mutter entstehen die sogenannten Milchleisten am Oberkörper. Sie beginnen in den Achseln und führen bis zu den Schamlippen.

Entlang dieser Leisten gibt es bestimmte Punkte, an denen sich Extra-Nippel ausbilden können. Zuweilen sammelt sich darunter auch zusätzliches Brustdrüsengewebe. Dieses Phänomen der zusätzlichen Brustwarzen wird Polythelie genannt.

Bei Hunden und Katzen sind diese Leisten noch offensichtlich ausgebildet.

Juckende Brustwarzen: Das steckt dahinter und das kannst du tun

Wann machen sich die Extra-Brüste bemerkbar?

Während bei Menschen zum Beispiel ein dritter Nippel oft von Geburt an zu sehen ist, bilden sich Extra-Brüste bei Frauen in Phasen aus, in denen der Körper starken hormonellen Schwankungen ausgesetzt ist.

Brüste schwellen während der Menstruation, während der Schwangerschaft und in der Stillzeit nämlich eh an. Deshalb kann es auch dazu kommen, dass die zusätzlichen Brüste während dieser Phasen anschwellen und erst dann sichtbar werden.

Es kann also passieren, dass ein kleiner Knubbel, den du vorher vielleicht für einen Leberfleck gehalten hast, sich als Nippel entpuppt – und plötzlich schwillt da eine dritte und vierte Brust. Es kann auch dazu kommen, dass aus der Zusatz-Brust während einer Schwangerschaft Milch austritt.

Die zusätzliche Brust schwillt dabei meist in der Achselhöhle an.

Brustwarzenschmerzen: Das kann dahinter stecken

Was kann man gegen die Extra-Brüste tun?

Die gute Nachricht ist: Solche Extra-Brüste verschwinden in der Regel von alleine wieder und sind nicht gefährlich. Am besten ist es, die Schwellungen so wenig wie möglich zu berühren, denn zusätzlicher Druck kann die Milchproduktion noch mehr anregen. Wenn die Brüste schmerzen, kannst du sie mit kalten Pads bedecken.

Brustschmerzen bei Frauen: Das steckt dahinter​

Falls die Schmerzen durch die Schwellung allerdings zu stark werden, solltest du jedoch einen Arzt aufsuchen. Zusätzliche Brüste können auch operativ entfernt werden.

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Wie war euer Busen am Anfang der SS?

hallo,
da ich erst nächste Woche Dienstag einen FA termin habe weil meine Mens seid 76Zt net mehr gekommen ist, aber ich in kleinens Problem habe möchte ich gerne von euch wissen:
Wie hat sich euer Busen am Anfang der ss verändert?
Mir ist bei mir aufgefallen, das mein Busen an der Brustwarze seid über 4 Wochen weh tut und seid ca 2 Wochen ist es um die Brustwarze rum größer geworden, tut beim berühren weh und ich kann vor Schmerzen schlecht auf der Seite liegen! Kaum habe ich den Bh an tut es noch mehr weh und der Busen wird sogar heiß! Sowas kenn ich ich von meinen vorherigen SS nicht.
Da ich nicht weiß wann mein war weiß ich auch nicht wann mein NMT gewesen wäre! Kann mein nur am 3 oder 13.1 vermuten weil bis dahin mumu weich und auf war und genug ZS da war und das berühmte Ziehen auch. Seitdem hat sich die brust verändert und ZS ist weg und mumu fest und zu.
Wer kennt das auch? Testen mag i net denn darauf ist bei mir schon in den letzten 2 ss kein Verlass gewesen ( Tests waren negativ und ich war schon in der 8. und 12. Woche) Sollte ich ss sein wäre ich in der 9 oder 10 Woche oder?

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