Internetseite für kinder

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Gute Internetseiten und Apps für Kinder

www.internet-abc.de: Wissen, wie’s geht! – Das Internet-ABC ist ein spielerisches und sicheres Angebot für den Einstieg ins Internet. Die werbefreie Plattform richtet sich mit Erklärungen, Tipps und Tricks an Kinder von fünf bis zwölf Jahren, Eltern und Pädagogen. Hinter dem Projekt steht der gemeinnützige Verein Internet-ABC, dem alle Landesmedienanstalten Deutschlands angehören. Im November 2015 ist das Internet-ABC in vollständig überarbeiteter Form erschienen.

www.internet-abc.de/eltern/familie-medien/surfschein: Beim Internet-ABC kann Ihr Kind auch gemeinsam mit Ihnen einen Surfschein machen, also einen „Führerschein für das Internet“.

www.klick-tipps.net: Hier wird eine Fülle von pädagogisch wertvollen Internetangeboten vorgestellt. Eltern können sich hier einen guten Überblick verschaffen. Bei jedem Angebot steht auch eine Altersempfehlung.

www.klicksafe.de/fuer-kinder: Der Kinderbereich von klicksafe mit Links zu guten Webangeboten.

www.blinde-kuh.de: Die Blinde Kuh ist die erste deutschsprachige Suchmaschine für Kinder. Die Kindersuchmaschine bietet Kindern einen gelungenen Einstieg ins Internet. Das mehrfach ausgezeichnete Portal wird vom Bundesfamilienministerium unterstützt.

www.fragfinn.de: Die Kindersuchmaschine fragFINN bietet einen geschützten Surfraum, der speziell für Kinder geschaffen wurde und in dem sie sich frei im Internet bewegen können, ohne auf für sie ungeeignete Inhalte zu stoßen. Der Surfraum basiert auf einer sogenannten Whitelist. Dies ist eine thematisch und zahlenmäßig umfangreiche Liste an kindgeeigneten und von Medienpädagogen redaktionell geprüften Internetseiten.

www.meine-startseite.de: Mit dem Angebot „Meine Startseite“ können Eltern gemeinsam mit Ihrem Kind eine ganz persönliche Startseite gestalten. Begleit-Infos zum Angebot für Eltern gibt es unter www.surfen-ohne-risiko.net/meine-startseite-info. Meine Startseite kann auch als App auf Smartphones mit den Betriebssystemen Android und iOS installiert werden (siehe https://www.klick-tipps.net/erwachsene/kinderapps/kinderappsweihnachten-2013/meine-startseite-app/).

www.kindersache.de: Kindersache ist ein Angebot des Deutschen Kinderhilfswerkes e. V. extra für Kinder. Hier finden alle Kinder ihrem Alter entsprechende Informationen und außerdem verschiedene Browserspiele.

www.hanisauland.de: Die Internetseite bietet Kindern im Alter zwischen 8 und 14 Jahren einfache und verständliche Zugänge zum Thema Politik, aber auch darüber hinausgehende Informationen, Tipps, Unterhaltung und aktive Mitmachangebote an. HanisauLand ist ein Onlineangebot der Bundeszentrale

www.wdrmaus.de: Das Internetangebot zur „Sendung mit der Maus“. Die Jüngeren finden passende Inhalte auf der Seite mit dem Elefanten: www.wdrmaus.de/elefantenseite.

www.kikaninchen.de: Die Website zum Vorschulprogramm des KIKA lädt die Kleinsten gemeinsam mit ihren Eltern dazu ein, erste spielerische Erfahrungen mit dem Internet zu machen.

www.kika.de: Die Internetseite des Kinderkanals von ARD und ZDF.

Das sind die Lieblings-Internetseiten Deutschlands

Der Internet-Messdienst „Similarweb“ ermittelt die beliebteste Webseiten der Deutschen. Suchen, Social Media und Shopping sind ganz weit vorn. Auch t-online.de ist unter den beliebtesten Webseiten der Deutschen.

Ganz oben auf der Liste der beliebtesten Webseiten steht – natürlich – Google. Auf Platz eins liegt die deutsche Version „google.de“, die dieses Jahr ihr 20. Jubiläum feiert. Dicht gefolgt von der US-Version „google.com“ auf Platz zwei.

Mit „youtube.de“ folgt auf Platz drei die erste Entertainment- und Video-Webseite. Der Dienst hat im Sommer zwei neue Abo-Dienste gestartet „YouTube Premium“ und „Music“.

Auf Platz vier landete „Facebook.com“, das soziale Netz stand dieses Jahr im Zentrum mehrerer Datenskandale.

Amazon vor eBay

Mit Amazon.de liegt die größte Online-Shopping-Seite auf Platz fünf. Der Anbieter startet nächste Woche wieder seine Schnäppchenwoche „Cyber Monday Week“ mit dem „Black Friday“.

Mit „eBay.de“ folgt eine weitere Shopping-Seite auf Platz sechs. Um die Auktionsseite ist es 2018 etwas ruhiger geworden, dafür wird eBay Kleinanzeigen immer beliebter. Diese folgt auf Platz acht.

Dazwischen befindet sich mit „wikipedia.de“ die erste Wissensseite, die aus den Beiträgen seiner Mitglieder besteht. Sie hat gedruckte Lexika wie den Brockhaus abgelöst.

Web.de weit vorn

Mit „Web.de“ liegt ein deutscher Internetanbieter und Freemailer auf Platz neun. Der Dienst bietet auf seiner Startseite auch Nachrichten an.

Auf Platz zehn folgt ein bekannter US-Pornoanbieter. Auch diese Seiten sind im Internet beliebt, es landet aber keine weitere auf den vorderen Plätzen.

Mit „Instagram.com“ landet ein weiteres soziales Netzwerk auf Platz elf. Der Dienst ist vor allem bei jüngeren Nutzern beliebt, viele folgen hier ihren Promis und Influencern.

t-online.de auf Platz zwölf

Auf Platz zwölf folgt das Nachrichtenportal t-online.de – vor dem deutschen Freemail-Dienst „gmx.de“ auf Platz 13.

  • Google-Alternativen: Suchen für jeden Zweck
  • Google: Von der Suche zur Welt-Datenkrake

Similarweb misst unter anderem, wie lange Nutzer auf einer Seite bleiben, wie viele Seiten ein Nutzer pro Besuch anschaut und wie viele Nutzer die Site nach dem Öffnen von nur einer Seite wieder verlassen. Aus diesen Werten bildet sie das Beliebtheits-Ranking.

Die meistgeklickten Webseiten der Welt: Das sind die beliebtesten Seiten

  • Nicht nur ganz weit oben, sondern auch omnipräsent ist ein Unternehmen, dass mittlerweile wahrscheinlich schon die Marsbewohner kennen: Google. Insgesamt belegt Google vierzehn Plätze unten den beliebtesten 50 Webseiten weltweit.
  • Der erste Platz auf der Liste der meistgeklickten Webseiten der Welt geht an die Suchmaschine schlechthin: Google.
  • Den zweiten Platz hat Google ebenfalls erobert, und zwar mit dem Videoportal YouTube, das seit einigen Jahren zu dem amerikanischen Konzern gehört.
  • Das Unternehmen auf dem dritten Platz kennen wohl auch die meisten. Es handelt sich um das soziale Netzwerk Facebook.
  • Interessant ist der vierte Platz, der wieder von einer Suchmaschine belegt ist. Allerdings dürfte die Suchmaschine Baidu.com bei uns nicht so bekannt sein, da es sich um ein chinesisches Unternehmen handelt. Trotzdem sollten Sie sich die Suchmaschine merken, denn sie bietet eine kleine Besonderheit. Mit Baidu können Sie auch nach MP3-Dateien suchen.
  • Die Online-Enzyklopädie auf dem nächsten Platz ist wieder recht bekannt. Wikipedia.org belegt mit seinem geballten Wissen den fünften Platz.
  • Insgesamt befinden sich unter den 50 meistgeklickten Webseiten weltweit überwiegend Suchmaschinen, soziale Netzwerke, Videoportale sowie Onlineshops und Marktplätze wie eBay.
  • Das Interesse an einschlägigen Pornoportalen scheint hingegen verflogen zu sein. Lediglich auf den hinteren Plätzen sind noch zwei einschlägige Seiten zu finden.

Rangliste: Die zehn beliebtesten Internetseiten Deutschlands

Auf Platz 10 befindet sich die Website Bild.de. Die Digitale Zeitung liefert Infos zu fast jedem Themengebiet und veranschaulicht für jeden die neusten Nachrichten.
Platz 9 belegt Computerfachmagazin chip.de. Die Website ist für viele Leute die erste Wahl wenn es um Downloads von Programmen geht. Auch jede Frage zu neuen Smartphones, PCs und vielem mehr, wird hier beantwortet. Mit stolzen eine Million Downloads pro Tag hat die Website diesen Platz mehr als verdient.
Den 8. Platz belegt E-Mail-Anbieter GMX. Nicht nur, dass jeder hier kostenlos einen E-Mail Account erstellen kann, die Website bietet auch Infos zu allen möglichen Themen an.
Auf dem 7. Platz befindet sich der größte Online-Second-Hand-Laden Deutschlands: „eBay“. Jeder der überflüssigen Krempel hat und ihn loswerden will, stellt ihn auf eBay. Dort können andere Leute Gebote abgeben und es kaufen. Laut Presseberichten des Anbieters gibt es ungefähr 18 Millionen aktive Nutzer.
Platz 6 belegt spiegel.de. Ebenfalls eine digitale Zeitung, die spannende Artikel und Infos preisgibt.
Das Shopping-Portal Amazon belegt Platz 5. Von Babymöbeln bis hin zu jeder Art von Elektronik bekommt man hier alles für einen fairen Preis. Hier werden die meisten Interneteinkäufe Deutschlands getätigt.
Am vierthäufigsten wird die die Website Wikipedia aufgerufen. In fast allen Sprachen der Welt können hier Informationen gesammelt werden. Mit 3,5 Milliarden Seitenaufrufen pro Tag ist es das größte Wissensportal der Welt.
Das wohl größte Videoportal YouTube platziert sich auf Platz drei. Hier findet bestimmt jeder etwas, was ihm gefällt. Mit circa vier Milliarden Videoaufrufen pro Tag ist es die beliebteste Website, wenn es um Videos geht.
Der Internetgigant Facebook ist wohl ohne große Überraschung auf Platz zwei. Das größte soziale Netzwerk der Welt verzeichnet mehr als eine Milliarde aktive Nutzer.
Mit 1.300.000.000 Klicks pro Tag ist es klar, dass Suchmaschine Google sich auf der Spitze platziert. Durch einfache Bedienung der Suchleiste wird jede Frage beantwortet. Diese Website hat sich Platz eins wirklich verdient.
(Quelle: www.dermerkur.de)

Die 20 erfolgreichsten und besten Internetseiten im World Wide Web

Die erfolgreichsten und besten Internetseiten: Diese weltweit agierenden Unternehmen, welche vor einigen Jahren entweder unbekannt waren oder noch in den Kinderschuhen steckten, sind heute aus dem Alltag von vielen Menschen nicht mehr wegzudenken. Längst hat nicht nur die Generation Internet ihre Spuren im World Wide Web hinterlassen, sondern Menschen aller Altersgruppen nutzen die vielfältigen Möglichkeiten, die die Onlinewelt ihnen bietet.

Mit den erfolgreichsten und besten Internetseiten zum Millionär

Mit einer Idee im Internet zum Millionär zu werden ist neben einem ausgeprägten Unternehmergeist einer der Hauptaspekte für geschäftliche Aktivitäten im World Wide Web. Was zu Beginn des Onlinezeitalters von Wirtschaftsexperten zunächst mit kritischem Blick beobachtet wurde, liefert heute durch Umsätze in Milliardenhöhe unbestreitbare Belege für ihre individuellen Erfolgsgeschichten. Unternehmen und Webseiten sind dabei mittlerweile nicht nur an den Börsen zu finden, sondern darüber hinaus Arbeitgeber für Millionen von Menschen weltweit.

Da Erfolg natürlich immer noch maßgeblich über finanzielle Gewinne ermittelt wird, lohnt es sich die 20 Topverdiener unter den Internetriesen einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

1. Amazon

Mit über 30 Milliarden Euro Gewinn ist der Versandhändler Amazon unangefochten an der Spitze der Online Handeltreibenden Unternehmen. Was im Jahre 1994 von dem Computerwissenschaftler Jeff Bezos als Plattform für den Verkauf von Büchern gegründet wurde, erarbeite sich Schritt für Schritt seinen Weg an die Spitze.

Heute gibt es kaum ein Produkt, dass man nicht in den Suchkategorien bei Amazon finden und erwerben könnte. Doch seinen einzigartigen Ruf hat das Unternehmen mit den fast 34.000 Mitarbeitern dank der simplen 1-Click-Einkaufsfunktion, einem großen Angebot von kostenlosen Lieferungen, schnellen Lieferzeiten und detaillierten Kundenbewertungen in kürzester Zeit verdient erhalten. Professionalität und ständige Expansion sind dabei für Amazon zum Markenzeichen geworden. Mit der Übernahme von Lovefilms oder Zappo zeigt der Branchenführer nicht nur seine Stärke, sondern ebenfalls den Willen die Interessen und Freizeitgestaltung ihrer Kunden in einem Unternehmen zu vereinen.

2. Google

Für viele ist Google das Erste was sie sehen, wenn sie ihr Browserfenster öffnen.

Dennoch ist bestimmt der ein oder andere überrascht eine Suchmaschine auf einem der vorderen Plätze zu finden. Doch Google ist Spitzenreiter bei den Werbeeinnahmen und Unternehmen, die bereit sind, für hohe Suchplatzierungen mit der entsprechenden Anzahl an Klicks von neuen Kunden gerne etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Was sich vielleicht zuerst nach Minibeträgen anhört, summiert sich schnell zu einem erzielten Gewinn von über 28 Milliarden Euro. Für dieses Ergebnis arbeiten die mehr als 55.000 Mitarbeiter des 1998 gegründeten Unternehmens unerlässlich an neuen Projekten wie Google Maps, Google Earth oder Google Gmail, die neben dem Herzstück der Internetsuche die Anzahl an zufriedenen Nutzern stetig erweitert. Einer der bekanntesten Coups der jüngsten Vergangenheit ist dabei mit Sicherheit der Kauf der Videoplattform YouTube im Jahr 2006.

3. Ebay

Mit 3, 2, 1 meins zu einem weltweiten Erfolg zu werden, hört sich wie ein Märchen an und entspringt doch nur dem wirtschaftlichen Gespür des Gründers Pierre Omidyar. Denn wie viele Interneterfolgsstorys beginnt auch die Geschichte von Ebay mit der Nutzung einer unbesetzten Nische. Ebay ermöglichte es nämlich erstmals Privatpersonen auf einer Plattform ihre mehr oder weniger wertvollen Besitztümer an Interessenten per Auktion oder Sofortkauf zu verkaufen.

Finanziert wird dies durch die sogenannten Startgebühren und natürlich durch Werbeeinblendungen auf der Internetseite. Dadurch bringt es Ebay auf einen Gewinn von über 8 Milliarden Euro, der es ihnen in den letzten Jahren zudem ermöglicht hat, nicht nur mehr als 27 000 Mitarbeiter zu beschäftigen, sondern ebenfalls andere konkurrierende Auktionsseiten aufzukaufen. Dadurch bekräftigt Ebay eindrucksvoll den eigenen Anspruch heute und in Zukunft die unangefochtene Nummer 1 für Online Auktionen zu bleiben.

4. YAHOO!

Die Namen David Filo und Jerry Yang nicht zu kennen ist verzeihlich, aber ihre Erfindung YAHOO! hat ihr Ausrufezeichen ist mit Sicherheit nicht umsonst im Namensschriftzug zu finden. Heute steht das Unternehmen in der Öffentlichkeit oft an zweiter Stelle hinter Google. Doch anhand einer Platzierung auf die Qualität zu schließen, wäre ein schlecht durchdachter Schachzug in diesem Fall. Denn Yahoo! ist einer der Internetpioniere schlechthin.

Bereits zwei Jahre vor der Gründung Googles brachte Yahoo! im Jahr 1994 Ordnung in das World Wide Web und ist bis heute als erfolgreiche Suchmaschine bekannt. Mit ihren Gewinnen von durchschnittlich 4,9 Milliarden Euro und Diensten, die in 46 Sprachen und 70 Ländern vertreten sind, hat das an der Börse gehandelte Unternehmen mit Sitz in Kalifornien eine durchgängige fast 20 jährige Erfolgsgeschichte geprägt.

5. Alibaba

Das Internet als unübersichtlich zu bezeichnen, ist wohl wahrlich keine Übertreibung.

Als Unternehmen seine Waren an die passenden Händler zu bringen, kann dabei eine äußerst zeit- und kostenintensive Suche erfordern. Um dies abzukürzen und eine florierende Wirtschaft überhaupt zu ermöglichen, haben sich Handels- und Kommunikationsplattformen für Unternehmen gegründet. Mit einem jährlichen Umsatz von 4.4 Milliarden Euro ist das 1999 gegründete chinesische Unternehmen eines der größten Geschäftsmodelle dieser Art weltweit. Über 50 Millionen Nutzer in 240 Ländern nutzen die Möglichkeiten die Alibaba ihnen bietet, um insbesondere auf dem asiatischen Markt Fuß zu fassen und gute Geschäftskontakte zu pflegen.

6. Expedia

Möbel und Kleidung online bestellen ist Alltag geworden. Doch auch bei der Reiseplanung lassen immer mehr Urlaubshungrige das klassische Reisebüro außen vor und buchen ihre Hotels und Flüge im Internet bei Online-Reisebüros. Expedia ist dabei nicht zuletzt aufgrund seiner Werbung im Internet und TV eine feste Größe für erholsame Ferien.

Seit seiner Gründung im Jahre 1995 als Teil des Microsoft-Konzerns hat Expedia den Reisemarkt revolutioniert und erzielt heute Umsätze von ca. 2,7 Milliarden Euro. Die Beliebtheit von Buchungen bei Expedia macht dabei das allumfassende Konzept bestehend aus Hotel, Flügen, Mietwagen und Tickets für beliebte Sehenswürdigkeiten oder auch Musicals oder Sportveranstaltungen. Dadurch haben Urlauber nur noch einen Ansprechpartner und können dem Urlaub entspannt entgegenfiebern. Ob Pauschalreisen für Familien oder nur schnell den Flug zum Erhalt der Fernbeziehung, Expedia bringt Menschen mit ein paar Klicks ans Ziel und ist damit verdient in den Top 10 der Internetriesen.

7. Priceline

Manche Reise kann trotz malerischer Reiseprospekte schnell zum Glücksspiel werden. Wie sehr viele Urlauber jedoch bereit sind Risiken für einen unvergesslichen Urlaub in Kauf zu nehmen, zeigt der gigantische Erfolg von Priceline. Dieses Online-Reisebüro machte sich nämlich in seiner Anfangszeit einen Namen damit, das Reisende zwar ihr Urlaubsziel, Sternekategorie und Preislimits festlegen konnten, aber erst in den Buchungsunterlagen von den genauen Details ihrer Reise erfuhren. Obwohl dann keine Stornierung mehr möglich war, zeigt Platz 7 dieser Liste deutlich, wie sehr dieses Konzept auf Gegenliebe bei den Urlaubern traf.

Seit seiner Gründung vor 15 Jahren hat Priceline sich konsequent weiterentwickelt und bietet für weniger experimentierfreudige mittlerweile auch das klassische Buchungssystem an. Belohnt wird dies nicht nur mit 3.400 Mitarbeitern, sondern ebenfalls mit einem Umsatz von 2,4 Milliarden Euro.

8. AOL

Nach noch nicht einmal dreißig Jahren zu den Dinosauriern einer Branche zu gehören, zeigt das dieses Unternehmen klar dem Internetzeitalter zugeordnet werden kann. Das heute das World Wide Web seinen derzeitigen globalen Stellenwert besitzt ist auch Unternehmen wie AOL zu verdanken.

Die Aufgabe des Unternehmens wies auch der Name America Online klar aus, nämlich die USA mit Internetzugängen und Extras wie Chaträume und Instant Messaging zu versorgen. Mit einem Umsatz von 1,8 Milliarden Euro zeigt sich ein deutlicher Rückgang der Einnahmen innerhalb von wenigen Jahren. Doch an Ideen mangelt es den klugen Köpfen von AOL nun wirklich nicht und so wird mit dem Kauf der Onlinezeitung The Huffington Post im Februar 2011 in Zukunft verstärkt auf die Sparte Journalismus gesetzt.

9. Netflix

Video on Demand. Dieser Begriff ist längst ein Schlüssel zum Erfolg für die angeschlagene Filmindustrie. Unternehmen wie Netflix schaffen es durch ihre attraktiven Angebote illegale Downloads einzudämmen und der Filmbranche zu einem fairen Anteil zur Finanzierung neuer Blockbuster zu verhelfen. Bei Netflix arbeiten gegenwärtig 2180 Beschäftigte daran, ihre vielen Kunden täglich aufs Neue mit ihren Lieblingsfilmen und Serien zu versorgen.

Ausleihen kann man sich die Filme, sowohl indem man sich die DVDs per Post zusenden lässt oder auf der eigenen Internetplattform als Stream anschaut. Wahre Filmfans nutzen zudem zunehmend die Gelegenheit gegen eine monatliche Gebühr unbegrenzt Filme und Serien online zu genießen. Dies beschert Netflix 15 Jahre nach der Gründung Einnahmen in Höhe von 1,6 Milliarden Euro und Platz 9 auf der Liste der Topverdiener aller Internetseiten.

10. Facebook

Eigentlich ist Facebook der Kategorie des sozialen Netzwerks längst entwachsen und ist zu einem Riesen in der Onlinewelt geworden. Viele Menschen rätseln, wie es Facebook gelungen ist, ohne eine Ware herzustellen, als kostenlose Webseite zu einem milliardenschweren Unternehmen zu werden. Die Antwort darauf lautet ganz simpel 1,1 Milliarden. Das ist die Zahl der derzeitig aktiven Facebook-Nutzer.

Wenn man sich nun vor Augen führt, dass damit ungefähr jeder siebte Mensch auf der Erde ein Facebook-Profil besitzt, bekommt man einen ersten Eindruck hinter den Mythos Facebook. Denn die immense Mitgliederzahl macht Facebook zu einer der populärsten Plattformen für Werbung. Die von Mark Zuckerberg 2004 gegründete Website, kann heute durch ihre Werbeeinnahmen einen Umsatz von 4 Milliarden Euro verbuchen. Denn mit jedem Gefällt Mir fällt es den Machern leichter Werbung gezielt an die richtigen Nutzer weiterzugeben und das potenzial diese sozialen Netzwerks weiter zu entwickeln.

11. Baidu

Erfolgreich und umstritten zu sein gehört häufig zusammen. Die chinesische Suchmaschine Baidu gehört ohne Umschweife zu den Marktführern für Suchmaschinen im gesamten asiatischen Raum.

Über 6400 Mitarbeiter sorgen dabei in dem 2000 gegründeten Unternehmen für einen geregelten Ablauf. Doch im Gegensatz zu Google, welche sich gelegentlich für ihre Investitionen rechtfertigen müssen, ist Baidu ins Visier von Organisationen wie Reporter ohne Grenzen geraten. Der Vorwurf an das Unternehmen mit Sitz in Peking lautet, dass sie den Staat darin unterstützen würden kritische Webseiten und Inhalte für chinesische Nutzer zu sperren. Doch auch jenseits der Diskussion über Regierungssysteme und Meinungsfreiheit ist Baidu mit 950 Millionen Umsatz so beliebt wie nie. Grund hierfür ist unter anderem neben der bekannten Webseiten- und Bildersuche auch die Möglichkeit das Internet gezielt nach mp3 Dateien zu durchforschen.

12. Overstock

Das Internet schreibt nicht nur Erfolgsgeschichten. Doch, was geschieht mit den Waren von insolventen Onlineshops.

Eine Möglichkeit diese Waren doch noch an neue Besitzer zu bringen, offerieren Unternehmen wie Overstock. Seit 1997 hat sich Overstock einen Namen dadurch gemacht sogenannte Restposten zu übernehmen, um sie danach in ihrem eigenen Onlineshop zu günstigen Preisen weiterzuverkaufen. Durch die vielfältige Anzahl an Waren ist Overstock eines der erfolgreichsten Versandhäuser im Internet. Der Umsatz von 848 Millionen Euro und einem umgerechneten Stundenverdienst von 1620 Euro stehen nicht nur für die harte Arbeit hinter den Kulissen, sondern ebenfalls für den großen Bedarf an qualitativ hochwertigen Produkten zu einem kleinen Preis. Mit etwas Glück kann man sogar auf der zur Webseite gehörenden Auktionsplattform ähnlich wie bei Ebay Waren zu Schnäppchenpreisen ersteigern.

13. Skype

Den Wert eines Unternehmens zu beziffern, welches seine Dienste zum Großteil kostenlos anbietet, ist auch für Wirtschaftsexperten nicht gerade einfach. Die Idee kostenlos telefonieren zu können ist zwar keine Innovation, durch das World Wide Web aber weitaus einfacher umzusetzen. Ein Vorreiter dieser kostenlosen Internettelefonie ist Skype.

Mit einem Umsatz von 663 Millionen Euro und Millionen Nutzern weltweit hat Skype seine unternehmerische Nische gefunden. Neben der Telefonie über das Internet und dem Angebot von kostenpflichtigen Gesprächen ins Fest- und Mobilfunknetz hat Skype die Entwicklung eines eigenen Wi-Fi Phones vorangetrieben, welche Telefonate über das WLAN Netz, sowie öffentliche Hot Spots ermöglicht. Diese technischen Entwicklungen machen Skype zu einem begehrten Unternehmen und ermöglichten gleich Übernahmen im Jahr 2005 und 2011. Beim jetzigen Besitzer Microsoft hat Skype bereits im November 2012 den Windows Live Messenger ersetzt.

14. Zynga

Im Windschatten des Riesenerfolgs von Facebook schafften es auch andere im Internet agierende Unternehmen, in Zusammenarbeit mit dem sozialen Netzwerk eigene Triumphzüge zu starten. Ein besonders gelungenes Beispiel hierfür ist der Entwickler von Onlinespielen Zynga. Millionen von Gamern weltweit nutzen Zynga täglich aus Facebook nicht nur um zu spielen, sondern ebenfalls um ihre Fortschritte und Resultate mit ihren Freunden zu teilen.

Seit ihrer Gründung im Jahre 2007 hat Zynga bereits einige zeitlose Klassiker unter den Browsergames bereitgestellt. Hierzu zählen unter anderen die Simulationsspiele FarmVille und Cityville, sowie die Casinospiele Zynga Slingo und Zynga Poker. Seinen Umsatz von 655 Millionen Euro hat das Unternehmen insbesondere den Begeisterten Hobbyfarmern und Pokerfaces zu verdanken, welche gerne reales Geld investieren, um den Spielverlauf zu beschleunigen. Jedoch auch Spieler die auf diese Features verzichten und nur kostenlos spielen, spülen durch die gezeigte Werbung dennoch Millionenbeträge in die Kassen von Zynga.

15. Taobao

Wie der Name Taobao es bereits vermuten lässt, führt der Weg von Nummer 15 dieser Liste nach Asien. Den hinter diesem Begriff verbirgt sich nichts anderes als das größte Online-Auktionshaus Chinas. Mit über 500 Millionen Mitgliedern kann Taobao auf einen Marktanteil von fast 70 Prozent bei den Online Auktionen zählen. In Zahlen ausgedrückt, ist dies mit einem Gewinn von 597 Millionen zu verbuchen. Haupteinnahmequelle ist im Gegensatz zu anderen Portalen die von Verkäufern in Auftrag gegebene Werbung und nicht etwa bloß die Auktionsgebühren.

Einen entscheidenden Erfolgsgrund kann man in der Option des Chats sehen. Verkäufer und Käufer haben über diese Plattform die Möglichkeit vor Abschluss des Kaufs Kontakt aufzunehmen und etwa Fragen über die Ware zu stellen oder einen genauen Preis auszuhandeln. Ein weiterer Aspekt liegt in der Nutzung von AliPay, welche auch bei der Skepsis Chinas gegenüber Kreditkarten Taobao auf ein gesichertes finanzielles Fundament stellt.

16. Groupon

Es müssen nicht immer Innovationen und einzigartige Ideen sein, welche im Internet den finanziellen Erfolg eines Unternehmens begründen. Manchmal genügt bereits ein gelungenes Konzept wie Rabattgutscheine, um zu einer der Erfolgsgeschichten im Netz zu werden.

Als Branchenprimus lockt Groupon täglich mehrere Millionen Menschen auf der Suche nach dem besten Deal auf ihre Seite. Das Konzept ist dabei mehr als simpel, Firmen stellen Angebote zur Verfügung um neue Kunden zu gewinnen oder als Werbemaßnahme. Wenn sich genug Interessenten zusammenfinden und das Angebot zustande kommt, bekommt Groupon laut Insiderberichten bis zu 50 Prozent der erzielten Einnahmen. Mit einem Umsatz von 586 Millionen und 40 Standorten allein in Deutschland zeigt das große Interesse der Internetnutzer an den begehrten Coupons. Dass das Rabattgeschäft auch für andere Unternehmen attraktiv ist zeigen nicht nur die zahlreichen Imitatoren, sondern ebenfalls das von Groupon abgelehnte Übernahmeangebot von Google in Höhe vom 6 Milliarden Dollar im Jahr 2010.

17. Orbitz

Dass die Reisebranche trotz diverser Wirtschafts- und Finanzkrisen weltweit ungebrochen erfolgreich ist, beweist mit Platz 17 das bereits dritte Onlineportal für Reisen in dieser Liste. Das amerikanische Unternehmen Orbitz wurde mit 145 Millionen Dollar Startkapital im Jahr 2001 von den Fluggesellschaften Delta Air Lines, Nortwest Airlines, Continental Airlines und United Airlines an den Start gebracht. Eine Dekade später kann sich Orbitz in dem hart umkämpften Geschäft mit 584 Millionen Euro Umsatz mehr als nur behaupten.

Fernreisen, Inlandsflüge oder Konzerttickets, das alles aus einer Hand Konzept geht dank der über eine Million Suchanfragen täglich aufs Neue auf. Dafür sorgen nicht zuletzt die 1400 Mitarbeiter, die stets die besten Angebote und Preise an ihre Kunden weiterleiten. Seit dem Börsengang 2007 können Interessierte nicht nur ihre Reisen über die Webseite buchen, sondern ebenfalls als Anleger am Erfolg von Orbitz teilhaben.

18. Yandex

Das Russland gerne eigene Wege geht ist nicht nur bei Entscheidungen von politischer Tragweite bekannt, sondern auch online zu beobachten. Mit dem von Arkadi Wolosch gegründeten Unternehmen Yandex verfügt Russland über die viertgrößte Suchmaschine. Seinen Ruf als Marktführer in Russland hat sich Yandex dadurch erarbeitet, dass es bei den Suchanfragen die Grammatik und Feinheiten der russischen Sprache besser berücksichtigt und somit zu optimierten Suchergebnissen führt. Ein jährlicher Umsatz von 339 Millionen Euro und eine weltweit verfügbare englische Version von Yandex, zeigen den zukünftigen Weg des Unternehmens aus den gewaltigen Fußspuren von Google hinauszutreten. Dafür bietet Yandex bereits seit geraumer Zeit Zusatzdienste wie Staumelder, Spiele und Nachrichten, die neben den Einnahmen durch Werbung weiterführende Einkünfte regenerieren sollen.

19. Clickbank

Eine Idee in ein Produkt zu verwandeln, erfordert nicht nur eine Menge Zeit, sondern auch eine Menge an professioneller Unterstützung. Eine Form dieser Hilfestellung bietet Clickbank. Was offiziell als Online Marktplatz für digitale Informationsprodukte bezeichnet wird, hat sich in den letzten 15 Jahren als wahres Karrieresprungbrett erwiesen.

Zu den angebotenen Inhalten von Clickbank zählen neben E-Books für jede Lebenslage auch Videos, in denen man vom Malen bis zu Wissenschaftsprojekten für die Schule alles von der Pike auf anschaulich erklärt und gezeigt bekommt. Der Umsatz von 269 Millionen Euro regeneriert sich aus mehreren Faktoren. Zum einen zahlen Menschen, die ihr Informationsprodukt über Clickbank vertreiben eine Provision ihres Erlöses. Darüber wird durch die bis zu 35000 Transaktionen Clickbank zu einer beliebten Plattform für Werbung.

20. Linkedin

Die meisten schätzen Profile auf sozialen Netzwerken aufgrund ihres privaten Charakters mit Kinder- und Urlaubsschnappschüssen verziert und vielen kleinen Kommentaren gespickt. Doch wer über das Internet Geschäftskontakte pflegen will, möchte wohl kaum das der zukünftige Chef alles über die letzte Partynacht erfährt. Dafür gibt es dank Linkedin eine seriöse Plattform, um mit den über 200 Millionen Nutzern in Kontakt zu kommen. Auf den individuell gestalteten Profilen kann man seinen Lebenslauf veröffentlichen, eigene Webseiten verlinken und mehrsprachige Profile entwerfen.

Für Unternehmen ist Linkedin von Interesse, da hier informative Unternehmensprofile erstellt und neue Arbeitnehmer gewonnen werden können. Der derzeitige Umsatz von 165 Millionen Euro wird zum einen durch kostenpflichtige Premiumaccounts und zum anderen durch zusätzliche kostenpflichtige Features für die Unternehmensprofile erzielt.

Auch der kreativste Webdesigner benötigt Inspiration, damit er ein weiteres Website-Wunderwerk erschaffen kann. Zur Unterstützung haben wir für Sie das Internet nach den schönsten Webseiten durchsucht und dabei eine Auswahl an preisgekrönten Websites zur Inspiration zusammen gestellt. Jede einzelne dieser Websites wurde von professionellen Designern und Agenturen rund um den Globus erstellt. Alle sind responsiv und zeichnen ein diversifiziertes Bild unterschiedlicher Branchen. Möge das Web (noch) schöner werden.

Inhaltsverzeichnis

1. Totem

Diese Firmen suchen nach Mitarbeitern (via jobs.drweb.de)

  • Neofonie

    „Web-Interfaces sind das Aushängeschild unserer Projekte.”

    Zu den Jobangeboten ↬

  • Yoma Solutions

    „Wir erschaffen die führende B2B Automotive Plattform.”

    Zu den Jobangeboten ↬

  • Solution 360

    „Wir sind hochwertige Onlineshopprojekte spezialisiert.”

    Zu den Jobangeboten ↬

2. Catalogue-Interactif Bonobo

3. Nothing But Thieves

4. One Dollar Lesson

5. Five Minutes

6. Doriart Webdesign

7. Vangarde Music

8. Sons of Anarchy Tattoo Stories

9. RGB Media Webdesign-Agency

10. De Haus

11. Gogoro

12. adaptable

13. Trippeo

14. Let´s make History

15. Urban Influence

16. MoodBoard Film

17. Reebok – Be more Human

18. Easy Rocket Studio

19. Chedi Andermatt Residences

20. Celebrating Chinese New Year 2015

21. We are Zaion

22. Melanie Daveid

23. Österreich erleben

24. Sassi Holford

25. Bolig Reisen

26. DogStudio

27. FiberSensing

28. NUA Bikes

29. Emiliano Barri

30. RiotGames: Thunderdome

31. In Pieces

32. Printemps du Polar

33. While We’re Young

Fazit

Viele der verlinkten Seiten geben Ihr Geheimnis erst bei der Benutzung preis. Manchmal warten gar kleine Überraschungen auf den Besucher. Bei vielen Exemplaren wurde mit Hintergrundvideos oder Musik gearbeitet. Die musikalische Untermalung einer Website ist sicherlich nicht jedermanns Geschmack, doch meist ist der Button zum Stummschalten schnell gefunden. Haben Sie einen oder mehrere Favoriten entdeckt? Lassen Sie es mich wissen.

(dpe)

15 Beispiele für schöne Webseiten

Die Website Ihres Unternehmens ist Ihr digitales Schaufenster, Ihr virtueller Haupteingang, Ihre Online-Repräsentanz. Die Website ist der erste Kontakt zwischen Ihrer Marke und den Interessenten. Für einen ersten Eindruck bekommt man bekanntlich nur eine Chance. Beim ersten Kontakt sollte sich der Besucher also weder langweilen, noch überfordert fühlen oder gar ratlos zurückbleiben. In jedem dieser Fälle nimmt er nämlich den direkten Ausgang namens Backspace-Taste und sucht nach einer Website, die ihm wirklich hilft.

Kriterien für eine schöne & hilfreiche Website:

  • Design-Elemente sind optisch ansprechend, aufgeräumt und professionell
  • Funktionell aufgebaut für gute Usability
  • Inhaltlich aussagekräftig und überzeugend

Natürlich erfüllen verschiedene Websites teilweise vollkommen unterschiedliche Zwecke. Zum Beispiel ist der Punkt „Optik“ für eine Discounter-Seite für Druckerzubehör viel weniger wichtig. Hier zählt der Rotstiftpreis und die Fülle günstiger Angebote. Dafür muss sie schnell laden und eine optimale Usability aufweisen.

Die Markenseite eines Modelabels wiederum lebt von hochwertigem Design, brillanten Bildern und Kreativität. Deshalb verschieben sich die Schwerpunkte je nach Angebot und Zweck der Seite.

Regeln zur Erfüllung der oben genannten drei Kriterien sind:

  • Die Website muss schnell und klar beantworten, was Ihr Unternehmen anbietet, wer Sie sind und was der Besucher auf der Website tun kann.
  • Inhaltlich muss die Seite sich auf die wichtigen Informationen und Anweisungen fokussieren. Vermeiden Sie schwülstige und zu ausführliche Texte über Ihr Corporate Image und Ihre Mission. Das Wer und Was ist wichtig, aber nur die Teile davon, die den Besucher auch interessieren.
  • Der Besucher muss erfahren, welchen Mehrwert er hier geboten bekommt. Anders gesagt, weshalb er nicht weiter zu suchen braucht.
  • Die Seite muss intuitiv und flüssig zu benutzen sein. Keine komplizierten Menübäume und keine unnötigen Elemente, die die Seite langsam machen und den User verwirren.
  • Call To Action (CTA): Eines der wichtigsten Elemente, wenn es nicht gerade eine reine Image-Präsenz ist. Leiten Sie den Besucher an und zeigen Sie ihm so, was er als nächstes zu tun hat. Ohne Handlungsanweisungen ist Ihre Seite nur eine Broschüre. CTAs generieren Sales oder Leads.
  • Das Design mag nicht immer kriegsentscheidend sein, doch grundsätzlich vermittelt eine ansprechend und professionell gestaltete Seite Seriosität und Qualität. Bevor Inhalte wahrgenommen werden, steht an allererster Stelle der optische Eindruck.
  • Die Seite muss unbedingt „responsive” sein. Responsive Webdesign bedeutet in diesem Fall, dass Ihre Seite sich automatisch an das Format und System des Endgeräts anpasst. Frei nach dem Credo Mobile First sollte nicht nur das Design responsiv sein, sondern auch die gesamte Usability.

Wir haben uns in den Weiten des Internets umgeschaut und 15 Beispiele für schöne Webseiten herausgepickt. Dabei browsen wir quer durch alle Branchen und zeigen Unternehmen jeder Größe.

1. nextbike – Bikesharing

  • Der Nutzer wird durch die Einbindung des Testergebnisses darauf hingewiesen, dass es sich hier um den besten Anbieter im hochkompetitiven Bikesharing-Markt handelt
  • Der Blick wandert weiter zum CTA „Jetzt kostenlos registrieren!”
  • Im Menü „below the fold” kann der User sich noch einmal die Basics wie Anleitung, Standorte oder Preise zu Gemüte führen

2. Dropbox – Cloudspace-Anbieter

  • Optik ist klar und aufgeräumt, vermittelt Einfachheit und passt zum Technologie-Sektor
  • Direkter CTA
  • Zeigt sofort die Flexibilität je nach Nutzer-Anspruch
  • Im ästhetischen Flat-Design-Look scrollt der Nutzer durch die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten von Dropbox
  • Minimalistisches Design und Einsatz von Bold Typography

3. ebuero.de – Virtual Office Service

  • Sagt kurz und prägnant, was angeboten wird
  • Liefert Vorteilsargumentation und Handlungsaufforderung zum Product Trial
  • Vermittelt Seriosität durch die nüchterne Aufmachung
  • Einsatz eines proaktiven Chatbots
  • Nach dem Runterscrollen folgt der ultimative CTA mit Incentivierung durch 50-Euro-Gutschein und Aktionsbutton.

4. gymondo.de – Online-Fitnesskurse

  • Modernes, ansprechendes Design
  • Einfache Navigation durch One-Pager
  • Didaktisch sehr gut aufgebaut: klares Nutzenversprechen „Werde fit & glücklich”
  • Geringer Informations-Streuverlust für den User, da die Tabelle der verschiedenen Programme individualisiert auf den Nutzer eingestellt werden kann

5. Levi’s – Premium Jeanslabel

  • Auf der Startseite begrüßen den Besucher hochwertige Bewegtbild-Produktpräsentation, womit der Trend des Video Contents auf Websites aufgegriffen wird
  • Direktes Herausstellen des USP
  • Starker Branding-Fokus als Vorreiter- und Innovations-Jeanshersteller
  • Einsatz von Retrodesign (siehe Bild 2) in Form von Glitch Art, die sich derzeit einer hohen Beliebtheit im Webdesign erfreut

6. Lieferando – Lieferdienst-Plattform

  • Name, Titelbild und CTA sagen sofort, worum es geht
  • Der erste Schritt wird vorgegeben und der Hungrige wird direkt in den Kaufprozess geleitet
  • Für User, die mit Lieferservices noch nicht allzu vertraut sind, hat Lieferando nach kurzem Scrollen eine übersichtliche Erklärung eingefügt
  • So wird eine hohe Zugänglichkeit zum Produkt garantiert, sowohl für Kenner als auch für Neulinge

7. meinespielzeugkiste.de – Online-Spielzeugverleih

  • Gestaltung ist auf die (Eltern-)Zielgruppe zugeschnitten: fröhlich, kindlich und klar
  • Sagt sofort, was angeboten wird
  • Beantwortet alle Fragen in didaktisch gutem Aufbau beim Runterscrollen des One-Pagers: Was bekomme ich? Wie bekomme ich es? Was kostet es?

8. myfreshfarm.de – Gemüselieferdienst vom Erzeuger

  • Sympathische Aufmachung, die die richtige Stimmung vermittelt
  • Informiert exakt und nicht zu ausführlich über das Angebot
  • Danach folgt ein direkter CTA

9. mymuesli.de – individualisierbares Müsli

  • Sehr am Sales orientiert: Der Besucher wird mit dem Kernprodukt abgeholt und beim Runterscrollen findet direkt ein Cross-Selling statt

10. Netflix– Online-Videothek

  • Eine in jeder Hinsicht aufs Nötigste reduzierte Kommunikation, die auf den Punkt kommt: Was erhalte ich? Was kostet es und wie bekomme ich es?
  • Anreiz durch kostenloses Product-Trial

11. Uber – Mobilitäts-Unternehmen

  • Übersichtlich, modern, direkt und schnörkellos: Das Design ist geradeheraus
  • Im Menü findet der Nutzer direkt auf der Homepage das, wonach er sucht
  • Stilvolle und sympathische Präsentation der Services und Mitwirkenden

12. ASOS – Online-Modeshop

  • Direkter CTA zum passenden Shop (Damen oder Herren)
  • Überzeugendes „reason why“: 850 Brands sind im Shop vertreten
  • Prominente Platzierung des 40%-Sales direkt unter der Navigationsleiste
  • Das auffällige Hintergrundbild vermittelt nicht nur ein Gefühl für den Style bei ASOS, sondern auch den Lifestyle, den die Marke vertritt

13. DAZN – Sport-Streamingplattform

  • DAZN packt alles, was relevant für das Kennenlernen ihres Produktes ist, auf die One-Pager-Website
  • Bequem kann sich der Nutzer durch die Homepage scrollen
  • Besonderes Highlight: Ein Programm-Kalender, den der Nutzer individuell auf seiner sportlichen Präferenzen abstimmen kann (siehe Drop-Down-Menü oben rechts)

14. WordPress – Blog- und Website-Builder

  • Die optische Anmutung verbindet die kühle Welt der Technologie mit dem Menschen
  • In kürzester Form wird vermittelt, was angeboten wird und warum das alles ist, was der Besucher braucht
  • Übersichtliche Aufzeigung der verschiedenen Pakete, wodurch der Nutzer genau das findet, wonach er sucht
  • Einsatz von trendiger Serifen-Schrift

15. Google – Suchmaschine

  • Die wohl bekannteste Webseite der Welt setzte schon immer auf ein Logo mit hohem Wiedererkennungswert
  • Vor Allem aber besticht die Website durch seine Funktionen
  • Im Design findet sich die perfekte Verbindung von Einfachheit und Funktionalität

Unsere Auswahl an Beispielen für schöne Webseiten unterliegt natürlich einer gewissen Willkür, denn es gibt eine Menge Websites, die ihren Job sehr gut machen. Das liegt auch daran, dass es diverse Anbieter für erstklassige Templates auf dem Markt gibt. Diese sind häufig am Puls der Zeit und bieten aktuelle Website-Design-Trends an.

Für die Gestaltung des Web-Auftritts gilt auf jeden Fall dieselbe Regel wie für gute Werbung: Subtrahiere alles, was du nicht unbedingt brauchst. Und wenn du absolut nichts mehr weglassen kannst, um deine Botschaft zu vermitteln, dann hast du eine gute, klare Kommunikation geschaffen.

Spielen und lernen: Online-Angebote für Kinder

Hinter dem Tag der Kinderseiten steht „Seitenstark“, ein von der Bundesregierung geförderter Verbund von Webseitenanbietern für Kinder. 2018 lautet sein Motto „Kinderseiten machen Schule“. Nach Angaben des Veranstalters soll die Aktion darauf aufmerksam machen, dass Kinder ein Recht auf altersgerechte Information und Kommunikation haben und das Internet eine viel größere kostenlose Kinderseitenlandschaft bietet, als Eltern und Erziehern bekannt ist.

Warum Früherziehung im Netz wichtig ist

Laut dem Online-Portal „Statista“ verbringt durchschnittlich jeder Deutsche zweieinhalb Stunden pro Tag im Internet. Bei den 14- bis 29-Jährigen sind es schon viereinhalb Stunden. Nur sieben Prozent der Deutschen bezeichnen sich als Nicht-Nutzer des Internets. Darum müssen Kinder früh lernen, gewissenhaft mit dem Netz umzugehen. Zwar stellen Schulen Informatikunterricht bereit – wie junge Nutzer das World-Wide-Web richtig nutzen, kommt dabei aber oft zu kurz. Kinderseiten halten genau dafür Möglichkeiten bereit, sich mit dem Internet und auch seinen Gefahren auseinanderzusetzen.

Kinderseiten sind Ratgeber, Lehrer und Entertainer zugleich

Kinder kennen meist nur wenige Seiten für ihre Altersklasse, wie zum Beispiel die Klassiker „Blinde Kuh“ (www.blinde-kuh.de), „FragFinn“ (www.fragfinn.de) oder „Helles Köpfchen“ (www.helles-koepfchen.de). Dabei ist die Kinderseitenlandschaft um einiges größer. Mit dem Quiz „Recht kinderleicht“ können junge Schüler etwa mehr über ihre eigenen Rechte erfahren oder mit Freunden die Kulturen und Geschichten der Länder Europas entdecken. In der geheimnisvollen Villa des Lese-Rechtschreib-Monsters Lurs verbessern sie spielerisch ihr Lesen und Schreiben. Auch finden sich im Internet Tipps für Kinder, die von Mobbing betroffen sind. Wieder andere Seiten räumen mit Vorurteilen auf, was typisch Junge und typisch Mädchen ist.

Kinderangebot von der Evangelischen Kirche

Auch die Evangelisch-Lutherischen Kirchen Bayerns und Hannovers haben eine Kinderseite entwickelt, Kirche-entdecken.de. Hier können Vorschul- und Grundschulkinder gemeinsam mit der Elster Kira unterschiedliche Räume und Plätze einer virtuellen Kirche entdecken: in Schränken wühlen, auf der Orgel spielen oder sich Geschichten vorlesen lassen. Gleichzeitig erhalten sie spielerisch Wissen über das Christentum und können Abenteuer mit Martin Luther erleben.

Im digitalen Kindergottesdienst-Raum stehen den jungen Websurfern Inhalte rund um die Bibel und Kreativ-Tools zur Verfügung, mit denen sie ihre eigene Gottesdienst-Ecke gestalten können. Der Dachboden und die Sakristei sind Orte, an denen sie nach Informationen über Glauben, Religion und die fünf großen Weltreligionen stöbern können. Um auch Kindern, die noch nicht lesen können, das Entdecken zu ermöglichen, können sie sich eine Vielzahl der Texte vorlesen lassen.

Erst kürzlich ist die Neuauflage der Seite, die bereits seit 2005 im Web zur Verfügung steht, online gegangen. Für die Weiterentwicklung der interaktiven Website kirche-entdecken.de haben die Vernetzte Kirche, der Evangelische Presseverband für Bayern und die Evangelische Medienarbeit in Hannover im Auftrag der Evangelisch-Lutherischen Landeskirchen in Bayern und Hannover zusammen mit der Kindermedienagentur KIDS interactive gearbeitet. Technisch ist die Seite für die mobile Nutzung mit Smartphone und Tablet fit gemacht. Auch optisch und akustisch wurde Kiras Kirche renoviert, die Räume neu gezeichnet und neue Stimmen, Musik sowie Geräusche eingefügt.

Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Unter Suchmaschinenoptimierung oder auch Search Engine Optimization (SEO) versteht man Maßnahmen, um das Suchmaschinenranking einer Webseite zu verbessern. Je weiter oben eine Seite in der langen Liste der Suchergebnisse steht, umso größer ist die Chance, dass sie aufgerufen und gefunden wird. Denn nicht nur Kinder scrollen ungern und klicken auf die ersten Treffer.

Kindersuchmaschinen

Viele Kinder nutzen die deutschen Kindersuchmaschinen www.blinde-kuh.de, www.fragfinn.de und www.helles-koepfchen.de. Gerade für Kinderseiten ist es sehr wichtig, auch in den Kindersuchmaschinen aufgefunden zu werden. Die Betreibenden der Kindersuchmaschinen stellen besondere Anforderungen an Seiten, die sie in ihren Index aufnehmen und verlinken. Sie nutzen auch andere Kriterien für ihr Ranking als Google und Co. Damit eine Kinderseite bei der „Blinden Kuh“ aufgenommen wird, empfiehlt sich zunächst eine Anmeldung per E-Mail. Auch andere Kindersuchmaschinenbetreiber/innen sollten kontaktiert werden, um die eigene Kinderseite in die jeweilige Domainliste, den Index oder die „White List“ (vgl. FragFinn) zu bekommen und damit bekannter zu machen.

Für das Helle Köpfchen ist zudem eine Optimierung der Seiten mit klassischen Metatags von Vorteil. FragFinn lässt zum Teil Suchalgorithmen von Google mit einfließen.

Google & Co.

Ein Suchalgorithmus ist ein Verfahren, das in einem Suchraum nach Mustern oder Objekten mit bestimmten Eigenschaften sucht.

Suchalgorithmen sind komplexe Angelegenheiten, jeder Suchmaschinenbetreiber hat sein eigenes Verfahren und ändert dies auch regelmäßig, um Missbrauch vorzubeugen. Große Aufmerksamkeit kommt dabei der größten Suchmaschine Google zu – etliche Marketingexperten und Informatiker versuchen das Rätsel des Rankings zu lösen.

Und tatsächlich lassen sich einige Maßnahmen durchführen, um Webseiten für Google, aber auch andere Suchmaschinen zu optimieren.

CHECKLISTE – Die eigene Seite für Suchmaschinen optimieren

  • Webseite logisch und HTML-konform gestalten. Bespiel: Bei Überschriften das HTML-Element „h1“ verwenden, „strong“ für das Hervorheben einer Schrift und „p“ für Absätze.

  • Begrifflichkeiten, Schlüsselwörter oder Keywords, gut durchdacht auswählen und nach Möglichkeit in der Domain, in Seitentiteln und Meta-Angaben verwenden. Dabei ist es auch wichtig, auf die Begriffskombinationen zu achten. Beispiel:

  • Mögliche Suchbegriffe zu einem Thema sollten zudem in den Dateinamen, den Seitenüberschriften sowie im vorderen Teil des Inhaltes und in den passenden Links eingebunden werden. TITLE-Elemente sollten aussagekräftig und eindeutig sein. Beispiel:

  • Grafik- und Filmdateien können nicht ausgelesen werden. Daher ist es wichtig, die Dateien nach einem passenden Stichwort zu benennen und eine präzise Bild- und Videobeschreibung einzufügen. Beispiel: Ein Bild von einem Wasserglas sollte wasserglas.jpg benannt werden und nicht bild1.jpg. Das Attribut „ALT“ sollte eine eindeutige und aussagekräftige Beschreibung des Bildes „Wasserglas auf Tisch“ o.ä. beinhalten und nicht nur „Bild 1“.
  • Wenn der Domainname, Verzeichnisse und Dateien aus mehreren Wörtern bestehen, sollten die Begriffe mit Bindestrich oder Unterstrichen getrennt werden. Wenn mehrere Wörter ohne Trennstriche hintereinander geschrieben werden, erkennen Suchmaschinen nur ein komplettes Wort. Dies schränkt die Auswertung ein. Beispiele: religionen-entdecken.de und nicht religionenentdecken.de,…de./goethe-biografie.html oder …de./goethe_ biografie.html und nicht …de./goethebiografie.html
  • Mit internen Links auf andere Inhalte der eigenen Seite verweisen. Beispiel:
  • Externe Links zu passenden anderen Webseiten anbieten. Regelmäßig einen Linkchecker nutzen, um die Anzahl fehlerhafter Links so gering wie möglich zu halten.
  • Vernetzung forcieren. Darauf achten, dass auch andere Webseiten auf die eigene Seite verlinken. Das steigert den „Wert“ der eigenen Webseite für Suchmaschinen. Von einem Linkaustausch zwischen zwei thematisch verknüpften Webseiten profitieren beide Parteien und auch die Kinder, die die Seite nutzen.
  • Inhalte von iFrames und Java Applets werden in der Regel von Suchmaschinen nicht indiziert, die Texte oder Links werden dann nicht ausgewertet und wirken sich daher auch nicht auf das Suchmaschinenranking aus.
  • Auch eine Webseite, die nur in Flash programmiert ist, empfiehlt sich aus dieser Sicht nicht. Obwohl Google und Yahoo seit einigen Jahren auch Inhalte der Flash-Dateien erschließen können.
  • Die Webseite in verschiedenen Browsern auf die richtige Darstellung prüfen, auch in einem Textbrowser, wie zum Beispiel Lynx.
  • Schnelle Ladezeiten von Webseiten sind insbesondere für Google wichtig. Die Leistung der Webseite sollte regelmäßig geprüft und optimiert werden.
  • Zunehmend wichtiger wird die Stellung einer Webseite in den Sozialen Netzwerken. Da Kinderseiten in den Suchmaschinen auch mit Seiten für Erwachsene konkurrieren, kann es sich im Einzelfall auch für Kinderseitenmacher/innen lohnen über ein Profil in den Sozialen Netzwerken nachzudenken. Falls die Kinderseite über einen Bereich für Erwachsene oder Lehrkräfte verfügt, kann die Präsenz im Netzwerk dort beworben werden.
  • Nicht mehr nötig ist das Verwenden von Singular und Plural in den Keywords. Auch Falschschreibweisen werden von den Suchmaschinen erkannt und korrekt zugeordnet.

Das sind die besten Suchmaschinen für Kinder

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Hannover. Für Kinder ist das Internet ein Ort zum Entdecken und zum Lernen. Jedoch können bei gängigen Suchmaschinen wie Google, Bing, Yahoo und Co. auch Inhalte ausgespielt werden, die für Kinder nicht geeignet sind. Eine Herausforderung für Eltern, denn Kinder vom Internet komplett fernzuhalten, ist auch keine Lösung.

Gut, dass es spezielle Kindersuchmaschinen gibt. Kinder können sich im Umgang mit dem World Wide Web üben und eigene Medienkompetenz aneignen.

Kindersuchmaschinen – Surfen ohne Risiko

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Suchmaschinen gibt es viele. Die bekannteste und meistgenutzte Suchmaschine der Welt ist Google. Doch auch alternative Suchmaschinen wie Bing, Yahoo, Duckduckgo, Ecosia und mehr stehen im Angebot – allesamt kostenlos und jederzeit nutzbar.

Doch kindgerecht sind diese höchstens, wenn die SafeSearch-Funktion eingeschaltet ist. Diese kann vom Nutzer allerdings selbst ein- und ausgeschaltet werden. Sicherer sind spezielle Kindersuchmaschinen, die auf die Bedürfnisse von Eltern und Kindern gleichermaßen ausgerichtet sind.

Wie funktionieren Kindersuchmaschinen?

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Kindersuchmaschinen filtern über sogenannte Whitelists ungeeignete Inhalte und spielen in ihren Suchergebnissen nur Seiten aus, die in diesen Whitelists hinterlegt sind.

Verschiedene Kriterien entscheiden, ob eine Webseite in die Whitelist aufgenommen wird oder nicht. Pornografie, Gewalt, Glücksspiel und andere für Kinder ungeeignete Themen kommen nicht auf die Whitelist.

Daneben spielen auch Art und Gestaltung bei der Bewertung der Inhalte eine Rolle. Werbeanzeigen sollten nach Möglichkeit gar nicht auftauchen oder zumindest als solche gekennzeichnet sein. Auch beeinflussende Inhalte, die zu Käufen anregen oder die Nutzer dazu bewegen, sensible Daten herauszugeben, können von einer Aufnahme in die Whitelist ausschließen.

Allerdings erfolgt die Indexierung nicht automatisiert wie bei normalen Suchmaschinen. Google etwa schickt sogenannte Googlebots ins komplette World Wide Web, um Inhalte zu durchsuchen und zu analysieren.

Bei Kindersuchmaschinen entscheidet dagegen meist ein Mitarbeiter, welche Inhalte auf den Whitelists landen. Durch die manuelle, redaktionelle Betreuung haben Kindersuchmaschinen eher Webkatalog-Charakter und erinnern an die frühen Tage des Internets.

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Kindersuchmaschinen bieten keinen Komplettschutz

Das Internet ist alles andere als statisch. Täglich, wenn nicht sogar stündlich, ändern sich Inhalte. Werbeanzeigen verändern sich, neue Inhalte werden hochgeladen und Webseiten-Relaunches, also der Neustart einer überarbeiteten Webseite, sind keine Seltenheit.

In diesem dynamischen Umfeld kann es passieren, dass trotz manueller Verwaltung und Pflege durch die Mitarbeiter ungeeignete Inhalte Einzug in die Kindersuchmaschinen erhalten.

Erziehungsberechtigte sollten sich daher nicht ausschließlich auf die Kontrolle der Suchmaschine verlassen. Vielmehr können und sollten sich Eltern angeregt fühlen zum Schutz der Kindersuchmaschinen beizutragen, indem unpassende Inhalte proaktiv gemeldet werden.

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Hinzu kommt, dass ein wesentlicher Teil der Medienerziehung durch die Eltern erfolgen muss. Dazu mehr in unserem Artikel “Gefahren im Internet: Tipps für Kinderschutz im Netz”. In Kombination mit elterlicher Betreuung und Jugendschutzsoftware bieten Kindersuchmaschinen dennoch eine gute Möglichkeit den Umgang mit dem Internet zu lernen.

Die beliebtesten Kindersuchmaschinen

Dies sind die beliebtesten Kindersuchmaschinen:

fragFINN

Blinde Kuh

Helles Köpfchen

Kindex

Im Folgenden stellen wir diese vier Kindersuchmaschinen im Hinblick auf Angebot, Altersgruppe und Besonderheiten vor.

fragFINN.de

fragFINN.de ist eine kostenlose Kindersuchmaschine auf der Kinder von 6 bis 12 Jahren sicher surfen können und zudem spannende Surf-Tipps, Videos und Nachrichten vorgeschlagen bekommen. Die Suchmaschine ist außerdem als App für Smartphones und Tablets verfügbar. Eltern können damit andere Apps auf dem Smartphone sperren, damit das Kind nur auf geeignete Inhalte zugreifen kann.

fragFINN.de umfasst circa 5000 Internetseiten, die von Medienpädagogen redaktionell geprüft werden. Die Online-Angebote bieten Kindern einen sicheren Surfraum, um erste Erfahrungen im Internet zu sammeln.

Bilder und Videos leiten bei fragFINN.de, anders als bei normalen Suchmaschinen, nicht weiter. Stattdessen verlinken Bilder statt auf die Datei auf Artikel. Videos sind direkt eingebettet und leiten auf den Tigerentenclub weiter.

Zu den Besonderheiten der Kindersuchmaschine gehören der spezielle Menüpunkt “Leichte Sprache”, sowie der sogenannte “FINNreporter”. “Leichte Sprache” erklärt die Webseite und die Suchfunktion in einfachen und verständlichen Worten. Unter dem FINNreporter können Kinder eigene, kleine Videoreportagen hochladen.

Webseitenbetreiber können ein Antragsformular einreichen und die Webseite zur Prüfung in Auftrag geben. Zuvor lohnt es sich zu prüfen, ob die Seite unter Umständen bereits in der Whitelist von fragFINN.de aufgenommen wurde.

blinde-kuh.de

Bereits seit 1997 gibt es die Kindersuchmaschine blinde-kuh.de. Damit ist sie deutschlandweit das älteste Angebot und eine der Top-Adressen, wenn es um kindergerechte Suchmaschinen geht. Die Aufnahmebedingungen bei blinde-kuh.de gelten als sehr streng.

Die Suchergebnisse sind auch bei blinde-kuh.de redaktionell aufbereitet – der Index umfasst allerdings ganze 30.000 Webseiten und ist damit um einiges größer als das Angebot von fragFINN.de. Nützlich: Die Kindersuchmaschine gibt bei jedem Suchergebnis eine Altersangabe sowie ein kleines Bild samt Beschreibungstext mit an. Die Suchmaschine richtet sich an Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren.

Allerdings wirkt die Benutzeroberfläche der Webseite etwas veraltet. Insgesamt erinnert das Design an Webseiten der frühen 2000er. Zudem ist das Suchfeld etwas klein geraten. Onlinespiele werden von der Suchmaschine noch über einen veralteten Flash-Player bereitgestellt und können daher nicht auf allen Endgeräten angezeigt werden.

Vorschläge zu Webseiten werden nach Kategorien, zum Beispiel Nachrichten oder Videos sortiert. In der Kopfzeile befinden sich ein paar einzigartige Bereiche wie “Surf Tipps”, “Zufallsmaschine”, “Mach mit!” und “Sicherheit”. Im Mitmachbereich können Kinder eigene Berichte, Geschichten und Reportagen einreichen.

Hinter dem Bereich “Seitenstark” verbirgt sich eine besondere Arbeitsgemeinschaft vernetzter Kinderseiten. Hier können Kinder auch ohne konkrete Suchanfrage auf Entdeckungstour gehen. Blinde-kuh.de wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) unterstützt und wurde im Jahr 2006 mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet.

helles-koepfchen.de

Helles Köpfchen ist weniger eine Kindersuchmaschine, sondern vielmehr ein großes Web-Portal für Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 16 Jahren. Das Angebot umfasst verschiedene Bereiche wie Wissen, Nachrichten, Spiele oder Basteltipps. In den Ergebnisseiten spielt Helles Köpfchen die eigenen Beiträge prominenter aus. Erst im Anschluss folgen weitere Treffer aus dem Internet, dargestellt mit kurzem Auszug der Ergebnisseite und einem Bild. Die Suchleiste ist dabei immer sichtbar.

Helles-kopefchen.de wird vom privaten Anbieter Cosmos Media UG betrieben und ist Teil der Initiative “Ein Netz für Kinder”. Die Kindersuchmaschine ist daher auf Werbefinanzierung angewiesen, was sich auf dem Portal leider auch für Nutzer bemerkbar macht. Immerhin: Der Portal-Betreiber bietet auf der Startseite die Möglichkeit, Werbung abzuschalten.

Kindex

Kindex ist seit 1999 online. Die relativ kleine Suchmaschine war ursprünglich als Forum für Kinderthemen gedacht. Mit der Zeit hat sich Kindex weiterentwickelt und bietet inzwischen mit rund 2000 indexierten Webseiten eine umfassende Themenseite für Kinder im Netz.

Dennoch bietet Kindex weniger Inhalte für Kinder, denn Themen über Kinder, wie Jugendschutz oder Familienpolitik. Daher richtet sich das Angebot eher an Eltern, Lehrer und Kinderbetreuer.

Interessant für Kinder ist jedoch, dass der Betreiber der Webseite Spieleentwickler ist. Games, ob online oder offline, stellen ein großes Alleinstellungsmerkmal von Kindex dar. Das Design ist jedoch etwas veraltet. So ist die Navigation nicht intuitiv und die Suchleiste nicht prägnant auf der Seite zu finden.

Kindersuchmaschinen als Unterstützung für die Medienerziehung

Kindersuchmaschinen sind eine gute Möglichkeit für Kinder, das Internet zu erkunden. Für Eltern bedeutet das jedoch nicht, die Kinder allein vor den Rechner zu setzen und es sich selbst zu überlassen.

Jede der hier vorgestellten Kindersuchmaschinen hat ihre Vor- und Nachteile. Die Empfehlung für Eltern lautet daher: ausprobieren. Und zwar am besten zusammen mit den Kindern.

Von RND/tr

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