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Inhalieren bei Erkältung und Husten: Worauf du bei Salzwasser und Ölen achten musst

Inhalieren hilft bei Erkältung und lindert Husten und Schnupfen. Zudem befeuchtet es die gereizten Nasennebenhöhlen. Wir verraten, worauf du bei der Wasserdampfmethode achten und wann du besser auf einen Vernebler zurückgreifen solltest.

Die Inhalation mit Wasserdampf eignet sich nur für die Nasennebenhöhlen und oberen Atemwege. Festsitzenden Schleim in den Bronchien, der sich nur schwer abhusten lässt, erreicht der Wasserdampf nicht. Die Wasserdampf-Tröpfchen sind einfach zu groß. Hier empfiehlt sich eine isotone oder hypertone Kochsalzlösung mit einem speziellen Gerät.

Inhalieren mit Wasserdampf befreit die oberen Atemwege

Purer Wasserdampf hilft bereits, um die oberen Atemwege zu befeuchten.
(Foto: CC0 / / music4life)

So funktioniert die Inhalation bei Erkältung mit Wasserdampf:

  1. Koche zunächst 500 Milliliter Wasser auf und gib es in eine Schüssel.
  2. Beuge deinen Kopf über das Wasser und atme den Dampf ruhig und tief ein – abwechselnd durch Mund und Nase. Ist der Wasserdampf noch zu heiß, warte noch ein paar Minuten ab.
  3. Um die Intensität zu verstärken, kannst du noch ein Handtuch über Kopf und Schüssel hängen.

Du kannst bei einer Erkältung bis zu dreimal täglich für bis zu zehn Minuten inhalieren.

Wichtig: Achte darauf, dass die Schüssel fest auf dem Tisch steht und das Handtuch nur leicht aufliegt. Fällt die Schüssel um, kann es schnell zu schweren Verbrennungen kommen. Deshalb sollten kleinere Kinder nur unter Aufsicht inhalieren.

Inhalieren bei Erkältung und Husten: Salz oder ätherische Öle?

Bei der „Schüsselmethode“ hat Kochsalz keinen Effekt.
(Foto: Sven Christian Schulz / Utopia)

Eukalyptus, Pfefferminz, Kiefernöl – viele pflanzliche Mittel helfen bei einer Erkältung und werden oft zum Inhalieren genutzt. Allerdings können durch die ätherischen Öle die Augen stark gereizt werden. Ätherische Öle können bei Asthmapatienten und Kindern außerdem Atemnot hervorrufen. Deshalb solltest du besser auf Kräuter wie Kamille setzen.

Auch Kochsalzlösungen werden zum Inhalieren bei Erkältung empfohlen, allerdings funktionieren diese nicht über Wasserdampf: Wasserdampf transportiert die Salzteilchen nicht mit, da Salz einen deutlich höheren Siedepunkt hat als Wasser. Das Salz bleibt in gelöster Form im Wasser zurück oder trocknet wieder aus als fester Bestandteil.

Inhalieren mit Kochsalzlösung: Über den Vernebler

Bei Verneblern wird die Kochsalzlösung zerstäubt.
(Foto: Colourbox.de)

Isotone oder hypertone Salzlösung löscht Schleim und befeuchtet die Schleimhäute – aber nur durch als Aerosol. Hierzu musst du auf eigens entwickelte Vernebler zurückgreifen, wie etwa den „Pari Boy“ (z.B. bei** Shop Apotheke, Amazon). Diesen solltest du aber ausschließlich mit der dafür vorgesehenen sterilen Kochsalzlösung (NaCl, 0,9%) befüllen.

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Richtig inhalieren – so geht´s

Besser eignen sich Dampfinhalatoren aus der Apotheke. Durch einen Mund-Nasen-Aufsatz werden gezielt die Schleimhäute im oberen Atemtrakt befeuchtet. In das Innere des Inhalators kommt eine bestimmte Menge Wasser, eventuell plus Zusatz. Das können Pflanzenextrakte, Salzlösungen oder ätherisches Öl sein.

Inhalieren: Mit Kamille, Kochsalz oder ätherischen Ölen?

Kamille wirkt leichten Entzündungen entgegen, kann Bakterien bekämpfen und Schnupfen lindern. Ätherisches Öl aus Eukalyptus, Latschenkiefer oder Fichtennadeln hilft, festsitzenden Schleim aus den oberen Atemwegen zu lösen. Dadurch können die aromatischen Öle unter Umständen bei einer akuten Nasennebenhöhlenentzündung hilfreich sein. Es ist allerdings nicht wissenschaftlich nachgewiesen, ob diese Effekte auch beim Inhalieren auftreten oder nur bei Einnahme der Öle in Form von hochdosierten Extrakten.

Der Inhalt aus Dampfinhalatoren erreicht nur die Nasenschleimhaut und den Mund-Rachen-Raum, nicht aber die Bronchien. „Um festsitzenden, zähen Schleim aus den Bronchien zu lösen, braucht man feine Tröpfchen, die in die Lunge gelangen“, sagt Professor Thomas Wagner, Pneumologe an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Tröpfchen einer bestimmten Größe lassen sich mit Ultraschall- oder Düsenverneblern erzeugen. Eine Salzlösung, die in das Gerät gefüllt wird, befeuchtet auf diese Weise die Schleimhäute der unteren Atemwege und löst zähen Husten. „Damit unterstützt man die natürliche Reinigungsfunktion der Schleimhaut, die einen wichtigen Teil der Immunabwehr darstellt“, sagt Wagner.

Prinzipiell können Sie eine Salzlösung selbst herstellen: 0,9 Gramm Speisesalz auf 100 Milliliter abgekochtes Wasser (oder neun Gramm auf 1 Liter) geben, fertig. Heben Sie die Lösung jedoch maximal 24 Stunden auf. Einfacher und sicherer ist es, kleinere Mengen abgepackt in der Apotheke zu kaufen.

Inhalieren mit Salz, Kamille und Co.: Darauf kommt es an

Mit bestimmten Zusätzen zu inhalieren kann Husten und Schnupfen lindern. © iStock.com/FlairImages

Inhalieren bietet bei Schnupfen schnelle Hilfe. Das Beste: Man kann ein Kopfdampfbad ganz einfach zu Hause zubereiten, meistens sogar mit Zutaten, die man ohnehin im Küchenregal hat. Dazu braucht man lediglich eine Schüssel (oder einen Topf) mit heißem Wasser (rund 70 Grad) und ein Handtuch, das über den Hinterkopf gelegt wird. Zu den bewährten Inhalationszusätzen bei Erkältung zählen Eukalyptus-, Minz- und Thymianöl, aber auch unbehandeltes Salz.

Die besten Hausmittel gegen Erkältung

Abstand, Dauer, Häufigkeit: Das sollten Sie über das Inhalieren wissen

Den idealen Abstand beim Inhalieren bestimmen Sie selbst: Sie sollten mit dem Gesicht gerade so nah an der Wasseroberfläche sein, dass es nicht auf der Haut brennt, die Dämpfe aber gut die Nase erreichen. Dabei ruhig und gleichmäßig tief durch die Nase ein- und durch den Mund wieder ausatmen. Auf diese Weise gelangt der wohltuende Wasserdampf in die Bronchien und zur Nasenschleimhaut.

Was die Anzahl der Inhalationen angeht, gibt es im Grunde keine Beschränkung – man kann ohne Bedenken mehrmals täglich inhalieren, die Dauer sollte jeweils rund fünf bis zehn Minuten betragen. Bewährt hat es sich, sich morgens und abends ein wohltuendes Dampfbad zu gönnen und danach eine halbe Stunde zu ruhen.

Nebenwirkungen: Wer darf nicht inhalieren?

Asthmatiker sollten jedoch von Zusätzen mit ätherischen Ölen wie Menthol oder Campher (Kampfer) Abstand nehmen. Auch Babys und Kinder können von solchen Zusätzen Atemnot bekommen.

Eine weitere Gefahr beim Inhalieren besonders für Kinder stellen zudem Verbrühungen dar. Am besten eignen sich deshalb spezielle Tisch-Inhalatoren, weil sie nicht umkippen können und die Dämpfe die Augen nicht reizen. Solche Dampfgeräte gibt es zum Beispiel in Apotheken.

Spezielle Elektro-Inhalatoren gegen chronische Leiden sind auf ärztliches Rezept erhältlich. Diese erzeugen feinere Tröpfchen, die weiter in die Atemwege vordringen als normaler Wasserdampf.

Nasendusche: So wird die Nase wieder frei

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Inhalieren: Welche Zusätze helfen wogegen?

Je nach Anwendungsgebiet empfehlen sich beim Inhalieren verschiedene Zusätze. Die bewährtesten Mittel im Überblick:

  • Salzwasser: Dieses Hausmittel eignet sich bestens, um trockene Schleimhäute zu befeuchten und eine verstopfte Nase zu befreien. Es verflüssigt das Sekret und löst so festsitzenden Schleim. Für eine Salz-Inhalation einen Liter kochendes Wasser mit neun Gramm unbehandeltem (Meer-)Salz versetzen und warten, bis es noch etwa 70 Grad hat.

  • Kamille: Die bewährte Heilpflanze wirkt entzündungshemmend und beruhigt die Atemwege, wenn etwa Husten und Heiserkeit die Erkältung begleiten. Eine Handvoll Blüten auf einen Liter Wasser ergeben eine Inhalation.

  • Thymian: Das gesunde Gewürz hilft bei Atemwegsbeschwerden wie Bronchitis und Husten. Zum Inhalieren etwa einen Liter heißes Wasser mit einem Esslöffel Thymiankraut versetzen oder wenige Tropfen ätherisches Öl zugeben und die Dosis nach Bedarf steigern.

  • Salbei: Auch dieses Heilkraut beruhigt die Atemwege und kann Husten lindern. Eine Handvoll Blätter kommen auf einen Liter.

  • Eukalyptus: Zwei bis sechs Tropfen des ätherischen Öls wirken schleimlösend und erleichtern so das Abhusten von zähem Sekret.

  • Einige Tropfen Kiefernnadel-, Tannennadel- oder Latschenkiefer-Öl pro Liter Wasser desinfizieren sanft und lassen Sie wieder durchatmen.

  • Minze (Wirkstoff: Menthol) befreit ebenfalls die Atemwege und wirkt antibakteriell. Dazu drei bis fünf Tropfen ätherisches Öl oder eine Handvoll frische Minzblätter auf einen Liter Wasser geben.

  • Campher (auch: Kampfer) wirkt bronchienerweiternd und erleichtert das Abhusten. Genau wie Menthol unterstützt es eine freie Nasenatmung und verschafft ein kühlendes Gefühl. Hier reichen ebenfalls ein paar Tropfen pro Inhalation, die Dosierung kann bei Bedarf auf rund sechs Tropfen angehoben werden.

Vorsicht: Schwangere und Stillende sollten – ebenso wie Babys und Kinder unter sieben Jahren – nicht mit ätherischen Ölen wie Menthol, Campher, Thymian oder Eukalyptus inhalieren. Frauen in diesen Lebensphasen besprechen am besten mit ihrem Arzt, was bei der Inhalation zu beachten ist und welche Zusätze sich eignen.

Übrigens können Inhalationen nicht nur Erkältungssymptome lindern, sondern auch allergische Beschwerden wie einen juckenden Gaumen bei Heuschnupfen. Besonders profitieren Allergiker von einem Dampfbad mit Kochsalz, alternativ eignet sich Fenchelöl und unter Umständen Kamille, die jedoch die Augen reizen kann.

Bronchitis: Elf schnelle und wirksame Hausmittel

Da kleine Kinder und Babys noch nicht über einer Schüssel mit heißem Dampf inhalieren können, ist ein Inhalationsgerät für Babys die ideale Lösung. Eltern wollen ihrem Nachwuchs bei einer Erkältung mit Schnupfen und Husten gerne helfen. Um Symptome zu lindern und die Kleinen bei der Genesung zu unterstützen, schaffen sich immer mehr Eltern ein Inhalationsgerät an, das speziell für Babys und Kleinkinder konzipiert wurde.

Ein Inhalationsgerät fürs Baby ist komfortabel und ungefährlich

Im Unterschied zu anderen Methoden hat das Inhalieren mit einem Inhaliergerät keinerlei Nebenwirkungen. Experten empfehlen zwei- bis dreimal täglich in Erkältungszeiten zu inhalieren. Die Schleimhaut wird befeuchtet und festsitzender Schleim kann so auf eine sanfte Weise einfach gelöst und abtransportiert werden.
Im Folgenden stellen wir Ihnen drei Geräte vor, die sich dafür besonders gut eignen. Diese sind sehr komfortabel und kommen bei den kleinen Patienten absolut gut an.
Unterstützen Sie Ihr Kind bei der nächsten Erkältung mit der sanften Methode des Inhalierens.

Inhalationsgerät Baby / Kleinkind: Pari Junior Boy SX

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Speziell für die Kleinen gibt es zum Beispiel den Pari Junior Boy SX, der schon ab dem ersten Lebensmonat eines Kindes bestens geeignet ist. Der Inhalator für Babys und Kleinkinder besticht mit einer kurzen Inhalationszeit von unter 7 Minuten für 2,5 ml Inhalationslösung, einem Trainings-Tool, das bereits Kinder beim Erlernen einer effektiven Inhalationstechnik unterstützt sowie einer besonders weichen BABY Maske. Die Maske ist außerdem frei drehbar und macht somit das Inhalieren auch im Liegen möglich. Doch das was dieses Modell zum perfekten Inhalationsgerät für ein Baby macht, sind die besonders kleinen Tröpfchen die er beim Vernebeln erzeugt. Diese kleinen Tröpfchen sind für die kleineren Atemwege von Babys und Kleinkindern ideal. Der Pari Junior Boy ist nicht gerade günstig, doch wird er aufgrund seiner Austattung und seiner guten Qualität sehr gerne gekauft.

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Inhalationsgerät Baby / Kleinkind: Omron CompAir C801KD

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Eine gute Alternative zum Pari Junior Boy ist der Omron CompAir C801KD. Auch er ist für die ganz Kleinen unter uns gemacht. Es gibt Nutzer, welche die Qualität der Maske und des Zerstäubers bemängeln, die Mehrheit jedoch ist mit diesem kompakten und leichten Inhalator fürs Baby absolut zufrieden. Nicht nur der günstige Preis macht ihn so attraktiv, sondern dass er ebenfalls die Eigenschaft besitzt, feinste Aerosolpartikel zu erzeugen, die bestens für Babys und Kleinkinder geeignet sind. Außerdem bietet er ebenso eine kurze Inhalationszeit bei effizienter Leistung und ist etwas leiser als der Pari Junior.
Über dieses Gerät freuen sich sicher auch Kinder mit Allergien, denn mit den netten Aufsteckfiguren „Hase“ und „Bär“, die im Umfang enthalten sind, fällt das Stillhalten beim regelmäßigen Inhalieren sicher viel leichter. Eine spezielle Schnullermaske für den Omron kann separat bestellt werden.

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Inhalationsgerät Baby / Kleinkind: MicroDrop® Calimero2

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Neu von uns entdeckt und getestet – der MicroDrop® Calimero2.

Dieser Inhalator hat uns durchweg überzeugt, denn auch er bietet eine sehr gute und günstige Alternative zum Pari Junior Boy. Bezüglich der Inhalationszeit übertrifft er ihn sogar, denn er verarbeitet eine Inhalationslösung von 2,5 ml in weniger als 5 Minuten. Außerdem ist er etwas leiser und leichter.
Dieses Modell erzeugt feinste Aerosolpartikel und ist durch die 3 mitgelieferten, unterschiedlich großen Masken und durch die zusätzliche Soft-Maske, optimal für Kinder von 0 bis 6 Jahre geeignet. Ein Baby-Winkel trägt außerdem dazu bei, dass die Kleinen auch im Liegen inhalieren können. Die lustige Aufsteckfigur in Form einer Ente wird schnell zum Freund der immer mit inhalieren kann und bei den Kleinen trotz Krankheit für etwas Spaß sorgt.

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Inhalationsgerät Baby / Kleinkind: Omron MicroAir U22

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Den kleinen kompakten Taschenvernebler von Omron wollen wir Ihnen nicht vorenthalten. Denn dieses kleine und handliche Gerät ist im Unterschied zu den anderen Taschenvernebler auch liegend anwendbar. Er passt in jede Handtasche und besticht außerdem durch kurze Behandlungszeiten. Somit ist auch er zur Behandlung der oberen Atemwege für Babys und Kleinkinder geeignet. Er erzeugt jedoch etwas größere Aerosolpartikel als spezielle Kinder-Inhaliergeräte, wie z.B. der Pari Junior, Omron CompAir C801KD und der MicroDrop® Calimero2. Deshalb ist er für die Behandlung der unteren Atemwege (z.B. Bronchitis) für Kinder unter 4 Jahren nicht ideal. mehr Details →

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Sicher inhalieren mit einem Baby oder Kleinkind

Kleine Kinder leiden im Jahr bis zu 15 Mal an einer lästigen Erkältung. Die Kleinen sind oft arm dran, denn dauernd läuft die Nase und der Husten hört sich meist beängstigend an. Da ist das Inhalieren, eines von Omas guten alten Hausmitteln, wieder gefragt. Inhalieren ist in der Tat ein wirksames Mittel gegen Husten und Schnupfen. Es befreit nicht nur die Nase und lindert den Husten, sondern es stärkt zudem das Immunsystem.

Doch, lassen Sie Ihr kleines Kind bitte nicht nach alter Tradition über einer Schüssel inhalieren. Zu leicht ist die Schüssel mit dem heißen Wasser umgekippt und führt zu schweren Verbrühungen.

Inhalieren mit einem Inhalationsgerät für Babys und Kleinkinder

Verwenden Sie zum Inhalieren bei kleinen Kindern immer ein spezielles Inhalationsgerät für Babys oder Kleinkinder. Diese Geräte sind zum einen darauf abgestimmt die richtige Partikelgröße zu erzeugen, zum anderen wird kein heißes Wasser benötigt. Hier wird mittels Vernebler/Zerstäuber das Inhalat zerstäubt und kann direkt über ein Mundstück oder einer Maske für Mund und Nase eingeatmet werden.

Alternaiven zum Inhalationsgerät

Steht Ihnen kein Inhalator zur Verfügung, können Sie Wasser oder Kamillentee in einem offenen Topf auf dem Herd für etwa 20 Minuten kochen lassen. Halten Sie dabei Fenster und Türen geschlossen. So wird die Umgebungsluft mit dem Wasserdampf angereichert und kann von Ihrem Kind eingeatmet werden. Auch dies kann helfen, die Erkältungssymptome zu lindern.

Was man zusätzlich bei einer Erkältung für sein Kind tun kann

Lassen Sie Ihr Kind viel trinken

Damit die Schleimhäute feucht bleiben und der Schleim flüssiger wird, ist eine erhöhte Flüssigkeitszufuhr hilfreich. Lassen Sie Ihr Kind daher viel trinken. Am besten sind dafür Kräutertees geeignet, aber auch schlichtes Wasser ist hier zweckdienlich.

Klopfen Sie die Lunge sanft ab

Um festsitzenden Husten bei den Kleinen zu lösen, kann auch ein sanftes Abklopfen der Lunge hilfreich sein. Das geht am einfachsten, wenn Sie Ihr Kind dabei auf den Schoß legen.

Lagern Sie den Oberkörper höher

Das Hochlegen des Oberkörpers kann Ihrem Kind das Atmen beim Schlafen erleichtern. Legen Sie dafür ein dünnes Kissen oder ein Handtuch am Kopfende des Kinderbetts unter die Matratze, so dass der Oberkörper beim Schlafen etwas höher liegt.

Gehen Sie mit Ihrem Kind an die frische Luft

Bei einer fieberfreien Erkältungen tut Frischluft gut. Machen Sie mit Ihrem Kind einen Waldspaziergang oder gehen Sie kurz mal zum Spielplatz.

Weitere Hausmittel

Ätherische Öle sind nicht für Babys und Kleinkinder geeignet. Jedoch einen Zwiebelsaft, aus Zwiebeln und braunem Zucker (für Kinder ab 12 Monaten) oder eine warme Hühnersuppe (für Kinder ab 6 Monaten), kann man den Kleinen geben, damit es ihnen bald wieder besser geht.

Es ist hilfreich, gleich am Anfang einer Erkältung mit Inhalieren zu beginnen. Dem Alter entsprechend sind auch Hausmittel bestens geeignet, um die Symptome bei einer Erkältung zu mildern. Doch kommt Fieber hinzu oder verbessert sich der Zustand Ihres Kindes nicht innerhalb kurzer Zeit, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Arten von Inhalatoren mit Erklärung der Funktionsweise

Die altbewährte Inhalation mithilfe eines Topfes kennen die meisten Menschen. Und das häufig als einzige Form des Inhalierens. Dabei gibt es längst verschiedene Arten von Inhalatoren, die zahlreiche Vorteile mit sich bringen und nicht nur bei Erkältungen wirksam eingesetzt werden können. Doch um welche handelt es sich dabei und wie funktionieren die einzelnen Varianten?

Die klassische Inhalation mit Topf oder Schüssel

Bei der Inhalation über einem Topf oder einer Schüssel steigt warmer Wasserdampf nach oben. Der Dampf ist nichts anderes, als winzige Wassertröpfchen, die sich an der Haut des Gesichtes niederschlagen – jedoch während des Einatmens auch auf die Schleimhäute gelangen.

Die Wassertröpfchen sind mit bloßem Auge zwar nicht zu erkennen und nur als Dampf sichtbar, dennoch aber zu groß, um in den Atemwegen sehr weit zu gelangen. Daher werden – je nach Nasen- und Mundatmung – die Schleimhäute der Nase, des Mundes und des Rachens benetzt. Bei tiefer Mundatmung gelangen Wasserdampf und Zusatz auch in den Hals, nicht aber über die Stimmlippen hinaus. Auf Bronchien und Lunge hat diese Form der Inhalation also nur eine geringe direkte Auswirkung. Und das auch nur, wenn als Zusatz ätherische Öle oder Aufgüsse von Kräutern gewählt werden.

Eine weitere Einschränkung liegt in der Lösung von Salz. Wird dieses als Zusatz gewählt, gelangt nur ein sehr kleiner Teil tatsächlich in den Wasserdampf, der weitaus größere Rest bleibt im Topf zurück.

Bei welchen Erkrankungen kann die Inhalation über einem Topf eingesetzt werden?

Die Feuchtigkeit und Wärme der Inhalation über einem Topf ist ideal für Schnupfen, Entzündungen im Bereich des Mundes, Rachens, der Nasenneben- und Stirnhöhlen. Zudem kann eine solche Form der Inhalation bei Hautkrankheiten und Hautunreinheiten verwendet werden.
Von der feuchtwarmen Behandlung profitieren auch gereizte Augen. Hierfür sollte aber ein sehr milder Zusatz oder pures Wasser ohne Zugabe genutzt werden. Selbst auf die Ohren, beispielsweise bei einer Mittelohrentzündung, hat das Wasserdampfheilbad einen wohltuenden Effekt.

Doch bei der Inhalation über dem Topf ist Vorsicht geboten. Keinesfalls darf das Wasser noch kochend inhaliert werden. Ideal ist eine Temperatur von maximal 60°C. Das Atmen über dem Topf sollte als angenehm und leicht empfunden werden. Zudem ist bei Topf oder Schüssel eine Gefahr des Verschüttens gegeben, weswegen diese Form der Inhalation für Kinder nur unter Aufsicht geeignet ist.

Was sind Dampfinhalatoren?

Sogenannte Dampfinhalatoren bedienen sich derselben Funktionsweise, wie der altbewährte Topf. Das heißt, dass Wasserdampf – also winzige Wassertröpfchen – aufsteigt und die Schleimhäute befeuchtet. Allerdings sind diese mit einer Maske ausgestattet, die den Wasserdampf nicht breitflächig in das gesamte Gesicht abgibt, sondern lediglich über Mund und Nase.

Damit eignen sie sich vor allem für Menschen, die feuchte Wärme im Gesicht als unangenehm empfinden, und können auch eine sicherere Alternative für Kinder darstellen. Dies trifft allerdings nicht auf alle Dampfinhalatoren zu. Die einfachsten Varianten bestehen aus einer Schüssel und einem Aufsatz. Fällt dieser Dampfinhalator um oder wird schräg gehalten, tritt das Wasser ebenso wie aus dem Topf aus.

Es existieren allerdings auch dichtere Dampfinhalatoren, die sich spezielle für Kinder eignen, da sie ein größeres Maß an Sicherheit bieten. Dennoch müssen sie mit heißem Wasser gefüllt werden, sodass meist ein gewisses Restrisiko bestehen bleibt.

Eine Weiterentwicklung der einfachen Dampfinhalatoren sind elektrische Dampfinhalatoren. Diese erhitzen das Wasser selbst, funktionieren aber natürlich ebenfalls mit Dampf.

Auch hier gilt also, dass Salz größtenteils im Behälter verbleibt. Für die Inhalation mit ätherischen Ölen, purem Wasser und Kräutern eignen sie sich jedoch.

Wann können Dampfinhalatoren eingesetzt werden?

Einfache und elektrische Dampfinhalatoren setzen ebenso wie der Topf Wasserdampf ein, der Wirkungsgrad ist daher auf Nase, Rachen, Mund und den oberen Halsbereich beschränkt. Durch die Maske wird das Gesicht nicht mit Dampf benetzt. Augen, Haut und Ohren profitieren hierbei also nicht von der feuchten Wärme.

Ideal sind die Dampfinhalatoren für Kinder und Menschen, die empfindlich auf den großflächigen Dampf reagieren oder diesen als unangenehm empfinden. Eine gute Wahl ist diese Form der Inhalation zudem bei Hautkrankheiten, bei denen die betroffenen Bereiche möglichst trocken gehalten werden müssen. Und auch wenn Zusätze für die Inhalation gewählt werden, die die Augen reizen könnten, ist ein Dampfinhalator mit Maske besser und schonender als das Dampfbad über einem Topf.

Ultraschallvernebler zur Inhalation – Funktionsweise

Bei den Ultraschallverneblern handelt es sich um Geräte, die einen feinen Wassernebel erzeugen. Zu diesem Zweck werden elektrische Schwingungen in mechanische verwandelt und auf Wasser übertragen.

Diese Art der Tröpfchenbildung macht einen sehr kleinen Tröpfchendurchmesser möglich. Die einzelnen Wassertropfen sind kleiner, als die des Wasserdampfes. Und das bringt einen großen Vorteil mit sich.

Inhalation mit Tiefenwirkung

Ultraschallvernebler produzieren winzige Tröpfchen, die nicht nur die Schleimhäute der Nase, des Rachens und Mundes befeuchten können. Ihre geringe Größe erlaubt ein tieferes Eindringen in die Atemwege, über die Stimmlippen und die Luftröhre, bis hin zu den Bronchien und den Lungenflügeln.

Anders als bei der Inhalation von Wasserdampf werden hier also alle Bereiche der Atemwege mit einbezogen.

Ultraschallvernebler und Wirkstoffe

Bei der Dampfinhalation, über dem Topf oder mithilfe eines Dampfinhalators, werden flüssige Bestandteile transportiert. Salz bleibt jedoch größtenteils in dem Behälter zurück. Nicht so bei den Ultraschallverneblern. Weil das enthaltene Wasser nicht verdampft, sondern vernebelt wird, kann auch Salz problemlos in die Atemwege gelangen. Gleiches gilt für alle anderen Wirkstoffe, die im Nebel deutlich effektiver auf die Schleimhäute gelangen.

Genau aus diesem Grund sollte bei dieser Form der Inhalation sehr sparsam und vorsichtig mit Zusätzen umgegangen werden. Denn die Wirkung ist intensiver.

Wofür eignet sich der Ultraschallvernebler?

Ultraschallvernebler eignen sich für typische Erkältungskrankheiten, wie Schnupfen und bei entzündeten Rachenbereichen. Zudem können sie bei Infektionen im Mund, bei Bronchitis und Lungenentzündung, sowie Sinusitis eingesetzt werden.Ohne Maske verwendet können sie zur Hautpflege verwendet werden, zur Luftbefeuchtung dienen und wohltuend auf gereizte Augen einwirken.Bei chronischen Erkrankungen der Atemwege sind Ultraschallvernebler optimal. Die Wahl der möglichen Zusätze sollte zuvor jedoch ärztlich abgeklärt werden, da die Wirkung sehr intensiv ist und damit auch potenziell gefährlich werden kann.

Düsenvernebler – Funktionsweise

Die Düsenvernebler sind die zweite Hauptgruppe der Inhalationsvernebler. Bei diesen wird Druckluft durch eine Lösung geleitet und erzeugt hierbei feinen Nebel. Ein Alltagsbeispiel hierfür ist das Pusten durch einen Strohhalm. Steht dieser in einem Wasserglas, steigen die Luftblasen auf und nehmen Flüssigkeit mit. Bei einem Düsenvernebler geschieht dies aber im mikroskopischen Bereich, wodurch Wasser und Wirkstoff sehr tief in die Atemwege eindringen können. Auch hierbei kann wieder gelöstes Salz transportiert werden, anders als bei der Dampfinhalation.

Für welche Erkrankungen ist der Düsenvernebler geeignet?

Düsenvernebler eignen sich für Erkältungskrankheiten, die ausschließlich die oberen Atemwege betreffen. Dazu zählen beispielsweise Schnupfen und Entzündungen der Mandeln.

Da Wassertropfen und Wirkstoffe sehr tief in die Atemwege eindringen können, können Düsenvernebler jedoch ebenfalls bei Asthma, Bronchitis, Lungenentzündungen und anderen Erkrankungen der unteren Atemwege eingesetzt werden. Aufgrund der hohen Wirksamkeit und des direkten Kontaktes zu Zusätzen und Medikamenten muss auch hier – wie bei den Ultraschallverneblern – auf eine angepasste Dosierung geachtet werden.

Weil das Wasser nicht erwärmt wird, stellt der Düsenvernebler eine sichere Alternative zur Dampfinhalation, vor allem bei kleinen Kindern, dar.

Eine Anwendung der Düsenvernebler ohne Maske oder Mundstück ist ebenfalls möglich, wodurch sie zur Befeuchtung der Augen und der Haut eingesetzt werden können. Hierbei fehlt allerdings der Effekt der Wärme.

Die Alternative zur Inhalation von Wasser

Der Inhalation von Dampf und Nebel ist gemein, dass es sich um eine feuchte Inhalation handelt. Zur Befeuchtung der Schleimhäute ist diese ideal.

Es gibt allerdings auch die Möglichkeit, gänzlich ohne Wasser zu inhalieren. Hierfür wird ein ätherisches Öl verwendet, das in geringer Menge auf ein Tuch geträufelt wird. In der Nähe des Kopfes platziert kann dieses für eine befreite Atmung sorgen. Ähnlich der Anwendung von Erkältungssalben, die auf Hals, Brust und Rücken aufgetragen werden. Als mobile Variante kann hierzu auch ein Inhalationsstift, beispielsweise von Wick VapoRub, eingesetzt werden.

Für wen eignet sich die trockene Inhalation?

Wer Erkältungssalben auf der Haut nicht gut verträgt, die Inhalation jedoch auch während des Schlafens fortführen möchte, ist mit der genannten Methode gut beraten.

Gleiches gilt für Menschen, die empfindlich auf bestimmte Zusätze reagieren und deren Verträglichkeit zunächst testen möchten. Ruft das gewählte ätherische Öl eine Reizung hervor, kann das Tuch sofort entfernt und die Reste ausgelüftet werden. Deutlich schwieriger ist die Entfernung, wenn der Zusatz durch Wasserdampf oder Wassernebel bereits auf Haut und Schleimhäute gelangt ist. Selbst sofortiges Waschen beseitigt den Stoff dann nur bedingt.

Fazit

Ob Dampf oder Nebel – alle genannten Inhalationsmethoden haben sowohl Vor- als auch Nachteile. Einen klaren Sieger kann es daher nicht geben.

Wohl aber eine Empfehlung.

So eignet sich die Inhalation von Dampf immer dann, wenn neben Feuchtigkeit und der Wirkung des Zusatzes auch die Wärme einen positiven Effekt auf die Symptome hat. Geht es also um Schleimlösung im Bereich der oberen Atemwege oder das Anregen der Durchblutung, ist Wasserdampf dem Nebel überlegen. Gleiches gilt, wenn nicht die Atemwege, sondern Haut, Augen oder Ohren behandelt werden sollen.
Zudem wirkt die Inhalation mit Topf und Dampfinhalator meist etwas sanfter. Aufgrund der vergleichsweise großen Tröpfchendurchmesser haben diese Formen des Inhalierens aber auch Einschränkungen. Die unteren Atemwege werden kaum erreicht, eine gezielte und dosierte Einbringung medikamentöser Wirkstoffe ist nicht möglich.

Insgesamt ist die Inhalation von Dampf also für die oberen Atemwege, die Haut, Augen und Ohren geeignet – nicht aber für die unteren Atemwege und die dosierte Verabreichung von Medikamenten. Zudem kann das heiße Wasser eine Verletzungsgefahr darstellen, wodurch Dampfinhalation auch für Kinder nur eingeschränkt empfehlenswert ist.

Das Inhalieren von Nebel ist immer dann empfehlenswert, wenn die unteren Atemwege betroffen sind oder eine warme Inhalation negative Auswirkungen haben könnte. Zudem ist bei der Verwendung von Ultraschall- oder Düsenverneblern eine dosierte Verabreichung von Medikamenten möglich, was diese Geräte bei chronischen oder schwerwiegenden Erkrankungen sinnvoll werden lässt.

Da die Tröpfchendurchmesser sehr klein sind, gelangen Feuchtigkeit und Zusätze tief in die Atemwege und haben eine stärkere Wirkung. Das ist zum einen positiv zu bewerten, erfordert aber auch größere Vorsicht und Kontrolle bei der Anwendung. Denn eine versehentliche Überdosierung oder eine bisher unbekannte Überempfindlichkeit könnte schwerwiegende Folgen haben.

Derlei Geräte sollten aus diesem Grund nur mit bereits fertig dosierten Inhalationslösungen und laut Vorgaben des behandelnden Arztes benutzt werden.

Da bei Verneblern die Wärme fehlt, geht von ihnen keine Verletzungsgefahr aus. Daher sind sie vor allem für kleinere Kinder eine sichere Wahl, sofern sie ausschließlich mit Wasser oder einer leichten Salzlösung benutzt werden. Das Fehlen der Wärme kann aber auch eine Einschränkung bedeuten.

Zudem ist es bei vielen Geräten zur Nebel-Inhalation nicht möglich, ätherische Öle als Zusatz einzubringen, da die Ölrückstände einzelne Bauteile beschädigen können.

Welche Art der Inhalation ratsam ist, richtet sich also stets nach der Erkrankung oder dem betroffenen Bereich – eine allgemeine, pauschalisierte Aussage ist nicht möglich.

Das Angebot an Inhalator-Formen ist bei Weitem nicht so umfassend wie das der Zusätze, erfordert aber ein ebenso genaues Abwägen von Vor- und Nachteilen. Die Entscheidung kann sich daran orientieren, ob die oberen oder unteren Atemwege betroffen sind. Bei Unsicherheiten sollte aber dennoch ein Arzt befragt und eventuell verschiedene Methoden auf ihre individuelle Wirksamkeit hin getestet werden.

In jedem Fall gilt, dass die Inhalation – ob per Topf, Dampfinhalator, Ultraschall-, Düsenvernebler oder Tuch – sofort abgebrochen werden sollte, wenn sie reizend wirkt. Also zu Niesen, Husten oder anderen Problemen führt.

Erkältung lindern- Dampf inhalieren hilft!

Zu Beginn der Heizperiode ist trockene Luft in der Wohnung häufig ein Verstärker für Erkältungssymptome.

Vor allem bei Babys und kleinen Kindern verursacht eine Schnupfennase unruhige Nächte für alle Beteiligten! Die Kleinen können das Sekret nicht abschnäuzen und die verlegten Atemwege erschweren das Trinken & Atmen …und sorgen damit für Unruhe und Unmut.

Dampfinhalationen sind ein anerkanntes Heilverfahren bei Erkältungen, sie helfen die Luft zu befeuchten. Der Schleim löst sich, die Schleimhäute werden befeuchtet. Kratzender Hals, Hustenreiz und Schnupfen werden gelindert!

….übrigens auch einer der Gründe warum warme Suppe so gut tut! Wir beugen uns über die dampfende, duftende Suppe und schon fühlen wir uns irgendwie besser. Was aber ebenso gut tut, ist die Gewissheit, dass die Suppe extra für mich, weil ich soooo leide, zubereitet wurde. Ein sichtbarer, essbarer Beweis der Liebe und Zuneigung meiner Mama! <3 Oder meines Mannes, meiner besten Freundin,…

Dampf inhalieren bei Erkältung

So einfach geht`s:

Ungefähr 2 Liter Wasser mit einer kleinen Handvoll Salz / etwas geschnittener Zwiebel / Thymian aufkochen. Den entstehenden Dampf einatmen.

Diese Zusätze sind in rasch im Haushalt verfügbar:

> Salz regt die Durchblutung der Schleimhäute an, wirkt keimhemmend

> Zwiebel, im Wasser mitgekocht, hilft die Schnupfensymptome zu erleichtern, trockenen Hals zu befeuchten und Hustenreiz zu bekämpfen

> Thymian ist bei schleimigem Husten wohltuend, der Tee kann natürlich auch getrunken werden – ist er nicht beliebt, kann er am Herd köcheln und die Raumluft erfüllen.

> falls du Lavendel-Badesalz bereits für eure Fußbäder vorbereitet hast, könntest du es auch für diese Anwendung verwenden. Ätherische Öle werden stets sparsam eingesetzt und brauchen einen Emulgator um sich im Wasser zu verteilen – das verschütteln von 1 Tropfen hochwertigem äth. Lavendelöl mit Salz, ist eine optimale Lösung. Lavendel ist ein Allroundgenie bei Erkältungen, so könnt ihr euch seine positive Wirkung auf die Atmungsorgane, die entzündungshemmende Wirkung und natürlich seinen feinen, beruhigenden Duft zu Nutze machen!

…bist du im Urlaub, oder möchtest du keine Zusätze verwenden: Wasserdampf pur wirkt ebenso erleichternd!

Altersempfehlung für die Inhalation mit Kindern:

> Babys und Kleinkinder: Die ganz Kleinen können während des Inhalierens im Tragetuch oder in Mamas Arm liegen. Besonders gut klappt’s, wenn du mit dem Baby am Arm in der Küche herumspazierst, während das Salzwasser am Herd köchelt. Ist die Küche zu groß, kannst du versuchen das Bad zu einem kleinen ‚Dampfraum‚ zu machen und dich dort mit deinem Baby aufhalten. Und eine Extraportion Nähe und Wärme unterstützt das Gesundwerden sowieso.

> Für Kinder ab circa 4: Falls euch diese Art der Anwendung sympathisch ist, könnt ihr es auch so versuchen: Stell den heißen Topf im Spülbecken deiner Küche ab, so kann sich niemand verletzten wenn der Topf umgestoßen wird. Den Kopf, je nach gewünschter Intensität, vorsichtig über den Dampf halten. Vorsicht! Verbrühungsgefahr. Gut, wenn 2 Erwachsene da sind um das Kind zu begleiten!

TIPP: Die häufig verbreitete Empfehlung, ein Handtuch oder eine Decke über den Kopf zu legen, um die Anwendung zu intensivieren und einen Dampfraum zu schaffen, teile ich (speziell bei Kindern) nicht. Kinder lehnen dies ohnehin oft instinktiv ab. Die Unfallgefahr, Gefahr die Schleimhäute zu verbrühen, die Dunkelheit,… Kann man als Erwachsener gut einschätzen und ausprobieren, für Kinder mMn nicht geeignet.

> Gesundwerden soll angenehm sein! Kindern macht die Dampfinhalation noch mehr Spaß, wenn es dabei hell, wohlig und freundlich ist! Man kann die 5 Minuten auch wunderbar nutzen, um ein Lieblingsbuch zu lesen!

Info: Im Allgemeinen gibt es keine Nebenwirkungen, man sollte jedoch immer besonders vorsichtig sein, wenn Kinder in die Nähe des heißen Wassers kommen. Super, wenn ein zweiter Erwachsener da ist um mitzuhelfen!

Bei wiederkehrenden Erkältungen kann die Anschaffung eines Kaltverneblers bzw. Inhalationsgerätes für Kinder sehr sinnvoll sein! Frag dazu deine Kinderärztin oder im Fachhandel.

TIPP: Feuchte Wäsche im Schlafraum trocknen, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen ist eine gute und einfache Idee. Wäsche haben wir ja immer genug 😉 Bitte bedenke aber: wenn du handelsübliches Waschpulver oder Weichspüler verwendest, reizen die chemischen Duftstoffe die Schleimhäute zusätzlich. Dann lieber feuchte Tücher aufhängen. Oder, noch besser, auf ein natürliches, Parfümfreies Waschmittel umsteigen.

Was du noch tun kannst:

Schnupfen bessert sich häufig an der frischen Luft, die kühle, feuchte Herbstluft ist meist wohltuend für Kinder mit Erkältungen. Auch der Schlafraum soll mit Frischluft versorgt sein, je nach Temperatur abends gut lüften oder bei gekipptem Fenster schlafen.

Inhalieren mit Kindern 

Richtig inhalieren mit Baby und Kind

Bis zu acht Atemwegsinfekte im Jahr sind für Kinder bis zum 10. Geburtstag ganz normal. Meist handelt es sich dabei um einen eher harmlosen viralen Infekt. Um die Kinder besser gegen die Erkältungsviren zu wappnen, entdecken immer mehr Eltern die vorbeugende Feuchtinhalation, zum Beispiel mit dem PARI JuniorBOY SX und der PARI ProtECT Inhalationslösung. Bronchitis, Asthma oder Mukoviszidose, also chronische Atemwegserkrankungen, fordern Kinderarzt und Eltern zusätzlich heraus. Zur Therapie werden häufig Medikamente zur Feuchtinhalation mit PARI Inhalationsgeräten eingesetzt. Durch das richtige Inhalieren mit Kindern kommen die Medikamente dahin, wo sie benötigt werden. Abgesehen davon, ist die Inhalation zum Beispiel mit einem PARI Inhalationsgerät samt Vernebler manchmal die einzige Möglichkeit, um die Medikamente bis tief in die kleinen Atemwege von Säuglingen und Babys zu befördern.

Wenn das Stofftier zeigt, wie inhalieren geht

Kinder sind aktiv und möchten mitgestalten. Beziehen Sie es ruhig bereits in die Vorbereitungen für die bevorstehende Inhalation ein. Lassen Sie es zum Beispiel selbst den Vernebler in die Hand nehmen und vielleicht sogar die Inhalationslösung einfüllen (bitte lassen Sie Ihr Kind dabei nie unbeaufsichtigt). Auch kann es hilfreich sein, wenn erst das Lieblingsstofftier inhaliert und zeigt wie es geht. Erklären Sie Ihrem Kind, warum die Inhalation notwendig und gut für es ist. Zeigen Sie Ihrem Kind, dass aus der Inhalationsmaske oder dem Mundstück Aerosol wie eine Art Nebel strömt und erklären Sie den nächsten Schritt: Jetzt wird selbst inhaliert. Besonders wichtig, gerade wenn Kinder häufiger am Tag inhalieren müssen, sind positive Inhalationserlebnisse. Falls es mal nicht so gut klappt, verkürzen Sie lieber die Inhalationszeit und versuchen Sie es zu einem späteren Zeitpunkt erneut.

Richtig inhaliert wird am besten aufrecht

Achten Sie bei älteren Kindern während der Feuchtinhalation auf eine entspannte Sitzposition. Dabei gilt, vor allem aufrecht sitzen oder sogar stehen, statt verkrümmt auf der Couch zu liegen. Warum? Nur so kann das Aerosol tiefer in die Atemwege gelangen, wo es auch benötigt wird. Eine gute Ablenkung für eine möglichst ruhige Atmung während der Inhalationszeit kann zum Beispiel auch das gemeinsame Blättern in einem Bilderbuch oder Wimmelbuch sein. Bei der Inhalation mit Babys auf dem Arm kann es hilfreich sein, wenn es satt und leicht schläfrig ist. Bei sehr geräuschempfindlichen Kindern können Sie gegebenenfalls auch nahezu geräuschlose Inhalationstechnologien, wie den PARI BOY free, zur Inhalation zu Hause oder für unterwegs einsetzen. Egal für welche Variante Sie sich entscheiden, in jedem Fall sollten Sie auf eine stressfreie Inhalationszeit achten. So wird auch häufiges Inhalieren mit jedem Mal ein Stück leichter, auch für die Eltern.

Welche Kochsalzlösung eignet sich zum Inhalieren?

Bei Atemwegserkrankungen und Erkältungen hat die Inhalation mit Salz in Verbindung mit Feuchtigkeit einen sehr wohltuenden Einfluss. Das wird auch bei einem Aufenthalt am Meer immer wieder deutlich. Denn die salzhaltige Luft schützt ganz natürlich die Atemwege und hilft den Schleimhäuten sich zu regenerieren. Dieser Effekt kann auch mit einer Salzwasser-Inhalation imitiert werden. Aber welche Salzlösung eignet sich am besten zum Inhalieren?

Welche Kochsalzlösung eignet sich für die Inhalation?

Für die Inhalation mit Salz eignet sich herkömmliches Kochsalz wie zum Beispiel Stein- oder Meersalz bestens, um die Atemwege zu befeuchten und so der Entstehung von Infekten entgegenzuwirken.

  • PARI NaCL Inhalationslösung – Zur Befeuchtung der Atemwege; 60 Ampullen zur Befeuchtung der Schleimhäute von Kindern und Erwachsenen – zur unterstützenden Maßnahme bei Erkältungskrankheiten. Dem Salzgehalt des menschlichen Körpers angepasst Fertiginhalat in der praktischen 2,5 ml Kunststoffampulle für eine leichte und sterile Entnahme ohne Konservierungsstoffe (zum Produkt).
  • Isotonische Natriumchlorid-Lösung
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    (zum Produkt).

Wie wirkt Kochsalz beim Inhalieren?

Für die Inhalation wird aus Kochsalz und Wasser eine Mischung hergestellt, die in Form von kleinen Tröpfchen in die Atemwege gelangen. Dies geschieht mit Hilfe von elektrischen Verneblern oder mittels Wasserdampf. Die Tröpfchen haben den Vorteil, dass sie festsitzenden Schleim lösen, die Atemwege befeuchten und den natürlichen Schleimfluss anregen. Beim Beginn einer Erkältung mit Schnupfen befreit eine Inhalation mit Kochsalz die Nase und lindert die Beschwerden. Daher kann mit einer Salz-Inhalation Erkältungskrankheiten auch wirksam vorgebeugt werden. Regelmäßige Inhalationen in der Herbst- und Winterzeit schützen die Schleimhäute und bewahren sie vor dem Austrocknen. So wird auch der Ansteckungsgefahr positiv entgegengewirkt.

Mit Salz inhalieren – Wie funktioniert das?

Kochsalzlösung kann auf verschiedene Weise inhaliert werden:

1. Inhalation mit Wasserdampf

Für die Inhalation mit Wasserdampf ist die Kochsalzlösung in einem Topf zum Kochen zu bringen und anschließend in eine Schüssel umzufüllen. Der Patient muss sich dann in gebeugter Sitzhaltung vor die Schüssel setzen und den Wasserdampf einatmen. Dabei ist auf den sicheren Stand der Schüssel zu achten, denn es besteht erhöhte Verbrühungsgefahr, wenn das Gefäß umkippen sollte. Die Wasserdampf-Methode ist besonders bei einfachen Erkältungskrankheiten mit Schnupfen geeignet.

2. Inhalation mit Vernebler

Bei dem Einsatz von Verneblern wird bei der Inhalation per Druckluft oder Ultraschall die Salzlösung zerstäubt. Die Inhalation erfolgt über den Mund- und Nasenaufsatz. Besonders vorteilhaft ist bei dieser Variante, dass im Gegensatz zu der Wasserdampf-Methode noch kleinere Tröpfchen erzeugt werden, die bis in die untersten Atemwege vordringen. Daher eignet sich die Inhalation mit Verneblern besonders gut bei Bronchitis oder anderen Erkrankungen der unteren Atemwege. In unseren Inhalator Testberichten werden verschiedene Modelle vorgestellt.

Kochsalzlösung selbst herstellen

Kochsalzlösung kann ganz einfach selbst hergestellt werden. Besonders wichtig ist jedoch, dass die Lösung keimfrei (steril) ist, damit nicht zusätzliche Belastungen für die Atemwege entstehen. Zur Herstellung einer Kochsalzlösung ist das Wasser deshalb vor der Inhalation abzukochen.

Für die Herstellung von Kochsalzlösung ist zunächst ein Liter Wasser in einem Topf zum Kochen zu bringen. Anschließen wird der Topf vom Herd genommen und dem Wasser wird ein gehäufter Teelöffel Kochsalz hinzugegeben. Das entspricht etwa 9 Gramm Kochsalz. Wenn die Inhalation mittels eines Verneblers erfolgen soll, muss die Kochsalzlösung vor der Anwendung gut abgekühlt sein. Selbst hergestellte Kochsalzlösung kann maximal 24 Stunden aufbewahrt werden. Danach sollte sie nicht mehr verwendet werden, um Verunreinigungen zu vermeiden.

Wer sich die eigenhändige Herstellung von Kochsalzlösung nicht zutraut, kann die sterile Salzlösung auch in der Apotheke kaufen. Hier sind die fertigen Kochsalzlösungen in praktisch zu dosierenden Mengen erhältlich. Damit verlängert sich auch ihre Haltbarkeit.

Kochsalzlösung richtig inhalieren

Folgende Tipps sollten bei der Inhalation mit Kochsalz beachtet werden, um einen heilenden Effekt zu erzielen:

  1. Der Patient sollte während des Inhalationsvorgangs langsam ein- und ausatmen.
  2. Bei einer Erkältung empfiehlt es sich zwei bis drei Mal täglich für zehn bis zwanzig Minuten zu inhalieren.
  3. Kinder inhalieren am besten mit einem Vernebler, da die Kochsalzlösung hier im kalten Zustand verwendet wird und somit die Verbrühungsgefahr entfällt.
  4. Bei der Selbstherstellung von Kochsalzlösung sollte unbehandeltes Salz verwendet werden, welches frei von Zusätzen ist. Das kann beispielsweise Meer- oder Steinsalz sein.

Die Inhalation von Kochsalz ist eine sehr gute Vorbeugungsmaßnahme, um Atemwegserkrankungen in den kalten Wintermonaten auszuschließen. Die Schleimhäute werden vor dem Austrocknen geschützt. Trockener Heizungsluft oder Reizungen durch Kälte wird so positiv entgegengewirkt. Aber auch bei bereits bestehenden Erkältungen oder Atemwegsbeschwerden kann die Inhalation mit Kochsalzlösung die Beschwerden in kurzer Zeit lindern. Bessert sich der Zustand jedoch nicht, sollte der Betroffene einen Arzt aufsuchen.

InhalationstherapieRichtig inhalieren bei Bronchitis

Inhalationssysteme: Tröpfchengröße entscheidend für die Wirksamkeit

Damit die Inhalation bei einer Bronchitis auch wirkt, müssen die Partikel bis an den Ort der Erkrankung, also bis in die Bronchien, gelangen. Ein schwieriges Unterfangen, denn: Beim Bronchialsystem handelt es sich um ein weit verzweigtes Netz aus Atemwegen. Um es hierher zu schaffen, sind kleinste Tröpfchen notwendig, die beim Inhalieren auf dem Atemstrom bis in die Bronchien gleiten.

Entscheidend für den Behandlungserfolg ist also die Zerstäubung des Inhalats zu kleinsten Tröpfchen. Um Symptome wie Husten zu lindern, kommt der Wahl des passenden Inhalationssystems daher eine große Bedeutung zu.

Dampfinhalatoren

Viele Menschen schwören auf das Inhalieren von Wasserdampf mit Kräutern, Kochsalz oder ätherischen Ölen zum Lösen von festsitzendem Schleim. Dafür reicht im Grunde ein Topf mit heißem Wasser, über den man sich mit einem Handtuch über dem Kopf beugt. In der Apotheke sind auch Dampfinhalatoren mit schmalen Öffnungen erhältlich.

Allerdings besteht Dampf aus relativ großen Tröpfchen mit einer Partikelgröße von mehr als 30 Mikrometern. Lungengängig sind hingegen nur Partikel mit einer Größe von höchstens 25 Mikrometern. In die kleineren Verästelungen der Lunge gelangen sogar nur Partikel, die kleiner als 10 Mikrometer sind.

Die im Wasserdampf enthaltenen Tröpfchen erreichen daher nur die Nasenschleimhaut – bei der Inhalation durch den Mund bleiben sie wirkungslos im Mund- und Rachenraum hängen. Die Dampfinhalation eignet sich daher eher zur Behandlung der oberen Atemwege.

Vernebler

Vernebler zerstäuben eine Flüssigkeit zu lungengängigen Tröpfchen mit einer Partikelgröße von 3–6 Mikrometern. Sie kommen bei der Verabreichung inhalativer Medikamente und beim Inhalieren von isotonischer Kochsalzlösung zum Einsatz. Ätherische Öle eignen sich eher nicht für die Inhalation mit Verneblern, weil sie empfindliche Bronchien irritieren.

Verfügbar sind Düsen- und Ultraschallvernebler. Achten Sie beim Kauf eines solchen Inhaliergeräts auf die Angabe des Medianen Massendurchmessers (MMD) bzw. die durchschnittlich erzielte Tröpfchengröße. Lassen Sie sich bei der Wahl des Geräts am besten von Ihrem Apotheker beraten.

Diesen Fehler macht fast jeder beim Inhalieren

Ob Kamille, ätherische Öle oder Kochsalzlösung – ist es wirklich egal, was genau man inhaliert, um die Begleiterscheinungen eines Schnupfens in die Flucht zu schlagen? Und: Verspricht die Routine tatsächliche Heilung? FITBOOK sprach mit einem Hals-Nasen-Ohren-Arzt.

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Wie inhaliert man richtig?

Man erhitzt Wasser, gibt gegebenenfalls einen Zusatz hinzu und füllt eine Schüssel mit der Flüssigkeit auf. Dann beugt man sich darüber, um die Dämpfe tief einzuatmen. Achtung: Bitte einen Sicherheitsabstand von etwa zwei Handbreiten einhalten, sonst besteht die Gefahr auf Verbrennungen. Um das Maximum aus dem hinaufströmenden Dampf aufzunehmen – also, damit sich nicht zu viel davon in Luft auflöst – wird ein Hand- oder Küchentuch über den Kopf gelegt. Ein Nebeneffekt ist, dass das gesamte Gesicht befeuchtet und ins Schwitzen gebracht wird. Das empfinden einige Menschen als unangenehm ( – ist aber übrigens eine optimale Vorbereitung zur positiven Gesichtsreinigung!).

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Welche Wirkstoffe soll man inhalieren?

Bei leicht verstopften Nebenhöhlen ist der Zusatz fast nebensächlich. Wie Dr. med. Arndt Möllers (HNO aus Münster) erklärt, geht es in allererster Linie um das Inhalieren von warmem Wasserdampf. Dadurch löst sich hartnäckiger Schleim und das Freiwerden der Schleimhäute wird gefördert. Ob man Zusätze beimischen will, hängt von persönlichen Vorlieben und der Beratung eines HNOs ab. Möllers empfiehlt, das Wasser gut mit Salz sättigen zu lassen. „Kamille kann Augen und Atemwege reizen“, warnt er uns weiter. In der Regel tut sie, ebenso wie Eukalyptusöl und Co., aber eher gut.

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Kann man hinzufügen, muss man aber nicht: Kamille ist bei vielen ein beliebter Inhalationszusatz

Wann soll man Inhalieren?

„Inhalieren kann sinnvoll sein, wenn Schleimhäute in der Nase oder in den oberen Luftwegen geschwollen sind“, sagt uns der Experte, „etwa in den Bronchien.“ Vorbeugend immer einmal wieder zum Inhalator zu greifen, bringe hingehen nichts.

Achtung: Wenn Nebenhöhlen- und Atemwegsbeschwerden zu einer ausgewachsenen (entzündlichen) Erkältung avanciert sind, ist vom Inhalieren ganz abzusehen. Durch die gesteigerte Durchblutung und aktive Reizung kann die Krankheit in die falsche Richtung verlaufen und eine Entzündung noch schlimmer werden.

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Braucht man einen speziellen Inhalator zum Inhalieren?

Meist reiche „der sprichwörtliche Kochtopf“, weiß Dr. Möllers. Bei Patienten mit chronischen Atemwegsinfekten könne es sich hingegen lohnen, in ein spezielles Gerät zu investieren. Inhalatoren sind medizinische Applikationen, die es in verschiedenen Ausführungen gibt. Hierzu zählen auch die kleinen als Druckgas-Dosierinhalatoren für die Handtasche, die etwa Asthmatiker oder akut Erkrankte mit sich führen. Verbreitet sind vor allem Dampfinhalatoren aus der Apotheke. Sie werden mit Pflanzenextrakten oder ätherischen Ölen gefüllt ( – manchmal auch nur mit Kochsalzlösung), um die Befeuchtung der Schleimhäute zu fördern. Durch Erhitzen steigt der Wasserdampf hinauf und wird über eine Maske inhaliert, die man auf Mund und Nase aufsetzt. Dadurch erreicht der Effekt die oberen Atemwege.

Dampfinhalatoren eignen sich für Menschen, die es als unangenehm empfinden, wenn das gesamte Gesicht mit Wasserdampf benetzt ist, und ebenso für Kinder
Foto: DPA Picture Alliance

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Was ist nach dem Inhalieren wichtig?

20 Minuten sind mehr als genug. Nach dem Inhalieren bitte nicht kalter Frischluft aussetzen – ihre Atemwege sind nun befreit, aber dadurch auch empfindlicher für Erreger aus der Luft und einen Zug. Am besten, Sie ruhen sich nun für eine Weile aus. Das sollte man bei einer Erkältung ja ohnehin tun.

Hausmittel gegen eine verstopfte Nase

Die besten Hausmittel bei verstopfter Nasen

Eine verstopfte Nase ist in der Regel recht unangenehm. Gerade in der Nacht wird durch die behinderte Nasenatmung der Schlaf gestört, die Schleimhäute in Mund und Rachen trocknen aus und der Morgen beginnt unausgeschlafen mit trockenem Hals und eventuellen Schluckbeschwerden. Die häufigste Ursache für eine behinderte Nasenatmung ist Schnupfen, im Rahmen einer Erkältung oder einer Allergie. Hier können Hausmittel schnell Linderung verschaffen, indem sie helfen, den Schleim zu verflüssigen, abschwellend wirken und dadurch das Atmen vereinfachen.

Inhaltsverzeichnis

Wirksame Hausmittel gegen eine verstopfte Nase sind zum Beispiel:

  • Inhalationen mit Salz
  • Nasenspülungen
  • Viel trinken
  • Heiße Suppe
  • Riechen an einer aufgeschnittenen Zwiebel
  • Eukalyptusöl
  • Kräutertee
  • Meerrettichauflage
  • Manuka-Honig

Genügend Trinken

Unsere Nase hat die Aufgabe, die Einatemluft zu säubern. Dazu besitzt sie eine ganz besondere Schleimhautoberfläche. Wenn kalte Luft oder Fremdkörper eindringen, kann sie durch Anschwellen ihre Oberfläche vergrößern und vermehrt Flüssigkeit und Schleim produzieren. In diesem Fall ist aber der Nachschub an Flüssigkeit sehr wichtig. So ist bei Schnupfen ausreichend Trinken angesagt und zwar in Form von stillem Wasser oder Kräutertee. Je mehr die Schleimhaut geschwollen ist, desto mehr Flüssigkeit muss „nachgefüllt“ werden. Dadurch wird der Schleim verflüssigt, kann sich besser lösen und die Nase wird wieder frei.

Nasenspray ist für die Betroffenen oft das Mittel erster Wahl gegen eine verstopfte Nase, doch können zahlreiche andere Hausmittel ähnlich gut helfen. (Bild: Dan Race/fotolia.com)

Inhalieren

Inhalieren ist bei verstopfter Nase ein einfaches, aber wirkungsvolles Hausmittel. Hierfür wird am besten ein Salzwasser verwendet. Salz wirkt desinfizierend, Schleim verflüssigend und befeuchtend auf die Schleimhaut. Damit dieses seine Wirkung voll entfalten und die Nasenschleimhäute erreichen kann, empfiehlt sich die Verwendung eines speziellen Inhalationsgeräts (Vernebler). In diesem wird die Salzlösung in feinste Dampfpartikel (Aerosol) zerstäubt, welche dann über eine Maske eingeatmet werden.

Steht kein Dampf-Inhalator zur Verfügung, kann bei einer verstopften Nase auch die traditionelle Variante des Inhalierens über dem Kochtopf bzw. über einer Schüssel eingesetzt werden. Nehmen Sie hierfür einfaches Kochsalz, Himalaja- oder Meersalz und vermischen Sie dieses mit kochendem Wasser in einer Schüssel.
Ist das Wasser nicht mehr zu heiß, wird der Kopf über das Gefäß gebeugt und darüber ein Handtuch gelegt, so dass der Dampf unter dem Tuch bleibt. Das Inhalieren sollte fünf bis zehn Minuten lang durchgeführt werden. Bei Unwohlsein wird der Vorgang sofort abgebrochen. Nach der Anwendung sind Ruhe und Wärme wichtig.

Wichtig: Bei dieser Form des Inhalierens hat das Salz in nur sehr begrenztem Maße einen Effekt, da es einen deutlich höheren Siedepunkt hat als Wasser. In der Folge wird über dem Gefäß mit heißem Salz-Wasser nur der Wasserdampf eingeatmet, das Salz bleibt hingegen in der Schüssel zurück. Salzlösungen müssen vernebelt bzw. zerstäubt werden, um wirken zu können.

Nichts desto trotz kann das klassische Inhalieren gerade bei einer Erkältung sehr hilfreich sein, denn der eingeatmete Wasserdampf sorgt für wohltuende Wärme, befeuchtet und reinigt die Schleimhäute und fördert deren Durchblutung.

Für eine wirkungsvolle Inhalation von Salz-Lösungen ist ein spezieller Vernebler notwendig. (Bild: aletia2011/fotolia.com)

Nasenspray auf Meersalzbasis

Nasensprays auf Meersalzbasis können über einen längeren Zeitraum hinweg täglich benutzt werden, ohne dabei Gefahr zu laufen, dass die Schleimhäute austrocknen und eine Abhängigkeit einsetzt. Gerade trockene Schleimhäute sind ein Nährboden für Erreger. Feuchte Schleimhäute hingegen können sich selbst reinigen und sich vor Eindringlingen schützen. Ein Meersalzspray heilt, befeuchtet und verflüssigt den Schleim und ist somit ein empfehlenswertes Hausmittel bei verstopfter Nase.

Ätherische Öle

Ätherische Öle, richtig angewandt, sind wirkungsvolle Hausmittel. Ein paar Tropfen

  • Eukalyptus,
  • Cajeput
  • oder Teebaum

in der Aromalampe zum Verdampfen gebracht, riechen nicht nur gut, sondern können bei verstopfter Nase durchaus Erleichterung bringen. Wichtig dabei ist, auf gute Qualität der Öle zu achten.

Unterwegs hilft das Riechen an einem Taschentuch, das mit ein bis zwei Tropfen des gewünschten Öls beträufelt wird. Ein mit ätherischem Öl präpariertes Tuch neben das Kopfkissen gelegt, kann zudem nachts für ein gutes Durchatmen sorgen. Dies ist nicht für kleine Kinder geeignet. Erst ab dem Schulalter dürfen diese Öle verwendet werden.

Olivenöl

Olivenöl pflegt und schützt die Nasenschleimhaut. Angereichert mit einem Tropfen hochwertigem Pfefferminzöl, kann dies das Atmen erleichtern. Zwanzig Milliliter kaltgepresstes Olivenöl werden mit einem Tropfen ätherischem Pfefferminzöl gemischt und in ein kleines Braunglasfläschchen gefüllt. Empfehlenswert ist, eine kleine Menge von der Mischung an den Naseneingang zu geben.

Vorsicht: Weniger hilft hier mehr. Olivenöl, ganz ohne Zusätze, kann aber auch verwendet werden. Dies wirkt vor allem heilend und pflegend auf die Nasenschleimhäute. Zweimal täglich ein wenig Olivenöl auf den Finger und damit die Nasenwände eingerieben – dies tut wohl und schützt zusätzlich noch vor Allergenen. Das Olivenöl legt einen Schutzfilm auf die Nasenschleimhaut und wehrt so die winzigen Eindringlinge ab.

Nasenspülungen

Nasenspülungen gehören zu den einfachen, leicht durchführbaren, jedoch recht effektiven Hausmitteln gegen verstopften Nasen. Verwendet wird dafür eine 0,9 prozentige Kochsalzlösung (9 Gramm Kochsalz – 1 Liter Wasser). Dazu wird noch eine Nasenspülkanne benötigt und schon kann es los gehen. Mit dem Kopf leicht schräg über dem Waschbecken soll die Nasenspüllösung in das eine Nasenloch fließen und dann durch das andere wieder heraus.

Wichtig ist, dabei den Mund weit zu öffnen, damit das salzige Gemisch nicht in den Rachen läuft. Anschließend werden die Seiten gewechselt. Der fest sitzende Schleim löst sich und auch Borken oder andere Ablagerungen werden aus der Nase entfernt. Im Handel sind fertige Sets erhältlich, die sowohl eine Nasendusche als auch die fertige Spüllösung und zusätzlich noch eine genaue Anleitung enthalten.

Nasenspülungen sind ein vielach bewährtes Hausmittel, das auch gegen eine verstopfte Nase hilft. (Bild: Dan Race/fotolia.com)

Raumluft befeuchten

Allein trockene Luft kann schon zu einer verstopften Nase führen. Mit Schnupfen ist das aber noch schlimmer. Deshalb sollte die Raumluft mit geeigneten Methoden befeuchtet werden. Da hilft das Aufhängen feuchter Tücher oder aber ein spezieller Raumluftbefeuchter. Zimmerbrunnen sehen nicht nur hübsch aus, sondern klimatisieren die Luft und sorgen für ein angenehmes Raumklima. Bei einigen Modellen ist auch die Zugabe von ätherischen Ölen möglich, was die Wirkung noch unterstützen kann. Welche Öle hierfür geeignet sind, lesen Sie unter „Ätherische Öle“.

Akupressur

Die Akupressur ist leicht und vor allem überall, ohne irgendwelche Hilfsmittel, durchzuführen. Bei verstopfter Nase sind fünf Punkte wichtig:

  • Die Falte zwischen den beiden Augenbrauen wird mit Zeigefinger und Daumen zwanzig Sekunden lang zusammengedrückt.
  • Zwei weitere Punkte sind dort, links und rechts auf der Nase, wo normalerweise die Brille sitzt. Die Punkte werden mit den Zeigefingern massiert, ebenso zwanzig Sekunden lang.
  • Links und rechts neben den Nasenlöchern befinden sich noch zwei wichtige Akupressurpunkte.
  • Die Anwendung kann mehrmals täglich wiederholt werden.

An einer Zwiebel riechen

Die Zwiebel hat sowohl antienzündliche, als auch abschwellende Eigenschaften. Mehrmals am Tag an einer aufgeschnittenen Zwiebel zu riechen, kann helfen. Eine weitere Variante ist, eine Zwiebel nachts neben das Kopfkissen zu legen. Dies ist zwar vom Geruch her nicht wirklich angenehm, erleichtert jedoch das Durchatmen.

Heiße Suppen

Wer unter einer verstopften Nase leidet, sollte so oft wie möglich heiße Suppen essen. Welche Art von Suppe ist nicht so wichtig, Hauptsache schön heiß. Ein uraltes Hausmittel unter den Suppen ist die Hühnersuppe. Diese hilft bei allen Erkältungen und kann durch die Zugabe von Chili und Ingwer noch in ihrer Wirkung verstärkt werden.

Ein Fußbad mit Senfmehl befreit die Nase. (Bild: Birgit Kutzera/fotolia.com)

Senfmehlfußbad

Das Senfmehlfußbad hilft bei chronischen Nasennebenhöhlenentzündungen, aber auch bei akuten Erkältungen. Dieses macht die Atemwege frei.

Die Vorbereitung und Anwendung eines Fußbads mit Senfmehl (am Besten aus schwarzem Senf; sinapis niger) ist relativ unkompliziert:

  • Verrühren Sie 100 Gramm frisch gemahlenes Senfmehl mit einem halben Liter lauwarmem Wasser.
  • Füllen Sie eine kleine Wanne bis zur Wadenhöhe mit 36 bis 37°C warmem Wasser.
  • Das angerührte Senfmehl wird durch ein Tuch gepresst und das Senfmehlwasser dem Badewasser zugegeben.
  • Damit der Senfmehlgeruch nicht zu sehr die Nase reizt, wird die Wanne mit einem Handtuch abgedeckt.
  • Die Badetemperatur beträgt zwischen fünf und fünfzehn Minuten, je nach Hautverträglichkeit.

Nach dem Baden sollten Unterschenkel und Füße lauwarm abgespült und dann mit einem Oliven- oder Mandelöl eingecremt werden. Das Senfmehlbad ist ein hervorragendes Hausmittel, sollte jedoch sehr vorsichtig durchgeführt werden und dies nur einmal täglich. Solange noch Rötungen vorhanden sind, darf keine Wiederholung folgen. Das Senfmehlbad ist für größere Kinder und Erwachsene geeignet.

Meerrettich-Auflagen

Bei verstopfter Nase ist Meerrettich empfehlenswert, sowohl innerlich, als auch äußerlich als Auflage. Jedoch ist hier ebenso Vorsicht geboten, wie bei der Anwendung von Senfmehl.

Anleitung für Meerrettich-Auflage:

  • Reiben Sie ein frisches Stück Meerrettichwurzel und geben Sie die Raspel auf ein dünnes Baumwolltuch.
  • Packen Sie das Tuch fest von allen Seiten zu und klopfen Sie kräftig mit dem Messerrücken aus.
  • Die Meerrettichauflage wird auf die Stirn gelegt.
  • Die Augen sollten dabei unbedingt geschlossen bleiben oder mit einem feuchten Tuch abgedeckt werden.

Achtung: Beim ersten Mal darf die Anwendung auf keinen Fall länger als vier Minuten dauern. Wird die Haut rot, wird das Päckchen sofort entfernt. Nach der Anwendung muss die Haut unbedingt mit einem guten Oliven- oder Mandelöl gepflegt werden. Die nächste Anwendung darf erst erfolgen, wenn sich die Haut komplett erholt hat. Meerrettichauflagen sind nichts für kleine Kinder.

Kräutertee

Tee, hergestellt aus Holunder- oder Lindenblüten oder auch aus beidem, hilft bei Erkältungen und bei Fieber. Sie sind schweißtreibend, fiebersenkend und verflüssigen den Schleim. Demnach sind beide Teesorten gute Hausmittel bei verstopfter Nase.

Rezept für Kräutertee gegen verstopfte Nase:

  • Geben Sie einen Teelöffel Holunder- oder Lindenblüten, einzeln oder gemischt, in eine Tasse.
  • Gießen Sie 250 Milliliter kochendes Wasser darüber.
  • Der Aufguss sollte acht bis zehn Minuten ziehen, dann werden die Blüten abgeseiht.
  • Der Tee wird dreimal am Tag, Schluck für Schluck, getrunken.
  • Nach Bedarf kann er mit einem Teelöffel Honig verfeinert werden.

Manuka Honig

Die Bienen sammeln die Südseemyrte, aus der dann schließlich der Manuka Honig hergestellt wird. Dies ist kein „normaler“ Honig, sondern etwas ganz Besonderes. Er enthält ätherische Öle, die entzündungshemmend und antibakteriell wirken. Vor dem Schlafengehen etwas Manuka Honig auf die inneren Nasenwände aufgebracht, klingt vielleicht etwas befremdlich, wirkt sich aber äußerst positiv auf die Nasenschleimhaut auf.

Wenn nichts hilft

Wenn alle erwähnten Hausmittel nach ein paar Tagen gar nicht helfen und die Nasenatmung schon länger behindert ist, sollte Hilfe beim Arzt oder Heilpraktiker gesucht werden. Denn auch aus einem harmlosen Schnupfen kann ein chronisches Beschwerdebild hervorgehen und dies sollte auf jeden Fall vermieden werden.

Zudem kommt eine behinderte Nasenatmung zum Beispiel auch bei einer

  • Nasennebenhöhlenentzündung,
  • Verkrümmung der Nasenscheidewand,
  • Staub oder anderen Reizstoffen,
  • häufigem Verwenden eines Nasensprays,
  • Nasenpolypen oder
  • Verletzungen im Bereich der Nase und bei Nasentumoren vor.

Dementsprechend sollte bei länger andauernden Beschwerden eine genaue Abklärung der Ursache erfolgen. (sw, nr)

Quellen anzeigen Autoren: Susanne Waschke, Barbara Schindewolf-Lensch Quellen:

  • Bundesapothekerkammer: Information und Beratung im Rahmen der Selbstmedikation am Beispiel Schnupfen, Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e. V. (ABDA), (Abruf 22.08.2019), ABDA
  • Pia Dahlem, Gabi Freiburg: „Das große Buch vom Tee“, Moewig, 2000
  • Carl-Hermann Hempen, Ulrike Brugger: dtv-Atlas Akupunktur, dtv, 2018

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

Was tun bei verstopfter Nase?

Die Nase ist zu, man bekommt kaum Luft, riecht und schmeckt nichts mehr. Eine verstopfte Nase gehört zu den unangenehmsten Begleiterscheinungen einer Erkältung. So werden Schnupfengeplagte ihre verstopfte Nase wieder los und können schnell wieder frei durchatmen.

Grundsätzlich ist eine verstopfte Nase harmlos und verschwindet meist von selbst, wenn die Erkältung abgeklungen ist. Das ist bei leichten Infekten spätestens nach einer Woche der Fall. Es kann aber auch vorkommen, dass sich daraus ein chronischer Schnupfen (Rhinitis) entwickelt.

Die häufigste Ursache für eine verstopfte Nase

Eine Nasenverstopfung steht meist in direktem Zusammenhang mit Schnupfen. Dieser wird durch Krankheitserreger – meist Viren – ausgelöst, die unter anderem über die Nasenschleimhaut in den Körper gelangen. Um die Erreger aus dem Körper zu schwemmen, bildet sich Nasensekret.

Dieses ist am Anfang der Erkältung recht flüssig und führt zu einer laufenden Nase. Darauf folgt dann in der zweiten Phase die Nasenverstopfung. Durch die fortschreitende Entzündung der Schleimhäute schwellen diese nämlich an. Die Atemwege verengen sich, der Schleim wird zäher und verklebt die feinen Flimmerhärchen im Naseninneren. Die Folge ist eine verstopfte, verschlossene Nase.

Die verstopfte Nase schnell frei bekommen

Wenn die Nase zu ist, greifen die meisten erst einmal zu Nasensprays und Nasentropfen. Die darin enthaltenen Inhaltsstoffe reduzieren die Durchblutung der Schleimhäute und sorgen dafür, dass sie abschwellen. Dadurch wird die Nasenatmung wieder möglich. Allerdings sollten die Produkte maximal eine Woche lang eingenommen werden. Denn abschwellende Nasensprays können bei Daueranwendung süchtig machen. Dann schwillt die Nasenschleimhaut gar nicht mehr ab, ohne dass gesprüht wird. Unproblematischer dagegen sind Nasensprays mit Meersalz. Sie enthalten keine medikamentösen Substanzen, schützen die Schleimhäute aber vor dem Austrocknen und befreien sie von Krusten.

Hilfreiche Hausmittel bei einer verstopften Nase

Es gibt eine Vielzahl wirksamer Hausmittel, um die verstopfte Nase loszuwerden und das Wohlbefinden zu verbessern. Hier haben wir Ihnen ein paar gängige Tipps zusammengestellt, um die Nase auch ohne Nasenspray wieder frei zu kriegen. Die wichtigsten sind:

  • Inhalieren mit Kochsalz oder Kamillenblüten
  • Nasenspülungen und Nasenduschen mit Kochsalz
  • Viel trinken – mindestens zwei Liter pro Tag
  • Heiße Suppen (haben einen Inhalationseffekt)
  • Nasenkompressen mit Zwiebel- oder Zitronensaft
  • Ätherische Öle (Teebaum-, Eukalyptus-, Pfefferminz oder Thymianöl)
  • Kräutertees (Thymian, Kamille, Holunderblüten, Lindenblüten)
  • Heiße Erkältungsbäder
  • Raumluft befeuchten und Frischluft tanken

Besonders lästig: Verstopfte Nase nachts

Eine verstopfte Nase mag tagsüber noch einigermaßen erträglich sein, dafür nachts beim Schlafen umso weniger. Automatisch atmen Betroffene durch den Mund ein, der dann schnell austrocknet. Zudem werden in der Nacht die Gefäße der Nasenschleimhaut stärker durchblutet, da die Schwerkraft im Liegen nicht auf das Blut wirkt. Doch es gibt einen wirksamen Trick, wie sie die Nase nachts frei bekommen: Legen Sie sich einfach ein Kissen unter Kopf und Nacken oder stellen Sie das Kopfteil des Bettes höher. Das bewirkt, dass der Schleim leichter abfließen kann und sich die Verstopfung löst. Damit Ihnen die verstopfte Nase nicht die Nachtruhe raubt und sie schnell einschlafen, sollten Sie auch vor dem Hinlegen noch einmal inhalieren.

Nase verstopft ohne Schnupfen – was steckt dahinter?

Auch wenn Erkältungskrankheiten zu den häufigsten Ursachen einer verstopften Nase gehören, kann diese auch ohne Schnupfen auftreten. Das kann verschiedene Gründe haben. Oft liegt eine Allergie zugrunde. In diesem Fall ist es wichtig, dass ein Arzt eine genaue Diagnose erstellt und herausfindet, auf welche Substanzen der Patient allergisch reagiert. In diesem Fall kann eine medikamentöse Therapie mit Antihistaminika sinnvoll sein. Eine Verbesserung der Atmung kann in vielen Fällen auch durch eine Hyposensibilisierung erreicht werden. Hierbei werden dem Körper allergieauslösende Substanzen in steigender Dosis verabreicht, um ihn an das Allergen zu gewöhnen.

Es gibt auch anatomische Ursachen für eine dauerhafte Nasenverstopfung. So können verengte Nasenscheidewände dazu führen, dass die Nasenschleimhaut anschwillt. Das Gleiche gilt für Polypen oder Tumore, die sich in der Nase bilden. Daher gilt: Liegt kein Schnupfen vor und ist die Nase dennoch immer verstopft, sollte ein Hals-Nasen-Ohren-Arzt dringend aufgesucht werden. Er entscheidet, ob gegebenenfalls eine Operation sinnvoll ist.

Verstopfte Nase in der Frühschwangerschaft

Viele werdende Mütter leiden unter Nasenverstopfung. Schuld daran ist der Anstieg der Hormone Östrogen und Progesteron während der Schwangerschaft. Dadurch wird die Nasenschleimhaut stärker durchblutet und schwillt an. Gerade im ersten Schwangerschaftsdrittel ist das Auftreten einer ständig verstopften Nase keine Seltenheit. Ärzte sprechen sogar vom Schwangerschaftsschnupfen (Rhinopathia gravidarum). Jede dritte Schwangere ist davon betroffen.

Da Schwangere grundsätzlich wegen möglicher Schädigungen des Babys vorsichtig mit Medikamenten sein sollten, sind natürliche Heilmittel das Mittel der Wahl bei der Behandlung einer verstopften Nase. Nasensprays und Nasentropfen mit abschwellenden Wirkstoffen sollten besser vermieden werden. Greifen Sie lieber zu Sprays oder Spülungen mit Kochsalz oder setzen Sie auf altbewährte Hausmittel wie Inhalationen und Kompressen mit Zwiebelsaft. Diese Mittel sind garantiert frei von Nebenwirkungen.

Hilfe für Babys mit verstopfter Nase

Schnupfen bei Babys ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Da Neugeborene und Säuglinge normalerweise noch nicht durch den Mund atmen, macht ihnen eine verstopfte Nase besonders zu schaffen. Zudem sind die Nasengänge bei kleinen Kindern noch sehr eng. Bereits ein geringfügiges Anschwellen der Nasenschleimhäute kann daher die Atmung erschweren und zu Problemen beim Stillen führen.

Das können Sie tun, wenn die Nase Ihres Kindes verstopft ist:

  • Viel trinken lassen. Das macht den Schleim flüssiger.
  • Die Raumluft anfeuchten, damit die Schleimhäute nicht austrocknen.
  • Nasentropfen mit physiologischer Kochsalzlösung
  • Bei Säuglingen: einen Tropfen Muttermilch in Nase geben
  • Nasenspülungen mit Hilfe von Nasensauger (Apotheke). Sie befreien die Nase von tiefsitzenden Sekreten

Wenn Sie die verstopfte Nase Ihres Kindes auf diese Weise nicht frei bekommen und weitere Beschwerden wie zum Beispiel Ohrenschmerzen oder Fieber hinzukommen, sollten Sie mit Ihrem Kind einen Arzt aufsuchen.

Chronisch verstopfte Nase – was tun?

Wenn die Nase ständig zu ist, kann das viele Ursachen haben. Häufig tritt das Phänomen jedoch in Folge der regelmäßigen Nutzung abschwellender Nasensprays oder -tropfen auf. Dann nämlich gewöhnt sich die Nasenschleimhaut an die enthaltenen Wirkstoffe und schwillt an, wenn ihr diese nicht mehr zugeführt werden. Ein weiterer Grund für eine dauerhaft verstopfte Nase können Fremdkörper wie Polypen oder Tumore in der Nasenhöhle sein. Bei chronischer Nasenverstopfung sollte daher unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, der den Ursachen auf den Grund geht. Auch Allergiker klagen häufig über eine chronisch verstopfte Nase. Bestimmte Allergene können nämlich die Nasenschleimhaut reizen, so dass es zum chronischen Schnupfen kommt.

Stockschnupfen: Symptome und Gefahren

Wenn die Nase stark verstopft ist, kann es auch zum so genannten Stockschnupfen kommen. Dabei handelt es sich meist um einen verschleppten Schnupfen, der in eine bakterielle Infektion übergegangen ist. Typisch sind eine stark verstopfte Nase und ein zähes, grün-gelbes Schnupfensekret. Bei Stockschnupfen besteht die Gefahr, dass die Krankheitserreger von der Nase aus in andere Bereiche des Körpers wie Ohren und Bronchien wandern oder sich in den Nasennebenhöhlen ausbreiten. Dort können Sie zu einer unangenehmen Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) führen.

Viele werdende Mütter leiden unter Nasenverstopfung. Schuld daran ist der Anstieg der Hormone Östrogen und Progesteron während der Schwangerschaft. Dadurch wird die Nasenschleimhaut stärker durchblutet und schwillt an. Gerade im ersten Schwangerschaftsdrittel ist das Auftreten einer ständig verstopften Nase keine Seltenheit. Ärzte sprechen sogar vom Schwangerschaftsschnupfen (Rhinopathia gravidarum). Jede dritte Schwangere ist davon betroffen.

Da Schwangere grundsätzlich wegen möglicher Schädigungen des Babys vorsichtig mit Medikamenten sein sollten, sind natürliche Heilmittel das Mittel der Wahl bei der Behandlung einer verstopften Nase. Nasensprays und Nasentropfen mit abschwellenden Wirkstoffen sollten besser vermieden werden. Greifen Sie lieber zu Sprays oder Spülungen mit Kochsalz oder setzen Sie auf altbewährte Hausmittel wie Inhalationen und Kompressen mit Zwiebelsaft. Diese Mittel sind garantiert frei von Nebenwirkungen.

Schnupfen bei Babys ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Da Neugeborene und Säuglinge normalerweise noch nicht durch den Mund atmen, macht ihnen eine verstopfte Nase besonders zu schaffen. Zudem sind die Nasengänge bei kleinen Kindern noch sehr eng. Bereits ein geringfügiges Anschwellen der Nasenschleimhäute kann daher die Atmung erschweren und zu Problemen beim Stillen führen.

Das können Sie tun, wenn die Nase Ihres Kindes verstopft ist:

  • Viel trinken lassen. Das macht den Schleim flüssiger.
  • Die Raumluft anfeuchten, damit die Schleimhäute nicht austrocknen.
  • Nasentropfen mit physiologischer Kochsalzlösung
  • Bei Säuglingen: einen Tropfen Muttermilch in Nase geben
  • Nasenspülungen mit Hilfe von Nasensauger (Apotheke). Sie befreien die Nase von tiefsitzenden Sekreten
  • Schnupfen, Husten, Halsschmerzen: Erkältung – Symptome, Verlauf, Dauer
  • Ganz ohne Nebenwirkungen: Effektive Hausmittel gegen Schnupfen
  • Erkältung oder Allergie: Ein Schnupfen kann viele Ursachen haben
  • Abhängigkeit vermeiden: Wann Nasenspray zur Gesundheitsgefahr wird
  • Oft monatelange Beschwerden: Was hilft bei chronischem Schnupfen?

Wenn Sie die verstopfte Nase Ihres Kindes auf diese Weise nicht frei bekommen und weitere Beschwerden wie zum Beispiel Ohrenschmerzen oder Fieber hinzukommen, sollten Sie mit Ihrem Kind einen Arzt aufsuchen.

Inhalieren bei Erkältung: Schnupfen & Husten bei Kindern bekämpfen

Sicher Inhalieren mit Kleinkindern

Da gerade bei lebhaften Kleinkindern die Gefahr von Verbrühungen besteht, dürfen Sie Ihr Kind mit der kochend heiß gefüllten Inhalationsschüssel nie allein lassen! Mit einem Kind unter 24 Monaten können Sie gefahrlos „inhalieren“, indem Sie in der Küche einen Topf Wasser oder Tee auf dem Herd kochen lassen (Fenster und Tür zu, Topfdeckel auf).

Das brauchen Sie:

  • dampfdichtes Inhalationszelt: z. B. großer, aufgespannter Regenschirm oder ein Tisch, jeweils mit Badetüchern oder Decken gut zugehängt (eventuell mit Wäscheklammern befestigen!), damit es darunter richtig schön „dampfig“ wird
  • Inhalationslösung, z. B. frisch aufgebrühter, heißer Kamillen- oder Thymiantee (2 Esslöffel Kamille oder Thymian auf 2 Liter kochendes Wasser)
  • standfeste Plastikschüssel, rutschfester Untersetzer
  • eventuell 2 Hände voll Kieselsteine, im Backofen erhitzt

So geht’s:

  1. Inhalationslösung in die Schüssel geben und diese in das Inhalationszelt stellen (am besten mit einem rutschfesten Kork-Untersetzer auf den Boden). Mit heiß gemachten Kieselsteinen dampft es länger, außerdem kippt die Schüssel nicht so leicht um.
  2. Setzen Sie sich mit Ihrem Kind auf dem Schoß vor bzw. in das Inhalationszelt und dichten Sie das Zelt nach außen gut ab. Wenn Sie eine Taschenlampe mit ins Zelt nehmen und noch eine spannende Geschichte dazu erfinden, macht Ihr Kind lieber mit.
  3. Nach der Inhalation das Gesicht Ihres Kindes mit einem kühlen Waschlappen abwaschen und gut abtrocknen, wenn nötig, Haare fönen. Danach sollte Ihr Kind mindestens 30 Minuten lang in einem warmen Raum bleiben. Wie oft, wie lange: Inhalieren Sie gemeinsam 15 bis 20 Minuten oder so lange Ihr Kind eben mitmacht. Eine bis zwei Inhalation(en) pro Tag sind empfehlenswert.

Mein Tipp

Mit einem unruhigen Kind inhalieren Sie am sichersten, wenn Sie auf das Inhalationszelt verzichten und die Inhalationsschüssel im Bad oder in der Küche ins Waschbzw. Spülbecken stellen.

Für Kinder wurden gesonderte Geräte entwickelt, die einen besonders feinen Inhalationsnebel erzeugen, der bis in die kleinen Atemwege vordringen kann. Zudem zeichnen sich diese Inhalatoren durch kindgerechte kleine und ansprechende Atemmasken oder Aufsätze aus (bspw. PariBoy junior oder der MicroDrop Calimero). Oft können solche Geräte auch in der Apotheke kostengünstig ausgeliehen werden.

Weitere Tipps für die Anwendung bei Kindern:

  • Am besten nehmen Sie Ihr Kind beim Inhalieren auf den Schoß.
  • Lassen Sie Ihr Kind dabei niemals unbeaufsichtigt.
  • 5 Minuten effektive Inhalation sind besser als 10 Minuten uneffektiv.
  • Erzählen Sie dabei eine spannende Geschichte, oder greifen Sie dabei auch mal zu ausnahmsweise erlaubten Hilfsmittel wie kurzes Fernsehen zurück, legen eine Hörbuch- CD ein oder lassen Ihr Kind einen kurzen Film anschauen. Dies hilft abzulenken und die nötige Inhalationszeit durchzuhalten.
  • Für chronisch kranke Kinder kann der JordiStick, eine animierte Inhalationshilfe als Videospiel, die korrekte Inhalation erleichtern http://www.jordistick.de/
  • Nach dem Inhalieren trocknen Sie den Kopf und Hals Ihres Kind gut ab und gehen Sie danach nicht gleich ins Freie.
  • Belohnen Sie Ihr Kind nach erfolgreicher Inhalation.

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