Ingwer BEI schwangerschaft

Inhalte

Gerade in der Schwangerschaft ist es wichtig, dass Du auf Deine Ernährung achtest. Bestimmte Lebensmittel solltest Du vermeiden oder nur in geringem Maße zu Dir nehmen. Die Meinungen zu Ingwer in der Schwangerschaft sind sehr unterschiedlich. In diesem Artikel möchte ich Dich über die Vor- und Nachteile von Ingwer während der Schwangerschaft aufklären und Dir sagen, worauf Du achten musst.

Inhalt

Was ist Ingwer?

Es handelt sich hierbei um ein Mitglied der Familie der Kräuter, dessen Wurzel essbar ist. Ingwer enthält viele wichtige Nährstoffe, die Dein Körper auch in der Schwangerschaft benötigt und hat kaum Kalorien. Man peppt damit gerne Gerichte, Getränke und auch Backwaren auf. In der Regel ist es unproblematisch, Ingwer in der Schwangerschaft zu verzehren. Hier überwiegen die gesundheitlichen Vorteile. Doch bei übermäßigem Verzehr von Ingwer in der Schwangerschaft ist Vorsicht geboten!

Ingwer als Heilmittel

Ingwerpräparate kommen bei Übelkeit und Erbrechen zum Einsatz, z.B. als Kapseln oder Tee. In einigen Studien wurde eine Wirksamkeit bei leichter Schwangerschaftsübelkeit nachgewiesen. Es wird besonders auf Nebenwirkungen wie Sodbrennen oder Kopfschmerzen hingewiesen.

Die Erfahrungen zeigen, dass im 1. Trimester laut Studien kein Hinweis auf ein erhöhtes Risiko von Fehlgeburten erkennbar war. Auch im 2. und 3. Trimester waren keine fetotoxischen (=Schäden und Missbildungen) Wirkungen zu sehen.

In üblicher – nicht hoher – Dosierung kannst Du Ingwer in allen Phasen Deiner Schwangerschaft einnehmen, jedoch solltest Du immer die Nebenwirkungen beachten. Weitere Konsequenzen wurden nach der Anwendung nicht festgestellt (Quelle: Embryotox).

Wenn Du ein Ingwerpräparat aus der Apotheke oder dem Drogeriemarkt in der Schwangerschaft einnehmen möchtest, lies Dir auf jeden Fall immer den Beipackzettel durch, ob es für Schwangere geeignet ist!

Was spricht gegen den Verzehr von Ingwer in der Schwangerschaft?

Der Ingwer hemmt im Körper Stoffe, die dafür verantwortlich sind, dass Übelkeit entsteht. Man spricht hier von einer antiemetischen Wirkung. Eigentlich ist die Knolle wie für Schwangere gemacht. Doch warum raten Gynäkologen und Hebammen oft von Ingwer in der Schwangerschaft ab – vor allem zu Beginn der Schwangerschaft?

Weil Ingwer wehenfördernd wirken kann. Das liegt daran, dass die enthaltenen Scharfstoffe die Durchblutung fördern. Die Muskulatur der Gebärmutter wird dadurch stimuliert – das kann im schlimmsten Fall zu einer Fehlgeburt führen.

Bei einer Risikoschwangerschaft empfehlen Experten, lieber ganz auf Ingwer zu verzichten.

Ingwer in der Schwangerschaft – was spricht dafür?

Ingwer kommt in geringen Mengen vor allem als natürliches Mittel zum Einsatz, vor allem bei

  • Übelkeit
  • Magen-Darm-Problemen
  • Erkältung

Ist Dein Geburtstermin bereits erreicht, kannst Du Ingwer in Absprache mit Deiner Hebamme auch als wehenförderndes Mittel nutzen, zum Beispiel in Form eines Tees, kombiniert mit Zimt oder Himbeerblättern

Jede Schwangere reagiert anders

Je nachdem, wie Deine Schwangerschaft verläuft und wie es Dir geht, musst Du nicht zwingend auf Ingwer verzichten. Eine Tasse Ingwertee kann Dir als natürliches Mittel oft schneller helfen als medizinische Produkte. Wichtig ist, dass Du mit Deinem Arzt oder mit Deiner Hebamme darüber sprichst.

Das gilt auch für den Endspurt! Für die körperliche Vorbereitung auf die Geburt und das Fördern der Wehen kann Ingwer hilfreich sein. Wann der richtige Zeitpunkt ist und welche Menge Du zu Dir nehmen sollst, kann Dir ebenfalls Dein Arzt oder Deine Hebamme sagen.

Um euch und euer Ungeborenes ausreichend mit wichtigen Nährstoffen versorgen zu können, ist eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung während der Schwangerschaft essenziell. So liegt natürlich der Gedanke nicht fern, gesunden Ingwertee zu trinken oder diverse Gerichte mit der scharfen Wunderknolle aufzupeppen, um diesen ihren unnachahmlichen Geschmack zu verpassen, für den das Gewürz so beliebt ist.

Seit Jahrtausenden wird Ingwer, der vor allem in Japan, China oder Jamaika angebaut wird, in der chinesischen Medizin zur Linderung von bestimmten Krankheiten eingesetzt. Hierzulande wurde der faserige und meist hell-gelbe Ingwer lange Zeit hauptsächlich als schärfendes Gewürz verwendet. Mittlerweile wird Ingwer auch bei uns als Allround-Heilmittel immer beliebter.

Doch ist der Verzehr von Ingwer in der Schwangerschaft überhaupt erlaubt, um beispielsweise die lästige Morgenübelkeit oder andere Magen-Darm-Beschwerden sowie Erkältungskrankheiten zu lindern?

In diesem Artikel klären wir euch unter anderem über die positiven Eigenschaften von Ingwer auf und ob der Konsum in der Schwangerschaft für euer Baby gefährlich werden kann. Zudem erfahrt ihr, warum Ingwer gegen Ende der Schwangerschaft häufig zur Förderung der Wehentätigkeit verwendet wird.

Wie gefällt dir der Artikel bisher?Loading…

Die positiven Eigenschaften von Ingwer

Ein Blick auf die über 150 enthaltenen Inhaltsstoffe der Ingwer-Wurzel genügt, um sich von der Wirksamkeit der Wunderknolle überzeugen zu lassen. So ist unter anderem Kalium, Magnesium, Kalzium, Eisen, Vitamin-C sowie zahlreiche B-Vitamine, Folsäure, ätherische Öle und der gesunde Wirkstoff Gingerol enthalten.

Gingerol besitzt beispielsweise antikrebserregende sowie antientzündliche Wirkstoffe und enthält ein Enzym, welches eine vergleichbare Wirkung wie Aspirin hat und gegen Migräne, Kopf- und Muskelschmerzen eingesetzt werden kann. So wirkt Ingwer nicht nur gegen Entzündungen, sondern hat eine schmerzlindernde sowie durchblutungsfördernde Eigenschaft.

Weitere positive Eigenschaften von Ingwer:

  • Lindert Übelkeit
  • Hilfreich bei Verdauungsbeschwerden und Magen-Darm-Problemen
  • Durchblutung und Stoffwechsel werden angeregt
  • Stärkt das Immunsystem
  • Schleimlösende und entzündungshemmende Wirkung bei Erkältung und Atemwegserkrankungen

Ihr seht, Ingwer ist überaus gesund und enthält vor allem viele wertvolle Nährstoffe, die Erkältungen, Übelkeit sowie Magen-Darm-Probleme lindern und gleichzeitig vorbeugen können. So gesehen enthält die scharfe Knolle beinahe alles, was der Körper einer Schwangeren zur Versorgung des Babys benötigt und um das gesamte Wohlbefinden der werdenden Mami zu verbessern.

Doch ist Ingwer in der Schwangerschaft überhaupt empfehlenswert oder gar gefährlich? Hier gehen die Meinungen auseinander. Einige Frauenärzte und Hebammen gehen auf Nummer sicher und raten während der gesamten Schwangerschaft von Ingwer ab. Andere hingegen sehen keinen Grund, Ingwer komplett aus der Ernährung von Schwangeren zu verbannen und empfehlen den Verzehr von Ingwer sogar bei schwangerschaftsbedingter Übelkeit oder bei Erkältungsbeschwerden sowie Kopfschmerzen.

Fakt ist, dass eine größere Menge Ingwer eine wehenfördernde Wirkung haben kann. Wird der Ingwer hingegen bei einer normal verlaufenden Schwangerschaft in Maßen verzehrt, besteht in der Regel keine Gefahr, dass vorzeitige Wehen ausgelöst werden, die euer Baby und den weiteren Schwangerschaftsverlauf gefährden können.

Da jede Schwangere anders auf Ingwer reagiert, kann nicht pauschal zu Ingwer geraten, beziehungsweise von dem Verzehr von Ingwer abgeraten werden. In erster Linie ist es wichtig, dass ihr auf euer Bauchgefühl hört und Ingwer nur in geringen Mengen konsumiert. Zudem solltet ihr zuvor Rücksprache mit eurem Frauenarzt oder eurer Hebamme halten.

Vertragt ihr den Ingwer in der Schwangerschaft und stellt keine negativen Auswirkungen auf euren Körper fest, könnt ihr ohne schlechtes Gewissen hin und wieder zu Ingwer greifen. Habt ihr hingegen das Gefühl, der Ingwer bekommt euch nicht, solltet ihr während der Schwangerschaft lieber komplett auf die scharfe Knolle verzichten.

Trinkt ihr aufgrund von Übelkeit oder bei einer Erkältung eine Tasse Ingwertee oder gebt eine Brise des schärfenden Gewürzes in eure Kürbis- oder Karottensuppe, werden bestimmt keine frühzeitigen Wehen ausgelöst oder der Schwangerschaftsverlauf anderweitig gefährdet. Vor einem regelmäßigen oder dauerhaften Verzehr in der Schwangerschaft solltet ihr vorsichtshalber dennoch absehen.

Liegen folgende Punkte bei euch vor, solltet ihr in der Schwangerschaft generell auf Ingwer verzichten:

  • Bei einer Risikoschwangerschaft
  • Bei einer erhöhten Gefahr einer Frühgeburt
  • Bei Blutungen in der Schwangerschaft
  • Bei Gerinnungsstörungen
  • Bei einem stark empfindlichen Magen

Bitte beachten: Vorsicht ist bei Nahrungsergänzungsmitteln geboten, die als Wirkstoff Ingwer enthalten. Oft ist die Dosierung in den Tabletten um einiges höher, als bei frischem Ingwer, der in Maßen in Speisen verwendet oder als wohltuender Tee aufgebrüht werden kann. Wie bei allen anderen Nahrungsergänzungsmitteln auch, sollte dies vor der Einnahme mit dem Frauenarzt oder der Hebamme abgesprochen werden.

Wie viel Ingwer ist erlaubt?

Ingwer in geringen Mengen ist während der Schwangerschaft und bei einem normalen Schwangerschaftsverlauf unbedenklich. Doch was heißt diese unkonkrete Mengenangabe genau? Im Prinzip bedeutet dieser Hinweis, dass Ingwer beim Kochen und zum Würzen von Gerichten in einer normal gebräuchlichen Menge verwendet werden kann.

Bei einem Tee mit frischem Ingwer solltet ihr vorsichtshalber nur wenige Scheiben aufgießen und maximal 1 Tasse pro Tag trinken. Die beliebten Ingwerbonbons aus der Apotheke oder der Drogerie können, genauso wie Ingwerschokolade, in einer normalen Menge verzehrt werden, was die Schleckermäuler und Ingwerliebhaber unter euch bestimmt erfreuen wird.

Ingwer bei Erkältungskrankheiten

Vor allem bei Erkältungen, Husten oder anderen Atemwegserkrankungen hat sich Ingwer als wirksames und altbekanntes Hausmittel bewährt. Werden Schwangere von einer Erkältung oder Kopfschmerzen geplagt, ist das oft besonders schlimm, da in der Schwangerschaft auf die Einnahme von Medikamenten verzichtet werden soll.

Dadurch, dass die im Ingwer enthaltenen Wirkstoffe, die ätherischen Öle sowie das scharfe Gingerol die Durchblutung anregen und den Körper von innen aufheizen, wirkt die scharfe Knolle bei Erkältungsbeschwerden wohltuend und lindert die Symptome.

Außerdem führt dies dazu, dass sich die Krankheitserreger nicht in den Schleimhäuten festsetzen können. Zudem hat die gesunde Wunderknolle, deren wertvollsten Inhaltsstoffe übrigens direkt unter der Schale sitzen, eine entzündungshemmende sowie antibakterielle Wirkung.

Durch einen schmerzlindernden Wirkstoff, welcher ähnlich wie die in Aspirin enthaltene Acetylsalicylsäure wirkt, können auch erkältungsbedingte Kopfschmerzen gelindert werden. Gleichzeitig können schwangerschaftsbedingte Rücken- oder leichte Unterleibsschmerzen durch den Verzehr von Ingwer reduziert werden.

Ingwer bei Übelkeit

Oft reicht schon der Geruch von Essen oder der sonst wohlriechende Duft eines Parfüms aus, um in der Schwangerschaft Übelkeit und im schlimmsten Fall Erbrechen hervorzurufen. Die sogenannte Morgenübelkeit, die trotz ihres Namens den ganzen Tag über anhalten kann und der Schwangeren viel abverlangt, ist leider eine weit verbreitete und sehr lästige Schwangerschaftsbeschwerde.

Doch durch die antiemetische Wirkung des Ingwers können Übelkeit und Brechreiz abgeschwächt werden und die Stoffe im Körper, welche für die Übelkeit verantwortlich sind, können durch den Verzehr von Ingwer gehemmt werden.

Gleichzeitig sorgt Ingwer für eine gesteigerte Magenbewegung, welche unter anderem dafür sorgt, den Mageninhalt schneller in Richtung Darm zu transportieren und so den unangenehmen Magendruck bei Übelkeit zu reduzieren.

Auch wird die Produktion von Speichel, Magensaft sowie Gallensaft angeregt und die Balance im gesamten Magen-Darm-Trakt wiederhergestellt. Eine Tasse Ingwertee sorgt gleichzeitig für eine gut funktionierende sowie ausgeglichene Verdauung und beugt Blähungen und einem Vollgefühl vor.

Bitte beachten: Werdet ihr in der Schwangerschaft von einer Erkältung heimgesucht oder von Übelkeit sowie Magen-Darm-Problemen geplagt, kann eine Tasse Ingwertee die Symptome lindern und zu einem besseren Wohlbefinden beitragen.

Allerdings solltet ihr auch in dieser Zeit nicht mehr als eine Tasse Ingwertee täglich zu euch nehmen und vor dem Verzehr sicherheitshalber Kontakt mit eurem Frauenarzt oder der Hebamme aufnehmen.

Leidet ihr generell unter einem empfindlichen Magen, solltet ihr bei Übelkeit und Erbrechen sowie bei Erkältungen komplett auf Ingwer verzichten, denn die scharfen Inhaltsstoffe können den Magen zusätzlich reizen.

Mit Ingwer die Wehen fördern?

Der errechnete Geburtstermin ist bereits überschritten und die Schwangerschaft wird von Tag zu Tag anstrengender. Und was passiert? Leider nichts. Hinzu kommt, dass die Vorfreude und auch die Ungeduld nach neun Monaten nahezu ins Unermessliche steigen.

Geht es euch auch so, könnt ihr unter Umständen von der wehenfördernden Wirkung, welche dem Ingwer nachgesagt wird, profitieren und der Geburt auf natürlichem Wege auf die Sprünge helfen. Denn durch die durchblutungsfördernde Wirkung der scharfen Wunderknolle wird die Gebärmuttermuskulatur sowie die Darmtätigkeit stimuliert, was wiederum die Wehen anregen und fördern kann.

Wie Wehen durch Ingwer am besten ausgelöst werden können?

Ganz einfach: Im wahrsten Sinne des Wortes abwarten und (Ingwer) Tee trinken. Am besten eignen sich frische Ingwerscheiben oder aber herkömmliche Teebeutel, die mit kochendem Wasser übergossen werden und über den Tag verteilt getrunken werden sollen.

Den Ingwertee oder das Ingwerwasser könnt ihr außerdem mit Honig oder Zitrone verfeinern und somit die Schärfe reduzieren. In der Apotheke oder dem Reformhaus gibt es zudem spezielle wehenfördernde Tees, die unter anderem Ingwer und häufig Himbeerblätter enthalten.

Dem Verzehr von Zimt, Nelken, Eisenkraut, Liebstöckel, Koriander, Majoran, Cayenne-Pfeffer und Oregano werden außerdem eine wehenfördernde Wirkung nachgesagt.

Bitte beachten: Haltet euch bei den wehenfördernden Tees an die vorgegebene Dosierung und Anwendungsart, um Übelkeit, Blähungen oder anderen ungewollten Reaktionen vorzubeugen.

Weitere wehenfördernde Hausmittel:

Ein warmes und entspannendes Bad mit ätherischen Ölen, wie zum Beispiel Lavendel- oder Nelkenöl, kann die Wehentätigkeit ankurbeln. Achtet jedoch darauf, dass das Badevergnügen nicht länger als 15 Minuten andauert, um den Kreislauf zu schonen.
Ausgiebige Spaziergänge oder kreisende Bewegungen auf einem Gymnastikball können den Kopf eures Schatzes in die gewünschte Geburtsposition bringen und für einen Kontakt zum Becken sowie dem Gebärmutterhals sorgen. Vorsicht jedoch vor einer Überanstrengung!

Sanfte Bauchmassagen mit hochwertigem Mandel-, Nelken- oder Zimtöl wirken für euch und euer Baby entspannend und können die Wehen anregen.

Bevor ihr allerdings zu Ingwer oder anderen wehenfördernden Mitteln greift, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein:

Wartet mit den wehenfördernden Maßnahmen mindestens bis zur 40. Schwangerschaftswoche, denn oft hat es einen guten Grund, dass sich euer Baby noch etwas Zeit lässt. Zudem muss sich das Köpfchen erst in die Geburtsposition begeben und der Gebärmutterhals muss für die bevorstehende Geburt ausreichend gedehnt sein.

Haltet zuvor unbedingt Absprache mit eurer Hebamme oder eurem Frauenarzt. Diese wissen genau, ob euer Baby schon bereit ist, um ihm einen kleinen Schubs in Richtung Welt und in das Leben außerhalb der schützenden Gebärmutter zu verpassen. Durch eine Untersuchung kann außerdem festgestellt werden, ob der Muttermund bereits geöffnet und weich genug ist.

Entscheidet euch lediglich für ein Hausmittel, um mögliche Risiken und unerwartete Nebenwirkungen zu vermeiden.

Wollt ihr in der Schwangerschaft lieber ganz auf Ingwer verzichten und seid ihr auf der Suche nach einer Alternative bei Übelkeit oder anderen Magen-Darm-Beschwerden? Wir haben einige schwangerschaftstaugliche Alternativen sowie Tipps gegen Übelkeit und einen flauen Magen für euch zusammengestellt:

Mehrere kleine Mahlzeiten täglich: Bei Übelkeit ist es wichtig, dass euer Magen nicht leer ist und das Absinken des Blutzuckers verhindert wird. Da euch mit einem leeren Magen schneller schlecht und flau werden kann, solltet ihr unbedingt über den Tag verteilt mehrere kleine Mahlzeiten zu euch nehmen.

Leicht verdauliche Suppen, Bananen, geriebener Apfel, Haferbrei, gekochte Karotten und Kartoffelbrei sind bei Übelkeit empfehlenswert. Auch Nüsse oder getrocknete Aprikosen helfen dabei, den Kalium-Wert wieder auszugleichen.

Auf fettreiche, saure und scharfe Speisen sowie Erbsen, Kohl oder Bohnen solltet ihr hingegen verzichten. Das Gleiche gilt übrigens für Salzstangen und Cola. Das zuckerhaltige Getränk reizt den Magen nur zusätzlich und gilt mittlerweile als veraltetes und wirkungsloses Hausmittel.

Zwieback: Seit Generationen wird bei Übelkeit und Erbrechen der Verzehr von klassischem Zwieback oder Knäckebrot zur Linderung empfohlen. Das getrocknete Brot kann auch bei Schwangerschaftsübelkeit wahre Wunder bewirken und wirkt zudem der Übersäuerung des Körpers entgegen.

Vor allem in Kombination mit magenschonenden Tees sorgt der fettarme Zwieback für eine Verbesserung der Symptome. Leidet ihr vermehrt in den Morgenstunden unter Übelkeit, bietet es sich an, bereits vor dem Aufstehen einen Zwieback oder eine trockene Scheibe Weißbrot in kleinen und langsamen Bissen zu euch zu nehmen.

Vitamin B6 und B12: Lebensmittel, die reich an Vitamin B6 oder B12 sind, können Übelkeit verringern und den Magen-Darm-Trakt ausbalancieren. Daher solltet ihr bei einem flauen Magen vermehrt zu Vollkorngetreide, Paprika, Avocado, Sauerkraut, Käse oder Sauermilchprodukten greifen, in welchen die wertvollen Vitamine enthalten sind.

Zitronen: Das Riechen an einer aufgeschnittenen Zitrone oder Grapefruit kann Übelkeit und Unwohlsein reduzieren. Alternativ könnt ihr auch an einer Zitronenscheibe lutschen oder Zitronenwasser trinken. Dies soll ja bekanntermaßen auch die Laune heben und lustig machen.
Ausreichend Flüssigkeit: Während der Schwangerschaft ist es essenziell mindestens 2,5 Liter Flüssigkeit über den Tag verteilt zu euch zu nehmen. Bei Übelkeit oder einem schlechten Magen bietet sich vor allem stilles Mineralwasser sowie lauwarmer Kamillentee an. Dieser kann in der Schwangerschaft ohne Bedenken und über einen längeren Zeitraum getrunken werden.

Pfefferminz- sowie Fencheltee wirken sich auch positiv bei Übelkeit und Magen-Darm-Problemen aus, sollten in der Schwangerschaft allerdings nur temporär und in geringen Mengen konsumiert werden.

Für Entspannung sorgen: Nicht nur bei Übelkeit, aber vor allem dann, solltet ihr euch während der Schwangerschaft viel Ruhe gönnen und für regelmäßige Entspannungsmomente sorgen. So können beispielsweise Fußreflexzonenmassagen, leichte Yoga- und Atemübungen sowie ein Spaziergang an der frischen Luft Wunder bewirken. Auch eine Wärmflasche oder ein warmes Bad können für einen entspannten Magen-Darm-Trakt sorgen und euch nachhaltig entspannen.

Guter Tipp: Macht euch die Übelkeit sehr zu schaffen und keines der aufgeführten Hausmittel zeigt eine positive Wirkung, solltet ihr euren Frauenarzt aufsuchen. Dieser kann euch wirksame und vor allem schwangerschaftstaugliche Medikamente gegen Übelkeit verschreiben.

Fazit

Ingwer ist ein hilfreiches Hausmittel bei Erkältung und kann auch bei schwangerschaftsbedingter Übelkeit oder bei Magen-Darm-Problemen für eine wohltuende Linderung sorgen. Eine Tasse Ingwertee oder das Würzen von gewissen Speisen mit Ingwer ist bei einem normalen Schwangerschaftsverlauf in der Regel völlig unbedenklich. Ingwer muss daher nicht komplett aus der Küche verbannt werden.

Da der scharfen Knolle allerdings eine wehenfördernde Wirkung nachgesagt wird, sollte Ingwer in der Schwangerschaft nur in Maßen und nach Absprache mit eurem Frauenarzt oder der Hebamme verzehrt werden. Steht der errechnete Geburtstermin kurz bevor oder ist bereits überschritten, könnt ihr Ingwer als wehenförderndes Hausmittel einsetzen.

Liegt bei euch eine Risikoschwangerschaft oder ein erhöhtes Frühgeburtsrisiko vor, sollte in der Schwangerschaft komplett auf Ingwer verzichtet werden. Das Gleiche gilt bei Blutgerinnungsstörungen oder einem empfindlichen Magen.

HiPP Portal für Fachkreise

Autorin Manuela Pinter, MSc Midwifery & Freie Hebamme, MBCP-Lehrerin
Mit den häufig sehr beeinträchtigenden Auswirkungen von Übelkeit und Erbrechen, vor allem in der Frühschwangerschaft, sind Hebammen im Rahmen der Schwangerenvorsorge und Begleitung oft die erste Ansprechpartnerin der Schwangeren. Die Komplementärmedizin hält eine Fülle von Möglichkeiten bereit.

Die Gabe von Ingwer – vor allem in der Frühschwangerschaft – wird immer wieder kontrovers diskutiert, da die zuständige Kommission E der deutschen Arzneimittelzulassungsbehörde (BfArM) die Ingwerpflanze (Zingiber officinale) explizit als Kontraindikation zur Anwendung in der Schwangerschaft eingestuft hat (Kommission E (1988). Monographie Ingwerwurzelstock,ATC-Dode:A04AF.Bundesanzeiger 85).

Inzwischen sind jedoch zahlreiche Studien zur antiemetischen Wirksamkeit von Ingwer in der Schwangerschaft durchgeführt worden. In einer aktuellen Übersichtsarbeit (2014) wird die übersichtliche und widersprüchliche Studienlage zur Wirksamkeit und Sicherheit von Ingwer sehr gut dargestellt: 12 randomisierte-kontrollierte Studien aus den Jahren 1991-2011 mit insgesamt 1278 Teilnehmerinnen wurden ausgewertet. (Viljoen E et al. (2014). Nutr J 13:20)

Ein aktuelles Cochrane-Review bestätigt die Ergebnisse. (Matthews A et al. (2014). Cochrane Database Syst. Rev 3:CD007575)

Es konnte gezeigt werden, dass eine Dosierung des Ingwer-Wurzelstocks zwischen 1-2g/Tag die Schwangerschaftsübelkeit lindert, ohne jedoch die Häufigkeit von Erbrechen zu reduzieren. Relevante Nebenwirkungen wurden nicht beobachtet. Niedere Dosierungen (1-1,5 g/Tag) waren wirksamer als höhere Dosierungen (>2g/Tag).

Die Studie von Ding M et al. (2013) zeigte allerdings bei sämtlichen Studien auch Schwachpunkte auf: Es gibt keine verlässlichen Aussagen zur Langzeitanwendung und die Mehrzahl der Studien wurde aus Sicherheitsgründen bei Schwangeren nach der 20.SSW durchgeführt. (Women Birth 26:e26-30)

Fazit für die Anwendung in der Hebammensprechstunde:

Die aktuelle Studienlage deutet darauf hin, dass die Anwendung von Ingwer bei leichten Formen von Übelkeit und Erbrechen wirksam sein kann. Die Gabe kann als Tee oder in Kapselform empfohlen werden.

Die TCM-Ernährungslehre kennt noch die Anwendung von heißem Ingwerwasser, das schluckweise über den Tag verteilt getrunken werden kann.

Allerdings sollte die Anwendung zeitlich begrenzt (2 Wochen) stattfinden. Für diesen Zeitraum ist eine mögliche embryonale Toxizität nachweislich unbedenklich. Um Irritationen der Schwangeren vorzubeugen sollte auf die ausdrückliche Kontraindikation im Beipackzettel der Präparate hingewiesen werden.

Bei anhaltender Schwangerschaftsübelkeit- und erbrechen kann auch in Kombination mit der ärztlichen Verordnung von Doxylamin oder Vit. B6 die Ingweranwendung weitergegeben werden.

Zusätzlich unterstützende Maßnahmen wie Akupunktur, Akupressur, homöopatische Arzneimittelgaben und die Hinweise auf eine häusliche Entlastung durch die Verordnung einer Haushaltshilfe kann in einer engmaschigen Betreuung durch die Hebamme der Schwangeren helfen das erste Trimenon ihrer Schwangerschaft mit einer salutogenetischen Grundeinstellung zu bewältigen.

Zintona-Kapseln

Rezept­pflichtig: Nein
Wirkstoff: Radix zingiberis (Ingwerwurzel)
Zulassungs­inhaber Herbalist & Doc, Berlin, Deutschland
Anwendung: Mittel gegen Brechreiz

Wie wirkt das Mittel?

Ingwer ist ein Gewürz aus dem asiatischen Raum. Dort wird es von jeher gegen Seekrankheit eingesetzt. Ingwer regt in erster Linie die Speichel- und Magensaftproduktion, aber auch die Darmbewegung an.

In welchen Anwendungsgebieten wird das Mittel eingesetzt?

Zur Vorbeugung gegen Übelkeit und Erbrechen bei Reisekrankheit und zur Behandlung leichter Formen von Erbrechen und Übelkeit in der Frühschwangerschaft (bis zur 16. Schwangerschaftswoche).

Wie wird das Mittel angewandt?

  • Zur Behandlung der Reisekrankheit:Erwachsene und Kinder über sechs Jahre: zwei Kapseln unzerkaut mit Flüssigkeit eine halbe Stunde vor Reisebeginn einnehmen, dann zwei Kapseln alle vier Stunden einnehmen. Maximal sechs Kapseln pro Tag.
  • Zur Behandlung bei Übelkeit und Erbrechen in der Frühschwangerschaft: Zwei Kapseln unzerkaut mit Flüssigkeit am Morgen einnehmen. Bei wiederkehrenden Beschwerden können noch einmal zwei Kapseln eingenommen werden. Maximal vier Kapseln pro Tag.

Wann darf das Mittel nicht eingesetzt werden?

Bei Überempfindlichkeit gegen Inhaltsstoffe des Mittels und von Kindern unter 6 Jahren darf dieses Medikament nicht eingenommen werden.

Darf das Mittel von schwangeren und stillenden Frauen angewandt werden?

Dieses Medikament kann in der Frühschwangerschaft bis zur 16. Schwangerschaftswoche eingenommen werden. Die Anwendung in der Stillzeit kann nicht empfohlen werden, da die Auswirkung des Medikaments auf das Kind nicht ausreichend getestet wurde.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

  • Kopfschmerzen
  • Müdigkeit
  • Sodbrennen
  • Aufstoßen
  • Magendrücken

Über die Häufigkeit des Auftretens können keine genauen Aussagen gemacht werden.

Wechselwirkungen sind mit folgenden Substanzen bekannt:

Eventuell kann es zu einer Blutungsverlängerung bei gleichzeitiger Einnahme von Blutverdünnern (Antikoagulantien vom Cumarin-Typ, z.B. Warfarin) kommen.

Warnhinweise

  • Wenn sich die Symptome verschlimmern oder nach 2-3 Tagen keine Besserung eintritt, muss ein Arzt aufgesucht werden.
  • Da keine ausreichenden Daten vorliegen, kann die Anwendung bei Kindern unter 6 Jahren nicht empfohlen werden.
  • Bei Gallensteinen darf dieses Medikament nur nach Absprache mit einem Arzt eingenommen werden.

Hinweis: Die Auflistung der Medikamente stellt keinesfalls eine Empfehlung, Verkaufsförderung oder Bewerbung der einzelnen Medikamente in welcher Weise auch immer dar.

Die Informationen sind keinesfalls abschließend, ersetzen weder ärztliche noch sonstige Fachberatung.

Insbesondere hinsichtlich Nebenwirkungen, Gegenanzeigen und sonstigen Informationen ist der behandelnde Arzt oder Apotheker beizuziehen.

Viele Therapieoptionen, wenig Evidenz

Wie stark werdende Mütter von Übelkeit und Er­brechen betroffen sind, hängt von vielen Faktoren ab. Eindeutig ist jedoch die hohe Prävalenz von Übelkeit, die mit 50 bis 90 Prozent aller Schwan­geren angegeben wird. Die Hälfte von ihnen leidet zusätzlich unter Erbrechen. Der häufig verwende­te Begriff „morgendliche Übelkeit“ ist dabei irreführend, denn bei den meisten treten die Beschwerden während des gesamten Tages auf. Übelkeit und Erbrechen sind typische Symptome in der Frühschwangerschaft, sie beginnen etwa ab der sechsten Schwangerschaftswoche und verschwinden bei den meisten Frauen mit Beginn des zweiten Trimenons, spätestens nach der 20. Schwangerschaftswoche von selbst. Es gibt aber auch Fälle, bei denen die Symptome während der gesamten Schwangerschaft anhalten.

Abgrenzung: Hyperemesis gravidarum

In vielen Fällen sind die Beschwerden leicht bis mäßig. Mit einer Prävalenz von 0,3 bis 3 Prozent kann es jedoch zu ausgeprägtem Erbrechen kommen, das auch als Hyperemesis gravidarum bezeichnet wird. Es besteht Konsens darüber, dass eine Behandlung dringend erforderlich ist, wenn Schwangere fünfmal am Tag oder häufiger erbrechen müssen. Häufig ist eine Hyperemesis gravidarum mit einer Gewichtsabnahme von mehr als 5 Prozent sowie erschwerter Aufnahme von Nahrung und Flüssigkeit verbunden. Unbehandelt kann es zu Dehydratation und Elektrolytentgleisungen kommen, die potenziell lebensbedrohlich sind. Klinisch wird eine Hyperemesis gravidarum in zwei Schweregrade eingeteilt. Bei Grad 1 fühlt sich die Schwangere zwar krank, doch liegen die Stoffwechselparameter noch im normalen Bereich. Bei Grad 2 ist es bereits zu Elektrolytentgleisungen gekommen, die mit einem schweren Krankheitsgefühl einhergehen und stationär behandelt werden müssen.

Über welche Mechanismen ein Schwangerschaftserbrechen entsteht, ist bisher noch nicht schlüssig geklärt. Neben psychischen Faktoren werden vor allem die erhöhte Produktion von β-HCG (humanem Choriongonadotropin) sowie von Estrogenen und Progesteron verantwortlich gemacht. Allerdings ließ sich dieser Zusammenhang in Studien bisher nicht eindeutig belegen. Eine chronische Infektion mit Helicobacter pylori, die erniedrigte gastrointestinale Motilität sowie ein relaxierter unterer Ösophagussphinkter in der Schwangerschaft scheinen ebenfalls Risikofaktoren dafür zu sein, an Schwangerschaftserbrechen zu leiden. Auch ein Vitamin-B6-Mangel, eine gesteigerte Geruchsempfindlichkeit, psychische Faktoren und eine genetische Prädisposition werden für die Schwangerschaftsbeschwerden verantwortlich gemacht. Als weitere Risikofaktoren werden das Alter der Mutter, Beschwerden in vorhergehenden Schwangerschaften sowie Mehrlingsschwangerschaften betrachtet. Lange wurde diskutiert, ob fehlende Symptome mit einer ungünstigen fetalen Entwicklung einhergehen, doch gibt es auch für diese These bisher keinen Beleg.

Weitere Differenzialdiagnosen

Auch wenn Übelkeit und Erbrechen in der Schwangerschaft sehr häufige physiologische Erscheinungen sind, sollte an mögliche Differenzialdiagnosen gedacht werden, besonders wenn die Beschwerden deutlich später als in der achten Schwangerschaftswoche beginnen, auch im zweiten Trimenon anhalten und weitere Symptome (etwa Fieber, Bauchschmerzen oder Kopfschmerzen) mit sich bringen. So kann etwa bei zahlreichen internistischen Erkrankungen wie Hepatitis, Appendizitis, Pankreatitis oder Nephrolithiasis anhaltende Übelkeit auftreten. Auch im Prodromalstadium einer Präeklampsie oder bei weiteren metabolischen oder neurologischen Erkrankungen kann es zu Übelkeit und Erbrechen kommen. Solche Fälle sollten daher vom Arzt differenzialdiagnostisch ausgeschlossen werden. Bei einer eindeutigen Diagnose und dem Fehlen einer Hyperemesis gravidarum können Übelkeit und Erbrechen in der Selbstmedikation behandelt werden.

Was helfen kann

Vielen Frauen kann es schon helfen zu wissen, dass Übelkeit und Erbrechen in einem gewissen Umfang ganz normale physiologische Vorgänge sind und ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel meist von selbst verschwinden. Betroffene Schwangere können ausprobieren, ob die folgenden Tipps die Beschwerden lindern:

öfter kleine Mahlzeiten essen

auf fette und scharf gewürzte Speisen verzichten

Gerüche vermeiden, die Übelkeit auslösen

nach dem Essen nicht hinlegen

vor dem Aufstehen eine Kleinigkeit essen (trockene Kekse, Zwieback, Weißbrot)

Bei Erbrechen sollten die Schwangeren darauf achten, genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen, etwa in Form von Fruchtsaftschorlen. Gemüsebrühe kann dazu beitragen, einen Elektrolytverlust auszugleichen.

Forscher der Cochrane Collaboration haben in einer aktuellen Übersichtsarbeit Studien zu Arzneimitteln zusammengefasst, die bei Übelkeit und Erbrechen in der Schwangerschaft empfohlen werden. Ihr Fazit: In Anbetracht der hohen Prävalenz der Beschwerden ist die Studienlage erstaunlich schlecht. So fanden sich beispielsweise für die vielfach empfohlenen Ingwer- oder Pyridoxinpräparate nur sehr wenige Daten aus qualitativ hochwertigen klinischen Studien. Ingwer und Pyridoxin (Vitamin B6) scheinen aber besser als Placebo morgendliche Übelkeit zu lindern. Bei der Reduktion von Erbrechen zeigte nur Ingwer einen leichten Nutzen, während sich die Symptome mit Vitamin B6 nicht eindeutig verbesserten.

Ingwer in der Schwangerschaft: Ein Risiko?

Ingwer, unser Allheilmittel! Die aromatische Knolle soll bei Übelkeit, Seekrankheit, Erkältungen und Entzündungen helfen. Von der Einnahme von Ingwer in der Schwangerschaft wird dagegen oft abgeraten. Das ist besonders schade, denn gerade jetzt könntest Du ein hilfreiches Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen gut gebrauchen, nicht wahr? Was ist also dran an dem Glauben, dass sich Ingwer und eine Schwangerschaft nicht vertragen? Wo liegen die Risiken? Solltest Du wirklich so genau darauf achten, dass Du Ingwer in der Schwangerschaft nicht einnimmst oder ist das alles nur unnötige Panikmache und ein alter Aberglaube?

Stellt Ingwer in der Schwangerschaft ein Risiko dar?

Eine Schwangerschaft bedeutet, dass man auch in Sachen Ernährung einige Umstellungen über sich ergehen lassen muss. Dies liegt vor allem daran, dass von bestimmten Lebensmitteln und Kräutern Wirkungen ausgehen, die das noch ungeborene Kind gefährden können. Auch bei Ingwer in der Schwangerschaft gibt es zahlreiche Stimmen, die zu besonderer Vorsicht mahnen. Doch stellt die scharfe Knolle, die mit Zitronensaft und Honig jede Erkältung lindert, Übelkeit hinwegfegt und im indischen Curry so schön feurig schmeckt, wirklich so ein großes Risiko für das Kind dar? Was ist dran an der angeblichen Unverträglichkeit von Ingwer in der Schwangerschaft? Und wie viel der leckeren Knolle ist zu viel?

Ingwer in der Schwangerschaft: Ist er auch für Schwangere eine tolle Knolle?

Ingwer ist in der Schwangerschaft für das Kindeswohl angeblich ein besonderes Risiko, doch sind diese Bedenken berechtigt? Klare Antwort: Jein! Okay, das ist vielleicht doch nicht so klar… versuchen wir mal, beide Seiten zu verstehen.

Die Einnahme von Ingwer in der Schwangerschaft wird deshalb als problematisch angesehen, weil Ingwer erwiesenermaßen eine wehenfördernde Wirkung hat. Daher raten viele Ärzte und Hebammen vom Genuss frischen Ingwers und von Ingwer-Tee in der Schwangerschaft ab. Wenn Du schwanger bist, solltest Du deshalb entweder ganz auf Ingwer verzichten oder, wenn Du die Knolle auch weiterhin genießen möchtest, Deinen Arzt um Rat fragen.

Ingwer in der Schwangerschaft in der Traditionellen Chinesischen Medizin

In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) gilt die Einnahme von Ingwer in der Schwangerschaft hingegen nicht als Risiko. Trotz dieses signifikanten Unterschieds in der Meinung zum Ingwer weist China keine erhöhte Frühgeburtenrate auf. Es ist somit ein schmaler Grat zwischen unnötiger Panik und angebrachter Vorsicht. Eine niedrige Dosierung ist in der Regel unbedenklich, da Ingwer seine wehenfördernde Wirkung vor allem bei großen Mengen, also mehreren Scheiben, entfaltet. Weil aber jede Frau anders auf die Knolle reagiert, ist es letztendlich eine Entscheidung jeder einzelnen, werdenden Mutter, ob sie Ingwer in ihrem Schwangerschaftsstadium als Risiko ansieht oder nicht.

Ingwer (-Tee) ist in der Schwangerschaft nur in Maßen zu genießen.

Ingwer in der Schwangerschaft: Wenn die Wirkung erwünscht ist!

In einem späteren Schwangerschaftsstadium kann die wehenfördernde Wirkung des Ingwers dagegen sogar erwünscht sein. Wenn der Geburtstermin überschritten wurde und die Schwangere beim Auslösen der Wehen etwas nachhelfen möchte, ist Ingwer in der Schwangerschaft als natürlicher Wehenförderer besonders beliebt. Eine ähnliche Wirkung entfalten übrigens auch Kardamom, Nelke, Oregano und Zimt.

Ingwer-Tee kann die Wehen am Ende der Schwangerschaft einleiten.

Ist er in der Frühschwangerschaft noch ein potentielles Risiko, kann der wehenfördernde Effekt von Ingwer in der Schwangerschaft am Ende geradezu ein Segen sein.

Ein Tee aus Ingwer, frisch aus der Knolle oder getrocknet aus Beuteln, verstärkt mit Zimt oder Himbeerblättern, kann die werdende Mutter der Geburt somit ein Stückchen näher bringen. In diesem Fall heißt es im wahrsten Sinne des Wortes: Abwarten und Tee trinken – und Ingwer in der Schwangerschaft ohne schlechtes Gewissen genießen.

Alternativen zu Ingwer in der Schwangerschaft

Auf Ingwer in der Schwangerschaft zu verzichten, fällt vielen Frauen vor allem deswegen so schwer, weil die Knolle gegen Übelkeit hilft. Besonders im ersten Drittel der Schwangerschaft, in dem die Einnahme von Ingwer besonders gefährlich sein kann, werden viele Schwangere allerdings von Morgenübelkeeit geplagt. Jedoch gibt es auch noch zahlreiche andere Hausmittel hiergegen, sodass Du auf Ingwer in der Schwangerschaft getrost verzichten kannst.

  • Einfaches Zwieback kann zum Beispiel wahre Wunder gegen Übelkeit wirken.
  • Grundsätzlich solltest Du beachten, dass Dein Magen nie leer ist, da Dir sonst schneller schlecht wird. Zu viel essen solltest Du jedoch auch nicht. Am besten ist es also, wenn Du auf den Tag verteilt immer mal wieder kleine fettarme Mahlzeiten zu Dir nimmst.
  • Eine gute Alternative zum Ingwertee ist außerdem der Pfefferminztee oder auch schlicht Wasser mit Kohlensäure.
  • Macht Dir die Übelkeit zu sehr zu schaffen, solltest Du allerdings unbedingt Deinen Frauenarzt aufsuchen. Dieser kann Dir im schlimmsten Fall bestimmte Medikamente verschreiben, mit denen Du die Übelkeit in den Griff bekommen kannst.
  • Möchtest Du es lieber mit alternativen Methoden ausprobieren, sind Yogaübungen und Fußreflexzonenmassagen sehr empfehlenswert.

Video: Dinge, die dir keiner über die Schwangerschaft sagt

Dass Schwangerschaft und Übelkeit zusammengehören, weiß jeder. Es gibt jedoch Dinge, die dir keiner vorher erzählt – und dabei sind sie ganz normal. Kanntest du schon diese Begleiterscheinungen?

Ingwer in der Schwangerschaft ist dann nicht besonders gut, wenn Du gerade in den ersten Monaten zu viel von der Wunderknolle zu Dir nimmst. Auch wenn Ingwer gegen Übelkeit in der Schwangerschaft hilft, solltest Du Rücksprache mit Deinem Arzt halten, bevor Du in dieser Phase Ingwer zu Dir nimmst. Die Knolle wirkt wehenfördernd, was für den Genuss von Ingwer gegen Ende der Schwangerschaft spricht. Ingwer in der Schwangerschaft ist daher nicht unbedingt gefährlich, doch Du solltest die potentiellen Risiken kennen.

Ingwer in der Schwangerschaft – pro und contra

Als Gewürz ist er sehr beliebt, auch seine gesundheitsfördernden Eigenschaften werden immer populärer. Doch: Ist Ingwer auch in der Schwangerschaft empfehlenswert?

Gesund und lecker – aber ist Ingwer auch in der Schwangerschaft geeignet?

Die richtige Ernährung ist während der Schwangerschaft wichtig. Ausgewogen sollte sie sein, und die richtigen Nährstoffe dürfen auch nicht fehlen. Manche Lebensmittel sind aufgrund ihrer Inhaltsstoffe dabei besonders wichtig, andere sollten besser gemieden werden, da sie nicht nur erwünschte Auswirkungen auf die Schwangerschaft haben können. Auch bei einigen Gewürzen sollten werdende Mütter eher zurückhaltend sein. Eines davon ist Ingwer: Sein Verzehr ist in der Schwangerschaft umstritten.

Vielseitiger Ingwer

Die Ingwerknolle wird zum einen wegen ihres unverwechselbar frischen und scharfen Geschmacks als Gewürz, besonders in fernöstlichen Speisen, geschätzt. Aber auch ihre gesundheitsfördernden Eigenschaften, die in der Traditionellen Chinesischen Medizin und im indischen Ayurveda seit jeher einen festen Platz haben, erfreuen sich mittlerweile in der westlichen Welt zunehmender Beliebtheit. So wird unter anderem bei Erkältungen und grippalen Infekten gern heißer Ingwertee zur Linderung der Beschwerden getrunken. Ingwer hat durch seine antioxidativen und antientzündlichen Eigenschaften eine positive Wirkung auf das Immunsystem, wirkt antiviral und entzündungshemmend. Zudem löst er den Schleim und regt die Durchblutung an. Das fördert den Abtransport der Sekrete.

Studien belegen außerdem die Wirksamkeit der Wurzel bei Magen-Darm-Problemen, Reisekrankheit und Übelkeit.

Schwangerschaft

Richtig essen in der Schwangerschaft

Weiterlesen Schwangerschaft Weiterlesen

Ingwer in der Schwangerschaft – das spricht dafür

Vor allem diese Eigenschaft macht die Ingwerknolle besonders für Schwangere attraktiv: Als bekanntes Hausmittel gegen Übelkeit kann Ingwer auch in der Schwangerschaft Erleichterung verschaffen. Denn viele werdende Mütter leiden besonders zu Anfang unter Schwangerschaftsübelkeit. Der möchten viele Schwangere aufgrund möglicher Nebenwirkungen nicht mit herkömmlichen Medikamenten sondern mit alternativen Mitteln entgegenwirken. Dass Ingwer dabei hilfreich ist, untermauern Studien.

Abhilfe schaffen dabei sowohl die Einnahme von Ingwer als Tee, als Bonbons, kandiert oder pur. Dafür kannst du dir ganz einfach ein Scheibchen der Knolle abschneiden, schälen und kauen. Lediglich von Ingwerpulver, das in der Regel in Kapseln zu bekommen ist, wird in der Schwangerschaft tendenziell abgeraten. Denn der pulverisierte Ingwer hat meist eine höhere Konzentration. Und die kann in der Schwangerschaft einen unerwünschten Nebeneffekt haben.

Ingwer in der Schwangerschaft – das spricht dagegen

Ingwer steht in Verdacht, wehenauslösend zu wirken und sollte daher nur in Maßen und in angemessener Konzentration genossen werden, vor allem im dritten Trimester. Zwar kamen Forscher einer Studie in Südafrika bei der Befragung von 1.278 Schwangeren generell zu dem Schluss, dass Ingwer sonst frei von Nebenwirkungen sei und eine effektive Behandlungsalternative wäre. Doch auch sie betonen die wehenauslösenden Eigenschaften.

Ernährungstipps

Schnittlauch, Dill & Co: Kräuter und Gewürze in der Schwangerschaft und beim Stillen

Weiterlesen Ernährungstipps Weiterlesen

Ingwer – noch mehr Vorteile

Man kann sich diese Eigenschaft jedoch auch zunutze machen: Lässt das Kind auf sich warten, kann unter Aufsicht des Arztes oder der Hebamme Ingwer als alternative Methode eingesetzt werden, um Wehen auszulösen.

Auch stillende Mütter sollen laut einer Studie von der Kraft des Ingwers profitieren, um den Milchfluss anzuregen. Pluspunkt: Das Gewürz kann die Milchproduktion anregen, ohne Auswirkungen auf die Zusammensetzung der Milch und damit auf das Baby zu haben.

In jedem Fall gilt: Auch wenn Ingwer laut der aktuellen Studien als sicher eingestuft wird, solltest du immer erst mit deinem Arzt oder der Hebamme klären, ob das Gewürz in deinem Fall geeignet ist.

Tee in der Schwangerschaft: Das sollte jede werdende Mama wissen

Kaffee, Tee, Sodagetränke… Viele Dinge, darunter zahlreiche Lebensmittel, sind in den neun Monaten Schwangerschaft verboten oder nicht gern gesehen. Oft aus gutem Grund, aber es sind auch viele Halbwahrheiten und widersprüchliche Gerüchte im Umlauf, die so einige werdende Mütter regelmäßig in Panik versetzen.
Denn natürlich will jede Mama nur das beste für ihr Kind und jegliches Risiko vermeiden. Alle Tee-Liebhaberinnen können aufatmen: Tee ist in der Schwangerschaft kein Problem. Es gibt nur wenige Ausnahmen, bei denen ihr euch zurückhalten solltet.

Tee in der Schwangerschaft: Hausmittel gegen typische Schwangerschaftsbeschwerden

Das beste jedoch: Tee schmeckt nicht nur gut, er ist in der Schwangerschaft auch ein tolles Hausmittel gegen die verschiedensten Beschwerden. Dennoch: Haltet euch mit dem Genuss von Kräutertee in der Schwangerschaft ein wenig zurück. Ein, zwei Tassen am Tag sind in Ordnung, mehr sollten es nicht sein, da manche Kräuter in großen Mengen einen negativen Einfluss auf die Schwangerschaft haben können.

1. Tee gegen Übelkeit & Magen-Darm-Beschwerden in der Schwangerschaft

Ein Großteil der werdenden Mamis quält sich in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft mit Übelkeit. Tee ist hier ein tolles Hausmittel. Trinkt einfach bei Bedarf Kamillentee, Fencheltee, Pfefferminztee oder Ingwertee.
Leidet ihr unter Sodbrennen, solltet ihr unbedingt eine Tasse Fencheltee trinken. Kamille ist ebenfalls hilfreich. Bei Verstopfung helfen Ingwer- und Hagebuttentee.
Jetzt lesen: Tipps gegen Verstopfung in der Schwangerschaft

2. Tee gegen Wassereinlagerung in der Schwangerschaft

Wassereinlagerungen kennen Schwangere nur zu gut. Speziellen Tee, der gegen Wassereinlagerungen helfen soll, solltet ihr in der Schwangerschaft aber nur nach Rücksprache mit Arzt oder Hebamme trinken. Brennnesseltee wirkt entwässernd, ihr dürft ihn aber nur niedrig dosiert trinken.
Jezt lesen: Tipps gegen Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft

3. Tee gegen Erkältungen in der Schwangerschaft

Medikamente sind in der Schwangerschaft größtenteils tabu. Umso besser ist es, dass viele Sorten Tee gegen Husten, Schnupfen und Halsweh in der Schwangerschaft helfen.
Salbeitee ist ein tolles Hausmittel gegen Heiserkeit und Halsschmerzen. In der Schwangerschaft solltet ihr damit aber lieber nur gurgeln, da es eine wehenfördernde Wirkung haben kann. Thymiantee ist gut gegen Husten.
Jetzt lesen: Erkältung in der Schwangerschaft: So schützt ihr euch und euer Kind

4. Tee gegen Unruhezustände in der Schwangerschaft

Ein Baby bedeutet eine große Veränderung im Leben. Das kann ganz schön nervös machen. Auch hier gibt es Tee, den ihr in der Schwangerschaft trinken dürft und der eure Nerven ein wenig beruhigt.
Melissen- und Lavendeltee hilft gegen Unruhezustände und Nervosität. Kamillentee hilft nicht nur gegen Bauchschmerzen, sondern kann auch dazu beitragen, dass ihr besser schlaft.
Einen Schwangerschaftstee mit Melisse und Lavendel findet ihr zum Beispiel hier bei Amazon.
Jetzt lesen: Tipps zur Entspannung in der Schwangerschaft

Dieser Tee ist in der Schwangerschaft erlaubt

Die meisten Teesorten sind in der Schwangerschaft erlaubt. Früchtetee und Rooibostee könnt ihr mit gutem Gewissen trinken. Ein Set mit drei leckeren Teesorten bekommt ihr zum Beispiel hier bei Foodspring.

Bei den oben bereits genannten Kräutertees dürft ihr ebenfalls in Maßen zugreifen.

Übrigens: Hebammen empfehlen ab der 37. Schwangerschaftswoche Himbeerblättertee (gibt’s hier bei Amazon). Die Muskeln im Bereich des Beckens sollen dadurch gelockert werden und dem Tee wird eine wehenfördernde Wirkung nachgesagt.
Im Video: Was Schwangere essen dürfen und was nicht

Auf diesen Tee solltet ihr in der Schwangerschaft besser verzichten

Es gibt jedoch auch Tee, den ihr in der Schwangerschaft besser nicht trinken solltet:

  • Grüner und schwarzer Tee sind in Maßen erlaubt. Bis zu drei Tassen am Tag sind ok, sofern ihr nicht zusätzlich noch Kaffee trinkt. Der Grund: In grünem und schwarzem Tee steckt – wie im Kaffee – Koffein.
  • Gleiches gilt für Mate, Matcha und Oolong-Tee.
  • Von Yogi-Tee solltet ihr ebenfalls nur kleine Mengen trinken.

Bei den Kräutertees sind folgende Sorten tabu:

  • Johanniskrauttee,
  • Passionsblume,
  • Rosmarintee und
  • Süßholzwurzel.

Tee in der Schwangerschaft: allgemeine Tipps

  • Trinkt Tee am besten ohne Zucker und Süßstoff.
  • Wechselt Teesorten ab und trinkt nicht tagelang mehrere Tassen von einer Sorte.
  • Stellt euren Tee im Sommer in den Kühlschrank, die meisten Sorten schmecken auch kalt.

Quellen:

DAS solltet ihr über Gewichtszunahme in der Schwangerschaft wissen!

Dein Browser kann dieses Video nicht abspielen.

Auch auf gofeminin:

Was darf man in der Schwangerschaft nicht essen?
Gewichtszunahme in der Schwangerschaft: Wie viel ist gesund für Mami & Baby?
Ernährung in der Schwangerschaft: Alle Infos & Tipps

Vorname gesucht? Mädchen- & Jungennamen mit maximal 4 Buchstaben

Auch auf gofeminin: Maximal 4 Buchstaben: Die schönsten kurzen Vornamen für Mädchen und Jungs

Ingwer

grau Medikament, zu dem es widersprüchliche oder noch unzureichende Studienergebnisse gibt.

Ingwer wird gegen Übelkeit eingesetzt. Eine Wirksamkeit bei leichten Formen der Schwangerschaftsübelkeit wurde in einigen Studien nachgewiesen, in anderen nicht. Zu beachten ist, dass häufig von Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen oder Sodbrennen berichtet wird.

  • Indikation (Anwendungsgebiet)

    Übelkeit und Erbrechen, milde Schwangerschaftsübelkeit.

  • Produktnamen

    Zintona® und andere

Erfahrungen in der Schwangerschaft

Erfahrungsumfang: HOCH

1. Trimenon

Mehrere klinische Studien mit über 900 Schwangeren ergaben keinen Hinweis auf ein erhöhtes Fehlbildungs- oder Abortrisiko. Da Ingwer in vitro eine Hemmung der Thromboxansynthese bewirkt, wurde diskutiert, ob Ingwer die Testosteron-Rezeptor-Bindungen beim Fetus beeinflussen könnte. In üblicher therapeutischer Dosierung gibt es dafür bislang keinen Anhalt.

2.-3. Trimenon / Perinatal

Bisher gibt es keine Hinweise auf fetotoxische Wirkungen.

Empfehlungen zur Schwangerschaft

Planung einer Therapie oder Planung einer Schwangerschaft unter Therapie

Ingwer kann in allen Phasen der Schwangerschaft in üblicher Dosierung eingenommen werden. Zu beachten ist das häufige Auftreten von Nebenwirkungen.

Konsequenzen nach Anwendung in der Schwangerschaft

keine.

Besser geeignete Alternativen

siehe Hyperemesis gravidarum.

Stillzeit

Pharmakokinetik

Es liegen keine Daten zum Übergang von Ingwer in die Muttermilch vor.

Klinik

Berichte liegen nicht vor.

Empfehlung

Bei kurzfristiger Anwendung vermutlich akzeptabel.

Wir helfen Ihnen und Sie helfen uns

Viele Schwangere nehmen Medikamente während der Schwangerschaft ein. Kenntnisse zur Sicherheit von Arzneimitteln in der Schwangerschaft und damit letztlich auch die Qualität dieser Internetseite beruhen größtenteils auf der Auswertung von klinischen Erfahrungen.

Daher bitten wir Sie, wenn Sie diese Internetseite wegen einer konkreten Schwangerschaft lesen, uns Einzelheiten zu dieser Schwangerschaft einschließlich der verwendeten Medikamente mitzuteilen. Sie können dafür unseren Online-Fragebogen verwenden oder uns anrufen.

Auf diesem Wege können wir Sie auch individuell beraten, wenn Sie dies wünschen.

Hier finden Sie Angaben zum Datenschutz.

Die Beratung ist kostenlos.

Ist Ingwer in der Schwangerschaft gefährlich? Alle Infos findest Du hier!

Bestimmt hast Du auch schon davon gehört, dass man auf einige Lebensmittel in der Schwangerschaft verzichten sollte. Unter anderem Ingwer. Aber ist Ingwer in der Schwangerschaft gefährlich? Alle Infos rund um das Thema findest Du in diesem Artikel!

Die Wirkung von Ingwer

Um während der Schwangerschaft für Deine Gesundheit und die Deines Baby zu sorgen, ist eine ausgewogene Ernährung unerlässlich. Hierbei liegt der Gedanke auch nahe, eine Tasse Ingwertee zu genießen oder das Lieblingsgericht mit ein bisschen Ingwer zu verfeinern.

Grundsätzlich ist Ingwer, der vor allem in Japan, China und Jamaika angebaut wird dafür bekannt, in der chinesischen Medizin zur Linderung von Schmerzen oder Krankheiten beizutragen. Hierzulande verwenden wir die Knolle oft dazu, um Gerichten die nötige Schärfe hinzuzufügen.

Aber Ingwer gilt schon lange nicht mehr als reines Genussmittel, sondern wird auch hier immer häufiger als Heilmittel eingesetzt. Wer kennst es nicht, ein Ingwertee bewirkt bei einer Erkältung bekanntlich wahre Wunder. Aber ist der Genuss von Ingwer in der Schwangerschaft überhaupt erlaubt, um beispielsweise gegen die lästige Morgenübelkeit anzukämpfen?

Weitere positive Eigenschaften von Ingwer

Ingwer ist nicht nur für seine Schärfe bekannt, sondern wird zudem auch in der Naturheilkunde immer beliebter. Das Gewürz ist dafür bekannt, die Verdauung zu fördern und sorgt zudem für ein Wärmegefühl im menschliche Körper.

Schon gewusst? Auch bei Kopfschmerzen oder Rheumabeschwerden kann das Wunder aus der Natur eingesetzt werden. Die selben Enzyme (Acetylsalicylsäure), die auch in vielen Schmerzmittel enthalten sind, sorgen für eine Schmerzlinderung.

Zudem ist Ingwer auch als Wundermittel gegen Übelkeit bekannt. Vor allem in der Schwangerschaft ist Morgenübelkeit Dein ständiger Begleiter und es liegt nahe, zu einer Tasse Ingwertee zu greifen. Jedoch ist das vor allem in den ersten Schwangerschaftswochen keine gute Idee.

Darum solltest Du Ingwer in der Schwangerschaft mit Vorsicht genießen

Ingwer regt die Durchblutung an. Vor allem diese Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System sorgt unter Ärzten immer wieder zu Unstimmigkeiten. Denn Leute, die unter Bluthochdruck leiden, sollten demnach eher weniger von diesem Lebensmittel verzehren. Andere behaupten wiederum, dass Ingwer nur einen kurzzeitigen Effekt auf den Bluthochdruck habe und somit völlig unbedenklich sei.

Wie Du siehst, sind sich selbst die Ärzte nicht einig, was das Thema angeht. Jedoch sieht es anders aus, wenn es um das Thema Ingwer in der Schwangerschaft geht. Hierbei raten die meisten Ärzte von einem Verzehr ab.

Welche Nebenwirkungen hat Ingwer?

Wie Du bereits weißt, ist Ingwer ein super Mittel gegen Übelkeit. Auch wenn die Morgenüberkeit lästig wird und Du Dich nach dem Wundermittel sehnst, ist von einem Verzehr in der Schwangerschaft dringend abzuraten. Obwohl Ingwer für seine gesundheitsfördernde Wirkung bekannt ist, kann er in der Schwangerschaft zu einigen Komplikationen führen. Die Knolle hat nämlich eine wehenfördernde Wirkung.

Die Muskulatur der Gebärmutter kann durch die Schärfe des Ingwers stimuliert werden und somit im schlimmsten Fall zu einer Fehlgeburt führen. Die meisten Ärzte raten besonders zu Beginn sowie während der Schwangerschaft von dem Verzehr von Ingwer ab. Allerdings ist die ein oder andere Tasse kein Problem. Das solltest Du jedoch mit dem Arzt Deines Vertrauens absprechen.

Ist Ingwer in der Schwangerschaft gefährlich?

Wie Du siehst, ist Ingwer nicht ohne Grund als Wundermittel bekannt. Ingwer ist sehr gesund und zeichnet sich zudem durch seine wertvollen Nährstoffe aus. Erkältungen, Magen-Darm-Beschwerde oder Übelkeit können gelindert oder sogar vorgebeugt werden.

Durch seine gesundheitsfördernde Wirkung wird er immer beliebter und enthält fast alles, was man in der Schwangerschaft benötigt, um lästige Beschwerden zu vermeiden. Doch ist Ingwer in der Schwangerschaft überhaupt empfehlenswert oder sogar gefährlich?

Bei diesem Thema gehen die Meinungen von Ärzten und auch Hebammen auseinander. Einige raten absolut von dem Verzehr ab, während andere sogar zu einer Tasse Ingwertee gegen Morgenübelkeit raten.

Fakt ist, dass Ingwer eine wehenfördernde Wirkung hat. Zwar kann eine Tasse Tee nicht zu einer Frühgeburt führen, aber größere Mengen können dazu führen, dass der Schwangerschaftsverlauf gefährdet werden kann.

Zudem solltest Du komplett auf Ingwer verzichten, wenn Du unter folgenden Beschwerden während Deiner Schwangerschaft leidest:

  • Blutungen in der Schwangerschaft
  • Gerinnungsstörungen
  • Empfindlicher Magen

Vorsicht: Wurde Deine Schwangerschaft von Deinem Arzt als Risikoschwangerschaft eingestuft solltest Du ebenfalls auf Ingwer verzichten. Auch wenn bereits festgestellt wurde, dass die Gefahr einer Frühgeburt besteht, wird ausdrücklich davon abgeraten, Ingwer zu sich zu nehmen.

Wie viel Ingwer in der Schwangerschaft ist erlaubt?

Die meisten Ärzte sind sich einig, dass während einem gesunden, normalen Schwangerschaftsverlauf der Verzehr von geringen Mengen kein Problem sein sollte. Aber was genau heißt diese Maßangabe genau?

Mit anderen Worten: Bei einem Tee aus frischem Ingwer solltest Du vorsichtshalber nur wenige Scheiben aufgießen und maximal eine Tasse pro Tag trinken. Auch Ingwerbonbons können unbedenklich verzehrt werden. Auch hierbei empfiehlt es sich die Stückzahl auf 1 Bonbon pro Tag zu begrenzen.

Vorsicht: Nahrungsergänzungsmittel, die Ingwer enthalten, weisen meist eine viel höhere Dosierung auf, als frischer Ingwer. Achte hierbei auf die Inhaltsstoffe und sprich die Einnahme vorher mit Deinem Frauenarzt ab.

Mit Ingwer die Wehen fördern

Wie Du bereits weißt, kann die Schärfe der Knolle in der Schwangerschaft eine zehenfördernde Wirkung auslösen. Darum wird in den ersten Wochen auch von einer Einnahme abgeraten.

Hast Du aber allerdings den errechneten Geburtstermin überschritten, kann Du der Geburt auf natürliche Weise auf die Sprünge helfen. Durch die Schärfe wird die Gebärmuttermuskulatur stimuliert und trägt somit dazu bei, dass auf diese Weise die Wehen auslöst werden.

Wie das am besten geht? Abwarten und (Ingwer)Tee trinken! Diese Redewendung ist tatsächlich ernst gemeint. Ausreichend Ingwertee wird die Geburt Deines Babys schneller in die Wege leiten, als Du denkst. Zusätzlich eignet sich auch Himbeerblättertee. Auch er ist für seine wehenfördernde Wirkung bekannt.

Unbedenklich oder gefährlich?

Ingwer in der Schwangerschaft ist nicht grundsätzlich gefährlich. Es kommt auf die Menge sowie auf die Phase der Schwangerschaft an, in der Du Dich befindest.

In geringen Mengen kann Ingwer auch bei lästigen Schwangerschaftssymptome wie Morgenübelkeit oder Verdauungsproblemen helfen. Allerdings solltest Du mit der Einnahme nicht zu früh beginnen, da das im schlimmsten Fall zu einer Frühgeburt führen kann.

Um Sorgen oder Ängste zu vermeiden, solltest Du das alles in Ruhe mit Deinem Arzt besprechen und auf Dein Bauchgefühl hören.

Quellen:

Bewertung: Unbewertet 1 Stern 2 Sterne 3 Sterne 4 Sterne 5 Sterne Bewertungen: 1 Ihre Bewertung: {{rating}}

  • Über den Autor
  • Letzte Beiträge

Über Marie Kulmen

Marie Kulmen ist nicht nur Autorin für den Elternkompass, sondern auch Vollblutmama. Die 35-Jährige macht am liebsten mit ihren Kindern Leo und Josefine sowie dem Pudel Karl Ausflüge in den schönen Park von Sanssouci. Sie liebt es außerdem zu backen – vor allem Weihnachtsplätzchen.

  • Klangvoll und besonders: Schöne Mädchennamen für Dein Kind – November 7, 2019
  • Nackenfaltenmessung – das steckt hinter dieser Methode – Oktober 29, 2019
  • Ersttrimesterscreening – so wird die Gesundheit Deines Babys untersucht – Oktober 28, 2019
  • Pränataldiagnostik: Umstrittene Untersuchungen in der Schwangerschaft – Oktober 28, 2019
  • Braucht man einen Laufstall? Hier erfährst Du es! – Oktober 21, 2019
  • Die besten Fingerspiele mit Anleitung – Oktober 21, 2019
  • Vorderwandplazenta – was bedeutet das für die Schwangerschaft? – Oktober 21, 2019
  • Außergewöhnlich und interessant: Seltene Mädchennamen – Oktober 16, 2019
  • Außergewöhnlich und interessant: Seltene Jungennamen – Oktober 16, 2019
  • Kopfumfang des Babys: Alles Wissenswerte zum Wachstum – Oktober 16, 2019

Alle Beiträge anzeigen

Ingwer in der Schwangerschaft

Ingwer ist ein Mitglied der Kräuterfamilie und vor allem die Wurzel ist essbar. Diese gibt vielen Gerichten, Getränken und Backwaren einen besonderen Kick. Ingwer beinhaltet viele wichtige Nährstoffe, die der Körper in der Schwangerschaft benötigt und ist dazu sehr kalorienarm. Es ist unproblematisch Ingwer in der Schwangerschaft zu sich zu nehmen und die gesundheitlichen Vorteile überwiegen in der Regel alle möglichen Unverträglichkeiten. Trotzdem sollte man immer einen Arzt konsultieren, wenn man Lebensmittel oder Nahrungsergänzungen überdurchschnittlich häufig konsumiert.

Frischer Ingwer ist meist am besten

Der Schlüssel ist immer normale Mengen zu verwenden. Besonders beim Umgang mit Nahrungsergänzungen die Ingwer beinhalten ist Vorsicht geboten. Sie enthalten oft größere Konzentrationen als frischer Ingwer, der zum Kochen benutzt wird.

Für den Umgang mit Nahrungsergänzungsmittel während der Schwangerschaft ist es immer ratsam einen Arzt fragen.

Laut MedlinePlus ist frischer Ingwer während der Schwangerschaft sicher und kann ohne weiteres gegessen werden. (1)

Drugs.com weist allerdings darauf hin, dass man mit Ingwer als Nahrungsergänzung vorsichtig umgehen soll. (2)

Besonders interessant für Schwangere ist die Beobachtung, dass Ingwer die morgendliche Übelkeit reduzieren kann. (3)

Voller Nährstoffe für Schwangere

Alleine die Tatsache, dass Ingwer Übelkeit reduzieren kann sollte für die meisten Schwangeren eine super Nachricht sein.

Es sind aber auch noch eine Menge entscheidende Inhaltsstoffe in frischem Ingwer enthalten, die dem Körper sehr gut tun:

  • Frischer Ingwer versorgt den Körper mit Eisen und unterstützt damit eine optimale Zusammensetzung des Blutes.
  • Er enthält viel Vitamin C. Das hilft bei der Entwicklung des Immunsystems des Babys.
  • Er enthält wichtige Folsäuren.
  • Er enthält wenig Sodium. Man kann seinem Essen also ohne Problem den besonderen Kick verschaffen und muss dafür nicht auf große Mengen Salz zurückgreifen.

Kreativität ist alles

Ingwer kann während der Schwangerschaft in vielen Varianten zu sich genommen werden.

Man kann Ihn in Form von Ingwerwasser oder Ingwertee trinken. Die flüssige Einnahme ist besonders gut geeignet um Übelkeit zu reduzieren.

Es gibt aber auch unendlich viele Möglichkeiten für die Verwendung beim Kochen oder Backen.

Beispiele:

  • Ingwer in der Marinade für geröstete Kartoffeln
  • Fein gerieben über gedünstetem Gemüse.
  • Für die Grillsaison ist frischer Ingwer eine super Verfeinerung von gegrilltem Fisch.
  • Besonders gut passt frischer Ingwer zu asiatischen Currys, Suppen und Smoothies. In Kombination mit Koriander werden diese Gerichten dann zu echten Superfoods.

Während der Schwangerschaft sollte man immer auf Nummer sicher gehen

Es ist immer ratsam einen Arzt zu konsultieren. Das gilt vor allem dann, wenn man konkrete Symptome wie Übelkeit behandeln möchte.

Nicht selten empfehlen Ärzte Nahrungsergänzungsmittel mit Ingwer, wenn die frische Variante nicht den gewünschten Effekt erzielt.

Es gibt allerdings Stimmen, die sagen, dass große Mengen an konzentriertem Ingwer zu Fehlgeburten führen kann. (4)

Ein solches Problem tritt bei frischem Ingwer nicht auf, da es fast unmöglich ist auf diese Weise die hohen Dosierungen von Nahrungsergänzungsmitteln erreichen.

13 Vorteile durch den Konsun von Ingwer in der Schwangerschaft.

1 Die Durchblutung des Babies wird gefördert.

Ingwer verbessert die Zirkulation des Blutes und unterstützt damit die Versorgung des ungeborenen Kindes.

2 Ingwer reguliert das Cholesterin

Ingwer hält das Cholesterin Level unter Kontrolle und reduziert damit das Risiko von zu hohen Werten während der Schwangerschaft.

3 Verringerung der Morgenübelkeit

Die morgendliche Übelkeit lässt sich vor allem mit hausgemachten Getränken wie Ingwertee, Ingwerwasser oder Ginger Ale behandeln. Gleichzeitig helfen diese Hausmittel bei Schlaflosigkeit.

4 Ein tolles Hausmittel bei Erkältung

Ingwer hilft bei mehr oder weniger allen Erkältungskrankheiten vom einfachen Schnupfen bis hin zum hartnäckigen Husten. Während der Schwangerschaft ist das Immunsystem anfälliger für diese Krankheiten. Ingwer in der Schwangerschaft unterstützt die Immunität und hilft bei einer schnellen Genesung oder schützt vor einer Ansteckung. (5)

5 Der Blutzucker bleibt unter Kontrolle

Es gibt Studien die besagen, dass Ingwer eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Blutzuckerspiegels einnimmt. Die Mutter hat damit deutlich weniger Probleme mit Müdigkeit und Erschöpfung. Das Energielevel ist konstant höher. Ein gut regulierter Blutzucker ist für die Gesundheit von Mutter und Kind ein großes Plus. (6)

6 Die Aufnahme von Nährstoffen wird erleichtert

Krankheiten und schlechte Ernährung sind oft ein Grund für eine schlechte Aufnahme von gesunden Nährstoffen. Ingwer hilft dabei diese Nährstoffe besser aufzunehmen und das Baby damit zu versorgen.

7 Leb Wohl Sodbrennen

Ingwer ist eine herrliches natürliches Mittel gegen Sodbrennen während der Schwangerschaft. Die verursachenden Säuren werden hervorragend bekämpft. Ingwertee mit frischer Zitrone und etwas Agavendicksaft oder Zucker ist ein tolles Mittel. Alternativ kann auch hausgemachtes Ginger Ale verwendet werden.

8 Weniger Blähungen

Während der Schwangerschaft verändert sich die Verdauung damit das Baby Nährstoffe besser aufnehmen kann. Das hat oft zur Folge, dass sich die Mutter unwohl und aufgebläht fühlt. Die Einnahme von Ingwer vor dem Schlafengehen kann sehr gut dabei helfen diese Verdauungsprobleme zu reduzieren. Besonders Blähung werden hervorragend bekämpft. Ein Teelöffel Ingwersaft mit Agavendicksaft oder Ahornsirup funktioniert super vor dem Einschlafen.

9 Ingwer ist ein tolles Mittel gegen Entzündungen

Ingwer ist von Natur aus entzündungshemmend. Deshalb ist er auch während der Schwangerschaft eine natürliche Prävention gegen Entzündungen und Schwellungen.

Tipp: Eine Scheibe Ingwer in Ahornsirup tunken und essen. Das ist lecker und gesund.

10 Weniger Schmerzen während der Schwangerschaft

Bauch- und Rückenschmerzen, aber auch viele andere Schmerzen, die während der Schwangerschaft auftreten können durch Ingwer gelindert werden. Ein Start in den Tag mit Ingwertee, Ingwerwasser oder einem leckeren Smoothie reguliert den Hormonspiegel und reduziert damit Schmerzen.

11 Entspannte Muskeln

Eine Schwangerschaft kann eine große Belastung für Knochen und Muskeln sein. Die Folgen sind oft Müdigkeit und Erschöpfung. Schmerzen in Knochen und Muskeln können durch die Einnahme von Ingwer reduziert werden. (7)

12 Mehr Spaß beim Sex

Es ist normal, dass schwangere Frauen weniger Lust verspüren. Ingwer kann darauf einen positiven Einfluss nehmen. Er wärmt den Körper und verbessert die Zirkulation des Blutes, insbesondere in Richtung der Genitalien.

13 Die Abwehrkräfte des Babys werden gestärkt

Ingwer ist ein hervorragender Vitamin C- und Eisen- Lieferant. Das Immunsystems des Babys wird schon vor der Geburt essentiell aufgebaut.

Habt Ihr Ingwer während der Schwangerschaft eingenommen? Wie sind eure Erfahrungen?

Bitte teilt diesen Artikel, wenn er euch gefallen hat

Referenzen:

About the author

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.