Impfen baby pro und contra

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Impfen: Pro- und Contra-Argumente im Überblick

  • Mehr Allergien und Erkrankungen: Dass Kinder, die geimpft wurden, häufiger an Allergien und Erkrankungen leiden, konnte bisher nicht wissenschaftlich belegt werden. In der KiGGS – Studie lassen sich jedoch Daten finden, die auf eine erhöhten Anteil an geimpften Kindern mit Heuschnupfen oder Neurodermitis hinweisen.
  • Impfschäden: Fieberschübe oder Übelkeit nach Impfungen gehören noch zu den harmloseren Impfschäden. In sehr seltenen Fällen wurde davon ausgegangen, dass Impfungen zu Nervenschäden und sogar zum Tod führen konnten. Auch das Auftreten von Autismus oder Multiple-Sklerose wird immer wieder mit Impfungen in Verbindung gebracht. Bei beiden Fällen, vor allem aber bei dem Argument des Autismus, handelt es sich jedoch um einen Mythos. Wissenschaftlichen Studien konnten das feststellen.
  • Giftige Zusatzstoffe in Impfstoffen: Zusatzstoffe wie Formaldehyd oder Kaliumchlorid gelten in hohen Mengen als giftig und kommen in geringer Dosis auch in manchen Impfstoffen vor. Diese geringen Mengen sind in der Regel jedoch nicht gefährlich für die Gesundheit.
  • Abhängigkeit der Pharmaindustrie: Natürlich möchten Apotheken und Pharmakonzerne ihre Impfstoffe verkaufen. Eine absolute Gewährleistung, dass Impf-Experten immer die Wahrheit sagen und nicht nur den materiellen Wert der Impfungen im Auge haben, gibt es also nicht. Jedoch prüfen auch unabhängige Institute regelmäßig vor der Zulassung jeden Impfstoff. Treten Probleme bei einem Stoff, wird er in der Regel vom Markt genommen.
  • Fehlen von Langzeitstudien: Konventionelle Impfungen wie die gegen Masern oder Röteln wurden inzwischen gut erforscht und haben sich über die Jahre bewährt. Für neue Impfung wie einer Impfung gegen Gürtelrose fehlen allerdings noch Langzeitstudien und es bleibt abzuwarten, ob sie auch über Jahrzehnte vom Menschen gut vertragen werden.
  • In Regelfall sind die meisten Impfungen unbedenklich. Bedenken Sie, dass sie bereits Millionen von Menschen das Leben gerettet haben. Wenn Sie dennoch Bedenken haben, dann sprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt, dieser kann Sie über mögliche Risiken informieren und aufklären.

Pro & Contra: Sind Impfungen sinnvoll oder schädlich?

PRO: Nachlässigkeit gefährdet Jugendliche

„No shot, no school“, ungeimpfte Kinder werden in den USA nicht in die Schule aufgenommen. Eine rigorose Maßnahme der Behörden, um gefährliche Infektionen zu bekämpfen. Mit Erfolg, wie das Beispiel Masern zeigt: In den USA erkranken pro Jahr etwa 100 Menschen an Masern. „In Deutschland hatten wir bis Mitte Oktober schon 460 Masernfälle“, sagt Susanne Glasmacher vom Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin.

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Am RKI stehen die Masern unter besonderer Beobachtung. Im Vorjahr war es zu einem Höhepunkt bei Maserninfektionen gekommen. 2307 Kinder und Jugendliche erkrankten. 1749 Fälle davon traten in Nordrhein-Westfalen auf. Allein in Duisburg erkrankten 614 Kinder. In einer Kettenreaktion steckten sie sich gegenseitig an, kaum eines der Schulkinder verfügte über den erforderlichen Impfschutz, fanden Experten des RKI heraus. Für die meisten Betroffenen verlief die Infektion, die mit hohem Fieber und Pusteln einhergeht, relativ glimpflich. Bis auf einen Säugling.

Der kleine Junge, der sich vermutlich in seiner Familie angesteckt hatte, starb an einer Hirnentzündung infolge der Maserninfektion. Bei ihm waren die Erreger bis in das Gehirn vorgedrungen. Eine Impfung gegen Masern ist ab dem 11. Lebensmonat möglich. Erst einige Zeit nach der Geburt ist das Abwehrsystem so weit gereift, dass es Antikörper gegen bestimmte Erreger bilden kann. „Vorher macht eine Impfung keinen Sinn“, sagt Glasmacher. Deshalb sind Kleinkinder auf den Impfschutz in der Familie und von Kontaktpersonen angewiesen. Vollständig ist der aber nur, wenn eine Erstimpfung vorgenommen und diese auch aufgefrischt wird.

Auffrischung fehlt

Warum Sie mal Ihren Impfpass kontrollieren sollten

Während Kinder vorbildlich zum Impfen geschickt werden, sind Erwachsene faul. Doch die meisten Impfungen halten nicht ewig. Aber: Wer seinen Schutz verliert, schadet nicht nur sich alleine.

Quelle: Die Welt

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Doch genau daran hapert es, stellt das RKI in einer Untersuchung fest, an der bundesweit über 17600 Kinder und Jugendliche teilgenommen haben: „Zwar sind fast 94 Prozent der Kinder und Jungendlichen einmal gegen die Masern geimpft. Doch nur 74 Prozent haben auch die notwendige Zweitimpfung erhalten.“ In manchen Jahrgängen seien weniger als zehn Prozent ausreichend geschützt, heißt es im Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS).

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Brisant: Masernviren können über Jahre in den Nervenzellen des Gehirns unbemerkt überdauern. Bei der seltenen, SSPE (Subakute sklerosierende Panenzephalitis) genannten Form der Krankheit bilden die Erreger Ruhestadien. Diese „Schläfer“ können noch zehn Jahre nach der Infektion aktiv werden und dann eine schwere Hirnentzündung auslösen. Da SSPE erst in jüngerer Zeit erkannt wurde, gibt es keine umfassenden Zahlen zur Häufigkeit. Konservativ geschätzt gibt es ein bis zwei SSPE-Fälle unter einer Million Masernpatienten. Namhafte Fachleute, darunter der ehemalige Vorsitzende der Ständigen Impfkommission am RKI, Heinz-Josef Schmitt, und der Berufsverband der Kinderärzte haben sich für die Übernahme der US-Impfpraxis ausgesprochen.

Das erste Land reagiert

Zumindest Nordrhein-Westfalen will nun reagieren. Ärzte sollen umfassend über die Gefahren von häufigen Infektionskrankheiten und den Nutzen der Schutzimpfung informieren. Auch der Stand des Immunschutzes soll anhand der Impfausweise überprüft werden. „Es fehlt häufig die Grundimmunisierung“, so das RKI im KiGGS-Bericht.

Warum sich die Deutschen öfter impfen lassen sollten

Die Deutschen lassen sich zu spät und zu selten impfen. Deshalb steht das Land bei der Bekämpfung von Masern europaweit auf dem letzten Platz. Und selbst beim Grippeschutz sieht es schlecht aus.

Quelle: Die Welt/Mick Locher

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Die Auswirkungen sind fatal: Wer die Impfung gegen Masern versäumt, der ist meist auch nicht vor einer Infektion mit Mumps und Röteln geschützt. Denn bei der Impfung gegen Masern wird ein Kombinationspräparat verabreicht. Mumps oder Ziegenpeter löst bei etwa jedem dritten Jungen eine schwere Hodenentzündung aus, die zur Unfruchtbarkeit führen kann. Nicht minder gefürchtet sind die Röteln. Tritt die Infektion während der Schwangerschaft auf, steigt das Risiko für eine Fehlgeburt und für Fehlbildungen beim Embryo. Heute sollen Kinder und Jugendliche gegen insgesamt 13 Infektionskrankheiten bis zum 17. Lebensjahr geimpft werden: Masern, Mumps, Röteln, Diphtherie, Keuchhusten, Wundstarrkrampf und Haemophilus influenza, den Erreger von lebensgefährlichen Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen, HepatitisB, Kinderlähmung sowie Pneumo- und Meningokokken, die Lungen- und Hirnhautentzündung verursachen, und gegen Viren, die Gebärmutterhalskrebs auslösen.

CONTRA: Impfungen können bei Kindern zu Krankheiten führen

Deutsche Kinder besitzen laut Robert-Koch-Institut (RKI) keinen ausreichenden Impfschutz. Der Berufsverband der Kinderärzte fordert deshalb die Übernahme des US-Modells, nach dem ungeimpfte Kinder nicht in die Schule aufgenommen werden.

Die meisten Impfgegner gibt es in Süddeutschland

Eine Impfung kann vor gefährlichen Krankheiten wie Masern schützen. Dennoch lehnen immer mehr Eltern die Impfung ihrer Kinder ab. Besonders viele Impfgegner gibt es laut einer Studie in Bayern.

Quelle: N24/Christoph Hipp

Kritiker sehen in der Impfung jedoch eine Form der Körperverletzung, die fatale gesundheitliche Folgen nach sich ziehen kann und in entwickelten Gesellschaften mit hohem medizinischen Versorgungsstand eher schädlich sei. Sie argumentieren zum Beispiel: Die echte Masernerkrankung habe – im Gegensatz zur Impfung – den Vorteil lebenslanger Immunität. Säuglinge ehemals erkrankter Mütter seien in den ersten Monaten auf natürliche Art geschützt, Kinder geimpfter Mütter nicht.

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Wasser auf die Mühlen der Impfkritik war eine im Fachblatt „Klinische Pädiatrie“ publizierte epidemiologische Studie der Universitäten Kiel und Mainz. Danach erkrankten Säuglinge und Kleinkinder von Müttern, die selbst gegen Masern geimpft waren, häufiger an schweren Atemwegsinfektionen als die von ungeimpften. Und: Bei geringen Masern-Impfraten sei die Anfälligkeit für schwere kindliche Atemwegsinfektionen geringer.

Schäden schwer feststellbar

Das RKI meldet für 2005 rund 1400 mutmaßliche Komplikationen nach Impfungen. Bei etwa einem Drittel der Fälle konnte kein Zusammenhang nachgewiesen werden, in fünf Fällen sei es zu „dauerhaften gesundheitlichen Beeinträchtigungen“ gekommen. Das Problem: Impfschäden sind nur schwer feststellbar. Klaus Hartmann war zehn Jahre lang im Paul-Ehrlich-Institut zuständig für die Risikobewertung aller zugelassenen Impfstoffe. Der 47-Jährige führt jetzt eine Schwerpunktpraxis für Fragen der Impfstoffsicherheit und Impfschadensforschung. „Die Idee zur Gründung der Praxis entstand mit der Übernahme eines Gutachtens im Auftrag eines Patienten, der kurz nach einer Impfung die ersten Symptome einer Parkinson-Erkrankung entwickelt hatte“, sagt Hartmann. Die Vorgutachter lehnten einen Zusammenhang kategorisch mit der Begründung ab, Morbus Parkinson sei nach Impfungen unbekannt und nirgendwo beschrieben. „Dieser Einzelfall zeigte das Problem“, sagt Hartmann. „Da kein Arzt einen Zusammenhang für möglich hält, werden Fallberichte nicht gemeldet.“ Hartmann rät Patienten, „nicht sofort die Aussage zu glauben, dass etwas mit der Impfung nichts zu tun habe“. Auch Impfungen hätten Nebenwirkungen, „oft harmlose, sehr selten schwere“.

Beispiel einer Familie

Auch Colette Welter befasst sich seit über 40 Jahren mit dem Thema Impfen. Die vierfache Mutter wurde in den USA im Fach „Natural Hygiene“ promoviert. Keines ihrer vier Kinder ließ sie impfen. „Sie wurden lange gestillt, blieben ungeimpft. Am eigenen Kind möchte man doch kein Risiko eingehen“, sagt Welter.

keywordsBei kleinen Verletzungen habe man auch Tetanus-Spritzen abgelehnt. Mit ihrer Haltung steht die Mutter auch in Ärztekreisen nicht allein da. Den Welter-Kindern, die in Brüssel, Hamburg und Washington zur Schule gingen und Kinderkrankheiten natürlich durchlebten, hat die Nicht-Impfung nicht geschadet. Der Sohn ist Physiker, die älteste Tochter Biologie-Doktorandin, die zweite Pilotin, die Jüngste hat gerade ein Studium begonnen. Gesundheitlich habe es „nie Probleme“ gegeben, sagt Welter, die zu den Mitgliedern des European Forum for Vaccine Vigilance (EFVV) zählt. Das impfkritische Forum hat der EU eine Studie vorgelegt, in der über 1000 Berichte von Impfgeschädigten präsentiert wurden. Für Deutschland lagen 84 Berichte vor. In 49 Fällen kam es zu Behinderungen, 22-mal zu chronischen Leiden sowie zu einem Todesfall. Häufigste Folgen seien Allergien, Haut- und Atemwegserkrankungen, Asthma, Lähmungen und Hirnschäden. Von „geschminkten“ Statistiken ist in dem EFVV-Bericht die Rede und von Pathologien, die nach Impfungen „umbenannt“ oder zum „Syndrom“ umetikettiert würden. Schwammige Bezeichnungen fallen dann durchs Statistik-Raster.

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Das EFVV kritisiert auch, dass die Impfstoffe standardisiert seien, aber jeder Mensch individuell reagiere. Eine Impfpflicht lehnt Welter ab: „Eine Impfung ist ein schwerer Eingriff in die Integrität eines Menschen. Impfzwang ist gegen das Grundgesetz, das die körperliche, geistige und seelische Integrität garantiert.“

Impfen? Die ultimative Pro-Contra-Liste!

Welche Vor- und Nachteile hat das Impfen? Dieser Artikel listet das Pro und Contra auf und hilft dir, eine gute Entscheidung für dein Kind zu fällen.

Dieser Artikel basiert auf dem Buch „Impfen Pro & Contra” von Martin Hirte, dass mir von vielen Freunden und Bekannten als Literatur empfohlen wurde. Mir hat das Buch sehr geholfen, mich in dem Dschungel von Informationen und Meinungen zurechtzufinden. In diesem Beitrag fasse ich, die für mich wichtigsten Infos in einer simplen Pro- und Contra-Liste zum Impfen zusammen.

PRO

Impfen schützt vor Krankheiten

Betrachtet man die Zahl der Erkrankung vor der Einführung der Impfprogramme in vielen Ländern mit denen danach, kann man schließen, dass Impfen nachweislich etwas dazu bringen kann. Zum Beispiel können die Ausrottung der Kinderlähmung in der kompletten westlichen Hemisphäre, der Rückgang der Erkrankungen Diphtherie, Hib, Masern, Mumps und Röteln auf das Impfen zurückgeführt werden.

Impfen schützt vor Terrorangriffen

In einigen Ländern, in denen die Schutzimpfung nicht so stark ausgeprägt ist – hat man Krankheitserreger z. B. für Polio in Bomben oder Waffen eingesetzt. Die Gefahr eines Terroranschlages könnte zu Epidemien führen – die selbst ein gutes Gesundheitssystem wie Deutschland es hat – nicht auffangen könnte. Hier hilft die sogenannte Herdenimmunität, die infolge einer hohen Zahl an geimpften Menschen entsteht, um die Bevölkerung zu schützen.

Impfen erspart den Krankenkassen Kosten

Krankenkassen haben sich von begabten Mathematikern ausrechnen lassen, welche Impfungen weniger kosten, als die entsprechenden Krankheitsfälle zu behandeln. Dies ist der Grund, warum die Krankenkassen bestimmte Impfungen übernehmen und andere nicht. Wer seine Kinder impfen lässt – trägt also dazu bei, dass das Gesundheitssystem Kosten spart und entlastet wird.

Impfen stärkt die Volkswirtschaft

Neben den hormonellen Verhütungsmitteln verdienen die Pharmakonzerne am meisten Geld an den Impfungen. Impfen ist in fast jedem Land ein Thema und ist ein Milliardengeschäft. Dies ist einer der Gründe, warum immer leichter Impfempfehlungen ausgegeben werden. Die Ärzte erhalten bei Zusatzimpfungen eine Provision, sodass sie natürlich generell zu vielen zusätzlichen neuen Impfungen raten und diese auch durchführen. Wer seine Kinder impfen lässt, stärkt die Industrie und die Volkswirtschaft.

Impfen ist gesellschaftlich akzeptiert

Wer sein Kind impft, folgt dem Strom der Masse und erhält viel Zustimmung von Ärzten, Freunden und Bekannten. Erfahrungsberichte von Menschen, die ihre Kinder nicht geimpft haben, berichten häufig von einer Ausgrenzung durch Ärzte, Freunde und Bekannte. Möchte man die Zustimmung der Gesellschaft, muss seine Kinder impfen lassen.

CONTRA

Impfen – Wirksamkeit nicht immer nachweisbar

Einige der oben aufgeführten Krankheiten gingen in den Ländern auch schon vor den Impfprogrammen deutlich zurück. Ursache war die bessere Hygiene und der bessere Lebensstandard. Impfkritiker weisen darauf hin, dass die meisten Epidemien in Zeiten des Krieges oder mangelnder Hygiene vorherrschten. Bei vielen neueren Impfungen ist die Wirksamkeit der Impfungen deshalb umstritten – da bis heute kein deutlicher Rückgang der Krankheiten in der Bevölkerung nachweisbar ist. Besonders skeptisch äußern die Impfkritiker zu den Impfungen Mumps, Masern und Röteln oder Windpocken, die durch Impfen nicht ausgerottet werden können. Im Gegenteil – einige Erkrankungen wurden durch die Impfungen ins Erwachsenenalter verschoben und können dann lebensbedrohlich sein.

Die WHO, die entsprechende Impfprogramme seit den 70er Jahren in der gesamten Welt propagiert, finanziert sich zu etwa einem Drittel aus Einnahmen der Pharmakonzerne. Somit besteht hier ein Interessenkonflikt. Dieser wirkt sich nicht nur zum Wohle der Menschen aus. Beispielsweise wird in Indien ein starkes Impfprogramm gegen Hepatitis B unterstützt, weil die Impfung mehr Einnahmen bringt, obwohl die Zahl der Erkrankten viel geringer als die der Diphtherie ist. Hinsichtlich der Diphtherie sind in Indien etwa 50 Prozent der Kinder nicht geimpft, da hierzu merkwürdigerweise kein Impfprogramm existiert. Dass guter Lebensstandard und gute Impfwirksamkeit zusammenkommen muss, damit Impfen wirklich hilft, hat der Impfexperte Birn 2006 formuliert:

Letztlich wird die Entwicklung von Impfstoffen ohne eine Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen , eine technologische Flickschusterei bleiben, die keine dauerhafte oder vielen zugute-kommende Verbesserung der gesundheitlichen Lage bringen wird. (Birn 2006)

Übereilte Impfempfehlungen

Verantwortlich für die Impfempfehlungen in Deutschland ist die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch Institut Berlin. Die Mitglieder sind dort ehrenamtlich beschäftigt. Impfkritiker sind dort nicht zu finden. Ein hoher Anteil der Mitglieder wird durch die Pharmakonzerne beeinflusst, so brachte es die Deutsche Gesellschaft für Allgemein Medizin (DEGAM) 2009 auf den Punkt:

Übereilte Einführungen von Impfungen dürften zudem zu Spekulationen beigetragen haben, die STIKO sei in ihren Empfehlungen nicht allein von sachlichen-wissenschaftlichen Interessen geleitet. Einige nachgewiesene Industrieverflechtungen von Mitglieder der STIKO verstärken den Eindruck. (DEGAM 2009)

Mehr Allergien dank Impfung

Es gibt mehrere unabhängige Studien (Strachan 1989, Odelram 1994, Imani 2001), die zeigen, dass die Mehrung allergischer Erkrankungen mit dem Impfen zusammenhängt. Beispielsweise hat sich die Zahl der Kinder, die an Asthma erkranken, in den letzten 30 Jahren vervierfacht. Gegenstudien sind meist von der Pharmaindustrie finanziert und haben eine sehr geringe Teilnehmerzahl. Diese Studien zum Thema Allergien durch Impfen – werden bisher von der STIKO ignoriert. Impfkritiker sprechen sich daher ganz klar gegen Zusatzimpfungen aus.

Manipulierte Impfstudien

Viele Impfstudien werden von der Pharmaindustrie finanziert und unter hohem Zeitdruck durchgeführt. Der Wissenschaftler befindet sich somit in einem Interessenkonflikt, denn ohne das entsprechende Studienergebnis in einer bestimmten Zeit gibt es kein Geld. Aus diesem Grunde werden viele Studien manipuliert oder die Ergebnisse nicht transparent dargestellt. Zudem sind die Teilnehmerzahl und die Laufzeit der Studien meist sehr gering. Dies stellt die Vertrauenswürdigkeit der meisten Studien zum Impfen stark infrage. Der Spiegel brachte es 1999 in einer Untersuchung auf den Punkt:

98 Prozent aller US Wissenschaftler, die für Pharmaunternehmen Medikamente testen, kommen zu einem positiven Urteil – gegenüber nur 79 Prozent die ohne industrielle Unterstützung arbeiten. (Der Spiegel 1999, 45)

Bei Studien zum Thema Impfen scheint der Interessenkonflikt zwischen Wirtschaft und Forschung noch deutlicher zu sein, wie das folgende Statement des arznei-telegramms (AT) zu zwei Studien zur Grippeschutzimpfung (Influenza) zeigt:

Liest man in Arbeiten, ist man verwundert, dass in beiden die Zahl der tödlichen Grippeinfektionen gar nicht erst geprüft wird. Das Robert Koch Institut scheut sich nicht, den Mittelwert aus Äpfeln und Birnen zu bilden und diesen als Rhabarber zu verkaufen. Diese in absurder Weise hergeleiteten und damit vermutlich falschen Zahlen werden öffentlich kommuniziert und dienen offenbar als Entscheidungsbegründungen für Impfempfehlungen (AT 2008).

Impfen zerstört das Immunsystem und Nervensystem

Es gibt mittlerweile zahlreiche Studien, die nachweisen, dass Impfen die natürliche Entwicklung des Immunsystems (Chelvarajan 2007, Adkins 2004, Irwan 2009) und Nervensystems (Waly 2004, Richmand 2011) beeinflusst. Ursache sind die verwendeten Impfstoffe wie z. B. Aluminium. Gerade im ersten Lebensjahr weisen alle unabhängig von der Industrie durchgeführten Studien darauf hin, dass sich durch das Impfen das Immunsystem des Kindes nicht mehr natürlich entwickeln kann. Ein intaktes Immun- und Nervensystem sind allerdings die besten Voraussetzungen um lange gesund zu bleiben. Nun ist bekannt, dass Allergien, Autoimmunerkrankungen infolge von Überreaktionen des Immunsystems erklärbar sind. Könnte das Impfen daran Schuld sein? Fakt ist, dass die Zahl der Allergien, Autoimmunerkrankungen und Nervenerkrankungen in vielen Ländern seit der Einführung des Impfens stark gestiegen sind. Überdies gibt es wie schon erwähnt unabhängige Studien, die einen Zusammenhang zwischen dem Impfen und Allergien nahe legen.

Beim Nervensystem ist die Studienlage sehr erschreckend, was ich hier mal kurz aufzeigen möchte. In Tierversuchen kann das Einspritzen von Aluminium, das sich übrigens in fast jeder Impfung befindet, dramatische Folgen haben. Forscher spritzen Mäusen Aluminiumhydroxid in vergleichbaren Mengen – wie Säuglingen sie durch die Impfungen erhalten – und verglichen die Auswirkungen mit einer Placebogruppe. Die geimpften Tiere litten im Gegensatz zu den ungeimpften unter Gedächtnisverlust, Muskelschwäche und Angstzuständen. Die Forscher schlossen aus diesen Studien:

Solange die Sicherheit dieser Impfstoffe nicht vollständig durch kontrollierte Langzeitstudien geklärt ist, in denen der Einfluss auf das Nervensystem eingehend untersucht ist, ist mit der Möglichkeit zu rechnen, dass viele Geimpfte von neurologischen Spätkomplikationen bedroht sind. (Michael Petrik 2007)

Das Immunsystem entwickelt sich im Laufe der ersten zwei Lebensjahre ähnlich, wie der Zyklus der Frau sich von der Pubertät bis in die frühen Zwanziger entwickelt. Das Immunsystem sucht seine eigene Balance, die bis heute nicht ganz verstanden ist. Greift man in diesen komplexen Prozess ein, den die Natur in den vielen Millionen Jahren entwickelt hat, kann das Folgen für die geistige und körperliche Entwicklung des Kindes haben. Aus diesem Grund rät der Autor Martin Hirte dazu, sein Kind erst nach dem ersten Lebensjahr besser sogar nach dem zweiten Lebensjahr impfen zu lassen, da hier das Risiko einer Erkrankung infolge des nicht Impfens immer noch sehr gering ist.

Keine Langzeitstudien zum Impfen

Das Problem bei Studien zum Thema Impfen ist, dass nur getestet wird, ob die jeweilige Impfung den Ausbruch der jeweiligen Krankheit verhindern kann. Es wird aber nicht getestet, welche anderen Krankheiten durch das Impfen im Laufe des Lebens begünstigt werden. Auch bei den Grundimpfungen: Tetanus, Diphtherie, Tuberkulose, Kinderlähmung usw. sind die Langzeitfolgen unbekannt. Betrachtet man die Sachlage, muss man diesen Fakt sehr ernst nehmen. Wir verstehen bis heute die genaue Funktionsweise des Immunsystems nicht. In der Vergangenheit hat die Natur immer einen Weg gefunden, noch stärkere gefährlichere Erreger zu erschaffen – ähnlich wie es bekanntermaßen bei den Antibiotika ist. Dies könnte nach Ansicht einiger Experten sogar dazu führen – das neue Krankheiten entstehen, die wir gar nicht mehr behandeln können.

Der Mensch ist Teil der Natur, und jeder Eingriff in die Natur kann unvorhergesehene Folgen haben.
Martin Hirte, Impfen Pro & Contra

Mehrfachimpfungen mehr als kritisch

In Deutschland bekommen Kinder in der Regel Kombinationsimpfungen, in der mehrere Impfungen zusammengefasst sind. Hinsichtlich der Aluminiumkonzentration ist dies mit Sicherheit positiv, da in Regel weniger Aluminium als bei Einzelimpfungen in den Körper des Kindes gelangt. Ebenso freut sich der Staat über Kombinationsimpfungen, da so nicht mehr eindeutig nachgewiesen kann, durch welchen Wirkstoff die entsprechende Nebenwirkungen oder Langzeitschädigung des Kindes verursacht wurde. Dies heißt im Klartext, dass er im Falle einer lebenslangen Schädigung seltener zahlen muss und Geld spart. Allerdings stehen Experten und Sachverständige den Kombinationsimpfungen mit Skepsis gegenüber, denn die Kombinationsimpfung ist hinsichtlich ihrer Wirksamkeit nicht ausreichend untersucht.

konnten wir feststellen, dass durch die Kombination mehrerer Wirksubstanzen in einer Impfdosis einzelne Antigenkomponenten in ihrer Wirksamkeit stark verändert werden. Indirekte Wechselwirkungen ergeben sich aus Gesetzen der Kombinatorik und können eine unübersehbare Zahl an Möglichkeiten annehmen. (Zott 1997)

Im Klartext heißt dies, dass durch die Kombinationsimpfungen unklar ist, ob man überhaupt vor der entsprechenden Krankheit geschützt wird. Ebenso ist ungeklärt, ob unser Immunsystem mit diesen Mehrfachimpfungen überfordert ist. Hinweise hierfür sind die häufige Schläfrigkeit und ein leichter Anstieg der Todesfallrate infolge der Kombinationsimpfungen bei Säuglingen im Vergleich zur Einfachimpfung. Die Studienlage zu den Gefahren, der Wirksamkeit und den Nebenwirkungen der Mehrfachimpfungen ist unzureichend und deshalb halten viele Impfexperten deren Lizenzfreigabe bzw. Empfehlung in Praxen für voreilig.

Ungeimpfte Kinder sind gesünder

In allen bisher unabhängig von der Industrie erstellen Studien (Enriquez 2005, Bernsen 2005), die hinsichtlich des Vergleiches der Gesundheit ungeimpfter und geimpfter Kinder gemacht wurden, ist herausgekommen, dass ungeimpfte Kinder gesünder sind und weniger erkranken. Besonders interessant finde ich in diesem Zusammenhang die Fakten des engagierten Homöopathen und Impfkritikers Andreas Bachmair. Dieser führte eine Umfrage mit 15.000 Teilnehmern weltweit zur Häufigkeit bestimmter Erkrankungen von ungeimpften Kindern durch. Diese Zahlen verglich er dann mit der bekannten KIGGs Studie des Robert Koch Institutes an der sich über 17.000 geimpfte Kinder teilgenommen haben. Das Ergebnis ist eindeutig – bei den ungeimpften Kindern traten häufig weniger Krankheiten auf. Mehr zu diesem Thema kannst du auf der Website (impfschaden.info) nachlesen.

Fazit

Impfen kann vor Krankheiten, Epidemien und Terroranschlägen schützen. Es spült mehr Geld in die Volkswirtschaft und Pharmaindustrie und senkt die Kosten des Gesundheitssystems. Allerdings ist die Wirkungsweise des Immunsystems nicht vollständig geklärt und verstanden. Ein Eingriff in die natürliche Entwicklung des Immunsystems kann unvorhersehbare Folgen haben, die wir nicht absehen können. Viele Impfstudien und Impfempfehlungen sind manipuliert und das Risiko an Allergien, Autoimunerkrankungen zu erkranken ist deutlich erhöht. Das Nervensystem und Immunsystem wird bei zu frühem Impfen nachweislich geschädigt. Derzeit existieren keine Langzeitstudien zu den Nebenwirkungen des Impfens. Fakt ist, dass sich das Risiko einer Nebenwirkung mit jeder weiteren Impfung erhöht. Zusätzlich könnte der nachweisbare Erfolg der Impfprogramme auch mit der Verbesserung des Gesundheitssystems, Hygiene und Lebensstandart zusammenhängen.

Fakt ist, dass ungeimpfte Kinder mindestens genauso gesund wie geimpfte Kinder sind. Ab dieser Stelle muss man sich fragen – ob das Impfen überhaupt Sinn macht? Ebenso kann man sich fragen, ob man das Recht hat durch Impfen die natürliche Entwicklung des Nervenssystems und Immunssystems des Kindes zu beeinträchtigen? Sollte das Kind diese Entscheidung, ob es Impfen möchte, nicht lieber selbst treffen können? Viele Impfungen könnten auch erst zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt werden – ohne die Gesundheit des Kindes wirklich zu gefährden. So kann das Kind selbst entscheiden, ob es die entsprechenden Risiken und Nebenwirkungen eingehen möchte. In Deutschland gibt es seit 1982 das Recht der Selbstbestimmung zu entscheiden, ob man sein Kind impfen möchte. Diese Entscheidungsfreiheit gibt es, vor allem wegen der vielen Nachteile zum Thema Impfen.

Ein weiterer Punkt, den ich für die Impfentscheidung relevant finde, ist: Was passiert, wenn man nicht impft, ist bekannt. Man kann sich die Sterblichkeitsraten und die Häufigkeiten der entsprechenden Krankheiten ansehen. Allerdings ist aufgrund der manipulierten Studienlage bisher nicht klar, welchen Schaden es anrichtet, wenn man impft. Diesen Fakt sollte man sich vor der Entscheidung aus meiner Sicht klar machen.

Dieser Artikel kann das Buch *„Impfen Pro & Contra” nicht ersetzen. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich noch unzählige weitere Contra Punkten hätte aufführen können, aber ich habe mich auf die aus meiner Sicht schlimmsten Contrapunkte konzentriert. Ich kann dieses 400-seitige wirklich gut recherchierte Buch uneingeschränkt allen Eltern empfehlen. Besonders gut gelungen finde ich in diesem Buch, dass jede Impfung ausführlich beleuchtet und in pro und contra analysiert wird. So kann man als Eltern wirklich eine gute Entscheidung über die jeweilige Impfung treffen. Ich hoffe, dass mein Artikel dazu beiträgt, dass mehr Eltern sich vor der Impfung entsprechende Literatur zu diesem Thema durchlesen und nicht einfach blind irgendwelchen Impfempfehlungen der STIKO oder des Kinderarztes folgen. Impfen oder nicht impfen? – ist eine sehr schwierige Frage – die alle Eltern mit besten Wissen und Gewissen treffen müssen.

Nachdenkliche Grüße sendet

Marcus Krahlisch

Hinweis: Die angebenen Studien können in dem Buch „Impfen Pro & Contra” nachgelesen werden. Ebenso kann man die Namen und das Jahr der Studie bei pubmed.com eingeben und findet in der Regel schnell die entsprechenden Studien.

Mit diesem Beitrag nehme ich an der Blogparade Juni 2013 zum Thema Impfen oder nicht impfen? außer Konkurrenz teil.

Schutzimpfungen

Übersicht aller empfohlenen Schutzimpfungen

Säuglinge, Kinder und Jugendliche

Schutzimpfungen gegen

  • Rotaviren

  • Hepatitis B

  • Diphtherie

  • Tetanus (Wundstarrkrampf)

  • Poliomyelitis (Polio, Kinderlähmung)

  • Haemophilus influenzae Typ b (Hib)

  • Pertussis (Keuchhusten)

  • Masern

  • Mumps (Ziegenpeter)

  • Röteln

  • Varizellen (Windpocken)

  • Pneumokokken (Bakterien, die Gehirnhaut- und Lungenentzündungen auslösen können)

  • Meningokokken C (Bakterien, die Gehirnhautentzündungen auslösen können)

Mädchen und Jungen zwischen 9 und 14 Jahren

Schutzimpfungen gegen

  • humane Papillomviren (HPV, Auslöser von HPV-bedingten Krebsarten)

Erwachsene

  • Poliomyelitis (Polio, Kinderlähmung), Regelimpfung bei nicht grundimmunisierten Erwachsenen und Personen ohne einmalige Auffrischimpfung)

  • Masernimpfung für alle Erwachsenen, die nach 1970 geboren sind und nicht bzw. in der Kindheit nur einmal gegen Masern geimpft wurden.

Auffrischungsimpfungen (alle zehn Jahre empfohlen) gegen

  • Diphtherie

  • Tetanus (Wundstarrkrampf)

  • Pertussis (Keuchhusten)
    (bei der nächsten fälligen Impfung gegen Diphtherie und Tetanus)

Erwachsene ab 60 Jahre

Schutzimpfungen gegen

  • Influenza (Grippe)

  • Pneumokokken (Bakterien, die Lungenentzündungen auslösen können)

  • Herpes zoster (Gürtelrose)

Personen bestimmter Alters- oder Risikogruppen und deren Angehörige

Schutzimpfungen gegen

  • Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)

  • Haemophilus influenza Typ b (Hib)

  • Hepatitis A und B

  • Herpes zoster (Gürtelrose)

  • Influenza (Grippe)

  • Meningokokken

  • Pneumokokken (Bakterien, die Lungenentzündungen auslösen können)

  • Röteln

  • Tollwut

  • Varizellen (Windpocken)

Die öffentlichen Impfempfehlungen gelten als „medizinischer Standard“. Jeder Arzt muss sie kommunizieren und die entsprechenden Impfungen anbieten. Bei Abweichung begibt er sich in eine juristische Gefahrenzone: Er kann haftbar gemacht werden für Krankheiten, die wegen unterlassener Impfungen auftreten.

Die meisten Ärzte bieten auf Grund dieser rechtlichen Situation keine Alternativen zum offiziellen Impfplan an. Die gesetzlichen Krankenkassen erstatten eine Impfberatung nur, wenn anschließend auch tatsächlich geimpft wird, und geben den Ärzten mehr Geld, wenn sie mehr impfen.

Impfnebenwirkungen sind ein Tabu­-Thema, denn es herrscht eine enorme Angst vor der so genannten „Impfmüdigkeit“. Und doch kann jede Impfung harmlose und auch – zum Glück sehr selten – schwere Nebenwir­kun­gen oder bleibende Impfschäden zur Folge haben.

Nebenwirkungen können betref­fen:

  • die Impfstelle: Schwellung, Schmer­zen, Rötung, Abszess etc.,
  • das Im­munsystem: Fieber, allergische Re­aktionen,
  • das Nervensystem: Schlaf­störung, Wesensveränderung, Fieberkrämpfe, Hirn­entzündun­gen, Nervenentzündungen,
  • spezi­fische Or­gane, auf die der Impfstoff beson­ders einwirkt: z.B. der Darm bei der Rotavirusimpfung, Innenohr oder Bauchspeichel­drü­se bei der Mumpsimp­fung, die Gelenke bei der Rö­telimpfung.

Es gibt auch ernstzunehmende Hinweise auf unerwünschte Langzeitfolgen durch Impfungen:

  • In einer großen kanadischen Studie hatten siebenjährige Kinder ein um die Hälfte geringeres Asthmarisiko, wenn sie erst nach dem fünften Monat geimpft wurden.
  • In verschiedenen Entwicklungsländern wurde bei Säuglingen in den Monaten nach der Impfung eine erhöhte Sterblichkeit durch Infektionskrankheiten festgestellt.
  • Untersuchungen an menschlichen Nervenzellen und Tierversuche lassen befürchten, dass die in vielen Impfstoffen enthaltenen Aluminiumsalze die Entwicklung von Immunsystems und Nervensystem stören können.
  • Nach der Hepatitis B-Impfung steigt das Risiko für Autoimmunerkrankungen.

Große Studien, in denen Ungeimpfte mit Geimpften über längere Zeit verglichen werden, wurden bisher nicht durchgeführt – es bleibt viel Raum für Spekulation und Intuition. Das erklärt auch, warum sich im Impfbereich viele Fundamentalisten tummeln.

Bei der Impfentscheidung sollten Sie sich nicht unter Zeitdruck setzen lassen, sondern in Ruhe zu einer informierten Entscheidung kommen. Im Artikel 6 der Allgemeinen Erklärung über Bioethik und Menschenrechte, die am 19. Oktober 2005 einstimmig von der UNESCO-Generalkonferenz angenommen wurde, heißt es: „Jede präventive, diagnostische und therapeutische medizinische Intervention hat nur mit vorheriger, freier und nach Aufklärung erteilter Einwilligung der betroffenen Person auf der Grundlage angemessener Informationen zu erfolgen“.

Eine Impfpflicht, wie sie immer wieder gefordert und diskutiert wird, ist unter den gegenwärtigen stabilen Verhältnissen ein verfassungswidriger Eingriff in das Recht auf körperliche Unversehrtheit und in das Elternrecht auf Pfege und Erziehung.

Jede Impfung ist auch zu einem späte­ren als dem empfohlenen Zeitpunkt durchführ­bar, und wird dann in der Regel sogar besser vertragen. Zwischen den einzelnen Impfungen gibt es nur Minimalabstände, keine Maximalab­stände: „Jede Impfung gilt!“ Eine begonnene Impfserie muss nicht zwangsläufig fortgesetzt werden.

Wenn Sie ihr Kind gegen mehrere Krank­heiten impfen lassen wollen, ist es bes­ser, Kombinationsimpfstoffe zu verwenden. Andernfalls sind zu viele Injektionen notwendig, die ihr Kind mit Schmerzen und Zusatzstoffen belasten.

Neuere Wirksamkeitsstudien zeigen, dass bei uns zu oft geimpft wird. In vielen Ländern wurde bereits auf die Grundimmunisierung mit nur drei Impfungen – im 3., 5, und 12. Monat – umgestellt, mit nur einer Auffrischung zwischen dem 6. und 9. Geburtstag. Auch die regelmäßigen Auffrischungsimpfungen gegen Tetanus im Erwachsenenalter werden inzwischen in Frage gestellt.

Sie sollten Ihr Kind nur imp­fen lassen, wenn Sie es für stabil genug halten. Insbesondere sollte das Kind körperlich wei­t­gehend gesund sein (Appetit, Energie und Stimmung normal) und kei­nem aktuellen Stress (z.B. größere Reise oder Sportwettkampf am Impftag) unterliegen. Ein abklingender Luftwegsinfekt ist kein Impfhindernis.

Der britische „Aluminium-Papst“ Christopher Exley empfiehlt, nach Impfungen mit Aluminium-haltigen Impfstoffen über mindestens eine Woche Mineralwasser zu trinken, das einen Gehalt an Silizium von über 30 mg/l hat (z.B. Gerolsteiner, Volvic, Radenska). Dadurch wird das Aluminium gebunden und über die Nieren ausgeschieden.

Für so genannte „homöopathische Impfun­gen“ gibt es keinen Wirksamkeitsbeleg.

Tipps für die Impfentscheidung finden Sie hier auf der Website der Ärzte für individuelle Impfentscheidung.

Von mir gibt es zum Thema Impfen drei Bücher beim Droemer-Knaur Verlag:

  • Impfen Pro und Contra mit ausführlichen Darstellungen und Literaturhinweisen
  • Impfen Kurz und Praktisch – eine Kurzversion für Schnelleser
  • und ein Buch über die HPV-Impfung

Die offiziellen Impfempfehlungen werden immer umfangreicher, gleichzeitig wird die Auswahlmöglichkeit an zur Verfügung stehenden Impfstoffen immer geringer – welche Alternativen gibt es denn überhaupt noch zum Vorgehen gemäß der offiziellen STIKO-Empfehlung?

Möglichkeiten für ein alternatives Impfvorgehen

Vorbemerkung: Die nachfolgenden Überlegungen stellen lediglich eine Übersicht über zur Zeit in Deutschland praktisch umsetzbare Möglichkeiten für eine individuelle Impfentscheidung dar. Sie zeigen mithin Optionen auf, können und sollen aber keinesfalls ein in unseren Augen unerlässliches persönliches Beratungsgespräch mit einer kompetenten Ärztin/einem kompetenten Arzt ersetzen und sind ausdrücklich nicht als Impfempfehlung des Vereins „Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V.“ zu verstehen.

Da nur eine begrenzte Auswahl an Impfstoffen und Impfstoffkombinationen auf dem deutschen und europäischen Markt verfügbar sind, gibt es für die tägliche Praxis nur wenige Alternativen zu den offiziellen Impfempfehlungen der STIKO.

(Bezüglich der Verfügbarkeit von Impfstoffen und aktueller Lieferengpässe informiert das Paul-Ehrlich-Institut hier)

Möglichkeiten einer individuellen Impfentscheidung

Eine Impfempfehlung und -entscheidung besteht immer aus mindestens drei Komponenten, die Sie für sich individuell überprüfen und ggf. anpassen können:

  1. Die Empfehlung/Entscheidung über den verwendeten Impfstoff und seine Zusammensetzung

  2. Die Empfehlung/Entscheidung über den Zeitpunkt des Impfbeginns

  3. Die Empfehlung/Entscheidung über die Anzahl der Impfungen, eventuelle Wiederholungen und Auffrischungen

Auswahl des Impfstoffs und seiner Zusammensetzung

Um sich in der Fülle der verfügbaren Impfstoffe für die Grundimmunisierung im ersten Lebensjahr zu orientieren, hat sich der von Martin Hirte entwickelte „Entscheidungsbaum“ in der Praxis bewährt.

(Klicken Sie auf die Graphik, um sie größer zu sehen)

Ausgehend von dem Wunsch der meisten Eltern nach der Wundstarrkrampf/Tetanus-Impfung ist die erste, dann weiterführende Frage die nach der

Keuchhustenimpfung

Wird auch diese gewünscht, ist die nächste Entscheidung die über die

HiB-Impfung

  • Möchten Eltern ihr Kind sowohl gegen Keuchhusten, als auch gegen HiB impfen, stellt sich als abschließende Frage die nach der Hepatitis B-Impfung, die dann entscheidet zwischen einem Fünffach- und einem Sechsfach-Impfstoff.

  • Ist keine HiB-Impfung gewünscht, bleibt die Möglichkeit der Grundimmunisierung mit einem zugelassenen Dreifach- oder einem für die Grundimmunisierung nicht zugelassenen Vierfachimpfstoff („off-label“).

Wünschen die Eltern zwar eine Tetanusimpfung, aber keine Keuchhustenimpfung, stellt sich als nächste, sinnvolle Frage die nach der

Diphtherieimpfung.

  • Fällt die Entscheidung für eine Tetanus- und eine Diphtherieimpfung (aber – siehe die erste Weggabelung – gegen eine Keuchhustenimpfung) bleibt die Option, Kombinationsimpfstoffe zu verwenden, die in Deutschland regulär auf dem Markt und zugelassen sind, allerdings nicht für die Grundimmunisierung in den ersten Lebensjahren. Ihre Verwendung ist jedoch nach dem deutschen Arzneimittelrecht mit einer entsprechenden Aufklärung völlig legal und auch wenn wissenschaftliche Studien fehlen, zeigt die Erfahrung, dass spätestens ab dem zweiten Lebenshalbjahr hier eine Grundimmunisierung erfolgreich möglich ist (s. hier).

  • Soll das Kind zwar gegen Tetanus, aber nicht gegen Diphtherie geimpft werden, bleibt die Möglichkeit verschiedener Einzelimpfstoffe, die allerdings teilweise in Deutschland nicht mehr ohne weiteres verfügbar sind, und deren Verfügbarkeit mittel- und langfristig nicht gesichert ist.

Der Zeitpunkt des Impfbeginns

Die STIKO empfiehlt die erste der oben genannten Nicht-Lebendimpfungen (Fünffach, Sechsfach, …) in der neunten Lebenswoche, um einen Schutzeffekt so früh zu erzielen, wie das Immunsystem überhaupt in der Lage ist, diesen aufzubauen.

Es gibt Hinweise darauf, dass dieser frühe Impfbeginn (der so auch bei weitem nicht von allen europäischen Impfkommissionen empfohlen wird, s. hier) durchaus problematisch sein könnte (s. hier).

Eine ausführliche und fundierte Diskussion dieses Aspekts finden Sie auch in Martin Hirtes Buch „Impfen – Pro und Contra“.

Für Lebendimpfungen (Masern, Mumps, …), vor allem die Masernimpfung, gibt es noch wesentlich belastbarere Daten und international (auch von der WHO) überwiegend von der STIKO-Empfehlung abweichende empfohlene Zeitpunkte für die erste (vor allem aber auch für die zweite) Impfung (s. hier).

Die Häufigkeit der Impfdosen

Auch hier gibt es auffallende Unterschiede zwischen erstens dem Stand des Wissens, zweitens den Empfehlungen anderer europäischer Länder und drittens der Empfehlung der STIKO.

Dies betrifft vor allem die Masernimpfung und wird hier ausführlich diskutiert.

Bei den Nicht-Lebendimpfungen empfehlen viele mit Deutschland vergleichbare europäische Länder (Frankreich, Italien, Dänemark, Schweden, Norwegen, …) seit vielen Jahren die Grundimmunisierung mit der Fünf- oder Sechsfachimpfung nach dem so genannten 2 + 1-Schema, also mit einer Impfung weniger als die STIKO, die unverändert am so genannten 3 + 1-Schema festhält.

Die Gleichwertigkeit beider Vorgehensweisen in Bezug auf den entstehenden Impfschutz ist wissenschaftlich längt unumstritten. Einem STIKO-Protokoll aus dem Jahre 2017 zufolge (88. Sitzung, 14./15. November 2017), soll dieses Vorgehen zwar grundsätzlich überprüft werden, die STIKO-Geschäftsstelle hatte zumindest 2017 dafür aber offensichtlich keine Kapazitäten (was ausdrücklich nicht der STIKO oder der Geschäftsstelle angelastet werden darf, sondern denen, die über die finanzielle und personelle Ausstattung von STIKO und Geschäftsstelle entscheiden….).

Impfen: Ja oder Nein?

Die Mehrheit entscheidet sich dafür: In Deutschland werden 90 Prozent der Kinder geimpft.

Mit einer Impfung kann Infektionskrankheiten im Kindesalter wie zum Beispiel Mumps, Masern und Keuchhusten vorgebeugt werden. Dazu werden dem Körper Krankheitserreger gespritzt, auf die er mit grippeähnlichen Symptomen wie Fieber und Kopfschmerzen reagieren kann. Der Körper bekämpft nun diese Erreger und stellt dabei Antikörper gegen die jeweilige Krankheit her.

Wenn der Körper das nächste Mal mit einem solchen Krankheitserreger in Kontakt kommt, wird dieser abgetötet, bevor er die Kinder krank machen kann.

Wie oft ein Baby oder Kleinkind geimpft werden muss, um eine Grundimmunisierung zu erreichen, hängt von dem jeweiligen Impfstoff ab.

Für viele Infektionskrankheiten gibt es Kombinationsimpfstoffe wie zum Beispiel Masern-Mumps-Röteln (MMR). Die Grundimmunisierung eines Kindes ist etwa mit 2 Jahren abgeschlossen.

Um den Impfschutz aufrecht zu erhalten, sind weitere Auffrischimpfungen nötig. Einen ausführlichen Impfkalender mit entsprechenden Empfehlungen gibt es vom Robert-Koch-Institut.

Tipp: Informieren Sie sich im Vorfeld ausführlich und scheuen Sie sich nicht, Ihren Kinderarzt auf das Thema Impfung anzusprechen.

Empfehlungen der Impfkommission

Bereits im Alter von 9 Wochen steht für Eltern die erste Entscheidung an: Laut der Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Instituts werden Säuglinge mit einer Sechsfach-Impfung gegen Kinderlähmung, Keuchhusten, Diphterie, Tetanus, Haemophilus influenza Typ b (Hib) und Hepatitis B geimpft.

Mit elf Monaten erfolgt die Grundimmunisierung gegen Masern, Mumps, Röteln und gegebenenfalls Windpocken in einer Drei- (MMR) bzw. Vierfach-Impfung (MMRW).

Im zweiten Monat steht auch die Impfung gegen Pneumokokken an, die Hirnhautentzündungen und Lungenentzündungen verursachen können. Ausserdem wird ab dem 12. Lebensmonat eine Impfung gegen Meningokokken C, die eine bakterielle Hirnhautentzündung sowie eine Blutvergiftung auslösen können, von der STIKO empfohlen.

Folgenden Impfungen können zusätzlich durchgeführt werden, sind aber nicht dringend notwendig: Mit einer Schluckimpfung im Alter von 6 Wochen können Babys vor Rota-Viren geschützt werden, die für Durchfall und Erbrechen verantwortlich sind. Die Kosten werden jedoch noch nicht von allen Krankenkassen übernommen.

Ausserdem können Kinder gegen den Grippe-Virus geimpft werden. Empfohlen wird diese Impfung jedoch eher Kindern, die an chronischen Krankheiten wie zum Beispiel Asthma, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden und durch die Grippe-Erkrankung zu sehr geschwächt werden würden.

Eine weitere Impfung, die auf Wunsch durchgeführt werden kann, ist die sogenannte FSME-Impfung, die vor der Frühsommer-Meningo-Enzephalitis durch Zeckenbisse schützt. Diese Impfung wird Kindern empfohlen, die sich viel in der Natur aufhalten. FSME tritt in Deutschland vor allem in den südlichen Bundesländern auf.

Impfen: Pro und Contra

Auch wenn sich die typischen Kinderkrankheiten wie Masern, Windpocken oder Röteln erstmal harmlos anhören, können sie für Kinder gefährlich werden. Kommt es zu grossen Ausbrüchen dieser Krankheiten können Sie für Säuglinge oder Kinder mit geschwächtem Immunsystem sogar tödlich verlaufen.

Viele Kinderärzte empfehlen deshalb, Babys und Kinder gegen diese Krankheiten zu impfen.

Viele Eltern haben Angst, dass die Impfungen ihrem Kind schaden können. Dabei sind die modernen Impfstoffe heute für Babys und Kinder sehr gut verträglich und es kommt nur selten zu Nebenwirkungen.

Schwere Komplikationen und Krankheitsverläufe, die bei einer Kinderkrankheit wie zum Beispiel Masern oder Röteln auftreten können, sind wesentlich gefährlicher für das Kind und können zu Langzeitschäden führen. Dagegen sind die Risiken einer Impfung sehr gering.

Besonders tückisch sind Krankheitsverläufe, die erst Jahre nach der Erkrankung auftreten können: In extrem seltenen Fällen kann es erst sechs bis acht Jahre nach einer Masernerkrankung zu der sogenannten SSPE kommen. Sie führt zu einer schleichenden Zerstörung der Gehirnzellen und nach etwa zwei Jahren zum Tod.

Erkranken Frauen in der Frühschwangerschaft an Röteln, kann dies schwere Erkrankungen für das ungeborene Kind zur Folge haben.

Nachteile des Impfens und mögliche Impfschäden

Beim Impfen kann es aber auch gelegentlich zu Komplikationen kommen. Dabei muss zwischen der Impfreaktion und einem Impfschaden unterschieden werden: Zu den leichten Reaktionen kurz nach einer Imfpung gehören zum Beispiel Rötungen und Schwellungen im Bereich der Einstichstelle oder Fieber.

In seltenen Fällen können Impfungen bei Kindern jedoch auch schwere Reaktionen wie Abzesse, Krampfanfälle, einen allergischen Schock oder einen Atemstillstand bei Säuglingen auslösen. Im Vergleich dazu treten Impfschäden zum Teil erst Jahre nach der Impfung auf und können chronische Krankheiten oder bleibende Schäden hinterlassen.

Zu den Krankheitsbildern, die auftreten können, gehören zum Beispiel Nervenentzündungen, Hirnhautentzündungen, rheumatische Arthritis oder Multiple Sklerose.
Ausserdem stehen Impfungen in Verdacht, bei Kindern das Immunsystem zu schwächen und zu einer erhöhten Allergieanfälligkeit zu führen.

Warum sind Schutzimpfungen wichtig?

Impfen ist vor allem deshalb wichtig, um bestimmte Infektionskrankheiten weltweit ausrotten zu können. Auch wenn viele Krankheiten in Deutschland nicht mehr auftreten, ausgerottet sind sie deswegen nicht. Zum Beispiel gelten Zentralafrika, Nordindien, Pakistan und Afghanistan nach wie vor als Krankheitsherde für Polio. Reisende können das Virus also einschleppen und Nichtgeimpfte Kindern wie Erwachsenen anstecken.

Kinder vor dem Urlaub impfen

Wenn Sie mit Ihrem Kind in den Urlaub fahren, sollten Sie es gemäss den generellen Impfempfehlungen der STIKO geimpft haben. Eine Immunisierung gegen die gängigen Kinderkrankheiten sollte also unbedingt vorhanden sein. Denn: In vielen Ländern Asiens, Lateinamerikas und Osteuropas sind Infektionskrankheiten wie zum Beispiel Masern und Hepatitis noch weit verbreitet.

Darüber hinaus besteht bei Fernreisen in tropische Länder eine Impfempfehlung für Hepatitis A, die für Kleinkinder ab 1 Jahr zugelassen ist.

Der Erreger wird über Getränke und Lebensmittel übertragen. Der Schutz tritt etwa zwei Wochen nach der ersten Impfung ein. Bei Reisen in Entwicklungsländer sollten Eltern zusätzlich über eine Tollwut-Impfung nachdenken, die meistens von streunenden Hunden übertragen wird. Die gefürchtete Krankheit kann mit einem Biss, einem Kratzer oder nur über den Speichel übertragen werden.

Grundsätzlich sollten Eltern jedoch vor jedem Urlaub abwägen, ob ein exotisches Reiseziel zum Beispiel in ein Malaria-Risikogebiet mit kleinen Kinder unbedingt notwendig ist.

Generell gilt: Schauen Sie rechtzeitig in den Impfpass Ihres Kindes und informieren Sie sich über aktuelle Impfempfehlungen für das jeweilige Urlaubsland. Damit der Impfschutz vollständig wirken kann, müssen die Impfungen rechtzeitig durchgeführt werden. Während die Krankenkassen die Kosten für die empfohlenen Standard-Impfungen übernehmen, müssen Schutzimpfungen vor Fernreisen aus eigener Tasche bezahlt werden.

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